12 789 résultats
1900réf. 75791900. Spez. Path. Ther. Noth 14/2.-1.Abt. - Wien Alfred Hölder 1900 8° 141 pp. 14 Abbildungen; VI 192 pp.; VII 232 pp. orig. Halblederband. unknown
1731réf. 367771731. Halle Magdeburgiae Typis Ioannis Christiani Hillgeri 1731 4° 28 pp. Broschur. Friedrich Hoffmann 1660-1742 "einer der Heroen der deutschen Medicin" Pagel; Matthias Bentzig 1697-1749 unknown
réf. 53778Kupferstich Daniel Preusler = Preissler pinx. Philip Kilian sculp. 263 x 141 auf 312 x 196 mm; zarter Wasserrand in unterer linken Ecke. Moritz Hoffmann 20.09.1621 in Fürstenwalde Brandenburg - 20.04.1698 in Altdorf Arzt. Stud. Altdorf/Padua 1648 a. o. und 1649 o. Prof. der Anatomie Chirurgie 1653 auch der Botanik in Altdorf prakt. Arzt in Nürnberg kurfürstl. u. markgräfl. brandenburg. sowie hzgl. württemberg. Leibarzt. "Hüftb. nach hr. in der Rechten Lilie haltend im Hintergrund l. Säule auf hohem Postament daran Wappen unter lat. Devise "SPERANDUM et FERENDUM" Man muß hoffen und ertragen. Über dem Bildrechteck 5zeil. lat. Suprascriptio "MAURICIUS HOFFMANN Fürstenwaldensis Marchicus Medicinae Doctor in Universitate Altdorffinâ Anatomes Chirurgiae et Botanices Professor Publicus Hortique Medici Praefectus et Reipublicae Norimbergensis Practicus. AEtatis XLIII." - Unter dem Bild 8 distich. lat. Verse mit Widmung "Publicum hoc Amoris Honorisque Monumentum Fidelissimo Mentis Parenti et Societatis Medicae Altorffinae Auctori observantiae testandae gratiâ sacrarunt Intimi Mentis Filij Anno Christi M. DCLXIV": En! quem suspirant AEgri sperantque salutem Quo visô visit pristinus ossa calor. En vultum! cultum verò quis pectoris alti Exprimat in Cyprio frons velut aere nitet Quis dignè Genium dignè quâ seminat artes Arte suas celebret praedicet inde fidem Annis posterior multis prior omnibus usu O longum felix Optime Doctor ave! Sehr hier den nach dem die Kranken seufzen und von dem sie sich Heilung erhoffen bei dessen Anblick ihnen die frühere Lebenswärme in die Glieder zurückkehrt Wortspiel viso/visit. Seht hier sein Gesicht! Wer indessen könnte den inneren Adel des Herzens so ausdrücken wie die Stirn in zyprischem Kupfer erglänzt Wer könnte angemessen seinen Geist rühmen die Kunst mit der seine Kenntnisse weitergibt und das daraus entspringende Vertrauen gebührend preisen An Jahren vielen unterlegen an Erfahrung aber allen überlegen: o mögest Du bester Arzt noch lange glücklich leben!" Die Porträtsammlung der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel. Bearbeitet von Peter Mortzfeld. No. 9888 Panzer 108 10; Drugulin Ä.2564; Diepenbroick 11995; Hollstein G.1814 Nr. 202; Burgess 1420.1. unknown
1729réf. 455351729. Hala Magdeburgicae 1729 4° 56 pp. Brosch; Titelblatt ergänzt ein Blatt in Faksimilie. unknown
1925réf. 156791925. Arch. klin. Chir. 135. - Berlin Verlag von Julius Springer 1925 8° IV 487 pp. 156 Abbildungen Halbleinenband der Zeit. unknown
1900réf. 534751900. Med. Dtsch. - Berlin-Charlottenburg Adolf Eckstein o.J. ca.1900 30 x 46 cm; beigelegt 1 Blatt Biographie. Dr. Hugo von Hoffmann 12. November 1846 - Grossherzoglich badischer Hofrat Baden-Baden Augenarzt. unknown
