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‎Zittel, Karl, Politiker und Pfarrer (1802-1871)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Heidelberg, 26. IV. 1858, 8°. 1 Seite. Doppelblatt mit Adresse. Bläuliches Papier.‎

‎An die Brunnenverwaltung in Homburg v. d. Höhe mit der Bestellung von 50 Krügen Wasser vom Elisabethenbrunnen. - Zittel war ab 1849 Pfarrer in Heidelberg. Von 1842-51 war er Mitglied der Zweiten Kammer der Badischen Ständeversammlung, wo er 1845 durch seinen Antrag zugunsten der Religionsfreiheit Bekanntheit erlangte. 1848 gehörte er dem Vorparlament an. Zittel vertrat vom 24. Mai 1848 bis zum 30. Mai 1849 den Wahlkreis Karlsruhe in der Frankfurter Nationalversammlung, wo er zur Casino-Fraktion zählte. 1850 war er Abgeordneter im Erfurter Unionsparlament.‎

Referenz des Buchhändlers : 49305

‎Zügel, Heinrich von, Maler (1850-1941)‎

‎Eigenh. Brief mit U. sowie eigenh. Billett mit U.‎

‎o.J. Murrhardt, 12. IX. 1925, Gr.-4°. 1 Seite. Gelocht. - Qu.-Kl.-8°. 1 Seite.‎

‎An eine Galerie in Stuttgart: "[...] Ihr Schreiben von gestern beantwortend teile ich Ihnen mit, daß ich zu Ihrer geplanten Jubiläums Ausstellung nichts beitragen kann. Ich komme erst Ende Okt. nach München zurück u. kann in der noch übrigen Zeit die nötigen Vorbereitungen [...] nicht mehr treffen [...]" - Das Billett mit Dank für Glückwünsche. - Zügel gilt als der bedeutendste deutsche Tiermaler der Jahrhundertwende, der der Tierdarstellung mit Hilfe der impressionistischen Malerei neue Wege wies.- Eingangsstempel.‎

Referenz des Buchhändlers : 50088

‎Zarncke, Friedrich, Germanist (1825-1891)‎

‎8 eigenh. Briefe mit U.‎

‎o.J. Leipzig, 26. V. 1877 bis 16. I. 1886, 8°. Zus. ca. 15 Seiten.‎

‎An Woldemar von Biedermann. - I. (26. V. 1877): "[...] Seit etwa einem Decennium treibt sich als Kupferstich für sich und als Beigabe mehrerer Schriften ein Bild von Goethe 1768 herum [...] Ich bin der Sache nachgegangen und habe endlich die Vorlage zu jenem Stich authentisch festgestellt. Es ist jene angefangene Radierung, die Diezmann besaß und 1861 in Berlin mit ausgestellt hatte. Ich will nicht davon reden, wie unerlaubt jene Radierung in dem Nachstich umgemodelt ist, mich beschäftigt als wichtiger die Frage, welche Garantie bildet jene Radierung, ein Werk [...] zu sein, u. ferner, Goethe vorzustellen? [...]" - II. (4. III. 1879): "[...] für spezifische Goethiana wird sich kaum Raum bieten, es wäre denn etwa das Bild des großen Küchengartens [...]" - III. (21. VIII. 1879): "[...] Dieser Tage machte ich einen Ausflug ins 'Seifersdorfer Thal', um mich zu überzeugen, wie es mit den Resten des schönen Parkes steht [...] Es war fast alles verödet; bis in die 30er Jahre fand man noch Spuren eines Verständnisses für die sinnigen Ideen, die die Gräfin Christina (Tina) in der Anlage zu verkörpern versucht hatte, dann brach es ab [...] Darunter aber zog eine in Stein gehauene Inschrift mein Augenmerk sehr auf sich [...] Das müßte von Goethe sein, war mein erster Gedanke, auch [...] kamen mir die Verse so bekannt vor [...] Aber ich täusche mich. Nirgends finde ich sie [...] Sind sie Ihnen bekannt? [...]" - IV. (29. X. 1882): "[...] Wenn Rollett in Einem Punkte vor so vielen jetzt den Unbefangenen spielt [...] so wird ihm das niemand glauben [...] Er hat an 50 lange Briefe von mir, in denen ich alles mit ihm durchgepaukt habe, um ihn [...] zu schützen. Anfangs war er voll Verehrung und Dank [...] Ich verlange, daß er meine Privatphotographien, die mir, beiläufig bemerkt, einige tausend Mark gekostet haben, entweder ganz fortlasse oder in seinem Verzeichnis als das bezeichnet, was sie sind [...] Ich bin sehr gutmütig [...] ich kann auch der Unverschämtheit gegenüber erbarmungslos sein [...]" - V. (3. VIII. 1884): "[...] Meines Erachtens können die jetzt Ihnen vorgelegten Zeichnungen nur eine Copie sein [...] so müsste man durch Confrontation der beiden Zeichnungen erst feststellen, welche Zeichnung das Original ist [...] Sollte ich zu dieser Frage etwas Entscheidendes beitragen sollen, so müßte ich natürlich das Blatt in die Hände bekommen [...]" - VI. (12. IX. 1884): "[...] Um mich doch der Dessauer Germanistenversammlung auch in Etwas als [...] artig zu erweisen, bin ich auf den Gedanken gekommen, bei dieser Gelegenheit das Notizbüchlein Goethes von der schlesischen Reise herauszugeben [...] Ich denke, es interessiert Sie, die Ausbeute [...] kennen zu lernen und ich theile sie Ihnen umstehend mit. Doch bin ich dabei nicht ohne Egoismus [...]" - VII. (24. XII. 1885): "[...] Fielitz ist auf falscher Fährte, das Fräulein v. Zobeltitz hat ihn irre geführt. Es ist wirklich ein ganz neues (unbekanntes) Bild von May, bereits im Mai 1779 gemalt [...]" - VIII. (16. I. 1886): "[...] Sie sind ja ein wahres Füllhorn interessanter Mitteilungen. Tausend Dank! Die 'Hetzjagd' soll nun sofort wieder beginnen [...] Daß ich in der Beilage zur Allgemeinen Zeitung schon wieder einen Artikel verbrochen habe, ist Ihnen wirklich bereits zu Augen gekommen[...] Also Dank [...] für Sie und für mich Bitte um Verzeihung, daß ich mit den Goetheforschungen noch restiere [...]" - Zarncke war Professor in Leipzig. 1850 gründete er das "Literarische Centralblatt für Deutschland". Er betrieb auch intensive Studien zu Goethe.‎

