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1817Best.-Nr. 650741817. Tubingae : Typis Reissianis 1817 kl.8° 29 pp. Broschur d.Zt. Erstdruck! Praes.: August Gottfried Ferdinand Emmert "Arzt 1772 in Göttingen geboren habilitirte sich nachdem er i. J. 1800 in Tübingen den Doctorgrad erlangt hatte daselbst als Arzt und Privatdocent; 1805 erhielt er einen Ruf als Professor der Anatomie und Botanik nach Bern 1815 einen solchen als Professor der Anatomie nach Tübingen starb hier aber schon i. J. 1819 und zwar in Folge chronischer Vergiftung durch an sich selbst angestellte toxicologische Versuche. - E. war ein eifriger und ingeniöser Experimentator und zwar sowol auf dem Gebiete der Physiologie und Entwicklungsgeschichte wie namentlich auf dem der Giftlehre; die von ihm an Menschen und Thieren angestellten toxicologischen Experimente nehmen unter den gleichartigen Leistungen jener Zeit eine hervorragende Stelle ein. Von seinen physiologischen Arbeiten sämmtlich in dem Archiv der Physiologie von Reil später von Meckel niedergelegt verdienen vorzugsweise die Untersuchungen "Ueber die Veränderungen welche einige Stoffe in dem Körper sowol hervorbringen als erleiden wenn sie in die Bauchhöhle lebender Thiere gebracht werden" in Meckel Deutsch. Arch. f. d. Physiol. 1820 VI. S. 1 erst nach seinem Tode von Bauer veröffentlicht genannt zu werden; seine erste Arbeit toxicologischen Inhaltes das Resultat zehnjähriger Studien über die physiologische Wirkung verschiedener Gifte an Thieren hat er in der Salzburger med.-chir. Zeitung 1813 Nr. 61. III. S. 162 später derartige Arbeiten in den Tübinger Blättern für Naturwissenschaft 1816 II. S. 88 in Hufeland's Journal der Heilkunde und in Meckel's Deutschem Archiv niedergelegt; außerdem sind zwei unter seiner Leitung bearbeitete Dissertationen toxicologischen Inhaltes von Schabel und Emmer der ebenfalls in Folge von an sich selbst angestellten Vergiftungsversuchen mit Veretrum und Helleborus zu Grunde ging i. J. 1817 in Tübingen erschienen. Ein größeres Werk über Giftlehre welches E. vorbereitete ist unvollendet geblieben. Aug. Gottfr. Ferd. E. ist mehrfach mit Karl Friedrich E. vielleicht einem jüngeren Bruder desselben verwechselt worden der ebenfalls in Göttingen geboren 1805 in Tübingen zum Doctor der Medicin promovirt wurde später Professor der Veterinärkunde in Bern seit 1812 an Schiferli's Stelle Professor der Chirurgie und Geburtshülfe daselbst war und wahrscheinlich 1834 gestorben ist." August Hirsch ADB VI 1877 p.88 Resp.: Joannes Jacobus Burgaetzy Helveto-Sevelensis. unknown
1847Best.-Nr. 358121847. Akad. Wiss. Berlin 1845. - Philologische und historische Abhandlungen - Berlin 1847 4° pp.181-244 Broschur. unknown
1719Best.-Nr. 418171719. Zweite Auflage. - Halae Magdeb. Literis Christiani Henckelii 1719 Kl.4° 16 6 pp. orig. Broschur. Klassiker der Medizin Begründungsschrift der Psychosomatik! Die hier vorliegende zweite Auflage der "Disputatio de passionibus animi" "Über den mannigfaltigen Einfluß von Gemütsbewegungen auf den menschlichen Körper" zeigt daß es Stahl schon zum Beginn seines Wirkens in Halle seit 1694 also um das Problem der psychophysischen Wechselwirkung gegangen ist. Er hat seine Bedeutung seine Auswirkung in der Praxis beobachtet. Man findet hier die Grundlagen der medizinischen Psychologie. Es werden Beispiele für den Einfluß seelischer Erregungen auf den menschlichen Organismus angeführt. In der Einleitung wird hervor gehoben: "So leiten sich von den Leidenschaften des Gemütes in ihrer vielfältigen Bestimmung Leitung oder Änderungen der Bewegungen des menschlichen Körpers auch viele Krankheitsanzeichen her." Die Mehrschichtigkeit seelischer Alterationsstufen das Unverlierbare besonders tiefe Eindrücke wird in der Vorahnung späterer Erkenntnisse Freud ausgesprochen: Zugegeben sei "daß der im Erbgang geprägte Prototyp der Leidenschaften und Neigungen des Gemüthes in gewohnheitsmäßiger Festigung nicht ganz umgekehrt werden kann" so vermag doch "die domminierendende Leidenschaft durch eine ihr entgegengesetzte Gewohnheit an die zweite oder gar dritte Stelle verdrängt werden wo sie zwar noch innerhalb der Ordnungen steht gleichwohl ihre Rangstufe wechselt." Es liegt dem in nuce die Idee von der Verdrängung zugrunde. Es wird schließlich empfohlen die psychologischen Beobachtungen bei der Behandlung der Patienten nützlich anzuwenden und zu verwerten indem man den