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1695ref. 419751695. Halae Magdeb. Literis Christiani Henckelii 1695 Kl.4° 16 6 pp. orig. Broschur. Erste Ausgabe zweiter Abdruck! Die hier vorliegenden "Disputatio de passionibus animi" "Über den mannigfaltigen Einfluß von Gemütsbewegungen auf den menschlichen Körper" zeigt daß es Stahl schon zum Beginn seines Wirkens in Halle seit 1694 also um das Problem der psychophysischen Wechselwirkung gegangen ist. Er hat seine Bedeutung seine Auswirkung in der Praxis beobachtet. Man findet hier die Grundlagen der medizinischen Psychologie. Es werden Beispiele für den Einfluß seelischer Erregungen auf den menschlichen Organismus angeführt. In der Einleitung wird hervor gehoben: "So leiten sich von den Leidenschaften des Gemütes in ihrer vielfältigen Bestimmung Leitung oder Änderungen der Bewegungen des menschlichen Körpers auch viele Krankheitsanzeichen her." Die Mehrschichtigkeit seelischer Alterationsstufen das Unverlierbare besonders tiefe Eindrücke wird in der Vorahnung späterer Erkenntnisse Freudausgesprochen: Zugegeben sei "daß der im Erbgang geprägte Prototyp der Leidenschaften und Neigungen des Gemüthes in gewohnheitsmäßiger Festigung nicht ganz umgekehrt werden kann" so vermag doch "die domminierendende Leidenschaft durch eine ihr entgegengesetzte Gewohnheit an die zweite oder gar dritte Stelle verdrängt werden wo sie zwar noch innerhalb der Ordnungen steht gleichwohl ihre Rangstufe wechselt." Es liegt dem in nuce die Idee von der Verdrängung zugrunde. Es wird schließlich empfohlen die psychologischen Beobachtungen bei der Behandlung der Patienten nützlich anzuwenden und zu verwerten indem man den Kranken "viele Ausbrüche des Erschreckens der Furcht des Zornes anhebender Ängstlichkeit durch guten Zuspruch und durch vertrauenserweckende Sicherheit" benimmt. So zieht die Arbeit die Folgerung: "Seelenleiden die von Verletzungen des Körpers herrühren sind oft mit schwerwiegenden und dauernden Folgen verbunden. Doch sie sind zu vertreiben mit der Heilung der Körperschäden." Die Lehre von den symptomatischen Psychosen wird im Ansatz vorweggenommen wenn auch die Terminologie auf einen noch neuen Begriffsterain vortastet. Es sind Gehversuche auf einem noch dunklem Gebiet in der ärztlichen Praxis. Man kann die "Disputatio" als eine frühe Arbeit bezeichnen die sich aus der Sicht des Arztes mit dem Problem psychisch verursachter Störungen von Krankheitsabläufen beschäftigt. Es handelt sich hierbei nicht um Geisteskrankheiten. Es geht vor allem um die körperlichen Einflüsse transitorischer Seelenzustände die man heute in der Lehre von den Neurosen und ihren verschiedenen Erscheinungsformen zusammenfassen würde. Die seit der Antike beknatte Verbindung zwischen Knostitution und Charakter wird auch nach der therapeutischen Seite hin erwogen und berücksichtigt. Es ist der Geist einer naturwissenschaftlichen Betrachtungsweise der sich durch diese Arbeit hindurchzieht. Es zeigt wie vorbeitreffend die Annahme war den STAHL'schen Animismus nur religiös zu interpretieren." "In dem an zweiter Stelle stehenden "Propempticon inaugurale" - es ist eine dem Doktoranden JOHANN JACOB REICH gewidmete Abschiedsrede STAHLS mit angeschlossener Vita REICHS - nimmt STAHL zu dem Thema "De synergeia naturae in medendo" Stellung. Man findet hier alle Merkmale des STAHLschen Systems und erkennt wie sehr der aus der Erfahrung schöpfende Psychologe den Vorrang gehabt hat. So wird eine tiefe Kenntnis des Eigenrhythmus biologischer Abläufe in dem Gedanken ausgesprochen: "Die Natur hat ihr eigenes Zeitmaß und verwendet dieses bei den rhythmischen Vorgängen des Lebens von längerer Zeitdauer so bei der