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Franke, Wilhelm, Schriftsteller (geb. 1901).
2 eigenh. (Bild-)Postkarten mit U. Gmünd, 1951 und (1956].
Zusammen 2 SS. 8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Franke lebte als volkstümlicher Schriftsteller in Gmünd; 1964 wurde er mit dem Kulturpreis des Landes Niederösterreich ausgezeichnet. Vgl. Kosch V, 457. - Eine Karte mit einer Ansicht von Gmünd, die andere eine Werbepostkarte des Verlags Josef Faber, der Frankes soeben erschienenes Buch ‘Menschen am Wegesrand’ (1956) anzeigt.
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Franke-Schievelbein, Gertrud, Schriftstellerin (1851-1914).
Eigenh. Brief mit U. [Berlin], 20. IV. 1910.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Rudolf Thiel in Wien mit Dank für Wünsche zu Ihrem Geburtstag: "[...] ich hätte Ihnen gern gleich ein Dankeswort gesandt. Aber die bevorstehende Übersiedlung nach Lichterfelde und dann die Eingewöhnung in das neue Haus nahmen mich so in Anspruch, daß ich erst allmählich mich wieder auf die Außenwelt besinne [...]". - Die Tochter des Bildhauers Hermann Schievelbein studierte Musik und Malerei und heiratete 1880 den Bibliothekar Johannes Franke. "Nach 1890 wandte sie sich überwiegend der Schriftstellerei zu, veröffentlichte 1893 ihren ersten Roman 'Ni', siedelte 1895 von Göttingen nach Wiesbaden über und kehrte 1899 nach Berlin zurück. In ihren zahlreichen Romanen, Erzählungen und Novellen legte sie besonderes Gewicht auf die Gestaltung der Psychologie der Figuren" (DBE).
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FRANKFURTER, Felix (1882-1965)
Document Signed / Unsigned Photograph
Austrian-born associate justice of the U.S. Supreme Court 1939-62; helped found American Civil Liberties Union. Partly-printed DS 1p 8½" X 11" Cambridge MA 1919 September 29. Very good. Slight smearing of signature. Small chips at two corners not affecting text. Updating form sent out by "Who's Who in America" for its 1920-21 edition on light orange paper with Frankfurter's 3" X 1½" biographical entry from the previous edition affixed onto the blank center area. Frankfurter has written in two small additions "assistant to the Secretary of Labor" and "appt'd. chmn. War Labor Policies Bd. June 1918" signing and dating it at the bottom. Several editor's marks and corrections in purple ink. Comes with a fine -- and itself scarce -- 1947 news agency photograph International News Photo of a seated Frankfurter feet not touching the floor! along with Bernard Baruch and others receiving an honorary degree from City College of New York. Original mimeographed caption sheet present. unknown
Riferimento per il libraio : 31141
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Frankfurter, Salomon, Philologe und Bibliothekar (1856-1941).
2 eigenh. Postkarten mit U. Wien, 1909 und 1912.
Zusammen 2½ SS. (Qu.-)8vo. Jeweils mit eh. Adresse. An den Indogermanisten Paul Kretschmer: “Der Faktor der Buchdruckerei Prestel & Co. sagte mir, dass er Ihnen schon vor einiger Zeit die Korrektur Ihres Beitrags zum Oranos geschickt habe und sie als dringend nötig sehnsüchtig zurückerwartet [...]” (Karte v. 30. VII. 1909). - Frankfurter war seit 1884 Bibliothekar, seit 1919 Direktor der Wiener Universitätsbibliothek und jahrelang Sachverständiger für jüdische Kultusangelegenheiten im Ministerium für Kultus und Unterricht. Daneben verfaßte er zahlreiche pädagogische, archäologische, philologische und bibliographische Arbeiten (vgl. Jüd. Lex. II, 751). - Kretschmer war von 1899 bis zu seiner Emeritierung 1937 Professor für allgemeine vergleichende Sprachwissenschaft an der Universität Wien. Bekannt wurde er insbesondere durch die ‘Einleitung in die Geschichte der griechischen Sprache’ (1896), mit der er die Wissenschaft des Vorgriechischen begründete und die immer noch zu den Standardwerken der Indogermanistik gehört. Als Lehrer und Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften setzte er sich für eine stärkere Berücksichtigung der Sprachwissenschaft in der philologischen Ausbildung ein.
