Site indépendant de libraires professionnels

‎Autographes‎

Main

Nombre de résultats : 66.401 (1329 Page(s))

Première page Page précédente 1 ... 538 539 540 [541] 542 543 544 ... 656 768 880 992 1104 1216 1328 ... 1329 Page suivante Dernière page

‎Benndorf, Otto, klassischer Archäologe (1838-1907).‎

‎Visitenkarte mit eigenh. Widmung. Wien, 10. VI. 1891.‎

‎2 Zln. Visitkartenformat. An einen unbekannten Empfänger: "mit dem Ausdruck einer aufrichtigen herzlichen Theilnahme". - Auf vorgedr. Visitenkarte "Hofrath Dr Otto Benndorf Professor der Archeologie an der Universität. Wien IX B Pelikangasse 18". - Mit einem kl. hs. Kreuz versehen.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 120,00 Acheter

‎Benzenberg, Johann Friedrich, Physiker, Geodät und Publizist (1777-1846).‎

‎Brief mit eigenh. U. Bilk bei Düsseldorf, 13. VIII. 1845.‎

‎2 SS. Gr.-4to. Freundschaftlicher Brief an einen namentlich nicht genannten Herrn Doktor, in dem er sachkundig astronomische Details einer Veröffentlichung korrigiert: "Ich erhalte soeben die astronomischen Nachrichten Nro. 543 und darin die Nachricht von dem Cometen den sie am 3. Juli entdeckt haben. Er durchlief einen Bogen von 40 Grad in 26 Minuten, also hätte er noch 4500 Meilen von der Erde entfernt sein müßen. Wenn man nun die Erde zu 859 Meilen annimmt so wäre er noch 3641 Meilen von der Erde entfernt gewesen. Wäre es ein Meteor gewesen, so hätte der Schweif in der Richtung des Meteors stehen müßen, also von 0 im großen Bären bis an die Capella, aber der Schweif hat gegen den Horizont gestanden wo die Sonne war. Daß dieses kein Meteor war geht auch daraus hervor daß Herschel im Jahr 1783 einen Meteor sah welches 1 Minute dauerte und das in dieser Hinsicht mit zu den seltensten gehört in Hinsicht der Dauer [...]". - Benzenberg errichtete 1843 in Düsseldorf-Bilk eine Sternwarte, die er der Stadt vermachte. - Spuren alter Montage und etwas fleckig.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 800,00 Acheter

‎Bergk, Theodor, Philologe (1812-1881).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Marburg, 29. XII. 1842.‎

‎2 ½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit eh. Adresse verso (Faltbrief). An Professor Walz in Tübingen über die Zeitschrift, die Bergk gemeinsam mit Caesar herausgibt mit der Bitte die Verbreitung derselben voranzutreiben. Der zweite Teil des Briefes betrifft Organisationsschwierigkeiten bei der geplanten Philologenversammlung: "[...] Was die künftige Philologen Versammlung betrifft, so kann ich Ihnen eigentlich nichts mittheilen. Ich habe meine Ernennung zum Vicepräsidenten nur aus den Zeitungen erfahren, da mir Weber durchaus nichts schriftliches mitgetheilt hat. Weber scheut sich übrigens, wie ich höre vor der ganzen Sache, und hat noch gar keine Schrift gethan, um die Erlaubniß der Regierung zu erhalten, was bei unsren hessischen Verhältnißen nicht leicht ist [...]". - 1834 erhielt Bergk eine ordentliche Professur für Klassische Philologie an der Universität Tübingen und wurde Leiter der archäologischen Sammlung des Philologischen Seminars. Ab 1843 gaben Bergk und J. Caesar die "Zeitschrift für die Alterthumswissenschaft" (Cassel, Theodor Fischer) heraus. - Ausriss durch Brieföffnung. Spuren alter Montage und alter Faltung. Minimal fleckig.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 450,00 Acheter

‎Bergson, Henri, philosopher (1859-1941).‎

‎Visiting card with autograph dedication. Envelope added. St. Cergue [Switzerland], n. d.‎

‎Visiting card format. Envelope (144 x 84 mm). To Paul Flat (1864-1918), French essayist and editor, being touched by the congratulations and sending his best regards: "[...] très touché des fèlicitaions de son cher et éminent confrère M. Paul Flat, le prié d'accepter ses meilleurs remerciements [...]". - 1900 Bergson became Professor at the Collège de France. - On lithographed preprinted visiting card, noting "Henri Bergson Membre de l'Institut, Professeur au Collège de France, Villa Montmoreney / 18. Avenue des Tilleuls / Auteuil". Collector's note in blue pencil.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 250,00 Acheter

‎Bernays, Michael, Philologe, Literaturhistoriker und Goetheforsche (1834-1897).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Bonn ["hinter dem Münster"], 25. XI. 1866.‎

‎3 SS. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Freund vom Musikfach, der in Coblenz wohnt: " [...] Ich lasse in Berlin eine umfangreiche Arbeit drucken, in welcher ich über den bisherigen Gang meiner kritischen Goethe - Studien dem gelehrten Publikum Rechenschaft ablege, die Schrift soll in den ersten Tagen des Decembers versandt werden; der Verleger drängt gewaltig; die Revision ist noch nicht ganz vollendet, und ich darf mich daher in der ersten Hälfte der Woche aus den Mauern unserer guten Stadt Bonn nicht entfernen. Entsagen also muß ich dem hohen Genuß, den mir ein edles, unter Ihrer Leitung vorgeführtes und durch Ihren Geist gewissermaßen reproducirtes Kunstwerk verspricht; und diese Entsagung geschieht wahrlich unter dem schmerzlichsten Bedauern. Dagegen spreche ich Ihnen eine Bitte aus, die ich heute schon schriftlich Ihrer theuren Schwester vorgetragen habe: kommen Sie, wenn keine bösen Dämonen Ihre Füß hemmen, am Donnerstag nach Köln und lassen Sie Sich in die lieblichen Wildnisse der shakespearschen Komödie hineingeleiten. [...] Möge der Elias unter Ihrer Leitung zu wahrhaft künstlerischen lebendigem Dasein erwachen! Meine Gedanken werden am Montag Abend bei Ihnen sein [...]". Bernay bittet den Empfänger Lehrabende in Coblenz abzuhalten und teilt mit, selbst vom Museums-Vorstand in Frankfurt zu einen wissenschaftlichen Vortrag aufgefordert zu sein, bei dessen Hin- und Rückreise Bernay dem Empfänger gerne einen Besuch abstatten würde. - 1866 erschien Bernays' "Über Kritik und Geschichte des goetheschen Textes" (Dümmler, Berlin). - Auf Briefpapier mit kl. durchgehend gepr. Vignette "Bath".‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 800,00 Acheter

‎Bernd, Christian Samuel Theodor, Linguist, Sphragistiker und Heraldiker (1775-1854).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Posen, 20. 11. 1815.‎

‎4 SS. auf gefalt. Doppelblatt. Mit einer Bitte an einen namentlich nicht genannten Freund: "[...] In meiner gegenwärtigen Stelle in Posen, wofür ich von der jetzigen preußischen Regierung im Monat August berufen worden bin, werde ich mancherlei Lehr- und Schulbücher für die Schüler zu verschreiben und auch für Andre mancherlei andre Bücher zu besorgen haben. Da nun die Schulbücher, wenn sie sich zur Einführung in die Schulen empfehlen sollen, den Schulen so wohlfeil als möglich in die Hand gegeben werden müssen, und da ich überhaupt bei solchen Besorgungen Zeit und Mühe und Kosten aufwenden muß, so bin ich genöthigt von den Herrn Verlegern ansehnliche Vortheile auszubedingen, die sie auch wol [!], so wie sie es bei Andren thun, bewilligen werden. [...] daß Sie in Ansehung der Sicherheit und der pünktlichen Zahlung bei mir nicht das geringste zu fürchten haben, indem - so bald Sie es nur verlangen - Herr Gerstäcker oder die Schulbuchhandlung in Braunschweig, für mich ohne die geringste Schwierigkeit Sicherheit leisten wird. Sie dürfen dann nun bestimmen, ob ich halbjährlich oder jährlich Zahlung leisten soll. In der zutrauensvollen Voraussetzung, daß Sie die Güte haben werden, meinen Wunsch zu erfüllen, bin ich jetzt so frei, mir die ganze Folge von dem Fleischerschen Taschenbuche: Minerva auszubitte, und mir [sowol] den ehemaligen als auch jetzigen herabgesetzten Ladenpreis zu melden, damit ich weiß, wie viel ich für Unkosten und meine Bemühung davon abrechnen könne. In dem beliegenden Briefe an Hr. Hinrichs habe ich Übersendung von 30 [...]". - Bernd erhielt im Oktober 1815 einer Professur am Maria Magdalena-Gymnasium in Posen. - Fol. 1 mit etwas verlaufener Tinte. Empfangs- und Antwortnotiz des Empfängers. Sammlernotiz in Blei.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 600,00 Acheter

