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‎Pawel, Paul., Schriftsteller.‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Hellbrunn b. Salzburg, April 1935.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eigenh. beschr. Kuvert. An Oberlehrer Josef Wesely schreibt Pawel: "Ich bitte, mir zu erlauben, dass ich Sie zur Subskription meines neuen Werkes hiemit höflichst einlade. Es ist ein Gedichtbuch betitelt 'ER SPRICHT ZU EINER FRAU' und erscheint im Saturn-Verlag, Wien, in bibliophiler Ausstattung. Ich würde mich ungemein freuen, wenn Euer Hochwohlgeboren sich für mein Buch interessieren wollten, zumal liter. Arbeiten heute ohne einen Kreis von Freunden und Gönnern dem Herausgeber allzu riskant erscheinen, und der Autor selbst daher keine Gelegenheit hätte, sich zu äussern, ganz abgesehen von der materiellen Hilfe, die ihm durch Euer Hochwohlgeboren zuteil wird." VD 17, 1:010762C.‎

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€ 20,00 Kopen

‎Peteani, Maria von, Schriftstellerin (1888-1960).‎

‎Blatt mit eigenh. Namenszug. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Die Unterschrift mit schwarzer Tinte. Wie der in Bleistift von fremder Hand verfaßten Anweisung an den Setzer zu entnehmen ist: “Unterschrift positiv in das Bild setzen”, dürfte der Namenszug als Faksimilevorlage für eine Anthologie o. ä. gedacht gewesen sein. - Maria von Peteani, seit 1908 mit dem Opernsänger und Gutsbesitzer Eugen P. verheiratet, war seit 1910 als Zeichnerin für Zeitschriften, Exlibris und Ansichtskarten tätig. Bekannt wurde sie mit Novellen, Hörspielen und der Biographie "Franz Lehár. Seine Musik - Sein Leben" (1950). Ihre Werke wurden in die meisten europäischen Sprachen übersetzt; schöne Belege für ihre graphische Kunst finden sich bei Peter Rath: Maria von Peteani: Eine Spurensuche im Walzertakt. Eine Entdeckung mit überraschenden Ergebnissen. In: Biblos 47, 1 (1998) SS. 71-82 (Abbildungen ihrer Exlibris für Josef Simon, Alice Epstein und Adele Strauss).‎

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€ 25,00 Kopen

‎Peteani, Maria von, Schriftstellerin (1888-1960).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Linz, 5. II. 1943.‎

‎1 S. 4to. Mit eh. adr. Kuvert. An Josef Wesely, der vor kurzem zum Hauptmann befördert worden war: "Sie steigen immerfort im Rang, aber es wäre doch schöner, wenn Sie statt dessen wieder in der Heimat und bei friedlicher Arbeit sein könnten - gelt? [...]" - Maria von Peteani, seit 1908 mit dem Opernsänger und Gutsbesitzer Eugen P. verheiratet, war seit 1910 als Zeichnerin für Zeitschriften, Exlibris und Ansichtskarten tätig. Bekannt wurde sie mit Novellen, Hörspielen und der Biographie "Franz Lehár. Seine Musik - Sein Leben" (1950). Ihre Werke wurden in die meisten europäischen Sprachen übersetzt. Vgl. Kosch XI, 1080f.‎

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‎Piorkowska, Olga (Jenny), Schriftstellerin (Ps. Theodor Schmidt, geb. 1845).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 3. X. 1882.‎

‎1 S. 8vo. An einen Redakteur: "Ich erlaubte mir, Ihnen am 20. März das Manuskript 'In der Dämmerstunde' einzusenden und bat seither wiederholt um Nachricht ob dasselbe acceptirt ist. Anfang Oktober legte ich sogar meinem Brief eine an mich adressierte Karte bei und glaubte, nun ich Ihnen die Erfüllung meiner Bitte so leicht und bequem wie möglich machte, sicher eine Antwort zu erhalten. Doch sie blieb abermals aus, und bitte ich heute nochmals sehr dringend, mir irgend welche Antwort oder mein Manuskript zu senden [...]".‎

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€ 40,00 Kopen

‎Popelka, Fritz, Schriftsteller und Archivar (1890-1873).‎

‎Gedr. Dankeskarte mit eigenh. U. Graz, 1965.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eigenh. beschr. Kuvert. Popelka dankt Josef Wesely für die Glückwünsche zu seinem 75. Geburtstag.‎

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‎Pramberger, Romuald, Schriftsteller (1877-1967).‎

‎2 eigenh. Bildpostkarten mit U. Oberndorf bei Salzburg, 1948 und 1949.‎

‎Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Pramberger war Benediktiner im Stift Melk; 1913 gründete und leitete er das Volkskunde-Museum in St. Lambrecht. Sein Werk umfaßt Erzählungen und Märchen. Vgl. Kosch XII, 230.‎

