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Suttner, Bertha von, Schriftstellerin und Friedensnobelpreisträgerin (1843-1914).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 2. XII. 1892.
1¾ SS. 4to. An einen Vereinsgenossen: "Mit Fh. Krafft Ebing werde ich in der Neumann-Angelegenheit selber reden. Er wird es an einer Ermunterung sicher nicht fehlen lassen. Ich bin übrigens überzeugt daß das Beispiel wirkt [...]". - Etwas gebräunt und mit Randläsuren; im Mittelfalz zur Hälfte durchrissen.
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Franz Steger, Sänger (1824-1914).
Lithographisches Portrait (Josef Kriehuber) mit eigenh. Widmung und U. Wien, 31. III. 1856.
328:270 mm (Plattenrand). Stärker fleckig.
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Graeser, Wolfgang, Geiger, Musikforscher und Mathematiker (1906-1928).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 8. VI. 1928.
2 SS. Kl.-4to.. Fünf Tage vor seinem Freitod an einen Redakteur (wohl der Literaturkritiker und Essayist Eduard Korrodi) "ueber eine eventuelle Taetigkeit bei der N. Z. Z.": "[...] Ich darf noch darauf hinweisen, dass ich bisher noch nicht redaktionell in einer Zeitung taetig war, sondern lediglich wissenschaftlich und schriftstellerisch fuer eine gearbeitet habe (s. 'Koerpersinn'). Ganz besonders wuerde ich mich freuen, wenn es mir gelingen wuerde in den Dienst eines so grossen Unternehmens wie die N. Z. Z. zu kommen, dem Brennpunkt und Sammelorgan des geistigen Lebens in der Schweiz und wenn ich auf diese Weise in nahen Zusammenhang mit dem schweizerischen Geisteslebe und zumal dem meiner Geburtsstadt gebracht wuerde [...]". - Mit kleinen Randläsuren.
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Kainz, Josef, Schauspieler (1858-1910).
Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O., 24. VI. 1905.
238:162 mm. Schönes Kniestück en face aus dem Atelier Ernst Pflanz, Marienbad, mit dessen gedr. Signet am Trägerkarton.
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Liszt, Franz, Austro-Hungarian composer (1811-1886).
Autograph letter signed ("F. Liszt"). N. p., 14 July [18]61.
8vo. 2 pp. on blue wove paper bifolium. To Peter Cornelius ("Liebster Cornelius"), in German, telling him that he has just been informed that the full score of his opera, "Der Barbier von Bagdad", was not in the local theatre library as Cornelius had kept it, and asking that the score be sent to him by return, the trio being an essential part of the programme entitled "Performance of Manuscript Works of the Present Time". - Franz Liszt, Peter Cornelius's mentor and friend, was due to conduct a piece from Cornelius's controversial comic opera "Der Barbier von Bagdad" at the third concert of the Artists' Congress in Weimar on 7th August 1861. The opera was first performed at the Hoftheater in Weimar on 15th December 1858, amidst a hostile demonstration organised by the theatre director, Franz Dingelstedt, who was in conflict with Liszt and the so-called neo-German school of composition. Liszt resigned his post after the fracas and both he and Cornelius left Weimar as a result. The opera was not played again in its entirety in the composer's lifetime but, as is clear from this letter, Liszt remained loyal to his friend and secretary, and continued to champion his work. According to Grove, Cornelius was a "gifted independent composer" who "may have been the composer from the Liszt circle who, after Liszt and Wagner themselves, most successfully realised the musical ideals of the New German school, albeit in a highly personal idiom" (New Grove Dictionary of Music and Musicians VI, 477).
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Albach-Retty, Rosa, Schauspielerin (1874-1980).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 ½ SS. 4to. An den Schauspieler Paul Pranger: "Dass Sie in Ihrer Einöd und wo Sie mit Ihrer Reconvalescenz beschäftigt meiner gedacht haben, rührt mich auf's Tiefste. Wenn es nach meinem Herzen ginge, ließe ich jetzt eine lange Epistel vom Stapel, aber ich habe so unendlich viele Beweise von Liebe und Anhänglichkeit bekommen, das ich schon seit 3 Tagen schreibe und schreibe! Ich kann Ihnen nur sagen, dass Ihr lieber Brief mich ganz besonders gefreut hat. Werden Sie mir bald ganz gesund […]".
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Dawison, Bogumil, Schauspieler (1818-1872).
Lithographisches Portrait (Josef Kriehuber) mit eigenh. Widmung und U. O. O., 1850/51.
371:315 mm auf größerem Trägerkarton. "Zur freundschaftlichen Erinnerung! | Sylvesternacht 1850-51. | B. Dawison". - Etwas fleckig.
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Harvey, Lilian, Schauspielerin (1906-1968).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. 8vo.
