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ref. 675-Eo.J. Feder in Braun und Pinsel in Grau, auf Büttenkarton, rechts unten mit Bleistift monogrammiert ?A.L.?. 38:48,2 cm.
ref. 664-Eo.J. Aquarell über Bleistift, auf Velin, links unten signiert ?L. Chabry?, rechts unten sowie verso bezeichnet ?dans les dunes a St. Georges?. 34:24 cm.
ref. 662-Eo.J. Aquarell über Bleistift, auf bräunlichem festem Velin, rechts unten signiert, bezeichnet und datiert ?P.F. Peters Interlaken 1856.?. 19,4:32,3 cm. Vergleichsliteratur: Das Hohenzollern-Album von Pieter Francis Peters. Hrsg. von U. Feldhahn. Petersberg, 2009.
ref. 660-Eo.J. Feder in Braun, aquarelliert in Blau und Braun, auf Velin. 20,5:27,5 cm. Provenienz: Sammlung Sir William und Bruce S. Ingram, Chesham, vgl. Lugt 1404 a; Kraus-haar Gallery, New York. Ausstellungen: Yale University Art Gallery, New Haven, 1960, Nr. 183. Leihgabe an S.R. Guggenheim-Museum, New York, 1962. Vergleichsliteratur: P. Duflo: Constantin Guys. Fou de dessin grand reporter 1802-1892, Pa-ris 1988, vgl. Tl. II, S. 309: ?Convoi funèbre de Lord Raglan. Juin-Juillet 1855?. - Das vorliegende Blatt zeigt die von Offizieren zu Pferde angeführte Parade anläßlich der Be-gräbniszeremonie von Fitzroy Somerset, 1. Baron Raglan, Oberbefehlshaber der britischen Truppen während des Krimkrieges.
ref. 658-Eo.J. Aquarell und Deckfarben, über Bleistift, mit reicher Deckweißhöhung, auf braunem Karton, rechts oben datiert und signiert ?zum 14 Dec. E. E. Oehme 1875.?. 36:20,8 cm. Die reizvolle, märchenhaft wirkende Szene zeigt ein junges Mädchen, gekleidet in der Mode des 16. Jahrhunderts, das gedankenverloren eine Brautkrone aus einem Kasten nimmt, während der Geist der Urahne sie dabei beobachtet.
ref. 657-Eo.J. Feder in Schwarz und Aquarell, auf Velin. 22,5:20,5 cm.
ref. 656-Eo.J. Aquarell und Pinsel in Grau, mit mehreren schwarzen Tuschlinien umrandet und mit schmalem braun aquarellierten Rand, unten mittig betitelt, auf gelblichem Velin. 30,8:23 cm. Kleiner Einriß restauriert, durchgehend braunfleckig, was jedoch durch die dichte Lavierung mit grauer Tusche fast überdeckt wird und den insgesamt guten Eindruck des Blattes nur wenig beeinträchtigt. Bei der Darstellung mit mehreren frechen erotischen Szene handelt es sich möglicherweise um die Vorzeichnung eines Blattes zu einer der Hauptfolgen Opiz? mit Szenen aus dem Volks- und Straßenleben des ?französischen? Wiens. Opiz hatte sie nach der Natur gezeichnet, von Künstlern wie B. Piringer, K. Ponheimer u. a. wurden sie radiert.
ref. 618-Eo.J. Feder in Grau, über Bleistift, grau laviert, mit gezeichneter Umrandung, auf cremefarbenem Velin. 20,1:24,1 cm. - Mit leichten Altersspuren. Provenienz: Sammlung Fürst Leopold I. von Anhalt-Dessau, Lugt 1708b; Sammlung Elsa Hauser, erworben 26.6.56 (Notiz auf alter Unterlage). Bildhaft ausgeführte Zeichnung! Obgleich nicht signiert, zeigt die Darstellung unzweifelhaft den frühen, stark nazarenisch geprägten Stil des Zeichners. In Form eines dreiteiligen Flügelaltars mit sparsamen gotischen Zierformen angelegt, ist die Komposition der Szenen sehr sorgfältig gestaltet und zeichnerisch fein ausgeführt. Die Ikonographie ist indessen sehr selten und gerade für einen Altar völlig unüblich, wird hier doch der junge Jesus bei der Ausführung mehrerer unterschiedlicher Arbeiten gezeigt, natürlich immer in symbolischer Überhöhung- profane Tätigkeiten, denen eine heilsgeschichtliche Sinnhaftigkeit unterlegt ist. In der Mitte Christus als Gärtner beim Blumengießen (das Gedeihen der geistlichen Saat), links, mit seinem Ziehvater Joseph, beim Tragen von Brettern (die Kreuzigung vorwegnehmend), rechts beim Wasserschöpfen, während seine Mutter Maria in einem Buch liest (wohl das Wasser des Lebens im Paradies andeutend).
