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1953Gutes Ex.; Seiten nachgedunkelt; Titelblatt mit kl. Stempel. - INHALT : Die Kirchenreformation Martin Luthers -- Luthers Entwicklung zum Reformator -- Im Elternhause -- Der Weg ins Kloster -- Im Kloster -- Die Lösung aus der Gewissensnot -- Die Anfänge der Reformation -- Der Ablaßstreit -- Die Grundlegung der Reformation in den drei großen Reformationsschriften Luthers -- Luthers Bekenntnis auf dem Reichstag zu Worms -- Die Durchführung der Reformation -- Die Bibelübersetzung -- Aus der Kirchenpostille -- Wider die Bilderstürmer -- Die Neuordnung des Gottesdienstes -- Scheidungen und Abweisungen -- Die Ablehnung der Reichsritter -- Die Absage an den Rationalismus des Erasmus -- Die Trennung von der Bauernbewegung -- Die evangelischen Stände im Kampf mit Kaiser und Reich -- Luther und die weltliche Obrigkeit -- Aus der Protestschrift der evangelischen Reichsstände vom 2 April 1529 -- Aus dem Augsburgischen Glaubensbekenntnis -- Aus den Schmalkaldischen Artikeln -- Aus dem Augsburger Religionsfrieden -- Die Kirchenreformation Huldrych Zwinglis -- Aus den Schlußreden -- Zwinglis Lehre vom Abendmahl -- Luthers Lehre vom Abendmahl -- Der fünfzehnte Marburger Artikel -- Die Kirchenreformation Johann Calvins , -- Calvin über den Abendmahlsstreit -- Calvins Vorwürfe wegen Melanchthons Stellung in der Interimszeit -- Refugiantenspiegel -- Aus Calvins Unterricht in der christlichen Religion: -- Gottes- und Selbsterkenntnis in ihrem Zusammenhang -- Die Schrift als Quelle der Gotteserkenntnis -- Vor Gottes Richterstuhl ist niemand gerecht -- Die Rechtfertigung dient Gottes Ehre -- Von der ewigen Erwählung -- Widerlegung der Einwände gegen die Erwählungslehre -- Die Gewißheit unserer Erwählung -- Die Kirchenzucht -- Aus der Genfer Kirchenordnung -- Aus dem Heidelberger Katechismus.
1960Cover rückseitig eingerissen, ansonsten altersgemäß tadelloser Zustand - Vorwort -- Die Kapitel dieses Buches sind aus Vorträgen und Aufsätzen entstanden, in denen ich versuchte, einzelne Seiten der Gedankenwelt Luthers einem weiteren Kreise von Hörern und Lesern nahezubringen. Ich habe sie allmählich planmäßig so ergänzt, daß sie, ohne vollständig sein zu können, einen Blick auf die wichtigsten Seiten seiner Wirkung eröffnen und ein locker gefügtes Ganzes bilden sollten. Das Buch möchte neben einer historischen Einführung in die Glaubenswelt Luthers zugleich etwas von ihrer Gegenwärtigkeit spürbar machen. -- Für die vierte Auflage wurde das Kapitel »Der Mensch« hinzugefügt. Die deutschen Texte sind dem Zweck des Buches entsprechend, soweit es nötig schien, modernisiert. Gelegentliche Wiederholungen von Gedanken ließen sich, da die einzelnen Teile jeweils als ein abgerundetes Ganzes entstanden sind und als solches lesbar bleiben sollten, nicht vermeiden. Doch wechseln dann nach Möglichkeit die Belegstellen.
1983Sehr guter Zustand - Vorwort So viel Luther gefeiert wird - wer kennt ihn? „Nicht Luther-Vergessenheit, sondern Luther-Verdrossenheit, nicht Luther-Fremdheit, sondern Luther-Verdorbenheit stellt sich notwendigerweise zuletzt ein, wenn es Forschung und Lehre nicht gelingt, den ,Kern der Nuß' und das ,Mark des Weizens' von Luthers ,Sache mit Gott' den Menschen so vor Augen zu rücken, daß sie darin den Pulsschlag des eigenen Lebens zu ermitteln vermögen“ (G. Edel). So sehr man sich auf Martin Luther beruft - wo ist er tot und wo lebendig? Frank Burckner will uns anleiten, uns in die Todesstunde Luthers einst zurückzubegeben, um ihm neu zu begegnen und die von ihm vertretene Wahrheit zu entdecken. Sie muß von der Lüge gesondert und aus vielen Formen des Mißbrauchs in Geschichte und Gegenwart befreit werden. Zur Vorbereitung für Teilnehmer am Stadt-Fest am 30. 10. 1983 auf dem West-Berliner Nachkriegsplatz zwischen Matthäus-Kirche und Philharmonie, aber auch zur anregenden Weiterbeschäftigung mit der Frage nach Reformation der Kirche und Kritik der Gesellschaft heute im Sinne Luthers, erscheint dieses Werkbuch. Es will die Schritte von der Planung über den Entwurf und die Revision bis hin zur Realisation auf den verschiedenen Ebenen dokumentieren: dramaturgisch, theologisch, kirchenpolitisch, organisatorisch, praktisch. Deswegen das Roh-Drehbuch und drei ausgewählte Szenen, deswegen Materialien zu Fragen der Inszenierung und Finanzierung, deswegen der geplante und der wirkliche Zeitablauf. Dazu Belege zur Öffentlichkeitsarbeit. In den Reflexionen spiegeln sich die vielfältigen gegenseitigen Annäherungen, die erforderlich waren, um zusammenzuführen, was gemeinhin noch immer nebeneinander zu laufen scheint: Theater, Kirche, jedermann - jedefrau. Die Kirche zumindest hat sich längst aus der Mitte der Kunst zurückgezogen. ISBN 9783889810038
1881Gutes Ex.; Vorsätze und einige Seiten geringfügig fleckig; Einband berieben; guter, zeitgemäßer Zustand. - In Frakturschrift. - Georg Gotthilf Evers (* 26. August 1837 in Mengershausen; † 24. Juli 1916 in Innsbruck) war ein lutherischer Pfarrer, der zur katholischen Kirche konvertierte und sich dann als Schriftsteller betätigte. Angeregt durch Schriften des konservativ-lutherischen Theologen und Literaturhistorikers August Vilmar begann sich Evers intensiv mit Kirchen- und Reformationsgeschichte zu befassen. Nach langjährigen Studien kam er 1880 zu dem Entschluss sein Pfarramt aufzugeben und im gleichen Jahr zur katholischen Kirche zu konvertieren. Nach dem Konfessionswechsel siedelte Georg Gotthilf Evers nach Österreich-Ungarn über. Seine Hoffnung, zum katholischen Priester geweiht zu werden, erfüllte sich jedoch nicht. Er widmete sich nun hauptsächlich der Schriftstellerei, ging aber auch seinem botanischen Hobby verstärkt nach, das er schon als Pfarrer nebenbei betrieben hatte. … 1883 publizierte er seine Konversionsschrift "Katholisch oder protestantisch? Oder: Wie war's möglich, dass ein orthodox-lutherischer Pastor nach Rom gehen konnte", 1889 das autobiographische Buch "Licht und Schatten: kleine Bilder aus den Erinnerungen eines weiland lutherischen Schulrectors und Pfarrers". Hauptwerk, als Frucht seiner reformationsgeschichtlichen Studien, wurde die sechsbändige Lutherbiographie "Martin Luther. Lebens- und Charakterbild, von ihm selbst gezeichnet in seinen eigenen Schriften und Correspondenzen", erschienen im Mainzer Verlag Franz Kirchheim. ... (wiki) // INHALT / Kapitel: Ob ich meine frühere Gemeinde habe katholisch machen wollen; Wodurch das mit großer Begeisterung ergriffene lutherische Pfarramt mir allmählich zu einer fast unerträglichen Bürde wurde; Aus welchem Grunde ich meine Kinder einem katholischen Kloster zur Erziehung übergeben hatte; Aus Luthers Schriften bin ich zu der Überzeugung gekommen, daß Luther keine göttliche Sendung zur Reformation der Kirche gehabt haben kann / u.a.