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Frankl Ritter von Hochwart, Ludwig August (1810 Chrast in Böhmen - 1894 Wien)
Schriftsteller.-
Eh. Brief m.U., Pest 8 Mai 1868.-. 8°. 1 S. (Doppelblatt). Leicht fleckig.
Riferimento per il libraio : 162
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Frankl Ritter von Hochwart, Ludwig August (1810 Chrast in Böhmen - 1894 Wien)
Schriftsteller.-
Konvolut von 3 Visitenkarten mit eh. Zeilen, 1 eh. Widmung auf abgeschnittenem VUmschlag u. 1 Kuvert mit eh. Adresse (gelaufen, mit Marke). Visitenkarten fleckig, Kuvert mit Ausriß (kein Textverlust).
Riferimento per il libraio : 197
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Frankl Ritter von Hochwart, Ludwig August (1810 Chrast in Böhmen - 1894 Wien)
Schriftsteller.-
Eh. Brief m.U., (Wien), 13.I.1889 ("Bauernfelds 87 Geburtstag").-. 12°. 2 SS. (Doppelblatt). In adress. Kuvert (gelaufen).
Riferimento per il libraio : 155
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Frankl Ritter von Hochwart, Ludwig August, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894).
Eigenh. Brief mit U. O. O., “Mittwoch”, 10. II. 1847.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse. An F. C. Schall in Wien: “In Erwiderung Ihrer Zeilen vom 9.d. M. theile ich Ihnen mit, daß Sie sich bei Hrn. M. Dr. Pollak, der in Ischgl Badearzt ist, am besten Rath holen können [...] Leid thut es mir, daß Sie auf meinen Antrag mir, gegen Honorar, Beiträge zu liefern, nicht eingegangen sind; so hätten Sie einige Aushülfe gefunden, die Ihnen nun durch die Verzögerung des ‘Dominos’ nichts wird. Daß dies kein Vorwurf[,] versteht sich von selbst, es muß aber gesagt sein, um Sie dies mal an irgend einen meiner Collegen zu verweisen; indem ich Sie nicht zum zweitenmale in Anspruch nehmen darf [...]”. - Seit 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und ein gern gesehener Gast im Salon von Karoline Pichler, gründete der aus dem böhmischen Chrast stammende Schriftsteller 1842 die Kulturzeitschrift ‘Sonntags-Blätter’ und gab sie bis 1848 heraus. Im selben Jahr, 1848, verfaßte er als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs ‘Die Universität’. 1851 Direktor des Musikvereins und Professor der Ästhetik, bereiste er 1856 Palästina und Ägypten. Später Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete der Vater des Neurologen Lothar Frankl Ritter von Hochwart 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde Frankl, der mit Nikolaus Lenau und Anastasius Grün befreundet gewesen war, geadelt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der “Redaction der Sonntags-Blätter Leopoldstadt” und Verschlußmarke mit gepr. Initialen.
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Frankl Rt. von Hochwart, Ludwig August, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894).
2 eigenh. Briefe mit U. und gedr. Visitkarte mit 6 eh. Zeilen verso. Wien, 1881 bzw. 1889.
Zusammen 7 SS. 8vo. bzw. 6,3:10,4 cm. An Leo v. Filzinger in Fragen einer Erbschaftsangelegenheit bzw. eine Gratulation zum 80. Geburtstag des Adressaten (Br. v. April 1889 und Visitkarte): “Ich lese im heutigen ‘Tagblatt’, daß Sie Ihren 80. Geburtstag antreten. Weißbachs Lexikon gibt aber Ihren Geburtstag als am 13. April 1809 an. Wie dem auch sei! Man kann an jedem Tage einem Freunde herzlichst seine Glückwünsche darbringen. Und so thue ich dem heute am 24. April [...]”. - Die wohl auf Grund der unterschiedlichen Angabe des Geburtstages auf 13.IV. rückdatierte Visitkarte mit einem sechszeiligen Gedicht an den Jubilar: “Wer wie Du mit achtzig Jahren, | Noch der Wissenschaft frisch präsidiren kann, | Den besingt und preiset man [...]”. - Seit 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und ein gern gesehener Gast im Salon von Karoline Pichler, verfaßte der Gründer der Kulturzeitschrift ‘Sonntags-Blätter’ (1842-48) als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs ‘Die Universität’. Später Direktor des Musikvereins und Professor der Ästhetik, Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete der Schriftsteller 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde er, der mit Nikolaus Lenau und Anastasius Grün befreundet gewesen war, geadelt.
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Frankl Rt. von Hochwart, Ludwig August, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894).
