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‎Franke, Wilhelm, Schriftsteller (geb. 1901).‎

‎2 eigenh. (Bild-)Postkarten mit U. Gmünd, 1951 und (1956].‎

‎Zusammen 2 SS. 8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Franke lebte als volkstümlicher Schriftsteller in Gmünd; 1964 wurde er mit dem Kulturpreis des Landes Niederösterreich ausgezeichnet. Vgl. Kosch V, 457. - Eine Karte mit einer Ansicht von Gmünd, die andere eine Werbepostkarte des Verlags Josef Faber, der Frankes soeben erschienenes Buch ‘Menschen am Wegesrand’ (1956) anzeigt.‎

‎Franke-Schievelbein, Gertrud, Schriftstellerin (1851-1914).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Berlin], 20. IV. 1910.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Rudolf Thiel in Wien mit Dank für Wünsche zu Ihrem Geburtstag: "[...] ich hätte Ihnen gern gleich ein Dankeswort gesandt. Aber die bevorstehende Übersiedlung nach Lichterfelde und dann die Eingewöhnung in das neue Haus nahmen mich so in Anspruch, daß ich erst allmählich mich wieder auf die Außenwelt besinne [...]". - Die Tochter des Bildhauers Hermann Schievelbein studierte Musik und Malerei und heiratete 1880 den Bibliothekar Johannes Franke. "Nach 1890 wandte sie sich überwiegend der Schriftstellerei zu, veröffentlichte 1893 ihren ersten Roman 'Ni', siedelte 1895 von Göttingen nach Wiesbaden über und kehrte 1899 nach Berlin zurück. In ihren zahlreichen Romanen, Erzählungen und Novellen legte sie besonderes Gewicht auf die Gestaltung der Psychologie der Figuren" (DBE).‎

‎FRANKFURTER, Felix (1882-1965)‎

‎Document Signed / Unsigned Photograph‎

‎Austrian-born associate justice of the U.S. Supreme Court 1939-62; helped found American Civil Liberties Union. Partly-printed DS 1p 8½" X 11" Cambridge MA 1919 September 29. Very good. Slight smearing of signature. Small chips at two corners not affecting text. Updating form sent out by "Who's Who in America" for its 1920-21 edition on light orange paper with Frankfurter's 3" X 1½" biographical entry from the previous edition affixed onto the blank center area. Frankfurter has written in two small additions "assistant to the Secretary of Labor" and "appt'd. chmn. War Labor Policies Bd. June 1918" signing and dating it at the bottom. Several editor's marks and corrections in purple ink. Comes with a fine -- and itself scarce -- 1947 news agency photograph International News Photo of a seated Frankfurter feet not touching the floor! along with Bernard Baruch and others receiving an honorary degree from City College of New York. Original mimeographed caption sheet present. unknown‎

Riferimento per il libraio : 31141

‎Frankfurter, Salomon, Philologe und Bibliothekar (1856-1941).‎

‎2 eigenh. Postkarten mit U. Wien, 1909 und 1912.‎

‎Zusammen 2½ SS. (Qu.-)8vo. Jeweils mit eh. Adresse. An den Indogermanisten Paul Kretschmer: “Der Faktor der Buchdruckerei Prestel & Co. sagte mir, dass er Ihnen schon vor einiger Zeit die Korrektur Ihres Beitrags zum Oranos geschickt habe und sie als dringend nötig sehnsüchtig zurückerwartet [...]” (Karte v. 30. VII. 1909). - Frankfurter war seit 1884 Bibliothekar, seit 1919 Direktor der Wiener Universitätsbibliothek und jahrelang Sachverständiger für jüdische Kultusangelegenheiten im Ministerium für Kultus und Unterricht. Daneben verfaßte er zahlreiche pädagogische, archäologische, philologische und bibliographische Arbeiten (vgl. Jüd. Lex. II, 751). - Kretschmer war von 1899 bis zu seiner Emeritierung 1937 Professor für allgemeine vergleichende Sprachwissenschaft an der Universität Wien. Bekannt wurde er insbesondere durch die ‘Einleitung in die Geschichte der griechischen Sprache’ (1896), mit der er die Wissenschaft des Vorgriechischen begründete und die immer noch zu den Standardwerken der Indogermanistik gehört. Als Lehrer und Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften setzte er sich für eine stärkere Berücksichtigung der Sprachwissenschaft in der philologischen Ausbildung ein.‎

‎Frankl Ritter von Hochwart, Ludwig August (1810 Chrast in Böhmen - 1894 Wien)‎

‎Schriftsteller.-‎

‎Eh. Brief m.U., Pest 8 Mai 1868.-. 8°. 1 S. (Doppelblatt). Leicht fleckig.‎

‎Frankl studierte in Padua und Wien Medizin (Promotion 1837), wurde 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und verkehrte im Salon der Karoline Pichler. Die von ihm 1842 begründete Kulturzeitschrift "Sonntags-Blätter" gab er bis 1848 heraus. Als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion verfaßte er 1848 das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs "Die Universität". 1851 wurde er Direktor des Musikvereins und Prof. der Ästhetik, 1856 bereiste er Palästina und Ägypten. Später Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete er 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde er geadelt. Frankl veröffentlichte neben Reisebeschreibungen und Biographien vor allem Gedichte (Saur, DBE).- Übersendet einer Excellenz einen Brief des Grafen Anton Auersperg (d.i. Anastasius Grün) und bittet, "... Euer Excellenz! wollen die mich auszeichnende Güte haben den Moment zu bestimmen, in welchem ich so glücklich sein kann, mich persönlich vorzustellen. Mit dem Ausdruck der tiefsten Verehrung, die ich für den glorreichen Dichter und Staatsmann im Herzen trage ...".-‎

Riferimento per il libraio : 162

‎Frankl Ritter von Hochwart, Ludwig August (1810 Chrast in Böhmen - 1894 Wien)‎

‎Schriftsteller.-‎

‎Konvolut von 3 Visitenkarten mit eh. Zeilen, 1 eh. Widmung auf abgeschnittenem VUmschlag u. 1 Kuvert mit eh. Adresse (gelaufen, mit Marke). Visitenkarten fleckig, Kuvert mit Ausriß (kein Textverlust).‎