2021leicht berieben, sonst gut und sauber. - Inhalt Abbildungsverzeichnis Grußworte Norbert Tessmer Stefan Kirchberger Heidrun Piwernetz Helmut Glück Einleitung Helmut Glück Luther und die Sprachen Mittel- und Osteuropas. Ein Werkstattbericht Kristiina Ross Die Wirkung der Lutherbibel auf die estnische Sprache. Schriftliche und mündliche Entlehnungen Peteris Vanags Martin Luthers ,Kleiner Katechismus“ und andere Quellen des lettischen Enchiridions (1586) Anna Helene Feulner Luther und die Register der altlitauischen Glaubensverkündigung Felix Thies Der Einfluss Luthers auf die Schreibung alttestamentlicher Namen im Baltischen und (West-)Slavischen Helmut Keipert Luther-Wortlaut in der biblischen Phraseologie des heutigen Russischen? Gerhard Meiser Die Biblia Brzeska und ihr Übersetzungsprogramm Roland Marti Luthers Deutsch in sorbischem Gewand Jiff Cerny Die Beziehungen der böhmischen Flugschriftenpublizistik der 1520er Jahre zu Wittenberg Petra Verebics Der Einfluss von Luthers Bibelübersetzung auf den Sprachgebrauch der ersten Generation der ungarischen Reformation. Ein Vergleich ausgewählter Bibelverse aus fünf verschiedenen Übersetzungen Gerhard Giesemann (J) Die Umwandlung lutherischer Theologie in eine südslawische (slowenische) Reformationstheologie durch Primoz Trubar (1508-1586) Silvia Pfister/Isolde Kalter Luthers Sendbrief vom Dolmetschen. Coburg als Schlüsselort der Reformation Christine Ganslmayer/Gerhard Karner Beim Übersetzen über die Schulter schauen. Historische Übersetzungsprozessforschung und Luthers Übersetzungsarbeit auf der Veste Coburg Anja Lobenstein-Reichmann Luthers Sprach- und Übersetzungsreflexionen Oskar Reichmann Martin Luther als Begründer eines europäischen Consemanticums? Sebastian Seyferth Ob das new testament 11 yetz recht verteutscht 11 sey [ .]. Übersetzungskritik an Martin Luthers Septembertestament sowie Aspekte zur vorreformatorischen, reformatorischen und gegenreformatorischen Übersetzungspraxis Christine Ganslmayer Register zentraler Orts-und Personennamen Register der Bibelstellen Verzeichnis der Autorinnen und Autoren. ISBN 9783447112154
1985Tadelloses Exemplar, innen sauber. - Inhalt Vorwort Abkürzungsverzeichnis I. Lutherfeier 1983: Evangelische Kirche und deutsche Öffentlichkeit Von Wolf-Dieter Hauschild 1. Im Vorfeld der Jubiläumsfeiern 2. Luthers Reformation als deutsches Kulturereignis: Der Festakt in Nürnberg am 24. Juni 1983 3. „Gott über alle Dinge fürchten, lieben und vertrauen“: Die Jubiläumsfeier der EKD in Worms am 30. Oktober 1983 4. Lutherjubiläum und kirchliche Aufgaben 1983 II Das Jahr, das sich nach Martin Luther nannte. Eine kirchliche Bilanz der Gelegenheiten und Verlegenheiten Von Hartmut Löwe 1. Das Neue: Ein durchgehalteher ökumenischer Akzent als einmalige Gelegenheit 2. Ein von Befangenheiten nicht freies Verhältnis zwischen Staat und Kirche 3. Die Veranstaltungen: Zahlen, Aufwand Ertrag 4. Wettstreit aus Eifer(sucht): Doppelungen in Ost und West, die zu Chancen wurden 5. Luther selber endlich lesen können: Die Insel-Ausgabe III. Die Jubiläumsfeier in der „Lutherstadt“ Worms Von Otto Kammer 1. Vorbereitung auf das Jubiläum 1983 2. Tagungen und Touristen 3. Ausstellungen und Kirchenmusik 4. Ökumene 5. „Mit unsrer Macht ist nichts getan“ - Der Kirchentag 6. Christengemeinde und Bürgergemeinde - Wem gehört Luther? IV. Nürnberg im Zeichen des Lutherjubiläums 1983 Von Ludwig Markert 1. Nürnberg als „Auge und Ohr Deutschlands“ - Veranstaltungen überregionaler Träger 2. „Eine Stadt feiert Martin Luther“-Veranstaltungen örtlicher Träger... 3. „Hat uns Luther erreicht?“ - Beobachtungen, Fragen, Erfahrungen.... V. Das Lutherjahr 1983 in Fernsehen und Hörfunk Von Jürgen Jeziorowski 1. Lutherjubiläum und Massenkommunikation 2. Die großen Fernsehfilme 3. Kleinere Fernsehbeiträge 4. Hörfunksendungen zum Thema „Luther“ VI. Literaturbericht zum Lutherjubiläum Von Bernhard Lohse 1. Darstellungen zur Reformationsgeschichte 2. Einführungen in Luthers Leben und Werk 3. Biographien 4. Bildbiographien 5. Marxistische Arbeiten 6. Zur Theologie Luthers 7. Zur Wirkungsgeschichte Luthers 8. Vorläufige Bilanz Anhang: Das Lutherjubiläum in der Deutschen Demokratischen Republik Der wissenschaftliche Ertrag des Lutherjahres Von Rudolf Mau 1. Textausgaben 2. Lutherbiographien 3. Aspekte des Wirkens und der Wirkungen Luthers 4. Tagungen und Kongresse Kirchentage in der DDR im Lutherjahr 1983 Von Irmgard Lent 1. Vorbereitungsphase 2. Kurzbericht über die 7 Kirchentage 3. Auswertung und Gesamteinschätzung der Kirchentage 4. Ausblick Das Lutherjahr in der DDR Von Helmut Zeddies 1. Vorhaben der Kirchen und Aufgaben des Lutherkomitees 2. Konzeptionelle Gestaltung 3. Martin Luther in der Gesellschaft der DDR 4. Die Hauptveranstaltungen 5. Bleibende Eindrücke. ISBN 9783579001548
1932Gutes Exemplar; Seiten minimal nachgedunkelt. - In Frakturschrift. - Karl Holl (* 15. Mai 1866 in Tübingen; † 23. Mai 1926 in Berlin) war Professor für Theologie und Kirchengeschichte in Tübingen und Berlin und gilt als bedeutender Kirchenhistoriker. ... (wiki) // INHALT / Kapitel: Was verstand Luther unter Religion?; Die Rechtfertigungslehre in Luthers Vorlesung über den Römerbrief mit besonderer Rücksicht auf die Frage der Heilsgewißheit; Der Neubau der Sittlichkeit; Die Entstehung von Luthers Kirchenbegriff; Luther und das landesherrliche Kirchenregiment; Luthers Urteile über sich selbst; Luther und die Schwärmer; Die Kulturbedeutung der Reformation; Luthers Bedeutung für den Fortschritt der Auslegungskunst; Sachverzeichnis; Namenverzeichnis. /// ... Karl Holls theologische Entwicklung ist geprägt von der „Tübinger Schule“ genannten Denkrichtung Ferdinand Christian Baurs. Er veröffentlichte zahlreiche Untersuchungen über Martin Luther, denen bis heute grundlegende Bedeutung beigemessen wird. Holls Beiträge interpretieren das lutherische Religions- und Gottesverständnis als „Gewissensreligion“ und lösten eine Lutherrenaissance aus. Er stellte die sogenannte Rechtfertigungslehre wieder in den Mittelpunkt der Theologie. ... (wiki)
2012Guter Zustand, kaum Abnutzung. - Margot Käßmann und Martin Luther Eine Idealbesetzung: Sie, die beliebte ehemalige Bischöfin und mutige Theologin, die für eine authentische christliche Existenz steht und damit weit über alle Kirchengrenzen hinaus der evangelischen Kirche ein modernes, fröhliches Gesicht gegeben hat, präsentiert als „Reformationsbotschafterin" ihn, Martin Luther, der nicht nur dem Volk aufs Maul schaut, sondern auch das Evangelium in seine Sprache übersetzt. Margot Käßmann legt eine Auswahl an Luthertexten vor, die den Anfänger solide einführen und die Kennerin neuerlich begeistern. Die Texte sind nach Stichworten wie Glauben, Kinder, Trost, Beten, Musik, Essen und Trinken, Krieg und Frieden geordnet. ISBN 9783869210933
1957Gutes Ex.; Einband (und Seiten) gering nachgedunkelt; Klammerheftung leicht rostig. - Ernst Kinder (* 11. Mai 1910 in Barmen; † 2. Dezember 1970 in Münster) war ein lutherischer Theologe und Hochschullehrer. ... (wiki) // INHALT : Einleitung. ----- Literaturverzeichnis. ----- Texte ----- I. Luther ----- A. Die Urgestalt der Rechtfertigungslehre Luthers ----- B. Aussagen Luthers zur Rechtfertigung in den lutherischen Bekenntnisschriften (Großer Katechismus und Schmalkaldische Artikel). ----- II. Melanchthon und die Augsburgische Konfession ----- A. Aus Melanchthons Loci communes von 1521. ----- B. Aus der Confessio Augustana. ----- C. Aus der Apologie. ----- III. Die Konkordienformel. ----- IV. Calvin und reformierte Bekenntnisschriften ----- A. Calvin. ----- B. Aus reformierten Bekenntnisschriften ----- V. Neuere theologische Ausprägungen der Rechtfertigungslehre ----- A. Aus dem 19. Jahrhundert ----- Friedrich Schleiermacher. ----- Albrecht Ritschl. ----- B. Aus dem 20. Jahrhundert ----- Karl Barth. ----- Werner Elert. ----- Paul Althaus. ----- Anmerkungen.
