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‎Braun von Braunthal, Johann Karl Ritter, Schriftsteller (1802-1866).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Schloß Falkenberg bei Oppeln, 7. XI. 1827.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An die Direktion des Hamburger Stadttheaters: "[...] Ihrem gefälligen Anerbieten zufolge, bin ich so frei, Sie um die Übersendung meines Stückes an irgend ein anderes Theater höflichst zu ersuchen. Gewä[h]ren Sie mir demnach die Bitte, das Manuskript lesen zu lassen, und dasselbe, nur im Falle, daß Sie es Ihrer Empfehlung wert halten, auf meine Kosten an eine Ihnen beliebige, bedeutende, Bü[h]ne zu schicken, ausgenommen Wien, Censurrücksichten wegen; Hannover, Berlin, Braunschweig und München, die das Manuscript bereits besitzen; oder im entgegengesetzten [Falle] es mir nach Breslau (Ritterpla[t]z, No. 1) zurückzustellen [...]". - Braun von Braunthal wurde 1837 Herausgeber des "Österreichischen Musenalmanachs", zerstritt sich dann jedoch mit Anastasius Grün und ging nach Dresden, wo er 1845 Archivar des Fürsten Colloredo-Mannsfeld wurde. Seit 1850 wieder in Wien, war er bis 1855 Bibliothekar der Polizeihofstelle und widmete sich dann ausschließlich seinem literarischen Schaffen. Neben Gedichten, Dramen und gesellschaftskritischen Romanen schrieb er u. a. das Textbuch zu Conradin Kreutzers "Nachtlager von Granada" (1844); er gilt als "einer der österreichischen Weggefährten des 'Jungen Deutschland'" (DBE). - Mit kleinem Ausriß durch Siegelbruch.‎

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‎Braun von Braunthal, Johann Karl Rt., Schriftsteller (1802-1866).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 8. VII. 1854.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse. An Johann Baron von Paumann, Bibliothekar im Ministerium des Unterrichts: "Meine Stimmung, verehrter Freund, ist seit mehre[re]n Tagen eine so tief schmerzliche, daß ich Sie bitten muß, die Zusammenkunft noch zu verschieben. Poesie erfordert freien Kopf, ruhiges Gemüth, heitere Stimmung; ein Kunstwerk zu beurtheilen - ist eine geistige Gewissenssache. Übrigens, offen gestanden, wäre es, auch abgesehen von allem andren [m]omentan mir lieber, Ihre dramatische Dichtung selbst zu lesen; denn klar, ganz klar - wird mir ein fremdes Gedicht nur, sobald ich es selbst lese: und Ihnen ist gewiß um mein offenes Urtheil zu thun [...]". - Braun von Braunthal wurde 1837 Herausgeber des "Österreichischen Musenalmanachs", zerstritt sich dann jedoch mit Anastasius Grün und ging nach Dresden, wo er 1845 Archivar des Fürsten Colloredo-Mannsfeld wurde. Seit 1850 wieder in Wien, war er bis 1855 Bibliothekar der Polizeihofstelle und widmete sich dann ausschließlich seinem literarischen Schaffen. Neben Gedichten, Dramen und gesellschaftskritischen Romanen schrieb er u. a. das Textbuch zu Conradin Kreutzers "Nachtlager von Granada" (1844); er gilt als "einer der österreichischen Weggefährten des 'Jungen Deutschland'" (DBE). - Bl. 2 mit kl. Ausschnitt durch Siegelbruch (keine Textberührung).‎

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‎Braun von Fernwald, Carl Rudolf Rt., Mediziner (1822-1891).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Trient, 26. IV. 1855.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An seinen Verleger Braumüller: "Mit dem Inhalt Ihres Briefes vom 10. April l. J. bin ich theilweise einverstanden, indem ich mich mit dem Honorar von 30 fl C.M. per Druckbogen begnüge, und nicht viel über 25 Freiexemplare verlangen werde, aber die Bedingungen für eine wiederholte Auflage kann ich nicht eingehen [...]". - Braun von Fernwald wurde 1856 Professor an der Universität Wien und Leiter der Geburtshilflichen Klinik. Besondere Verdienste um die praktische Geburtshilfe erwarb er sich durch Entwicklung neuer Methoden und Instrumente; er trennte die Gynäkologie als eigenes Fach von der Chirurgie und war maßgeblich an der Einrichtung und am Ausbau der Heil- und Lehrstätte für Gynäkologie und Geburtshilfe beteiligt. 1857 erschien sein "Lehrbuch der Geburtshilfe".‎

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‎Braun, Adolf, Journalist und sozialdemokratischer Politiker (1862-1929).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 12. IV. 1907.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Kondolenzschreiben an die Witwe des sozialdemokratischen Politikers Ignaz Auer, der eben im Alter von 61 Jahren verstorben war: "Wie sehr mich Ihres Nazi Tod erschüttert hat, kann ich Ihnen nicht schildern. Schon als junger Mann habe ich zu ihm aufgesehen und die Überzeugung von seiner Bedeutung als Parteiführer, Politiker und als Mensch ist von Jahr zu Jahr gestiegen [...]". - Im linken Rand gelocht (geringf. Textberührung).‎

