4 024 résultats
1946réf. 5iiBh0027New York: Oxford University Press 1946. Book. Good. Decorative Hardcover Canvas. Copyright 1941 by Oxford University Press New York Inc. 8vo or 8° Medium Octavo: 7¾" x 9¾" tall. 425 v pp. Text in French. Solidly bound copy with moderate use. Light damage to top of spine. Previous owner's name inscribed on first front-end page. No dust jacket. Pictures of actual copy -not displayed here!- available upon request. // Ouvrage en français. Exemplaire solidement relié portant des traces d'usage modérées. Léger accroc en haut du dos. Nom de l'ancien propriétaire inscrit sur la première page de garde. Sans jaquette. Des photographies de l'exemplaire lui-même - non présentées ici - sont disponibles sur demande. Oxford University Press Hardcover
réf. 1333024061.Gpaperback. Good. Access codes and supplements are not guaranteed with used items. May be an ex-library book. paperback
réf. 0483489220.Ghardcover. Good. Access codes and supplements are not guaranteed with used items. May be an ex-library book. hardcover
réf. 0343786400.Ghardcover. Good. Access codes and supplements are not guaranteed with used items. May be an ex-library book. hardcover
réf. 1333563868.Gpaperback. Good. Access codes and supplements are not guaranteed with used items. May be an ex-library book. paperback
réf. 1147840547.Gpaperback. Good. Access codes and supplements are not guaranteed with used items. May be an ex-library book. paperback
réf. 1333518285.Gpaperback. Good. Access codes and supplements are not guaranteed with used items. May be an ex-library book. paperback
2004réf. BN23647Eichborn Verlag Auflage: 1 25. Juni 2004. Auflage: 1 25. Juni 2004. Hardcover. 21 x 13 x 4 cm. Vom Tod Marc Aurels bis zur Eroberung Konstantinopels erzählt Edward Gibbon von Verfall und Untergang des Römischen Reiches eines Weltreichs das sich über den ganzen Mittelmeerraum erstreckte. Gibbons großformatiges Panorama eine »regelrechte Sternstunde der europäischen Geschichtsschreibung« Stuttgarter Nachrichten ist deshalb nicht nur eine faszinierende Lektüre für alle historisch interessierten sondern auch ein großes Vergnügen für alle die heute die Region um das Mittelmeer bereisen.Gleich Theodor Mommsens Römischer Geschichte 1854 bis 1856 1885 ist Verfall und Untergang des Römischen Reiches von Edward Gibbon ein Geschichtswerk das auch mehr als 200 Jahre nach Erscheinen der ersten Ausgabe 1776 bis 1788 nicht überholt ist. So kann für Gibbons und Mommsens Werk das Urteil H. G. Becks über Die Geschichte der Stadt Athen im Mittelalter von Ferdinand Gregorovius 1889 angewandt werden dass die moderne Geschichtswissenschaft über wesentlich mehr Quellenmaterial und somit über umfassendere Kenntnisse verfügt und Urteile und Fehl-Deutungen des Autors korrigieren konnte doch in der Summe die Darstellung Gibbons in Konzeption intellektueller Brillanz und literarischer Vollendung nach wie vor unerreicht ist Geboren 1737 erhielt Edward Gibbon aufgrund häufiger Krankheit keine kontinuierliche und reguläre Schulausbildung machte dies durch persönliches Interesse und enormes Lesepensum jedoch mehr als wett. Nach kurzer und erfolgloser Zeit in Oxford hielt er sich mehrere Jahre in Lausanne auf in denen er fließend Französisch lernte und seine historischen und philologischen Altgriechisch Latein Privatstudien intensivierte und perfektionierte. Gegen Ende des hierauf auch zu Studienzwecken folgenden Aufenthaltes in Italien fasste er den -- vielleicht literarisch stilisierten -- Entschluss zur Darstellung der Geschichte des Verfalls und Untergangs des zunächst einmal antiken Römischen Reiches. Die Originalausgabe umfasste schließlich jedoch auch noch sicher mitinitiiert durch den