‎Berthelot, Marcellin, French chemist and politician (1827-1907).‎

‎Autograph letter signed. No place, 13. V. 1898.‎

‎1 p. on bifolium. To an unnamed "Monsieur le Directeur". Berthelot feels scrupels to change his debt obligations to the new society. For this reason he begs the recipient to hold and give back his membership application. Berthelot assures the recipient that this will not affect Berthelot's work as scientific director. Further Berthelot promises to come to the reunion on Saturday: "Il m'est venu des scrupules au sujet de la tranformation de ma créance sous la Société Lamirault et Cie en actions de la nouvelle Société. En consequence, je vous prie de vouloir bien tenir pour mon avenue l'adhésion que je vous avais adressée à cet Egard en de me la retouner ou remettre demain. Il est bien entendu que ceci ne modifie en rien mon concours à la poursuite de l'oeuvre comme directeur sientifique: je viendrai à la reunion de Samdi [...]". - In 1889 Berthelot succeeded Louis Pasteur as secretary of the Academy of Sciences. In 1899, after the death of his friend Joseph Bertrand, Berthlot presented himself to the Académie Française and was elected to the his friend's seat, number 40. Berthelot was actually received into the academy in 1900. - Traces of old stapling and old montage.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 150,00 Acheter

‎Berzelius, Jöns Jakob, Swedish doctor and chemist (1779-1848).‎

‎Autograph letter signed. Stockholm, 18. VIII. 1837.‎

‎Large 4to. 1 page. With one enclosure (s. b.). To an unnamed Monsieur (probably Rudolph Spécz von Ládháza) with thanks for a sent work on the basics of technical chemistry: "J'ai eu l'honneur de recevoir l'ouvrage intitulé: Grundriss der technischen Chemie, que vous avez eu la bonté de m'adresser, et je vous pries l'agréer l'empression de ma reconnaissance [...]". - In 1837 Berzelius was elected a member of the Swedish Academy; he became well known for his textbook of chemistry ("Lärboki Kemien", vol. 1, 1808). Berzelius is eponymous for a lunar crater and an asteroid as well as for the minerals berzelianite and berzeliite. - Together with a portrait print, apparently from a newspaper, mounted on brown paper.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 800,00 Acheter

‎Candolle, Alphonse Pyrame de, Swiss botanist (1806-1893).‎

‎Autograph letter signed. Geneva, 30 June 1876.‎

‎8vo. 1½ pp. on bifolium. In French, to the botanist Ferdinand Julius Cohn (1828-98), whom he thanks for sending him his work on insectivorous plants. He encloses a brochure by his son, the botanist Casimir Pyramus de Candolle, on the same subject, and notes that both Cohn and Casimir appear to agree on not considering the absorption of the insects a proof of real digestion by the plants: "Je vous suis fort obligé de l'envoi de votre opuscule sur les plantes insectivores. Vous trouverez ci-joint une brochure de mon fils, Casimir, sur le méme sujet, où il me semble que vous êtes d'accord à ne pas considérer l'absorption comme une preuve de véritable digestion [...]".‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 600,00 Acheter

‎Carneri, Bartholomäus von, Philosoph und Politiker (1821-1909).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Marburg, 17. X. 1892.‎

‎1 S. 8vo. Am oberen Rand auf Trägerkarton montiert. Bedankt sich bei einem Baron für die "zwei sehr gelungenen Bilder [...]". - Carneri studierte in Wien Philosophie, bewirtschaftete seit 1857 ein Gut in der Steiermark, widmete sich philosophischen Studien und engagierte sich von 1861-83 im Steirischen Landtag, von 1870-85 gehörte der liberale Politiker überdies als Abgeordneter des steirischen Großgrundbesitzes dem Reichstag an. “In seinen philosophischen Werken geht Carneri von einem Darwinismus Haeckelscher Prägung aus und entwickelt eine humanitär ausgerichtete Sozialethik (‘Sittlichkeit und Darwinismus’, 1871)”(DBA, Saur). Vgl. auch Kosch I, 268. - Kleinerer Ausriss in der rechten unteren Ecke (ohne Textverlust).‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 220,00 Acheter

‎Carneri, Bartholomäus von, Philosoph und Politiker (1821-1909).‎

‎Eigenh. Gedicht mit U. Marburg, 28. III. 1892.‎

‎¾ S. 8vo. 2 Strophen, betitelt "Ein anderer Pferdedieb". - Carneri studierte in Wien Philosophie, bewirtschaftete seit 1857 ein Gut in der Steiermark, widmete sich philosophischen Studien und engagierte sich von 1861-83 im Steirischen Landtag, von 1870-85 gehörte der liberale Politiker überdies als Abgeordneter des steirischen Großgrundbesitzes dem Reichstag an. “In seinen philosophischen Werken geht Carneri von einem Darwinismus Haeckelscher Prägung aus und entwickelt eine humanitär ausgerichtete Sozialethik (‘Sittlichkeit und Darwinismus’, 1871)”(DBA, Saur). Vgl. auch Kosch I, 268.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 200,00 Acheter

‎Carneri, Bartholomäus von, Philosoph und Politiker (1821-1909).‎

‎Eigenh. Manuskript. O. O. u. D.‎

‎Zusammen 3 SS. auf 2 Bll. 8vo. Das Chanson "C'était en avril un dimanche" von Edouard Pailleron in französischer Sprache mit deutscher Übersetzung. - Carneri studierte in Wien Philosophie, bewirtschaftete seit 1857 ein Gut in der Steiermark, widmete sich philosophischen Studien und engagierte sich von 1861-83 im Steirischen Landtag, von 1870-85 gehörte der liberale Politiker überdies als Abgeordneter des steirischen Großgrundbesitzes dem Reichstag an. “In seinen philosophischen Werken geht Carneri von einem Darwinismus Haeckelscher Prägung aus und entwickelt eine humanitär ausgerichtete Sozialethik (‘Sittlichkeit und Darwinismus’, 1871)”(DBA, Saur). Vgl. auch Kosch I, 268.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 280,00 Acheter

‎Carrière, Moriz, Philosoph (1817-1895).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 6. III. 1887.‎

‎2 SS. 8vo. Wohl an die Witwe des im Monat zuvor verstorbenen Journalisten, Philosophen und linksdemokratischen Politikers Karl Grün (1817-1887): "An einen Nekrolog für Karl Grün als Ferienarbeit hab' ich schon wiederholt gedacht, noch aber nicht die Inspiration im Geist gefunden, am liebsten schrieb ich ganz subjektiv Erinnerungen an den Freund von den Schuljahren bis zum Großvater, aber der würde für die Allgemeine Zeitung zu feuilletonistisch [...]". - Gefaltet.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 1.800,00 Acheter