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‎Braun, Alexander, Botaniker und Naturphilosoph (1805-1877).‎

‎Eigenh. Notiz mit U. Berlin, 20. II. 1865.‎

‎5 Zeilen. Qu.-8vo. (210 x 98 mm). Notiz zum Übertritt des Herrn Neubauer von der Philosophischen in die Theologische Fakultät: "Hr. Neubauer hat mir heute seinen Austritt aus der philos. Facultät angezeigt um in die theologische überzugehen [...]". - Braun lehrte Botanik am Polytechnikum in Karlsruhe, wurde Professor für Botanik 1846 an der Universität in Freiburg, 1850 in Gießen und schließlich ab 1851 in Berlin. - Zwei kleine Einrisse. Spuren alter Faltung verso.‎

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‎Braun, Christian Renatus, German jurist (1714-1782).‎

‎Autograph quotation signed. Königsberg, 5 Jan. 1737.‎

‎Oblong 8vo. 1 p. "Fide Deo. Dic sape preces. Peccare caveto. Sis humilis. Pacem dilige. Magna fuge. Multa audi. Dic pauca. Secreta taceto [...]". - Christian Braun later served as law professor in Koenigsberg; Immanuel Kant dedicated to him his "Denkvers V" ("Was giebt den Leitstern in der Rechte Dunkelheit, / Ist's Wissen, oder mehr des Herzens Redlichkeit? [...]"). - Slight worming in the lower margin.‎

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‎Braun, Elise, Malerin.‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 19. XII. 1917.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. “Durch Ihre gütige Vermittlung habe ich nun 3 meiner Bilder, u. zw. das Aquarell und die 2 Zeichnungen Fischerstiege und Hof in der Magdalenenstraß[e] für 280 Kr. an die Direktion der städt. Sammlungen verkauft [...]”. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Braun, Emil, Archäologe (1809-1856).‎

‎Eigenh. Lebenslauf mit Namenszug in der Eingangszeile. O. O., [um bzw. nach 1849].‎

‎1 S. Gr.-4to. Für den Brockhaus Verlag bestimmtes Manuskript zu seinem Lebenslauf: "Braun, Aug. Emil, geb. zu Gotha 19 April 1809 erhielt seine Schulbildung auf dem dortigen Gymnasium, welches sich damals eines gewissen Rufes erfreute. Noch vor seinem Abgange auf die Universität wurde ein nach seinem Plane in Gemeinschaft mit einem Freunde ausgefertigtes Lexicon Horatiorum als Index zu Königs Horaz publicirt. In Göttingen begann er i. J. 1829 seine Studien, die vorzugsweise auf Poesie, Kunst und Philosophie gerichtet waren. Er hörte ein ganzes Jahr lang O. Müllers sogenannte realistische Collegia. Da er sich aber überzeugte, daß dieser eminente Gelehrte in der Archäologie der Anschauung und in der Mythologie der philosophischen Begründung entbehrte, so entschloß er sich nach München zu gehn, wo er 2½ J. lang verweilte und Schelling's ganzen Lehrcursus durchmachte. In dem Hauses dieses seines unbegränzt und mit voller Hingebung verehrten Lehrers machte er auch Gerhard's Bekanntschaft und zwar in dem Augenblick, wo er im Begriff war, dies zu verlassen. Dieses Zusammentreffen entschied über seinen ganzen nachmaligen Lebensgang [...]". - Bei dem erwähnten Gerhard handelt es sich um den Archäologen Eduard Gerhard, von dem Braun 1833 als Amanuensis ans Berliner Museum berufen wurde und dem er im Herbst desselben Jahres nach Rom folgte, wo er am Istituto di Correspondenza Archeologica als Unterarchivar und Bibliothekar seine erste Stelle antrat, später Prosekretär und Redakteur von dessen Bulletino wurde, dann redigierender Sekretär und schließlich von 1840 an das Institut im wesentlichen leitete.‎

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‎Braun, Felix, Schriftsteller (1885-1973)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. London, 16. I. 1949, Kl.-4°. 1 Seite.‎

‎An William Matheson, den Begründer der Vereinigung Oltner Bücherfreunde. Braun sendet ihm eine "Ode" für den nächsten Gedichtband: "[...] die, Ihre Approbierung vorausgesetzt, nach der an Amerika einzufügen würe. Wie glücklich wäre ich, wenn diese Gedichte bei Ihnen zum ersten Mal erscheinen dürften! [...]".‎

Bookseller reference : 49695

‎Braun, Felix, Schriftsteller (1885-1973)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Wien, 18. X. 1962, Fol. 1 1/2 Seiten.‎

‎An einen Leser mit Dank für dessen Brief, über den Mißerfolg seines Buches "Herbst des Reiches" und das Erscheinen seiner Selbstbiographie "Das Licht der Welt".‎