Embryonalentwicklung bei der Geburt Zahnung Pubertät". Die Synergie der Organe unter der Direktion der Lebenskraft enthält im Krankheitsfalle das ärztliche Problem die nützlichen Bewegungen der Naturheilkraft von den eigentlichen Krankheitsbewegungen zu unterscheiden. Der Arzt muß vor allem die Bewegungen erkennen die auf einen nützlichen Zweck abzielen. Theoretische Fragen werden aus dieser Sicht kurzerhand beiseite geschoben und in der für STAHL typischen Art das Leib-Seele-Problem zu einem biologischen Postulat'gemacht : "Es handelt sich nicht um eine Annahme sondern wir beweisen a priori mit der Vernunft daß im Menschen von einer einzigen Seele alle diese Akte und Bewegungen vollzogen werden können. Erfahrung und Vernunft zeigen a posteriori daß diese Zusammenhänge zwischen Leib und Seele in der Tat vorliegen." In diesem Problem sieht STAHL den Inhalt seiner Lebensarbeit: "Darauf werfe ich mich mit ganzer Seele. Dem gilt meine ganze Arbeit. Weder Mühe noch Neid können mich dabei verdrießlich machen. Ich hoffe vielmehr mit dem Problem in würdiger Weise fertig zu werden. Möge die Medizin dann wieder auf ihr rechtes Fundament gestellt sein"!" Diese beiden Texte "vermitteln so ein interessantes Bild der ärztlichen Persönlichkeit STAHLS ihres Temperamentes und ihrer Suche nach den biologischen und psychologischen Gesetzen einer wirksamen Therapie. Er gibt sich mit der Vorstellung einer nur mechanistischen Arzneiwirkung nicht zufrieden. Er nennt die besondere "Chronometrie" biologischer Abläufe das Gesetz der Ganzheit den Begriff des allen Einzelerscheinungen übergeordneten Organismus den Einfluß seelischer Erregungen auf die Vitalbewegungen desselben. Die psychophysische Wechselwirkung wird dem Arzt als praktisch wichtiges Problem gestellt. Jedenfalls hat STAHL bereits im Jahre 1695 alle wesentlichen Gedanken seines medizinischen Systems dargelegt. Die Ansicht er habe erst durch CHRISTIAN WOLF gewichtige Anregungen erhalten ist nicht mehr haltbar. Bereits 12 Jahre vor dem Erscheinen seiner "Theoria medica vera" hat die Forschungsrichtung STAHLS ihr wesentliches Ziel gehabt. Wenn man die Geschichte der medizinischen Psychologie überdenkt so wird man GEORG ERNST STAHL auf Grund der Einsichten in die ärztliche Bedeutung des Psychischen wie schon KORNFELD mit Recht ausgeführt hat an den Anfang einer Erschließung dieses Fachgebietes stellen dürfen. Die Leitsätze am Schluß der "Disputatio" enthalten das historische Fundament dieser neuen erst in unserer Zeit zur Anerkennung gekommenen Wissenschaft." B.J. Gottlieb G.E.Stahl Sudhoffs Klassiker der Medizin pp.18-21 23-47 unknown
1719ref. 418171719. Zweite Auflage. - Halae Magdeb. Literis Christiani Henckelii 1719 Kl.4° 16 6 pp. orig. Broschur. Klassiker der Medizin Begründungsschrift der Psychosomatik! Die hier vorliegende zweite Auflage der "Disputatio de passionibus animi" "Über den mannigfaltigen Einfluß von Gemütsbewegungen auf den menschlichen Körper" zeigt daß es Stahl schon zum Beginn seines Wirkens in Halle seit 1694 also um das Problem der psychophysischen Wechselwirkung gegangen ist. Er hat seine Bedeutung seine Auswirkung in der Praxis beobachtet. Man findet hier die Grundlagen der medizinischen Psychologie. Es werden Beispiele für den Einfluß seelischer Erregungen auf den menschlichen Organismus angeführt. In der Einleitung wird hervor gehoben: "So leiten sich von den Leidenschaften des Gemütes in ihrer vielfältigen Bestimmung Leitung oder Änderungen der Bewegungen des menschlichen Körpers auch viele Krankheitsanzeichen her." Die Mehrschichtigkeit seelischer Alterationsstufen das Unverlierbare besonders tiefe Eindrücke wird in der Vorahnung späterer Erkenntnisse