Kranken "viele Ausbrüche des Erschreckens der Furcht des Zornes anhebender Ängstlichkeit durch guten Zuspruch und durch vertrauenserweckende Sicherheit" benimmt. So zieht die Arbeit die Folgerung: "Seelenleiden die von Verletzungen des Körpers herrühren sind oft mit schwerwiegenden und dauernden Folgen verbunden. Doch sie sind zu vertreiben mit der Heilung der Körperschäden." Die Lehre von den symptomatischen Psychosen wird im Ansatz vorweggenommen wenn auch die Terminologie auf einen noch neuen Begriffsterain vortastet. Es sind Gehversuche auf einem noch dunklem Gebiet in der ärztlichen Praxis. Man kann die "Disputatio" als eine frühe Arbeit bezeichnen die sich aus der Sicht des Arztes mit dem Problem psychisch verursachter Störungen von Krankheitsabläufen beschäftigt. Es handelt sich hierbei nicht um Geisteskrankheiten. Es geht vor allem um die körperlichen Einflüsse transitorischer Seelenzustände die man heute in der Lehre von den Neurosen und ihren verschiedenen Erscheinungsformen zusammenfassen würde. Die seit der Antike bekannte Verbindung zwischen Konstitution und Charakter wird auch nach der therapeutischen Seite hin erwogen und berücksichtigt. Es ist der Geist einer naturwissenschaftlichen Betrachtungsweise der sich durch diese Arbeit hindurchzieht. Es zeigt wie vorbeitreffend die Annahme war den STAHL'schen Animismus nur religiös zu interpretieren." "In dem an zweiter Stelle stehenden "Propempticon inaugurale" - es ist eine dem Doktoranden JOHANN JACOB REICH gewidmete Abschiedsrede STAHLS mit angeschlossener Vita REICHS - nimmt STAHL zu dem Thema "De synergeia naturae in medendo" Stellung. Man findet hier alle Merkmale des STAHLschen Systems und erkennt wie sehr der aus der Erfahrung schöpfende Psychologe den Vorrang gehabt hat. So wird eine tiefe Kenntnis des Eigenrhythmus biologischer Abläufe in dem Gedanken ausgesprochen: "Die Natur hat ihr eigenes Zeitmaß und verwendet dieses bei den rhythmischen Vorgängen des Lebens von längerer Zeitdauer so bei der Embryonalentwicklung bei der Geburt Zahnung Pubertät". Die Synergie der Organe unter der Direktion der Lebenskraft enthält im Krankheitsfalle das ärztliche Problem die nützlichen Bewegungen der Naturheilkraft von den eigentlichen Krankheitsbewegungen zu unterscheiden. Der Arzt muß vor allem die Bewegungen erkennen die auf einen nützlichen Zweck abzielen. Theoretische Fragen werden aus dieser Sicht kurzerhand beiseite geschoben und in der für STAHL typischen Art das Leib-Seele-Problem zu einem biologischen Postulat'gemacht : "Es handelt sich nicht um eine Annahme sondern wir beweisen a priori mit der Vernunft daß im Menschen von einer einzigen Seele alle diese Akte und Bewegungen vollzogen werden können. Erfahrung und Vernunft zeigen a posteriori daß diese Zusammenhänge zwischen Leib und Seele in der Tat vorliegen." In diesem Problem sieht STAHL den Inhalt seiner Lebensarbeit: "Darauf werfe ich mich mit ganzer Seele. Dem gilt meine ganze Arbeit. Weder Mühe noch Neid können mich dabei verdrießlich machen. Ich hoffe vielmehr mit dem Problem in würdiger Weise fertig zu werden. Möge die Medizin dann wieder auf ihr rechtes Fundament gestellt sein"!" Diese beiden Texte "vermitteln so ein interessantes Bild der ärztlichen Persönlichkeit STAHLS ihres Temperamentes und ihrer Suche nach den biologischen und psychologischen Gesetzen einer wirksamen Therapie. Er gibt sich mit der Vorstellung einer nur mechanistischen Arzneiwirkung nicht zufrieden. Er nennt die besondere "Chronometrie" biologischer Abläufe das Gesetz der Ganzheit den Begriff des allen Einzelerscheinungen übergeordneten Organismus den Einfluß seelischer Erregungen auf die Vitalbewegungen desselben. Die psychophysische Wechselwirkung wird dem Arzt als praktisch wichtiges Problem gestellt. Jedenfalls hat STAHL bereits im Jahre 1695 alle wesentlichen Gedanken seines medizinischen Systems dargelegt. Die Ansicht er habe erst durch CHRISTIAN WOLF gewichtige Anregungen erhalten ist nicht mehr haltbar. Bereits 12 Jahre vor dem Erscheinen seiner "Theoria medica vera" hat die Forschungsrichtung STAHLS ihr wesentliches Ziel gehabt. Wenn man die Geschichte der medizinischen Psychologie überdenkt so wird man GEORG ERNST STAHL auf Grund der Einsichten in die ärztliche Bedeutung des Psychischen wie schon KORNFELD mit Recht ausgeführt hat an den Anfang einer Erschließung dieses Fachgebietes stellen dürfen. Die Leitsätze am Schluß der "Disputatio" enthalten das historische Fundament dieser neuen erst in unserer Zeit zur Anerkennung gekommenen Wissenschaft." B.J. Gottlieb G.E.Stahl Sudhoffs Klassiker der Medizin pp.18-21 23-47 siehe - A.W.Bauer Der Körper als Marionette Georg Entst Stahl und das wagnis einer psychosomatischen Medizin. Acta historica Leopoldina Nr. 30 2000 pp.81-95 unknown