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Harvey, Lilian, Schauspielerin (1906-1968).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. 8vo.
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Harvey, Lilian, Schauspielerin (1906-1968).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. 8vo.
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Herterich, Franz, Schauspieler, Regisseur und Theaterdirektor (1877-1966).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 4. X. 1937.
2 SS. Qu.-8vo. Bedankt sich bei dem Schauspieler Paul von Pranger (1888-1961) und seinen Kollegen vom Wiener Burgtheater: "[Gedruckt: Herzlichen Dank für die freundlichen Glückwünsche] die Sie mir in Ihrem u. im Namen aller Kollegen dargebracht haben. Wenn es mir gelungen ist, in diesen bewegten Theaterjahren das zu sein und zu bleiben, was mir einzig wertvoll scheint, ein Mensch und Freund und guter, aufrechter Kamerad und Sie und die Kollegen das anerkennen, so ist mir das mehr wert, als die prunkvollste Feier auf dem goldenen Stuhl […]". - Franz Herterich wurde nach Stationen am Münchner Schauspielhaus, in Zürich, New York, Straßburg, Leipzig und dem Berliner Neuen Schauspielhaus 1912 von Hugo Thimig ans Wiener Burgtheater engagiert, war dort als Regisseur und Schauspieler, 1923-30 auch als dessen Direktor tätig. 1932 übernahm er die künstlerische Leitung des Theaters der Jugend in Wien und war maßgeblich an dessen Wiederaufbau nach 1945 beteiligt. 1948 erschien sein Werk "Das Burgtheater und seine Sendung"; als Schauspieler gehörten Wallenstein, Wilhelm Tell sowie Rudolf II. in "König Ottokars Glück und Ende" zu seinen erfolgreichsten Rollen.
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Janssen, Julia, Schauspielerin (1900-1982).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 5. III. 1941.
1 S. 4to. An Paul (wohl der Schauspieler Paul Pranger): "Durch meinen - ach, zu seltenen - Besuch im Theater, höre ich erst heute von dem grossen Verlust, der Dich betroffen hat. Ich möchte Dir nur sagen, wie ich von Herzen mit Dir fühle […]". - Die Tochter des Komponisten und Musikdirektors Julius Janssen debütierte 1927 am Wiener Burgtheater, dessen Ensemble sie lange Jahre angehören sollte. Im Film war sie nur zweimal, in "Der Himmel auf Erden" (1935) und in "Singende Jugend" (1936) zu sehen.
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Machland, Sepp vom, Komiker (D. n. b.).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 8. II. 1930.
1 S. Gr.-4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "In Erwiderung Ihrer werthen Zuschrift theile ich Ihnen mit das[s] ich gerne Ihrer Einladung Folge leiste [...]". - Mit photographischem Briefkopf, der - wie es dort heißt - "Oberösterreichs populärsten Komiker" zeigt; mit Eingangsstempel und Registraturvermerk.
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Mathes-Röckel, Luisabeth, Schauspielerin (1841-1913).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Wenn Ihnen auch persönlich unbekannt, dürfte mein Name Ihnen doch nicht fremd sein und Sie daher über meine Zeilen nicht zu sehr erstaunen. Ich wünschte sehr die heutige Vorstellung der komischen Oper zu besuchen und Herr Matras meinte Sie würden wohl so freundlich sein, mir Entrée zu gewähren. Daraufhin bin ich so frei um eine Loge oder zwei Sondersitze für heute Abend zu bitten […]". - Mathes-Röckel debütierte 1858 in Weimar und unternahm von dort Gastspielreisen nach Frankfurt am Main, Hannover, Halle, Magdeburg, Köln, Heidelberg, Berlin und Königsberg. 1863 ging sie ans Hoftheater in Schwerin und debütierte schließlich am 7. April 1866 am Burgtheater in Wien, wo sie insbesondere von Franz Dingelstedt gefördert wurde.
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Mathes-Röckel, Luisabeth, Schauspielerin (1841-1913).
Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. Wien, Mai 1891.
179:111 mm. Brustbild aus dem Atelier des Fotografen L. Zwickly, Wien, mit dessen gedr. Signet am unteren Rande des Trägerkartons. Die Widmung auf der Verso-Seite: "Glaub' nicht zuviel, was man dir sagt, / Beantwort nichts, als was man fragt, / Habe Geduld, erwarte die Zeit - / Das Glück kommt nach, es ist nicht weit". - Mathes-Röckel debütierte 1858 in Weimar und unternahm von dort Gastspielreisen nach Frankfurt am Main, Hannover, Halle, Magdeburg, Köln, Heidelberg, Berlin und Königsberg. 1863 ging sie ans Hoftheater in Schwerin und debütierte schließlich am 7. April 1866 am Burgtheater in Wien, wo sie insbesondere von Franz Dingelstedt gefördert wurde.
