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Stollreiter, Josef, Schriftsteller (1885-1975).
4 eigenh. Postkarten, 14 eh. Bildpostkarten und ms. Brief mit einigen eh. Korrekturen und U. Heidmühle, Mimmenhausen, Oybin, [Poststempel: Lindau und unleserlich], 1943[-1969].
Zusammen ca. 11½ SS. auf 19 Bll. (Qu.-)12mo und 4to. Davon eine Postkarte in Bleistift. Mit eh. adr. Kuvert und eh. Adressen. An den Oberlehrer Josef Wesely mit Freundschafts- und Feiertagswünschen, zu Buchveröffentlichungen und -sendungen, im Krieg mit der Hoffnung, Wesely werde gut von der Front heimkehren, nach dem Krieg mit Klagen über die politischen Entwicklungen und Schwierigkeiten den Büchermarkt betreffend. Mit Dank für eine Zusendung, zu der Unsicherheit in Stettin verbleiben zu dürfen, zu einem gescheiterten Engagement am Grazer Stadttheater und mit Gedanken über den Krieg: "Leider ist inzwischen Orel geräumt worden. Diese Nachricht erreicht uns mit einer anderen, daß wir aus Stettin ausquartiert werden und nur das Notwenigste mitnehmen dürfen. Nicht einmal die dem Schriftsteller so kostbaren Bücher und nicht das Klavier meiner Frau, an dem sie besonders hängt. Unterbringung wahrscheinlich in Lagern [...] Dieser Krieg wird lang und schwer. Er wird alles durcheinander rütteln und uns alle vor ungeheure Dinge stellen [...]" (6. VIII. 1943). Zur Lage der Deutschen nach dem Krieg: "Sie haben recht, wir können auf unsere Vergangenheit so stolz sein, wie vielleicht keiner der Anderen. Auch die Gegenwart könnte kein anderes Volk überstehen [...]" ([17. X. 1949]). Zum Umzug an den Bodensee und zu Geldsorgen: "Oh ja, ich würde Sie brennend gern einmal in der Steiermark aufsuchen - doch der nervus rerum winkt kategorisch ab [...]" (24. X. 1953). Über seine Tochter "Es wird sie vielleicht interessieren, daß meine kleine Tochter (14 Jahre) Lehrerin werden will, und jetzt die Unterterzia besucht [...]" (22. XII. 1959). Ferner zur etwaigen Übersendung seiner Broschur zu Bertha von Suttner (17. XII. 1965). - Die Postkarten teilweise mit Absenderstempel, der ms. Brief mit Absenderstempel Stollreiters als Mitglied der "Kameradschaft der Frontdichter in der NSKOV". Teilweise mit leichten Tintenwischern.
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Strachwitz, Hubertus-Kraft Graf von (Ps. Kurt von Leyden), Pfarrer, Verleger und Schriftsteller (1879-1957).
Eigenh. Postkarte mit U. Bad Tölz, 17. I. 1948.
½ S. Qu.-12mo. Mit eh. Adresse und Beilage (s. u.) An den Oberlehrer Josef Wesely in Großsteinbach: "Besten Dank für Ihr freundliches Gedenken. Hoffentlich geht es Ihnen gut [...]". - Die Versoseite mit Strachwitzens gedr. Gedicht "Sorgloser Christ". Beiliegend eine Drucksache, Strachwitz' "Einhundertster Brief" in Gedenken an den Geburtstag seiner Mutter, mit gestemp. U.
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Stratz, Rudolph, Schriftsteller (1864-1936).
Eigenhändige Sentenz mit U. Gut Lambelhof, 7. XI. 1927.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Deutschlands Zukunft hängt davon ab, ob wir - und mit uns ganz Europa - im Stande sein werden, gegenüber den Vereinigten Staaten unsere alte Kultur und unsere wirthschaftliche Selbständigkeit zu behaupten [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - In den 1920er Jahren veröffentlichte Stratz zahlreiche Werke, darunter die Novelle "Seine englische Frau" und den Roman "Das Paradies im Schnee", der zuerst als Drehbuch verfasst und verfilmt worden war. - Das Albumblatt mit kleinem Eckausriss. Koslowsky 310.
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Strauß und Torney, Lulu von, Schriftstellerin (1873-1956).
