|
|
|
FÜREYA KORAL, (Important pioneering ceramics female artists in Turkey), (1910-1997).
Typescript letter signed 'Füreya Koral' sent to Turkish female painter 'Tiraje Dikmen' with original 'Amnesty International' letterheaded envelope.
Very Good Turkish Original typescript letter with autograph signature by Füreya Koral. Recipient is Turkish female painter 'Tiraje Dikmen'. 28x21,5 cm. In Turkish. 1 p. 22 lines. Including Koral's request the donation of a painting from painter Tiraje Dikmen for an exhibition which is organized by the Amnesty International Istanbul Section in the Bedri Rahmi Gallery between the dates of December 6-17, 1979. Füreya Koral is one of the pioneering ceramics artists in Turkey. Known for her wall panels, Koral worked in a variety of media such as tiles, statuettes, plates, and also created household items. She started working on ceramics after she was diagnosed with tuberculosis, while receiving treatment at a sanatorium in Switzerland. She was a self-taught artist and her works were mostly ignored during her lifetime. Seeking to push the limits of ceramics beyond its function, she was inspired by the art of ancient civilizations of Turkey, Mexico and East Asia-Japan in particular. Her work is commonly known to carry a mix of Western and Eastern artistic elements. Tiraje Dikmen was born in Istanbul in 1923. After finishing at Isik High School in 1940, she graduated from the Faculty of Economics at Istanbul University in 1946. She continued her study in the workshop of Leopold Levy at the State Academy of Fine Arts. In 1947, Dikmen went to Paris to pursue her doctoral degree in Economics at the Faculty of Law and Economics. She continued painting at Leopold Levy's studio, and studied History of Art and Museology at the Ecole du Louvre. In 1956, she had her first solo exhibition at Galerie Edouard Loeb. In 1964, she was invited to "The Origins, History and Relationships of Surrealism" exhibition, viewed today as one of the most important exhibitions of the history of Surrealism. Dikmen had her first solo exhibition in Turkey at the Gallery I in Istanbul in 1970. She has also participated in many group exhibitions in Paris and Ankara. In 2002, her book "Zamanlarin Hafizasi" (Les Traces memoriales) was published by Norgunk Publications in Istanbul.
|
|
|
Fürnrohr, August Emanuel, Botaniker (1804-1861)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Regensburg, 23. II. 1861, Gr.-4°. 1 Seite. Doppelblatt.
Riferimento per il libraio : 58121
|
|
|
Fürst, Carl Magnus, Mediziner (1854-1935)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Lund, 20. X. 1920, 28 x 21,5 cm). 2 Seiten.
Riferimento per il libraio : 60662
|
|
|
Fürst, Hermann, Journalist (1849- nach 1880)
2 eigenh. Briefe mit U.
o.J. Wien, ca. 1880, Gr.-8°. Zus. 3 Seiten. Doppelblätter. Briefkopf "Wiener Allgemeine Zeitung".
Riferimento per il libraio : 53345
|
|
|
Fürst, Ingeborg, Sopranistin (fl. 1945).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 12. I. 1940.
2 SS. Qu.-8vo. An den Schauspieler Paul Pranger (1888-1961) und dessen Gattin: "Vielen herzlichen Dank für die schönen Blumen und lieben Wünsche anlässlich meiner Verlobung. Ich habe mich sehr gefreut. - Mutti muß sich allerdings etwas erholen, so anstrengend und aufregend waren gleich die ersten Tage im neuen Jahr […]".
|
|
|
Fürst, Johann, Theaterdirektor und Sänger (1825-1882).
Eigenh. Manuskript mit Namenszug. O. O. u. D.
1½ SS. 8vo. 2 Strophen aus dem Lied "Es giebt nur a Kaiserstadt s'giebt nur a Wien!": "Es ist schon hübsch lang doch im Kopf is mir bliebn | Es gibt nur a Kaierstadt s'gibt nur a Wien | Das kan[n] man leicht merken das lustige Lied | Wan[n]s angrefit an Wiener sei gmüthliches Gmüeth | Das habn unsere Eltern oft gsungen voll Freud | Den[n] die habn no ghabt viel a bes[s]ere zeit | Es war alles wohlfeil in überfluß s'Geld | Und nie hats der Menschheit an Lustigkeit gfehlt | Drum hat jeder gsungen mit fröhlichen Sinn | Es gibt nur a Kaiserstadt s'gibt nur a Wien [...]". - Fürst erwarb 1862 das Schreyersche Affentheater im Prater und eröffnete darin eine Singspielhalle, die, nachdem er sich mit Joseph Matras zusammengetan hatte, bald Ort des klassischen Wiener Volkssängertums wurde. 1867 gründete Fürst das Fürsttheater und war 1865/66 sowie 1871-77 Leiter des Theaters in der Josefstadt. Er komponierte Singspiele, schrieb Genreszenen und Volksstücke und war als Coupletsänger und Schauspieler tätig. - Beiliegend ein Portraitdruck Fürsts im Profil. - Etwas knittrig und braunfleckig; mit einem kleinen Papierdurchbruch.
|
|
|
Fürst, Julius, Orientalist (1805-1873).
Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 16. VII. 1841.
½ S. 8vo. Wohl an den Verleger Friedrich Gottlieb Becker: "Ew. Wohlgeboren bin ich so frei, die Zeitschrift 'Orient' zur gefälligen Anzeige in Ihrem weithin gelesenen Blatte: Anzeiger u. Nationalzeitung der Deutschen [zuzusenden]. Es würde mich ungemein freuen, wenn Ew. Wohlg. einige Worte zur Empfehlung dieses Blattes sagen werden, deren es von seinem Standpunkte aus, wie ich glaube, verdient [...]". - Etwas fleckig und gebräunt und mit einem größeren (alt hinterlegten) Einriss.
|
|
|
Fürstenau, Anton Bernhard, flute virtuoso (1792-1852).
Autograph letter signed ("A. B. Fürstenau"). Hannover, 15 Nov. 1833.
8vo. 2 pp. on bifolium. To an unidentified recipient, about a concert in Hildesheim.
|
|
|
Fürstenau, Eduard, Architekt und Baubeamter (1862-1938).
Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.
½ S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Der Staatsgedanke, daß selbstsüchtige Wünsche dem Gemeinwohl nachzuordnen sind, muß wieder Allgemeingut werden. Er lebte im Geist von 1914 [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Eduard Fürstenau leitete Ende der 1920er Jahre den Umbau der Berliner Staatsoper. Koslowsky 248.
|
|
|
Fürstenberg, Carl, Bankier (1850-1933)
Eigenh. Briefkarte mit U. sowie 3 masch. Briefe mit eigenh. U.
o.J. Berlin, 2. I. 1911 bis 10. VI. 1914, Verschied. Formate. Zus. ca. 9 Seiten.
Riferimento per il libraio : 48640
|
|
|
Fürstenberg, Hans, Bankier und Bibliophiler (1890-1982).
Eigenhändige Sentenz mit U. und ms. ausgefülltem Formularteil. Berlin, 2. X. 1928.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Wer die vier letzten Jahre der deutschen Wirtschaftsgeschichte miterlebt hat, wer den Aufwand an Arbeitskraft, Intelligenz und Selbstdisziplin beobachten durfte, dessen ein durch zehn Leidensjahre niedergedrücktes Volk fähig war, - der wird für Deutschlands Zukunft nicht fürchten [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Dank seines großen Privatvermögens hatte Hans Fürstenberg bereits in jungen Jahren mit dem Aufbau einer bibliophilen Büchersammlung begonnen. Seine Sammlung von 800 Erstausgaben der Weimarer Klassik stiftete er kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges der Französischen Nationalbibliothek. Unter Verschleierung der Provenienz wurde die Bibliothek Fürstenberg 1940 nach der Besetzung Frankreichs in die Zentralbibliothek der "Hohen Schule der NSDAP" überführt. - Leicht fingerfleckig. Koslowsky 242.
|
|
|
Fürstenberg, Johann Egon, Politiker (1802-1879)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Schloß Weitra, 15. IX. 1871, 8°. 2 Seiten. Doppelblatt mit Briefkopf.
Riferimento per il libraio : 59325
|
|
|
Fürstenberg, Karl Egon Fürst von, Oberstburggraf und Gouverneur von Böhmen (1729-1786).
Brief mit eigenh. U. ("Cl Fürst zu Fürstenberg"). Prag, 14. X. 1771.
1 S. auf Doppelblatt. Folio. Mit Adresse (Faltbrief) und papiergedecktem Siegel. An den "Ständischen Ingenieurs Professori Joseph Herget": "[...] Damit nun aber auch gesamte seine Scholares, und Auditores von der künftigen Frucht ihrer Lehre, und Arbeith sich und desto mehrere Hoffnung zu machen und Sich zu Diensten des Publici mehr, und mehr zu habilitiren vermögeten; So wird der H. Professor [...] Scholaren u. Auditoribus hiedurch zu erkennen zu geben haben, daß auf diejenige[n], welche sich in ihrem Lehr-Eyfer insbesondere hervorthuen [...] von hierorths bey ein- so anderen Dienstes Vorfallenheiten vorzüglich zu reflectiren" sei. - Als Oberstburggraf und Gouverneur von Böhmen entfaltete der zweitgeborene Sohn von Johann Wilhelm Ernst Fürst von Fürstenberg "eine segensreiche Wirksamkeit [...] Im Jahre 1772, als große Hungersnoth und Theuerung herrschte, half er mit den eigenen reichen Mitteln, ohne daß der Name des Gebers bekannt wurde. Auf seinen Herrschaften ließ er Schulgebäude errichten (1773) und führte in ganz Böhmen die Normalschulmethode des Abtes Felbiger [...] ein. 1775 dämpfte er den großen Bauernaufstand und stellte durch Einführung eines neuen Frohngesetztes die alte Ordnung wieder her. In den Kriegsjahren 1777-79 und der darauf folgenden Theuerung bewies er sich wieder als rettender Engel in schlimmer Zeit [...]" (Wurzbach V, 21f.). - Mit sieben weiteren Unterschriften, darunter der von Christian Graf zu Sternberg. - Etwas angestaubt und gebräunt und mit kleinen Randläsuren.
|
|
|
Fürstenberg, Karl Egon II. Fürst zu, erster Vizepräsident der Ersten Kammer der Badischen Ständeversammlung (1796-1854)
Stahlstichporträt von F. Bahmann.
o.J. Hildburghausen, 1833, Blattgr.: 23 x 15 cm. Passepartout.
