|
|
|
Frankl Rt. von Hochwart, Ludwig August, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. Zwei Gedichte (‘Veilchen’ und ‘Beten’) mit acht bzw. zwei Verszeilen an einen namentlich nicht genannten Adressaten, den er zudem um Übersendung einer Photographie ersucht: “Sprach bei sich das blaue Veilchen: | ‘Bin die erste Frühlingsblume, | Hab’ ich auch ein krummes Füßchen, | Spend ich dennoch süße Düfte [...]”. - Seit 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und ein gern gesehener Gast im Salon von Karoline Pichler, verfaßte der Gründer der Kulturzeitschrift ‘Sonntags-Blätter’ (1842-48) als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs ‘Die Universität’. Später Direktor des Musikvereins und Professor der Ästhetik, Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete der Schriftsteller 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde er, der mit Nikolaus Lenau und Anastasius Grün befreundet gewesen war, geadelt. - Auf Briefpapier mit montiertem Papiersiegel.
|
|
|
Frankl Rt. von Hochwart, Ludwig August, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. Hübsche Reinschrift der Gedichte "Flammenart", "Individuell" und "Die Schönheit des Weibes": "Die Schönheit ist der Orient, | Der Blitz, der durch die Wolken brennt; | Sie ist der Ring, der Wind, das Licht, | das sich in Edelsteinen bricht, | Der Löwe und der Welten Blut, | Der Quell, das Meer, die Rosenglut, | Koran, der Himmel, Stern‘ und Mond, | Der Gipfel an des Daseins Horizont". - Seit 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und ein gern gesehener Gast im Salon von Karoline Pichler, verfaßte der Gründer der Kulturzeitschrift "Sonntags-Blätter" (1842-48) als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs ‚Die Universität‘. Später Direktor des Musikvereins und Professor der Ästhetik, Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete der Schriftsteller 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde er, der mit Nikolaus Lenau und Anastasius Grün befreundet gewesen war, geadelt.
|
|
|
Frankl Rt. von Hochwart, Ludwig August, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 12. V. o. J.
1 S. Kl.-4to. "Flammenart | Wenn du zur dunklen Erde auch senkst die brennende Fackel, | Ihre Flamme schlägt immer zum Himmel empor!" - "Individuell | Elefant und Ochs und Esel nä[h]rt sich von Graswerk; | Nur Ein Würmchen allein spinnet auch Seide daraus". - Seit 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und ein gern gesehener Gast im Salon von Karoline Pichler, verfaßte der Gründer der Kulturzeitschrift "Sonntags-Blätter" (1842-48) als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs "Die Universität". Später Direktor des Musikvereins und Professor der Ästhetik, Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete der Schriftsteller 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde er, der mit Nikolaus Lenau und Anastasius Grün befreundet gewesen war, geadelt.
|
|
|
Frankl Rt. von Hochwart, Ludwig August, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894).
Eigenh. Brief mit U. "Mittwoch", o. D.
1 S. 8vo. An einen Freund: "Eine Verehrerin von Ihrer Mühe wünscht eine Zeile von Ihrer Hand zu besitzen. Darf ich bitten? [...]" - Seit 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und ein gern gesehener Gast im Salon von Karoline Pichler, verfaßte der Gründer der Kulturzeitschrift "Sonntags-Blätter" (1842-48) als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs "Die Universität". Später Direktor des Musikvereins und Professor der Ästhetik, Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete der Schriftsteller 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde er, der mit Nikolaus Lenau und Anastasius Grün befreundet gewesen war, geadelt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der "Sonntags-Blätter".
|
|
|
Frankl Rt. von Hochwart, Ludwig August, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
2¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse. An Adolf von Bäuerle: "Heute erst höre ich, daß Sie nun auch dem Namen nach sind, was Sie de facto längst durch Ihr wohlthätig großartiges Wirken mehr waren als als [!] viele 1000 - ein Bürger Wiens. Indem ich Ihnen meine wirkliche warme Theilnahme hier ausspreche, erlaube ich mir Ihnen eine interessante Skizze (interessant durch die Persönlichkeit, die sie bespricht) mitzutheilen [...]". - Seit 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und ein gern gesehener Gast im Salon von Karoline Pichler, verfaßte der Gründer der Kulturzeitschrift "Sonntags-Blätter" (1842-48) als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs "Die Universität". Später Direktor des Musikvereins und Professor der Ästhetik, Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete der Schriftsteller 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde er, der mit Nikolaus Lenau und Anastasius Grün befreundet gewesen war, geadelt. - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm "Dr. F".
|
|
|
Frankl Rt. von Hochwart, Ludwig August, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. Schreibt an die Redaktion der Wiener Zeitschrift. In seinen Ausführungen verweigert er unter Auflistung diverser Gründe eine Teilnahme an der "Vereinigung der Redaktionen aus". Vordergründig scheint die Tatsache "daß Worte und Gespräche die wir in sehr ungefährliche aber doch ungezwungenem Sinne wechseln, über unseren Kreis hinausdringen. Ich wage auch den Gedanken nicht, weil schon dieser eine untilgbare Beleidigung wäre, zu denken, daß wir, wie vor Jahren schon einen Verräther in unserer Mitte haben;" - Seit 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und ein gern gesehener Gast im Salon von Karoline Pichler, verfaßte der Gründer der Kulturzeitschrift "Sonntags-Blätter" (1842-48) als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs "Die Universität". Später Direktor des Musikvereins und Professor der Ästhetik, Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete der Schriftsteller 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde er, der mit Nikolaus Lenau und Anastasius Grün befreundet gewesen war, geadelt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der "Sonntags-Blätter".
|
|
|
Frankl Rt. von Hochwart, Ludwig August, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894).