1908réf. 200191908. Mit Unterstützung der deutschen Dermatologischen Gesellschaft. - Berlin J. Springer 1908 Kl. Folio 8 55 1 pp. 34 30 farb. chromolith. 4 Orig. FotoTaf. orig. Leinenband. Erste Ausgabe! Erich Hoffmann 1868-1959 studierte an der Kaiser Wilhelm-Akademie in Berlin wurde hier 1892 promoviert und trat in den militärärztlichen Dienst ein. Er wandte sich dann der Dermatologie zu und habilitierte sich 1904 in Berlin 1905 Tit.Prof. 1908 a.o.Prof. 1909-1910 war er in Bonn Direktor der Univ.-Hautklinik seit 1917 Ordinarius. Sein Name wurde besonders bekannt daß ihm 1905 mit SCHAUDINN gelang die Spirochaeta pallida als Erreger der Syphilis nachzuweisen. -cf. Fischer p.647 First Edition of this attractive and profusely illustrated atlas. In 1905 Schaudinn and Hoffmann ended the long search for the organism of syphilis by the discovery of the Spirochaeta palladia. The discovery was the result of the appointment by the German Academy of Science of a committee consisting of Fritz Schaudinn a protozoologist and Erik Hoffmann a dermatologist both young men of established ability in their fields. The story of the search and its final discovery is one of the most interesting stories in microbiology and is beautifully told by Metchnikoff. Not in Waller Osler Cushing Reynolds etc. Rare ! unknown
1746réf. 271991746. Leiden Ph.Bonk Halle Lüderswald 1746 Kl.8° 4 168 20 pp. Titel in Rot und Schwarz Pappband der Zeit; gutes wohlerhaltenes Exemplar. Friedrich Hoffmann 1660-1742 war einer der Heroen der deutschen Medizin des 18.Jahrhunderts. Sein 'Medicus politicus' ist eine Art medizinischer Methodologie. Er erwähnt darinnen daß durch den Besuch medizin. Vorlesungen allein niemand zum Arzt werde sondern dazu gehöre die klinische Untersuchung. Dem Arzt rät er sich mit dem Chirurgen gut zu stellen namentlich in chirurgischen Dingen. Darinnen hätten sie die größere Erfahrung. The 'Medicus politicus' often discussed as a treatise on medicial ethics is also a discourse on the principles of rational medicine. The physician must know geometry mechanics and hydraulics in order to discover the laws of motion which govern the materials of the body. Cf. Hirsch-H. III p.256-59; Haeser II p.509 unknown
1842réf. 655361842. Giessen : Ricker 1842 8° 2 72 2 Pappband; minimal fleckig. Erste Auflage! "Der Gegenstand dieser Abhandlung ist das Verhalten jener Reihe von Stoffen welche als die weit wichtigsten und gemeinsten das materielle Substrat des Organismus bilden helfen. Wir betrachten sie nach ihrem gegenseitigen Verhalten zu eigen äußeren materielle Bedingungen und zur Lebenskraft; nach ihrem Normalverhältniß iund ihrer Gleichgewichtsstörung nah Gesundheit und Krankheit. Es sind die Proteinverbindungen und einiges damit verknüpfte." Hoffmann Heinrich Karl Hermann Hoffmann 1819-1891 Botaniker 1837 wurde er in Gießen Student der Medicin. Außer Botanik trieb er neben seinem Berufsstudium mit Eifer Ornithologie wobei ihn ein schönes Zeichentalent unterstützte. 1839 ging H. auf ein Jahr nach Berlin um den berühmten Physiologen Johannes Müller und unter Link s. A. D. B. XVIII 714 Botanik zu hören. Von hier aus unternahm er seine erste größere Reise die ihn nach Dänemark Schweden und Rußland führte. Nach bestandener Staatsprüfung wurde H. im April 1841 zum Dr. med. promovirt. Er bereiste darauf Großbritannien und Irland und ließ sich nachdem er ein halbes Jahr lang behufs Besuches der Krankenhäuser und botanischen Institute in Paris gewesen war 1842 in Gießen als practischer Arzt nieder. Indessen gab er den ärztlichen Beruf bald auf um sich noch in demselben Jahre als Privatdocent der Medicin zu habilitiren. In dieser Eigenschaft las er über Physiologie arbeitete auch auf Liebig's Anregung in physiologischer und pathologischer Chemie aus welchen Gebieten mehrere Schriften von ihm herrühren. Bald wandte sich Hoffmann ausschließlich der Botanik zu. 1843 hielt er seine erste Vorlesung über Pflanzenphysiologie die von nun an sein Hauptcolleg blieb; auch schriftstellerisch ging er ganz zur Botanik über. " Ernst Wunschmann: ADB L 1905: pp.412-416 unknown