großen Erfolg der ersten Bände die Zeit bis zum Fall Konstantinopels 1453; er griff hier das Selbstverständnis des Byzantinischen Reiches als direkter Nachfolger des Römischen Reiches auf und führte sein Projekt damit konsequent zu Ende; auch wenn das Quellenmaterial hier dürftiger und die Darstellung gröber wird.Die Kapitel I bis XXXVIII von der Skizzierung der Regierungen Traians 98-117 und Hadrians 117-138 und dann ausführlich ab Antoninus Pius 138 und Marc Aurel 161-180 bis zum Ende des weströmischen Reiches 476 sowie die "General Observations" liegen nun in deutscher Übersetzung im dtv-Verlag als Kassettenwerk in sechs Bänden vor. Auch die fremdsprachigen Zitate in den Fußnoten wurden übersetzt. Die Fußnoten sind ein Lektüremuss bei Gibbon denn er nutzte sie zu einem wahren Feuerwerk an Aperçus Anekdoten sowie ironischen bis anzüglichen Kommentierungen aber vor allem als Ort für zeitgenössische gesellschaftspolitisch heikle Bewertungen. Die Frage warum Gibbon seine Geschichte nicht bereits mit dem Principat des Augustus bzw. Caesars begann erklärt sich aus seiner Verehrung für das historische Werk des Tacitus das die Zeit der Flavier im ersten Jahrhundert n. Chr. zum Gegenstand hat und mit dem er nicht konkurrieren zu können glaubte.Ob seiner Sprachgewalt avançierte The History of the Decline and Fall of the Roman Empire rasch zu einem Klassiker der englischen Literatur. Doch Gibbon erntete auch harsche inhaltliche Kritik besonders aufgrund der berühmt gewordenen Kapitel XV und XVI des ersten Teils in denen er die Geschichte des Christentums und der Christenverfolgung darlegte. Seine theologisch unangreifbare und persönlich strikt neutral gehaltene Schlussfolgerung die Ausbreitung der christlichen Religion sei mitverantwortlich für den Verfall und Untergang des Reiches sowie seine Süffisanz hinsichtlich deren Inkonsequenzen Habgier und Absolutheitsanspruch sorgten für Furor sind von gewollten Überzeichnungen abgesehen jedoch auch heute noch zutreffend.Gibbon war nicht nur der erste Historiker der eine Gesamtdarstellung der römischen Geschichte über 14 Jahrhunderte wagte sondern der dieses Unterfangen auch durch seine Synthese der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte mit geschichtsphilosophischen Betrachtungen und historischer Faktizität meisterte. Der Lektüre abträglich ist leider der Antisemitismus Gibbons. Seine Quellenauswertung ist bei aller Durchdringung des Materials nicht immer überzeugend da er sich teils zu sehr auf seine Gewährsmänner verlässt monumentale Zeugnisse nicht aufnimmt und um die Darstellung voranzutreiben auch offen zugibt nur Vermutungen anzustellen und nicht genau zu zitierenLobenswert und zu Beginn allen Lesern zu empfehlen ist der sechste Band mit der konzisen und erhellenden Einführung in Leben und Werk von Wilfried Nippel. Der Band enthält darüber hinaus u.a. Auszüge aus Gibbons Memoirs sowie Bibliografien zu seinen Werken und Quellen Angaben und Daten zu den Regierungen römischer Kaiser und ein sorgfältiges Register. Wünschenswert bei dieser verdienstvollen und professionellen Ausgabe bleibt nur noch die Weiterführung einer Übersetzung bis zum Ende des Byzantinischen Reiches. --Osseline Kind "Man traue keinem erhabenen Motiv wenn sich nicht auch ein niedriger Beweggrund finden lässt". Diese Worte Gibbons waren fast typisch für einen Zyniker der erkannt hatte dass die Geschichte oft nur eine Abfolge dessen ist "was vermeidbar gewesen wäre" Wilde. Gibbons Opus Magnum ist ohne Zweifel das bedeutendste jemals in englischer Sprache verfasste Geschichtswerk. Und es entbreitete eine ungeheure Breitenwirkung. Im deutschsprachigen Raum fühlten sich Historiker im 19. Jahrhundert berufen eine eigene