Il sito di sole librerie professionali

‎Manuscrit‎

Main

Numero di risultati : 20.411 (409 pagina/e)

Prima pagina Pagina precedente 1 ... 89 90 91 [92] 93 94 95 ... 139 183 227 271 315 359 403 ... 409 Pagina successiva Ultima pagina

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Tel Aviv, 13. I. 1954, Gr.-8° (21 x 14,5 cm). 2 Seiten. Mit Absenderstempel und eigenh. Umschlag.‎

‎An seine Cousine Steffi Glaser (Schwester von Willy Brod) in Montreal: "[...] ich stecke jetzt wirklich Hals über Kopf in meinen Cicero-Studien und kann an gar nichts anderes denken [...]" Über "brother Edvard".‎

Riferimento per il libraio : 57141

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Prag, 24. VIII. (1928), Gr.-8° (23 x 14 cm). 2 Seiten. Doppelblatt. Briefkopf "Prager Tagblatt".‎

‎An den Schriftsteller Willy Haas (1891-1973) in Prag: "[...] hier sende ich Ihnen den Schlußakt meines 'Lord Byron kommt aus der Mode' zum Vorabdruck. Das Buch dürfte in etwa 4-6 Wochen erscheinen. Interessant ist Folgendes: [Victor] Barnowsky schien entschlossen, das Stück zu bringen. Ernst Deutsch war für die Titelrolle Feuer und Flamme. Übrigens hat Herr Hartung das Stück sogar schon in seinem Repertoire vorangezeigt. Mit einem Mal ist alles wieder unsicher [... es folgt ein vertrauliches Briefzitat des 3-Masken-Verlags ...] Es ist mir der Einfall gekommen, ob nicht Sie diese 'dritte Seite' sein könnten, die Barnowski diese Ermunterung zukommen läßt, die er so notwendig zu brauchen scheint? Oder wissen Sie sonst einen Rat in dieser Sache? [...]"‎

Riferimento per il libraio : 57135

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Prag, 13. III. (1928), Gr.-8° (22,5 x 14,5 cm). 1 Seite. Doppelblatt. Briefkopf "Prager Tagblatt".‎

‎An den Schriftsteller Emil Faktor (1876-1942) in Berlin: "[...] Wolfgang E. Ollendorff war bis jetzt Dramaturg der 'Habimah'. Da die 'Habimah' Europa verläßt, möchte er journalistisch arbeiten, wie er dies in früheren Jahren getan hat. Ich gestatte mir, Sie auf diesen begabten Schriftsteller, der ein Neffe Alfred Kerrs ist, aufmerksam zu machen [...]" - 1928 ging ein Teil des Theater-Ensembles, nach fortgesetzten Belästigungen in Deutschland, nach Palästina.‎

Riferimento per il libraio : 57114

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Tel Aviv, 5. XII. 1954, Fol. (30 x 17 cm). 1 Seite. "Aerogramm"-Faltbrief mit Adresse.‎

‎An seine Cousine Steffi Glaser (Schwester von Willy Brod) in Montreal: "[...] Wo ich das Streben nach Vollkommenheit finde, da ist für mich Gott und ich knie gerne nieder. Allerdings ist es mir nicht gegeben, auf so direkte Art Antwort zu erhalten wie Du. Mir genügt die Empfindung, mit dem Höchsten konfrontiert zu sein; die Richtung zu ahnen, in der es liegt. Und dahin mich zu mühen. Ich habe viele Vorträge gehalten. Einer davon 'Der Mensch vor dem Unendlichen' hätte Dich, wie ich glaube, thematisch interessiert. Mein Roman 'Armer Cicero' war vor meiner Abreise fertig, er wird ab März oder April in der 'Neuen Zürcher Zeitung' in Fortsetzungen erscheinen [...]"‎

Riferimento per il libraio : 57139

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Tel Aviv, 21. VI. 1950, Gr.-8° (22 x 14 cm). 2 Seiten. Absenderstempel.‎

‎An den Schriftsteller Lutz Weltmann (1901-1967) in London: "[...] der Grund meiner Schreibfaulheit wird Sie als einen Freund gewiß freuen: ich stecke Hals über Kopf in meiner Arbeit an dem Jesusroman, von dem ich Ihnen ja geschrieben habe. Es kam schon vor, daß ich zu Mittag ein Butterbrot esse, um Zeit zu sparen. So intensiv arbeite ich. - Pardon, es muß oben natürlich Margarinebrot heißen. Butter ist bei uns eine Rarität geworden. Ejn dawar, das heißt Hebräisch etwa: 'Es liegt nichts daran'. - Wie gesagt, ich arbeite auf höchsten Touren. Und nun erhielt ich gar noch die freudige Nachricht, daß ein großer amerikanischer Verlag diesen Roman angenommen hat. Ich bemühe mich, zum Jahresende fertig zu werden, dann wird das Buch im Herbst 1951 übersetzt vorliegen und, wie ich hoffe, meine ganze literarische Position ändern, die darunter leidet, daß ich in angelsächsischen Ländern wenig bekannt bin [...] Daß Sie aber schon heute für das Verständnis meiner Werke kämpfen: dafür bin ich Ihnen aufrichtig dankbar. Bin schon sehr gespannt auf ihren Essay in 'German Life and Letters'. Wann erscheint er? Ich weiß nicht genau, ob ich Ihnen mein Buch 'Diesseitswunder' geschickt habe. Ich wollte es tun, lebe aber jetzt so fanatisch in meinem neuen Roman, daß ich vieles vergesse oder falsch erledige [...] Besonders hat mich gefreut, daß Sie einiges für Ihr Leben aus meiner Unterscheidung 'Edles' und 'unedles' Unglück entnommen haben. Bei Diskussionen, die ich hier mit der Jugend eines Gymnasiums über Kafka hatte (in hebräischer Sprache!), zeigte es sich, wie diesen radikalisierten Linkselementen gegenüber meine Unterscheidung fruchtbar werden könnte, - wenn, ja wenn man von ihr Notiz nähme. Kein Zweifel, das wird noch kommen aber inzwischen kann die Welt kaputtgeschlagen sein. Wundervoll und völlig meine Auffassung deckend ist der von Ihnen zitierte Goethe-Vierzeiler über Jesus. Wo steht er? Ich kannte ihn nicht [...]" - Weltmanns Aufsatz "Kafka's Friend, Max Brod: The Work of a Mediator" erschien in: German Life and Letters, vol. IV/1, October 1950, p. 46-50. Mit dem Vierzeiler Goethes ist wohl "Jesus fühlte rein und dachte [...]" aus dem West-Östlichen Diwan (An Suleika) gemeint.‎