Eigenh. Gedicht mit U. O. O., 24. XII. 1866.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Begleitschreiben an Herrn Joseph im Zuge der Übersendung einer Büste: „Betrachte diese Büsten mit Bedacht | Und Du erkennst ein Erdenloos [!]: Die Großen werden klein gemacht, | Die Kleinen machen selbst sich groß!“ - Seit 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und ein gern gesehener Gast im Salon von Karoline Pichler, verfaßte der Gründer der Kulturzeitschrift ‚Sonntags-Blätter‘ (1842-48) als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs ‘Die Universität’. Später Direktor des Musikvereins und Professor der Ästhetik, Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete der Schriftsteller 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde er, der mit Nikolaus Lenau und Anastasius Grün befreundet gewesen war, geadelt.
|
|
|
Frankl Rt. von Hochwart, Ludwig August, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894).
Eigenh. Visitenkarte. Wohl Wien, 11. XII. [?] 1889 [?].
1 S. Visitkartenformat. Mit eh. adr. Kuvert Ludwig August Frankl (dies gedruckt) "mit herzlicher Theilname [!]". - Seit 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und ein gern gesehener Gast im Salon von Karoline Pichler, verfaßte der Gründer der Kulturzeitschrift "Sonntags-Blätter" (1842-48) als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs "Die Universität". Später Direktor des Musikvereins und Professor der Ästhetik, Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete der Schriftsteller 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde er, der mit Nikolaus Lenau und Anastasius Grün befreundet gewesen war, geadelt.
|
|
|
Frankl Rt. von Hochwarth, Ludwig August (Chrast 1810 - 1894 Wien)
Schriftsteller, Arzt und Journalist.-
Eigenh. Brief m.U., dat. "Wien 12. 9. [18]56". 8°. 1 S.- Mit kleinem blindgepr. Monogramm. Wurzbach IV, 334 ff.-
Referentie van de boekhandelaar : 53939
|
|
|
Frankl, Adolf, Schriftsteller (1862-1958).
4 eigenh. Postkarten mit U. Gnies, 1949-1955.
4 SS. Qu.-8vo. Dankt Josef Wesely wiederholt für seine lieben Glückwünsche anlässlich Frankls Geburtstag. - Frankl war Mitbegründer des Deutsch-österreichischen Preßvereins gegen Schmutz und Schund, redigierte zeitweise dessen Jahrbuch und war später Redakteur der ‘Deutschen Umschau’, zuletzt der ‘Wechselschau’. Er veröffentlichte überwiegend humoristische Gedichte, Volksstücke und Romane (vgl. Kosch V, 476).
|
|
|
Frankl, Adolf, Schriftsteller (1862-1958).
5 eigenh. (Bild-)Postkarten mit U. Graz und Gries, 1936-1956.
Zusammen 5 SS. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm wiederholt übersandte Geburtstagswünsche. - Frankl war Mitbegründer des Deutsch-österreichischen Preßvereins gegen Schmutz und Schund, redigierte zeitweise dessen Jahrbuch und war später Redakteur der ‘Deutschen Umschau’, zuletzt der ‘Wechselschau’. Er veröffentlichte überwiegend humoristische Gedichte, Volksstücke und Romane. Vgl. Kosch V, 476. - Die Karte vom 10. VI. 1936 mit einer gedr. Photographie einer Schulaufführung von Frankls ‘Weihnachtszauber’.
|
|
|
Frankl, Ludwig August Ritter von Hochwart, österr. Schriftsteller u. Philanthrop (1810-1894)
Eigenh. Albumblatt m. Unterschrift.
Wien, o. J. (um 1870). 1 S., Qu.-12°.
Referentie van de boekhandelaar : 54296
|
|
|
Frankl, Ludwig August Ritter von Hochwart, österr. Schriftsteller u. Philanthrop (1810-1894)
Visitkarte m. eigenh. Dichtung.
Ohne Ort (wohl Wien), 9. V. 1867. 2 S., 4,5 x 8,3 cm.
Referentie van de boekhandelaar : 44417
|
|
|
Frankl, Ludwig August von, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894)
Eigenh. Gedichtmanuskript (20 Zeilen) mit U.
o.J. Ohne Ort (Wien), 1856, Gr.-8°. 1 1/2 Seiten.
Referentie van de boekhandelaar : 59880
|
|
|
Frankl, Ludwig August von, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894)
Eigenh. Gedichtmanuskript (20 Zeilen) mit U. sowie Begleittext (8 Zeilen).
o.J. Gmunden, 22. VIII. 1891, 8°. 1 1/2 Seiten. Doppelblatt mit Klebemarke.
Referentie van de boekhandelaar : 59881
|
|
|
Frankl, Ludwig August von, Schriftsteller und Philanthrop (1810-1894)
Eigenh. Gedichtmanuskript (6 Zeilen) mit U.
o.J. Wien, 3. II. 1893, Kl.-8°. 1 Seite. Karton mit Klebemarke.