Freud ausgesprochen: Zugegeben sei "daß der im Erbgang geprägte Prototyp der Leidenschaften und Neigungen des Gemüthes in gewohnheitsmäßiger Festigung nicht ganz umgekehrt werden kann" so vermag doch "die domminierendende Leidenschaft durch eine ihr entgegengesetzte Gewohnheit an die zweite oder gar dritte Stelle verdrängt werden wo sie zwar noch innerhalb der Ordnungen steht gleichwohl ihre Rangstufe wechselt." Es liegt dem in nuce die Idee von der Verdrängung zugrunde. Es wird schließlich empfohlen die psychologischen Beobachtungen bei der Behandlung der Patienten nützlich anzuwenden und zu verwerten indem man den Kranken "viele Ausbrüche des Erschreckens der Furcht des Zornes anhebender Ängstlichkeit durch guten Zuspruch und durch vertrauenserweckende Sicherheit" benimmt. So zieht die Arbeit die Folgerung: "Seelenleiden die von Verletzungen des Körpers herrühren sind oft mit schwerwiegenden und dauernden Folgen verbunden. Doch sie sind zu vertreiben mit der Heilung der Körperschäden." Die Lehre von den symptomatischen Psychosen wird im Ansatz vorweggenommen wenn auch die Terminologie auf einen noch neuen Begriffsterain vortastet. Es sind Gehversuche auf einem noch dunklem Gebiet in der ärztlichen Praxis. Man kann die "Disputatio" als eine frühe Arbeit bezeichnen die sich aus der Sicht des Arztes mit dem Problem psychisch verursachter Störungen von Krankheitsabläufen beschäftigt. Es handelt sich hierbei nicht um Geisteskrankheiten. Es geht vor allem um die körperlichen Einflüsse transitorischer Seelenzustände die man heute in der Lehre von den Neurosen und ihren verschiedenen Erscheinungsformen zusammenfassen würde. Die seit der Antike bekannte Verbindung zwischen Konstitution und Charakter wird auch nach der therapeutischen Seite hin erwogen und berücksichtigt. Es ist der Geist einer naturwissenschaftlichen Betrachtungsweise der sich durch diese Arbeit hindurchzieht. Es zeigt wie vorbeitreffend die Annahme war den STAHL'schen Animismus nur religiös zu interpretieren." "In dem an zweiter Stelle stehenden "Propempticon inaugurale" - es ist eine dem Doktoranden JOHANN JACOB REICH gewidmete Abschiedsrede STAHLS mit angeschlossener Vita REICHS - nimmt STAHL zu dem Thema "De synergeia naturae in medendo" Stellung. Man findet hier alle Merkmale des STAHLschen Systems und erkennt wie sehr der aus der Erfahrung schöpfende Psychologe den Vorrang gehabt hat. So wird eine tiefe Kenntnis des Eigenrhythmus biologischer Abläufe in dem Gedanken ausgesprochen: "Die Natur hat ihr eigenes Zeitmaß und verwendet dieses bei den rhythmischen Vorgängen des Lebens von längerer Zeitdauer so bei der Embryonalentwicklung bei der Geburt Zahnung Pubertät". Die Synergie der Organe unter der Direktion der Lebenskraft enthält im Krankheitsfalle das ärztliche Problem die nützlichen Bewegungen der Naturheilkraft von den eigentlichen Krankheitsbewegungen zu unterscheiden. Der Arzt muß vor allem die Bewegungen erkennen die auf einen nützlichen Zweck abzielen. Theoretische Fragen werden aus dieser Sicht kurzerhand beiseite geschoben und in der für STAHL typischen Art das Leib-Seele-Problem zu einem biologischen Postulat'gemacht : "Es handelt sich nicht um eine Annahme sondern wir beweisen a priori mit der Vernunft daß im Menschen von einer einzigen Seele alle diese Akte und Bewegungen vollzogen werden können. Erfahrung und Vernunft zeigen a posteriori daß diese Zusammenhänge zwischen Leib und Seele in der Tat vorliegen." In diesem Problem sieht STAHL den Inhalt seiner Lebensarbeit: "Darauf werfe ich mich mit ganzer Seele. Dem gilt meine ganze Arbeit. Weder Mühe noch Neid können mich dabei verdrießlich machen. Ich hoffe vielmehr mit dem Problem in