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Favre, Jules, French politician (1809-1880).
Autograph letter signed. Rue St. Honoré (Paris), 15. II. 1856.
8vo. 1 p. on bifolium. To one of the directors and thus highest administrators at the Ministry of Justice with a request on behalf of a friend: "Il y a déjà quelques semaines qu'un camarade de province m'a prie de faire au ministère de la Justice une démarche pour savoir ce qui pourrait entraver la nomination d'un Monsieur Matthieu qui a acheté une charge de notaire à Angoulême. Dans le cas où cette affaire ne serait pas finie ou présentait quelque difficulté, je vous serais infiniment obligé de vouloir bien me donner une audience pour que j'en puise conférer avec vous". - Jules Favre had stepped down from all political functions following the coup d'état of Napoleon III in 1851 and returned to his legal profession. As a lawyer, he famously defended Felice Orsini, the Italian revolutionary who tried to assassinate Napoleon III on 14 January 1858 and was executed on 13 March of that year. In April 1858 Favre was elected as one of only five oppositional republican deputies to the legislative assembly. - Traces of folds.
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Heath, Edward, Premierminister des Vereinigten Königreichs (1916-2005).
Gedr. Programm mit eigenh. U. [London, nach dem 11. I. 1973].
20 SS. Bedr. Originalbroschur. 8vo. Programmheft zu einer Inszenierung von Peter Ustinovs Theaterstück "The Unknown Soldier and His Wife" am New London Theatre, in der Peter Ustinov als Erzbischof zu sehen war.
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Marbeuf, Louis Charles René, comte de, French general (1712-1786).
Autograph letter signed. Bastia (Corsica), 25. XII. 1781.
Folio. 1 p. Christmas greetings to a high-ranking French military officer or official: "Recevez je vous supplie, l'hommage des vœux bien sincères que je forme pour votre parfaite satisfaction dans l'armée où nous allons entrer, les témoignages de confiance et d'amitié dont vous avez bien voulu m'honorer, en apuyent [!] la vérité. Je desire ardemment en mériter la continuation, et je ferai toujours tout ce qui dépendra de moi pour l'obtenir." - Louis-Charles-René de Marbeuf had been sent to Corsica with seven batallions in late 1764 to reinforce the remaining Genoese garrisons on the island. The Corsican republicans under the leadership of Pasquale Paoli had declared Corsica's independence from the Republic of Genoa in 1755 and controlled most of the island. In the 1768 Treaty of Versailles, the Republic of Genoa ceded its claims to the island to the French, who immediately undertook the conquest of Corsica. Marbeuf's small force was defeated by Paoli's troops in the Battle of Borgo on 8 October 1768. However, the Corsican Republic was powerless against the large French expeditionary force under the Comte de Vaux that was subsequently deployed to Corsica. Following the decisive French victory in the Battle of Ponte Novu on 9 May 1769, the Comte de Vaux passed the command of the occupational forces back to Marbeuf, who served as Governor of Corsica until the end of his life. He is best known today as a friend of the Bonaparte family and as a mentor of Napoleon, whose education at the military college of Brienne from 1779 was made possible by Marbeuf. - Some browning; insignificant stains and minimal tears.
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Nigra, Constantino, Italian diplomat (1828-1907).
Autograph letter signed. Paris, 3. VII. 1871.
¾ pp. on bifolium. 8vo. To a prefect concerning a countess Sabatelli and her request for a brief audience and certain confidential information: "Je prends la liberté de vous prie de vouloir bien recevoir un instant une de mes compatriotes Mme la Comtesse Sabatelli qui désire avoir l'honneur de vous demander un renseignement confidentiel [...]". - With lithographed letterhead "Légation d'Italie". Includes a wood-engraved portrait of Nigra by Édouard Riou, clipped from a newspaper.
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Serracapriola, Nicola Maresca Donnorso de, Italian diplomat (1790-1870).
2 autograph letters signed. Paris, 6 March and 19 June 1843.
(2+1 =) 3 pp. on single leaf and bifolium. 4to. To the politician Chevalier Emmanuel Arago concerning a permission sought, in an earlier letter by M. Perulli, to dedicate to the queen a composition by a composer named Niglia (?) who has finally completed his piece of music, and about a petition concerning a passport for one M. Colombi whose identity Serracapriola was to investigate. Colombi claims to be Neapolitan; Serracapriola cannot provide him with a Neapolitan passport but may grant him a visa if a French passport is issued: "Je profite de cette occasion pour Vous transmettre la petition de M. Colombi que Vous m'avez laissé pour vous fournir des éclaircissemens sur cet individu [...]" (19 June 1843, with stamp and handwritten response on the verso). Serracapriola introduces Chevalier Quadri, an ophthalmologist who wishes to make Arago's acquaintance: "Le Chevalier Quadri oculiste renommé desire avoir l'avantage de faire votre connoissance, et sachant combien Vous apreciez les personnes aussi distinguées [...]" (6 March 1843).
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Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968).
2 eigenh. Briefe mit U. und 1 eigenh. Postkarte mit U. [Prag] und Tel Aviv, [1927]-1956.
