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‎Quaranta, Bernard, Direktor des Museum Bourbon zu Neapel u. Schriftsteller‎

‎Brief m. eigenh. Unterschrift.‎

‎Neapel, 18. VI. 1855. 1 S., 4°.‎

‎Der Empfänger des auf Französisch abgefassten Briefes ist Jacques (Jacob) Mislin (1807-1878). Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mislin konnte dank seines Onkels an der berühmten Lehranstalt von Porrentruy im Schweizer Kanton Bern studieren, wo er nicht viel später auch selbst unterrichten sollte. Der 1830 zum Priester geweihte kath. Theologe wurde 1836 auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er einer der Lehrer der Söhne von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie wurde und damit sowohl den zukünftigen Kaiser Franz Joseph wie auch Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) unterrichtete (u.a. auch in Erdkunde). Vor der Revolution von 1848 unternahm Mislin eine Pilgerreise von Wien über Budapest und Konstantinopel nach Jersusalem. Der danach erschienene Reisebericht wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach nachgedruckt. In den folgenden Jahren leitete er die Bibliothek am Hof der Herzogin von Parma, Erzherzogin Marie Louise, wurde zum Abt von St. Maria von Deg (Ungarn), geheimer Kämmerer u. Hausprälat Papst Pius' XI., Apostolischer Pronotar, Kanoniker der Kathedrale von Großwardein, Träger zahlr. Orden (u.a. von Spanien, Parma u. des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem) sowie Mitglied zahlr. Akademien. Der Verfasser zahlr. Publikationen und Vertraute des belgischen Königs und des Grafen von Chambord blieb nach der Rückkehr von seiner Pilgerreise in Wien, wo er weiterhin in persönlichem Kontakt mit dem Kaiserhaus stand. - In einem numerierten, von Mislin eigenh. beschrifteten Papierumschlag.‎

Referenz des Buchhändlers : 44501

‎Rauscher, Joseph Othmar Ritter von, österr. röm.-kath. Erzbischof von Wien u. Kardinal (1797-1875)‎

‎Eigenh. Brief m. Unterschrift.‎

‎Wien, 31. III. o. J. (um 1860). 1 S., 8°.‎

‎[An den österr. Chemiker u. Mineralogen Anton Schrötter von Kristelli (1802-1875)]. - Rauscher, der frühere Fürstbischof von Seckau ?war maßgeblich am Zustandekommen des Konkordates zwischen der katholischen Kirche und dem Kaiserhaus beteiligt. Es wurde am 18. August 1855 unterzeichnet und beendete den Josephinismus [...]. Ab 1861 führte er auch den Titel Fürsterzbischof und hatte als Mitglied des Herrenhauses einen Sitz im Reichsrat [...]. Er nahm auch am Ersten Vatikanischen Konzil teil, und war ein Führer der ?Inopportunisten?, die gegen das Dogma der Unfehlbarkeit des Papstes auftraten [...]. Ausgezeichnet wurde er mit dem Großkreuz des St. Stephan-Ordens und dem Großkreuz des Leopold-Ordens? (Wikipedia). --- Der in Olmütz geborene Anton Schrötter, Sohn eines Apothekers, studierte ab 1822 zunächst auf Wunsch seines Vaters in Wien Medizin, wechselte dann aber unter dem Einfluss von Friedrich Mohs zu den naturwissenschaftlichen Fächern, speziell der Mineralogie. 1827 erhielt er eine Assistentenstelle für Physik und Mathematik an der Universität Wien. 1830 wurde er Professor für Physik und Chemie am Technischen Institut Joanneum in Graz. Während eines halbjährigen Urlaubs im Jahre 1838 besuchte er chemische Institute in Göttingen, Heidelberg, Frankfurt und Paris. In Gießen machte er sich bei Justus von Liebig mit der organischen Elementaranalyse vertraut. Ab 1843 arbeitete er als Professor für technische Chemie am Polytechnischen Institut der Universität Wien und übernahm dort 1845 die Professur für allgemeine Chemie. Schrötter war neben Baumgartner, Ettingshausen und Haidinger einer der Begründer der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien und wurde 1850 ihr Generalsekretär. Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina wählte Schrötter 1856 zu ihrem Mitglied. Ab 1868 leitete er das österreichische Hauptmünzamt und wurde gleichzeitig zum Ministerialrat ernannt. Er wurde 1874 in den Ruhestand versetzt und eröffnete in seiner Wohnung ein Privatlaboratorium, in dem er Studien über Edelmetalle betrieb. 1875 starb er in Wien. Schrötter hat in seinem Leben ca. 60 wissenschaftliche Publikationen verfasst. Ab 1845 beschäftigte Schrötter sich intensiv mit Phosphor. 1848 gelang ihm der Nachweis der schon von Berzelius geäußerten Vermutung, dass roter Phosphor eine allotrope Modifikation des weißen Phosphors, nicht aber eine Phosphorverbindung ist. Schrötter wandelte weißen Phosphor durch Erhitzen in roten um, den man zeitweise Schrötterschen Phosphor nannte. Sein Verfahren zur Darstellung desselben revolutionierte die Streichholzindustrie, wo roter Phosphor schon bald als Bestandteil der Reibflächen genutzt wurde. Er war ein Organisator in Industrie und Wissenschaft sowie Berater bei den Vorbereitungen zur Novara-Expedition und zur Österreich-Ungarischen Nordpolexpedition.‎

Referenz des Buchhändlers : 44423

‎Reichenbach, Heinrich Gottlieb Ludwig, dt. Naturwissenschaftler, Zoologe u. Botaniker (1793-1879)‎

‎Eigenh. Brief m. Unterschrift (?Reichenbach?)‎

‎[?], 10. II. 1852. 2 S., Gr.-8°.‎

‎[An den österr. Chemiker u. Mineralogen Anton Schrötter von Kristelli (1802-1875)]. - ?Reichenbach studierte ab 1810 Medizin und Naturwissenschaften an der Universität Leipzig [...] habilitierte sich 1818 und wurde im selben Jahr außerordentlicher Professor, 1820 Ordinarius für Naturgeschichte an der Chirurgisch-medizinischen Akademie in Dresden. Reichenbach war dort bis zu deren Auflösung 1862 tätig. Er war zugleich Direktor der Naturhistorischen Sammlungen am Zwinger. Außerdem leitete er den von ihm selbst begründeten Botanischen Garten von Dresden bis zu seinem Tode. Reichenbach machte sich sowohl um die Flora als auch die Fauna Deutschlands in einer Reihe von Werken verdient [...]. Reichenbach war jahrzehntelang Präsident der ?Isis?, der angesehensten naturwissenschaftlichen Gesellschaft in Dresden [...]? (Wikipedia). --- Der in Olmütz geborene Anton Schrötter, Sohn eines Apothekers, studierte ab 1822 zunächst auf Wunsch seines Vaters in Wien Medizin, wechselte dann aber unter dem Einfluss von Friedrich Mohs zu den naturwissenschaftlichen Fächern, speziell der Mineralogie. 1827 erhielt er eine Assistentenstelle für Physik und Mathematik an der Universität Wien. 1830 wurde er Professor für Physik und Chemie am Technischen Institut Joanneum in Graz. Während eines halbjährigen Urlaubs im Jahre 1838 besuchte er chemische Institute in Göttingen, Heidelberg, Frankfurt und Paris. In Gießen machte er sich bei Justus von Liebig mit der organischen Elementaranalyse vertraut. Ab 1843 arbeitete er als Professor für technische Chemie am Polytechnischen Institut der Universität Wien und übernahm dort 1845 die Professur für allgemeine Chemie. Schrötter war neben Baumgartner, Ettingshausen und Haidinger einer der Begründer der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien und wurde 1850 ihr Generalsekretär. Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina wählte Schrötter 1856 zu ihrem Mitglied. Ab 1868 leitete er das österreichische Hauptmünzamt und wurde gleichzeitig zum Ministerialrat ernannt. Er wurde 1874 in den Ruhestand versetzt und eröffnete in seiner Wohnung ein Privatlaboratorium, in dem er Studien über Edelmetalle betrieb. 1875 starb er in Wien. Schrötter hat in seinem Leben ca. 60 wissenschaftliche Publikationen verfasst. Ab 1845 beschäftigte Schrötter sich intensiv mit Phosphor. 1848 gelang ihm der Nachweis der schon von Berzelius geäußerten Vermutung, dass roter Phosphor eine allotrope Modifikation des weißen Phosphors, nicht aber eine Phosphorverbindung ist. Schrötter wandelte weißen Phosphor durch Erhitzen in roten um, den man zeitweise Schrötterschen Phosphor nannte. Sein Verfahren zur Darstellung desselben revolutionierte die Streichholzindustrie, wo roter Phosphor schon bald als Bestandteil der Reibflächen genutzt wurde. Er war ein Organisator in Industrie und Wissenschaft sowie Berater bei den Vorbereitungen zur Novara-Expedition und zur Österreich-Ungarischen Nordpolexpedition. - Knickspuren u. kl. Randeinrisse. Etw. gebräunt.‎

Referenz des Buchhändlers : 44422

‎Reuss, August Emanuel Rudolf von, österr. Mediziner, Geologe u. Paläontologe (1811-1873)‎