1976Buchrücken lichtbedingt leicht verfärbt, einige Ecken minimal bestoßen, einige Anstreichungen und Anmerkungen am Anfang des Buches, Rest sauber und ohne Anstreichungen, beiliegend Seminarplan des Seminars 'Die Auferstehung als historisches und theologisches Problem' aus dem WS 1976/77 und Vorlesungsplan 'Theologie der Auferweckung / Auferstehung', außerdem beiliegend 'Überreicht vom Verfasser' Karte. ISBN 9783525562376
1985Sehr guter Zustand - Inhalt -- Johannes Rau Geleitwort -- Vorwort der Herausgeber -- Geschichte -- Ben-Zion Degani -- Die Formulierung und Propagierung des jüdischen Stereotyps in der Zeit vor der Reformation und sein Einfluß auf den jungen Luther -- Johannes P. Boendermaker -- Martin Luther - ein >semi-iudaeus<? -- Der Einfluß des Alten Testaments und des jüdischen Glaubens auf Luther und seine Theologie -- Stefan Schreiner -- Was Luther vom Judentum wissen konnte -- Emst L Ehrlich -- Luther und die Juden -- Martin Stöhr -- Martin Luther und die Juden -- Tohannes Brosseder -- Luther und der Leidensweg der Juden 1 -- Heiko A. Oberman -- Die Juden in Luthers Sicht -- Adam Weyer -- Die Juden in den Predigten Martin Luthers -- Pinchas E. Lapide -- Stimmen jüdischer Zeitgenossen zu Martin Luther -- Wirkungsgeschichte -- Günther B. Ginzel -- Martin Luther: "Kronzeuge des Antisemitismus" -- Eberhard Bethge -- Dietrich Bonhoeffer und die Juden -- Jürgen Seim -- Israel und die Juden im Leben und Werk Hans Joachim Iwands -- in -- Herausforderung -- Albert H. Friedlander -- Martin Luther und wir Juden -- Günther van Norden -- Schuld oder Mitschuld von Christen? -- Erwägungen zur siebten Bonner These -- Johann M. Schmidt -- Das Erbe Martin Luthers im Spiegel seiner Wirkungen auf die "Judenfrage" zu Beginn des Kirchenkampfes -- Leonore Siegele-Wenschkewitz -- Wurzeln des Antisemitismus in Luthers theologischem -- Antijudaismus -- Bertold Klappert -- Erwählung und Rechtfertigung -- Heinz Kremers -- Martin Luther und die Juden - ein Problem in Predigt und Unterricht -- Autorenverzeichnis -- Register der Namen. ISBN 9783788707514
1983Gutes Exemplar; Einband stw. minimalst berieben. - DER VORLIEGENDE BAND DER INSEL-BÜCHEREI FOLGT IN TEXT UND TYPOGRAPHIE DER AUSGABE DER ERNST LUDWIG PRESSE, DARMSTADT, ERSCHIENEN 1908 IM INSEL VERLAG. (Impressum) // Das Buch Ester bzw. Esther … ist ein Buch der Bibel, das von den Gefährdungen, aber auch Möglichkeiten des Lebens in der antiken jüdischen Diaspora erzählt. Der loyale Hofbeamte Mordechai und die schöne und mutige Königin Ester vereiteln den vom Großwesir Haman geplanten Genozid an den Juden im Perserreich. Am Ende der Erzählung sind alle Feinde tot, die Juden sind geachtet und glücklich, viele Proselyten schließen sich ihrer Religion an, und das Purimfest wird als jährliches Freudenfest gefeiert, das an Esters Tat erinnert. Das Esterbuch ist in drei verschiedenen Fassungen überliefert: einer hebräischen und zwei davon abweichenden griechischen Versionen. Das hebräische Esterbuch ist von hoher literarischer Qualität, aber wenig (und jedenfalls nicht explizit) religiös. Dies haben die griechischen Versionen durch eingefügte Gebete von Ester und Mordechai und weitere Hinweise auf ihre Frömmigkeit korrigiert. Im jüdischen Kanon gehört das hebräische Esterbuch zum dritten Hauptteil des Tanach, den Ketuvim (Schriften). Es wird als Festrolle (Megilla) beim Purimfest gelesen. Im christlichen Kanon der Septuaginta wird das griechische Esterbuch zu den Geschichtsbüchern gerechnet. Diese Einordnung übernehmen moderne katholische wie evangelische christliche Bibelübersetzungen mit Ausnahme der Bibel in gerechter Sprache, die dem jüdischen Kanon folgt. Es wird aber ein unterschiedlicher Text geboten. Evangelischen Bibelübersetzungen (Lutherbibel, Zürcher Bibel, Elberfelder Bibel und weitere) liegt der hebräische Text zugrunde, während die römisch-katholische Einheitsübersetzung einen Mischtext bietet: Sie "verbindet die Erweiterungen aus der griechischen Fassung mit dem hebräischen Kerntext." … (wiki)
2004Gutes Ex.; Einband etwas berieben. - INHALT : Lob des irdischen Friedens ---- Vom Unrecht des Krieges ---- Schwerter werden zu Pflugscharen ---- Gott schenkt Frieden und schickt den Krieg ---- Ob Christen Krieg führen dürfen ---- Untertanen und Obrigkeit im Krieg ---- Von den zwei Regimenten und vom Krieg ---- Einsichten der Kriegskunst ---- Reformation und Krieg ---- Der notwendige geistliche Krieg gegen Sünde, Tod und Teufel ---- Der Friede mit Gott ---- Nachwort ---- Quellennachweise. ISBN 9783458192527