Ms. Brief mit eigenh. U. Jena, 20. X. 1950.
1 S. Qu.-4to. Mit ms. adr. Kuvert. An den Oberlehrer Josef Wesely mit Dank für Geburtstagsglückwünsche: "Es freut mich, dass Sie meinen Geburtstag nicht verübergehen [!] lassen ohne mir zu gratulieren. Lassen Sie sich herzlich für Ihre freundlichen Glückwünsche danken und grüssen [...]". - Im Briefkopf "Lulu Diederichs", als Gattin des Verlegers Eugen Diederichs.
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Strittmatter, Erwin, Schriftsteller (1912-1994).
Originalphotographie mit eh. U. O. O. u. D.
4 Zeilen. 8vo. In Lackstift. Gruß und U. auf der Bildseite: "Gruss / von / Erwin / Strittmatter". - Die Schwarz-Weiß-Photographie zeigt Strittmatter als Pferdedresseur in der Zirkusmanege, verso mit Stempel des Photoateliers "Werner Schulze" in Berlin.
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Strutz, Herbert, Journalist und Schriftsteller (1902-1973).
3 eigenh. Postkarten mit U. und eigenh. Bildpostkarte. Klagenfurt und "Feldpost" [Poststempel: Wittenberg, 1944]-1967.
(½+1½+1+1½ =) 4½ SS. auf 4 Bll. (Qu.-)12mo. Davon eine Postkarte in Bleistift. Jeweils mit eh. Adresse. An den Hauptmann, dann Oberschullehrer und späteren Direktor Josef Wesely, zuerst in Großsteinbach, dann in Vorau, mit Dank für Geburtstagsglückwünsche und zu einem gescheiterten Spontanbesuch: "Ich muß Ihnen nämlich sagen, daß ich Ende September wieder in Vorau war und den guten Willen hatte, Sie zu besuchen. Die Unkenntnis Ihrer Wohnungslage hat es leider verhindert. Ich fuhr mit einer Reisegesellschaft, deren Willen, das Stift zu besichtigen, ich mich fügen mußte. Die Besichtigung dauerte etwa 1 Stunde. Indes lief ich in den Ort herunter, suchte und fragte kreuz und quer nach Ihnen [...] Übrigens wirken die Zufälle zusammen. Auch ich war während der Zerstörung Dresdens ganz in dessen Nähe [...]" (8. XII. 1955). Zu veröffentlichten Aufsätzen: "Damals schrieb ich Aufsätze über das Stift und die Festenburg, die seither auch im Kärntner Volksblatt erschienen [...]" (5. VI. 1960). Mit der Bitte um ein Photo des Stifts Vorau: "Könnten Sie mir nicht ein gutes Ansichtskarten-Foto des Stiftes Vorau senden? [...]" (13. II. 1967). - Die Bildpostkarte aus den Kriegsjahren zeigt das Aufklärungsflugzeug von Blohm & Voß "BV 141, für Sonderzwecke mit BMW-Doppelsternmotor". Eine Postkarte mit Portraitvignette des Erfinders der Postkarte Dr. Emanuel Herrmann.
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Stubbs, Jean, englische Schriftstellerin (1926-2012).
Etikette mit eigenh. Zeile und U. O. O. u. D.
2 Zeilen. Qu.-16mo. "Best wishes to Sabrine, / from Jean Stubbs".
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Stuhlfeld, Willy, Intendant und Schriftsteller (1879-?).
Ms. Sentenz mit eigenh. U. und eh. Korrekturen. O. O. u. D.
2 SS. auf 2 Bll. Folio (218:278 mm). Jedes Blatt aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). Die U. und Korrekturen in Bleistift. "Grenzenlose Misswirtschaft auf allen Gebieten kennzeichnet das wirtschaftliche Erleben von heute. Ich vermisse den notwendigen Wirtschaftsaufbau, dessen Richtlinien nicht von Willkür und Zufällen, sondern von klarer Vernunft unter Berücksichtigung der Leiden und Gebrechen unseres Volkes diktiert werden [...] Wir tanzen am Abgrunde in einem schönen Kleid, der darin steckende Körper ist totkrank [!] [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Koslowsky 213.
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[Sturm, August, Jurist und Dichter (1852-1923)]. - Josephine Sturm, dessen Witwe (geb. 1861).