‎Carrière, Moriz, Philosoph (1817-1895).‎

‎Eigenh. Widmung mit U. München, 9. III. 1880.‎

‎167:90 mm. "Aufwärts aus dieser Nacht steigt unser Pfad, | Denn ein Emporgang ist das Erdenleben [...]". - Carrière habilitierte sich 1842 in Gießen und hielt dort populäre Vorlesungen zu philosophischen und literarischen Themen. Nachdem er sein vielbeachtetes Werk ‚Die philosophische Weltanschauung der Reformationszeit in ihren Beziehungen zur Gegenwart‘ (1847) veröffentlicht hatte, erhielt er den Titel eines ao. Professors. 1853 folgte er seinem Schwiegervater Justus von Liebig nach München, wo er zunächst Honorarprofessor an der Universität, dann Professor für Kunstgeschichte an der Kunstakademie und endlich 1887 Universitätsprofessor der Ästhetik wurde. Seit 1889 war er Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. - Gefaltet.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 450,00 Acheter

‎Castle, Eduard, Literaturhistoriker (1875-1959).‎

‎Eigenh. Brief m. U. Wien, 10. VI. 1923.‎

‎1 S. Visitkartenformat. Beiliegend eh. Umschlag. An Hans Nüchtern (1896-1962), seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG: "Nehmen Sie und Ihre Frau Gemahlin noch nachträglich meinen herzlichen Glückwunsch zur Vermählung entgegen". - Castle war Professor für neuere deutsche Sprache und Literatur und edierte u. a. die Werke von Ludwig Anzengruber und Franz Grillparzer. Zudem führte er die von Johann Willibald Nagl und Jakob Zeidler begonnene "Deutsch-Österreichische Literaturgeschichte" zu Ende. Nach dem "Anschluß" Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland wurde er 1938 aus seinen Ämtern entlassen und unter Gestapo-Überwachung gestellt; seine Bücher wurden verboten. 1945 wurde er erneut an die Wiener Univ. berufen als Direktor des Germanistischen Instituts und des Instituts für Theaterwissenschaft, das er bis zu seiner Emeritierung 1949 leitete. Castle war auch Präsident des Wiener Goethe-Vereins und der Adalbert-Stifter-Gesellschaft.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 100,00 Acheter

‎Castle, Eduard, Literaturhistoriker (1875-1959).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 15. V. 1930.‎

‎1½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An eine Autographensammlerin: "Von dem außerordentlichen Reichtum Ihrer Autographensammlung nicht wenig überrascht, erlaube ich mir, Sie um folgende Autoren zu bitten: Anzengruber / Anast. Grün / Lenau / Max Löwenthal / Murad Efendi / Raimund / Schreyvogel Jos. / Stifter / Zedlitz. Raimund ist augenblicklich in erster Linie gesucht, mit den anderen Schriftstellern habe ich mich früher schon beschäftigt und sie interessieren mich daher. Haben Sie die Güte, mich nach Ihrer Rückkehr anzurufen [...]". - Castle war Professor für neuere deutsche Sprache und Literatur und edierte u. a. die Werke von Ludwig Anzengruber und Franz Grillparzer. Zudem führte er die von Johann Willibald Nagl und Jakob Zeidler begonnene "Deutsch-Österreichische Literaturgeschichte" zu Ende. Nach dem "Anschluß" Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland wurde er 1938 aus seinen Ämtern entlassen und unter Gestapo-Überwachung gestellt; seine Bücher wurden verboten. 1945 wurde er erneut an die Wiener Univ. berufen als Direktor des Germanistischen Instituts und des Instituts für Theaterwissenschaft, das er bis zu seiner Emeritierung 1949 leitete. Castle war auch Präsident des Wiener Goethe-Vereins und der Adalbert-Stifter-Gesellschaft.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 120,00 Acheter

‎Castle, Eduard, Literaturhistoriker (1875-1959).‎

‎Eigenh. Postkarte m. U. Wien, 2. V. 1920.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse verso. An G. K. Epstein: "Von einer längeren Reise zurückgekehrt, finde ich Ihren gesch. Brief vor. Es würde mich sehr interessieren, die beiden Bilder zu sehen, und Ihr w. Besuch mich ungemein freuen [...]". - Castle war Professor für neuere deutsche Sprache und Literatur und edierte u. a. die Werke von Ludwig Anzengruber und Franz Grillparzer. Zudem führte er die von Johann Willibald Nagl und Jakob Zeidler begonnene "Deutsch-Österreichische Literaturgeschichte" zu Ende. Nach dem "Anschluß" Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland wurde er 1938 aus seinen Ämtern entlassen und unter Gestapo-Überwachung gestellt; seine Bücher wurden verboten. 1945 wurde er erneut an die Wiener Univ. berufen als Direktor des Germanistischen Instituts und des Instituts für Theaterwissenschaft, das er bis zu seiner Emeritierung 1949 leitete. Castle war auch Präsident des Wiener Goethe-Vereins und der Adalbert-Stifter-Gesellschaft.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 80,00 Acheter

‎Castle, Eduard, Literaturhistoriker (1875-1959).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 2. V. 1930.‎

‎1 S. Auc.-8vo. An eine namentlich nicht genannte Adressatin bezüglich ihrer Autographensammlung: "Da ich für die von Dr. Brukner und mir besorgte Raimund-Ausgabe des Verlages Anton Schroll & Comp. eben auf der Suche nach Raimund-Handschriften bin, bitte ich um eine gef. Verständigung, ob gnädige Frau tatsächlich solche besitzen und ob ich sie zu dem genannten Zwecke kollationieren dürfte [...]". - Castle war Professor für neuere deutsche Sprache und Literatur und edierte u. a. die Werke von Ludwig Anzengruber und Franz Grillparzer. Zudem führte er die von Johann Willibald Nagl und Jakob Zeidler begonnene "Deutsch-Österreichische Literaturgeschichte" zu Ende. Nach dem "Anschluß" Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland wurde er 1938 aus seinen Ämtern entlassen und unter Gestapo-Überwachung gestellt; seine Bücher wurden verboten. 1945 wurde er erneut an die Wiener Univ. berufen als Direktor des Germanistischen Instituts und des Instituts für Theaterwissenschaft, das er bis zu seiner Emeritierung 1949 leitete. Castle war auch Präsident des Wiener Goethe-Vereins und der Adalbert-Stifter-Gesellschaft. - Gefaltet.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 100,00 Acheter

‎Chladni, Ernst Florens Friedrich, Physiker und Astronom (1756-1827).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Kemberg, 26. VII. 1826.‎

‎½ S. 8vo. An einen Freund bezüglich einer Sendung: "Für die Überschickung der Depesche von Gottfried Weber danke recht sehr. Hier überschicke ich Ihnen wieder etwas, um es wenn es seyn kann, bald an ihn zu befördern, es sey nun über Mainz, oder über Frankfurt, wo es könnte auf die Post gegeben werden [...] Sollte nicht sobald eine Gelegenheit sich finden, so würde ich bitten, damit er es nicht zu spät erhalte, es in Leipzig franco Frankfurt auf die Post zu geben [...]".‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 800,00 Acheter

‎Claus, Carl, deutscher Zoologe (1835-1900).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Göttingen, 4. VIII. 1873.‎

‎2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "So eben erhalte ich Ihr überaus freundliches Schreiben und beeile mich Ihnen meinen verbindlichsten Dank für Ihr so gütiges und wohlwollendes Entgegenkommen auszusprechen. Ich kann demselben nur die Versicherung beifügen, daß es mir stets zur Ehre gereichen wird, mit einem so angesehenen und ausgebreiteten Geschäft als dem Ihrigen Verbindungen zu unterhalten und in engem freundschaftlichem Verkehr zu stehen. Gern nehme ich nach meiner Ankunft in Wien das mir so gütig dargebotene Exemplar des Schmardaschen Infobuchs der Zoologie [Ludwig Schmarda (1819-1908) war ein österreichischer Zoologe], das ich bislang nicht besitze, als Beweis Ihrer freundlichen Gesinnung an [...]". - Carl Craus gilt als „Schöpfer der wissenschaftlichen Zoologie Österreichs“.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 220,00 Acheter

