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réf. BN26115Laaber Auflage: 3. bearb. Aufl. Auflage: 3. bearb. Aufl. Hardcover. 24 x 168 x 24 cm. Peter Gülke geb. 1934; Professor an der Universität Basel. Dirigent und Musikschriftsteller. Nach Tätigkeit an den Opernhäusern in Stendal Potsdam Stralsund Dresden und Weimar zuletzt 1985-1996 Generalmusikdirektor in Wuppertal. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Musik der deutschen Klassik und Romantik. 1995 Verleihung des Sigmund-Freud-Preises der Darmstädter Akademie. U.a. sind erschinen: Fluchtpunkt Musik. Reflexionen eines Dirigenten zwischen Ost und West 1994. Triumph der neuen Tonkunst. Mozarts späte Sinfonien und ihr Umfeld 1998. Ein Klassebuch ohne Klassenkampf Neuauflagen sind Wertmesser für ein Buch: Es verkauft sich immer noch. Eine neue Ausstattung verrät den gewandelten Geschmack. Der unveränderte Nachdruck dagegen signalisiert Gültigkeit Nostalgie oder die Verbeugung vor einem verehrungswürdigen Quellentext. Angefügte Kapitel setzen die Geschichte fort. Hinter der Verheißung "Völlig überarbeitete Neuauflage" verbirgt sich oft nur ein Make-up: ergänzte Literaturlisten und Register. Einen ungewöhnlichen Weg ist ein Autor gegangen der im Nachwort zum unveränderten Nachdruck eines immerhin schon ein Vierteljahrhundert alten Buches aus seiner Feder zum kritischen Lesen auffordert: Lektüre mit doppeltem Boden zwischen den Zeilen lugt der Autor biographisch hervor. "Mönche Bürger Minnesänger": Im DDR-Sozialismus in dem der gebürtige Weimarer litt und wegen seines Widerspruchsgeistes von der Stasi verhört wurde konnte der Buchtitel als subversiv gelten - er zielte auf die falschen Klassen. Der Autor lenkt mit einer scheinbar unverdächtigen Spur ab: der Sympathie für die arbeitende Klasse. Zuflucht zur offiziellen Nomenklatur oder deren Verinnerlichung Der Schreiber mahnt "vor einer unsauberen Vermischung soziologischer und ästhetischer Wertungen auf der Hut zu sein und falsche Rückschlüsse von der schmalen sozialen Basis" her zu meiden. Doch manchmal erliegt er beinahe den Verlockungen des rechten Glaubens an die Abhängigkeit des Überbaus von der Basis. Beinahe erliegt unser Autor auch der Versuchung in forscher Schubladentechnik das musikalische Mittelalter im "Gänsemarsch der Epochen" Ernst Bloch abzuhandeln. Ist der selbstgewisse Ton bloß der Bestimmung des Buchs für einen breiteren Interessenkreis geschuldet oder "vulgärmarxistischen Vereinfachungen" Der Autor geht im Nachwort mit sich ins Gericht und folgt den Spuren seines Buches wo solche Vereinfachungen sich trotz aller Gegenwehr niedergeschlagen haben - "in einer von den Tatsachen nicht gedeckten Sicherheit in bezug auf den Verlauf mancher Konfliktlinien und Abgrenzungen". Er fordert seinen Leser dringend auf "mißtrauisch zu sein gegenüber verdächtig griffigen Vereinfachungen". Natürlich zählt unser kritischer Leseunterweiser auch Stichpunkte auf an denen die musikwissenschaftliche Kenntnis den Stand des Buches überholt hat. Sie mögen Fachleute mehr ansprechen als Laien. Und gerade hier sichert der Autor sich und den geneigten Leser doppelt ab: durch die selbstkritische Gewissenhaftigkeit die er allen Fallstricken zum Trotz schon vor fünfundzwanzig Jahren erreichte und die Hilfen die er im Nachwort zur Neuauflage dem Leser gewährt der sich mit dem neueren Forschungsstand auseinandersetzen möchte. Viel aufschlußreicher wäre eine Antwort darauf ob das Buchthema nicht eine Flucht ins politisch fernliegende Mittelalter impliziert weit weg vom real existierenden Sozialismus. Aber da schweigt sich der Autor in seiner persönlichen Vergangenheitsbewältigung aus - das wäre für ihn selbst