Referentie van de boekhandelaar : 59882
|
|
|
Frankl-Joël, Gabriele Marie, Pianistin (1853-1894).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 8. II. 1887.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An ihren Onkel: "Eben belehrt mich das Conversationslexicon, daß ich Dich um eine Woche jünger gemacht habe: Ich wollte Dir nämlich erst am 10. Februar meine Glückwünsche bringen; nun eile ich, um doch noch in der 'Octave' zu kommen, und hoffe nur, daß die dort heute mehr Beachtung finden wird, als im Festtagstrouble ihr zu Theil geworden wäre [...]". - Die Tochter einer Sopranistin konzertierte häufig mit Josef Hellmesberger und gelegentlich mit dem Florentiner Quartett und zog sich nach ihrer Hochzeit mit dem Corvetten-Kapitän Frankl weitgehend von der Bühne zurück. - Bl. 2 stark fleckig.
|
|
|
Frankland, Edward, Chemiker (1825-1899).
Eigenh. Brief mit U. [London], 19. VI. 1862.
1 S. 8vo. An Professor Schrötter (wohl der Chemiker Anton Schrötter von Kristelli, 1802-75): "Will you give us the pleasure of your company at a plain family dinner on Saturday next June 22 at 6 o'clock?"
|
|
|
Frankland, Sir Edward, engl. Chemiker (1825-1899)
Eigenh. Brief m. Unterschrift.
London, 24. IX. 1863. 2 S., 4°.
Referentie van de boekhandelaar : 44466
|
|
|
Fransoni, Luigi, ital. Erzbischof von Turin (1789-1862)
4 eigenh. Briefe m. Unterschrift.
Turin u. Lyon, 1850-1857. Zus. 9 S., 8° u. Gr.-8°.
Referentie van de boekhandelaar : 42187
|
|
|
Franul von Weißenthurn, Johanna, Schauspielerin und Schriftstellerin (1773-1847).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 26. III. 1831.
¾ S. Gr.-4to. Zu der Übersendung einer Quittung: "Ihrer gütigen Einladung gemäß, habe ich die Ehre Ihnen beyfolgende Quittung zu übersenden, und Ihnen zugleich für den Antheil zu danken, den Sie meinen Arbeiten schenken [...]". - In der Zeitspanne von 1800 bis 1852 gab es am Burgtheater 912 Aufführungen der Stücke von Weißenthurns, das meistgespielte war "Der Wald bei Hermannstadt". - Mit einigen winzigen Randeinrissen und Spuren alter Montage verso.
|
|
|
Franul von Weißenthurn, Johanna, Schauspielerin und Dramatikerin (1772-1847).
Eigenh. Gedicht mit U. O. O. u. D.
2 SS. Gr.-8vo. „An Fichtner | Als er nach einer langen Krankheit unter einige | seiner kunstverwandte[n] Freunde trat“ übertitelt, ist die saubere Reinschrift des Gedichtes als Gelegenheitsdichtung nicht zwingend repräsentativ für das literarische Werk der Künstlerin: „Wie eine Mutter die nach langem Scheiden | Den Sohn begrüßt, ruf ich: Willkommen Dir! | Ein guter Gott entriß dich deinem Leiden | Und sprach: Du mußt noch weilen, bleibe hier [es folgen 28 Zeilen]“. - Zu sehen war die einer Wanderschauspielerfamilie entstammende Schauspielerin in München, Baden bei Wien und schließlich in Wien selbst, für dessen erste Bühne sie von Johann Brockmann entdeckt wurde. Seit 1796 als Dramatikerin tätig, schrieb sie etwa 60 Lustspiele, Familienstücke und romantische, historisierende Spektakelstücke, die lange Zeit u. a. im Repertoire des Burgtheaters blieben. - Der besungene Schauspieler ist vermutlich Karl Fichtner, der 1823 als Liebhaber an das Theater an der Wien engagiert wurde und im Jahr darauf unter Joseph Schreyvogel in Ifflands ‚Herbsttag‘ am Wiener Burgtheater brillierte. Dem Haus bis zu seinem Bühnenabschied 1865 angehörend, war Fichtner auch als Regisseur tätig. Zunächst jugendlicher Liebhaber und Charakterschauspieler, „entwickelte sich Fichtner zu einem Salonhelden, der vor allem in den Gesellschaftsstücken Eduard von Bauernfelds große Erfolge feierte und wiederholt im Rahmen von Gastspielreisen in Berlin auftrat“ (DBE). - In altem Sammlungsumschlag.
|
|
|
Franz Ferdinand, Erzherzog von Österreich (1863-1914).
Eigenh. Brief mit U. Eckartsau a. d. Donau, 6. X. 1907.
