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‎Gregori, Ferdinand, Schauspieler und Regisseur (1870-1928).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 16. XI. 1907.‎

‎1¼ SS. 8vo. "Ihre liebenswürdige Aufforderung an der ‚Zeit' mitzuarbeiten rechne ich mir zur Ehre an, und ich freue mich auch, daß meine Kunstwart-Aufsätze, oder doch wenigstens der letzte, Ihren Beifall gefunden. Ich kenne und verfolge Ihre ausgezeichnete Wochenschrift schon seit Jahren von Berlin aus und stehe auch mit einigen Mitarbeitern in persönlichem Verkehr. Meine gerade zu Ende gebrachte Schauspieler-Sonette, die meine dreijährige Thätigkeit am Berliner Schiller Theater in kurzen Zügen darstellen, übersende ich Ihnen anbei; hoffentlich finden sie Ihren Beifall. Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie mich damit in Ihre Zeitschrift einführten. Meine nächste bühnenkritische Arbeit, die das Verhältnis des Schauspielers zu seiner Rolle behandeln wird, werde ich mir dann gleichfalls erlauben Ihnen zuzusenden […]". - Gefaltet. - Von 1901 bis 1910 als Schauspieler und Regisseur am Wiener Burgtheater tätig, wechselte Ferdinand Gregori 1910 nach Mannheim und 1916 nach Berlin als Schauspieler und Spielleiter am Deutschen Theater Max Reinhardts sowie als Lehrer an die angeschlossene Schauspielschule. Von 1918 bis 1923 saß er der Vereinigung künstlerischer Bühnenvorstände vor und gab deren Monatsschrift "Die Scene" heraus. Vgl. Czeike II, 594.‎

‎Gregori, Ferdinand, Schauspieler und Regisseur (1870-1928).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 17. XII. 1903.‎

‎1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Gräfin: "ich empfinde sehr wohl, wie unhöflich ich gewesen bin, weil ich Ihnen meine Aufwartung noch nicht gemacht habe, aber ich bitte Sie höflichst um Verzeihung: es war mir beim besten Willen nicht möglich. Unsere Proben dauern jetzt oft von 10-4 Uhr, dann habe ich Unterricht zu geben und abends oft zu spielen. Umso glücklicher bin ich aber, daß ich trotz meiner Unhöflichkeit die Ehre haben soll morgen, Freitag, Ihr Jausengast zu sein. Nehmen Sie für die Einladung meinen herzlichsten Dank entgegen und das Versprechen ganz pünktlich zur Stelle zu sein […]". - Von 1901 bis 1910 als Schauspieler und Regisseur am Wiener Burgtheater tätig, wechselte Ferdinand Gregori 1910 nach Mannheim und 1916 nach Berlin als Schauspieler und Spielleiter am Deutschen Theater Max Reinhardts sowie als Lehrer an die angeschlossene Schauspielschule. Von 1918 bis 1923 saß er der Vereinigung künstlerischer Bühnenvorstände vor und gab deren Monatsschrift "Die Scene" heraus. Vgl. Czeike II, 594.‎

‎Gregori, Ferdinand, Schauspieler und Regisseur (1870-1928).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 5. XI. 1909.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. "[...] nach einer Unterredung, die ich mit Herrn Josef Heu gehabt, stelle ich mich dem Comité zur Errichtung des Denkmals gern zur Verfügung, wenn es mich für würdig hält und wenn mir dadurch keine Lasten erwachsen, die ich bei meinem Doppelberufe nicht tragen könnte [...]". - Von 1901 bis 1910 als Schauspieler und Regisseur am Wiener Burgtheater tätig, wechselte Ferdinand Gregori 1910 nach Mannheim und 1916 nach Berlin als Schauspieler und Spielleiter am Deutschen Theater Max Reinhardts sowie als Lehrer an die angeschlossene Schauspielschule. Von 1918 bis 1923 saß er der Vereinigung künstlerischer Bühnenvorstände vor und gab deren Monatsschrift "Die Scene" heraus. Vgl. Czeike II, 594. - In altem Sammlungsumschlag.‎

‎Gregori, Ferdinand, Schauspieler und Regisseur (1870-1928).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 31. III. 1907.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Baron Paul Salis: „Leider kann ich erst heute antworten, da ich 6 Tage lang verreist war, und leider weiß ich die Adresse der Dame nicht [...]“. - Von 1901 bis 1910 als Schauspieler und Regisseur am Wiener Burgtheater tätig, wechselte Ferdinand Gregori 1910 nach Mannheim und 1916 nach Berlin als Schauspieler und Spielleiter am Deutschen Theater Max Reinhardts sowie als Lehrer an die angeschlossene Schauspielschule. Von 1918 bis 1923 saß er der Vereinigung künstlerischer Bühnenvorstände vor und gab deren Monatsschrift "Die Scene" heraus. - In altem Sammlungsumschlag.‎

‎Gregorovius, Ferdinand, Publizist und Historiker (1821-1891).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Bonn, 27. I. 1855.‎

‎1 S. 4to. An die Redaktion der "Allgemeinen Augsburger Zeitung" mit Dank für die Annahme eines Artikels und mit seiner Beileidsbekundung zu einem Todesfall: "Indem ich Ihnen, hochverehrte Herren, meinen herzlichsten Dank für die Annahme einiger Artikel, wie der über 'Syrakus' sage, erlaube ich mir Ihnen folgende Stücke zu übersenden: 1) Zur Geschichte der Saracenen in Sicilien, eine Besprechung des Werks von Amari. 2) Saracenische Reminiscenzen vom Golfe von Salerno. Sollten Sie mittlerweile von anderer Seite bereits einen Artikel über Amari empfangen haben, so daß der meinige überflüßig wäre, so ersuche ich Sie um die Gefälligkeit das Mscr. dem 'Ausland' zu Verfügung zu stellen [!], welches in diesem Falle vielleicht davon Gebrauch machen könnte [...]". - Michele Amari, den Verfasser der hier angesprochenen "Storia dei Muselmani di Sicilia" (Florenz 1853-73, 3 Bde.), sollte Gregorovius einige Jahre später, 1861, auch persönlich kennenlernen. - Gering fleckig.‎

