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‎Hauberisser, Georg Joseph von, Architekt (1841-1922).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. [München, 4. XII. 1910].‎

‎½ S. Qu.-8vo. "Das Lindwurmeck! Die Geschichte der Pestzeit darstellend | G. v. Hauberrisser". - Die Bildseite mit eben dieser Ansicht.‎

‎Hauberisser, Georg Joseph von, Architekt (1841-1922).‎

‎Eigenh. Brief mit U. und eh. Briefkarte mit U. München, 4. und 9. XII. 1910.‎

‎Zusammen 4 SS. auf 3 Bll. (Qu.-)8vo. Mit einem eh. adr. Kuvert. An die Sängerin und passionierte Sammlerin von Widmungsphotographien Hermine Kunz-Hutterstrasser mit "herzlichstem Dank für die lieben Zeilen u das reizende Conterfei, werde es stets in Ehren halten".‎

‎Hauberrisser, Georg Joseph von, Architekt (1841-1922).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. München, 4. XII. 1910.‎

‎1 S. 8vo. "Frau Hermine Kunz verehrungsvollst gewidmet von G. v. Hauberrisser". - Die Bildseite mit einer Ansicht des von Hauberrisser erbaten Münchener Neuen Rathauses.‎

‎Haunold, Karl, Maler (1832-1911).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 28. I. 1864.‎

‎1 ½ SS. 8vo. "Der Besitzer einer Hesperus Ehren Karte Bildhauer Tilgner derselbe welcher bey dem Tableaux den Studenten vorstellte, und den ich ebenfalls bey dem Narrenabend benöthige, erklärte mir daß er die General Probe am Montag die bis 11 Uhr dauern dürfte deßhalb nicht mitmachen könne, daer 2 Damen auf den Hesperusball zu führen versprochen habe. Du würdest mich daher aus grosser Verlegenheit reißen wenn du mir eine Karte für dessen Cousin mit 2 Damen senden würdest, damit eben dieser die Fräuleins führen kann, und Tilgner sich nach der Probe allein in den Diener Saal begeben könne. Er bleibe mir auf diese Art erhalten […]". - Der in Wien geborene Maler studierte an der Akademie unter Anton Hausch, unternahm Studienreisen, "[b]eschickte seit 1886 den Österreichischen Kunstverein, seit 1872 die Wiener Jahresausstellung [...] [und] gründete 1861 mit einigen andern Künstlern den Albrecht-Dürer-Verein in Wien [...]" (Thieme/Becker XVI, 132). Vgl. auch DBA I 486, 61-65.‎

‎Haunold, Karl, Maler (1832-1911).‎

‎Eigenh. Sitzungsbericht mit U. Wien, [20. Nov. 1880].‎

‎1 S. Folio. Protokoll einer "Costümfest Sitzung 20. Nov. 880". - Der in Wien geborene Maler studierte an der Akademie unter Anton Hausch, unternahm Studienreisen, "[b]eschickte seit 1886 den Österreichischen Kunstverein, seit 1872 die Wiener Jahresausstellung [...] [und] gründete 1861 mit einigen andern Künstlern den Albrecht-Dürer-Verein in Wien [...]" (Thieme/Becker XVI, 132). Vgl. auch DBA I 486, 61-65.‎

‎Hauser, Alois, Architekt und Denkmalpfleger (1841-1896).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Wohl Wien, 22. II. 1883.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. Vorgestern wurde mir ein Buch unter Kreuzband: 'Der Geschichtsfreund' durch den Portier des Museums übergeben. Auf der Enveloppe ist dasselbe an die Cent[ral] Commission für historische Denkmale adressirt, es ist außerdem Ihr werther Name und 'Empfohlen von Gebr. Raba Luzern['] darauf. Da mir gar nicht klar ist worinn und in welcher Absicht das Buch an mich gesendet wurde bitte ich um einige gefällige Worte der Aufklärung [...]".‎

‎Hausleithner, Rudolf, Maler (1840-1918).‎

‎Eigenh. Postkarte m. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse verso. An den Kunsthändler A. Heck: "Da ich krankheitshalber nicht ausgehen kann, so bitte ich Sie, mir mittheilen zu wollen, ob und wo ein Bild von Moritz Roebbecke unter dem Titel ‚Behüt dich Gott, es hat nicht sollen sein' im Stahlstich, oder Ölfärbendruck, etc. im Kunsthandel erschienen ist. Vom Auslande kam an mich diese Anfrage und leider kenne ich das Bild nicht u auch keine Reproduktion desselben […]".‎

‎Hayez, Francesco de, Maler (1791-1882).‎

‎Formulardruck mit eigenh. U. Mailand, 3. II. 1846.‎

‎1 S. 4to. In italienischer Sprache. - Der aus Venedig stammende Maler, Lithograph und Kupferstecher bildete sich unter dem Einfluß von Antonio Canova in Rom als Klassizist aus, zog 1820 nach Mailand und "ging [...] 1821 in das Lager der Romantiker über und wurde deren führender Künstler. Nachdem Hayez die ersten Preise der Akademie von San Luca und der Brera erhalten hatte, wurde er Professor an letzterer. In späteren Jahren versuchte er sich in großen Historienbildern der realistisch-historischen Richtung anzupassen. Zudem bestand sein Schaffen aus biblischen Gemälden, Bildnissen, dekorativen Fresken [...]" (Wikipedia).‎