Referenz des Buchhändlers : 40770

‎Zasius, Johann Ulrich, kaiserlicher Rat (1521-1570)‎

‎Schriftstück mit eigenh. U. "J. U. Zasius".‎

‎o.J. Ohne Ort, 14. VII. 1569, Qu.-4°. 1 Seite.‎

‎Kaiserlicher Befehl an die Herren, sich in der Hofratsstube seiner Burg einzufinden. Gegengezeichnet von P. Unverzagt. - Johann Ulrich war Sohn des Juristen Ulrich Zasius. Er war oft auf Reichstagen anwesend und fungierte dort als Sprecher Österreichs im Fürstenrat. Er war eng in die Verhandlungen über den Augsburger Religionsfrieden eingebunden. 1556 bekleidete er das Amt des Reichstagskommissars. Im selben Jahr war er maßgeblich an der Vorbereitung des Landsberger Bundes beteiligt. In der Politik am kaiserlichen Hof zählte er zu den Unterstützern des Reichsvizekanzlers Georg Sigmund Seld. Er selbst war von 1566 bis zu seinem Tod Reichsvizekanzler. - Minimal fleckig. - Transkription liegt bei.‎

Referenz des Buchhändlers : 40571

‎Zwerenz, Gerhard, Schriftsteller und Politiker (1925-2015)‎

‎Gedichttyposkript (20 Zeilen) mit eigenh. U.‎

‎o.J. Schmitten im Taunus, 3. VI. 1995, Fol. 1 Seite. Mit eigenh. Umschlag.‎

‎"Frucht [!] vor Heiligsprechung": "Er suchte so zu schreiben, daß sie, gereizt | waren, ihn zu lesen. Und zu gereizt, ihn | zu akzeptieren [...]" Erschienen in "Neues Deutschland" am 31. Juli 1995.‎

Referenz des Buchhändlers : 52609

‎Wohmann, Gabriele, Schriftstellerin (1932-2015)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Darmstadt, 3. XI. 1968, Fol. 2 Seiten.‎

‎An den Schriftsteller Helmut M. Braem: "Ich wollte doch schreiben wegen meiner Stuttgarter Lesungen. Sie haben sich um eine reduziert: die in der Buchhandlung Niedlich fällt aus, weil die Buchhandlung zu grosse Angst vor Besucherschwund bei solcher Wohmann-Häufung hatte. Herr Niedlich, der mich mit mehreren anderen Autorinnen hatte lesen lassen wollen, eingeführt von Helmut Heissenbüttel, war so niedlich und gab nach [...] Ich habe sowieso viel zu viel zu tun, reisen, lesen, schreiben und so weiter, und werde dabei immer ungesünder [...] Am 13. 11. lese ich bei der merkwürdigen Massimo-Veranstaltung, die sich der ASTA der TH ausgedacht hat, mit Becker und Chotjewitz [...] Dann holt man mich nach Bad Cannstadt ab, und ich lese im Kursaal meine Kur-Prosa [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 43319

‎Wohlbrück, Gottfried, Schauspieler (1770-1822)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Bremen, 5. I. 1796, Qu.-8°. 1 Seite.‎