Bookseller reference : 46846

‎Braun, Felix, Schriftsteller (1885-1973)‎

‎Eigenh. Widmung mit U.‎

‎o.J. Wien, 8. I. 1958, 8°. 1 Seite.‎

‎"Frau Fritzi Sellner herzlich zugeeignet [...]"‎

Bookseller reference : 41485

‎Braun, Felix, Schriftsteller (1885-1973).‎

‎"Die Lebensmitte". Eigenh. Brief mit U. O. O., 12. X. 1964.‎

‎1 S. 8vo. "Paul S. war längst über die Lebensmitte, | Als er sich - welch ein arger Schreck! - | Wider jedwede kosmische Sitte | Verliebte. (Alles war darüber weg). | Jedoch es stellte sich zum Glück heraus, | Daß die Erkorne im gefärbten Haar | (Sie sah wie eine Spitzmaus darin aus) | Um ein Jahr älter als er selber war". - Geschrieben, wie am unteren Blattrand vermerkt, "im Spital".‎

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‎Braun, Felix, Schriftsteller (1885-1973).‎

‎"Geist und Buchstabe. Un-Roman von RascharKlaus Abwatschbär (n-1te Fortsetzung)". Eigenh. Manuskript. O. O. u. D.‎

‎1 S. 4to. "Als ich heute bei meinem Freund Maxhans eintrat, fand ich ihn gerade damit beschäftigt, sich ein X für ein U vorzumachen. 'Mensch!'[,] rief ich ihm zu, 'bist du denn ganz verrückt geworden?' - 'AH', antwortete er gelassen, 'man sieht, daß du gar keine blasse ID vom Alphabeth [!] hast. G! Ich bitte dich! Und verschon mich mit deinen p. t. Belästigungen! Es gibt keinen Geist am ND! Nur Buchstaben! Nur Lettern! Nur - AuW!'[,] schrie er plötzlich, denn er hatte sich beim heftigen Arbeiten sein linkes O-Bein beschädigt [...]". - Mit kl. Einr. im rechten Rand (keine Textberührung).‎

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‎Braun, Felix, Schriftsteller (1885-1973).‎

‎"Raub der Proserpina. Nach Rembrandt". Eigenh. Gedichtmanuskript. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Unvollständig; es fehlt zumindest ein zweites Bl. Das Vergleichsmanuskript der Wiener Stadt- und Landesbibliothek zählt um ein Bl. mehr (im Format A4). - Incipit: "'Oh sieh -!' - 'Zur Seite spring!'", Explicit: "'Gleichviel! Zum Hügel hin und laß uns schauen!'".‎

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‎Braun, Felix, Schriftsteller (1885-1973).‎

‎2 eigenh. Gedichte mit U. O. O., 16. II. 1955.‎

‎1½ SS. 127:127 mm. "Kirchhof, Begräbnis, Geldsack, Tulpe, Frösche - - Der Geldsack starb und sein Begräbnis | War für die Frösche ein Erlebnis. | Sie hopsten auf dem Kirchhof auf und ab | Und jeder legte eine Tulpe auf das Grab. - - Glashaus, Muff, Affe und Mann - - Im Glashaus war es schrecklich heiß. | Ein Mann, der dring ging, geriet in Schweiß. | Dem großen Affen doch war es so kalt, | Mit den Pfoten im Muff rannt' er in den Wald". - In Bleistift.‎

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‎Braun, Felix, Schriftsteller (1885-1973).‎

‎Das innere Leben. Gedichte. Beiliegend ein eh. Gedicht mit U. Leipzig, Insel, 1926.‎

‎114, (2) SS. Originalleinenband mit Deckelprägung. 8vo. Erste Ausgabe. - Aus dem Nachlaß des Schriftstellers u. Germanisten Johann Gunert (1903-82). Das in Reinschrift verfaßte und signierte Gedicht "Akazienduft" (2 SS. auf 2 Bll. 8vo) mit kl. Abweichungen zur Druckfassung auf den SS. 70f. WG² 35.‎

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‎Braun, Felix, Schriftsteller (1885-1973).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Wien], 2. XI. 1962.‎

‎1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely, bei dem er sich für Geburtstagswünsche bedankt: "So treu!"‎

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‎Braun, Felix, Schriftsteller (1885-1973).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Palermo, 20. IX. 1935.‎

‎1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely: "Herzlichen, besten Dank von Felix Braun".‎

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‎Braun, Felix, Schriftsteller (1885-1973).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Wien, 3. XI. 1967.‎

‎1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely, bei dem er sich für "über Jahrzehnte anhaltende" Grüsse bedankt.‎

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‎Braun, Felix, Schriftsteller (1885-1973).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 19. IV. 1917.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An den Schriftsteller Eugen Guglia, dem er mitteilt, daß das Buch, das dieser wünscht, noch nicht erschienen ist: "[...] leider kann ich Ihnen das Buch nicht senden, ich habe es nämlich selbst noch nicht, es ist noch gar nicht erschienen [...]. Aber ich hoffe, es läßt nicht mehr allzu lange auf sich warten [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Adreßzeile.‎

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‎Braun, Felix, Schriftsteller (1885-1973).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 27. IV. 1917.‎