‎Clausius, Rudolf, deutscher Physiker (1822-1888).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Zürich, 2. XII. 1866.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Chemiker und Mineralogen Anton Schrötter von Kristelli, Sekretär der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse der Wiener Akademie der Wissenschaften: "Ich erlaube mir, eine kleine mathematisch-physikalische Schrift 'über die Potentialfunction und das Potential', welche eben in zweiter Auflage erschienen ist, an Sie zu adressieren, mit der Bitte, sie der Academie gütigst in meinem Namen zu überreichen. Ich habe bei den merkwürdigen Ereignissen des letzten Sommers oft an Ihre schöne Anstalt, das Polytechnikum, denken müssen, an deren würdiger Reorganisation Sie so thätig betheiligt sind, indem sich mir die Besorgniß aufdrängte daß die ungünstigen Zeitverhältnisse ihrem mit Recht zu erwartendem Aufblühen hinderlich in den Weg treten könnten. Indessen hoffe ich, daß eine Anstalt, deren Nützlichkeit und Nothwendigkeit so klar zu Tage liegt, wie es bei dieser der Fall ist, von dem Einflusse vorübergehender Zeitverhältnisse nicht zu sehr betroffen werden wird [...]". - Clausius gilt als Entdecker des zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik, als Urheber der Begriffe Entropie und Virial, sowie als einer der ersten theoretischen Physiker in der Mitte des 19. Jahrhunderts.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 2.500,00 Acheter

‎Klemm, Friedrich Gustav, Kulturhistoriker und Bibliothekar (1802-1867).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 8. XII. 1850.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Mit eh. Adresse. 8vo. An W. L. Seyffert, Sekretär der ökonomischen Gesellschaft des Königreichs Sachsen: "Ich habe meine Abhandlung 'Zur Genealogie der menschlichen Werkzeuge' [erschienen in: Jahrbücher für Volks- und Landwirthschaft. N. F. Bd. 3, S. 151] nochmals durchgegangen, habe indessen die Überzeugung gewonnen, daß dieselbe ohne die dazu gehörigen Belegstücke vorgetragen wenig Anklang finden dürfte. Ich bin gern erbötig Ihnen diese Arbeit vorzustellen, und vorlesen zu lassen, allein ich meine es sey das beste den Vortrag in der nächsten Sectionssitzung mit der Ausstellung Statt finden zu lassen [...] Sollte es nicht zweckmäßig seyn die Figuren in Holz geschnitten in den Text aufzunehmen? Doch bleibe das ganz dem Ermessen des Directoriums wie billig überlassen [...]". - An der Dresdner Königlichen Öffentlichen Bibliothek übernahm Klemm 1831 die Stelle eines zweiten Sekretärs, wurde 1833 zusätzlich mit der Aufsicht über die Königliche Porzellansammlung betraut und 1834 zum Bibliothekar ernannt. Er beschäftigte sich eingehend mit Kulturgeschichte und stufte die Anfertigung von Werkzeugen sowie die Nutzung des Feuers als zentrale Merkmale zur Unterscheidung der Menschen vom Tierreich ein. Seine "Allgemeine Culturgeschichte der Menschheit" erschien ab 1843 in 10 Bänden. - Einschnitt durch Siegelöffnung. Papiergedecktes Siegel.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 350,00 Acheter

‎Klüber, Johann Ludwig, Jurist und Publizist (1762-1837).‎

‎Eigenh. Schriftstück. O. O. u. J.‎

‎7 Zeilen. Quer-8vo. Gibt jene Bände der "Europäischen Annalen" an, die sich in seinem Besitz befinden, ebenso jene, die ihm fehlen sowie die als Doubletten vorhandenen: "Ich besitze die Europäischen Annalen von ihrem Anfang, Januar 1797, bis zu Ende des Js 1828 oder bis zum XXVII. Band; indessen fehlen mir [...] Dagegen sind doppelt vohranden [...]". - Klüber wurde 1807 der erste Professor der Rechte an der Universität Heidelberg und übernahm außerdem die Aufsicht der Mannheimer Sternwarte. Während des Wiener Kongresses hielt er sich in Wien auf und veröffentliche im Anschluss die "Akten des Wiener Kongresses" in acht Bänden. Im Jahr 1817 trat er eine Stelle als preußischer Geheimer Legationsrat unter Staatskanzler Karl August von Hardenberg an.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 120,00 Acheter

‎Klügel, Georg Simon, Mathematiker und Physiker (1739-1812).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Halle, 23. IX. 1805.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Sie erlaubten mir [...], daß ich Sie mit der Vertheilung eines Büchercatalogs beschweren dürfte. Sie werden nun [...] einige Exemplare erhalten. [So]llten Sie mehr bedürfen, so bitte ich [...] mir [dies] mit zwei Worten anzuzeigen. Der verstorbene Besitzer war mein Schwiegersohn. Ich wünsche also der Sammlung viele Liebhaber, und bitte dazu gütigst beyzutragen [...]". - Nachdem Klügel 1763 mit einer Arbeit über die Parallellinien promoviert hatte, verfasste er von 1765 bis 1767 die gelehrten Artikel des "Hannover Intelligenzblattes" und erlangte 1767 eine Professur für Mathematik an der Universität Helmstedt, an der er zehn Jahre tätig war. Später wurde er nach Halle berufen, wo er 1788 auch das Direktorat der Sternwarte übernahm und dort bis an sein Lebensende verblieb. - Geringer Textverlust durch ein verklebtes Siegel und kleine Fehlstellen an den Rändern.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 400,00 Acheter

‎Kneschke, Ernst Heinrich, Arzt, Heraldiker und Genealoge (1798-1869).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 4. XI. 1858.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Wohl an den Heraldiker und Genealogen Alfred Grenser: "[...] Den Verlag meines neuen Werkes hat, wie Sie aus dem Prospect ersehen haben, Hr. Friedrich Voigt, einer der vielen Freunde, welche der Himmel mir gegeben hat, übernommen. Das Entgegenkommen, mit welchem er mich erfreut hat, muß Segen verdienen, den[n] die Theilnahme, welche das Unternehmen bereits gefunden hat, ist eine Theilnahme, welche die größten Erwartungen - und ich hatte sehr kleine - weit übertreffen muß [...] Ich weiß übrigens sehr wohl, daß so viel versprechend auch diese Theilnahme ist, am Ende der Absatz derselben nicht entsprechen kann [...] Die erste Abtheilung des Werkes finden Sie beiliegend [...] Können Sie für das Werk irgend etwas thun, so werden Sie gewiß keine Mühe scheuen, auch bitte ich Sie [....] Ihren [...] Herrn Principal zu ersuchen, daß er sich gefälligst für das Unternehmen interessiere. Deutschland und die Schweiz sind ja gegenseitig für einander gleich wichtig [...] und wollen Sie mir einmal eine Freude machen, so schicken Sie mir gelegentlich einige hübsche schweizerische Wappen [...]". - Nach seiner medizinischen Promotion habilitierte sich Kneschke 1829 an der Universität Leipzig, an der er bis an sein Lebensende lehrte, und beschäftigte sich darüber hinaus mit Heraldik und Genealogie. Durch sein Adelslexikon, das bis Ende des 20. Jahrhunderts mehrere Nachdrucke erfuhr, wurde er weithin bekannt.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 600,00 Acheter

‎Kobell, Franz von, Mineraloge und Schriftsteller (1803-1882).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. München, Juni 1879.‎

‎½ S. 8vo. "Von allen Schreiern auf der Welt, | Der Guguk [!] mir am besten gefällt, | Keiner wie er, so kurz und gut | Einen wahrhaften Frühling verkünden thut". - Franz von Kobell war seit 1823 Adjunkt der mineralogischen Staatssammlung in München und wurde 1834 Professor an der dortigen Universität. Er forschte auf dem Gebiet der speziellen Mineralogie sowie der chemischen Mineralcharakteristik und nahm mit seinem Kollegen Carl August von Steinheil die ersten Daguerreotypien in Deutschland auf, wobei die Türme der Münchner Frauenkirche erstmals fotografiert wurden. - Auf der Rückseite der Akquisitionsvermerk des Sammlers, datiert 15. VI. 1879.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 250,00 Acheter

‎Koch, Karl Heinrich, Botaniker (1809-1879).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 29. XI. 1865.‎

