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1827réf. 1210782(Leipzig; Weidmann'sche Buchhandlung) Lipsiae; Libraria Weidmannia G. Reimer, 1827. XX; 595 S. / S. 598 - 1236 / S. 1238 - 1896; 20 cm; 3 fadengeh., rückengoldgepr. Pappbände.
1827Gute, stabile Exemplare / 3 BÄNDE; Einbände berieben u. stw. beschabt; innen Vorsätze mit kl. Besitzvermerk; Seitenstw. geringfügig fleckig. - (Bücher 1 - 14; in 3 Bänden). // Griechisch; Latein. - Athenaios (Athenaios Naukrátios, lateinisch Athenaeus Naucratita, selten Naucratitus) war ein griechischer Poikilograph aus Naukratis in Ägypten. Athenaios wirkte während der Herrschaft der severischen Kaiser (193 bis 235) und lebte anfangs in Alexandria, später in der Hauptstadt Rom. Nach dem literarischen Vorbild von Platons Symposion berichtet Athenaios seinem Freund Timokrates über die Teilnahme an einem mehrtägigen Gastmahl in Rom. Der Gastgeber Publius Livius Larensis und seine insgesamt 29 Gäste behandeln in Form von Tischgesprächen die altgriechischen Sitten und Gebräuche, das Alltagsleben, die politische Geschichte, zeitgenössische Kunst (unter anderem die attische Komödie) und Wissenschaft, weniger jedoch die Philosophie, der Athenaios nicht sehr zugeneigt war. Dabei werden über 700 antike Autoren zitiert, wobei die meisten davon ohne die Zitierung bei Athenaios sonst unbekannt wären. Es ist allerdings nicht immer klar, ob Athenaios die entsprechenden Werke selbst gelesen hat oder ob er teilweise aus Zwischenquellen geschöpft hat. Die Sammlung von Zitaten ist jedenfalls gerade aufgrund des Verlusts zahlreicher dieser Werke von großem Wert. Die Teilnehmer des Gastmahls sind teilweise an reale Persönlichkeiten angelehnt, wie der Gastgeber. Bei anderen Personen spielen fiktive Elemente mit hinein. Die im Werk geäußerte Kritik an Kaiser Commodus (180 bis 192) lässt vermuten, dass das Werk bald nach 193 entstanden ist. Die Überlieferung stützt sich in erster Linie auf einen 1423 aus Konstantinopel nach Italien gebrachten Codex. … (wiki) // Karl Wilhelm Dindorf, latinisiert Guilielmus Dindorfus (* 2. Januar 1802 in Leipzig; † 1. August 1883 ebenda) war ein Klassischer Philologe. Von 1828 bis 1833 war Dindorf als außerordentlicher Professor für Literaturgeschichte an der Philosophischen Fakultät der Leipziger Universität tätig. Als sich seine Hoffnungen zerschlugen, als Nachfolger Christian Daniel Becks den Lehrstuhl für griechische und lateinische Literatur zu übernehmen, trat er von diesem Posten zurück. Danach wirkte er als Schriftsteller und Privatgelehrter. Er gab zahlreiche Editionen antiker griechischer Texte heraus, die oft mehrere Auflagen erlebten und zum Teil noch im 20. Jahrhundert nachgedruckt wurden. 1846 wurde Dindorf zum korrespondierenden Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften gewählt. ... (wiki) // ... Epitomes codices Casaubonus liabuit duo, alterum membranaceum Ioannis Levinii, canonici Antwerpiensis, obiter ab nescio quo inspectiim , alterum Davidis Hoeschelii, Leviniano siinilliinuin, de quo ab Casaubono dictum est in initio Animad-versionum et in epistola XXVI. p. 15. ed. Almelov. annb 1593 scripta. Dono Hoeschelium Casaubono codiceih dedisse eo probabile fit quod post Casauboni mortem ex eius bibliotheca in Museum Britannicum illatus est, ubi hodie numeratur 16 D. X. Est chartaceus, ab initio mancus. ... Habet in fine dissertationem de Nili incremento ab Schweighaeusero et nobis Jibro secundo subiectam. Panyasidis fragmentum (II. p. 36 d) et alia ex codice suo ipse ediderat Hoeschelius anno 1588 ad Ioannis Damasceni orationem in transfigurationein domini, Augustac Vindelico-rum emissam: quo libro ab Schweighaeusero p. XXXIX. cornmemorato ego carui. Praeterea Casaubonus aliis quibusdam priorum editionum exemplaribus non accuratius descriptis usus est, quo-rum marginibus et codicum lectiones et virorum doctorum coniecturae ab illis non satis distinctae allitae fuenmt. Quamobrem cavendum est ne vel codici tribuatur quod ex coniectura profectum est vel coniecturae pro codicum lectionibus babeantur: quomm errorum culpam et Casaubohus et Schweighaeuserus contraxerunt. … (Vorwort; Band I; XI)