‎"Keine Bekanndtschaft löscht den Durst eines Herzens, das verwöhnt ist durch Freundschaft [...]" - Aus dem Stammbuch des Bremer Theaterleiters Daniel Schütte mit dessen Eintragungen am Unterrand. - Wohlbrück war 1812-17 am Hoftheater München engagiert, verfasste dort Libretti für Meyerbeer (Alimelek), Johann Nepomuk Poissl (Athalia), Ferdinand Fränzl (Hariadan Barbarossa) sowie den Text zu Carl Maria von Webers Kantate "Kampf und Sieg", außerdem diverse Gelegenheitsstücke (u. a. Namenstags-Dichtungen für Heinrich Baermann und Helena Harlas; vgl. Weberiana 17.2007, S. 67ff.) - Rückseitig ein Eintrag von Friedrich von Bülow (Göttingen, 15. IX. 1781).‎

Referenz des Buchhändlers : 47527

‎Wolter, Charlotte, Schauspielerin (1834-1897)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort, 22. V. ohne Jahr, 8°. 1 Seite.‎

‎An einen Herrn mit der Bitte, ihr Gepäck nachsehen und versiegeln zu wollen, um Zeit bei den Zollformalitäten zu sparen.‎

Referenz des Buchhändlers : 45078

‎Wolff, Amalie, geb. Malcolmi, Schauspielerin, Ehefrau des Schauspielers Pius Alexander Wolff (1780-1851)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Dresden, 14. IX. 1840, Gr.-8°. 1 Seite. Doppelblatt mit Adresse.‎

‎An den Sänger und Hofschauspieler Karl Wauer: "[...] Haben Sie doch die Güte, der Überbringerin dieses zu sagen ob Sie in der Stadt, oder auf dem Lande wohnen. Gern möchte ich Ihrer verehrten Gattin mündlich sagen, wie sehr ich von ihrem Gedicht überrascht und erfreut wurde [...]" - Minimal gebräunt. - Aus der Sammlung Künzel.‎

Referenz des Buchhändlers : 50679

‎Wolff, Amalie, geb. Malcolmi, Schauspielerin, Ehefrau des Schauspielers Pius Alexander Wolff (1780-1851)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 7. VI. 1832, Gr.-8°. 1 Seite. Doppelblatt mit Adresse.‎

‎An den Regisseur Johann Gottlieb Christian Weiß (1790-1853) in Berlin: "[...] Ich höre so eben daß ich Morgen in der Gefangenen zu spielen habe, und auch in den folgenden Tagen auf dem Repertoir stehe. Wenn ich nun auch Morgen gern noch spielen will, so ist es mir aber später unmöglich da ich meine Brunnen Kur schon angefangen habe und des Abends so erschöpft bin, daß ich mich weder der Luft noch einer Anstrengung aussetzen darf. Mein Urlaub geht vom 8ten Juny an und ich kann mit der Kur nicht aufhören und sie einige Zeit darauf wieder anfangen. Um die Morgende Vorstellung nicht zu stören, hoffe ich daß es mir Morgen zu spielen möglich ist [...]" - Wolff spielte auch in Weimar unter Goethe. - Weiß wirkte von 1825-53 am Hoftheater Berlin; seit 1827 war er auch Regisseur des Lustspiels. - Am Oberrand mit alter Zuschreibung.‎

Referenz des Buchhändlers : 50586

‎Wolter, Charlotte, Schauspielerin (1834-1897)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. München, 16. VII. 1880, Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎"Das ganze Leben ist ein Wintermärchen [...]" - Nach dem "Wilhelm Meister". - Wolters Darstellung der Hermione in Shakespeares Wintermärchen fand in Berlin große Anerkennung, ihr "Wolter-Schrei" war legendär. - Aus dem Stammbuch Ernst von Possart.‎

Referenz des Buchhändlers : 50926

‎Wolff, Julius, Schriftsteller (1834-1910)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Berlin, 22. X. 1881, Gr.-8°. 1/2 Seite.‎

‎"Aller Kräfte ernstes Wollen, | Kein Ermatten, kein Verdrießen [...]" - Wolff gehört zu den sogenannten Butzenscheibendichtern. - Aus dem Stammbuch Ernst von Possart.‎

Referenz des Buchhändlers : 50914

‎Wolzogen, Alfred von, Dramatiker und Biograph (1823-1883)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Schwerin, 23. V. 1881, 8°. 1 Seite.‎

‎"Die Kunst sucht, gleich der Religion, welcher sie immer dient, wenn sie ächt ist, die Wahrheit und, weil alle Wahrheit harmonisch und alles Harmonische schön ist, auch die Schönheit [...]" - Wolzogen leitete seit 1867 das Hoftheater in Schwerin.‎

Referenz des Buchhändlers : 46618

‎Wolff, Julius, Schriftsteller (1834-1910)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 20. II. 1876, 8°. 2 Seiten. Doppelblatt. Mit eigenh. Umschlag.‎

