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Böttcher, Christian Eduard, Maler (1818-1889).
Eigenh. Brief mit U. Düsseldorf, 26. VIII. 1859.
1 S. 4to. “Die Mittheilung Ihres geehrten Schreibens vom 23. August hat im Malkasten einen wahren Sturm hervorgerufen. Indem ich Ihnen hierdurch im Auftrage des Vereins unseren wärmsten Dank ausspreche, für die so freundliche Bereitwilligkeit unser Unternehmen zu unterstützen, beehre ich mich zugleich Ihnen mitzutheilen, daß sobald für den Werth von 18000 Thlr. Bilder eingeliefert und für 25000 Thlr. unterzeichnet sind, die Verausgabung der Loose [!] beginnen darf [...]”. - An der Stuttgarter Kunstschule zum Lithographen ausgebildet, wechselte Böttcher zur Malerei und besuchte die Akademie in Düsseldorf, wo er 1844-49 bei Theodor Hildebrandt und Wilhelm Schadow studierte. 1872 selbst zum Professor ernannt wurde, betätigte sich Böttcher auch als Porträtmaler. Vgl. Thieme/Becker IV, 210. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf des 1848 u. a. von Oswald Achenbach, Carl Friedrich Lessing und Emanuel Leutze gegründeten Künstler-Vereins "Malkasten" und mit kl. Ausr. rechts unten, wodurch die zwei letzten Buchstaben der U. fehlen.
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Böttcher, Max Karl, Schriftsteller (1881-1963).
2 eigenh. (Bild-)Postkarten mit U. Chemnitz-Hilbersdorf, 19.02.1937 und Juli 1943.
Zusammen 2 SS. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse und einem eh. beschr. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Glückwünsche.
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Böttcher, Maximilian, Schriftsteller (1872-1950).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 7. IX. 1917.
½ S. Gr.-4to. An eine Dame: Gern habe ich Ihrem Wunsche entsprochen und sende Ihnen anbei das Autogramm für Ihren Sohn, den ich sogleich herzlich von mir zu grüßen bitte [...]". - Maximilian Böttcher hatte nach einem landwirtschaftlichen Studium eine Laufbahn als Journalist und freier Schriftsteller eingeschlagen und 1908 das "Klassische Theater für die höheren Lehranstalten" gegründet, das unter dem Namen "Deutsche Nationalbühne" noch zu Beginn der zwanziger Jahre bestand. "1924-26 war er Redakteur des "Deutschen Weidwerks", des Organs des Allgemeinen Deutschen Jagdschutzverbandes. 1930 ließ er sich als freier Schriftsteller in Eisenach nieder. Neben Tiergeschichten (u. a. 'Des deutschen Weidwerks hohes Lied', 1925), mit denen er vor allem bekannt wurde, schrieb Böttcher Theaterstücke und Romane, u. a. mit sozialen und historischen Motiven. Auch während der Zeit des Nationalsozialismus war er ein erfolgreicher Autor ('Das stärkere Blut', 1935)" (DBE). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; etwas unfrisch und mit Randläsuren.
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Böttger (Boettger), Rudolf Christian, dt. Chemiker u. Physiker (1806-1881)
Eigenh. Brief m. Unterschrift.
Frankfurt a. M., 9. III. 1839. 3 S., 8°.
Bookseller reference : 44474
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Böttger, Adolf, Schriftsteller (1815-1870).
"Johann, regierender König von Sachsen". Eigenh. Manuskript mit U. ("Ad. Böttger"). O. O. u. D.
2½ SS. auf 2 Bll. Folio. "Die Geschichte spricht: / Wo menschlich groß der Fürst das Muster gibt, / Und jeder Bürger Gleiches will und schafft, / Da segnet edle Freiheit Volk und Land, / und freiheitlos nicht nenn' ich Sachsens Boden [...]". - Vornehmlich als Lexikograph des Englischen tätig, wurde Böttger insbesondere durch seine literarischen Übersetzungen (vor allem Shakespeare, Pope, Goldsmith aus dem Englischen und Racine aus dem Französischen) bekannt. 1846 begann er eigene Arbeiten zu veröffentlichen, darunter die vielfach nachgeahmte "Blumenlyrik" ("Hyazinth und Lilialide", 1849) und Versepen mit historischen Motiven. - Die 2 losen Blatt manuell zu einem Doppelblatt verbunden; etwas (finger)fleckig.
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Böttger, Adolf, Schriftsteller (1815-1870).
Eigenh. Brief mit U. [Leipzig ?], 16. III. 1863.
1 S. 8vo. An einen Theaterdirektor. "Voraussichtlich kann mein früherer Wunsch, die Aufführung des eingereichten Stückes in dieser Saison betreffend, jetzt unmöglich erfüllt werden [...]". Er bittet daher, ihm das Manuskript des 'Marino Faliero' zurückzusenden. - Der als Sohn eines Steuereinnehmers in Leipzig geborene Böttger studierte Philosophie und Philologie, war als Lexikograph des Englischen tätig und wurde insbesondere durch seine literarischen Übersetzungen (vor allem Shakespeare, Pope, Goldsmith aus dem Englischen und Racine aus dem Französischen) bekannt. 1846 begann er eigene Arbeiten zu veröffentlichen, darunter die vielfach nachgeahmte 'Blumenlyrik' (‘Hyazinth und Lilialide’, 1849) und Versepen mit historischen Motiven. Vgl. Kosch I, 192.
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Böttger, Adolf, Schriftsteller (1815-1870).
Eigenh. Brief mit U. Gohlis, 30. III. 1870.
