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‎Kirsten, Wulf, Lyriker (geb. 1934 )‎

‎fahrt durch Mähren. Mit einer Grafik von Tom Tritschel.‎

‎o.J. Warumbronn, Christan-Wagner-Gesellschaft, 1984, Fol. 4 Seiten.‎

‎Nr. 14 von 100 Exemplaren, eigenh. signiert und datiert "Wulf Kirsten 6. Dezember 1984". - 4. Einblattdruck der Christian-Wagner-Gesellschaft.‎

Referentie van de boekhandelaar : 59798

‎Kinau, Rudolf, Schriftsteller (1887-1975)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Hamburg-Finkenwerder, 30. VI. 1955, 8°. 1 Seite.‎

‎An Jutta Lipper in Neubeckum: "[...] Den 13. 9. fang ik wedder mit Reisen un Vörlesen an [...] As 'Honorar' mütt ick düssen Winder 60,- DM un de Reis' reken [...]"‎

Referentie van de boekhandelaar : 59869

‎Kempff, Wilhelm, Pianist und Komponist (1895-1991)‎

‎Porträtfotografie (Harcourt, Paris) mit eigenh. Beschriftung und U. am weißen Unterrand.‎

‎o.J. Ohne Ort (Ammerland), Ostern 1957, 15 x 10 cm. 1 Seite. - "Gute Besserung!".‎

Referentie van de boekhandelaar : 59893

‎Kaulbach, Hermann, Maler (1846-1909)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "Hermann Kaulbach".‎

‎o.J. München, 9. V. 1871, 8°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An einen Herrn: "[...] Seien Sie unbesorgt, ich werde mein Bild so ausführen, daß Sie gewiß Ihren raschen Entschluß nicht bereuen werden. - Ich denke bis Ende Juli damit fertig zu werden, oder wünschen Sie, daß ich Ihnen zuerst das kleinere zusende? [...] Bevor mein großes Bild in die Hände des künftigen Besitzers übergeht, wünschte ich sehr, daß dasselbe noch ausgestellt würde, und zwar, wenn irgend möglich, 8-14 Tage in Berlin. Die Herrn Defregger und Gysis lassen sich Ihnen bestens empfehlen [...]"‎

Referentie van de boekhandelaar : 59787

‎Kapff, Sixt Karl von, Theologe und Pietist (1805-1879)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. "Kapff".‎

‎o.J. Stuttgart, 17. V. 1865, Qu.-Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎"Bleibet in Mir und Ich in euch! (Joh. 15,4.) | Diesem tiefen innhaltsreichen Wort des HErrn, in dem Gesetz und Evangelium aufs schönste enthalten ist, sei das erste Blatt dieses Albums gewidmet! Er der für uns gekreuzigte und auferstandene Heiland sei allezeit Deines Herzens Freude, Deines Wandels Richtschnur, deines Lebens Hoffnung! In Ihm ist Leben und volle Genüge. Seinen reichen Segen und himmlischen Frieden Dir von Herzen würschend Dein teuer Lehrer [...]" - Kapff hat die Evangelische Kirche in Württemberg maßgeblich gestaltet. - Beiliegend ein dreiseitiger Brief von Rudolf von Kapff, Theologe (1876-1954), dat. 1942.‎

Referentie van de boekhandelaar : 59850

‎Jünger, Ernst, Schriftsteller (1895-1998)‎

‎Briefabschnitt mit eigenh. U. "Ernst Jünger".‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr (ca. 1950), 14 x 11 cm.‎

Referentie van de boekhandelaar : 59944

‎Schadewaldt, Wolfgang, Altphilologe (1900-1974)‎

‎5 Sonderdrucke mit eigenh. Widmungen und U. (Paraphe) "W.S.".‎

‎o.J. (Tübingen), 8. VI. 1968 bis 19. III. 1972, 8°. Zusammen ca. 57 Seiten. Geheftet..‎

‎"Für Ernesto ..." - Antikes und Modernes in Schillers Braut von Messina (1969). - Nachruf auf Bernhard Schweitzer (1966). - Rezension zu "Schadewaldt, Griechisches Theater". - Humanidad y Tecnica (1966). - Über Mimnermosis (1972). - Beilagen.‎