1970Gutes Ex.; mit priv. Folie bezogen; Bibliotheksexeplar mit vielen Stempeln und wenigen hs. Eintragungen; leichte Gebrauchs- und Lagerspuren. - INHALT : EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG -- I. Zum Begriff der"Luthersache" bzw. der "Causa Lutheri". -- II. Grundsätzliche Gesichtspunkte zur Behandlung des Themas. -- III. Literatur- und Quellenlage. -- DIE EINZELNEN ETAPPEN IN DER RECHTLICHEN ENTWICKLUNG DER LUTHERSACHI -- I. Die Entstehung des "Falles Luther" im sog. Ablaßstreit. -- Allgemeinpolitische und kirchenpolitische Voraussetzungen für die Entstehung der Luthersache. -- Die landesherrliche Ablaßpolitik. -- Dynastische Rivalitäten bei der Besetzung von Bischofsstühlen. -- Der "Ablaßstreit" und die Entstehung der Luthersache. -- Die Ablaßfrage vor Luthers Eingreifen. -- Luthers erstes Auftreten gegen den Ablaß. -- Die allgemeine Bedeutung dieses Auftretens Luthers für die Entstehung der Causa Lutheri. -- Luthers Selbstverständnis und Legitimierung. -- Die Überlagerung des Ablaßstreites durch den antischolastischen Schul-streit der Wittenberger Universitätstheologie. -- II. Die erste Reaktion kirchlicher Organe und das S ehe item des kircheninternen Beilegung s versuche s der Luthersache am Eingreifen Friedrichs des Weisen. -- Vorspiel in Deutschland. -- Der "processus inhibitorius" Erzbischof Albrechts gegen Luther. -- Das Gutachten der Universität Mainz vom 17. Dezember 1517 über Luthe Thesen. -- Die Wendung der Luthersache zur Ketzerfrage. -- Die Auseinandersetzung zwischen Luther und den Dominikanern. -- Die erste Befassung Roms mit der Luthersache. -- Die Reaktion Luthers und seiner Anhänger auf die Verketzerung. -- Der Heidelberger Konvent. -- Luthers Position bei Beginn des Heidelberger Konvents. -- Die Beeinflussung des Heidelberger Konvents durch Friedrich den Weisen. -- Der Heidelberger Konvent und die Entwicklung der Luthersache. -- Landeskirchliche Voraussetzungen für das Eingreifen Friedrichs des Weisen auf dem Heidelberger Konvent. -- III. Der Prozeß des Jahres 1518. -- Die Entwicklung des ordentlichen Prozesses bis zu Luthers "Commissio-Gesuch" vom 8. August 1518 und dessen kirchenpolitischer Hintergrund. -- Die Eröffnung des summarischen Verfahrens und das Augsburger Verhör (Oktober 1518). -- Die Bedeutung der Notorietät von Luthers Ketzerei für die Entwicklung der Luthersache. -- Die Verhandlungen Friedrichs des Weisen um das Augsburger Verhör. -- Das Augsburger Verhör Luthers durch Cajetan. -- Luthers Verhöre vor dem Reichstag und den Ständeausschüssen. -- Die Bedeutung der Wormser Verhöre für die Luthersache und die Haltung der Stände. -- Das Wormser Edikt oder die Luthersache als Fall der Reichsachtverhängung -- Die Verhandlungen um den Erlaß des Wormser Edikts. -- Zur Diskussion um den Rechtscharakter des Wormser Edikts. -- Wormser Edikt und Luthersache als Reichsachtfall. -- IX. Ansätze einer einheitlichen "reichskirchlichen" Lösung der -- Luthersache (1521-1524). -- Zur Aufnahme und Wirksamkeit des Wormser Edikts. -- Friedrich der Weise und das Wormser Edikt. -- Das Reichsregiment und das Wormser Edikt. -- Die Territorien und das Wormser Edikt. -- Der erste Ständebeschluß zur Luthersache und seine Bedeutung (2. Nürnberger Reichstag 1522/23). -- Die erneute Initiative der Kurie zur Durchsetzung des Wormser Edikts (Papst Hadrian VI.). -- Ein kursächsischer Alternatiworschlag zur Regelung der Luthersache -- Die Luthersache als Verhandlungsgegenstand der Reichsstände. -- Der Ständebeschluß zur Gravaminafrage und zur Luthersache. -- Die allgemeine Lage der Luthersache nach dem zweiten Nürnberger Reichstag. -- Der 3. Nürnberger Reichstag (1524) und der Plan einer gemeinsamen Beilegung von Luthersache und Gravaminafrage durch ein Nationalkonzil. -- Allgemeine Lage der Luthersache bei Beginn des Reichstags. -- Die Verhandlungen zwischen Campeggio und den Reichsständen (März/ April 1524). -- Der Ständebeschluß vom 4./5. April 1524 und die Diskussion um die Rechtsgrundlage des beschlossenen Nationalkonzils. -- Die bedingte "Rezeption des Wormser Edikts" durch den Abschied (1. Teil des Abschied. -- Beschluß und Vorbereitung des geplanten Speyrer Nationalkonzils -- (2. Teil des Abschieds). -- Das Scheitern des Speyrer Nationalkonzils auf dem Hintergrund der Reichskirchenpolitik des 15. Jahrhunderts. -- Der Ausnahmecharakter der Speyrer Versammlung. -- Das Speyrer Nationalkonzil und die reichskirchliche Bewegung des -- 15. Jahrhunderts. -- Der verfassungspolitische Aspekt. -- Die Speyrer Nationalversammlung und die Luthersache. -- Das Scheitern der Speyrer Nationalversammlung. -- Der Regensburger Konvent (Juni/Juli 1524) und die reichsrechtlichen -- Voraussetzungen der Konfessionsspaltung. -- Der neue Ansatz zur Lösung der kirchlichen Probleme durch Campeggio und die süddeutschen Territorialherren. -- Die Verhandlungen des Regensburger Konvents (27. Juni-6. Juli 1524). -- Der Regensburger Konvent und die reichsrechtliche Entwicklung der Luthersache. -- EXKURSE. Exkurs I: Die reichsständische Gravaminabewegung und die landeskirchlichen Bestrebungen des 15. Jahrhunderts. -- Exkurs II: Zur rechtlichen Problematik der Wittenberger Universitätsgründung -- Exkurs III: Bemerkungen zum Häresieproblem im 15. Jahrhundert (die "Podiebrad-Affäre" 1465-1471). -- (u.v.a.)
