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Bäcker-Lehrbrief
Deutsche Urkunde auf Papier.
o.J. Meißen, 5. X. 1797, Blattgr. 45,5 x 59 cm. Mit großer verschnörkelter Initiale "W" und kalligraphischen Kopfzeilen sowie mit papiergedecktem Siegel. Kanzleikursive in schwarzbrauner Tinte. Oben Gebührenstempel. Passepartout..
Bookseller reference : 38711
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Bähr, Johann Christian Felix, klassischer Philologe (1798-1872).
Eigenh. Brief mit U. Heidelberg, 1. II. 1829.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Freund: "Ich erhalte hier einen Abdruck meiner Anzeige Ihrer Biblioth. classic., die mir zum Behuf einer Anzeige von Ihrem Verleger in Stuttgart zugesandt worden war. Sie wissen, daß bey inländischen Werken blos eine kurze Anzeige, und keine ausführliche Critik erlaubt ist, u. so kann ich hoffen, daß Sie die Kürze dieser Anzeige entschuldigen werden. Übrigens glaube ich doch Ihre Grundsätze (von deren Richtigkeit ich vollkommen überzeugt bin) hervorgehoben zu haben; ich glaubte dies um so mehr thun zu müssen, als ich vor einiger Zeit in einem Anzeigenblatt eben dieselben auf eine unverzeihliche Weise angegriffen sah. Sie werden Sich aber durch solches Gerede nicht irre machen lassen, denn wenn man in Süddeutschland ordentliche Schulausgaben besitzt, wird man den Leipziger so planlos gemachten Ausgaben nicht mehr die Aufmerksamkeit schenken, die Sie [!] bisher gehabt. Dieses Monopol wollen die Leute sich erhalten, und so müßen sie freylich Alle diejenigen angreifen, von denen sie Eintrag befürchten [...]".
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Bähr, Johann Christian Felix, klassischer Philologe (1798-1872).
Eigenh. Brief mit U. Heidelberg, 17. VI. 1824.
1 S. 4to. mit eh. Adresse verso (Faltbrief). Siegelreste. An den Buchhändler Brönner in Frankfurt, den baldigen Abschluss eines Buchprojekts betreffend: "Endlich bin ich im Stande, Ihnen die längst versprochene Dedication zuzusenden, woran mich die Reise unseres Grosherzogs nach Badenweiler, von der er erst vor ein Paar Tagen zurückgekehrt, gehindert. Ich habe auf beyliegendem Blättchen die Dedication niedergeschrieben, deren Anordnung und Bezeichnung durch verschiedene Schrift ich Ihrer besten Einsicht überlasse. Nun aber muß ich noch eine dringende Bitte beyfügen. Da der Druck des Ganzen wo nicht völlig beendigt, doch seinem Ende nahe ist, so wollte ich Sie ersuchen, mir doch unverzüglich, wenn das Ganze beendigt, ein oder, womöglich, zwey Exemplare von den auf besserem Papier als das gewöhnliche, durch die Post zuzusenden, weil ich dieselben noch ehe andere Exemplare ins Publikum kommen, dem Grosherzog zuvörderst u. seinem Minister zusenden muß. Mit den übrigen Exemplaren hat es dann die Eile nicht. Entschuldigen Sie die einst durch meine Schuld verspätete Zusendung der Dedication und erfreuen Sie mich durch eine baldige Gewährung meiner Bitte [...]". - Mit kleiner Notiz des Empfängers verso; ein mittiger Ausriss durch Siegelöffnung mit Papier kaschiert; ein seitlicher Einriss mit Siegelresten.
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Bäte, Ludwig, Schriftsteller (1892-1977)
Eigenh. Manuskript mit Namenszug am Kopf.
o.J. , Ohne Ort und Jahr, Gr.-8°. 2 Seiten. Doppelblatt.
Bookseller reference : 51188
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Bäuerle, Adolf, Schriftsteller (1786-1859).