‎Hein, Alois Raimund, Maler (1852-1937).‎

‎Hektographierter Brief und unbeschr. Visitenkarte. [Wien, 8. Feb. 1879].‎

‎1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 4to. An einen Verleger: "In Erinnerung des Umstandes, daß bisher eine umfassende Lebensbeschreibung Adalbert Stifters, dieses hochbedeutsamen Vertreters deutscher Novellistik nicht existierte, habe ich es, gestützt auf die Vorarbeiten von Johannes Aprent und Emil Kuh und mit Zugrundelegung eines reichhaltigen noch ungedruckten biographischen Materiales unternommen, eine möglichst vollständige Darlegung von Stifters Wirken und Lebensgang zu verfassen. Durch den Tod Gustav Heckenasts, der mir den Verlag meines Werkes (laut Originalbrief) garantiert hatte, ist die Herausgabe des Buches verzögert worden, zumal dessen Rechtsnachfolgen ausschließlich mit der Rangierung seiner finanziellen Lage beschäftigt ist. - Sollte Ew. Hochwohlgeboren der Übernahme meines Buches in Ihren sehr geschätzten Verlag nicht abgeneigt sein, so würde ich hirmit eine freundliche Verständigung gebeten haben […]".‎

‎Hellmer, Edmund von, Bildhauer (1850-1935).‎

‎Brief mit eigenh. U. O. O., 28. X. 1890.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Trotz meiner eifrigen Bemühungen ist es mir bis jetzt nicht gelungen das besprochene Cliché von meinem Goethe Denkmal-Entwurf zu bekommen. Ich kann Ihnen, Verehrtester, daher nur mit der Photographie dienen, die zur Anfertigung desselben aufgenommen wurde [...]". - Hellmer, der zu den bedeutendsten historistischen Bildhauern Österreichs zählt, war nach 1870 ununterbrochen mit Arbeiten für zahlreiche repräsentative Gebäude der Ringstraße (Universität, Rathaus und Parlament), für die Hofburg (Monumentalbrunnen an der zum Michaelerplatz gelegenen Fassade) sowie mit der Arbeit an Portraitbüsten und (Grab-)Denkmälern (u. a. Johann Strauß-Denkmal, Grabdenkmäler für Hans Makart und Hugo Wolf) beschäftigt.‎

‎Helmer, Hermann, Architekt (1849-1919).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Wien], 12. I. 1873.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten zur Übersendung eines (hier nicht beiliegenden) "provisorischen Gebäudes nach anliegender Photografie". - Mit gepr. Monogramm.‎

‎Henneberg, Rudolf, Maler (1826-1876).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. O. O. u. D.‎

‎Zusammen 5 SS. 8vo. Beide Briefe an einen Herrn Oppenheim: "'Grafensteiner Äpfel zu kaufen, davon kann in Braunschweig dies Jahr gar keine Rede sein'!!! So sehr man die Läden und die Apfelhöker schüttelt, es will um's Verrecken kein Grafensteiner mehr purzeln! Zu keinem Preise sind Grafensteiner Aepfel dort zu haben. Darum kosten auch die wenigen, welche ich Ihnen hier sende, gar nichts […]. Eine drückende Bedingung jedoch sehe ich mich gemüßigt, zu stellen, nämlich: 'Daß unser Freund und Ihr Hausknochen Becker die Hälfte davon zu eigner Nutznießung bekommt'. Schlussbemerkung: Eben fällt mir ein, daß auch noch einige Birnen dabei liegen […]" (eh. Brief mit U., 4 SS.). "Der gehorsamst Gefertigte wird mit großem Appetite erscheinen. Derselbe würde schon längst einen schwachen Versuch gemacht haben, Sie Abends in Whist zu vermöbeln, wenn er nicht ein gar so fleißiger Kopf wäre u Abends Transparent malen müsste […]" (eh. Brief mit U., 1 S.). - Henneberg studierte 1845-48 Jura in Göttingen und Heidelberg, war kurzzeitig am Stadtgericht Braunschweig tätig und wandte sich seit 1850 der Malerei zu. Er verbrachte ein Jahr an der Akademie in Antwerpen und war danach bis 1861 in Paris ansässig. Anschließend bereiste er Italien und ließ sich in Rom nieder, bevor er 1863 nach Deutschland zurückkehrte. Zunächst in München wohnhaft, wechselte er 1866 nach Berlin und ging 1873 wieder nach Rom. 1875 kehrte er nach Braunschweig zurück, wo er ein Jahr später starb.‎

