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1983réf. 99349Stuttgart, Klett-Cotta, 1973-1983. Gr.-8vo, 23,5 cm. Weinrotes OLn. mit Blindpräg. u. weißem Titelfeld a. R. (ohne SU u. Schuber).
1861réf. 012789Wien, Karl Gerold's Sohn in Commission 1861-1863, 1861. X, 368, 37; VI, 454, 20; VI, 436, 8, 8 S. Etwas größere Orig.-Leinenbände. Die Fregatte Novara umfuhr als letztes Segelschiff die Erde; sie dokumentierte u. a. das Überstehen eines Taifuns und die überaus reichen naturwissenschaftlichen und ethnologischen Sammlungen ihrer Expedition bereichern bis heute die großen Museen Wiens. Die Curskarte im hinteren Deckel von Band 1 in einer Kartenlasche. Mit einem faksimilierten Brief Alexander von Humboldts sowie seinen "Physikalischen und geognostischen Erinnerungen" im Anhang zu Band 1. Unsere Kollationierung der Abbildungen und Tafeln, der Karten und Beilagen weicht von der anderer Kollegen ab, da in den Bänden selbst mißverständlicherweise auch die im Anhang separat paginerten Texte jeweils als "Beilagen" bezeichnet werden; wir halten uns demgegenüber an die bibliographische Usance, als Beilage nur zu bezeichnen, was tatsächlich abweichend vom Textdruck hergestellt wurde (also Lithographien und Holzschnitte sowie Notendrucke). Band 1 mit kleinem Besitzvermerk von 1861. Bei Band 3 ist der Buchblock gelockert und nach dem letzten Blatt angebrochen, wodurch ca. 6 Tafeln, Karten und Beilagen lose beiliegen. Die Einbände sind gering berieben, insgesamt handelt es sich trotz der Gebrauchsspuren um ein ordentliches, vollständiges und noch gut erhaltenes Exemplar des klassischen Reiseberichts mit sämtlichen Illustrationen.
1824réf. 002961Edinburgh, Archibald Constable and Co., 1824. xviii, 372; xi, 288, 65 S. Halblederbände der Zeit mit je 2 farbigen, goldgeprägten Leder-Rückenschildchen. Hall (1788-1844) unternahm in Begleitung von Henry Foster 1820-22 Geschäftsreisen nach verschiedenen Häfen West-Mexikos und des westlichen Südamerika. Palau hebt die Qualität seiner Beschreibung der Pazifikküste hervor. Ferner liefert Hall hier Nachrichten aus erster Hand über die Revolution in Mexiko. "An excellent little work, full of interesting anecdotes, and lively descriptions of events which occured during his professional visits to several places on the coast of the Pacific Oceans, from Chili to the Northern part of Mexico" (Lowndes). Sabin 29718. Die Karte ist stockfleckig und hat einen alten Wasserrand, die Einbände sind etwas berieben, insgesamt handelt es sich jedoch um ein ordentliches Exemplar mit nur leichten Gebrauchsspuren.
1884réf. 006219New York, Bouton, 1884. xvi, 516 S. Handgebundener Pergamentband der Zeit mit reicher Goldprägung auf dem Rücken, Liniengoldprägung der Deckel, goldgeprägten Deckelkanten, goldgeprägtem Spiegel, marmorierten Vorsatzpapieren sowie Kopfgoldschnitt. Der Einband unten im vorderen Spiegel signiert "Trioullier Sr [= Successeur] de Petit-Simier", der ihn als Erzeugnis des Nachfolgers der Werkstatt von René und Alphonse Simier in Paris ausweist, den Buchbindern der Kaiserin (der Frau Napoleons) und des französischen Königs (vgl. Fléty: Dictionnaire des relieurs francaises ayant excercé de 1800 à nos jours, S. 162 vgl. Fléty: Dictionnaire des relieurs francais ayant excercé de 1800 à nos jours, S. 162 und Helwig: Hdb. d. Einbandkunde II, 179). Die hübschen Radierungen von Adolphe Lalauze (1838-1906) wurden aus einer französischen Ausgabe von 1879 übernommen. Die Seiten gelegentlich gering stockfleckig, der Einband am hinteren Deckel mit zwei kleinen Flecken und etwas verlaufener roter Tinte, insgesamt handelt es sich jedoch um ein gut erhaltenes Exemplar der ersten vollständigen englischen Übersetzung in einem schönen, prächtigen Handeinband.