Dokument mit eigenh. U. Wien, 31. I. 1846.
1 S. Folio. Schuldverschreibung: "Kraft welcher ich Endesgefertigter in bester Form Rechtens bekomme, dem Herrn Überbringer den Betrag von 100 fl d. i. Einhundert Gulden Conventions-Münze in k. k. Silberzwanzigern nach dem Zwanzigguldenfuße als Darlehen aufrecht schuldig zu sein. Die Zahlung dieses Capitals pr Einhundert Gulden Conventions-Münze, so wie der zu entrichtenden, fünfperzentigen Zinsen soll aus dem Verlage der Theaterzeitung in Gemäßheit des bestehenden Administrations-Vertrages vom 17. Jänner 1846 aus der Hälfte der dießfälligen reinen Einkünfte […]". - Bäuerle war einige Jahre im Staatsdienst, bevor er von 1806 bis 1859 die "Wiener Theaterzeitung" leitete. - Mit drei weiteren Unterschriften von Zeugen. Gepr. Siegel der Wiener Theaterzeitung. Auf der Verso-Seite zwei Stempel mit Unterschriften. Gefaltet.
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Bäuerle, Hermann, Maler und Radierer (1886-1972)
Originalzeichnung in Kohle und Buntstift, verso eigenh. Brief mit U.
o.J. Ohne Ort, 12. I. 1963, 18 x 14,5 cm.
Bookseller reference : 49992
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Bäumer, Gertrud, Frauenrechtlerin und Politikerin (1873-1954).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Berlin, o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, montiert auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Die Zukunft eines Volkes beruht auf drei Faktoren: seiner Kraft, seinem Selbstvertrauen und seiner Fähigkeit zu nationaler Geschlossenheit. Das deutsche Volk wird die große Fülle seiner geistigen und sittlichen Kräfte dann richtig einsetzen, wenn es sich zu dem Selbstvertrauen erhebt, das die Reichsverfassung mit dem Satz 'alle Gewalt geht vom Volke aus', ausgesprochen hat [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Gertrud Bäumer übernahm nach dem Tod Friedrich Naumanns zeitweise die alleinige Herausgabe der von Naumann gegründeten sozial-liberalen Zeitschrift "Die Hilfe", worin sie mit Scharfsinn die politischen Entwicklungen während der Weimarer Republik kommentierte. - Mit feinen Einschnitten im Formularteil, leicht fingerfleckig. Koslowsky 207.
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Bäumer, Gertrud, Schriftstellerin (1873-1954)
Masch. Postkarte mit eigenh. U.
o.J. Berlin-Grunewald, 8. V. 1913, 1 Seite. Gelocht.
Bookseller reference : 42816
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Bäumer, Oberstleutnant (fl. 1919).
Eigenh. Briefkarte mit U. O. O., 17. V. 1919.
1 S. Qu.-8vo. An einen Regierungsrat über ein Bild für dessen Tochter: "Gewünschtes Bild von Hr. Br. Orcz für Ihr Frl. Tochter MIzzi übersende ich beiliegend. Mit den herzlichsten Grüssen resp. Handküssen von Haus zu Haus [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Namen. Ohne die erwähnte Beilage.
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Bäumler, Christian, Mediziner (1836-1933).
Eigenh. Brief mit U. London, 17. IV. 1870.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Kondoliert dem Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot (1807-1884) zum Tode von dessen Sohn gleichen Namens: "Diese Trauerbotschaft kam mir um so unerwarteter, als ich noch die Woche vorher einen, allerdings schon Ende Februar geschriebenen Brief des Verstorbenen erhalten hatte, worin von irgend einem Unwohlsein keine Rede war [...]". - Bäumler war Assistent in Fürth und an der Erlanger Poliklinik, ging 1863 an das Deutsche Hospital in London, war seit 1866 auch an der Klinik für Brustkrankheiten im Victoria-Park tätig und folgte 1872 einem Ruf als Professor der Klinischen Propädeutik an die Universität Erlangen. Zwei Jahre später wechselte er nach Freiburg, wo er zunächst Direktor der Poliklinik und Professor für Pharmakologie, 1876 Direktor der Medizinischen Klinik sowie Professor für Spezielle Pathologie und Therapie wurde. - Rudolf Rt. von Vivenot gründete 1848 den "Konstitutionell-monarchistischen Verein"; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums.