‎Frankl studierte in Padua und Wien Medizin (Promotion 1837), wurde 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und verkehrte im Salon der Karoline Pichler. Die von ihm 1842 begründete Kulturzeitschrift "Sonntags-Blätter" gab er bis 1848 heraus. Als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion verfaßte er 1848 das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs "Die Universität". 1851 wurde er Direktor des Musikvereins und Prof. der Ästhetik, 1856 bereiste er Palästina und Ägypten. Später Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete er 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde er geadelt. Frankl veröffentlichte neben Reisebeschreibungen und Biographien vor allem Gedichte (Saur, DBE).- Die Widmung "zu freundlicher Erinnerung an den Verfasser", dat. 17. Jänner 1844, mit 8 Zeilen: "Ohne Schmerz und ohne Wappen / Steh ich in der Menschen Bund, / Worte nur sind meine Knappen, / Herold ist mein eigner Mund [...]".-‎

Riferimento per il libraio : 197

‎Frankl Ritter von Hochwart, Ludwig August (1810 Chrast in Böhmen - 1894 Wien)‎

‎Schriftsteller.-‎

‎Eh. Brief m.U., (Wien), 13.I.1889 ("Bauernfelds 87 Geburtstag").-. 12°. 2 SS. (Doppelblatt). In adress. Kuvert (gelaufen).‎

‎Frankl studierte in Padua und Wien Medizin (Promotion 1837), wurde 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und verkehrte im Salon der Karoline Pichler. Die von ihm 1842 begründete Kulturzeitschrift "Sonntags-Blätter" gab er bis 1848 heraus. Als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion verfaßte er 1848 das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs "Die Universität". 1851 wurde er Direktor des Musikvereins und Prof. der Ästhetik, 1856 bereiste er Palästina und Ägypten. Später Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete er 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde er geadelt. Frankl veröffentlichte neben Reisebeschreibungen und Biographien vor allem Gedichte (Saur, DBE).- An den Dichter Viktor Stern (Wien 1837 - 1913), dem er für die Zusendung der 1889 erschienenen Tragödie "Calas" dankt und verspricht, sie nach Fertigstellung seiner Amerling-Biografie zu lesen.-‎

Riferimento per il libraio : 155

‎Frankl Ritter von Hochwart, Ludwig August, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., “Mittwoch”, 10. II. 1847.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse. An F. C. Schall in Wien: “In Erwiderung Ihrer Zeilen vom 9.d. M. theile ich Ihnen mit, daß Sie sich bei Hrn. M. Dr. Pollak, der in Ischgl Badearzt ist, am besten Rath holen können [...] Leid thut es mir, daß Sie auf meinen Antrag mir, gegen Honorar, Beiträge zu liefern, nicht eingegangen sind; so hätten Sie einige Aushülfe gefunden, die Ihnen nun durch die Verzögerung des ‘Dominos’ nichts wird. Daß dies kein Vorwurf[,] versteht sich von selbst, es muß aber gesagt sein, um Sie dies mal an irgend einen meiner Collegen zu verweisen; indem ich Sie nicht zum zweitenmale in Anspruch nehmen darf [...]”. - Seit 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und ein gern gesehener Gast im Salon von Karoline Pichler, gründete der aus dem böhmischen Chrast stammende Schriftsteller 1842 die Kulturzeitschrift ‘Sonntags-Blätter’ und gab sie bis 1848 heraus. Im selben Jahr, 1848, verfaßte er als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs ‘Die Universität’. 1851 Direktor des Musikvereins und Professor der Ästhetik, bereiste er 1856 Palästina und Ägypten. Später Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete der Vater des Neurologen Lothar Frankl Ritter von Hochwart 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde Frankl, der mit Nikolaus Lenau und Anastasius Grün befreundet gewesen war, geadelt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der “Redaction der Sonntags-Blätter Leopoldstadt” und Verschlußmarke mit gepr. Initialen.‎

‎Frankl Rt. von Hochwart, Ludwig August, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. und gedr. Visitkarte mit 6 eh. Zeilen verso. Wien, 1881 bzw. 1889.‎

‎Zusammen 7 SS. 8vo. bzw. 6,3:10,4 cm. An Leo v. Filzinger in Fragen einer Erbschaftsangelegenheit bzw. eine Gratulation zum 80. Geburtstag des Adressaten (Br. v. April 1889 und Visitkarte): “Ich lese im heutigen ‘Tagblatt’, daß Sie Ihren 80. Geburtstag antreten. Weißbachs Lexikon gibt aber Ihren Geburtstag als am 13. April 1809 an. Wie dem auch sei! Man kann an jedem Tage einem Freunde herzlichst seine Glückwünsche darbringen. Und so thue ich dem heute am 24. April [...]”. - Die wohl auf Grund der unterschiedlichen Angabe des Geburtstages auf 13.IV. rückdatierte Visitkarte mit einem sechszeiligen Gedicht an den Jubilar: “Wer wie Du mit achtzig Jahren, | Noch der Wissenschaft frisch präsidiren kann, | Den besingt und preiset man [...]”. - Seit 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und ein gern gesehener Gast im Salon von Karoline Pichler, verfaßte der Gründer der Kulturzeitschrift ‘Sonntags-Blätter’ (1842-48) als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs ‘Die Universität’. Später Direktor des Musikvereins und Professor der Ästhetik, Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete der Schriftsteller 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde er, der mit Nikolaus Lenau und Anastasius Grün befreundet gewesen war, geadelt.‎

‎Frankl Rt. von Hochwart, Ludwig August, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894).‎

‎4 eigenh. Visitenkarten, tls. mit U. Wien, 1880 bis 1893.‎

‎Zusammen 5 SS. auf 4 Bll. Visitenkartenformat. Mit drei eh.adr. Kuverts. An Auguste Freiin Stummer von Tavarnok: "Du sendest Blumen mir, mein Alter zu verschönen! | Laß dankbar Dir das Dichterwort ertönen! | Schöner Dank das: Statt blühende Blumen welke Verse!" - Seit 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und ein gern gesehener Gast im Salon von Karoline Pichler, verfaßte der Gründer der Kulturzeitschrift "Sonntags-Blätter" (1842-48) als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs "Die Universität". Später Direktor des Musikvereins und Professor der Ästhetik, Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete der Schriftsteller 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde er, der mit Nikolaus Lenau und Anastasius Grün befreundet gewesen war, geadelt. - Zwei Karten mit gepr. Vignette und montierter Sammelmarke.‎