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€ 20,00 Kopen

‎Pramberger, Romuald, Schriftsteller (1877-1967).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Oberndorf, 22. IV. 1950].‎

‎1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely: "[…] Bin sonst gesund und beim Memoirenschreiben. Nur das Rheuma zwickt […]. - Der Melker Benediktiner Romuald Pramberger, Verfasser von Erzählungen und Märchen, gründete und leitete das Volkskunde-Museum in Sankt Lambrecht.‎

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‎Pramberger, Romuald, Schriftsteller (1877-1967).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Köflach, 22. V. 1931].‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für dessen Glückwünsche. - Der Melker Benediktiner Romual Pramberger, Verfasser von Erzählungen und Märchen, gründete und leitete das Volkskunde-Museum in Sankt Lambrecht. - Karte seitlich etw. beschnitten.‎

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‎Presber, Rudolf, Schriftsteller (1868-1935).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. O. O., 10. VII. 1930.‎

‎½ S. Qu.-8vo. "Der Weise ist so lange 'weise', | Bis ihn erfaßt der Liebe Glut; | Dann geht er lange auf dem Eise, | Wie jeder andre - Weise tut ... [...]". - Presber war Feuilletonredakteur des "Frankfurter General-Anzeigers", übersiedelte später nach Berlin und übernahm die Leitung des Feuilletons der "Post", danach war er Herausgeber der Zeitschrift "Arena" und wurde 1909 Chefredakteur der Zeitschrift "Über Land und Meer". Zuletzt gänzlich als freier Schriftsteller tätig, schrieb Presber zahlreiche Erzählungen und Dramen. Vgl. Kosch XII, 279ff. - Die Bildseite mit einer Abbildung der von Karl Dautert geschaffenen Rudolf Presber-Plakette.‎

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‎Rebiczek-Rosar, Franz, Schriftsteller (1891-1961).‎

‎Ms. Postkarte mit eigenh. U. Krems a. d. Donau, 5. II. 1943.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Von Berufs wegen Leiter des Landesbildungsamtes in Wien und Regierungsrat in Krems, schrieb Rebiczek-Rosar mehrere Romane und gab mit Hans Scholz zusammen die Sammlung österreichischer Volkslieder ‘Es steht ein Schloß in Österreich’ heraus. Vgl. Kosch XII, 674. - Text- und Adreßseite mit Adreßstempel.‎

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€ 35,00 Kopen

‎Riemerschmid, Werner, Schriftsteller (1895-1967).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Mödling, 17. XI. 1956.‎

‎1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely: "Sehr geehrter Herr Oberlehrer Wesely! Es ist wirklich sehr freundlich von Ihnen, stets meines Geburtstages zu gedenken. Ich weiß nicht, womit ich diese Ehrung verdient habe […]". - Der in Maria Enzersdorf bei Wien geborene Schriftsteller studierte Kunstgeschichte und Jura in Wien, wurde 1921 zum Dr. jur. promoviert, besuchte die Akademie für Musik und Darstellende Kunst und war anschließend Lektor und Sekretär am Wiener Burgtheater. "Von 1928 bis 1945 wirkte er als Dramaturg und Spielleiter beim Wiener Rundfunk, danach als freier Schriftsteller und Rundfunkregisseur" (DBE). Riemerschmid gilt als wichtiger Vertreter des "schwarzen" Humors und "Wegbereiter des Surrealismus in Österreich" (ebd). - Mit kl. Knickspur.‎

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‎Rienössl, Heinrich, Schriftsteller (1877-1939).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Wien], 31. VII. 1924.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Wünsche zu Neujahr an Oberlehrer Josef Wesely. - Der aus Wien gebürtige Schriftsteller und Gründer des Wiener Theater- und Literaturvereins (1901) beschäftigte sich in seinen Romanen und Dramen "vorwiegend mit seiner Heimatstadt und ihren Einwohnern; in dem Roman 'Das heilige Erbe' (1912) thematisierte er Probleme von Grenzlandbewohnern" (DBE).‎

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‎Roeder, Hans, Schriftsteller (geb. 1859).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Görlitz, 12. VIII. 1936.‎

‎1 S. 4to. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag: “Wenn man älter wird und je älter man wird, umso weniger darf man sich hinter den Ofen setzen; auch tut man gut, kein Mittagsschläfchen zu machen, dann bleibt man beweglich. Läszt man überdies jeden Morgen eine Scheuerfrau zur inneren Reinigung des Kadavers kommen in Gestalt eines beim Aufstehen schluckweise getrunkenen Glases reinen Wassers, dann wird man von der Natur mit der groszen Goldmedaille der Gesundheit für eine solche olympische Leistung belohnt. Ich leiste mir auszerdem noch jeden Morgen, nachdem ich den corpus von der Nasen- bis zur Zehenspitze ganz schnell in 2-3 Minuten mit kaltem Wasser abgerieben habe, 60 Schwingübungen mit meinen Hanteln von je 8 Kilo, also zusammen 32 Pfund. Das ist ein Allheilmittel für alte und vereiste Herzen und Lungen, dem verdanke ich es, dasz ich mit meinen 77 Jahren jede Woche noch mindestens einmal 20-30 Kilometer in 5-6 Stunden ohne Pause zurücklegen kann [...]”. - Roeder studierte Naturwissenschaften, war in der Landwirtschaft tätig und zog sich nach einem Unfall daraus zurück; seit 1895 lebte er als Verfasser von religiösen Schriften und Dramen in Görlitz. Vgl. Kosch XIII, 141.‎