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Béalu Marcel.
Les yeux ouverts.
1936 Eugène Figuière 1936.In-12 broché.Essais & proses pacifistes.Les couvertures sont légérement gondolées à cause de la mauvaise qualité de la colle du dos qui exerce une traction.Sinon très bel état.Rare édition originale avec un envoi autographe signé
Bookseller reference : 4195
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Béalu, Marcel, Schriftsteller (1908-1993)
Einblattdruck mit eigenh. U. (2 Exemplare).
o.J. , Ohne Ort und Jahr (ca. 1965), Fol. 1 Seite.
Bookseller reference : 52700
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Béarn (Pierre).
L'Océan sans espoir.
Paris, Emile-Paul frères, 1946. Un volume broché de format in 8° de 292 pp., papier de guerre. Trace pâle en angle sur quelques pp.; sinon bon état. Dos légèrement passé. Rare. Bel envoi autographe signé d'une page par l'auteur.
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Béarn (Pierre).
L'Océan sans espoir.
1946 Paris, Emile-Paul frères, 1946. Un volume broché de format in 8° de 292 pp., papier de guerre.
Bookseller reference : 7193
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Béarn Pierre
Couleurs éparses
Rougerie In-8, broché, couverture souple blache, non paginé, l'un des 250 exemplaires sur Alfa-mousse numéroté à la plume (106) et Edition Originale enrichie d'une intime dédicace du poète Pierre Béarn à un ami.
Bookseller reference : 10119
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Béarn Pierre
L'Arc en ciel de ma vie : Poèmes Tome 1.
EDITINTER Fort In-8, broché, couverture souple glacée illustrée (un chat déclame), 298 pages, ill de Arfoll, ensemble à l'état de neuf. Envoi autographe de Pierre Béarn à un ami.
Bookseller reference : 10035
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Béarn Pierre
L'Arc en ciel de mavie poèmes tome 1
Editinter In-8, broché, couverture souple glacée blanche éditeur ill (Portrait de PB.), 298 pages, très bon état (comme neuf) et ensemble Enrichi d'un Envoi Autographe de l'auteur.
Bookseller reference : 10275
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Béarn, Pierre
Misères
Arc En Ciel Editions 1947 In-8, broché, couverture illustrée, non coupé, 218 pages. Couverture brunie.
Bookseller reference : 80339
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Béart (Guy)
L'espérance folle.
français Dédicacé par l'auteur In-8 de 406-(8) pp.; broché d el'éditeur. Quelques pages avec traces de plis aux coins. Bel envoi autographe de l'auteur dédicacé à l'écrivaine Camille Laurens, en marge du titre.
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Béatrice Dussane
Le comédien sans paradoxe
Envoi autographe de l'auteur à Esther Table extraits, Les femmes de Molière, Les héroïnes de Racine, Les héroïnes de Musset vol relié, 19x13, jolie reliure demi cuir, très bel état intérieur, 283pp tête dorée. Couvertures conservées avec dos, peu courant. Paris, Plon, 1933 ref/232
Bookseller reference : CZC-9454
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Béatrice Dussane
Le comédien sans paradoxe
Envoi autographe de l'auteur à Esther Table extraits, Les femmes de Molière, Les héroïnes de Racine, Les héroïnes de Musset vol relié, 19x13, jolie reliure demi cuir, très bel état intérieur, 283pp tête dorée. Couvertures conservées avec dos, peu courant. Paris, Plon, 1933 ref/232
Bookseller reference : CZC-9454
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Bécan, Bernard Kahn dit, dessinateur, illustrateur (1890-1942).