Geschichte des römischen Reiches zu verfassen welche in vielen Punkten andere Wege ging. Mommsens "Römische Geschichte" befasste sich bis auf seine Nachlässe und den "Provinzen" nur mit der römischen Republik. Und Oswald Sprengler verfasste im 20. Jahrhundert von Gibbon inspiriert das Werk "Das Ende des Abendlandes". Gibbons süffisante dabei doch klare Sprache und Stil waren prägend. Das Buch war bereits zu seinen Lebzeiten ein ungeheuer Erfolg und gerdezu skandalös gerade was die Kapitel über das Christentum betraf. Heute ist es ein Stück Literaturgeschichte und noch immer beeindruckend aber keinesfalls mehr ein Standardwerk. Dies liegt nicht zuletzt an Gibbons extremen Subjektivismus. Seine überzogenen und ungerechtfertigten Äusserungen über Byzanz sind heute haltlos auch seine "Christentum" Theorie kann heute selbst von Agnostikern nicht vorbehaltslos unterstützt werden. Der Zusammebruch Roms hatte keine EINE monokausale Ursache. Es waren viele Bedingungen mangelnde Stärke der Armee Barbarisierung des Heeres Überspannung der Ressorcen Zusammenbruch der Grenzen und innere Aushölung. Und dennoch: Gibbon sollte und müsste auch heute noch gelesen werden. Denn seine Schlussfolgerung bleibt bis heute gültig: Imperine egal wie mächtig sie scheinen zerbrechen irgendwann. So ist es dem mächtigen Perser und Alexanderreich ergangen so erging es Rom und Byzanz dem römisch-deutschen Kaiserreich dem britischen Empireso wird es ohne Zweifel auch eines Tages den USA ergehen. Doch man kann wertvolle Lehren ziehen: ein Zusammenbruch setzt durchaus auch positive Energien frei. Auf dem Perserreich folgte Alexander auf ihm Rom auf Byzanz die Osmanen auf ihnen teilweise die Briten und darüber hinaus. DTV hat nach dem Wagnis "Lexikon des Mittelalters" Mommsens "Römischer Geschichte" Gregorovius "Geschichte der Stadt Rom" und "dem kleinen Pauly" nun weiteren Mut bewiesen. Zwar wurde in der hervorragenden Neuübersetzung nur der erste Teil von Gibbons Mammutwerk übersetzt doch wurde dieser samt den "Tischgeflüster" den Fussnoten nach Burys Edition und mit einer hervorragenden Einleitung versehen. Kurz: kaufen sie es und tun sie ihrem kulturellen Horizont etwas Gutes. Es bleibt zu hoffe dass Gibbon Bohlen "Naddel" Becker und all die anderen im Weihnachtsgeschäft ein Schnäppchen schlägtschließlich leben wird och im Land der "Dichter und Denker"wenigstens hieß es mal so. Die Zeit des Wartens ist vorüber. Seit November 2003 gibt es auf dem deutschen Buchmarkt wieder eine vollständige deutsche Übersetzung des absoluten Klassikers der historischen Literatur. "Decline and Fall of the Roman Empire" ist inzwischen selbst ein bedeutendes Stück Geschichte denn dieses monumentale Werk des britischen Historikers Edward Gibbon stammt aus dem 18. Jahrhundert. Das Werk behandelt fast 1300 Jahre römischer bzw. europäischer Geschichte. Die Darstellung beginnt mit dem Tode Marc Aurels 180 n.Chr. und endet mit dem Fall Konstantinopels 1453. Obwohl Gibbons Werk nun mehr als 200 Jahre alt und nicht mehr unbedingt als "state of the art" zu bezeichnen ist nimmt dieser Umstand der Lektüre nichts von ihrem Reiz. Gibbons analytisch geschärfter Blick auf die zentralen Probleme und Entwicklungen eines untergehenden Weltreiches sind auch heute noch lesenswert und lehrreich auch wenn natürlich viele seiner Annahme und Analysen von heutigen Historikern nicht mehr geteilt werden. Doch insbesondere die Kapitel zum römischen Heer speziell die Untersuchungen zur Prätorianergarde sowie Gibbons Analysen zur Machtsicherung der römischen Herrscher sind bis zum heutigen Tage kaum übertroffen. Bemerkenswert ist auch die Klarheit Trefflichkeit und Verständlichkeit von Gibbons Untersuchung. Es gelingt