Riferimento per il libraio : 40786
|
|
|
Fürstenberg, Karl Egon II. zu, Politiker und Mäzen (1796-1854).
Ausschnitt mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. Ca. 43:108 mm. "Mit ausgezeichneter Hochachtung Eurer Excellenz ergebenster Carl Egon Fürst z[u] Fürstenberg".
|
|
|
Fürstenberg, Karl Egon III. zu, General (1820-1892).
Brief mit eigenh. Ergebenheitsformel und U. Baden (Baden-Baden), 14. II. 1879.
¾ S. auf Doppelblatt. Gr.-4to. An einen Geheimrat mit Dank für die Beileidsbekundung zum Ableben seines Leibarztes Emil Rehmann (1817-79) und mit der Mitteilung, dass die Verwaltung der fürstlichen Naturaliensammlung dem Domänenrat Hopfgartner übertragen worden sei: "Für die [...] mir ausgesprochene Theilnahme [...] sage ich Ihnen geziemenden Dank und nehme gerne von dem Ausdrucke Ihres ferneren Interesses an dem Gedeihen meiner Sammlungen Kenntniß. Die Verwaltung der Sammlungen habe ich unterm 5ten d. M. meinem Domänenrathe Hopfgartner übertragen [...]". - Mit einigen kleinen Randeinrissen und Spuren alter Faltung. In den Rändern stellenweise etwas gebräunt.
|
|
|
Fürstenberg, Karl Emil Prinz, Diplomat (1867-1945).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 13. III. 1937.
1 S. 8vo. An den Ingenieur Hans Krammer im Namen der Vereinigung zur Errichtung eines Kaiser Franz Joseph-Denkmals in Wien: "Als Mitglieder der Präsidentschaft des unter dem Ehrenschutz des Herrn Bundespräsidenten stehenden Vereinigung zur Errichtung eines Kaiser Franz Joseph Denkmals in Wien, erlauben wir uns an Sie, hochverehrter Herr Ingenieur, die herzliche Bitte zu richten, unseren ehrenamtlichen Delegierten, Herrn Ludwig Weihs, welcher sich die Ehre geben wird, zwecks näherer Information an einem der nächsten Tage vorzusprechen, freundlichst empfangen zu wollen [...]". - Der Verein, der bestehende Denkmäler für Kaiser Franz Josef pflegte und das Ziel verfolgte, ein monumentales Denkmal in Wien zu errichten, schrieb Anfang 1937 einen Wettbewerb aus. Die eingereichten Projekte, darunter Entwürfe von Clemens Holzmeister und Hans Andre, wurden von 6. September bis 17. Oktober 1937 im Künstlerhaus ausgestellt. Im November 1937 kam ein über 10 Meter hohes Holzmodell auf dem Heldenplatz zur Aufstellung; die Annexion Österreichs 1938 setzte den Plänen des Vereins ein Ende. - Auf Briefpapier der Vereinigung mit gedruckten Wappen und Titulaturen von Prinz Karl Emil Fürstenberg und Ottomar Madlé v. Lenzbrugg, General der Infanterie. Mit Datumsstempel des Posteingangs.
|
|
|
Fürstenberg, Maximilian Egon Fürst von, Großgrundbesitzer und Politiker (1863-1941).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 28. III. 1914.
1 S. Qu.-12mo (132 x 90 mm). An einen Herrn "Oberamtmann": "Ich bedaure sehr dass der Graf nicht kommen kann, hätte mich über den freundlichen Besuch sehr gefreut! Hoffentlich ein andermal! [...]". - Die adelige Familie Fürstenberg bewohnt die Residenzen Heiligenberg und Donaueschingen. - Gepr. und in Silber gedr. Vignette mit Wappen. Sehr guter Zustand.
|
|
|
Fürstenberg, Therese, Landgräfin zu, Hofdame u. Vertraute Kaiserin Elisabeths
2 eigenh. Briefe m. Unterschrift.
Ohne Ort, o. J. (um 1870). Zus. 3 S., 12°.
Riferimento per il libraio : 41664
|
|
|
Fürstenberg-Heiligenberg, Anton Egon Fst. von, Politiker (1656-1716).
Brief mit eigenh. U. Dresden, 13. VII. 1712.