Lettre autographe signée. Barbyzon, sd (lundi).
1p In-8 (10 lignes). Il écrit (probablement) à Jacques Mortane pour lui envoyer un dessin, ne sachant pas s'il sera à Paris assez tôt le lendemain pour lui porter. On connaît des dessins de Bécan autour de la première guerre mondiale et de l'aviation, peut-être s'agit-il d'un de ces dessins. Peu courant.
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BÉCHU dit Dupont
Journaliste
L.A.S. très curieuse : il demande à son correspondant à dévoiler "des affronts que la France a subis". Très bon
Bookseller reference : 9270
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BÉHAR (Serge).
La Quatrième sortie de Fernando Qui. Roman à jouer.
Paris, Gallimard, 1972. Un volume in-8, broché, couverture à rabats, 231-[1] pp. Quelques pîqures au dos.
Bookseller reference : 31341
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Bélefalva, Nikolaus Fekete de, österr. General (1858-1937).
Eigenh. Visitenkarte mit Initial ("F"). O. O., 12. VI. 1915.
2 SS. Visitkartenformat. In Bleistift. An Freunde mit der Bitte um Nachricht über einen gewissen Erich von dessen Musterung: "Herzliche Grüße u. Empfehlungen. Meine Frau u. ich sollten uns wieder einmal präsentieren. Bitte, Erich möchte nicht vergessen, mich vom Tage seiner Assentierung [...] zu verständigen [...]".
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Bénard, Marcel, Schauspieler (D. n. b.).
Eigenh. Visitenkarte mit U. Wien, 16. V. 1929.
1 S. Visitkartenformat. Kondoliert einem namentlich nicht genannten Adressaten.
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BÉRANGER (Pierre-Jean de)
Lettre autographe signée
Paris, 19 avril 1849.In-8, 1 p. (quelques petits froissements et taches).
Bookseller reference : 22969
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BÉRANGER (Pierre-Jean)
Lettre autographe signée
Passy, 23 avril 1833. In-8, 4 pp. (petites déchirures marginales, quelques infimes taches).
Bookseller reference : 23094
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Béranger, Pierre Jean de, French poet (1780-1857).
Autograph letter signed ("Béranger"). Passy, 20. XI. 1833.
4to. 1 p. on bifolium. With autogr. address. In French, to Count Antoine Cartier d'Aure "au Ministère de la Guerre".
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Béranger, Pierre Jean, Dichter und Politiker (1780-1857)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Passy, 9. I. 1846, 8°. 1 Seite. Doppelblatt. Bläuliches Papier.
Bookseller reference : 58877
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Béranger, Pierre-Jean de, French poet (1780-1857).
Autograph letter signed ("Béranger"). Paris, 3 Nov. 1844.
8vo (205:130 mm). 3 pp. on a single bifolium. Address panel to verso. To the wife of a Parisian police official, making enquiries about the female perpetrator of an acid attack on an unfaithful lover. A very intriguing letter in which the poet, chansonnier and champion of social justice asks for information from the wife of one Brissot-Thivars, employed by Préfecture de Police, on behalf of the family of a young girl imprisoned at St. Lazare for having thrown vitriol in the face of an unfaithful lover. Béranger seems sympathetic, and had obviously been approached by the girl’s family as a result of his reputation as a friend to the unfortunate, especially they young. He writes that the girl, the daughter of a General who had been cruelly treated by the Restoration, and who was previously of good character finds herself imprisoned with common prostitutes. Béranger seems to be taking advantage of his friend Madame Brissot-Thivars' connections, and requests discretion, asking that his name is not mentioned in connection with the affair and that M. Brissot-Thivars knows nothing of his enquiry. He writes that if she cannot help she may simply burn the letter. This "crime passionnel" of vitriol-throwing reached epidemic proportions in Paris later in the century and caused major social concern. - Four original folds, slight staining, but clean overall. Provenance: Liepmannssohn, Berlin.