‎1 S. 4to. Mit eh. Adresse verso. Weist die Direktion der ökonomischen Gesellschaft des Königreichs Sachsen auf die noch ausstehende Zusendung von deren Jahrbüchern hin und sieht sich gezwungen, die bislang erfolgte Übersendung der Zeitschrift des Vereins zur Beförderung des Gartenbaues ebenfalls einzustellen, falls die ausstehenden Nummern nicht einlangen sollten: "[...] erlaube ich mir die ergebenste Anzeige zu machen, daß außer den ersten beiden uns zugesandten Heften Ihrer Jahrbücher der Volks- und Landwirtschaft uns keine weitere Zusendung geworden ist. Es ist demnach wiederum derselbe Fall eingetreten, wie vor 2 Jahren, wo wir ebenfalls nur zwei Hefte erhielten. Ich hatte nun de[m] Sekretär im Frühjahr den Auftrag gegeben, Ihnen nicht allein die laufenden Nummern der Wochenschrift für Gärtnerei und Pflanzenkunde zukommen zu laßen, sondern auch die vom Januar [an] erschienenen, so daß der Jahrgang in so weit er erschienen, in Ihren Händen ist. Ich ersuche Sie aber freundlichst, doch ein Gleiches zu thun und uns die Hefte des Jahrganges 1865 bald möglichst zukommen zu laßen, weil ich sonst gezwungen bin unsere Sendungen ebenfalls zu sistiren [...]". - Mit Lacksiegel.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 550,00 Acheter

‎Koch, Wilhelm Daniel Joseph, botanist (1771-1849).‎

‎Autograph letter signed. Kaiserslautern, 17 March 1824.‎

‎4to. 1 page. To the publisher F. Wilmans about his appointment to the University of Erlangen, where he hopes to have more time to continue his work on his "Synopsis florae germanicae et helveticae", and requesting not to spread the news for the time being, as he still has to await the royal decree: "Meine amtlichen Arbeiten haben zum Nachtheile unserer Flora leider bis jetzt nicht abgenommen, aber es scheint doch nun ein glücklicherer Stern für dieselbe aufgehen zu wollen. Unser Ministerium hat durch den Präsidenten unserer Creisregierung bei mir anfragen lassen, ob ich eine Professur in Erlangen anzunehmen geneigt sey. Ich habe ja gesagt, und muß nun warten, ob ein Königlicher Decret erfolgt [...] bin ich ein wenig eingelaßen, dann hätte ich Zeit genug zur Seite, um die Flora in raschen Schritten voran zu führen. Noch bitte ich Sie, davon Niemand etwas zu sagen, weil ich nicht weiß, ob sich die Gesinnungen unserer großen Herrn nicht ändern werden [...]". In 1824 Koch became professor of medicine and botany in Erlangen. He also assumed the directorship of the local botanical garden, an office he kept until his death. His treatise on the German and Swiss flora was published in 1837. - With slight marginal defects, resulting in slight text loss.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 800,00 Acheter

‎Köchly, Hermann, Altphilologe (1815-1876).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Heidelberg, 25. VIII. 1864.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten "Herrn Doctor": "Nach einem gestern Abend von Hrn. Director Ahrens in Hannover erhaltenen Briefe 'acceptirt derselbe Ihren Vortrag jedenfalls mit Dank und bittet mich Ihnen dieß mitzutheilen.' Ich selbst werde übermorgen früh auf 8-14 Tage nach Griesbach verreisen, um zu sehen, wie es meiner Frau geht [...]". - Hermann Köchly lehrte seit 1851 als Professor der Klassischen Philologie an der Universität Zürich und seit 1864 an der Universität Heidelberg. Neben der Philologie widmete er sich der Reorganisation des Schulwesens und wurde 1848 gemeinsam mit vier weiteren Fachleuten mit der Ausarbeitung eines Entwurfs zu einem allgemeinen Schulgesetz für das Königreich Sachsen betraut, den er 1850 veröffentlichte.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 250,00 Acheter

‎Kopp, Hermann, Chemiker (1817-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Giessen, 28. II. 1845.‎

‎2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. Mit eh. Adresse verso (Faltbrief). Teilt Dr. Quesneville, Redakteur der "Revue scientifique", seinen Unmut hinsichtlich der fraglichen Veröffentlichung seiner Schrift gegen M. Hoefer mit, die dieser offenbar nur publizieren will, wenn Hoefer darauf erfolgreich reagieren kann: "[...] Je ne comprends pas trop bien ce que vous m'écrivez si la lettre que je vous ai addressée, sera publiée dans votre journal ou si elle ne le sera pas. Je comprends qu'on peut refuser d'insérer une réclamation quand elle n'est past fondée. Mais je ne comprends pas comment on peut refuser l'insertion pour le cas, que la réclamation est sie bien fondée que celui contre lequel elle est dirigée ne peut rien répliquer [...] Vous voulez publier volontiers ma réclamation, si M. Hoefer y peut répondre victorieusement; mais vous me priez de vous dispenser de ce soin dans le cas que M. Hoefer n'aura rien à répliquer. Cela veut dire, que vous voulez publier ma lettre sie elle vous paraît mal fondée, et que vous ne le voulez pas si elle ne peut être refutée. Je ne sais pas si cela en France s'appelle équité [...]". - Nach seiner Promotion trat Kopp 1839 in das Labor Justus Liebigs in Gießen ein, wo er sich 1841 habilitierte und 1843 zum Professor für Physik und Chemie ernannt wurde. Zwischen 1843 und 1847 publizierte er eine Geschichte der Chemie in vier Bänden, die als sein Hauptwerk betrachtet wird. Später, 1864 folgte er einem Ruf an die Universität Heidelberg, wo er bis an sein Lebensende lehrte und forschte. - Kleine Fehlstelle am oberen Seitenrand, geringer Textverlust. Ausriss durch Siegelöffnung, kein Textverlust.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 650,00 Acheter

‎Kosegarten, Johann Gottfried Ludwig, Orientalist und Historiker (1792-1860).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Greifswald, 27. III. 1833.‎

‎1 S. 8vo. Bittet einen nicht namentlich genannten Adressaten ["Herr Hauptmann"] um Auskunft über den Standort mehrerer Handschriften, die er für seine Arbeit am "Codex Pomeraniae diplomaticus" benötigt: "Das Interesse, welches Sie für die vaterländischen Geschichtsdenkmäler hegen, muß es entschuldigen, daß ich Sie mit einer kleinen Bitte zu beschweren wage, welche diesen Gegenstand betrifft. Ich habe mich entschlossen, mit Unterstützung der Stettiner Freunde den Dragerschen Codex diplomaticus Pomeraniae forzusetzen. Dazu würden mir von größter Wichtigkeit seyn einige von Ölrichs nachgelassene Handschriften [...] Diese [...] Manuskripte befinden sich gewiß in Berlin; entweder beym Joachimsthalschen Gymnasium, wohin Ölrichs Bibliothek gekommen, oder auf der Königl. Bibliothek, oder im Königl. Archive. Würde ich nicht durch Ew. Hochwohlgeboren Güte erfahren, wo diese Manuscripte eigentlich sind, und wie ich zur Benützung derselben gelangen kann? [...]". - Im Zuge seiner Lehrtätigkeit an der Universität Greifswald beschäftigte sich Kosegarten mit der Landesgeschichte Pommerns und gab unter anderem 1843 den "Codex Pomeraniae diplomaticus", eine Edition der Urkunden Pommerns und Rügens, heraus. Als Orientalist interessierte er sich insbesondere für die alten ägyptischen Schriftarten und bearbeitete verschiedene arabische Handschriften, darunter die "Moallaka" des arabischen Dichters Amr ben Kolthum sowie die persische Märchensammlung "Tuti nameh".‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 280,00 Acheter