‎Gregorovius, Ferdinand, Publizist und Historiker (1821-1891).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 26. XII. 1875.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten, wohl F. W. Hackländer, den Herausgeber von "Über Land und Meer": "Die große Menge am Jahresabschluß sich aufhäufender Correspondenzen verhinderte mich, Ihnen früher für die Bereitwilligkeit zu danken, mit welcher Sie die von mir gewünschte Berichtigung in 'Über Land u Meer' aufgenommen haben. Indem ich dies heute thue, ersuche ich Sie noch Herrn Frischauer mitteilen zu lassen, daß ich seinen an mich gerichteten Brief deshalb nicht beantwortet habe, weil ich nichts darauf zu sagen hatte u eine mir unangenehme Angelegenheit nicht weiter erwähnen wollte [...]".‎

‎Gregorovius, Ferdinand, Publizist und Historiker (1821-1891).‎

‎Eigenh. Mitteilung mit U. München, 9. I. 1881.‎

‎1 S. 8vo. "Ex ungue leonem - hier haben Sie meine Photographie, woraus Sie ersehen können, daß ich keiner der Löwen bin, von dem es die Mühe lohnte einen Krallenabguß auf Papier zu besitzen [...]".‎

‎Gregorovius, Ferdinand, writer and historian (1821-1891).‎

‎Autograph letter signed. Munich, 23 July 1882.‎

‎8vo. 3 pp. on bifolium. With autograph envelope. To Julius Grosser of the journal "Nord und Süd": "Ich habe Ihr wertes Schreiben über Rom erhalten, und ersehe daraus, daß ich Ihnen vor Jahren eine Zusage in Betreff von Beiträgen für Ihre Revue gemacht habe. Wegen dieser Schuld appelliere ich an die Thatsache, daß ich seit Jahren sehr wenig für Journale geschrieben habe, u. diese gehörten meist meinen eigenen Verlegern, Brockhaus u. Cotta zu eigen an. Ich bin recht müde des Schreibens, und nun ein Veteran. Ich habe so vielen Aufforderungen von Recensionen nicht entsprechen können. Besser also ist es, in meinem Falle, nichts zu versprechen [...]".‎

‎Gregorovius, Johann Adam, German philosopher and law professor (1681-1749).‎

‎Autograph quotation signed. Königsberg, 3 Jan. 1737.‎

‎Oblong 8vo. 1 p. Two Latin verses (from Ovid's Epistulae and Owen's Epigrams) which illuminate the paradoxical situation of the stranger caught between the pull of his old country and that of his new one: "Nescio, qua natale solum dulcedine cunctos / definet, immemores non sinit esse sui" (Ovid, Epistolae ex Ponto I, 3, 35); "Illa mihi patria est, ubi pascor, non ubi nascor; / Illa, ubi notus eram; non, ubi natus eram". - Johann Gregorovius taught international and natural law at the University of Königsberg since 1717. - Old number in the upper right corner; slight worming to lower margin.‎

‎Gregory MASUROVSKY‎

‎Carte de voeux autographe signée adressée à Georges et Alice Raillard‎

‎Paris 2008. Fine. Paris 6 Janvier 2008 15 x 10.50 cm une carte de voeux sous enveloppe Autograph signed Christmas card from Gregory Masurovsky addressed to art critic Georges Raillard and his wife Alice with envelope. The front of the card is illustrated with a reproduction of a pictorial work by Gregory Masurovsky titled ""L'apparition de la vierge et l'enfant"". unknown‎

Riferimento per il libraio : 71508

‎Gregory MASUROVSKY‎

‎Carte de voeux autographe signée adressée à Georges et Alice Raillard pour Noël de l'année 1995 et de bonne année pour 1996‎

‎Paris 1995. Fine. Paris 26 Décembre 1995 15 x 21.50 cm une carte de voeux sous enveloppe Autograph signed Christmas card from Gregory Masurovsky for Christmas 1995 and the New Year 1996 addressed to art critic Georges Raillard and his wife Alice with envelope. The front of the card is illustrated with a reproduction of a pictorial work by Gregory Masurovsky titled ""L'homme à la Pomme-Adam"". The Christmas card is printed on Arches paper. unknown‎

Riferimento per il libraio : 71509

‎Gregory XVI, Pope (1765-1846).‎

‎Autograph corrections in ms. draft. Rome, 28 Feb. 1839.‎

‎4to. 2 pp. 10 lines of autograph corrections by Pope Gregory within the draft of a Papal decree in Latin concerning the Friors Minor. At the end the Pope has added the words “Datum Rom[a]e ex Palatio Quirinali“. - In good condition.‎

‎Gregory, G. Howard‎

‎53rd Virginia Infantry and 5th Battalion Virginia Infantry Virginia Regimental Histories‎

‎Lynchburg VA: H.E. Howard Inc. 1999. 1st Edition . Hardcover. Near Fine/No Jacket. 8vo - over 7¾ - 9¾" tall. Octavo. 213 pages. Hardcover bound in gray cloth with the Virginia State seal on the front cover. Minimal wear to the binding. SIGNED by the author on the limitation leaf. This series is limited to 1000 signed copies. This copy is number 453. Illustrated with maps and photos. <br/> <br/> H.E. Howard, Inc. hardcover‎

Riferimento per il libraio : 049735

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[Books from Pages Past Used and Rare Books]