1744réf. 590691744. Halle Druckts Joh. Christian Hilliger Univ. Buchdr. 1744 8° 16 pp. feiner Pappband im Stil d.Zt. Sehr Selten! "Hinlängliche Nachricht und Anweisung Von Kräfftiger Wirckung und nützlichen Gebrauch eines temperirten Balsamischen und stärckenden Visceral-Elixirs / Friedrich Hoffmann" Verfasser: Hoffmann Friedrich 1660-1742 "Verfasser nach der Erläuterung am Schluß des Textes ermittelt". VD18 10765190 Ausg. 1740 unknown
1893réf. 91371893. Bibl. des Arztes. - Stuttgart 1893 8° VIII392 pp. mit zahlreichen Curven orig. Broschur; unbeschnitten. Fischer/647. unknown
1733réf. 367781733. Norimbergae : Apud Wolg. Maur. Endteri Haeredes Filium Mayeriam Huivsque Filium 1733 4° 2 44 pp. orig. Broschur. First publication of "Hoffmann's drops"! Friedrich Hoffmann 1660-1742 "describes the preparation of ether which he calls adidum vitroli vinosum as a better name than spiritum vini vitriolatum and gives a history of the substance. He regarded alcohol as mainly a compound of water and oil with some acid. Sulphuric acid removes the water and leaves the oil in the form of ether although the latter might contain some vitrolic particles ab omni partium vitriolicarum immixtione non sit penitus immune. A mixture of alcohol and ether was long used in medicine as liquor anodynus minerali Hoffmanni or 'Hoffmann's drops' . this is given as a dissertation of Carl Hoffmann." Partington II p.700 Erste Veröffentlich der Hoffmann's Tropfen! unknown
1892réf. 282631892. Tierärztliche Chirurgie für praktische Tierärzte und Studierende 2.Bd. - Stuttgart. Schickhardt & Ebner 1892 8° VIII 578 pp. 203 Abbildungen HLdrBd. d.Zt. Erste Ausgabe! Leohardt Hoffmann am 7.8.1845 geboren ging aus der militärischen Rossarztkarriere hervor und vertrat sämtliche klinische Fächer bis zur Teilung in eine Medizinische und Chirurgische Klinik im Jahre 1896 an der Tierärztlichen Hochschule Stuttgart. Von 1900 ab war er ausschliesslicher Lehrer an dr Chirurgischen Pferdeklinik. Er ist der Verfasser zahlreicher Veröffentlichungen und eines umfangreichen Lehrbuches der Chirurgie. -cf. Udo Schwab unknown
1795réf. 217401795. Frankfurt ohne Drucker 1795 Kl.8° XVI 144 pp. Kart. der Zeit. Erste Auflage! Das Werk ist ein populärmedizinischer Ratgeber für Laien. Es richtet sich an Hypochonder Nervenkranke Gichtpatienten und Schwindsüchtige "Auszehrende" und gibt diätetische Vorschriften für weitere Krankheiten. Der Anhang unterweist im Verhalten bei plötzlichen Unglücksfällen nämlich bei Ertrunkenen Erfrorenen vom Blitz Das Buch gehört zur populären Gesundheitsliteratur der späten Aufklärung. Beide Autoren waren Frankfurter Ärzte die viele Schriften dieser Art verfassten. Hoffmann schrieb unter anderem "Wie können Frauenzimmer frohe Mütter gesunder Kinder werden" 1789. Müller veröffentlichte eine praktische Anleitung zur Erkenntnis und Heilung der Lungensucht und 1796 ein "Praktisch-Populäres Haus- und Handbuch" . Die Gruppierung von Hypochondrie und Nervenleiden mit Gicht spiegelt die zeitgenössische Sicht