1904Gebrauchs- und Lagerspuren; akzeptabler Zustand; gestempelt; Einbände stärker berieben bzw. beschabt / Bibliotheksexemplare. - 2 BÄNDE. - In Frakturschrift. - Der zweite Band mit P. Albert Maria Weiß. - INHALT / Kapitel (Auszug): Die Grundlagen. Zugleich die protestantischen Lutherforscher und Theologen kritisch geprüft; Kritische Anmerkungen zur Ausgabe von Luthers lateinischen und theologischen Schriften; Luthers Schrift und Lehre über die Mönchsgelübde und deren Beurtheilung durch die protestantischen Theologen; Melanchton und die Irrthümer der Bekenntnißschrift über den Ordensstand; Thomas von Aquin nach Luther auch Erfinder des Wortes und Begriffes Transsubstantiatio; Luthers Lüge, der Ehestand sei vom Papste als sündhaft verdammt. Luthers zersetzende Lehrsätze über die Ehe; Der Ausgangspunkt in der Entwickelung Luthers und die Entwickelung selbst. Gericht über die protestantischen Theologen; Luthers christlicher Charakter … (u.a.) / Band 2: Die Vorbereitungen auf die Reformation; Die Lehren des Luthertums in seiner ersten Entwickelung; Die Rückbildung des ursprünglichen Luthertums bis zur Ausbildung des Protestantismus; Der Geist des Luthertums; Die Quellen des Luthertums; Die Wirkungen des Luthertums. // Friedrich Heinrich Suso Denifle OP (* 16. Januar 1844 in Imst (Tirol) als Josef Anton Denifle; † 10. Juni 1905 in München) war ein Kirchenhistoriker. Von seinem Geschichtswerk ist die Biographie zu Martin Luther und dem Luthertum mit am bedeutungsvollsten. In dieser lässt sich der Einfluss des Historikers Johannes Janssen erkennen. Ähnlich wie dieser zeichnet Denifle aufgrund der Quellen des Vatikanischen Geheimarchives von Luther und der Reformation ein sehr negatives Bild. In dieser Weise äußerte sich zeitweilig auch Hartmann Grisar. Denifle wandte sich gegen die Heroisierung Luthers in der evangelischen Forschung und in der antikatholischen Propaganda der Los-von-Rom-Bewegung. Er stellte dagegen das Thema von Luthers Sexualität in den Mittelpunkt. Luthers Rechtfertigungslehre, vor allem das Verständnis der Konkupiszenz als Sünde, begriff Denifle als theologische Überhöhung davon, dass Luther seine Sexualität, seine Trink- und Esslust und seine unmäßige Sprache nicht beherrschen konnte. Neben diesem "Charaktermord" konnte Denifle aber aufgrund seiner genauen Kenntnis der theologischen Tradition und der Werke Luthers auch Hinweise geben, die dazu geführt haben, dass Luther wieder stärker in seinem spätmittelalterlichen Kontext verortet werden konnte. Unter anderem konnte Denifle zeigen, dass Luthers Verständnis der Gerechtigkeit Gottes alles andere als originell war. Zugleich hat Denifle Luthers biographische Selbstkonstruktionen in Frage gestellt - ein Ansatz, der erst wieder in jüngster Zeit aufgenommen wurde. Die Arbeiten Denifles erfuhren heftige Kritik, insbesondere durch die evangelischen Theologen Adolf von Harnack und Reinhold Seeberg. Denifles Schrift bewirkte aber auch wertvolle Korrekturen der Weimarer Lutherausgabe, in der zuvor oftmals die Abhängigkeit Luthers von der patristischen und mittelalterlichen Theologie übersehen worden war. Die Neue Deutsche Biographie (Band 3, S. 597) konstatiert dazu: "Denifles Lutherwerk erregte außerordentliches Aufsehen und heftigen Widerspruch. Im Laufe der Zeit waren jedoch die Vorzüge des Werks immer mehr anerkannt." … (wiki)
1917Gutes Exemplar; leichte Gebrauchs- u. Lagerspuren; Einband berieben u. m. kl. Läsuren; Seiten minimalst nachgedunkelt; Titelblatt mit kleinem Stempel. - In Frakturschrift. - INHALT : Vorwort Karl Drescher; Die Bemühungen im 16., 17. Und 18. Jahrhundert, Luthers Briefe zu sammeln und herauszugeben. Von Gustav Kawerau; Zur Vorgeschichte der Weimarer Lutherausgabe. Von Otto Albrecht; Luthers Handschrift im Lichte der deutschen Schriftentwicklung. Von Oskar Brenner; Und keinen Dank dazu haben. Von Oskar Brenner; Aus meinen Voruntersuchungen zur Ausgabe von Luthers Liedern. Von Wilhelm Lucke; Zum Abendmahlsstreite zwischen Luther und Zwingli. Von W. Köhler; Luthers Werbung um Katharina von Bora. Eine Untersuchung über die Quelle einer alten Überlieferung. Von Ernst Kroker; Ein Kurländer an Luthers Grab am 3. September 1785. Von Otto Clemen; Neues über Luthers Reisen. Aus den Predigtnachschriften Georg Rörers und Anton Lauterbachs, … von Georg Buchwald; Zur Chronologie und Entstehungsgeschichte von Luthers Genesisvorlesung seiner Schrift "Von den Konziliis und Kirchen". … Von Ferdinand Cohrs / u.a.m.
1952Gutes Ex.; Einband geringfügig berieben; Seiten minimal nachgedunkelt. - INHALT : VORWORT - Einleitung: Die Frage an die Gegenwart. - I. DER HINTERGRUND - DAS REICH UND EUROPA. Die Herrscher (Karl V., Franz I. von Frankreich, Heinrich VIII. von England) - Die politischen Kräfte: Die Ritter. Die Städte. Das Volk. - DER WANDEL DES WELTBILDES. Die Entdeckungen - und das Aufkommen der Neuen Welt - Der Humanismus - Geistesgeschichtlicher Umbruch in der Kunst - Der Buchdruck und die Entstehung der Presse als Vorboten einer öffentlichen Meinung. - DIE KIRCHE. Das Papsttum-Das Mönchstum - Die Volksfrömmigkeit - Die Theologie. - ZUSAMMENFASSUNG. - II. DAS WERK - MARTIN LUTHER. Aus der Tiefenschicht des Volkes-Grund-lagen der Bildung - Religiöses Werden - Eintritt ins Kloster. - DIE GEBURTSSTUNDE DER REFORMATION. Aus den Anfechtungen an die "Pforte des Paradieses" - Das Turmerlebnis - Der Anschlag der 95 Thesen am 31. Oktober 1517. - WORMS. Der bedeutsamste Tag der neuen Geschichte - Luthers Triumphzug nach Worms - Die beiden Verhandlungstage - Nachspiel - Die Wartburg. - AUGSBURG. Die reichsrechtliche Auswirkung der Reformation - Luthers politische Linie: Der Bauernkrieg - Der Augsburgische Reichstag - Die Confessio Augustana: Luthers Zustimmung und Melanchthons Bemühungen um die Einheit der Christenheit. - SCHMALKALDEN. Der Kampf um das Konzil - Die Vorarbeit der Theologen - Luthers Anteil - Gesamtbeurteilung der Schmalkaldischen Artikel: Die neue Kirchwerdung der Reformation. - LUTHERS VERMÄCHTNIS. Luthers Tod - Nicht Resignation, sondern Rechtfertigungsglaube - im Politischen - in den Kirchenordnungen - in der Theologie - Der Gegensatz gegen die Autonomie des Menschen: "Wir sind Bettler". - III. DAS ERBE - DER GLAUBE. Die Unvertauschbarkeit der menschlichen Existenz - Das Sein als Gabe Gottes - Folgen der reformatorischen Anthropologie für die Gegenwart. - DIE KIRCHE. Die geschichtliche Entwicklung: Reformatorische Kirchwerdung - Grundsätze der Kirchwerdung: Rückkehr zur Urkirche; Kirche der Christusgegenwart; Die universale Kirche; Das Problem der konfessionellen Spaltung - Die Kirche der Bibel und des Gesangbuches. - DIE GRUNDLAGEN DER NEUZEIT. Die politische Gestaltwerdung der Reformation: Der politische Wille bei Luther, Zwingli und Calvin - Die Fürsten - Der tragische Abschluß im Erschöpfungsfrieden von 1648. - Das Gefüge der Neuzeit: Das reformatorische Menschenbild - Das reformatorische Staatsdenken (Der Unterschied gegenüber der "Untertanenideologie" des Absolutismus; die Obrigkeit als Gottes Ordnung. Grenzen des Gehorsams und Widerstandsrecht gegen die Obrigkeit.) - Das Geistesleben: Nicht rationalistische "Voraussetzungslosigkeit" der Wissenschaft sondern echte Freiheit der Forschung (Theologie, Geschichtsforschung, Pädagogik, Philosophie) - Wandlungen der Kunst - Die sozialen Wirkungen: Nationalbewußtsein und soziale Ordnung - Verweltlichung der Religion oder Vergegenwärtigung des Glaubens? - SCHLUSS: Die Frage an die Zukunft. - Das Ende der christlichen Ära? - Die Bedrohtheit der menschlichen Existenz und die Antwort des Glaubens.