€63.46 Informazioni/Compera

‎Greif, Martin (d. i. Friedrich Hermann Frey), Schriftsteller (1839-1911).‎

‎4 eigenh. Briefe mit U. München und Kassel, 1877-1883.‎

‎Zusammen 11 SS. auf Doppelblättern. 8vo. An den namentlich nicht genannten Schriftsteller Balduin Groller: “Wider meine [...] Hoffnung erhielt ich heute mein Schauspiel von [Heinrich] Laube zurück [...] Ich schicke Ihnen [...] zunächst das verurtheilte Stück, damit Sie sehen was ich aus dem Stoffe gemacht habe und zugleich beurtheilen, ob ich nun verdiente Zurückweisung erfahren habe [...]” (Br. v. 19. X. 1877). Des weiteren über den gemeinsam verbrachten Abend “in Ihrem trauten Familienkreise” (undat. Br.) und über den Maler Wilhelm Trübner (ebd. sowie im Brief vom 26. IV. 1882: Von allen Seiten gehen mir die günstigsten Beurtheilungen über d. Trübner’sche Zeichnung [...] zu [...]”). - “Ihr neues Buch ‘Weltliche Geschichten’ [recte: ‘Weltliche Dinge. Neue Geschichten] ist mir gestern zu meiner lebhaften Freude zugekommen u. ich habe dasselbe schon zu lesen begonnen. Ueber den Eindruck werde ich ein getreues Referat niederschreiben und es jedenfalls noch rechtzeitig vor Weihnachten zur Veröffentlichung bringen. Hervorragende Zeitungen stehen mir unterschiedlich offen [...]” (Br. v. 28. XI. 1883). - Greif, als Sohn eines Regierungsdirektors in Speyer geboren, diente 1857-67 in der bayerischen Armee und lebte anschließend als freier Schriftsteller in München und zeitweise auch in Wien. "Seine Dramen verarbeiteten häufig historische Themen. Für sein patriotisches Schauspiel 'Ludwig der Bayer oder Der Streit von Mühldorf' (1891) errichteten ihm die Bürger von Kraiburg/Inn ein eigenes Festspielhaus. Aus Greifs lyrischem Werk, das seit 1870 zunehmend patriotische Züge trug, ragt die Naturlyrik hervor, die in einfacher Strophen-, Reim- und Versform sowie in volksliedhaftem Ton geschrieben ist" (DBE). Vgl. auch Kosch I, 725. - Der aus Arad stammende Balduin Groller (d. i. Adalbert Goldscheider, 1848-1916) leitete von 1886-92 die ‘Neue Illustrierte Zeitung’ und seit 1895 das ‘Neue Wiener Journal’ und war “perhaps the most capable and inventive of the Austrian detective-story writers: his Detektiv Dagobert is perhaps Austria's nearest approach to Sherlock Holmes” (Willard Huntington Wright, The Great Detective Stories. In: The art of the mystery story. Edited by Howard Haycraft. New York, Simon and Schuster, 1946). Als Feuilletonist und humoristischer Erzähler ebenso bekannt wie vielgelesen, veröffentlichte er über dreißig Novellen und Romane, war Vizepräsident des Journalisten- und Schriftstellerverbandes "Concordia" und Mitglied der Kunstkommission des österreichischen Kultusministeriums. Vgl. auch Kosch I, 696.‎

‎Greif, Martin (d. i. Friedrich Hermann Frey), Schriftsteller (1839-1911).‎

‎7 eigenh. Briefe und 3 eigenh. Gedichte mit U. bzw. Namenszug im Titel sowie 1 Kabinettphotographie. München, 1894-1896.‎

‎18½ SS. Briefe und 3 SS. Gedichte. Mit zwei eh. adr. Kuverts. Beiliegend zwei gedr. Gedichte mit eh. Anmerkungen Greifs bzw. des Adressaten sowie ein gedr. Faltblatt des Amelang-Verlags mit der Ankündigung des Erscheinens von ‘Greifs Gesammelten Werken’. Dankt für Artikel aus dem ‘Deutschen Volksblatt’, übersendet seinerseits Beiträge und Urlaubsgrüße. - Die Gedichte - saubere Reinschriften mit geringfügigen eh. Korrekturen - tragen die Titel ‘Einkehr’, ‘Der Ernte-Bittgang’ und ‘Mai’. - Greif diente in der bayerischen Armee und lebte anschließend als freier Schriftsteller in München und zeitweise auch in Wien. "Seine Dramen verarbeiteten häufig historische Themen. Für sein patriotisches Schauspiel 'Ludwig der Bayer oder Der Streit von Mühldorf' (1891) errichteten ihm die Bürger von Kraiburg/Inn ein eigenes Festspielhaus. Aus Greifs lyrischem Werk, das seit 1870 zunehmend patriotische Züge trug, ragt die Naturlyrik hervor, die in einfacher Strophen-, Reim- und Versform sowie in volksliedhaftem Ton geschrieben ist" (DBE). Vgl. auch Kosch I, 725. - Die Kabinettphotographie aus dem Hause des Hofphotographen Eugen Kegel zeigt ein Brustbild des Schriftstellers und ist - wie verso eh. vermerkt - dem Buchhändler Alois Fantl gewidmet (an den auch eines der beiden Kuverts adressiert ist). - In altem Sammlungsumschlag.‎

‎Greif, Martin (d. i. Friedrich Hermann Frey), Schriftsteller (1839-1911)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. München, 9. VI. 1908, 8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎Über die Aufnahme in eine Anthologie.‎

Riferimento per il libraio : 52222

‎Greif, Martin, d. i. Friedrich Hermann Frey, Schriftsteller (1839-1911).‎

‎"Goethe". Eigenh. Gedicht mit U. O. O. u. D.‎

‎2½ SS. auf Doppelblättern 8vo. "Schreitet dem schwachen | Menschengeschlechte | Einmal ein Seher deutend voran, | Nimmer vergessen Werden die Züge, | Denen die Gottheit | Sprache verlieh'n.| Spät noch die Enkel | Sehen ihn wallen | Mit der erhobnen | Lyra im Arm [...] [es folgen 28 Verszeilen]".‎

‎Greif, Martin, d. i. Friedrich Hermann Frey, Schriftsteller (1839-1911).‎

‎3 eigenh. Briefe mit U. München, 1874 und 75.‎

‎Zusammen 2¼ SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Freund: "Eine längere Reise, welche ich in Angelegenheit einer nun demnächst zur Veröffentlichung kommenden Publikation unternommen, hat meine Thätigkeit als Berichterstatter für das Fremdenblatt unterbrochen; doch zu meiner Beruhigung hat sich auch inzwischen nichts ereignet, was besonders zu melden gewesen wäre [...]" (Br. v. 28. II. 1875). - "Da ich nicht weiß ob Sie nicht Ihre Beruf mit nach Venedig entführt hat, so setzte ich vorsorglich dem Briefe eine Deklaration 'Drucksache' bei. Fänden Sie vielleicht die Muße über meine 'Deutschen Gedenkblätter' in der constitutionellen Vorstandszeitung ein paar freundliche Worte zu sagen, so würde ich Ihnen sehr dankbar sein [...]" (Br. v. 4. IV. 1875). - Greif diente in der bayerischen Armee und lebte anschließend als freier Schriftsteller in München und zeitweise auch in Wien. "Seine Dramen verarbeiteten häufig historische Themen. Für sein patriotisches Schauspiel 'Ludwig der Bayer oder Der Streit von Mühldorf' (1891) errichteten ihm die Bürger von Kraiburg/Inn ein eigenes Festspielhaus. Aus Greifs lyrischem Werk, das seit 1870 zunehmend patriotische Züge trug, ragt die Naturlyrik hervor, die in einfacher Strophen-, Reim- und Versform sowie in volksliedhaftem Ton geschrieben ist" (DBE).‎

