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‎Zuckmayer, Carl, Schriftsteller (1896-1977).‎

‎5 eigenh. Briefe mit U. [Hanover, NH], Dartmouth Clinic, [Backwoods Farm/Barnard, Vermont] und New York, 16. VII. bis 25. VII. 1955.‎

‎Zusammen 13¼ SS. auf 9 Bll. 4to und qu.-8vo. Die vorliegenden Briefe an Hella Jacobowsky, seine langjährige Mitarbeiterin und Intima in Deutschland, sind Zuckmayers letzte Briefe vor der Schiffsreise nach Hamburg und behandeln die dort von ihr noch zu treffenden Vorbereitungen. Am 3. Sept. finde in Hamburg die Uraufführung seines Dramas "Das kalte Licht" statt, bei der er anwesend sein möchte. Durch alle Briefe, die zunächst ausführlich seinen Krankheitszustand (Zuckmayer war wegen einer schwerwiegenden Knieverletzung in Behandlung) zum Gegenstand haben (Schmerzen, Therapie, Rückfall, Angstgefühl und Verzweiflung), zieht sich die Unruhe über das Näherrücken des Reisetermins und die Ungeduld über das langsame Fortschreiten der Genesung, obwohl "mein Doktor höchst erbaut vom Zustand der Beinmuskeln" war: "Kommt dazu der seltsame Betrieb in einem amerikanischen Spital. Der Doktor tut seinen job, sagt Dir alles auf netteste Weise, und dann ist er parti, wohnt nicht mehr dem ersten Aufsteh- und Krückenversuch bei: The nurse will take care of you. Aber die Nurses haben grade Schichtwechsel, es kommt eine herein, die nicht zuständig ist usw. - Du bist allein [...]". Da er nicht "mit Krücken in die Wanne kann", müsse er auf eine männliche Nurse warten, von denen es zu wenige gebe. "Die weiblichen Nurses dürfen keine nackten Männer sehen - - - (offiziell). Diejenige, die neulich [...] sweet and intimate mit mir war, kam sofort herein, als Jobs [d. i. seine Frau Alice] abends gegangen war [...] und war ganz enttäuscht, dass ich nicht in der Stimmung für flirtations war und sie hinaus schmiss [...]"(16. VII). - "[…] Erst jetzt empfinde ich das Deprimierende dieser Sache. Die Gefährdung der ganzen weiteren Existenz, falls es nicht 'gut' würde [...] Und irgendeinen Sinn muss diese gottverdammte Sauscheisse ja vielleicht doch haben" (17. VII.). - "[...] Ich fühle mich recht discouraged und deprimiert [...] alles eine säuische Strapaze [...] Sie werden mich in einem Wheelchair an Bord rollen! [...]" (25. VII.). Ungeachtet dessen gibt er Anweisungen für die Schiffspassage (die amerikanischen Pässe für ihn und seine Frau seien rechtzeitig eingetroffen) und für die gewünschten Zimmer im Hotel Vier Jahreszeiten sowie zu Geldangelegenheiten, damit für seinen und seiner Familie Aufenthalt genügend Geld zur Verfügung stehe: "Von Realfilm bekam ich eine Bestätigung, dass die erste Rate [für den "Hauptmann von Köpenick"] ausgezahlt sei. Also werden wir nicht im Druck sein [...]" (ebd). - Auf Luftpostpapier.‎

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‎Achsel, Wanda, Sängerin (1891-1977).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O., 22. X. 1933.‎

‎1 S. Qu.-8vo. In Bleistift. - Mit kleinen Läsuren am oberen Rand und Montageresten.‎

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‎Albert, Eugen d', Komponist und Pianist (1864-1932).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Morcote (Schweiz), 7. VI. 1926.‎

‎1 S. 4to. An einen namentlich nicht genannten Direktor: "Des Weiteren möchte ich Ihnen über meine neue Oper 'Der Golem' mitteilen, daß dieselbe im Oktober in Frankfurt/M mit Dr. Wallerstein u. Prof. Clemens Krauss ihre Uraufführung erleben soll. Wenn Sie sich noch dafür interessiren, würde ich Ihnen das Textbuch von den Verlegern Universal-Edition Wien zusenden lassen [...]".‎

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‎Albert, Eugen d', Komponist und Pianist (1864-1932).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Coburg, 12. XII. 1884].‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Photographen und Galeristen Alfred Stieglitz, der zu jener Zeit an der Technischen Hochschule in Berlin studiert hatte: "Die Zeit meines Aufenthaltes in Amerika ist noch gar nicht bestimmt; jedenfalls wird es nicht nächsten Winter sein [...]". - Mit einer kleinen vertikalen Knickfalte; die Adreßseite mit kleinen Montagespuren.‎

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‎Anday, Rosette, Sängerin (1903-1977).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. In Bleistift. - Mit kleinen Läsuren am oberen Rand und Montageresten.‎

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‎Baum, Vicki, Musikerin und Schriftstellerin (1888-1960).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 12. VI. 1904.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Maler Hans Stalzer: "Theile Ihnen, hoffentlich noch rechtzeitig, - mit, dass ich Dienstag d. 14. von 3h Nachmittag an ganz zu Ihrer Verfügung stehe. Sollten Sie Dienstag keine Zeit haben, so bitte mich gütigst zu verständigen [...]". - Auf lithographiertem Briefpapier mit der Darstellung einer elegant gekleideten Dame, auf einer Mauer sitzend, mit Tauben und Gießkanne.‎