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‎Sacher, Friedrich, Schriftsteller (1899-1982).‎

‎Visitkarte mit eigenh. Grußzeile verso. [Wien, 11. IX. 1937.‎

‎1 S. Carte de Visite-Format. Mit eh. adr. Kuvert. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche. - Anfangs als Hauptschullehrer in Klosterneuburg und seit 1934 als freier Schriftsteller tätig, sah sich der Lyriker in der Nachfolge Rilkes. Seine christlich-konservative Lyrik gewann in den 30er Jahren zunehmend nationale Züge.‎

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‎Sacher-Masoch, Artur Wolfgang Rt. von, Schriftsteller (1875-1953).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 20. XII. 1948.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Sacher-Masoch, der Neffe von Leopold und Vater des Schriftstellers Alexander von Sacher-Masoch, war bis 1920 Berufsoffizier in der k. u. k. Armee; seit 1928 lebte er, als freier Schriftsteller unter dem Pseudonym Michael Zorn publizierend (mit welchem Namen er vorliegende Karte zusätzlich unterzeichnet), in Graz. Vgl. Kosch III, 2357.‎

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‎Sassmann, Hanns, Theaterkritiker und Dramatiker (1882-1944).‎

‎Eigenh. Visitkarte mit U. (verso). O. O., 6. X. 1929.‎

‎1 S. Qu.-12mo.‎

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‎Sassmann, Hanns, Theaterkritiker und Dramatiker (1882-1944).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Berlin, 4. I. 1939.‎

‎½ S. 4to. Mit ms. Kuvert. Beiliegend der gedr. Partezettel. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Sassmann lebte als freier Schriftsteller in Wien und Berlin, schrieb während des Ersten Weltkriegs für die Zeitschrift ‘Die Schwelle’ und war nach 1915 Kulturreferent des ‘Neuen Wiener Journals’. Große Popularität erlangte er mit seinen beiden Stücken ‘Der Retter’ (1916) und ‘Feuer in der Stadt’ (1921); nach Ende des Ersten Weltkriegs setzte er sich für den Aufbau von Bühnen und Wanderbühnen ein und verfaßte seit den dreißiger Jahren zahlreiche Filmdrehbücher, u. a. zu Luis Trenkers ‘Der Berg ruft’ (1939) und ‘Der Feuerteufel’ (1940). Vgl. Kosch XIV, 75. - Die U. in Bleistift.‎

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‎Schalek, Alice, Journalistin, Schriftstellerin und Photographin (1874-1956).‎

‎Ms. Postkarte. Wien, 22. IX. 1930.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit ms. Adresse. An Josef Wesely, dem sie "bestens für die Glückwünsche" dankt. - Mit Adreßstempel "Alice Schalek, Schriftstellerin, Wien, I., Schottenring 15". - Die Kaufmannstochter Alice Schalek wurde 1903 Feuilletonredakteurin der "Neuen Freien Presse" in Wien und unternahm seit 1910 Reisen nach Indien, China und Macao. Während des Ersten Weltkriegs war Schalek als Kriegs- und Photoberichterstatterin an der Isonzofront und in Montenegro tätig und wurde als eines der ersten weiblichen Mitglieder in den Schriftsteller- und Journalistenverein "Concordia" aufgenommen. Nach dem "Anschluß" Österreichs 1938 emigrierte sie in die USA. Schalek schrieb Romane, Novellen und Reiseerinnerungen.‎

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‎Schaumann, Ruth, Schriftstellerin, Bildhauerin und Graphikerin (1899-1975).‎

‎Billett mit eigenh. Zusatz (9 Zeilen) und U. [München], 20. XII. 1969.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Josef Wesely. - Das nach einer Zeichnung Ruth Schaumanns gedruckte Weihnachtsbillett mit einem inliegenden gedruckten Gedicht Schaumanns ("Und die Hirten knieten alle…"). - Ruth Schaumann erhielt nach kurzem Schulbesuch aus gesundheitlichen Gründen Privatunterricht, übersiedelte 1917 nach München und besuchte die dortige Kunstgewerbeschule, wo sie als Meisterschülerin Joseph Wackerles eine Ausbildung als Bildhauerin absolvierte und sich zudem mit Malerei und Graphik befaßte. Seit 1920 arbeitete sie in einem eigenen Atelier und heiratete nach der Konversion zum Katholizismus 1924 den "Hochland"-Redakteur Friedrich Fuchs. Schaumann schrieb religiös geprägte Lyrik (u. a. "Der Knospengrund", 1924), Novellen (u. a. "Der blühende Stab", 1929), Romane (u. a. "Die Übermacht", 1940) und die autobiographische Kindheitsgeschichte "Amei" (1932, erw. 1949), die sie zum Teil selbst illustrierte. 1931 erhielt sie den Dichterpreis der Stadt München, 1960 den der Stadt Minden. Schaumann schuf religiöse Bildwerke.‎