‎Frankl Rt. von Hochwart, Ludwig August, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Zwei Gedichte (‘Veilchen’ und ‘Beten’) mit acht bzw. zwei Verszeilen an einen namentlich nicht genannten Adressaten, den er zudem um Übersendung einer Photographie ersucht: “Sprach bei sich das blaue Veilchen: | ‘Bin die erste Frühlingsblume, | Hab’ ich auch ein krummes Füßchen, | Spend ich dennoch süße Düfte [...]”. - Seit 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und ein gern gesehener Gast im Salon von Karoline Pichler, verfaßte der Gründer der Kulturzeitschrift ‘Sonntags-Blätter’ (1842-48) als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs ‘Die Universität’. Später Direktor des Musikvereins und Professor der Ästhetik, Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete der Schriftsteller 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde er, der mit Nikolaus Lenau und Anastasius Grün befreundet gewesen war, geadelt. - Auf Briefpapier mit montiertem Papiersiegel.‎

‎Frankl Rt. von Hochwart, Ludwig August, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Hübsche Reinschrift der Gedichte "Flammenart", "Individuell" und "Die Schönheit des Weibes": "Die Schönheit ist der Orient, | Der Blitz, der durch die Wolken brennt; | Sie ist der Ring, der Wind, das Licht, | das sich in Edelsteinen bricht, | Der Löwe und der Welten Blut, | Der Quell, das Meer, die Rosenglut, | Koran, der Himmel, Stern‘ und Mond, | Der Gipfel an des Daseins Horizont". - Seit 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und ein gern gesehener Gast im Salon von Karoline Pichler, verfaßte der Gründer der Kulturzeitschrift "Sonntags-Blätter" (1842-48) als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs ‚Die Universität‘. Später Direktor des Musikvereins und Professor der Ästhetik, Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete der Schriftsteller 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde er, der mit Nikolaus Lenau und Anastasius Grün befreundet gewesen war, geadelt.‎

‎Frankl Rt. von Hochwart, Ludwig August, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 12. V. o. J.‎

‎1 S. Kl.-4to. "Flammenart | Wenn du zur dunklen Erde auch senkst die brennende Fackel, | Ihre Flamme schlägt immer zum Himmel empor!" - "Individuell | Elefant und Ochs und Esel nä[h]rt sich von Graswerk; | Nur Ein Würmchen allein spinnet auch Seide daraus". - Seit 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und ein gern gesehener Gast im Salon von Karoline Pichler, verfaßte der Gründer der Kulturzeitschrift "Sonntags-Blätter" (1842-48) als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs "Die Universität". Später Direktor des Musikvereins und Professor der Ästhetik, Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete der Schriftsteller 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde er, der mit Nikolaus Lenau und Anastasius Grün befreundet gewesen war, geadelt.‎

‎Frankl Rt. von Hochwart, Ludwig August, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894).‎

‎Eigenh. Brief mit U. "Mittwoch", o. D.‎

‎1 S. 8vo. An einen Freund: "Eine Verehrerin von Ihrer Mühe wünscht eine Zeile von Ihrer Hand zu besitzen. Darf ich bitten? [...]" - Seit 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und ein gern gesehener Gast im Salon von Karoline Pichler, verfaßte der Gründer der Kulturzeitschrift "Sonntags-Blätter" (1842-48) als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs "Die Universität". Später Direktor des Musikvereins und Professor der Ästhetik, Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete der Schriftsteller 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde er, der mit Nikolaus Lenau und Anastasius Grün befreundet gewesen war, geadelt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der "Sonntags-Blätter".‎

‎Frankl Rt. von Hochwart, Ludwig August, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎2¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse. An Adolf von Bäuerle: "Heute erst höre ich, daß Sie nun auch dem Namen nach sind, was Sie de facto längst durch Ihr wohlthätig großartiges Wirken mehr waren als als [!] viele 1000 - ein Bürger Wiens. Indem ich Ihnen meine wirkliche warme Theilnahme hier ausspreche, erlaube ich mir Ihnen eine interessante Skizze (interessant durch die Persönlichkeit, die sie bespricht) mitzutheilen [...]". - Seit 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und ein gern gesehener Gast im Salon von Karoline Pichler, verfaßte der Gründer der Kulturzeitschrift "Sonntags-Blätter" (1842-48) als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs "Die Universität". Später Direktor des Musikvereins und Professor der Ästhetik, Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete der Schriftsteller 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde er, der mit Nikolaus Lenau und Anastasius Grün befreundet gewesen war, geadelt. - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm "Dr. F".‎

‎Frankl Rt. von Hochwart, Ludwig August, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Schreibt an die Redaktion der Wiener Zeitschrift. In seinen Ausführungen verweigert er unter Auflistung diverser Gründe eine Teilnahme an der "Vereinigung der Redaktionen aus". Vordergründig scheint die Tatsache "daß Worte und Gespräche die wir in sehr ungefährliche aber doch ungezwungenem Sinne wechseln, über unseren Kreis hinausdringen. Ich wage auch den Gedanken nicht, weil schon dieser eine untilgbare Beleidigung wäre, zu denken, daß wir, wie vor Jahren schon einen Verräther in unserer Mitte haben;" - Seit 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und ein gern gesehener Gast im Salon von Karoline Pichler, verfaßte der Gründer der Kulturzeitschrift "Sonntags-Blätter" (1842-48) als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs "Die Universität". Später Direktor des Musikvereins und Professor der Ästhetik, Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete der Schriftsteller 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde er, der mit Nikolaus Lenau und Anastasius Grün befreundet gewesen war, geadelt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der "Sonntags-Blätter".‎

‎Frankl Rt. von Hochwart, Ludwig August, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894).‎

‎Eigenh. Gedicht mit U. O. O., 24. XII. 1866.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Begleitschreiben an Herrn Joseph im Zuge der Übersendung einer Büste: „Betrachte diese Büsten mit Bedacht | Und Du erkennst ein Erdenloos [!]: Die Großen werden klein gemacht, | Die Kleinen machen selbst sich groß!“ - Seit 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und ein gern gesehener Gast im Salon von Karoline Pichler, verfaßte der Gründer der Kulturzeitschrift ‚Sonntags-Blätter‘ (1842-48) als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs ‘Die Universität’. Später Direktor des Musikvereins und Professor der Ästhetik, Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete der Schriftsteller 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde er, der mit Nikolaus Lenau und Anastasius Grün befreundet gewesen war, geadelt.‎

‎Frankl Rt. von Hochwart, Ludwig August, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. Wohl Wien, 11. XII. [?] 1889 [?].‎

‎1 S. Visitkartenformat. Mit eh. adr. Kuvert Ludwig August Frankl (dies gedruckt) "mit herzlicher Theilname [!]". - Seit 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und ein gern gesehener Gast im Salon von Karoline Pichler, verfaßte der Gründer der Kulturzeitschrift "Sonntags-Blätter" (1842-48) als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs "Die Universität". Später Direktor des Musikvereins und Professor der Ästhetik, Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete der Schriftsteller 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde er, der mit Nikolaus Lenau und Anastasius Grün befreundet gewesen war, geadelt.‎