Zus. 4 SS. 8vo. und 1 S. Postkarte. Beiliegend: 1 eigenh. Brief mit U. von Else Brod (Prag, 24. II. 1913, 1 S. auf Doppelblatt, mit eh. adress. Kuvert) sowie die hs. Abschrift eines Gedichts von Max Brod. An den Philosophen Samuel Hugo Bergmann (1883-1975) bzw. an dessen Frau Else (1886-1969): "Liebe Frau Dr. Bergmann, vielen Dank für Brief und Konzertprogramm. Ganz subjektiv kann ich nur sagen, daß ich zu solch einem Konzert mit so viel atonaler Musik nicht gehen würde, - ich ertrage Atonales nur in homöopathischen Dosen. 'Der Wanderer' von Schönberg (aus seiner Frühzeit) ist allerdings gar nicht atonal [...] Lieber Hugo, Ich habe einen Stoß Bücher und Zeitschriften bereitgestellt [...] Das Buch über Schreiber muß ich mir erst selbst beschaffen. Ich glaube: der Verlag ist verkracht. Ich sandte sowohl dir persönlich als auch an die Bibliothek meinen neuen Roman 'Die Frau, n. d. m. sich sehnt'. Hoffentlich gut angelangt? Qui tacet, assentire videtur [...]" [Prag, 1927]. - An Else Bergmann: "Dank für Ihre freundlichen Worte. Wenn ich Sie in letzter Zeit so selten gesehen habe, so ist nur meine allzu starke Inanspruchnahme schuld daran. Es würde mich freuen, wenn Sie mich einmal besuchten [...]" ([Tel Aviv], 27. IX. o. J.). - "Liebe Frau Bergmann, Soeben schreibt mir Klaus Wagenbach, daß er ab Genua hier am Samstag in Haifa einlangt [...] Ich darf also voraussetzen, daß wir Sie entweder Samstag von 6-7, oder Sonntag vor 10 oder 6-7 Nachm. in Ihrer Wohnung vorfinden werden [...]" (Tel Aviv, 12. IV. [1956]). - Der Brief von Else Brod gratuliert dem Ehepaar Bergmann zur Geburt ihres Sohnes Martin (1913-2014, später Professor der Psychologie an der New York University): "Eben von unserer schönen Reise heimgekehrt hören wir, daß unser freundschaftlicher Kreis sich durch ein neues kleines Mitglied vergrößert hat. Möge dieses zu Ihrer Freude heranwachsen! Möge es aus dem heiligen Urgrund der Welt, welchen es eben erst verlassen hat und mit dem es vielleicht noch in geheimnisvoller Verbindung steht, etwas Licht und Gefühl zu seiner eigenen und zu unserer Belehrung herübertragen [...]" (Prag, 24. II. 1913). - Die Abschrift des Gedichts "Bis wir einander verlernen" undatiert, nicht in der Handschrift von Hugo oder Else Bergmann. - Kleine Knitterspuren und Randeinrisse, etwas fleckig, im ganzen wohlerhalten. Aus dem Nachlass der Familie Bergmann.
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Celan, Paul, Lyriker (1920-1970).
12 eigenh. Briefe mit U. Paris, 1949/1950.
Zusammen 26½ SS. auf 16 Bll. 4to und 8vo. Mit 1 eh. adr. Kuvert. Vertraute Briefe an die junge Sängerin Diet Kloos-Barendregt (1924-2015), die Celan im August 1949 auf der Terrasse des Cafés Dupont kennengelernt hatte, wo ihr die "Memoires d'une âne" von Sophie de Ségur vom Schoß gefallen waren. Der 29-jährige Dichter und die 25-jährige Musikstudentin aus Dordrecht waren ins Gespräch gekommen: über ihren Widerstand gegen die deutschen Besatzer, ihre Gefangenschaft und den Mord an ihrem Ehemann Jan Kloos, der im Jänner 1945 in Amsterdam standrechtlich erschossen worden war; über die Ermordung von Celans Eltern, über die Zwangsarbeit und seine Flucht aus Rumänien. Nach ihrer Rückkehr entspann sich ein knapp einjähriger Briefwechsel, von dem zwar nicht ihre eigenen Briefe, dafür aber die hier vorliegenden Celans erhalten geblieben sind. - "Ich weiß nicht, wie spät es jetzt ist, jedenfalls ist es noch Nacht, das heißt es ist noch dunkel, wenn es auch schon Morgen ist - wieviel Uhr also? Umsonst, ich kann es nicht sagen, denn meine Uhr steht still, mein valet de chambre ließ sie gestern beim Aufräumen des Zimmers fallen, ich habe also, wenn ich so sagen darf, keine Zeit - endlich! und die Glocken der Kirchen geben nur schlechten Bescheid, sie sind zu zahlreich [...] sie stimmen nicht überein, ihre Glockenschläge folgen rasch aufeinander, es ist, wenn Du willst, dreißig oder zweiunddreißig Uhr, eine Stunde aus verschiedenstem Silber, ein aufmerksames, hellhöriges Ohr könnte unterscheiden, helles und deutliches von dunklem, undeutlichem Silber trennen und so die Zeit erfahren, aber mein Ohr ist träge, absichtlich, damit meine Hand umso reger wird, wenn mir endlich die Zeit abhanden gekommen ist. All das ist ein Glück für mich, der ich doch mit meiner Zeit nichts Rechtes anzufangen weiß - was tat ich bislang, wenn ich Zeit hatte? Ich wartete auf die Zeit [...] Alles ist zu schwer, weil alles zu leicht ist" (23. VIII. 1949). - "Was ich brauche, was ich so dringend brauche, eben deshalb, weil ich so oft von mir weg muß, auf Reisen gehen muß - und wie unbequem ist dieses Reisen: ich selber bin dabei reglos, wechsle nicht den Ort, die Welt aber saust unter meinen Füßen vorbei! - was ich also brauche, ist das Gefühl, daß es bei all diesem Hin und Her einen Ausgangspunkt gibt, der, wenn er auch nie wieder erreicht werden kann, dennoch bestehen bleibt - ein solcher Ausgangspunkt wären meine Gedichte, wenn ich sie in Sicherheit wüßte, sauber abgedruckt und gebunden" (6. IX. 1949). - "Ich bin im Begriffe, mein Leben anders, hoffentlich besser einzurichten als bisher und meinen, in den letzten Wochen etwas deutlicher werdenden Jahren Rechnung zu tragen. Ich glaube, Du hast mal die Linien meiner Hand angesehen, Diet; so wirst Du Dich vielleicht erinnern, daß meine Lebenslinie zweimal abreißt, um sich in zwei voneinander getrennten kleineren Linien fortzusetzen. Nun, mir will scheinen, daß ich gerade da stehe, wo dies zum zweitenmal geschieht, wo ich mich von mir selber abspalte, Gott weiß zu welchem Zweck. Immer weniger gleiche ich dem verspielten Knaben, der ich so gern war, und - verzeih - ich verschmerze das Unwiederbringliche schwerer als es einem erlaubt sein mag, der zu wissen glaubt, wie ein Auge im Dunkel strahlt" (21. IX. 1949). - "Und über allem, schwebend und dabei doch so lastend, der Alltag, die Rundfahrt durch die Welt des täglichen Brotes. Und unter allem, verborgen, kaum hörbar, aber quälend auf unterirdische Art, der Traum von der Unendlichkeit, nie verwirklicht, kaum geahnt, unerreicht. Und dazwischen: Ich, Paul Celan, ein Mann, der vielleicht doch noch ein Baum wird, wenn der Abend es will [...]" ("Dienstag abend", wohl 29. XI. 1949). - Im linken Rand gelocht und teils mit kleineren Randläsuren, sonst gut erhalten. Paul Celan: Du mußt versuchen, auch den Schweigenden zu hören. Briefe an Diet Kloos-Barendregt. Handschrift - Edition - Kommentar, hg. von P. Sars u. L. Sprooten (Frankfurt a. M., 2002). P. Sars (Hg.), "Alles is te zwaar, omdat alles te licht is". De brieven van Paul Celan aan Diet Kloos-Barendregt. Übs. von C. O. Jellema (Amsterdam, 1999).