4 SS. auf Doppelblatt. Folio. An Se. Majestät den König: "Ew. Königl. Majestät mögen Wir hierdurch allerunterthänigst nicht verhalten, Welchergestalt bey dero Steuer Ober Einnahme des verstorbenen ehemalichen Ober Steuer Buchhalter Schwarznus hinterlaßener jüngster Sohn Dr. Carl Heinrich Schwarze, daß ihm ein von gedachtem seinem Vater in dieses letzten Willen praelegirter Zinn Kux zum Altenberger Zuveralieniren nachgelaßen seyn möchte, allegerhorsambst gebethen [...]". - Anton Fst. v. Fürstenberg-Heiligenberg war durch Entzug des kaiserlichen Wohlwollens seines Sitzes im Reichstag verlustig gegangen, hatte sich 1691 auf seine Güter zurückgezogen und war später bei den ungarischen Goldbergwerken tätig. Von Kurfürst Friedrich August I. nach Dresden berufen, wurde er 1697 für die Dauer der Abwesenheit des Königs in Polen zum Statthalter von Sachsen bestimmt; 1703 war er am Sturz Wolf Dietrich von Beichlings beteiligt. Als sich [sein] Wunsch, 1711 auf Empfehlung des Königs zum Kardinal gewählt zu werden, nicht erfüllte, zog sich Fürstenberg-Heiligenberg nach Wermsdorf zurück" (DBE). - Papierbedingt stärker gebräunt und mit kl. unbed. Randläsuren; die Recto-Seite von Bl. 1 mit stellenweise mit kleinen Farbflecken.
|
|
|
Fürstenberg-Stühlingen, Joseph Wilhelm Ernst zu, Fürst zu Fürstenberg (1699-1762).
Brief mit eigenh. Ergebenheitsformel und U. Prag, 24. XII. 1751.
1 S. auf Doppelblatt. Folio. Beiliegend ein Faltumschlag mit Siegel und Adresse. Dankschreiben für Weihnachts- und Neujahrsglückwünsche an den Abt von St. Emmeram in Regensburg, Johann Baptist Kraus OSB (1700-62): "Euer Lbd. geneigtes Andenken aus Gelegenheit der heyl.en Weinacht-Feyertagen, und des innstehenden neuen Jahrs erkenne ich mit schuldverbundenstem Dank [...]". - Etwas staubrandig, mit einigen winzigen und wenigen größeren Randeinrissen (Berührung der U.). Der Faltumschlag leicht angestaubt im Adressfeld und mit Ausschnitt durch Brieföffnung.
|
|
|
Füssli, Wilhelm, Maler (1830-1916).
2 eigenh. Briefe mit U. Karlsruhe und Baden-Baden, 9. VI. o.J. bzw. 21. X. 1898.
Zusammen 3 SS. 4to und 8vo. An den Maler Eduard Schleich (1812-1874): “In Erwiderung Ihrer geschätzten Zeilen die ich in Rom erhielt habe ich Ihnen zu melden, daß das angekündigte Portrait von 3 Kindern welches ich dort vollendete, wegen der Verspätung durch den in der Arbeit verzögerten Rahmen nicht zur Ausstellung nach München gehen kann; dagegen werden Sie von Zürich die ebenfalls schon angekündigten 4 Portraits wie ich hoffe erhalten [...]” (Br. v. 9.VI.). - Der zweite Brief an das “Secretariat der Kgl. Academie der bildenden Künste in München”, dem er “die Adresse des Empfängers & Eigenthümers” mitteilt, “an welchen das Portrait, welches ich zu Ihrer Ausstellung geschickt habe, durch Ihre gütige Vermittlung zurückgesendet werden wolle”. - Der Sohn des Politikers und Kunsthistorikers Wilhelm Füssli (1803-45) studierte bei Jakob Becker (1810-72) am Städelschen Institut in Frankfurt a. M., war in München bei Johann Baptist Berdellé (1813-76) tätig, ging nach Venedig und schließlich nach Paris. Nach einem mehrjährigen Aufenthalt in München ging Füssli 1862 nach Florenz, später nach Rom. Vgl. Thieme/Becker XII, 573.
|
|
|
Füssli, Wilhelm, Maler (1830-1916).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 12.II. o.J.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adressiertem Kuvert. An Signora Lisst: “Ich war gestern bei dem Dr. Hailer & er hat mir gesagt daß der Zustand unseres Freundes nicht absolut hoffnungslos sei, daher die Gegenwart von Angehörigen nicht dringend nöthig, obgleich sie ihm selbst als Arzt nur förderlich & erwünscht sein könnte [...]”. - Wilhelm Füssli studierte bei Jakob Becker am Städelschen Institut in Frankfurt a.M., war in München bei Johann Baptist Berdelle tätig, ging nach Venedig und schließlich nach Paris. Nach einem mehrjährigen Aufenthalt in München ging Füssli 1862 nach Florenz, später nach Rom.
|
|
|
Füssli, Wilhelm, Maler (1830-1916).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 18.V. o.J.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An Frau E. von Pacher: “Von einem längeren Unwohlsein eben erst hergestellt, bin ich genöthigt [...] nach Carlsruhe zurückzukehren, um den unfreiwilligen Aufenthalt in meinen dortigen Arbeiten möglichst einzubringen [...]”. Persönlich sich bei ihr einzufinden, sei ihm daher nicht möglich. - Wilhelm Füssli studierte bei Jakob Becker am Städelschen Institut in Frankfurt a.M., war in München bei Johann Baptist Berdelle tätig, ging nach Venedig und schließlich nach Paris. Nach einem mehrjährigen Aufenthalt in München ging Füssli 1862 nach Florenz, später nach Rom.
|
|
|
G. Froment-Guieysse
BRAZZA avec envoi !
