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HEGEL (G.W.F.).
Propédeutique philosophique. Traduit et présenté par Maurice de Gandillac.
Paris Editions de Minuit, coll. "Arguments" 1963 1 vol. broché in-8, broché, 236 pp., index-glossaire. Exemplaire sur papier ordinaire enrichi d'un envoi du traducteur Maurice Gandillac à Yvon Belaval. Dos usé. Passages soulignés et quelques annotations de ce dernier. Epuisé chez l'éditeur.
Référence libraire : 46401
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Hegar, Alfred, Gynäkologe und Geburtshelfer (1830-1914).
Eigenh. Brief mit U. und eh. Rezept mit U. Baden-Baden, 1878.
Brief: ½ S. 8vo. Rezept: 1 S. Kl.-8vo. An eine Dame mit der Mitteilung, daß er "morgen [...] überraschend in Freiburg" sein werde, am Morgen darauf aber schon wieder abreisen müsse. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Hegar, Alfred, Mediziner (1830-1914).
Schriftstück mit eigenh. U. Freiburg, 10. VI. 1901.
1 S. Qu.-8vo. Gedrucktes Antwortschreiben an die Verlagsbuchhandlung Paul Waetzel mit der Einwilligung, "dass Aphorismen aus meinen Werken in die bei Ihnen erscheinende Anthologie, betitelt: Geistige Waffen von C. Schaible, aufgenommen werden dürfen [...]", eh. signiert. - Hegar vertrat erfolgreich die Aseptik unter der Geburt und trug entscheidend zum Kampf gegen das Kindbettfieber und zur Durchsetzung der Lehren von Ignaz Philipp Semmelweis bei, über den er auch eine Studie (1882) publizierte. Nach H. benannt sind verschiedene gynäkologische Instrumente und die Hegarschen Schwangerschaftszeichen zur Diagnostik einer Schwangerschaft in den ersten Monaten.
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Hegel, Georg Wilhelm Friedrich, German philosopher (1770-1831).
Autograph document signed. [Berlin], 27 June 1822.
Small oblong 8vo. 1 p. Ordering books from the "Nicolaische Buchhandlung": "Schelver Lebens u. Formengeschichte der Pflanzen / Der deutsche Gilblas - von Göthe / bittet sich aus / Prof. Hegel". - The History of the Life and Forms of the Plant World by the German physician, botanist and natural philosopher Franz Joseph Schelver had just been published by Engelmann in Heidelberg; "Der deutsche Gil Blas oder Leben, Wanderungen und Schicksale Johann Christoph Sachses, eines Thüringers / von ihm selbst verfasst" was another recently-published title. Since 1800 Sachse served as assistant librarian in the Weimar library under Goethe, wo also had contriibuted the preface to the "German Gil Blas". - Occasional light browning and with traces of old mounting on verso.
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Hegel, Georg Wilhelm Friedrich, Philosoph (1770-1831).
Eigenh. Mitteilung mit U. [Berlin], 31. V. 1828.
1 S. Qu.-8vo. An einen Buchhändler oder Bibliothekar mit der Zusage einer Abnahme von Mailáths eben erscheinender Geschichte des ungarischen Volks: "Die Geschichte der Magyaren will ich behalten". - Der aus Pest gebürtige Historiker und Schriftsteller Johann Mailáth (Graf Mailáth von Székhely), dessen "Geschichte der Magyaren" von 1828 bis 1831 in fünf Bänden gedruckt werden sollte, wurde Jahre später (1853) von Herzog Maximilian in Bayern als Geschichtslehrer für seine damals schon mit Kaiser Franz Joseph I. verlobte Tochter Elisabeth engagiert. Da seine finanzielle Situation trotz dieser Anstellung immer unhaltbarer wurde, wählte er im Jänner 1855 zusammen mit seiner Tochter Henriette den Freitod: "Am 3. Jänner entfernten sich beide, Vater und Tochter, von München und fanden, an den Armen aneinander gebunden, wie im Leben so im Tode vereint im Starenberger-See ihren Untergang. Sie wurden Beide am 4. Jänner bei Ammerland herausgezogen. Sie waren mit einem großen Tuche fest an einander gebunden und hatten die Taschen mit Steinen gefüllt" (Wurzbach XVI, 302).