ref. 615-Eo.J. Bleistift und Feder in Dunkelgrau, mit Bleistiftlinie umrandet, auf chamoisfarbenem Velin, rechts unten signiert ?Schwind?. 20,7:17,9 cm. Möglicherweise schildert die Zeichnung ein Motiv aus der deutschen Dichtung der Romantik. Zu denken wäre da besonders an ?Phantasus? von Ludwig Tieck, eine Sammlung von Märchen, Erzählungen, Schauspielen und Novellen.
ref. 614-Eo.J. Feder in Braun, grau und braun laviert, auf Bütten mit undeutlichem Wasserzeichen, verso mit brauner Feder nummeriert ?5.? sowie Bleistiftskizzen. 25,7:32,8 cm. - Im oberen Bereich leichte Quetschfalte sowie im oberen Rand sorgfältig restauriertes Löchlein. Vergleichsliteratur: Ausst. Katalog: Johann Christian Reinhart. Ein deutscher Landschaftsmaler in Rom. Hamburg/München 2012/2013, Kat.-Nr. 15, Abb. S. 120 (die hier genannte Zeichnung ist in der Größe: 25,1:32,2 cm, mit unserer nahezu identisch). Die Authentizität der Zeichnung wurde mündlich bestätigt von Dr. Carlo Schmid, Düsseldorf (Feb. 2017), dem wir für die freundliche Unterstützung danken.
ref. 585-Eo.J. Feder in Grau, in Sepia laviert, mit schwarzer Tuschlinie umrandet, auf chamoisfarbenem Velin, auf dem abgeschnittenen Streifen eines nicht mehr vorhandenen Untersatzpapieres signiert, datiert und bezeichnet ?Gezeichnet von Heinrich Friedrich Höfler (sic!) und den Preis erhalten den 26ten Aprill 1809. / Lit. B. No 3.?. 49:60,5 cm. - Papier insgesamt leicht vergilbt, kleinere Randeinrisse sorgfältig restauriert. Die südliche Landschaft verrät in ihrer etwas dilettantischen Zeichenweise die noch nicht sehr geübte Hand des jungen Künstlers. Möglicherweise ist das Blatt nach einer fremden Vorlage und im Zeichenunterricht bei J.A.B. Reges entstanden.
ref. 569-Eo.J. Feder in Schwarz und Braun, braun laviert, über Bleistift, auf chamoisfarbenem Velin. 17,2:25 cm, auf Sammlungsuntersatz mit Tuschlinien montiert und dort links unten signiert ?Thiénon f.? und betitelt. - Ein wenig stockfleckig.
ref. 566-Eo.J. Feder in Schwarz, Bleistift, reiche Deckweißhöhung, auf braunem festem Velin, verso bezeichnet ?gezeichnet v Strixner?. 17,7:12,4 cm.
ref. 560-Eo.J. Feder in Schwarz und Grau, grau laviert, über Bleistift, auf chamoisfarbenem Velin, rechts unten signiert ?del Franz Sager?, mit doppelter Bleistiftlinie umrandet. Darstellungsgröße 11,6:8,7 cm, Blattgröße 21,3:16,7 cm. Insgesamt etwas stockfleckig und mit leichten Gebrauchsspuren.
ref. 559-Eo.J. Feder in Braun, über Bleistift, links unten signiert ?Riepenhausen inv. e diseg?. 28,3:20 cm. Leicht fleckig. Provenienz: Sammlung Friedrich Schöne, nicht bei Lugt.
ref. 541-Eo.J. Feder in Schwarzbraun, auf grünlich getöntem Bütten, links unten signiert ?Dom: Quaglio inv: fec:?, rechts unten bezeichnet ?Desino par moi meme.?. 16,2:23,2 cm. Vergleichsliteratur: B. Trost, Domenico Quaglio 1787-1837. Monographie und Werkverzeichnis. München 1973, Nr. 310, Abb. 37.