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‎Baum, Vicki, Musikerin und Schriftstellerin (1888-1960).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., Sonntag.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Maler Hans Stalzer: "Bitte, erschrecken Sie nicht zu sehen, dass Sie anstatt einer anständigen kurzen Karte einen langen Brief bekommen. Ich möchte nämlich einen guten Rath von Ihnen haben, und die Sache ist zu compliciert, um auf einer Karte Platz zu finden. Ich würde nämlich zu einem Geschenk eine kleine Statuette von mir brauchen und zwar -, falls Sie glauben dass dies keine zu arge Geschmacklosigkeit ist, - als Mignon oder so ähnlich angezogen. Nun möchte ich Sie fragen, ob Sie vielleicht einen Kollegen an der Akademie wissen, der so etwas übernehmen würde, und wie hoch so ein Spass kommen könnte; die Geschichte geht nämlich von meiner, sehr traurig bestellten Cassa. Bitte wollen Sie mir da einen guten Rath geben? - Ich bin schon in Wien. Wann kommen Sie zurück? Ich schäme mich eigentlich bei dem Gedanken, dass Sie den ganzen Sommer so fleißig sind und ich so faul. Mein Portrait ist reizend, nur sehe ich jetzt viel besser, und viel gemeiner aus. Wie sind die 'mährischen Gefilde' in landschaftlicher Beziehung? Oder nehmen die Portraits Ihre ganze Zeit in Anspruch [...]".‎

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‎Baum, Vicki, Musikerin und Schriftstellerin (1888-1960).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., Sonntag Vorm.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Maler Hans Stalzer, den sie als "Herr Pinselschwinger" adressiert: "Wehe, wenn sie losgelassen, - Sie wissen, dass citieren meine schwache Seite ist -, Sie haben sich's jetzt selbst zuzuschreiben, wenn Sie statt einer schönen kurzen Karte einen ellenlangen Brief kriegen. Ich bin furchtbar neugierig, wie der 'Tag des Gerichtes' ausfällt; Sie müssen mir gleich schreiben. Übrigens werde ich Ihren Namen gewiss auch in der Zeitung finden. Was ist's mit der Planetenverkäuferin? Von ihrem Schicksal schreiben Sie gar nichts. Und wie geht's Ihnen selbst? Sind Sie mit der Wallfahrt fertig worden, und wie ist's ausgefallen? Sie sehen, dass ich auf eine große Menge Sachen neugierig bin und Sie könnten sich wirkich auch zu einem Brief aufschwingen - wie länger, wie besser, - ich habe hier ohnedies keine andere Gesellschaft als die Brife, die ich bekomme. Übrigens thut mir die absolute Ruhe hier recht gut, von den gewünschten 3 Kilo habe ich schon ein halbes zugenommen, und abgebrannt bin ich, -!- pickfein! Sonst gibt's von hier nichts zu berichten, ich faulenze und lese und umgekehrt [...]".‎

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‎Baum, Vicki, Musikerin und Schriftstellerin (1888-1960).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., Montag.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Maler Hans Stalzer: "Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie sehr mich Ihre Nachricht gefreut hat. Der Preis ist Ihnen heuer wohl ganz unerwartet gekommen? Nun, verdient war er jedenfalls und ich gratuliere recht herzlich. Sie müssen mir noch schreiben, auf welches Bild Sie den Preis bekommen haben. Jetzt werde ich Sie also im Herbst gar nicht mehr sehen und mich mündlich für mein Portrait bedanken können, wie ich dies jetzt recht herzlich thue. Vor 27. d. ist es nicht möglich es in die Wohnung zu geben, da Papa erst am 26. nach Wien kommt. Vielleicht könnte man das Bild, im Falle Sie nicht so lange in Wien sind, einstweilen zum Schuldiener oder Portier der Akademie geben und dann von dort holen lassen? Sie werden da ja Rath wissen [...]".‎

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‎Böhm, Karl, Dirigent (1894-1981).‎

‎Gedr. Dankeskarte mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo.‎

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‎Böhm, Karl, Dirigent (1894-1981).‎

‎Gedr. Dankeskarte mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo.‎

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‎Brava, Franz Max, Komponist und Kapellmeister (1845-1883).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Marburg an d. Drau, 16. I. 1866.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Freund: "Es ist mir sehr viel daran gelegen, am nächsten stattfindenden 'Damen-Abend' mitzuwirken und eine superbe Coloratur-Sängerin vorzuführen, welche jetzt schon berechtigt ist im Hofoperntheater zu brilli[e]ren, und sowohl Ihnen, wie dem gesammten [!] Publikum einen großen Genuß bereiten würde. Sollte der nächste Damen-Abend diesen Samstag schon stattfinden, so bitte ich recht herzlich mir augenblicklich telegrafi[e]ren zu wollen, ob ich u. Frl. Szenta abreisen sollen oder nicht [...] Ich habe während meiner jetztigen [!] Laufbahn als Kapellmeister eine Operette vollendet, aus welcher Frl. Szenta im letzten Männergesangsvereinsconcerte [...] einen Walzer sang, der dieses Fräulein im wahren Lichte zeigte, und den sie so brillant vortrug, daß er stürmisch zur Wiederholung verlangt wurde. Da es zu meinem wie zu dem Glücke des Fräuleins wäre im Kunstverein 'Hesperus', mitwirken zu können, u. ich Ihre besondere Liebenswürdigkeit schon während meiner Anwesenheit kennen zu lernen Gelegenheit hatte, so hoffe ich, daß Sie mir diese meine Bitte gewähren werden, da Sie doch derjenige sind, der junge Künstler poussirt [...]". - Bei der erwähnten von Brava komponierten Operette handelt es sich um "Peters Brautfahrt", die 1866 in Maribor uraufgeführt wurde. - Auf Briefpapier mit gepr. Namen.‎