3 SS. auf Doppelblatt. 4to. An eine namentlich nicht genannte Dame mit herzlichem Dank, “daß Sie in so liebenswürdiger Weise meiner gedacht! [...] Nehmen Sie aus meinen Gedichten einen Gedanken, der die Innigkeit meiner erkenntlichen Stimmung ausspricht - und erlassen Sie mir in starrer Prosa den zarten Flügel Staube der Empfindung zu verwischen! Ich erlaube mir anbei Ihnen und den beiden Damen einige Exemplare meines soeben erschienenen, noch nicht ausgegebenen, neuen Büchelchens zuzusenden. Die meisten Sentenzen werden Sie bereits in den gesammelten Werken finden [...]”. - Vornehmlich als Lexikograph des Englischen tätig, wurde Böttger insbesondere durch seine literarischen Übersetzungen (vor allem Shakespeare, Pope, Goldsmith aus dem Englischen und Racine aus dem Französischen) bekannt. 1846 begann er eigene Arbeiten zu veröffentlichen, darunter die vielfach nachgeahmte “Blumenlyrik” (‘Hyazinth und Lilialide’, 1849) und Versepen mit historischen Motiven. - Etwas einger. und beide Bll. oben verso alt mit Klebestreifen hinterlegt.
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Böttger, Adolf, Schriftsteller (1815-1870).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 14. VIII. 1851.
¾ S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Vorigen Sonnabend früh hab' ich das vollständige [Manuskript] unseres Werks per Post an Sie abgesendet; ungewiß, ob es in Ihre Hände richtig gekommen, wollt' ich Sie hierdurch freundlich ersuchen, mir gefällige Nachricht zukommen zu lassen u. im Fall Sie meinen Brief erhalten haben, ersuch ich Sie meine darin ausgesprochenen Wünsche recht bald erfüllen zu wollen [...]". - Vornehmlich als Lexikograph des Englischen tätig, wurde Böttger insbesondere durch seine literarischen Übersetzungen (vor allem Shakespeare, Pope, Goldsmith aus dem Englischen und Racine aus dem Französischen) bekannt. 1846 begann er eigene Arbeiten zu veröffentlichen, darunter die vielfach nachgeahmte "Blumenlyrik" (‚Hyazinth und Lilialide', 1849) und Versepen mit historischen Motiven.
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Böttger, Adolf, Schriftsteller (1815-1870).
Eigenh. Gedicht mit U. O. O. u. D.
4 SS. auf Doppelblatt. Folio. Eh. Reinschrift des 72zeiligen Gedichtes "Der Sachsen Rautenkranz": "Umwölbt von grünen Hallen / Im duftigen Bosket [!] / Hielt unter den Vasallen / Der Kaiser das Banket[t]. / Kernvolle Sprüche flossen / Begeisternd wie der Wein, / Der Reichstag war geschlossen / Zu Würzburg an dem Main [...]". - Der als Sohn eines Steuereinnehmers in Leipzig geborene Böttger studierte Philosophie und Philologie, war als Lexikograph des Englischen tätig und wurde insbesondere durch seine literarischen Übersetzungen (vor allem Shakespeare, Pope, Goldsmith aus dem Englischen und Racine aus dem Französischen) bekannt. 1846 begann er eigene Arbeiten zu veröffentlichen, darunter die vielfach nachgeahmte 'Blumenlyrik' ("Hyazinth und Lilialide", 1849) und Versepen mit historischen Motiven. Zu Böttger vgl. DBE und Kosch I, 192. - Horizontal gefaltet, das dritte Blatt mit Eckausriß (ohne Textberührung).
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Bötticher, Karl Heinrich von, Politiker (1833-1907).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 16. XI. 1884.
3½ SS. auf Doppelblatt. 4to. An einen nicht namentlich genannten Doktor, der Bötticher bei der Suche nach einer Bildungsanstalt für einen jüngeren Verwandten unterstützt hat: "Verzeihen Sie, daß ich Ihnen auf Ihren freundlichen Brief vom 8ten Oktober etc. erst in Folge des weiteren Schreibens vom 13ten d M. antworte. Es liegt das wesentlich daran, daß meine Erkundigungen über die Anstalten, welche für Karl Ernst in Frage kommen können, noch nicht abgeschlossen waren, und daß ich nicht annehmen konnte, Herr Prediger Rathmann werde auf eine baldige Entschließung besonderen Werth legen. Die Sorge, eine richtige Wahl zu treffen, beschäftigt mich natürlich lebhaft, und ich bin Ihnen von Herzen dankbar, daß Sie die Güte gehabt haben, mich durch Mittheilungen über die von Ihnen gewonnenen Eindrücke zu informieren [...] Ebenso bescheide ich mich, daß er für Pforta nicht die erforderlichen Vorkenntnisse und den nöthigen Trieb mitbringt, ohne welchen er daselbst nicht glatt vorwärts kommen kann [...]". - Wohlerhalten.
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Bötticher, Karl, Architekt, Kunsthistoriker und Archäologe (1806-1889).
Eigenh. Brief mit U. Berlin ["Potsdamer-Strasse No. 122 A"], 8. V. 1868.