4 eigenh. Visitenkarten, tls. mit U. Wien, 1880 bis 1893.
Zusammen 5 SS. auf 4 Bll. Visitenkartenformat. Mit drei eh.adr. Kuverts. An Auguste Freiin Stummer von Tavarnok: "Du sendest Blumen mir, mein Alter zu verschönen! | Laß dankbar Dir das Dichterwort ertönen! | Schöner Dank das: Statt blühende Blumen welke Verse!" - Seit 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und ein gern gesehener Gast im Salon von Karoline Pichler, verfaßte der Gründer der Kulturzeitschrift "Sonntags-Blätter" (1842-48) als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs "Die Universität". Später Direktor des Musikvereins und Professor der Ästhetik, Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete der Schriftsteller 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde er, der mit Nikolaus Lenau und Anastasius Grün befreundet gewesen war, geadelt. - Zwei Karten mit gepr. Vignette und montierter Sammelmarke.
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Frankl Rt. von Hochwart, Ludwig August, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. Zwei Gedichte (‘Veilchen’ und ‘Beten’) mit acht bzw. zwei Verszeilen an einen namentlich nicht genannten Adressaten, den er zudem um Übersendung einer Photographie ersucht: “Sprach bei sich das blaue Veilchen: | ‘Bin die erste Frühlingsblume, | Hab’ ich auch ein krummes Füßchen, | Spend ich dennoch süße Düfte [...]”. - Seit 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und ein gern gesehener Gast im Salon von Karoline Pichler, verfaßte der Gründer der Kulturzeitschrift ‘Sonntags-Blätter’ (1842-48) als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs ‘Die Universität’. Später Direktor des Musikvereins und Professor der Ästhetik, Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete der Schriftsteller 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde er, der mit Nikolaus Lenau und Anastasius Grün befreundet gewesen war, geadelt. - Auf Briefpapier mit montiertem Papiersiegel.
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Frankl Rt. von Hochwart, Ludwig August, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. Hübsche Reinschrift der Gedichte "Flammenart", "Individuell" und "Die Schönheit des Weibes": "Die Schönheit ist der Orient, | Der Blitz, der durch die Wolken brennt; | Sie ist der Ring, der Wind, das Licht, | das sich in Edelsteinen bricht, | Der Löwe und der Welten Blut, | Der Quell, das Meer, die Rosenglut, | Koran, der Himmel, Stern‘ und Mond, | Der Gipfel an des Daseins Horizont". - Seit 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und ein gern gesehener Gast im Salon von Karoline Pichler, verfaßte der Gründer der Kulturzeitschrift "Sonntags-Blätter" (1842-48) als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs ‚Die Universität‘. Später Direktor des Musikvereins und Professor der Ästhetik, Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete der Schriftsteller 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde er, der mit Nikolaus Lenau und Anastasius Grün befreundet gewesen war, geadelt.
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Frankl Rt. von Hochwart, Ludwig August, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 12. V. o. J.
1 S. Kl.-4to. "Flammenart | Wenn du zur dunklen Erde auch senkst die brennende Fackel, | Ihre Flamme schlägt immer zum Himmel empor!" - "Individuell | Elefant und Ochs und Esel nä[h]rt sich von Graswerk; | Nur Ein Würmchen allein spinnet auch Seide daraus". - Seit 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und ein gern gesehener Gast im Salon von Karoline Pichler, verfaßte der Gründer der Kulturzeitschrift "Sonntags-Blätter" (1842-48) als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs "Die Universität". Später Direktor des Musikvereins und Professor der Ästhetik, Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete der Schriftsteller 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde er, der mit Nikolaus Lenau und Anastasius Grün befreundet gewesen war, geadelt.
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Frankl Rt. von Hochwart, Ludwig August, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894).
Eigenh. Brief mit U. "Mittwoch", o. D.
1 S. 8vo. An einen Freund: "Eine Verehrerin von Ihrer Mühe wünscht eine Zeile von Ihrer Hand zu besitzen. Darf ich bitten? [...]" - Seit 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und ein gern gesehener Gast im Salon von Karoline Pichler, verfaßte der Gründer der Kulturzeitschrift "Sonntags-Blätter" (1842-48) als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs "Die Universität". Später Direktor des Musikvereins und Professor der Ästhetik, Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete der Schriftsteller 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde er, der mit Nikolaus Lenau und Anastasius Grün befreundet gewesen war, geadelt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der "Sonntags-Blätter".