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Mayer, Maria, Schauspielerin (1877-1958).
Eigenh. Briefkarte mit U. Wien, 27. I. 1934.
2 SS. Qu.-8vo. An Frau von Pranger: "Sie haben mir mit Ihrem so nachdenklich lieben Geschenk eine grosse Freude bereitet, für die ich Ihnen mit grosser Herzlichkeit danke [...]".
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Mayer, Maria, Schauspielerin (1877-1958).
Eigenh. Briefkarte mit U. O. O., 2. XII. 1939.
4 SS. auf 2 Bll. Qu.-8vo. An Hrn. und Frau von Pranger: "Haben Sie vielen Dank für Ihre liebe Anteilnahme und die freundlichen Genesungswünsche. Ihr lieber Blumengruss erfreut Auge und Herz! [...]".
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Mitterwurzer, Friedrich, Schauspieler und Regisseur (1844-1897).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 18. XI. 1895.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Konzertunternehmer und Musikalienhändler Anold Rosé, dem er eine Notiz für die "Mittwoch-Blätter" zusendet: "Zu der Märchen Vorlesung Friedrich Mitterwurzer's welche [...] stattfindet zum Besten des Journalisten Vereines Concordia haben die Proben bereits begonnen. Die dazu gehörigen Bilder werden eine große Überraschung bieten. Die Figuren werden beinahe lebensgroß erscheinen. Allem Anschein nach wird die Vorlesung Mitterwurzer's eine der interessantesten der Saison werden [...]". - Friedrich Mitterwurzer debütierte 1862 am Stadttheater in Meißen und war dann als Komiker und Liebhaber bei verschiedenen Wandertruppen tätig. Nach Engagements in Hamburg, Bremen, Berlin und Breslau spielte er 1866 in Graz und wechselte 1867 an das Wiener Burgtheater. In den folgenden Jahrzehnten spielte Mitterwurzer zwischendurch bei Heinrich Laube in Leipzig, an anderen Wiener Theatern sowie in Berlin. - Mit kleinen Randläsuren.
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Mitterwurzer, Wilhelmine, Schauspielerin (1848-1909).
Blatt mit eigenh. U. Wien, Mai (?) 1898.
1 S. Visitkartenformat. Wilhelmine Mitterwurzer debütierte ohne Ausbildung 1862 in Berlin, spielte dann in Pest, Leipzig, Graz und Prag und heiratete 1867 Friedrich Mitterwurzer. "1871 an das Burgtheater in Wien engagiert, entwickelte sie sich dort von der Naiven zur Charakterdarstellerin und übernahm später auch die Rolle der Alten. Daneben trat sie auch als Soubrette in Konversationsstücken auf" (DBE). Zu ihrem Repertoire gehörte u. a. die Frau Sörby in Ibsens "Wildente" und die Titelrolle in Lessings "Minna von Barnhelm". - Mit umlaufendem Goldschnitt.
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Mitterwurzer, Wilhelmine, Schauspielerin (1848-1909).
Eigenh. Brief m. U. Wien, 29. V. 1896.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Melanie Wiesel in Wien: "Sehr gern würde ich Ihnen ein Bild mit Unterschrift senden - augenblicklich besitze ich aber gar keine Bilder. Sie müssen sich noch ein wenig gedulden [...]". - Wilhelmine Mitterwurzer debütierte ohne Ausbildung 1862 in Berlin, spielte dann in Pest, Leipzig, Graz und Prag und heiratete 1867 Friedrich Mitterwurzer. "1871 an das Burgtheater in Wien engagiert, entwickelte sie sich dort von der Naiven zur Charakterdarstellerin und übernahm später auch die Rolle der Alten. Daneben trat sie auch als Soubrette in Konversationsstücken auf" (DBE). Zu ihrem Repertoire gehörte u. a. die Frau Sörby in Ibsens "Wildente" und die Titelrolle in Lessings "Minna von Barnhelm".
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Mitterwurzer, Wilhelmine, Schauspielerin (1848-1909).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 5. VI. 1901.
1 S. Qu.-kl.-4to. An einen namentlich nicht genannten Baron: "Trotzdem ich mir denke daß es heute Abend sehr gut besucht wird, erlaube ich mir dennoch die Anfrage ob es möglich wäre für eigenen Gebrauch einen Sitz zur Vorstellung 'König Leon' zu erhalten [...]". - Wilhelmine Mitterwurzer debütierte ohne Ausbildung 1862 in Berlin, spielte dann in Pest, Leipzig, Graz und Prag und heiratete 1867 Friedrich Mitterwurzer. "1871 an das Burgtheater in Wien engagiert, entwickelte sie sich dort von der Naiven zur Charakterdarstellerin und übernahm später auch die Rolle der Alten. Daneben trat sie auch als Soubrette in Konversationsstücken auf" (DBE). Zu ihrem Repertoire gehörte u. a. die Frau Sörby in Ibsens "Wildente" und die Titelrolle in Lessings "Minna von Barnhelm".