Referentie van de boekhandelaar : 59817

‎Sayn-Wittgenstein-Hohenstein, Adolph Ernst von, Diplomat und Politiker (1783-1856)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Darmstadt, 20. II. 1832, 4° (23,5 x 19 cm). 2 1/2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An einen Freund in Wien wegen einer Ordensverleihung (siehe unten) und mit Überdruss über sein Amt: "[...] Mit dem besten Willen von der Welt kann man ja doch nichts wirken. Niemand hört, alles schläft, nur unsere Gegner nicht, und mit diesen Mißständen fühlt man sich nur glücklich, wenn man seinen Garten bebauen kann. Ich gehe dieses Jahr nicht nach Wien, in mancher Hinsicht ist es mir lieb, obwohl ich ungern die Freude entbehre Sie zu sehen [...]" - Wittgenstein war Diplomat und Mitglied der Ersten Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen. - Beiliegt: Adolf von Drachenfels, hessischer Diplomat in Wien (1795-1863). Eigenh. Brief mit U. Wien, 9. II. 1832. 8°. 2 1/2 Seiten. Doppelblatt mit Adresse und Lacksiegel. - An Adolph von Sayn-Wittgenstein in Darmstadt wegen der am 11. Januar 1832 datierten Verleihung des Ritterkreuzes I. Klasse des Ludewigsordens.‎

Referentie van de boekhandelaar : 59791

‎Sainte-Beuve, Charles-Augustin, Schriftsteller (1804-1869)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, 8°. 1 Seite.‎

‎"Recevez, Monsieur, mes remerciemens et mes complimens bien sincères pour la lecture de votre savant et ingénieuse dissertation; j'y trouve un interêt tout particulier par le gout que j'ai de ce qui regard ce grand siècle [...]" - Nietzsche schrieb an Ida Overbeck am 18. August 1880 begeistert von Sainte-Beuve.‎

Referentie van de boekhandelaar : 59940

‎Hauptmann, Carl, Schriftsteller (1858-1921‎

‎Gedichttyposkript (15 Zeilen) mit eigenh.U.‎

‎o.J. Ohne Ort, Ohne Jahr, Fol. 1 Seite.‎

‎"Mich selber! | Ich will mich selber finden | im flüchtigen Erdengang - | was anderes nie ergründen | ich will mich selber künden | in meinem Seelenklang ..." - Gedruckt in: "Das Suchen der Zeit. Blätter deutscher Zukunft. Hrsg. von Friedrich Daab und Hans Wegener. Bd. 2. Berlin 1904.‎

Referentie van de boekhandelaar : 59803

‎Heim, Karl, Theologe (1874-1958)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Prenzlau, 20. VIII. 1906, 8°. 4 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An den Missionar, Afrikanist und Bibelübersetzer Jakob Spieth (1856-1914): "[...] Vor mir liegt Ihr großartiger Band 'Ewe-Kunde' [...] Ich habe mich in den wenigen Tagen seines Besitzes wiederholt und größtem Genusses hineinvertieft und verspreche mir ein reiches Maß an Freude [...]" - Gemeint ist Spieths "Die Ewe-Stämme. Material zur Kunde des Ewe-Volkes in Deutsch-Togo" (1906).‎

Referentie van de boekhandelaar : 59871

‎Sainte-Beuve, Charles-Augustin, Schriftsteller (1804-1869)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Paris, 4. X. 1863, 8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎"Monsieur, Je vous remercie de votre obligeante réponse. Je profite sans gene de votre offre; si vous ouviez lundi par exemple, ou mardi, vers quatre heures, vous me trouveriez en plein. Gavarni est prêt à m'absorber par tous les pores [...]" - Nietzsche schrieb an Ida Overbeck am 18. August 1880 begeistert von Sainte-Beuve.‎

Referentie van de boekhandelaar : 59939

‎Unruh, Fritz von, Schriftsteller (1885-1970)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. "FU".‎

‎o.J. Florenz, 20. I. 1923, 1 Seite.‎

‎An Fritz Droop beim "Mannheimer Tagblatt" mit Dank für die Anzeige des "Grillparzer-Preises".‎

Referentie van de boekhandelaar : 59833

‎Viktoria Luise, Prinzessin von Preußen, Herzogin zu Braunschweig-Lüneburg (1892-1980)‎

‎Gedruckte Dankeskarte mit eigenh. U.‎

‎o.J. Braunschweig, September 1972, 15 x 10,5 cm..‎

‎"Dank für die Glückwünsche zu meinem [80.] Geburtstag." - Blindgepr. Wappen.‎

Referentie van de boekhandelaar : 59894

‎Runkel, Ferdinand, Freimaurer und Schriftsteller (1856-1946?)‎

‎6 eigenh. Gedichtmanuskripte.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr (ca. 1890), Verschied. Formate. 6 Seiten.‎

‎Runkel verfaßte u. a. eine Geschichte der Freimaurerei.‎

Referentie van de boekhandelaar : 59918

‎Wolff, Louise, Konzertagentin und Sängerin (1855-1935)‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U.‎