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Frankl Rt. von Hochwart, Ludwig August, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
2¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse. An Adolf von Bäuerle: "Heute erst höre ich, daß Sie nun auch dem Namen nach sind, was Sie de facto längst durch Ihr wohlthätig großartiges Wirken mehr waren als als [!] viele 1000 - ein Bürger Wiens. Indem ich Ihnen meine wirkliche warme Theilnahme hier ausspreche, erlaube ich mir Ihnen eine interessante Skizze (interessant durch die Persönlichkeit, die sie bespricht) mitzutheilen [...]". - Seit 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und ein gern gesehener Gast im Salon von Karoline Pichler, verfaßte der Gründer der Kulturzeitschrift "Sonntags-Blätter" (1842-48) als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs "Die Universität". Später Direktor des Musikvereins und Professor der Ästhetik, Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete der Schriftsteller 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde er, der mit Nikolaus Lenau und Anastasius Grün befreundet gewesen war, geadelt. - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm "Dr. F".
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Frankl Rt. von Hochwart, Ludwig August, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. Schreibt an die Redaktion der Wiener Zeitschrift. In seinen Ausführungen verweigert er unter Auflistung diverser Gründe eine Teilnahme an der "Vereinigung der Redaktionen aus". Vordergründig scheint die Tatsache "daß Worte und Gespräche die wir in sehr ungefährliche aber doch ungezwungenem Sinne wechseln, über unseren Kreis hinausdringen. Ich wage auch den Gedanken nicht, weil schon dieser eine untilgbare Beleidigung wäre, zu denken, daß wir, wie vor Jahren schon einen Verräther in unserer Mitte haben;" - Seit 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und ein gern gesehener Gast im Salon von Karoline Pichler, verfaßte der Gründer der Kulturzeitschrift "Sonntags-Blätter" (1842-48) als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs "Die Universität". Später Direktor des Musikvereins und Professor der Ästhetik, Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete der Schriftsteller 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde er, der mit Nikolaus Lenau und Anastasius Grün befreundet gewesen war, geadelt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der "Sonntags-Blätter".
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Frankl Rt. von Hochwart, Ludwig August, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894).
Eigenh. Gedicht mit U. O. O., 24. XII. 1866.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Begleitschreiben an Herrn Joseph im Zuge der Übersendung einer Büste: „Betrachte diese Büsten mit Bedacht | Und Du erkennst ein Erdenloos [!]: Die Großen werden klein gemacht, | Die Kleinen machen selbst sich groß!“ - Seit 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und ein gern gesehener Gast im Salon von Karoline Pichler, verfaßte der Gründer der Kulturzeitschrift ‚Sonntags-Blätter‘ (1842-48) als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs ‘Die Universität’. Später Direktor des Musikvereins und Professor der Ästhetik, Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete der Schriftsteller 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde er, der mit Nikolaus Lenau und Anastasius Grün befreundet gewesen war, geadelt.
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Frankl Rt. von Hochwart, Ludwig August, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894).
Eigenh. Visitenkarte. Wohl Wien, 11. XII. [?] 1889 [?].
1 S. Visitkartenformat. Mit eh. adr. Kuvert Ludwig August Frankl (dies gedruckt) "mit herzlicher Theilname [!]". - Seit 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und ein gern gesehener Gast im Salon von Karoline Pichler, verfaßte der Gründer der Kulturzeitschrift "Sonntags-Blätter" (1842-48) als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs "Die Universität". Später Direktor des Musikvereins und Professor der Ästhetik, Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete der Schriftsteller 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde er, der mit Nikolaus Lenau und Anastasius Grün befreundet gewesen war, geadelt.
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Frankl Rt. von Hochwarth, Ludwig August (Chrast 1810 - 1894 Wien)
Schriftsteller, Arzt und Journalist.-
Eigenh. Brief m.U., dat. "Wien 12. 9. [18]56". 8°. 1 S.- Mit kleinem blindgepr. Monogramm. Wurzbach IV, 334 ff.-
Riferimento per il libraio : 53939
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Frankl, Adolf, Schriftsteller (1862-1958).
4 eigenh. Postkarten mit U. Gnies, 1949-1955.
4 SS. Qu.-8vo. Dankt Josef Wesely wiederholt für seine lieben Glückwünsche anlässlich Frankls Geburtstag. - Frankl war Mitbegründer des Deutsch-österreichischen Preßvereins gegen Schmutz und Schund, redigierte zeitweise dessen Jahrbuch und war später Redakteur der ‘Deutschen Umschau’, zuletzt der ‘Wechselschau’. Er veröffentlichte überwiegend humoristische Gedichte, Volksstücke und Romane (vgl. Kosch V, 476).