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Celan, Paul, Romanian born German-language poet (1920-1970).
"Chanson einer Dame im Schatten". Autograph poem signed ("Paul Celan"). [Paris, August 1949].
Large 4to. German manuscript in brown ink on paper. 1½ pp. on 1 f. An early version of Celan's poem "Chanson einer Dame im Schatten" that was first published in the 1952 poetry collection "Mohn und Gedächtnis": "Wenn die Schweigsame kommt, die die Tulpen köpft: | Wer gewinnt? | Wer verliert? | Wer tritt an das Fenster? | Wer nennt ihren Namen zuerst? | Es ist einer, der trägt mein Haar. | Er trägts wie man Tote trägt auf den Händen. | Er trägts wie der Himmel mein Haar trug im Jahr da ich liebte. | Er trägt es aus Eitelkeit so. | Der gewinnt. | Der verliert nicht. | Der tritt nicht ans Fenster. | Der nennt ihren Namen nicht [...]". - The only discrepancy between this manuscript and the published version concerns the first line where Celan changed "die die Tulpen köpft" to "und die Tulpen köpft". - Celan presented this manuscript as a gift to Diet Kloos-Barendregt in August 1949. Kloos-Barendregt (1924-2015) was a Dutch singer and resistance fighter whose husband had been executed by the Nazis in 1945. During a brief stay in Paris she met Paul Celan by chance at the Café Dupont in August 1949. They immediately formed a connection over their traumatic experiences and losses and started a romantic relationship. - Traces of folds. Minimally creased and minor browning. With punch holes, a paper clip stain to the upper margin, and insignificant tears. Provenance: from the estate of Diet Kloos-Barendregt, Bubb Kuyper auctions, November 2021. P. Celan, Mohn und Gedächtnis (Stuttgart, DVA, 1952). Cf. Paul Celan, Du mußt versuchen, auch den Schweigenden zu hören. Briefe an Diet Kloos-Barendregt. Handschrift - Edition - Kommentar (ed. by P. Sars, Frankfurt a. M., 2002).
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Celan, Paul, Romanian born German-language poet (1920-1970).
"Chanson einer Dame im Schatten". Typescript poem signed in majuscules ("Paul CELAN"). [Paris, August 1949].
Large 4to. 1½ pp. on 2 ff. An early version of Celan's poem "Chanson einer Dame im Schatten" that was first published in the 1952 poetry collection "Mohn und Gedächtnis": "Wenn die Schweigsame kommt, die die Tulpen köpft: | Wer gewinnt? | Wer verliert? | Wer tritt an das Fenster? | Wer nennt ihren Namen zuerst? | Es ist einer, der trägt mein Haar. | Er trägts wie man Tote trägt auf den Händen. | Er trägts wie der Himmel mein Haar trug im Jahr da ich liebte. | Er trägt es aus Eitelkeit so. | Der gewinnt. | Der verliert nicht. | Der tritt nicht ans Fenster. | Der nennt ihren Namen nicht [...]". - The only discrepancy between this typescript and the published version concerns the first line where Celan changed "die die Tulpen köpft" to "und die Tulpen köpft". - Celan presented this typescript as a gift to Diet Kloos-Barendregt August 1949. Kloos-Barendregt (1924-2015) was a Dutch singer and resistance fighter whose husband had been executed by the Nazis in 1945. During a brief stay in Paris she met Paul Celan by chance at the Café Dupont in August 1949. They immediately formed a connection over their traumatic experiences and losses and started a romantic relationship. - Traces of folds. Somewhat creased and minimally browned. With paper clip marks to the upper margin, punch holes, insignificant rust stains and tears. Provenance: from the estate of Diet Kloos-Barendregt, Bubb Kuyper auctions, November 2021. P. Celan, Mohn und Gedächtnis (Stuttgart, DVA, 1952). Cf. Paul Celan, Du mußt versuchen, auch den Schweigenden zu hören. Briefe an Diet Kloos-Barendregt. Handschrift - Edition - Kommentar (ed. by P. Sars, Frankfurt a. M., 2002).
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Celan, Paul, Romanian born German-language poet (1920-1970).
"Rauchtopas". Autograph poem. [Paris, 7 Oct. 1949].
4to. German manuscript in brown ink on paper. 7 lines. An early version of Celan's poem "Auf hoher See" that was first published in the 1952 poetry collection "Mohn und Gedächtnis": "Paris, das Schifflein, liegt im Glas vor Anker: | So halt ich mit dir Tafel, trink dir zu. | Ich trink solang, bis dir mein Herz erdunkelt, | Solange, bis Paris auf seiner Träne schwimmt, | Solange, bis es Kurs nimmt auf den Schleier Klarheit, | Der uns die Welt verhüllt, wo jedes Du ein Ast ist, | An dem ich hänge als ein Blatt, nie als ein Mensch". - Apart from the new title, Celan changed the fifth and seventh lines of the poem ahead of its publication. Instead of "Solange, bis es Kurs nimmt auf den Schleier Klarheit", the published version reads "So lange, bis es Kurs nimmt auf den fernen Schleier", and instead of "An dem ich hänge als ein Blatt, nie als ein Mensch", it reads "An dem ich hänge als ein Blatt, das schweigt und schwebt". - Celan presented this manuscript as a gift to Diet Kloos-Barendregt on 7 October 1949. Kloos-Barendregt (1924-2015) was a Dutch singer and resistance fighter whose husband had been executed by the Nazis in 1945. During a brief stay in Paris she met Paul Celan by chance at the Café Dupont in August 1949. They immediately formed a connection over their traumatic experiences and losses and started a romantic relationship. - Traces of folds. Minimally creased and minor browning. With punch holes. Provenance: from the estate of Diet Kloos-Barendregt, Bubb Kuyper auctions, November 2021. P. Celan, Mohn und Gedächtnis (Stuttgart, DVA, 1952). Cf. Paul Celan, Du mußt versuchen, auch den Schweigenden zu hören. Briefe an Diet Kloos-Barendregt. Handschrift - Edition - Kommentar (ed. by P. Sars, Frankfurt a. M., 2002).