1901Best.-Nr. 619801901. Dtsch. Chir. Lfg.16. - Stuttgart Verlag von Ferdinand Enke 1901 Gr.8° 60 528 pp. 108 Abbildungen im Text Leinenband d.Zt.; ExLibris "Dr. Werner Block". FREIE GEWEBSVERPFLANZUNGEN - WUNDHEILUNG ERSTE AUSGABE Rudolf Virchow zum 80. Geburtstag gewidmet. Ein Standardwerk zur Wundheilung und den freien Transplantationen. "Zum ersten Male hat 1901 Marchand das damals Erreichte zusammengefaßt mit scharfer Kritik gesondert und durch eigene Forschung sowohl als durch Arbeiten zahlreicher Schüler bereichert und geklärt so daß sein Werk 'Der Prozess der Wundheilung mit Einschluß der Transplantationen' in der Entwicklung der freien Gewebsverpflanzungen Ruhepunkt und Ausgangspunkt zugleich geworden ist." E.Lexer Vorwort zu seinen "Freien Transplantationen". FIRST EDITION. Dedicated to Virchow's 80th birthday this is an authoritative survey of evolution of medical knowledge concerning healing of wound and free transplantations. Without doubt one of the finest and most exciting books since ZEIS with particular emphasis on the development of modern plastic surgery. Of special interest are the 44 pages of literature in which the historical and modern literature of the subject is described. A reference work of inestimable value in the field of plastic and transplantation surgery. Marchand professor of pathology at Giessen Marburg and finally Leipzig is memorable for his work on inflammation and wound healing. See Garrison 699; Dobson 137; Patterson Index of Plastic Surgery 1864-1920 p.361; Hirsch IV 127-128. Vgl. Joseph Nasenplastik p.40ff; The History of Plastic Surgery Grolier Club No. 67 unknown
1960Best.-Nr. 329021960. Röfo Erg. 85. - Stuttgart Georg Thieme 1960 4° 97 Abbildungen in 137 Einzeldarstellungen orig. Leinenband. unknown
1933Best.-Nr. 627891933-1967. Stockholm & Uppsala 1933-1967 8° XII 152; VIII 2 37; IX 1 34; 2 43; XVI 222; XII 32 pp. 6 orig. broschierte Bände; firsches und aufgeschnittenes Exemplar. Erste Auflage! unknown
1816Best.-Nr. 650571816. Tubingae : Typis excudebat Ludov. Fried. Fues 1816 kl.-8° 64 pp. Broschur d.Zt. Erstdruck! August Gottfried Ferdinand Emmert "Arzt 1772 in Göttingen geboren habilitirte sich nachdem er i. J. 1800 in Tübingen den Doctorgrad erlangt hatte daselbst als Arzt und Privatdocent; 1805 erhielt er einen Ruf als Professor der Anatomie und Botanik nach Bern 1815 einen solchen als Professor der Anatomie nach Tübingen starb hier aber schon i. J. 1819 und zwar in Folge chronischer Vergiftung durch an sich selbst angestellte toxicologische Versuche. - E. war ein eifriger und ingeniöser Experimentator und zwar sowol auf dem Gebiete der Physiologie und Entwicklungsgeschichte wie namentlich auf dem der Giftlehre; die von ihm an Menschen und Thieren angestellten toxicologischen Experimente nehmen unter den gleichartigen Leistungen jener Zeit eine hervorragende Stelle ein. Von seinen physiologischen Arbeiten sämmtlich in dem Archiv der Physiologie von Reil später von Meckel niedergelegt verdienen vorzugsweise die Untersuchungen "Ueber die Veränderungen welche einige Stoffe in dem Körper sowol hervorbringen als erleiden wenn sie in die Bauchhöhle lebender Thiere gebracht werden" in Meckel Deutsch. Arch. f. d. Physiol. 1820 VI. S. 1 erst nach seinem Tode von Bauer veröffentlicht genannt zu werden; seine erste Arbeit toxicologischen Inhaltes das Resultat zehnjähriger Studien über die physiologische Wirkung verschiedener Gifte an Thieren hat er in der Salzburger med.-chir. Zeitung 1813 Nr. 61. III. S. 162 später derartige Arbeiten in den Tübinger Blättern für Naturwissenschaft 1816 II. S. 88 in Hufeland's Journal der Heilkunde und in Meckel's Deutschem Archiv niedergelegt; außerdem sind zwei unter seiner Leitung bearbeitete Dissertationen toxicologischen Inhaltes von Schabel und Emmer der ebenfalls in Folge von an sich selbst angestellten Vergiftungsversuchen mit Veretrum und Helleborus zu Grunde ging i. J. 1817 in Tübingen erschienen. Ein größeres Werk über Giftlehre welches E. vorbereitete ist unvollendet geblieben. Aug. Gottfr. Ferd. E. ist mehrfach mit Karl Friedrich E. vielleicht einem jüngeren Bruder desselben verwechselt worden der ebenfalls in Göttingen geboren 1805 in Tübingen zum Doctor der Medicin promovirt wurde später Professor der Veterinärkunde in Bern seit 1812 an Schiferli's Stelle Professor der Chirurgie und Geburtshülfe daselbst war und wahrscheinlich 1834 gestorben ist." August Hirsch ADB VI 1877 p.88 Ioannes Jacobus Steger 1798-1857 Helveto-Lichtensteigensis. unknown