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‎Brava, Franz Max, Komponist und Kapellmeister (1845-1883).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Marburg an d. Drau, 17. I. 1866.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Freund: "Ich habe auf mein Schreiben eine große Liebenswürdigkeit Ihrerseits gerechnet, daß Sie aber Sich in so huldvoller Weise meiner Sache annehmen werden hätte ich mir nie beifallen lassen, wenn ich auch wußte, daß Sie mir gegenüber eine ganz ausnehmende Liebenswürdigkeit an den Tag legten. Da sieht man wieder einmal lebhaft den Verstand eines Künstlervereines vor Augen, dessen Motto ist: praktisch angreifen [...] Die gewünschten Daten erlaube ich mir, Ihnen in Recensionenform zu übermitteln u. beginne daher im Amtsstyl zu schreiben [...] Also zur Sache: [']In dem am 28. Dezember stattgefundenen Männergesangsvereinsconcerte hatten wir neuerdings Gelegenheit die Vortheile des Frl. Szenta kennen zu lernen und müssen constatiren daß dasselbe durch den Walzer aus dem neuesten Werke unseres tüchtigen Chormeisters H. Brava, (der Operette Peters Brautfahrt) wahren Enthusiasmus hervorrief. Alle jene Vorzüge, die wir bei dem Fräulein schon öfters hervorhebten, fanden wir bei dem Vortrage des mit Schwierigkeiten überhäuften Walzers, vereinigt; und bedauern nur daß das Fräulein dem Wunsche des Publikums nach der Wiederholung des Walzers nicht nachgekommen, und hoffen die Künstlerin noch recht oft hören zu können. Viel Glück zu ihrer Carrière!['] Soweit habe ich den Recensenten sprechen lassen, - durch beiliegende Photographie lasse ich das Fräulein selbst u. mich sprechen. H. Prof. Richard Lewy hat Frl. Szenta bereits unter dem Namen Schranzhofer gehört u. sich schon damals, als sie noch nicht ausgebildet war, sehr lobend ausgedrückt u. ihr eine große Zukunft prognosticirt. Wollen Sie mich daher baldigst informi[e]ren, wann der Damen-Abend im Februar stattfindet [...]". - Auf Briefpaper mit gepr. Namen. - Ohne die erwähnte Beilage.‎

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‎Busoni, Ferruccio, Komponist (1866-1924).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., [1910].‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 4to. An Martin H. Hanson, Busonis Manager in den USA: "Mich traf der Blitz aus heiterem Himmel, als ich las, dass Sie den Kontrakt anticipirten u. vor dem 15. Jan. Daten angesetzt hatten. Das war nicht recht. Ausserdem hatte ich die Freude, die wohlgemeinten Arzneien Abell's zu schlucken. Als er heute zu dreist wurde, mußte ich ihm schreiben, dass ich Belehrung bei Goethe und Bach hole. Er schlägt das Basler Liszt Programm vor. Vielleicht Chopin - Liszt waere besser. Z. B. die 4 Balladen und das Basler Liszt Programm, ohne die Sonate [...]". - Mit einigen teils hinterlegten Falteinrissen und kleinen Randläsuren; Eingangsstempel mit Datum vom 19. XII. 1910.‎

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‎Busoni, Ferruccio, Komponist (1866-1924).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Zürich, 21. I. 1920.‎

‎1 S. 4to. Mit eh. adr. Kuvert. An Hanny Buff in Zürich: "Liebes Fräulein, ich bin zwar kein Klavierpädagoge, kann Ihnen aber aus eigener Erfahrung heraus sagen, daß beim Klavierspielen verschiedene Arten der Kraftfunktion zur Anwendung kommen. Niemals soll man sich auf eine einzige Spielweise stellen: - sie passt für einen Menschen und für den anderen nicht; ist für die eine Schwierigkeit - und gegen die andere geschaffen. Jedenfalls ist immer die zu wählen, die jeweilig am leichtesten fällt".‎

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‎Busoni, Ferruccio, Komponist (1866-1924).‎

‎Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. [Zürich], 1916.‎

‎229:168 mm auf etwas größerem Untersatzkarton Sehr schöne und künstlerische Portraitaufnahme des 50jährigen Komponisten (sitzend von rechts, mit Zigarre). Die Widmung "an die verehrte u. liebenswürdige Frau Zuppinger-Fischer zur Erinnerung an ihren freundlichst ergebenen Ferruccio Busoni". - Im März und April 1916 gab Busoni mehrere Konzerte als Solist und Dirigent in der Zürcher Tonhalle; 1917 gelangten in Zürich (wo der Komponist von 1915 bis 1920 lebte) seine Opern "Turandot" und "Arlecchino oder die Fenster" zur ersten Aufführung. - Der Untersatzkarton etwas gebräunt.‎

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‎Callas, Maria, Opernsängerin (1923-1977).‎

‎Portraitkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎8vo. Recto mit einem SW-Portrait im Profil und verso mit Angaben zu den von ihr gesungenen Partien im Columbia-Schallplattenprogramm.‎

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‎Charpentier, Gustave, Komponist (1860-1956).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. An einen nicht namentlich genannten Freund, wahrscheinlich als Begleitschreiben zu Spielanweisungen oder Korrekturen: "Ce sont quelques indications que je vous confie, et que vous avez déjà retenus j'en suis sur - faites pour le mieux! à bientôt - peut-être très tôt [...]". - Im P.S. entrichtet Charpentier Grüße an den Musikkritiker, Librettisten und Dirigenten Maurice Kufferath (1852-1919) als gemeinsamen Freund des Empfängers. - Gefaltet und mit einer Sammlernotiz in Blei verso.‎

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‎Charpentier, Gustave, Komponist (1860-1956).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 10. I. 1929.‎