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Cuvillier-Fleury, Alfred-Auguste, French journalist and literary critic (1802-1887).
Autograph letter signed. Palais des Tuileries (Paris), 28. XI. 1834.
8vo. 1 p. To the director or an administrator of the "Hospice des incurables", today known as Hôpital Laennec de Paris, asking for a hospital bed on behalf of a vicomtesse: "J'apprends à l'instant que plusieurs lits se trouvent vacans à l'hospice des incurables. Permettez-moi donc d'appeler de nouveau votre bienveillant intérêt sur Madame V.sse des Renaudières [?], en faveur de laquelle j'avais sollicité à la fin du mois dernier. Je joins à cette lettre la réponse que vous voulûtes bien m'achever alors et qui donna grand espoir à cette pauvre femme [...]". - Cuvillier-Fleury served as the preceptor of the Orleanist pretender to the throne, Henri d'Orléans, Duke of Aumale, from 1827 to 1834. The letter was written just before he joined the editorial board of the "Journal des débats" in 1834. - On stationery with lithographed letterhead: "Éducation de S. A. R. M.er le Duc de Aumale". Traces of folds.
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Grimm, Jacob, German philologist, jurist and mythologist (1785-1863).
Autograph letter signed. [Berlin], 25. Dezember 1850.
8vo. 1 page. With two enclosures (see below). To an unidentified correspondent ("Hochgeehrter Herr College"), reproaching him for ignoring his reminder of a few weeks ago, stressing the trouble this matter has caused him, and stating that he knows no reason why he should not have paid him the six thalers which were due three months ago: "Ich verdiene nicht, dass Sie meinen vor einigen Wochen geschriebenen Mahnbrief unberücksichtigt lassen. Diese Angelegenheit gibt mir so viel Mühe […]". - Together with a copy of a printed speech given by Grimm on the centenary of Schiller's birth ("Rede auf Schiller", Berlin, Verlag der kgl. Akademie der Wissenschaften, 1859), inscribed by Grimm on the upper wrapper to his friend, the jurist and rector of the Humboldt University of Berlin, Adolf August Friedrich Rudorff. Also enclosed is a manuscript note in an unidentified hand itemising some remarks by W. Grimm for the printer ("Bemerkungen von W. Grimm für den Stecher", oblong 8vo, 1 page). - Letter with some small defects to edges. Formerly in the collection of the Berlin pianist and composer Ernst Rudorff, the son of Adolf August Friedrich Rudorff.
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Mann, Klaus, Schriftsteller (1906-1949).
3 ms. Briefe mit eigenh. Korrektur, eh. Zusatz und eh. U. "En-route nach Californien" und New York, 26. VII., 26. XI. und 31. XII. 1946.
3½ SS. auf 3 Bll. 4to. Mit 3 ms. adr. Kuverts. An Rudolf Schott in Rom über eine geplante Serie von "Stadt-Biographien": "Es soll eine ganze Serie von Stadt-Biographien eröffnen: wenn ich brav bin, darf ich vielleicht auch noch Shanghai oder Stalingrad bearbeiten [...] Aber etwas Material über derzeitige Kulturverhältnisse werde ich wohl doch noch brauchen. Also, wenn ich bitten darf, einige Mitteilungen über zeitgenössische Kunstmaler und Kurtisanen, Dichter, Komponisten, Philosophen, und sonstige Originale? [...]" (26. VII. 1946). - Zu Schotts verspätetem Brief, Manns Geburtstag und weiterer Arbeit an der Stadtbeschreibung Roms: "Ihr Brief [...] muss den ganzen Weg zu Fusse gelaufen sein, wie jene Brieftauben, die dummen Ludersch, die ganz blutig und zerlumpt eintrafen [...]" (26. XI. 1946, unterschreibend: "Ihr hochbejahrter Klaus [Gregorius redivivus]"). - Schwierigkeiten mit dem Verleger Dagobert D. Runes; Schott solle einen Brief über die gemeinsame Arbeit und bereits verrechnete Summen aufsetzen, diesen erst beim Press Attaché der U.S. Embassy verifizieren und dann an Manns Anwalt Sidney Fleisher senden: "Der Runes ist ein 'Riesenschwein', wie Emil Preetorius (selber eines seiend) von anderen zu sagen pflegte, Es mag zu einem Prozess kommen. Das Erscheinen des (halb-abgeschlossenen) Buches dürfte sich verzögern [...] Nie wieder 1946!! [...]" (31. XII. 1946). - Mit wenigen kleinen Randläsuren.
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Mary, Jules, French novelist (1851-1922).
Autograph letter signed. Bracieux, 16. VII. 1891.
Small 8vo. 1 p. on bifolium. To a fellow writer, informing him that he will receive copies of his recent novel "La Course au bonheur" and asking him to read the book: "Vous recevrez prochainement si vous ne les avez reçus déjà, des exemplaires de mon dérnier roman du figaro, La Course au bonheur. Voudrez vous être assez - je ne dirai pas seulement aimable, mais surtout complaisant pour le parcourir? Il n'est pas long. Ce sera vite fait. Et je vous en serait reconnaissant". - As Mary states, "La Course au bonheur" appeared in "Le Figaro" between 3 and 26 June. The letter probably relates to its publication in book form later that year. - Minimal browning.
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Bradbury, Ray, American author and screenwriter (1920-2012).
Series of eleven typed letters and one postcard signed. Los Angeles, 1955-1986.