‎Frankl Rt. von Hochwarth, Ludwig August (Chrast 1810 - 1894 Wien)‎

‎Schriftsteller, Arzt und Journalist.-‎

‎Eigenh. Brief m.U., dat. "Wien 12. 9. [18]56". 8°. 1 S.- Mit kleinem blindgepr. Monogramm. Wurzbach IV, 334 ff.-‎

‎Frankl war seit 1851 Direktor des Wiener Musikvereins und Professor der Ästhetik an der Universität in Wien. 1856 unternahm er eine Reise nach Palästina (Reisebeschreibung "Nach Palästina", 1858) und Ägypten. 1872 gründete er das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte. 1875 war Frankl Vorsitzender des Vorstands der Wiener Israelitischen Kultusgemeinde.- Humorvolles Schreiben an seine Cousine "Fini", der er von seiner Palästinareise Geschenke mitgebracht hat: "Die Zedern sind der Schmuck des Libanons, drum ließ ich deren Frucht als Schmuckhälter formen, die sich meine schmucke Cousine freundlich gefallen lassen möge. Die Manschetten sind aus dem Felle einer Gazelle aus [...] Palästina. Ich weis sie mit ihrem traurigen Schicksale : daß sie durch des Jägers Schuß erkalten musste, nicht besser zu versöhnen, als daß sie, wenn schon nicht in, doch an den Armen einer schönen Frau wieder erwarme! [...]".- Knickfalten.‎

Riferimento per il libraio : 53939

‎Frankl, Adolf, Schriftsteller (1862-1958).‎

‎4 eigenh. Postkarten mit U. Gnies, 1949-1955.‎

‎4 SS. Qu.-8vo. Dankt Josef Wesely wiederholt für seine lieben Glückwünsche anlässlich Frankls Geburtstag. - Frankl war Mitbegründer des Deutsch-österreichischen Preßvereins gegen Schmutz und Schund, redigierte zeitweise dessen Jahrbuch und war später Redakteur der ‘Deutschen Umschau’, zuletzt der ‘Wechselschau’. Er veröffentlichte überwiegend humoristische Gedichte, Volksstücke und Romane (vgl. Kosch V, 476).‎

‎Frankl, Adolf, Schriftsteller (1862-1958).‎

‎5 eigenh. (Bild-)Postkarten mit U. Graz und Gries, 1936-1956.‎

‎Zusammen 5 SS. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm wiederholt übersandte Geburtstagswünsche. - Frankl war Mitbegründer des Deutsch-österreichischen Preßvereins gegen Schmutz und Schund, redigierte zeitweise dessen Jahrbuch und war später Redakteur der ‘Deutschen Umschau’, zuletzt der ‘Wechselschau’. Er veröffentlichte überwiegend humoristische Gedichte, Volksstücke und Romane. Vgl. Kosch V, 476. - Die Karte vom 10. VI. 1936 mit einer gedr. Photographie einer Schulaufführung von Frankls ‘Weihnachtszauber’.‎

‎Frankl, Ludwig August Ritter von Hochwart, österr. Schriftsteller u. Philanthrop (1810-1894)‎

‎Eigenh. Albumblatt m. Unterschrift.‎

‎Wien, o. J. (um 1870). 1 S., Qu.-12°.‎

‎4-zeiliges Gedicht sowie ein griechisches Zitat von Pindar. - Unregelmäßig beschnitten. Zwei winzige Einstiche.‎

Riferimento per il libraio : 54296

‎Frankl, Ludwig August Ritter von Hochwart, österr. Schriftsteller u. Philanthrop (1810-1894)‎

‎Visitkarte m. eigenh. Dichtung.‎

‎Ohne Ort (wohl Wien), 9. V. 1867. 2 S., 4,5 x 8,3 cm.‎

‎7-zeilige Dichtung, datiert: ?Schillers Todestag 1867. Früh 8 Uhr?. ?[...] Es lebe der Fortschritt! Vielleicht kom[m]t er noch dazu, daß nur die Weiden endlich goldene Kronen tragen!?. - Frankl studierte in Padua und Wien Medizin, wurde 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und verkehrte im Salon der Karoline Pichler. Die von ihm 1842 begründete Kulturzeitschrift ?Sonntags-Blätter? gab er bis 1848 heraus. Als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion verfaßte er 1848 das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs ?Die Universität?. 1851 wurde er Direktor des Musikvereins und Prof. der Ästhetik, 1856 bereiste er Palästina und Ägypten. Später Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete Frankl 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde er geadelt. --- Der in Olmütz geborene Anton Schrötter, Sohn eines Apothekers, studierte ab 1822 zunächst auf Wunsch seines Vaters in Wien Medizin, wechselte dann aber unter dem Einfluss von Friedrich Mohs zu den naturwissenschaftlichen Fächern, speziell der Mineralogie. 1827 erhielt er eine Assistentenstelle für Physik und Mathematik an der Universität Wien. 1830 wurde er Professor für Physik und Chemie am Technischen Institut Joanneum in Graz. Während eines halbjährigen Urlaubs im Jahre 1838 besuchte er chemische Institute in Göttingen, Heidelberg, Frankfurt und Paris. In Gießen machte er sich bei Justus von Liebig mit der organischen Elementaranalyse vertraut. Ab 1843 arbeitete er als Professor für technische Chemie am Polytechnischen Institut der Universität Wien und übernahm dort 1845 die Professur für allgemeine Chemie. Schrötter war neben Baumgartner, Ettingshausen und Haidinger einer der Begründer der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien und wurde 1850 ihr Generalsekretär. Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina wählte Schrötter 1856 zu ihrem Mitglied. Ab 1868 leitete er das österreichische Hauptmünzamt und wurde gleichzeitig zum Ministerialrat ernannt. Er wurde 1874 in den Ruhestand versetzt und eröffnete in seiner Wohnung ein Privatlaboratorium, in dem er Studien über Edelmetalle betrieb. 1875 starb er in Wien. Schrötter hat in seinem Leben ca. 60 wissenschaftliche Publikationen verfasst. Ab 1845 beschäftigte Schrötter sich intensiv mit Phosphor. 1848 gelang ihm der Nachweis der schon von Berzelius geäußerten Vermutung, dass roter Phosphor eine allotrope Modifikation des weißen Phosphors, nicht aber eine Phosphorverbindung ist. Schrötter wandelte weißen Phosphor durch Erhitzen in roten um, den man zeitweise Schrötterschen Phosphor nannte. Sein Verfahren zur Darstellung desselben revolutionierte die Streichholzindustrie, wo roter Phosphor schon bald als Bestandteil der Reibflächen genutzt wurde. Er war ein Organisator in Industrie und Wissenschaft sowie Berater bei den Vorbereitungen zur Novara-Expedition und zur Österreich-Ungarischen Nordpolexpedition.‎