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Frankl, Adolf, Schriftsteller (1862-1958).
5 eigenh. (Bild-)Postkarten mit U. Graz und Gries, 1936-1956.
Zusammen 5 SS. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm wiederholt übersandte Geburtstagswünsche. - Frankl war Mitbegründer des Deutsch-österreichischen Preßvereins gegen Schmutz und Schund, redigierte zeitweise dessen Jahrbuch und war später Redakteur der ‘Deutschen Umschau’, zuletzt der ‘Wechselschau’. Er veröffentlichte überwiegend humoristische Gedichte, Volksstücke und Romane. Vgl. Kosch V, 476. - Die Karte vom 10. VI. 1936 mit einer gedr. Photographie einer Schulaufführung von Frankls ‘Weihnachtszauber’.
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Frankl, Ludwig August Ritter von Hochwart, österr. Schriftsteller u. Philanthrop (1810-1894)
Eigenh. Albumblatt m. Unterschrift.
Wien, o. J. (um 1870). 1 S., Qu.-12°.
Riferimento per il libraio : 54296
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Frankl, Ludwig August Ritter von Hochwart, österr. Schriftsteller u. Philanthrop (1810-1894)
Visitkarte m. eigenh. Dichtung.
Ohne Ort (wohl Wien), 9. V. 1867. 2 S., 4,5 x 8,3 cm.
Riferimento per il libraio : 44417
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Frankl, Ludwig August von, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894)
Eigenh. Gedichtmanuskript (20 Zeilen) mit U.
o.J. Ohne Ort (Wien), 1856, Gr.-8°. 1 1/2 Seiten.
Riferimento per il libraio : 59880
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Frankl, Ludwig August von, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894)
Eigenh. Gedichtmanuskript (20 Zeilen) mit U. sowie Begleittext (8 Zeilen).
o.J. Gmunden, 22. VIII. 1891, 8°. 1 1/2 Seiten. Doppelblatt mit Klebemarke.
Riferimento per il libraio : 59881
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Frankl, Ludwig August von, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894)
Eigenh. Gedichtmanuskript (6 Zeilen) mit U.
o.J. Wien, 3. II. 1893, Kl.-8°. 1 Seite. Karton mit Klebemarke.
Riferimento per il libraio : 59882
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Frankl-Joël, Gabriele Marie, Pianistin (1853-1894).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 8. II. 1887.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An ihren Onkel: "Eben belehrt mich das Conversationslexicon, daß ich Dich um eine Woche jünger gemacht habe: Ich wollte Dir nämlich erst am 10. Februar meine Glückwünsche bringen; nun eile ich, um doch noch in der 'Octave' zu kommen, und hoffe nur, daß die dort heute mehr Beachtung finden wird, als im Festtagstrouble ihr zu Theil geworden wäre [...]". - Die Tochter einer Sopranistin konzertierte häufig mit Josef Hellmesberger und gelegentlich mit dem Florentiner Quartett und zog sich nach ihrer Hochzeit mit dem Corvetten-Kapitän Frankl weitgehend von der Bühne zurück. - Bl. 2 stark fleckig.
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Frankland, Edward, Chemiker (1825-1899).
Eigenh. Brief mit U. [London], 19. VI. 1862.
1 S. 8vo. An Professor Schrötter (wohl der Chemiker Anton Schrötter von Kristelli, 1802-75): "Will you give us the pleasure of your company at a plain family dinner on Saturday next June 22 at 6 o'clock?"
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Frankland, Sir Edward, engl. Chemiker (1825-1899)
Eigenh. Brief m. Unterschrift.
London, 24. IX. 1863. 2 S., 4°.
Riferimento per il libraio : 44466
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FRANQUEVILLE Comte de.
Souvenirs 1840 -1919.
1922 Paris, Drivond, ( 1922) ; in-8°, broché, couverture crème imprimée en sépia; (4), V, 246pp. Portrait en frontispice tiré en héliogravure.
Riferimento per il libraio : 8116
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FRANQUI Carlos
Télémaque
Barcelona Galeria Joan Prats 1977 In-8 carré Cartonnage toilé et jaquette illustrée de l'éditeur Dédicacé par l'illustrateur
Riferimento per il libraio : 015440
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Fransoni, Luigi, ital. Erzbischof von Turin (1789-1862)
4 eigenh. Briefe m. Unterschrift.