‎Hensel, Wilhelm, Maler (1794-1861).‎

‎Eigenh. Widmung mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. "Zu mild! | Welch schönes Bild! | Gern dankt' ich mit besserm Wort, | Aber die Pflicht ruft mich fort! | Daß Gott heilend walte! | Der Alte | W. Hensel".‎

‎Herkomer, Hubert von, Maler (1849-1914).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Ramsau‎

‎1 S. 8vo. Beiliegend eh. adressierter Umschlag. An Hans Ettling in Bayreuth: "My dear Sir. Concerning our short conversation the other day - I trust you will allow me, as a pure matter of business to ask a few questions. As far as I understand you, you were authorized by your uncle (who is a banker in Berlin) to buy some drawing or sketch of mine whilst here. Kindly let me know if it is your wish to take the purchase with you (should you find something suitable) & if you are prepared to pay the sum or delivery? These are plain English business questions that we always require from comparative strangers. I will let you known when I can show you something […]". - Der Sohn eines bayerischen Holzschnitzers, der sich in England niedergelassen hatte, absolvierte zunächst die Kunstschule in Southampton und kam 1865 nach München, wo er ein halbes Jahr die Vorklasse der Kunstakademie besuchte. Nach seiner Rückkehr nach England studierte Herkomer 1866/67 an der South Kensington School in London, übernahm dann an der Kunstschule von Southampton eine Zeichenklasse und ließ sich später als freischaffender Künstler in London nieder. Dort wurde er bei der Ausstellung der Royal Academy 1875 mit dem Gemälde "The Last Muster" bekannt.‎

‎Hessl, Gustav August, Maler (1849-1926).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Ich kann leider morgen nicht zur Stunde kommen, da die Eröffnung der Jahresausstellung ist. Ich komme Sonntag und werde dann mit Ihnen besprechen wann ich Ihnen diese Stunde ersetzen kann […]". - Der Schüler der Wiener Akademie der bildenden Künste war auf zahlreichen Ausstellungen des Künstlerhauses (Mitgl. seit 1880) mit Genrebildern vertreten.‎

‎Hildebrand, Ernst, Maler (1833-1924).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 28. IX. 1891.‎

‎3 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Spricht einer namentlich nicht genannten Adressatin sein Beileid aus: "Die Trauerkunde von dem Dahinscheiden Ihres hochverehrten Herrn Gemahls, die erst jetzt in meine Hände kommt, hat uns sehr schmerzlich überrascht, wir empfinden mit Ihnen, was Sie verloren! […]". - Hildebrand war einige Jahre praktisch im Baufach tätig, bevor er sich der Kunst zuwandte und 1853 Schüler in den Ateliers August von Kloebers und Carl Steffecks in Berlin wurde. 1860 ging er zu einem einjährigen Studienaufenthalt nach Paris, arbeitete nach seiner Rückkehr wieder im Atelier Steffecks und übersiedelte 1875 nach Karlsruhe, wo er als Prof. an der Kunstschule unterrichtete.‎

‎Hoch, Franz Xaver, Maler (1869-1916).‎

‎Eigenh. Notat. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "'Küste bei Ragusa' (Dalmatien) von Franz Xaver Hoch, hier verkäuflich". - Der Schüler von Emil Lugo und Gustav Schönleber nahm in seinen Stimmungslandschaften Motive aus dem Schwarzwald, der Eifel, besonders aber aus den Alpen auf.‎

‎Hofer, Otto, Architekt (1847-1901).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Ort unleserlich, 7. V. 1881.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Schönmann [?] ist erst um ½1 Uhr ins Atelier gekommen und konnte ich deshalb mein Vorhaben Dir selbst die Karte hinauszubringen nicht ausführen [...]". - Mit schwarzem Trauerrand.‎

‎Hofmann, Alfred, Bildhauer (1879-1958).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Wien], o. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An den Maler Maximilian Liebenwein und Familie: "Die herzlichsten Glückwünsche für's neue Jahr sendet / Alfred Hofmann". - Die Bildseite mit einer Ansicht von Maria Theresias Taubenhaus in Schönbrunn.‎

‎Hofmann von Aspernburg, Edmund, Bildhauer (1847-1930).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. An einen Herrn Frankenstein: "Es wäre mir sehr lieb, wenn Sie schon morgen Dienstag oder längstens übermorgen Früh zu mir kommen könnten, um die Aufnahmen zu machen, da ich jene dringend benöthige und heute schon fertig bin. Es sind 6 Aufnahmen im Quartformat, nämlich: Eine Skizze sammt Postament, dann dieselbe Skizze ohne Postament damit die Figur deutlicher zu ersehen ist. Dann eine Brunnenfigur, sitzend, lebensgroß, dann zwei Figuren 3 Fuß hoch, stehend, zuletzt noch (was ich aber vergessen) die Skizze von einer anderen Seite [...]". - Bereits als Student an der Wiener Akademie der bildenden Künste mit mehreren Preisen ausgezeichnet, gehörte Hofmann v. Aspernburg bald zu den vielbeschäftigten Bildhauern, die in öffentlichem Auftrag für die Bauten der Ringstraße (u. a. Parlament, Burgtheater, Naturhistorisches Museum, Rathaus, Künstlerhaus und Universität) tätig waren. Seit 1875 Mitglied des Wiener Künstlerhauses, schuf er eine Reihe von Standbildern und Grabmälern, darunter 1906 das Ehrengrabmal für den Maler Karl von Blaas (1815-1894). Vgl. Thieme/B. XVII, 250.‎