4 SS. auf Dopelblatt. 8vo. An eine Fürstin (Liechtenstein?): "[...] Leider kam mein Projekt die Herrschaften in Ihrer Haupt-Residenzstadt, am Sitze Ihrer Thätigkeit zu besuchen nicht zur Ausführung, aber Sie waren ja durch die Anwesenheit u. die Unterhaltungssucht des dicken siebenten Edi so in Anspruch genommen, daß ich Sie gar nicht hätte genießen können. Außerdem bin ich durch unsere herrlichen politischen zustände wo nur mehr Juden, Sozialdemokraten u. Ungarn unsere altehrwürdige Monarchie commandieren derart wild u. desperat, daß mein alter Humor schwer gelitten hat u. ich nur sehr einen langweiligen Gesellschafter abgegeben hätte. Jetzt bin ich mit der ganzen Familie in Eckartsau werde immer grauer u. grauer und bekomme immer mehr Falten auf der Denkerstirne. Zu meinem größten Bedauern ersehe ich aus Ihrem Briefe daß Fürstin den Sommer nicht ganz wohl waren. Hoffentlich haben Sie sich schon wieder erholt und genießen recht den Aufenthalt in Liechtenstein [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Vignette.
|
|
|
Franz Ferdinand, Erzherzog von Österreich (1863-1914).
Eigenh. Brief mit U. Lölling (Kärnten), 13. VII. 1905.
11 SS. auf 6 Bll. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Graf Karl Coudenhove, den Statthalter im Königreich Böhmen, mit einer ausführlichen Beschwerde über "socialistische Treibereien" in der erzherzoglichen Herrschaft Chlumetz (Chlum u Trebone im Bezirk Jihocesky kraj, Tschechien) und mit dem dringenden Ersuchen diese abzustellen: "Wie Sie wissen besitze ich in Böhmen die Herrschaft Chlumetz in der Bezirkshauptmannschaft Wittigau. Bis vor Kurzem herrschten dort idyllische Zustände [...] beinahe nie kam irgend ein Anstand vor u. die arme Bevölkerung lebte glücklich : zufrieden größtentheils als Arbeiter oder Pächter der Herrschaft. Seit Kurzem nun begann in dieser Gegend eine socialistische Bewegung [...] Auf einmal wurden die Leute: die betreffenden Gemeindevertretungen total stutzig, bockbeinig u direkt feindselig gegen mich resp. gegen meine Gutsverwaltung. Es constituirten sich socialistische Vereine u mit den Leuten ist absolut nicht mehr auszukommen. Wie mir allgemein berichtet wird, sollen die Leute künstlich aufgehetzt worden sein. Wie weit nun da die Behörden eines oder beide Augen zugedrückt haben oder aus Angst oder Unkenntnis der Thatsachen diese Bewegung in diesem sonst so ruhigen Theile Böhmens nicht beachtet haben, kann ich nicht beurtheilen da ich die entsprechend Instructionen nicht kenne. Ich weiß nur zu meinem größten Bedauern, daß besonders seit der Ministerschaft Körbers die k. k. Sozialdemokraten besonders gehätschelt u gepflegt werden [...]". - Weiters über Vorfälle in seinem Dorf Mirochau bei Chlumetz: "Nun machte sich auf einmal eine scharfe socialistische Bewegung geltend, welche hauptsächlich von einem infamen Kerl von einem Lehrer inscenirt wurde, der seit ungf. einem halben Jahre strafweise nach Mirochau versetzt wurde. Die Leute inscenirten Streike im Torfstich, agitiren in Allem gegen die Herrschaft, werfen meine Zäune um etc. etc. Nun hat vor einigen Tagen als ich noch mit meiner Familie in Chlumetz weilte in Mirochau eine socialistische Versammlung stattgefunden, zu der auch ein auswärtiger Hetzer erschienen war [...] Der Bezirkshauptmann fand es nicht der Mühe werth, obgleich die Versammlung in nächster Nähe meines Wohnsitzes stattfand, einen Regierungsvertreter hinzuschicken: die Leute konnten thun u reden was sie wollten! Ich ließ mir den Bezirks Hptm. (der mir einen äußerst stupiden Eindruck machte) kommen u sagte ihm über sein Vorgehen in sehr scharfer Weise meine Meinung. Natürlich erfolgte eine ganze Fluth von sehr dummen Ausreden, die ich aber alle nicht annahm und nicht annehme, denn der Mann scheint vergessen zu haben wer in seiner Bezirkshauptmannschaft wohnt u daß es zum Mindesten eine grobe Dienstesnachlässigkeit ist, wenn er auf der Herrschaft und beinahe unter den Fenstern des Thronfolgers socialistische Versammlungen zuläßt ohne zum Mindesten einen Regierungsvertreter hinzusenden! Ich bitte daher Excellenz dringend da Ordnung zu schaffen, dem guten Mann den Hauptpunkt klar zu machen u ihm die entsprechende energische Rüge zu ertheilen [...] Es scheint überhaupt diese Bezirkshauptmannschaft sehr aufmischungsbedürftig zu sein, der frühere Bezirkshauptm[ann], der Gott sei Dank weggekommen ist, hat mit Wirthshausconcessionen geschachert und der jetzige scheint sich durch Nachlässigkeit u Stupidität auszuzeichnen [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf (Stahlstich mit Ansicht des Schlosses Lölling), das Kuvert mit rotem Lacksiegel.