‎o.J. Dresden-Oberloschwitz, Ohne Jahr, Quer-8°. 2 Seiten.‎

‎An eine "Frau Doktor": "... Tausend Dank für Ihre lieben Briefe u. die gütige Erfüllung meiner Bitte. Ich habe Ihre ... Zeilen mit der Adresse Ihrer Frau Schwester nach Rom geschickt, wo meine Tochter u. mein Enkel wol übermorgen eintrefffen werden, u. bin Ihnen aufrichtig dankbar für Ihren Fingerzeig - denn es ist nicht einerlei, wohin so ein junges Pflänzchen von der Muttererde aus versetzt wird ... Bitte grüßen Sie Frl. Berkel herzlich von mir. Mir geht es vorläufig noch nicht strahlend, aber doch besser ..." - Louise Wolff führte nach dem Tod ihres Mannes Hermann Wolff dessen Konzertagentur weiter und erhielt wegen ihrer dominanten Rolle im Berliner Musikleben den Beinamen "Königin Louise". Sie organisierte die Konzerte der Berliner Philharmoniker, war bekannt mit Gustav Mahler, Bruno Walter und Wilhelm Furtwängler und verhalf dem erst 13-jährigen Yehudi Menuhin mit seinem Debutkonzert zu unmittelbarem Weltruhm.‎

Referentie van de boekhandelaar : 59779

‎Tschirschnitz, Wilhelm von, Hannoverscher General (1796 -1873)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort, 1855, Qu.-8°. 1 Seite.‎

‎"Stets treu und furchtlos leben seiner Pflicht, Giebt sichren Pfad durch Nacht zum Licht! ..."‎

Referentie van de boekhandelaar : 59801

‎Halévy, Ludovic, Librettist (1834-1908)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr (Paris, ca. 1880), 8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎Der als Librettist Offenbachs berühmte Neffe des Komponisten Fromental Halévy wegen einer Buchwidmung.‎

Referentie van de boekhandelaar : 59786

‎Jean de Lattre de Tassigny, Jean, General (1889-1952)‎

‎Karte mit eigenh. U. und Datierung.‎

‎o.J. Saigon, 2. XI. 1951, 7 x 11,5 cm.‎

‎De Lattre wurde 1950-52 Hochkommissar und Oberbefehlshaber des Expeditionskorps in Indochina und in Ostasien und stellte die nationale vietnamesische Armee auf.‎

Referentie van de boekhandelaar : 59843

‎Sinclair, Upton, Schriftsteller (1878-1968)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Monrovia, California, 2. V. 1949, Qu.-8°. 1 Seite. Briefkopf.‎

‎An Robert Breuer in Elmhurst mit Dank für einen Brief: "I am passing it on to Viking [Press] to make sure that your receive a review copy of 'Oh Shepherd, Speak' [...]"‎

Referentie van de boekhandelaar : 59941

‎Rühmkorf, Peter, Schriftsteller (1929-2008)‎

‎Auf Wiedersehen in Kenilworth. Ein Märchen in Dreizehn Kapiteln.‎

‎o.J. Frankfurt am Main, Fischer, 1980, 8°. Mit Illustrationen von Albert Schindehütte. 139 S. Illustr. OPp..‎

‎Vorsatzblatt mit Eintrag von Peter Rühmkorf, dat Hamburg, 24. Dezember 1980; Vortitel mit kalligraphischer Widmung von Albert Schindehütte, dat. Weihnachten 1980.‎

Referentie van de boekhandelaar : 59826

‎Rühmkorf, Peter, Schriftsteller (1929-2008)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit Selbstkarikatur und U.‎

‎o.J. Ohne Ort, Ohne Jahr, Fol. 1 Seite. - Im Halbprofil..‎

Referentie van de boekhandelaar : 59873

‎Wolff, Louise, Konzertagentin und Sängerin (1855-1935)‎

‎Gedruckte Dankeskarte mit ausführlicher eigenh. Nachschrift und U.‎

‎o.J. Berlin, März 1927, Quer-Schmal-8°. 2 Seiten, auf einem Doppelblatt.‎

‎Dank für Glückwünsche und Sympathiebekundungen zum 70. Geburtstag, darunter eigenhändig: "... Sie sind eben lieb, wie immer! So wage ich gleich eine Bitte: Mein Enkel hat das Abiturium gemacht u. soll das erste Semester in Heidelberg studieren. Er ist ein reizender, hochmusikalischer Bursche. - Ich wäre sehr glücklich, wenn Sie mir durch Ihre bielen Beziehungen dort, ihm zu einer netten Wohnung verhelfen könnten, wo man ein bisschen nach ihm sieht - er ist noch nicht 18 Jahre alt ..." - Louise Wolff führte nach dem Tod ihres Mannes Hermann Wolff dessen Konzertagentur weiter und erhielt wegen ihrer dominanten Rolle im Berliner Musikleben den Beinamen "Königin Louise". Sie organisierte die Konzerte der Berliner Philharmoniker, war bekannt mit Gustav Mahler, Bruno Walter und Wilhelm Furtwängler und verhalf dem erst 13-jährigen Yehudi Menuhin mit seinem Debutkonzert zu unmittelbarem Weltruhm.‎