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Neumann, Louise, Schauspielerin (1818-1905).
Lithographisches Portrait (Josef Kriehuber) mit eigenh. Widmung und U. Graz, Juli 1858.
499:332 mm. "Ach du ziehst jetzt fort zum Städtle naus | Städtle naus, | Das macht mich recht betrübt, | Aber denk auch dort im fremden Haus | fremden Haus, | Daß dich des Lorle g'liebt!" - Etwas fleckig und mit einem kleinen Randeinriß.
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Ritter, Josef, Sänger (1859-1911).
Eigenh. Brief m. U. Wien, 17. XI. 1895.
2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Beiliegend Umschlag. An Melanie Wiesel in Wien: "Das junge Menschenherz träumt vom krönenden Lorbeer und es nicht ahnt, daß hinter jedem Blatt eine Träne lauert" Am 2 Blatt: "Bitte nicht böse sein, wenn ich Ihren freundlichen Wunsch erst heute erfülle". - Erfolgreiche Gastspiele in London und Wien führten 1891 zu einer festen Anstellung Ritters an der Wiener Hofoper, "an der er bis zu seinem krankheitsbedingten Ausscheiden (1906) in fast 1000 Auftritten durch seine schöne Baritonstimme und sein starkes Spieltalent [...] Anerkennung fand" (ÖBL IX, zit. n. DBA II 1081, 67).
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Ritter, Josef, Sänger (1859-1911).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 16. XII. 1898.
1 S. 8vo. "Durch mein Unwohlsein und Erholungsreise verhindert, Ihrer so freundlichen Einladung zum Ballfeste der ‚Concordia' Folge zu leisten, erlaube ich mir, Ihnen hiermit für die Einladung herzlichst zu danken und um gütige Entschuldigung wegen meines Nichterscheinens zu bitten […]". - Erfolgreiche Gastspiele in London und Wien führten 1891 zu einer festen Anstellung Ritters an der Wiener Hofoper, "an der er bis zu seinem krankheitsbedingten Ausscheiden (1906) in fast 1000 Auftritten durch seine schöne Baritonstimme und sein starkes Spieltalent [...] Anerkennung fand" (ÖBL IX, zit. n. DBA II 1081, 67).
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Robert, Emerich, d. i. Emmerich Magyar, Schauspieler (1847-1899).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 19. I. 1878.
3 ½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. "Euer Hochwohlgeboren / wollen mir gestatten Ihnen meine herzlichste Freude auszusprechen über das endliche Zustandekommen dieses, wenn auch kurzen, Gastspieles u., die mir hierdurch eröffnete Aussicht Ihnen, hochverehrter Herr, näher treten, unter Ihrer Leitung künstlerisch wirken zu dürfen […] Frau Baronin Rittenstein schreibt, daß ich es Ihrer Vermittlung allein verdanke, daß mein Auftreten bewilligt, indem die Vorstellung des Narziss durch Sie ermöglicht wurde! […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Monogramm - Robert Emerich debütierte 1865 am Zürcher Aktientheater, kam 1866 an das Stuttgarter Hoftheater und 1868 an das Kgl. Schauspielhaus Berlin, dessen Mitglied er wurde. 1872 folgte er der Berufung Heinrich Laubes an das neu gegründete Wiener Stadttheater, verließ diese Bühne gemeinsam mit Laube 1874 und unternahm Gastspielreisen. 1875-78 trat er zeitweise wieder am Stadttheater in Wien auf und wechselte 1878 an das Burgtheater, dem er bis zuletzt angehörte.
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Robert, Emerich, d. i. Emmerich Magyar, Schauspieler (1847-1899).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 16. II. 1895.
2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An Herrn von Spiegel: "Wollen Sie und das hochverehrte Comité mein aufrichtigstes, herzlichstes Bedauern entgegennehmen, dem Concordia-Ball nicht anwohnen zu können. Wie Sie sich erinnern werden, habe ich mich bei der Vorstellung von ‚Nathan' im Carlsthater derart erkältet, daß ich über drei Wochen das Zimmer zu hüten gezwungen war […]". - Robert Emerich debütierte 1865 am Zürcher Aktientheater, kam 1866 an das Stuttgarter Hoftheater und 1868 an das Kgl. Schauspielhaus Berlin, dessen Mitglied er wurde. 1872 folgte er der Berufung Heinrich Laubes an das neu gegründete Wiener Stadttheater, verließ diese Bühne gemeinsam mit Laube 1874 und unternahm Gastspielreisen. 1875-78 trat er zeitweise wieder am Stadttheater in Wien auf und wechselte 1878 an das Burgtheater, dem er bis zuletzt angehörte.