Riferimento per il libraio : 57076

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Tel Aviv, 20. VI. 1953, Fol. (30 x 17 cm). 1 Seite. "Aerogramm"-Faltbrief mit Adresse.‎

‎An seine Cousine Steffi Glaser (Schwester von Willy Brod) in Montreal mit Dank für eine Sendung mit Geschenken sowie über Briefe eines "Brother Edvard": "[...] Das wirkt ungewollt aufhetzerisch - und ist auch gar nicht wahr, da die Anhänger von Jesus doch selbstverständlich Juden waren, die ihn liebten, natürlich hatte er auch Feinde in seinem Volk (wie Sokrates unter den Athenern), seine Hauptfeinde aber waren doch die Römer, die ihn auch umgebracht haben. Die zum Teil geschichtsfälschenden Evangelien haben das in den Hintergrund geschoben und das Gift frißt weiter. Deshalb ist es so wichtig, daß ich im 'Meister' die Rolle der Römer richtig und wahr geschildert habe. Es wirkt gegen jenes Gift, allmählich [...]"‎

Riferimento per il libraio : 57143

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Prag, 10. II. 1928, Gr.-8° (22,5 x 14,5 cm). 2 Seiten. Doppelblatt. Briefkopf "Prager Tagblatt". Mit Umschlag.‎

‎An die Kritikerin und Mitarbeiterin der "Weltbühne" Martha Maria (Milli) Gehrke (1904-1986) in Frankfurt am Main, wegen seines Romans "Die Frau, nach der man sich sehnt" (1927): "[...] Ich habe mich über die Kritik in der Voss. so gefreut! Sie haben mich ganz verstanden. Und auch das, was Sie über die Frau schrieben, die Nicht-Heldin ist, war ganz in meinem Sinne, - denn gerade aus dem, was auch Sie als tragisch empfinden, wächst ja für Mayreder das Gefühl der Verantwortung für die Liebe, des Liebesgrams, der Liebesunmöglichkeit überhaupt. Und es wäre sehr interessant, denselben Konflikt von Seite der Frau aus zu schreiben, die ihn in gewissen Punkten wohl noch empfindlicher erlebt. Sie schreiben ja, daß Sie das vorhaben. Ein solches Buch (oder Novelle) müßte viel zu sagen haben - für Frauen wie für Männer! [...]"‎

Riferimento per il libraio : 57103

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Komotau, 5. IX. 1907, Gr.-8° (23 x 14,5 cm). 1 1/2 Seiten. Doppelblatt. Karopapier.‎

‎An den Schriftsteller Emil Faktor (1876-1942): "[...] es war mir leider unmöglich, von Ihnen persönlich Abschied zu nehmen [...] Ja, ich bin in diese kleine Stadt gesetzt worden, wo man (schon aus Sehnsucht nach Kontrasten) ungeheuer raffiniert werden muß. Ich bin fast immer allein und schließe mich in die Welt meines großen Romans 'Schloß Nornepygge' ein, der hier bald zu Ende geschrieben sein wird. Gleichzeitig sende ich Ihnen heute eine Skizze 'Inneres und äußeres Gespräch am Strande'. Es ist seit langer Zeit die erste feuilletonistische Arbeit, und sie sollen sehen, dass ich sofort an Sie denke. Die 'Bohemia' hat ja jetzt schon lange keinen Beitrag von mir gehabt [...] Sie werden sich erinnern, daß Sie mich im Frühjahr bei der 'Concordia' angemeldet haben ... Trotzdem erhielt ich bisher keine Erledigung meines Mitgliedschafts-Gesuches und fühle mich dadurch zurückgesetzt [...]" - In Komotau hatte Brod kurzzeitig eine Anstellung bei der Finanzbehörde.‎

Riferimento per il libraio : 57107

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Tel Aviv, 27. IV. 1951, Gr.-8°. (22 x 14 cm). 2 Seiten. Absenderstempel.‎

‎An seine Cousine Steffi Glaser (Schwester von Willy Brod) in Montreal: "[...] Mein Buch kann ich Dir leider nicht senden, da ich von den früher erschienenen Werken keine Duplikate besitze. Aber bei meinem demnächst erscheinenden Buch will ich gern an dich denken. Es wird der Roman 'Der Meister' sein, der jetzt englisch gedruckt wird und, wie ich hoffe, im Spätherbst erscheint. Held des Buches ist Jeshua (Jesus von Nazareth), Du wirst wohl aus meiner Darstellung sehen, daß meine Weltschau sich in manchen Punkten mit der Deinen berührt. Noch näher aber stehe ich einem Buche, daß ich in letzter Zeit gefunden habe: es ist 'Der philosophische Glaube' von Karl Jaspers [...] Es ist ein ungemein klares, gehaltvolles, dabei kurzes Buch [...] Jedenfalls hast Du (meiner Meinung nach) vollkommen recht, wenn Du schreibst, daß die Menschen sehr 'schlampig' sind und das Wichtigste versäumen, wenn sie nicht an Gott glauben. Es ist das A und das O. Mein Leben lang habe ich von nichts anderem geschrieben. Der Wege sind viele. Man muß einander zu verstehen suchen [...]" Über eine Vortragsreise in die Schweiz.‎

Riferimento per il libraio : 57138

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Tel Aviv, 26. XII. 1950, Gr.-8° (22 x 14 cm). 3 1/2 Seiten. Absenderstempel.‎

