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‎Wallner, Franz, Schauspieler (1810-1876).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Marienbad, 6. VIII. 1846.‎

‎2¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Grazer Theaterintendanten mit dem Angebot seiner schauspielerischen Dienste: "Da Grätz eine von den wenigen bedeutenden Städten ist, an welchen ich noch nie gastirte, so glaube ich mir schmeicheln zu dürfen, daß wir beide ein gutes Geschäft machen würden. Indem ich Sie umgehend um freundliche Antwort ersuche, wenn Ihnen meine Offerte convenirt [...]". Am Endes des Briefes folgt eine Liste der Rollen seines Repertoires. - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm.‎

‎Wallner, Oskar, Gesangs- und Charakterkomiker (1859-1916).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 1. I. 1898.‎

‎4 Zeilen. 8vo. Auf Papierträger montiert. "Feststehen immer / Stillstehen nimmer [...]".‎

‎Weidner, Julius, Schauspieler (1779 [oder 1781]-1855).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Frankfurt am Main, 10. XI. 1821.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 4to. An einen Freiherrn nach der Veröffentlichung seines Gastrollen-Engagements in der "Wiener Abendzeitung" und mit Einzelheiten zum Vertrag: "Die Bedingungen des Engagements würden dann, während meines dortigen Aufenthaltes, regulirt, wobey ich bemerke, daß meine hiesige Verbindung mit dem nächsten Jahre 1822 zu Ende geht und daß ich hier 3300 Gulden [...] Gehalt beziehe [...] Wenn schon ich nicht das Glück habe mich irgend einer Protection in Wien rühmen zu können, so schmeichle ich mir doch mit der Hoffnung, daß meine Leistungen nicht unrühmlich bekannt sind. Außerdem glaube ich, mich auf das Kunsturtheil der Herren Treitschke, Deinhardstein, Costenoble, Siebert, Anschütz, sowie der Madame Schröder berufen zu dürfen, obgleich ich nicht die Ehre habe, mit den genannten achtungswerthen Personen in Verbindung zu stehen [...]". Mit Empfängervermerk und zwei winzigen Papierdurchbrüchen.‎

‎Weiser, Karl, Schauspieler (1848-1913).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Weimar, 29. VIII. 1903.‎

‎1 S. (6 Zeilen). 8vo. An einen Direktor mit der Bitte um Rückmeldung: "Bin ich denn nicht einmal einer Antwort werth? [...]". - Weiser wirkte nach seiner Rückkehr aus den USA, wo er in New York und Chicago große Erfolge verzeichnen konnte, als Regisseur und bald als Oberregisseur am Weimarer Hoftheater. - Mit lithogr. Briefkopf und einem kleinen Randausriss.‎

‎Weiss, Theodor, Schauspieler (1857-1942).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, o. D. [nach 1903].‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eigenh. Visitkarte und Namenszug verso. "Dem edlen Spender für das Freibier / Sende ich diesen Wein hier. / Das Leben ist wohl Schall und Rauch / Deshalb schicke Zigarren ich auch. / Mögen sie in Mußestunden / Beide ihm wohl gut munden. / Nun ist Dichterpaus: Die muß man nutzen / Heut' ist Concordiaball! Sidol her! Orden putzen! [...]". - Weiss würdigt in seinem Reim das Metallputzmittel "Sidol", das erste Produkt der 1903 gegründeten Firma Siegel & Co. Fabrik Chemisch­ technischer Präparate.‎

‎Weiss, Theodor, Schauspieler (1857-1942).‎

‎Eigenh. Portraitpostkarte mit U. Wien, Weihnachten 1929.‎

‎½ S. 8vo. An Familie Nüchtern mit besten Weihnachtswünschen, wobei er auch seiner Vorliebe für das Metallputzmittel "Sidol" Ausdruck verleiht: "Ich ruf' es laut und dachte schüchtern, / Was wünsch' ich der Familie Nüchtern? / Gesundheit, Glück zum frohen Feste, / Zum Neuen Jahre das allerbeste! / Möge ihr in freien Stunden / Die Atzung, Labung auch gut munden. / Das 'Sidolchen' ist von großem Nutzen, Damit kann man ordentlich putzen! Mit dem Dichten genug nun sei's / Bleiben Sie gut Ihrem Theodor Weiss". - Die Bildseite zeigt den Druck eines Altersportraits des Schauspielers (1927) aus der Hand des Malers Hans Stalzer mit faksimil. Namenszug.‎

‎Weiss, Theodor, Schauspieler (1857-1942).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Wällischhof (Mariaenzersdorf), [1908].‎

‎½ S. Qu.-8vo. Mit kleiner eh. Tuschezeichnung eines Lorbeerkranzes und eh. Adresse verso. An den Schauspieler und Regisseur Ludwig Martinelli und Gemahlin zum Pensionsantritt: "Geniessen Sie Beide recht lange Ihre Pension in Gesundheit und Frische! [...]". - Ein weiteres Autograph darüber angesetzt mit U. des Schriftstellers und Dichters Franz Keim (1840-1914): "Du legst aus deiner Hand den Stab? / O Freund, wir wollen wetten: Du gehst nur von der Bühne ab, / Um - wieder aufzutreten! Heil! [...]". - Mit leichten Stempelabriebspuren.‎

‎Weisse, Adolf, Theater- und Stummfilmschauspieler (1855-1933).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O., Dezember 1892.‎