2017Bleistifteintrag auf Vorsatz, sonst ein gutes und sauberes Exemplar. - IINHALT : Sonja Asal Grußwort Peter Burschei Instamatic History. Statt eines Grußworts Hole Rößler Martin Luther - eine Kultfigur und ihr Sockel. Zur Einführung Robert Kolb Lutherbilder der Frühen Neuzeit Harald Bollbuck Martin Luther in der Geschichtsschreibung zwischen Reformation und Aufklärung Stefan Laube Süchtig nach Splittern und Scherben. Energetische Bruchstücke bei Martin Luther Esther P. Wipfler Filmstar Martin Luther. Projektionen einer Kult-Figur Katalog I. Luther, der Heilige Hole Rößler Luther, der Heilige M artin Steffens Lutherorte - Lutherdinge. Irritierende Beispiele protestantischer Memoria Kat. Nr. 1-19 II. Luther, der Teufel Hole Rößler Luther, der Teufel Andreas Holzem Luther, der Teufel oder: Luther, das Werkzeug des Teufels? Martin Luther in katholischen Kontroverspredigten um 1600 Kat. Nr. 2 0 -2 9 III. Luther, die Marke Hole Rößler Luther, die M arke Klaus Conermann Die Lutherrose. Luthers Merkzeichen im Kontext der Reformationskunst und -theologie. Zur Entstehung des Lutherkults Kat. Nr. 3 0 -3 8 IV. Luther, der Deutsche Hole Rößler Luther, der Deutsche Hansjörg Buss Die Deutschen und Martin Luther. Reformationsjubiläen im 19. und 20. Jahrhundert Kat. Nr. 3 9 -4 7 Verzeichnis der Beiträgerinnen und Beiträger Bibliographie. ISBN 9783447107129
2017Einband leicht berieben, sonst neuwertig. - Martin Luther ist eine Zentralgestalt der deutschen Erinnerungskultur. Denkmäler, Kirchen- und Straßennamen, Zeitschriften, Bücher und Comics, Postkarten, Briefmarken und Münzen – nicht zuletzt Feiern und Ausstellungen halten das Andenken an den Reformator im öffentlichen Raum präsent. Aber an wen wird eigentlich erinnert? Wer war Martin Luther? Auf diese nur scheinbar triviale Frage sind in den vergangenen 500 Jahren sehr unterschiedliche Antworten gegeben worden. Noch zu Lebzeiten wurde aus der Person Martin Luther eine Figur, die nicht nur Gegenstand von kultischer Verehrung und erbitterter Anfeindung war, sondern in wechselnden sozialen, politischen und ökonomischen Zusammenhängen als Instrument der Legitimierung und Medium der Identitätsstiftung diente. Daraus entstand eine Vielzahl von Lutherbildern, die zum Teil bis heute wirksam geblieben sind: Heiliger, Ketzer, Prophet, Antichrist, Kirchenvater, Kirchenspalter, Aufklärer, Antisemit, Genie, Scharlatan, Nationalheld, Fürstenknecht. Die Ausstellung Luthermania – Ansichten einer Kultfigur legt die frühneuzeitlichen Wurzeln moderner Lutherbilder frei. Anhand zahlreicher Exponate aus dem Bestand der Herzog August Bibliothek sowie einiger Leihgaben werden die vielfältigen „Ansichten“, die es auf und über Luther gab, und die ihnen zugrundeliegenden Absichten greifbar. In vier Sektionen werden Bücher, Bilder und Objekte gezeigt, die dazu beitrugen, aus Luther einen Heiligen, den Teufel, eine Marke oder den Deutschen zu machen. Wie viel Luther in ihnen steckt, ist zu verschiedenen Zeiten je anders beurteilt worden. Und so ist auch diese Ausstellung nur eine Etappe im fortdauernden Prozess von Konstruktion und Dekonstruktion dessen, was Martin Luther für die Nachwelt bedeutet. Die Ausstellung ist im Rahmen des Forschungsverbunds Marbach Weimar Wolfenbüttel entstanden und wird am 15. Januar 2017 in der Herzog August Bibliothek eröffnet. ISBN 9783447107129
1983Gutes Ex. - ... Er hat einen Prozeß mit angezettelt, der noch in vollem Gange ist. Die Ambivalenz dieses Prozesses dürfte Luther kaum geahnt und schon gar nicht gewollt haben. Aber er hat sie auch nicht gescheut. Ihn kümmerte die Wahrheit, nicht die Wirkung. Er hat nicht für Ordnung, sondern für Unruhe gesorgt. Obwohl sich alsbald ein "Luthertum" zu etablieren begann, war Luther viel eher ein Prophet als ein Stifter. Was alles an seiner enormen Vielseitigkeit hervorzuheben sein mag: sein wichtigstes, sein unerschrockenstes, sein tollstes, auch sein gefährlichstes Stück war die Relativierung der Römischen Kirche zu einer Konfession. Der Einspruch, Luther habe dies Ziel nicht im Sinn gehabt, wiegt wenig. Entscheidend war, daß er die Folgen seiner Opposition nicht gefürchtet hat. Er war das Gegenteil eines Taktikers. Er hat einen Zweifel in die Welt gesetzt, einen Zweifel an Alleinvertretungsansprüchen, einen Zweifel in die Tendenz eines kirchlichen Systems, sich mit dem Unbedingten zu identifizieren. … (Vorwort) / INHALT : Vorwort Hans Jürgen Schultz ---- Ein erdachtes Grußwort Dr. Martin Luthers an die Christen heute Heinz Flügel ---- Mensch im Widerspruch ---- Zwölf Skizzen zu einem Porträt ---- Der Zeitgenosse Heinz Zähmt ---- Herkunft Martin Brecht ---- Der Mönch Fulbert Steffensky ---- Der Rebell Eberhard Stammler ---- Doktor der Theologie Karl Gerhard Steck ---- Der Humanist Walter Mostert ---- homo politicus Helmut Gollwitzer ---- Übersetzer und Ausleger der Bibel Eduard Lohse ---- Der Familienvater Ingeborg Weber-Kellermann ---- Auf der Kanzel Gert Otto ---- Der Dichter Walther Killy ---- Im Angesicht des Todes Eberhard Jüngel ---- Mit- und Gegenspieler ---- Karl V. Heinrich Lutz ---- Huldrych Zwingli Gottfried W. Locher ---- Philipp Melanchthon Bernd Moeller ---- Thomas Müntzer Jürgen Moltmann ---- Erasmus von Rotterdam Hans R. Guggisberg ---- Friedrich der Weise Klaus Scholder -- (u.a.m.) ISBN 9783783106947
2016Sehr sauber erhalten. gebundener Originalpappband. Die Aufgabe einer kritischen Geschichte literarischer Lutherbilder 1 2. 500 Jahre im Überblick 2 3. Luther als Testfall für Möglichkeiten und Grenzen historischer Dichtung 7 4. Luther heute? 11 I. Propagandisten, Pornographen und Pastoren. Literarische Lutherbilder im 16. Jahrhundert 1. Informatorische Öffentlichkeit und operative Literatur 14 2. Lutherbilder und Lutherlegenden 19 3. Frühe Lutherlyrik 21 4. Prolutherische Flugschriften-Dichtung 23 5. Antilutherische polemische Literatur 30 6. Luther, der Spieler, heimliche Gespräche und ein Mönchshurenkrieg 33 7. Etwas Skepsis und viel Orthodoxie 38 II. Der Narr und die Nachtigall: Luther bei Thomas Murner und Hans Sachs 1. Von dem großen Lutherischen Narren 45 2. Die Wittenbergisch Nachtigall 49 III. Luther als Miles christianus: Das Reformationsdrama Der Eißlebische Christliche Ritter von Martin Rinckart 1. Rinckart und sein Luther-Zyklus 56 2. Konzepte und Verfahren des Eißlebischen Christlichen Ritters 57 3. Heilsgeschichtliche Deutungsmuster 59 4. Wirkung und Grenzen von Rinckarts Lutherdrama 62 Das deutscheste Jahrhundert ohne den Reformator? Literarische Lutherbilder in Aufklärung, Klassik und Romantik 1. Einleitung: Von der Orthodoxie zur Aufklärung 65 2. Konfessionelle Nachgefechte 67 3. Lutherbilder bei Lessing und seinen Poeten-Kollegen 68 4. Hamann und Herder 71 5. Radikale Spätaufklärer - humoristische Zwischenspiele 75 6. Schiller, Luther und die »deutsche Größe« 78 7. Goethes Lutherbild: intime Distanz 82 8. Jean Paul, Hölderlin, Romantiker 87 9. Martin Luther & Die Weihe der Kraft: ein »Götzenbild auf krummen Füßen« 91 10. Luther in Kleists Michael KohlHaas 95 V. Der Revolutionär und der Biedermann. Literarische