Turin u. Lyon, 1850-1857. Zus. 9 S., 8° u. Gr.-8°.
Riferimento per il libraio : 42187
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Frantz André Burguet
L'ENFANT NUE
L'ENFANT NUE Frantz André Burguet avec envoi autographe de l'auteur ! broché, 205x140, bel état int. 222pp. Gallimard 1971 ref/109
Riferimento per il libraio : CZC-5579
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Frantz André Burguet
L'ENFANT NUE
L'ENFANT NUE Frantz André Burguet avec envoi autographe de l'auteur ! broché, 205x140, bel état int. 222pp. Gallimard 1971 ref/109
Riferimento per il libraio : CZC-5579
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Frantz FUNCK-BRENTANO
Frantz FUNCK BRENTANO - LETTRE AUTOGRAPHE SIGNÉE "Mort de mon fils" GUERRE 14/18
Frantz FUNCK-BRENTANO. Lettre autographe signée de deuil, 1916 Archiviste français Lettre autographe signée de deuil de Frantz Funck-Brentano, datée du 1er septembre 1916 à Montfermeil, avec liseré de deuil de 14 mm sur un feuillet double. Issue de la Collection de Claude Seignolle. Dimensions : 12,5 x 17 cm Nombre de pages : 1 page Frantz FUNCK-BRENTANO Frantz Funck dit Frantz Funck-Brentano, né au château de Munsbach le 15 juin 1862 et mort à Montfermeil le 13 juin 1947, est un archiviste, conservateur de la bibliothèque de l'Arsenal, historien et dramaturge français.
Riferimento per il libraio : boz_003234
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Frantz Funck-Brentano
Frantz Funck-Brentano - Lettre autographe signée "les lettres de cachet à Paris"
Frantz Funck-Brentano - Lettre autographe signée "les lettres de cachet à Paris" Dimensions : 20,5 x 13 cm Nombre de pages : 1 page
Riferimento per il libraio : boz_003250
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Frantz FUNCK-BRENTANO - [Munsbach 1862 - Montfermeil 1947] - Bibliothécaire et Historien français
Lettre autographe signée à un libraire - Paris - Bibliothèque de l'Arsenal - le 12 dècembre 1905 -
2 pages 1/2 in12 - bon état -
Riferimento per il libraio : 32947
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Frantz JOURDAIN
Frantz JOURDAIN - LETTRE AUTOGRAPHE SIGNÉE A MICHELET DE 3 PAGES, Paris, 1887
Lettre autographe signée de Frantz JOURDAIN avec liseré de deuil de 0,6 cm. État: Très bon état. Dimensions : 11 x 17,9 cm. 3 pages.
Riferimento per il libraio : boz_004662
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Frantz JOURDAIN
Frantz JOURDAIN Lettre autographe signée 1912 1 page
Frantz JOURDAIN Lettre autographe signée 1912 1 page Dimensions : 20,9 x 13,5 cm Nombre de pages : 1
Riferimento per il libraio : boz_002251
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Frantz JOURDAIN
Frantz JOURDAIN, Lettre Autographe Signée, Syndicat de la Presse Artistique, 1921
Lettre autographe signée de Frantz JOURDAIN sur papier à en-tête de La Presse Artistique en date du 2 juillet 1921. État: Très bon état. Dimensions : 13,5 x 21 cm. 1 page.
Riferimento per il libraio : boz_002952
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Frantz JOURDAIN - [Anvers 1847 - Paris 1935] - Architecte et Homme de lettres français
Lettre Autographe Signée de son paraphe à Louis Nazzi - Paris - sans date -
1 page in16 - Carte de visite au format 7 x 10,5 cm - bon état -
Riferimento per il libraio : 33489
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Frantz JOURDAIN - [Anvers 1847 - Paris 1935] - Architecte et Homme de lettres français
Lettre Autographe Signée à Louis Nazzi - Paris le 27 septembre 1907 -
1 pages in8 - bon état - En tête: Frantz Jourdain - Architecte -
Riferimento per il libraio : 33488
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Frantz-André Burguet
GRAND-MÈRE
envoi de l'auteur en page de garde vol broché, 200x130, 320pp, très bon état. Grasset 1975 ref/c110
Riferimento per il libraio : CZC-5598
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Frantz-André Burguet
GRAND-MÈRE
envoi de l'auteur en page de garde vol broché, 200x130, 320pp, très bon état. Grasset 1975 ref/c110
Riferimento per il libraio : CZC-5598
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Frantz-André Burguet
LES MEURTRIÈRES
envoi de l'auteur en page de garde vol broché, 200x130, 306pp, très bon état. Grasset 1974 ref/c110
Riferimento per il libraio : CZC-5599
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Frantz-André Burguet
LES MEURTRIÈRES
envoi de l'auteur en page de garde vol broché, 200x130, 306pp, très bon état. Grasset 1974 ref/c110
Riferimento per il libraio : CZC-5599
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Franul von Weißenthurn, Johanna, Schauspielerin und Schriftstellerin (1773-1847).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 26. III. 1831.