‎Eigenh. Brief m. Unterschrift.‎

‎Prag, 2. III. 1863. 2 S., Gr.-8°.‎

‎[An den österr. Chemiker u. Mineralogen Anton Schrötter von Kristelli (1802-1875)]. - Über seinen 1863 in den ?Sitzungsberichten der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften. Mathematisch-Naturwissenschaftliche Classe? erschienenen Aufsatz ?Beiträge zur Kenntniss der tertiären Foraminiferen?. - ?August Emanuel Reuss wurde als Sohn des Biliner Mediziners Franz Ambrosius Reuss (1761?1830) geboren [...]. Nach seiner gymnasialen Ausbildung studierte er ab 1825 Philosophie und ab 1827 Medizin. Im Alter von 22 Jahren wurde er am 10. November 1833 als Assistent an der ophthalmiatrischen Klinik promoviert. Ab dem Folgejahr praktizierte er 15 Jahre lang in Bilin als Herrschafts- und Brunnenarzt sowie Stadtphysicus. 1849 wurde er zum ordentlichen öff. Professor für Mineralogie an der Prager Hochschule sowie ab 1863 an der Universität Wien in die gleiche Professur berufen als Nachfolger von Franz Xaver Zippe. In seiner Biliner Zeit befasste sich Reuss als junger Mediziner mit mineralogischen, geologischen und paläontologischen Studien in der Umgebung seiner Heimatstadt. Die ihn prägenden Anregungen erhielt er von seinem Vater und dem späteren Lehrer Franz Xaver Zippe. Seine zahlreichen Arbeiten haben für die frühen geowissenschaftlichen Kenntnisse über Böhmen eine hohe Bedeutung. Er befasste sich auch besonders mit Foraminiferen, aber auch Korallen, Bryozoen, Ostrakoden, Krebse und anderen Fossilien. Er erstellte eine wegweisende Systematik der Foraminiferen mit Berücksichtigung von Struktur der Skelettwand, deren Baumaterial und Porensysteme? (Wikipedia). --- Der in Olmütz geborene Anton Schrötter, Sohn eines Apothekers, studierte ab 1822 zunächst auf Wunsch seines Vaters in Wien Medizin, wechselte dann aber unter dem Einfluss von Friedrich Mohs zu den naturwissenschaftlichen Fächern, speziell der Mineralogie. 1827 erhielt er eine Assistentenstelle für Physik und Mathematik an der Universität Wien. 1830 wurde er Professor für Physik und Chemie am Technischen Institut Joanneum in Graz. Während eines halbjährigen Urlaubs im Jahre 1838 besuchte er chemische Institute in Göttingen, Heidelberg, Frankfurt und Paris. In Gießen machte er sich bei Justus von Liebig mit der organischen Elementaranalyse vertraut. Ab 1843 arbeitete er als Professor für technische Chemie am Polytechnischen Institut der Universität Wien und übernahm dort 1845 die Professur für allgemeine Chemie. Schrötter war neben Baumgartner, Ettingshausen und Haidinger einer der Begründer der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien und wurde 1850 ihr Generalsekretär. Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina wählte Schrötter 1856 zu ihrem Mitglied. Ab 1868 leitete er das österreichische Hauptmünzamt und wurde gleichzeitig zum Ministerialrat ernannt. Er wurde 1874 in den Ruhestand versetzt und eröffnete in seiner Wohnung ein Privatlaboratorium, in dem er Studien über Edelmetalle betrieb. 1875 starb er in Wien. Schrötter hat in seinem Leben ca. 60 wissenschaftliche Publikationen verfasst. Ab 1845 beschäftigte Schrötter sich intensiv mit Phosphor. 1848 gelang ihm der Nachweis der schon von Berzelius geäußerten Vermutung, dass roter Phosphor eine allotrope Modifikation des weißen Phosphors, nicht aber eine Phosphorverbindung ist. Schrötter wandelte weißen Phosphor durch Erhitzen in roten um, den man zeitweise Schrötterschen Phosphor nannte. Sein Verfahren zur Darstellung desselben revolutionierte die Streichholzindustrie, wo roter Phosphor schon bald als Bestandteil der Reibflächen genutzt wurde. Er war ein Organisator in Industrie und Wissenschaft sowie Berater bei den Vorbereitungen zur Novara-Expedition und zur Österreich-Ungarischen Nordpolexpedition. - Ränder m. Knickspuren u. kl. Einrissen.‎

Referenz des Buchhändlers : 44434

‎Safarik, Adalbert, Chemiker (1829-1902)‎

‎2 eigenh. Briefe m. Unterschrift.‎

‎Göttingen, 25. I. u. 27. XII. 1858. Zus. 5 S., Gr.-8°.‎

‎[An den österr. Chemiker u. Mineralogen Anton Schrötter von Kristelli (1802-1875)]. - Safarik, Professor für Chemie an der Karlsuniversität Prag, beschäftigte sich vornehmlich mit der Herstellung optischer Spiegel und mit astronomischen Beobachtungen. --- Der in Olmütz geborene Anton Schrötter, Sohn eines Apothekers, studierte ab 1822 zunächst auf Wunsch seines Vaters in Wien Medizin, wechselte dann aber unter dem Einfluss von Friedrich Mohs zu den naturwissenschaftlichen Fächern, speziell der Mineralogie. 1827 erhielt er eine Assistentenstelle für Physik und Mathematik an der Universität Wien. 1830 wurde er Professor für Physik und Chemie am Technischen Institut Joanneum in Graz. Während eines halbjährigen Urlaubs im Jahre 1838 besuchte er chemische Institute in Göttingen, Heidelberg, Frankfurt und Paris. In Gießen machte er sich bei Justus von Liebig mit der organischen Elementaranalyse vertraut. Ab 1843 arbeitete er als Professor für technische Chemie am Polytechnischen Institut der Universität Wien und übernahm dort 1845 die Professur für allgemeine Chemie. Schrötter war neben Baumgartner, Ettingshausen und Haidinger einer der Begründer der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien und wurde 1850 ihr Generalsekretär. Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina wählte Schrötter 1856 zu ihrem Mitglied. Ab 1868 leitete er das österreichische Hauptmünzamt und wurde gleichzeitig zum Ministerialrat ernannt. Er wurde 1874 in den Ruhestand versetzt und eröffnete in seiner Wohnung ein Privatlaboratorium, in dem er Studien über Edelmetalle betrieb. 1875 starb er in Wien. Schrötter hat in seinem Leben ca. 60 wissenschaftliche Publikationen verfasst. Ab 1845 beschäftigte Schrötter sich intensiv mit Phosphor. 1848 gelang ihm der Nachweis der schon von Berzelius geäußerten Vermutung, dass roter Phosphor eine allotrope Modifikation des weißen Phosphors, nicht aber eine Phosphorverbindung ist. Schrötter wandelte weißen Phosphor durch Erhitzen in roten um, den man zeitweise Schrötterschen Phosphor nannte. Sein Verfahren zur Darstellung desselben revolutionierte die Streichholzindustrie, wo roter Phosphor schon bald als Bestandteil der Reibflächen genutzt wurde. Er war ein Organisator in Industrie und Wissenschaft sowie Berater bei den Vorbereitungen zur Novara-Expedition und zur Österreich-Ungarischen Nordpolexpedition.‎

Referenz des Buchhändlers : 44404

‎Saussure, Henri Louis Frédéric de, schweiz. Mineraloge und Entomologe (1829-1905)‎

‎Eigenh. Brief m. Unterschrift.‎

‎Genf, 12. X. 1867. 2 S., 4°.‎

‎An den österr. Chemiker u. Mineralogen Anton Schrötter von Kristelli (1802-1875). - ?Er studiert zu erst an der Genfer Akademie mit Pictet de la Rive, bevor er nach Paris an die Sorbonne ging und dort 1852 ein Lizenziat erhielt. 1854 promovierte er an der Universität Giessen. Zwischen 1854 und 1856 machte er mit Henri Peyrot eine zweijährige Forschungsreise in die Karibik und vor allem nach Mexiko. Er machte zahlreiche zoologische, geologische, hydrologische und archäologische Beobachtungen und legte grosse Probensammlungen an, die er erst in den folgenden Jahren auswertete. Er beschrieb auch die politischen Geschehnisse, wie einen US-amerikanischer Annexionsversuch in Kuba und den mexikanischen Bürgerkrieg. Seit dieser Reise schrieb er auch Berichte für das Journal de Genève. Auf seiner Rückreise besuchte er die Vereinigten Staaten, wo er den ebenfalls in der Schweiz geborenen Louis Agassiz und den Physiker Joseph Henry traf. Nach seiner Rückkehr nach Genf wurde er bald ein Entomologe mit Weltruf, spezialisiert auf Hautflügler und Springschrecken. Er übergab seine Insektensammlungen dem Genfer Naturhistorischen Museum (Musée d'histoire naturel). Er hatte auch ein Bauerngut am Fuss der Voirons und schlug verschiedene agronomische Verbesserungen vor. 1858 war er Mitbegründer der Geographischen Gesellschaft von Genf, dessen Präsident er einiger Jahre lang war. 1866 bekam er die französische Ehrenlegion für seine wissenschaftliche und agronomische Leistungen. 1872 wurde er Ehrenmitglied der Entomological Society of London? (Wikipedia). --- Der in Olmütz geborene Anton Schrötter, Sohn eines Apothekers, studierte ab 1822 zunächst auf Wunsch seines Vaters in Wien Medizin, wechselte dann aber unter dem Einfluss von Friedrich Mohs zu den naturwissenschaftlichen Fächern, speziell der Mineralogie. 1827 erhielt er eine Assistentenstelle für Physik und Mathematik an der Universität Wien. 1830 wurde er Professor für Physik und Chemie am Technischen Institut Joanneum in Graz. Während eines halbjährigen Urlaubs im Jahre 1838 besuchte er chemische Institute in Göttingen, Heidelberg, Frankfurt und Paris. In Gießen machte er sich bei Justus von Liebig mit der organischen Elementaranalyse vertraut. Ab 1843 arbeitete er als Professor für technische Chemie am Polytechnischen Institut der Universität Wien und übernahm dort 1845 die Professur für allgemeine Chemie. Schrötter war neben Baumgartner, Ettingshausen und Haidinger einer der Begründer der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien und wurde 1850 ihr Generalsekretär. Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina wählte Schrötter 1856 zu ihrem Mitglied. Ab 1868 leitete er das österreichische Hauptmünzamt und wurde gleichzeitig zum Ministerialrat ernannt. Er wurde 1874 in den Ruhestand versetzt und eröffnete in seiner Wohnung ein Privatlaboratorium, in dem er Studien über Edelmetalle betrieb. 1875 starb er in Wien. Schrötter hat in seinem Leben ca. 60 wissenschaftliche Publikationen verfasst. Ab 1845 beschäftigte Schrötter sich intensiv mit Phosphor. 1848 gelang ihm der Nachweis der schon von Berzelius geäußerten Vermutung, dass roter Phosphor eine allotrope Modifikation des weißen Phosphors, nicht aber eine Phosphorverbindung ist. Schrötter wandelte weißen Phosphor durch Erhitzen in roten um, den man zeitweise Schrötterschen Phosphor nannte. Sein Verfahren zur Darstellung desselben revolutionierte die Streichholzindustrie, wo roter Phosphor schon bald als Bestandteil der Reibflächen genutzt wurde. Er war ein Organisator in Industrie und Wissenschaft sowie Berater bei den Vorbereitungen zur Novara-Expedition und zur Österreich-Ungarischen Nordpolexpedition. - Gefaltet u. mit leichten Knickspuren.‎