4 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. Freundschaftlicher Brief an den Architekten Aloys Hauser, in dem sowohl Berufliches wie Privates erzählt und erfragt wird. Besonders interessiert sich Bötticher dafür, wie es dem Empfänger seit dem Jahre 1862 in Wien ergangen sei. Er selbst, so Bötticher, ziehe sich mehr und mehr von allen weltlichen Verpflichtungen zurück. Ebenso würde er gerne aufhören zu unterrichten, um nach Griechenland und Italien zu reisen: "Mein recht lieber Freund! Unmöglich kann ich die Gelegenheit der Reise des Hrn. Tiede vorüber gehen lassen ohne Ihnen ein kleines Zeichen der treuen Erinnerung an Sie zu geben. Mit meinen herzlichsten Grüszen sende ich Ihnen einige von den Blättern, an denen Sie früher Gefallen hatten: zu meinem Bedauern ist die Vervielfältigung der noch übrigen Handzeichnungen[,] welche ich in einem Inventar d. B. Akademie besitze, mit zwei Jahren ins Stokken gerathen, doch denke ich gegen den Herbst d. J. Ihnen die Fortsetzung schicken zu können. Wie geht es Ihnen an Ihrem jungen Herde? Haben Sie schon Familie, oder ist das Ehepärchen noch allein? Und wie befinden sich Mütterchen u. Bruder? Leider ist von den Hoffnungen meiner zweiten Hellasfahrt nichts in Erfüllung gegangen, sonst hätte ich Wien, u. mit Wien auch Sie längst einmal wiedergesehen, und danach habe ich mich sehr gesehnt [...]". - Bötticher war Architekt, allerdings nicht aktiv in der Bautätigkeit sondern vor allem als Zeichner. Er war auch Kunsthistoriker, der vor allem von der Gotik geprägt war. Sein Talent nutzte er als Lithograph, unterrichtete und war an der Berliner Akademie beschäftigt. - Das Kuvert etwas fleckig und mit der Notiz: "Hierbei eine Rolle mit Zeichnungen".
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Böttiger, Carl Wilhelm, Historiker und Bibliothekar (1790-1862).
Eigenh. Brief mit U. Erlangen, 23. IX. 1835.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Euer Wohlegboren statte ich meinen ergebensten Dank für die nach meiner Ferienreise vorgefundenen mir von Seite unserer k. Akademie unentgeldlich [!] zugekommenen Druckwerke ab [...]". - Mit kleinem Eingangsvermerk.
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Böttiger, Carl Wilhelm, Schriftsteller und Übersetzer (1807-1878).
Eigenh. Brief mit U. Uppsala, 24. II. 1861.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. In schwedischer Sprache an einen namentlich nicht genannten Adressaten.
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Böttiger, Karl August, Archäologe (1760-1835).
Eigenh. Brief mit U. Teplitz, 28. VII. o. J. ("Abends 8 Uhr").
4 SS. auf Doppelblatt. 4to. An einen Herrn Schulz mit einem Bericht über die unzufriedenstellenden Verhältnisse seines Quartiers: "Indem ich schreiben will, hab ich keine Dinte. Man bringt mir Wasser statt Dinte. Zweimal erinnert, haben Sie doch die Dintenflasche nicht mitgegeben. Das ist äußerst ärgerlich. Sie mögen nun zusehn, ob Sie lesen können. Der heutige Tag war ein[er] der schlechtesten in diesem Jahr. Unaufhörlich Regengüsse u. Stürme. Alls wurde naß. Mein weißer Hut ist ganz verdorben, weil er nicht überzogen war. Als wir endlich hier ankamen, fanden wir uns in unsrer theuren Logis ganz getäuscht. Ein Vorgemach ohne Licht, kaum für einen Bedienten bewohnbar, soll das Zimmer für meine arme Natalie seyn. Wer zu mir will, muß durchgehen. Ich begreife nicht, wie sie da mit Anstand schlafen oder sich ankleiden kann. Es ist ein Loch, kein Zimmer und dafür 6 Thaler wöchentlich. Wir müssen - hier hab ich nun Dinte bekommen - durchaus an ein andres Quartir denken. Wie Fräulein Mathilde Haupt schrieb, sollten es zwei Zimmer nebeneinander seyn. Hier muß ein großes Misverständniß vorwalten. Fragen Sie doch gleich Montags früh bei Hr. Canonicus Tiedge, dem ich mich bestens empfele, Fräulein Mathilde u. Mad. Pappermann, wie es sich damit verhält, und schreiben mir mit der Post (an Hofrath Böttiger im schwarzen Roß in der Kirchengasse) [...]". - Bl. 2 verso stärker fleckig und gebräunt.
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Bücher, Karl, Nationalökonom (1847-1930)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Leipzig, 13. X. 1897, 8°. 1 1/2 Seiten.
Bookseller reference : 43482
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Bücher, Karl, Volkswirtschaftler und Soziologe (1847-1930)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Bad Liebenstein, 8. III. 1915, Kl.-4°. 4 Seiten. Doppelblatt.
Bookseller reference : 39428
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Bücher, Karl, Volkswirtschaftler und Soziologe (1847-1930).
Eigenh. Brief mit U. ("K Bücher"). Leipzig, 7. IV. 1904.
1 2/3 SS. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit der Mitteilung, "daß der Vorstand am Sonnabend den 7. April Nachmittags 3 Uhr eine vorbereitende Sitzung [...] im Patronatszimmer der Universität halten wird, um die bei den Berliner Verhandlungen einzunehmende Haltung im Einzelnen festzulegen. Eingeladen sind nach dem [...] Verzeichnisse 76 Personen; doch habe ich zu meinem großen Erstaunen einen Vertreter aus dem Großherzogtum Hessen darunter nicht bemerkt. Darf ich aus Ihrem Briefe schließen, daß Sie nachträglich noch eine Einladung erhalten haben? [...]" - Karl Bücher habilitierte sich an der Universität München für Nationalökonomie und Statistik, folgte 1882 einem Ruf als Ordinarius für Statistik nach Dorpat und lehrte von 1883 bis 1890 an der Universität Basel, dann an der TH Karlsruhe und von 1892 bis 1917 an der Universität Leipzig, "an der er das erste Zeitungswissenschaftliche Universitätsinstitut Deutschlands gründete. Neben seinem wirtschaftswissenschaftlichen Hauptwerk ‚Die Entstehung der Volkswirtschaft' (2 Bde., 1893) schrieb Bücher u. a. ‚Arbeit und Rhythmus' (1896), ein Buch, das auch für die Musik- und Sportwissenschaft von Bedeutung wurde" (DBE).