1829Best.-Nr. 651471829. Tubingae : Typis Schoenhardtianis 1826 kl.-8° 29 1 pp. Broschur d.Zt. Erstdruck! Präes.: Leopold Sokrates Riecke ab 1838 von Riecke 1790-1876 Gynäkologe Chirurg und Hochschullehrer. Resp.: Johannes Jacobus Ruthardt Altdorfensis. unknown
1925Best.-Nr. 432511925. Erg. allg. Path. 21. - Hrsg. von O. Lugarsch & R. Sonntag. - München Verlag von J.F. Bergmann 1925 8° VIII 737 pp. Halbleinenband d.Zt. First Edition! Jacob Erdheim "made important studies on the pathology of the pituitary. He gave the name "nanosomia pituitary" Beitr. path. Anat. 1916 62 302-77 to describe the pituitary dwarfism. See also his paper in 'Ergebn. allg. Path. 1296 21 482'." Garrison & Morton No.3902 1916 unknown
1723Best.-Nr. 614871723. Acta Eruditorum 1723/ 4. - Leipzig Grossium & Gleditsch April 1723 4° pp.137-184 1 gefalt. Kupferstichtafel feine Broschur. Erstdruck! Jakob Hermann 1678-1733 Schweizer Mathematiker geh÷rte neben Johann I. Bernoulli Pierre Varignon und Jakob I. Bernoulli zu denjenigen die in der Fr³hphase der Rezeption der Newtonschen Mechanik diese in Form der Leibnizschen Infinitesimalrechnung formulierten Newtonschen Mechanik diese in Form der Leibnizschen Infinitesimalrechnung formulierten. unknown
1665Best.-Nr. 445561665. Basileæ Typis Joh. Jacobi Deckeri Academiæ Typographi 1665 Kl° 12 pp. Pappband. Disputatio Medica Inauguralis De Pica / Quam Sub Praesidio Supremi Numinis . in alma Basileensium Universitate Pro Licentia Summos In Arte Medica Honores & Privilegia Doctoralia rite consequendi Solenni examini exponit Philippus Jacobus Waldschmidt/ Moeno-Francofurtanus. Ad diem Novembris Anno MDCLXV. . Husner: Verzeichnis bas. med. Univ.Schriften Nr.1119 unknown
1855Best.-Nr. 324591855. Wien. med. Wschr. 5/18. - Wien L.W.Seigel 1855 4° Sp.273-288 Broschur. unknown
1840Best.-Nr. 275831840. Wschr. ges. Heilk. 1840/21. - Berlin Verlag von August Hirschwald 23ten Mai 1840 8° pp.329-344 Rückenbroschur. First Edition! "In 1840 Henle presented the first clear description of smoth muscles in the wall of the smallest blood vessels and shortly thereafter Kölliker isolated individual muscle cells for the first time." Alfred P. Fishmann & Dickinson W.Richards: Circulation of the Blood. Men and Ideas 1964 p.409480 Friedrich Gustav Jacob Henle 1809-1885 trat nach Absolvierung der Staatsprüfungen in Berlin 1834 bei seinem mittlerweile hier in das Ordinariat für Anatomie und Physiologie berufenen Lehrers Joh. Müller als Prosektor ein. Infolge seiner Beteiligung an der Burschenschaftsbewegung die ihm auch eine mehr monatliche Haftstrafe an der Berliner Hausvogtei eingetragen hatte verzögerte sich seine Habilitation bis 1837 und danach war er bis 1840 als Docent in Berlin tätig. Darauf folgte er einem Ruf nach Zürich wo er auch noch die Physiologie vertrat und seinen Weltruf begründete. -cf.Pagel Enthält die Vorläufige Mitteilung des "Nachweiss glatter Muskelelemente in der Gefäßwand" die Henle 1841 in seiner "Allgemeinen Anatomie" in erweiterter Form veröffentlichte. - siehe Rothschuh Nr. 517 unknown
1823Best.-Nr. 406731823. Journ. pract. Heilk. 57/3. - Berlin Gedruckt und verlegt bei G. Reimer September 1823 8° 138 3 pp. Broschur. Johann Jacob Günther "zu Cöln am Rhein war am 19. Februar 17.71 zu Neviges bei Elberfeld geboren als Sohn eines Wundarztes war anfänglich Elementarlehrer studirte von 1788 an in Marburg unter den kümmerlichsten Verhältnissen Theologie wurde 1794 Hilfsprediger in Oberkassel entschloss sich aber 1797 zur Medicin überzugehen die er auf der kurcölnischen Universität Bonn und von 1799 an in Marburg studirte wo er 1801 mit der Diss. "Nunnullos aphorismos de aeris in corpus humanum effectu continens nee non de methodo exinde orta species gasium varias in morbis applicandi" Doctor wurde. Derselben folgte sehr bald eine "Darstellung einiger Resultate die aus der Anwendung der pneumatischen Chemie auf die praktische Arzneikunst