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Ziegler, Clara, Schauspielerin (1844-1909).
Eigenh. Albumblatt mit U. Graz, 25. IX. 1878.
1 S. Qu.-8vo. "Denken was wahr, fühlen was schön und wollen was gut ist, / Darin erkennet der Geist das Ziel des vernünftigen Lebens [...]". - Mit Akquisitionsvermerk von alter Sammlerhand verso, datiert 21. I. 1880.
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Ziegler, Clara, Schauspielerin (1844-1909).
Eigenh. Brief mit U. Magdeburg, 28. II. 1881.
2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Schauspieler Adolf Herzfeld über ein Engagement in Amerika, zu dessen Annahme sie sich allerdings noch nicht entschlossen habe: "Ich beeile mich Ihren Wunsch umgehend zu erfüllen und hoffe dass mein Brief Sie noch in Stuttgart antrifft. Die Nachricht dass Strakosch [d. i. der Schauspieler Alexander Strakosch] Ihnen einen Antrag für Amerika, als mein Partner gemacht, hat mich deshalb auf das Höchste überrascht, weil ich demselben noch gar keine bindende Zusage gemacht habe. Strakosch war jetzt bei mir in Cöln um mich zu engagiren. Trotzdem er mir denselben Contract bot, wie der Bernard [d. i. die Schauspielerin Sarah Bernhardt], konnte ich mich doch noch nicht entschliessen, denselben anzunehmen. So gerne ich Sie, lieber Herzfeld, als Partner haben möchte, halte ich dennoch für meine Pflicht, Ihnen mitzutheilen dass meine Reise nach Amerika, noch sehr in Frage steht [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm.
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Ziegler, Clara, Schauspielerin (1844-1909).
Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. Prag, 7. IX. 1869.
95:60 mm auf etwas größerem Trägerkarton. An eine junge Bewunderin: "Der schönen kleinen Rosa zur freundlichen Erinnerung an [...]". - Bruststück der Schauspielerin aus dem Atelier E. Bieber in Hamburg mit dessen gedr. Signet am Trägerkarton.
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Ziegler, Friedrich Wilhelm, Schauspieler und Dramatiker (1761-1827).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. An einen Freund über eine bevorstehene Feier, auf der er auftreten werde und für die er sich eigens ein neues Gewand schneidern lasse: "Der Schneid[er] war bey mir [...] und hat mir ein Kleid zu dem Feste angemeßen, ich sehe also daß ich nothwendig bin und werde Freytag Abend auf meine Kosten in Laxenburg seyn, wo nach der Austheilung Elfriede [d. i. das gleichnamige Theaterstück von Friedrich Justin Bertuch] ist - biß 5 Uhr bin da und werde spielen [...] Donnerstag ist der Faßbinder [d. i. das gleichnamige Singspiel von Johann Schenk] und ich versäume also nichts als eine Probe [...]".
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Zoellner, Emma, Sängerin (1827-1910).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. auf Doppelblatt. 12mo. An einen Bekannten mit der Bitte, keine Bilder zu senden: "Da ich mich erinnerte selbst ein Bild zu besitzen, welches für die Staffelei geeignet ist, so ersuche ich die Bilder nicht zu senden [...]". - Gering fleckig.
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Zopp, Rudolf del, Sänger, Schauspieler und Filmpionier (1861-1927).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. "Der alte Witz, der sagt: 'Die Kartoffel wären deswegen da, damit die armen Leute auch wem die Haut abziehen können', ist schlecht, denn man kann entgegnen, 'auch für die Reichen sind die Kartoffel[']. Correkt aber ist folgende moderne Variante jenes Scherzes: Damit die Dummen auch wen haben, über den sie schimpfen dürfen, gestattet man den Antisemitismus [...]'". - Auf Kartonträger montiert.
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Zwerenz, Carl Ludwig, Schauspieler und Theaterdirektor (1850-1925).
Eigenh. Quittung mit U. Wien, 1. III. 1852.
1 S. Kl.-Folio (ca. 210:340 mm). Quittung über 50 Gulden, "welche der Gefertigte als monatlichen Gehalt für den Monat März ad. aus der Kassa des k. k. Hof und Nationaltheaters richtig erhalten zu haben anmit bestätiget [...]". - Die Stempelmarke ausgeschnitten.
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Amoretti, Carlo, Gelehrter (1741-1816).
Eigenh. Brief mit U. Mailand, 16. III. 1810.
1 S. 4to. An den Anatom Vincenzo Malacarne mit Dank für zwei Exemplare der astrometeorologischen Zeitschrift, und der Ankündigung, sich bald durch eine eigene Schrift zu revanchieren: "Ebbi dal sig. Cericó [?] il solito tributo a me ben caro delle due copie del giornale astrometeorologico, e ven ringrazio adesso, mandandovi al tempo presto due copie d'un mio librettunio [...]".