¾ S. Gr.-4to. Zu der Übersendung einer Quittung: "Ihrer gütigen Einladung gemäß, habe ich die Ehre Ihnen beyfolgende Quittung zu übersenden, und Ihnen zugleich für den Antheil zu danken, den Sie meinen Arbeiten schenken [...]". - In der Zeitspanne von 1800 bis 1852 gab es am Burgtheater 912 Aufführungen der Stücke von Weißenthurns, das meistgespielte war "Der Wald bei Hermannstadt". - Mit einigen winzigen Randeinrissen und Spuren alter Montage verso.
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Franul von Weißenthurn, Johanna, Schauspielerin und Dramatikerin (1772-1847).
Eigenh. Gedicht mit U. O. O. u. D.
2 SS. Gr.-8vo. „An Fichtner | Als er nach einer langen Krankheit unter einige | seiner kunstverwandte[n] Freunde trat“ übertitelt, ist die saubere Reinschrift des Gedichtes als Gelegenheitsdichtung nicht zwingend repräsentativ für das literarische Werk der Künstlerin: „Wie eine Mutter die nach langem Scheiden | Den Sohn begrüßt, ruf ich: Willkommen Dir! | Ein guter Gott entriß dich deinem Leiden | Und sprach: Du mußt noch weilen, bleibe hier [es folgen 28 Zeilen]“. - Zu sehen war die einer Wanderschauspielerfamilie entstammende Schauspielerin in München, Baden bei Wien und schließlich in Wien selbst, für dessen erste Bühne sie von Johann Brockmann entdeckt wurde. Seit 1796 als Dramatikerin tätig, schrieb sie etwa 60 Lustspiele, Familienstücke und romantische, historisierende Spektakelstücke, die lange Zeit u. a. im Repertoire des Burgtheaters blieben. - Der besungene Schauspieler ist vermutlich Karl Fichtner, der 1823 als Liebhaber an das Theater an der Wien engagiert wurde und im Jahr darauf unter Joseph Schreyvogel in Ifflands ‚Herbsttag‘ am Wiener Burgtheater brillierte. Dem Haus bis zu seinem Bühnenabschied 1865 angehörend, war Fichtner auch als Regisseur tätig. Zunächst jugendlicher Liebhaber und Charakterschauspieler, „entwickelte sich Fichtner zu einem Salonhelden, der vor allem in den Gesellschaftsstücken Eduard von Bauernfelds große Erfolge feierte und wiederholt im Rahmen von Gastspielreisen in Berlin auftrat“ (DBE). - In altem Sammlungsumschlag.
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Franz Ferdinand, Erzherzog von Österreich (1863-1914).
Eigenh. Brief mit U. Eckartsau a. d. Donau, 6. X. 1907.
4 SS. auf Dopelblatt. 8vo. An eine Fürstin (Liechtenstein?): "[...] Leider kam mein Projekt die Herrschaften in Ihrer Haupt-Residenzstadt, am Sitze Ihrer Thätigkeit zu besuchen nicht zur Ausführung, aber Sie waren ja durch die Anwesenheit u. die Unterhaltungssucht des dicken siebenten Edi so in Anspruch genommen, daß ich Sie gar nicht hätte genießen können. Außerdem bin ich durch unsere herrlichen politischen zustände wo nur mehr Juden, Sozialdemokraten u. Ungarn unsere altehrwürdige Monarchie commandieren derart wild u. desperat, daß mein alter Humor schwer gelitten hat u. ich nur sehr einen langweiligen Gesellschafter abgegeben hätte. Jetzt bin ich mit der ganzen Familie in Eckartsau werde immer grauer u. grauer und bekomme immer mehr Falten auf der Denkerstirne. Zu meinem größten Bedauern ersehe ich aus Ihrem Briefe daß Fürstin den Sommer nicht ganz wohl waren. Hoffentlich haben Sie sich schon wieder erholt und genießen recht den Aufenthalt in Liechtenstein [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Vignette.