ihm komplexe Probleme in wenigen Sätzen darzustellen und immer auf den Punkt zu kommen wo andere viele leere Worte verlieren. Ganz nebenbei schreibt Gibbon auch noch eine meisterhafte Geschichte der spätantiken und frühen christlichen Philosophie. Diese Passagen lässt er immer wieder nahtlos in die historisch-systematische Darstellung einfließen. So ist Gibbons Monumentalwerk inzwischen selbst zu einem Stück Literatur-Geschichte geworden das auf jeder einzelnen Seite zu begeistern weiß. So halte ich dieses Buch nicht nur für einen heißen Tipp für jeden Hobby- oder Berufshistoriker die werden es ohnehin alle bereits kennen sondern für eine geeignete Lektüre für jedermann. Denn auch zum schmökern an langen Winterabenden ist es perfekt geeignet - und nebenbei wird so noch der analytische Blick für historische Zusammenhänge geschult. Fazit: Lehrreich spannend und unterhaltsam. So macht Geschichte richtig Spaß. Übersetzer Johann Sporschill Vorwort Dero A Saunders Sprache deutsch Original-Titel The Decline and Fall of the Roman Empire Maße 123 x 213 mm Einbandart gebunden römische Geschichte Politik Vor- und Frühgeschichte Antike Byzanz Sachbücher Historiker Vorgeschichte Antike Rom Römisches Reich ISBN-10 3-8218-5598-3 / 3821855983 ISBN-13 978-3-8218-5598-1 / 9783821855981 römische Geschichte Politik Vor- und Frühgeschichte Antike Byzanz Vorgeschichte Antike Rom Römisches Reich Historiker Sachbücher römische Geschichte Politik Vor- und Frühgeschichte Antike Byzanz Sachbücher Historiker Vorgeschichte Antike Rom Römisches Reich Edward Gibbon von Verfall und Untergang des Römischen Reiches eines Weltreichs das sich über den ganzen Mittelmeerraum erstreckte. Gibbons großformatiges Panorama eine »regelrechte Sternstunde der europäischen Geschichtsschreibung« Stuttgarter Nachrichten ist deshalb nicht nur eine faszinierende Lektüre für alle historisch interessierten sondern auch ein großes Vergnügen für alle die heute die Region um das Mittelmeer bereisen.Gleich Theodor Mommsens Römischer Geschichte 1854 bis 1856 1885 ist Verfall und Untergang des Römischen Reiches von Edward Gibbon ein Geschichtswerk das auch mehr als 200 Jahre nach Erscheinen der ersten Ausgabe 1776 bis 1788 nicht überholt ist. So kann für Gibbons und Mommsens Werk das Urteil H. G. Becks über Die Geschichte der Stadt Athen im Mittelalter von Ferdinand Gregorovius 1889 angewandt werden dass die moderne Geschichtswissenschaft über wesentlich mehr Quellenmaterial und somit über umfassendere Kenntnisse verfügt und Urteile und Fehl-Deutungen des Autors korrigieren konnte doch in der Summe die Darstellung Gibbons in Konzeption intellektueller Brillanz und literarischer Vollendung nach wie vor unerreicht ist Geboren 1737 erhielt Edward Gibbon aufgrund häufiger Krankheit keine kontinuierliche und reguläre Schulausbildung machte dies durch persönliches Interesse und enormes Lesepensum jedoch mehr als wett. Nach kurzer und erfolgloser Zeit in Oxford hielt er sich mehrere Jahre in Lausanne auf in denen er fließend Französisch lernte und seine historischen und philologischen Altgriechisch Latein Privatstudien intensivierte und perfektionierte. Gegen Ende des hierauf auch zu Studienzwecken folgenden Aufenthaltes in Italien fasste er den -- vielleicht literarisch stilisierten -- Entschluss zur Darstellung der Geschichte des Verfalls und Untergangs des zunächst einmal antiken Römischen Reiches. Die Originalausgabe umfasste schließlich jedoch auch noch sicher mitinitiiert durch den großen Erfolg der ersten Bände die Zeit bis zum Fall Konstantinopels 1453; er griff hier das Selbstverständnis des Byzantinischen Reiches als direkter Nachfolger des Römischen Reiches auf und führte sein Projekt damit