‎2 SS. 8vo. An den Berufsoffizier und späteren Fabrikanten wie Übersetzer K. L. Ammer (d. i. Karl Klammer, 1879-1959): „Was die Angelegenheit meines Bildnisses betrifft, so wäre ich Herrn Oberst sehr verbunden, wenn jenes nach der Büste von Ambrosi, das im nächsten Heft des ‚Donauland‘ erscheinen soll, auch für den Prospekt verwendet werden könnte. Ich besitze im Augenblick keine gute Photographie von mir, aber [...] ich verhehle nicht daß ich eine Publikation eines photographischen Bildes von mir nur mit schlechtem Gewissen geschehen lassen würde [...] Ihrer freundlichen Einladung, an ‚Donauland‘ fleißig mitzuarbeiten, werde ich mit Freude nachkommen; ich danke herzlich auch für dieses Zeichen Ihres Interesses an meiner Arbeit [...]“. - Als Übersetzer zeichnete K. L. Ammer vor allem für Übersetzungen aus dem Französischen (Villon, Verlaine, Maeterlinck und Rimbaud) verantwortlich. - Mit Blei- bzw. Buntstiftvermerk des Empfängers auf der Recto-Seite, im rechten Blattrand gelocht (unbedeutender Buchstabenverlust).‎

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‎Braun, Felix, Schriftsteller (1885-1973).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 7. IX. 1937.‎

‎1 S. Gr.-8vo. Wohl an Hans Nüchtern: "Ich wäre Ihnen dankbar, wenn ich wieder einmal im Radio etwas vorlesen dürfte, etwa etwa im "Feuilleton der Woche"; am liebsten wäre mir die Erzählung von der Magd vom Chiemsee", die ich einreiche, dazu die "Erinnerungen an Eleonora Duse" (als Eventualbeitrag). Ich bin bis Mitte November in Österreich [...]". - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar. - Mit Eingangsvermerken.‎

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‎Braun, Felix, Schriftsteller (1885-1973).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. Wien, 25. XII. 1951.‎

‎1½ SS. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Dr. Norbert Nedwed in Wien: "Von Herzen erwidere ich Ihre lieben Wünsche für Sie, Ihre Frau Gemahlin, Ihre Kinder. Möge das Jahr ein gutes für Sie alle sein! Ich bin so froh, daß ich Ihnen begegnet bin. Sie haben meine Mutter gerettet [...]".‎

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‎Braun, Felix, Schriftsteller (1885-1973).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. Wien, 8. XI. 1966.‎

‎1½ SS. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Josef Wesely, bei dem er sich für Geburtstagswünsche bedankt: "[…] Daß Sie doch nie meinen Geburtstag vergessen, ist rührend. Und daß Sie mein 'Licht der Welt' gern haben, freut mich auch sehr. Haben Sie allen Dank für so viel Güte! Hoffentlich geht es Ihnen wohl in der schönen, geliebten Steiermark […]".‎

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‎Braun, Felix, Schriftsteller (1885-1973).‎

‎Eigenh. Manuskriptfragment. O. O. u. D., [1907].‎

‎5 SS. auf 5 Bll. 8vo. Sehr frühes, wohl um 1907 entstandenes Fragment einer Besprechung von Baudelaires Briefen, die "als Schlußstein der deutschen Gesamtausgabe bei Bruns in Minden" soeben - d. i. 1907 - erschienen waren. Braun, der 1904 Germanistik und Kunstgeschichte zu studieren begonnen hatte, veröffentlichte seit 1905 erste literarische Arbeiten in der "Neuen Freien Presse", der "Österreichischen Rundschau", der "Neuen Rundschau". - "Dieses Lesen ist ein fortwährendes Hoffen. Wären in jedem, auch dem unbedeutendsten dieser Briefe nicht Funken des Geistes, der die 'Blumen des Bösen' zug, man wäre auf jeder Seite versucht, das Buch zu schließen, lieber zu den 'Blumen' oder einem jener unheimlichen Gedichte in Prosa zurückzukehren, die ein besserer Spiegel dieser Seele sind, mag er es auch mit einer dandyhaften Geste bestreiten [...]". - Jeweils am rechten oberen Blattrand mit arabischen Ziffern numeriert.‎

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‎Braun, Felix, Schriftsteller (1885-1973).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Heppenheim, 3. IX. 1920.‎

‎2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Archivdirektor Eugen Antoine in Wien: "[…] ich rechne so fest damit, daß Du weißt, wie ich zur dir stehe, daß außer den Meinen und Eugenie Hirschefeld, Du, Ottmann und Susanna Schmida mir die liebsten Menschen in Wien sind. Ich bin hier und so sehr eingespannt und durch eine tägliche Pflichtkorrespondenz außerdem angestrengt, daß ich kaum ein wenig Raum für mich selber habe, zum Dichten überhaupt nicht kommen kann. Vieles hier ist schön und fördern, aber ebenso vieles mir […] schädlich - ich wills aber trotzdem noch bis etwa Mitte Oktober versuchen […]".‎

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‎Braun, Felix, Schriftsteller (1885-1973).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 8. XI. 1961.‎

‎2 SS. 8vo. Eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für die wiederholten Glückwünsche zum Geburtstag.‎

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‎Braun, Felix, Schriftsteller (1885-1973).‎