Riferimento per il libraio : 44417

‎Frankl, Ludwig August von, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894)‎

‎Eigenh. Gedichtmanuskript (20 Zeilen) mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort (Wien), 1856, Gr.-8°. 1 1/2 Seiten.‎

‎"In der Wüste [...] Bin im heißen Wüstensand | Einem Mann begegnet, | Der zur Brust gelegt die Hand, | Grüßend mich gesegnet [...] Welches Ziel ist Deines? | Und er sprach: 'Weis ich's Du Thor? | Gott bestimmt mir meines! [...]"‎

Riferimento per il libraio : 59880

‎Frankl, Ludwig August von, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894)‎

‎Eigenh. Gedichtmanuskript (20 Zeilen) mit U. sowie Begleittext (8 Zeilen).‎

‎o.J. Gmunden, 22. VIII. 1891, 8°. 1 1/2 Seiten. Doppelblatt mit Klebemarke.‎

‎Urlaubsgruß: "Schlechtes Wetter im Frißnixthal | Und in Gmunden detto, | Ruf' ich zornig jeden Tag: | Giove maledetto! | Fisch und Braten trösten zwar | Täglich gehn der Kilo netto. | Und doch ruf' ich: Wej geschrien! | Als ein Sohn des Ghetto [...]" Erwähnt "Kulturhistorische Wiener Skizzen."‎

Riferimento per il libraio : 59881

‎Frankl, Ludwig August von, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894)‎

‎Eigenh. Gedichtmanuskript (6 Zeilen) mit U.‎

‎o.J. Wien, 3. II. 1893, Kl.-8°. 1 Seite. Karton mit Klebemarke.‎

‎"Lilienpredigt. || Die Lilie im weißen Streifenkleide, | Sie predigt mir mit gold'nen Zungen: | 'Das Leben tut dem Menschen viel zuleide, | Doch tröste dich, bald ist's verklungen. | Ich selbst, noch heute blühend und voll Duft, | Ich schmücke, morgen welk, vielleicht schon Deine Gruft' [...]"‎

Riferimento per il libraio : 59882

‎Frankl-Joël, Gabriele Marie, Pianistin (1853-1894).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 8. II. 1887.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An ihren Onkel: "Eben belehrt mich das Conversationslexicon, daß ich Dich um eine Woche jünger gemacht habe: Ich wollte Dir nämlich erst am 10. Februar meine Glückwünsche bringen; nun eile ich, um doch noch in der 'Octave' zu kommen, und hoffe nur, daß die dort heute mehr Beachtung finden wird, als im Festtagstrouble ihr zu Theil geworden wäre [...]". - Die Tochter einer Sopranistin konzertierte häufig mit Josef Hellmesberger und gelegentlich mit dem Florentiner Quartett und zog sich nach ihrer Hochzeit mit dem Corvetten-Kapitän Frankl weitgehend von der Bühne zurück. - Bl. 2 stark fleckig.‎

‎Frankland, Edward, Chemiker (1825-1899).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [London], 19. VI. 1862.‎

‎1 S. 8vo. An Professor Schrötter (wohl der Chemiker Anton Schrötter von Kristelli, 1802-75): "Will you give us the pleasure of your company at a plain family dinner on Saturday next June 22 at 6 o'clock?"‎

‎Frankland, Sir Edward, engl. Chemiker (1825-1899)‎

‎Eigenh. Brief m. Unterschrift.‎

‎London, 24. IX. 1863. 2 S., 4°.‎

‎An den österr. Chemiker u. Mineralogen Anton Schrötter von Kristelli (1802-1875). - Frankland synthetisierte metallorganische Verbindungen und führte den Begriff der Sättigungskapazität in die organische Chemie ein. Die Sättigungskapazität war der gedankliche Vorläufer der Valenz. Frankland gehörte auch zu den Entdeckern des Heliums. --- Der in Olmütz geborene Anton Schrötter, Sohn eines Apothekers, studierte ab 1822 zunächst auf Wunsch seines Vaters in Wien Medizin, wechselte dann aber unter dem Einfluss von Friedrich Mohs zu den naturwissenschaftlichen Fächern, speziell der Mineralogie. 1827 erhielt er eine Assistentenstelle für Physik und Mathematik an der Universität Wien. 1830 wurde er Professor für Physik und Chemie am Technischen Institut Joanneum in Graz. Während eines halbjährigen Urlaubs im Jahre 1838 besuchte er chemische Institute in Göttingen, Heidelberg, Frankfurt und Paris. In Gießen machte er sich bei Justus von Liebig mit der organischen Elementaranalyse vertraut. Ab 1843 arbeitete er als Professor für technische Chemie am Polytechnischen Institut der Universität Wien und übernahm dort 1845 die Professur für allgemeine Chemie. Schrötter war neben Baumgartner, Ettingshausen und Haidinger einer der Begründer der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien und wurde 1850 ihr Generalsekretär. Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina wählte Schrötter 1856 zu ihrem Mitglied. Ab 1868 leitete er das österreichische Hauptmünzamt und wurde gleichzeitig zum Ministerialrat ernannt. Er wurde 1874 in den Ruhestand versetzt und eröffnete in seiner Wohnung ein Privatlaboratorium, in dem er Studien über Edelmetalle betrieb. 1875 starb er in Wien. Schrötter hat in seinem Leben ca. 60 wissenschaftliche Publikationen verfasst. Ab 1845 beschäftigte Schrötter sich intensiv mit Phosphor. 1848 gelang ihm der Nachweis der schon von Berzelius geäußerten Vermutung, dass roter Phosphor eine allotrope Modifikation des weißen Phosphors, nicht aber eine Phosphorverbindung ist. Schrötter wandelte weißen Phosphor durch Erhitzen in roten um, den man zeitweise Schrötterschen Phosphor nannte. Sein Verfahren zur Darstellung desselben revolutionierte die Streichholzindustrie, wo roter Phosphor schon bald als Bestandteil der Reibflächen genutzt wurde. Er war ein Organisator in Industrie und Wissenschaft sowie Berater bei den Vorbereitungen zur Novara-Expedition und zur Österreich-Ungarischen Nordpolexpedition. - Einige Knickspuren u. Randeinrisse. - Frankiert mit einer Dreierreihe ?Two Pence Blue?.‎