‎An den Maler August von Heyden (1827-1897) in Berlin, dem er für sein scharfes Urteil über den Berliner Verlag Grote in einem Brief dankt. Die dritte Auflage ds "Rattenfänger" und die vierte Auflage des "Till" seien im Stereotypdruck hergestellt worden, so daß keine Korrekturen möglich waren. Grote gehe "davon aus den Rattenfänger in großem Format illustrirt, wie der 'Trompeter' [von Scheffel] von A. v. Werner illustrirt ist. Wenn er doch nur Sie darum bitten wollte! und dann nicht vergeblich! Aber er denkt an Paul Thumann, den ich persönlich kenne und verehre, aber mein Buch sähe ich tausendmal lieber in Ihren Händen [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 41378

‎Wohmann, Gabriele, Schriftstellerin (1932-2015)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Darmstadt, 13. VI. 1979, Kl.-4°. 1 Seite.‎

‎'"Der Druck, demnächst wieder etwas Aussergewöhnliches abliefern zu müssen, lastet manchmal ungeheuer auf mir - diese Angst, plötzlich nicht mehr malen, komponieren, schreiben zu können, steckt wohl in jedem Künstler [...]".‎

Referenz des Buchhändlers : 52538

‎Wölfflin, Heinrich, Kunsthistoriker (1864-1945)‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr [Zürich, 1906], Qu.-Kl.-8°. 1 Seite.‎

‎Einladung an Wilhem Spemann zu einem einfachen Abendessen.‎

Referenz des Buchhändlers : 48654

‎Witeschnik, Alexander, Musikhistoriker (1909-1993)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Wien, 26. X. 1970, 8°. 1 Seite.‎

‎"Hier greift man die Musik mit Händen [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 51284

‎Wolff, Julius, Schriftsteller (1834-1910)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, Qu.-Kl.-8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎"Ach und wie freu' ich mich, will er nicht fehlen, | Weil ich ein Spielmann bin, kann mir's nicht fehlen [...] ('Singuf') [1881]".‎

Referenz des Buchhändlers : 41227

‎Wolff, Julius, Schriftsteller (1834-1910)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Berlin-Charlottenburg, Fasanenstr. 6, 23. XII. 1893, 8°. 1 Seite.‎

‎Vierzeiliger Albumvers. - Kleine Eckfehlstellen.‎

Referenz des Buchhändlers : 40618

‎Wirth, Bettina, Schriftstellerin (1849-1926)‎

‎Gedruckter und eigenh. ausgefüllter Fragebogen mit eigenh. U.‎

‎o.J. Wien, 5. XI. (ca. 1910), Gr.-4°. 1 Seite.‎

‎Bettina Wirth, eine geborene Greiner, verheiratete sich mit dem Nationalökonomen Max Wirth und lebte mit ihm als Journalistin in Wien.‎

Referenz des Buchhändlers : 49562

‎Wohmann, Gabriele, Schriftstellerin (1932-2015)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Darmstadt, 30. X. 1968, Fol. 1 Seite.‎

‎An Wolfgang Ignée über das Feuilleton in "Christ und Welt", die "Fiedler-Diskussion mit den Beiträgen von Heissenbüttel [...] Becker, Baumgart, Walser und so weiter" und mit Ablehnung weiterer Rezensionen. - Beiliegend ein eigenh. Notizzettel "Ich bin doch graphoman, das kann eine Hilfe, kann aber auch eine Schädigung sein. | G. W. für W. I. d'accord? | 23. 4. 69 feierlicher Anlass." - An diesem Tag erhielt Wohmann den "Internationalen Kurzgeschichtenpreis der Stadt Neheim-Hüsten". - Gelocht.‎

Referenz des Buchhändlers : 47930

‎Woltmann, Karoline von, Schriftstellerin (1782-1847)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 22.XI. 1833, 8°. 2 Seiten. Dünnes Papier.‎

‎An den Herausgeber der Dresdener Abendzeitung: "Euer Hochwohlgeborenen übersende ich hier einige Blätter aus meinem Reisetagebuche, mit dem Wunsch, daß Sie dieselben für ihre Abendzeitung benutzen möchten. Mein Lebenslauf geht zu sehr abwärts vom gesellschaftlichen Treiben, als daß ich Ihnen eine Korrespondenz für dieses Blatt antragen könnte. Sollten Ihnen aber Aufsätze über einzelne wichtige Erscheinungen der Litteratur und Kunst in unseren Mauern, oder noch einige Blätter des Journals, dem die bei kommenden Blätter angehören, willkommen sein: so werde ich sie mit Vergnügen senden [...]" - Karoline Woltmann gab den Briefwechsel zwischen ihrem Mann und Goethe heraus. - Gering gebräunt.‎

Referenz des Buchhändlers : 48306

‎Wolzogen, Ernst von, Schriftsteller (1855-1934)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Darmstadt, 7. IV. 1908, Gr.-4°. 1 Seite.‎