hervorgehen; u.s.w." Marburg 1801. Nach Oberkassel zurückgekehrt gab er der literarischen Beschäftigung den Vorzug vor der Praxis und seine " Geschichte der Vaccine und ihrer Impfung u.s.w." Cöln 1802 trug viel zur allgemeinen Einführung derselben bei. Einen vortheilhaften Ruf als Militärarzt in russische Dienste zu treten lehnte er ab und schrieb: " Etwas über den Werth des warmen Badens nebst einigen Bemerkungen 'Über das Luftbad u.s.w." Frankfurt a. M. 1804 - "Ueber sogenannte Vorbauungsmittel; als Beitrag zur Ausrottunq diätetischer Vorurtheile" Cöln 1805 - "Kurze Uebersicht und Würdigunq der vorzüglichsten bisher in der Lustseuche versuchten Heilmittel; u.s.w." Frankfurt a. M. 1807. Er war 1805 nassauischer Amtsphysicus in Deutz geworden; indessen auch hier blieben wissenschaftliche Arbeiten in verschiedenen Zeitschriften die ihn selbst mit Goethe in Verbindung brachten und ihm einen Besuch desselben verschafften seine Hauptbeschäftigung und liessen ihn seine drückende finanzielle Lage weniger fühlen. Im Jahre 1808 siedelte er nach Cöln über kehrte aber 1814 nach Deutz zurück wo er während der provisorischen Verwaltung des Herzogthums Berg durch die alliirten Mächte Cantons- später Kreisphysicus bis 1817 war um dann seinen Wohnsitz wieder nach Cöln zu verlegen. Schriften die in diese und die nächste Zeit fallen waren: "Einige Bemerkungen über die jetzt herrschende Fieberform" Cöln 1814 - "Ueber die medicinische Anwendung des Zuckers" Ebenda 1816 - "Architektonischer Grundriss der medicinischen Disciplinen; . Zu Vorlesungen entworfen" Ebenda 1819 - "Revision der Kriterien . zur Entscheidung der Frage . . ob todtgefundene Neugeborene eines natürlichen oder gewaltsamen Todes gestorben seien u.s.w." Ebenda 1820. Im Jahre 1821 wurde er in Cöln Medicinalrath und Mitglied 'des Medicinal-Collegiums der Herzogthümer Jülich Cleve Berg nach dessen Auflösung 1823 auf Wartegeld gesetzt 1825 aber zum Regierungs-Medicinalrath in Trier designirt auf welche Stelle er jedoch gegen Entschädigung Verzicht leistete. Von seinen überaus zahlreichen Arbeiten unter denen sich bis zum Jahre 1830 allein gegen 70 Aufsätze in Zeitschriften und zahlreiche Artikel in dem Berliner Encyclopädischen Wörterbuche der medicinischen Wissenschaften befinden führen wir nur folgende an: "Einige vorläufige Bemerkungen über Cölln und seine Bewohner in medic. physischer Hinsicht u.s.w. Cöln 1824- "Ueber Luftreinigung in Zimmern und Krankensälen" Aachen 1826 - " Versuch einer medic. Topographie von Cöln am Rhein u. s. w. Berlin 1833 - "Natur und Kunst in Heilung der Krankheiten" Frankfurt a. M. 1834 - "Ueber Vorzeichen der Witterung u.s.w." Cöln 1834 "Die Atmosphäre und ihre vorzüglichsten Erscheinungen u.s.w." Frankfurt 1835 - "Ueber nachtheilige Umänderung und Verfälschung des Cyders Branntweins Thees Kaffees u.s.w. " Cöln 1836 - " Ueber Selbstentzündungen u.s.w. " Frankfurt a. M. 1837 - "Kurzgefasste Darstellung einer allgemeinen statistischen Uebersicht über das Verhältniss der Geburten und Sterbefälle zu den Lebenden" Cöln 1847. Lebensmüde mit sich und der Welt zerfallen schied er aus dieser am 13. Juli 1852 nachdem er einer der fruchtbarsten medicinischen Schriftsteller gewesen der sich fast in allen Fächern der Wissenschaft und Kunst nicht ohne Erfolg versucht hatte." G. Hirsch II pp.680-691. Merrem in Med. Zeitung herausgeg. von dem Verein für Heilkunde in Preussen 1852 p.224; Callisen VII p. 486; XXVIII p. 305. - Engelmann p. 207; Supplem. p. 88. unknown
1774Best.-Nr. 400441774. Erlangen bey Wolfgang Walther 1774 8° 1 280 pp. mit kleiner gestochener Vignette feiner Pappband der Zeit; frisches wohlerhaltenes Exemplar. Selten - Erste und einzige Ausgabe! Jakob Friedrich Isenflamm "zu Erlangen war am 21. September 1726 zu Wien geboren studirte von 1744 an in Erlangen erlangte 1749 daselbst die Doctorwürde mit der Diss.: "De congestionum mechanismo" lebte von 1750 bis 1762 in Wien wo er die Vorlesungen Van Swieten's De Haen's u.A. besuchte und nebenbei Praxis trieb verfasste auch 1762 zwei kleinere Schriften "De spiritu in morbis tentamen" und "Versuch von denen Ursachen der gegenwärtigen Berufskrankheiten" machte 1762 eine wissenschaftliche Reise nach Holland und Frankreich und wurde 1763 mit dem Charakter als Hofraht zum 3.ordentlichen Professor der Medicin und Anatomie an der Universität Erlangen berufen welche Professur er 1764 antrat; noch in demselben Jahre zum 2. 