‎1 S (5 Zeilen). Qu.-12mo. Mit montierter Portraitphotographie (21:30 mm). "Fehlt dem Wirken, Anerkennung, ist die Schaffenslust gelähmt [...]". - Mit Spuren alter Montage verso; das Schulterstückportrait des Schauspielers eine Vierteldrehung nach rechts gekippt; etwas fingerfleckig.‎

‎Weisse, Adolf, Intendant, Theater- und Stummfilmschauspieler (1855-1933).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. (5 Zeilen) Qu.-12mo. Mit Goldschnitt. "Die meisten Menschen haben, wie die Pflanzen, verborgne Eigenschaften, welche der Zufall ans Licht bringt [...]". - Mit Spuren alter Montage und leicht berieben.‎

‎Wessely, Josefine, Schauspielerin (1860-1887).‎

‎3 eigenh. Briefe mit U. Venedig, Genua und San Remo, 1., 3. und 13. III. 1885.‎

‎(1+2¼+2 =) 5¼ SS. auf 1 Einzelblatt und 2 Doppelbll. 8vo. An einen Herrn Pick mit der Bitte um Zusendung von "Empfehlungsschreiben für Italien" und mit Schilderungen ihrer Reise: "Heute und morgen will ich noch in dem göttlichen Venedig bleiben und dann ein paar ruhige Tage in Riva verbringen [...]" (1. III 1885), über geänderte Reisepläne: "Von dem Eindruck den ich erhalte, wird die Länge meines Aufenthaltes abhängen, sollten Sie indeß noch keinen Brief weggesendet haben, so bitte ich denselben nach Nizza, poste restante zu adressiren [...]" (3. III. 1885), und mit Dank für eine Empfehlung für Paris: "Sie sehen mich statt in Nizza in San Remo, wo es ländlich, einsam und paradiesisch schön ist und wo ich für meine armen Nerven die so sehnlichst gesuchte Ruhe finde. Ich habe Nizza nur ein paar Stunden genossen und sehnte den Augenblick herbei, in welchem ich dies 'Klein-Paris' verlassen und in mein idyllisches Märchenland wiederkehren konnte [...]" (13. III. 1885). - Teilweise leicht fingerfleckig und mit einem kleinen Randausriss. Ein Brief mit dem gedr. Briefkopf des "Hotel Belle Vue".‎

‎Wessely, Josefine, Schauspielerin (1860-1887).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 23. [III. 1883].‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Schauspielkollegen und Maler Sigmund Bleibtreu mit überschwänglichem Dank für ein Gemälde: "Das Bild ist so entzückend schön gemalt, dass ich es gern aller Welt zeigen und recht viele meiner Freunde möchte theilnehmen lassen. Könnte man es denn nicht ausstellen? [...]". - Mit großem gepr. Monogramm und Sammlernotiz in Bleistift.‎

‎[Botany & zoology].‎

‎Collection of letters and manuscripts. Various places (mostly Austria), ca. 1864-1936.‎

‎Various formats: (oblong) 8vo to folio. Altogether 95 documents (56 autograph letters signed, 28 autograph postcards signed and 11 autograph manuscripts, mostly signed). Enclosed: one dried plant, one microphotograph, and one obituary. Extensive collection of writings, containing correspondence between the most eminent Austrian botanists and zoologists of their time. Most of the scientific correspondence is addressed to Karl Rechinger (1867-1952), curator of the botanical department at Vienna's Natural History Museum, but also to other officials of the museum, such as the zoologist Friedrich Siebenrock (1853-1925) and the botanist Alexander Zahlbruckner (1860-1938). Among the recipients of letters are Eugen von Halácsy (1842-1913), Julius Steiner (1840-1918), and Theodor Pintner (1857-1942). - The letters comprise various requests, for example concerning loans from the museum for study purposes or information from the archive. Some correspondents have more personal requests, such as the botanist Ignaz Dörfler (1866-1950), who was dismissed from the botany department in 1895 due to a conflict with Günther Beck von Mannagetta-Lerchenau, after which he began trading herbary species from all over the world. He asks Rechinger to give him his copy of "Ritter's Lexikon", because he needs to "consult it almost daily, but I really do not have the 20 guilders [...] If you decide to give me the book, I will give you my single specimen of the Koniga Pyrenaica, which I obtained only after many years of trying […]" (letter of 7 Dec. 1898). The collection comprises some interesting manuscripts, for example detailed descriptions of various species of Thymus, including Thymus thracicus, Thymus rechingeri, Thymus longidens, Thymus moesiacus, Thymus cilicicus, etc. by Karl Ronninger (1871-1954), and an identification table of the wild species of Gentiana by Louis Keller (1850-1915). The palaeobotanist Bruno Kubart (1882-1959) attached a microphotograph of a fossilized fern to his letter to Rechinger from 23 Sept. 1908. - Includes letters and manuscripts by: Ludwig Ganglbauer (2), Ernst Kernstock (8), Karl Frühwirth (2), Rudolf Scharfetter (1), Bruno Kubart (3), Hans Rebel (10), Friedrich Morton (4), Josef Murr (4), Michael v. Eichenfeld (3), Ignaz Dörfler (8), Karl Aust (3), Franz Krasan (4), Karl Ronninger (13), Otto Krebs (4), Louis Keller (2), Karl v. Keissler (5), Josef Kalbrunner (2), Ludwig Heufler v. Hohenbühel (2), Karl Grobben (3), Karl Grimus v. Grimburg (2), Heinrich Braun (6), Friedrich Vierhapper jun. (6), Ludwig von Sarnthein (4). - In excellent condition.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 3.500,00 Informazioni/Compera