Referenz des Buchhändlers : 44397

‎Schmerling, Anton von, österr. Politiker u. Jurist (1805-1893)‎

‎2 eigenh. Briefe m. Unterschrift.‎

‎Ohne Ort, (1870-)1872. Zus. 2 S., 8° u. Gr.-8°.‎

‎[An den österr. Chemiker u. Mineralogen Anton Schrötter von Kristelli (1802-1875)]. - Schmerling diente im Jahre 1848 als Reichsminister in der Provisorischen Zentralgewalt, der ersten gesamtdeutschen Regierung; später wurde er österreichischer Regierungschef. --- Der in Olmütz geborene Anton Schrötter, Sohn eines Apothekers, studierte ab 1822 zunächst auf Wunsch seines Vaters in Wien Medizin, wechselte dann aber unter dem Einfluss von Friedrich Mohs zu den naturwissenschaftlichen Fächern, speziell der Mineralogie. 1827 erhielt er eine Assistentenstelle für Physik und Mathematik an der Universität Wien. 1830 wurde er Professor für Physik und Chemie am Technischen Institut Joanneum in Graz. Während eines halbjährigen Urlaubs im Jahre 1838 besuchte er chemische Institute in Göttingen, Heidelberg, Frankfurt und Paris. In Gießen machte er sich bei Justus von Liebig mit der organischen Elementaranalyse vertraut. Ab 1843 arbeitete er als Professor für technische Chemie am Polytechnischen Institut der Universität Wien und übernahm dort 1845 die Professur für allgemeine Chemie. Schrötter war neben Baumgartner, Ettingshausen und Haidinger einer der Begründer der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien und wurde 1850 ihr Generalsekretär. Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina wählte Schrötter 1856 zu ihrem Mitglied. Ab 1868 leitete er das österreichische Hauptmünzamt und wurde gleichzeitig zum Ministerialrat ernannt. Er wurde 1874 in den Ruhestand versetzt und eröffnete in seiner Wohnung ein Privatlaboratorium, in dem er Studien über Edelmetalle betrieb. 1875 starb er in Wien. Schrötter hat in seinem Leben ca. 60 wissenschaftliche Publikationen verfasst. Ab 1845 beschäftigte Schrötter sich intensiv mit Phosphor. 1848 gelang ihm der Nachweis der schon von Berzelius geäußerten Vermutung, dass roter Phosphor eine allotrope Modifikation des weißen Phosphors, nicht aber eine Phosphorverbindung ist. Schrötter wandelte weißen Phosphor durch Erhitzen in roten um, den man zeitweise Schrötterschen Phosphor nannte. Sein Verfahren zur Darstellung desselben revolutionierte die Streichholzindustrie, wo roter Phosphor schon bald als Bestandteil der Reibflächen genutzt wurde. Er war ein Organisator in Industrie und Wissenschaft sowie Berater bei den Vorbereitungen zur Novara-Expedition und zur Österreich-Ungarischen Nordpolexpedition.‎

Referenz des Buchhändlers : 44416

‎Smith, Robert Angus, schottischer Chemiker (1817-1884)‎

‎Eigenh. Brief m. Unterschrift.‎

‎Manchester, 14. XII. 1871. 2 S., Kl.-8°.‎

‎An den österr. Chemiker u. Mineralogen Anton Schrötter von Kristelli (1802-1875). - Smith ?was a Scottish chemist, who investigated numerous environmental issues. He is famous for his research on air pollution in 1852, in the course of which he discovered what came to be known as acid rain. He is sometimes referred to as the ?Father of Acid Rain? [...]? (Wikipedia). --- Der in Olmütz geborene Anton Schrötter, Sohn eines Apothekers, studierte ab 1822 zunächst auf Wunsch seines Vaters in Wien Medizin, wechselte dann aber unter dem Einfluss von Friedrich Mohs zu den naturwissenschaftlichen Fächern, speziell der Mineralogie. 1827 erhielt er eine Assistentenstelle für Physik und Mathematik an der Universität Wien. 1830 wurde er Professor für Physik und Chemie am Technischen Institut Joanneum in Graz. Während eines halbjährigen Urlaubs im Jahre 1838 besuchte er chemische Institute in Göttingen, Heidelberg, Frankfurt und Paris. In Gießen machte er sich bei Justus von Liebig mit der organischen Elementaranalyse vertraut. Ab 1843 arbeitete er als Professor für technische Chemie am Polytechnischen Institut der Universität Wien und übernahm dort 1845 die Professur für allgemeine Chemie. Schrötter war neben Baumgartner, Ettingshausen und Haidinger einer der Begründer der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien und wurde 1850 ihr Generalsekretär. Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina wählte Schrötter 1856 zu ihrem Mitglied. Ab 1868 leitete er das österreichische Hauptmünzamt und wurde gleichzeitig zum Ministerialrat ernannt. Er wurde 1874 in den Ruhestand versetzt und eröffnete in seiner Wohnung ein Privatlaboratorium, in dem er Studien über Edelmetalle betrieb. 1875 starb er in Wien. Schrötter hat in seinem Leben ca. 60 wissenschaftliche Publikationen verfasst. Ab 1845 beschäftigte Schrötter sich intensiv mit Phosphor. 1848 gelang ihm der Nachweis der schon von Berzelius geäußerten Vermutung, dass roter Phosphor eine allotrope Modifikation des weißen Phosphors, nicht aber eine Phosphorverbindung ist. Schrötter wandelte weißen Phosphor durch Erhitzen in roten um, den man zeitweise Schrötterschen Phosphor nannte. Sein Verfahren zur Darstellung desselben revolutionierte die Streichholzindustrie, wo roter Phosphor schon bald als Bestandteil der Reibflächen genutzt wurde. Er war ein Organisator in Industrie und Wissenschaft sowie Berater bei den Vorbereitungen zur Novara-Expedition und zur Österreich-Ungarischen Nordpolexpedition.‎

Referenz des Buchhändlers : 44479

‎Stephan Franz Viktor, Erzherzog von Österreich, (1817-1867)‎

‎Eigenh. Brief m. Unterschrift.‎

‎Oldenburg, 12. II. 1860. 4 S., 4°.‎

‎[An den österr. Chemiker u. Mineralogen Anton Schrötter von Kristelli (1802-1875)]. - Umfang- und inhaltsreicher Brief. - ?[...] Stephan von Österreich gehörte zu den berühmtesten Mineralsammlern des österreich-ungarischen Reiches, dessen Interesse an den Mineralen bereits mit fünf Jahren erwachte. Nach seiner politischen Ausbildung am Königshof von Wien unternahm er ausgedehnte Erkundungstouren durch das Reich und nutzte während dieser Zeit jede Gelegenheit, berühmte Mineralmuseen und bekannte Mineralfundorte zu besuchen, um seine Sammlung durch eigene Funde oder Käufe zu erweitern. 1845 ehrte der bekannte Mineraloge Wilhelm Ritter von Haidinger seine Bemühungen um die Mineralogie mit der Benennung eines wichtigen Silberminerals und -erzes nach ihm als Stephanit. Die mineralogische Sammlung Stephans von Österreich enthielt bei seinem Tod 1867 rund 20.000 Proben und wurde auf den für damalige Verhältnisse enormen Wert von 300.000 Mark geschätzt. Nach Stephans Tod ging die Mineralsammlung auf das Haus Oldenburg über und wurde bis zu deren Verkauf 1888 an den Unternehmer Carl Rumpff weiter ausgebaut. Nach dessen Tod 1889 wurde die Sammlung schließlich an das Museum für Naturkunde in Berlin übergeben? (Wikipedia). --- Der in Olmütz geborene Anton Schrötter, Sohn eines Apothekers, studierte ab 1822 zunächst auf Wunsch seines Vaters in Wien Medizin, wechselte dann aber unter dem Einfluss von Friedrich Mohs zu den naturwissenschaftlichen Fächern, speziell der Mineralogie. 1827 erhielt er eine Assistentenstelle für Physik und Mathematik an der Universität Wien. 1830 wurde er Professor für Physik und Chemie am Technischen Institut Joanneum in Graz. Während eines halbjährigen Urlaubs im Jahre 1838 besuchte er chemische Institute in Göttingen, Heidelberg, Frankfurt und Paris. In Gießen machte er sich bei Justus von Liebig mit der organischen Elementaranalyse vertraut. Ab 1843 arbeitete er als Professor für technische Chemie am Polytechnischen Institut der Universität Wien und übernahm dort 1845 die Professur für allgemeine Chemie. Schrötter war neben Baumgartner, Ettingshausen und Haidinger einer der Begründer der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien und wurde 1850 ihr Generalsekretär. Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina wählte Schrötter 1856 zu ihrem Mitglied. Ab 1868 leitete er das österreichische Hauptmünzamt und wurde gleichzeitig zum Ministerialrat ernannt. Er wurde 1874 in den Ruhestand versetzt und eröffnete in seiner Wohnung ein Privatlaboratorium, in dem er Studien über Edelmetalle betrieb. 1875 starb er in Wien. Schrötter hat in seinem Leben ca. 60 wissenschaftliche Publikationen verfasst. Ab 1845 beschäftigte Schrötter sich intensiv mit Phosphor. 1848 gelang ihm der Nachweis der schon von Berzelius geäußerten Vermutung, dass roter Phosphor eine allotrope Modifikation des weißen Phosphors, nicht aber eine Phosphorverbindung ist. Schrötter wandelte weißen Phosphor durch Erhitzen in roten um, den man zeitweise Schrötterschen Phosphor nannte. Sein Verfahren zur Darstellung desselben revolutionierte die Streichholzindustrie, wo roter Phosphor schon bald als Bestandteil der Reibflächen genutzt wurde. Er war ein Organisator in Industrie und Wissenschaft sowie Berater bei den Vorbereitungen zur Novara-Expedition und zur Österreich-Ungarischen Nordpolexpedition.‎