Collection "Les grands Coloniaux" Ouvrage broché 14 x 19.5 cm, 147 pages + carte de l'Afrique Française équatoriale dépliable en fin d'ouvrage Edition originale 1945 Avec 2 portraits, 4 photographies dans le texte et 1 carte
Riferimento per il libraio : CZC-1489
|
|
|
G. Froment-Guieysse
BRAZZA avec envoi !
Collection "Les grands Coloniaux" Ouvrage broché 14 x 19.5 cm, 147 pages + carte de l'Afrique Française équatoriale dépliable en fin d'ouvrage Edition originale 1945 Avec 2 portraits, 4 photographies dans le texte et 1 carte
Riferimento per il libraio : CZC-1489
|
|
|
G. Walch
Anthologie des poètes français contemporains -tome deuxième le parnasse et les écoles postérieures au parnasse (1866-1914)
DELAGRAVE A.-W. SIJTHOFF 1919 560 pages in12. 1919. reliure éditeur demi basane dos à nerfs. 560 pages. Cette anthologie établie par Gérard Walch et publiée par les éditions Delagrave rassemble des morceaux choisis de poètes français contemporains couvrant principalement la période du 19ème siècle jusqu'au début du 20ème (1866-1915). Elle se structure en plusieurs volumes thématiques (Les Parnassiens Symbolistes et décadents Écoles postérieures Poètes contemporains) et accompagne les textes de notices bio-bibliographiques et d'autographes avec pour objectif de présenter la richesse et l'évolution de la poésie française de cette époque
Riferimento per il libraio : 8358
|
|
|
G.Bastien-Thiry
LES HAIES FOLLES
Avec un envoi de l'auteur en page de garde Vol relié, 190x140, bon état intérieur, couverture un peu salie, 312pp, bel état intérieur . Paris, Presse de la Cité, 1969 ref/142
Riferimento per il libraio : CZC-6455
|
|
|
G.Bastien-Thiry
LES HAIES FOLLES
Avec un envoi de l'auteur en page de garde Vol relié, 190x140, bon état intérieur, couverture un peu salie, 312pp, bel état intérieur . Paris, Presse de la Cité, 1969 ref/142
Riferimento per il libraio : CZC-6455
|
|
|
GABARRA, Abbé J.-B.
L'ancien port de Capbreton [ Edition originale - Livre dédicacé par l'auteur ]
Extrait de la Revue Maritime, Septembre 1897, 1 brochure in-8, Librairie Militaire de L. Baudouin, Paris, 1897, 35 pp. Edition originale. Etat moyen (couv. débrochées et usagées conservées, pliures, bon état par ailleurs). Français
|
|
|
Gabe, Johannes, Verwalter (Daten nicht ermittelt)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Breslau, 26. I. 1732, Kl.-4°. 2 Seiten. Doppelblatt mit Adresse und Siegel.
Riferimento per il libraio : 41570
|
|
|
GABEL (Joseph).
La Fausse conscience. Essai sur la réification.
Paris Editions de Minuit, coll. "Arguments" 1962 1 vol. broché in-8, broché, V + 264 pp., importante bibliographie. Edition originale (sans grand papier) de cet essai fondé sur une théorie globale de l'aliénation qui conjugue critique sociale, philosophie, sociologie et psychologie. font de lui l'un des meilleurs explorateurs de son temps. Petites rousseurs à la couverture, sinon bon exemplaire enrichi d'un envoi autographe signé de l'auteur (1912-2004) en hongrois, sa langue d'origine. Epuisé chez l'éditeur.
Riferimento per il libraio : 12283
|
|
|
GABEL (Joseph).
La Fausse conscience. Essai sur la réification.
Paris Editions de Minuit, coll. "Arguments" 1962 1 vol. broché in-8, broché, V + 264 pp., importante bibliographie. Edition originale (sans grand papier) de cet essai fondé sur une théorie globale de l'aliénation qui conjugue critique sociale, philosophie, sociologie et psychologie. font de lui l'un des meilleurs explorateurs de son temps. Petites rousseurs à la couverture, sinon bon exemplaire enrichi d'un envoi autographe signé de l'auteur (1912-2004) en hongrois, sa langue d'origine. Epuisé chez l'éditeur.
Riferimento per il libraio : 12283
|
|
|
GABEL Joseph. (Maurice de GANDILLAC) -
Mannheim et le marxisme hongrois.
Paris, Méridiens Klincksieck, collection Sociétés, 1987. In-8 broché, 160 pages. Édition originale. Envoi autographe signé et daté de l’auteur adressé à Catherine de Gandillac.
Riferimento per il libraio : 41026
|
|
|
Gaber, Ernst, Bauingenieur (1881-1952).
Ms. Brief mit eigenh. U. Karlsruhe, 19. XI. 1937.