‎Eigenh. Widmung mit Datum und Namenszug in: Laterna Magica. Ausgewählte Erzählungen und Legenden. Graz u. a. O., Bergland, 1932.‎

‎325, (3) SS. Mit Portraitfrontispiz. Originalleinenband mit Deckelprägung. 8vo. Erste Ausgabe. - Titel mit kl. Knickspur. Am vorderen Vorsatz die eh., mit "Graz, 31. VIII. 1934" datierte Widmung an Hans Albert Kaiser "zur Erinnerung an meinen ersten Besuch bei ihm und seinen Büchern herzlich verehrt". WG² 38.‎

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‎Braun, Felix, Schriftsteller (1885-1973).‎

‎Eigenh. Widmung mit Datum und Namenszug in: Laterna Magica. Ausgewählte Erzählungen und Legenden. Graz u. a. O., Bergland, 1932.‎

‎325, (3) SS. Mit Portraitfrontispiz. Originalleinenband mit Deckelprägung und Original-Umschlag. 8vo. Erste Ausgabe. - Am vorderen Vorsatz die eh., "Wien, Weihnachten 1966" datierte Widmung an den "Dichter und Freund Johann Gunert. Dieses frühe (schlecht geschriebene) Buch mit der dringenden Bitte, es nicht zu lesen, aber zu behalten zur Erinnerung an seinen Felix". WG² 38.‎

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‎Braun, Felix, österr. Schriftsteller (1885-1973)‎

‎Eigenh. Brief m. Unterschrift.‎

‎Wien, 25. XII. 1969. 3 S., 4°.‎

‎Felix Braun studierte Germanistik und Kunstgeschichte an der Univ. Wien und wurde 1908 promoviert. Nach kurzer Zeit als Chefredakteur der "Nationalzeitung" in Berlin ging er als freier Schriftsteller nach Wien, wo er u.a. mit Hugo von Hofmannsthal befreundet war. 1928-37 lehrte er als Dozent für deutsche Literatur in Palermo, 1937/38 in Padua und emigrierte 1939 nach Großbritannien, wo er in der Erwachsenenbildung tätig war. Seit 1951 wieder in Wien ansässig, wurde er Dozent für Kunstgeschichte, Theater und dramatische Kunst am Reinhardt-Seminar und an der Akademie der Angewandten Künste. Braun schrieb u.a. klassizistische Versdramen und Romane. Er war Mitglied des Schutzverbandes Deutscher Schriftsteller (S.D.S.) und des P.E.N.‎

Bookseller reference : 42199

‎Braun, Felix, österr. Schriftsteller (1885-1973)‎

‎Eigenh. Brief m. Unterschrift.‎

‎Wien, 17. XII. 1952. 3 S., 8°.‎

‎Felix Braun studierte Germanistik und Kunstgeschichte an der Univ. Wien und wurde 1908 promoviert. Nach kurzer Zeit als Chefredakteur der "Nationalzeitung" in Berlin ging er als freier Schriftsteller nach Wien, wo er u.a. mit Hugo von Hofmannsthal befreundet war. 1928-37 lehrte er als Dozent für deutsche Literatur in Palermo, 1937/38 in Padua und emigrierte 1939 nach Großbritannien, wo er in der Erwachsenenbildung tätig war. Seit 1951 wieder in Wien ansässig, wurde er Dozent für Kunstgeschichte, Theater und dramatische Kunst am Reinhardt-Seminar und an der Akademie der Angewandten Künste. Braun schrieb u.a. klassizistische Versdramen und Romane. Er war Mitglied des Schutzverbandes Deutscher Schriftsteller (S.D.S.) und des P.E.N.‎

Bookseller reference : 42198

‎Braun, Felix, österr. Schriftsteller (1885-1973)‎

‎Eigenh. Briefkarte m. Unterschrift.‎

‎Wien, 27. XII. 1955. 1 1/2 S., Qu.-Kl.-8°.‎

‎An den steirischen Schriftsteller und Journalisten Rudolf List (1901-1979). - ?Vielen Dank, lieber Herr Rudolf List, für Ihre Weihnachtsgrüße [...]. Ihr Fräulein Tochter sehe ich manchmal in der Buchhandlung [...]?. - Kl. Knickspuren.‎

Bookseller reference : 51867

‎Braun, Felix, österr. Schriftsteller (1885-1973)‎

‎Eigenh. Briefkarte m. Unterschrift.‎

‎Wien, 25. XII. 1959. 2 S., Qu.-Kl.-8°.‎

‎Felix Braun studierte Germanistik und Kunstgeschichte an der Univ. Wien und wurde 1908 promoviert. Nach kurzer Zeit als Chefredakteur der "Nationalzeitung" in Berlin ging er als freier Schriftsteller nach Wien, wo er u.a. mit Hugo von Hofmannsthal befreundet war. 1928-37 lehrte er als Dozent für deutsche Literatur in Palermo, 1937/38 in Padua und emigrierte 1939 nach Großbritannien, wo er in der Erwachsenenbildung tätig war. Seit 1951 wieder in Wien ansässig, wurde er Dozent für Kunstgeschichte, Theater und dramatische Kunst am Reinhardt-Seminar und an der Akademie der Angewandten Künste. Braun schrieb u.a. klassizistische Versdramen und Romane. Er war Mitglied des Schutzverbandes Deutscher Schriftsteller (S.D.S.) und des P.E.N.‎