Referenz des Buchhändlers : 44465

‎Tschudi, Johann Jakob von, schweiz. Naturforscher, Forschungsreisender, Linguist u. Diplomat (1818-1889)‎

‎Eigenh. Brief m. Unterschrift.‎

‎Jacobshof [Lichtenegg bei Wiener Neustadt], 15. X. 1859. 1 S., 8°.‎

‎[An den österr. Chemiker u. Mineralogen Anton Schrötter von Kristelli (1802-1875)]. - ?Von Tschudi studierte in Leiden, Neuchatel, Zürich und Paris, später auch in Berlin und Würzburg Naturwissenschaft, bereiste 1838 bis 1843 Peru, lebte seit 1848 auf seiner Besitzung Jakobshof in Lichtenegg (Niederösterreich), bereiste 1857 bis 1859 Brasilien, die La-Plata-Staaten, Chile, Bolivien und Peru. Von Tschudi lernte in Lima Mariano Eduardo de Rivero y Ustariz, Direktor des Nationalen Museums für Archäologie, Anthropologie und Geschichte von Peru, kennen und wurde im Rahmen gemeinsamer Studien Co-Autor des Buches ?Antigüedades Peruanas?, welches 1851 in Wien publiziert wurde. Von Tschudi ging 1859 als Gesandter der Schweiz nach Brasilien, wo er namentlich auch zum Studium der Einwanderungsverhältnisse die mittleren und südlichen Provinzen bereiste, kehrte 1861 zurück, ging 1866 als schweizerischer Geschäftsträger nach Wien und wurde 1868 zum ausserordentlichen Gesandten und bevollmächtigten Minister daselbst ernannt. Seit 1883 lebte er wieder auf seinem Gut? (Wikipedia). --- Der in Olmütz geborene Anton Schrötter, Sohn eines Apothekers, studierte ab 1822 zunächst auf Wunsch seines Vaters in Wien Medizin, wechselte dann aber unter dem Einfluss von Friedrich Mohs zu den naturwissenschaftlichen Fächern, speziell der Mineralogie. 1827 erhielt er eine Assistentenstelle für Physik und Mathematik an der Universität Wien. 1830 wurde er Professor für Physik und Chemie am Technischen Institut Joanneum in Graz. Während eines halbjährigen Urlaubs im Jahre 1838 besuchte er chemische Institute in Göttingen, Heidelberg, Frankfurt und Paris. In Gießen machte er sich bei Justus von Liebig mit der organischen Elementaranalyse vertraut. Ab 1843 arbeitete er als Professor für technische Chemie am Polytechnischen Institut der Universität Wien und übernahm dort 1845 die Professur für allgemeine Chemie. Schrötter war neben Baumgartner, Ettingshausen und Haidinger einer der Begründer der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien und wurde 1850 ihr Generalsekretär. Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina wählte Schrötter 1856 zu ihrem Mitglied. Ab 1868 leitete er das österreichische Hauptmünzamt und wurde gleichzeitig zum Ministerialrat ernannt. Er wurde 1874 in den Ruhestand versetzt und eröffnete in seiner Wohnung ein Privatlaboratorium, in dem er Studien über Edelmetalle betrieb. 1875 starb er in Wien. Schrötter hat in seinem Leben ca. 60 wissenschaftliche Publikationen verfasst. Ab 1845 beschäftigte Schrötter sich intensiv mit Phosphor. 1848 gelang ihm der Nachweis der schon von Berzelius geäußerten Vermutung, dass roter Phosphor eine allotrope Modifikation des weißen Phosphors, nicht aber eine Phosphorverbindung ist. Schrötter wandelte weißen Phosphor durch Erhitzen in roten um, den man zeitweise Schrötterschen Phosphor nannte. Sein Verfahren zur Darstellung desselben revolutionierte die Streichholzindustrie, wo roter Phosphor schon bald als Bestandteil der Reibflächen genutzt wurde. Er war ein Organisator in Industrie und Wissenschaft sowie Berater bei den Vorbereitungen zur Novara-Expedition und zur Österreich-Ungarischen Nordpolexpedition. - Einige Knickspuren.‎

Referenz des Buchhändlers : 44453

‎Drasenovich, Adalbert von, österr. Jurist u. Schriftsteller (1868-1936)‎

‎?Ein Kalender aus dem Jahr 1905 auf das Jahr 1906?. Dt. Handschrift auf Papier.‎

‎Ohne Ort (Graz), 1905. 8°. 14 nn. Bll. (inkl. Umschlag), Fadengeheftet.‎

‎Am hinteren Innendeckel mit dem handschriftl. Vermerk: ?Meiner lieben Frau zu Weihnachten 1905 Adalbert Drasenovich?. - Das Manuskript enthält 12 ganzs. ?Monatsdichtungen? des Verfassers und auf der jeweils gegenüberliegenden Seite die entsprechenden Seiten aus einem ?Mandlkalender? (montiert). - Der in Zagreb (Kroatien) geborene Adalbert von Drasenovich absolvierte das Gymnasium in Graz, studierte 1874 bis 1891 ebenda Rechtwissenschaften und unternahm dann Reisen durch Italien und Deutschland. 1895 war er als juristischer Staatsbeamter in Innsbruck tätig, zog dann wieder nach Graz und wirkte seit 1898 als Ausschussmitglied des steirischen Kunstvereins und der kunsthistorischen Gesellschaft. Er verfasste staatswissenschaftliche, kunst- und literaturkritische Beiträge für verschiedene Zeitschriften, war Kunstreferent des ?Grazer Tagblatt? und Korrespondent für bildende Kunst der ?Münchner Neuesten Nachrichten?. Drasenovich veröffentlichte ?Sommersonnenwende? (1923), ?Deutsche Weihnachten? (1925), ?Ein Hirschenleben? (1933) und ?Mann und Welt? (1939). - Etw. gebräunt u. stockfleckig.‎

Referenz des Buchhändlers : 44581

‎Drasenovich, Adalbert von, österr. Jurist u. Schriftsteller (1868-1936)‎

‎?Luise?. Dt. Handschrift auf Papier.‎

‎Ohne Ort (Graz), o. J. (um 1934). 8°. Mit einer mont. Orig.-Portraitphotographie. 40 S. auf 40 (davon ein weißes) tlw. losen nn. Bll., Kart. d. Zt.‎

‎Das Manuskript umfasst 31 Gedichte aus den Jahren 1888-1934, welche wohl auch im Jahre 1934 vom Verfasser in diesem Manuskript niedergeschrieben und seiner Frau Luise (von der auch eine mont. Photographie enthalten ist) gewidmet wurden. Die Gedichte sind betitelt ?Mädel im Wind?, ?Zeitlos?, ?Wanderjahre?, ?Wetterwunden?, ?Böser Traum?, ?Dichtermacht?, ?Lebenskunst?, ??Starke? Regierung? (dat. 7. 7. 1933), ?Septembertag?, ?Volk?, ?Eigenes Jagdrevier?, ?Deutsches Schicksal?, ?Vaterland? usw. - Am Ende mit einem Bleistiftvermerk: ?Nicht zu veröffentlichen?. - Der in Zagreb (Kroatien) geborene Adalbert von Drasenovich absolvierte das Gymnasium in Graz, studierte 1874 bis 1891 ebenda Rechtwissenschaften und unternahm dann Reisen durch Italien und Deutschland. 1895 war er als juristischer Staatsbeamter in Innsbruck tätig, zog dann wieder nach Graz und wirkte seit 1898 als Ausschussmitglied des steirischen Kunstvereins und der kunsthistorischen Gesellschaft. Er verfasste staatswissenschaftliche, kunst- und literaturkritische Beiträge für verschiedene Zeitschriften, war Kunstreferent des ?Grazer Tagblatt? und Korrespondent für bildende Kunst der ?Münchner Neuesten Nachrichten?. Drasenovich veröffentlichte ?Sommersonnenwende? (1923), ?Deutsche Weihnachten? (1925), ?Ein Hirschenleben? (1933) und ?Mann und Welt? (1939). - Etw. gebräunt u. fleckig. Tlw. Knickspuren.‎

Referenz des Buchhändlers : 44582

‎Ertl, Emil, österr. Schriftsteller (1860-1935)‎

‎2 eigenh. Briefe m. Unterschrift.‎

‎, 10. u. 22. III. 1932. Zus. 4 S., 4°.‎

‎[An den Schriftsteller Adalbert von Drasenovich]. - Der in Zagreb (Kroatien) geborene Adalbert von Drasenovich absolvierte das Gymnasium in Graz, studierte 1874 bis 1891 ebenda Rechtwissenschaften und unternahm dann Reisen durch Italien und Deutschland. 1895 war er als juristischer Staatsbeamter in Innsbruck tätig, zog dann wieder nach Graz und wirkte seit 1898 als Ausschussmitglied des steirischen Kunstvereins und der kunsthistorischen Gesellschaft. Er verfasste staatswissenschaftliche, kunst- und literaturkritische Beiträge für verschiedene Zeitschriften, war Kunstreferent des ?Grazer Tagblatt? und Korrespondent für bildende Kunst der ?Münchner Neuesten Nachrichten?. Drasenovich veröffentlichte ?Sommersonnenwende? (1923), ?Deutsche Weihnachten? (1925), ?Ein Hirschenleben? (1933) und ?Mann und Welt? (1939).‎