Referentie van de boekhandelaar : 59782

‎Gustav III.,, König von Schweden (1746-1792)‎

‎Brief mit eigenh. U. "Gustaf".‎

‎o.J. Stockholm, 19. I. 1776, Fol. (37,5 x 23,5 cm). 1 Seite. Doppelblatt. Mit adressiertem Umschlag mit papiergedecktem Siegel.‎

‎In schwedischer Sprache an Ferdinand I., König von Neapel und Sizilien (1751-1825) mit Neujahrswünschen und Erwähnung seiner Tochter Maria Anna (1775-1780). - Gegengezeichnet von dem Kammerpräsidenten und Büchersammler Carl Albrecht Rosenadler (1717-1799). - Gustav war durch Heirat ein Neffe von Friedrich dem Großen. Er wurde auf einem Maskenball ermordet. - Schön erhalten.‎

Referentie van de boekhandelaar : 59785

‎Benn, Gottfried, Schriftsteller (1886-1956)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "Benn".‎

‎o.J. Ohne Ort (Berlin), 14. IX. 1933, Gr.-8° (22,5 x 14 cm). 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An die Journalistin Käthe von Porada (1891-1985) in Paris. Der neunzehnte Brief der Folge: "Reizende Briefe! Besonders der letzte! Ach, sowas ist genussreich! Ich war sehr böse im vorigen zu lesen, dass Sie wieder einen traurigen vernichtet hatten und nicht abgesandt, trotz des ausdrücklichen Hinweises meinerseits, sie an mich zu schicken! Süsse, reizende Kati! Ich war so über alle Maassen erkältet, hatte Fieber, Husten, - zum ersten Mal in meinem Leben habe ich gehustet und gleich sehr gründlich. War mehr als erkältet: tief erkrankt, schwerer Stoß ins Zentrum, Absinken, Altern, Sie haben recht, nicht für sich, gnädige Frau, für mich. Heute geht es mir besser. Das Hiersein meiner Tochter [Nele] strengt mich auch enorm an. Bin so absolut nicht gewohnt, ununterbrochen mit jemandem zu reden und zu sein. Die grösste Anstrengung, die mir vorstellbar ist. Morgen ist es vorbei: Dabei ist sie ein ganz reizendes kluges Wesen, mir sehr verwandt. | Schrecklich, was das Leben einem alles an Zerstreuendem und Ablenkendem auferlegt, statt dass man immer konzentriert sein kann. | Dann ein neuer, schwerer, man kann schon sagen übler Angriff in einem neuen Emigrantenblatt gegen mich: ich bin und habe: Tücke, Niedertracht, Mangel an Scham, Mangel an Geist, letzter Tiefstand, halb pathologisch, halb gemein, ekelerregend, hysterisch, Raserei der Brutalität usw. Darüber ein andermal mehr. Heute nur viele Grüsse und Gedanken an Sie. Meine Tochter lässt Sie schön grüssen. Stört Sie das vielleicht? [...]" - Druck: Meine Begegnung mit G. B., S. 138 f. - Gemeint ist die bekannte Kontroverse zwischen Benn und Klaus Mann, der im ersten Heft der Exilzeitschrift "Die Sammlung" im September 1933 "Gottfried Benn. Oder: Die Entwürdigung des Geistes" veröffentlicht hatte.‎

Referentie van de boekhandelaar : 59030

‎Gulbransson, Olaf, Zeichner und Graphiker (1873-1958)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "Olaf" und silhouettenartiger Tuschfederzeichnung.‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr (Tegernsee, 1942), Fol. (29,5 x 21 cm). 1 Seite.‎

‎An den Verleger (Albert Langen) Korfiz Holm (1872-1942) aus Anlass des Todes seiner Frau Annie (1870-1942): "Mein lieber Korfitz - und ich kann mich die liebe Annie nicht anders vorstellen als wie sie war in Finsterwald - die Franz Josefsstrasse - wie sie mir geholfen hat mit meinen ersten Frack - bei [dem Hofschneider Gabriel] Schöllhorn. Immer war sie so hilfsbereit und lieb zu mir. Und jetzt ists aus. Korfitz jetzt kratzen wir alle ab - schöner war es - wie wir noch alle beinander waren. Dein alter Olaf." - Korfiz Holm hatte 1899 verwitwete Augusta "Annie" Ziemann (geb. Schleich) geheiratet, die drei Töchter mit in die Ehe brachte. - Die schöne Tuschpinselzeichung zeigt die Hand des Künstlers, die von oben zwei Glockenblumen reicht, schwarz getuscht als Schattenriss. - Papier leicht wellig.‎

Referentie van de boekhandelaar : 59781

‎Gulbransson, Olaf, Zeichner und Graphiker (1873-1958)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "Olaf" und silhouettenartiger Tuschfederzeichnung.‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr (Tegernsee, 1942), Fol. (36 x 21 cm). 1 Seite. Kartonpapier.‎