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Antinori, Vincenzo, Physiker (1792-1865).
Eigenh. Brief mit U. Florenz, 9. VII. 1842.
2 SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse verso. In italienischer Sprache an den Mathematiker und Nautiker Giuseppe Doveri in Livorno mit der Mitteilung, dass die für seine Forschung benötigten Zitterrochen nicht lebendig, aber sehr frisch sein mögen: "Rispondo subito alla sua [...] gratissima lettera non será necessario per le nostre ultime ricerche che le richieste Torpedini siano vives [...] però ben fresches [...]". - Mit einem kleinen Randeinriss durch Siegelöffnung; ein zweiter kleiner Randeinriss alt mit Klebestreifen hinterlegt. Aus der Autographensammlung von Eduard Fischer von Röslerstamm mit dessen eh. beschriebenem Archivzettel.
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Arago, Dominique François Jean, Astronom (1786-1853).
Eigenh. U. O. O. u. D.
Ca. 29:70 mm. Auf Papierträger montiert (ca. 85:210 mm).
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Aylmer, John, französischer Ingenieur (1841-1897).
Eigenh. Brief. Paris, 22. X. 1881.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. In englischer Sprache mit der Nachricht, den Auftrag, ein Kleidungspaket zu übersenden, im Sinne des Grafen Victor Wimpffen ausgeführt zu haben: "Mr. Aylmer presents his compliments to Count Wimpffen and in compliance with the Count's request has had much pleasure in sending the parcel of clothes refer[r]ed to by M. Webb to Monsieur A. Nicolas rue Caumartin. Mr. Aylmer is much gratified at have [!] been able to render even this very small service to Count Wimpffen who he remembers having had the pleasure of meeting in London upon the occasion of the last telegraph conference". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. Aus der Autographensammlung von Eduard Fischer von Röslerstamm mit dessen eh. beschriebenem Archivzettel.
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Baenitz, Carl Gabriel, Pädagoge und Botaniker (1837-1913).
Eigenh. Brief mit U. Königsberg, 28. V. 1885.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Freund, dem er eines seiner Werke zusendet: "Es freut mich, dass Sie wieder etwas von sich hören lassen. Umgehend erhalten Sie die vollständigen Lief. 48, 49. Ihre Offerte erbitte ich vor dem 4/7. od. nach dem 1/8, da ich den Juli über nicht zu Hause bin [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. Mit einer kleinen Knickfalte. Aus der Autographensammlung von Eduard Fischer von Röslerstamm mit dessen eh. beschriebenem Archivzettel.
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Baldassini, Francesco, Naturforscher (1785-1857).
Eigenh. Brief mit U. Florenz, 26. X. 1842.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse. An den Veterinärmediziner Antonio Alessandrini in Bologna, dem er einige seiner kaum publizierten Schriften unter Betonung von deren Minderwertigkeit und seiner Kühnheit, dieselben einem so ehrwürdigen Leser anzubieten, zusendet: "Mi fò un pregio Sig. Cav. d'inviarle alcune mie coserelle fra le quali una non ha quasi publicata. Conosco bene che sono cosi meschine da abbisognare non lieve ardimento per offrirle ad un uomo di un merito cosi elevato quale ella è [...]". - Mit einer kleinen Knickfalte. Aus der Autographensammlung von Eduard Fischer von Röslerstamm mit dessen eh. beschriebenem Archivzettel.
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Barbosa du Bocage, José Vicente, Zoologe (1823-1907).
Eigenh. Brief mit U. Lissabon, 13. VII. 1873.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Kollegen über einige Exemplare aus seiner Sammlung, darunter zwei junge Silbermöwen aus Portugal, deren Färbung, Schnabel- und Flügellänge er angibt: "Ce sont 2 individus jeunes, qui ressemblent parfaitement à plusieurs autres, dans le même état de plumage, du L. argentatus provenant de Portugal [...] Leur bec, noiratre et assez robuste, mesure à peine (à copter du front) 5 centimetres. Longueur de l'aile 43 centimetres. Pieds brunatres [...]". - Aus der Autographensammlung von Eduard Fischer von Röslerstamm mit dessen eh. beschriebenem Archivzettel.
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Barrois, Jules Henri, Zoologe (1852-1943).
Eigenh. Brief mit U. Lille, 29. VIII. 1877.