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Hegel, Georg Wilhelm Friedrich, philosopher (1770-1831).
Autograph letter signed ("Hegel"). Heidelberg, 11 Sept. 1818.
8vo. 2¼ pp. on bifolium with integral address leaf. To the Jena bookseller Friedrich Frommann concerning his itinerary for his journey to Berlin, where he had been appointed professor. Departing from Heidelberg, Hegel desired to interrupt his journey at Jena so as again to meet his old friends: "Meinen Reiseplan nach Berlin habe ich von Anfang so genommen, daß ich Sie, lieber Freund, und die lieben Ihrigen wieder sehe; - Ihre freundliche Einladung bey Ihnen - mit Maus und Mann, wie noch Mde. Bohn schreibt, abzusteigen, ist uns durch diese mehreremahle wiederhohlt worden, daß ich es mir selbst übelnehmen müßte, wenn ich diese herzliche Einladung nicht annähme, und mir es so erschwerte, etliche trauliche Tage bey Ihnen zuzubringen. Aber Sie haben sich u. am meisten der Frau damit einen großen Brast auf den Hals geladen; ich komme mit Frau u. 2 Kindern (außer Ludwig, den Mde. Bohn übernehmen will) u. der Magd. Richten Sie aber alles ohne Gene ein, ein Theil kann im Wirthhaus bleiben. Donnerstags, wahrscheinlich aber Freytags, den 18ten, werde ich von hier abgehen, u. dächte Dienstag den 22ten bey Ihnen einzutreffen; es kann aber auch Mittwoch daraus werden; fest läßt sich unsere Abreise noch nicht bestimmen. Alle übrige mündlich - Göthe hoffe ich auch in Jena zu treffen; auf 2 Tage bey Ihnen zu liegen ist unsere Rechnung; indeß ein hertzliches Lebewohl, u. Grüße von uns an alle Ihrigen / Ihr / Hegel". - Goethe's diary mentions "Prof. Hegel and his wife, en route from Heidelberg to Berlin", for the 23rd of September 1818. The "Madame Bohn" here mentioned was Frommann's sister-in-law, at whose school for boys Hegel's illegitimate son Ludwig was educated until 1817. - Recipient's note on verso. In excellent state of preservation. Not published by Hoffmeister.
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Hegeler, Wilhelm, Schriftsteller (1870-1943)
Eigenh. Brief mit U. sowie eigenh. Brieffragment.
o.J. Weimar, 18. I. 1909 bzw. ohne Jahr, 8°. Zus. ca. 7 Seiten. 2 Doppelblätter.
Référence libraire : 46391
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Hegeler, Wilhelm, Schriftsteller (1870-1943).
Eigenh. Albumblatt mit U. Weimar, Mai 1909.
1 S. 4to. "Zum Glück gehört nicht nur das Glück. Auch das Leid gehört dazu. Darum fürchte dich nicht vor dem Schmerz. Seine Hand ist rauh, aber er ist ein guter Führer und weist dich in Tiefen deiner Seele, die dir bis dahin unbekannt waren [...]". - Hegeler war Mitglied des Friedrichshagener Kreises und veröffentlichte 1893 seinen ersten Roman "Mutter Bertha", die tragisch endende Geschichte einer Kellnerin und ihres unehelichen Kindes. Seit 1896 als freischaffender Künstler in u. a. München und Weimar lebend, schrieb er sozialkritische Literatur in naturalistischer Manier. Für seinen Roman "Pastor Klinkhammer" (1903) erhielt er 1904 den Bauernfeld-Preis erhielt. - Stärkere Faltspur im Mittelfalz.
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Hegeler, Wilhelm, Schriftsteller (1870-1943).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. München, [2. III. 1945].
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Hegeler war Mitglied des Friedrichshagener Kreises und veröffentlichte 1893 seinen ersten Roman "Mutter Bertha", die tragisch endende Geschichte einer Kellnerin und ihres unehelichen Kindes. Seit 1896 als freischaffender Künstler in u. a. München und Weimar lebend, schrieb er sozialkritische Literatur in naturalistischer Manier. Für seinen Roman "Pastor Klinkhammer" (1903) erhielt er 1904 den Bauernfeld-Preis.
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Hegenbarth, Emanuel, German painter and draftsman (1868-1923).
Autograph quotation signed. [Postmark: Dresden, 14 May 1912].