‎An eine Redaktion bei Übersendung des Aufsatzes "Roms Rache oder der Segen des Christentums" aus seinem demnächst erscheinenden Buch "Augurenbriefe".‎

Referenz des Buchhändlers : 49563

‎Woermann, Karl, Schriftsteller (1844-1933)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Dresden, 20. X. 1898, 8°. 2 1/2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An Woldemar von Biedermann: "[...] Haben Sie vielen herzlichen Dank für Ihre [...] Berichtigung, daß Goethe erst im März 1768 zum ersten Male in Dresden eingetroffen [...] Das Auffallende dabei ist, daß die Fehler stets dieselben Namen betreffen [...] Hauptsächlich scheint der Setzer oder Abschreiber das F von Goethes Abschreiber falsch gelesen zu haben [...]" - Woermann war 1882-1910 Direktor der Gemäldegalerie und des Kupferstichkabinetts in Dresden.‎

Referenz des Buchhändlers : 40768

‎Wilder, Thornton, Schriftsteller (1897-1975)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Berlin, März 1962, Qu.-Kl.-8°. 1 Seite.‎

‎"Greetings of | Thornton Wilder."‎

Referenz des Buchhändlers : 42532

‎Welti, Albert Jakob, Schriftsteller und Maler (1894-1965)‎

‎Eigenh. beschriftete Bildpostkarte mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, .‎

‎"Ihre Wünsche zum Neuen Jahr verdankt sehr verspätet und erwidert bestens Ihr Albert J. Welti." - Abbildung von Corot.‎

Referenz des Buchhändlers : 42575

‎Wilbrandt, Adolf von, Schriftsteller (1837-1911)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Wien, 19. III. 1884, Gr.-8°. 2 S. Doppelblatt.‎

‎19. III. 1884. An einen Verleger (wohl Rieger in Stuttgart), dem er für die Zusendung der von ihm verlegten Literaturgeschichte von Adolf Stern (1835-1907) dankt: "[...] Ich habe zwar seit vielen Jahren, grundsätzlich, jede Art von kritischer Thätigkeit vermieden; auch fehlt mir nur zu sehr die Zeit, mich mit umfangreichen und gewichtigen Arbeiten wie dieser Weltliteraturgeschichte eingehend und prüfend zu beschäftigen; aber schon aus besonderem Interesse für den Herrn Verfasser werde ich thun, was ich irgend vermag, um auf dieses gewiß verdienstvolle Werk aufmerksam zu machen [...]" - Wilbrandt war als Direktor des Wiener Hofburgtheaters maßgeblich an der Wiederentdeckung griechischer Dramen für das deutschsprachige Theater beteiligt.‎

Referenz des Buchhändlers : 42019

‎Wilm, Hubert, Grafiker (1887-1953)‎

‎2 eigenh. Briefe mit U.‎

‎o.J. München und Nürnberg, 18. VIII. 1917 und 5. VIII. 1920, 4° und Quer-4°. Zus. 3 1/2 Seiten. Gedruckter Briefkopf.‎

‎"[...] für Ihre freundl. Zeilen und Überweisung von M 60 verbindlichsten Fank. Es freut mich sehr, daß das Original Sie befriedigt. Ich frage heute [...] ob Sie Interesse hätten für eine unverbindliche Ansichtssendung meiner Elfenbein-Malereien (Anhänger und Brosche, gefaßt in 900 fein Silber) [...]" (18. VIII. 1917). - "[...] Ich bin seit Sonntag hier, um am Germanischen Museum einen sehr interessanten Kurs mitzumachen. Allerdings strengt mich die Geschichte, vor allem der täglich 3 - 4 stündige Museumsabesuch so an, daß ich [...] von hier aus gleich aufs Land fahren muß [...]" (5. VIII. 1920). - Wilm war nach 1908 Mitarbeiter der Münchner Jugend. Bekannt wurde er durch seine vielen Exlibris-Entwürfe.‎

Referenz des Buchhändlers : 47622

‎Wilhelm I.,, deutscher Kaiser, König von Preußen (1797-1888)‎

‎Eigenh. Brief mit ausgeschnittener U. (aus einem anderen Brief einmontiert) "Wilhelm Pr Pr".‎

‎o.J. Babelsberg, 24. II. 1837, 8°. 2 1/2 Seiten Doppelblatt.‎

‎Franzöisch an eine Dame. Er werde den Generalstabschef Wilhelm von Salpius (1785-1866) fragen, welche Verwendung für den Sohn der Aderssatin bei Herzog Karl von Mecklenburg (1785- 1837) vorgesehen sei.‎