dieser Leiden als Krankheiten der gebildeten sitzend lebenden Schichten. Der Anhang zu Rettungsmaßnahmen entspricht dem aufklärerischen Interesse an der Wiederbelebung Scheintoter. Johann Valentin Müller 1756-1813 Arzt in Frankfurt am Main promovierte 1778 in Jena mit einer Dissertation über die Entstehung der Muttermale. Er war auch als Hautarzt tätig und gab die "Frankfurter medizinischen Annalen" mit heraus . Vgl. Hirsch-H. III 260; IV 284. Georg Friedrich Hoffmann Arzt in Frankfurt am Main Verfasser populärwissenschaftlicher medizinischer Schriften Hofrat. unknown
1910réf. 455901910. Arch. Anat. Phys. 1910 P-Suppl. - Leipzig Verlag von Veit & comp. 1910 8° 6 488 pp. mit Abbildungen im Text und sechs Tafeln Leinenband der Zeit. Messung der Reflexzeit mit Hilfe der Aktionsströme. Rothschuh No.1516 unknown
1704réf. 352071905-1704. DMW 31/184243. - Leipzig Georg Thieme 1905 4° pp.697-736; 1665-1704; 1705-1744 Broschur. unknown
1913réf. 223291913. Hdb. Spez. Chir. Ohres ob. Luftw. 3. - Hrsg. L. Latz H. Preysing & F. Blumenfeld. - Würzburg Verlag von Curt Kabitsch 1913 8° 597 pp. 364 Abbildungen im Text und auf 76 Taf. orig. Halbledereinband. Erste Ausgabe! Inhalt: Seifert O.: Die Chirurgie der äusseren Nase pp.1-68 16 Fig. Boenninghaus G.: Die Operation an den Nebenhöhlen der Nase pp.69-250 95 Fig. Katz L.: Die intranasale Chirurgie pp.251-446 157 Fig. Tafel I-XXXIX. Hoffmann R.: Die orbitalen Komplikationen der Nebenhöhlen pp.447-514 36 Fig. Tafel XL-LVIII. Kuttner A.: Der Hypophysistumor und seine operative Behandlung 515-530 LIX-LXII. Ritter G.: Die Chirurgie der Tränenwege pp.531-566 Tafel LXIII-LXXVI. Heile B.: Die chirurgische Behandlung der bösartigen Geschwülste des Oberkiefers pp.567-588 13 Fig. unknown
1705réf. 266061705. Altdorf 1705 4° 28ns. orig. Broschur. unknown
1746réf. 655351746. Halae Magdeburgicae 1746 8° 16 368 48 pp. Ledereinband d. Zt. mit Rückenschild u. Rückenvergoldung; Na. Tit. leicht fleckig; feines Expl. Title: Fundamenta physiologiae sive positiones statum corporis humani vivi et sani delineantes ex solidis physico-mechanicis et anatomicis principiis deductae atque ex Friderici Hoffmanni medicina rationali systematica in usum docentium et discentium depromtae / ab Andrea Elia Buechner. "Nach Max Neuburger 1926 läßt Hoffmann keine Heilung anstrebende Heilkraft zu sie wirkt nur per accidens aus der Mechanik des Körpers heraus: "Im Gegensatz zu Boerhaave wagte es Friedrich Hoffmann mit voller Zuversicht die Natur als einen 'Mechanismus" im Sinne Boyle's hinzustellen als eine Summe kunstvoll verbundener Bewegungen als ein Kräftespiel das automatisch zustandekommt. Ihm galt der Körper als eine Maschine von höchster Vollendung; der Blut- und Säfteumlauf unterhalten durch rhythmische Kontraktion und Dilatation der mit einem Tonus' versehenen Festteile war ihm die wesentlichste Manifestation des Lebens". In diesem Zusammenhang taucht erstmals der Gedanke eines Einflusses von Robert Boyle auf mit dem Hoffmann 1684 in England Bekanntschaft geschlossen hatte. Hoffmann lehnte mit Boyle 1661 und anderen die formae substantiates der Scholastiker die archaei des van Helmont und die 3 Prinzipien der Iatrochemiker ab. Zu Hoffmanns Verurteilung der Archaei meint W. Pagel 194428 richtig: "The latter degraded the Archei to a purely physical Ether' and nervous fluid. He did not pay much attention to the soul. The material substra tum of the body