Oblong 8vo (postcard). 1 page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau: "Soeben finde ich diese Ihre Karte, die ich Ihnen mit der Bitte um Entschuldigung der Verzögerung zurücksende [...]". - Applying himself to impressionist animal painting, Hegenbarth specialized in depicting cattle and horses in resting positions, was associated with the artists' group "Die Elbier" and taught at the Academy of Fine Arts in Dresden from 1903. - Traces of a horizontal fold. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.
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Hegenbarth, Josef, Graphiker, Maler und Illustrator (1884-1962).
4 eigenh. Briefe mit U. Böhmisch Kamnitz und Dresden, 29. VI. - 18. XII. 1939, einer ohne Ort und Datum [wohl 1941].
Zusammen (2+2+2+2 =) 8 SS. auf 4 Bll. Gr.-4to. Mit einem eh. adr. Kuvert und einer Beilage (s. u.). Alle an Dieter Keller, damals wohl im Stuttgarter Spemann-Verlag tätig. - Inhaltsreiche Briefe über die private Situation Hegenbarths (1884-1962) in den ersten Kriegsjahren, sein Ischias-Leiden, das ihn in seinem Schaen sehr einschränkte ("Aber wie geht es anderen, jüngeren Kollegen? Sie sind eingezogen und kommen überhaupt nicht zur Ausübung Ihrer berufl. Tätigkeit") und ein Illustrationsprojekt: "›Turul› macht mir sehr viel Freude und ich hoffe Ihnen das gesamte Material in zirka 20 Tagen zugehen lassen zu können". - Ende 1939 dankt er dafür, "dass ich mir je einen Abzug von den Turul-Illustrationen behalten darf". - Bietet Keller an, ihm einige Bilder zu übersenden, von denen er sich eines aussuchen und dafür als Dankeszeichen nur einen Freundschaftspreis zu zahlen brauche: "Erstaunt bin ich immer wieder, wie Sie bisher meine Arbeiten verfolgen und finde Ihr Interesse daran sehr lieb [...] Sie haben mich durch Ihre neuerliche Empfehlung beim Verlag abermals verbunden". - Die Erwähnung der Illustrationen zu Josef Bieniasz' Bärengeschichte "Turul" korrigiert die Entstehung der Arbeiten um ein Jahrzehnt. Wie viele der Illustrationsfolgen aus der Kriegszeit fand sich auch für dieses Buch erst nach Kriegsende ein Verleger, das Buch erschien 1952 im Stuttgarter Franckh Verlag, in dem Dieter Keller tätig war. - Beilagen: Ein Neujahrskarte. Klischeedruck nach Tuschzeichnung. Rückseitig mit eigenhändigem Gruß. - Gut erhalten. Vgl. Löffer D 30.
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Hegenbarth, Josef, Maler und Graphiker (1884-1962)
Eigenh. Bildpostkarte mit U.
o.J. Dresden, 26. I. 1962, 1 Seite.
Référence libraire : 44624
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Heger, Franz, Ethnologe (1853-1931).
25 eigenh. Briefe mit U. Wien, Marseille, Jakarta u. a., 1895-1904.