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Robert, Emerich, d. i. Emmerich Magyar, Schauspieler (1847-1899).
Eigenh. Brief mit U. [Wohl Wien], 5. II. 1872.
1 S. 8vo. Sagt eine Einladung ab, "da mein Katarrh derartige Dimensionen angenommen hat, daß ich mich nicht auszugehen wage u. Mittwoch auch die Vorstellung abändern werde […]". - Robert Emerich debütierte 1865 am Zürcher Aktientheater, kam 1866 an das Stuttgarter Hoftheater und 1868 an das Kgl. Schauspielhaus Berlin, dessen Mitglied er wurde. 1872 folgte er der Berufung Heinrich Laubes an das neu gegründete Wiener Stadttheater, verließ diese Bühne gemeinsam mit Laube 1874 und unternahm Gastspielreisen. 1875-78 trat er zeitweise wieder am Stadttheater in Wien auf und wechselte 1878 an das Burgtheater, dem er bis zuletzt angehörte.
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Robert, Emerich, d. i. Emmerich Magyar, Schauspieler (1847-1899).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 25. XI. 1897.
2 SS. Qu.-8vo. "In aufrichtiger Freude Ihr dramatisches Werk kennen zu lernen, bitte ich Sie mir Mittwoch den 1. December um 3 Uhr das Vergnügen Ihres Besuches zu schenken […]". - Robert Emerich debütierte 1865 am Zürcher Aktientheater, kam 1866 an das Stuttgarter Hoftheater und 1868 an das Kgl. Schauspielhaus Berlin, dessen Mitglied er wurde. 1872 folgte er der Berufung Heinrich Laubes an das neu gegründete Wiener Stadttheater, verließ diese Bühne gemeinsam mit Laube 1874 und unternahm Gastspielreisen. 1875-78 trat er zeitweise wieder am Stadttheater in Wien auf und wechselte 1878 an das Burgtheater, dem er bis zuletzt angehörte.
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Robert, Emerich, d. i. Emmerich Magyar, Schauspieler (1847-1899).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. Sagt eine Einladung ab: "Ist das schön? Ist das edel? Mich einzuladen, wenn ich beschäftigt bin?! […]". - Robert Emerich debütierte 1865 am Zürcher Aktientheater, kam 1866 an das Stuttgarter Hoftheater und 1868 an das Kgl. Schauspielhaus Berlin, dessen Mitglied er wurde. 1872 folgte er der Berufung Heinrich Laubes an das neu gegründete Wiener Stadttheater, verließ diese Bühne gemeinsam mit Laube 1874 und unternahm Gastspielreisen. 1875-78 trat er zeitweise wieder am Stadttheater in Wien auf und wechselte 1878 an das Burgtheater, dem er bis zuletzt angehörte.
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Robert, Emerich, d. i. Emmerich Magyar, Schauspieler (1847-1899).
Eigenh. Brief mit U. [Wohl Wien], 7. III. 1888.
1 ½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Heute hatte ich die redlichste Absicht nach der Vorstellung endlich, nach so langer Zeit, den Abend […] bei Ihnen zuzubringen - leider ist es mir abermals nicht vergönnt, da ich, wie Freund Sonnenthal Ihnen bezeugen kann, sehr leidend bin und kaum weiß, ob u. wie ich meine Rolle zu Ende führen werde […]". - Robert Emerich debütierte 1865 am Zürcher Aktientheater, kam 1866 an das Stuttgarter Hoftheater und 1868 an das Kgl. Schauspielhaus Berlin, dessen Mitglied er wurde. 1872 folgte er der Berufung Heinrich Laubes an das neu gegründete Wiener Stadttheater, verließ diese Bühne gemeinsam mit Laube 1874 und unternahm Gastspielreisen. 1875-78 trat er zeitweise wieder am Stadttheater in Wien auf und wechselte 1878 an das Burgtheater, dem er bis zuletzt angehörte.
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Robert, Emerich, d. i. Emmerich Magyar, Schauspieler (1847-1899).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 19. XII. 1884.
2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Die ganze Zeit über hatte ich die Absicht Ihnen für Ihren so überaus liebenswürdigen Brief meinen besten, wärmsten Dank persönlich auszusprechen; nun bin ich durch einen heftigen Kehlkopf-Katarrh an das Zimmer gefesselt […]". - Robert Emerich debütierte 1865 am Zürcher Aktientheater, kam 1866 an das Stuttgarter Hoftheater und 1868 an das Kgl. Schauspielhaus Berlin, dessen Mitglied er wurde. 1872 folgte er der Berufung Heinrich Laubes an das neu gegründete Wiener Stadttheater, verließ diese Bühne gemeinsam mit Laube 1874 und unternahm Gastspielreisen. 1875-78 trat er zeitweise wieder am Stadttheater in Wien auf und wechselte 1878 an das Burgtheater, dem er bis zuletzt angehörte.