1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Zoologen Ludwig Graff mit Dank für dessen Artikel über die Weichtierspezien Neomenia und Chaetoderma, sowie für alle ihm zuvor bereits geschickten Schriften: "J'ai reçu dernièrement votre intéressant travail sur la Neomenia et le Chaetoderma, et je m'empresse aujourd'hui de saisir cette occasion pour vous en remercier en même temps que de tous les important memories que vous avez dejà eu la bonté de m'envoyer antérieurement [...]". - Aus der Autographensammlung von Eduard Fischer von Röslerstamm mit dessen eh. beschriebenem Archivzettel.
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Bary, Anton de, Botaniker (1831-1888).
Eigenh. Brief mit U. Straßburg, 4. II. 1878.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Bekannten über den Zustand seines für den Druck vorgesehenen Manuskripts: "Beifolgend sende ich Ihnen Ihrer freundlichen Aufforderung folgend den Vortrag über die Blumen. Die Appretur für den Druck hat das Manuskript sehr bunt gemacht, es ist mir aber nicht wohl möglich dasselbe vor dem 8. ganz abzuschreiben, und ich hoffe der Setzer wird es nicht so schlimm finden wie es auf den ersten Blick aussieht [...]". - Mit Antwortvermerk von Empfängerhand.
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Baumgartner, Andreas Frh. von, Physiker und Staatsmann (1793-1865).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 11. VIII. 1846.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Freund über seine bevorstehende Reise nach Hamburg: "Morgen reise ich mit dem um 4 Uhr abgehenden Dampfboot nach Hamburg. Willst du mich dahin begleiten, so versehe dich mit einem Passierscheine u. finde dich etwa 4 Uhr am Bord des besagten Dampfers ein. Es wird mich sehr freuen, dich als meinen Begleiter zu sehen [...]". - Mit einem kleinen horizontalen Randeinriss. - Baumgartner wurde 1851 zum Minister für Handel, Gewerbe und öffentliche Bauten berufen und im Dezember des gleichen Jahres auch zum Finanzminister. Unter seiner Oberaufsicht (und der technischen Leitung von Carl Ritter von Ghega) erfolgte der 1854 abgeschlossene Bau der Semmeringbahn.
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Beautemps-Beaupré, Charles-François, Hydrograph (1766-1854).
Eigenh. U. O. O. u. D.
Ca. 20:70 mm. Auf Papierträger montiert (ca. 85:210 mm).
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Becquerel, Antoine César, Physiker (1788-1878).
Eigenh. U. O. O. u. D.
Ca. 14:70 mm. Auf Papierträger montiert (ca. 85:210 mm).
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Benecke, Berthold Adolph, Anatom und Fischereiforscher (1843-1886).
Eigenh. Brief mit U. Königsberg, 20. VII. 1885.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Graf Victor Wimpffen auf Schloss Kainberg über seinen Plan, auf dessen Gütern in Battaglia Guramis zu züchten: "Bei meiner Unterhaltung mit Prof. Nitsche über die heißen Teiche von Battaglia und die Gouramiangelegenheit wußte ich nicht, daß Sie der Besitzer von Battaglia sind und glaubte daher auf die Verwirklichung einer Idee die mir schon mehrfach aufgestoßen war, nicht sehr rechnen zu dürfen. Nach Ihren gefälligen Mittheilungen zweifle ich nicht daran daß es leicht möglich sein wird, den Gourami, der 1-2 m lang wird und äußerst wohlschmeckendes Fleisch haben soll, in Battaglia einzuführen, zu züchten und vielleicht spätere Generationen an weniger warmes Wasser zu gewöhnen [...]". - Mit einer montierten lithogr. Darstellung des Fisches auf Seidenpapier auf der dritten Seite.
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Biot, Jean-Baptiste, Physiker und Mathematiker (1774-1862).
Eigenh. U. O. O. u. D.
Ca. 15:70 mm. Auf Papierträger montiert (ca. 85:210 mm).
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Blondel, Georges, Nationalökonom (1856-1948).
Eigenh. Postkarte mit U. und eh. Visitenkarte. [Poststempel: Paris, 1899].
Zusammen (1+1 =) 2 SS. Qu.-8vo und großes Visitkartenformat. Die Postkarte mit eh. Adresse verso. In französischer Sprache an den Landesgerichtsdirektor Ludwig Schmitz in Düsseldorf mit Dank für zwei Artikel aus der Römischen und der Kleinen Volkszeitung mit günstigen Kritiken zur zweiten Auflage seines Werkes über die deutsche Wirtschaft: "Je ne veux pas tarder plus longtemps à vous adresser tous mes remerciements pour l'attention que vous avez eu de m'envoyer les 2 articles de la Röhmische Zeitung et de la K. Volkszeitung qui parlent en termes fortainables de la seconde édition de mon dernier livre. Je vois avec plaisir qu'on rend hommage aux efforts que j'ai fait pour juger impartialment l'état économique de votre pays [...]". - Die Visitenkarte mit Nennung aller Titel: "Georges Blondel Docteur en droit, docteur à lettres, Agrégé de l'Université, Professeur au Collège libre des Sciences sociales et à l'Ecole des Hautes-Etudes commerciales de Paris". - Die Postkarte mit einer kleinen, die Visitenkarte mit 2 größeren Knickfalten.