‎Greif, Martin, d. i. Friedrich Hermann Frey, Schriftsteller (1839-1911).‎

‎3 eigenh. Briefe mit U. München, 8. VI. 1884 bis 5. VII. 1899.‎

‎Zusammen 10 SS. auf Doppelblättern. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Der Eindrucksvolle [!] Essay, welchen Sie jüngst in der 'Allgemeinen Zeitung' veröffentlicht haben, führt mir die hoffnungsreichen Worte in Erinnerung, mit welchen Sie den Empfang meiner Ihrer Einsicht unterbreiteten 'Gedichte' bestätigt haben. Da es nun immerhin auch möglich wäre, daß mir eine so gewichtige Recension entgangen ist u. ich in diesem Fall Ihnen als undankbar erscheinen müßte, so drängt es mich, natürlich ohne jede Pression damit beabsichtigen zu wollen, Ihnen meine völlige Unkenntniß über die Sachlage mit der Versicherung auszudrücken, daß es nur Besorgniß vor einer möglichen Mißdeutung meines so lange beobachteten Stillschweigens ist, welche mich dazu veranlaßte [...]" (Br. v. 8. VI. 1884). - Greif diente in der bayerischen Armee und lebte anschließend als freier Schriftsteller in München und zeitweise auch in Wien. "Seine Dramen verarbeiteten häufig historische Themen. Für sein patriotisches Schauspiel 'Ludwig der Bayer oder Der Streit von Mühldorf' (1891) errichteten ihm die Bürger von Kraiburg/Inn ein eigenes Festspielhaus. Aus Greifs lyrischem Werk, das seit 1870 zunehmend patriotische Züge trug, ragt die Naturlyrik hervor, die in einfacher Strophen-, Reim- und Versform sowie in volksliedhaftem Ton geschrieben ist" (DBE).‎

‎Greif, Martin, d. i. Friedrich Hermann Frey, Schriftsteller (1839-1911).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. München, 23. IV. 1881.‎

‎1 S. 8vo. "Fortdauer || Sinket die Sonne, | Zieht sie die Sterne | Endloser Ferne | Magisch heran. | Also mit Wonne | Folgen die Geister | Sterbenden Meistern | Fort auf der Bahn". - Greif diente in der bayerischen Armee und lebte anschließend als freier Schriftsteller in München und zeitweise auch in Wien. "Seine Dramen verarbeiteten häufig historische Themen. Für sein patriotisches Schauspiel 'Ludwig der Bayer oder Der Streit von Mühldorf' (1891) errichteten ihm die Bürger von Kraiburg/Inn ein eigenes Festspielhaus. Aus Greifs lyrischem Werk, das seit 1870 zunehmend patriotische Züge trug, ragt die Naturlyrik hervor, die in einfacher Strophen-, Reim- und Versform sowie in volksliedhaftem Ton geschrieben ist" (DBE). - Mit kleinen Montagespuren.‎

‎Greif, Martin, d. i. Friedrich Hermann Frey, Schriftsteller (1839-1911).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-kl.-8vo. "Handschriften sammelt ihr von Dichtern ein | Laß auch sie sonst euch mehr empfohlen sein". - Greif diente in der bayerischen Armee und lebte anschließend als freier Schriftsteller in München und zeitweise auch in Wien. "Seine Dramen verarbeiteten häufig historische Themen. Für sein patriotisches Schauspiel 'Ludwig der Bayer oder Der Streit von Mühldorf' (1891) errichteten ihm die Bürger von Kraiburg/Inn ein eigenes Festspielhaus. Aus Greifs lyrischem Werk, das seit 1870 zunehmend patriotische Züge trug, ragt die Naturlyrik hervor, die in einfacher Strophen-, Reim- und Versform sowie in volksliedhaftem Ton geschrieben ist" (DBE). - Mit kleinen Montagespuren.‎

‎Greif, Martin, d. i. Friedrich Hermann Frey, Schriftsteller (1839-1911).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 20. XII. 1891.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Für die herzliche Aussprache der Theilnahme an dem schweren Verluste, der jüngst mich u. d. Meinen betroffen hat, spreche ich Ihnen meinen freundlichsten Dank aus u. erwiedere [!] zugleich auch Ihren Wunsch zu angenehmer Verbringung der bevorstehenden Feiertage u. zum Antritt des nahen Jahreswechsels [...]". - Greif diente in der bayerischen Armee und lebte anschließend als freier Schriftsteller in München und zeitweise auch in Wien. "Seine Dramen verarbeiteten häufig historische Themen. Für sein patriotisches Schauspiel 'Ludwig der Bayer oder Der Streit von Mühldorf' (1891) errichteten ihm die Bürger von Kraiburg/Inn ein eigenes Festspielhaus. Aus Greifs lyrischem Werk, das seit 1870 zunehmend patriotische Züge trug, ragt die Naturlyrik hervor, die in einfacher Strophen-, Reim- und Versform sowie in volksliedhaftem Ton geschrieben ist" (DBE).‎

‎Greif, Martin, d. i. Friedrich Hermann Frey, Schriftsteller (1839-1911).‎

‎Eigenh. Brief und eh. Albumblatt mit U. München, 29. II. 1896.‎

‎Zusammen 1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den namentlich nicht genannten Karl Schönwiese: "Die nöthige Schonung meiner Augen verlangt, daß ich mich kurz halte u. so verbleibe ich, Ihrem freundschaftlichen Wunsch entsprechend, mit vorzüglicher Hochachtung [...]". - Auf Bl. 2 recto der Sinnspruch: "Wollen, was man kann, und können, was man will, Hält die Freunde fest und macht die Feinde still". - Aus der Sammlung Karl Schönwiese und in Umschlag derselben.‎