Eigenh. Postkarte mit U. Naumburg, 19. II. 1929.
1½ S. 12mo. Mit Dank für eine Zusendung und mit der Bitte um die richtige Adresse der ehemaligen Hofbibliothek in Wien zwecks Übersendung des Nachlassbandes "Der Pilger und die Ewigkeit" (Erich Matthes, Leipzig) mit ausgewählten Gedichten ihres verstorbenen Mannes: "Ich freue mich daraus zu sehen, daß der Name A. Sturms in Oesterreich doch nicht so unbekannt ist. Vielleicht nimmt sich noch H. Prof. Dörrer Innsbruck seiner an [...]".
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Thiess, Frank, Schriftsteller (1890-1977).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Steinhude am Meer, o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, montiert auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Was die Zukunft Deutschlands angeht - die sich von der Zukunft Europas wenig unterscheidet - so liegt sie bei jedem von uns. Es kann unter glänzender äusserer Hülle ein Verfall ohne Gleichen von sich gehen, es kann eine Neuentwicklung von grossen kulturellen Möglichkeiten anheben. Für eine solche habe ich nur dann Hoffnung, wenn der Einzelne seine Aufgabe erkennt, sich zu jeder Zeit für das Ganze (d. h. das ganze Deutschland) verantwortlich zu fühlen [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Während der Weimarer Republik erlangte Frank Thiess vor allem durch seinen Roman "Die Verdammten" und seinen vierteiligen Romanzyklus "Jugend" Bekanntheit. Koslowsky 315.
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Thomalla, Curt, Publizist, Arzt und Drehbuchautor (1890-1939).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Berlin-Charlottenburg, o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, montiert auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Wenn man jahrelang mit 'Propaganda' zu tun hat, mit journalistischer, schriftstellerischer und filmischer Propagierung von Ideen, wie Hygiene oder sonstigen popularisierten wissenschaftlichen Begriffen, so begegnet man immer wieder der Auffassung: Nur ja recht amerikanisch! [...] Wer bei uns in Deutschland mit schablonisierten und genormten Hirnen rechnet, wer auf Hammelherden-Wirkung bombastisch aufgeblasener Nichtigkeiten rechnet, der unterschätzt die Durchschnittsbildung und Empfangsbereitschaft der sogenannten 'breiten Masse' gewaltig [...]". - Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Curt Thomalla ist für die dramaturgische Bearbeitung zahlreicher Lehrfilme verantwortlich, darunter "Die Biene Maja und ihre Abenteuer" nach Waldemar Bonsels' Roman und "Der Steinachfilm" zur Sexualaufklärung. 1926 trat er in den Dienst des Reichsausschusses für hygienische Volksbelehrung. Koslowsky 255.
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Thürnau, Hagen, Lehrer, Schriftsteller und Übersetzer (1881-1973).
Eigenhändige Sentenz mit U. Berlin-Südende, o. D.
1 S. Folio (223:242 mm). Albumblatt (beschnitten) mit gedruckter Bordüre, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Das Erstaunlichste an der Erscheinung 'Bismarck' ist, dass wir vor unseren Augen einen Zeitgenossen zum Mythos werden sahen [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928), jedoch nicht darin aufgenommen.
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Toller, Ernst, Schriftsteller, Dramatiker und Politiker (1893-1939).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefüllter Formularteil mit Namenszug und eh. Brief mit U. Berlin-Grunewald, [4. X. 1928].
2 SS. auf 2 Bll. Folio (219:280 mm). Davon ein Blatt mit dem montierten Abriss eines Albumblatts mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formularteil für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Ich glaube, daß die herrschenden Köpfe Deutschlands nichts mit seiner Zukunft gemein haben, daß ihr Pathos einer Zeit angehört, die schon heute Vergangenheit ist [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Der Brief an die Redaktion der Anthologie: "Das Photo bekommen Sie beim Photographen Binder, Kurfürstendamm [...]" (4. X. 1928). - Aufgrund der führenden Stellung Ernst Tollers in der Münchner Räterepublik nach russischem und ungarischem Vorbild wurde Toller nach Niederschlagung derselben des Hochverrats angeklagt. Durch die Zeugenaussage des Soziologen Max Weber konnte er der Todesstrafe entgehen und verfasste in der Haft mehrere Dramen wie z. B. "Masse Mensch" (1919), "Die Maschinenstürmer" (1921) und "Hinkemann" (1922). Der Anklang und die großen Erfolge, die Tollers Dramen während der Weimarer Republik auf den deutschen Bühnen erfuhren, erwirkten sogar eine Begnadigung, die Toller jedoch ausschlug. - Der Brief mit leichter Rostspur einer Büroklammer. Koslowsky 268.