konsequent zu Ende; auch wenn das Quellenmaterial hier dürftiger und die Darstellung gröber wird.Die Kapitel I bis XXXVIII von der Skizzierung der Regierungen Traians 98-117 und Hadrians 117-138 und dann ausführlich ab Antoninus Pius 138 und Marc Aurel 161-180 bis zum Ende des weströmischen Reiches 476 sowie die "General Observations" liegen nun in deutscher Übersetzung im dtv-Verlag als Kassettenwerk in sechs Bänden vor. Auch die fremdsprachigen Zitate in den Fußnoten wurden übersetzt. Die Fußnoten sind ein Lektüremuss bei Gibbon denn er nutzte sie zu einem wahren Feuerwerk an Aperçus Anekdoten sowie ironischen bis anzüglichen Kommentierungen aber vor allem als Ort für zeitgenössische gesellschaftspolitisch heikle Bewertungen. Die Frage warum Gibbon seine Geschichte nicht bereits mit dem Principat des Augustus bzw. Caesars begann erklärt sich aus seiner Verehrung für das historische Werk des Tacitus das die Zeit der Flavier im ersten Jahrhundert n. Chr. zum Gegenstand hat und mit dem er nicht konkurrieren zu können glaubte.Ob seiner Sprachgewalt avançierte The History of the Decline and Fall of the Roman Empire rasch zu einem Klassiker der englischen Literatur. Doch Gibbon erntete auch harsche inhaltliche Kritik besonders aufgrund der berühmt gewordenen Kapitel XV und XVI des ersten Teils in denen er die Geschichte des Christentums und der Christenverfolgung darlegte. Seine theologisch unangreifbare und persönlich strikt neutral gehaltene Schlussfolgerung die Ausbreitung der christlichen Religion sei mitverantwortlich für den Verfall und Untergang des Reiches sowie seine Süffisanz hinsichtlich deren Inkonsequenzen Habgier und Absolutheitsanspruch sorgten für Furor sind von gewollten Überzeichnungen abgesehen jedoch auch heute noch zutreffend.Gibbon war nicht nur der erste Historiker der eine Gesamtdarstellung der römischen Geschichte über 14 Jahrhunderte wagte sondern der dieses Unterfangen auch durch seine Synthese der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte mit geschichtsphilosophischen Betrachtungen und historischer Faktizität meisterte. Der Lektüre abträglich ist leider der Antisemitismus Gibbons. Seine Quellenauswertung ist bei aller Durchdringung des Materials nicht immer überzeugend da er sich teils zu sehr auf seine Gewährsmänner verlässt monumentale Zeugnisse nicht aufnimmt und um die Darstellung voranzutreiben auch offen zugibt nur Vermutungen anzustellen und nicht genau zu zitierenLobenswert und zu Beginn allen Lesern zu empfehlen ist der sechste Band mit der konzisen und erhellenden Einführung in Leben und Werk von Wilfried Nippel. Der Band enthält darüber hinaus u.a. Auszüge aus Gibbons Memoirs sowie Bibliografien zu seinen Werken und Quellen Angaben und Daten zu den Regierungen römischer Kaiser und ein sorgfältiges Register. Wünschenswert bei dieser verdienstvollen und professionellen Ausgabe bleibt nur noch die Weiterführung einer Übersetzung bis zum Ende des Byzantinischen Reiches. --Osseline Kind "Man traue keinem erhabenen Motiv wenn sich nicht auch ein niedriger Beweggrund finden lässt". Diese Worte Gibbons waren fast typisch für einen Zyniker der erkannt hatte dass die Geschichte oft nur eine Abfolge dessen ist "was vermeidbar gewesen wäre" Wilde. Gibbons Opus Magnum ist ohne Zweifel das bedeutendste jemals in englischer Sprache verfasste Geschichtswerk. Und es entbreitete eine ungeheure Breitenwirkung. Im deutschsprachigen Raum fühlten sich Historiker im 19. Jahrhundert berufen eine eigene Geschichte des römischen Reiches zu verfassen welche in vielen Punkten andere Wege ging. Mommsens "Römische Geschichte" befasste sich bis auf seine Nachlässe und den "Provinzen" nur mit der römischen Republik. Und Oswald