würdiger Weise fertig zu werden. Möge die Medizin dann wieder auf ihr rechtes Fundament gestellt sein"!" Diese beiden Texte "vermitteln so ein interessantes Bild der ärztlichen Persönlichkeit STAHLS ihres Temperamentes und ihrer Suche nach den biologischen und psychologischen Gesetzen einer wirksamen Therapie. Er gibt sich mit der Vorstellung einer nur mechanistischen Arzneiwirkung nicht zufrieden. Er nennt die besondere "Chronometrie" biologischer Abläufe das Gesetz der Ganzheit den Begriff des allen Einzelerscheinungen übergeordneten Organismus den Einfluß seelischer Erregungen auf die Vitalbewegungen desselben. Die psychophysische Wechselwirkung wird dem Arzt als praktisch wichtiges Problem gestellt. Jedenfalls hat STAHL bereits im Jahre 1695 alle wesentlichen Gedanken seines medizinischen Systems dargelegt. Die Ansicht er habe erst durch CHRISTIAN WOLF gewichtige Anregungen erhalten ist nicht mehr haltbar. Bereits 12 Jahre vor dem Erscheinen seiner "Theoria medica vera" hat die Forschungsrichtung STAHLS ihr wesentliches Ziel gehabt. Wenn man die Geschichte der medizinischen Psychologie überdenkt so wird man GEORG ERNST STAHL auf Grund der Einsichten in die ärztliche Bedeutung des Psychischen wie schon KORNFELD mit Recht ausgeführt hat an den Anfang einer Erschließung dieses Fachgebietes stellen dürfen. Die Leitsätze am Schluß der "Disputatio" enthalten das historische Fundament dieser neuen erst in unserer Zeit zur Anerkennung gekommenen Wissenschaft." B.J. Gottlieb G.E.Stahl Sudhoffs Klassiker der Medizin pp.18-21 23-47 siehe - A.W.Bauer Der Körper als Marionette Georg Entst Stahl und das wagnis einer psychosomatischen Medizin. Acta historica Leopoldina Nr. 30 2000 pp.81-95 unknown
1695ref. 621831695. Halae : Typis Christophori Salfeldi 1695 Kl.4° 16 6 pp. marmor. Broschur; feines Expl. Sehr Selten - Erste Ausgabe! Die hier vorliegenden "Disputatio de passionibus animi" "Über den mannigfaltigen Einfluß von Gemütsbewegungen auf den menschlichen Körper" zeigt daß es Stahl schon zum Beginn seines Wirkens in Halle seit 1694 also um das Problem der psychophysischen Wechselwirkung gegangen ist. Er hat seine Bedeutung seine Auswirkung in der Praxis beobachtet. Man findet hier die Grundlagen der medizinischen Psychologie. Es werden Beispiele für den Einfluß seelischer Erregungen auf den menschlichen Organismus angeführt. In der Einleitung wird hervor gehoben: "So leiten sich von den Leidenschaften des Gemütes in ihrer vielfältigen Bestimmung Leitung oder Änderungen der Bewegungen des menschlichen Körpers auch viele Krankheitsanzeichen her." Die Mehrschichtigkeit seelischer Alterationsstufen das Unverlierbare besonders tiefe Eindrücke wird in der Vorahnung späterer Erkenntnisse Freudausgesprochen: Zugegeben sei "daß der im Erbgang geprägte Prototyp der Leidenschaften und Neigungen des Gemüthes in gewohnheitsmäßiger Festigung nicht ganz umgekehrt werden kann" so vermag doch "die domminierendende Leidenschaft durch eine ihr entgegengesetzte Gewohnheit an die zweite oder gar dritte Stelle verdrängt werden wo sie zwar noch innerhalb der Ordnungen steht gleichwohl ihre Rangstufe wechselt." Es liegt dem in nuce die Idee von der Verdrängung zugrunde. Es wird schließlich empfohlen die psychologischen Beobachtungen bei der Behandlung der Patienten nützlich anzuwenden und zu verwerten indem man den Kranken "viele Ausbrüche des Erschreckens der Furcht des Zornes anhebender Ängstlichkeit durch guten Zuspruch und durch vertrauenserweckende Sicherheit" benimmt. So zieht die Arbeit die Folgerung: "Seelenleiden die von Verletzungen des Körpers herrühren sind oft mit schwerwiegenden und dauernden Folgen verbunden. Doch sie sind zu