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‎Scheibenpflug, Heinz, Schriftsteller (1910-1988).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte und 3 ms. Briefe mit eh. U. Wien und Hamburg, 1947-1964.‎

‎Zusammen 4 SS. 4to und 8vo. Mit 3 ms. Kuverts. Dankt Josef Wesely für wiederholt übersandte Geburtstagswünsche. - Scheibenpflug schrieb, gelegentlich unter dem Pseudonym Michael Waldegg, zahlreiche Erzählungen, Essays und Bücher für die Jugend. Zuletzt lebte er als Chefredakteur der Zeitschrift ‘Für Sie’ in Hamburg. Vgl. Kosch XIV, 368. - Die Bildpostkarte mit einer Ansicht des Scheibenpflugschen Hauses in Tirol.‎

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‎Scheibenpflug, Heinz, Schriftsteller (1910-88).‎

‎Radierte Glückwünschkarte mit eigenh. Zusatz. [Wien, 22. XII. 1947].‎

‎1 S. 8vo. Mi eh. adr. Kuvert. Die "Teubel" sign. Radierung zeigt ein aufgeschlagenes Buch mit Blumen, darum der Text "Ein glückliches Neues Jahr wünscht Heinz Scheibenpflug". Verso der eigenh. Zusatz: "Frohe Weihnachten und [verte]". - Der auch unter dem Pseudonym Michael Waldegg schreibende Heinz Scheibenpflug verfaßte zahlreiche Erzählungen, Essays und Jugendbücher. Zuletzt lebte er als Chefredakteur der Zeitschrift "Für Sie" in Hamburg.‎

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‎Scheucher, Franz, Schriftsteller (geb. 1883).‎

‎Ms. Postkarte mit eigenh. U. Graz, 19. IV. 1946.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit ms. Adresse. An Josef Wesely. - "[…] Viel Dunkles ist uns dieses vergangene Jahr über den Weg gelaufen. Ihnen, lieber Herr Oberlehrer, gewiss auch nicht weniger als mir. Aber wir leben! Und das wiegt alles andere hoch auf. Dass Sie inzwischen die Grosstadt mit einem idyllischen Bergnest vertauscht haben, glaube ich, Sie darum besonders beglückwünschen zu dürfen. Herbert Müller-Guttenbrunn hat irgendeinmal wo geschrieben: 'Die Gescheiteren wohnen auf dem Lande. Ihr Wahlspruch steht im Götz v. B.!' Ich kann ihm nach jeder Richtung hin nur recht geben […]". - Scheucher war Landwirt und Verfasser mehrerer Volksstücke.‎

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€ 30,00 Kopen

‎Schlein-Saville, Léon, Schriftsteller.‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 2. I. 1912.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: “Unter höfl. Bezugnahme auf Ihr hochgesch. Briefchen sind wir selbstverständlich mit großer Freude bereit, von Ihrem gütigen Anerbieten so oft als uns möglich Gebrauch zu machen. Da wir am 10. Jänner 1912 eine gr. Festakademie mit Ball in den Sofiensälen veranstalten, bin ich derart in Anspruch genommen, daß ich die verspätete Beantwortung zu entschuldigen bitte [...]”. - Seinerzeit sogar von Karl Kraus übersehen, fristet Schlein-Saville ein bis zum heutigen Tag gleichermaßen unbekanntes Nachleben. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefpapier mit gedr. Briefkopf “Wiener Schriftstellerverein ‘Die Scholle’ Präsident: Léon Schlein-Saville“.‎

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‎Schmidt, Curt, Schriftsteller (geb. 1875).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. “Victor Helling”. Berlin, 6. III. 1945.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit ms. Adresse. “Ihnen ein gesundes Kriegsende wünschend”, dankt Schmidt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Victor Helling, so eines von Schmidts Pseudonymen, war Offizier im sächsichen Heer und verfaßte zahlreiche, meist humoristische Erzählungen und Romane. Vgl. Kosch VII, 842ff.‎

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€ 35,00 Kopen

‎Schneller, Franz, Schriftsteller, Dramaturg und Regisseur (1889-1968).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. O. O. u. D., [1949].‎