Referenz des Buchhändlers : 44588

‎Grogger, Paula, österr. Schriftstellerin (1892-1984)‎

‎Eigenh. Kärtchen m. Unterschrift.‎

‎Ohne Ort (wohl Öblarn), o. J. (1933). 2 S., 7,3 x 11,5 cm.‎

‎[An den Schriftsteller Adalbert von Drasenovich]. - Ausser der Unterschrift in Kurzschrift abgefasst. - Vom Empfänger in Bleistift datiert ?23. 10. 1933? sowie mit dem Vermerk ?beantw. 31. 10.?. - Der in Zagreb (Kroatien) geborene Adalbert von Drasenovich absolvierte das Gymnasium in Graz, studierte 1874 bis 1891 ebenda Rechtwissenschaften und unternahm dann Reisen durch Italien und Deutschland. 1895 war er als juristischer Staatsbeamter in Innsbruck tätig, zog dann wieder nach Graz und wirkte seit 1898 als Ausschussmitglied des steirischen Kunstvereins und der kunsthistorischen Gesellschaft. Er verfasste staatswissenschaftliche, kunst- und literaturkritische Beiträge für verschiedene Zeitschriften, war Kunstreferent des ?Grazer Tagblatt? und Korrespondent für bildende Kunst der ?Münchner Neuesten Nachrichten?. Drasenovich veröffentlichte ?Sommersonnenwende? (1923), ?Deutsche Weihnachten? (1925), ?Ein Hirschenleben? (1933) und ?Mann und Welt? (1939).‎

Referenz des Buchhändlers : 44584

‎Kloepfer, Hans, österr. Schriftsteller (1867-1944)‎

‎2 masch. Briefe m. eigenh. Unterschrift.‎

‎Köflach, 1933. Zus. 2 S., 8° u. Gr.-8°.‎

‎[An den Schriftsteller Adalbert von Drasenovich]. - Jeweils mit gedrucktem Briefkopf. - ?Lieber Freund! Heut hab ich Dein ?Hirschenleben? mit stillem Behagen wieder auf mich wirken lassen [...]. Noch diese Woche geht meine knappe aber bestgemeinte Besprechung an die Zeitung [...]?. - Ein Brief verso mit Bleistiftanmerkungen in Kurzschrift (wohl von Drasenovich). - Der in Zagreb (Kroatien) geborene Adalbert von Drasenovich absolvierte das Gymnasium in Graz, studierte 1874 bis 1891 ebenda Rechtwissenschaften und unternahm dann Reisen durch Italien und Deutschland. 1895 war er als juristischer Staatsbeamter in Innsbruck tätig, zog dann wieder nach Graz und wirkte seit 1898 als Ausschussmitglied des steirischen Kunstvereins und der kunsthistorischen Gesellschaft. Er verfasste staatswissenschaftliche, kunst- und literaturkritische Beiträge für verschiedene Zeitschriften, war Kunstreferent des ?Grazer Tagblatt? und Korrespondent für bildende Kunst der ?Münchner Neuesten Nachrichten?. Drasenovich veröffentlichte ?Sommersonnenwende? (1923), ?Deutsche Weihnachten? (1925), ?Ein Hirschenleben? (1933) und ?Mann und Welt? (1939).‎

Referenz des Buchhändlers : 44583

‎Drasenovich, Lothar von, österr. Journalist u. Schriftsteller‎

‎4 eigenh. Briefe m. Unterschrift.‎

‎Köln, 1927-1931. Zus. 17 S., 4°.‎

‎Tlw. umfang- u. inhaltsreicher Briefe an seine Mutter bzw. Familie. - Lothar von Drasenovich veröffentlichte ?Lärchenholz und Lodeng'wand. Bergjäger- und Bergbauerngeschichten aus Österreich? (die Neuausgabe erschien unter dem Titel ?Von Hirschen, Hahnen und Böcken im Gebirg?). - ?[...] Ich lese jetzt wieder Klöpfers Buch u. Vaters Kalender u. lese Marguerite daraus vor - u. so schön Klöpfers Sprache u. Dichtung ist, ich meine ich könnte es noch besser u. deutlicher machen, was dies alles ist [..]?.‎

Referenz des Buchhändlers : 44590

‎Mell, Max, österr. Schriftsteller (1882-1971)‎

‎Eigenh. Brief m. Unterschrift.‎

‎Pernegg, 23. VII. 1932. 1 S. in eigenh. Kuvert, 4°.‎

‎An den Schriftsteller Adalbert von Drasenovich. - Bedankt sich für die Übersendung eines Buches [die Novelle ?Ein Hirschenleben?]. - Der in Zagreb (Kroatien) geborene Adalbert von Drasenovich absolvierte das Gymnasium in Graz, studierte 1874 bis 1891 ebenda Rechtwissenschaften und unternahm dann Reisen durch Italien und Deutschland. 1895 war er als juristischer Staatsbeamter in Innsbruck tätig, zog dann wieder nach Graz und wirkte seit 1898 als Ausschussmitglied des steirischen Kunstvereins und der kunsthistorischen Gesellschaft. Er verfasste staatswissenschaftliche, kunst- und literaturkritische Beiträge für verschiedene Zeitschriften, war Kunstreferent des ?Grazer Tagblatt? und Korrespondent für bildende Kunst der ?Münchner Neuesten Nachrichten?. Drasenovich veröffentlichte ?Sommersonnenwende? (1923), ?Deutsche Weihnachten? (1925), ?Ein Hirschenleben? (1933) und ?Mann und Welt? (1939).‎

Referenz des Buchhändlers : 44587

‎Nabl, Franz, österr. Schriftsteller (1883-1974)‎

‎Eigenh. Postkarte m. Unterschrift.‎

‎Baden, 22. XII. 1932. 2 S., Qu.-Kl.-8°.‎

‎[An den Schriftsteller Adalbert von Drasenovich]. - ?[...] Empfangen Sie meinen herzlichsten Dank dafür, dass Sie sich in diesen bösen Tagen meiner so gütig erinnert haben [...]. Zu Allerheiligen schoss er [Nabls Bruder] seine beiden letzten Bartgams, und nun haben ihm seine Jäger selbst den grünen Bruch in?s Grab nachgeworfen! Es ist nicht auszudenken [...]?. - Der in Zagreb (Kroatien) geborene Adalbert von Drasenovich absolvierte das Gymnasium in Graz, studierte 1874 bis 1891 ebenda Rechtwissenschaften und unternahm dann Reisen durch Italien und Deutschland. 1895 war er als juristischer Staatsbeamter in Innsbruck tätig, zog dann wieder nach Graz und wirkte seit 1898 als Ausschussmitglied des steirischen Kunstvereins und der kunsthistorischen Gesellschaft. Er verfasste staatswissenschaftliche, kunst- und literaturkritische Beiträge für verschiedene Zeitschriften, war Kunstreferent des ?Grazer Tagblatt? und Korrespondent für bildende Kunst der ?Münchner Neuesten Nachrichten?. Drasenovich veröffentlichte ?Sommersonnenwende? (1923), ?Deutsche Weihnachten? (1925), ?Ein Hirschenleben? (1933) und ?Mann und Welt? (1939).‎

Referenz des Buchhändlers : 44586

‎Schneider-Seenuß, Leo, dt. Maler (geb. 1868)‎

‎Eigenh. Postkarte m. Unterschrift.‎

‎München, 31. III. 1932. 1 S., Qu.-Kl.-8°.‎

‎An den ?lieben Jagdgenossen?, den Schriftsteller Adalbert von Drasenovich - Schneider-Seenuss studierte 1885-1889 an der Wiener Akademie bei Griepenkerl u. Rumpler und war danach in München tätig (Mitglied der Luitpold-Gruppe). - Der in Zagreb (Kroatien) geborene Adalbert von Drasenovich absolvierte das Gymnasium in Graz, studierte 1874 bis 1891 ebenda Rechtwissenschaften und unternahm dann Reisen durch Italien und Deutschland. 1895 war er als juristischer Staatsbeamter in Innsbruck tätig, zog dann wieder nach Graz und wirkte seit 1898 als Ausschussmitglied des steirischen Kunstvereins und der kunsthistorischen Gesellschaft. Er verfasste staatswissenschaftliche, kunst- und literaturkritische Beiträge für verschiedene Zeitschriften, war Kunstreferent des ?Grazer Tagblatt? und Korrespondent für bildende Kunst der ?Münchner Neuesten Nachrichten?. Drasenovich veröffentlichte ?Sommersonnenwende? (1923), ?Deutsche Weihnachten? (1925), ?Ein Hirschenleben? (1933) und ?Mann und Welt? (1939).‎

Referenz des Buchhändlers : 44589

‎Farinelli, Arturo, ital. Romanist, Hispanist, Germanist u. vergleichender Literaturwissenschaftler (1867-1948)‎

‎2 eigenh. Briefe m. Unterschrift.‎

‎Innsbruck, 1897-1904. Zus. 8 S., Kl.-8°.‎

‎[An den Maler Alfred von Schrötter]. - ?Farinelli studierte in Zürich bei Heinrich Morf und in Paris bei Gaston Paris. Er promovierte 1892 [...]. Von 1892 bis 1896 war er Französisch- und Italienischlehrer an der Handelsakademie in Innsbruck. 1896 habilitierte er sich in Graz bei Hugo Schuchardt [...] und lehrte in Innsbruck als Privatdozent. 1901 wurde er zum außerordentlichen Professor für romanische Literaturgeschichte an der Universität Innsbruck ernannt, 1907 jedoch infolge der Entitalianisierung der Universität zwangsbeurlaubt. Er ging noch im gleichen Jahr als Professor für Germanistik nach Turin. Von 1931 bis 1936 leitete er das Petrarca-Haus in Köln und wurde 1938 Ehrensenator der Universität zu Köln. Farinelli, der weitgespannte literarhistorische Interessen hatte, hinterließ ein umfangreiches Werk, das zum größten Teil der vergleichenden Literaturwissenschaft angehört? (Wikipedia).‎