|
|
|
Franz HELLENS
"Et vos Conquérants Je suis bien impatient de lire le tout."" Autograph letter dated and signed to André Malraux
Paris: S. n. 1928. Fine. S. n. Paris 19 Août Juillet 1928 13.50 x 21 cm une feuille une enveloppe Autograph letter dated and signed by Franz Hellens addressed to André Malraux 21 lines in black ink. Fold marks inherent to postal handling. We include an envelope addressed to Franz Hellens and written by André Malraux which probably contained the response to our letter. Franz Hellens responds to a request for information made by André Malraux: ""Je n'ai pas oublié le renseignement que vous m'avez prié de vous procurer au sujet du Voyage au Congo. Voici la réponse que j'ai reçu de la compagnie belge maritime du Congo. Ce n'était pas du tout ce que j'avais demandé"" ""I have not forgotten the information you asked me to obtain regarding the Journey to Congo. Here is the response I received from the Belgian maritime company of Congo. It was not at all what I had requested"" and will attempt to learn more in order to help his friend: ""Je vais écrire autre part et tâcher d'obtenir une réponse précise à ma question. Patientez donc quelques jours encore."" ""I will write elsewhere and try to obtain a precise answer to my question. Please wait a few more days."" Franz Hellens mentions the forthcoming publication at Grasset of his next work: ""Brun m'a envoyé copie signée du contrat. Il m'écrit que le livre pourra paraître en janvier prochain. J'aurai voulu octobre mais enfin."" ""Brun sent me a signed copy of the contract. He writes to me that the book will be able to appear next January. I would have wanted October but well."" and inquires about André Malraux's book in progress: ""Et vos Conquérants Je suis bien impatient de lire le tout."" ""And your Conquerors I am quite eager to read it all."" S. n. unknown
Referentie van de boekhandelaar : 86536
|
|
|
Franz I. Stephan, röm.-dt. Kaiser (1708-1765).
Eigenh. Schreiben mit U. ("Francois"). O. O. u. D.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 4to. Bestellt den Empfänger zur Konferenz: "Voyla votre goutachten et jore le lehre samdi a midi et demi quoy que l'Emp. vous a dit hiere quel tienderet demen la conferance a 10 heur en vill elle vien de me dire de vous ecrire de la fere anonse olieu de 10 a 9 heur toujour demen ensi vous pouve conte qua set heur la nous iseron [...]". - Franz Stephan von Lothringen war Ehemann der Maria Theresia, ab 1740 Mitregent in den Habsburgischen Erblanden und seit 1745 als Franz I. Kaiser des Heiligen Römischen Reichs.
|
|
|
Franz II (I), Emperor (1768-1835).
ALS. Vienna, 17 Jan. 1831.
Folio. 1 p. on bifolium. Written on a letter addressed to him, by his personal physician Andreas Joseph Stifft (1760-1836), in the year in which the cholera epidemic was to spread all over Europe and North America. - Some browning and foxing.
|
|
|
Franz II (I), Emperor (1768-1835).
Letter signed. Vienna, 5 Jan. 1797.
4to. 1 p. on bifolium. Includes an envelope with handwritten address. To the Privy Councillor Johann Anton Edler von Vogel (1743-1800), who is granted an extra salary of 2,000 florins for special services rendered. - Vogel was married to Josefa von Wasenheim, formerly chambermaid to the Archduchess (and later Empress) Maria Theresa. - Envelope with well-preserved seal.
|
|
|
Franz II (I), last Emperor of the Holy Roman Empire and later Emperor of Austria (1768-1835).
Document signed. Vienna, 30 March 1794.
Oblong imp.-folio. 1 p. With papered seal. Appointment of Michael Tivadar as Canon of the Greek Orthodox community at Munkács (today Mukachevo in western Ukraine). - Co-signed by chancellor Karoly Palffy and John Barthodeiszky, both in unknown function
|
|
|
Franz II. (I.), röm.-dt. (österr.) Kaiser (1768-1835).
Adelsdiplom für den Wiener Apotheker Joseph Well, fortan Edler von Well, mit eigenh. U. Wien, 16. III. 1811.
13, (3) SS. Kalligraphische Handschrift in Gold und schwarzer Tusche auf Pergamentlibell mit reicher gest. Bordüre (Franciscus Mayer fecit 1757) und einer sorgfältig ausgeführten Wappengoache in Goldrahmung, überhöht von Rocaillevignetten mit Doppeladler, ungarischem und böhmischen Wappen. Broschur des frühen 19. Jhdts. Folio. Nebst dem Kaiser unterzeichnen Alois Graf Ugarte und Franz Graf Woyna. - Siegel und Originalsamteinband fehlen. Frank, Standeserhebungen, V, 200.
|
|
|
Franz II. (I.), röm.-dt. (österr.) Kaiser (1768-1835).
Brief mit eigenh. U. Laxenburg bei Wien, 14. X. 1798.
1 S. Qu.-8vo. An Graf Saurau: "Ich theile Ihnen das angeschlossene Schreiben des nach Siebenbürgen abgeschickten königlichen Kommissärs von Beniowsky zu dem Ende mit, um von selben [!] den nöthigen Gebrauch zu machen". - Ausschnitt aus einem größeren Blatt; alt auf Trägerpapier montiert.
|
|
|
Franz II. (I.), röm.-dt. (österr.) Kaiser (1768-1835).
Brief mit eigenh. U. Wien, 14. V. 1823.