‎1 S. Qu.-8vo. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Schneller war Dramaturg am Stadttheater in Freiburg i. Breisgau und übernahm später die Leitung der dortigen Stadtbücherei. In seinem literarischen Werk befaßte er sich besonders mit der Landschaft des Schwarzwalds und des Hochrheins; 1947 wurde er mit dem Hebbel-Preis, 1962 mit dem Kulturpreis der Stadt Freiburg i. Breisgau ausgezeichnet. Vgl. Kosch XV, 641. - Auf der Rückseite eines gedr. Dankesschreibens an die Gratulanten zu seinem 60. Geburtstag.‎

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€ 20,00 Kopen

‎Schönherr, Karl, Dramatiker (1867-1943).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O., 11. I. 1930.‎

‎1 S. 8vo. An Maria Sander in Graz.‎

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€ 30,00 Kopen

‎Schönherr, Karl, Dramatiker (1867-1943).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 6,3:10,5 cm.‎

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€ 25,00 Kopen

‎Schoiswohl, Josef, Bischof von Graz-Seckau (1901-1991).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Knittelfeld, 8. I. 1968.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Schoiswohl war von 1954-68 Bischof von Graz-Seckau, 1969 wurde er Titularerzbischof von Monteverde. Während seiner Amtszeit setzte er sich nachdrücklich für den Dialog zwischen Kirche und Gesellschaft ein und förderte in seiner Diözese das Laienelement. Aus Altersgründen schließlich zurückgetreten, wirkte er bis zu seinem Tod als Seelsorger in der Zisterzienserabtei Neukloster in Wiener Neustadt, danach in Guntramsdorf. Von nachhaltiger Bedeutung war sein Eintreten für die Bereitstellung von Räumlichkeiten für Arbeiter wie Akademiker; ein Afro-Asiatisches Institut konnte in Graz ebenso errichtet werden wie viele Kirchen und Pfarren in Graz und Umgebung. Um der drückenden Not nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs abzuhelfen, wurde von ihm ein bischöfliches Siedlungswerk gegründet. Vgl. BBKL IX, s. v. - Die Bildseite der Karte zeigt eine Ansicht des Mausoleums von Kaiser Ferdinand II.‎

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€ 25,00 Kopen

‎Schubert, Karl Leopold, Schriftsteller (1893-1983).‎

‎Eigenh. Bildpostkate mit U. und gedr. "Gedichtbrief" mit einigen eh. Zeilen und U. [Mödling], 1948 und 1950.‎

‎Zusammen 2 SS. Qu.-4to und qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Schubert war Dozent an der Volkshochschule und wurde als Autor von Freilichtspielen ("Der Petersdorfer Jedermann", 1958) bekannt.‎

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€ 30,00 Kopen

‎Schwab, Günther, Schriftsteller (1904-2006).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Salzburg], 3. I. 1964.‎

‎½ S. 4to. Mit eh. adr. Kuvert. An Josef Wesely: "[…] Ja, es wäre an der Zeit, daß wir einander endlich von Angesicht zu Angesicht kennenlernen. Hoffen wir, dass das Jahr 1964 uns zusammenführt! Wenn es für Sie einen Vorteil bedeutet, so schicke ich Ihnen gerne mein letztes Buch 'O könnt ich jagen' zum Autorenpreis, d. i. um 20% billiger als im Buchladen. Ich bitte um Ihre Rückäußerung […]". - Der streitbare Atom- und Aufrüstungsgegner erhielt für sein Eintreten mehrfach Auszeichnungen und Ehrendoktorate, 1980 wurde ihm der Kulturpreis der Stadt Salzburg, 1986 die Ehrendoktorwürde der Universität für Bodenkultur in Wien verliehen. Der 1949 von Schwab als ehemaligem NSDAP-Mitglied gegründete Weltbund zum Schutz des Lebens (WSL) ist die älteste und noch immer aktive national orientierte Umweltschutztruppe im deutschsprachigen Raum.‎

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€ 35,00 Kopen

‎Schwab, Günther, Schriftsteller (1904-2006).‎

‎Eigenh. Namenszug und Datum. O. O., 9. IX. 1964.‎

‎Mit Füllfeder auf der vorderen Umschlaginnenseite des Schutzumschlages zu Schwabs 1960 erschienenem ‘Trost bei Tieren’. - Der vielseitige Essayist, Drehbuch- und Hörspielautor war u. a. in Niederösterreich und der Steiermark als Forstverwalter tätig; in seinen Büchern trat er schon früh für einen aktiven Umweltschutz ein, besonders in ‘Der Tanz mit dem Teufel’ (1959); 1960 gründete er den "Weltbund zum Schutz des Lebens" (WSL). Vgl. Öst. Lex. II, 377.‎

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‎Schwab, Günther, Schriftsteller (1904-2006).‎