4to and oblong 8vo. Altogether 10½ pp. on 13 ff. Series of 11 typed letters and one postcard signed to Francisco ("Paco") Porrúa, his Spanish-language translator and publisher, beginning by thanking him for his copy of "Cronicas Marcianas" with the prologue by Borges ("my wife speaks highly of your careful and sensitive work on this [...] I await publication of EL HOMBRE ILUSTRADO, happily [...]", 6 Nov. 1955), the next speaking of his father's death but pleased at the reception of the "Martian Chronicles" ("Rarely have I been treated so well in my own country [...]", 39 March 1958), talking of writing a screenplay of "And The Rock Cried Out" directed by Carol Reed, the Jean-Louis Barrault adaptation of the "Martian Chronicles", and visiting the set of "Fahrenheit 451" directed by Truffaut, discussing the possibility of producing two of his plays in Buenos Aires ("a startling evening, of great contrast", 17 March 1962), asking for the publication of hardcover editions of his works in Spain (on a letterhead depicting the Illustrated Man, 24 Aug. 1971), sending a list of his works so they can be published in the right order, and other business matters: "Yes, I have written one other play which you have not seen. It is THE DAY IT RAINED FOREVER. I am sending you a copy under separate cover. I am happy to hear that you may publish a book of my plays, which would delight me. For now, I am on my way to London to visit the set of FAHRENHEIT 451 now in film production starring Julie Christie and Oskar Werner and directed by FRANCOIS TRUFFAUT [...]" (17 Feb. 1966). - Small creases, marks and dust-staining, six holes punched for filing. Provenance: Francisco Porrúa; thence by descent to his son.
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Rilke, Rainer Maria, Dichter (1875-1926).
Eigenh. Brief mit U. ("R. M. Rilke"). [Wohl München], 23. V. 1918.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Ophthalmologen, Okkultisten und Schriftsteller Rudolf Tischner (1879-1961): "Es ist überaus gütig, daß Sie mich auch an den neuen Versuchen wieder wollen theilnehmen lassen. Eine (allerdings geringe) Möglichkeit besteht, daß ich morgen aufs Land fahren sollte, dann müßte ich den Abend leider versäumen. Bin ich aber, wie ich nun hoffe, in der Stadt, so werde ich mich pünktlich um acht (diese Stunde ist doch wieder gemeint?) bei Ihnen einstellen […]". - Etwas fleckig.
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Chávez, Carlos, Komponist (1899-1978).
Ms. Brief mit eigenh. U. [Mexico City], 8. VIII. 1941.
1 p. 4to. An Mabel Schirmer, Gattin des Musikverlegers Robert Schirmer und enge Vertraute von George Gershwin: "I have been trying to get in touch with you this morning to see if you could have lunch with me today and I was informed in the Hotel that you were out to Toluca. Now, if you would be back in time, would you like to come to my concert tonight? I am enclosing 3 tickets [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Adresse. Etwas fleckig und gebräunt sowie mit unbedeutenden Faltspuren.
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Drdla, Frantisek (Franz) Alois, Konzertviolinist und Komponist (1868-1944).
2 eigenh. Briefe mit U. Wien, 17. XI. 1929 und 10. III. 1931.
(2+2 =) 4 SS. auf 2 Doppelbll. 4to. Mit Beilage (s. u.). Beide Briefe an seinen Freund, den Violinisten Mischa Elman. Zu grandiosen Wiener Kritiken nach einem Auftritt Elmans, Drdlas Grippeerkrankung und mit Grüßen an den Pianisten Marcel van Gool: "Wenn es auch überflüssig ist, es zu schreiben, so hat es mich persönlich sehr gefreut, dass auch die Kritiker, die zum erstenmale sehr oberflächlich geschrieben, es auch einsehen, dass Sie einen der Allergrössten vor sich haben [...]" (17. XI. 1929). Für Drdla sei eine Mitgliedschaft in der amerikanischen Autorengesellschaft leider unmöglich und er warte auf einen Vertrag mit derselben, erneut zu einer überstandenen Grippe und mit der Ankündigung der Übersendung seines eben beendeten Trios: "Nun kann ich aber hier nicht austreten, in Österreich, da in den Statuten enthalten ist, dass man 10 Jahre nach dem Austritt hier die Werke verwalten lassen muss [...]" (10. III. 1931). - Beiliegend ein Werbefaltblatt mit Kompositionen Drdlas, Photoportrait, faksimiliertem Musikzitat und faksimilierter U.
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Genée, Richard, Komponist, Kapellmeister und Librettist (1823-1895).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 22. X. o. J.
1¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Wohl an einen jungen Kollegen: "Verzeihen Sie, wenn ich erst heut dazu komme Ihr Schreiben zu beantworten, welches mir hieher nach Berlin nachgesendet wurde, wo mich vielfache Geschäfte noch immer zurückhalten; in 14 Tagen hoffe ich in meinem Heim (Pressbaum bei Wien) zu sein, wo ich mehr Ruhe habe u. gern Ihr Werk durchsehen, - Ihnen dann aufrichtig meine Ansicht darüber mittheilen will [...]".
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Grünfeld, Alfred, Pianist (1852-1924).
Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. Marienbad, 3. IX. 1905.
193:130 mm auf etwas größerem Untersatzkarton. Portrait en face aus dem Atelier des k. u. k. Hof-Photographen J. F. Langhans mit dessen gedr. Signet am Trägerkarton: "Der liebenswürdigsten aller Frauen, Frau Bertha von Kubiczky, in alter treuer Verehrung und Freundschaft". - Stellenweise gering fleckig, sonst sehr gut erhalten.
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Huml, Vaclav, Komponist (1880-1953).
Eigenhändiges Gedicht mit Unterschrift. Mährisch-Ostrau/Ostrava, 1. XII. 1924.
1 S. 8vo. In tschechischer Sprache.
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Kodály, Zoltan, Komponist (1882-1967).
Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O., um 1960.
205:254 mm. Bei Tisch im Gespräch mit seiner ehemaligen Schülerin, der Pianistin Dorothy Parrish, der die Aufnahme auch gewidmet ist.
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Lehár, Franz, Komponist (1870-1948).
Eigenhändige Grußadresse mit U. Paris, Oktober 1935.
½ S. Folio. Für den Komponisten, Konzertveranstalter und Musikkritiker Pierre Octave Ferroud: "A monsieur P. O. Ferroud | En témoignage de reconnaissante sympathie de la musique austro-hongroise à la critique francaise". - Lehár hielt sich zu jener Zeit in Paris auf, um eine Aufführung seiner Operette "Schön ist die Welt" (ihrerseits eine Neufassung der 1914 uraufgeführten Operette "Endlich allein") unter seinem Dirigat vorzubereiten. - Leicht angestaubt und mit kleinen Radnläsuren.
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Marschner, Heinrich, Komponist (1795-1861).