vertreiben mit der Heilung der Körperschäden." Die Lehre von den symptomatischen Psychosen wird im Ansatz vorweggenommen wenn auch die Terminologie auf einen noch neuen Begriffsterain vortastet. Es sind Gehversuche auf einem noch dunklem Gebiet in der ärztlichen Praxis. Man kann die "Disputatio" als eine frühe Arbeit bezeichnen die sich aus der Sicht des Arztes mit dem Problem psychisch verursachter Störungen von Krankheitsabläufen beschäftigt. Es handelt sich hierbei nicht um Geisteskrankheiten. Es geht vor allem um die körperlichen Einflüsse transitorischer Seelenzustände die man heute in der Lehre von den Neurosen und ihren verschiedenen Erscheinungsformen zusammenfassen würde. Die seit der Antike beknatte Verbindung zwischen Knostitution und Charakter wird auch nach der therapeutischen Seite hin erwogen und berücksichtigt. Es ist der Geist einer naturwissenschaftlichen Betrachtungsweise der sich durch diese Arbeit hindurchzieht. Es zeigt wie vorbeitreffend die Annahme war den STAHL'schen Animismus nur religiös zu interpretieren." "In dem an zweiter Stelle stehenden "Propempticon inaugurale" - es ist eine dem Doktoranden JOHANN JACOB REICH gewidmete Abschiedsrede STAHLS mit angeschlossener Vita REICHS - nimmt STAHL zu dem Thema "De synergeia naturae in medendo" Stellung. Man findet hier alle Merkmale des STAHLschen Systems und erkennt wie sehr der aus der Erfahrung schöpfende Psychologe den Vorrang gehabt hat. So wird eine tiefe Kenntnis des Eigenrhythmus biologischer Abläufe in dem Gedanken ausgesprochen: "Die Natur hat ihr eigenes Zeitmaß und verwendet dieses bei den rhythmischen Vorgängen des Lebens von längerer Zeitdauer so bei der Embryonalentwicklung bei der Geburt Zahnung Pubertät". Die Synergie der Organe unter der Direktion der Lebenskraft enthält im Krankheitsfalle das ärztliche Problem die nützlichen Bewegungen der Naturheilkraft von den eigentlichen Krankheitsbewegungen zu unterscheiden. Der Arzt muß vor allem die Bewegungen erkennen die auf einen nützlichen Zweck abzielen. Theoretische Fragen werden aus dieser Sicht kurzerhand beiseite geschoben und in der für STAHL typischen Art das Leib-Seele-Problem zu einem biologischen Postulat'gemacht : "Es handelt sich nicht um eine Annahme sondern wir beweisen a priori mit der Vernunft daß im Menschen von einer einzigen Seele alle diese Akte und Bewegungen vollzogen werden können. Erfahrung und Vernunft zeigen a posteriori daß diese Zusammenhänge zwischen Leib und Seele in der Tat vorliegen." In diesem Problem sieht STAHL den Inhalt seiner Lebensarbeit: "Darauf werfe ich mich mit ganzer Seele. Dem gilt meine ganze Arbeit. Weder Mühe noch Neid können mich dabei verdrießlich machen. Ich hoffe vielmehr mit dem Problem in würdiger Weise fertig zu werden. Möge die Medizin dann wieder auf ihr rechtes Fundament gestellt sein"!" Diese beiden Texte "vermitteln so ein interessantes Bild der ärztlichen Persönlichkeit STAHLS ihres Temperamentes und ihrer Suche nach den biologischen und psychologischen Gesetzen einer wirksamen Therapie. Er gibt sich mit der Vorstellung einer nur mechanistischen Arzneiwirkung nicht zufrieden. Er nennt die besondere "Chronometrie" biologischer Abläufe das Gesetz der Ganzheit den Begriff des allen Einzelerscheinungen übergeordneten Organismus den Einfluß seelischer Erregungen auf die Vitalbewegungen desselben. Die psychophysische Wechselwirkung wird dem Arzt als praktisch wichtiges Problem gestellt. Jedenfalls hat STAHL bereits im Jahre 1695 alle wesentlichen Gedanken seines medizinischen Systems dargelegt. Die Ansicht er habe erst durch CHRISTIAN WOLF gewichtige Anregungen erhalten ist nicht mehr haltbar. Bereits 12 Jahre vor dem Erscheinen