‎Horky, Josef, Architekt (1828-1909).‎

‎Ausschnitt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎½ S. Qu.-schmal-8vo. Mit fünf weiteren Unterschriften.‎

‎Hübner, Julius, Maler (1806-1882).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 1. IV. 1879.‎

‎1 S. 8vo. An einen Herrn Wichmann: "Da ich Sie auf dem Atelier doch nur zufällig treffe, schreibe ich Ihnen für alle Fälle, daß Sie nicht etwa Ihr Bild wie früher ohne mein Vorwissen verkaufen, sondern mich davon vorher in Kenntniß setzen, damit es nicht an den Ersten Besten verschleudert wird! […]". - Seit 1821 an der Akademie der bildenden Künste in Berlin studierend, wurde Hübner ein Schüler Wilhelm von Schadows (1788-1862), folgte diesem 1826 nach Düsseldorf, lebte und arbeitete anschließend in Italien sowie in Berlin und Düsseldorf. Seit 1842 Professor und zugleich Vorstand eines Ateliers für Historienmalerei, wirkte er von 1871-82 als Direktor der Kgl. Gemäldegalerie in Dresden. "Hübner gehört neben Eduard Julius Friedrich Bendemann, Carl Friedrich Lessing und Theodor Hildebrandt zu den nahmhaftesten Mitgliedern der 'Düsseldorfer Schule'. Er malte Historienbilder, romantische Sagenmotive (u. a. 'Fischer', 1827) und religiöse Stoffe (u. a. 'Boas und Ruth', 1825) sowie Porträts [...]" (DBE). "Als Akademielehrer hat Hübner großen Einfluß auf das Dresdner Kunstleben seiner Zeit ausgeübt. Der größte Teil der jüngeren Künstlergeneration Dresdens hat zu seinen Schülern gehört [...]" (Thieme/Becker XVIII, 47-49, 49).‎

‎Hübner, Julius, Maler (1806-1882).‎

‎Eigenh. Schriftstück mit U. Wien, 20. VI. 1854.‎

‎1 S. 8vo. "Dankesgruß" mit einem Gedicht "den lieben Gratulanten zur silbernen Hochzeit d. 21 Mai 54".‎

‎Hübsch, Heinrich, Architekt (1795-1863).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Karlsruhe, 20. IX. 1838.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Kunsthistoriker Franz Kugler in Berlin: "Ihren Brief vom 17. März d. J., womit Sie das mir gütigst bestimmte Geschenk begleiteten, würde ich schon längst beantwortet haben, wenn ich nicht diesen Herbst hätte nach Berlin kommen und Ihnen meinen Dank mündlich überbringen wollen. Nun habe ich mich aber statt dessen zu einer dritten Reise nach Italien entschlossen, und kann also erst im nächsten Jahre das Vergnügen haben, Ihre Bekanntschaft zu erneuern. Ihre Beschreibung der Quedlinburger Kirche war mir sehr interessant. Möchten Ihnen meine Bauwerke, wovon Sie die zwei ersten Hefte mit nächster Gelegenheit erhalten werden, ein ähnliches Interesse gewähren! [...]". - Mit einigen Randläsuren und Faltspuren.‎

‎Hünten, Emil, Maler (1827-1902).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Düsseldorf, 4. II. 1895.‎

‎1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen Herrn Schaffranek: "die beiden Bildchen (Infanteriegefecht und Husarengefecht) sind fertig - Ich erbitte mir Ihre Verfügung über dieselben […]". - Der Sohn des Komponisten Franz (1792-1878) und Vater des Malers Max Hünten (1869-1923) wurde bekannt durch seine großformatigen Darstellungen von Paraden und Schlachten, darunter etwa das Wandgemälde 'Die Schlacht bei Königgrätz' für die Ruhmeshalle des Berliner Zeughauses. Vgl. Thieme/Becker XVIII, 61.‎

‎Hundertwasser, Friedensreich (d. i. Friedrich Stowasser), österreichischer Maler (1928-2000).‎

‎3 eigenh. Notizzettel. O. O. u. D., [1985].‎

‎Je 1 S. Kl.-8vo bzw. 120:60 mm. In Bleistift. 1) Eigenh. Entwurf zu der von ihm gestalteten Kap Verde-Briefmarke. 2) Notiz zum Hoch-Wiesen-Haus: "Besser Fotos AUTOBAHN HOCHWIESEN HAUS 2 x [...]". 3) "ISLAND | GRASDACH". - Mit kleinen Randläsuren.‎