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Robert, Emerich, d. i. Emmerich Magyar, Schauspieler (1847-1899).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. "Mein Diener, der durch neun Jahre in meinen Diensten stand, ist mir vorgestern […] durchgebrannt. Sie haben keinen Begriff von dem Drunter u. Drüber in meinem Hause, so daß ich eigenhändig Alles sichten u. ordnen muß […]". - Robert Emerich debütierte 1865 am Zürcher Aktientheater, kam 1866 an das Stuttgarter Hoftheater und 1868 an das Kgl. Schauspielhaus Berlin, dessen Mitglied er wurde. 1872 folgte er der Berufung Heinrich Laubes an das neu gegründete Wiener Stadttheater, verließ diese Bühne gemeinsam mit Laube 1874 und unternahm Gastspielreisen. 1875-78 trat er zeitweise wieder am Stadttheater in Wien auf und wechselte 1878 an das Burgtheater, dem er bis zuletzt angehörte.
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Robert, Emerich, d. i. Emmerich Magyar, Schauspieler (1847-1899).
Eigenh. Notiz mit U. O. O. u. D.
½ S. 8vo. "Habe Contrakt erhalten. Beste Grüße [...]". - Gefaltet. - Robert Emerich debütierte 1865 am Zürcher Aktientheater, kam 1866 an das Stuttgarter Hoftheater und 1868 an das Kgl. Schauspielhaus Berlin, dessen Mitglied er wurde. 1872 folgte er der Berufung Heinrich Laubes an das neu gegründete Wiener Stadttheater, verließ diese Bühne gemeinsam mit Laube 1874 und unternahm Gastspielreisen. 1875-78 trat er zeitweise wieder am Stadttheater in Wien auf und wechselte 1878 an das Burgtheater, dem er bis zuletzt angehörte.
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Robert, Emerich (eigentl. Emmerich Magyar), d. i. Emmerich Magyar, Schauspieler (1847-1899).
Eigenh. Widmung mit U. Graz, 28. IX. 1875.
1 S. Qu.-8vo. Auf Trägerkarton. "Nur dem ergiebt die Kunst sich willig, der sich willig ihr ergiebt […]". - Robert Emerich debütierte 1865 am Zürcher Aktientheater, kam 1866 an das Stuttgarter Hoftheater und 1868 an das Kgl. Schauspielhaus Berlin, dessen Mitglied er wurde. 1872 folgte er der Berufung Heinrich Laubes an das neu gegründete Wiener Stadttheater, verließ diese Bühne gemeinsam mit Laube 1874 und unternahm Gastspielreisen. 1875-78 trat er zeitweise wieder am Stadttheater in Wien auf und wechselte 1878 an das Burgtheater, dem er bis zuletzt angehörte.
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Römpler, Alexander, Schauspieler (1860-1909).
Eigenh. Widmung mit U. Wien, 2. XII. 1898.
102 x 61 mm. "Hehle nimmer mit die Wahrheit! / Bringt sie Leid, nicht bringt sie Reue; / Doch, weil Wahrheit eine Perle, / Wirf sie auch nicht vor die Säue". - Alexander Römpler war Schauspieler und Regisseur am Wr. Burgtheater, Lehrer am Wr. Konservatorium für Musik und Darstellende Kunst und mit Hedwig Bleibtreu verheiratet, die das gemeinsame Haus in der Spöttelgasse 71 nachdem ihr Mann 1909 an einem Herzleiden verstorben war, an Arthur Schnitzler verkaufte.
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Römpler, Alexander, Schauspieler (1860-1909).
Portraitphotographie mit eigenh. U. Wien, Juli 1897.
105:65 mm. Brustbild im Halbprofil, die oberen Ecken beschnitten. Unterschrift auf der Bildseite. - Etwas abgegriffen. - Alexander Römpler war Schauspieler und Regisseur am Wr. Burgtheater, Lehrer am Wr. Konservatorium für Musik und Darstellende Kunst und mit Hedwig Bleibtreu verheiratet, die das gemeinsame Haus in der Spöttelgasse 71 nachdem ihr Mann 1909 an einem Herzleiden verstorben war, an Arthur Schnitzler verkaufte.
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Roger, Gustave, Sänger (1815-1879).
Eigenh. Brief mit U. Lemberg, 21. IV. 1868.