‎Agthe, Curt, Genre- und Landschaftsmaler (1862-1943).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Curt Agthe Genremaler".‎

‎Amberger, Gustav Adolf, Maler (1831-1896).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Baden, 18. XI. 1878.‎

‎1 S. 8vo. An den Hofkunsthändler Carl Merkel in Wiesbaden mit Dank für eine Besorgung, über eine Verlosung, und mit der Anfrage, ob die Ausstellung desselben bereits abgeschlossen sei: "Meinen besten Dank für Ihre freundliche Besorgung in Bieberach. Ihre Angelegenheit, Betreff Ihrer Verloosung habe nach besten Kräften besorgt, ob es von Einfluß sein wird würden Sie vielleicht erfahren haben. Nun, wie sieht es mit Ihrer Ausstellung aus? Sind Sie fertig damit? Ich glaubte schon längst Nachricht von Ihnen zu erhalten [...]". - Mit einem von einem kleinen Papierdurchbruch ausgehenden Einriss, einem zweiten winzigen Papierdurchbruch und kleinen Randläsuren; stellenweise etwas fleckig.‎

‎Amelung, Walter, Archäologe (1865-1927).‎

‎Eigenh. Brief mit U. und eh. Postkarte mit U. Berlin, 16. X. 1915 u. 25. XI. 1915.‎

‎Zusammen (2+1 =) 3 SS. auf einem Doppelblatt und einem Einzelblatt. (Qu.-)8vo. Die Postkarte mit eh. Adresse verso. An den Journalisten und Schriftsteller Willy Ganske mit einer Beileidsbekundung anlässlich des Todes von dessen Vater: "Sehr geehrter Herr Ganske, gestatten Sie, dass ich Ihnen und Ihrer Frau Mutter mein aufrichtiges Beileid ausspreche zu dem schweren Verlust, der Sie in diesen schon ohnehin so schweren Zeiten in Ihrem engsten Kreise betroffen hat. Noch vor Kurzem schrieben Sie voller Freude über die Frische Ihres Vaters. Wenigstens kann ich daraus die tröstliche Gewissheit entnehmen, dass Ihr Vater keinem langen Leiden erlegen ist. Sanft ist ihm der Bote der Ewigkeit genaht, und so werden auch Sie an sein Ende ohne bitteren Schmerz zurückdenken können, so schwer es auch immer ist, den Vater zu verlieren. Ich werde mich meines alten Lehrers immer gerne und voll Dankbarkeit erinnern [...]" (25. XI. 1915). - An denselben mit Dank: "Besten Dank, verehrter Herr Ganske, und Gruss [...]" (16. X. 1915).‎

‎Anderloni, Pietro, Kupferstecher (1784-1849).‎

‎5 eigenh. Briefe mit U. Mailand und O. O., 12. VIII. und 23. XI. 1818, 6. VI. 1821, 3. VIII. 1822 und 19. XII. 1823.‎

‎Zusammen 4½ SS. auf Doppelbll. und 4 Einzelbll. 4to. Mit 3 eh. Adresse verso. In italienischer Sprache: Zwei Briefe an Vincenzo Barisoni mit der Bestätigung, ein Drittel der Gaspare Weiss in Berlin geschuldeten Summer erhalten zu haben (12. VIII. 1818) und mit der Quittung einer Rechnung für Weiss (23. XI. 1818). - Drei Briefe an Gaspare Weiss bezüglich der Zusendung von Kupferstichen, die er nach der "Anbetung" von Tizian gestochen habe, mit Fakturierung (6. VI. 1821), weiters Kupferstiche sowie Angabe der geschuldeten Summe (3. VIII. 1822) und dass er ihm zu seinem Bedauern die versprochenen Kupferstiche der "Adultera" noch nicht liefern konnte (19. XII. 1823). - Jeweils mit Empfängervermerk verso und mit kleinen Ein- und Ausrissen durch Brieföffnung. Teilweise leicht angestaubt. Mit Rechnungsnotizen von anderer Hand.‎

‎Angeli, Bertha von, geb. von Schönerer, des Malers Heinrich von Angeli Gattin (1844-1921).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 18. V. 1877.‎

‎1 S. 8vo. An einen Bekannten, dessen Brief an ihren Mann, den Maler Heinrich von Angeli, sie diesem nachgesandt habe: "In Beantwortung Ihrer geehrten Zuschrift vom 15. erlaube ich mir, Ihnen mitzutheilen, daß mein Gatte sich bereits seit 2 Monaten in England befindet u. ich ihm Ihren Brief dahin nachgesandt habe [...]". - Etwas braunfleckig.‎

‎Arnold, Carl Johann, Maler und Graphiker (1829-1916).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 8. II. 1878.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An den Hofkunsthändler Carl Merkel in Wiesbaden über ein Bild Kaiser Wilhelms, das er ihm in der folgenden Woche zukommen lassen werde: "Durch Ihre geehrte Aufforderung will ich Ihnen mit nächster Woche ein Bildchen einschicken: Kaiser Wilhelm auf der Spazierfahrt. Das Verlagsrecht des Originals hat die Photogr. Gesellschaft hier u. das Daheim für Holzschnitt erworben [...]". - Mit einigen Randläsuren und Einrissen.‎