1791 zum 1. Professor der Medicin auf. 1778 wurde ihm Seitens der Erlanger philosophischen Facultät die Doctorwürde verliehen. Er starb am 23. Februar 1793. Seine Schriften sind ziemlich zahlreich darunter aber keine grössere Werke. Ausser einer Anzahl von mehr als 4 Dutzend kleiner Abhandlungen Gelegenheitsschriften Dissertationen über die allerverschiedensten Gegenstände hat er 4 Schriften herausgegeben die alle die gleiche Anlage und Tendenz haben und auch analoge Titel führen nämlich: "Versuch einiger praktischer Anmerkungen über die Nerven zur Erläuterungen verschiedener Krankheiten derselben vornehmlich hypochondrischer und hysterischer Zustände" 1774 sowie ähnliche Schriften über die Muskeln 1778 Knochen 1782 Eingeweide 1784. Seine grosse Gewandtheit in fremden Sprachen benutzte er theils für eine neue Ausgabe von Steph. Blancard's "Lexicon medicum" 2 voll. 1776-78 welche eine Erklärung der medicinischen Termini technici giebt theils für die Uebersetzung mehrer botanischer und zoologischer Abhandlungen des Freih. v. Gleichen-Russsworm von J.F.Esper; Schreber in's Französische u.s.w." Gurlt Hirsch III p.348 E.G.Baldinger I St.4. p.94; Fikenscher Univ. Erlangen abt.II p.72; E. Gurlt Allgem. Deutsch. Biogr. XIII p.630 unknown
1699Best.-Nr. 210071699. Ed. secunda. - Genf Chouet & Ritter 1699 Folio 28 124 1072 pp. 2 1233 pp. mit vielen Holzschnitten u. 124 davon 9 doppelseitig u. gefalt ganzseitigen Kupfertafeln Pergamenteinband d.Zt.; etwas gebräunt wie üblich. Second Edition! This edition contains significant additions and revisions to this "extraordinary storehouse of seventeenth century anatomical works" Russell 524 which was first published in 1685. The impressive collection with its striking engraved title and 124 plates based on original sources gathers in a single work the most important discoveries of the seventeenth century the period which laid the foundation for modern anatomy and physiology. ALL THE BST IN SEVENTEENTH CENTURY OF MEDICINE - "Here are Harvey's important embryological work 'De generatione animalium' 1551 as well as his treatise on the circulation of the blood with the four figures and also Malpighi's discovery 1651 of the capillary anastomosis in the lungs which supplied the missing link in Harvey's demonstration; . Olof Rudbeck's work on the lymphatics illustrated with nineteen figures on three folio plates; and the works of Pecquet and Bartholin. Here is given s short list of some of the more important works: Asseli discovery of the lacteal vessels 1617 Thomas Wharton's description of the duct of the submaxillary salivary gland Wharton's duct Zambeccari's proof that the spleen is not essential to life; Borelli's 'De moti animallium' 1680 on the application of mechanics to the motion of the limbs of animals Niels Stensen's papers on the muscular mechanics and his account of the excretory duct of the parotid gland Stensen's duct John Mayow's classic on the physiology of respiration 1674 DuVerney's account of the structure function and diseases of the ear and Schelhammer's account of the physiology of hearing Thomas Willi's on the circle of Willis; Richard lower treatise on the heart 1669 and the first blood transfulsion Francis Glisson's first accurate description of the capsulae of the liver Glisson's capsule Regnier de Graaf's detailed description of the male and female reproductive system including the first account of 'Grafiaan follicle' and his work on pancreatic secretion Malpighi's and Swammerdam's many excellent discoveries whit microscope to name but a few. Jean Jacques Manget 1652-1742 practised in Geneva with great success. In 1699 the Elector of Brandenburg made him his first physician. His literary work in which he was assisted by Daniel Le Clerc 1652-1728 chiefly consisted of collecting and reprinting in large volumes important treatises on medicine anatomy and chemistry. Le Clerc is sometimes called the "Father of the History of Medicine" because he wrote the first large history of medicine. That valuable and still consulted work was first published in 1696. Waller 5663; Haller Bibl. Anatomica I 803-04; Keynes Harvey no.45; Neu 2263; Hahn & Dumaitre 218; Osler 3192; Hahn & Dumaitre 218 describing the Baroque engraved title and reproducing it 226; Parkinson-Lumb 1422 lists complete content unknown