‎An den Schriftsteller Lutz Weltmann (1901-1967) in London über dessen Essay "Kafka's friend, Max Brod: The work of a mediator" (in: German Life and Letters, vol. IV/1, Oct. 1950, p. 46-50): "Vor einigen Tagen brachte mir die Post Ihren Artikel, die Sonderdrucke, Ihren Brief und eine Postkarte - auch für einen früheren Brief habe ich zu danken. Vor allem aber für den warmherzigen Ton Ihrer Würdigung. - Vor allem macht es mich glücklich, daß Sie das Leitmotiv der Liebe in meinen Werken hervorgehoben haben. Und die Figur der Maria Celeste! Ich glaube, daß ich ihr nun im Jesusroman, in einer reinen Frauengestalt (Shoshana), ein würdiges Gegenstück gegeben habe. Der Roman ist zur Hälfte bereits übersetzt. Ich nehme an, daß er Mitte 1951 herauskommt (- wenn wir dann noch leben und atmen -); und dann wird wohl auch der ehrenwerte Mister [Alan] Pryce-Jones [1908-2000] eine etwas andere Haltung mir gegenüber einnehmen. Unsere Zeit ist geblendet vom Begriff des Stars - der Prominenz -; kein Wunder, daß meine Wenigkeit, deren Lehre letzten Endes auf ein großes Verzichten hinausläuft, nicht im Scheinwerferlicht der Rampe steht. Diese Lehre vom Verzicht, die ich in 'Diesseits und Jenseits', auch in 'Unambo' genauer entwickelt habe, hätte ich noch gern in ihrem Essay dargelegt gefunden. Wesentlich ist, daß die besondere Art von Verzicht, die ich lehre, nichts mit Askese, nichts mit Entsagung zu tun hat, - sondern aus Lebensfreude hervorgeht und eine echte geistige Freude ohne Fäulniskeime vermitteln will. Hierin sehe ich meine jüdische Sendung -, im Gegensatz zum christlich gefärbten Nihilismus und Pessimismus (Eliot) und zum Existenzialismus unserer Tage. In Hinblick auf meine Kafka-Deutung haben Sie das ja dankenswerterweise hervorgehoben, für diese klaren Worte schulde ich Ihnen besonderen Dank. - Eine einzige wirkliche Lücke finde ich in Ihrer Darstellung: Sie erwähnen nicht meine prinzipielle Unterscheidung von 'edlem' und 'unedlem' Unglück, die, würde sie bekannter sein, manche Konfusion ideologischer, auch politischer Art ins Reine bringen würde [...] Nachtrag: Ich bekam einen Brief von meinem in London lebenden Neffen, der für mich wie ein Sohn ist [...] Er schreibt mir, daß er (ohne mich vorher irgendwie zu fragen) bei Allen Price-Jones war - er wußte gar nicht, daß dieser das literarische Supplement der Times redigiert [...]"‎

Riferimento per il libraio : 57078

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Tel Aviv, 10. II. (1951), Gr.-8°. (22 x 14 cm). 2 Seiten. Absenderstempel.‎

‎An seine Cousine Steffi Glaser (Schwester von Willy Brod) in Montreal: "[...] Wenn man über Gott nachdenkt, so muß man sich erst klar darüber sein, was man unter diesem Begriff denkt. Das Wort hat viele verschiedene Bedeutungen. Einen alten Herrn mit weißem Bart, der auf einer Wolke sitzt, - auch das nennt man ja manchmal 'Gott', obwohl es nur Kitsch ist. - Wenn du dich ernstlich mit dieser Frage befassen willst, so lies einmal die einschlägigen Kapitel des Buches 'Scientific theory and Religion' von Ernest William Barnes [...]"‎

Riferimento per il libraio : 57137

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Tel Aviv, 19. IX. 1952, Fol. (31 x 21 cm). 2 Seiten. "Aerogramm"-Faltbrief mit Adresse.‎

‎An den Schriftsteller Lutz Weltmann (1901-1967) in London: "[...] Finanziell wird es für mich auch hier von Monat zu Monat schwerer, mich zu behaupten, den Kampf gegen die steigenden Preise und sinkenden Einnahmen zu bestehen. Aber ich hoffe, daß sich nach diesem 'Flaschenhals', durch den ich nun mal hindurchmuß, auch für mich wieder mal eine Flaschenbreite auftun wird, - in die ich dann zuletzt endgiltig hineinplumpsen muß; hoffentlich ist es dann nicht etwa Tinte, sondern ein neues Leben. - An Willy Haas sandte ich aufgrund ihres Briefes Glückwünsche für Cardiff. Seine Antwort war melancholisch. Es liegt eine Verwechslung vor, Haas ist es gar nicht, sondern ein deutscher Professor gleichen Namens aus Köln [...] Das Stück von Christopher Fry ist herrlich, aber nicht für die 'Habimah', da es sich von unserer Tradition zu weit entfernt. Unser Theaterpublikum ist durchaus nicht traditionell eingestellt, die Orthodoxen gehen ja nicht ins Theater, - aber auch die 'Freien' wollen die biblischen Figuren im gewohnten Licht sehen. Ich habe das selbst mit meinem 'König Schaul' erlebt, den das Theater abgelehnt hat! [...] Nun die Hauptsache für mich: der 'Meister' ist in deutscher Sprache erschienen - und ich hoffe, daß er Ihnen zugegangen ist? Das Nachwort ist neu. Auch über das Sprachliche hätte ich gern Ihr Urteil [...] Wenn sie über das Buch bei Dr. Friedrich (der mir sehr gut gesinnt ist) nochmals schreiben können, wäre ich glücklich! [...]"‎

Riferimento per il libraio : 57082

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Tel Aviv, 26. XII. 1952, Fol. (31 x 21 cm). 2 Seiten. "Aerogramm"-Faltbrief mit Adresse.‎

‎An den Schriftsteller Lutz Weltmann (1901-1967) in London mit Empfehlungen für dessen weiteren beruflichen Werdegang auf einer maschinenschriftlichen Kopie eines Briefes an Senhouse bei "Secker and Warburg": "[...] Meine Kafka-Biographie erscheint im Frühling 1953 bei S. Fischer (Frankfurt am Main) in neuer Auflage. Sie wird ein neues Kapitel erhalten, in dem ich viele bisher unbekannte Tatsachen aus Kafkas Leben zum erstenmal veröffentliche. Unter anderem bringe ich auch acht unpublizierte Briefe von Milena an mich, die von Kafka handeln und ungeahnte Aufschlüsse über sein Seelenleben geben werden [...]" Außer der Verbindung zu Senhouse empfiehlt Brod, Weltmann solle Kontakt zu Julius Gellner bei der BBC, Joseph Leftwich und Max Tau aufzunehmen.‎

Riferimento per il libraio : 57084

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Tel Aviv, ca. April 1954, Gr.-8° (20,5 x 14,5 cm). 2 Seiten. Absenderstempel.‎

‎An den Schriftsteller Lutz Weltmann (1901-1967) in London: "[...] Ihr Gollanczbuch ist eingelangt. Ich kann es aber nicht lesen, ehe ich meinen Cicero-Roman beendigt habe. Also noch zwei bis drei Monate. Hinein geguckt aber habe ich schon und sehr merkwürdige ungewöhnliche Stellen gefunden. Dank! Hoffentlich knüpfen sich für Sie recht angenehme Folgen an diese Übersetzung [...] Was sie sonst schreiben, ist interessant. Aber ich habe eben den 'Claudius' von Gr[aves] gelesen - und das so berühmte Buch hat mich doch sehr enttäuscht. Was Sie über Gollancz als Menschen schreiben, betrübt mich. Aber solches sich-nicht-Decken von Mensch und Doktrin kann man ('Ach wir Armen') immer wieder erleben, und Cicero ist ja geradezu ein Schulfall dafür [...] Sie erhalten dieser Tage vom S. Fischer Verlag die um viele Kapitel vermehrte, revidierte Neuauflage meiner Kafka-Biografie."‎