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Unger, Emil, Chefredakteur und Herausgeber des "Deutschen Vorwärts" (fl. 1920).
Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und montiertem Schildchen "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Tausend Bebel haben für die deutsche Arbeiterschaft nicht so viel Positives getan wie der eine Bismarck. Bebels Reden hat der Wind verweht, von Bismarcks Werk werden noch die kommenden Geschlechter zehren [...] Wenn die sozialdemokratische Epoche längst wie ein wüster Traum hinter der Menschheit liegen wird, wird Bismarcks Geist noch wie ein Fanal in die Zukunft leuchten [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Mit Stempel des "Deutschen Vorwärts". Koslowsky 85.
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Unruh, Fritz von, Schriftsteller (1885-1970).
Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Wille zum Staat heisst Verantwortung tragen [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Fritz von Unruh, der mit Alma Mahler-Werfel und ihrem Franz befreundet war, "zählte zu den bedeutenden Dramatikern der Weimarer Republik und trat als öffentlicher Redner und Friedensmahner hervor" (NDB XXVI, 647). Unruhs Werke wurden von Max Reinhardt inszeniert, seine Mitgründung der Republikanischen Partei verlief hingegen erfolglos. Koslowsky 158.
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Vollmoeller, Karl, Schriftsteller, Dramatiker und Filmpionier (1878-1948).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Venedig, o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Deutschlands Zukunft liegt in der Zukunft Europas. Europas Zukunft in der Zukunft Deutschlands. Möge Europa sich dessen erinnern. Mögen die Deutschen es nie vergessen! [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - In der Zwischenkriegszeit tat sich Karl Vollmoeller hauptsächlich als Bühnen-, Drehbuchautor und Talentförderer von Künstlerinnen wie Josephine Baker und Anna May Wong hervor. Er verfügte über enge Kontakte zu Max Reinhardt und dem Kunstmäzen Oscar Huldschinsky, entdeckte die junge Marlene Dietrich und verschaffte ihr die Hauptrolle in dem Kultfilm "Der blaue Engel", zu dem er ebenfalls das Drehbuch verfasste. Koslowsky 119.
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Wassermann, Jakob, Schriftsteller (1873-1934).
Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, montiert auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Es liegt weder in meiner Art, noch in meiner Begabung, mit Prophezeiungen öffentlich hervorzutreten. Der Dichter, der Schriftsteller hat genug mit der Anschauung der lebendigen Gegenwart zu tun. Prognosen zu stellen ist nicht seines Amtes, wenn er es tut, überhebt er sich, es sei denn, eine innere Stimme nötige ihn dazu, was dann schon eine religiös-mystische Veranlagung bedeutete [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928), wurde jedoch dorrt nicht aufgenommen. - Ab den 1920er Jahren erlangten mehrere Romane Wassermanns, der zu dieser Zeit in Altaussee wohnte und dort mit Hugo von Hofmannsthal freundschaftlichen Umgang pflegte, Weltruhm.
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Weismantel, Leo, Schriftsteller und Reformpädagoge (1888-1964).
Eigenhändige Sentenz mit U. Marktbreit am Main, o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, montiert auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). Mit einer Absage an die ältere Generation Deutschlands, in der Hoffnung auf Deutschlands Jugend: "Wenn Deutschland groß wird, was wir glauben, so wird es dies nur durch seine Jugend, - jene Jugend, die der politischen Taktik der Väter nicht glaubt, die von diesen Vätern nicht verstanden noch in Wahrheit geliebt wird, weil sie - von den Völkischen bis zu den Kommunisten wieder Volk ist, die trennende Parteizäune nicht kennt [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Nach Beendigung seiner Lehrtätigkeit und nach ersten Erfolgen als Schriftsteller mit seinem Roman "Marie Madlen" avancierte Leo Weismantel zum Verlagsdirektor des neugegründeten Patmos-Verlags und arbeitete fortan an zahlreichen Erzählungen, Bühnen- und Prosawerken, pädagogisch z. B. mit der Quickborner katholischen Jugend sowie politisch für die Christlich-Soziale Partei. - Mit Spuren alter Montage und feinen Einschnitten im Formularteil. Koslowsky 115.