‎2 SS. Qu.-12mo (Postkartenformat). Antwortschreiben an einen nicht namentlich genannten Redakteur oder Publizisten. Charpentier schlägt die Bitte des Empfängers einen Vortrag zu halten dankend aus: "Votre lettre me parvient en retour d'un voyage, et je vous prie d'excuser mon retard d'y répondre. - Tout d'abord je dois vous remercier de votre pensée et vous dire ma satisfaction de correspondre avec vous. Pourquoi faut il que ce que vous me demandez ne soit pas dans ma habitude! J'aurais tant aimé témoigner de votre public [publication], qui m'a si souvent gâté. toute ma sympathie et ma gratitude pour l'accueil qu'il veut bien accorder à mes œvres [?], mais je ne conférencie jamais. Je vous prie d'examiner ma réponse confraternellement [...]". - Seinen Durchbruch und größten Erfolg hatte Gustave Charpentier 1900 mit der Oper Luise gefeiert, die als französische Antwort auf den italienischen Verismo gilt. Mit der als Fortsetzung gedachten Oper Julien, die 1913 in Paris uraufgeführt wurde, konnte Charpentier nicht an den früheren Erfolg anknüpfen. Danach wurde es ruhig um den Komponisten, der kaum Neukompositionen vorlegte, aber als Dirigent erfolgreich blieb. Der Brief ist nicht zuletzt vor dem Hintergrund von Gustave Charpentiers Rückzug als aktiver Komponist zu lesen.‎

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‎Cherubini, Luigi, Komponist (1760-1842).‎

‎Eigenh. Titelblatt mit U. O. O. u. D., [1833]‎

‎6 Zeilen. 4to. Titelblatt einer Kopie der Oper "Ali Baba, ou les quarante voleurs" auf Notenpapier: "Ali-baba ou les quarante Voleurs | Opéra en 4 Actes | précèdes d'un Prologue. / Musique / par Luigi Cherubini". - Luigi Cherubinis letzte Oper wurde am 22. Juli 1833 an der Pariser Oper uraufgeführt. Das Werk fiel bei Publikum und Kritik durch und wurde nach nur fünf Vorstellungen abgesetzt. Erst 1963 kam es an der Mailänder Scala zur Wiederaufnahme, der gleichfalls geringer Erfolg beschieden war. Felix Mendelssohn Bartholdy kritisierte die Oper als Anbiederungsversuch an den Zeitgeschmack, insbesondere an den Stil Giacomo Meyerbeers. In der bourbonischen Restauration (1815-30) hatte sich Luigi Cherubini als "Surintendant de la musique du Roy" bereits weitgehend von der Oper abgewandt, hin zur geistlichen Musik. Mit "Ali Baba, ou les quarante voleurs" versuchte Cherubini noch einmal an frühere Erfolge anzuknüpfen. - Mit Stempel der Autographensammlung "J. K. Riess".‎

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‎Delavrancea, Cella, Pianist (1887-1991).‎

‎Konzertprogramm mit eigenh. U. [Temeswar], Dezember 1923‎

‎1 S. 8vo. Autogramm des Pianisten auf dem Programm eines Klavierkonzertes mit sechs Musikstücken, das er in Temeswar gab.‎

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‎Delibes, Léo, Komponist (1836-1891).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Paris, "Dimanche", [um bzw. nach 1869].‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Antwortschreiben an einen nicht namentlich genannten Empfänger, der Delibes um ein Engagement für eine von ihm protegierte Sängerin gebeten hatte. Delibes verspricht sie Theaterdirektoren zu empfehlen und kann sich vorstellen ihr eine kleine Rolle in einem seiner Stücke zu verschaffen, sofern sie im Vorsingen überzeugt: "Mille pardons, cher ami, d'avoir autant tardé a répondre a ta lettre si cordiale. J'ai été on ne peut plus touché des bons sentiments que tu m'exprimes et que je te rends une injure. Je suis entièrement a toi pour ce qui pourra être utile a ta protégée et je puis en parler à Cogniard ou à Noriel [?] mais je ne puis que la recommander chaudement. Je n'ai rien en projet aux bouffes pour le moment et aux variétés la distribution de la Cour du Roi Pétaud qui se répète depuis six semains est arrêtée. - Il n'y aurait que dans le cas où elle se contenterait de très petits rôles composés surtout des fragments de couplets, et si elle chantait bien, qu'il y aurait peut être moyen de la caser dans notre 3eme acte. Mais encore faut il que je l'entends pour en parler avec connaissance de cause. Vois ce qu'elle désire, et tant ce qui me séra possible pour lui être agréable je le ferai avec empressement, sachant que cela t'intéresse [...]". - Das erwähnte Varietéstück "La Cour du Roi Pétaud" ist 1869 entstanden und bietet einen Anhaltspunkt für die Datierung des Briefs. Seinen größten Erfolg feierte Léo Delibes mit der Oper "Lakmé", die 1883 in der Pariser Opéra-Comique uraufgeführt wurde.‎

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‎Delibes, Léo, Komponist (1836-1891).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., "Mardi", 24. IX. [o. J.].‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Bariton und Musikjournalisten Armand Gouzien (1839-92). Delibes erwähnt eine Abwesenheit aus Paris und die Einladung des Komponisten Jules Bordiers, Ehrenvizepräsident einer von diesem gegründeten Künstlervereinigung in Angers zu werden. "Vous avez bien pensé, n'est ce pas, en ne me voyant pas à la soirée [...] et en n'entendant pas parler de moi, que je n'étais pas à Paris? - en effet, je ne suis revenu que le surlendemain pour repartir presque aussitôt. - J'ai bien regretté de ne pouvoir me rendre à cette session qui m'interessait doublement en point de vue de la musique hongroise et de mon admiration pour le peintre. - Dois-je envoyer une carte rue Legendre? - autre chose. - J'ai reçu, il y a quelque temps déjà une lettre du plus aimable de votre ami Mr. Jules Bordier, d'angers. Il me fait l'honneur de me demander si je veux accepter le titre de vice-président d'honneur de l'association philharmonique d'angers. - Je suis entiérement flatté de cette proposition, mais je ne me trouve pas suffisamment [...] pour cela; et je n'accepterais que dans le cas où il y aurait plusieurs vice-présidents, et où je me trouverais avec St Saëns, Massenet, Guiraud, Joncières, tous ceux qui étaient du premier [...], (celui qui a laissé de si brilliants souvenirs de la Galanterie facile de l'Anjou!) - Un mot de réponse, je vous prie, afin que je réponde moi même à Mr Bordier; j'ai déjà bien à m'excuser de mon retard [...]".‎