Riferimento per il libraio : 57089

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Tel Aviv, 12. IV. 1950, Gr.-8° (22 x 14 cm). 4 Seiten.Doppelblatt.‎

‎Langer philosophischer Brief an den Schriftsteller Lutz Weltmann (1901-1967) in London: "[...] Ehrgeizig bin ich nicht und habe mich in den letzten Jahren dazu erzogen, nur in der Arbeit selbst, in den schöpferischen Stunden das Erstrebenswerte zu sehen. Wie kann man eigentlich, wenn man solcher Stunden teilhaft geworden ist, auch noch den Dank der Welt, Belohnung irgendwelcher Art, Ruhm etc. verlangen? Das ist die Theorie - und wenn der Geist über mir und in mir ist, dann will und brauche ich auch nichts anderes. Aber es gibt das 'Intermittierende', wie ich es in 'Diesseits und Jenseits' beschrieben habe, - da schnappt man wie der Fisch auf dem Trockenen [...] Ich glaube, daß meine Unterscheidung von 'edlen' und 'unedlem Glück' eine fundamentale Entdeckung ist, die sich, lange nachdem ich nicht mehr leben werde, zum Nutzen der armen irrenden Menschheit noch folgenreich bewähren wird. Ich tröste mich damit, daß auch Spinozas 'Ethik', als er starb, noch völlig unbekannt, ja ungedruckt war ... Kennen Sie übrigens mein kleines Buch 'Das Diesseitswunder', das kürzlich in Deutschland neu erschienen ist? Auf 100 Seiten habe ich da meine ganze Philosophie und meine politischen Überzeugungen zusammengefaßt, - bis auf jene weiteren Erkenntnisse, die ich dann erst, als ich an 'Diesseits und Jenseits' schrieb, sichten konnte [... über Irrtümer von Alan Pryce-Jones ...] so zum Beispiel, daß Kafka jünger war als ich [...] oder daß Kafka von einer ganzen Kompagnie ediert wird (faktisch ich allein) oder daß ich 'forgotten' bin, außer in meiner Heimat (welche meint er? die Tschechoslowakei oder das deutsche Sprachgebiet oder meine wirkliche Heimat Israel?), faktisch erscheint gerade jetzt zu Ostern mein 'Tycho Brache' in der Schweiz im 105. Tausend [...] gleichzeitig erscheint mein zweites Kafkabuch 'La foi de Franz Kafka' und mein 'Reubeni' in Paris. Also einige Lebenszeichen gibt der vergessene Autor doch noch von sich [...]"‎

Riferimento per il libraio : 57146

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Tel Aviv, 15. II. 1953, Fol. (31 x 21 cm). 2 Seiten. "Aerogramm"-Faltbrief mit Adresse.‎

‎An den Schriftsteller Lutz Weltmann (1901-1967) in London: "[...] Von Christopher Fry habe ich keine Antwort. Es ist seltsam, daß oft gerade Autoren, die in ihren Werken das Große, Edle verherrlichen und auf schöne Art zu verherrlichen wissen, im praktischen Leben so viel dazu fehlt, sich human zu erweisen [...] Mit Dr. Julius Gellner vom BBC, der jetzt bei uns (Habimah) 'Lost in the stars' inszeniert, habe ich über Sie gerade vorgestern gesprochen [...] Was mich anbelangt, so versinke ich in Vorstudien zu einer Erzählung Cicero-Atticus. Es ist auch möglich, daß ich Ende März nach Zürich fahre, wo meine Dramatisierung von Kafkas 'Schloß' ihre Uraufführung erleben soll [...] Es ist mir sehr lieb, daß Sie für die 'Liter[arische] Welt' einen Artikel über einige Bücher von mir schreiben. Es gibt weite Kreise in Deutschland, die sehr wenig über mich wissen. Die beiden Manessebücher sind in ganz enthusiastischer Weise jetzt in der Schweiz, auch in einigen großen deutschen Blättern rezensiert worden. Solch eine einmütig gute Presse habe ich schon lange, vielleicht seit dem Tycho Brahe nicht gehabt."‎

Riferimento per il libraio : 57085

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Tel Aviv, 3. IX. 1950, Gr.-8° (22 x 14 cm). 4 Seiten. Absenderstempel.‎

‎An den Schriftsteller Lutz Weltmann (1901-1967) in London mit Dank für einen Brief und Ausschnitte aus dem "Listener": "[...] ich glaube, nach der Schrift der Adresse richtig erkannt zu haben, daß Sie der feinsinnige Absender dieser interessanten Kulturberichte sind. Vielen Dank! Den Brief hätte ich längst beantwortet, aber die Schlußkapitel meines Romans 'Der Meister' nahmen mir allen Atem. Nun ist die Arbeit in den Grundzügen getan, nur die letzte Hand ist noch anzulegen. Das will ich in dem kurzen Urlaub (Jerusalems Höhenluft) besorgen, den ich heute antrete. Zehn Tage im lieblichen Hügelland von Nazaret haben meine Erholung bereits gut gefördert. Ich glaube, wenn durch nichts anderes so wird sich meine Darstellung der Jesus-Ereignisse durch den genius loci, die getreue Versenkung in die Landschaft hervorheben. Sie schreiben in Ihrem Brief über 'philologische' Vergleichung des Diesseitswunders, wohl mit meinen anderen religionsphilosophischen Werken [...] Das 'Diesseitswunder' hat überdies von einer Seite, von der ich es kaum erwartet hätte, eine sehr liebevolle Besprechung erfahren - Roy T. House schrieb über das Buch in 'The Christian Century' [...] Es scheint mir wirklich das 'unum necessarium', der deutschen Jugend den Weg aus dem Hitler-Sumpf zu erleichtern, wenn man Mitteleuropa nicht preisgeben will. Über meinen Jesus-Roman in deutscher Sprache wird allerdings mein Agent von New York verfügen [...] Über die vier Gedichte von mir, die Sie erwähnen, wollen Sie, bitte, nach ihrem Ermessen für 'Open Gate' oder 'German Life and Letters' verfügen. - Ein Honorar 'would be appreciated', wie ihr Engländer so schön sagt. Natürlich würde ich mich sehr freuen, bald Ihren Essay über mich zu lesen. - Ich danke für Ihre Hinweise. In 'King Jesus' von Graves habe ich ein wenig geblättert, doch ohne rechte Befriedigung [...] lassen Sie bald hören, wie es Ihnen geht! [...]" - Knickfalten.‎