ref. 529-Eo.J. Feder in Schwarz, braun laviert, weiß gehöht, über Bleistift, Darstellung am Oberrand rundbogig geschlossen, auf Velin, rechts unten monogrammiert ?Np inv?. 17,2:15,6 cm. Aufgezogen, mit schwarzer und brauner Tuschlinie umrandet und links unten signiert ?F. Nadorp inv. del.?. Verso am Oberrand und rechts Reste alter Verklebung. Das in der Tradition der italienischen Madonnenbilder mit zwei Knaben, dem Christuskind und dem Johannes-Knaben stehende Blatt war sicher ein Entwurf für ein Andachtsbild. Nach Henk van Os ist der Hinweis Nadorps ?inv? in dem Sinne zu verstehen, daß es sich hier um keine Kopie handelt, von denen Nadorp zahlreiche anfertigte (vgl. Der Zeichner Franz Nadorp 1794-1876. Ein romantischer Künstler aus Anholt. Werke aus dem Besitz der Fürsten zu Salm-Salm in Anholt ausgewählt und bearbeitet von einer Projektgruppe des Kunsthistorischen Instituts der Universität Groningen unter Leitung von Henk van Os, S. 49f., Groningen 1976). In unserem Blatt durchbricht Nadorp die klassische Dreieckskomposition nach Raffael durch Hinzufügen einer vierten Person, Elisabeth links im Bildfeld).
ref. 524-Eo.J. Pinsel in Grau und Schwarz, grau laviert, über Bleistift, mit Deckweiß gehöht, mit Deckweißlinie gerahmt, auf festem Velin, rechts unten undeutlich signiert und datiert ?Ludvig Meßmann 1851.?. 17:25,4 cm.- Knickfalte links geglättet. Im Sinne der Spätromantik aufgefaßtes spätsommerliches Landschaftsbild mit Staffage bei heranziehendem Gewitter.
ref. 522-Eo.J. Pinsel und Feder in Grau, grau und gelblich laviert, über Bleistift, auf Velin, rechts unten betitelt und datiert ?Dull Mühle in der Bischofsmütze d 28 Sept 1833?. 19,9:25,3 cm. - Knickfalte rechts geglättet.
ref. 523-Eo.J. Feder in Braun, auf Papier mit Wasserzeichen: J Whatman Turkey Mill 1832, rechts unten signiert und bezeichnet ?fecit Mercier Paris Lehmann.?, rechts im unteren Rand von anderer Hand nochmals bezeichnet ?Henri. par Mercier. Paris.?. 29,6:21,5 cm. - Papier vergilbt und mit großflächigem Wasserrand, linke untere Ecke leicht beschädigt. Provenienz: Verso undeutlicher Sammlerstempel.
ref. 520-Eo.J. Feder in Grau und Schwarz, grau laviert, auf bräunlichem Velin, verso von fremder Hand bezeichnet ?Eisenberg in Böhmen von Pf. Manes?. 16,8:22,3 cm. Mit wenigen Stockflecken; verso am Oberrand und in der Mitte Reste alter Beklebung. [2 Warenabbildungen]
ref. 511-Eo.J. Feder in Grau und Braun, Bleistift, auf bräunlichem Velin. 16,5:11,1 cm. - Verso: Mönch, Halbfigur. Aquarell, Pinsel in Grau und Bleistift. - Mit Lichtrand rundum, kleine Fehlstelle im Oberrand. [2 Warenabbildungen]
ref. 486-Eo.J. Feder in Schwarz, mit reicher Deckweißhöhung, auf braunem festem Papier, rechts unten Nachlaßstempel (nicht bei Lugt). 39,7:46,6 cm. - Mehrere kleinere Einrissen in den Rändern sorgfältig restauriert. Das alttestamentarische Motiv der Auffindung des Mosesknaben gehört zu den Wandmalereien, die Raffael für die Loggien im Vatikan ausgeführt hat. Sie wurden von zahlreichen Künstlern durch die Jahrhunderte kopiert.
ref. 462-Eo.J. Feder in Schwarz, gelb laviert, auf bräunlichem Zeichenkarton, mit doppelter Umfassungslinie, rechts unten monogrammiert ?C.R?, im Unterrand nummeriert ?No. VI?. 10,7:23,2 cm. Das Blatt ist in einem ausgezeichneten Zustand. Provenienz: Sammlung Carl Meister (1818-1876) (Lugt, 1808). Möglicherweise Entwurf für ein Fresko/Illustration.
ref. 449-Eo.J. Bleistift, braun laviert, mit schwarzer Tuschlinie umrandet, auf Bütten, rechts unten signiert und datiert ?Hetsch. 1820.?. 15:20,7 cm.