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‎Delibes, Léo, Komponist (1836-1891).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. [Paris], o. J.‎

‎6 Zeilen. Postkartenformat. An den Bariton und Musikjournalisten Armand Gouzien mit der Nachricht von einer gewonnenen Abstimmung. Delibes ist stolz darauf, bereits im ersten Durchgang die erforderlichen Stimmen erhalten zu haben: "profondément heureux cher ami. élu avec belle majorité au 1er tour. 26 voix sur 37 votants [...]". - Worüber abgestimmt wurde, geht aus dem Rohrpost-Schreiben leider nicht hervor.‎

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‎Elly Ney, Pianistin (1883-1968).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Schloß Elmau, Jänner 1955.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An einen Erwin, wohl den Pianisten, Komponisten und Musikkritiker Erwin Kroll, mit Wünschen zu Neujahr: "Es wäre schön, Dich einmal hier zu sehn [sic] 5-12 Juni Musikwoche. Bis jetzt hat sich für Wien noch kein Datum ergeben [...]". - Die Bildseite mit einem Portrait Albert Schweitzers.‎

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‎Eysler, Edmund, Komponist (1874-1949).‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. O. O., 28. IV. 1932.‎

‎1 S. Qu.-8vo. In Bleiftift. Vier Takte aus einem unbezeichneten Werk. - Alt auf Trägerpapier montiert und lose mit Folie geschützt; verso mit zwei eh. Takten und U. des Sängers Komponisten Leo Ascher aus "Märchen der Liebe", ein Tango aus seiner 1932 uraufgeführten Operette "Bravo Peggy" (gleichfalls in Bleistift und montiert).‎

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‎Furtwängler, Wilhelm, Dirigent (1886-1954).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An die Altistin Maria Günzel-Dworski: "Sehr gern werde ich Sie einmal anhören, leider habe ich vorläufig d. h. die nächsten 6 Wochen gar keine Zeit. Vielleicht später dann [...]".‎

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‎Gärtner, Renee, Pianistin (1908-1944).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Wien, [Poststempel: 23. XII.].‎

‎1 S. (Qu.-)8vo. Sendet Weihnachtsgrüße an Hans Nüchtern, Direktor der literarischen Abteilung der RAVAG, in Wien. - Auf der Bildseite ein Tannengesteck, darunter der Text "Herzlichen Weihnachtsgruss".‎

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‎Gounod, Charles, Komponist (1818-1893).‎

‎Eigenh. Brief mit U. 20, Place Malesherbes [Paris], 11. XII. 1882.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An die Mezzosopranistin und Gesangspädagogin Mathilde Marchesi mit der Bitte einen Probentermin mit ihren Schülerinnen Emma Nevada und Blanche Arral zu verschieben: "Je viens vous prier de remettre à l'ante [!] Jeudi (21 Xbre) la visite de vos deux chères filles (Blanche et Nevada) vers la même heure, 4 h - j'ai, jeudi prochain, une grande séance à laquelle je ne puis manquer; c'est l'execution du Prix de la Ville au Châtelet [...]". - Nach Stationen als Pädagogin an den Konservatorien in Wien und Köln ließ sich Mathilde Marchesi 1881 in Paris nieder um ihre eigene Gesangsschule zu eröffnen. Ihre mit Abstand berühmteste Schülerin war die australische Sopranistin Nellie Melba (1861-1931). Emma Nevada (1859-1940), die den Komponisten Ambroise Thomas heiraten sollte, und Blanche Arral (1864-1945) begannen nach ihrer Ausbildung bei Mathilde Marchesi ebenfalls erfolreiche Karrieren. - Charles Gounod, der selbst ein begabter Amateursänger und langjähriger Chorleiter in Paris und London war, befreundete sich in seinem letzten Lebensjahrzehnt mit Mathilde Marchesi und ihrem Mann, dem Bariton und Pädagogen Salvatore. Wie aus dem Brief hervorgeht, arbeitete er auch mit den Gesangsschülerinnen der Marchesi. Als Pädagogin schätzte Mathilde Marchesi Gounods Vokalmusik, da diese keine Überforderungen der menschlichen Stimme forciere. In ihren Memoiren schreibt sie zum Tod des Freundes: "On the 15th of October, 1893, the musical world sustained an irreparable loss in the death of Charles Gounod, and I personally lost in him a devoted friend. I am very fond of his light, flowing melodies, for they appeal to the heart, and are admirably suited to the human voice" [Marchesi and Music, S. 288]. - Auf Briefpapier mit geprägtem Monogramm; gefaltet.‎