Bookseller reference : 42196

‎Braun, Felix, österr. Schriftsteller (1885-1973)‎

‎Eigenh. Briefkarte m. Unterschrift.‎

‎Wien, 28. XII. 1960. 1 S., Qu.-Kl.-8°.‎

‎Felix Braun studierte Germanistik und Kunstgeschichte an der Univ. Wien und wurde 1908 promoviert. Nach kurzer Zeit als Chefredakteur der "Nationalzeitung" in Berlin ging er als freier Schriftsteller nach Wien, wo er u.a. mit Hugo von Hofmannsthal befreundet war. 1928-37 lehrte er als Dozent für deutsche Literatur in Palermo, 1937/38 in Padua und emigrierte 1939 nach Großbritannien, wo er in der Erwachsenenbildung tätig war. Seit 1951 wieder in Wien ansässig, wurde er Dozent für Kunstgeschichte, Theater und dramatische Kunst am Reinhardt-Seminar und an der Akademie der Angewandten Künste. Braun schrieb u.a. klassizistische Versdramen und Romane. Er war Mitglied des Schutzverbandes Deutscher Schriftsteller (S.D.S.) und des P.E.N.‎

Bookseller reference : 42197

‎Braun, Felix, österr. Schriftsteller (1885-1973)‎

‎Eigenh. Postkarte m. Unterschrift.‎

‎Wien, 15. III. 1952. 1 S., Qu.-Kl.-8°.‎

‎An den steirischen Schriftsteller und Journalisten Rudolf List (1901-1979). - ?Dank für Ihren Zuruf! Ich liege im Augenblick noch krank im Abklingen einer Lungenentzündung [...]?. - Kl. Knickspuren.‎

Bookseller reference : 51868

‎Braun, Gustav, Gynäkologe (1829-1911).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 4. V. 1862.‎

‎2 SS. Gr.-4to. An den Verlag Braumüller in Honorarfragen. - Der aus Zistersdorf stammende Mediziner war Professor an der Josefsakademie und wurde nach deren Aufhebung Professer an der Wiener Universität, wo er - seit 1873 Vorstand der Hebammenklinik - sich große Verdienste um die Hebammenausbildung erwarb. - Etwas angestaubt und mit kleinen Randläsuren.‎

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€ 280.00 Buy

‎Braun, Gustav, Gynäkologe (1829-1911).‎

‎Visitenkarte mit eigenh. Widmung und U. Wien, 13. III. 1884.‎

‎1 S. Visitkartenformat. "Auf beiliegender Karte habe ich die zu gebende Unterschrift gezeichnet". - Der aus Zistersdorf stammende Mediziner war Professor an der Josefsakademie und wurde nach deren Aufhebung Professer an der Wiener Universität, wo er - seit 1873 Vorstand der Hebammenklinik - sich große Verdienste um die Hebammenausbildung erwarb.‎

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€ 80.00 Buy

‎Braun, Hans Maria, Schriftsteller und Regisseur (geb. 1910).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 27. VI. 1944.‎

‎1 S. 4to. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche: "Leider besitze ich im Augenblick nur noch ein paar Exemplare der ‘Kriegslieder' [...]". - Hanns Maria Braun, häufig unter dem Ps. Johann Gottlieb Dietrich publizierend, war Lektor im Heitz Verlag und Herausgeber der ‘Kulturpolitischen Rundschau', danach Schriftleiter beim ‘Völkischen Beobachter' und zuletzt Filmregisseur. Vgl. Kosch I, 911. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des "Oberkommandos der Wehrmacht (Befehlshaber des Ersatzheeres)".‎

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€ 40.00 Buy

‎Braun, Hans, Sänger (geb. 1917).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 12. IV. 1977.‎

‎1 S. 4to. An Dr. Leonhard Zach, den er zu einem Heurigenabend einlädt “aus Anlass des 60. Geburtstages des Betriebsratsobmannes des darstellenden künstlerischen Personals der Staatsoper [...]”. - Der stimmgewaltige Baß-Bariton nahm u. a. eine Serie von Bach-Kantaten mit Felix Prohaska auf und sang wiederholt die Matthäus-Passion unter Hans Knappertsbusch und Wilhelm Furtwängler. Gemeinsam mit Julius Patzak, Maria Stader und Elisabeth Schwarzkopf wurde er 1950 für die Lilli Lehmann-Medaille nominiert, im selben Jahr auch sang er bei den Salzburger Festspielen mit Maria Stader und Elisabeth Schwarzkopf in Mozart's Großer Messe unter Bernhard Paumgartner und im ‘Fidelio’ unter Wilhelm Furtwängler. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der “Gesangsolisten der Wiener Staatsoper”.‎

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€ 25.00 Buy

‎Braun, Heinrich, Politiker und Journalist (1854-1927).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Dr. HBraun"). Berlin, 16. XII. 1926.‎