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Bérard, Léon, Rechtsanwalt und Schriftsteller (1876-1960).
Eigenh. Brief mit U. und eh. Visitenkarte mit U. 9 rue des Saints-Pères [Paris] und o. O., 1. XII. 1922 und 24. I. 1935.
Zus. (2+1 =) 3 SS. auf einem Doppelblatt und einem Einzelblatt. 8vo und Visitkartenformat. In französischer Sprache an den Historiker und Essayisten Paul Hazard (1878-1944) mit Dank für ein Exemplar seines dreibändigen Werks "Crise de la conscience européenne" (1935), das er bald genauer studieren wolle, ferner mit der Bemerkung, weder lesen noch schreiben zu können, seit er für die Integrität und Perfektion der Sprache verantwortlich ist: "Bien entendu, depuis que je suis chargé de veiller à l'intégrité et au perfectionnement de la langue, il m'est à peu près impossible de lire et d'écrire. Je m'étais cependant bien promis de ne point sacrifier aux tristes nécessités de mon état - ou de mes états - le très vif attrait de curiosité et de sympathie qu'a exercé sur moi, dès que j'en ai appris la publication, votre Crise de la Conscience Européenne. Vous avez fort délicatement devancé mes voeux et decoudé mon dessein en m'envoyant Vos trois volumes. Je vous en remercie de tout coeur. Et le plus tôt possible, tout en songeant à Jullian et aux Gaulois, je vais me mettre, sous votre conduite, à l'étude de tous les dissidents et non-conformistes qui attristèrent la vieillesse de notre Bossuet [...]". Auf Briefpaper mit gedr. Briefkopf des "Sénat". - An das Pariser Verlagshaus Éditions Stock mit Dank für zwei Werke von Élémir Bourges (1852-1925): "avec mes vifs remerciements pour le très aimable envoi de 'La nef' et du 'Crépuscule des Dieux' de Elémir Bourges [...]". Mit Stempel der Librairie Stock verso.
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Bératon, Ferry, Maler (1859-1900).
Eigenh. Brief mit U. Venedig, 5. X. 1885.
3 SS. 8vo. "Wenn ich etwas spät zwar mit meinem besten Glückwunsch zu Ihrem Werke nachhinke, nehmen Sie mir dies nicht übel, denn ich lebe hier, ein Wenig abgeschieden, nur meiner Arbeit. Es ist Euch die grosse Genugtuung geworden, Ihrem Werke die Form gegeben zu haben, und die sorgenvollen Studien in Fleisch und Blut übertragen zu haben. Wie sehr ich mich freute als ich vom Zusammentreten der Stimmton Conferenz erfuhr können Sie sich, der Sie mir einen Einblick in Ihre aufreibenden Vorstudien geschickt vorstellen […]".
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Bíró, Lajos, Schriftsteller (1880-1948).
Portraitpostkarte mit eigenh. Widmung und U. O. O., 26. April 1902 oder 1912.
1 S. 8vo. S/W-Portrait im ¾-Profil. - Der ungarische Schriftsteller und Dramatiker war seit den 1920er Jahren auch als Drehbuchautor tätig, übersiedelte später nach London und war dort für die London Film Productions von Alexander Korda tätig. Im ersten Jahr der Academy Awards (1929) erhielt Bíró eine Oscar-Nominierung für sein Drehbuch zu Josef von Sternbergs "Sein letzter Befehl", verlor aber zugunsten des zweitnominierten Ben Hecht, der ebenfalls für sein Drehbuch zu einem Film Sternbergs, "Underworld", nominiert worden war.
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Böck-Gnadenau, Josef, writer (1859-1940).
Carte de Visite with autograph addendum. N. p. o. d.
2 pp.
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Böckli, Karl, genannt Bö, Cartoonist und Grafiker (1889-1970)
Originalzeichnung in Tusche, weiß gehöht, mit eigenh. Signatur "Bö" und Beschriftung auf der Bildseite und der Rückseite.
o.J. Ohne Ort, (um 1956), 36,5 x 25,5 cm. 2 Seiten.