‎Kotschy, Theodor, botanist (1813-1866).‎

‎Autograph letter signed. Constantinople, 20 March 1859.‎

‎4to. 4 pp. on bifolium. In German, a long letter to an unidentified recipient about his journey from Vienna to Constantinople, which took him 7 days and 17 hours on a calm sea aboard the steamer Calcutta, embarking at Trieste. He mentions that the train ride from Vienna to Ljubljana was familiar to him, but he found the onward journey to Trieste was very interesting. Upon his arrival he bought paper and left the city on 12 March, reaching Syros in Greece on the 16th. The steamer continued towards the Dardanelles, where the ship and sanitary papers were checked before the ship was allowed to pass. He does not know how even to begin to describe his impressions of the largest city of the Orient, where good weather and his friendship with the Internuntius allowed him to explore many sites. He announces to send longer reports by steamer as soon as he has settled down and begun his work. Furthermore, he asks the recipient to apply for financial support on his behalf, as a grant of 500-800 guilders would substantially help his research: "n sieben Tagen und siebenzehn Stunden bin ich von Wien aus hier angekommen! [...] Die Fahrt zur See war eine überaus günstige, denn es begegnete uns kaum eine Meereswelle [...], während die Dampfkorvette Calcutta Nor XXXVII der oesterreichischen Lloydgesellschaft von Triest aus die spiegelglatte Hadria [sic] durchfurcht hat [...] Am 10. März um 8¾ Uhr habe ich Wien verlassen, die Fahrt war mir bis Laibach bekannt, doch von dort an hatte sie für mich viel Interesse [...] Wir sind im Bahnhof von Triest um ½ 9 Uhr weniger 10 Minuten angelangt. Zu Triest habe ich am nächsten Tage schnell alles beendigt, und Papier eingekauft zu dessen [...] Beschaffung mir Herr Director Dr. Fenzl aus seiner Handkassa gütigst 30 fl beigetragen [...] Ich bin um 2 Uhr 12ten Maerz von Triest fort [...] Am 16ten Maerz erreichten wir zeitig Syra den Haupthafen von Griechenland und dem ganzen Archipel. Bald fuhren wir gegen Chios und Tenedos, bis bei Gallipoli das Schiff in der Nacht aus dem weiten Meer in die Engen der Dardanellen ablenkte. Um 12 Uhr wurde an den festen Schlössern gehalten, die Schiffs- und Sanitätspapiere ans Land geführt und nach von den Festungen erhaltenen Zeichen die freie Einfahrt ins Meer von Marmora [sic] fortgesetzt [...] Was soll ich Ihnen über die größte Stadt des Orientes [sic] sagen, wo soll ich anfangen, es ist wirklich schwer, denn welche Eindrücke ich in [den] letzten Tagen in mich aufgenommen, werden Sie kaum glauben, da ein schönes Wetter [und] die gnädige Freundschaft unseres Herrn Internuntius es möglich gemacht hat sehr viel in der Umgebung zu sehen [...] Ich werde Ihnen nacheinander mit jedem Dampfboot einen längeren Bericht zusenden, sobald ich einmal am Festland Fuß fasse und meine Arbeiten anfange. Ich bitte Sie persönlich um die Gnade bei Herrn Hofsekraetaer Ott doch gütigst ein Wörtchen zu meinen Gunsten verlieren zu wollen. Wenn ich von da und dort einige 500-800 fl noch an Unterstützung erhalten sollte, würde meine Reise von interessanten Resultaten begleitet werden [...]".‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 800,00 Acheter

‎Krafft, Guido, Agrarwissenschaftler (1844-1907).‎

‎Eigenh. Postkarte m. U. Wien, 3. XII. 1882 [Poststempel].‎

‎1 S. Quer-8vo. Mit eh. Adresse verso. Teilt Oberforstrat Carl Eberhard von Fischbach im Namen der Redaktion des "Österreichischen Landwirtschaftlichen Wochenblattes" mit, dass nach wie vor kein Exemplar der "Holzmesskunde" Franz von Baurs bei ihnen eingelangt ist: "[...] Nachricht, daß uns trotz Urigirung [!] von Seite des Herrn Verlegers noch kein Recensions-Exemplar von Baur Holzmesskunde zugekommen ist [...]". - Nach seinem Studium am Polytechnikum, der Universität Wien sowie der landwirtschaftlichen Lehranstalt in Ungarn-Altenburg, war Krafft ab 1864 als Praktikant auf den Gütern der Familien Lobkowitz und Schwarzenberg tätig. Im Jahr 1869 promovierte er an der Universität Jena im Fach Botanik und habilitierte sich im Jahr darauf an der Technischen Hochschule in Wien für das Fachgebiet Getreidebau. Er gründete 1875 das "Österreichische Landwirtschaftliche Wochenblatt", dessen Chefredakteur er bis an sein Lebensende blieb. - Auf Postkarte der Hofbuchhandlung Wilhelm Frick, Verleger des "Österreichischen Landwirtschaftlichen Wochenblattes". Fehlstelle durch Ausschnitt der Briefmarke.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 120,00 Acheter

‎Kraus, Carl von, Altgermanist (1868-1952).‎

‎Eigenh. Postkarte m. U. München, 21. V. 1923.‎

‎1. S. Quer-8vo. Mit eh. Adresse verso. Spricht Hans Nüchtern, der ab 1924 für die literarischen Programme des österreichischen Radiowesens zuständig war, seine Glückwünsche vermutlich anlässlich dessen Hochzeit mit Dora Miklosich aus, erwähnt einen gemeinsam verbrachten Abend und lässt auch Nüchterns Vater grüßen: "Anlässlich Ihrer [...] sende ich Ihnen herzliche [...] für Sie und ihre Frau [...] sich auch meine Frau anschliesst, die Sie ja bei meinem Abschied von Wien kennen lernte und sich noch immer, wie ich, an den ebenso Kunstverschönten wie behaglichen Abend mit Vergnügen erinnert. Ich bitte Sie auch, Ihrem verehrten Herrn Vater meine besten Grüsse und Wünsche zu übermitteln". - Kraus habilitierte sich 1894 im Bereich Ältere Germanische Sprachen und Literatur an der Universität Wien und war über seine Lehrtätigkeit in Wien hinaus auch an den Universitäten Prag, Bonn und München tätig. Er beschäftigte sich insbesondere mit der deutschen Literatur des 9.-16. Jahrhunderts und bearbeitete unter anderem die Gedichte Walther von der Vogelweides. - Die Zeilen 2-4 durch Tintenabklatsch schlecht lesbar. Fehlstelle durch Ausschnitt der Briefmarke.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 80,00 Acheter

‎Kraus, Carl von, Altgermanist (1868-1952).‎

‎Eigenh. Postkarte m. U. M[ünchen], 28. VII. 1923.‎

‎½ S. Quer-8vo. Mit eh. Adresse verso. Bedankt sich bei Hans Nüchtern für gute Wünsche: "Schönsten Dank Ihnen [...] [vere]hrten Herrn Vater für Ihre [...] Wünsche [...]". - Kraus habilitierte sich 1894 im Bereich Ältere Germanische Sprachen und Literatur an der Universität Wien und war über seine Lehrtätigkeit in Wien hinaus auch an den Universitäten Prag, Bonn und München tätig. Er beschäftigte sich insbesondere mit der deutschen Literatur des 9.-16. Jahrhunderts und bearbeitete unter anderem die Gedichte Walther von der Vogelweides. - Fehlstelle durch Ausschnitt der Briefmarke. Mit Stempel des "Seminars für Deutsche Philologie München".‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 80,00 Acheter

‎Kremer, Alfred von, Orientalist und Politiker (1828-1889).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Linz, 5. IV. 1870.‎