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Weltsch, Felix, Schriftsteller und Journalist (1884-1964).
Eigenh. Notizen. O. O., zwischen 1948 und 1964.
55 SS. auf 30 Bll. 8vo. Felix Weltsch, engster Freund von Franz Kafka und Max Brod, schrieb seine Notizen und Manuskripte meist (und auch hier) in Stenographie, versehen mit eigenen Kurzschriftzeichen. Brod, mit dem er in engem Briefkontakt stand, kritisierte oft, dies sei zu schlagworthaft. Beiliegend das Fragment eines maschinschriftlichen Briefes von Weltsch an Max Brod - "Gruss dir u. Esther" (d. i. Ilse Ester Hoffe, Brods Sekretärin und Lebensgefährtin): "Es ist einerseits das pedantische Bedürfnis nach Systematisierung (formal) und (material) die nicht verzweifelte Zweiheit. Es bleibt alles offen, die Gegensätze stehen habtacht nebeneinander in optimistischer Unentschiedenheit. Und das, glaube ich, stimmt eben auch für K.-, nur ist es nicht so optimistisch. Dass ich den Schritt aus der Unentschiedenheit nicht mache, sondern nur an ihn glaube, während du ihn machst und auch glaunst [!], das K. ihn gemacht hat, - um diesen Schritt bleibe ich immer hinter dir zurück [...] Um die Sicherheit in der Judenfrage beneide ich Dich, doch darüber mal mündlich. Wann ich komme, weiss ich nicht, vorläufig ist Irma (d. i. Weltschs Ehefrau Irma Herz, 1892-1969) fällig […]". - Rechter Außensteg knapp beschnitten (vereinzelt Buchstabenverlust).
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Westheim, Paul, Kunstkritiker und Herausgeber (1886-1963).
Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, montiert auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Deutschlands Zukunft. Gewiss, gewiss. Möglichst aber ohne klischierten Schmus und photographiertes Wichtigkeitsgetue [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928), wurde jedoch nicht aufgenommen. - Gegen Ende des Ersten Weltkriegs bis hin zur Machtergreifung durch die Nationalsozialisten gab Paul Westheim die Kunstzeitschrift "Das Kunstblatt" heraus, das besonders die noch junge Kunst des Expressionismus wie jene eines Wilhelm Lehmbruck, Oskar Kokoschka (dem Westheim auch eine Monographie widmete), Otto Dix und Pablo Picasso würdigte.
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Wilde, Richard, Schriftsteller, Journalist und Drehbuchautor (1872-1938).
Ms. Sentenz mit montiertem Schildchen mit eigenh. U. Berlin, Oktober 1928.
2 SS. auf 2 Bll. Folio (214:278 mm). Jedes Blatt aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Als Deutscher nicht an die Zukunft Deutschlands glauben, hiesse sich selbst aufgeben. Und es hiesse blind sein, wenn man nicht sehen wollte, dass Deutschlands jüngste Vergangenheit die Keime der Zukunft in sich birgt [...] Deutschland war reich - es ist heute arm. Aber es ist noch immer reich durch die Kräfte, die in seiner Bevölkerung beschlossen sind; durch die Organisation und Disziplin seines Schaffens, die auf allen Gebieten wieder Früchte zu tragen beginnen [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Richard Wilde wurde nur zehn Jahre nach Erscheinen der Anthologie im Konzentrationslager Sachsenhausen ermordet. - Papierbedingt etwas gebräunt. Koslowsky 346.
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Wildgans, Anton, Lyriker und Dramatiker (1881-1932).
Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.
½ S. 4to (204:248 mm). Albumblatt aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). In Gedichtform zu acht Zeilen: "Von deutscher Zukunft soll ich Künder sein? | Zwei Säulen, denk' ich, tragen sie allein: | Die eine ist die deutsche Arbeitskraft, | Die rastlos wirkend Wert und Werke schafft. | Die andre ist der deutsche Edelgeist [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Der Wiener Wildgans war zweimaliger Direktor am Wiener Burgtheater und kurz vor seinem Tod noch für den Literaturnobelpreis nominiert worden. - Mit Spuren alter Faltung. Koslowsky 150.