‎Greif, Martin, d. i. Friedrich Hermann Frey, Schriftsteller (1839-1911).‎

‎Eigenh. Brief und eh. Briefkarte mit U. München, 29. X. 1905 und 25. XI. 1908.‎

‎Zusammen 5½ SS. 8vo und qu.-12mo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Es gereicht mir zu großer Freude, Ihrem mir mit so freundlichen Worten bekannt gegebenen Wunsch nachzukommen und bitte ich mich gelegentlich auch Ihrem von mir seit langen Jahren schon hochgeehrten Landsmann und Freunde wärmstens zu empfehlen [...]" (Briefkarte v. 29. X. 1905). - "Oft schon wollte ich Ihnen wieder schreiben und mich nach Ihrem Befinden erkundigen. Hoffentlich hat die Besserung vorgehalten und konnten Sie Ihre Vorlesungen wieder aufnehmen [...]" (Br. v. 25. XI. 1908).‎

‎Greif, Martin, Dichter (1839-1911)‎

‎Eigenh. Widmung mit U. "der Verfasser".‎

‎o.J. Wien, 24. XII. 1879, 8°. 1 Seite.‎

‎"Seinem lieben Freunde [dem Verleger] Johannes Engensteiner in treuer Erinnerung [...]" Auf dem vorderen Broschurinnendeckel seines "Prinz Eugen" (1880). - Kleine Randschäden. - Selten so früh.‎

Riferimento per il libraio : 47817

‎Greiffenhagen, Erich, Verleger (fl. 1920).‎

‎Ms. Sentenz mit eigenh. U. und ms. ausgefülltem Formularteil. Berlin-Charlottenburg, o. D.‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). Umfangreiche Sentenz zum Thema "Deutschland und das Zeitschriften-Wesen": "Aus kleinen Anfängen heraus ist in Deutschland, gestützt auf das Lese- und Bildungsbedürfnis des deutschen Volkes, eine gewaltige Schar von Zeitschriften entstanden [...] Die Unrast unseres heutigen Lebens bringt es mit sich, dass die Geduld zum ruhigen und beschaulichen Lesen von Büchern im Schwinden begriffen ist, und die Zeitschriften [...] kommen diesem Aktualitätsbedürfnis entgegen [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Erich Greiffenhagen wurde 1929 zum ersten Vorsitzenden des "Reichsverbands Deutscher Zeitschriften-Verleger" ernannt. Koslowsky 348.‎

‎Greiner, Leo, Schriftsteller (1876-1928)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Bruck (Fürstenfeldbruck), Germering, 25. II. 1906, Gr.-8°. 3 1/2 Seiten.‎

‎An Maximilian Harden mit Übersendung seiner Bücher "Das Jahrtausend" und "Der Liebeskönig": "[...] Ich habe so lange Zeit ein wahres Hinterwäldlerdasein geführt, so dass mir nun eine Stimme wie die Ihre von ganz außerordentlichem Werte wäre [...]" Er schlägt für den Band "Berlin", der innerhalb der von ihm herausgegebenen Reihe "Städte und Landschaften" erscheinen sollte, ein Honorar von 2000 Mark vor. - Greiner wirkte unter dem Namen "Dionysius Tod" beim Kabarett "Elf Scharfrichter" mit. Ab 1904 war er nach seiner Übersiedlung nach Berlin Lektor bei S. Fischer.‎

Riferimento per il libraio : 43726

‎Greiner, Leo, Schriftsteller und Übersetzer (1876-1928).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 11. XII. 1902.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Gr.-4to. An den Wiener Verlag: "Gestatten Sie mir eine ganz unverbindliche Anfrage. Wären Sie eventuell geneigt, einen Band Gedichte, den ich im Ms. fertig gestellt habe, in Verlag zu nehmen? Als Oesterreicher wäre mir an einer Verbindung mit Ihnen gelegen. Die Gedichte sind zwar ungedruckt, jedoch ist das Publikum durch zahlreiche Veröffentlichungen in der 'Jugend', 'Insel', 'Lotse', 'Gesellschaft', 'Tag', vorwiegend aber im 'Simplicissimus' mit meinen lyrischen Produkten genügend bekannt gemacht [...]". - Im linken Rand gelocht (geringf. Buchstabenberührung).‎

‎Greiner, Otto, German painter and graphic artist (1869-1916).‎

‎Autograph signature. [Postmark: Rome, 9 Feb. 1911].‎

‎Oblong 8vo (postcard). ½ page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau. - Befriending the artist Max Klinger during his first study trip to Italy in 1891, Greiner moved from Munich to Rome in 1892, where he worked in Klinger's former studio and created several monumental paintings, including "Odysseus und die Sirenen", "Hexenschule", and the cycle "Über die Frauen". Nudes constitute a recurring theme in his work. - Traces of a slightly oblique fold near right margin; traces of postmarks. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.‎

‎Greinz, Rudolf, Schriftsteller (1866-1942).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.‎

‎¼ SS. auf Doppelblatt. Qu.-8vo. "Durch Wahrheit zum Licht!" - Rudolf Greinz, der Bruder des Kritikers, Erzählers und Übersetzers Hugo Greinz, ließ sich als freier Schriftsteller in Meran, Innsbruck und München nieder, wo er unter dem Ps. "Tuifelemaler Kassian Kluibenschädel" eifrig an der "Jugend" mitarbeitete; von 1933 an lebte der beliebte und weitverbreitete Tiroler Erzähler in Aldrans bei Innsbruck.‎

‎Greinz, Rudolf, Schriftsteller (1866-1942).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Innsbruck, 22. VIII. 1936].‎

‎1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely. - "Herzlichsten Dank für die liebenswürdigen Glückwünsche: Rudolf Greinz". - Rudolf Greinz, der Bruder des Kritikers, Erzählers und Übersetzers Hugo Greinz, ließ sich als freier Schriftsteller in Meran, Innsbruck und München nieder, wo er unter dem Ps. "Tuifelemaler Kassian Kluibenschädel" eifrig an der "Jugend" mitarbeitete; von 1933 an lebte der beliebte und weitverbreitete Tiroler Erzähler in Aldrans bei Innsbruck.‎

‎Greinz, Rudolf, Schriftsteller (1866-1942).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Innsbruck], 30. XII. 1938.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Neujahrswünsche. - Rudolf Greinz, der Bruder des Kritikers, Erzählers und Übersetzers Hugo Greinz, ließ sich als freier Schriftsteller in Meran, Innsbruck und München nieder, wo er unter dem Ps. ‘Tuifelemaler Kassian Kluibenschädel’ eifrig an der ‘Jugend’ mitarbeitete; von 1933 an lebte der beliebte und weitverbreitete Tiroler Erzähler in Aldrans bei Innsbruck. Vgl. Kosch VI, 763. - Die Bildseite der Karte mit einem Turmbläser als Neujahrsmotiv.‎