Riferimento per il libraio : 44466

‎FRANQUEVILLE Comte de.‎

‎Souvenirs 1840 -1919.‎

‎1922 Paris, Drivond, ( 1922) ; in-8°, broché, couverture crème imprimée en sépia; (4), V, 246pp. Portrait en frontispice tiré en héliogravure.‎

‎Très rares piqûres. Ex-libris cachet de la Bibliothèque du château de Fontaine-Française sur la couverture . Envoi autographe signé de la Comtesse de Franquevile au Comte et à la Comtesse de Chabrillan. (GrD2)‎

Riferimento per il libraio : 8116

Livre Rare Book

Livres Anciens N. Rousseau
Reuilly France Francia França France
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€ 38,00 Informazioni/Compera

‎FRANQUI Carlos‎

‎Télémaque‎

‎Barcelona Galeria Joan Prats 1977 In-8 carré Cartonnage toilé et jaquette illustrée de l'éditeur Dédicacé par l'illustrateur‎

‎Edition originale de cette étude sur l'un des peintres de la "Nouvelle figuration". Photo de Télémaque en frontispice. Texte en espagnol et en français. 40 reproductions dont 5 en couleurs. Chronoligie, liste des expositions, bibliographie et livres illustrés in fine. La table des illustrations en dépliante. Long ENVOI AUTOGRAPHE signé de Télémaque à l'écrivain et critique Jean Clair. Très bon 0‎

Riferimento per il libraio : 015440

‎Fransoni, Luigi, ital. Erzbischof von Turin (1789-1862)‎

‎4 eigenh. Briefe m. Unterschrift.‎

‎Turin u. Lyon, 1850-1857. Zus. 9 S., 8° u. Gr.-8°.‎

‎Luigi Fransoni wurde 1820 Bischof von Fossano und war seit 1830 Erzbischof von Turin. 1850 trat er den kirchenfeindlichen Neuerungen der sardin. Regierung entgegen und lebt seitdem als Verbannter meistens in Frankreich. - Der Empfänger der auf Französisch abgefassten Briefe ist Jacques (Jacob) Mislin (1807-1878). Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mislin konnte dank seines Onkels an der berühmten Lehranstalt von Porrentruy im Schweizer Kanton Bern studieren, wo er nicht viel später auch selbst unterrichten sollte. Der 1830 zum Priester geweihte kath. Theologe wurde 1836 auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er einer der Lehrer der Söhne von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie wurde und damit sowohl den zukünftigen Kaiser Franz Joseph wie auch Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) unterrichtete (u.a. auch in Erdkunde). Vor der Revolution von 1848 unternahm Mislin eine Pilgerreise von Wien über Budapest und Konstantinopel nach Jersusalem. Der danach erschienene Reisebericht wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach nachgedruckt. In den folgenden Jahren leitete er die Bibliothek am Hof der Herzogin von Parma, Erzherzogin Marie Louise, wurde zum Abt von St. Maria von Deg (Ungarn), geheimer Kämmerer u. Hausprälat Papst Pius' XI., Apostolischer Pronotar, Kanoniker der Kathedrale von Großwardein, Träger zahlr. Orden (u.a. von Spanien, Parma u. des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem) sowie Mitglied zahlr. Akademien. Der Verfasser zahlr. Publikationen und Vertraute des belgischen Königs und des Grafen von Chambord blieb nach der Rückkehr von seiner Pilgerreise in Wien, wo er weiterhin in persönlichem Kontakt mit dem Kaiserhaus stand. - In einem numerierten, von Mislin eigenh. beschrifteten Papierumschlag. - Beiliegend ein eigenh. Briefentwurf Mislins (2 S., 8°).‎

Riferimento per il libraio : 42187

‎Frantz André Burguet‎

‎L'ENFANT NUE‎

‎L'ENFANT NUE Frantz André Burguet avec envoi autographe de l'auteur ! broché, 205x140, bel état int. 222pp. Gallimard 1971 ref/109‎

Riferimento per il libraio : CZC-5579

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Livres anciens & Autographes
Lille France Francia França France
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€ 25,00 Informazioni/Compera

‎Frantz André Burguet‎

‎L'ENFANT NUE‎

‎L'ENFANT NUE Frantz André Burguet avec envoi autographe de l'auteur ! broché, 205x140, bel état int. 222pp. Gallimard 1971 ref/109‎

Riferimento per il libraio : CZC-5579

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Livres anciens & Autographes
La Madeleine France Francia França France
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€ 25,00 Informazioni/Compera

‎Frantz FUNCK-BRENTANO‎

‎Frantz FUNCK BRENTANO - LETTRE AUTOGRAPHE SIGNÉE "Mort de mon fils" GUERRE 14/18‎

‎Frantz FUNCK-BRENTANO. Lettre autographe signée de deuil, 1916 Archiviste français Lettre autographe signée de deuil de Frantz Funck-Brentano, datée du 1er septembre 1916 à Montfermeil, avec liseré de deuil de 14 mm sur un feuillet double. Issue de la Collection de Claude Seignolle. Dimensions : 12,5 x 17 cm Nombre de pages : 1 page Frantz FUNCK-BRENTANO Frantz Funck dit Frantz Funck-Brentano, né au château de Munsbach le 15 juin 1862 et mort à Montfermeil le 13 juin 1947, est un archiviste, conservateur de la bibliothèque de l'Arsenal, historien et dramaturge français.‎

Riferimento per il libraio : boz_003234

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L'Art Délivré
Fondettes France Francia França France
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€ 200,00 Informazioni/Compera

‎Frantz Funck-Brentano‎

‎Frantz Funck-Brentano - Lettre autographe signée "les lettres de cachet à Paris"‎

‎Frantz Funck-Brentano - Lettre autographe signée "les lettres de cachet à Paris" Dimensions : 20,5 x 13 cm Nombre de pages : 1 page‎

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L'Art Délivré
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€ 100,00 Informazioni/Compera

‎Frantz FUNCK-BRENTANO - [Munsbach 1862 - Montfermeil 1947] - Bibliothécaire et Historien français‎

‎Lettre autographe signée à un libraire - Paris - Bibliothèque de l'Arsenal - le 12 dècembre 1905 -‎