Referenz des Buchhändlers : 44641

‎Geramb, Viktor von, österr. Volkskundler (1884-1958)‎

‎Eigenh. Brief m. Unterschrift.‎

‎Graz, 30. VII. 1931. 2 S., 4°.‎

‎[An den Maler Alfred von Schrötter].‎

Referenz des Buchhändlers : 44642

‎Hardegg, Johann Maximilian Rudolf Graf zu, Fürstgroßprior Fra', österr. Adeliger (1851-1939)‎

‎Eigenh. Brief m. Unterschrift.‎

‎Wien, 20. III. 1915. 1 1/2 S., Kl.-8°.‎

‎geehrter Herr Professor! Gestern überbrachte mir der Chefarzt meines g Zuges Dr. Erich von Schrötter, Ihr Herr Neffe, ein reizendes, prachtvoll ausgeführtes Blatt [...] in Ihrem Namen sam[m]t einem liebenswürdigen Schreiben [...]?. - Johann Rudolf Graf zu Hardegg war Botschafter des Malteser-Ritter-Ordens am Kaiserhof und ab 1914 Fürstgroßprior von Böhmen und Österreich.‎

Referenz des Buchhändlers : 44638

‎Hoess, Eugen Ludwig, dt. Maler u. Graphiker (1866-1955)‎

‎Konvolut von 1 eigenh. Brief m. Unterschrift, 1 masch. Brief m. U., 3 eigenh. Kartenbriefe m. U. (davon 1 im eigenh. Kuvert), 2 eigenh. Postkarten m. U. sowie 15 Beilagen.‎

‎Immenstadt, 1925-1933. Zus. (ohne die Beilagen) 11 S., versch. Formate.‎

‎?[...] Nach dem Besuch der Realschule und, ab 1885, der Vorbereitungsschule Hans Heim in München bestand er [Hoess] nach einem halben Jahr die Aufnahmeprüfung an der Akademie der Künste in München. Dort war er vier Jahre lang Schüler der Professoren Kirchbach, Raupp, v. Hackl und Ritter v. Herterich. 1889 zog es in nach Frankfurt, jedoch kehrte er 1891 schon wieder nach München zurück. Dort hatte er zwei Jahre später seine erste Ausstellung mit Jagd-, Wildbildern und Landschaften des Allgäus [...]. Hoess? Werke bezogen sich auf Landschaften und des darin lebenden Wildes (daher sein Spitzname ?der Rehfidles-Maler?). Die von ihm verwendete Technik war die Feder- und Steinzeichnung, die Radierung, das Aquarell, und die Ölmalerei. Zwischen 1900 und 1914 hatte er sich den Ruf als bester Jagdmaler erworben. Sein Erfolg fußte auch auf seine Mitarbeit bei der 1896 gegründeten und weitverbreiteten Zeitschrift ?Jugend?. Hoess beschickte mehrere nationale und international Ausstellungen [...]? (Wikipedia). - An Adalbert von Drasenovich, u.a. über die Illustration dessen Werkes ?Ein Hirschenleben?. - Unter den Beilagen u.a. 5 Illustrations-Entwürfe, eine von Hoess illustr. Weinkarte, 1 Orig.-Fotografie (wohl Hoess beim Malen im Freien), 4 Exlibris? (u.a. das von Anton Keller) u. eine Orig.-Federzeichnung (9,1 x 14,5 cm).‎

Referenz des Buchhändlers : 44636

‎Kliefoth, Alfred W., amerik. Diplomat (1863-1959)‎

‎Eigenh. Brief m. Unterschrift.‎

‎Stockholm, 4. VI. 1916. 3 S., 4°.‎

‎?Mein lieber Herr [Alfred von] Schrötter, Heute als ich Herrn Lochner besuchte sah ich einen Brief auf seinem Schreibtisch, und als ich ihn in die Hand nahm bemerkte ich Ihren Namen [...]. Ich bin seit dem ersten April in Europa, und gedenke in kurze Zeit nach Polen zugehen mit den ?Rockefelloer Relief Commission? [...]. Ich habe, als ich noch in Amerika war erfahren dass Sie in Krieg gingen, und dass Sie krank waren [...]?. - Ränder mit Knickspuren.‎

Referenz des Buchhändlers : 44644

‎Klinger, Max, dt. Maler und Bildhauer (1857-1920)‎

‎Eigenh. Brief m. Unterschrift in eigenh. Kuvert.‎

‎Groß-Jena (Großjena) bei Naumburg (Saale), 31. VIII. 1906. 1 1/2 S., 4°.‎

‎An Adalbert von Drasenovich. - Auf Briefpapier mit den blindgepr. Initialen ?M.K.?. - ?Wohl sehr spät komme ich dazu Ihnen für die Übersendung des Heftchen zu danken, das Sie meinen Radierungen widmen [...]?.‎

Referenz des Buchhändlers : 44637

‎Kloepfer, Hans, österr. Schriftsteller (1867-1944)‎

‎?Glockenmärlein?. Orig.-Typoskriptdurchschlag m. einigen eigenh. Korrekturen.‎

‎Ohne Ort, o. J. (um 1917). 6 S. auf 6 Bll., 4°.‎

‎Mit zeitgen. Bleistiftvermerk ?Für [?] W. Semetkowski [...]?, dat. ?10. XII. 17?. - Einige Knickspuren u. Randläsuren bzw. -ausrisse. Etw. stockfleckig.‎

Referenz des Buchhändlers : 44660

‎Radakovic, Michael, österr. Physiker (1866-1934)‎

‎Eigenh. Brief m. Unterschrift.‎

‎Graz, 15. XI. 1933. 1 1/2 S., Qu.-Gr.-8°.‎

‎?Radakovic studierte ab 1884 Physik und Mathematik an der Universität Graz, danach verbrachte zwei Jahre in Berlin bei Hermann von Helmholtz und Gustav Robert Kirchhoff. In Graz war er Mitglied in Alexius Meinongs Philosophischer Societät und wurde von diesem wesentlich beeinflusst. Ab 1897 war er Privatdozent für Theoretische Physik an der Universität Innsbruck. Er habilitierte bei Karl Exner und wurde mit kaiserlichem Beschluss vom 24. April 1902 zum unbesoldeten Extraordinarius in Innsbruck ernannt. Er beschäftigte sich in Innsbruck mit Ballistik, insbesondere mit der Geschwindigkeit des Geschosses an der Rohrmündung. Er hat experimentell bewiesen, dass sich die Geschossgeschwindigkeit nach Verlassen des Geschützrohres durch Druck der Pulvergase noch kurze Zeit vergrößert. 1906 wurde Radakovic' an die Czernowitzer Universität zum Lehrstuhl für Theoretische Physik berufen, wurde dort 1908 zum Dekan gewählt. Während des Ersten Weltkrieges wurde Czernowitz zeitweise von den Russen besetzt, die Universität wurde geschlossen. Radakovic' kam 1915 nach Graz, wo er als Nachfolger von Anton Wassmuth zum Lehrstuhl für Theoretische Physik an der Karl-Franzens-Universität berufen wurde. 1924/1925 wurde er zum Dekan der Naturwissenschaftlichen Fakultät gewählt. Ab 1930 war er Mitglied der Leopoldina in Halle. Nach dem Tod Radakovic' wurde der Lehrstuhl für theoretische Physik 1936 von Erwin Schrödinger besetzt? (Wikipedia).‎

Referenz des Buchhändlers : 44643

‎Schullern zu Schrattenhofen, Heinrich von, österr. Schriftsteller u. Militärarzt (1865-1955)‎

‎Eigenh. Brief m. Unterschrift.‎

‎Innsbruck, 26. III. 1929. 2 S., Gr.-8°.‎

‎An ?Frau von Drasenovich?. - Schullerns dichterisches Gesamtwerk umspannte 70 Jahre und reichte vom Naturalismus der mondänen Gesellschaftsromane, romantische Lyrik und Novellen bis zu seinem monumentalen Hauptwerk, der tirolischen Roman-Trilogie ?Das Land im Gebirge?.‎

Referenz des Buchhändlers : 44658

‎Schullern zu Schrattenhofen, Heinrich von, österr. Schriftsteller u. Militärarzt (1865-1955)‎

‎Eigenh. Postkarte m. Unterschrift.‎

‎Innsbruck, 24. X. 1927. 1 S., Qu.-Kl.-8°.‎

‎An den Schriftsteller Adalbert von Drasenovich. - Schullerns dichterisches Gesamtwerk umspannte 70 Jahre und reichte vom Naturalismus der mondänen Gesellschaftsromane, romantische Lyrik und Novellen bis zu seinem monumentalen Hauptwerk, der tirolischen Roman-Trilogie ?Das Land im Gebirge?.‎

Referenz des Buchhändlers : 44657

‎Weinhandl, Ferdinand, österr. Philosoph (1896-1973)‎

‎Eigenh. Briefkarte m. Unterschrift (?Weinhandl?).‎

‎Kiel, 9. XII. 1927. 1 S., Qu.-Kl.-8°.‎

‎[An den Maler Alfred von Schrötter]. - ?Weinhandl studierte an der Universität Graz bei Alexius Meinong, Christian von Ehrenfels und Vittorio Benussi. Nach dem Abitur [...] studierte und promovierte [er] 1919 bei Alexius Meinong in Graz im Fach Philosophie [...]. Im selben Jahr heiratete er die fünfzehn Jahre ältere Margarete Weinhandl. [...] Weinhandl übersetzt die Exercitien des Ignatius von Loyola. Seine Habilitation [...] erfolgte 1922 an der Universität Kiel bei Heinrich Scholz und vermutlich auch Moritz Schlick. Dort erhielt er die Stelle eines außerordentlichen Professors im Jahr 1927 und eines ordentlichen Professors im Jahr 1935? (Wikipedia).‎