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Wolzogen, Ernst Frh. von, Schriftsteller und Verlagslektor (1855-1934).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Pupping bei Wolfratshausen, o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, montiert auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "So lange die Lenker unseres staatlichen Daseins von Mehrheitsbeschlüssen abhängig sind und diese Mehrheit aus der großen Masse der Denkunfähigen besteht, denen man sorgfältig alle entscheidenden Wahrheiten verschweigt, alle bedeutsamen Zusammenhänge und Hintergründe verschleiert, so lange ist ein Aufstieg Deutschlands zu innerer Ruhe und Würde oder gar zu äußerer Machtgeltung unmöglich [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Ernst von Wolzogen, ein offener Gegner der Weimarer Republik, schrieb bereits 1921 antidemokratische Kabarettverse. Koslowsky 32.
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Zobeltitz, Fedor von, Schriftsteller, Journalist und Bibliophiler (1857-1934).
Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. Montiert auf Albumblatt (223:282 mm) mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Warum bedeutet uns die Lederersche Bismarckstatue am Hamburger Hafen etwas so Gewaltiges? Weil sie der auf eine künstlerische Formel gebrachte Charakterumriß des Mannes und seines Werks ist. Auf welchen Deutschen unserer Tage würde ein ähnliches Kunstwerk passen! [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Fedor von Zobeltitz verkaufte zu Lebzeiten zwei Bibliotheken, die zweite wurde 1921 durch das Deutsche Reich erworben, als Reparationsleistung der Universitätsbibliothek der Stadt Löwen übergeben und dort als eine eigene Sammlung aufgestellt. Koslowsky 385.
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Zola, Émile, French writer (1840-1902).
Autograph letter signed. Paris, 12. XI. 1863.
8vo. 2 pp. In French, to an editor at the republican daily "Le Phare de la Loire" and the monthly "Le monde maçonnique", possibly Victor Mangin (1819-67), concerning Émile Littré’s important "Dictionnaire de la langue française". Zola apologizes to the recipient for sending him the first instalment of the "Dictionnaire" instead of Littré’s "Auguste Comte et la philosophie positive" (Paris, Hachette 1863), explaining that the work on Comte is sold out and that he will send a copy as soon as the second edition has appeared. With respect to the "Dictionnaire", he offers the recipient to keep it, while asking him to "cover up" his responsibility by publishing a longer article on the dictionary in "Le Phare de la Loire" and "also a word" in "Le Monde maçonnique", as well as "twenty lines" in both journals for every new instalment. - After four financially difficult years as a bohemian in Paris, Zola was hired by the publisher Louis Hachette in 1862. Since Zola started as a low-level employee, the embarrassment expressed in the letter might very well be genuine. On the other hand, Zola soon earned Hachette’s respect and trust, rising to an important position in the public relations department of the publishing house. It is therefore not impossible that the "mistake" was part of a publicity campaign for Littré’s dictionary. - On stationery with printed letterhead of Hachette. With minimal browning and two restored tears.
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Zuckmayer, Carl, Schriftsteller (1896-1977).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Berlin, o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, montiert auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Bismarck setzte Deutschland in den Sattel, es ritt hohe Schule, so lange es die Longierleine führte, später ging ihm der Gaul durch [...] Wenn es noch einige traditionelle Kleidungsstücke abwirft, sich frei zur Arbeitsbluse bekennt, dann wird es zu Fuss mächtig vorwärts kommen, und das hohe Ross nicht vermissen [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Carl Zuckmayer gelang der literarische Durchbruch mit "Der fröhliche Weinberg"; seinen größten Erfolg hatte er in den Jahren der Weimarer Republik mit der Uraufführung des "Hauptmann von Köpenick" (1931) am Deutschen Theater in Berlin. Koslowsky 78.