womöglich allzu gefährliches Terrain. "Es gab also viele Gründe" so das Resümee "derentwegen der Verfasser den Nachdruck nicht lauthals begrüßen konnte." Aber gerade im Verzicht sein Buch "zum neuen Kenntnisstand hin aufzuarbeiten" - was einem neu geschriebenen Buch gleichgekommen wäre - liegt der Gewinn eines kritischen Leselehrgangs: gleichsam mit zwei Augen die in verschiedene Richtungen weisen. Der Verfasser lehrt das Rezipieren zwischen den Zeilen das er unter zwei totalitären Regime einzuüben gezwungen war. Glücklicherweise hat er - der Dirigent und Musikwissenschaftler Peter Gülke - sich die Aufsässigkeit bewahrt mit der er jetzt den Leser unverblümt an die Hand nimmt "Mönche Bürger Minnesänger". Die Musik in der Welt des Mittelalters. 3. Auflage. Laaber Verlag Laaber 1998. 332 S. Abb. geb. ursprünglich 78- DM. Kunst ist ihm nach wie vor eine moralische Anstalt Gewissenhaftigkeit sich selbst der Forschung und der klingenden Musik gegenüber eingeschlossen. Zusatzinfo zahlr. Abb. Notenbeisp. Sprache deutsch Einbandart gebunden Kunst Musik Theater Musik Musikgeschichte Musiker Musikwissenschaften Musik Musikhistoriker Kirchenmusik Minnesänger Mittelalter Mittelalterliche Geistesgeschichte Kulturgeschichte Musikgeschichte ISBN-10 3-89007-395-6 3890073956 ISBN-13 978-3-89007-395-8 9783890073958 Peter Gülke geb. 1934; Professor an der Universität Basel. Dirigent und Musikschriftsteller. Nach Tätigkeit an den Opernhäusern in Stendal Potsdam Stralsund Dresden und Weimar zuletzt 1985-1996 Generalmusikdirektor in Wuppertal. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Musik der deutschen Klassik und Romantik. 1995 Verleihung des Sigmund-Freud-Preises der Darmstädter Akademie. U.a. sind erschinen: Fluchtpunkt Musik. Reflexionen eines Dirigenten zwischen Ost und West 1994. Triumph der neuen Tonkunst. Mozarts späte Sinfonien und ihr Umfeld 1998. Ein Klassebuch ohne Klassenkampf Neuauflagen sind Wertmesser für ein Buch: Es verkauft sich immer noch. Eine neue Ausstattung verrät den gewandelten Geschmack. Der unveränderte Nachdruck dagegen signalisiert Gültigkeit Nostalgie oder die Verbeugung vor einem verehrungswürdigen Quellentext. Angefügte Kapitel setzen die Geschichte fort. Hinter der Verheißung "Völlig überarbeitete Neuauflage" verbirgt sich oft nur ein Make-up: ergänzte Literaturlisten und Register. Einen ungewöhnlichen Weg ist ein Autor gegangen der im Nachwort zum unveränderten Nachdruck eines immerhin schon ein Vierteljahrhundert alten Buches aus seiner Feder zum kritischen Lesen auffordert: Lektüre mit doppeltem Boden zwischen den Zeilen lugt der Autor biographisch hervor. "Mönche Bürger Minnesänger": Im DDR-Sozialismus in dem der gebürtige Weimarer litt und wegen seines Widerspruchsgeistes von der Stasi verhört wurde konnte der Buchtitel als subversiv gelten - er zielte auf die falschen Klassen. Der Autor lenkt mit einer scheinbar unverdächtigen Spur ab: der Sympathie für die arbeitende Klasse. Zuflucht zur offiziellen Nomenklatur oder deren Verinnerlichung Der Schreiber mahnt "vor einer unsauberen Vermischung soziologischer und ästhetischer Wertungen auf der Hut zu sein und falsche Rückschlüsse von der schmalen sozialen Basis" her zu meiden. Doch manchmal erliegt er beinahe den Verlockungen des rechten Glaubens an die Abhängigkeit des Überbaus von der Basis. Beinahe erliegt unser Autor auch der Versuchung in forscher Schubladentechnik das musikalische Mittelalter im "Gänsemarsch der Epochen" Ernst Bloch abzuhandeln. Ist der selbstgewisse Ton bloß der Bestimmung des Buchs für einen breiteren Interessenkreis geschuldet oder "vulgärmarxistischen Vereinfachungen" Der Autor geht im Nachwort mit sich ins