‎2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse. Informiert Dr. Schaup über eine bevorstehende Ratssitzung und drückt seinen Unmut hinsichtlich eines nicht näher genannten Vertrags aus: "[...] ich muß nämlich, da wichtige Fragen vorliegen, Freitag oder Samstag eine Verw. Raths Sizung anordnen. [...] Freitag, Samstag oder Sonntag werden wir eine Sizung haben u. zwar wo möglich um 3 Uhr Nachmittags da die Herren von Wien um 2 daher ankommen-vielleicht kommt Greß auch als Ex Reichsrath [...] Beiliegenden Vertrag will Seyrl der Bank übertragen. Ich bitte die Holzpreise etc. zu prüfen - ich bin entschieden entgegen, namentlich ist der Vertrag geradezu unglaublich [...]". - Kremer war der erste Dolmetscher des österreichischen Konsulats in Ägypten. 1858 wurde er Konsul in Kairo, erhielt in den folgenden Jahren auch die Konsulate in Galatz und Beirut und trat 1872 sein Amt als Ministerialrat und Referent für das Konsularwesen im Ministerium des Auswärtigen in Wien an. Zwischen 1876 und 1880 hielt er sich als Mitglied der ägyptischen Staatsschuldenkommission erneut in Kairo auf, kehrte dann aber nach Wien zurück und wurde 1881 österreichischer Handelsminister.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 250,00 Acheter

‎Kremer, Alfred von, Orientalist und Politiker (1828-1889).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Linz, 21. III. 1870.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse. Informiert Dr. Schaup über die Annahme von Vorschlägen aller Abgeordneten bezüglich der Wahl der Bezirksschulräte, erwähnt den Casino-Pächter Johann Obermayr und kündigt eine Ratssitzung an: "Wegen Wahl der Mitglieder in die Bezirksschulräthe wendet sich der L. A. offiziell an alle Abgeordneten um ihre Vorschläge. Wegen ihrer Reisekosten wenden wir uns an die Regierung um deren Bestreitung aus Staatsmitteln. Im Falle der Abweisung bin ich für deren vorschußweise Bestreitung aus Landesmitteln bis im gesezl. Wege abgeholfen ist. Der jezige Casino Pächter Johann Obermayr hat den Pacht bis Ostern 1872 um jährlich 900 fn in 1/2 jährigen Raten zalbar [...] Ich beantrage eine Verw. R. Sitzung am 23. April Nachmittag [...] Den Entwurf des Berichtes für die General Versammlung werden wir zirkuliren lassen [...]." - Kremer war der erste Dolmetscher des österreichischen Konsulats in Ägypten. 1858 wurde er Konsul in Kairo, erhielt in den folgenden Jahren auch die Konsulate in Galatz und Beirut und trat 1872 sein Amt als Ministerialrat und Referent für das Konsularwesen im Ministerium des Auswärtigen in Wien an. Zwischen 1876 und 1880 hielt er sich als Mitglied der ägyptischen Staatsschuldenkommission erneut in Kairo auf, kehrte dann aber nach Wien zurück und wurde 1881 österreichischer Handelsminister.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 280,00 Acheter

‎Kremer, Alfred von, Orientalist und Politiker (1828-1889).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Linz, 5. VIII. 1869.‎

‎2½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Lädt den nicht namentlich genannten Adressaten zum Beitritt zu einem nicht näher genannten Institut als Verwaltungsrat ein und berichtet von seinem Vorhaben zur Finanzierung desselben: "Ich habe von den Consortiums Mitgliedern der von uns zu gründenden Bank den Auftrag erhalten, Sie zum Beitritte als Verwaltungsrath einzuladen [...] so wollen wir nun die Geldbeschaffung in eigene Hände nehmen und es handelt sich darum, den noch nicht bedeckten Rest durch Zeichnungen nur im Lande aufzubringen [...] Die 3 Wiener Mitglieder des Verwaltungsrathes haben 25000 fr gezeichnet und ich glaube, daß wir übrigen Verwaltungsräthe wenigstens ebenso viel zeichnen werden [...] Wir würden alle hohen Werth auf Ihren Beitritt legen und hoffen von Ihren Kenntnißen und Ihrem namentlich in landwirthschaftlichen Bereichen maßgebenden Namen eine entscheidende Unterstützung unseres Institutes [...]". - Kremer war der erste Dolmetscher des österreichischen Konsulats in Ägypten. 1858 wurde er Konsul in Kairo, erhielt in den folgenden Jahren auch die Konsulate in Galatz und Beirut und trat 1872 sein Amt als Ministerialrat und Referent für das Konsularwesen im Ministerium des Auswärtigen in Wien an. Zwischen 1876 und 1880 hielt er sich als Mitglied der ägyptischen Staatsschuldenkommission erneut in Kairo auf, kehrte dann aber nach Wien zurück und wurde 1881 österreichischer Handelsminister.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 280,00 Acheter

‎Krug, Wilhelm Traugott, Philosoph (1770-1842).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 21. II. 1829.‎

‎1 S. 4to. Mit eh. Adresse verso (Faltbrief). Wohl an den klassischen Philologen und Hofrat Heinrich Karl Abraham Eichstädt: "[...] Sie haben mein philos. Wörterb. durch Herbart rezensiren lassen. Dieser überaus unglückliche Mann ist aber bös auf mich, daß ich seiner im Wörterb. nicht lobend genug erwähnt und mir sogar einen leisen Tadel erlaubt habe. Daher bitt' ich, für die Fortsetzung einen andern Rezensenten zu wählen, der minder betheiligt und minder unglücklich ist. [...] Übrigens schadet es auch nichts! Die 1. Aufl. des Wörterb. ist trotz Hrn. Herb. beinahe vergriffen [...] Das Publikum muß also die Arbeit doch nicht so schlecht gefunden haben [...]". - Das von Krug herausgegebene "Allgemeine Handwörterbuch der philosophischen Wissenschaften" erschien 1827-29 in Leipzig, wo er seit 1809 wirkte und 1813 Rektor der Universität war. Außerdem beteiligte er sich an der Redaktion der "Leipziger Literaturzeitung". - Mit papiergedecktem Siegel und kleinem Ausschnitt durch Siegelöffnung.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 850,00 Acheter

‎Kudler, Joseph von, Nationalökonom und Jurist (1786-1853).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien (Absenderfeld, Poststempel), 28. X. 1848.‎

‎1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse verso (Faltbrief). Berichtet seiner Tochter Fanny v. Koch von seiner Lage während der Kämpfe im Zuge der Oktoberrevolution in Wien: "[...] Wir befinden uns alle so gut als es die Umstände zulassen, wenn es arg wird, so halten wir uns in der Wohnung der Fr. v. Kottly auf. [...] Wir sprechen mit wenig Unterbrechungen von Euch, und von den Besorgnissen, die Ihr unsertwegen haben müßt, besonders wenn Ihr täglich die großen Brände seht, mit welchen wir heimgesucht werden. Sey indessen nur ruhig, an Vorsicht fehlt es uns nicht; nur wenige Tage u. ich hoffe, daß wir uns wiedersehen. Sehr Viele wünschen nun endlich ein Ende. Etwas Lebenswille haben wir noch, nur Milch fehlt uns. Die Dampfmühle steht noch [...]". - Kudler wurde 1848 Abgeordneter im konstituierenden Reichstag und setzte sich fortan für eine Normierung des Verhältnisses zwischen Staat und Kirche sowie für die Abschaffung der Prügelstrafe ein. Darüber hinaus beteiligte sich Kudler unter anderem an der Wiener Dampfmühlengesellschaft, der Steiermärkischen Landwirtschaftsgesellschaft, mehreren Brandschadenversicherungsanstalten und der Brunner Bierbrauerei. - Mit Lacksiegel. Kleiner Ausriss durch Siegelöffnung, kein Textverlust.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 180,00 Acheter

‎Kudler, Joseph von, Nationalökonom und Jurist (1786-1853).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Wien, Oktober 1848, wie 41107]‎