‎Baudit, Amédée, Landschaftsmaler (1825-1890).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Paris, Februar 1863].‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. In französischer Sprache an einen Freund mit Dank für dessen Angebot, dass er aufgrund seiner finanziellen Situation schweren Herzens ablehnen müsse, und mit Grüßen an dessen Familie sowie einer Einladung zum gemeinsamen Frühstück am folgenden Tag: "Mille remerciements mon cher ami pour votre proposition, mais en vérité ce serait une folie de ma part de me passer une aussi belle fantaisie, quelque betante que soit l'occasion. J'ai déjà fait plus de dépenses qu'un homme raisonnable n'en doit faire. Il est temps que je mette un frein à mes caprices! Et pourtant ... si ... mais ... encore ... non! decidément Non! Mille choses aimables à votre aimable compagne & à votre petite famille. Pourquoi ne viendriez vous pas dejeuner demain matin avec moi? [...]".‎

‎Baum, Adolf Wilhelm, Maler und Graphiker (1891-1977).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin Steglitz, 3. VI. 1931.‎

‎1 S. 4to. An den Journalist Willy Ganske mit Dank für dessen wohlwollende Kritik und mit dem Wunsch, ihm einen seiner Kupferstiche zu schenken: "Nehmen Sie bitte auf diesem Wege meinen besten Dank für Ihre feine Kritik über meine im Mai bei Scherl ausgestellten Arbeiten. Wenn es nicht falsch verstanden wird bitte ich um Ihr Einverständnis Ihnen einen meiner Kupferstiche verehren zu dürfen und bitte Sie um eine Zeile darum. Es ist ja nicht das erstemal daß Sie über mich nett geschrieben haben [...] und darum ist es mir eine Freude wenn ich Ihnen auf diese Weise meine Dankbarkeit bezeugen dürfte [...]". - Mit zwei größeren Papierdurchbrüchen (geringf. Textberührung).‎

‎Bechler, Gustav, Maler und Holzschneider (1870-1959).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Poststempel: Kufstein], o. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse verso. An den Verleger August Scherl in Berlin: "Ich hoffe Ihnen in Kurzem eine neue photogr. Aufnahme übersenden zu können [...]".‎

‎Beck, Johann Heinrich, Maler (1788-1875).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Dessau, 21. XI. 1834 und 3. X. 1836.‎

‎Zusammen (1+1 =) 2 SS. auf 2 Einzelbll. 4to. An einen Freund mit der Bitte, ihm Quittungen in Hinkunft früher zu senden, und der Erinnerung, zwei Bekannten noch zwei Exemplare einer Bilderchronik zukommen zu lassen: "Die in diesem Jahre stattgefundenen Veränderungen, habe ich schon vor längerer Zeit dem H. Kunsthändler [...] mitgetheilt, durch den Sie wohl in Kenntniß gesetzt sein werden. Zu bemerken habe ich bei dieser Gelegenheit nur noch, daß es besser für den Verein und mich wäre, wenn mir die Quittungen möglichst früh im Jahre zugesendet würden, damit ich mehr Zeit zum Einkassiren der Beiträge vor mir hatte; und daß bei Übersendung der 2. Hälfte der Bilderchronik, die für den H. Rector Richter No. 695 und für den H. Kaufmann Maahs No. 379 mir noch zukommende vollständige Ex[em]pl[ar]e der Bilderchronik nicht vergessen werden möchten [...]" (21. XI. 1834). - An einen Bekannten mit Dank für das ihm zugesandte Taschenbuch "Penelope" und der Nachfrage, ob die Arbeit des Historikers und Bibliothekars Heinrich Lindner entlohnt worden sei: "Für das übersandte Ex[emp]l[a]r der Penelope für 1837 danke ich verbindlichst. Das andere Ex[emp]l[a]r habe ich Herrn Bibliothekar Lindner übergeben, der auch bestens dankt und sich Ihrer wiederum empfehlen läßt. Im Vertrauen und zu meiner eigenen Belehrung erlaube ich mir hier die Frage: Hat der H. Bibliothekar Lindner ein Honorar für seine Arbeit erhalten? Ihn selbst mochte ich nicht fragen und er hat nichts darüber gegen mich geäußert, was aber doch wahrscheinlich der Fall gewesen wäre, wenn ihm für seine Arbeit etwas zugekommen wäre. Da ich diese Angelegenheit mit Lindner abzumachen gehabt habe, so wünschte ich doch auch gern darüber im Klaren zu sein [...]" (3. X. 1836). - Etwas knittirg.‎

‎Beckert, Paul, Maler (1856-1922).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 10. II. (o. J.).‎

‎1½ SS. 8vo. An einen Bekannten mit der Nachfrage, ob es Aussicht auf Verkauf seiner in Stuttgart ausgestellten Werke gebe: "Hierdurch richte ich die Anfrage an Sie, ob dort eine gewisse Aussicht ist, die beiden Porträts an die Stadt (od. Kirche) zu verkaufen? Ist bis zur Stunde eine feste Aussicht nicht, so möchte ich die Gemälde weiter dirigiren, da Sie ja doch nun schon seit nahe 2 Monaten in St. sind [...]".‎

‎Beckmann, Johanna, Porzellanmalerin und Schriftstellerin (1868-1941).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, [1925].‎