1 S. Qu.-8vo. An den Schriftsteller W. A. Eberwein: "Ihre Zuschrift vom 16. ds. Mts. gib mir Veranlassung, Sie darauf hinzuweisen, dass ich dem Fachausschuss für Holzfragen zu Weitergabe an die Presse einen 2 Schreibmaschinenseiten langen Auszug aus meinem Vortrage über zusammengesetzte Holzträger, den ich am 3. Dezember auf der 6. Holztagung in Berlin halten werde, übergeben habe. Ich bitte Sie, sich also mit dem Fachausschuss für Holzfragen beim VDI und Deutschen Forstverein, Berlin NW 7, Hermann Göringstr. 27 deswegen ins Benehmen zu setzen [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
|
|
|
Gaberel Henri:
Prières pour la pluie.
Lausanne, Mermod, collection du Bouquet, 1956. In-12 broché, couverture rempliée. En belle condition, en partie non coupé.
Riferimento per il libraio : 18644
|
|
|
Gabillon, Helene, Schriftstellerin und Graphiker (1857-1946).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 10. XII. 1880.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Die Tochter des Schauspielerehepaars Ludwig Gabillon (1828-96) und Zerline Gabillon (1834-92) heiratete 1881 den Literaturwissenschaftler, Biografen, Übersetzer und Schriftsteller Anton Bettelheim (1851-1930). Nach ihrer Heirat begann Helene Bettelheim-Gabillon zu schreiben, vor allem Feuilletons und kunst- wie theaterwissenschaftliche Essays. Sie ist heute vor allem als Schilderin der Glanzzeit des Wiener Theaters bekannt.
|
|
|
Gabillon, Ludwig, Schauspieler und Regisseur (1825-1896).
4 eigenh. Briefe mit U. O. O. u. D., 1892 und 1893.
Zusammen (2+3+4+2 =) 11 SS. auf 8 (= 4 Doppel-)Blatt. 8vo. An ein Fräulein über Bearbeitungen eines Manuskripts für einen Vortrag (28. XII. 1892), die Manuskripte zu einer Vampirgeschichte und "Großstadtpflanze", die er nun durchstudiert habe (6. II. 1893), seine religiöse Überzeugung (11. III. 1893) und eine Verabredung, um "mit mir ber mein geliebtes Aussee zu plaudern" (27. V. 1893): "[...] Trotz schwerer Arbeit will ich nicht Gleiches mit Gleichem vergelten u. Ihren Brief möglichst rasch beantworten. Ich lese zwischen den Zeilen, daß meine Kritik Sie doch verletzte. Liebes Fräulein, wir Schauspieler werden heute in den Himmel gehoben - morgen in den tiefen Abgrund gestürzt. Alles spricht und arbeitet im Superlativ. Vielleicht habe ich mir ein Stck von diesem Superlativ wider Willen angeeignet. Eins nur macht mich stutzig. Sie werfen mir vor, ich hätte Ihre religiösen Gefühle beleidigt. Da haben Sie schlecht gelesen oder ich habe unklar geschrieben. Dergleichen liegt mir so fern wie die Erde dem Mond. Ich bin ein strenger Protestant u. habe meine Kinder mit größter Sorge vor aller Freigeisterei zu bewahren gesucht. - Ich glaube so fest an Gott - wie irgend ein friesischer Bauer - wenn ich mit manchen Formen u. frommen Wundern nicht einverstanden bin, so ändert das nichts am Kern der Sache. Ich glaube vieles, wenn's auch nicht bewiesen ist, - denn wie kann man, was man glaubt, beweisen!? - Aber manches, was meinem Verstand u. meinem Herzen - zu unbegreiflich, gar zu unmöglich erscheint - ist für mich nicht da! [...]". - Ludwig Gabillon wurde 1853 ins Ensemble des Wiener Hofburgtheaters gerufen und unter der Direktion Heinrich Laubes vorwiegend als Charakterdarsteller eingesetzt; unter Franz von Dingelstedt führte er seit 1876 auch Regie. 1870 war er Mitbegründer des "Vereins Schröder" zur Unterstützung alter und bedürftiger Schauspieler.
|
|
|
Gabillon, Ludwig, Schauspieler und Regisseur (1825-1896).
Eigenh. Albumblatt mit U. und Partezettel. O. O. u. D. bzw. Wien, 14. II. 1896.
Zusammen (1+1 =) 2 SS. auf 2 Bll. Qu.-kl.-8vo und qu.-4to. "Fest steh'n immer | Stille steh'n nimmer!" - Die Beisetzung des am 13. Februar 1896 verstorbenen Schauspielers erfolgte im Familiengrab am Wiener evangelischen Friedhof. - Ludwig Gabillon wurde 1853 ins Ensemble des Wiener Hofburgtheaters gerufen und unter der Direktion Heinrich Laubes vorwiegend als Charakterdarsteller eingesetzt; unter Franz von Dingelstedt führte er seit 1876 auch Regie. 1870 war er Mitbegründer des "Vereins Schröder" zur Unterstützung alter und bedürftiger Schauspieler. - Beiliegend ein Holzschnittportrait.
|
|
|
Gabillon, Ludwig, Schauspieler und Regisseur (1825-1896).