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‎Gounod, Charles, Komponist (1818-1893).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Paris [Poststempel], 7. VI. 1882.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Kuvert. An den Bariton Salvatore Marchesi bezüglich einer Sammlung armenischer liturgischer Gesänge, die Gounod zugestellt werden sollte. Gounod versichert seinem Freund, dass er die Sammlung noch nicht erhalten habe und ihn von ihrem Eintreffen umgehend in Kenntnis setzen werde: "Je t'affirme que, cette fois encore, pas plus que la première, je n'ai reçu la Collection des Chants Liturgiques Arméniens - Il est impossible qu'elle arrive chez moi et que je l'ignore - dès que je l'aurai, je te le dirai [...]". - Nach dem Ende seiner aktiven Bühnenkarriere betrieb Salvatore Marchesi gemeinsam mit seiner heute bekannteren Frau Mathilde ab 1881 eine Gesangsschule in Paris. Die mit Abstand berühmteste ihrer Schülerinnen war die australische Sopranistin Nellie Melba (1861-1931). - Charles Gounod, der selbst ein begabter Amateursänger und langjähriger Chorleiter in Paris und London war, befreundete sich in seinem letzten Lebensjahrzehnt mit Mathilde und Salvatore Marchesi und arbeitete mit deren Gesangsschülerinnen. Als Pädagogin schätzte Mathilde Marchesi Gounods Vokalmusik, da diese keine Überforderungen der menschlichen Stimme forciere. In ihren Memoiren schreibt sie zum Tod des Freundes: "On the 15th of October, 1893, the musical world sustained an irreparable loss in the death of Charles Gounod, and I personally lost in him a devoted friend. I am very fond of his light, flowing melodies, for they appeal to the heart, and are admirably suited to the human voice" [Marchesi and Music, S. 288]. - Gefaltet.‎

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‎Güden, Hilde, Sängerin (1917-1988).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Unterach am Attersee, 16. und 25. VIII. 1954.‎

‎Zusammen (2+1¼ =) 3¼ SS. auf 2 Bll. 4to. Mit einem eh. adr. Kuvert. An den Sänger, Inspizienten und Bearbeiter Erwin Harditz: "[...] Ich bin sehr glücklich, daß die Partie mir so gut liegt u. ich sie so erarbeiten konnte!! Vor einigen Tagen kam der Arabellaauszug mit der Bearbeitung an. Nun bin ich damit sehr zufrieden - nur über die Stundenanzahl bin ich entsetzt. Ich weiß, wie viel Zeit man natürlich für Ihre exakte Arbeit u. Schrift braucht - nur werden mich so die Bearbeitungen viel zu viel kosten. Nun will ich Ihnen vorschlagen 1. alle Namen - wie Zdenko, Arabella, Vorhang, Bühne etc. also alles was nur möglich ist, abzukürzen u. auch die Reaktionen der Partner auf das allernotwendigste zu beschränken! Meiner Meinung erspart das dies ¼ bis 1/3 der Zeit, wenn nicht viell. die Hälfte [...]" (16. VIII.). - "[...] Ich stehe knapp vor meiner Abreise nach Vannes, wo ich einen Liederabend singe u. dann endlich Ferien machen kann. Ich werde Ende September in Wien sein u. bitte Sie, bis dahin die Traviata für mich zu bearbeiten, mit den besten Einschränkungen u. Abkürzungen, sodaß die Stundenzahl 26-30 nicht überschritten wird [...]" (25. VIII.).‎

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‎Huber, Gustav Adolf, Musiker, Pädagoge und Komponist (1872-1946).‎

‎Konzertprogramm mit eigenh. Einladung. [Wien, 1924].‎

‎3 Zeilen auf 2 SS. (Qu.-)8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten, den er zu einem Liederabend, veranstaltet von der Konzertdirektion "Symphonia" am 15. Jänner 1924 in Wien, einlädt: "Mit freundlicher Einladung [...]".‎

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‎Humperdinck, Engelbert, Komponist (1854-1921).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. ("EHumperdinck"). [Berlin, 13. III. 1909].‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An den Schriftsteller und Musikkritiker Ernst Décsey: "Es freut mich, aus Ihren Zeilen zu ersehen, dass meine Notizen für tauglich befunden worden sind. Ich muss allerdings hinzufügen, dass ich alles mögliche, richtiges und unrichtiges, darin vereinigt habe, nur um Ihnen ein umfassendes Material zur Auslese an die Hand geben zu können. Was Sie hiervon für Ihre Zwecke gebrauchen können, müssen Sie ja am besten wissen [...]".‎

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‎Kiepura, Jan, Tenor (1902-1966).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O., 1933.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Alt auf Trägerpapier montiert.‎

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‎Klenau, Paul von, Komponist und Dirigent (1883-1946).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. U. verso. O. O. u. D.‎

‎8vo. Je nach Lichteinfall etwas silbrig.‎

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‎Knappertsbusch, Hans, Dirigent (1888-1965).‎

‎5 ms. Briefe mit eigenh. U., 2 ms. Postkarten mit eh. U. und 1 gedr. Dankeskarte mit eh. Grußzeile. München, 1939 bis 1947.‎

‎Zusammen 9¼ SS. auf 12 Bll. Meist (qu.-)8vo. An den Organisten Franz Schütz: "Maestro di Pedalo! Das nennt man 'sich kreuzende Post'. Blöd - nicht wahr? Kommen Sie nicht mal nach S'burg? Warum hat man Sie dieses Jahr nicht aufgefordert? Ich finde das widerlich - da werden wohl die dortigen Ona'nisten gestänkert haben, weil sie nicht so viel können wie der Schütz! Wenn Sie an mich noch einmal den Verdacht äussern, dass der Einspruch des Herrn J. über allgemeine Interessen der Gesellschaft der Musikfreunde gestellt wurde, dann hau ich Ihnen einen harten Gegenstand an den Kopp!" (23. VII. 1939). - "[...] Am 5. V. verließ ich nach der Electra Wien, fuhr nach München, von hier 2 Tage später nach Berlin, und am 11. begann die Nordlandreise [...] Leider werde ich nun Ihre 'Missa' am 17. XII. nicht machen können, da ich erst ein oder zwei Tage vor meinem Philharmonischen am 20. aus Berlin, Mannheim und dem Rheinland zurückkomme [...]". (4. 7. 1941). - "Müssen Sie nun auch noch den Versuch unternehmen, mich zu verärgern? Wie können Sie nur so mir nichts dir nichts behaupten, ich hätte meine Einstellung zu Ihnen einer Korrektur unterzogen? Wissen Sie denn nicht, was ich alles in Wien für Sie gemacht habe? Welche Laufereien - welche Unterhaltungen? Nein: Sie scheinen's nicht zu wissen. Daß Sie mich in den letzten Wiener Tagen nicht mehr erreichen konnten, lag wahrscheinlich nur an den überhetzten Abreisevorbereitungen für die Schweiz (Pass- und Nationalbank- und Schlafwagenplätzegelaufe, und was deren Dinge noch mehrere sind), die sich in den 2-3 Tagen abspielten. Ich hätte Ihnen Konkretes auch garnicht [sic] mitteilen können, denn überall, wo ich eine Lanze für Sie zu brechen versuchte, ließ man mich auf Granit beißen [...]" (16. IX. 1947). - Drei Briefe mit schwarzem Trauerrand und im linken Rand gelocht (unbedeutende Buchstabenberührung); eine Karte mit stärkeren Randläsuren.‎