‎Greinz, Rudolf, Schriftsteller (1866-1942).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An ein Fräulein: "Besten Dank für Ihre liebenswürdigen Glückwünsche [...]". - Rudolf Greinz, der Bruder des Kritikers, Erzählers und Übersetzers Hugo Greinz, ließ sich als freier Schriftsteller in Meran, Innsbruck und München nieder, wo er unter dem Ps. "Tuifelemaler Kassian Kluibenschädel" eifrig an der "Jugend" mitarbeitete; von 1933 an lebte der beliebte und weitverbreitete Tiroler Erzähler in Aldrans bei Innsbruck.‎

‎Greinz, Rudolf, Schriftsteller (1866-1942).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 29. VI. 1913.‎

‎1 S. 4to. An Rita Jellinek in Wien: "Nun muß ich wo[h]l so ziemlich gleich viel schreiben, damit keiner von beiden gekränkt ist. Heute ist ein scheußlicher Regentag. Ich bin mehrere Stunden an der Schreibmaschine gesessen. Vielleicht habe ich deshalb einen Hunger nach der Feder. Das ist eigentlich noch kein Autogramm. Weil ich gerade ein paar Prospekte mit meinem Conterfei zur Hand habe, sende ich sie zu einer kleinen Erinnerung [...]". - Rudolf Greinz, der Bruder des Kritikers, Erzählers und Übersetzers Hugo Greinz, ließ sich als freier Schriftsteller in Meran, Innsbruck und München nieder, wo er unter dem Ps. "Tuifelemaler Kassian Kluibenschädel" eifrig an der "Jugend" mitarbeitete; von 1933 an lebte der beliebte und weitverbreitete Tiroler Erzähler in Aldrans bei Innsbruck. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des "Deutschen Literaturspiegels".‎

‎Greinz, Rudolf, Schriftsteller (1866-1942).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Zell am Ziller, 5. IX. 1903.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Oberregisseur, den er davon in Kenntnis setzt, daß bzgl. einer geplanten Aufführung seines ‘Krippenspiels’ sein Rechtsanwalt "Herr Dr. Emil Jung [...] sich erlauben [wird], Sie nächster Tage neuerdings zu besuchen, um mit Ihnen alles Nähere zu besprechen. Nicht ohne Wichtigkeit ist nunmehr für das Erscheinen eines Bühnenwerks aus meiner Feder an einem Wiener Theater meine neue Stellung in der Wiener Presse. Wie Ihnen bekannt sein dürfte, bin ich schon seit einiger Zeit ständiger Mitarbeiter der 'Neuen Freien Presse' [...]". - Rudolf Greinz, der Bruder des Kritikers, Erzählers und Übersetzers Hugo Greinz, ließ sich als freier Schriftsteller in Meran, Innsbruck und München nieder, wo er unter dem Ps. ‘Tuifelemaler Kassian Kluibenschädel’ eifrig an der ‘Jugend’ mitarbeitete; von 1933 an lebte der beliebte und weitverbreitete Tiroler Erzähler in Aldrans bei Innsbruck (vgl. Kosch I, 727). Das erwähnte ‘Krippenspiel’ war 1895 unter dem Titel ‘Das Krippenspiel von der glorreichen Geburt unseres Heilands’ erschienen. - Beiliegend eine zeitgenöss. Reproduktion nach einer Originalphotographie, die den Erzähler "mit Frau und Tochter in seiner Sommerfrische Zell am Ziller" zeigt.‎

‎Greinz, Rudolf, Schriftsteller (1866-1942).‎

‎Eigenh. Portraitpostkarte mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. "Des Dichters höchstes Ideal sei die Schönheit, seine heiligste Pflicht die Wahrheit und seine tiefste Liebe die Heimat". - Rudolf Greinz, der Bruder des Kritikers, Erzählers und Übersetzers Hugo Greinz, ließ sich als freier Schriftsteller in Meran, Innsbruck und München nieder, wo er unter dem Ps. "Tuifelemaler Kassian Kluibenschädel" eifrig an der "Jugend" mitarbeitete; von 1933 an lebte der beliebte und weitverbreitete Tiroler Erzähler in Aldrans bei Innsbruck.‎

‎Greinz, Rudolf, Schriftsteller (1866-1942).‎

‎Visitkarte mit eigenh. Sinnspruch und U. verso. O. O. u. D.‎

‎1 S. "Die schwerste Erkenntnis auf Erden ist die Selbsterkenntnis". - Die Recto-Seite mit einer Briefmarke mit Greinz' Konterfei.‎

‎Greinz, Rudolf, österr. Schriftsteller (1866-1942)‎

‎Albumblatt m. eigenh. 3-zeiligem Sinnspruch u. Unterschrift.‎

‎Ohne Ort, o. J. (um 1930). 1 S., Qu.-Gr.-8°.‎

‎?Des Menschen treueste Gefährtin ist die Arbeit [...]?. - Faltspuren.‎

Riferimento per il libraio : 54280

‎Greinz, Rudolf, österr. Schriftsteller (1866-1942)‎

‎Masch. Brief m. eigenh. Unterschrift.‎

‎München, 2. I. 1912. 1 S., 4°.‎

‎Auf Briefpapier ?Deutscher Literaturspiegel von Rudolf Greinz?. An den Verein ?Oesterr. Schriftsteller und Journalisten? bezüglich der Übermittlung eines Beitrages für ?die geplante Hans Fraungruber-Festschrift?. - Gefaltet.‎

Riferimento per il libraio : 41943

‎Greising, Franziska, Schriftstellerin (geb. 1943)‎

‎Eigenh. Gedichtmanuskript (16 Zeilen) mit U.‎

‎o.J. o. O., 2. XI. 1997, (15 x 10,5 cm). 1 Seite.‎

‎Greising schickt einem Autographensammler ein Gedicht auf einer Briefkarte: "Und komm || Iss den Sonnenuntergang | auf liebes Mädchen | spucke die Wörter | wie Kirschsteine aus | die traulichen Sachen | spitze herunter | die Spöne lass liegen..." Rückseitig: "mit schönen Grüßen". - Eigenh. Umschlag liegt bei.‎