½ S. auf Doppelblatt. 4to. An Monsignor Lodi: "Ho ritenuto presso di Me il libro: Collectio Bullarum Brevium etc. da Lei inviatomi con sua lettera degli 8 Agosto 1822 [...]". - Etwas fleckig und mit kleineren Montagespuren. - Die Verso-Seite von Bl. 2 mit kl. Registraturetikett und hs. Numerierung "90".
|
|
|
Franz II. (I.), röm.-dt. (österr.) Kaiser (1768-1835).
Dokument mit eigenh. U. ("Franz"). Wien, 8. XI. 1808.
½ S. Qu.-Gr.-Folio. Mit gr. kaiserl. papiergedecktem Siegel. Oberstenpatent für Leonhard Richter, Kommandant des böhmischen Grenzkaders: "Entbieten [...] allen und jeden Unsern Oberstleutenanten, Obertswachtmeistern, Rittmeistern, Hauptleuten, Leutenanten, Fähnrichen, Unteroffizieren, und insgemein allen Kriegsleuten zu Fuß und zu Pferd, und wes Nazion, Stände, Standes, oder Wesens die sind, so sich in Unseren Kriegsdiensten befinden, Unsere kaiserlich königliche Gnade, und geben Euch hiemit gnädigst zu vernehmen, daß Wir Unserm Oberstleutenant und Kommandanten des böhmischen Grenzkaders Leonhard Richter in Erwägung dessen Uns und Unserm Durchlauchtigsten Kaiserhaus durch eine lange Reihe von Jahren mit Eifer und Treue geleisteten guten Dienste, daher zur Bestätigung Unserer höchsten Zufriedenheit zu Unserem kaiserlich königlichen Obersten zu Fuß gnädigst ernannt und erhoben haben. - Befehlen daher allen und jeden Obbenannten gnädigst und ernstlich, daß Ihr dasjenige, was in Unserm Namen ermeldter Leonhard Richter mit Euch freundlich, aber jedem insonderheit dieses bekleidenden Karakters wegen anordnen, und gebieten wird, jederzeit ohne einiger Verweigerung gehorchen und richtig vollziehen, und Euch also gegen Ihn erzeigen sollet, wie es Euch gemäß aufhabender Pflicht zu verhalten geziemt. Hierin vollziehet Ihr Unseren gnädigsten Befehl, Willen, und Meinung [...]". - Gegenzeichnung des Feldmarschalls Erzherzog Carl (1771-1847), als offizieller "Generalissimus". - Mit Stempel und Faltbruchstellen. Mit Aktenvermerk "No. 28" verso. Selten.
|
|
|
Franz II. (I.), röm.-dt. (österr.) Kaiser (1768-1835).
Eigenh. Anweisung. O. O., [1802].
¾ S. Qu.-kl.-8vo. "Wegen der Bedeckungs instruction wegen denen deserteurs in Pohlen so geschwind als möglich zu machen da ein Courier nach Petersburg gehen soll".
|
|
|
Franz II. (I.), röm.-dt. (österr.) Kaiser (1768-1835).
Kalligraphierte Donationsurkunde in Libellform mit eigenh. U. Wien, 6. VII. 1821.
Kalligraphische Handschrift auf Pergament. 14, (2) SS. Mit radiertem illustr. Titel. Roter Samteinband mit Seidenmoireevorsätzen, grün- und weißfarbigen Seidenbändern und anhängendem Majestätssiegel in Messingkapsel. Lose in der originalen Metallkassette mit entsprechender Ausnehmung für die Siegelkapsel. Folio (375:286 mm). Urkunde für den Juristen und Staatsmann Ignaz Markus (1764-1846) über die Donation der Herrschaften Eör, Aszszonyvar und Szent-Pal. - Markus war Hofrat und Referendar der ungarischen Hofkanzlei in Wien, "bei welcher er das Referat über die Landtags-Justizangelegenheiten Ungarns führte. Kaiser Franz I. zeichnete seine Verdienste durch Verleihung des Ritterkreuzes des St. Stephans-Ordens, nebst Secretärsstelle dieses Ordens" sowie durch die Donation der erwähnten Herrschaften aus (Wurzbach XVI, 423). - Mit drei weiteren U., darunter der von Franz Joseph Fürst Koháry (1760 od. 1766-1826).
|
|
|
Franz II. (I.), röm.-dt. (österr.) Kaiser (1768-1835).
Urkunde mit eigenh. U. und eh. Gegenzeichnung von Erzherzog Karl. Wien, 27. II. 1803.
1 S. Qu.-Imp.-Folio (540:740 mm). Mit papiergedecktem Siegel. Patent für General Rudolf Ritter von Otto (1735-1811), der 1788 Generalmajor und 1794 Feldmarschallleutnant geworden war und 1803 als General der Kavallerie (ad honorem) in den Ruhestand verabschiedet wurde.
|
|
|
Franz II. (I.)., röm.-dt. (österr.) Kaiser (1768-1835).
Eigenh. Antwortentwurf mit U. Schönbrunn, 29. V. 1834.
¼ S. im Halbbruch (Fragment). Entwurf zu einem vom Sekretär auszufertigenden Handschreiben an Vincenz Eduard Milde (1777-1853), Erzbischof von Wien: "Ich werde sie mit Vergnügen Samstag den 31ten May vormittags von 9 Uhr frühen, wenn es ihnen am gelegensten ist, in Schönbrunn empfangen, und wünsche übrigens daß ihnen die Kur in Karlsbad gut bekomme". - Links im Halbbruch einer Supplik oder eines Berichts Mildes vom 20. Mai, dessen Schluss (von Schreiberhand) noch erhalten: "Ich werde alle wichtigeren Geschäfte auch während dieser Zeit von dort aus selbst besorgen [...]" (darunter Mildes eigenh. Courtoisie und Unterschrift). - Gefaltet.
|
|
|
Franz IV., Herzog von Modena, Erzherzog (1779-1846).