‎Ms. Postkarte mit eigenh. U. Salzburg, 17. IV. 1952.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit ms. Adresse. An Josef Wesely: "[…] Ich erwidere herzlichst Ihre freundlichen Ostergrueße und -wuensche und verbleibe als Ihr stets aufrichtig ergebener Schwab". - Der streitbare Atom- und Aufrüstungsgegner erhielt für sein Eintreten mehrfach Auszeichnungen und Ehrendoktorate, 1980 wurde ihm der Kulturpreis der Stadt Salzburg, 1986 die Ehrendoktorwürde der Universität für Bodenkultur in Wien verliehen. Der 1949 von Schwab als ehemaligem NSDAP-Mitglied gegründete Weltbund zum Schutz des Lebens (WSL) ist die älteste und noch immer aktive national orientierte Umweltschutztruppe im deutschsprachigen Raum.‎

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‎Servaes, Franz, Schriftsteller und Publizist (1862-1947).‎

‎Brieffragment mit eigenh. U. O. O., 22. II. 1906.‎

‎1 S. 5,1:14,5 cm. Seit 1899 als Redakteur der "Neuen Freien Presse" in Wien und vorwiegend als Kunstkritiker tätig, kehrte Servaes nach Ausbruch des Krieges nach Berlin zurück, wo er Kritiker im Ullstein-, später auch im Verlag Scherl war. Sein umfangreiches Werk umfaßt neben literatur- und kunstkritischen Arbeiten Novellen, Dramen und Romane. Vgl. Kosch III, 2702f.‎

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‎Sittenberger, Hans, Schriftsteller (1863-1943).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Eisgrub, Mai 1930.‎

‎1 S. 8vo. An (den namentlich nicht genannten) Josef Wesely, dem er für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag dankt: “Es gehört gar nicht so viel dazu, um Kunst zu verstehen: eine unverbildete, stets das Reine suchende Seele. Aber freilich, wer hat die? Wer auf der Höhe wohnen will, | Muß sie erklimmen | Und durch ein Meer von Glück, was hilft’s, | kann man nicht schwimmen”. - Sittenberger wurde 1917 Dramaturg des Wiener Burgtheaters, schrieb u. a. eine ‘Einführung in die Geschichte der deutschen Literatur’, die Erzählung ‘Der Bekenner’ über die Protestantenbewegung in Wien 1520 sowie die mehrfach aufgelegte Tagebuchnovelle ‘Scholastica Bergamin’. Vgl. Kosch XVIII, 130.‎

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€ 25,00 Kopen

‎Springenschmid, Karl, Schriftsteller (1897-1981).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. O. O., 19. III. 1952].‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - 1935 wegen Mitgliedschaft in der NSDAP aus dem Schuldienst entlassen, wurde Springenschmid diese 1938 mit dem Amt des Gauamtsleiters für Erziehung und Unterricht und Schulungsleiters im Reichsgau Salzburg gedankt, wo er u. a. Ende April 1938 eine Bücherverbrennung inszenierte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wegen Hochverrats angeklagt, versteckte Springenschmid sich bis 1951 in den Bergen, nahm den Namen Karl Bauer an, verschaffte sich falsche Papiere und schrieb weiterhin völkisch gestimmte Bücher. Nach 1956 lebte er in Salzburg-Elsbethen. - Auf Briefpapier mit gedr. Absenderadresse.‎

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€ 20,00 Kopen

‎Steguweit, Heinz, Schriftsteller (1897-1964).‎

‎Eigenh. Portraitpostkarte mit U. [Köln], 17. III. 1935.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely: "Herzlichen Dank für den aufmerksamen Geburtstagsgruß! […]". - Heinz Steguweit besuchte die Handelshochschule, wurde als Frontsoldat 1916 schwer verwundet und war nach Kriegsende zunächst Bankbeamter, seit 1925 freier Schriftsteller. Steguweit kam aus der kath. Jugendbewegung, debütierte mit nationalistischer Lyrik und schrieb 1925 das Drama "Sooneck", das zur Jahrtausendfeier des Rheinlandes aufgeführt wurde. 1932 erschien der Heimkehrerroman "Der Jüngling im Feuerofen". Nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten wurde Steguweit Kulturredakteur des "Westdeutschen Beobachters" und Landesleiter der Reichsschrifttumskammer. Nach 1945 fand er wieder mit Romanen, Erzählungen und Kinderbüchern Anklang.‎

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‎Steguweit, Heinz, Schriftsteller (1897-1964).‎