Riferimento per il libraio : 57077

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Tel Aviv, 27. XI. 1952, Fol. (31 x 21 cm). 2 Seiten. "Aerogramm"-Faltbrief mit Adresse.‎

‎An den Schriftsteller Lutz Weltmann (1901-1967) in London: "[...] Bitte, tun Sie auf keinen Fall nichts so Unbesonnenes, geben Sie sich nicht der Verzweiflung hin und suchen Sie, dem Schicksal tapfer entgegenzuwirken [...] Ich schreibe soeben einen Brief an meinen Freund Max Tau [...], der in Deutschland großen Einfluß hat und den ich als aktiv-guten Menschen kenne. Ich ersuche ihn, etwas für Sie zu tun, im deutschen Verlags- und Rundfunkwesen, wo man doch solche einzigartig ausgebildete Kräfte wie Sie benötigt [...] Vorläufig werden Sie doch eine Weile durch Mitarbeit an Zeitungen und Zeitschriften in Deutschland wie 'Neue Zeitung' leben können, wenn auch nicht leicht [...] Von Christopher Fry erhielt ich ein paar nette Zeilen; danke Ihnen, daß Sie diese Verbindung angeknüpft haben [...] Geben Sie den bösen Mächten dieser Welt nicht den Sieg frei, ich beschwöre sie darum. Bleiben Sie mannhaft! [...]"‎

Riferimento per il libraio : 57083

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Tel Aviv, 28. II. 1951, Gr.-8° (22 x 14 cm). 2 Seiten. Absenderstempel.‎

‎An den Schriftsteller Lutz Weltmann (1901-1967) in London: "Fünfzig Jahre - das ist eine solch jugendliche Ziffer, daß ich gar nicht extra gratuliert habe, einer solchen Kleinigkeit an Lebensbewältigung gegenüber. Aber wir haben in diesen Jahren so viel durchgemacht, lieber Freund, daß man die Sache doch irgendwie ernst nehmen und sogar doppelt gratulieren muß. Mein dritter Wunsch lautet bei dieser Gelegenheit nach guter altjüdischer Sitte: 'Es wachse deine Kraft'! Denn es scheint, daß das Schicksal noch allerlei Nicht-Ungewichtiges für uns in petto hat [...] Von mir ist nur zu erzählen, daß mein Roman 'Der Meister' in New York bereits in Satz ist und vielleicht früher erscheint, als ich dachte. Doch man muß mit der Ungewißheit unserer Zeit rechnen [...] Ein kleines Buch 'Der Weg der Musik in Israel', das ich eben fertiggestellt habe, erscheint Deutsch und Englisch. Ich sende es Ihnen dann. Haben Sie meinen Essay über Flaubert im Dezemberheft der 'Neuen Rundschau' gesehen? [...]"‎

Riferimento per il libraio : 57079

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Tel Aviv, 20. X. 1951, Gr.-8° (22 x 14 cm). 4 Seiten. Doppelblatt. Mit eigenh. Umschlag.‎

‎An seine Cousine Steffi Glaser (Schwester von Willy Brod) in London, mit vielen Beispielen aus der Heiligen Schrift: "[...] Nein, die Propheten haben nicht gelogen, aber die Sprache, in der sie sich unter dem Anhauch der Inspiration ausgedrückt haben, diese herrliche Sprache, die man erst dann so richtig versteht und genießt, wenn man das hebräische Original liest: diese Sprache war bildlich, metaphorisch. - Daß eine Jungfrau gebären wird, ist ein dichterisch umschreibender Ausdruck für die Tatsache, daß bei Gott nichts unmöglich ist, daß seine Wege nicht unsere Wege sind [...] Zu einem sind die Juden überdies gewiß auserwählt: zum maßlosen Leiden und dazu, in späten späten Tagen, die wir nicht mehr erleben werden, die anderen Völker dadurch, daß wir Juden leiden, zur Erkenntnis des Guten zu erlösen [...] Mein Buch über Israel-Musik habe ich vor ein paar Tagen an Dich abgesandt. Leider habe ich sehr wenig Zeit, muß um des lieben täglichen Brotes willen viel Handwerksarbeit verrichten. Ich kann Dir daher nur ganz selten einmal solch einen ausführlicheren Brief schreiben [...]"‎

Riferimento per il libraio : 57145

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Tel Aviv, 11. VIII. 1953, Fol. (31 x 21 cm). 1 Seite. "Aerogramm"-Faltbrief mit Adresse.‎

‎An den Schriftsteller Lutz Weltmann (1901-1967) in London: "[...] Ja, ich trete nächste Woche einen Europaurlaub an, den ich, von unmenschlicher Hitze der letzten Monate ausgedörrt, zu innerer Bewässerung schon dringend nötig habe. Ich werde in Gastein, Salzburg sein, habe Vorlesungen in Wien und Zürich, vielleicht werden Sie auch am Radio Beromünster meine Komposition 'Requiem Hebraicum' hören. In Zürich wird mein Kafka-Schloß aufgeführt. Über London höre ich noch nichts [...] Daß ich mitten in Vorstudien für einen 'Cicero' plantsche, das schwankend unsichere, fast haltlose Gewächs vor Augen, das aber doch (vor allem in der Todesstunde) einer neuen Humanität entgegenwuchs: habe ich Ihnen als meinem Kontubernalen wohl schon geschrieben [...]"‎

Riferimento per il libraio : 57087

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Prag, 12. V. 1912, Gr.-8° (21,5 x 14 cm). 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎An den Schriftsteller Emil Faktor (1876-1942) in Berlin: "[...] Ich gestatte mir, Sie auf meinem neuen Roman 'Arnold Beer, das Schicksal eines Juden', der Ihnen dieser Tage zugegangen ist, aufmerksam zu machen. - Mir liegt gerade an diesem intimen Werk sehr viel und ich würde mich Ihrer Zustimmung diesmal ganz besonders freuen [...]" - Leicht knittrig.‎

Riferimento per il libraio : 57111

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Prag, 4. III. 1909, 9 x 14 cm. 2 Seiten. Mit Adresse.‎

‎An den Schriftsteller Emil Faktor (1876-1942) in Berlin: "[...] meine beiden neuen Bücher (Ein tschech. Dienstmädchen und Laforgue) kommen in den nächsten Tagen zu Ihnen und möchten gern durchgeblättert sein. 'Das Dienstmädchen' ist nicht gegen die Tschechen, und nicht für die Tschechen, sondern, wofern ein Roman überhaupt eine Tendenz haben kann, für die Versöhnung zwischen den Nationen geschrieben. Wir haben dieses Thema ja mündlich oft besprochen (leider jetzt schon so lange nicht) und so hoffe ich, daß Ihnen das Buch bald vertraut sein wird. - Ich bin auf Ihr Urteil sehr sehr gespannt, das wissen Sie seit jeher. Noch mitteilen möchte ich Ihnen, im Vertrauen darauf, daß es Sie interessiert, daß ich Glück gehabt habe und zur Post gekommen bin, gloria in excelsio! [...]"‎