Referenz des Buchhändlers : 44640

‎Eiselsberg, Otto Frhr. von, österr. Diplomat (1917-2001)‎

‎Masch. Brief m. eigenh. Unterschrift.‎

‎London, 18. I. 1951. 1 S. in Kuvert, 8°.‎

‎An den Maler Hans Schrötter in Graz. - Eiselsberg war das jüngste Kind und einziger Sohn des österreichischen Chirurgen Anton von Eiselsberg und Agnes von Pirquets, der Schwester des Wiener Kinderarztes Clemens von Pirquet. Eiselsberg studierte Rechtswissenschaften in Wien und war dort auch Hörer der Konsularakademie. 1939 promovierte er in Wien. Nach Tätigkeiten im diplomatischen Dienst in London, Genf, Canberra und Moskau fungierte Eiselsberg als Botschafter Österreichs in Tokyo (1966?1970) und in Paris (1974?1982). - Etw. braunfleckig.‎

Referenz des Buchhändlers : 44737

‎Nonnebruch, Max, dt. Maler (1857-1922)‎

‎Eigenh. ganzs. Zusatz m. Unterschrift auf einem Brief seiner Frau Margarethe.‎

‎München, 21. II. 1885. 3 S., Kl.-8°.‎

‎An Emma Schrötter von Kristelli (geb. Freiin von Wydenbrugk), Frau des Grazer Malers Alfred von Schrötter. - Nach dem zweiseitigen Schreiben seiner Frau Margarethe (geb. von Welck) folgt ein ganzseitiger Zusatz von Max Nonnebruch, Malers der Münchner Schule und des Symbolismus.‎

Referenz des Buchhändlers : 44738

‎Schuchardt, Hugo, dt. Linguist u. Romanist (1842-1927)‎

‎Eigenh. Briefkärtchen.‎

‎Ohne Ort, 27. IX. 1913. 1 S., 8,6 x 11,5 cm.‎

‎[An den Maler Alfred von Schrötter u. dessen Familie]. - Nach dem gedruckten Namen Schuchardts folgt der eigenh. Zusatz: ?drückt dem verehrten Ehepaar und Sohn seine herzliche Freude über die gute Nachricht aus die er soeben in der Tp. gelesen hat?. - Der Romanist Hugo Schuchardt studierte seit 1860 Philologie in Jena und Bonn, wurde 1864 promoviert und unternahm eine Reise durch Europa. 1870 habilitierte er sich in Leipzig für Romanistik, wurde 1872 Prof. in Halle und war 1876-1900 o.Prof. der Romanistik in Graz. Schuchardt lehnte die Sprachauffassung der Junggrammatiker ab. Er integrierte kulturhistorische und soziopsychologische Faktoren in seine Studien zum Sprachursprung und Sprachwandel, mit denen er zu den Initiatoren der Sprachkontaktforschung und Kreolistik zählt.‎

Referenz des Buchhändlers : 44740

‎Drasenovich, Adalbert von, österr. Jurist u. Schriftsteller (1868-1936)‎

‎?Arbeitslosigkeit u. Geldmangel?. Eigenh. Manuskript m. Unterschrift.‎

‎Ohne Ort (Graz), o. J. (um 1935). Gr.-8°. 4 num., einseitig beschriebene Bll.‎

‎Der in Zagreb (Kroatien) geborene Adalbert von Drasenovich absolvierte das Gymnasium in Graz, studierte 1874 bis 1891 ebenda Rechtwissenschaften und unternahm dann Reisen durch Italien und Deutschland. 1895 war er als juristischer Staatsbeamter in Innsbruck tätig, zog dann wieder nach Graz und wirkte seit 1898 als Ausschussmitglied des steirischen Kunstvereins und der kunsthistorischen Gesellschaft. Er verfasste staatswissenschaftliche, kunst- und literaturkritische Beiträge für verschiedene Zeitschriften, war Kunstreferent des ?Grazer Tagblatt? und Korrespondent für bildende Kunst der ?Münchner Neuesten Nachrichten?. Drasenovich veröffentlichte ?Sommersonnenwende? (1923), ?Deutsche Weihnachten? (1925), ?Ein Hirschenleben? (1933) und ?Mann und Welt? (1939). - Gefaltet.‎

Referenz des Buchhändlers : 45333

‎Drasenovich, Adalbert von, österr. Jurist u. Schriftsteller (1868-1936)‎

‎?Sprüche III. IV.?. Eigenh. Manuskript.‎

‎Ohne Ort (Graz), Juli 1930 - April 1932. 8°. 48 eigenh. num. Bll., Kart. d. Zt. m. handschriftl. Deckeltitel.‎

‎Das Manuskript umfasst rund 200 Sprüche mit Titeln wie ?Antimoralisten?, ?Filmkunst?, ?Intellektuelle?, ?Psychoanalyse?, ?Sportselbstmord?, ??Sex appeal??, ?Wert u. Preis?, ?Dämonie?, ?Parteien?, ?Welttheater?, ?Kinderbücher?, ?Reife Schönheit?, ?Glaube u. Aberglaube?, ?Psychoanalyse u. Experimentalpsychologie?, ?Volksredner?, ?Absurdes?, ?Utopien? usw. - Der in Zagreb (Kroatien) geborene Adalbert von Drasenovich absolvierte das Gymnasium in Graz, studierte 1874 bis 1891 ebenda Rechtwissenschaften und unternahm dann Reisen durch Italien und Deutschland. 1895 war er als juristischer Staatsbeamter in Innsbruck tätig, zog dann wieder nach Graz und wirkte seit 1898 als Ausschussmitglied des steirischen Kunstvereins und der kunsthistorischen Gesellschaft. Er verfasste staatswissenschaftliche, kunst- und literaturkritische Beiträge für verschiedene Zeitschriften, war Kunstreferent des ?Grazer Tagblatt? und Korrespondent für bildende Kunst der ?Münchner Neuesten Nachrichten?. Drasenovich veröffentlichte ?Sommersonnenwende? (1923), ?Deutsche Weihnachten? (1925), ?Ein Hirschenleben? (1933) und ?Mann und Welt? (1939). - Etw. bestoßen u. fleckig.‎

Referenz des Buchhändlers : 45331

‎Busta, Christine, österr. Schriftstellerin (1915-1987)‎

‎Orig.-Gedichttyposkript m. eigenh. Unterschrift.‎

‎Wien, 1. I. 1952. 1 S., 4°.‎

‎Oberhalb des 11-zeiligen Gedichtes ?Winterliche Vigilie? die handschriftl. korrigierte Adresse der Dichterin. - Gefaltet.‎

Referenz des Buchhändlers : 45618

‎Hirn, Josef, österr. Historiker (1848-1917)‎

‎Konvolut von 5 Zeugnissen m. eigenh. Unterschrift.‎

‎Wien, 1900-1903. Zus. 5 S., 4° u. Fol.‎

‎Kolloquien- bzw. Seminar-Zeugnisse der Philosophischen Fakultät der Universität Wien, ausgestellt für den Grazer Pädagogen und Schriftsteller Karl Köchl. - Der aus einer alten Tiroler Familie stammende Historiker Josef Hirn ?studierte Geschichte und Geographie an der Univ. Innsbruck, 1871 Dr.phil., wirkte 1870?71 an der Staatsrealschule in Salzburg, dann bis 1879 als Prof. am Gymn. in Krems und bis 1886 an der Lehrerbildungsanstalt in Innsbruck, 1886 ao. Prof. für tirol. Geschichte, 1887 für österr. Geschichte, 1890 o. Prof. an der Univ. Innsbruck, 1897 dem Min. für Kultus und Unterricht als Referent für Lehrerbildungsanstalten zugeteilt und 1899 o. Prof. für österr. Geschichte an der Univ. Wien. Die dortige Antrittsvorlesung H.s, der ein entschiedener Anhänger der altkonservativen-kath. Partei war, störten deutschnationale und jüd. Studenten. 1914 i.R., um sich ganz der wiss. Forschung widmen zu können, nahm er seinen ständigen Aufenthalt in Bregenz. 1889?97 Mitgl. des Innsbrucker Gemeinderates, 1895?1901 des Tiroler Landtages, 1892?97 des Landesschulrates für Tirol. Vielfach geehrt und ausgezeichnet, u. a. korr. Mitgl. der Akad. d. Wiss. in Wien, 1904 Hofrat? (ÖBL II, 329). - Gefaltet u. gelocht. Kl. Randläsuren.‎

Referenz des Buchhändlers : 45633

‎Horeczky de Horka, Franz Baron‎

‎?Trauungs-Anrede bei der Vermählungsfeier Fräuleins Marie Edle von Schmid mit Herrn Anton Löschnigg am 23. September 1885 in der St. Aloysius Kirche zu Marburg gehalten von Franz Baron Horeczky de Horka [...]?. Dt. Handschrift auf Papier.‎

‎Ohne Ort, 1885. 9 S. auf 6 Bll., 8°.‎

‎Saubere, vermutlich eigenh. Abschrift der ?Trauungs-Anrede? des Franz Baron Horeczky de Horka, der Prälat und Domherr in Pressburg war. - Gefaltet.‎

Referenz des Buchhändlers : 45617

‎König, Otto, österr. Schriftsteller u. Redakteur (1882-1932)‎

‎Eigenh. Brief m. Unterschrift.‎

‎Berlin, 10. VI. 1915. 2 S. auf Doppelblatt, 4°.‎

‎[An Graf Franz Conrad von Hötzendorf]. - ?Eurer Exzellenz gestatte ich mir, mein Buch ?Glocken im Sturm. Gedichte aus dem Krieg? zu überreichen [...]?. - Otto König, der auch unter dem Pseudonym André Flisseau veröffentlichte, ?war zuerst Fabrikarbeiter, dann Lektor bei S. Fischer und Ullstein in Berlin. Im Ersten Weltkrieg war er Kriegsberichterstatter in deutschen Diensten. 1919 kam er nach Innsbruck, kaufte die Zeitschrift ?Widerhall? und übernahm bis 1924 die Herausgeberschaft. 1925-1932 war er Redakteur beim ?Neuen Wiener Journal?, wo er sich auch als Theaterkritiker betätigte. König gehörte aus der Sicht Ludwig von Fickers zu jenen literarischen Kriegsgwinnlern, die ihn veranlassten, früher als geplant, den ?Brenner? wieder herauszugeben. Kraus bezeichnete ihn in der ?Fackel?-Nummer ?Innsbruck und Anderes? als ?Kriegsliterat?? (Lexikon Literatur in Tirol). - Am Ende mit dem handschriftl., wohl von Hötzendorf eigenh., Vermerk ?Dankschreiben?. - Gefaltet. Kl. Eckknicke.‎