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‎Kraus, Leo, Dirigent und Operndirektor (1890-?).‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. Wien, 28. II. oder IV. 1932.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Ein Takt aus seiner am 28. Jänner 1932 uraufgeführten Oper "Die Nachtigall". - In Bleistift; alt auf Trägerpapier montiert und lose mit Folie geschützt; verso mit eh. U. des Sängers Desider Kovacs (gleichfalls in Bleistift und montiert).‎

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‎Lehár, Franz, Komponist (1870-1948).‎

‎Eigenh. Portraitpostkarte mit U. Wien, 6. IV. 1943.‎

‎2 SS. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Am 9. April bringt Radio Wien Land des Lächelns um 20.15-22 Uhr [...]". - Die Unterschrift auf der Bildseite.‎

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‎Leoncavallo, Ruggiero, Komponist (1857-1919).‎

‎Eigenh. Musikzitat mit U. O. O. u. D.‎

‎85:115 mm. Eine Notenzeile aus dem Lied "Mimì Pinson la biondinetta" aus dem 1. Akt seiner Oper "La Bohème". - Die Uraufführung der Oper fand am 06. Mai 1897 im Teatro la Fenice statt, ca. ein Jahr nach Puccinis "La Bohème". Trotz einer erfolgreichen Uraufführung konnte Leoncavallos Version des Stoffes nie an Puccinis Erfolg heranreichen. - Mit kleinen Montageresten verso.‎

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‎Lilienau, Max Baron, Komponist‎

‎Eigenh. Musikmanuskript mit U. O. O., 25. II. 1940.‎

‎1 S. Kl.-4to. Das Lied "I hob di gern!" von Lilienau mit dem Text von Franz Dechantsreiter. 4 Takte mit unterlegtem Text: "I konn nur sogn, i hob di gern, und di paar Wort wirst allweil hörn [...]". - Montiert.‎

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‎Lortzing, Albert, Komponist (1801-1851).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 26. XI. 1843.‎

‎¾ S. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Musikkritiker und Komponisten Carl Gollmick: "Ihrem Wunsche gemäß zeige ich Ihnen hierdurch den Empfang des mir gütigst übersandten Manuscriptes an. Berufsgeschäfte hinderten mich augenblicklich dem Werke meine ganze Aufmerksamkeit zu widmen, doch soll dieß umgehend geschehen und werde ich mir erlauben Ihnen sofort meine offene ehrliche Ansicht mitzuteilen [...]". - Das Adreßblatt lose beiliegend; beide Blatt mit kleinen Randläsuren.‎

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‎Marques, Enrico, Violinist‎

‎Eigenh. Brief mit U. Paris, 27. X. 1923.‎

‎1 S. 4to. An die Konzertdirektion "Symphonia" in Wien: "Hiermit sende ich mein Programm und eine Photographie. 1rster Teil[:] 1 Sonate in g moll Tartini[,] 2 Konzert d dur Paganini[,] 3 Serenade Tchaikowski[,] Präludium u. Allegro Pugnani-Kreisler [...] Ich werde in Wien gegen den 5ten erreichen [!]. Ich hoffe Sie haben den besten Klavierbegleiter für den 24ten November bestellt [...]". - Mit gestempeltem Empfangsdatum. - Ohne die erwähnte Beilage. Gelocht.‎

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‎Marschner, Heinrich, Komponist (1795-1861).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("H. Marschner"). Leipzig, 17. IX. 1827.‎

‎1 S. Kl.-4to. Einer Bleistiftnotiz zufolge an den Schriftsteller, Theaterintendanten und Opernregisseur Theodor Winkler in Dresden: "In Folge des von Ew. Wohlgeb. in der Abendzeitung gütigst beförderten Aufsatzes über das Gastspiel meiner Gattin in Leipzig sehe ich mich leider genöthigt Sie zu ersuchen mir mit umgehender Post den Nahmen [sic] u die Adresse des Verfassers gefälligst mitzutheilen. Sollten Ew. Wohlgeb. trotz aller mir früher gegebenen freundlichen Versicherungen nicht geneigt seyn, mir diese billige Satisfaction geben zu wollen, so würde ich leider gezwungen seyn, andere Schritte zu thun [...]". - Marschners dritte Gattin, die Sopranistin Marianne (1806-1854), eine Tochter des vor allem in Leipzig tätigen Schauspielers und Regisseurs Johann Gottfried Wohlbrück, war einem Ruf Karl Theodor von Küstners gefolgt und hatte eben eine Stelle am Leipziger Opernhaus angetreten. Vgl. den Eintrag zu Wohlbrück-Marschner in Kutsch/Riemens: Großes Sängerlexikon. 4. Augl. München, Saur, 2003, S. 5085.‎