‎1½ SS. 4to. An die Redaktion des "Berliner Lokalanzeigers" über die Schwierigkeit, ihre Arbeiten zu verlegen, und mit der Bitte, einige ihrer Scherenschnittarbeiten, darunter der 1926 bei Schroeter in Berlin erschienene Band "Pflanze und Mensch", zu besprechen: "Sie hatten vorig. Jahr die große Freundlichkeit, mein kleines Buch 'Wenn Frühling wird' im Lokalanzeiger zu besprechen u. im Sommer bat ich Sie um Rat wegen eines Verlages [...] Alle Mühe war vergeblich, niemand hat Geld, so sind die früheren ausgestorben, die späteren größeren Arbeiten können nicht erscheinen. Nur dieses kleine 'Pflanze u. Mensch' [...] unter sehr bescheidenen Bedingungen und ich lege Ihnen noch hinzu ein Päckchen der Karten, die [der] Stiftungsverlag Potsdam gebracht hat, sie kosten nur noch 60 Pf. u. vielleicht ginge es mal, alle Karten, wenn Sie doch dem Buch einige Worte sagen mitzunennen, die Menschen kaufen ja jezt die billigsten Sachen weil keine Geld da ist [...]".‎

‎Begas-Parmentier, Luise, Malerin (1843-1920).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. sowie 2 eigenh. Briefkarten mit U. O. O. u. D.‎

‎Zusammen (1+1+1½ =) 3½ SS. auf 2 Bll. "Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden was wir erleben macht unser Schicksal aus [...]". - An Frau Schiff mit der Zusage ihres Besuchs: "Ich freue mich sehr, am 25ten bei Ihnen zu sein, u. grüße Sie herzlichst [...]". - An einen Grafen mit einer Einladung zum abendlichen Tee: "Lieber Graf, wenn Sie Mittwoch d. 14ten Ab. nichts vor haben, so wird es mich sehr freuen, wenn Sie um 8½ zu einer Tasse Thee kommen wollen, u. wie ich hoffe, zu etwas Gesang. Leider kann ich Sie nicht bitten schon zum Mittagessen mein Gast zu sein [...]".‎

‎Behrbohm, Johannes, Maler (1861-1956).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin-Schönberg, 27. XI. 1920.‎

‎1¾ SS. 8vo. An den Redakteur Willy Ganske über eine neue Ausstellung, in der auch zwei seiner Werke zu sehen seien: "Mich Ihrer geschätzten Kritik über die Sommerausstellung der Sezession erinnernd, in der Sie auf die 'sparsame Zulassung neuer Talente' hinwiesen, gestatte ich mir auf meine Arbeiten in der Juryfreien Ausstellung 1920, die jetzt eröffnet wird, hinzuweisen. Ich habe zwei Oelgemälde: 'die Freunde' u. eine Oelscizze: 'der Schweineraub' eingesandt. Das Bild: 'die Freunde' stellt zwei Jünglinge dar, die durch die Not der Kriegs- u. Nachkriegszeit gekennzeichnet sind u. trotzdem hoffnungsvoll in die Zukunft schauen. Es sind zwei junge Studenten porträtähnlich dargestellt. Der 'Schweineraub' schildert eine Diebstahlsepisode aus der Hamsterzeit [...]".‎

‎Behrendt, Walter Curt, Architekt (1884-1945).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Berlin, 16. X. 1921.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse verso. An den Redakteur des Berliner Lokalanzeigers Willy Ganske über einen Architekturwettbewerb und eine Ausstellung, die er zu seinem Bedauern versäumt habe: "Ich war einige Tage dienstlich verreist und finde hier bei meiner Rückkehr Ihr gef. Schreiben vom 12. Okt. mit der Aufforderung, Ihnen über den Wettbewerb für die Neubebauung der Grundstücke Bellevue- Ecke Viktoriastr. zu berichten. Leider ersehe ich aus der beigelegten Karte, dass die Ausstellung nur bis gestern geöffnet war. Ich will versuchen, mir noch nachträglich die Entwürfe zugänglich zu machen. Ich interessiere mich recht sehr für den Prospekt u. würde daher bedauern, wenn ich keine Gelgenheit mehr finden sollte, die Sache zu sehen [...]". - Mit gedr. Briefkopf.‎

‎Belt, Richard Claude, Bildhauer (1851-1944).‎

‎2 eigenh. Briefe mit Namenszug im Text. London, 5. V. 1881 und o. D. [Monday].‎

‎(1¼+1¼ =) 2½ SS. auf 2 Doppelbll. 8vo. An Prinzessin Frederica von Preußen und York bezüglich Terminvereinbarungen für Porträtsitzungen, da er gegenwärtig von einem Porträt des Premierministers Benjamin Disraeli in Anspruch genommen ist: "Mr Belt presents his respectful duty to H. R. H. [...] he will be honoured by H. R. H. again sitting to him but regrets he will be unable to come to Hampton Court before the 15th [...] having to complete a portrait of the Earl of Beaconsfield [...]" (5. V. 1881); "Mr Belt presents his respectful compliments [...] and will come to Albert Cottage Tomorrow at 3 o'clock [...]" (o. D.). Der Namenszug jeweils am Briefanfang bzw. im Text. - Ab 1875 führte Belt erfolgreich ein eigenes Atelier und erhielt zahlreiche Aufträge für Porträtbüsten und Denkmäler. Größere Bekanntheit erlangte er durch einen Prozess zwischen ihm und seinem früheren Partner Charles Bennett Lawes. Im August 1881 erschien in der Zeitschrift "Vanity Fair" ein anonymer Artikel, worin behauptet wurde, dass das Denkmal Byrons in der Park Lane beim Hyde Park nicht von ihm stamme. - Einmal mit blind- und einmal mit in Blau gepr. Adresse.‎