Referenz des Buchhändlers : 45623

‎Mühlbacher, Engelbert, österr. Historiker u. Diplomatiker (1843-1903)‎

‎Konvolut von 2 Zeugnissen m. eigenh. Unterschrift.‎

‎Wien, 1901. Zus. 2 S., Fol.‎

‎Kolloquien-Zeugnisse (Lateinische Paläographie) der Philosophischen Fakultät der Universität Wien, ausgestellt für den Grazer Pädagogen und Schriftsteller Karl Köchl. - Gefaltet u. gelocht. Kl. Randläsuren.‎

Referenz des Buchhändlers : 45636

‎Penn, Heinrich, österr. Redakteur u. Schriftsteller (1839-1918)‎

‎Eigenh. Brief m. Unterschrift.‎

‎Wien, 30. IX. 1915. 1 S., 4°.‎

‎[An Graf Franz Conrad von Hötzendorf]. - Begleitschreiben zur Übersendung seiner Publikation ?Was die Liebe geschrieben?. - Gefaltet. Leicht angestaubt u. einige Knickspuren.‎

Referenz des Buchhändlers : 45624

‎Redlich, Oswald, österr. Historiker u. Archivar (1858-1944)‎

‎Konvolut von 4 Zeugnissen m. eigenh. Unterschrift.‎

‎Wien, 1901-1902. Zus. 4 S., 4° u. Fol.‎

‎Kolloquien- bzw. Seminar-Zeugnisse der Philosophischen Fakultät der Universität Wien, ausgestellt für den Grazer Pädagogen und Schriftsteller Karl Köchl. - ?[...] Auf Grund seiner 1903 erstveröffentlichten Monographie über Rudolf von Habsburg [...] wurde Redlich als der führende österreichische Historiker seiner Zeit angesehen. Er verband hierin Fragestellungen der sogenannten ?klassischen? Politikgeschichte mit denen der Verfassungs-, Rechts- und Kulturgeschichte. Später war er vor allem um die Verbindung von historischen, geographischen und kartographischen Methoden und Betrachtungsweisen bemüht. Mit Redlich eng verbunden ist die Ausrichtung des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung hin zur Historischen Landeskunde als neuer Disziplin. Diese sollte Landesgeschichte und Ortsgeschichte mit Siedlungskunde verbinden? (Wikipedia). - Gefaltet u. gelocht. Kl. Randläsuren.‎

Referenz des Buchhändlers : 45632

‎Schneider, Emil, österr. Pädagoge u. Politiker (1883-1961)‎

‎2 masch. Briefe m. eigenh. Unterschrift.‎

‎Wien, 1922-1924. Zus. 3 S., 4°.‎

‎Als Unterrichtsminister der Republik Österreich.an den österr. Pädagogen u. Schriftsteller Karl Köchl (1879-1960). - Gelocht u. gefaltet.Tlw. Knickspuren, Randeinrisse bzw. etw. fleckig.‎

Referenz des Buchhändlers : 45629

‎Strauss, Richard (Enkel), dt. Opernregisseur (1927-2007)‎

‎Postkarte mit eigenh. Unterschrift.‎

‎Graz, 11. V. 1950. 1 S., 12°.‎

‎Eigenh. Unterschrift auf einer Postkarte des Prof. Fritz Pöschl an Dipl-Ing. Richard Pinter. Pöschl schreibt, Richard Strauss anläßlich einer Inszenierung in Graz persönlich kennengelernt zu haben. - Richard Strauss war der ältere Sohn von Richard Strauss? Sohn Franz und dessen Frau Alice. Als ausgebildeter Opernregisseur widmete er sich der Pflege und der Verwaltung des Werkes seines Großvaters, unterstützt von seiner Frau Gabriele, der Tochter des Star-Baritons Hans Hotter.‎

Referenz des Buchhändlers : 45619

‎Tomaschek, Wilhelm, österr. Geograph u. Orientalist (1841-1901)‎

‎Konvolut von 3 Zeugnissen m. eigenh. Unterschrift.‎

‎Wien, 1899-1901. Zus. 3 S., 4° u. Fol.‎

‎Kolloquien- bzw. Seminar-Zeugnisse der Philosophischen Fakultät der Universität Wien, ausgestellt für den Grazer Pädagogen und Schriftsteller Karl Köchl. - Wilhelm Tomaschek ?unterrichtete ab 1877 als außerordentlicher Professor für Geografie an der Universität Graz. 1881 wurde er zum Ordinarius ernannt. Im akademischen Jahr 1884/1885 fungierte er als Dekan der philosophischen Fakultät. 1885 wechselte er an die Universität Wien. Tomaschek war seit 1882 korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Wien, seit 1899 wirkliches Mitglied? (Wikipedia). - Gefaltet u. gelocht. Randläsuren.‎

Referenz des Buchhändlers : 45634

‎Zinke, Gustav Adolf, österr. Geiger u. Musikpädagoge (1854-1931)‎

‎Zeugnis der Internationalen Stiftung ?Mozarteum? m. eigenh. Unterschrift.‎

‎Salzburg, 11. VII. 1891. 1 S., 4°.‎

‎Als Fachlehrer für Violine, ausgestellt für den Grazer Pädagogen und Schriftsteller Karl Köchl. - Weiters mit den Unterschriften des Präsidenten (Josef Stigler), des Direktors (Josef Friedrich Hummel) und des Sekretärs des Mozarteums. - Gefaltet u. gelocht. Rechte untere Ecke m. kl. Abriß.‎

Referenz des Buchhändlers : 45638

‎Avenarius, Ferdinand, dt. Schriftsteller (1856-1923)‎

‎Eigenh. Postkarte m. Unterschrift.‎

‎Dresden-Blasewitz, 5. XI. 1901. 1 S., Qu.-12°.‎

‎An Dr. Adalbert von Drasenovich. - Über das Bild ?Mutter mit Kind? von Daniel Pauluzzi.‎

Referenz des Buchhändlers : 45653

‎Ertl, Emil, österr. Schriftsteller (1860-1935)‎

‎Eigenh. Postkarte m. Unterschrift.‎

‎Ohne Ort, 12. XI. 1910. 1 S., Qu.-12°.‎

‎An einen ?lieben Freund?.‎

Referenz des Buchhändlers : 45652

‎Grogger, Paula, österr. Schriftstellerin (1892-1984)‎

‎Eigenh. Postkarte (in Kurzschrift) m. Unterschrift.‎

‎Ohne Ort (wohl Öblarn), 30. XII. 1931. 1 S., Qu.-12°.‎

‎[An Dr. Adalbert von Drasenovich]. - Ausser der Unterschrift in Kurzschrift abgefasst. - Der in Zagreb (Kroatien) geborene Adalbert von Drasenovich absolvierte das Gymnasium in Graz, studierte 1874 bis 1891 ebenda Rechtwissenschaften und unternahm dann Reisen durch Italien und Deutschland. 1895 war er als juristischer Staatsbeamter in Innsbruck tätig, zog dann wieder nach Graz und wirkte seit 1898 als Ausschussmitglied des steirischen Kunstvereins und der kunsthistorischen Gesellschaft. Er verfasste staatswissenschaftliche, kunst- und literaturkritische Beiträge für verschiedene Zeitschriften, war Kunstreferent des ?Grazer Tagblatt? und Korrespondent für bildende Kunst der ?Münchner Neuesten Nachrichten?. Drasenovich veröffentlichte ?Sommersonnenwende? (1923), ?Deutsche Weihnachten? (1925), ?Ein Hirschenleben? (1933) und ?Mann und Welt? (1939).‎

Referenz des Buchhändlers : 45654

‎Karbach (Kohn), Friedrich, österr. Kapellmeister u. Komponist (1869?1942)‎

‎Eigenh. Brief m. Unterschrift.‎

‎Wien, 23. XII. 1909. 2 S. in eigenh. Kuvert, 8°.‎

‎An ?Fräulein Flore Kalbeck?. - ?[...] 1906 übernahm nach dem Tode von Carl Schweighofer dessen Sohn Johann die Firma. 1911/12 kauften die Herren Karbach und Kohn das Klavierbau-Unternehmen. Diese waren Inhaber der Klavierhandelsfirma Bernhard Kohn in Wien. Friedrich Karbach (1869?1942) war Kapellmeister der Wr. Tonkünstler und Komponist. Später kam als weiterer Inhaber von Schweighofer noch Dr. Oskar Karbach hinzu. Ende der 20er Jahre wurde eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Namen J. M. Schweighofer gegründet, die aber nur kurz existierte und Klavierhandel betrieb. Es kam zu Wettbewerbsklagen zwischen beiden Unternehmungen; die ?alt?" Firma Schweighofer brachte an ihren Klavieren im Tastendeckel den Namen ?SCHWEIGHOFER ORIGINAL? an, sowie am Resonanzboden den Namen Friedrich Karbach. Die Familien Kohn und Karbach waren Juden. Sie wurden 1938/39 während der Arisierung enteignet. Als kommissarischer Leiter für die Firmen Bernhard Kohn und J. M. Schweighofer wurde der Klavierfabrikant Friedrich Ehrbar jun. eingesetzt. 1940 wurden beide Unternehmen aufgelöst? (Wikipedia-Eintrag über die österr. Klavierbauer-Familie Schweighofer).‎

Referenz des Buchhändlers : 45644

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