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Büchler, Eduard, Maler (1861-1958).
10 eigenh. Briefe mit U. Wien, 1908-1915.
Zusammen 18 SS. 4to und 8vo. Beiliegend ein Erhebungsbogen des Wiener Magistrats Abtlg. XI. 4 Bll. Folio. Betr. durchwegs das Ansuchen um Unterstützung sowie den erwünschten Ankauf seiner Werke durch die Stadt Wien: “Herr Stadtrat dürften sich des verunglückten Porträts-Projektes bezüglich der Herrn Direktoren der Elektrizitäts-Werke noch erinnern. Ich bin leider dadurch in eine Verlegenheit geraten, da ich den dafür bereit gehaltenen Betrag an einen Gläubiger zediert hatte, da ich die Sache für sicher hielt [...]” (Br. v. 1. VI. 1908). - “Mein eingereichtes Portrait ‘Carl Gründorf’ in den städt. Sammlungen harrt leider noch immer der Erledigung [...]” (Br. v. 23. XI. 1908). - Büchler studierte in Wien und Karlsruhe (dort bei Ferdinand Keller), kehrte nach Wien zurück und war dort als Portrait- und Figurenmaler tätig (u. a. ein Portrait von Karl Lueger). Seit 1907 war er Inhaber eines Kunstverlages. Vgl. Thieme/B. V, 188. - Der beiliegende Erhebungsbogen hat einen Antrag Büchlers um finanzielle Unterstützung zum Gegenstand, die ihm allerdings nicht gewährt wird: Nach einer kurzen Darstellung von Büchlers Werdegang und einer Darlegung seiner Wohn-, Einkommens- und Aufwendungsverhältnisse begründet der zuständige Beamte die Ablehnung von Büchlers Antrag: “Mit Rücksicht darauf, daß derselbe keineswegs zu den Künstlern vielmehr zu den gewöhnlichen Durchschnittsmenschen zu rechnen ist, daher gar keine Bevorzugung vor anderen Geschäftsleuten verdient, in weiterer Erwägung des Umstandes, daß Büchlers als uns nicht [ein Wort versehentlich ausgelassen] bezeichnet werden kann und sich das Geld ganz gut von seinem Bruder Rudolf dürfte beschaffen können, beantragt der Gefertigte die Abweisung des Ansuchens. Bemerkt wird schließlich, daß die Haupteinnahmen des Bittstellers der Verschleiß von künstlerischen Photographien nicht aber die Malerei ist und daß dessen Vorgänger Otto Schmidt wegen Anfertigung von obszönen Bildern zu längerer Haft verurteilt wurde [...]”. - Einige Briefe im linken Rand gelocht (vereinzelt geringfügige Textberührung). - In altem Sammlungsumschlag.
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Büchmann, Georg, Sprachforscher (1822-1884)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Berlin, 2. I. 1868, Gr.-8°. 2 Seiten.
Bookseller reference : 58556
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Büchner, Adolf Emil, Komponist und Dirigent (1826-1908).
Eigenh. Brief mit U. Meiningen, 23. II. 1875.
2 SS. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Gleich nach gütiger Zusendung des Concert-Programmes, wofür ich Ihnen herzlich danke, setzte ich mich hin und transponirte das von Frau Dr. Peschka-Leutner gesungene Lied: An einem lichten Morgen und versah es mit einigen neuen Nüancen, welche zum bessern Verständniß desselben beitragen können. Da das Lied im Ganzen sehr hoch liegt, namentlich am Schluß, habe ich 2 Arrangements angefertigt, eines für Mezzo-Sopran oder Bariton und das andere für Alt oder Baß, sodaß es nun alle Stimmen singen können. Wollen Sie dasselbe in diesen beiden Transpositionen, wozu ich Ihnen nur rathen kann, so thun Sie dies gleich, solange die Erinnerung an den Vortrag beim Publikum noch rege ist [...]". - Adolf Emil Büchner wurde am Leipziger Konservatorium ausgebildet und war dann Hofkapellmeister in Meiningen und von 1882 bis 1898 Leiter des Sollerschen Musikvereins in Erfurt. "Er komponierte zahlreiche Opern, Symphonien, Kammermusik und Chorwerke, darunter 'Wittekind' (1890)" (DBE).
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Büchner, Ludwig, Arzt, Politiker und Philosoph (1824-1899).
Eigenh. Brief mit U. Darmstadt, 27. II. 1886.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Freund mit der Zusage von Beiträgen für eine von Georges Clemenceau gegründete Zeitschrift, möglicherweise das 1880 erstmals erschienene Journal "La Justice", sowie über die reaktionäre Gesinnung in Deutschland, mit Grüßen seiner Frau, und (nicht beiliegenden) Photographien seiner Kinder: "Den freundlichen Wunsch Ihres Freundes, des Herrn Clemenceau, dem ich mich bestens zu empfehlen bitte, erfülle ich gern und bin bereit, ihm, soweit es meine Zeit erlaubt, etwas zu liefern, bitte aber um gefällige Zusendung der neuen Zeitschrift [...] damit ich Geist und Tendenz derselben kennen lerne. Ich kann Ihnen nicht sagen, wie sehr ich Sie jetzt darum beneide, dass Sie in einem freien Lande leben können, während bei uns in Deutschland die Reaction gegenwärtig solche Fortschritte macht, dass es kaum mehr für einen freidenkenden Mann möglich ist, auszudauern. Ich namentlich bin fast unausgesetzt der Gegenstand der infamsten Angriffe, und zwar nicht bloss von Seiten der eigentlich reactionären, sondern auch der sogenannten liberalen Presse. Wäre ich ein unabhängiger Mann, ich hätte längst den Staub von den Füssen geschüttelt und wäre zu Ihnen nach Paris gekommen [...] Meine Frau erwidert Ihre und Ihrer verehrten Nichte Jeanne freundliche Grüsse auf das Herzlichste und erinnert sich stets mit grossem Vergnügen der schönen Tage, die sie in Ihrer Gesellschaft in Paris zugebracht [...] Sie ist unglücklich darüber, dass Sie immer noch nicht im Stande ist, Ihnen die gewünschten Photografieen unsrer vier Kinder zusenden zu können, da es immer an Exempel mangelt. Ich schicke Ihnen einstweilen zwei davon [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf. Vereinzelt leicht gebräunt. Beliegend ein Doppelblatt aus dem "Catalogue des livres rares et précieux" der Bibliothek des Architekten und Sammlers Hippolyte Destailleur (Paris, Demascène Morgand, 1891).