seiner "Theoria medica vera" hat die Forschungsrichtung STAHLS ihr wesentliches Ziel gehabt. Wenn man die Geschichte der medizinischen Psychologie überdenkt so wird man GEORG ERNST STAHL auf Grund der Einsichten in die ärztliche Bedeutung des Psychischen wie schon KORNFELD mit Recht ausgeführt hat an den Anfang einer Erschließung dieses Fachgebietes stellen dürfen. Die Leitsätze am Schluß der "Disputatio" enthalten das historische Fundament dieser neuen erst in unserer Zeit zur Anerkennung gekommenen Wissenschaft." B.J. Gottlieb G.E.Stahl Sudhoffs Klassiker der Medizin pp.18-21 23-47 unknown
ref. #[32539]Diss. Amsterdam letteren en wijsbegeerte 10-7-1951 ; 16 307 p. stellingen unknown
ref. 576324o gebonden in geheel leer uit de tijd. Bijgebonden: J.C. Weyerman Den Maagdenburgsche Alchimist of den gewaanden Baron van Syberg ontmaskert. Blijspel. Utrecht v. Paddenburg en Muntendam 1733 50 p. Dit exemplaar van 5 titels komedies en toneelspellen en tevens de Maagdenburgsche alchimist wordt genoemd onder nr. 345 in de Naemrol der Nederduitsche tooneelspellen verzameld door Johan v.d. Marck verkocht door Delfos en Hoogeveen 1774. Met gegraveerde frontispiece door A.V.L.B.: naar Cornelis Troost. Titelblad gedrukt in rood en zwart. Jacob Campo Weyerman 1677-1747 was een van de meest besproken en verafschuwde literaire figuren uit zijn tijd. Hij was briljant en zeer getalenteerd maar moest vaak het land uitvluchten wegens zijn liefdesaffaires. Hij had zo'n scherpe pen dat Het Hof Den Haag in 1739 hem tot levenslang veroordeelde. Rug beschadigd aan de bovenkant. Verder in uitstekende staat. Uniek exemplaar. unknown
1811ref. 652061811. Tubingae : Typis Reis- et Schmidianis 1811 kl.-4° 15 pp. Broschur d.Zt. Erstdruck der Dissertation "Über die wahre Natur der Gletscher und ihren Einfluss auf die Gesundheit der Meere"! Präses.: Wilhelm Gottfried Ploucquet /1744-1814 Arzt ist am 20. December 1744 in Röthenberg Würtemberg geboren. Er hatte in Tübingen Medicin studirt und war daselbst auf Grund einer Dissertation "De vi corporum organisatorum assimilatrici" 1766 promovirt worden. Im Jahre 1782 wurde er zum Prof. ord. der Medicin an der Universität in Tübingen ernannt und in dieser Stellung ist er bis zu seinem am 12. Januar 1814 erfolgten Tode verblieben. Ploucquet ist durch zwei litterarische Arbeiten bekannt durch eine kleine Schrift "Nova pulmonum docimasia" 1782 in erweiterter Form unter dem Titel "Commentarius medicus in processus criminales supra homicidio infanticidio et embryotomia" 1787 erschienen in welcher er die von ihm gelehrte Methode der Lungenprobe zur Constatirung des verbrecherischen Todes von Neugeborenen mitgetheilt und mit derselben einen äußerst wichtigen Beitrag zur forensischen Medicin geliefert hat . Außerdem hat Ploucquet zahlreiche kleinere medicinische Abhandlungen Lehrbücher und andere die verschiedensten Gebiete der Medicin und auch die Thierheilkunde betreffende Schriften veröffentlicht denen eine größere Bedeutung nicht beigelegt werden kann." August Hirsch ADB 26 1888 pp. 320-32 Resp.: Joannes Jacobus Pflüger Creglingensis. unknown
ref. 0666450935.Ghardcover. Good. Access codes and supplements are not guaranteed with used items. May be an ex-library book. hardcover
ref. 1332503993.Gpaperback. Good. Access codes and supplements are not guaranteed with used items. May be an ex-library book. paperback
ref. 1168835259.Ghardcover. Good. Access codes and supplements are not guaranteed with used items. May be an ex-library book. hardcover