Eigenh. Brief mit U. Mailand, 4. X. 1792.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 4to. An einen nicht näher genannten Major, datiert 2 Tage vor seinem 13. Geburtstag, sowohl über politische als auch über militärische und private Angelegenheiten: "Der liebe Papa befahl mir ihnen zu schreiben, daß die Post von Frankreich, noch die Schafauser Zeitung nicht angekommen sind: daß einige Briefe aus [...] sagen, daß die Franzosen dem Varr, Fluss [...] bey Nizza, gruppieren wollten; daß die Piemonteser sie geschlagen haben mit Verlußt von 150 Mann; daß aber 1500 Franzosen geblieben sind. Ich werde erst Samstag frühe kommen, [dann] Samstag werde ich meine Andacht verrichten. Dessentwegen wir der Abbate Harasti morgen nicht nach Monza kommen; und ich bitte Sie mir meine Gebetbücher morgen mit dem Karetin zu schicken. Der Papa sagte noch daß sobald was neues wiederfahren wird, wird er es ihnen alsogleich zu wissen machen. Ich kame hier nur eilf Uhr an, zeigte mich an, und ging zu der Mama, wo die Hofdamen waren, aldann speisete ich mit dem Ajo, und gleich nach dem Essen bin ich hinauf gegangen, wo die Miledi die öffentliche Tafel anschaute; dann war ich beim Essen des Papa, und der Mama, welche mit der Miledi speiseten, dann bliebe ich noch mit ihnen bis jetz, wo ich den Brief schreibe. Der Ajo macht die Complimente deinen Brüder, und ihnen, und in Hauptmann. Ich bitte Sie grüßen sie die Brüder, und Schwestern, die Aja, und in Hauptmann, und erhalten Sie mich in ihrer Gemeinschaft [...]". - Franz war der Sohn von Erzherzog Ferdinand von Österreich, der durch seine Heirat mit der Erbtochter des letzten Herzogs von Modena Ercole III. d’Este, Maria Beatrix von Este, 1803 Erbe von Modena wurde. In Folge des Todes Frerdinands 1806, gelangte Franz durch die Bestimmungen des Wiener Kongresses 1815 zur Erbfolge im Herzogtum Modena und folgte seiner Mutter 1829 in den Herzogtümern Massa und Carrara. - Verso Spuren alter Faltung.
|
|
|
Franz IV.,, Erzherzog von Österreich, Herzog von Modena und Reggio (1779-1846)
Briefschluss mit eigenh. U.
o.J. Modena, 20. VII. 1821, 10 x 20,5 cm.
Referentie van de boekhandelaar : 46628
|
|
|
Franz Josef, Prinz von Thurn und Taxis (1893-1971).
Gedr. Briefkarte mit eigenh Grußzeile und U. O. O. u. D.
1 S. auf Doppelblatt. Qu.-8vo. An den namentlich nicht genannten Josef Wesely mit Wünschen zu Weihnacht und Neujahr.
|
|
|
Franz Joseph I, Austrian Emperor (1830-1916).
Captain's patent for frigate captain Ferdinand Bublay. Vienna, 26 April 1906.
Oblong imperial folio (650 x 800 mm). Calligraphic letter patent on vellum with engr. and blindstamped Imperial round seal. Signatures of the Emperor and Navy commander Count Rudolf Montecuccoli (1843-1922).
|
|
|
Franz Joseph I, Emperor (1830-1916).
Autograph telegram draft with initials. [Udine, 7 March 1857].
Large 4to. ¾ p. Informing his mother Sophie of their safe arrival at Udine. - Slightly browned due to paper and some small defects to edges.
|
|
|
Franz Joseph I., Kaiser v. Österreich (1830-1916).
Eigenh. Brief mit U. und eh. Gästeliste mit Paraphe. O. O., [30. IV. 1884].
(½+1 =) 1½ SS. auf 4 (= 2 Doppel-)Blatt. Gr.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Obersthofmeister Fürst Hohenlohe: "Ich bitte zu einem Diner für Morgen ½7 Uhr die Einladungsliste entwerfen zu lassen und mir dieselbe zur Genehmigung zu schicken [...]". - Auf der beiliegenden Liste sind in Bleistift die Namen der Gäste - "Kronprinz, Kronprinzessin, Prinz Leopold, Prinzessin Gisela und ich" - notiert, darunter vermerkt der Kaiser gleichfalls in Bleistift: "um 5 Uhr in Schönbrunn im Zimmer, wo bei den beiden letzten Diners sich die Suiten versammelt haben", und hierunter in Tinte: "Sogleich zu veranlassen. Dem Control[l]amte wegen guten menu's und soignirten diner's zu verständigen". - Der Brief in gutem Zustand, die Gästeliste mit stärkeren Falt- und leichteren Gebrauchsspuren.
|
|
|
Franz Joseph I., Kaiser von Österreich (1830-1916).