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Büchner, Ludwig, Arzt, Politiker und Philosoph (1824-1899).
Eigenh. Notiz mit U. Darmstadt, 30. X. 1880.
1 S. Qu.-8vo (163 x 96 mm). An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "'die Wahrheit an sich selbst kann gut nur sein.' (Byron, Cain)". - Ludwig Büchner war ein jüngerer Bruder Georg Büchners und erster anonymer Herausgeber von dessen Nachgelassenen Schriften. Ludwig Büchner gründete 1881 den Deutschen Freidenkerbund. 1882 publizierte er seine Schrift "Die Macht der Vererbung und ihr Einfluß auf den moralischen und geistigen Fortschritt der Menschheit." (Darwinistische Schriften, Heft 12. Ernst Günther, Leipzig). - Spuren alter Montage verso.
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Büchsel, Friedrich, evang. Theologe (1883-1945)
Eigenhändige Sentenz mit U. Rostock, o. D.
½ S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Bei Gott muß das deutsche Volk die Kraft seiner Erneuerung suchen. Sonst wird es sie nicht finden [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift und leicht abgewandelt wiedergegeben. - Mit Adressenstempel. Koslowsky 51.
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Büdinger, Max, Historiker (1828-1902).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 24. VII. 1885.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Major Ludwig Koblitz in Aflenz: "Unsere Aussichten auf eine Landwohnung in einem Soolbadorte [!] haben sich in nichts aufgelöst. Wir würden nun gern wieder nach Aflenz ziehen, wenn sich dort ein geeignetes Sommerheim für uns findet. Als ein solches würden wir eine Wohnung von fünf Zimmern betrachten, über welche Sie mir wohl gütig und freundschaftlich einige Wünsche zu äussern gestatten. Da wir unter allen Umständen selbst menagieren wollen, so bedürfen wir auch einer völlig eingerichteten Küche mit Tellern, Gläsern u. s. w. sowie der Sicherheit, die nöthigen Nahrungsmittel in Aflenz erhalten zu können [...]".
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Büdinger, Max, Historiker (1828-1902).
Eigenh. Postkarte mit U. Aussee, 24. VII. 1884.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An die Braumüllersche Buchhandlung in Wien mit der Zusendung seiner Adresse. - Mit ausgeschnittener Briefmarke (geringf. Textverlust).
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Bühler Jean:
Nord Sud Ouest Est.
Boudry, A la Baconnière, 1944. In-8 broché, couverture décorée à rabats, un peu défraîchie. Illustré de hors-texte en noir de J. Leffel.
Bookseller reference : 11172
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Bühler Jean:
Prends ma vie camarade.
Porrentruy, Aux Portes de France, 1944. Petit in-8 broché, couverture à rabats, légèrement défraîchie.
Bookseller reference : 11170
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Bühler Jean:
Sur les routes d'Europe. Souvenirs d'un vagabond.
Lausanne, librairie Payot, 1942. Petit in-8 broché, couverture imprimée en deux tons, un peu défraîchie et parsemée de rousseurs.
Bookseller reference : 11171
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Bühler Michel:
La chanson est une clé à molette.
Bernard Campiche, collection Campoche, 2011. In-12 broché, couverture photographique. Tout beau tout neuf.
Bookseller reference : 23804
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Bühler-Kistenberger, Traute, Schriftstellerin (1926-2010).
Eigenh. Gedicht mit Widmung und U. Herrsching, 7. XII. 1988.
1 S. Gr.-4to. Das Gedicht "Aufbruch", niedergeschrieben für Rudi Hermanns.
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Bülau, Friedrich von, Staatswissenschaftler und Journalist (1805-1859)
Eigenh. Brief mit U. sowie 3 eigenh. Schriftstücke mit U.
o.J. Leipzig, 1. VIII. 1839 bis 21. IV. 1859, Verschied. Formate. Zus. ca. 5 Seiten.
Bookseller reference : 36824
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Büller, Karl William, Schauspieler und Ingenieur (1853-1923).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 18. II. 1898.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. “Montag den 21. Febr. trete ich in Charleys Tante voraussichtlich zum letzten Mal vor das Wiener Publicum. März-April gastire ich am Kaiserl. Alexander Theater in St. Petersburg [...]”. - Vom Vater zu einer bürgerlichen Laufbahn genötigt, fand Büller erst über Umwege und harte Wanderjahre zu einer festen Anstellung, kam 1896 ans Deutsche Volkstheater in Wien, verließ es aber bereits nur ein Jahr später, um sich erneut der Wanderschauspielerei - diesmal nur mit ungleich größerem Erfolg - zu widmen: “Seit seinem Scheiden von Wien [...] nimmt der Künstler kein festes Engagement mehr an, sondern übt gastierend seine Kunst aus. Er ist hoch willkommen, wo er auch erscheint [...]” (Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., zit. n. DBA I 160, 63). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. - In altem Sammlungsumschlag.