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Bouvard, Alexis, Astronom (1767-1843).
Eigenh. U. O. O. u. D.
Ca. 15:70 mm. Auf Papierträger montiert (ca. 85:210 mm).
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Boyer, Alexis, Mediziner und Chirurg (1757-1833).
Eigenh. U. O. O. u. D.
Ca. 20:70 mm. Auf Papierträger montiert (ca. 85:210 mm).
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Brochant de Villiers, André, Geologe (1772-1840).
Eigenh. U. O. O. u. D.
Ca. 15:70 mm. Auf Papierträger montiert (ca. 85:210 mm).
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Brongniart, Alexandre, Chemiker (1770-1847).
Eigenh. U. O. O. u. D.
Ca. 15:70 mm. Auf Papierträger montiert (ca. 85:210 mm).
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Brunner-von Wattenwyl, Karl Friedrich, Entomologe und Direktor des Wiener Telegraphenamtes (1823-1914).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 3. V. 1874.
1 S. 8vo. An den Schriftsteller und Autographensammler Eduard Fischer von Röslerstamm mit der Bitte um ein Treffen: "Ich wünsche sehr in Angelegenheit der Pfarrer-Wahl mit Ihnen zu sprechen u. ersuche deßhalb mir Ort, Tag u. Stunde zu bestimmen. Sollten Sie vorziehen sich zu mir zu bemühen, so bin ich täglich früh von 8 bis 11 Uhr in meiner Wohnung [...] oder von 1 bis 3 Uhr in meinem Bureau [...] zu treffen [...]". - Aus der Autographensammlung von Eduard Fischer von Röslerstamm mit dessen eh. beschriebenem Archivzettel.
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Buff, Heinrich, Physiker (1805-1878).
Eigenh. U. O. O. u. D.
Ca. 58:145 mm. "Dr Heinrich Buff, Professor der Physik in Giessen". - Auf Papierträger montiert.
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Cannstatt, Oscar, Reisender und Pionier der Darstellung Brasiliens in Deutschland (1842-1912).
Eigenh. Brief mit U. Colmar, 2. VIII. 1874.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Bekannten über eine dringend benötigte Karte des brasilianischen Bundesstaates Rio Grande do Sul: "Da ich der mit meinem Schreiben vom 12 Dez. 1873 Ihnen übermittelten Karte vom Rio Grande do Sul eben sehr benöthigt bin, so erlaube ich mir mein letztes Schreiben vom 16 Juni [...] ganz ergebenst mit dem Bemerken in freundliche Erinnerung zu bringen, daß ich mir [...] nach gemachtem Gebrauch ein Vergnügen daraus machen werde Ihnen die Karte, falls sie dort von Nutzen ist, zurückzusenden [...]". - Mit Empfangsvermerk.
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Cassian, Johann Martin von, Unternehmer und Generaldirektor der Donaudampfschifffahrtsgesellschaft (1812-1906).
6 eigenh. Briefe mit U., 1 Brief mit eh. U., 2 eh. Visitenkarten mit U. und 2 eh. Visitenkarten. Wien, Aussee, Marienbad und o. O., 1868 bis 1885 und o. D.