Riferimento per il libraio : 61347

‎Greisnegger, Ernst, Schauspieler (1856-1923).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Poststempel: Wien, 1. VI. 1907].‎

‎1 S. Qu.-8vo. An die Redaktion des Wiener Salonblattes über seine Pläne, seine Freizeit in dem 1895 eröffneten Vergnügungspark "Venedig in Wien" im Prater zu verbringen: "Leider habe ich keine 'Ferien' und verbringe den Sommer in 'Venedig - in Wien' […]".‎

‎GRELIER, Joseph‎

‎Aux Sources de l'Orénoque [ Livre dédicacé par l'auteur ]‎

‎Troisième édition revue et complétée, Préface du professeur Charles Jacob, 102 illustrations et une carte hors texte, 1 vol. in-12 reliure pleine basane racinée, dos lisse orné, couvertures conservées, La Table Ronde, Paris, 1957, 282 pp. Bel envoi de l'auteur, "souvenir du superbe Orénoque et des mes amis Waïka". Bon exemplaire bien relié. Français‎

‎GRELINGER, Charles (1873-1942)‎

‎Autograph Letter Signed‎

‎French composer of piano pieces such as "Danses et Airs alsaciens" cabarat fare such as "Nigger-Sport: Polka Americaine Cake-Walk" and operas such as "Fausta" 1894 and "On Hope of Bless" 1907. ALS in French 1p 5¼" X 8¼" Paris France 1931 April 18. Addressed to Irving Schwerke 1893-1975 American expatriate pianist and music critic. Fine. Not translated but Grelinger in his execrable script calls Schwerke "a sincere and rare friend" thanks him for and declines a lunch invitation and mentions stopping by the next morning to chat for fifteen minutes. Below his signature Grelinger pens a curious thing whose meaning is entirely cryptic: two intersecting blank music staffs each with a treble clef and two question marks. Interesting and odd. At lower left also strangely he appears to have penned one measure of music and then thoroughly scribbled it out! unknown‎

Riferimento per il libraio : 25047

‎Grengg, Karl, Sänger (1853-1904).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Spital am Semmering, 28. VII. 1901.‎

‎2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An Herrn Frank, Mitarbeiter der K. K. Hofoper: "Es wird mir wahrscheinlich nicht möglich sein am 1. Aug. nach Wien zu kommen, weshalb ich Sie ersuche meine Gage beheben u. mir mittels Postanweisung an meine nachfolgende Adresse hieher senden zu wollen […]". - Grengg debütierte 1874 als Opernsänger am Landestheater in Graz, sang später u. a. am Deutschen Theater in Prag und am Opernhaus von Leipzig; 1889 kam er an die Wiener Hofoper, der er bis zu seinem Tod angehörte. Zudem trat er mehrmals bei den Bayreuther Festspielen auf und gab Gastspiele u. a. an der Hofoper in München und der Covent Garden Opera in London. 1902 mußte er infolge eines Schlaganfalls seine Karriere beenden. Zu seinen Hauptrollen zählten der Sarastro in der "Zauberflöte", der Kaspar im "Freischütz" und zahlreiche Partien in Opern von Richard Wagner, u. a. der Gurnemanz im "Parsifal", den er 1897 in Bayreuth zum 25. Mal sang.‎

‎Grengg, Maria, Schriftstellerin und Malerin (1889-1963).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Rodaun, April 1950.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Zu viel Bedacht und Abängsten | frißt das Herzschmalz weg - | man muß das Leben als ein | Lacherter beim Genick packen | und nit als ein Weinender". - Maria Grengg, die die Meisterklasse Koloman Mosers an der Kunstgewerbeschule in Wien absolviert hatte, war seit 1923 literarische und graphische Mitarbeiterin der Zeitschrift "Der getreue Eckart". Mit dem Roman "Die Flucht zum grünen Herrgott" den Durchbruch als Schriftstellerin erzielend, verfaßte Maria Grengg fortan Romane, Novellen und Erzählungen. "Als Adolf Hitler kam und uns nur mit seinem großen Herzen nahm, wußte ich beglückt, daß jetzt alles gut sei und daß dieser seit je geliebte, größte Sohn meiner Heimat sie mir jetzt wiederschenkt!", schrieb sie nach dem “Anschluß” (zit. n. "'Anschluß' 1938. Eine Dokumentation". Hg. v. Dokumentationsarchiv des österr. Widerstandes. Wien 1988). Nach Ende des Krieges war sie fast ausschließlich als bildende Künstlerin, Verfasserin kunsthistorischer Essays und Jugendbuchautorin tätig.‎

‎Grengg, Maria, Schriftstellerin und Malerin (1889-1963).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Perchtoldsdorf bei Wien, Pfingstsonntag 1936.‎

‎2 SS. 8vo. An die namentlich nicht genannte Schauspielerin Lili Marberg: "[...] ein oder zweimal habe ich damals vom Verlag angerufen, Sie waren nicht hier - geschrieben habe ich auch - es kam keine Antwort mehr - So bin ich weiterhin still gewesen, aber ich habe Ihrer oft gedacth und bissl hat es mich traurig gemacht, dass nach dem damaligen ehrlichen und herzlichen Zuneigen nichts mehr kam - gar nichts mehr. Viel Abreit liegt in der Zeit seit wir uns nicht mehr sahen - Von allen Seiten kommt man jetzt zu mir, die ich so sehr in der Stille lebe, und fragt: Hast du eine neue Geschichte, in der Herzblut ist, fertig? Hast du wieder was Duftiges, Frommes, in Deiner Art Frommes? Weil ich daneben ja immer auch wieder zeichne, ich bin tief verwachsen mit meiner Zeichnerei und alles gute Schauen in der Schreiberei kommt von daher, bin ich kein Vielschreiber. So gebe ich an jede gedichtete Sache wirklich viel Arbeit und viel vom Menschsein [...]". - Maria Grengg, die die Meisterklasse Koloman Mosers an der Kunstgewerbeschule in Wien absolviert hatte, war seit 1923 literarische und graphische Mitarbeiterin der Zeitschrift ‘Der getreue Eckart’. Mit dem Roman ‘Die Flucht zum grünen Herrgott’ den Durchbruch als Schriftstellerin erzielend, verfaßte Maria Grengg fortan Romane, Novellen und Erzählungen. "Als Adolf Hitler kam und uns nur mit seinem großen Herzen nahm, wußte ich beglückt, daß jetzt alles gut sei und daß dieser seit je geliebte, größte Sohn meiner Heimat sie mir jetzt wiederschenkt!", schrieb sie nach dem “Anschluß” (zit. n. ‘>Anschluß< 1938. Eine Dokumentation’. Hrsg. v. Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes. Wien 1988). Nach Ende des Krieges war sie fast ausschließlich als bildende Künstlerin, Verfasserin kunsthistorischer Essays und Jugendbuchautorin tätig. - Lili Marberg (1876-1962) gehörte von 1911 bis 1950 dem Wiener Burgtheater an. Seit 1936 auch Ehrenmitglied, spielte sie zunächst in Stücken Wedekinds, Hauptmanns und Ibsens, später vorwiegend Königinnen und mütterliche Frauen und galt weithin als vorzügliche Charakterdarstellerin. Zu ihren Hauptrollen zählten Desdemona, Hedda Gabler und Helena in "Vor Sonnenaufgang". Ihre einzige Filmrolle war die des Fräulein Munk in Walter Reischs "Silhouetten" (1936). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