‎¾ S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen unleserlichen Adressaten: "Mit bestem Dank übersende ich Ihnen einen Scheck über M. 103.50 [...]". - Heinrich Braun war unter dem Einfluß Victor Adlers Mitglied der Sozialdemokratischen Partei geworden und wurde Mitbegründer der sozialdemokratischen "Neuen Zeit" (1883), des "Archivs für soziale Gesetzgebung und Statistik" (1888) und des "Sozialpolitischen Centralblattes" (1892). "Zusammen mit seiner Frau Lily Braun war er seit 1905 Herausgeber der Wochenschrift 'Die neue Gesellschaft'. Die von ihr angestrebte innere Erneuerung der Sozialdemokratie blieb erfolglos; die Zeitschrift wurde 1907 eingestellt. Braun wurde als Revisionist in der Partei heftig angegriffen. Seit 1911 gab er in Fortführung des 'Archivs' die 'Annalen für soziale Politik und Gesetzgebung" heraus'" (DBE). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; etwas fleckig, gebräunt und knittrig und mit einigen kleinen Papierdurchbrüchen; die Innenseiten mit von anderer Hand stammenden Rezepten in Bleistift.‎

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€ 120.00 Buy

‎Braun, Heinrich, Publizist und Politiker (1854-1927)‎

‎2 eigenh. Briefe mit U.‎

‎o.J. Berlin, 24. VI. 1898 und 29. VI. 1899, 8°. Zus. 12 Seiten. Doppelblätter.‎

‎I. An einen Genossen, wegen eines Treffens mit Maximilian Harden. Der Brief wurde mit eigenen Worten des Empfängers an Harden weitergeleitet. Erwähnt seine Redaktionsarbeit beim "Vorwärts" und Stichwahlen sowie den Asylverein: "[...] An den Kaiser von Harden ist ein prachtvoller Artikel [...]" - "[...] Bisher in 66 Stichwahlen 20 Genossen gewählt [...] Berlin doch sehr faul, auch Brandenburg verloren! [...]" - II. An Maximilian Harden mit der Bitte um ein Hypothekendarlehen. - Braun hatte große Bedeutung als sozialdemokratischer Publizist. Er war 1888 Mitbegründer des "Archivs für soziale Gesetzgebung und Statistik" auch "Brauns Archiv" genannt.‎

Bookseller reference : 43478

‎Braun, Helena, Sopranistin (1903-1990).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. Namenszug. O. O. u. D., [wohl 1951].‎

‎1 S. 8vo. Portrait im ¾-Profil im Rollenkostüm der Brünnhilde. - Die Aufnahme dürfte von Dezember 1951 stammen, da Helena Braun am Münchener Prinzregententheater die Brünnhilde unter der musikalischen Leitung von Hans Knappertsbusch sang.‎

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‎Braun, Karl, Jurist und Politiker (1822-1893).‎

‎"Kleine Leute in großer Zeit. Ein Beitrag zur Geschichte von 1866". Eigenh. Manuskript mit Namenszug im Titel. O. O., [1882].‎

‎20 num. Bll. und ein halbes Bl. Einschub. 4to. Druckvorlage für das 1882 in der "Neuen Freien Presse" erschienene Feuilleton (Nr. 6323 & 6234 v. 4. bzw. 5. IV. 1882), hier als Ausschnitt beiliegend. - Braun gehörte von 1849 bis 1851 der Ständeversammlung und danach bis 1866 der zweiten Kammer des Landtages vom Herzogtum Nassau an. Zwischen 1858 und 1863 war er Präsident des Parlaments. Er war ein führendes Mitglied der Nassauischen Volkspartei. Im Jahr 1862 schloss er sich dem deutschen Nationalverein an. Wichtig war seine Rolle im Volkswirtschaftlichen Kongress, dessen Tagungspräsident er ein Jahr nach der Gründung 1858 bis zur letzten Tagung im Jahre 1880 war. Nach der Annexion Nassaus 1866 gehörte Braun von 1867 bis 1879 dem preußischen Abgeordnetenhaus an. Außerdem war er Mitglied des Norddeutschen Reichstages und von 1871 bis 1887 des Deutschen Reichstages. Er gehörte dort als einer der Führer den Fraktionen der Nationalliberalen Partei an. In der Partei selber saß Braun von 1867 bis 1878 im Vorstand. Die Partei verließ er 1880 wegen der Zustimmung zu Bismarcks Schutzzollpolitik. Er gehörte von da an den Sezessionisten, deren prominenteste Mitglieder Ludwig Bamberger und Eugen Richter waren, an. 1873 übernahm Braun die Herausgabe der Spenerschen Zeitung zu Berlin, die jedoch schon 1874 einging. Darüber hinaus war Braun Direktor des Vereins für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung. Außerdem veröffentlichte er volkswirtschaftliche und staatsrechtliche Schriften.‎