Bookseller reference : 60642
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Böger, Marius, Reedereidirektor (1870-1954).
Eigenhändige Sentenz mit U. Hamburg, 15. IX. 1928.
1 S. Folio (195:256 mm). Aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Weniger reden, mehr handeln, sollte die Parole der Gegenwart sei. Wir haben bei Weitem noch nicht unseren Vorkriegsstand in der Wirtschaft erreicht und erst recht nicht den Vorsprung eingeholt, den andere Länder während des Krieges gewonnen haben [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Mit gedr. Briefkopf "M. Böger Hamburg-Amerika Linie". Koslowsky 308.
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Böheim, Wendelin, Historiker (1832-1900).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 14. X. 1881.
2 SS. 8vo. Gratuliert einem namentlich nicht genannten Direktor “zu der Ihnen verliehenen, ebenso verdienten, als wie auch sicher erwarteten Auszeichnung [...] Mögen Sie diesen Orden recht lange Zeit tragen [...]”, und setzt ihn weiters davon in Kenntnis, “daß die bewußten Metallaufschriften für die Waffensammlung [...] in Arbeit sind. Sie sind bis Ende des Mts. fertig und kosten nachdem ich eine ergiebige Preisreduktion vorgenommen habe 67fl 80 Kr. Sie werden von der Firma Anton Büchler VI. Stumpergasse 51 geliefert [...]”. - Aus Gesundheitsgründen 1877 aus dem militärischen Dienst entlassen, wurde Böheim 1878 zum Kustos der kaiserlichen Waffensammlung in Wien ernannt, die er als deren erster Direktor dem Kunsthistorischen Museum angliederte. Als Mitbegründer der historischen Waffenkunde erhob er diese zu einer eigenständigen Wissenschaft. Neben zahlreichen anderen waffenhistorischen Werken veröffentlichte Böheim 1890 ein ‘Handbuch der Waffenkunde’. - Auf Briefpapier mit farb. gepr. kalligr. Monogramm.
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Böhler, Wilhelm, katholischer Geistlicher (1891-1958).
Ms. Sentenz mit eigenh. U. , wenigen eh. Korrekturen und ms. ausgefülltem Formularteil. Düsseldorf, o. D.
1 S. Folio (207:275 mm). Albumblatt mit kopierter Kopfzeile "Beitrag für das Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft'" und kop. Formular für biograph. Daten (Spirituskopie), aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Die Gegenwart ist verpflichtet, an die Zukunft zu glauben und für die Zukunft zu arbeiten. Die junge Generation verstehen, ihre Eigenwerte erkennen und pflegen, ihr ohne Überheblichkeit helfen - das ist die Aufgabe derer, die bald zur Vergangenheit gehören werden [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Koslowsky 378.
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Böhm, August, Mediziner (1865-1931).
Visitenkarte mit eigenh. Widmung. Wien, 19. V. 1923.
1 S. Visitkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit Glückwünschen zu dessen Vermählung. - Seit 1911 Oberstadtphysikus, widmete sich Böhm "mit besonderem Erfolg der Seuchenbekämpfung, errichtete neue Sanitätsstationen, baute den Krankenwagendienst aus und stellte das Desinfektions- und Isolierungswesen auf neue Grundlagen [...] Böhm gilt als Schöpfer des modernen Sanitätswesens für Wien" (Czeike I, 416].
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Böhm, Hans, Literaturwissenschaftler und Schriftsteller (1876-1946).