‎Kaan, Arthur, Bildhauer (1864-1940).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 20. I. 1898.‎

‎¾ S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten, der sich offensichtlich um ein Autogramm an Ihn gewandt hatte: "Antwortlich Ihrer geehrten Zeilen komme ich hiemit Ihrem Wunsche entgegen [...]". - Alt auf Trägerkarton montiert; minimal fleckig.‎

‎Kassin, Josef, Bildhauer (1856-1931).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 26. VII. 1906.‎

‎3½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Verzeihen Sie wenn ich erste heute Antwort gebe auf Ihr Geschätztes. Der Grund dieser Verzögerung liegt einzig allein in meiner Arbeit - ich habe mich nebst andern Arbeiten an ein Brunnenprojekt gemacht [...]. Am liebsten hätte ich Sie jetzt aufgesucht, aber ich wußte nicht, wann ich Ihnen gelegen komme - ich bitte vielleicht gegen Abend eine Stunde zu bestimmen. Ich möchte Sie verehrter Herr wieder einmahl [!] sehen und die Angelegenheit Ihres Schützlings besprechen [...]".‎

‎Kayser, Karl Gangolf, Hofarchitekt Kaiser Maximilians von Mexiko (1837-1895).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 7. I. 1893.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit Dank für "Ihre freundl. Sendung mit Erinnerungsblatt": "Danke ergebenst!! Erwiedere die frndl. Wünsche. Mein ergeb. Gruß u. Handkuß Ih. verehrt. Fr. Gemahlin [...]".‎

‎König, Otto, Bildhauer (1838-1920).‎

‎Eigenh. Visitenkarte mit U. [Wien], o. D.‎

‎2 SS. Visitkartenformat. An den Bildhauer Johannes Benk mit der Anfrage, ob einer seiner Schüler mit Namen Franz Christl über die Sommermonate bei Benk modellieren könne.‎

‎Kopf, Josef, Bildhauer (1827-1903).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Seis (Tirol), 19. IX. 1902.‎

‎½ S. 8vo. Mit eh. Adresse. An Olga Liebmann-Hainisch: "[...] Habe Ihren poetischen Brief erhalten u. danke vielmals für denselben [...]". Weiters mit einigen Daten zu seiner geplanten Reiseroute "nach Triest, werde anfangs Okt. dort sein, treffe ich Sie nicht auch dort? [...]". - Die Bildseite mit einem lokalen Motiv.‎

‎Kraus, Emil, Maler (1897-1930).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎60 x 100 mm. Auf einer Visitenkarte des Generalkonsuls Paul Hohenau: "Da Generalkonsul Dr. Hohenau noch sehr geschwächt ist, hat er mich beauftragt Ihnen verehrteste gnädige Frau für die lieben Zeilen zu danken und wird sich freuen in den nächsten Tagen Sie begrüssen zu können [...]". - Leicht wasserfleckig.‎

‎Kruse, Max, Bildhauer (1854-1942).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin-Wilmersdorf , 11. IX. 1924.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Es würde mich sehr interessiren das Boot kennen zu lernen und stehe ich Ihnen zu einem Ausfluge nach Potsdam gerne zur Verfügung. Ich weiß leider nicht wo die Meierei liegt und erlaube mir daher den Vorschlag zu machen, daß Sie den in meinem Atelier beabsichtigten Besuche mit der Excursion verbinden möchten, oder mir einen Zeitpunkt angeben an welchem ich mich an der Station Zoologischer Garten einfinden kann [...]".‎

‎Kundmann, Carl, Bildhauer (1838-1919).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 23. V. 1872.‎

‎1¾ SS. 4to. An eine Vereinsleitung: "Ich beehre mich hiermit anzuzeigen, daß mir durch Herrn Friedrich Fricke Zwei Tausend und Sieben Hundert Gulden Ö. W. als letzter Betrag für das Schubert-Denkmal ausbezahlt wurden. Indem ich den Betrag [...] dieser Summe dankend bestätige, benütze ich zugleich diese Gelegenheit um meinen aufrichtigen Dank hinzuzufügen für die Wirklich zuvorkommende Förderung meiner Wünsche und ausdrücklich zu bemerken daß das jederzeit freundliche Entgegenkommen wesentlich dazu beitrug meine Lust und meinen Eifer für das Werk zu fördern [...]". - Carl Kundmann studierte in Wien und bei Ernst Hähnel in Dresden, lebte als Stipendiat in Rom und schuf in öffentlichem Auftrag zahlreiche Statuen und Denkmäler, darunter ein Schubert-Denkmal (1872). Von 1872 bis 1909 war Kundmann Professor an der allgemeinen Bildhauerschule sowie mehrmals Rektor der Wiener Akademie der bildenden Künste und unterhielt 1873-1909 eine Spezialschule für Bildhauerei in Wien. Neben Denkmälern und Portraitstatuen schuf Kundmann einen Großteil der plastischen Ausstattung der Ringstraßenarchitektur, darunter für beide Hofmuseen, das Burgtheater, das Rathaus und die Neue Hofburg. Vgl. Thieme-B. XXII, 103f und Czeike III, 635. - Etwas fleckig und mit starken Randläsuren sowie Falteinrissen.‎