Zusammen 18 SS. auf 18 Bll. 4to, 8vo und Visitkartenformat. Mit 5 eh. adr. Kuverts. Alle an Graf Victor von Wimpffen, Administrator der Ersten Österreichischen Donaudampfschifffahrtsgesellschaft, meist in dienstlichen Angelegenheiten, etwa mit Dank für Schiffspläne und der Ablehnung eines Bewerbers: "Indem ich für die gütige Zusendung der amerikanischen Schiffspläne bestens danke u. dieselben nächste Woche zurückzustellen mir erlauben werde, lege ich gleichzeitig das mir überlassene Austrittszeugnis des Herrn Hassenwein wieder hier bei. Einen vacanten Posten für denselben habe ich nicht, ganz abgesehen davon, daß er bei seinen nunmehr erreichten 50 Jahren auch nicht mehr für eine Aufnahme geeignet wäre [...]" (19. II. 1868). - Mit dem Auftrag an die Wiener Direktion, eine Unterschrift zu erteilen und Freikarten auszustellen: "Im angenehmen Besitz Ihrer sehr werthen gestrigen Zuschrift, schließe ich die mir zur Einsicht überlassenen Briefe hier wieder zurück u. gebe der Direktion in Wien den Auftrag, den fraglichen englischen Brief, den Herr Graf ihr vorlegen werden, zu unterschreiben und zwei Frei-Karten nach dero Angabe auszustellen [...]" (29. VIII. 1879). - Die Visitenkarte mit dem Ersuchen, Graf Wimpffen die voranschreitenden Arbeiten der Donauregulierung zu zeigen: "M. Ritter von Cassian [dies gedruckt] empfiehlt Herrn Grafen von Wimpffen, Administrator der 1. K. K. Donau Dampfschiffahrts-Gesellschaft an die verehrliche Donau Regulierungs Unternehmung, Herrn Castor [...] aufs Angelegentlichste mit dem höflichen Ersuchen, dem Herrn Grafen Wimpffen nach Thunlichkeit Gelegenheit zu geben, die Regulierungs Arbeiten zu besichtigen [...]" (o. D.). - Beiliegend eine Reproduktion des Titelblattes und der ersten Seite der Jubiläumsschrift anlässlich Cassians 25-jährigem Dienstjubiläum. Auf Kartonträger montiert. Der Kartonträger mit einem kleinen Randeinriss. Insgesamt wohlerhalten.
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Cohn, Fritz, Astronom (1866-1922).
Eigenh. Schriftstück mit U. [Berlin], 1915.
1 S. Qu.-8vo. Ankündigung seiner Vorlesungen an der Universität Berlin: "Im Wintersemester 1915/16 beabsichtige ich zu lesen: 1. Privatim: Bahnbestimmung der Planeten und Kometen. Mittwoch und Sonnabend 9-11 Uhr. Beginn: Mittwoch den 27. Oktober, Aud. 51. 2. Privatissime im Seminar für wissenschaftliches Rechnen: Übungen zur Bahnbestimmung. Dienstag 4-6 Uhr im Astronomischen Rechen-Institut, Dahlem, Altensteinstr. 40. Beginn, den 2. November [...]".
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Cuvier, Georges, Zoologe, Anatom und Paläontologe (1769-1832).
Eigenh. U. O. O. u. D.
Ca. 20:70 mm. Auf Papierträger montiert (ca. 85:210 mm). - Cuvier war Mitbegründer der Zoologie als vergleichende Anatomie und Vater der Paläontologie als Wissenschaft.
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Damoiseau, Marie-Charles Théodore, Astronom (1768-1846).
Eigenh. U. O. O. u. D.
Ca. 15:70 mm. Auf Papierträger montiert (ca. 85:210 mm).
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Danckelmann, Alexander Sylvester Flavius Ernst Freiherr von, Geograph und Meteorologe (1855-1919).
Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 27. III. 1878.
½ S. auf Doppelblatt. 8vo. Liniert. Mit Dank für eine Buchleihgabe: "Meinen herzlichen Dank für die gütige Ueberlassung der gewünschten Bücher auf die Zeit von 10 Tagen. Hoffentlich kommen dieselben unbeschädigt wieder in Ihre Hände! [...]". - Mit einer kleinen Notiz aus der Hand des Empfängers.
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Daublebsky von Sterneck d. J., Robert, Mathematiker (1871-1928).
Eigenh. Visitenkarte. Graz, o. D.
1 S. Visitkartenformat. "Prof. Dr. R. v. Sterneck [dies gedruckt] mit verbindlichstem Dank". - Mit zwei kleinen Knickfalten.
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Deshayes, Gérard Paul, Paläontologe (1795-1875).
Eigenh. Brief mit U. Paris, 24. III. 1856.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit. eh. Adresse. An Monsieur Rosenberg auf Anraten ihrer gemeinsamen Bekannten Emma Michel mit der Bitte, ihm einige deutsche wissenschaftliche Werke für seine Bibliothek, die er aus finanziellen Gründen meist mit gebrauchten, jedoch gut erhaltenen und vollständigen Werken bestückt, zu besorgen: "Je profite de l'offre obligeante que me fait votre digne amie M[ademois]elle Emma Michel pour me mettre en relation avec vous et vous demander s'il vous serait possible de me procurer un certain nombre d'ouvrages scientifiques allemands qui manquent encore à ma Bibliothèque. Dans un but d'économie nécessaire pour moi j'acheterais de préférance ceux de ces ouvrages qu'il est possible d'obtenir d'occasion pourvu qu'ils soient en bon état et complets [...]". - Auf Briefpapier mit Trauerrand.