‎Berg, Otto, Kirchenmaler (1861-1944).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 11. II. 1907.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Schriftsteller und Redakteur Willy Ganske über einen Kostümball: "Ein Paloma-Untergewand existirt gar nicht. Wir tragen unter dem roten, grünen oder gelben Ueberwurf nur ein reines weißes Hemd und eine reine Leinenhose. Letzteres Kleidungsstück besitzen Sie ja und statt des ersteren können Sie vielleicht besser Ihr rothes Flnanellhemd [!] nehmen. Ich schicke Ihnen hiermit den gelben Ueberwurf, die Muschelkette und den Buschiri-Orden [...]". - Mit lithogr. Briefkopf.‎

‎Berger, Ernst, Maler (1882-1960).‎

‎Eigenh. Brief. mit U. Dresden, 20. III. 1913.‎

‎1¼ SS. 8vo. An den Großverleger August Scherl mit der Übersendung von "selbstbiographischen Notizen": "Besuch der Dresdner Kunstakademie, abgeschlossen im Atelier Eugen Bracht mit dem Reichsstipendium u. der Romreise [...]". - Mit Redaktionsvermerk. Leicht fleckig.‎

‎Berlepsch-Valendas, Hans Eduard von, Architekt und Maler (1849-1921).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. München und Eching, 6. III. und 18. IX. 1895.‎

‎(2½+4 =) 6½ SS. auf 2 Doppelbll. 8vo. An den Maler C. Müller, ein prachtvoller Bekenntnisbrief über Glauben und religiöse Malerei: "Das Motiv in Mittenwald, von dem Sie sprechen, muss famos sein. Aber das könnte kein Landschafts-Bild im gewöhnlichen Sinne werden. Dafür ist der Gegenstand zu gross und der Herrgottssohn, der auch den Raum des Gebirges überragt, müsste nicht der leidende, am Kreuze Hängende sein, nein, er müsste, wenn ihm auch das Kreuz am Rücken stehe, der Armausbreitende, er müsste jener sein, der alles aus der Tiefe an sich heranzieht: Kommet her zu mir, die Ihr mühselig und beladen seid [...] Die Kunstausstellungen haben so was von offiziellen Wohlfahrts-Ausschüssen; aber das ist ja nicht Kost für die Seele; sie haben nichts vom Sternhimmel, der sich in tiefen Gewässern spiegelt und das Herz ruhig, andächtig macht [...]" (18. IX. 1895). - Entschuldigt sich bei dem Adressaten für seine kurz gehaltene Rückmeldung, dass er gerne den Maler Müller kennenlernen möchte: "Ich bin durch längeres Unwohlsein in meinen Arbeiten stark zurück und muss jetzt, wo ich wieder zugreifen kann, arbeiten, was Zeug hält, um das Versäumte einzuholen [...]" (6. III. 1895). - Etwas braunfleckig.‎

‎Beyaert, Henri, Brüsseler Architekt (1823-1894).‎

‎Eigenh. Profilzeichnung. O. O. u. D.‎

‎8vo (207:138 mm). Bleistift auf Papier. Mit montiertem Seidenpapier. Einem zeitgenöss. Bleistiftvermerk zufolge zeigt die Zeichnung den Politiker und Schriftsteller Paul Devaux (1801-80) und lässt eine Skizze für ein Reliefbild vermuten. - Henri Beyaert war der federführende Architekt bei der Neugestaltung des Brüsseler Museums Port de Hal (1868-71).‎

‎Beyschlag, Robert, Genremaler (1838-1903).‎

‎Eigenh. Schriftstück mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Mit Angabe der Preise zweier seiner Werke: "Psyche, Preis fl. 1600. Auf dem Morgenspaziergang, Preis fl. 500 [...]".‎

‎Biard, François Auguste, Maler (1799-1882).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. und 2 eh. Albumblätter mit U. Paris und o. O., 29. VI. 1841 und o. D.‎

‎Zusammen (2+2½+1+1 =) 6½ SS. auf 2 Doppelbll. und 2 Einzelbll. 8vo u. Qu.-12mo. An einen Bekannten über eine in Kürze bei diesem eintreffende Sendung mit zwei Gemälden und mit Dank für den freundlichen Empfang seiner Kollegen: "En reponse à votre obligent lettre j'ai l'honneur de vous informer que je viens de vous expedier une caisse contenant deux tableaux petis de Paris le 24 de ce mois [...] L'accueil bienveillant que vos compatriots ont bien voulu faire à mes collègues me fait esperer toute votre indulgence [...]" (29. VI. 1841). - Der undatierte Brief mit dem Ausdruck seines Bedauerns, dass sein Gemälde Madame Engels nicht gefallen habe, was jedoch nicht seine Schuld sei, da er aus seinem dem Adressaten vorgelegten Themenkanon ebensogut ein anderes Sujet hätte auswählen können: "Je regrette beaucoup que le sujet de mon tableau ne soit pas du gout de Madame Engels, et si cela est vous conviendrez que ce n'est pas de ma faute car dans le choir de plusieurs sujets que je vous ai soumis loin de ma première lettre j'aurais autant mis de faire à une autre qu'à celui-ci [...]" (o. D.). - Die beiden Albumblätter alt auf Papierträger montiert. Ein Brief mit kleinen Randläsuren. Die Albumblätter etwas knittrig.‎