‎Kundmann, Carl, Bildhauer (1838-1919).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 14. I. 1874.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den "Photograf etz." Oscar Krause: "Im Gedränge wichtiger Angelegenheiten habe ich versäumt Ihr Ansuchen vom November v. J. zu bentworten. Da ich mich jedenfalls zustimmend erklärt hätte so steht nunmehr einer Veröffentlichung Ihrer Photografien nach meinen Werken Nichts mehr im Wege [...]". - Carl Kundmann studierte in Wien und bei Ernst Hähnel in Dresden, lebte als Stipendiat in Rom und schuf in öffentlichem Auftrag zahlreiche Statuen und Denkmäler, darunter ein Schubert-Denkmal (1872). Von 1872 bis 1909 war Kundmann Professor an der allgemeinen Bildhauerschule sowie mehrmals Rektor der Wiener Akademie der bildenden Künste und unterhielt 1873-1909 eine Spezialschule für Bildhauerei in Wien. Neben Denkmälern und Portraitstatuen schuf Kundmann einen Großteil der plastischen Ausstattung der Ringstraßenarchitektur, darunter für beide Hofmuseen, das Burgtheater, das Rathaus und die Neue Hofburg. Vgl. Thieme-B. XXII, 103f und Czeike III, 635. - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm.‎

‎Langhans, Karl Ferdinand, Architekt (1781/82-1869).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 21. X. 1844.‎

‎1½ SS. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich ergreife gern eine Gelegenheit mich durch diese wenigen Zeilen in Ihre mir unschätzbare Erinnerung zurück zu rufen und dadurch zu bezeugen, daß meine erste und liebste Erinnerung nach Breslau nur auf Sie gerichtet ist. Herr von Küstner sendet mir so eben die einliegenden Zeilen in welchen er ausspricht, daß er über die Aufnahme eines Stückes welches jezt [sic] zur Aufführung in Breslau kommen soll (Lady Ellen) ein parteiloses Wort zu hören wünscht zu welchem ich ihm behilflich sein soll. - Vergeben Sie mir meine Ueberlästigkeit, wenn ich mich mit dieser Angelegenheit gerade an Sie wende, von dem ich so oft die freundlichsten und wolhlwollensten [sic] Zurechtweisungen erhalten habe. Daß ich bei meinem jezigen [sic] Opernhausbaue Ihrer stolz und dankbar erinnert habe, wie Sie mein Wirken in Breslau so wohlwollend unterstüzt [sic] haben und daß mir dadurch auch nun der Bau des hiesigen Opernhauses zu Theil geworden ist, darf ich Ihnen wohl nicht erst versichern, aber daß es mir das größte Vergnügen sein würde Ihnen auch den hiesigen Bau bald zeigen zu können, das möchte ich hier auf das lebhafteste aussprechen [...]". - "Lady Ellen" war ein "gewöhnliches, mattes, die Spuren eines weiblichen überspannten Gemütes an sich tragendes Theaterstück", das "weder eine religiöse, politische noch irgendeine besondere Zeittendenz" an sich hätte und "auch in Leipzig nicht gefallen" habe (so der Berliner Polizeirat Hofrichter, zit. n. Heinrich Hubert Houben: Polizei und Zensur. Längs- und Querschnitte durch die Geschichte der Buch- und Theaterzensur. Berlin, Gersbach, 1926, S. 116). Karl Theodor von Küstner war 1842 als Generalintendant der königlichen Theater nach Berlin berufen worden. "Unter seiner Leitung erfolgte ab 1842 die Erneuerung der Königlichen Oper Unter den Linden. Noch vor dem Brand des Opernhauses in der Nacht zum 18. August 1843 wurden auf seine Initiative von den Architekten Carl Ferdinand Langhans, Leo von Klenze und August Stüler Umbaupläne ausgearbeitet, von denen der Entwurf des Hofbaurats Langhans favorisiert und umgesetzt wurde" (Wikipedia). - Mit kleinen Randeinrissen.‎

‎Lax, Josef, Bildhauer (1851-1909).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Wien, 11. V. 1879].‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An den Photographen Michael Frankenstein: "Wollen Sie die Abdrucke unsrer Aufnahmen immer zu gleichen Zahlen machen, d. h. 6 und 6 von Einer [...]". - Die Adreßseite mit größerer Montagespur (geringf. Textverlust).‎

‎Lefuel, Hector Martin, Architekt (1810-1880).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Paris, 16. IX. 1855.‎

‎½ S. auf Doppelblatt. 8vo. "M Wiesenfeld est autorisé à visiter les chantier des travaux de la Réunion des Tuileries au Louvre". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf "Réunion des Tuileries au Louvre | Agence de Travaux".‎

‎Luntz, Viktor, Architekt (1840-1903).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. Wohl Wien, 16. II. 1883.‎