1682Best.-Nr. 445811682. Basileae: Typis Jaobi Bertschi 1682 Kl.4° 26 pp. Pappband. Dissertatio inauguralis medica exhibens generalem scirrhi descriptionem / quam . pro summis in medicina honoribus insignibus ac privilegiis doctoralibus rite impetrandis . examini offert Iacobus Hochreutinerus Sangallo-Helvetius ad diem XXVII. Octobris . Anno M. DC. LXXXII. Husner: Verzeichnis bas. med. Univ.Schriften Nr. 1200 unknown
1831Best.-Nr. 503771831. Lehrb. Chem. 4/2. - Dresden in der Arnold'schen Buchhandlung. 1831 8° 6 pp.707-1080 mit sieben gefalteten Kupfertafeln mit über 200 Figuren Halbldereinband der Zeit; Rücken restauriert; feines Expl.; beigelegt ein Portrait. Erste Deutsche Ausgabe! Chemische Operationen und Geräthschaften Erklärungen chemischer Künstwörter; in alphabetischer Ordnung. Von Abdampfen Alchemie über Gewichte Lampe Messen Thermometer Waage bis Zeichen. Die Kupfer mit 200 Abbildungen chemischer Laborgeräte. Jöns Jakob Berzelius 1779-1848 war ein schwedischer Mediziner und Chemiker. Er gilt als Vater der modernen Chemie. Poggendorff I 172; Ferchl p.42. unknown
1929Best.-Nr. 135581929. Virch. Arch. path. Anat. 273276. - Berlin Verlag von Julius Springer 1929 8° 885 pp. 336 Abbildungen; 826 pp. 248 Abb. 2 Halbleinenbände d.Zt. First Edition! "Classical description of aortic medionecrosis" by Jakob Erdheim 1874-1937. Garrison & Morton No.2857 unknown
1745Best.-Nr. 583711745. Disp. chir. 1/27. - Hrsg. v. Albrecht v. Haller. - Amstelodami Sumptibus Jacobi a Wetstein 1755 4° pp.545-573 Rückenbroschur Zweiter Abdruck "Mydriasin pupillae p. n. dilatationem / praeside Burc. Dav. Mauchart . enucleabit respondens Philippus Jacobus Neuffer Stutgardensis." Mauchart Burchard David 1696-1751 Präses Neuffer Philipp Jacob 1721-1768 unknown
1727Best.-Nr. 186221727. Schaffhausen Ziegler 1727 Kl.4° Frontispieceportrait 28 984 40 Index pp. Titel in rot u. schwarz. mit gest. Vignette 1 anatom. Kupferstichtafel Halbleder im Stil d.Zt.; St.a.Tit.; frisches unbeschnittenes Exemplar. First Edition rare not cut and on extra strong paper! Posthumously published is this monumental work on the internal and external diseases of the head by the famous Swiss anatomist J.L. Wepfer. Preceded by a biographical essay "Memora Wepferiana" written by the eminent physician J.C. Brunner the discoverer of the duodenal glands. Recording nearly 50 years' practice in neurological diseases the volume contains 222 case histories including several dealing with apoplexy the hemorrhagic nature of which had been discovered by Johann Jakob Wepfer 1620-1695. A copious index terminates the volume. "In his treatise Observationes medico-practicae de affectibus capitis internis et externis Medico-practical observations on the internal and external diseases of the head published posthumously by his grandchildren Bemhardin and Georg Michael Wepfer in 1727" "there were six observations about specific ear diseases. One concerned a long-standing cancer which had completely destroyed the auricle two were related to "unpleasant hearing" obauditio a difficult word to translate: it normally means obedience or unpleasant hearing. In medicine it sometimes means impaired hearing but also paracusis or head tinnitus and three discussed "ear tinnitus". Wepfer explained in particular that ear tinnitus accompanying diseases of the ear was due to the obstruction of air-flow from the ear by cerumen secretions or occlusion of the "canal which goes to the palate" i.e. Eustachian tube which could be easily demonstrated. If a healthy ear was occluded by a finger or if a drinking cup was held close to it a muffled sound was clearly perceived but individuals suffering from subjective noises did not hear any additional sound. He also observed that subjective noises could occur not only in ear disease but also in head disease such as hemicrania "obtuse head" "rotatory and staggering vertigo" and hysterical convulsions. Wepfer's therapy was as complicated as it was disputable. For example he advocated curing tinnitus by loud noises. This was supposed to remove from the ear the serous fluid causing tinnitus. His description of vertigo as a symptom of various diseases is considered the best source in the medical literature before the 19th century." Albert Mudry The History of Otology 2015 p.220 Hirsch-H. V. 903; Waller 10222; Clarke-O'Malley The human brain. 769ff. McHenry Hist. Neurology 80f unknown