Riferimento per il libraio : 57118

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Prag, 28. VII. 1910, 9 x 14 cm. 1 Seite. Mit Adresse.‎

‎An den Schriftsteller Willy Haas (1891-1973) in Prag: "ich freue mich sehr auf ein Zusammenarbeiten mit der literar[ischen] Sektion im Winter. Leider weiß ich nicht, ob ich Sie werde besuchen können. Meine Zeit reicht eben zu gar nichts aus [...]"‎

Riferimento per il libraio : 57128

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Prag, 17. XI. 1910, 9 x 14 cm. 1 Seite. Mit Adresse.‎

‎An den Schriftsteller Emil Faktor (1876-1942) in Berlin: "Ihre lieben Zeilen [...] haben mich unendlich erfreut. Schönsten Dank dafür! Ich hoffe Sie bei meiner Vorlesung bestimmt in Berlin zu sehen. - Auf Freikartenausgabe habe ich leider keinen Einfluß. Aber ich habe Sie in meiner Liste angegeben [...]"‎

Riferimento per il libraio : 57122

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Prag, 20. IV. 1912, 9 x 14 cm. 1 Seite. Mit Adresse.‎

‎An den Schriftsteller Willy Haas (1891-1973) in Prag mit der Absage eines "Fife o'clock" (so!): "Arnold Beer ist noch nicht erschienen [...]"‎

Riferimento per il libraio : 57129

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Prag, 2. XII. 1912, 9 x 14 cm. 1 Seite. Mit Adresse.‎

‎An den Schriftsteller Willy Haas (1891-1973) in Prag mit einem Besuchswunsch: "[...] Ich habe noch etwas Wichtiges wegen meiner Vorlesung dringend mit Ihnen zu besprechen [...]"‎

Riferimento per il libraio : 57131

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Prag, 20. IX. 1913, 9 x 14 cm. 2 Seiten. Mit Adresse.‎

‎An den Schriftsteller Willy Haas (1891-1973) in Prag: "[...] Ich erhalte eben von Otto Stoessl die Bitte, mich an einer Subskription auf den Nachlaß von S. Lublinski sowohl selbst zu beteiligen als andere dazu zu veranlassen. Es soll bei genügender Interessentenzahl ein Band erscheinen (Dichtung und Kulturfragen), zum Preis von 4 Mark. Bitte teilen Sie mir (ohne den geringsten Zwang!) mit, ob ich Ihren Namen auf die Liste setzen darf. Vielleicht fragen Sie auch bei anderen nach, die in Betracht kämen [...]" - Samuel Lublinskis (1868-1910) "Nachgelassene Schriften" erschienen 1914 in München bei Georg Müller.‎

Riferimento per il libraio : 57132

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Prag, 10. VII. 1912, 9 x 14 cm. 1 Seite. Mit Adresse.‎

‎An den Schriftsteller Emil Faktor (1876-1942) in Berlin, zurück von einer Weimarreise: "[...] Für Ihre Einladung besten Dank. Ich spitze schon die Feder für ein Recht feines Feuilleton. Und auf Ihren Artikel über den 'Arnold Beer' bin ich schon ganz Spannung [...]"‎

Riferimento per il libraio : 57123

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Prag, 28. X. 1909, 9 x 14 cm. 1 Seite. Mit Adresse.‎

‎An den Schriftsteller Willy Haas (1891-1973) in Prag: "ich hatte die Absicht, Sie diesen Montag zu besuchen. Aber da kommt etwas dazwischen. Ich reise nämlich nächste Woche nach Paris, da bin ich jetzt zu aufgeregt zu Besuchen und zu sehr in meinen Vorbereitungen. Bitte erzählen Sie aber niemandem von dieser Reise. Sie soll aus bestimmtem Grund geheim bleiben! - Am nächsten Feiertag komme ich ganz bestimmt [...]"‎

Riferimento per il libraio : 57126

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Prag, 26. V. 1918, 9 x 14 cm. 1 Seite. Mit Adresse.‎

‎An den Schriftsteller Emil Faktor (1876-1942) in Berlin: "Nach reiflichem Erwägen bin ich zum Entschluß gelangt, die von Ihnen freundlichst angebotenen Theaterberichterstatterfunktion nicht anzunehmen [...] Ich denke, es ist Ihnen lieber, wenn sie meine Stellung im Voraus kennen [...]"‎

Riferimento per il libraio : 57125

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Prag, 9. III. 1910, 9 x 14 cm. 1 Seite. Mit Adresse.‎

‎An den Schriftsteller Willy Haas (1891-1973) in Prag: "natürlich habe ich nichts dagegen, aber sie müßten einen weniger pompösen Titel wählen [...]"‎

Riferimento per il libraio : 57127

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Prag, 29. I. 1910, 9 x 14 cm. 1 Seite. Mit Adresse.‎

‎An den Schriftsteller Emil Faktor (1876-1942) in Berlin: "der [Prager] Verein 'Frauenfortschritt ist prinzipiell zu dem Vortrage Kraus bereit und hat Ihnen wohl schon in diesem Sinne geschrieben [...] Ich selbst bin leider somit Arbeiten überhäuft, daß ich mich nicht weiter aktiv mit dieser Sache beschäftigen kann, obwohl ich mich sehr für sie interessiere [...]"‎

Riferimento per il libraio : 57121

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Prag, 9. I. 1909, 9 x 14 cm. 2 Seiten. Mit Adresse.‎

‎An den Schriftsteller Emil Faktor (1876-1942) in Berlin: "[...] ich erhielt vom Observer Ihre Kritik, die also auch noch im Leipziger Tagblatt erschienen ist! Das ist ja eine wichtige Position, so an der Quelle des Buchhandels. Nehmen Sie nochmals meinen besten Dank. Jetzt hab ich schon wirklich fast ganz vergessen, was Sie einst über 'Weg des Verliebten' schrieben! - Bitte erhalten Sie mir Ihre milde Ansicht jetzt; auch über die beiden Bücher, die ich Anfang März herausgebe, bitte ich um Ihr Interesse [...] Im Beruf geht es mir ausdauernd schlecht. Dafür ist mein neuer schöner Roman im 12. Kapitel schon! [...]"‎