‎1 S. Qu.-schmal-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Laut Anzeige der Hrn. Mann + Rosenberger sollen Sie im Besitz der beiden Steine für 'Vorlauf' + "Treu' sein. Bitte um Nachricht ob dem so ist, u. ob Qualität und Masse vollkommen entsprechen [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf "Rathhausbau in Wien | Bauleitung". - Etwas eingerissen und mit einer vertikalen Knickfalte.‎

‎Magnus, Eduard, Maler (1799-1872).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 6. II. 1866.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Kl.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "In der Voraussetzung daß es mir gestattet ist, bei politischen Gesprächen consequentes Schweigen zu beobachten, werde ich sehr gern morgen 4 Uhr erscheinen [...]".‎

‎March, Otto, Architekt (1845-1913).‎

‎9 eigenh. Briefe, 3 eh. Postkarten und 1 eh. Visitenkarte, alle mit U. Verona, Berlin, Bonn und Nizza, 1886 bis 1890.‎

‎Zusammen 27½ SS. auf 22 Bll. (Qu.-)8vo bzw. Visitkartenformat. Beiliegend eine gedr. Verlobungsanzeige. Freundschaftliche Korrespondenz mit dem Schriftsteller und Journalisten Hans Herrig (1845-1892), betreffend u. a. das 1889/90 nach seinen Plänen errichtete Städtische Spiel- und Festhaus in Worms (a), seine Verlobung (b) und Herrigs "Kaiserbuch" ("Acht Jahrhunderte deutscher Geschichte von Karl dem Großen bis Maximilian I.") (c): (a) "Ihre Zeilen über Worms sende ich soeben mit meinen Notizen an Schön. Meinen Sie mit den das Sehen beeinrächtigenden Seitenwänden unsere schräg gestellten 'Prosceniumswände', in denen sich die Parketausgänge [!] befinden? Eine Änderung wäre hier nun nicht mehr möglich. Ich fürchte auch den zunächst etwas sehr großen Maßstab dieses Bühnenraumes nicht u. glaube daß eine angemessene und nichts weniger eine aufdringliche Dekoration hier vermitteln wird [...]" (a. d. Br. v. 22. VI. 1889). - (b) "Falls Sie etwa die liebenswürdige Absicht gehabt haben sollten, sich mit mir am 29. u. 31ten in Bayreuth zu treffen, theile ich Ihnen mit, daß ich nicht dort sein werde. Denken Sie ich, - ich habe mich gestern hier verlobt u. nun bitte ich Sie um Ihren Segen [...]" (26. VII. 1889). - (c) "[...] Vor einigen Tagen fuhr ich mich Jordan ins Kultusministerium um wegen des Kaiserbuches zu verhandeln. Er möchte Sie gern einmal sprechen und Sie werden sich im Interesse der Sache bereit halten müssen, in nächster Zeit einmal nach Berlin zu reisen [...]" (2. II. 1890).‎

‎Meunier, Constantin, Maler und Bildhauer (1831-1905).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("CMeunier"). Brüssel, "30. J. 1905.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. In französischer Sprache an Ludwig Abels in Wien. - Das Kuvert mit ausgerissener Marke.‎

‎Müllner, Josef, Bildhauer (1879-1968).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 29. IV. 1915.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to. An eine Dame: "Auf Ihr wert. Schreiben teile ich höflichst mit, daß ich mich mit dem Gedanken - den Wehrmann auch im kleinen in Holz herzustellen, nicht ganz befreunden kann. Ich selbst kann mich mit derartigem nicht beschäftigen - da mir hiezu die Zeit fehlt, also würde es sich in diesem Falle um eine Kopie von fremder Hand handeln. Im akad. Gymnasium wurde ein derartiger Versuch gemacht - es wurde ein Zerrbild schlechtester Sorte [...]". - Müllners "Wehrmann" (auch "Wehrmann in Eisen" oder "Eiserner Wehrmann") war eine Skulptur aus Holz; sie gilt als erste ihrer Art für Kriegsnagelungen, in deren Rahmen während des Ersten Weltkriegs gegen eine Spende ein Nagel in ein dafür aufgestelltes hölzernes Objekt eingeschlagen wurde.‎

‎Munsch, Hermine, Malerin (1867-1904).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 31. III. 1903.‎

‎1 S. 8vo. An eine Baronin: "Als ich mich bei Ihnen als auch bei den anderen Damen freundlichst bedanke für die ehrende Einladung an der Ausstellung in Brünn theil zu nehmen, muß ich Ihnen mitteilen daß ich diesmal leider nicht mittun kann da ich nichts Passendes habe […]". - Kleiner Ausriß am linken Rand.‎

‎Neuhaus, Hermann, Maler (1863-1941).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Wolfratshausen, 16. XII. 1905 und 2. I. 1914.‎