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Deyeux, Nicolas, Chemiker (1745-1837).
Eigenh. U. O. O. u. D.
Ca. 12:68 mm. Auf Papierträger montiert (ca. 85:210 mm).
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Diels, Ludwig, Botaniker (1874-1945).
Eigenh. Schriftstück mit U. [Berlin], 1925.
1 S. 4to. Ein Lehrveranstaltungsaushang für das Sommersemester zu den Themen "Spezielle Botanik", "Mikroskopische Übungen, mit besonderer Berücksichtigung der Drogen", "Botanisch-morphologische Übung (Allgemeines und Blütenpflanzen)", "Anleitung zu selbständigen Untersuchungen in der systematischen Botanik und Pflanzengeographie" und "Botanische Exkursionen". - Mit Spuren alter Heftung, papierbedingt leicht gebräunt.
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Drews, Arthur, deutscher Philosoph (1865-1935).
2 ms. Briefe mit eigenh. U. Karlsruhe, 2. XII. 1907 und 12. I. 1908.
Zusammen (1+2 =) 3 SS. auf 3 Bll. An eine Bekannte mit der Ankündigung seines Besuchs, um über einen geplanten Adelskalender zu sprechen: "Da auch ich jedoch Sie gern in der bew. Angelegenheit noch einmal sprechen möchte, beabsichtige ich, gegen sechs Uhr aufzubrechen [...] und alsdann, falls es Ihnen recht ist, bei Ihnen vorzukommen. Vielleicht empfiehlt es sich, die Sache mit dem Adelskalender einstweilen noch auf sich beruhen zu lassen und noch nicht deswegen an irgendwen zu schreiben. Falls ich zu Ihnen komme, möchte ich die geeigneten Schritte mit Ihnen durchsprechen, vielleicht gelangt man auf anderem Wege sicherer ans Ziel [...]" (2. XII. 1907). - An dieselbe über die Krankheit der Schriftstellerin Agnes Taubert und den Tod seines Bruders: "Haben Sie vielen Dank für die Übersendung der Korrespondenz mit Kappstein [d. i. der Literaturkritiker und Schriftsteller Theodor Kappstein], die mich sehr interessiert hat. Ich finde seine Antwort sehr würdig und taktvoll, und wüsste nicht, wie er sich besser hätte ausdrücken können. Dass er selbst an der Sache ganz unschuldig war, wusste ich vorher und sagte es Ihnen ja schon. Über den Begriff der Geisteskrankheit sind ja die Ansichten sehr geteilt. Es wäre ja nicht ausgeschlossen, dass Agnes Taubert in den letzten Monaten oder Wochen infolge ihrer Schmerzen und des übermässigen Morphiumgenusses wunderliche Anwandlungen gehabt hätte, die sich in der Phantasie der Frau Alma [d. i. die Schriftstellerin Alma Hartmann] zu einer 'Geisteskrankheit' im eigentliche Sinne verdichtet hätten [...] Unser Weihnachtsfest war auch diesmal kein besonders frohes, da wenige Tage vorher mein jüngster Bruder in Hamburg infolge einer Blutvergiftung gestorben war, die er sich beim Öffnen einer Konservenbüchse zugezogen hatte [...]" (12. I. 1908). - Mit kleinen Randläsuren.
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Driesch, Hans, Biologe und Philosoph (1867-1941).
Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 1. VII. 1922.
1 S. 8vo. An einen Geheimrat zur Zusendung eines Aufsatzes: "Beiliegend erlaube ich mir, Ihnen den gewünschten Aufsatz 'Bewusstsein und Unterbewusstsein' zu übersenden. Wegen meiner China-Reise wäre es mir lieb, wenn die Korrektur recht bald erledigt werden könnte [...]". Der Aufsatz erschien in der Deutschen Medizinischen Wochenschrift 48 (1922), S. 1234f. - Mit alter Lochung am linken Rand. Leicht knittrig.
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Duda, Ladislav, tschechischer Entomologe (1854-1895).