is active in itself it exhibits motion secretion and excretion. The principle of Life Vitae ratio' should be searched for in the purely mechanical action of the body not in its conjunction with the soul. " K.E. Rothschuh Andreas Elias Büchner 1701-1769 war "einer der eifrigsten und bedeutendsten Anhänger Hoffmann's stand wegen seiner großen Gelehrsamkeit seines unermüdlichen akademischen Eifers seines glänzenden Vortrags und seiner praktischen Thätigkeit in hohem Ansehen; " August Hirsch ADB III 1876: p.488 K.E. Rothschuh: Studien zu Friedrich Hoffmann 1660-1742. Sudhoffs Archiv 60/2-3 1976: pp. 163-193; 235-270 "Hoffmann was the first to perceive pathology as an aspect of physiology. His Fundamenta is an outstanding treatise on physiology." Garrison & Morton No. 583 1718 unknown
1743réf. 455241743. Wittenberg und Zerbst Bey Samuel Gottfried Zimmermann 1743 8° 18 74 pp. feiner Halbpergamenteinband. Selten - Erste Deutsche Ausgabe der ersten Frauen-Diätetik: "Gründliche Abhandlung von der Jungfer-Diaet/ oder wie sich eine Junger zuverhalten/ Wenn sie gesund und wohlgestalt will bleiben. Ehedem als eine Disputation "Dissertatio inauguralis medica de diaeta virginum . praeside Fridcrico Hoffmanno . committet Gottlieb Fridericus Berens. Halae. Magdeburgicae: Hilliger 1729" vertheidigt nun aber wegen des grossen Nutzens und gelehrten Ausführung in Teutsche übersetzet." "Während ältere landessprachliche Diätetiken geschlechtliche Unterschiede nicht herausgestellt sondern eher nach anderen Parametern wie dem jeweiligen Lebensalter oder dem Temperament Complexion unterschieden hatten betonte der noch vielen späteren Generationen durch seine "Hoffmannstropfen" geläufige Hallenser Medizinprofessor Friedrich Hoffmann 1660-1742 in seiner lateinischen Dissertation 1729 erstmals die Notwendigkeit von Diätetiken für Frauen und zwar für Frauen der gehobenen Schichten mit ihren besonderen Schwächen. Wenige Jahrzehnte später machten sich viele Verfasser populärer Schriften diese Ansicht ganz zueigen und damit gleichzeitig dem 'schönen' und 'schwachen' Geschlecht der privilegierten Stände viele Vorschriften die sich teilweise wie ein Domestizierungsprogramm lesen lassen. Nicht nur der alten Mäßigkeit wurde das Wort geredet sondern vor allem Verzicht gepredigt. Als neuer zeittypischer Aspekt trat zu den 'sex res non naturales' als Siebtes nun die Sauberkeit hinzu. Also: Reinlichkeit von Körper und Kleidung aber auch der Wohnung. Was unter Reinlichkeit im einzelnen zu verstehen sei welche Körperteile wie oft gewaschen werden sollten darüber herrschte jedoch keine Einigkeit." Frank Stahnisch & Florian Steger Hrsg.: Medizin Geschichte und Geschlecht. Körperhistorische Rekonstruktion von Identitäten und Differenzen 2005 Sabine Sande: Die dreißig Schönheiten der Frau - Ärztliche Ratgeber der Frühen Neuzeit pp.58-59 "Süssigkeiten betrachtete man als besondere Verlockung für Frauen denen Naschhaftigkeit als geschlechtstypische Untugend nachgesagt wurde die sie mit Kindern gemeinsam hätten. Vor Essig und Kreide als gängigen innerlich wirkenden Schönheitsmitteln wurden die Leserinnen gewarnt." "In Bezug auf Wachen und Schlafen ergaben sich im Jahrhundert der Aufklärung keine neuen Aspekte für die Belehrung der weiblichen Leserschaft. Ärzte sprachen sich durchweg für frühes Schlafengehen und frühes Aufstehen aus. Sofern konkrete Uhrzeiten angegeben wurden bedeutete das eine