Gericht und folgt den Spuren seines Buches wo solche Vereinfachungen sich trotz aller Gegenwehr niedergeschlagen haben - "in einer von den Tatsachen nicht gedeckten Sicherheit in bezug auf den Verlauf mancher Konfliktlinien und Abgrenzungen". Er fordert seinen Leser dringend auf "mißtrauisch zu sein gegenüber verdächtig griffigen Vereinfachungen". Natürlich zählt unser kritischer Leseunterweiser auch Stichpunkte auf an denen die musikwissenschaftliche Kenntnis den Stand des Buches überholt hat. Sie mögen Fachleute mehr ansprechen als Laien. Und gerade hier sichert der Autor sich und den geneigten Leser doppelt ab: durch die selbstkritische Gewissenhaftigkeit die er allen Fallstricken zum Trotz schon vor fünfundzwanzig Jahren erreichte und die Hilfen die er im Nachwort zur Neuauflage dem Leser gewährt der sich mit dem neueren Forschungsstand auseinandersetzen möchte. Viel aufschlußreicher wäre eine Antwort darauf ob das Buchthema nicht eine Flucht ins politisch fernliegende Mittelalter impliziert weit weg vom real existierenden Sozialismus. Aber da schweigt sich der Autor in seiner persönlichen Vergangenheitsbewältigung aus - das wäre für ihn selbst womöglich allzu gefährliches Terrain. "Es gab also viele Gründe" so das Resümee "derentwegen der Verfasser den Nachdruck nicht lauthals begrüßen konnte." Aber gerade im Verzicht sein Buch "zum neuen Kenntnisstand hin aufzuarbeiten" - was einem neu geschriebenen Buch gleichgekommen wäre - liegt der Gewinn eines kritischen Leselehrgangs: gleichsam mit zwei Augen die in verschiedene Richtungen weisen. Der Verfasser lehrt das Rezipieren zwischen den Zeilen das er unter zwei totalitären Regime einzuüben gezwungen war. Glücklicherweise hat er - der Dirigent und Musikwissenschaftler Peter Gülke - sich die Aufsässigkeit bewahrt mit der er jetzt den Leser unverblümt an die Hand nimmt "Mönche Bürger Minnesänger". Die Musik in der Welt des Mittelalters. 3. Auflage. Laaber Verlag Laaber 1998. 332 S. Abb. geb. ursprünglich 78- DM. Kunst ist ihm nach wie vor eine moralische Anstalt Gewissenhaftigkeit sich selbst der Forschung und der klingenden Musik gegenüber eingeschlossen. Zusatzinfo zahlr. Abb. Notenbeisp. Sprache deutsch Einbandart gebunden Kunst Musik Theater Musik Musikgeschichte Musiker Musikwissenschaften Musik Musikhistoriker Kirchenmusik Minnesänger Mittelalter Mittelalterliche Geistesgeschichte Kulturgeschichte Musikgeschichte ISBN-10 3-89007-395-6 3890073956 ISBN-13 978-3-89007-395-8 9783890073958 Laaber hardcover
réf. 9692Bâle, 1986 88 p., 62 planches hors texte, broché. 20,5 x 29
réf. 134002aaf1823, Blattgr. 69x51.5 xm, Orignal Lithographie. Blick auf das Seitenschiff und die Fassade des Baseler Münsters. Vorplatz mit geschäftigem Treiben. 1 Blatt. Kleiner Randriss im Mittelflaz,
1910réf. 24622Basel, Verlag Samuel Fischer., o.J. (ca.1910). Lithographie von J.E.Wolfgsberger, Zürich. Hochformat
1903réf. 216424Lyon: Geneve et Bale 1903. First Edition. Paperback. Good paperback copy; edges somewhat slightly dust-dulled and nicked. Light tanning to margins. Remains particularly well-preserved overall. Copy has unopened and unread pages. ; 8vo 8"" - 9"" tall; 480 pages; Physical desc.: 480 p. 18 cm. Subject: Philosophy. Language: Russian. Lyon: Geneve et Bale paperback
réf. 128050aafCanzley Basel den 14 Hornung 1789, in-8vo, 1 Blatt.
réf. 52192aafBasel, Joh. Rudolph Pistorius, 1751, kl. in-8vo, 158 S., verziert mit einigen Holzschnitt-Vignetten und Initialen, vereinzelt leicht stockfl. oder gebräunt meist am Rand, leichter Wasserfleck am Rand des Vorsatzes und Titelbl., 2 kl. Randabrisse ohne Textverlust, marmorierter Pappband, fleckig, berieben, beschabt und bestossen.