‎An die spätere Buchbinderin Edith Holm, die Tochter des Verlegers (Albert Langen) Korfiz Holm (1872-1942); Anlaß war wohl dessen Tod am 5. August 1942: "Meine liebe Edit. Ich war im Salzkammergut herum und zuletzt bei der Sattzburger Festspiele, und habe von nichts keine Ahnung gehabt. Unheimlich - es siet so aus - als ob die liebe Annie ihm direcht gerufen hast. Edit. - ich danke dir für sein kleines Buch. Sein letztes. Du liebe Edit - Ich weis nicht was ich sagen soll - Ich geb Dir meine Hand. Dein alter Olaf" (alles in Bleistiftversalien). - Korfiz Holms Frau Annie (1872-1942) war kurz zuvor verstorben. - Die schöne Tuschpinselzeichung zeigt die Hand des Künstlers, die von oben eine Glockenblume und eine Rose reicht, schwarz getuscht als Schattenriss. - Papier leicht wellig.‎

Referentie van de boekhandelaar : 59775

‎Grass, Günter, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1927-2015)‎

‎Karte mit eigenh. Beschriftung und U. sowie Portätfoto nmit eigenh. U. auf der Bildseite.‎

‎o.J. Berlin, ca. 1970, 15 x 10,5 und 12,5 x 9 cm.‎

‎I. Dankt für einen Linolschnitt. - II. Foto von Hans Rama, Berlin.‎

Referentie van de boekhandelaar : 59947

‎Grunewald, Julius, Violinist (1834-1863)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Köln, 2. V. 1861, Gr.-8°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎"[...] Die Aachener sind nämlich auf uns Beide, v. Königlöw u. mich wüthend, daß wir Beide aus gewißen Ursachen nicht mitwirken wollen [...]" - Grunewald sollte als prominenter Geiger beim Aachener Musikfest konzertieren.‎

Referentie van de boekhandelaar : 59884

‎Graf, Max, Musikhistoriker (1873-1958)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Wien, 12. III. 1930, Gr.-4°. 1/2 Seite.‎

‎Mahnt eine schnellere Durchführung seiner Buchausgabe an.‎

Referentie van de boekhandelaar : 59887

‎Gradl, Hermann, Maler, Zeichner und Illustrator (1883-1964)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Nürnberg, 23. III. 1920, Gr.-4°. 1 Seite.‎

‎An einen Herrn: "[...] Ich weiß genau, was sie gerne möchten. Das ist aber auf so einem kleinen Bildchen schwer zu machen. Ihr Bildchen stellt eine Stimmung am späten Nachmittag im Herbst dar. Der viele Wasserdunst und der zurückgegangene Wald erzeugt solche feine Stimmungen. Wenn Sie mal nach Nürnberg kommen sollten, dann werden sie bei mir sehen, was sie suchen. Weite Fernblicke, Himmel, Bäume, alles, was ein Naturfreund begehren kann. Vielleicht kommen wieder andere Zeiten, wenigstens hoffe ich darauf, dass die jetzt wahnsinnig in die Höhe geschraubten Preise wieder zurückgehen, damit auch meine Bilder billiger werden können. Vorerst aber steigt die Nachfrage und die Preise immer noch [...]" - Gradl war später ein persönlicher Protégé von Hitler. Sein Heimatort Marktheidenfeld hat nach mehreren Umwegen zu einer besonnenen Rezeption des Künstlers gefunden.‎

Referentie van de boekhandelaar : 59844

‎Graevenitz, Fritz von, Bildhauer und Maler (1892-1959)‎

‎3 eigenh. Bildpostkarten mit U.‎

‎o.J. Davos und Gerlingen, 5. II. 1930 bis 21. XII. 1942, 8°. Zus. 3 Seiten.‎

‎Über eine Augenkrankheit und mit Verabredungen.‎

Referentie van de boekhandelaar : 59857

‎Roeder, Günther, Ägyptologe und Museumsleiter (1881-1966)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Hildesheim, 30. I. 1918, Gr.-4°. 1 Seite. - Wegen eines Vortrags. - Beiliegend ein eigenh. Billett.‎

Referentie van de boekhandelaar : 59915

‎Zur Mühlen, Raimund von, Sänger (1854-1931)‎

‎3 eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. London und Steyning, 1921-26, 4° (25,5 x 20 cm). Zus. 5 Seiten. Mit Briefkopf.‎

‎Freundschaftliche Briefe an den Verleger Spemann.‎

Referentie van de boekhandelaar : 55453

‎Grädener, Hermann, Komponist (1844-1929)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Wien, 27. XI. 1899, 8°. 2 Seiten. Doppelblatt mit Monogramm.‎

‎An einen Musikkritiker mit der Information, dass die nächste Choraufführung erst im kommenden Frühling stattfinden wird.‎