‎Grengg, Maria, Schriftstellerin und Malerin (1889-1963).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. Wien, 24. XII. 1946.‎

‎2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihr übersandte Geburtstagswünsche: “Ich bin die ganze Zeit hier in Rodaun gewesen. Seit 4 Jahren wohne ich hier in einem sehr schönen 222 Jahre alten ehemaligen Jagdschlößchen, Bombenagriffe und Endkampf sind über dieses Haus hinweggegangen. Es blieb verschont, als sei ein blauer Schu[t]zmantel darüber gebreitet. Die Russen sind wochenlang bei Tag und Nacht durch das Haus gezogen - Ich war allein [...] die Russen haben mir nichts zerstört - als ich einige von ihnen zeichnete, kamen sie mir sogar mit einer gewissen Achtung entgegen. Freilich, man stand als Frau stets auf der Schneise zwischen Leben und Tod - und es hat Nervenkraft gekostet: immer obenauf und freundlich zu bleiben - einigemale wäre ich am liebsten gegangen aus diesem Grausen - aber ich wußte, daß nur ich allein das Haus und das Werk meines Lebens - meine schönen Zeichnungen, meine Bücher - retten konnte, ich wußte, daß viele Menschen an mir hängen, an mich glauben, daß ich ihnen Trost und Hilfe gewesen bin während des Wahnsinns dieses verfluchten Krieges [...]”. - Maria Grengg, die die Meisterklasse Koloman Mosers an der Kunstgewerbeschule in Wien absolviert hatte, war seit 1923 literarische und graphische Mitarbeiterin der Zeitschrift ‘Der getreue Eckart’. Mit dem Roman ‘Die Flucht zum grünen Herrgott’ den Durchbruch als Schriftstellerin erzielend, verfaßte Maria Grengg fortan Romane, Novellen und Erzählungen. "Als Adolf Hitler kam und uns nur mit seinem großen Herzen nahm, wußte ich beglückt, daß jetzt alles gut sei und daß dieser seit je geliebte, größte Sohn meiner Heimat sie mir jetzt wiederschenkt!", schrieb sie nach dem “Anschluß” (zit. n. "Anschluß" 1938. Eine Dokumentation. Hg. v. Dokumentationsarchiv des österr. Widerstandes, Wien 1988). Nach Ende des Krieges war sie fast ausschließlich als bildende Künstlerin, Verfasserin kunsthistorischer Essays und Jugendbuchautorin tätig. Vgl. Kosch VI, 770f. - Die Bildseite der Karte mit einer hübschen, etwa 5:5 cm großen eh. Zeichnung eines Blumenmotivs in Tinte und Farbstift.‎

‎Grengg, Maria, Schriftstellerin, Malerin (1888-1963).‎

‎Weihnachtskarte mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit ms. beschr. Kuvert.‎

‎Grenser, Woldemar Ludwig, Gynäkologe (1812-1872)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Dresden, 20. IX. 1847, 8°. 1 Seite. Doppelblatt mit Adresse und Siegel.‎

‎An die Redaktion der Neuen Jenaischen Allgemeinen Literaturzeitung, der er gerne als Mitarbeiter beitritt: "Nur würde ich bitten, mir ausschließlich in das Gebiet der Gynäkologie einschlagende Schriften [...] zuzusenden [...]" - Grenser folgte 1845 dem Ruf als Professor für Geburtshilfe sowie als Direktor des königlich-sächsischen Entbindungsinstituts an die Chirurgisch-medicinische Akademie nach Dresden. Zusammen mit Professor Haase behandelte Grenser im März 1846 den kleinen Karl May, von dessen Augenleiden er durch Mays Mutter wusste.‎

Riferimento per il libraio : 61112

‎Gretry, André-Ernest-Modeste, Komponist (1741-1813).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Montmorency, 25. VI. 1810.‎

‎2 SS. 8vo. In französischer Sprache an den Komponisten und Musikschriftsteller Pierre Hédouin über sein Werk "De la vérité", das er ihm aufgrund seines Aufenthalts auf dem Land derzeit nicht zukommen lassen könne, mit dem Hinweis, dass er bereits einige Schriften von Jean-Jacques Rousseau besitze, und in Sorge um Hédouins Gesundheit: "Il paraisse ce dont vous me parlez, monsieur, n'est pas un ouvrage, mais un chapitre d'un ouvrage de moi, intitulé de la vérité 3 volumes, que l'on trouve chez vento, libraire, boulevard des italiens. je ne puis, étant à la campagne, vous offrir cet oeuvre. Quant à l'échange dont vous me parlez, monsieur, il m'est inutile, ayant divers cahiers de la copie de J. J. Rousseau, ce que vous me dites de votre âge et de votre santé m'afflige d'autant plus, monsieur, que je perdrai en vous un ami de mes faibles productions littéraires, et, ce qui vaut mieux, une ame sensible dont la nature est avare [...]". - Mit einer montierten eh. Notiz mit U. von Empfängerhand über den vorliegenden Brief als den ersten, den er von Gretry erhalten habe, und durch den er seine Beziehung zu dem Komponisten begründet habe: "[Ce]tte lettre est la première que j'ai recue de Gretry, et l'origine de ma [l]iaison avec ce célèbre compositeur [...]". - Am linken Rand beschnitten.‎

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