‎Ms. Portraitpostkarte mit eigenh. U. [Halver i. Westf.], 13. XII. 1963.‎

‎1 S. (Qu.-)8vo. Mit ms. Adresse. An Josef Wesely: "Lieber Freund Wesely! Von Herzen Dank für die schönen Marken, die ich sofort wieder meiner Sammlung einverleibe, denn diese Tätigkeit ist für mich eine festliche Tradition im Advent geworden. Letzte Nacht fiel der erste Schnee, der Wald ringsum ist weiß, was mag das neue Jahr uns bringen? […]". - Nach Ende des Ersten Weltkriegs Bankbeamter und seit Mitte der zwanziger Jahre freier Schriftsteller, wurde sein Drama ‘Sooneck’ zur Jahrtausendfeier des Rheinlandes aufgeführt; 1932 erschien der Heimkehrerroman ‘Der Jüngling im Feuerofen’. Nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten wurde Steguweit Kulturredakteur des ‘Westdeutschen Beobachters’ und Landesleiter der Reichsschrifttumskammer. Nach 1945 fand er wieder mit Romanen, Erzählungen und Kinderbüchern Anklang.‎

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‎Stein, Lola, d. i. Lola Stern, Schriftstellerin (1885-1959).‎

‎Gedr. Neujahrskarte mit eigenh. U. Hamburg, 1. I. 1934.‎

‎1 S. 5,5:12 cm. Mit eh. adr. Kuvert. Neujahrsgrüße an Josef Wesely. - Die seinerzeit beliebte, aus Hamburg stammende Unterhaltungsschriftstellerin lebte später in London. Vgl. Kosch XIX, 384f.‎

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‎Steinberg-Frank, Alfred, Schriftsteller (1888-1953).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 7. V. 1949.‎

‎1 S. 4to. Mit eh. adr. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag: “Die Wiener ‘Schrammeln’ haben vor Jahren einmal ein Potpourri aus Refrains meiner berühmtesten Lieder zusammengestellt unter dem Titel: ‘Wienerischer Klang bei Steinberg Frank’ [...]”. - Steinberg-Frank, Vizepräsident der Gesellschaft zur Hebung und Förderung der Wiener Volkskunst, verfaßte zahlreiche Libretti, darunter ‘Das Kaiserliebchen’ (mit Ernst Decsey) oder ‘Bojarenliebe’. Vgl. Giebisch/G. 398. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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‎Stockert-Meynert, Dora von, Schriftstellerin (1870-1949).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 7. V. 1936.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank "für Ihre treue Erinnerung an meinen Geburtstag". - Die Tochter des Psychiaters Theodor Meynert schrieb Gedichte, Erzählungen, Romane, Dramen und das Memoirenwerk "Theodor Meynert und seine Zeit"; sie war Präsidentin des Vereins der Schriftstellerinnen und Künstlerinnen Österreichs und Gründerin des Verbandes künstlerischer Frauenorganisationen Panthea; 1926 erhielt die Schriftstellerin den Ebner-Eschenbach-Preis.‎

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‎Stöger, August Karl, Schriftsteller (1905-1989).‎

‎6 eigenh. Bildpostkarten mit U. Bad Ischl, 1956-1968.‎

‎Zusammen 6 SS. 8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag, zu Neujahr u. a. - A. K. Stöger war ein Berufsleben lang als Lehrer tätig und verfaßte nebenher zahlreiche Romane; 1942 erhielt er den Novellenpreis der Zeitschrift ‘Das XX. Jahrhundert’, 1944 den Gaukulturpreis von Oberdonau, 1951 den Stifterpreis des Landes Oberösterreich und 1959 wurde er mit dem Titel eines Professor ausgezeichnet. Zudem war Stöger Mitglied der Gemeinschaft oberösterreichischer Schriftsteller. Vgl. Kosch XX, 279f.‎

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‎Storn, A., Schriftsteller.‎

‎Eigenh. Brief mit U. Breslau, 12. XII. 1877.‎

‎2 S. 8vo. An Heinrich Laube (1806-1884): "Nicht mit einem fünfactigen Trauer- sondern nur mit einem einactigen Lustspiel nehme ich mir die Freiheit, Sie zu behelligen. Haben Sie die Güte, dasselbe Ihrer gefl. Durchsicht zu unterziehen und mir mitzutheilen, ob Sie geneigt sind, das Stück zur Aufführung zu bringen [...]".‎

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‎Strobl, Lorenz, Schriftsteller (1894-1958).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Mossburg, 15. VIII. 1947.‎

‎1½ SS. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag: “Es hat sich so vieles geändert. Ich selber sitze seit 25 Monaten hinterm Stacheldraht in einem Internierungslager. Wie lange es noch dauern wird, wer weiß es? Meine Frau ist noch am gleichen Ort. Ist aus der Wohnung verwiesen u. schafft mit ihren 54 Jahren als Magd auf einem Bauernhof. In den letzten Kriegsmonaten ist unser einziges Kind den Soldatentod gestorben. Kann uns das Schicksal noch härter prüfen? Was nach meiner Entlassung wird? Werde wohl als Pferdeknecht bei einem Bauern in Dienst gehen [...]”. - Lorenz Strobl verfaßte zahlreiche, tls. in bayerischer Mundart geschriebene Volksstücke. Vgl. Kosch XX1, 81ff.‎