Eigenh. Brief mit U. ("H. Marschner"). H[annover], 24. IX. 1857.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Launige Zeilen an einen Freund über aktuelle Ereignisse, u. a., dass er von seinem Freund Michael Dumont versetzt worden sei, der ihn eigentlich anlässlich der Teilnahme an einer Papierfabrikantenversammlung hatte besuchen wollen. Dem Adressaten sendet er ein Exemplar von den "Charakterstücken f. Pf." (wohl Op. 105 von 1840) als "ein öffentliches Zeichen meiner freundschaftlichen Hochachtung [...] Vermagst Du über den Inhalt etwas Günstiges zu sagen, so thue es, mindestens im Interesse des Verlegers". Eine amüsante Passage nimmt Wagner aufs Korn: "Unsre Kunstkneipe schlendert so fort in der alten Manier u. wagnert recht wacker. Am 18ten war der Holländer u. am 20ten der Tannhäuser. Dafür nun soll am 27ten der Lohengrin gegeben werden. Das Publicum stöhnt u. seufzt u. das Orchester reißt sich aus Verzweiflung alle Haare aus u. wird täglich glatzköpfiger [...]." Marschner hatte die Opern wohl selbst in Hannover einstudiert, wo er Generalmusikdirektor am Königlichen Hoftheater war. - Einige Einrisse fachmännisch restauriert.
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Wagner, Cosima, Tochter Franz Liszts und zweite Gattin von Richard Wagner (1837-1930).
2 eigenh. Briefe mit U., 1 eh. Brief, und 1 eh. Briefkarte. Bayreuth, 1873-1878.
Zus. 8 SS. auf 4 Einzelbll. und 1 Doppelblatt. Beil. 3 Bll. Photoreproduktionen und ms. Transkription eines der Briefe sowie 2 Photoreproduktionen u. ms. Transkription eines eh. Briefes mit U. von Richard Wagner. 4to, 8vo und qu.-12mo. Interessante Korrespondenz mit dem Möbelfabrikanten J. A. Eysser über die Ausstattung der Villa Wahnfried. - Über die Verzierung einer Zimmerdecke mit Rosen: "Fräulein Meyer setzt 25 Pf. an für Herstellung der 12 Rosen, ich möchte nun wissen wie viel dutzend für den Plafond gebraucht werden würden um mir einen Begriff des Preises des Plafonds zu machen [...]" ([1. III. 1878]). Bereits einige Jahre zuvor hatte sie vergeblich wegen der Gestaltung des Plafonds angefragt: "Euer Wohlgeboren bedauere ich sehr mittheilen zu müssen, dass, da Sie mich Monate lang ohne Nachrichten gelassen haben, ob und wann Sie die Decke mir ausführen könnten ich mich bei der Eile die es mit unserem Einzuge hat, an einen anderen Bildhauer habe wenden müssen. Ich sehe mir Ihre Probe an um Sie meinem Manne bei etwaigen Arbeiten des Theaters zu empfehlen [...]" (6. XI. 1873). - Mit der Bitte, einen Brief an den Stofffabrikanten Le Mire zu übersenden: "Frau Richard Wagner ersucht Herrn Eyser diesen Brief an Herrn Le Mire, worin sie anzeigt, dass die Muster nicht angekommen sind zu unterzeichnen und abzusenden, auch die Anzahl der Meter hinein zu schreiben welche sie für eine halbe Portiere der kleinen Thüre (nicht bis zur Decke) und für den Kleinen Bilder Vorhang gebrauchen wird [...]" (o. O. u. D.). Cosimas Brief an Le Mire in französischer Sprache liegt bei: "Je crois devoir vous prévenir que les échantillons annoncés il y a huit jours ne sont point encore arrivés [...]". - Der in Photokopie enthaltene Brief Richard Wagners an Eysser betrifft das Auftragsstorno eines Schreibtisches für Cosima. - Einige unbedeutende Randeinrisse.
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Einstein, Albert, German physicist and Nobel laureate (1879-1955).
Typed letter signed. Princeton, NJ, 3 April 1945.
4to. ¾ page. In German. To the gastroenterologist Isidor Held (1876-1947), thanking him for the gift of a book by Upton Sinclair (probably "Dragon Harvest"), "from which I see how the machinery of world politics is reflected in his brain" and looking forward with hope and trepidation to what will follow the defeat of Nazi Germany: "I am happy with the progress the Germans have made and tremble before the next chapter [...]" (transl.). - Einstein had befriended Held, an Austrian-born physician settled in New York, through their joint efforts to help scientists and doctors escape Nazi Germany. The two men were by this time watching the collapse of Nazism and hoping that a new peaceful German leadership would emerge from the ashes of war, although Einstein here expresses his fear for the future of Europe. Held appears to have sent Einstein a copy of the latest Upton Sinclair novel, "Dragon Harvest" (1945), which was set during the period between the Munich Crisis and the Fall of Paris. It is not clear if Held had realised that Einstein and Sinclair knew each other; Einstein had contributed a preface to Sinclair's "Mental Radio" (1930), and Sinclair made Einstein a friend of his fictional hero Lanny Budd, an American socialist. - On stationery with blindstamped letterhead. Slightly spotty and wrinkled.
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[Album amicorum].
"Denkmal guter Freunde". Stammbuch des Carl Christian Merian. Schwerin, Halle, Leipzig, Berlin, Wernigerode u. a. O., 1759-1761 sowie 1792.