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‎Melba, Nellie, Opernsängerin (1861-1931).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Coombe Cottage, Coldstream, Victoria, o. D.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Wohl an Katherine Goodson: "So many thanks for the post-card charming letter & nice snap shots. We talk of you so often & wish you were here. Never shall I forget the evening you played so absolutely wonderfully & divinely to us. Thank you again [...] My love to you & to your husband (if I may) [...]". - Nellie Melba wohnte 1892/93 während ihres Gastspiels am Londoner Royal Opera House im Savoy Hotel. Nach einer "Lohengrin"-Premiere im Jahre 1892 wurde vom Küchenchef Auguste Escoffier ein besonderes Dessert kreiert: Ein pochierter Pfirsich und zwei Kugeln Vanilleeis, überzogen mit einem Himbeerschleier und serviert in einem aus einem Eisblock geschnitzten Schwan, stellen die Pose des mythischen Schwans aus dem 1. Akt der Oper dar. Dies gefiel der Künstlerin so gut, dass sie Escoffier die Erlaubnis gab, das Gericht fortan "Pêche Melba" zu nennen. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf und Trauerrand; mit kleinen Einrissen im Mittelfalz und mit einer kleinen Rostspur durch eine alte Büroklammer.‎

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‎Meyerbeer, Giacomo, Komponist (1791-1864).‎

‎Eigenh. Brief m. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An einen seinen engen Freund und Vertrauten, den Postbeamten Louis Gouin, mit der Bitte eine Briefnachsendung an Meyerbeers Mutter Amalie Beer (1767-1854) von Brüssel nach Boulogne-sur-mer zu organisieren: "J'avais écrit à ma mère à sa demande à Bruxelles. Elle a oublié à son passage de prendre la lettre & je desirerais qu'elle lui parvient parceque il y a plusieurs choses [?] qui l'interessent. Je présume que vous devez avoir la quelque connaissance à la poste. si cela était auriez vous la bonté d'y écrire à votre connaissance qu'on envoyat une lettre poste restante à Mme Amalia Beer à Boulogne sur Mer [...]". - Amalie Beer unterhielt seit 1800 einen der bedeutendsten musikalischen und literarischen Salons in Berlin. Giacomo Meyerbeers erste Klavierlehrer Franz Lauska und Muzio Clementi verkehrten im Salon der Eltern. - Gefaltet und leicht fleckig mit Ausriss durch Siegelbruch. Beiliegend eine zeitgenössische Kalligraphie: "Giacomo Meyerbeer. L'un des grands maîtres de la Scène Lyrique. auteur de Robert-le-diable, des Huguenots, du Crociato du Prophète et al & toujours des Chefs d'oeuvre" (8vo).‎

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‎Meyerbeer, Giacomo, Komponist (1791-1864).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wohl Wien, [1858].‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten, dessen Einladung zu einer Feier, "die Sie mit edler Pietät zweien unsrer unsterblichen großen deutschen Meister widmen", er nicht folgen könne, da er schon "seit 8 Tagen für diesen Abend versagt" sei, "und es kömmt eigens meinethalben eine Familie vom Lande um sich mit mir zu treffen […] Ich bin drum nicht minder dankbar daß Sie sich meiner bei diesem schönen Feste erinnert haben, und durfte um so weniger darauf rechnen, da ich Ihnen seit meiner Ankunft in Wien noch keinen Besuch abgestattet habe. Allein ich bin wenige Tage nach meiner Ankunft von einem nervenden Krampfhusten mit solcher Heftigkeit befallen worden, daß ich auf Befehl des Arztes die strengste Abgeschlos[s]enheit beobachten u. soviel als möglich das Sprechen vermeiden mußte […]". - Die Datierung von anderer Hand in Bleistift.‎

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‎Nemeth, Maria, Sängerin (1897-1967).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O., 26. XI. 1932.‎

‎1 S. Qu.-8vo.‎

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‎Orff, Carl, Komponist (1895-1982).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Diessen am Ammersee, St. Georgen, 1. VIII. 1960.‎

‎2 SS. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Lieber und Verehrter - Nachhhinkend wie ein lahmer Bote komme ich mit Verspätung. Nicht minder herzlich alle guten Wünsche dem bewährten 95er Jahrgang. Hoffentlich hatten Sie einen schönen Geburtstag, den wir hier nochmal nachfeiern sollten. Ab 2. Augusthälfte bin ich wieder hier und greifbar. Für Ihren sehr lieben Brief anläßlich des Heimgangs meiner Mutter besonderen Dank. Die Zeit war sehr schwer und ich habe mich heute noch nicht richtig derfangen; da hilft aller Verstand nichts. Es wäre halt schön, wenn wir uns einmal in Ruhe sehen könnten. Sonst ist's immer so zwischen Tür und Angel. Bitte rufen Sie, wenn Sie Zeit und Lust haben, nach dem 18. August einmal an. Ein kleines Bücherl zum Geburtstag hat der Verleger noch nicht fertig, das kommt noch nach [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf und einer kleinen Bleistiftnotiz des Verfassers.‎

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‎Rab, Wilhelm, Pianist und Komponist (1846-1892).‎

‎Eigehn. Visitenkarte. O. O. u. D.‎

‎1 S. Visitkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Wenn Sie heute Nachmittag zwischen 3 u. 5 Uhr Zeit hätten, so bitte ich dem Portier zu sagen, wo ich Sie abholen könnte. Gruß".‎

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‎Rab, Wilhelm, Pianist und Komponist (1846-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 24. V. 1885.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten, möglicherweise den Komponisten Gustav Pick: "Sie haben mich durch die wohl etwas zu große Auspreisung für meinen kleinen Antheil an dem Erfolge Ihres echten Wiener Liedes angenehm überrascht. Empfangen Sie meinen herzlichsten Dank und die Versicherung der aufrichtigen Ergebenheit [...]". - Am oberen Rand sowie am Gegenblatt die Anmerkung von Sammlerhand, dass es sich bei dem erwähnten Lied um das "Fiakerlied" handelt, das Pick im Mai 1885 komponierte.‎

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