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€ 2,500.00 Buy

‎Braun, Louis (Ludwig), Maler (1836-1916).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 16. XII. 1891.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An die Deutsche Verlags-Anstalt in Stuttgart über sein Bild "Viola Moltke": "[...] Am gleichen Tag als der Kaiser Wilhelm mit seinem großen Generalstab Mittags in Reims eintraf, ging Moltke allein Abends in den Straßen spazieren und wurde von den Einwohnern erkannt und von allen ehrfurchtsvoll gegrüßt, ich bin Augenzeuge gewesen, und hat mich [so!] dieses Motiv so sehr gefallen, daß ich das Bild in Oel gemalt, und dasselbe in Berlin auch sofort verkauft habe [...]" - Braun arbeitete als Illustrator für Zeitschriften wie "Über Land und Meer", "Illustrierte Zeitung" und "Daheim". Sein bevorzugtes Sujet war das Militär; zum Zweck der Motivsuche nahm er am Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 teil. Danach ließ er sich in München nieder.‎

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€ 140.00 Buy

‎Braun, Louis, German painter (1836-1916).‎

‎Autograph quotation signed. Munich, 7. XI. 1910.‎

‎Oblong 8vo (postcard). 1 page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau: "Ihrem Wunsche zufolge anbei mein Wahlspruch und mein Name | Per aspera ad astra! […]". - Specializing in military paintings, Braun accompanied the Austrian army during the 1864 Danish War, as well as the German army in the Franco-Prussian War of 1870 and 1871, and created paintings of battle scenes as well as monumental panoramas, including the popular "Battle of Sedan", measuring 122 meters. - Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.‎

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€ 180.00 Buy

‎Braun, Louis, Maler (1836-1916).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. München, 26. XII. 1903.‎

‎1 S. Qu.-kl.8vo. "Inter arma silent leges!" - Louis Braun studierte an der Kunstschule in Stuttgart, war als Illustrator für Zeitschriften wie "Über Land und Meer", "Illustrierte Zeitung" und "Daheim" tätig und arbeitete seit 1859 in Paris im Atelier von Horace Bernet. Sein bevorzugtes Sujet war das Militär; "zum Zweck der Motivsuche nahm er an den Feldzügen von 1864 und 1866 sowie am Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 teil" (DBE). 1871 ließ er sich in München nieder und war als Professor an der dortigen Kunstakademie tätig. - Die Verso-Seite mit kl. Montagespuren.‎

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‎Braun, Magnus Frh. von, Verwaltungsjurist und Politiker (1878–1972).‎

‎Ms. Sentenz mit eigenh. U. und wenigen eh. Korrekturen in Bleistift. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu-8vo. Montiert auf Albumblatt (223:282 mm) mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). Die U. in Blaustift. "Nur dann werden wir Deutschen wieder gesunden, wenn wir uns zum Geiste Bismarcks zurückfinden: 'In serviendo patriae consumor' werde wieder unser aller Wahlspruch [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Magnus von Braun war der Vater des Rüstungs- und Raketenmanagers Wernher von Braun. Koslowsky 67.‎

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‎Braun, Otto, Politiker (1872-1955).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Nur wenn das deutsche Volk weniger schwätzt und mehr handelt, weniger rückwärts und mehr vorwärts schaut, kann es Deutschlands Zukunft hoffnungsvoller gestalten [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Mit schwarzweißer Stempelmarke "Der Preußische Ministerpräsident". Koslowsky 178.‎

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‎Braun, Reinhold, Schriftsteller und Journalist (1879-1959).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Lochham, 4. I. 1948.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adr. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche: "Ich bin nun hier verschlagen! Die Erblindung geht weiter und auch ansonsten meldet sich diese oder jene Brüchigkeit [...]". - Reinhold Braun war u. a. Schriftleiter der Wochenschrift ‘Sonntagsfeier' und der Halbmonatsschrift ‘Der lichte Weg’; sein umfangreiches Werk umfaßt neben Erzählungen und Gedichten zahlreiche Jugendbücher und Kinderlieder. Vgl. Kosch I, 923ff. - Die Adreßseite mit Namensstempel, die Textseite mit einem gedr. Gedicht des Autors.‎

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‎Braun, Robert, Schriftsteller und Journalist (1896-1972).‎

‎Eigenh. Gedicht mit Widmung und U. O. O., 24. XII. 1937.‎

‎1 S. 8vo. "Leicht erscheint sinnlos und schal, | was die Welt uns zusammenwürfelt. | Ordnung ins Ganze bringt nur | opferwilliger Geist. * Uli als Gegenmittel gegen die Mittel lyrischen Hausapotheke mit den herzlichsten Weihnachtswünschen!" - Robert Braun, Bruder von Felix und von Käthe Braun-Prager studierte Naturwissenschaften, war bis 1925 als Chemiker in der Industrie und hernach als freier Schriftsteller und Journalist tätig, stand in Berlin mit Stefan Zweig und Jakob Wassermann in Verbindung, trat 1934 zur katholischen Kirche über und kam in Kontakt mit dem Kreis um Dietrich von Hildebrand. 1938 emigrierte er nach Schweden und war von 1943 bis 65 Bibliothekar am Kunsthistorischen Institut der Universität Uppsala. Als Journalist schrieb er u. a. für das Svenska Dagbladet, die FAZ, Die Presse und die Basler Nachrichten und war als Übersetzer, Essayist und Lyriker tätig.‎

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