‎Zusammen 4½ SS. 8vo. Beide Briefe an einen Herrn Hecht: "Während ich noch auf das Trockenwerden des Bildes wartete, kam Ihr liebes Paket an und rief große Freude bei mir hervor. Beide haben wir uns über den Inhalt ganz enorm gefreut, vielen herzlichen Dank! Mit großem Interesse werde ich das Buch von Harden lesen, dessen Charakterbilder mir immer besonders schön erschienen sind […]" (Wolfratshausen, 2. I. 1914). - Der Schüler von Franz von Lenbach und Fritz von Uhde schuf unter anderem das Bergpredigt-Fresko in der Wolfratshausener evangelischen Kirche von 1909 und das Auferstehungsfresko im Stollwerck-Mausoleum in Hohenfried.‎

‎Neumann, Franz Rt. von, Architekt (1844-1905).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wohl Wien, 18. VII. 1883.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Anbei übersende [ich] Ihnen das zu den [!] gestern gesandten gehörige Blatt zum [A]utografiren und ersuche dringendst von beiden Blättern je 1 Exemplar heute Abends ganz bestimmt in meine Wohnung zu senden [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

‎Oberländer, Adolf, Maler und Zeichner (1845-1923).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, April 1898.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "In der Art, wie wir das Wesen des Humors auffassen, zeigt sich unser Charakter!". - Adolf Oberländer studierte an der Münchner Kunstakademie, war seit 1863 ständiger Mitarbeiter, bald auch populärster Zeichner der "Fliegenden Blätter" und arbeitete seit 1869 auch für die "Münchner Bilderbogen". Oberländer "schuf satirisch-humoristische Darstellungen menschlicher Verhaltensweisen und wurde vor allem durch seine anthropomorphisierenden Tierzeichnungen bekannt" (DBE). - Alte Montagespuren auf der Verso-Seite.‎

‎Obermüllner, Adolf, Maler (1833-1898).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 8. IV. 1867.‎

‎1 S. 8vo. Dankt seinen Kollegen vom Comité des Künstlervereins Hesperus: "Indem ich meinen verehrten Comité-Collegen den freundlichsten Dank für Ihre liebenswürdige und ehrende Aufmerksamkeit an meine Braut ausdrücke, lege ich das Briefchen der Empfängerin bei, worin sie selbst der herzliche Freude darüber, Worte leiht […]". - Seit 1860 in Wien ansässig, entwickelte sich der gebürtige Welser zu einem der bekanntesten Alpenmaler, begleitete 1861 eine Gletscherexpedition in die Alpen und gab ein Kupferstichwerk des bayerischen Gebirges heraus. Zu seinem Werk zählen u. a. Zeichnungen der Brennerbahn, der Kronprinz-Rudolf-Bahn und zahlreiche Landschaften, darunter 'Das Naßfeld im Pinzgau' (1867) und 'Der Donau-Eisstoß beim Sperrschiff in Nußdorf' (1880). Vgl. Thieme/B. XXV, 550.‎

‎Obermüllner, Adolf, Maler (1833-1898).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 26. V. 1864.‎

‎1 S. 8vo. An Philipp Kaiser: "Samstag am 28ten 5 ¼ Uhr ist unsere letzte Zusammenkunft, bei H. v. Todesco Währingerstrasse No. 2. 3 Stock um unsere Denkschrift endgültig zusammen zu berathen […]". - Seit 1860 in Wien ansässig, entwickelte sich der gebürtige Welser zu einem der bekanntesten Alpenmaler, begleitete 1861 eine Gletscherexpedition in die Alpen und gab ein Kupferstichwerk des bayerischen Gebirges heraus. Zu seinem Werk zählen u. a. Zeichnungen der Brennerbahn, der Kronprinz-Rudolf-Bahn und zahlreiche Landschaften, darunter 'Das Naßfeld im Pinzgau' (1867) und 'Der Donau-Eisstoß beim Sperrschiff in Nußdorf' (1880). Vgl. Thieme/B. XXV, 550.‎

‎Obermüllner, Adolf, Maler (1833-1898).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 17. VI. 1870.‎

‎1 S. 8vo. An einen Freund mit einer Bitte: "Ich glaube du kennst den Dampfschifffahrts Secretair H. Cassian vom Hesperus aus, und ich würde dich bitten mir die leicht erreichbare Begünstigung für 4 Personen zu erwirken dass ich für den ersten Platz nur den zweiten zu zahlen hätte: 1. Juli von Wien nach Linz und zurück […]". - Seit 1860 in Wien ansässig, entwickelte sich der gebürtige Welser zu einem der bekanntesten Alpenmaler, begleitete 1861 eine Gletscherexpedition in die Alpen und gab ein Kupferstichwerk des bayerischen Gebirges heraus. Zu seinem Werk zählen u. a. Zeichnungen der Brennerbahn, der Kronprinz-Rudolf-Bahn und zahlreiche Landschaften, darunter 'Das Naßfeld im Pinzgau' (1867) und 'Der Donau-Eisstoß beim Sperrschiff in Nußdorf' (1880). Vgl. Thieme/B. XXV, 550.‎

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