1665ref. 445561665. Basileæ Typis Joh. Jacobi Deckeri Academiæ Typographi 1665 Kl° 12 pp. Pappband. Disputatio Medica Inauguralis De Pica / Quam Sub Praesidio Supremi Numinis . in alma Basileensium Universitate Pro Licentia Summos In Arte Medica Honores & Privilegia Doctoralia rite consequendi Solenni examini exponit Philippus Jacobus Waldschmidt/ Moeno-Francofurtanus. Ad diem Novembris Anno MDCLXV. . Husner: Verzeichnis bas. med. Univ.Schriften Nr.1119 unknown
1758ref. 479211758. Disp. morborum 4/140. - Hrsg. v. Albrecht v. Haller. - Lausanne Marc Michael Bousquet & Socior 1758 4° 2 pp.633-655 Rückenbroschur. Polycarp Gottlieb Schacher 1674-1737 "geb. im Jan. 1674 zu Leipzig widmete sich daselbst dem Studium der Med. und wurde 169S zum Doctor promovirt. Nach einer längeren wissenschaftlichen Reise durch Deutschland Holland England und Frankreich erhielt er 1701 eine a. o. Professur der Anatomie und Chirurgie rückte bis zum J. 1723 in die ord. Professuren der Physiologie der Anatomie und Chirurgie sowie der Pathologie auf wurde 1724 zum Decan der med. Facultät ernannt und starb als solcher 4. März 1737. Die zahlreichen von ihm zum grössten Theile als Gelegenheitsschriften veröffentlichten und mit einer Ausnahme sämmtlich zu Leipzig erschienenen Abhandlungen beziehen sich auf die verschiedensten Gegenstände aus dem Gebiete der inneren Medicin der Geburtshilfe zum Theil auch der Chirurgie. Vorzüglich sind dieselben der Anatomie gewidmet welcher Schacher den höchsten Werth beilegte wie schon aus seiner Abhandlung "De anatomia praestantissimo totius medicinae fundamento" 1705 hervorgeht. Ein vollständiges Verzeichniss derselben bat ROSENMUELLER gegeben; sie sind jedoch nur von historischer Bedeutung. Erwähnt sei dass Schacher in seiner Abhandlung "De cataracta" Leipzig 1705 nach HALLER H. BOEKHAAYE Methodus studii med. emaculata etc. Amsterdam 1751 pag. 462 zuerst das Ganglion ophthalmicum "ciliare" als Knoten bei TH. WILLIS nur Plexus beschrieben hat." Hirsch-H. V p.48 siehe - Ind. Catal. 1. ser. XII pp. 623-024; ADB XXX p.480; G. Bihlmeyer Entdeckungsgeschichte der Hirnnervenganglien Tübingen Dissert. 1916 p.9. unknown
1741ref. 667301741. Altdorfii : Typis Ioh. Georgii Meyeri Acad. Typographi 1741 kl.-4° 32 pp. florale Vignette florale Initiale florale Schlussvignette oberer Rand durchgehend mit kleiner Vignette Rückenbroschur. Erstdruck der Medizinischen Inaugural-Dissertation 'Über die Beschaffenheit des Blutes zur Ernährung des menschlichen Körpers'. Titel: "Dissertatio Inavgvralis Medica De Praecipvis Sangvinis Qvalitatibvs Ad Nvtritionem Corporis Hvmani Facientibus / Qvam . In Celeberrima Vniversitate Altorfina Pro Licentia Svmmos In Medicina Honores Et Privilegia Doctoralia . Examini Pvblico Svbiicit D. Ivnii A.O.R. MDCCXXXXI. Wolfgangvs Iacob. Lochnervs Heroldsberg. Noric." Lochner Wolfgang Jakob Verfasser Meyer Johann Georg Drucker Deutsche Gedichte auf den Seiten 30-32 von I.F. Fleischmann Gustav Georg Zeltner Johann Conrad Wittwer 1720-1775 und Wolfgang Friederich Schmidt. unknown
1803ref. 652341803. Tubingae : Litteris Fuesianis 1803 kl.-8° 24 pp. Broschur d.Zt. Erstdruck der Dissertation "Dissertation über die Vorrechte kleinerer klinischer Institute gegenüber größeren"! Präses.: Wilhelm Gottfried Ploucquet /1744-1814 Arzt ist am 20. December 1744 in Röthenberg Würtemberg geboren. Er hatte in Tübingen Medicin studirt und war daselbst auf Grund einer Dissertation "De vi corporum organisatorum assimilatrici" 1766 promovirt worden. Im Jahre 1782 wurde er zum Prof. ord. der Medicin an der Universität in Tübingen ernannt und in dieser Stellung ist er bis zu seinem am 12. Januar 1814 erfolgten Tode verblieben. Ploucquet ist durch zwei litterarische Arbeiten bekannt durch eine kleine Schrift "Nova pulmonum docimasia" 1782 in erweiterter Form unter dem Titel "Commentarius