Sprengler verfasste im 20. Jahrhundert von Gibbon inspiriert das Werk "Das Ende des Abendlandes". Gibbons süffisante dabei doch klare Sprache und Stil waren prägend. Das Buch war bereits zu seinen Lebzeiten ein ungeheuer Erfolg und gerdezu skandalös gerade was die Kapitel über das Christentum betraf. Heute ist es ein Stück Literaturgeschichte und noch immer beeindruckend aber keinesfalls mehr ein Standardwerk. Dies liegt nicht zuletzt an Gibbons extremen Subjektivismus. Seine überzogenen und ungerechtfertigten Äusserungen über Byzanz sind heute haltlos auch seine "Christentum" Theorie kann heute selbst von Agnostikern nicht vorbehaltslos unterstützt werden. Der Zusammebruch Roms hatte keine EINE monokausale Ursache. Es waren viele Bedingungen mangelnde Stärke der Armee Barbarisierung des Heeres Überspannung der Ressorcen Zusammenbruch der Grenzen und innere Aushölung. Und dennoch: Gibbon sollte und müsste auch heute noch gelesen werden. Denn seine Schlussfolgerung bleibt bis heute gültig: Imperine egal wie mächtig sie scheinen zerbrechen irgendwann. So ist es dem mächtigen Perser und Alexanderreich ergangen so erging es Rom und Byzanz dem römisch-deutschen Kaiserreich dem britischen Empireso wird es ohne Zweifel auch eines Tages den USA ergehen. Doch man kann wertvolle Lehren ziehen: ein Zusammenbruch setzt durchaus auch positive Energien frei. Auf dem Perserreich folgte Alexander auf ihm Rom auf Byzanz die Osmanen auf ihnen teilweise die Briten und darüber hinaus. DTV hat nach dem Wagnis "Lexikon des Mittelalters" Mommsens "Römischer Geschichte" Gregorovius "Geschichte der Stadt Rom" und "dem kleinen Pauly" nun weiteren Mut bewiesen. Zwar wurde in der hervorragenden Neuübersetzung nur der erste Teil von Gibbons Mammutwerk übersetzt doch wurde dieser samt den "Tischgeflüster" den Fussnoten nach Burys Edition und mit einer hervorragenden Einleitung versehen. Kurz: kaufen sie es und tun sie ihrem kulturellen Horizont etwas Gutes. Es bleibt zu hoffe dass Gibbon Bohlen "Naddel" Becker und all die anderen im Weihnachtsgeschäft ein Schnäppchen schlägtschließlich leben wird och im Land der "Dichter und Denker"wenigstens hieß es mal so. Die Zeit des Wartens ist vorüber. Seit November 2003 gibt es auf dem deutschen Buchmarkt wieder eine vollständige deutsche Übersetzung des absoluten Klassikers der historischen Literatur. "Decline and Fall of the Roman Empire" ist inzwischen selbst ein bedeutendes Stück Geschichte denn dieses monumentale Werk des britischen Historikers Edward Gibbon stammt aus dem 18. Jahrhundert. Das Werk behandelt fast 1300 Jahre römischer bzw. europäischer Geschichte. Die Darstellung beginnt mit dem Tode Marc Aurels 180 n.Chr. und endet mit dem Fall Konstantinopels 1453. Obwohl Gibbons Werk nun mehr als 200 Jahre alt und nicht mehr unbedingt als "state of the art" zu bezeichnen ist nimmt dieser Umstand der Lektüre nichts von ihrem Reiz. Gibbons analytisch geschärfter Blick auf die zentralen Probleme und Entwicklungen eines untergehenden Weltreiches sind auch heute noch lesenswert und lehrreich auch wenn natürlich viele seiner Annahme und Analysen von heutigen Historikern nicht mehr geteilt werden. Doch insbesondere die Kapitel zum römischen Heer speziell die Untersuchungen zur Prätorianergarde sowie Gibbons Analysen zur Machtsicherung der römischen Herrscher sind bis zum heutigen Tage kaum übertroffen. Bemerkenswert ist auch die Klarheit Trefflichkeit und Verständlichkeit von Gibbons Untersuchung. Es gelingt ihm komplexe Probleme in wenigen Sätzen darzustellen und immer auf den Punkt zu kommen wo andere viele leere Worte verlieren. Ganz nebenbei schreibt Gibbon auch noch eine meisterhafte Geschichte der spätantiken und frühen