‎2 pages 1/2 in12 - bon état -‎

‎Il le remercie de répandre ses livres parmi sa "brillante clientèle", en particulier "Les Brigands" - Il tient à préciser que ce livre peut être mis entre toutes les mains, même de "la jeune fille aux principes les plus sévères"- Il pense utile de le préciser car les noms de Cartouche, Mandrin, Barbe-Bleue pourraient effaroucher - Il aimerait qu'il lui fasse connaitre l'accueil de ce livre -‎

Riferimento per il libraio : 32947

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Galerie Fert
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‎Frantz JOURDAIN‎

‎Frantz JOURDAIN - LETTRE AUTOGRAPHE SIGNÉE A MICHELET DE 3 PAGES, Paris, 1887‎

‎Lettre autographe signée de Frantz JOURDAIN avec liseré de deuil de 0,6 cm. État: Très bon état. Dimensions : 11 x 17,9 cm. 3 pages.‎

Riferimento per il libraio : boz_004662

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L'Art Délivré
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€ 40,00 Informazioni/Compera

‎Frantz JOURDAIN‎

‎Frantz JOURDAIN Lettre autographe signée 1912 1 page‎

‎Frantz JOURDAIN Lettre autographe signée 1912 1 page Dimensions : 20,9 x 13,5 cm Nombre de pages : 1‎

Riferimento per il libraio : boz_002251

Livre Rare Book

L'Art Délivré
Fondettes France Francia França France
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€ 55,00 Informazioni/Compera

‎Frantz JOURDAIN‎

‎Frantz JOURDAIN, Lettre Autographe Signée, Syndicat de la Presse Artistique, 1921‎

‎Lettre autographe signée de Frantz JOURDAIN sur papier à en-tête de La Presse Artistique en date du 2 juillet 1921. État: Très bon état. Dimensions : 13,5 x 21 cm. 1 page.‎

Riferimento per il libraio : boz_002952

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L'Art Délivré
Fondettes France Francia França France
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€ 33,00 Informazioni/Compera

‎Frantz JOURDAIN - [Anvers 1847 - Paris 1935] - Architecte et Homme de lettres français‎

‎Lettre Autographe Signée de son paraphe à Louis Nazzi - Paris - sans date -‎

‎1 page in16 - Carte de visite au format 7 x 10,5 cm - bon état -‎

‎Il lui adresse "ses vifs remerciements...pour l'envoi de sa trés interessante plaquette" qui l'aménera peut être à comprendre certaines de ses admirations‎

Riferimento per il libraio : 33489

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Galerie Fert
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€ 50,00 Informazioni/Compera

‎Frantz JOURDAIN - [Anvers 1847 - Paris 1935] - Architecte et Homme de lettres français‎

‎Lettre Autographe Signée à Louis Nazzi - Paris le 27 septembre 1907 -‎

‎1 pages in8 - bon état - En tête: Frantz Jourdain - Architecte -‎

‎Belle lettre: "L'incident est oublié" - Mais il avait lieu d'être blessé de son silence "inexpliqué et offensant" - D'autant plus que depuis quelques temps, il a beaucoup à se plaindre de ceux pour qui il a été si bienveillant et dévoué - Il est écoeuré - "La grêve des charpentiers a mis le comble à ce genre d'ingratitude" - Comme il cherchait à faire entendre "les trés justes demandes qu'ils formulaient", il a été traité de "vendu aux patrons...Exquis!" -‎

Riferimento per il libraio : 33488

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Galerie Fert
Nyons France Francia França France
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€ 200,00 Informazioni/Compera

‎Frantz-André Burguet‎

‎GRAND-MÈRE‎

‎envoi de l'auteur en page de garde vol broché, 200x130, 320pp, très bon état. Grasset 1975 ref/c110‎

Riferimento per il libraio : CZC-5598

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Livres anciens & Autographes
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€ 25,00 Informazioni/Compera

‎Frantz-André Burguet‎

‎GRAND-MÈRE‎

‎envoi de l'auteur en page de garde vol broché, 200x130, 320pp, très bon état. Grasset 1975 ref/c110‎

Riferimento per il libraio : CZC-5598

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Livres anciens & Autographes
La Madeleine France Francia França France
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€ 25,00 Informazioni/Compera

‎Frantz-André Burguet‎

‎LES MEURTRIÈRES‎

‎envoi de l'auteur en page de garde vol broché, 200x130, 306pp, très bon état. Grasset 1974 ref/c110‎

Riferimento per il libraio : CZC-5599

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Livres anciens & Autographes
Lille France Francia França France
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€ 25,00 Informazioni/Compera

‎Frantz-André Burguet‎

‎LES MEURTRIÈRES‎

‎envoi de l'auteur en page de garde vol broché, 200x130, 306pp, très bon état. Grasset 1974 ref/c110‎

Riferimento per il libraio : CZC-5599

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Livres anciens & Autographes
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€ 25,00 Informazioni/Compera

‎Franul von Weißenthurn, Johanna, Schauspielerin und Schriftstellerin (1773-1847).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 26. III. 1831.‎

‎¾ S. Gr.-4to. Zu der Übersendung einer Quittung: "Ihrer gütigen Einladung gemäß, habe ich die Ehre Ihnen beyfolgende Quittung zu übersenden, und Ihnen zugleich für den Antheil zu danken, den Sie meinen Arbeiten schenken [...]". - In der Zeitspanne von 1800 bis 1852 gab es am Burgtheater 912 Aufführungen der Stücke von Weißenthurns, das meistgespielte war "Der Wald bei Hermannstadt". - Mit einigen winzigen Randeinrissen und Spuren alter Montage verso.‎