Lutherbilder im 19. Jahrhundert 1. Ein politisierter und ein unpolitischer Luther 105 2. Ausbau und Kritik des liberalen Lutherbildes 108 3. Luther als Vorbild eines guten Bürgers 113 4. Luther in der erzählenden Literatur 116 VI. Ein deutscher Mönch im welschen Sündenbabel: der Mythos »Luther in Rom« 1. Martin Luthers Rom reise 1511/12 123 2. Von der konfessionellen Legende zum nationalen Mythos 126 3. Levin Schückings Roman Luther in Rom 127 4. Fortschreibungen des Rom-Mythos 129 5. Von Nietzsche bis Thomas Mann 130 6. Erstarrung und Ende des Mythos 132 »Zweier Zeiten Schlachtgebiet« oder »Jeder Zoll ein deutscher Mann«? Conrad Ferdinand Meyers Gedichte über Luther 1. Das Gedicht Luther 136 2. Das Lutherlied 140 VIII. Luther und der deutsche Ungeist. Die »Lutherrenaissance« vom Kaiserreich bis zum »Dritten Reich« 1. Nationaler Lutherkult im deutschen Kaiserreich 145 2. Der eiserne und der innerliche Luther 149 3. >Lutherjahr< 1917 und >Lutherrenaissance< 154 4. Die dramatische >Lutherrenaissance< 158 5. Sachlichkeit und Ideologieanfälligkeit Luther im Spiegel der Literatur in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts 1. Einleitung und Überblick 166 2. Josef Popper-Lynkeus 168 3. August Strindberg 169 4. Ricarda Huch 173 5. Lutherkritische Stimmen 175 6. Jochen Kleppers Romanprojekt Das ewige Haus 180 7. Thorsten Beckers Wiederaufnahme von Kleppers Luther-Projekt 186 X. Der dämonische Deutsche. Grundlagen und Wandlungen von Thomas Manns Lutherbild 1. Die Betrachtungen eines Unpolitischen und Richard Wagners Luther-Projekt 191 2. Deutschlandkritik, Nietzsche, kritische Revision des Lutherbildes 194 3. Anspruch, Grenzen und Wirkung der Lutherkritik in den späten Essays und im Doktor Faustus 199 4. Entstehung, Materialien und Handlung des Dramenplans Luthers Hochzeit 203 5. Komödie als mythisches Spurengehen und doppelte Optik des Entlarvens 205 XI. Vom Rebellen zum Verräter. Ein Gedichtzyklus von Johannes R. Becher und die Lutherliteratur der DDR 1. Bechers Gedichtzyklus Luther aus der Exilzeit 212 2. Von den frühen Rebellen von Wittenberg bis zum späten Wirbel um L Literarische Luther-Entzauberungen von John Osborne bis zu Rolf Hochhuth 1. Vorgreifender Überblick 227 2. Osborne 229 3. Ahlsen und Eschmann 236 4. Katharina 240 5. Zwischen den Luther-Gedenkjahren 1983 und 2017 241 6. Literarische Bearbeitungen von Luthers Antisemitismus 243 XIII. Die geschäftliche Seite der Unternehmungen. Dieter Fortes dramatische Reformationssatire Martin Luther & Thomas Münzer 1. Grundzüge des Stücks, zweite Szene als Beispiel 250 2. Konzepte und Verfahren des Dramas 253 3. Zitatmontagen und Dokumentarsatire 256 4. Analogien und Anachronismen 258 5. Ökonomistische Religionskritik und Geschichtsdarstellung 260 6. Leistung und Grenzen von Fortes dramatischer Luther-Karikatur . Luther und christlicher Judenhass in Stefan Heyms Ahasver 1. Ahasver als Roman 269 2. Ahasver als religionskritischer Roman 271 3. Kritik des Christentums 274 4. Ahasver als Luther-Roman 276 5. Legendenkritik in Legendenform 278 6. Erzählen als Erklären 281 7. Geburtsfehler des Christentums 288 Literaturverzeichnis 292 Autoren- und Werkregister ISBN 9783476026842
1967Gutes Ex.; Einband etwas berieben; Seiten minimalst nachgedunkelt. - Ernst Benz (gewidmet). - Wenn in diesem Buche die geschichtliche Schau und die Hervorhebung der gegenwärtigen Bedeutung Luthers miteinander verbunden werden, so beruht dies in einer ganz bestimmten Auffassung der Geschichte. Wir verstehen diese nicht als ein antiquarisches, für den Menschen der Gegenwart unverbindliches Geschehen, sondern sehen in ihr unter den Hüllen der historischen Einkleidung die beispielhafte Gestaltung von Fragen, die uns heute betreffen und ebenso unmittelbar angehen wie die Menschen des 16. Jahrhunderts. "Tua res agitur", - das gilt von jeder Betrachtung der Geschichte, die sich auf die Vergangenheit der Kirche und auf das Glaubensleben des Christen richtet. Deshalb sind in diesem Werke unter dem Titel "Luther heute" mit der historischen Darstellung die Fragen nach der Bedeutung der in dem geschichtlichen Geschehen zum Ausdruck kommenden Motive und Zielsetzungen für die Gegenwart verbunden. Gerade von der Reformationsgeschichte gilt, daß sie im ganzen und in ihren einzelnen Gestalten von typischer Bedeutung ist, d. h. einen zeichenhaften, also immer wieder neu einzulösenden Charakter trägt. Es nehmen deshalb in diesem Buche auch die Darstellungen zur Theologie des jungen wie des alten Luther einen breiteren Raum ein, liegen doch in dem theologischen Denken Luthers jene Triebkräfte, die seine Entscheidungen bestimmt haben und die, als solche erkannt, auch in der Gegenwart trotz ihrer ganz anderen politischen, soziologischen, kulturellen und kirchlichen Lebensformen das Handeln der Christen beherrschen können oder sollten. … (Vorwort) / INHALT : … Der große Rückschlag: Der Reichstag von Worms 1521 - Die Verbrennung der Bannandrohungsbulle durch Luther - Die symbolische Bedeutung dieser Tat - Die Aufgaben des Reichstags von Worms 1521 - Die Berufung Luthers vor den Reichstag - Die Reise nach Worms - Luthers erstes Erscheinen auf dem Reichstag - Die historische Rede Luthers vom 18. April - Das Bekenntnis Karls V. - Die Volksstimmung - Kompromißverhandlungen mit Luther - Das letzte Wort Luthers in Worms - Luther auf der Wartburg verborgen - Das Wormser Edikt - Die Kämpfe um die Durchführung des Edikts - Papst Hadrian VI. und sein Reformprogramm - Die Nürnberger Reichstage von 1522 bis 1524 - Der Beginn einer konfessionell bestimmten Politik. - Kapitel 7: Die Neuordnung der Kirche - Neue Anfechtungen: Sollten die andern alle irren ? - Die schöpferische Zeit des Wartburgaufenthaltes - Bibelübersetzung, Kirchenpostille, "Über das Mönchsgelübde" - Verbreitung reformatorischer Gedanken durch volkstümliche Prediger und Flugschriften - Die Oberhand der Radikaler in Erfurt, Wittenberg und Zwickau - Luthers Warnung: Das Schreiben an Erzbischof Albrecht von Mainz vom 1. Dezember 1521 - Luthers Eingreifen: Das Schreiben an Kurfürst Friedrich den Weisen vom 5. März 1522 - Die Wiederherstellung der Ordnung in Wittenberg - Die neue Anschauung von der Kirche als Grundlage der Reform - Die gottesdienstliche Ordnung - Die Erneuerung des Pfarramtes - Die Ordnung der äußeren Verhältnisse - Die Reformen in den deutschen Territorien. - Kapitel 8: Die Auseinandersetzung Luthers mit den sozialen und politischen Problemen seiner Zeit - Erhebung und Niederlage der Reichsritterschaft - Die Erhebungen der Bauernschaft - Die spiritualistischen Führer der Bauern und ihre politisch-sozialen Ziele -- Die gemäßigten und die radikalen Forderungen der Bauern - Die Haltung Luthers im Bauernkrieg und ihre Motive - Die geschichtlichen Wirkungen der Bauernerhebung und der Entscheidungen Luthers. - Kapitel 9: Die Auseinandersetzung Luthers mit dem - Humanismus und dem Spiritualismus - Die Stellung der Humanisten zu Luther - Das Verhalten des Erasmus von Rotterdam gegenüber Luther - Sein Angriff auf Luther mit der Schrift "Über den freien Willen" - (u.v.a.)