1688Best.-Nr. 640981688. Marburg Knoch u. Ffm. Stock 1688. 12°. 18 Bl. 244 von 245 recte: 344 von 345 S. Ldr. d. Zt. mit Bibl.-Rsch. Etw. berieb. tls wurmspurig. Die seltene erste Ausgabe. VD 17 547:669055 Z. - Pag. springt von S. 199 auf 100. - Anfangs schwach wasserrandig die fehlene S. 245 = 345 in Hs. eingeb. Bibl.-St.a.T. - Nat 19. Johann Jakob Waldschmidt "Arzt geboren am 13. Januar 1644 zu Rudelsheim in der Wetterau studirte an mehreren deutschen Universitäten u. a. auch in Prag Wien und Gießen. Am letztgenannten Orte erlangte er 1667 mit der Inauguralabhandlung "De affectione hypochondriaca" die Doctorwürde. Anfangs prakticirte er in Hanau bis er 1674 einem Ruf als ordentlicher Professor der Medicin nach Marburg folgte wo er zugleich den Lehrstuhl der Physik bekleidete und am 12. August 1687 starb. Waldschmidt war ein gelehrter und philosophisch durchgebildeter Arzt bezw. Anhänger des Cartesius und Chemiatriker nach den Lehren des Sylvius. Außer zahlreichen Dissertationen deren Verzeichniß die in der unten citirten Quelle angegebenen biographischen Werke geben verfaßte Waldschmidt als selbständige Schriften noch: "Institutiones medicinae rationalis" Marburg 1688; Leyden 1691; Frankfurt 1696 1717; "Praxis medcinae rationalis succincte per casus tradita" Frankfurt 1690; Paris 1691. - Eine Gesammtausgabe der Schriften Waldschmidt's erschien unter dem Titel: "Opera medico-practica" Frankfurt 1695 1707; Neapel 1717; Lyon 1736." Julius Pagel ADB XL p.721 "In den Jahren 1677 1679 1684 und 1686 war er Dekan der Medizinischen Fakultät und in den Jahren 1677 1685 und 1686 Rektor der Universität Marburg. Er war eng mit dem Mediziner und Leibarzt des Landgrafen von Hessen-Cassel Johann Doläus befreundet mit dem er gemeinsam über Arzneien forschte. Am 25. Januar 1678 wurde Johann Jakob Waldschmidt unter der Matrikel-Nr. 75 mit dem akademischen Beinamen Priamus als Mitglied in die Leopoldina aufgenommen. Der Mediziner Wilhelm Hulderich Waldschmidt war sein Sohn. " wiki unknown
1860Best.-Nr. 493271860. S.ber. Akad. Wiss. Wien 38/28. - Sitzung vom 15. December 1859. - Wien 1860 8° VI 2 pp.907-1045 10 Tab. orig. Broschur. In der Sitzung der math.-naturw. Classe der kais. Akademie vom 10. Februar 1860 legte ich der Versammlung die Blätter der bolivianischen Coca Enythroxylan Coca L. und zugleich eine weisse Substanz die mir vom Mailänder Apotheker Don Enrique Pizzi in La Paz Bolivien als eine von ihm in den Cocablättern entdeckte und aus derselben dargestellten Pflanzenbase übergeben wurde. . Tschudi unknown
1900Best.-Nr. 405881900. Med. Dtsch. - Berlin-Charlottenburg Adolf Eckstein o.J. ca.1900 295 x 46 cm; beigelegt 1 Bl. Biographie. Geheimer Regierungsrat Dr. Jacob Volhard 1834-1910 Professor der Chemie an der Universität Halle a.S. unknown
1758Best.-Nr. 479211758. Disp. morborum 4/140. - Hrsg. v. Albrecht v. Haller. - Lausanne Marc Michael Bousquet & Socior 1758 4° 2 pp.633-655 Rückenbroschur. Polycarp Gottlieb Schacher 1674-1737 "geb. im Jan. 1674 zu Leipzig widmete sich daselbst dem Studium der Med. und wurde 169S zum Doctor promovirt. Nach einer längeren wissenschaftlichen Reise durch Deutschland Holland England und Frankreich erhielt er 1701 eine a. o. Professur der Anatomie und Chirurgie rückte bis zum J. 1723 in die ord. Professuren der Physiologie der Anatomie und Chirurgie sowie der Pathologie auf wurde 1724 zum Decan der med. Facultät ernannt und starb als solcher 4. März 1737. Die zahlreichen von ihm zum grössten Theile als Gelegenheitsschriften veröffentlichten und mit einer Ausnahme sämmtlich zu Leipzig erschienenen Abhandlungen beziehen sich auf die verschiedensten Gegenstände aus dem Gebiete der inneren Medicin der Geburtshilfe zum Theil auch der Chirurgie. Vorzüglich sind dieselben der Anatomie gewidmet welcher Schacher den höchsten Werth beilegte wie schon aus seiner Abhandlung "De anatomia praestantissimo totius medicinae fundamento" 1705 hervorgeht. Ein vollständiges Verzeichniss derselben bat ROSENMUELLER gegeben; sie sind jedoch nur von historischer Bedeutung. Erwähnt sei dass Schacher in seiner Abhandlung "De cataracta" Leipzig 1705 nach HALLER H. BOEKHAAYE Methodus studii med. emaculata etc. Amsterdam 1751 pag. 462 zuerst das Ganglion ophthalmicum "ciliare" als Knoten bei TH. WILLIS nur Plexus beschrieben hat." Hirsch-H. V p.48 siehe - Ind. Catal. 1. ser. XII pp. 623-024; ADB XXX p.480; G. Bihlmeyer Entdeckungsgeschichte der Hirnnervenganglien Tübingen Dissert. 1916 p.9. unknown