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Zwehl, Hans Fritz von, Jurist und Dramatiker (1883-1966).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Berlin-Dahlem, o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, montiert auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Unerhörten Heldenmut lohnte das Schicksal dem deutschen Volk mit unsäglichem Leid. Wohl uns! Daß plattes Mittelmaß uns erspart blieb, daß wir nicht kosten vom Überfluß, der den Starken entmannt; daß wir Arbeit haben für ein Jahrhundert! Denn nur aus unmenschlichem Leid steigt man zu übermenschlicher Größe empor [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. Koslowsky 171.
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Abbado, Claudio, Dirigent (1933-2014).
Portraitkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
Qu.-8vo.
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Abbado, Claudio, Dirigent (1933-2014).
Portraitphotographie mit eigenh. U. O. O. u. D.
104:146 mm.
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Abbado, Roberto, Dirigent (geb. 1954).
Portraitphotographie mit eigenh. U. O. O. u. D.
104:148 mm.
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Albrecht, Gerd, Dirigent (1936-2014).
Portraitkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
Qu.-8vo.
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Andsnes, Leif Ove, Pianist (geb. 1970).
Portraitphotographie mit eigenh. U. O. O., [März 1999].
149:101 mm.
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Batiashvili, Lisa, Violinistin (geb. 1979).
Portraitphotographie mit eigenh. U. O. O., [2005].
266:202 mm.
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Bender, Paul, Sänger (1875-1947).
Eigenh. Brief mit U. München, 21. VIII. 1938.
1 S. Qu.-8vo. An einen Herrn Alt, dessen Brief ihm nach Kärnten, wo er auf Urlaub war, weitergeleitet wurde, während er aber schon wieder am Rückweg nach München war. "Dabei hat er sich unter verschiedenen Briefschaften versteckt und ich habe zum größten Bedauern seine Erledigung übersehen. Sollte aber Ihr Weg Sie noch einmal nach München führen, so bin ich gerne bereit, nachträglich Ihrem damals ausgesprochenen Wunsch zu entsprechen [...]". - Leicht knittrig und mit kleinen Spuren alter Montage.
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Bernstein, Leonard, Komponist, Dirigent und Pianist (1918-1990).
Portraitkarte mit eigenh. U. O. O., [1969].
8vo.
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Böhm, Karl, Dirigent (1894-1981).
Portraitkarte mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.
8vo.
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Böhm, Karl, Dirigent (1894-1981).
Portraitphotographie mit eigenh. U. O. O. u. D.
139:87 mm.
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Böhm, Karl, Dirigent (1894-1981).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
8vo.
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Boulez, Pierre, Komponist und Dirigent (1925-2016).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
Qu.-8vo.
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Buchbinder, Rudolf, Pianist (geb. 1946).
Portraitphotographie mit eigenh. U. O. O. u. D.
149:101 mm.
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Burt, Francis, Komponist (1926-2012).
Portraitphotographie mit eigenh. U. O. O. u. D.
149:101 mm.
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Bychkov, Semyon, Dirigent (geb. 1952).
Portraitphotographie mit eigenh. U. O. O. u. D.
147:101 mm.
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Caridis, Miltiades, Dirigent (1923-1998).
Portraitphotographie mit eigenh. U. O. O. u. D.
146:103 mm.
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Cerha, Friedrich, Komponist und Dirigent (geb. 1926).
Portraitphotographie mit eigenh. U. O. O. u. D.
149:101 mm.
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Chailly, Riccardo, Dirigent (geb. 1953).
Portraitphotographie mit eigenh. U. O. O. u. D.
248.202 mm.
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Cura, José, Sänger (geb. 1962).
Portraitphotographie mit eigenh. U. O. O. u. D.
203:247 mm.
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Curzon, Clifford, Pianist (1907-1982).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
Qu.-8vo.
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Decker, Hans, Sänger und Organist (1903-1980).
Portraitkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
8vo. Hartungs Künstlerkarte Nr. 3819. - Verso Spuren alter Montage.
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Duhamel, Gustavo, Dirigent (geb. 1981).
Portraitphotographie mit eigenh. U. O. O. u. D.
248:202 mm.
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Elizza, Elisa, Opernsängerin (1868-1926).
Eigenh. Portraitpostkarte mit wiederholter U. O. O., 8. IV. 1918.
2 SS. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Frl. Valerie Neumann: "Das Wort ist Nichts | Die That Alles!". - Die Adressseite etwas angestaubt und fleckig, sonst gut erhalten.
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