Referenz des Buchhändlers : 53378

‎Weizsäcker, Julius, Historiker (1828-1889)‎

‎Eigenh. Schriftstück mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort [Straßburg], 20. X. 1874, Qu.-Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎Vorlesungsankündigung: "Das Zeitalter Ludwig XIV. [...] Die paläographisch-diplomatischen Übungen [...] Die Übungen im historischen Seminar für Mittelalter [...]" - Weizsäcker war ab 1863 Professor in Erlangen, 1867 in Tübingen, 1872 an der deutschen Universität Straßburg, 1876 in Göttingen und 1881 in Berlin an der Friedrich-Wilhelms-Universität. - Aus der Sammlung Fischer von Röslerstamm mit deren Karteikarte.‎

Referenz des Buchhändlers : 41964

‎Williams, Betty, Friedensaktivistin und Nobelpreisträgerin (geb. 1943)‎

‎Originalfotografie mit eigenh. Widmung und U.‎

‎o.J. Ohne Ort, ohne Jahr, 12 x 17 cm. 1 Seite.‎

‎"Love and Peace Betty Williams". - Betty Williams ist die Mitbegründerin der bisher einflussreichsten Friedensbewegung Nordirlands, der Community of Peace People. Hierfür erhielt sie gemeinsam mit Mairead Corrigan den Friedensnobelpreis des Jahres 1976. Die Community of the Peace People wurde im August 1976 als Reaktion auf die wachsenden blutigen Unruhen in Nordirland gegründet, es folgte die so genannte Peace Rallye, in der überall in Nordirland Woche für Woche Friedensdemonstrationen stattfanden. Insgesamt nahmen daran über 500.000 Menschen teil, darunter im Oktober 1976 auf die Sängerin Joan Baez.‎

Referenz des Buchhändlers : 50703

‎Wessely, Ignaz Emanuel, Philologe und Übersetzer (1841-1900)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Breslau, 6. XI. 1866, Gr.-4°. 2 Seiten.‎

‎An den Verlag Brockhaus in Leipzig mit einem Stellengesuch: "[...] führe ich vor Allem an, daß ich eben jetzt zur evangelischen Kirche übertreten bin, nachdem ich bis jetzt in Oesterreich kath. Geistlicher gewesen. Von jeher für Kunst und Literatur eingenommen, habe ich für beide mitgewirkt und einiges herausgegeben. Nun, aus meinen früheren Verhältnissen herausgetreten, muß ich mir zuerst die Aufgabe stellen, mir mein tägliches Brot zu verdienen. In dieser Angelegenheit wendete ich mich an meinen jahrelangen Freund, Hr. Rudolf Weigel in Leipzig, der mir nun den freundschaftlichen Rath erteilt [...] die ergebenste Bitte auszusprechen, mich gütigst in Ihrem rühmlichst bekannten großen Geschäft auf irgend eine Weise placiren zu wollen. Ich würde gewiß eifrigst bestrebt seyn, mich durch rastlose Thätigkeit einer solchen Wohlthat würdig zu erweisen [...]" - Wessely übersetzte Campanellas "Sonnenstaat".‎

Referenz des Buchhändlers : 45066

‎Wendt, Johann Amadeus, Philosoph und Musiktheoretiker (1783-1836)‎

‎4 eigenh. Briefe mit U.‎

‎o.J. Leipzig und Göttingen, 18. III. 1824 bis 8. IV. 1829, Verschied. Formate. Zus. 6 Seiten.‎

‎An den Verlag Brockhaus in Leipzig. - I. (18. III. 1824) Wegen der Rückgabe ausgeliehener Bücher. - II. (12. VI. 1824): "[...] Hiermit erhalten Sie die versprochenen Briefe eines Franzosen aus Florenz, geschrieben im vorigen Jahr u. von mir übertragen. Ich halte sie, wie ich Ihnen sagte, für sehr interessant u. zugleich für Ihr Blatt passend [...]" - III. (1. VIII. 1829): Übersendet Artikel für die Enzyklopädie zu den Stichworten Heremias, Hermachos, Hermias und Hermotinus. - IV. (8. IV. 1829): "[...] Ich kann [...] gegen die mitgetheilte Anzeige nichts haben; in Ihrem Verfahren einen andern Redacteur zu suchen, wenn Sie durch Vertrag mit mir nicht mehr gebunden, also auch darüber kein Wort. Was aber Ihre Äusserungen anlangt von gesunkenem Absatz des Taschenbuchs [...] so finde ich mich doch veranlasst [...] meine Meinung unumwunden auszusprechen [...] Die Verminderung des Absatzes des besagten Taschenbuchs hat [...] in den schlechten Kupfern seinen Grund [...]" - Wendt lehrte in Leipzig und Göttingen. Er gab. u. a. das "Taschenbuch zum geselligen Vergnügen" (1821-25) heraus. In Leipzig war Wendt Mitglied der Freimaurerloge "Minerva zu den drei Palmen". - Geringe Altersspuren.‎

Referenz des Buchhändlers : 44960

‎Wellershoff, Dieter, Schriftsteller (geb. 1925)‎

‎2 eigenh. Briefkarten mit U.‎

‎o.J. Köln, 18. VII. 2009 und 3. IV. 2010, Qu.-8°. 4 Seiten. Mit Umschlägen. Gelocht.‎