Zusammen 49½ SS. auf 47 Bll. Verschiedene Formate. Überwiegend an einen nicht ermittelten Freund namens Loebell. Im frühesten Brief erweist sich Heger als unermüdlicher Mehrer der ethnographischen Sammlung des naturhistorischen Hofmuseums. Er berichtet einem Dr. Johann Frank von einer Sammlung präkolumbianischer Artefakte aus Mittelamerika, die in Paris verkauft werden sollte, mit der Bitte den Mäzen Georg Edler von Haas darauf hinzuweisen: "Die altamerikanischen Sammlungen des k. k. naturhistorischen Hofmuseums haben seit Jahren keinen grösseren Zuwachs zu verzeichnen gehabt. Ihre Vermehrung blieb von Anfang an weit hinter jener der anderen Sammlungsgruppen zurück, so dass sie heute zu den schwächsten Partien der ethnographischen Sammlung zählen und sich lange nicht mehr auf der Höhe der anderen Theile befinden. Speciell aus den in Rede stehenden centralamerikanischen Gebieten hat die Sammlung des Hofmuseums so gut wie nichts aufzuweisen. [...] Ich stelle daher an Euer Hochwohlgeboren das Ersuchen, Herrn Georg Haas auf diese bedeutende Sammlung aufmerksam zu machen und ihm mitzutheilen, dass auf die Acquisition derselben ein besonderer Werth gelegt wird, [...]" (Wien, 7. X. 1895). - Von besonderem Interesse sind vier Briefe von Exkursionen Hegers nach Vietnam und Kambodscha (1902/03) und zu den Sundainseln im Malaiischen Archipel (1904). Die erste der beiden Reisen endete aus Geldmangel früher als erhofft; auf dem Schiff am Weg nach Saigon bittet Heger seinen Freund um eine Zahlungsanweisung: "Ich habe bereits die Rückreise von Hanoi nach dem Süden angetreten. In Saigon gedenke ich mich einige Wochen aufzuhalten um den Versuch zu machen, die berühmten alten Ruinen von Angkor in Siam zu erreichen, dann bin ich mit meinem Latein am Ende und muss trachten, auf dem kürz. Wege nach Hause zurückzukehren und alle die schönen Dinge, die sich unterwegs noch bieten, links liegen zu lassen, wenn du mir nicht als deus ex machina nochmals hilfreich beispringst [...]" (Linienschiff "La Gironde", 5. I. 1903). - Die Expedition zu den Sundainseln wollte Heger mit seinem 20jährigen Sohn Ferdinand unternehmen, bei dem auf der Hinfahrt allerdings Tuberkulose diagnostiziert wurde: "Ich habe entbehrungsreiche Zeiten durchgemacht und bekam anfangs sogar Malaria, die ich nun zum größten Teil überwunden habe. Die Reisen welche ich ausführen mußte, waren sehr schwierig und anstrengend. Tagelang zu Pferd in Tropensonne und Tropenregen, auf schauderhaften Gebirgswegen und bei mangelhafter Verpflegung [...]. Ich habe auf diese Reise meinen 20jährigen Sohn Ferdinand (er ist Chemiker an der technischen Hochschule) zu meiner Hilfe mitgenommen. Schon auf der Herfahrt auf dem Kriegsschiffe zeigte eine ärztliche Untersuchung, daß er tuberculos sei. Ich ließ ihn daher hier auf Java in guter Pflege und das Übel, welches sich erst in den Anfangsstadien befand, hat sich so weit gebessert, daß die Ärzte bei entsprechender Behandlung eine vollkommene Heilung in Aussicht stellen. Sie verlangen aber nach der Rückkehr nach Europa vollkommene Schonung über den Winter, womöglich in einem Sanatorium [...]" (Jakarta, 3. VII. 1904). - Als langjähriger Leiter der anthropologisch-ethnographischen Abteilung des naturhistorischen Hofmuseums legte Franz Heger mit seiner Sammlungstätigkeit den Grundstein für die 1928 erfolgte Schaffung des Museums für Völkerkunde (heute Weltmuseum). Die vorliegende Sammlung zeugt von Hegers unermüdlichem Einsatz für die Erweiterung der Sammlung und der damit verbundenen Reisetätigkeit. - Insgesamt in hervorragendem Zustand; jeweils mit Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess.
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Heger, Franz, Ethnologe und Museumsbeamter (1853-1931).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 9. V. 1882.
1 S. 8vo. In seiner Funktion als Leiter der anthropologisch-ethnographischen Abteilung des Naturhistorischen Museums mit der Bitte, eine ethnologische Zeitschrift fortan direkt auf die Rechnung des Museums zu setzen und in sein Büro zu senden: "Ich ersuche die 'Zeitschrift für Ethnologie' (Berlin, Paul Parey), welche bisher auf Rechnung des Herrn Hofrathes v. Hochstetter [d. i. der Geologe und Direktor des Naturhistorischen Museums Christian Gottlob Ferdinand Ritter von Hochstetter] stand, von Heft I 1882 auf Rechnung unseres Museum[s] zu setzen und auch in mein neues Bureau im naturhistorischen Hofmuseum (Eingang Ecke der Bellaria- u. Museumsstrasse) zuzusenden (Nicht wie bisher in das Hofmineraliencabinet.) [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der anthropologisch-ethnographischen Abteilung des K. K. Naturhistorischen Hofmuseums.
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Heger, Mauriz Hans, Schriftsteller.