Nachtruhe von ca. 21 Uhr bis fünf Uhr morgens. Dieser gegenüber dem heute Üblichen versetzte Wach-Schlaf-Rhythmus entsprach den Gepflogenheiten einer überwiegend agrarischen Gesellschaft. Für Frauen der gehobenen und höheren Schichten hatte die Vorgabe dieses Rhythmus zugleich eine erzieherische oder sozialdisziplinierende Funktion indem er Abendgesellschaften und Vergnügungen weitgehend ausschloss und bürgerliche Tugenden wie Arbeitsamkeit und Fleiss zu befördern suchte. Auffallend ist dass Frauen ausdrücklich eine eher kurze Nachtruhe nahegelegt wurde. Dem sogenannten «schwachen Geschlecht» sollte weniger durch Ruhe und Schlaf geholfen werden als durch mässige Reizung und Belastung vor allem durch Hausarbeit was zum Aspekt Bewegung und Ruhe überleitet." Sabine Sander Gesundheit statt Galanterie. Der Paradigmenwechsel in ärztlichen Schönheitsratgebern im Jahrhundert der Aufklärung. Gesnerus 60 2003 pp.25-61 unknown
1923réf. 660421923. Hdb. Spez. Chir. Ohres ob. Luftw. 3. - 3. vermehrte u. verb. Auflage. - Hrsg. L. Katz H. & F. Blumenfeld. - Leipzig Verlag von Curt Kabitsch 1923 8° 4 758 4 pp. 395 Abbildungen im Text und auf 73 Taf. orig. Halbledereinband. Erste Ausgabe! Inhalt: Seifert Otto: Die Chirurgie der äusseren Nase pp.1-88 18 Fig. Boenninghaus G.: Die Operation an den Nebenhöhlen der Nase pp.89-301 96 Fig. Katz L.: Die intranasale Chirurgie pp.302-520 182 Fig. Tafel I-XXXV. Hoffmann Rich.: Die intraorbitalen Komplikationen der Nebenhöhlen pp.521-612 39 Fig. Tafel XXXVI-LVI. Hirsch Oskar: Die operative Behandlung der Hypophysentumoren pp.613-636 12 Fig. LVII-LVIII. Ritter Gustav: Die Chirurgie der Tränenwege pp.637-716 30 Fig. Tafel LIX-LXXIII. Heile B.: Die chirurgische Behandlung der bösartigen Geschwülste des Oberkiefers pp.717-744 17 Fig. unknown
1911réf. 444741911. MMW 58/46. - München Verlag J.F. Lehmann 14. November 1911 4° pp.2425-2480 orig. Broschur. Hoffmann hatte gezeigt das theoretisch ein Schlauch denkbar sei der - aus Prismen bestehend - in jeder beliebigen Lage bei jeder beliebigen Krümmung ein klares Bild des Mageninnern liefern würde. Rudolf Schindler MMw 1928 p.174 unknown
1895réf. 61361895-1897. Spez. Path. Ther. Noth 13. - Wien Alfred Hölder 1895-1897 8° VI 334 6 358 pp. 121 Abbildungen 4 Taf.; 4 71 1 pp.; VI 231 1 pp. 10 Abb. 3 fatb. Taf.; 4 84 pp. 3 Abb. orig. Halbledereinband der Zeit. Erste Auflage! Karl Stoerk 1832-1899 "berühmter Laryngologe zu Wien habilitierte sich 1864 als erster Privatdozent für Laryngologie und leitete später als o.Prof. die neu eingerichtete laryngologische Klinik. Zusammen mit L.v.Türck entwickelte er das Laryngoskop. Das zentrale Interesse Stoerks hat immer dem Kehlkopf gegolten. Viele Technizismen zu seinen Untersuchungen hat er angegeben. Was aber wog dies alles gegenüber dem kühnen Unterfangen nicht nur in den Kehlkopf hineinzuschauen sondern auch in ihn hereinzugreifen. Stoerk darf sich rühmen es als erster getan zu haben. Lesky Hirsch u. Pagel. "Die Krankheiten der Nase des Rachens des Kehlkopfes und der Luftröhre wurden von Karl Stoerk bearbeitet die "Kehlkopfgeschwülste und Bewegungsstörungen der Stimmbänder" 1896 von Karl Gerhard die "Die Krankheiten der Bronchien" 1896 und die "Erkrankungen des Mediastinums" 1896 von Friedrich Albin Hoffnmann. unknown