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BÜLOW (Bernhard von)
Mémoires du chancelier prince de Bülow. Traduction de Henri Bloch [et Paul Roques]. I. 1897-1902. Le secrétariat d'État aux affaires étrangères et les premières années de chancellerie. - II. 1902-1909. Du renouvellement de la Triplice jusqu'à sa démission de chancelier. - III. 1909-1919. La Grande guerre et la débâcle. - IV. 1849-1896. Sa jeunesse et sa carrière de diplomate
Paris, Plon, 1930-1931 4 vol. in-8, [3] ff. n. ch., 494 pp. ; 525 pp. ; 346 pp. ; 527 pp., avec 68 planches d'illustrations photographiques hors texte, toile verte à la Bradel, couv. cons. (reliure postérieure).
Bookseller reference : 240815
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Bülow, Babette von, Schriftstellerin (1850-1927).
Eigenh. Briefkarte mit U. Postdam, 18. VII. 1907.
2 SS. Qu.-8vo. An eine namentlich nicht genannte Adressatin mit Dank für deren "liebenswürdige Beurtheilung meiner Arbeit". - Die Tochter eines Juristen erhielt ihre Erziehung und Ausbildung in Breslau und lebte nach ihrer Heirat mit einem Offizier 1876 in verschiedenen Garnisonsstädten und schließlich in Potsdam. "Bülow veröffentlichte neben zahlreichen, um die Jahrhundertwende in den gehobenen Schichten weit verbreiteten Novellen (u. a. 'Papas Zahnschmerzen', 1885) einen Band 'Erinnerungen Aus der Kinderzeit' (1909)" (DBE).
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Bülow, Bernhard Fst. von, Politiker (1849-1929).
Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.
½ S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). Mit einem pragmatischen Ausspruch: "Setzen wir Deutschland wieder in den Sattel, und es wird wieder reiten können [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Koslowsky 114.
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Bülow, Bernhard von, Reichskanzler des Deutschen Kaiserreichs (1849-1929)
Brief mit eigenh. U.
o.J. Berlin, 13. XII. 1904, 4°. 1 Seite. Dopelblatt.
Bookseller reference : 50199
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Bülow, Eduard von, Schriftsteller (1803-1853)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Leipzig, 4. IV. 1827, 4°. 1 Seite.
Bookseller reference : 52961
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Bülow, Friedrich Wilhelm Freiherr von, preußischer Offizier (1755-1816).
Eigenh. Brief mit U. Stargard, 20. I. 1896.
1½ SS. auf Doppelblatt. 4to. An einen namentlich nicht genannten Oberst: "An allem was Ihnen gutes und angenehmes begegnet, kann ich nicht anders als den lebhaftesten Antheil nehmen, dieses ist eine alte Gewohnheit die ich niemalen ablegen werde, noch ablegen kann; ich statte Ihnen also meinen aufrichtigsten Glückwunsch zu dem Avancement ab […] Was meine hiesige Existenz anbetrift [sic], so ist sie durch das sehr freundschaftliche Betragen des Major Stutterheim [Ludwig August von Stutterheim, 1751-1826] ganz erträglich, denn es ist beynahe die einzige Gesellschaft so ich habe, und ich glaube dass der Aufenthalt in Heilsberg etwas beßer seyn wird. Mit unsern [sic] Bataillon spielen wir freilich noch keine sonderliche Figur (und das kann wohl nicht anders seyn da selbst verschiedene Officiere noch ganz neu sind) indessen geht es doch schon so erträglich, nur werde ich müßen Polnisch lernen um mich denen Menschen verständlich machen zu können. Vor einigen Jahren hätte ich wirklich nicht geglaubt dass ich die Polnische Sprache würde erlernen müßen […]". - Nachdem von Bülow am 3. April 1794 zum Major befördert worden war, kam er als solcher am 14. November 1795 zum Füsilierbataillon "Stutterheim" Nr. 21 der 2. Ostpreußischen Füsilierbrigade.
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Bülow, Hans von, Dirigent und Kapellmeister (1830-1894).
Eigenh. Brief mit U. ("HvBülow"). Berlin, 27. XII. 1861.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Hofkapellmeister: "Ihr liebenswürdiges Schreiben vom 13. Dez. kam spät in meine Hände da mein Aufenthalt bei dem Fürsten zu Hohenzollern Hechingen sich wider Vermuthen bedeutend verlängerte und das von Ihnen gewünschte Musikstück mußte ich mir erst von Leipzig, wohin ich es versendet hatte, zurückkommen lassen. Nun es in meinen Händen, erhalten Sie es - aber nur für sich und eine Casseler Aufführung. Zur Übersetzung des Textes habe ich noch keine Zeit finden können - mir schien am besten, es ‚tant bien que mal' in der Ursprache singen zu lassen. Wie anders klingt Glucks dramat. Musik mit dem franz. Text als in der ledernen deutschen Übersetzung! Nur die von Wagner neu bearbeitete Aulis-Iphigenie macht hiervon eine Ausnahme. Sie kennen doch diese Arbeit? Der von mir arrangirte Klavierauszug ist vor etwa vier Jahren bei Breitkopf & Härtel erschienen. Unsere Berliner Copisten taugen nicht viel und haben überdies jetzt vollauf mit der Bottschen Oper zu thun. Ich kann Ihnen also nur die Partitur senden, die ich mir freundlichst zurück erbitte, sobald Sie derselben nicht mehr bedürfen […]".
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Bülow, Hans von, Komponist und Dirigent (1830-1894)
Eigenh. Schriftstück.
o.J. Ohne Ort und Jahr [München, Frühjahr 1867], Gr.-8°. 1 Seite. Gepr. Briefkopf. Violette Tinte.