Referentie van de boekhandelaar : 59886

‎Spohr, Rosalie (geb. Gräfin Sauerma), Harfenistin (1829-1918)‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. Rosalie Spohr".‎

‎o.J. Göttingen, 22. II. 1851, Qu.-Gr.-4° (24,5 x 32 cm). 1 Seite.‎

‎Großformatiges Albumblatt mit Mittelfalte: 8 Takte aus einer Komposition für Harfe auf 2 Notenzeilen mit Akkolade: "Aus La Danse des fées ... E[lias] Parish Alvars [...] Erinnerung an Rosalie Spohr | fröhliche Zeit!" - Rosalie Spohr war die Nichte des Komponisten Louis Spohr. Zunächst erhielt sie in Braunschweig Klavierunterricht vom renommierten Klavierlehrer Louis Köhler (1820-1886), der nach eigener Auskunft später (um 1847) bereit war, "weil es an ausgebildeten Harfenlehrern fehlte, ihr Vortragsunterricht auf ihrem Instrumente zu geben, dadurch, dass ich ihr die Harfenstücke auf dem Clavier vorspielte" (NZfM 1860 II, S. 66). Den Anfangsunterricht auf der Harfe erhielt sie von 1841 an bei Ferdinand von Roda (1815-1876), die weitere Ausbildung übernahm während mehrerer Studienaufenthalte in Berlin der Parish-Alvars-Schüler Louis Grimm (1821-1883), Harfenist der Hofkapelle und Begründer der Deutschen bzw. Berliner Harfenschule. - Sehr selten. - Rückseitig: Bott, Johann (Jean) Joseph, Violinist (1826-1895). Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. Ebenda und -dann. - 3 Takte aus: "La Polka: Capricio burlesque" für "Violino principale" und Pianoforte "Zur freundlichen Erinnerung [...]" - Der in Kassel geborene Violinist, Dirigent und Komponist war einer der vielseitigsten Musiker der Spohr-Schule.‎

Referentie van de boekhandelaar : 57808

‎Gotthard, Johann Peter (d. i. Pazdírek, Bohumil), Komponist (1839-1919)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Wien, 28. III. 1879, Gr.-8°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎"[...] beeile mich, Dir zur Kenntniß zu bringen, daß ich leider durch Nichterfüllung der Zahlungsverbindlichkeiten Eduard Schemmels, meines Geschäftsnachfolgers aus Berlin in die schreckliche Lage geraten bin, neuerdings Concurs anzumelden [...]" - Gotthard war u. a. ein Verleger von Johannes Brahms; als Herausgeber des "Universal-Handbuchs der Musikliteratur" - gemeinsam mit seinem Bruder Frantisek Pazdírek - hat er sich bleibende Verdienste auf dem Gebiet der musikalischen Bibliographie erworben.‎

Referentie van de boekhandelaar : 59890

‎Villinger, Hermine, Schriftstellerin (1849-1917)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Karlsruhe, 22. II. 1897, 8°. 1 Seite.‎

‎An die Schriftstellerin Agnes Willms: "[...] Es thut mir so leid, auf Ihren Wunsch nicht eingehen zu können, ich bin so mit Arbeit überbürdet, daß ich unmöglich eine neue Verpflichtung eingehen kann [...]"‎

Referentie van de boekhandelaar : 59860

‎Gotthard, Johann Peter (d. i. Pazdírek, Bohumil), Komponist (1839-1919)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Wien, 1. VII. 1873, Gr.-8°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎Ausführlicher Brief an einen "Freund und Helfer in der Noth", dessen Verleger Gotthard zudem ist. Mit Schilderung seiner Notlage und Bitte um ein Darlehen.‎

Referentie van de boekhandelaar : 59891

‎Zuckmayer, Carl, Schriftsteller (1896-1977)‎

‎Porträtphotographie mit eigenh. U. am Unterrand.‎

‎o.J. Berlin, 15. I. 1967, 8° (17,5 x 12,5 cm).‎

‎Sehr schöne Pressephotographien der Landesbildstelle Berlin mit rückseit. Beschriftung in Blei "70. Geburtstag | Ehrung in der Akademie der Künste | Rg. Bürgermeister Heinrich Albertz (r.) begrüßt Carl Zuckmayer | l.: Alice Zuckmayer-Herdan, dahinter: Senator Prof. Dr. Werner Stein [...]" - Beiliegend: Ders., 3 Karten mit eigenh. U.‎

Referentie van de boekhandelaar : 59867

‎Zieritz, Grete von, Komponistin und Pianistin (1899-2001)‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U.‎

‎o.J. Berlin, 7. VI. 1974, 10,5 x 15 cm. 1 Seite.‎

‎An Peter Muck bei Übersendung von 2 Autographen und mit Hinweis auf eine Radiosendung.‎