Qu.-8vo (106:173 mm). 322 SS. mit 205 Einträgen. Lederband der Zeit mit Rückenvergoldung, Rückenschildchen und Deckelvergoldung. Dreiseitiger Goldschnitt; Kattunpapiervorsätze. Die Beiträge in deutscher, lateinischer, griechischer und hebräischer Handschrift auf Papier, darunter einige Einträge aus der Zeit des Theologiestudiums des Stammbucheigners und späteren Pfarrers Carl Christian Merian (1737-1808) in Halle von mehreren Frauen bzw. Ehepaaren und einigen Personen in Verbindung zu den Franckeschen Stiftungen zu Halle. - Allen voran zu nennen ist der Moralphilosoph und Dichter Christian Fürchtegott Gellert (1715-69), der ein Widmungszitat nach Ciceros "De amicitia" beisteuert: "Fructus ingenii omnisque praestantiae maxime tum capitur, cum in proximum quemque confertur", Leipzig, 9. X. 1759). Unter den weiteren, teils namhaften Beiträgern finden sich Nathanael Ephraim Blanckmeister (1726-88, Pastor), Georg Christian Bodinus, Philipp Adolph Böhmer, Jakob Gottfried Bötticher ("Oberaufseher des Hällisch Waisenhausischen Buchladens", 1692-1762, seine Portraitsammlung 1756 der Bibliothek des Waisenhauses geschenkt), Andreas Cyriacus Breithaupt (Pfarrer, 1705-80), Andreas Elias Büchner (Mediziner, Professor in Halle, später Präsident der Leopoldina, 1701-69), Christian August Crusius (Philosoph, Theologe, 1715-75), Johann Peter Eberhard (Arzt, Theologe, Mathematiker und Physiker, Mitglied der Leopoldina, 1727-79), Sebastian Andreas Fabricius, Johann Justinus Gebauer (Verleger in Halle, 1710-72), Gottfried Gutjahr, Gottlob Friedrich Hillmer, Johann Friedrich Joachim (Jurist, Historiker und Numismatiker, 1713-67), Christian Ludwig Klotz, Gustav Krampe, A. von Krosigk, Köthen (13. V. 1759), Johann Christoph Kühnau (Berlin, 19. IX. 1792, Kirchenmusiker und Komponist, Kantor an der Dreifaltigkeitskirche in Berlin, 1735-1805) und Wilhelmine Kühnau ("Zum Andenken der heute in der Dreifaltigkeitskirche gehaltenen schönen Predigt"), Johann Joachim Lange (1698-1765, Mathematiker, Dichter, Mineraloge), Christian Gottfried Mathesius (Theologe, 1714-80), Georg Friedrich Meier (Philosoph, Ordinarius, Mitglied verschied. gelehrter Gesellschaften, 1718-77), Johann Valentin Polack, Friedrich Eberhard Rambach (1708-75, seit 1756 in Halle als Pastor an der Marktkirche und Superintendent im ersten Saalekreis), J. P. Raspe, Sanfftleben, Benjamin Schultze (Halle 17. X. 1759, Missionar in Südindien, 1689-1760), Friedrich Magnus von Solms (1. XI. 1759), M. von Sperlingen, Johann Christian Stemler (Theologe, 1701-73), Christoph Wolle (Theologe, 1700-61), sowie Johann Christoph Unzer (1714-73), "HochGräfl. Stollberg. Leib-Medicus", mit seiner Frau Sophie Charlotte. - Merian wurde erst Pfarrer in Bruderdorf und später in Dassow. - Einband beschabt. Drei Bll. am Anfang mit biographischer Notiz zum Eigner in blauer Tinte, das erste Blatt nahe am Bug entfernt. Teilweise schwach bräunlich, Tinte vielfach stärker durchschlagend.
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Elisabeth ("Sisi"), Empress of Austria (1837-1898).
Autograph letter signed. Gastein, 21 Aug. 1886.
8vo. 2 pp. on a bifolium. In German. With printed letterhead of the "Villa Meran". Kind words written from Gastein, where she was spending her summer holidays, to the just-departed German Emperor Wilhelm I, whom Franz Joseph met in Gastein, Salzburg or Ischl almost every year since 1871, in spite of the fact the neither ruler felt very kindly toward the other (cf. Vocelka, Franz Joseph I [2015], p. 244): "Would your Majesty permit me to send you these flowers from our Alps, in remembrance of the happy hours which I had the enjoyment of spending here with you. I remain in fond love, your Majesty's much devoted Elisabeth". - Archduke Johann had the Villa Meran built for the frequent summer sojourns he spent there with his wife Anna Plochl; Elisabeth used the Villa, which boasted its own hot springs, from 1886 onwards.
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Mary of Hungary, Queen of Hungary and Bohemia and governor of the Habsburg Netherlands (1505-1558).
Letter signed. Brussels, 4 July 1553.
Folio (325 x 295 cm). French manuscript on paper. 1 p. Traces of folds; lacking seal. Letter by Mary of Hungary, sister of Emperors Charles V and Ferdinand, written as governor of the Low Countries to the prior of the Lier Charterhouse (Kartuize Sint Katharina op de Berg Sinai near Antwerp), demanding payment of 3000 guilders in the name of Charles V. At the time, France had joined sides with the German princely opposition against the Emperor; the sum is a part payment of various French friars' assets owned by the monastery but which martial law required to be seized for the ruler: "Religieuses personnes chers et bien amez, ayant entendu que vous avez en vos mains quelques deniers appertenans a aucuns de vostre. Religion Residens en france, Lesquelz par droict de guerre apertiennent a lempereur mon seigneur, Nous vous Requerons et de par sa ma[jes]te ordonnons, que vous vous trouvez Icy apportant avec vous les comptes et deniers procedant du Revenu des biens apertenans auscy [...]". - Addressed on verso to "Religieuses personnes, nos chers et bien amez frers (?) prieur et procurateur des chartreux a lyere". A few cracks in the paper from intersecting folds, but altogether well preserved.
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Rilke, Rainer Maria, Dichter (1875-1926).
Eigenh. Brief mit U. ("R. M. Rilke"). Le Prieuré d'Etoy, Canton de Vaud, Suisse, 21. V. 1921.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Ophthalmologen, Okkultisten und Schriftsteller Rudolf Tischner (1879-1961), dessen zwei letzte Nachrichten ihm "vom Miether meiner Münchner Wohnung (es werden nächstens zwei Jahre, daß ich in der Schweiz bin)" nachgesandt worden seien, so dass er sie erst jetzt beantworten könne: "Ich weiß es sehr zu schätzen, daß Sie sich meiner erinnert haben, bitte, bleiben Sie dabei, mich nicht aufzugeben [...]". Weiters über seine parapsychologische Beschäftigung mit den Arbeiten von William Jackson Crawford, Albert von Schrenck-Notzing, Theodore Flournoy und Waldemar von Wasielewski: "Außerordentlich wichtig sind die Entdeckungen Crawford's, gegen die ich - ich kann es nicht leugnen - zunächst den gleichen Widerwillen empfand, wie seinerzeit gegen Schrenck-Notzing's Materialisations-Phänomene, - aber nun ist diese Sache längst keine Geschmackssache mehr und man wird sich - tant bien que mal - dem Ergebnis dieser übereinstimmenden Forschungen unterwerfen müssen [...] Ich habe mir gestern Flournoy's Bücher bestellt und freue mich, nächstens die Schriften des Herrn von Wasielewski zu lesen; Sie sehen also, es fehlt uns nicht an contact (wenn es nicht unbescheiden ist, soviel zu sagen [...]".