‎Biedermann, Johann Jakob, Maler und Graphiker (1763-1830).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Winterthur, 11. II. 1802.‎

‎½ S. 4to. Begleitschreiben zu einer Büchersendung mit der Bitte, den dafür zu entrichtenden Preis an die Steinerische Buchhandlung in Winterthur zu entrichten: "Sie empfangen hier die 2 bestellten Exemplar[e], die, wie ich Ihnen [...] die Ehre hatte zu melden, für Sie den Betrag von 40 Laubthalern ausmachen, und den ich Sie ersuche, gegen die von mir ausgestellte Assignation an die Ordre der Steinerischen Buchhandlung von hier zu entrichten, und mir den Empfang gütigst zu melden. Ich hoffe, daß Sie mit dieser ersten Probe unserer Geschäfte zufrieden seyn werden, und verbleibe indeßen mit ausgezeichneter Achtung [...]". - Mit einem kleinen rostbedingten Papierdurchbruch am unteren Seitenrand.‎

‎Bièfve, Edouard de, Historien- und Portraitmaler (1808-1882).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Brüssel, 14. IX. 1842.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse verso. An den Historienmaler Louis Gallait mit Dank für die Nachricht, dass kurz nach seiner Abreise aus Köln ein Interessent sein Hotel aufgesucht und nach dem Preis für sein eine Almeh darstellendes Gemälde gefragt habe, und mit der Bitte, dem Interessenten den Preis von 3200 Franc mitzuteilen: "Tu as eu l'obligeance de me dire qu'une personne s'était présentée à mon hôtel à Cologne, le lendemain de mon départ pour Bruxelles, afin de connaître le prix de mon tableau représentant une almé[e]. Je regrette infiniment de ne pas avoir eu l'honneur de voir cette personne et te prie de lui faire savoir que le prix du tableau en question est de trois mille deux cents francs [...]".‎

‎Bienaimé, Luigi, Bildhauer (1795-1878).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎8vo. In Altersschrift. Spur alter mittiger Querfaltung, sonst tadellos.‎

‎Blanche, Jacques-Émile, Maler (1861-1942).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. Offranville, o. D.‎

‎1½ SS. Qu.-12mo. Bezüglich der Bitte um das Reproduktionsrecht eines Portraits von Degas, die Blanche dem Adressaten leider abschlagen müsse, da die Reproduktion nicht erlaubt sei, jedoch hätte M. Crevaux bereits einige Probedrucke bei sich veröffentlicht und es sei auch in einigen Zeitschriften publiziert worden: "Jusqu'à présent le portrait de Mr. Degas ne devait pas être reproduit - mais Mr. Crevaux en ayant laissé sortir des épreuves de chez lui et plusieurs journaux ayant fait connaitre au public cette unique portrait du maitre [...]".‎

‎Bohrdt, Hans, Marinemaler (1857-1945).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Berlin, 16. V. 1899.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An Herrn Schott in Frankfurt am Main: "Auf Ihre werthe Anfrage erwiedere ich Ihnen, dass ich selbst keine Schüler halte, auch mir die jüngeren Herrn vom Fach weniger bekannt sind. Ich bitte Sie, sich an den Kollegen F. Lindner, Charlottenburg, Schillerstr. 4 zu wenden. Der Stiefsohn desselben "Martin" ist Schiffsmaler und macht Ihnen vielleicht die Arbeit zu mäßigem Preise [...]". - Leicht wasserfleckig und mit Spuren alter Montage.‎

‎Bonheur, Rosa, French painter (1822-1899).‎

‎Clipped signature and portrait photograph. No place or date.‎

‎100 x 35 (signature) and 62 x 105 (photograph). "Je vous passe la main [...]". - With traces of former mounting verso. Portrait by the Paris atélier Disdéri.‎

‎Bonheur, Rosa, Malerin (1822-1899).‎

‎Vorgedr. Quittung mit Eintragungen und eigenh. U. Paris, 27. XII. 1854.‎

‎1 S. Folio. In ihrer Funktion als Direktorin und Professorin der "École Impériale Spéciale et Gratuite de Dessin des Jeunes personnes" mit einer Auflistung der Ausgaben des Instituts. Der ausgeschriebene Wert über "cent trente six francs soixante quatorze centims" (136,64) weicht geringfügig von der darüberstehenden Auflistung von "136,74" ab. Mit Gegenzeichung des Staatsministers. - Leicht braunfleckig, leicht fingerfleckig verso, mit einigen kleinen Randeinrissen.‎

‎Boosboom, Johannes, Maler (1817-1891).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. O. O. und Den Haag, 2. V. 1846 und 7. V. 1859.‎

‎(1+1 =) 2 SS. auf Doppel- und Einzelblatt. 4to und 8vo. Mit einer eh. Adresse verso. In niederländischer Sprache. - Mit Spuren alter Montage.‎

‎Brunner, Hans, Maler (1813-1888).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse verso. An den Landschaftsmaler Eduard Schleich in München: "Nehmen Sie hiemit meinen allerherzlichsten Dank für Ihre freundliche Bemühung in Betreff meines letzten Bildchens. Ich wußte wohl, daß ich auf Ihre Güte rechnen konnte, obwohl ich nicht von vorneherein darauf gesündigt. Daß mein anspruchloses Werk so gut aufgenommen und vom Verein angekauft wurde, hat mir große Freude gemacht. Wäre ich nur nicht so sehr abhängig von meinem kranken Körper, so wollte ich schon bedeutenderes machen. Ob und wie bald ich München wieder sehe wissen die Götter, obwohl mein Herz und Sinn dort leben, aber dem milden Klima u. meiner Gesundheit muß ich auch dieses harte Opfer bringen, doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben und groß wird es mich freuen dann wieder auch einmal etwas von Ihren schönen Werken zu sehen [...]". - Mit Siegelrest und kleinen Randläsuren durch Siegelöffnung.‎