‎An Wilhelm Hüttermann, der ihm Informationen "zur Praxis des Parteieintritts in den letzten Kriegsjahren" gesendet hatte sowie wegen eines Rezensionsexemplars.‎

Referenz des Buchhändlers : 42612

‎Wildenbruch, Ernst von, Schriftsteller und Diplomat (1845-1909)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Berlin, 18. XII. 1893, Gr.-4°. 1 Seite. Briefkopf.‎

‎Hektographierter Rundbrief der "Deutschen Schriftsteller-Genossenschaft" wegen eines Aufrufs im Interesse des Urheberschutzes. Mitunterzeichnet von Martin Hildebrandt und Manuel Schnitzer (1861-1941). - Wildenbruchs Nachlass liegt im GSA Weimar.‎

Referenz des Buchhändlers : 47345

‎Wichmann, Ludwig Wilhelm, Bildhauer (1788-1859)‎

‎2 eigenh. Briefe mit U.‎

‎o.J. Berlin, 24. III. 1837 und 30. I. 1847, 4°. 2 Seiten.‎

‎I. Wegen der Verschiffung einer größeren Arbeit nach Stettin. - Es handelt sich vielleicht um die Kolossalbüste des Kurfürsten von Brandenburg in Bronzeguss, die im Hofgarten zu Stettin aufgestellt wurde. - Mit Bearbeitungsvermerken. - II. Bei der Übersendung von Handschriften. - Wichmann war Lehrer der Bossier- und Modellierklasse an der Berliner Kunstgewerbeschule. 1819 ernannte ihn die Preußische Akademie der Künste zu ihrem Mitglied. - Aus der Slg. Künzel.‎

Referenz des Buchhändlers : 50850

‎Wessely, Josephine, Schauspielerin (1860-1887)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. München, Juli 1880, Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎"Wer nicht die Welt in seinen Freunden sieht [...] (Göthe] [...]" Aus dem "Tasso". - Wessely wurde 1879 für das Burgtheater in Wien engagiert. Dort war sie auf Lebenszeit engagiert, starb aber schon am 12. August 1887 . - Aus dem Stammbuch Ernst von Possart. - Selten.‎

Referenz des Buchhändlers : 50924

‎Weil von Weilen, Josef, Schriftsteller (1828-1889)‎

‎2 eigenh. Briefe mit U.‎

‎o.J. Wien, 24. und 30. VII. 1887, Gr.-8°. Zus. 2 Seiten. Doppelblätter. Brifkopf der "Concordia".‎

‎An ein Mitglied des "Journalisten- und Schriftsteller-Vereins Concordia" wegen eines ehrengerichtlichen Verfahrens. - Weil war Präsident dieses Schriftstellervereins und ab 1873 Direktor der von ihm (mit S. H. von Mosenthal) gegründeten Schauspielschule am Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien.‎

Referenz des Buchhändlers : 47342

‎Wilkinson, Spenser, Jurist, Militärhistoriker und Journalist (1853-1937)‎

‎Typoskript mit eigenh. Korrekturen und U.‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr [Oxford, ca. 1910], Fol. 4 1/2 Seiten auf 5 Blättern.‎

‎Interessanter Artikel für die Zeitschrift "Die Gegenwart" in englischer Sprache über das Verhältnis von Deutschen und Engländern. - Wilkinson schrieb 1895-1914 für die "Morning Post", unter anderem Theaterkritiken.‎

Referenz des Buchhändlers : 46367

‎Weyrauch, Wolfgang, Schriftsteller (1904-1980)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. Randbemerkung und U.‎

‎o.J. Gauting, 11. VII. 1965, Fol. 1 Seite. Gelocht.‎

‎An den Verleger Herbert Placzek in Freiburg wegen der Vermittlung von "Dialog mit dem Unsichtbaren" (Hörspiele. Freiburg 1962).‎

Referenz des Buchhändlers : 46781

‎Wessely, Josephine, Schauspielerin (1860-1887)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, 8°. 1 Seite. Doppelblatt mit Monogramm.‎

‎Dankt für die Aufmerksamkeit, die sie immer "an Sie und mein liebes Leipzig" erinnern werde.‎

Referenz des Buchhändlers : 44671

‎Wendling, Karl, Musikpädagoge (1875-1962)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Stuttgart, 21. X. 1926, Qu.-8°. 1 Seite.‎

‎An den Dramaturgen Curt Elwenspoek wegen eines Honorars. - Wendling war Direktor des Stuttgarter Konservatoriums. - Beilage.‎

Referenz des Buchhändlers : 49967

‎Westermann, Anton, Klassischer Philologe (1806-1869)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Leipzig, 16. IV. 1842, Gr.-4°. 1 Seite.‎