Eigenh. Brief mit U. [Wien], 2. I. 1887.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An den Schauspieler Joseph Lewinsky (1839-1924): "Ich bin schließlich zu der Ueberzeugung gekommen, daß ‚Stahl u Stein' ohne Schratt unmöglich. Wir würden das Stück ruinieren - bei aller Schwärmerei für den Schröder haben sich nicht allein Anzengruber zu gedenken - auch Ihr, die Ihr mit so großer Mühe die schwere Geschichte einstudiert verdient alle Anschrift […]". - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf. - Ludwig Gabillon wurde 1853 ins Ensemble des Wiener Hofburgtheaters gerufen und unter der Direktion Heinrich Laubes vorwiegend als Charakterdarsteller eingesetzt; unter Franz von Dingelstedt führte er seit 1876 auch Regie. 1870 war er Mitbegründer des "Vereins Schröder" zur Unterstützung alter und bedürftiger Schauspieler.
|
|
|
Gabillon, Ludwig, Schauspieler und Regisseur (1825-1896).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 28. II. 1870.
2¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen Direktor: "Sie schicken mir trotz unserer letzten Besprechung die Rolle des Schauspielers in Hamlet mit dem ausdrücklichen Bemerken: An ein Alterniren mit Hl. Lewinsky sei nicht zu denken! Es ist mir geradezu peinlich, diese Angelegenheit noch einmal erörtern zu müssen. Hl. Lewinsky wird von der h. General-Intendanz mir gegenüber in so auffalender Weise bevorzugt, mir dagegen werden die geringsten, berechtigten Wnsche so stricte verweigert, daß der Gedanke nahe liegt, man betrachte mich als Substitute - u. nur als das - meines geschätzten Collegen. Ich habe andre Ansichten ber meine Stellung und mein Talent. Ich bin der dienstwilligste, pflichttreuste Schauspieler, den eine Direction nur wünschen mag [...]". - Ludwig Gabillon wurde 1853 ins Ensemble des Wiener Hofburgtheaters gerufen und unter der Direktion Heinrich Laubes vorwiegend als Charakterdarsteller eingesetzt; unter Franz von Dingelstedt führte er seit 1876 auch Regie. 1870 war er Mitbegründer des "Vereins Schröder" zur Unterstützung alter und bedürftiger Schauspieler.
|
|
|
Gabillon, Ludwig, Schauspieler und Regisseur (1825-1896).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 4. III. 1875.
2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Sie begreifen wohl, daß ich mit der Zeit eine etwas sonderbare Figur spielen dürfte, wollte ich der verzauberten Hose nachlaufen, wie weiland Jason dem goldnen Vlies. Ein verschustertes Kleidungsstück ist eben nicht zu reformieren u. die Sache wird nach u. nach peinlich, wenn Herr Lenz mit gesteigerter Empfindlichkeit immer wieder behauptet: "eine Kleinigkeit wär ja leicht zu ändern" - seine Versprechen aber mit dem besten Willen nicht nachkommen kann. Sie selber stehen auf Seiten des H. Lenz u. glauben ebenfalls, die Schuld läge nur an mir […]". - Ludwig Gabillon wurde 1853 ins Ensemble des Wiener Hofburgtheaters gerufen und unter der Direktion Heinrich Laubes vorwiegend als Charakterdarsteller eingesetzt; unter Franz von Dingelstedt führte er seit 1876 auch Regie. 1870 war er Mitbegründer des "Vereins Schröder" zur Unterstützung alter und bedürftiger Schauspieler.
|
|
|
Gabillon, Ludwig, Schauspieler und Regisseur (1825-1896).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 8. XII. 1857.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ihrem Wunsch gemäß, habe ich die Leseprobe dem Herrn Franz auf Morgen (Mittwoch) 4 Uhr angesagt. Er wird bestimmt kommen. - Das Soufflierbuch liegt bereit u. so steht unserem großartigen Unternehmen nichts mehr im Wege [...]". - Gabillon wurde 1853 ins Ensemble des Wiener Hofburgtheaters gerufen und unter der Direktion Heinrich Laubes vorwiegend als Charakterdarsteller eingesetzt; unter Franz von Dingelstedt führte er seit 1876 auch Regie. 1870 war er Mitbegründer des "Vereins Schröder" zur Unterstützung alter und bedürftiger Schauspieler.