Eigenh. Brief mit U. Neuhaus, o. D.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den namentlich nicht genannten Entomologen Franz Xaver Fieber (1807-72) bezüglich der Zusendung von Dudas Arbeit über Hemipteren in Böhmen: "Da ich nun Ihren werthen Namen auch aus anderen Publikationen, namentlich der 'Cicadines d'Europe" kenne, so nehme ich mir die Freiheit Ihnen eine ähnliche Arbeit einzusenden, die die Hemipterenfaune Böhmen's betrifft, und bitte Sie diese Kleinigkeit gefälligst und nachrichtig annehmen zu wollen. Diese Arbeit, die ein Verzeichniss der in Böhmen bisher beobachteten Heteropteren, dürfte Ihnen zwar in der vorliegenden Ausgabe - abgesehen von den blossen Namen - nicht besonders verständlich sein, da sie in unserer, Ihnen kaum bekannten Sprache geschrieben ist; doch kann ich Ihnen schon mittheilen, dass sie noch in deutscher Bearbeitung erscheinen wird, und zwar in der 'Wiener Entom. Zeitung' [...] Mein jetziger Aufenthaltsort ist Neuhaus (in Böhmen) wo ich wegen meiner Kränklichkeit für dieses Schuljahr beurlaubt bin. Ich erlaube mir noch die Mitheilung zu machen, dass ich jetzt d. Referat über Hemipterologische Literatur für die 'Wien. Entom. Zeitung' übernommen habe [...]". - Mit lithogr. Briefkopf. Leicht stockfleckig.
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Dupin, Charles, Mathematiker (1784-1873).
Eigenh. U. O. O. u. D.
Ca. 15:70 mm. Auf Papierträger montiert (ca. 85:210 mm).
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Duvernoy, Georges Louis, Zoologe und Mediziner (1777-1855).
Eigenh. Brief mit U. Straßburg, 5. V. 1832.
2 SS. 4to. An einen Monsieur über den Tausch präparierter Ausstellungstiere. Duvernoy kann vier Arten anbieten, Ginsterkatzen, Mangusten und zwei verschiedene Antilopenarten mit gut konservierter Haut und hätte dafür gerne brasilianische Säugetiere oder schöne Vögel, um die Sammlung des Naturhistorischen Museums noch zu bereichern: "Leurs peaux sont bien conservées [...] Voyez si vous avez à nous donner en échange des mammifères du Brésil que nous n'ayons pas, ou de beaux oiseaux? [...]". - Mit lithogr. Briefkopf des "Musée d'histoire naturelle". Papierbedingt etwas gebräunt und mit einigen Randläsuren.
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Ebner-Rofenstein, Viktor von, Histologe (1842-1925).
Eigenh. Brief mit U. Graz, 13. III. 1886.
1 S. 8vo. An einen Kollegen mit der Bitte um eine medizinische Schrift und der Aufnahme des Dermatologen Ludwig Merk in die Morphologisch-Physiologische Gesellschaft: "Wenn Sie 'Weismann: Über die Continuität des Keimplasmas' haben, bitte ich Sie darum. Ferner erlaube ich mir Ihnen mitzutheilen, daß mein Assistent Dr. Ludwig Merk der morphologisch physiologischen Gesellschaft beizutreten wünscht und ich bitte Sie daher die Aufnahme des Genannten in die Gesellschaft veranlassen zu wollen [...]".
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Ehlers, Ernst, Zoologe (1835-1925).
Eigenh. Brief mit U. Erlangen, 4. XI. 1873.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Forscher zum Vorkommen arktischer Krebstiere in Oslo: "Ich will Ihnen in Eile nur mittheilen, dass ich soeben - nach langem Warten einen Brief von Herrn Sars (i. e. der norwegische Zoologe Georg Ossian Sars, 1837-1927) aus Christiania erhalten habe mit der Nachricht, dass Ihre arctischen Crustaceen sich dort vorgefunden haben. Allerdings sind sie noch nicht alle bestimmt; doch hofft Sars, wie er schreibt, binnen Kurzem eine vollständige Liste einsenden zu können [...]". - Spuren alter Faltung.
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[Musikalität bei Vögeln]. Eigenbrodt, A., hessischer Zitheramateur und Naturforscher (fl. 1910).
Eigenh. Brief mit U. Heimarshausen, 10. IV. 1910.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Journalisten, dessen "wiederholte Mitteilungen über Tierleben im Berl. Tagebl." ihn bestimmten, ihm "beifolgende Notiz [aus dem Fritzlarer Kreis-Anzeiger] zu übersenden", die er als Leserzuschrift an das Blatt geschickt hatte und worin er berichtet, welche Singvögel auf welche Weise besonderes Interesse an seinem Zitherspiel finden: "Ich bemerke, dass der Ort sonnig u. windgeschützt ziemlich vereinsamt daliegt u. im Menschen wie Tierleben viel Ursprünglichkeit erhalten hat [...] Außer den Buchfinken interessiren sich die Staare, Zeisige, Rothschwänzchen, Zaunkönige, Bluthfinken u. was sonst auf den Hof kommt, lebhaft für die Musik. Wiederholt sehen wir z. B. einen Staar vor Freuden mit den Flügeln schlagen u. laut schreien, wenn gespielt wurde. Ebenso ungeberdig stellte sich der Zaunkönig an. Ganz ausgelassen wurden die Vögel eines Sonntags, als eine zweite Zither hinzukam. Der Beginn des Musizierens wurde regelmäßig durch einen Freudenpieps begrüßt. Dieser Pieps läßt sich auch vernehmen, wenn die Vögel sehen, daß ich den Musiktisch zurechtmache. Dies Alles beobachten die Tiere durch das Fenster, sobald ich an das Fenster trete, fliegen sie aber weg […]". - Beiliegend der erwähnte Zeitungsausschnitt.