‎Bünsow, Joachim Ludwig Heinrich Daniel, Landschaftsmaler (1821-1910).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Kiel, 3. XI. 1893.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse. An den Schriftsteller und Buchhändler Ernst Moser in Königsberg: "Daß ich bis jetzt versäumt habe, Ihnen meine Biographie zuzusenden, bitte ich mir gütigst verzeihen zu wollen. Wenn dieselbe für Herausgabe eines Lexikons lebender Maler noch Werth für Sie hat, so sende ich dieselbe beifolgend durch Ausfüllung dieses mir zugesandten Zettels [...]". - Beiliegend der erwähnte eh. ausgefüllte Steckbrief (etwas braunfleckig).‎

‎Calendi, Giuseppe, Italian engraver (1761-1831).‎

‎Autograph letter signed. Florence, 13 March 1802.‎

‎4to. 1 p. on bifolium. Confirmation of a payment by the art dealer Johann Friedrich Frauenholz in Nuremberg signed in the name of the Italian engraver Raffaelo Morghen (1758-1833): "Joint à l'honneur de l'agreable votre du 23. Passé j'accuse la remise sur Auguste de F. 474. 26 dont je soignerai l'encaissement a vr. Credit pour solde du dernier envoy. Tandis que je Vous remercie de votre exactitude, je Vous prie aussi de Vouloir bien m'envoyer Le duplicat de la dite remise, & me renouveller l'honeur de Vos ordres, aux quels toujours devoué je Vous salue bien cordialement […]". - Giuseppe Calendi was a student and business partner of Raffaelo Morghen. Originally based in Naples, Morghen had been invited to Florence by grand duke Ferdinand III in 1782 to make reproductions of the masterworks of the Uffizi Gallery. He founded an acadamy for copper print engraving and earned his international reputation. In 1812 Napoleon invited him to work in Paris but Morghen declined the offer. - Johann Friedrich Frauenholz started as a canvas dealer in Nuremberg and rose to become one of the most important art dealers and collectors of his time. He was co-founder of the first art society in Germany, the "Kunst-Societät", in 1792. Friedrich Schiller und Johann Wolfgang von Goethe were among Frauenholz' correspondents. - With a registrar's mark and traces of seal. Slightly browned.‎

‎[Cauer, Karl Ludwig, Bildhauer (1828-1885)]. - Helene Cauer, seine Witwe.‎

‎Eigenh. Brief mit U. Kreuznach, 5. V. 1885.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Es drängt mich, Ihnen meinen tiefgefühlten Dank zu sagen für die herrlichen Worte, welche Sie meinem unvergeßlichen Mann nachgerufen haben [...]".‎

‎Dietz, Feodor, Schlachtenmaler (1813-1870).‎

‎Eigenh. Brief mit U. K[arlsruhe], 30. XI. 1869.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An Herrn Walter mit der Bitte, für eine Photographie fortan jenen Titel zu gebrauchen, den der Großherzog derselben gegeben habe, und auch die Redaktion des "Tagblatts" davon in Kenntnis zu setzen: "Sorgen Sie doch, lieber Herr Walter, dafür, daß bei einer nachmaligen Ankündigung der Photographie der Titel, welchen S[eine] K[önigliche] H[oheit] d. Gr[oßherzog] gegeben hat, adaptirt wird. Zugleich bitte ich (etwa auf Vorweis dieser Zeilen hin) daß Sie das Tagblatt verständigen, auch in der Wochenschau diesen neuen Titel des Bildes gebrauchen zu wollen [...]". - Mit einem größeren Randeinriss, kleinen Randläsuren und kleinen Papierdurchbrüchen.‎

‎Diez, Wilhelm, Maler und Illustrator (1839-1849).‎

‎Eigenh. Bestätigung mit U. München, 13. X. 1870.‎

‎4 Zeilen. Qu.-4to. Bestätigung über die Aufnahme von Ernst Zimmermann in der "Malschule". - Mit zwei kleinen Randeinrissen.‎

‎Eckenbrecher, Themistokles von, Maler (1842-1921).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Berlin, 25. VIII. 1916.‎

‎3 Zeilen. Qu.-8vo. "'Sein Schicksal schafft sich selbst der Mann.' [...]". - Mit Spuren alter Faltung und Montage verso.‎

‎Fraser, James Baillie, Scottish travel writer and artist (1783-1856).‎

‎Autograph letter signed. Moniack near Inverness, 11. II. 1826.‎

‎4to. 1 page on bifolium. With autograph address verso. To Edward Magrath, founder, member and secreatary of the Athenaeum Club in London concerning his subscription: "I have this day only received your letter of the 1st current; I was under the impression that an order similar to that I now inclose, had been left last year with the then secretary, but probably I was mistaken - if it should be found this may be destroyed - if not this will serve for my annual subscription [...]". - Previously in the collection of the English novelist Catherine Hutton (1756-1846), with a few biographical notes in her handwriting. - A strip of old mounting tape on verso. 2 small marginal tears.‎

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