1989réf. 141513Freiburg, Basel, Wien: Herder 1989. Seiten 172-206. 8° (17,5-22,5 cm). Orig.-Broschur. [Softcover / Paperback].
1990réf. 587841990 Editions Wiese SA Bâle - Art , 1990, 1 volume in-4 pleine toile + jaquette illustrée de 203 pages . Illustrations en noir et blanc et couleurs
1995réf. 3108239Tübingen & Basel: Francke 1995. XV, 511 Seiten. Gr. 8° (23 x 16 cm). Orig.-Pappband. [Hardcover / fest gebunden].
réf. 27709Vienne, Niederösterreichisches Landesmuseum/Bruxelles, Editions de la Connaissance S. A., 1961. 20 x 20, 106 pp., plusieurs illustrations, broché, bon état.
réf. 48805Vienne, Niederösterreichisches Landesmuseum/Bruxelles, Editions de la Connaissance S. A., 1961. 20 x 20, 106 pp., plusieurs illustrations, broché, bon état.
réf. 63220Vienne, Niederösterreichisches Landesmuseum/Bruxelles, Editions de la Connaissance S. A., 1961. 20 x 20, 106 pp., plusieurs illustrations, broché, état moyen (reliure fragile : mors fendus).
194140 pages. Features: Ad for yellow 1941 Pontiac Fleetleader inside front cover; News digest discusses the illusions of a year ago; Poem "Land of Wish-It-Were", by James Byrne; Interesting photo-illustrated article on the people of the far reaches of the Commonwealth who are contributing to the British war effort; Never Goodby (short story); Mr. Barbury's Hands (short story); Victim of Circumstance (short story); Doves of War - wonderful photo-illustrated article on how homing pigeons are used as emergency messengers at home and abroad; Sixty Days to Live (short story, part 3 of 6); Movie news and photos; Half-page Department of Trade and Commerce ad says "There is no sign of a single German ship delivering a single bale of goods anywhere across the Seven Seas"; How Good-Looking Are You?; Do You Want to be Popular?; Oddments in Cookery; World Sayings; Mussolini's Revealing Speech; Heinz Ketchup ad on back cover; and more. Unmarked with moderate wear. Binding sound. A quality copy of this excellent wartime issue. Book
2003réf. 2137449Freiburg im Breisgau, Basel und Wien: Herder 2003. 157 Seiten. 8° (17,5-22,5 cm) Orig.-Broschur. [Softcover / Paperback].
2003réf. 163304Freiburg im Breisgau, Basel & Wien: Herder 2003. 157 Seiten. 8° (17,5-22,5 cm). Orig.-Broschur. [Softcover / Paperback].
1817réf. 137359Basel, Flick, (1817). (ca. 17,5 : 11,8 cm). Doppelblatt (4 S.).
2017réf. x-3796537065Schwabe Ag 2017. Paperback. New. bilingual edition. 120 pages. French language. 11.73x8.27x0.39 inches. Schwabe Ag paperback
réf. 30007039-nnew. unknown
réf. 30007039like new. unknown
2008réf. 163374Freiburg, Br., Basel & Wien: Herder 2008. 303 Seiten. 8° (17,5-22,5 cm). Orig.-Broschur. [Softcover / Paperback].
2022réf. SKU1748608Elsevier 2022-05-20. hardcover. New. 8x1x11. New Book Ships with Tracking Elsevier hardcover
réf. JUL18-2ND323399568-4664Elsevier 2017-05-08. Hardcover. Good. US Edition Textbook May Have Highlights Notes and/or Underlining BOOK ONLY-NO ACCESS CODE NO CD Ships with Emailed Tracking from USA Elsevier hardcover
réf. 44263949-nnew. unknown
2022réf. 1-0323761747Elsevier Science Health Science 2022. Hardcover. New. 2nd har/psc edition. 1240 pages. 11.25x9.00x2.00 inches. Elsevier Science Health Science hardcover