Riferimento per il libraio : 57117

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Prag, 30. X. 1909, 9 x 14 cm. 2 Seiten. Mit Adresse.‎

‎An den Schriftsteller Emil Faktor (1876-1942) in Berlin mit Dank für die Kritik im "Tag": "[...] Wenn ich auch gegen manche Spitze darin nicht unempfindlich blieb, so hat sie mich doch im Ganzen sehr gefreut. Namentlich daß Sie den Zusammenhang mit den vorigen Büchern so stark fühlten, habe ich mehr als Lob denn als Tadel aufzufassen mir erlaubt. Das ist sehr eigenmächtig, nicht wahr? [...]" Weiter über Gedichte, etwa ein Sonett an Cleo de Mérode.‎

Riferimento per il libraio : 57120

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Prag, 28. IX. 1909, 9 x 14 cm. 2 Seiten. Mit Adresse.‎

‎An den Schriftsteller Emil Faktor (1876-1942) in Berlin: "[...] Dank für Ihre Seebadgrüße noch aus dem August. Sie schrieben damals, etwas über 'ein tschech. Dienstmädchen' würde im 'Tag' erscheinen. Ist nichts daraus geworden? Indessen wird nächster Tage wieder ein neues Buch von mir zu Ihnen kommen, zwei Novellen, von denen sie eine schon aus der 'Bohemia' kennen [...] Wie sich alles zerstreut! Nur ich hocke noch immer hier an meinem Schreibtisch [...] Sie fragten damals, was ich jetzt arbeite. Einen riesigen Roman schon seit 1 1/2 Jahren, der mir viel Arbeit gibt und 'Die tausend Vergnügungen' heißen wird. Er wird wohl erst 1911 fertig werden."‎

Riferimento per il libraio : 57119

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Tel Aviv, 14. V. 1961, Fol. (31 x 21 cm). 1/2 Seite. "Aerogramm"-Faltbrief mit Adresse.‎

‎An den Schriftsteller Lutz Weltmann (1901-1967) in London: "Es ist reizend von Ihnen, daß Sie sich meines Geburtstags erinnert haben. Herzlichen Dank für Glückwunsch und Geschenk. Vielleicht könnten Sie mir eine komplette Nummer der 'Times Litterary Supplement' vom 20. 4. 61 schicken, ich komme in dieser Nummer öfters vor [...]"‎

Riferimento per il libraio : 57094

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Tel Aviv, 26. V. 1962, Fol. (28 x 20 cm). 1/2 Seite. "Aerogramm"-Faltbrief mit Adresse.‎

‎An den Schriftsteller Lutz Weltmann (1901-1967) in London: "[...] Dagegen wollte ich Ihnen schon längst einmal schreiben, dass mir Ihre Kritik über die 'Rosenkoralle' in der Rhein-Neckar-Zeitung sehr gefallen hat und dass ich Ihnen dafür dankbar bin. Soeben lese ich in der 'Allgemeinen' Ihren schönen Artikel über Schnitzler [...]"‎

Riferimento per il libraio : 57095

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Tel Aviv, 28. II. 1950, Gr.-4° (29 x 23 cm). 1/2 Seite. Absenderstempel.‎

‎An den Schriftsteller Lutz Weltmann (1901-1967) in London: "Ueber Ihren Brief und die Kritik habe ich mich sehr gefreut. Eine kleine Festschrift, die zu meinem 65. Geburtstag hier von einem Kreis meiner Freunde ediert wurde und nur Stimmen aus dem Lande enthält, habe ich als eine Art Dank für Ihr freundschaftliches Verstehen an Sie abgehen lassen. Diese 'Printed matter' ist wohl inzwischen in Ihre Hand gelangt. Ich bin Ihnen ehrlich verpflichtet für Ihr tiefes Eindringen in mein philosophisches Werk, meine Kafka-Interpretation und den 'Galilei'. Ist Ihnen nicht auch mein Roman 'Unambo' (aus dem jüdisch-arabischen Krieg) zugegangen? [...] Ich wünsche Ihnen viel Glück zu Ihrem neuen Haus und neuen Lehramt. - Mit [Walter von] Molo will ich nichts zu tun haben, er ist (wenn ich nicht irre) in der deutschen Dichter-Akademie geblieben, während die jüdischen Kollegen hinausgeworfen wurden. Und von Döblin trennt mich die Tatsache, dass er sich hat taufen lassen. So erfüllt sich mein Schicksal, das sich während meines ganzen Lebens geformt hat: immer nur wenige Freunde und Weggenossen zu haben, dafür aber solche, bei denen einem wirklich das Herz warm wird. Gestatten Sie mir, dass ich auch Sie zu dieser kleinen Zahl rechne [...]" - Knickfalten.‎

Riferimento per il libraio : 57075

‎Brod, Max, Schriftsteller (1884-1968)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Tel Aviv, 19. I. 1954, Fol. (30 x 17 cm). 1 Seite. "Aerogramm"-Faltbrief mit Adresse.‎

‎An seine Cousine Steffi Glaser (Schwester von Willy Brod) in Montreal: "[...] Ich erinnere mich nicht, Dir geschrieben zu haben, dass die 'Apostel gelogen haben'. - Hätte ich das getan, so nehme ich es zurück, denn es wäre eine sehr irreführende und vergröbernde Ausdrucksweise. - Was ich meinte, ist Folgendes: In den Evangelien stehen historische Irrtümer, tendenziöse Varianten dessen, was einst geschehen ist. Die Evangelien sind ja keineswegs von den Männern geschrieben, deren Namen sie tragen, - sondern 100 bis 150 Jahre später auf Grund von Originalwerken in aramäischer Sprache [...] Wahrscheinlich gehen alle auf einen gemeinsamen Bericht zurück, der vielleicht wirklich von Markus herrührt, aber nicht mehr vorliegt. Johannes trägt offensichtlich einen andern Charakter aus späterer Zeit, er ist von griechischer Philosophie [...] beeinflusst. Aber die drei ersten Evangelien, die sogenannten Synoptiker, zeigen noch deutlich den ursprünglichen Charakter einer jüdischen Sekte. Bei der Niederschrift haben sich dann zahlreiche Einflüsse (gegen die orthodoxen Juden und vor allem für die Römer) geltend gemacht, die ursprünglich im wirklichen Bericht des Markus und Matthäus nicht gestanden haben können [...] Das ist meine Meinung [...]"‎

Riferimento per il libraio : 57140

‎Broder, Henryk M.,, Schriftsteller (geb. 1946)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U. (in hebräischen Buchstaben).‎