Eigenh. Resolution mit U. auf Urlaubsmeldung des Erzherzogs Albrecht von Österreich-Teschen mit dessen U. Laxenburg, 22. VI. 1858.
¼ S. auf gefalt. Bogen, im Halbbruch des Schreibens Albrechts. Folio. Auf das Schreiben des Erzherzogs Albrecht (1817-95), kommandierender General in Ungarn und 1866 "Sieger von Custozza" ("Der allerunterthänigst Gefertigte meldet Euerer Majestät gehorsamst, daß er den allergnädigst gestatteten sechswochentlichen Urlaub Morgen antreten werde, und seinem adlatus Feldmarschall Lieutenant Grafen Haller die Geschäftsleitung beim General-Gouvernement des Königreiches Ungarn übergeben habe", Schloss Weilburg bei Baden, 20. VI. 1858): "Ich habe diese Anzeige zur Kenntniß genommen." - Praesentatum- und Registraturvermerke.
|
|
|
Franz Joseph I., Kaiser von Österreich (1830-1916).
Eigenh. Schreiben mit Paraphe. O. O. u. D.
1 S. Kl.-4to. "Ich bitte mir den stenographischen Bericht der vorgestrigen Herrenhaussitzung, dann jenen der Sitzung des Abgeordneten Hauses, in welcher der Antrag Rygers auf Abänderung der Verfassung besprochen wurde und nahmentlich die Erklärung des Staatsministers dagegen, zu verschaffen". - Der aus Mähren stammende Advokat und Notar Anton Ryger (1810-87) war - mit Unterbrechungen - von 1861 bis 1879 Mitglied des Abgeordnetenhauses, zumeist im Klub der Linken. - Mit einem größeren Einriss im Mittelfalz, sonst tadellos erhalten.
|
|
|
Franz Joseph I., Kaiser von Österreich (1830-1916).
Eigenh. Telegrammentwurf mit Paraphe. O. O., 6. XII. 1883.
1 S. auf Doppelblatt. Kl.-4to. "Der Kaiser an S. k. k. Hoheit Eh. Ludwig Viktor in Salzburg | Herzlichen Dank für Deinen Brief. Erkundige Dich in meinem Namen um das Befinden des Grafen Lamberg von dessen Krankheit ich gar nichts wußte". - Der ehemalige Landeshauptmann von Salzburg Hugo Raimund Reichsgraf von Lamberg war Vorstand der Sektion Salzburg des Österreichischen Touristenklubs und betätigte sich nach seinem Rückzug aus dem politischen Leben 1880 als Mundartdichter. Nicht ganz ein halbes Jahr nach diesem Schreiben wurde seine Gattin, die Schriftstellerin Maria Bertha Gfn. zu Stolberg-Stolberg, Witwe. - Bl. 1 recto mit einer kleinen Notiz ("Expedirt [...]"); beide Bll. mit einem winzigen Einriss im Mittelfalz; geringe Faltspuren.
|
|
|
Franz Joseph I., Kaiser von Österreich (1830-1916).
Gedr. Urkunde mit eigenh. U. Hoflager Territet, 12. III. 1893.
1 S. Qu.-Imperial-Folio (652:755 mm). Mit gepr. Siegel. "General Majors-Patent (ad honores) für den k. und k. Obersten und Commandanten des Infanterie-Regiments Alexis Großfürst von Rußland No. 39, Siegmund Kraus". - Mit kl. Papierdurchbruch in der Faltung, knapp neben der U. des Kaisers. - Mitunterzeichnet von Edmund Frh. von Krieghammer (1832-1906), der vor kurzem Kriegsminister geworden war.
|
|
|
Franz Joseph I., Kaiser von Österreich (1830-1916).
Gedr. Urkunde mit eigenh. U. Wien, 25. IV. 1888.
1 S. Qu.-Imperial-Folio (645:758 mm). Urkunde für Oberst Siegmund Kraus über seiner Ernennung, Bestellung und Erhebung zum Oberst zu Fuß. - Sehr sauberes Blatt mit kl. Einrissen in den Faltungen.
|
|
|
Franz Joseph I., Kaiser von Österreich (1830-1916).
Gedruckter Gesetzestext mit dreifacher eigenh. U. Bad Ischl, 6. X. 1864.
4 SS. Mit papiergedecktem Siegel. Roter Leinenband der Zeit. Folio. Betrifft einige Abänderungen der Bestimmungen von §75 der provisorischen Landtagsordnung für Rumänien in Bezug auf die Auszahlung und Höhe von Taggeldern, Reisekostenentschädigungen u. a. Der dreisprachig und -spaltig gesetzte Text (auf ungarisch, deutsch und rumänisch) ist vom Kaiser dreifach unterzeichnet ("Ferencz József", "Franz Joseph" und "Franciscu Josifu"). Ebenfalls dreisprachig gegengezeichnet von Franz Frh. von Reichenstein und Eugen Frh. von Friedenfels.
|
|
|
Franz Joseph I., Kaiser von Österreich (1830-1916).
Telegramm. Rom, 17. I. 1870.
¾ S. 4to. An "Sa Majesté l'Imperatrice d'autriche | Ancona": "Marie continue tres bien et desire avoir l'adresse de Sophie | Francois". - Etwas angestaubt.
|
|
|