‎Franul von Weißenthurn, Johanna, Schauspielerin und Dramatikerin (1772-1847).‎

‎Eigenh. Gedicht mit U. O. O. u. D.‎

‎2 SS. Gr.-8vo. „An Fichtner | Als er nach einer langen Krankheit unter einige | seiner kunstverwandte[n] Freunde trat“ übertitelt, ist die saubere Reinschrift des Gedichtes als Gelegenheitsdichtung nicht zwingend repräsentativ für das literarische Werk der Künstlerin: „Wie eine Mutter die nach langem Scheiden | Den Sohn begrüßt, ruf ich: Willkommen Dir! | Ein guter Gott entriß dich deinem Leiden | Und sprach: Du mußt noch weilen, bleibe hier [es folgen 28 Zeilen]“. - Zu sehen war die einer Wanderschauspielerfamilie entstammende Schauspielerin in München, Baden bei Wien und schließlich in Wien selbst, für dessen erste Bühne sie von Johann Brockmann entdeckt wurde. Seit 1796 als Dramatikerin tätig, schrieb sie etwa 60 Lustspiele, Familienstücke und romantische, historisierende Spektakelstücke, die lange Zeit u. a. im Repertoire des Burgtheaters blieben. - Der besungene Schauspieler ist vermutlich Karl Fichtner, der 1823 als Liebhaber an das Theater an der Wien engagiert wurde und im Jahr darauf unter Joseph Schreyvogel in Ifflands ‚Herbsttag‘ am Wiener Burgtheater brillierte. Dem Haus bis zu seinem Bühnenabschied 1865 angehörend, war Fichtner auch als Regisseur tätig. Zunächst jugendlicher Liebhaber und Charakterschauspieler, „entwickelte sich Fichtner zu einem Salonhelden, der vor allem in den Gesellschaftsstücken Eduard von Bauernfelds große Erfolge feierte und wiederholt im Rahmen von Gastspielreisen in Berlin auftrat“ (DBE). - In altem Sammlungsumschlag.‎

‎Franz Ferdinand, Erzherzog von Österreich (1863-1914).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Eckartsau a. d. Donau, 6. X. 1907.‎

‎4 SS. auf Dopelblatt. 8vo. An eine Fürstin (Liechtenstein?): "[...] Leider kam mein Projekt die Herrschaften in Ihrer Haupt-Residenzstadt, am Sitze Ihrer Thätigkeit zu besuchen nicht zur Ausführung, aber Sie waren ja durch die Anwesenheit u. die Unterhaltungssucht des dicken siebenten Edi so in Anspruch genommen, daß ich Sie gar nicht hätte genießen können. Außerdem bin ich durch unsere herrlichen politischen zustände wo nur mehr Juden, Sozialdemokraten u. Ungarn unsere altehrwürdige Monarchie commandieren derart wild u. desperat, daß mein alter Humor schwer gelitten hat u. ich nur sehr einen langweiligen Gesellschafter abgegeben hätte. Jetzt bin ich mit der ganzen Familie in Eckartsau werde immer grauer u. grauer und bekomme immer mehr Falten auf der Denkerstirne. Zu meinem größten Bedauern ersehe ich aus Ihrem Briefe daß Fürstin den Sommer nicht ganz wohl waren. Hoffentlich haben Sie sich schon wieder erholt und genießen recht den Aufenthalt in Liechtenstein [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Vignette.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
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‎Franz Ferdinand, Erzherzog von Österreich (1863-1914).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Lölling (Kärnten), 13. VII. 1905.‎

‎11 SS. auf 6 Bll. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Graf Karl Coudenhove, den Statthalter im Königreich Böhmen, mit einer ausführlichen Beschwerde über "socialistische Treibereien" in der erzherzoglichen Herrschaft Chlumetz (Chlum u Trebone im Bezirk Jihocesky kraj, Tschechien) und mit dem dringenden Ersuchen diese abzustellen: "Wie Sie wissen besitze ich in Böhmen die Herrschaft Chlumetz in der Bezirkshauptmannschaft Wittigau. Bis vor Kurzem herrschten dort idyllische Zustände [...] beinahe nie kam irgend ein Anstand vor u. die arme Bevölkerung lebte glücklich : zufrieden größtentheils als Arbeiter oder Pächter der Herrschaft. Seit Kurzem nun begann in dieser Gegend eine socialistische Bewegung [...] Auf einmal wurden die Leute: die betreffenden Gemeindevertretungen total stutzig, bockbeinig u direkt feindselig gegen mich resp. gegen meine Gutsverwaltung. Es constituirten sich socialistische Vereine u mit den Leuten ist absolut nicht mehr auszukommen. Wie mir allgemein berichtet wird, sollen die Leute künstlich aufgehetzt worden sein. Wie weit nun da die Behörden eines oder beide Augen zugedrückt haben oder aus Angst oder Unkenntnis der Thatsachen diese Bewegung in diesem sonst so ruhigen Theile Böhmens nicht beachtet haben, kann ich nicht beurtheilen da ich die entsprechend Instructionen nicht kenne. Ich weiß nur zu meinem größten Bedauern, daß besonders seit der Ministerschaft Körbers die k. k. Sozialdemokraten besonders gehätschelt u gepflegt werden [...]". - Weiters über Vorfälle in seinem Dorf Mirochau bei Chlumetz: "Nun machte sich auf einmal eine scharfe socialistische Bewegung geltend, welche hauptsächlich von einem infamen Kerl von einem Lehrer inscenirt wurde, der seit ungf. einem halben Jahre strafweise nach Mirochau versetzt wurde. Die Leute inscenirten Streike im Torfstich, agitiren in Allem gegen die Herrschaft, werfen meine Zäune um etc. etc. Nun hat vor einigen Tagen als ich noch mit meiner Familie in Chlumetz weilte in Mirochau eine socialistische Versammlung stattgefunden, zu der auch ein auswärtiger Hetzer erschienen war [...] Der Bezirkshauptmann fand es nicht der Mühe werth, obgleich die Versammlung in nächster Nähe meines Wohnsitzes stattfand, einen Regierungsvertreter hinzuschicken: die Leute konnten thun u reden was sie wollten! Ich ließ mir den Bezirks Hptm. (der mir einen äußerst stupiden Eindruck machte) kommen u sagte ihm über sein Vorgehen in sehr scharfer Weise meine Meinung. Natürlich erfolgte eine ganze Fluth von sehr dummen Ausreden, die ich aber alle nicht annahm und nicht annehme, denn der Mann scheint vergessen zu haben wer in seiner Bezirkshauptmannschaft wohnt u daß es zum Mindesten eine grobe Dienstesnachlässigkeit ist, wenn er auf der Herrschaft und beinahe unter den Fenstern des Thronfolgers socialistische Versammlungen zuläßt ohne zum Mindesten einen Regierungsvertreter hinzusenden! Ich bitte daher Excellenz dringend da Ordnung zu schaffen, dem guten Mann den Hauptpunkt klar zu machen u ihm die entsprechende energische Rüge zu ertheilen [...] Es scheint überhaupt diese Bezirkshauptmannschaft sehr aufmischungsbedürftig zu sein, der frühere Bezirkshauptm[ann], der Gott sei Dank weggekommen ist, hat mit Wirthshausconcessionen geschachert und der jetzige scheint sich durch Nachlässigkeit u Stupidität auszuzeichnen [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf (Stahlstich mit Ansicht des Schlosses Lölling), das Kuvert mit rotem Lacksiegel.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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