Eigenh. Brief mit U. Köln, 10. VI. 1908.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich werde Ihnen als Mitarbeiter des Kunstwarts nicht unbekannt sein [...] und gehe drum ohne Umschweife in medias res. Ich hörte kürzlich in einem Privatkreise neue Lieder des hiesigen jungen Komponisten Ramrath; sie schienen mir auch bei näherer Bekanntschaft bedeutend genug zu sein, um Sie darauf hinzuweisen, damit - falls Sie meine Laien-Ansicht teilen - der Kunstwart in Stand gesetzt wird, als erster für diese Sachen einzutreten [...]". - Hans Böhm verfaßte neben literaturwissenschaftlichen Werken über Walther von der Vogelweide und Goethe Gedichte, wirkte als Herausgeber von Lyrik-Anthologien und als Übersetzer.
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Böhm, Johann, Politiker (1886-1959).
5 ms. Briefe mit eigenh. U. Wien, 1945-1951.
Zusammen 5 SS. 4to und 8vo. An Tina (1) und Dr. Josef Barnert (4). Dankt für übersandte Glückwünsche und bedauert, an den Feierlichkeiten zum 25jährigen Dienstjubiläums von Josef Zach nicht teilnehmen zu können. - In der Zwischenkriegszeit hauptamtlich in der Gewerkschaftsbewegung, von 1930-34 auch als SPÖ-Abgeordneter im Nationalrat tätig, wurde Johann Böhm zwischen 1934 und 1945 politisch verfolgt und mehrfach verhaftet. Nach Kriegsende maßgeblich am Wiederaufbau des gewerkschaftlichen Lebens beteiligt, wurde Böhm 1945 Staatssekretär für soziale Verwaltung sowie 2. Präsident des Nationalrats und 1948 erster Präsident des Österreichischen Gewerkschaftsbundes. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der jeweiligen politischen Funktion.
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Böhm, Karl, Dirigent (1894-1981)
2 Porträtpostkarten mit eigenh. U.
o.J. Ohne Ort, Ohne Jahr, 15 x 10,5 cm. 2 Seiten. Adressierter Umschlag.
Bookseller reference : 59481
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Böhm, Karl, Dirigent (1894-1981)
Albumblatt mit eigenh. U.
o.J. Berlin, 14. III. 1973, Fol. 1 Seite. Mit mont. Porträtfotographie in der unteren Blatthälfte.
Bookseller reference : 57699
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Böhm, Karl, Dirigent (1894-1981)
Albumblatt mit eigenh. U. unter montierter Porträtfotografie.
o.J. Ohne Ort, Ohne Jahr, (13,5 x 8,5 cm). 1 Seite.
Bookseller reference : 60889
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Böhm, Karl, Dirigent (1894-1981)
Gedruckte Dankeskarte mit eigenh. Grußwort und U.
o.J. , Ohne Ort und Jahr [ca. 1964], Qu.-8°. 1 Seite.
Bookseller reference : 36945
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Böhm, Karl, Dirigent (1894-1981)
Masch. Brief mit eigenh. U.
o.J. Salzburg, 15. VIII. 1977, Fol. 1 Seite. Gelocht.
Bookseller reference : 59093
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Böhm, Karl, Dirigent (1894-1981)
Porträtphotographie mit eigenh. U.
o.J. Berlin, 15. V. 1971, (18 x 12,5 cm). 1 Seite.
Bookseller reference : 60888
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Böhm, Karl, Dirigent (1894-1981)
Porträtpostkarte mit eigenh. Widmung und U.
o.J. Wiesbaden, Mai 1960, 15 x 10 cm. 1 Seite.
Bookseller reference : 59726
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Böhm, Karl, Dirigent (1894-1981).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Darmstadt, o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußezeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Fromular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "So viel wir durch den Krieg auch verloren haben, eines konnte er uns doch nicht rauben: Die Begabung, Weiterentwicklung und Führung auf musikalischem Gebiete, und ich bin der Meinung, daß das Genie, welches mit der ihm eigenen nachtwandlerischen Sicherheit den richtigen Weg aus mancher jetzt noch herrschenden Verworrenheit weisen wird, nur ein Deutscher sein kann [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Karl Böhm war im Jahr vor Erscheinen der Anthologie zum Generalmusikdirektor in Darmstadt berufen worden. Koslowsky 119.
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