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‎Sudermann, Hermann, Schriftsteller (1857-1928).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 6,3:10,1 cm. Schlichtes Blatt mit der charakteristischen Unterschrift des Schriftstellers und "rechte[n] Erbe[n] des jungen Schiller", wie Sudermann zu Lebzeiten geheißen wurde (zit. n. Kosch IV, 2931).‎

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‎Sudermann, Hermann, Schriftsteller (1857-1928).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Berlin, 13. III. 1911.‎

‎1 S. Qu.-schmal8vo. Schlichtes Blatt mit der charakteristischen Unterschrift des Schriftstellers und "rechte[n] Erbe[n] des jungen Schiller", wie Sudermann zu Lebzeiten geheißen wurde (zit. n. Kosch IV, 2931). - Mit kl. Ausr. am unteren Blattrand (keine Textberührung) und etwas lichtschattig.‎

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‎Taucher, Franz, Publizist und Schriftsteller (1909-1990).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Wien, 21. XII. 1963.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely, dem er für übersandte Wünsche dankt und ein Zusammentreffen in Wien vorschlägt. - Taucher studierte bei Viktor von Geramb Volkskunde und wurde durch dessen Vermittlung Assistent am Steirischen Volkskundemuseum in Graz. Seit 1939 für die ‘Frankfurter Zeitung’ tätig, gründete er nach Ende des Krieges die ‘Wiener Bühne’ und gestaltete zahlreiche Hörfunksendungen des Österreichischen Rundfunks. Daneben veröffentlichte er Lyrik und Romane; 1969 wurde er mit dem Preis der Stadt Wien für Publizistik ausgezeichnet. Vgl. Kosch XXI, 634.‎

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‎Theuer, Franz, Sachbuchautor (1922-2003).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Schützen am Gebirge, 15. X. 1987.‎

‎¾ S. Gr.-4to. An Heinz Hausner: "Obwohl ich sehr beschäftigt bin - ich arbeite an einem großen historischen Report mit dem Arbeitstitel 'Der Raub der Stephanskrone' und einem Balladenband, der ich mit zeitkritischen Themen ('Sprengstoff') befaßt - gelingt es mir dann und wann eines Ihrer für mich so wichtigen Bücher aufzuschlagen und mich mit [!] eingehender mit dem einen oder anderen Thema zu befassen. So habe ich in letzter Zeit - zum wievielten Male eigentlich? - Ihre Werke 'Verantwortung' und 'Die Krise der Kultur' in der Hand gehabt. Wieder überraschten mich dabei die gemeinsamen, über weite Strecken übereinstimmenden Ansichten, die wir beide vertreten [...]". - Franz Theuer stand vier Jahrzehnte lang im Dienst der Bundesgendarmerie, an deren Aufbau im Burgenland er maßgeblich beteiligt war, und war Verfasser mehrerer historischer Sachbücher. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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‎Trenck, Siegfried von der, Schriftsteller (1882-1951).‎

‎Ms. Postkarte mit eigenh. Paraphe. Berlin, 2. XII. 1947.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag: “Ich habe inzwischen einen ‘Goethe’, ‘Paulus’, Luther’, ‘Katechismus’, 3 Bände ‘Mysterium Christi’, ‘Shakespeare’, ‘Faust’ geschrieben. Aber wann wird es je gedruckt werden? [...]” - Gar nicht; Trenck, der während des Dritten Reichs Mitglied des nationalsozialistischen Rechtswahrerbundes war, sollte nach 1945 bis zu seinem Tod nicht mehr publizistisch hervortreten. Vgl. Kosch IV, 3044 und BBKL XII, s. v.‎

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‎Trönle, Ludwig, Schriftsteller (geb. 1882).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 2. V. 1952.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Trönle, Doktor der Rechte und Senatsrat zu Wien, verfaßte einige historische Schauspiele, die annähernd die gesamte Verlagsproduktion seines Verlegers Andreas Pichl, Stern im Osten-Verlag, Wien, darstellten. Vgl. Kosch IV, 3053.‎

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‎Wache, Karl, Schriftsteller und Bibliothekar (1887-1973).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. Nachschrift und U. Wien, 12. V. 1953.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit ms. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag: [...] Leider liegen meine neuen Werke in der Schreibtischlade ...]”. - Karl Wache war nach seiner Promotion Mittelschullehrer, trat in den Bibliotheksdienst ein und war zuletzt Oberstaatsbibliothekar an der Wiener Universitätsbibliothek. Daneben verfaßte er Novellen, Romane, Dramen, literaturhistorische Arbeiten (u. a. ‘Der österreichische Roman seit dem Neubarock’, 1930) und gab die Anthologie ‘Deutscher Geist in Österreich’ (1933) heraus. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges aus dem Bibliotheksdienst entlassen und auf die Liste gesperrter Autoren und Bücher gesetzt, schrieb er vornehmlich kulturhistorische Essays. Vgl. Kosch IV, 3166. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf.‎

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