3 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. In französischer Sprache an den Dramatiker Salomon Hermann von Mosenthal (1821-1877): "Merci, mon cher Mosenthal, de votre bonne lettre, je pense que les détails que vous me donnez sur l'opera et F. Schubert en Castélli sont suffisants, ils doivent servir à éclaircir une question litigieuse à Paris, entre deux auteurs relativement à la priorité d'une œuvre… qu'ils n'ont faite ni l'un ni l'autre! Je ne savais pas, mon cher ami, le malheur qui vous a frappé: je comprends la douleur qui vous avez du ressentir et je m'arrête ici, me reprochant presque de la réveiller. La proposition que vous me faite relativement au Conservatoire me prouve une fois de plus l'intérêt affectueuse attachée à cette place étaient capable de me faire une position hors ligne à Vienne, je ne l'accepterai avec plaisir mais pour l'instant rien ne presse. J'ai repris la carrière active de chanteur avec un succès qui dépasse mes espérances. Comme vous l'avez appris j'ai été extrêmement fêté en Hongrie […]". - Zu Leben und Werk des bekannten Opernsängers vgl. ABF I 904, 74, 200-212.3
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Rokitansky, Hans Frh. von, (Sänger und Gesangspädagoge, 1835-1909).
Eigenh. Brief m. U. Wien, 24. VII. 1909.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Beiliegend Umschlag. An W. Marek vom K. K. Hofburg Musik-Archiv: "Bitte beheben Sie für mich die 8 Raten meines Gehaltes (Januar 1909 bis inclusive August 1909) […]". - Der Sohn des aus Königgrätz stammenden großen Anatomen Karl Frh. von Rokitansky erhielt schon in jungen Jahren von seiner Mutter Maria (geb. Weis) - die in ihrer Jugend eine bekannte Konzertsängerin gewesen war - Gesangsunterricht, der in Paris bei Lablache (dessen Enkelin er 1865 ehelichen sollte) vervollkommnet wurde. Nach seinem Debut in London, wo er noch noch öfters gastieren sollte, ging er nach Paris, Florenz, Mailand, Turin, Genua und Bologna; 1862-64 am Prager Landestheater verpflichtet, kam er 1864 an die Wiener Hofoper, der er bis 1893 angehören sollte (vgl. ÖBL IX, zit. n. DBA II 1091, 58).
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Rokitansky, Hans Frh. von, (Sänger und Gesangspädagoge, 1835-1909).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 28. X. 1906.
2 SS. 8vo. An einen "alten Freund" bezüglich einer Ausstellung des Malers Josef Berres Edler von Perez (1821-1912) in der Galerie Miethke: "Mit diesen Worten möchte ich dich recht inständig gebeten haben, den, oder die Herren Kunstkritiker in ihrem Urtheile über die, von meinem 86 Jahren zählenden alten Freunde Berres bei Miethke ausgestellten 30 Bilder dahin gütigst zu beeinflussen, daß sie nicht zu strenge ihres Amtes walten! Berres ist der Sohn jenes Professors, bei dem mein gottseliger Vater noch Anatomie studierte; vielleicht erwacht eine gewisse Pietät in den Kreisen der Intelligenz für den Sohn Berres? […]". - Der Sohn des aus Königgrätz stammenden großen Anatomen Karl Frh. von Rokitansky erhielt schon in jungen Jahren von seiner Mutter Maria (geb. Weis) - die in ihrer Jugend eine bekannte Konzertsängerin gewesen war - Gesangsunterricht, der in Paris bei Lablache (dessen Enkelin er 1865 ehelichen sollte) vervollkommnet wurde. Nach seinem Debut in London, wo er noch noch öfters gastieren sollte, ging er nach Paris, Florenz, Mailand, Turin, Genua und Bologna; 1862-64 am Prager Landestheater verpflichtet, kam er 1864 an die Wiener Hofoper, der er bis 1893 angehören sollte (vgl. ÖBL IX, zit. n. DBA II 1091, 58).
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Roland, Ida, Schauspielerin (1881-1951).
Eigenh. Postkarte m. U. [Schloß Würting bei Offenhausen], o. D.
½ S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Sendet Dank und Grüße an Fräulein Schmiedel von der Wiener Werkstätte.
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Roll, Anton, Schauspieler und Regisseur (1835-1906).
Eigenh. Widmung mit U. Prag, März 1883.
1 S. Qu.-8vo. "Kopf ohne Herz macht böses Blut, / Herz ohne Kopf thut auch nicht gut; / Wo Glück und Segen soll gedeih'n, / Muß Kopf und Herz zusammen sein. Diese Lebensregel hat besonders der dramatische Künstler zu beachten; die Arbeit des Kopfes darf nie die Stimme des Herzens ersticken […]".
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Romberg, Hermann, Schauspieler (1882-1929).
Postkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
Unterschrift auf 1 S. Qu.-8vo. Eh. Adresse auf der Verso-Seite. Signierte Postkarte an Arthur Holländer. Beschnitten. - Hermann Romberg war von 1913 bis 1923 am Wiener Burgtheater tätig; im Film war er nur einmal, in Jacob und Luise Flecks 1916 entstandenem 'Armer Teufel' zu sehen.