Bookseller reference : 58068
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Bülow, Hugo von, Regierungsassessor (1821-1869).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 27. I. 1857.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen General: "Im Auftrage meines Vaters, des Obersten von Bülow, welcher augenblicklich durch sein Befinden am eigenhändigen Schreiben verhindert ist, beehre ich mich, Ew. Hochwohlgeboren beikommend die versprochene 'Belohnung' für die am 24ten d. M. in der militairischen Gesellschaft gehaltene Vorlesung ganz ergebenst zu übersenden. Mit der Versicherung der vorzüglichsten Hochachtung unterzeichne ich mich als Ew. Hochwohlgeboren ganz ergebenster [...]".
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Bülow, J. von, dänischer Gesandter in London (fl. 1879).
Eigenh. Brief mit U. St. Anne's Hill, Chertsey, 23. IV. 1879.
8 SS. auf 2 Doppelblättern. 8vo. An eine Gräfin über den Landaufenthalt ärmerer Kinder in Dänemark während der Sommerferien: "Es ist mir sehr schmeichelhaft, daß Sie durch meine Frau Sich an mich wenden, Sie werden aber verzeihen wenn ich so frei bin meiner Neigung zu folgen und Ihnen selbst, nicht dem Grafen, meine Antwort schicke. Uebrigens bedaure ich, nicht sehr viel über die Sache sagen zu können, da ich, stets abwesend, nur ganz im allgemeinen mich dafür interessirt habe [...] Was ich jetzt darüber weiß ist, daß man in Copenhagen, besonders - vielleicht auch nur dann - in der 3-4 Wochen langen Sommerferie [!] den armen Kindern den wohlthuenden Landaufenthalt zu verschaffen sucht. Einige Wochen vor Anfang der Ferien ersucht eine Commission von freiwilligen Kinderfreunden, durch die Zeitungen in Stadt und Land, daß die jenigen Hausvätern [!] sich melden, welche geneigt seien ein oder mehrere Kinder bei sich unentgeltlich während der 3-4 Wochen aufzunehmen [...] Nach den dann eingesandten Offerten kann erst die Zahl der aufzunehmenden Kindern [!] bestimmt werden, und darauf basirt setzt die Commission sich mit ärmeren Schulen in Verbindung um zur rechten Zeit die bestimmte Zahl Kinder angewiesen zu bekommen. Darauf wendet sich die Commission an die Eisenbahndirektion, respective an Fuhrleute mit der Bitte, daß die Kinder unentgeltlich oder für geringes Fahrgeld transportirt werden und diese Bitte wird stets gerne erfüllt. Die betreffenden Pflegeltern auf dem Lande bekommen dann zeitig Nachricht wann und wie viele Kinder hinkommen werden, und gewöhnlich laßen dann jene die Kinder an der nächsten Station abholen zu Wagen oder zu Fuß nach den Umständen. Nach beendeter Ferie werden die Kinder dann auf ähnliche Weise zurückgebracht und von den Schulen oder Eltern in Empfang genommen [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Adresse. Mit kleinen Rostspuren.
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Bülow, Louise Fürstin von, (1813-1905).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. Kl.-8vo. An den Musikwissenschaftler Richard Batka (?): "Wäre es Ihnen möglich mir die Abschrift der Aufsätze Deutsche Kunst und Deutsche Politik zu schicken. Wagner braucht dieselben nothwendig [...]". - Mit kleinen Montagespuren verso.
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Bülow, Marie von, Schauspielerin (1857-1941).
Eigenh. Brief m. U. Berlin, 21. II. 1904.
3 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Beiliegend eh. Umschlag. An den Hof- und Gerichtsadvokat Josef Reitzes: "Im Anschluß an unser Gespräch hier möchte ich mir die Frage erlauben, ob Sie Gelegenheit gehabt mit Herrn Dr. E. von Hornbostel [d. i. Erich von Hornbostel, österr. Musikwissenschaftler, 1877-1935] den Punkt: Auslieferung der Briefe ‚Bülow an Brahms' zwecks endgültiger Erledigung der Angelegenheit zu besprechen u. mit welchem Resultate. Ich hoffe, daß Sie damals mit den lieben Ihrigen gut nach Wien heimgekehrt sind. Möglicherweise habe ich im Frühjahr Anlaß als Zugvogel Wien zu passieren, das ich schon seit einigen Jahren nicht gesehen habe […]". - Marie von Bülow begann 1875 ihre künstlerische Laufbahn in Basel. Nach Aufenthalten in Karlsruhe und Danzig ging sie 1881 nach Hamburg. Außerdem trat die Wienerin am Berliner Nationaltheater und am Meininger Hoftheater auf. 1882 heiratete sie Hans von Bülow, und und zog sich ins Privatleben zurück. Nach Hans von Bülows Tod 1894 kümmerte sie sich um den Nachlass ihres Mannes und veröffentlichte die Briefe Bülows. Außerdem betätigte sie sich als Mäzenin und förderte den Musiker-Nachwuchs in ihrer Wahlheimat Berlin.
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Bülow, Marie von, Schauspielerin (1857-1941).
Eigenh. Brief m. U. Berlin, 30. VIII. 1912.