1978réf. 5137931Stuttgart: Klett-Cotta 1978-83. Gr. 8° ( 23,5 x 16 cm). Rote Orig.-Leinenbände mit illustriertem Orig.-Schutzumschlag im Orig.-Pappschuber. [Hardcover / fest gebunden].
1984réf. 970453Braunschweig: Kunsthochschule Braunschweig. 1984. Ca. 20. 31x30,5cm. Zustand: Sehr Gut, eher ungelesen; Ex.-Nr. 9/15 und SIGNIERT von der Künstlerin; Schutzumschlag fehlt, oder es gibt keinen; Gewebe (Blauer Leinen)
1923réf. 68490Richmond, Hogarth Press, 1923. 80 Bütten-S., 1 Bl. (22 cm). OHLn. mit blaugemustertem Papierbezug u. RSchild.
1912réf. 35222ABBerlin, S. Fischer Verlag, 1912. Gross-8° (24,5 x 17 cm). [6] Seiten, S. 897-1343, [1] S.; S. 1345-1783, [1] S. Bibliotheks-Halbleinenband und dazu passender Halblederband mit Rückentitel. 2 Bände. Innendeckel mit Stempel bzw. Exlibris "Akademischer Verein Hütte Berlin", Titelblatt bzw. erstes Textblatt von Band 4 oben sauber gestempelt "Der Büchereiverwalter..." u. nummeriert. Leicht gebräunt, Schnitte etwas stärker, Ränder u. Vorsätze teils ein w
1583réf. 000119Laugingen (d. i. Lauingen), Leonhart Reinmichel für Georg Willers, 1583. 8 Blatt, 487 S., 27 Blatt, 1 unbedrucktes Blatt. Alter Pergamentband mit umgeschlagenen Vorderkanten. 4 Teile in einem Band. Mit 2 Titelvignetten in Holzschnitt und 42 ganzseitigen Pflanzenholzschnitten. Deutschsprachige Beschreibung von Rauwolfs Reise ins Heilige Land und den Vorderen Orient mit zahlreichen authentischen und zuverlässigen Beobachtungen. Graesse VI, 39; Brunet IV, 1122f.; Pritzel 7430; VD16: R 431; Short-Title Catalogue of German Books in the British Museum, p. 727. Die hier vorliegende zweite Auflage enthält erstmals den wichtigen vierten Teil mit den Pflanzenholzschnitten zuvor teils unbekannter orientalischer Gewächse (Nissen: Die botanische Buchillustration, Nr. 1587). Dem Autor zu Ehren wurde später die Gattung "Rauvolfia" der Pflanzenfamilie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae) benannt. "Mit besonderer Vorliebe hat Rauwolf alle medicinischen Dinge, Krankheiten, Heilmittel, Bäder, Speisen und Getränke und alle Industrien besprochen, nicht ohne daß durch Leichtgläubigkeit, wie sie der Zeit gegenüber den Erzählungen von fremden Ländern eigen war, auch manches Fabelhafte (s. die Schilderung des Greifes im 8. Capitel des 2. Buches) mit unterläuft. Rauwolf muß ein genaues Tagebuch geführt haben, er würde sonst nicht im Stande gewesen sein, eine solche Fülle einzelner genauer Angaben zu bieten" (F. Ratzel in ADB 27). In der Schilderung seiner dramatisch verlaufenen Reise gibt der Autor außerdem die erste Beschreibung des Kaffees und eines Kaffeehauses: "Under andern habens ein gut getränck / welliches sie hoch halten / Chaube von jnen genennet / das ist gar nahe wie Dinten so schwartz / vnnd in gebresten / sonderlich des Magens / gar dienstlich. Dises pflegens am Morgen frü / auch an offnen orten / vor jedermenigklich one alles abscheuen zutrincken / auß jrdinen vnnd Porcellanischen tieffen Schälein / so warm / alß sies können erleiden." (S. 102f.). Zwischen die 4 Teile des Textes hat der Buchbinder jeweils mehrere unbedruckte Leerseiten eingebunden. Der Vorderdeckel innen und das Titelblatt am oberen Rand mit handschriftlichen Vermerken von alter Hand zur Bedeutung des Buches. Der Rücken nachgedunkelt und der Vorderdeckel etwas fleckig, insgesamt handelt es sich jedoch um ein ordentliches, breitrandiges und weitgehend fleckenfreies Exemplar.