christlichen Philosophie. Diese Passagen lässt er immer wieder nahtlos in die historisch-systematische Darstellung einfließen. So ist Gibbons Monumentalwerk inzwischen selbst zu einem Stück Literatur-Geschichte geworden das auf jeder einzelnen Seite zu begeistern weiß. So halte ich dieses Buch nicht nur für einen heißen Tipp für jeden Hobby- oder Berufshistoriker die werden es ohnehin alle bereits kennen sondern für eine geeignete Lektüre für jedermann. Denn auch zum schmökern an langen Winterabenden ist es perfekt geeignet - und nebenbei wird so noch der analytische Blick für historische Zusammenhänge geschult. Fazit: Lehrreich spannend und unterhaltsam. So macht Geschichte richtig Spaß. Übersetzer Johann Sporschill Vorwort Dero A Saunders Sprache deutsch Original-Titel The Decline and Fall of the Roman Empire Maße 123 x 213 mm Einbandart gebunden ISBN-10 3-8218-5598-3 / 3821855983 ISBN-13 978-3-8218-5598-1 / 9783821855981 römische Geschichte Politik Vor- und Frühgeschichte Antike Byzanz Vorgeschichte Antike Rom Römisches Reich Historiker Sachbücher Vom Tod Marc Aurels bis zur Eroberung Konstantinopels erzählt Eichborn Verlag hardcover
2012réf. SONG1617207047SMK Books 2012-03-27. paperback. Used: Good. 6.00x0.89x9.00. Buy with confidence. Excellent Customer Service & Return policy. SMK Books paperback
réf. B9789388694643Hardback. New. hardcover
réf. 033173043X.Ghardcover. Good. Access codes and supplements are not guaranteed with used items. May be an ex-library book. hardcover
réf. 1331568404.Gpaperback. Good. Access codes and supplements are not guaranteed with used items. May be an ex-library book. paperback
1815Stampa antica originale raffigurante il ritratto dello scrittore Edward Gibbon, in allegato pagina descrittiva. Piccole gore. Segno ad inchiostro nell'angolo in alto a sx. Inserita nell'opera "Serie di vite e ritratti de Famosi Personaggi degli ultimi Tempi" edita da Bettalli e Fanfani a Milano dal 1815 al 1818
réf. 698315450Practical Action Publishing . Papeback. New. pp. 96 Practical Action Publishing unknown
réf. 10258PARIS, Fernand Nathan - 1981 - In-4 - Cartonnage éditeur avec titre doré au dos, sous jaquette illustrée en couleurs (légèrement abimée en coiffe) - Gardes illustrées d'une carte - Très nombreuses illustrations NB et en couleurs, dans le texte et HT, certaines PP - 256 pages - Très bel exemplaire
réf. 9788493963569New. unknown
réf. 9788493963507New. unknown
1998réf. 172041998 Adam Biro broché, coffret, 208p. Très bon état.
réf. 0666215405.Ghardcover. Good. Access codes and supplements are not guaranteed with used items. May be an ex-library book. hardcover
réf. 46469336like new. unknown
1993réf. 1-0679423087Alfred a Knopf Inc 1993. Hardcover. New. box edition. 1902 pages. 8.75x5.50x4.25 inches. Alfred a Knopf Inc hardcover
réf. 46407166like new. unknown
réf. mon0000582382Rich & Cowan 1935T. hardcover. Acceptable. in x in x in. Ex-library book usual markings. Well read with some wear but still very useable. Rich & Cowan hardcover
réf. ria9781774769850_inpHardcover. New. New Book; Fast Shipping from UK; Not signed; Not First Edition; The Decline and Fall of the Roman Empire is a six-volume work by the English historian Edward Gibbon. In the third and fourth volumes Gibbon compellingly narrates the surge of barbarian incursions led by generals like Alaric and Attila hardcover
réf. ria9781774769874_inpHardcover. New. New Book; Fast Shipping from UK; Not signed; Not First Edition; The Decline and Fall of the Roman Empire is a six-volume work by the English historian Edward Gibbon. In the third and fourth volumes Gibbon delves into significant events shaping the medieval world from the Franks' conquest of Italy hardcover