‎o.J. Jerusalem, 14. VII. 1986, Fol. 1 Seite.‎

‎Über Lieder und Gedichte von Jossi Papiernikov in Jiddisch-Sammlungen.‎

Riferimento per il libraio : 43079

‎BRODIN Géréon‎

‎Lettres Dactylographiée Signées de Géréon Brodin à Yvonne Astruc en 1938. (1 LDS)‎

‎Lettre Dactylographiée Signée de Géréon Brodin, violoniste et compositeur suédois, à Yvonne Astruc. Une LDS, datée de 1938. Joint 1 carbone réponse de Madame Astruc.1 page dactylographiée sur papier à en-tête " Konsertforeningen Stockholm Kontorstid". Format in-8°(21x27). Très bon état.‎

Riferimento per il libraio : 15494

‎Brodsky, Adolf, Violinist (1851-1929)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. & 2 eigenh. Briefe mit U.‎

‎o.J. Bowden, 1. Vi. 1922 bis 22. III. 1927, Diverse Formate. 7 Seiten.‎

‎Aufschlußreiche Schreiben an seinen Schüler Felix Berber. "... Mit meinen 75 Jahren bin ich gesund und arbeitslustig. In der That, die Arbeit ist mir jetzt ein Trost. Du schreibst Beethoven, Brahms und - Reger? Bei mir ists Beethoven, Brahms - und Elgar! Ich bewundere sein Konzert und spiele es unermüdlich und meine jetzigen Schüler spielen es auch. Habe Dank für deine Treue. Wenn Du mein Schüler in Leipzig wärst mit meinen Erfahrungen, die ich jetzt mit 75 Jahren habe, so hätte ich vielleicht etwas für Dich thun können, so aber wie es damals war, hast Du Dir selbst mehr zu verdanken als mir, daß Du so ein großer Künstler geworden bist ...". - Brodsky war der Solist bei der Uraufführung des (ihm gewidmeten) Violinkonzerts von Tschaikowsky (Wien 4. XII. 1881).‎

Riferimento per il libraio : 59956

‎Brody, Heinrich; Freimann, A.‎

‎ZEITSCHRIFT FÜR HEBRAEISCHE BIBLIOGRAPHIE. Vols. IV-IX.‎

‎8vo. Viii, 186, viii, 191, viii, 191, vii, 192, viii, 192, viii, 191 pages. Bound in two volumes. Complete for these volumes. In German. SUBJECT (S) : Jews – bibliography; Hebrew literature – bibliography – periodicals; Hebrew philology – bibliography. Brody (1868-1942) was born in Hungary and studied at the Seminary and university in Berlin. He began publishing edition of Heberw poets in 1894, with a volume of Judah Halevi. “Brody founded the bibliographical periodical Zeitschrift fuer hebraeische Bibliographie in 1896 and published it until 1906 (from 1900 to 1906 together with A. Freimann) . ” In 1912 he became head rabbi in Prague. (Habermann, EJ) Ex library, non-archival repairs to spine, water stains of first and last few pages, good condition. (BIB-4-12)‎

‎Brody, Robert‎

‎A Hand-list of Rabbinic Manuscripts in the Cambridge Genizah Collections. [SERIES]: Taylor-Schechter New Series - Volume 1.‎

‎310X205 mm. XIII+351 pages. Gilt hardcover. Spine edges slightly bumped. Pen inscription on front inner cover. Else in good condition.‎

MareMagnum

The Book Gallery
United States Estados Unidos Estados Unidos États-Unis
[Books from The Book Gallery]

€ 25,96 Informazioni/Compera

‎Brody, Robert‎

‎A Hand-list of Rabbinic Manuscripts in the Cambridge Genizah Collections: Volume 1 - Taylor-Schechter New Series‎

‎205X300 mm. XIII+352 pages. Gilt hardcover. Cover corners slightly bumped and worn. Spine edges slightly bumped. Else in good condition.‎

MareMagnum

The Book Gallery
United States Estados Unidos Estados Unidos États-Unis
[Books from The Book Gallery]

€ 41,72 Informazioni/Compera

‎BROGLIE (Duc de).‎

‎Lettre autographe signée adressée à Jules Claretie.‎

‎1 page un quart in-8 à l'adresse imprimée du "10 rue de Solférino", 18 août 1897. Il recommande la mère d'un ancien garde municipal pour un poste au Théâtre Français.‎

Riferimento per il libraio : 96436

Livre Rare Book

Vignes Online
Paris France Francia França France
[Books from Vignes Online]

€ 20,00 Informazioni/Compera

‎BROGLIE (Duc de).‎

‎Lettre autographe signée adressée à Jules Claretie.‎

‎1 page un quart in-8 à l'adresse imprimée du "10 rue de Solférino", 18 août 1897. Il recommande la mère d'un ancien garde municipal pour un poste au Théâtre Français.‎

Riferimento per il libraio : 96436

Livre Rare Book

Vignes Online
Eymoutiers France Francia França France
[Books from Vignes Online]

€ 20,00 Informazioni/Compera

‎BROGLIE (Maurice de) - (Lavoisier) -‎

‎Article original manuscrit signé -‎

‎un feuillet in-quarto (21x27cm) manuscrit sur une page et demie du physicien Maurice de Broglie (1875-1960) à propos du chimiste du XVIIIème, Lavoisier (1743-1794).‎

‎Tous nos livres sont visibles sur notre site : https://www.livrepoesie.com/‎

Riferimento per il libraio : 36422

Livre Rare Book

Le Livre à Venir
Chantelle France Francia França France
[Books from Le Livre à Venir]

€ 60,00 Informazioni/Compera

‎BROGLIE Albert de‎

‎Lettre Autographe Signée de Albert de Broglie.‎

‎Lettre Autographe Signée de Albert de Broglie datée de 1889.3 pages format in-8°(21x13) sous couverture plastique.Jacques Victor Albert, duc de Broglie, (1821-1901), fils d'Achille Victor, duc de Broglie, est un historien, diplomate et homme d'État français, monarchiste et orléaniste. Chef du gouvernement de l'ordre moral en 1873-1874, puis en 1877, il s'efforce vainement de préserver les droits dynastiques des Orléans. Il défend une conception aristocratique du bicaméralisme, proposant le 15 mai 1874 un Grand Conseil des Notables, qui mêlait membres nommés à vie par le président de la République, membres de droit éminents, et membres élus par les capacités.‎

Riferimento per il libraio : 16858

Numero di risultati : 20.411 (409 pagina/e)

Prima pagina Pagina precedente 1 ... 89 90 91 [92] 93 94 95 ... 139 183 227 271 315 359 403 ... 409 Pagina successiva Ultima pagina