Referentie van de boekhandelaar : 55451

‎Zieritz, Grete von, Komponistin und Pianistin (1899-2001)‎

‎Eigenh. Ansichtskarte mit U.‎

‎o.J. Prien am Chiemsee, 15. VII. 1974, 10,5 x 15 cm. 1 Seite..‎

‎Mitteilung an Peter Muck über den Erfolg des "Triptychon" bei einer Aufführung in Stuttgart.‎

Referentie van de boekhandelaar : 55452

‎Zeller, Eduard, Theologe und Philosoph (1814-1908)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Heidelberg, 21. II. 1868, Gr.-8°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎Wegen der Korrekturen zu seiner kurzen Selbstbiographie, deren Fortsetzung er nicht erhalten habe: "Ist denn der Druck ganz in's Stocken gerathen, oder wie verhält es sich?"‎

Referentie van de boekhandelaar : 59854

‎Yelin, Julius Konrad von, Mathematiker und Physiker, bayerischer Oberfinanzrat (1771-1826)‎

‎Eigenh. Brief mit U. (Paraphe).‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr (München, ca. 1815), 4° (22,5 x 19 cm). 1 Seite.‎

‎An ein Mitglied des Polytechnischen Verein oder der Akademie der Wissenschaften: "[...] Da ich recht überlegt heute in der Berathung, für welche ich alles abgetthan glaube, wesentlich nicht nothwendig bin, mir aber vielleicht von meinem Freunde Pratomajor [d. i. Wiesenmayer?], wie ihn [Karl Heinrich Ritter von] Lang nennt, quaestio Status gemacht werden dürfte ob meines Daseyns unter den Beamten; so bitte ich gehorsamst und freundlichst mich vom Erscheinen zu dispensiren. Ich tauge gerade im jezzigen Moment nicht zu unserm allgemeinen Contradictor, welcher wieder neu geladen hat, so daß es zu einer Ausladung kommen muß. Und da ich darauf gefasst und gerichtet mich eben mit keinem Ableiter versehen habe, ein Rückschlag nach Lord Mahons [Charles Stanhope] Theorie also unvermeidlich ist. so wäre das nicht gut wenn es eben im Verein geschähe. Ich arbeite eben für den Verein an einem Aufsatze, der wie ich hoffe nicht unwichtig werden soll [...]" - Yelin wirkte als Professor in Ansbach.‎

Referentie van de boekhandelaar : 59789

‎Wurm, Theophil, Theologe (1868-1953)‎

‎2 eigenh. Briefe mit U., 1 masch. Brief mit eigenh. U. sowie 4 eigenh. Postkarten mit U.‎

‎o.J. Stuttgart, Lindau, Isny etc., 1944-60, Zus. ca. 8 Seiten..‎

‎Über seinen Hirtenbrief, das Verlassen seiner Stuttgarter Wohnung, über einen politischen Brief sowie mit Urlaubs- und Reisegrüssen.‎

Referentie van de boekhandelaar : 59875

‎Gall, Franz Joseph, Mediziner, Entdecker der "Phrenologie" (1758-1828)‎

‎Eigenh. Billett mit U. "F. Jos. Gall".‎

‎o.J. Paris, März 1819, Qu.-8° (11 x 17,5 cm). 1 Seite. Doppelblatt (Respektblatt mit Schriftblatt verklebt und mit Eingangsvermerk).‎

‎An seinen Pariser Verleger Frédéric (Friedrich) Schoell (1766-1833): "Je prie Monsieur Schoell d'avoir la bonté de completer les deus exemplaires de mon grand ouvrage, deviennet de droit à Monsieur Desnoyers [...]" Mit Erledigungsvermerk von Schoell, dem zu Folge die Teile 1 und 1.II.1 des großen Werkes "Anatomie et Physiologie du système nerveux en général et du cerveau en particulier" (Paris, F. Schoell, 1810-19; 4 Bände) nachgeliefert wurden. Der Begünstigte ist vielleicht der Kupferstecher Auguste Gaspard Louis Boucher Desnoyers (1779-1857). Schoell verlegte auch Alexander von Humboldts Werke in Frankreich. - Gall wirkte seit 1807 in Paris und veröffentlichte dort sein Lebenswerk "Anatomie und Physiologie des Nervensystems überhaupt und des Gehirns insbesondere" auf Französisch und Deutsch. - Briefe von Gall sind sehr selten.‎

Referentie van de boekhandelaar : 58348

‎Humboldt, Alexander von, Naturforscher und Geograph (1769-1859)‎

‎Eigenh. beschriftete, gestoch. Visitenkarte.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr [Berlin, um 1848], 4,5 x 8 cm. 1 Seite. Auf ein beschriftetes Quartblatt montiert.‎