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Thomas, Dylan, Welsh poet and writer (1914-1953).
Autograph letter signed. Boat House, Laugharne, Carmarthenshire, 15. VII. 1953.
8vo. 1 page. To Kathleen Delvev, apologising for not writing sooner, as he has been away, thanking her but declining her invitation to speak at the Taunton Book Club: "Thank you for your invitation to come to the Taunton Book Club, but I'm afraid I won't be able to accept it as I shall be going to the States, fairly soon, I think, and don't know when I shall return: all my plans are in such a muddle at the moment [...]". - Thomas undertook four tours of America between 1950 and 1953. Here he writes in July 1953, fresh from his third visit, where he performed a "work in progress" version of Under Milk Wood, initially as a solo piece at Harvard and then at the Poetry Centre in New York with a full cast, when he gave his rewritten lines to the actors just minutes before the play began. During this tour he also began his affair with Elizabeth Reitell, the assistant of poet John Brinnin. - The following months back home, when this letter was written, were characterised by heightening tensions with his wife Caitlin and his increasingly unpredictable behaviour, fuelled by a desperate need to escape his situation ("all my plans are in such a muddle"). Encouraged by promises of more performances at the Poetry Centre and a month collaborating with Stravinsky in California, he returned to New York in October - "to Reitell, and exhaustion. Drinking heavily, he became ill and intermittently deranged about the time of his thirty-ninth birthday at the end of the month. On 4 November a doctor unwisely sedated him by injecting half a grain of morphine, which was to prove fatal" (Paul Ferris, ODNB). - Kathleen Delves was the secretary of the Taunton Book Club in the 1950s and, on hearing Dylan Thomas was available for public engagements, she invited him to speak. His reply has been retained in the family until now. It is unpublished, not appearing in the Collected Letters (ed. Paul Ferris, 2000). - Some spotting.
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Berlioz, Hector, Komponist (1803-1869).
Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. ("H. Berlioz"). O. O., um 1839.
190:427 mm. In roter Leinenkassette (320:455 mm) mit Deckelschildchen. Sehr ansprechendes, großformatiges Albumblatt: Sieben 6/8-Takte Adagio in dreizeiligem System für "Flutes et Clarinettes", "Violons" und "V[iolonc]elli C[ontre]Basses" aus der Liebesszene von "Romeo und Julia": "Phrase de la scène d’amour de Roméo et Juliette Symphonie avec chœurs". - Die Ränder etwas gebräunt und fleckig, sonst tadellos erhalten.
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Darnaut, Hugo, Maler (1851-1937).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, Jänner 1936.
1 S. Qu.-8vo. "Mit Freude komme ich Ihrem freundlichen Wunsche nach [...]". - Verso gering fleckig. Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-71).
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Holzmeister, Clemens, Architekt und Bühnenbildner (1886-1983).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O., 6. X. 1930.
Qu.-8vo. Verso gering fleckig. Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-71).
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Kasimir, Luigi, Graphiker (1881-1962).
Albumblatt mit eigenh. U. Grinzing (Wien), November 1930.
Qu.-8vo. Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-71).
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Koni, Nicolaus, painter and sculptor (1911-2000).
Autograph quotation signed. Vienna, 1 March 1936.
Oblong 8vo. 1 p. Inscribed to the Viennese lawyer Max Bettelheim (1912-71): "Dr. Max Bettelheim zur freundlichen Erinnerung an Nicolaus Koni".
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Benes, Eduard, Politiker (1884-1948).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-71).
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Brüning, Heinrich, Politiker und Reichskanzler (1885-1970).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
8vo. Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-71).
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Byrd, Richard, naval officer and polar explorer (1888-1957).
Autograph signature. No place or date.
Oblong 8vo. With a small ink smudge and slight duststaining. From the collection of the Viennese lawyer Max Bettelheim (1912-1971).
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Capablanca, José R., Cuban chess player (1888-1942).
Autograph signature. No place or date.
8vo. On a newspaper clipping (86 x 118 mm), mounted on slightly larger cardboard. From the collection of the Viennese lawyer Max Bettelheim (1912-71).
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Coudenhove-Kalergi, Richard, Politiker und Publizist (1894-1972).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
8vo. Mit Blindstempel des Ateliers Trude Fleischmann, Wien. - Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-71).
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Eckener, Hugo, Luftschiffpionier (1868-1954).
Eigenh. Portraitpostkarte mit U. O. O. u. D.
8vo. "Nicht gerade geschmeichelt!" - Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-71).
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Grünhut, Karl Samuel, Jurist (1844-1929).
Albumblatt mit eigenh. U. Wien, 19. IX. 1929.
Qu.-8vo. Papierbedingt etwas gebräunt. Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-71).
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Hedin, Sven, Asienforscher (1856-1952).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.
Qu.-8vo. Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-71).
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Muzzey, David Saville, American historian (1870-1965).
Autograph signature. No place, 1. II. 1939.
Oblong small 8vo. Margins slightly browned. From the collection of the Viennese lawyer Max Bettelheim (1912-71).
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Piffl, Friedrich, Erzbischof von Wien (1864-1932).
Portraitpostkarte mit eigenh. Wahlspruch und U. verso. Wien, 23. I. 1932.
½ S. 8vo. "Labori, non honori!" - Mit Blindstempel des Ateliers Paul de Frenes, Wien. - Gering fleckig. Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-71).
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Renner, Karl, Politiker (1870-1950).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.
Qu.-8vo. "Dr. Karl Renner / Staatskanzler a. D.". - Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-71).
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Roosevelt, Eleanor, first lady of the United States from 1933 to 1945 (1884-1962).
Autograph signature. No place or date.
Oblong small 8vo. From the collection of the Viennese lawyer Max Bettelheim (1912-71).
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Roosevelt, Eleanor, first lady of the United States from 1933 to 1945 (1884-1962).
Autograph signature. No place or date.
Oblong small 8vo. From the collection of the Viennese lawyer Max Bettelheim (1912-71).
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Schneider, Hannes, Skipionier und Schauspieler (1890-1955).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O., 25. VIII. 1930.
Qu.-8vo. Aufnahme aus dem Atelier G. Schubert in St. Anton/Arlberg. Aus der Sammlung des Wiener Anwalts Max Bettelheim (1912-71).
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