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Rosen, Katharina, Sängerin.
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D. ("Mittwoch").
2 SS. 8vo. An einen Baron: "Für Ihre liebenswürdige Bereitwilligkeit tausend Dank! Darf ich mich - d. h. meinen Laurin weiter an Ihr mildes Herz legen? Vielleicht liesse sich doch irgend ein Weg finden, um ihn von dieser Einöde fortzubringen und er wird sich erlauben bei Ihnen demnächst vorzusprechen […]".
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Rossi, Ernesto, italienischer Schauspieler (1827-1896).
Eigenh. Brief mit U. Mailand, 16. I. 1858.
2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. In italienischer Sprache.
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Rott, Carl Mathias, Schauspieler (1807-1876).
Eigenh. Widmung mit U. Brünn, 22. IX. 1857.
1 S. Qu.-8vo. Seinem "neuen jungen Kunstgenossen Lewinsky" (wohl Schauspieler und Regisseur Josef Lewisnky, 1835-1907): "Es wird der Geist die Dichtung sanft belehren, / Vereint ein ernster Wille edles Streben, / Verständig suche stets das Einfach-Klare, / dann mit dem Schönen find'st du auch das Wahre!".
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Rubini, Giovanni Batista, italienischer Opernsänger (1795-1854).
Eigenh. Brief mit U. London, 5. V. 1839.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. Mit eh. Adresse (Faltbrief). 4to. An einen Herrn Binder in Amsterdam: "j'ai remis votre lettre à M. Laporte qui m'a répondu qu'il avait fait banquera et que vous deviez bien le savoir que par conséquent vous n'avez droit à rien, et qu'il est inutile que vous lui écriviez d'avantage. Je regrette de ne pouvoir faire ce que vous désirez rapport aux 25 lires que vous me demandez j'ai en plusieurs malheurs ayant mal placé mon argent, et maintenant il me faut le plus grand ordre pour faire face à mes engagements […]".
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Rübsam, Richard, Sänger (1870-1931).
Blatt mit eigenh. U. O. O. u. D.
92 x 55 mm. Rübsam trat bereits im Alter von 18 Jahren als Konzertsänger auf und debütierte 1891 am Stadttheater in Aachen. 1892-95 war er in Sondershausen, 1895-97 in Posen engagiert und gehörte 1897-1902 der Hofoper in Dresden an. Später war er in Reichenberg, Halle/Saale, Königsberg, Essen und Berlin-Charlottenburg tätig.
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Schneider, Jenny, Schauspielerin (geb. 1868).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 30. IX. 1898.
1 S. 8vo. auf Trägerkarton. "Ihre Zeilen sind wohl nicht an die richtige Adresse gekommen, denn ich bin jetzt in Wien noch gar nicht aufgetreten".
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Schneider, Louis, Schauspieler und Schriftsteller (1805-1878).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
2 SS. 8vo. An den Schauspieler Beckmann: "Ungemein leid thut es mir, heute durch die starke Rolle, besonders aber durch einen unerträglich heftigen Schnupfen verhindert zu sein in deiner Gesellschaft den Abend zu genießen. Ich hatte mich sehr darauf gefreut. Will ich aber gewissenhaft sein so muß ich mich für die Vorstellung vom Sonnabend in Potsdam erhalten. Du bist heute zum erstenmale unter einer Gesellschaft von Leuten die ich sehr hochzuachten und zu schätzen Ursache habe, und die du bald ebenso liebenwürdig finden wirst. Wenn ich sie nicht kenne, so werden Sie dich nicht auffordern, etwas vorzutragen. Alle eben deswegen mach einmal eine Ausnahme und lege dich selbst ins Zeug […]".
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Schönchen, Amalie, Sängerin und Schaupielerin (1836-1905).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 14. I. 1894.
2 SS. 8vo. "Ihrer freundlichen Aufforderung zu Folge werde ich in ein paar Tagen die gewünschte Skizze einsenden; leider war es mir wegen beruflicher Beschäftigung bisher nicht möglich […]". - Amalie Schönchen gab ihr Debüt in Hannover für eine plötzlich erkrankte Sängerin als zweite Dame in Mozarts "Zauberflöte", war dann bis 1859 als Soubrette und Mezzosopranistin in Hannover, Wiesbaden und Nürnberg tätig und wechselte im Alter von 28 Jahren ins Fach der "Komischen Alten". 1871 wurde sie nach München an das Theater am Gärtnerplatz verpflichtet, 1893 ans Wiener Raimund-Theater in Wien und wechselte drei Jahre später an das Hofburgtheater, wo Katharina Schratt eine ihrer Kolleginnen war.
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