1983Ehemaliges Bibliotheksexemplar mit Stempel und Abriss auf Buchrücken, ansonsten tadelloser Zustand - Inhaltsverzeichnis -- Vorwort -- Gerhard Ebeling, Der kontroverse Grund der Freiheit. Zum Gegensatz von Lutherenthusiasmus und Lutherfremdheit in der Neuzeit -- Martin Heckei, Weltlichkeit und Säkularisierung. Staatskirchenrechtliche Probleme in der Reformation und im Konfessionellen Zeitalter -- Rudolf Smend, Das Verhältnis des Pastorensohnes Lessing zu Luther -- Georg Schwaiger, Luther im Urteil Ignaz Döllingers -- Günter Vogler, Martin Luther und die Reformation im Frühwerk von Karl Marx -- Rudolf von Thadden, Bismarck - ein Lutheraner? -- Geoffrey R. Elton, Luther in England -- Leif Grane, Luther in Dänemark -- Hartmut Lehmann, Die Entdeckung Luthers im Amerika des frühen 19. Jahrhunderts -- Lewis W. Spitz, Luther in America. Reformation History Since Philip Schaff Werner Conze, Zum Verhältnis des Luthertums zu den mitteleuropäischen -- Nationalbewegungen im 19. Jahrhundert -- Joachim Kruse, Luther-Illustrationen im frühen 19. Jahrhundert -- Christian Tümpel, Zur Geschichte der Luther-Denkmäler -- Friedhelm Krummacher, Luther in der romantischen Kirchenmusik - Manfred Karnick, >Fructus germinis Lutheri< oder >Ehe und Unordnung -- Über Themen der literarischen Lutherrezeption -- Walther Killy, Luther in der trivialen Erzählung -- Bericht über die Diskussionen -- Verzeichnis der Teilnehmer des Symposions -- Register der Personennamen -- Abbildungsverzeichnis. ISBN 9783579016610
1806Gutes, stabiles Exemplar; altersbedingt Gebrauchs- und Lagerspuren; Ledereinband stark berieben u. lts. beschabt; innen Seiten leicht nachgedunkelt; Vorsatz m. hs. Besitzvermerk. - In Frakturschrift. - (2 TEILE in 1 Band). - Biblia, das ist: Die ganze Heilige Schrift Alten und Neuen Testaments, nach der deutschen Uebersetzung D. Martin Luthers; nebst einer Anleitung zum erbaulichen Bibellesen, auch einem Verzeichniß der biblischen Capitel und Stellen, welche in den Schulen gelesen werden können, und einem Register zu Erklärung der schwersten Worte und Redensarten, welche in der Bibel vorkommen. Mit einer Vorrede D. Johann Georg Rosenmüllers, Superint. zu Leipzig. (Titelblatt zum 1. Teil). - Johann Georg Rosenmüller (* 18. Dezember 1736 in Ummerstadt bei Hildburghausen; † 14. März 1815 in Leipzig) war ein deutscher protestantischer rationalistischer Theologe. Rosenmüller studierte ab 1756 Theologie an der Universität Altdorf. 1767 wurde er Pfarrer in Hildburghausen und 1768 in Heßberg bei Hildburghausen. Er wurde 1772 Diakonus und adjungierter Superintendent in Königsberg (Franken) und 1773 Professor und Pfarrer in Erlangen. 1783 folgte er einer Berufung zum Ordinarius, Pädagogiarchen, Superintendenten und Konsistorialassessor in Gießen. 1785 wurde er dann Ordinarius an der Universität Leipzig und Präsident des Oberkonsistoriums in Leipzig, 1793 außerdem auch Domherr des Hochstifts Meißen und 1806 Prälat. … (wiki) // ... Daß bey den neuern Bemühungen der gelehrten, den ganzen Inhalt der Bibel vernunftmäßig vorzustellen, manchen dreiste und verwerfliche Muthmaßungen mit unterlaufen, ist nicht zu leugnen. Wenn aber neue Erklärungen aus dem Sprachgebrauch und aus zuverlässigen Nachrichten von alten Sitten und Gewohnheiten erwiesen werden können, so sind sie nicht für Bibelverdrehungen zu halten; sie haben vielmehr denNutzen, daß die Ehre der Bibel gerettet, und die Hochachtung gegen dieselbe bey Vernünftigen vermehret wird. Uebrigens erhellet aus dem bisher Gesagten, daß derjenige, der die Bibel in der Absicht lesen will, Belehrungen über die Religion, Ermunterung zum Guten, Trost im Leiden daraus zu schöpfen, eine kluge Auswahl schöpfen muß. ... (Vorrede; Johann Georg Rosenmüller; 1806)
1983Gutes Ex.; Einband stw. geringfügig berieben. - Titelblatt von Mit-Autor Heinz Scheible signiert. - INHALT : Geleitwort ------ Vorwort ------ Zeittafel. Werner Schulz ------ Luther und die Anfänge der Reformation am Oberrhein. Heinz Scheible ------ Humanismus und Reformation am Oberrhein. Dieter Mertens ------ Die Reformation in der Kurpfalz und in den badischen Markgrafschaften. Gustav Adolf Benrath ------ Die Reformation in der Grafschaft Wertheim, bei der Ritterschaft im Kraichgau und im Odenwald. Hermann Ehmer ------ Die Reformation in Vorderösterreich und Konstanz. Hans-Christoph Rublack ------ Sebastian Münster, ein Gelehrtenschicksal zur Reformationszeit am Oberrhein. Irene-Annette Bergs ------ Die Ausstellung. A Martin Luther (1483-1546). Klaus Hafner ------ B Zeitgeschehen der Reformation. Hansmartin Schwarzmaier ------ C Luthers Heidelberger Disputation 1518. Heinz Scheible ------ D Persönlichkeiten der Reformation. Klaus Hafner ------ E Durchführung der Reformation bis 1560. Werner Schulz. // … Mit den Thesen von 1517 hat Luther das Ablaßwesen der damaligen Kirche in Frage gestellt. Die Thesen der Heidelberger Disputation sind radikaler, elementarer. Sie wenden sich nicht nur gegen die Kirche und ihre Frömmigkeit. Sie zielen auf den Menschen, wie er damals und heute noch so gerne sein Selbstverständnis definiert: als einer, der in eigener Kraft das Leben meistert und aus eigener Anstrengung heraus auch fromm sein und glauben will. Luther zeigte, daß Sünde mehr ist als ein reparabler Betriebsunfall. Sünde ist die Grundverkehrtheit des Menschen, die auch seine besten, oft so eindrucksvoll erscheinenden Regungen mit Eigenliebe, mit dem Nicht-von-sich-loskommen-können vergiftet. Manchmal ahnen wir auch heute, wie unsere Welterfahrung vom Grauen beherrscht wird und wie wir bei aller Bemühung immer wieder in die Unerlöstheit zurückfallen. Luther wußte sich in allem, auch im Kleinsten und Geringsten, direkt auf Gott angewiesen. … (Geleitwort Klaus Engelhardt) ISBN 9783887050108