‎An einen Hofrat über die restriktive Praxis der Handschriftenausleihe bei der Leipziger Stadtbibliothek. - 1833 wurde der Bruder des Verlegers George Westermann zum außerordentlichen Professor ernannt. Im nächsten Jahr erhielt er im Zuge einer Hausberufung den Lehrstuhl des 1832 verstorbenen Ordinarius Christian Daniel Beck. Von 1849 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 1865 war er Mitdirektor des philologischen Seminars. 1846 wurde er als ordentliches Mitglied in die Königlich Sächsische Gesellschaft der Wissenschaften aufgenommen. - Einrisse mit Klebefilm hinterlegt.‎

Referenz des Buchhändlers : 50352

‎Wichert, Ernst, Schriftsteller (1831-1902)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit Gedicht (4 Zeilen) und U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, Qu.-8°. 1 Seite.‎

‎"Wenn die Frauen thöricht | Engel zu sein verneinen, | Werden leicht zu menschlich | Sie den Männern erscheinen." - Wichert war seit 1877 Oberlandesgerichtsrat in Königsberg. 1887 ging er als Kammergerichtsrat nach Berlin. Er verfaßte zahlreiche populäre Dramen. - Montiert, links eingerissen.‎

Referenz des Buchhändlers : 48822

‎Weyl, Hans, Zeichner und Grafiker (1863-1916)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Darmstadt, 4. IV. 1907, Gr.-8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎"Gnädigste Frau, Elsbeth war bis 3/4 12 bei mir, saß sehr brav und will, wenn Sie's erlauben heute Nachm. wieder kommen, mir wär's auch sehr lieb [...]" - Weyl besuchte Kunstakademien in Berlin und München und war 1895-96 Schüler des Porträt- und Landschaftsmalers Heinrich Reinhard Kröh in Darmstadt, wo er seit 1906 ansässig war und sich als Porträtmaler des hessischen Adels profilierte.‎

Referenz des Buchhändlers : 48824

‎Welsch, Charles Feodor, Maler (1828-1904)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort (Karlsruhe), 26. XII. 1878, 8°. 1 Seite.‎

‎An den Arzt Sigmund Homburger (1818-1883) in Karlsruhe: "Mein lieber Freund und Dr., Die herzlichsten Glückwünsche von uns Allen. Gönnen Sie der Arbeit die ich Ihnen heute sende ein Plätzchen in Ihrer Wohnung, und erinnern sich zuweilen meiner in Freundschaft. Addio - heute noch reise ich nach Rom. Auf frohes Wiedersehen Ihr F. C. Welsch" - Welschs kunsthistorische Bedeutung liegt in der Ausbildung des amerikanischen Malers John Singer Sargent (1856-1925) Der Eintrag fällt an das Ende des kurzen Aufenthaltes in Karlsruhe, wo Welsch in der Stefanienstr. 71 gelebt hatte.‎

Referenz des Buchhändlers : 48820

‎Wiegler, Paul, Schriftsteller (1878-1949)‎

‎2 masch. Briefe mit eigenh. U.‎

‎o.J. Berlin, 6. I. und 24. II. 1925, Fol. 2 Seiten. Briefkopf "Verlag Ullstein". Blaues Papier.‎

‎An den Schriftsteller Friedrich Freksa in Berlin mit Dank für "Fackel des Eros" sowie den Vorabdruck von "Putsch auf Ithaka" in der Vossischen Zeitung bzw. von "Das Kruzifix" im UHU. - Der erste Brief mit Randverfärbung.‎

Referenz des Buchhändlers : 51318

‎Wickenburg, Erik (bis 1919 Graf), Schriftsteller (1903-1998)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort (Wien), 25. X. 1970, 8°. 1 Seite.‎

‎"Eine Nadel kann nicht zwei Sptzen haben (Orient. Sprichwort) [...]" - Wickenburg war im Vorstand der Karl-Kraus-Gesellschaft und 1980-1988 Präsident des österreichischen P.E.N.-Clubs.‎

Referenz des Buchhändlers : 51285

‎Westphal, Gert, Schauspieler und Regisseur (1920-2002)‎

‎Eigenh. beschriftete Karte mit U. sowie eigenh. beschriftete Menukarte mit U.‎

‎o.J. München, 1998, Verschied. Formate.‎

Referenz des Buchhändlers : 51600

‎Weiske, Benjamin, Philologe (1748-1809)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Schulpforta, 5. VIII. 1793, 4°. 2 Seiten.‎

‎An einen Verleger bei Übersendung eines Manuskriptes zum Druck und mit dem Wunsch, auch eine Ausgabe des griechischen Textes erscheinen zu lassen. Es handelt sich wohl um seine Ausgabe von Xenophons "Apomnemoneumata; eine Schrift Xenophons zur Ehre des Sokrates" (Leipzig, Fritsch, 1794). - Minimal knittrig.‎

Referenz des Buchhändlers : 50155

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