1708réf. 271971708. Leiden Th. Haah 1708 Kl.8° 4 312 pp. Titel in Rot und schwarz mit gest. Titelvignette ganzseitiges Kupferstich-Frontispiz schöner Pergamenteinband der Zeit; Titelblatt fleckig ansonsten leicht gebräunt. Erste Auflage! Friedrich Hoffmann 1660-1742 ein Schüler Robert Boyles und Begründer der mechanisch-dynamischen Schule in der Medizin war der erste Lehrstuhlinhaber an der Universität Halle wo er 48 Jahre Chemie Physik Anatomie und Medizin lehrte. Der vorliegende Band enthält einige seiner wichtigsten pharmazeutischen und medizinischen Arbeiten. INDEX / Dissertationum hoc opusculo contentarum. 1.: DE PEREGRINATIONIBUS INSTITUENDIS SANITATIS CAUSA. 2.: DE INEDIA MAGNORUM MORBORUM REMEDIO. 3.: DE VINI RHENANI PRAESTANTIA. 4.: DE METHODO EXAMINANDI AQUAS SALUBRES. 5.: DE CAROLINARUM CAUSA CALORIS VIRTUTE ET USU. 6.: DE TEMPERAMENTO FUNDAMENTO MORUM MORBORUM IN GENTIBUS. Hoffmann of Halle was the most important Iatromechanists and one of the most distinguished physicians of the 18th century. "As a writer on medicine Hoffmann was of extraordinary versatility." - Garrison unknown
1696réf. 655331696. Hall in Sachsen Verlegt von Simon Joh. Hübner 1696 kl.-8° 8 104 pp. Halbpergameinteinband; feines Expl. Sehr seltene erst deutsche Ausgabe der "Exercitationes de acidi et vis cidi pro stabiliendis omnium morborum causis" 1689. Titel: "Friederich Hoffmanns D. Medicinae & Philosophiae Experimentalis Professoris Publici und Chur-Brandenb. Hoff-Medici Eigentliche Untersuchung Der Säure und des Schleimes / Worinnen Die von denen hochberühmten Doct. Bontekoe und Blanckard und andern mehr bißhero auffgeführte neue Lehr-Sätze gründlich widerleget sind und hingegen behauptet wird Daß nicht alle Kranckheiten und Gebrechen Menschlichen Leibes vom Saur und Schleim herrühren Ins Teutsche übers. v. Johnann Georg Hoyer / Phil. & Med. D. und Pract. in Mühlhausen." "Unter den Chemikern seiner Zeit nimmt Friedrich Hoffmann 1660-1742 eine beachtenswerthe Stellung ein. In der Schule der Chemiatrie groß gezogen eine seiner ersten Schriften "De cinnabari antimonii" 1681 ist noch vollständig im Geiste derselben geschrieben erkannte er sehr bald die ganze Leerheit dieses Systems und seine Bekämpfung desselben wurde um so entschiedener je reichere Kenntniß er sich in der Chemie aneignete; in einer kleinen Schrift "Exercitationes de acidi et vis cidi pro stabiliendis omnium morborum causis" 1689 die besonders gegen den Chemiatriker Bontekoe gerichtet ist legte er einen Absagebrief an diese Schule nieder und benutzte sein chemisches Wissen für die Heilkunde nur noch in der Bearbeitung der Pharmakologie und Balneologie. Er theilte die Mineralwässer nach ihrem chemischen Gehalte in alkalische eisenhaltige Bitterwässer und Koch-Salzwässer vgl. hierzu "Methodus ad examinandas aquas salubres" 1703 und hat von einer großen Zahl derselben besonders von den böhmischen Heilquellen chemische Analysen gegeben. - In der Theorie der Chemie schloß sich Hoffmann wenn auch nicht rückhaltlos der Stahl'schen Lehre vom Phlogiston an in dem empirischen Theile verdankt ihm diese Wissenschaft manche wichtige Erweiterungen und Bereicherungen; er ist u. A. der Erste gewesen der den Nachweis führte daß Bitter- und Alaunerde welche man bis dahin als mit Kalk identische Stoffe angesehen hatte eigenthümliche Körper darstellen." August Hirsch ADB XII 1880: pp.584-588 Übersetzer - Johann Georg Hoyer 1663-1738 1737 war Stadtarzt in Mühlhausen und Mitglied der Gelehrtenakademie Leopoldina. Osler 2982. Ferchl 240. Hirsch-H. III 258 unknown