|
|
|
Gabillon, Ludwig, Schauspieler und Regisseur (1825-1896).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 5. III. 1873.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An die Schauspielerin Friederike Goßmann [verehel. Gfn. Prokesch von Osten, 1838-1906]: "[…] Wir feiern am 15. d. M den Jahrestag des 40jährigen Wirkens unseres Carl Laroche am Burgtheater, - es ist beschloßen worden, daß wir alle zu einem heitern souper uns um ihn versammeln, und ihn dort unser Theilnahme und Liebe aussprechen. Natürlich hegt Jeder von uns den Wunsch, daß die liebe Fritzi, die Du so manches Jahr neben unserm theuren Jubilar gewirkt […] für diesen Abend auch in unser Mitte zurückkehrst […]". - Seit 1844 zunächst Chorist und Statist, später Schauspieler in der Wandertruppe Heinrich Eduard Bethmanns, wurde Gabillon 1846 von Julius Mosen an das Oldenburger Hoftheater engagiert und spielte als jugendlicher Held und Liebhaber. Seit 1853 nach einem erfolgreichen Gastspiel Mitglied des Wiener Hofburgtheaters, setzte ihn Heinrich Laube als Charakterdarsteller ein (u. a. Hagen Tronje in Hebbels Nibelungen).
|
|
|
Gabillon, Ludwig, Schauspieler und Regisseur (1825-1896).
Eigenh. Brief. O. O. u. D.
2 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Ludwig Gabillon wurde 1853 ins Ensemble des Wiener Hofburgtheaters gerufen und unter der Direktion Heinrich Laubes vorwiegend als Charakterdarsteller eingesetzt; unter Franz von Dingelstedt führte er seit 1876 auch Regie. 1870 war er Mitbegründer des "Vereins Schröder" zur Unterstützung alter und bedürftiger Schauspieler.
|
|
|
Gabillon, Ludwig, Schauspieler und Regisseur (1825-1896).
Visitenkarte mit einigen eigenh. Zeilen verso und U. ("LGabillon"). O. O. u. D.
1 S. Visitkartenformat. An einen Herrn Rodenberg, möglicherweise der Schriftsteller und Journalist Julius Rodenberg (1831-1914): "Wir waren auf der Probe, bedaure herzlich Sie nicht gesehen zu haben [...]". - Ludwig Gabillon wurde 1853 ins Ensemble des Wiener Hofburgtheaters gerufen und unter der Direktion Heinrich Laubes vorwiegend als Charakterdarsteller eingesetzt; unter Franz von Dingelstedt führte er seit 1876 auch Regie. 1870 war er Mitbegründer des "Vereins Schröder" zur Unterstützung alter und bedürftiger Schauspieler. - In Bleistift und tls. verwischt; mit einer kleinen Knickfalte.
|
|
|
Gabillon, Zerline, Schauspielerin (1835-1892).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 15. III. 1890.
1 S. Qu.-8vo. "Der allein ist glücklich und groß, der weder zu herrschen noch zu gehorchen braucht, um etwas zu sein! (Goethe)". - Geboren in Güstrow/Mecklenburg, erfuhr die spätere Gattin des Schauspielers und Regisseurs Ludwig Gabillon ihre Ausbildung in Hamburg. 1853 ans Wiener Burgtheater berufen, blieb sie diesem bis zu ihrem Tod treu. - Papierbedingt etwas gebräunt und mit zweiseitigem Goldschnitt; beiliegend ein Stahlstichportrait.
|
|
|
Gabillon, Zerline, Schauspielerin (1835-1892).
Eigenh. Brief mit U. [Wien, 20. I. 1891].
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Julie Kalbeck, die Gattin des Musikschriftstellers u. -kritikers Max Kalbeck. - Geboren in Güstrow/Mecklenburg, erfuhr die spätere Gattin des Schauspielers und Regisseurs Ludwig Gabillon ihre Ausbildung in Hamburg. 1853 ans Wiener Burgtheater berufen, blieb sie diesem bis zu ihrem Tod treu.
|
|
|
Gabillon, Zerline, Schauspielerin (1835-1892).
Eigenh. Brief mit U. Frankfurt a. M.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Eine zaghafte junge Debütantin die unglaublich in Frankfurt gastirte möchte, daß man auch in Wien von ihrem Erfolge lese! - Sie schickt Ihnen hier ein paar Belege, daß sie 'gefallen' und bittet Sie, etwas davon in Ihrem 'viel gelesenen Blatte' (so sagt man wohl) freundlichst abdrucken zu lassen [...]". - Geboren in Güstrow/Mecklenburg, erfuhr die spätere Gattin des Schauspielers und Regisseurs Ludwig Gabillon ihre Ausbildung in Hamburg. 1853 ans Wiener Burgtheater berufen, blieb sie diesem bis zu ihrem Tod treu. - Etwas angestaubt und fleckig.
|
|
|
Gabillon, Zerline, Schauspielerin (1835-1892).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Anknüpfend an ein Gespräch, das wir vor Wochen flüchtig führten, bitte ich Sie [...] mir die kleine allerliebste Novelle, Balthasar Storch, die damals im Fremdenblatt erschienen war und die die im Moment nicht wiederfinde, freundlichst zusenden zu wollen. Ich denke dieselbe eignet sich vortrefflich zu einer Vorlesung [...]". - Geboren in Güstrow/Mecklenburg, erfuhr die spätere Gattin des Schauspielers und Regisseurs Ludwig Gabillon ihre Ausbildung in Hamburg. 1853 ans Wiener Burgtheater berufen, blieb sie diesem bis zu ihrem Tod treu. - In altem Sammlungsumschlag.
|
|
|