‎Gestochener Name "Alexandre de Humboldt" auf weißem Glanzpapier mit eigenh. Beschriftung: "hommage respectueux de devouement et d'affection pour Mr le Cte Egon de Fürstenberg-Stammheim." - Humboldt und der Politiker Franz Egon Graf von Fürstenberg-Stammheim (1797-1859) trafen sich am preußischen Hof im Potsdamer Stadtschloß am 2. April 1848 um 20 Uhr zu Tee und Souper. Dem vorausgegangen war eine Audienz am 20. Januar 1848. - Humboldts Visitenkarte bildet sozusagen die Galionsfigur zu einem Visitenkartenalbum der höfischen und zivilen Gesellschaft um 1850 in Berlin und im Rheinland: "Visitenkarten Album H" (goldgepr. Deckeltitel). Klebealbum mit 170 weiteren mont. Visitenkarten auf 37 Blättern. Braunes Ldr. d. Zt. mit Glanzpapiervorsätzen, dreiseit. Goldschnitt und 1 Schließe von 2 (etw. bestoßen und beschabt). - Karten aus den Familien Hohenlohe, Hohenzollern, Holstein, Hatzfeld, Hompesch, Heckel von Donnersmarck, Hardenberg, Hoym, Hiller von Gärtringen, von der Heydt u. v. a., sowie H[einrich] Heimsoeth (1811-1887), A. Hesselberg, Alb. Heising, Hermes, Chr[istian] Fr[iedrich] Harless (1773-1853), W. Hensel, [Karl Wilhelm Ludwig] Heyse (1797-1855), Dr. Hasenclever, Humann, Hagemann, Julius Hübner (1806-1882), dazu zahlreiche Damenkarten. - Einige Karten sind gelocht (sie wurden nach Erledigung aufgespießt) oder wurden an den Ecken geknickt, eine übliche Kennzeichnung von persönlichen Besuchern: links oben bedeutete Besuch bei Abwesenheit, links unten Glückwünsche, rechts oben Abschiedsgruß, rechts unten Kondolenz. - Die hier gesammelten Karten meist in Stahlstich und Lithographie auf weißem Glanzpapier. Visitenkarten wurden gesammelt und bilden in ihrer Gesamtheit ein Netzwerk gesellschaftlicher Verbindungen ab. - Möglicherweise aus dem Besitz von Egon von Fürstenberg-Stammheim, der sowohl im Rheinland als auch in Berlin politisch wirksam war.‎

Referentie van de boekhandelaar : 58116

‎Gebhard, Johann Gottfried, Komponist (1755-1794)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Barby, Januar 1788, 4°. 2 Seiten.‎

‎Abrechnung diverser Musikalien, z. B. Verkauf von Sinfonien und Quartetten von Pleyel sowie eigenen Kompositionen. Bittet bei der nächsten Sendung "das neueste von Pleyel und Haydn" beizulegen sowie eine Sonate von Kozeluch. - Der bei Gerber (neu), Eitner und Mendel erwähnte J. G. Gebhard war Amtssekretär und Musikdirektor am Seminar in Barby (bei Magdeburg) und gab selbst einige Kompositionen heraus. - Biographische Anmerkungen von alter Hand (in roter Tinte). - Aus der Sammlung Rötger.‎

Referentie van de boekhandelaar : 59896

‎Frenssen, Gustav, Schriftsteller (1863-1945)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Barlt, 29. V. 1920, Kl.-4°. 3 Seiten, auf einem Doppelblatt.‎

‎An einen Geheimrat, über seine schriftstellerischen Arbeiten und den Litaraturkritiker Alfred Kerr: "Sie schrieben mir im Jahr 18 ein Wort über Kerr, das mir damals wolgetan hat. Auch ich habe Kerr sehr gern. Er ist eben ein froher, ein windfrischer Mann, und alle Kritiker sollten so sein. Aber statt dessen sind es meist die Gegenteiligen ... Meisten arbeite ich an einer großen Erzählung ... Inzwischen schuf ich einen größeren Aufsatz über meinen Landsmann Jakob Albert, den sog. Halligmaler ..." - Der Dichter, der sich vorwiegend mit Schilderungen von Land und Leuten in Norddeutschland beschäftigte, gehörte zu den erfolgreichsten Schriftstellern seiner Zeit mit einer Gesamtauflage in Millionenhöhe. 1912 wurde er für den Nobelpreis vorgeschlagen.‎

Referentie van de boekhandelaar : 59795

‎Frankl, Ludwig August von, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894)‎

‎Eigenh. Gedichtmanuskript (20 Zeilen) mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort (Wien), 1856, Gr.-8°. 1 1/2 Seiten.‎

‎"In der Wüste [...] Bin im heißen Wüstensand | Einem Mann begegnet, | Der zur Brust gelegt die Hand, | Grüßend mich gesegnet [...] Welches Ziel ist Deines? | Und er sprach: 'Weis ich's Du Thor? | Gott bestimmt mir meines! [...]"‎

Referentie van de boekhandelaar : 59880

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