medicus in processus criminales supra homicidio infanticidio et embryotomia" 1787 erschienen in welcher er die von ihm gelehrte Methode der Lungenprobe zur Constatirung des verbrecherischen Todes von Neugeborenen mitgetheilt und mit derselben einen äußerst wichtigen Beitrag zur forensischen Medicin geliefert hat . Außerdem hat Ploucquet zahlreiche kleinere medicinische Abhandlungen Lehrbücher und andere die verschiedensten Gebiete der Medicin und auch die Thierheilkunde betreffende Schriften veröffentlicht denen eine größere Bedeutung nicht beigelegt werden kann." August Hirsch ADB 26 1888 pp. 320-32 Resp.: Joannes Jacobus Straub Gruibingo - Goeppingensis. unknown
1743ref. ZB546030Tubingae: Roebel 1743. square octavo 16 pp light extraction roughness at spine and imprint trimmed off bottom margin of title but no other loss light age staining overall good and now in self wrappers. - If you are reading this this item is actually physically in our stock and ready for shipment once ordered. We are not bookjackers. Buyer is responsible for any additional duties taxes or fees required by recipient's country. Tubingae: Roebel, unknown
2010ref. DADAX1167636260Kessinger Publishing 2010-09-10. paperback. New. 6.00x0.73x9.00. Buy with confidence. Excellent Customer Service & Return policy. Kessinger Publishing paperback
2010ref. DADAX1160408599Kessinger Publishing 2010-02-22. paperback. New. 6.00x0.73x9.00. Buy with confidence. Excellent Customer Service & Return policy. Kessinger Publishing paperback
ref. 1167636260.Gpaperback. Good. Access codes and supplements are not guaranteed with used items. May be an ex-library book. paperback
ref. 1160408599.Gpaperback. Good. Access codes and supplements are not guaranteed with used items. May be an ex-library book. paperback
ref. B9781167636264New. unknown
1837ref. 99621837 paris, Magen, 1837; in-8° broché, couverture jaune pale muette, titre imprimé en noir qur étiquette blanche au dos; (4), 360pp. Manque de papier au 2ème plat ( 1/3), quelques très pales traces de mouillures.
1837ref. 82562Paris Magen 1837 2 vol. relié 2 vol. in-8, demi-veau noir, dos lisse ornés d'incises à frois et de filets dorés, LX + 345 et 357 pp. Edition originale. Manque la page de titre au tome I. Petites traces d'usure aux dos et coins émoussés sinon agréable reliure d'époque.
1837ref. 82562Paris Magen 1837 2 vol. relié 2 vol. in-8, demi-veau noir, dos lisse ornés d'incises à frois et de filets dorés, LX + 345 et 357 pp. Edition originale. Manque la page de titre au tome I. Petites traces d'usure aux dos et coins émoussés sinon agréable reliure d'époque.
1780ref. 38564Oxonii Oxford: printed at the Clarendon Press for J. & J. Fletcher D. Prince & J. Cooke 1780. FIRST EDITION OF THIS EXCERPT OF THE CHRONICON SYRIACUM DEALING WITH RICHARD THE LION-HEART'S DEEDS IN THE HOLY LAND often involving Saladin WRITTEN BY GREGORY BAR HEBRAEUS widely regarded as a highly reliable source. 20 XI pp. Syriac text and Latin translation. BEAUTIFULLY PRINTED AT THE CLARENDON PRESS WITH ELEGANT SYRIAC AND ROMAN TYPES ON EXTREMELY FINE THICK LAID PAPER WITH HUGE MARGINS. Bruns published this text in part as a specimen of his full edition of the Chronicon published in 1789 see Gentleman's Magazine 1781 pp. 131-132. Also 1789 second part pp. 1109-10. 4to. Sewn into plain wraps as issued. A bit of wear and tear to wraps else A PRISTINE COPY ENTIRELY UNCUT BRIGHT AND FINE. EXTREMELY RARE IF NOT UNIQUE IN THIS STATE. printed at the Clarendon Press for J. & J. Fletcher, D. Prince & J. Cooke paperback
ref. 1018185933.Ghardcover. Good. Access codes and supplements are not guaranteed with used items. May be an ex-library book. hardcover