‎1 S. Quer-4to. Mit eh. Adresse verso. Drückt seiner Tochter Fanny v. Koch gegenüber seine Besorgnis darüber aus, dass er, der sich zur Zeit der Oktoberrevolution in Wien befindet, mit der Milchlieferung kein Schreiben von ihr erhalten hat und bittet sie sich keine Sorgen zu machen: "Endlich ist die Milchfrau gekommen, aber ohne eine Zeile von dir, was mich sehr beunruhigt. Sie hält sich nur einige Minuten noch auf, weshalb ich dir nur sage, daß du unsertwegen ruhig seyn sollst. Bald, hoffe ich, ist die üble Zeit vorüber, u wir sehen uns wieder [...]". - Kudler wurde 1848 Abgeordneter im konstituierenden Reichstag und setzte sich fortan für eine Normierung des Verhältnisses zwischen Staat und Kirche sowie für die Abschaffung der Prügelstrafe ein. Darüber hinaus beteiligte sich Kudler unter anderem an der Wiener Dampfmühlengesellschaft, der Steiermärkischen Landwirtschaftsgesellschaft, mehreren Brandschadenversicherungsanstalten und der Brunner Bierbrauerei. - Kleiner Ausriss durch Siegelöffnung, kein Textverlust.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 160,00 Acheter

‎Kugler, Franz, Historiker, Kunsthistoriker und Schriftsteller (1808-1858).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 21. II. 1846.‎

‎1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse verso. An Carl Grüneisen, Hofprediger in Stuttgart, den er um die Verschiebung einer geplanten Verabredung bittet: "Gestern ist uns [...] nachträglich eingefallen, dass der Freitag insofern ungünstig ist, als Geppart, den wir gern dabei haben möchten, an diesem Tage [...] durch eine Conferenz verhindert ist. Wir wünschen es also auf den Sonnabend zu verlegen [...]". - Kugler promovierte im Fach Kunstgeschichte und wurde 1835 ordentlicher Professor an der Berliner Akademie der Künste. In den darauffolgenden drei Jahren bereiste er Italien und besichtigte zahlreiche Kunstwerke und trat 1843 eine Stelle als Kunstreferent im Preußischen Kultusministerium an. Kuglers Geschichte Friedrichs des Großen war sehr erfolgreich, ebenso seine Handbücher zur italienischen, deutschen und niederländischen Malerei sowie seine Veröffentlichungen zur Architekturgeschichte. - Kleine Fehlstelle durch Ausriss der Verschlussmarke mit dem Namenszug "Kugler", kein Textverlust.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 400,00 Acheter

‎Kukula, Richard, Altphilologe und Bibliothekar (1857-1927).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 11. XII. 1911.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich habe in einem Blatt gelesen, daß von Ihnen und einem anderen Herrn ediert, nächstens die Kritischen Arbeiten Hugo Wolf's aus dem 'Salonblatt' erscheinen sollen. Das interessiert mich sehr, steckt doch ein Stück meiner eigenen Arbeit in diesen Kritiken da ich Sekretär des 'Salonblatts' war, als H. Wolf dort mitarbeitete. [...] Nach dem Todt Wolfs habe ich mich an den jungen Franz Engel, den Sohn des Herausgebers des 'Salonblatts' [...] mit dem Ersuchen um Autorisation zur Veranlassung einer Buchausgabe der Wolfschen Kritiken gewandt, doch ein Refus erhalten. [...] Nun erscheinen die Aufsätze doch in Buchform und zw. unter so ausgezeichneter Redaktion! [...]". - Nach seinem Studium in Prag und Graz war Kukula als Volontär an der Universitätsbibliothek Wien, später als Skriptor an der Studienbibliothek Klagenfurt und zwischen 1895 und 1897 als Bibliothekar der Königlichen Bibliothek in Berlin tätig. Er beschloss seine Laufbahn als Direktor der Universität Prag, an der er von 1897 bis zu seiner Pensionierung wirkte.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 280,00 Acheter

‎Laband, Paul, Staatsrechtslehrer (1838-1918).‎

‎Eigenh. Dokument mit U. [Straßburg, 1874].‎

‎1 S. Qu.-8vo. Aushang zu Lehrveranstaltungen: "Im Wintersemester 1874/75 lese ich I. Deutsche Staats- und Rechtsgeschichte Montag bis Freitag von 10-11 Uhr. II. Handels-Wechsel- und Seerecht täglich von 11-12 Uhr. Die Vorlesungen finden im Auditor. X des Akademie Gebäudes statt und beginnen Mittwoch den 28. Oktob. [...]". - Mit Lichtrand und Spuren alter Heftung.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 200,00 Acheter

‎Ladenburg, Albert, Chemiker (1842-1911).‎

‎Eigenh. Brief m. U. Breslau, 22. März, o. J.‎

‎2 SS. Qu.-8vo (116:90 mm). Beiliegend eh. Umschlag. An einen Max Kaufmann mit der Benachrichtigung, dass seine Frau momentan verreist sei. - Auf Briefkarte mit gedr. Briefkopf "Professor Ladenburg".‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 180,00 Acheter

‎Lagarde, Paul de, Kulturphilosoph und Orientalist (1827-1891).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Göttingen, 28. X. 1883.‎

‎½ S. 8vo. An eine Bibliothek mit der Bitte, "mir geneigtest die persische Handschrift [...] zum Gebrauch in unserem eignen Hause mittheilen zu wollen [...]". - Mit Registraturvermerken in Buntstift.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 400,00 Acheter

‎Lammasch, Heinrich, Politiker (1853-1920).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎2 SS. Qu.-8vo (114:90 mm). Dankt einem Kollegen für die Zusendung eines Jahresberichtes. - Lammasch nahm als Berater der österreichisch-ungarischen Delegationen an der Ersten (1899) und Zweiten (1907) Haager Friedenskonferenz teil und wurde 1900 Mitglied des Ständigen Internationalen Schiedsgerichtshofs in Den Haag. Von 1899 bis 1917 gehörte er als Mitglied der Mittelpartei dem Herrenhaus an und plädierte für einen Umbau der Donaumonarchie in einen Staatenbund. Schon vor 1914 Gegner eines deutsch-österreichischen Bündnisses, trat er nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs für einen Verständigungsfrieden ein. 1918 von Kaiser Karl I. zum letzten Ministerpräsidenten der Donaumonarchie ernannt, war Lammasch nur 17 Tage bis zur Abdankung des Kaisers am 11.11.1918 im Amt.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 250,00 Acheter

‎Lancizolle, Carl Wilhelm von, Jurist und Rechtshistoriker (1796-1871).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 5. XII. 1860.‎

‎½ S. 8vo. Begleitbrief zu übersendeten Beiträgen.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 150,00 Acheter

‎Landau, Markus, Literaturhistoriker (1837-1918).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 12. III. 1886.‎

‎1¾ SS. auf Doppeblatt. 8vo. An den Hofbuchhändler Wilhelm Braumüller in Wien: "Seit mehreren Jahren mit Studien über Kaiser Karl VI beschäftigt, beabsichtige ich eine Geschichte seiner Jugend und Regierungszeit in Spanien bis zu seiner Wahl zum Kaiser (1711) herauszugeben [...] Da es mir daran liegt dieses Werk in Oesterreich erscheinen zu lassen [...] so erlaube ich mir bei Ihnen anzufragen ob und unter welchen Bedingungen Sie geneigt wären den Verlag desselben zu übernehmen [...]". - Landaus Werk "Geschichte Kaiser Karls VI. als König von Spanien" erschien 1889 bei Cotta in Stuttgart. - Etwas angestaubt und faltig.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 180,00 Acheter

‎Le Verrier, Urbain, Mathematiker und Astronom (1811-1877).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Paris, 30. V. 1860.‎

‎1 S. 8vo. An seinen Cousin, das vielfältige Beschäftigungen ihn, Le Verrier, abhielten, den Arbeiten seines Cousins zu assistieren und er aus dem selben Grund den Minister gebeten habe, von dieser Aufgabe entbunden zu werden: "Mes occupations multipliées ne m'avaient pas permis d'assister à vos travaux. J'ai donc depuis longtemps prié M. le Ministre de me décharger de cette mission, ce qu'il a bien voulu accepter [...]". - Briefpapier mit vorgedr. Briefkopf: "SÉNAT".‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Livres de Inlibris]

€ 850,00 Acheter

Nombre de résultats : 66.401 (1329 Page(s))

Première page Page précédente 1 ... 538 539 540 [541] 542 543 544 ... 656 768 880 992 1104 1216 1328 ... 1329 Page suivante Dernière page