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Eneström, Gustaf, Mathematiker (1852-1923).
Eigenh. Postkarte mit U. [Poststempel: Stockholm], 8. XII. 1919.
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse verso. An den Mathematiker Wilhelm Lorey in Leipzig mit Dank für dessen Glückwünsche und in Reaktion auf die von demselben geäußerte Kritik an seiner Arbeit über Moritz Cantor, den ersten Professor für Geschichte der Mathematik in Deutschland: "Für Ihre Beglückwünschung danke ich Ihnen bestens, obgleich ich persönlich nicht den geringsten Wert auf die sogenannte 'Auszeichnung' lege. Der erste jetzt lebende Sammler von mathematischen Manuskripten ist Professor David Eugene Smith, Teachers college Columbia University, New York, USA. Ich benutze diese Gelegenheit, um einen kleinen Druckfehler S. 407 Ihrer wertvollen Arbeit über das Studium der Mathematik in Deutschland zu notieren [...] Da Sie S. 240 bemerken, dass meine kritischen Bemerkungen zu Cantors Vorlesungen in der Form abstossend sind, erlaube ich mir Ihnen anbei einen Formabzug aus meinem Leitartikel zum Bd. 13 der B. M. [d. i. die von Eneström gegründete Zeitschrift 'Bibliotheka Mathematika'] zu schicken, worin ich S. 6-8 ausführlich motiviert habe, warum ich eben die von Ihnen bemängelte Form habe wählen müssen [...]".
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Erschoff, Nicolai Grigorevich, russischer Lepidopterologe (1837-1896).
Eigenh. Brief mit U. St. Petersburg, 12. XI. 1867.
1¼ SS. 8vo. Mit eh. Adresse verso und kleinem Siegel. An einen Joseph Mann, diesem ein Kauf- statt eines Tauschangebots für Schmetterlinge unterbreitend, "denn wie gesagt, ich kann nichts von Ihren größeren Arten für meine Sammlung gebrauchen [...]". - Mit kleinem Ausschnitt durch Brieföffnung und drei Randeinrissen (zwei davon klein, einer größer). Aus der Autographensammlung von Eduard Fischer von Röslerstamm mit dessen eh. beschriebenem Archivzettel.
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[Ethnologie - Zahndeformation].
Hs. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Schreiben eines nicht ermittelten Absenders an einen "geehrte[n] Herr[n] Custos": "Ich hätte eine große Bitte vorzubringen, nämlich die, mir den Band der Zeitschrift für Ethnologie zu leihen, in welcher der Artikel Jherings [d. i. der Arzt, Zoologe und Paläontologe Hermann v. Ihering] über gefeilte Zähne enthalten ist [...]". - Der Artikel Iherings "Die künstliche Deformirung der Zähne" erschien 1882 in der "Zeitschrift für Ethnologie" (Bd. 14, S. 213-262). - Etwas knittrig, fleckig und angestaubt. Mit Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess.
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Exner, Wilhelm, Technologe (1840-1931).
Eigenh. Brief mit U. Mariabrunn, 3. VI. 1875.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Regierungsrat und Verleger über die Veröffentlichung seines im Museum für Kunst und Industrie in Wien gehaltenen Vortrags über das nordeuropäische Gewerbewesen: "Ich hielt am 28. Jänner im k. k. oesterr. Museum für Kunst und Industrie einen Vortrag über 'die technische Seite des nördlichen europäischen Gewerbewesens'. Das Manuskript dieser Vorlesung ist nun druckfertig, und ich erlaube, mir nun, wie in den verflossenen Jahren, Ihnen diesen Museal-Vortrag zur Drucklegung in der Abendpost anzubieten. Bis zur Abwiegelung des Processes Ofenheim könnte das Manuskript etwa liegen bleiben. Aber vielleicht wäre es möglich den Artikel noch früher zu bringen. Ich erbitte mir [...] ein paar Zeilen Antwort. Ich möchte diese Arbeit, umsoweniger im Auslande drucken lassen, da sie die Frucht einer im Auftrage unserer Regierung, oder wenigstens mit deren Unterstützung ausgeführten Reise ist [...]".
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