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Franz Ferdinand, Erzherzog von Österreich (1863-1914).
Eigenh. Brief mit U. Lölling (Kärnten), 13. VII. 1905.
11 SS. auf 6 Bll. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Graf Karl Coudenhove, den Statthalter im Königreich Böhmen, mit einer ausführlichen Beschwerde über "socialistische Treibereien" in der erzherzoglichen Herrschaft Chlumetz (Chlum u Trebone im Bezirk Jihocesky kraj, Tschechien) und mit dem dringenden Ersuchen diese abzustellen: "Wie Sie wissen besitze ich in Böhmen die Herrschaft Chlumetz in der Bezirkshauptmannschaft Wittigau. Bis vor Kurzem herrschten dort idyllische Zustände [...] beinahe nie kam irgend ein Anstand vor u. die arme Bevölkerung lebte glücklich : zufrieden größtentheils als Arbeiter oder Pächter der Herrschaft. Seit Kurzem nun begann in dieser Gegend eine socialistische Bewegung [...] Auf einmal wurden die Leute: die betreffenden Gemeindevertretungen total stutzig, bockbeinig u direkt feindselig gegen mich resp. gegen meine Gutsverwaltung. Es constituirten sich socialistische Vereine u mit den Leuten ist absolut nicht mehr auszukommen. Wie mir allgemein berichtet wird, sollen die Leute künstlich aufgehetzt worden sein. Wie weit nun da die Behörden eines oder beide Augen zugedrückt haben oder aus Angst oder Unkenntnis der Thatsachen diese Bewegung in diesem sonst so ruhigen Theile Böhmens nicht beachtet haben, kann ich nicht beurtheilen da ich die entsprechend Instructionen nicht kenne. Ich weiß nur zu meinem größten Bedauern, daß besonders seit der Ministerschaft Körbers die k. k. Sozialdemokraten besonders gehätschelt u gepflegt werden [...]". - Weiters über Vorfälle in seinem Dorf Mirochau bei Chlumetz: "Nun machte sich auf einmal eine scharfe socialistische Bewegung geltend, welche hauptsächlich von einem infamen Kerl von einem Lehrer inscenirt wurde, der seit ungf. einem halben Jahre strafweise nach Mirochau versetzt wurde. Die Leute inscenirten Streike im Torfstich, agitiren in Allem gegen die Herrschaft, werfen meine Zäune um etc. etc. Nun hat vor einigen Tagen als ich noch mit meiner Familie in Chlumetz weilte in Mirochau eine socialistische Versammlung stattgefunden, zu der auch ein auswärtiger Hetzer erschienen war [...] Der Bezirkshauptmann fand es nicht der Mühe werth, obgleich die Versammlung in nächster Nähe meines Wohnsitzes stattfand, einen Regierungsvertreter hinzuschicken: die Leute konnten thun u reden was sie wollten! Ich ließ mir den Bezirks Hptm. (der mir einen äußerst stupiden Eindruck machte) kommen u sagte ihm über sein Vorgehen in sehr scharfer Weise meine Meinung. Natürlich erfolgte eine ganze Fluth von sehr dummen Ausreden, die ich aber alle nicht annahm und nicht annehme, denn der Mann scheint vergessen zu haben wer in seiner Bezirkshauptmannschaft wohnt u daß es zum Mindesten eine grobe Dienstesnachlässigkeit ist, wenn er auf der Herrschaft und beinahe unter den Fenstern des Thronfolgers socialistische Versammlungen zuläßt ohne zum Mindesten einen Regierungsvertreter hinzusenden! Ich bitte daher Excellenz dringend da Ordnung zu schaffen, dem guten Mann den Hauptpunkt klar zu machen u ihm die entsprechende energische Rüge zu ertheilen [...] Es scheint überhaupt diese Bezirkshauptmannschaft sehr aufmischungsbedürftig zu sein, der frühere Bezirkshauptm[ann], der Gott sei Dank weggekommen ist, hat mit Wirthshausconcessionen geschachert und der jetzige scheint sich durch Nachlässigkeit u Stupidität auszuzeichnen [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf (Stahlstich mit Ansicht des Schlosses Lölling), das Kuvert mit rotem Lacksiegel.
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