4 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Beiliegend Umschlag. An Emilie Schaup aus der Zipfer-Brauereidynastie: "Das ist aber schön von Ihnen, mir durch Ihr Lebenszeichen zu beweisen, daß unsere Begegnung nicht ganz aus Ihrer Erinnerung entschwunden ist! Mir ist es nicht gut gegangen, […] die Schmerzen blieben die gleichen u. sie sind mir treu geblieben. So beschloß ich, nichts mehr zu thun u. Hauskuren zu gebrauchen […] Seit einigen Wochen wieder zu Hause, erfreue ich mich der Gesellschaft meiner Schwester, die aber leider jetzt heimkehren muß zu Mann u. Sohn nach Krakau. Und da meine Freundin u. Hausgenossin Engel Reimers nach dem Süden will (weil muß, der nasskalte Sommer hat ihr geschadet) so sind die Aussichten für meinen Winter nicht gerade ‚fidel'. Arbeit freilich ist immer vorhanden, aber die Freudigkeit geht mit den liebsten Menschen von uns u. wie die Götter, wenn Friede ihnen geraubt wird. Denken Sie, ich war im Juli sogar 3 Tage in Wien um meinen Bruder zu sehen u. da versuchte ich Dr. Reitzes treffen, natürlich vergebens. Von Ihnen wußte ich das, und versuchte es also nicht einmal. Aber kommen Sie nicht zu uns nach Berlin? […]". - Marie von Bülow begann 1875 ihre künstlerische Laufbahn in Basel. Nach Aufenthalten in Karlsruhe und Danzig ging sie 1881 nach Hamburg. Außerdem trat die Wienerin am Berliner Nationaltheater und am Meininger Hoftheater auf. 1882 heiratete sie Hans von Bülow, und und zog sich ins Privatleben zurück. Nach Hans von Bülows Tod 1894 kümmerte sie sich um den Nachlass ihres Mannes und veröffentlichte die Briefe Bülows. Außerdem betätigte sie sich als Mäzenin und förderte den Musiker-Nachwuchs in ihrer Wahlheimat Berlin.
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Bülow, Marie von, Schauspielerin (1857-1941).
Eigenh. Postkarte m. U. [Poststempel: Berlin, 18. II. 1915].
2 SS. 8vo. Mit eh. Adresse. An Marie Grün in Wien: "Ihr Lebenszeichen erfreut mich ungemein; ob ich mich Ihrer erinnere! Daß Sie als Prachtmusikerin, die Sie sind, weiter Anteil nehmen an den Briefen ist zwar natürlich, aber doch eine Wohlthat in einer Welt wo Alles auf dem Kopf zu stehen scheint […]". - Marie von Bülow begann 1875 ihre künstlerische Laufbahn in Basel. Nach Aufenthalten in Karlsruhe und Danzig ging sie 1881 nach Hamburg. Außerdem trat die Wienerin am Berliner Nationaltheater und am Meininger Hoftheater auf. 1882 heiratete sie Hans von Bülow, und und zog sich ins Privatleben zurück. Nach Hans von Bülows Tod 1894 kümmerte sie sich um den Nachlass ihres Mannes und veröffentlichte die Briefe Bülows. Außerdem betätigte sie sich als Mäzenin und förderte den Musiker-Nachwuchs in ihrer Wahlheimat Berlin.
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Bülow, Marie von, Schauspielerin (1857-1941).
Eigenh. Postkarte m. U. Wiesbaden, 23. VI. 1912.
1 ½ SS. (Qu.-) 8vo. An Emilie Schaup aus der Zipfer-Brauereidynastie: "Meine liebe hier sehr vermißte Entschwundene, mit Vergnügen nenne ich die Adresse: C. Neuhaus Söhne, Taunusstr. (Nr. ist nicht genannt). Von Herzen danke ich Ihnen für die lieben Worte u. hoffe, daß dies nicht unser letzter Austausch gewesen! Besserbefinden nicht eingetreten, aber ich brachte trotzdem auszuharren u. jeden Tag was zu unternehmen […]". - Marie von Bülow begann 1875 ihre künstlerische Laufbahn in Basel. Nach Aufenthalten in Karlsruhe und Danzig ging sie 1881 nach Hamburg. Außerdem trat die Wienerin am Berliner Nationaltheater und am Meininger Hoftheater auf. 1882 heiratete sie Hans von Bülow, und und zog sich ins Privatleben zurück. Nach Hans von Bülows Tod 1894 kümmerte sie sich um den Nachlass ihres Mannes und veröffentlichte die Briefe Bülows. Außerdem betätigte sie sich als Mäzenin und förderte den Musiker-Nachwuchs in ihrer Wahlheimat Berlin.
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Bülow, Marie von, Schauspielerin, 2. Gattin von Hans von Bülow (1857-1941)
6 eigenh. Briefe mit U.
o.J. Hamburg, 15. III. 1894 bis 12. II. 1895 und 32. I. 1904, 8°. Zus. 23 Seiten. Doppelblätter. Trauerrand.
Bookseller reference : 58074
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Bünckau, Hermann, Theologe (D. n. b.).
Eigenh. Albumblatt mit U. Lübeck, 21. XII. 1743.
1 S. Qu.-8vo. "Perfectio discipulorum gaudium et corona est magistrorum: Fructus enim magistri obedientia est discipuli, et ejus bona conversatio coronam dat magistro" (Ambrosius). - Hermann Bünckau war Archidiakon der Aegidienkirche in Lübeck und Herausgeber der "Bibliotheca anti-fanaticam Lubecensis" (1717). - Mit kleiner Numerierung am rechten oberen Blatt- und kl. Wurmspur am unteren Blattrand.
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Bünsow, Joachim Ludwig Heinrich Daniel, Landschaftsmaler (1821-1910).
Eigenh. Brief mit U. Kiel, 3. XI. 1893.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse. An den Schriftsteller und Buchhändler Ernst Moser in Königsberg: "Daß ich bis jetzt versäumt habe, Ihnen meine Biographie zuzusenden, bitte ich mir gütigst verzeihen zu wollen. Wenn dieselbe für Herausgabe eines Lexikons lebender Maler noch Werth für Sie hat, so sende ich dieselbe beifolgend durch Ausfüllung dieses mir zugesandten Zettels [...]". - Beiliegend der erwähnte eh. ausgefüllte Steckbrief (etwas braunfleckig).
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