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O., 1933.
2 SS. 8vo. “In Liebe aufgeh’n | Führt oft zum Draufgeh’n ...”. - Umseitig macht der Schriftsteller den wohl als Autographensammler tätigen Adressaten auf das einzige seiner über einschlägige Kataloge nachweisbare Buch aufmerksam: “Vielleicht interessiert Sie mein neuestes Buch ‘Frauen mit dem gleichen Recht’ bei Nath, Wien III, Rennweg 94, erschienen [...]”. Genannter Titel mit dem beziehungsreichen Untertitel “Nebengeräusche aus der Melodie des Alltags’ war 1930 im genannten Verlag erschienen.
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Heger, Robert, Dirigent und Komponist (1886-1978)
4 masch. Briefe mit eigenh. U.sowie 2 eigenh. Briefkarten mit U.
o.J. München, 6. XII. 1950 bis 2. IX. 1971, Verschied. Formate. Zus. ca. 5 Seiten.
Référence libraire : 36977
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Heger, Robert, Dirigent und Komponist (1886-1978)
Visitenkarte mit eigenh. Beschriftung und U. "Dr. H.".
o.J. , Ohne Ort und Jahr, 6 x 10,5 cm.
Référence libraire : 39005
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Heger, Robert, Dirigent und Komponist (1886-1978).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. München, 16. X. 1969.
1 S. Qu.-8vo. An Mela Weiß: “Ich habe eine neue Kopie des ‘Böttger-Bildes’ machen lassen. Sie sollen sie sogleich erhalten. In der Anlage erhalten Sie den bereits angekündigten Bericht über Ulm. Es tat mir leid, Sie nochmals mit den Kritiken bemühen zu müssen. Der Bibliothekar der Staatsoper hat den Wiener Express abonniert und spricht nun begeistert von der ‘einmaligen’ Kritik [...]”. - Robert Heger erfuhr seine musikalische Ausbildung bei Max von Schillings und war Kapellmeister in Ulm, Barmen, Nürnberg, München und Wien. Nachdem er die Jahre von 1933 bis 1945 als Preußischer Staatskapellmeister an der Staatsoper in Berlin verbracht und anschließend an der dortigen Städtischen Oper dirigiert hatte, wurde Heger 1950 als Erster Staatskapellmeister an die Bayerische Staatsoper verpflichtet und zum Präsidenten der Staatlichen Hochschule für Musik ernannt. Als Komponist schuf er u. a. die Oper ‘Der Bettler Namenlos’, die 1932 in Wien uraufgeführt wurde. Vgl. MGG XVI, 626f. - Die Vorderseite der Karte zeigt die S/W-Reproduktion eines Gemäldes (Brustbild im Profil mit Taktstock).
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Heger, Robert, Dirigent und Komponist (1886-1978).
Gedr. Portraitzeichnung mit eigenh. U. auf der Bildseite. O. O. u. D.
13,7:9 cm. Die von einem nicht identifizierten Zeichner mit Signatur “MH” stammende Bleistiftzeichnung zeigt den Dirigenten en face mit Blick nach links. - Robert Heger erfuhr seine musikalische Ausbildung bei Max von Schillings und war Kapellmeister in Ulm, Barmen, Nürnberg, München und Wien. Nachdem er die Jahre von 1933 bis 1945 als Preußischer Staatskapellmeister an der Staatsoper in Berlin verbracht und anschließend an der dortigen Städtischen Oper dirigiert hatte, wurde Heger 1950 als Erster Staatskapellmeister an die Bayerische Staatsoper verpflichtet und zum Präsidenten der Staatlichen Hochschule für Musik ernannt. Als Komponist schuf er u. a. die Oper ‘Der Bettler Namenlos’, die 1932 in Wien uraufgeführt wurde. Vgl. MGG XVI, 626f.
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Heger, Robert, Dirigent und Komponist (1886-1978).
Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und Datum verso sowie eh. U. recto. München, 24. II. 1963.
14:9,9 cm. Gewidmet ist die hübsche S/W-Aufnahme des in einem Garten bei Tisch sitzenden Dirigenten Mela Weiß “zur Erinnerung an die VII. Bruckner”. - Robert Heger erfuhr seine musikalische Ausbildung bei Max von Schillings (1868-1933) und war Kapellmeister in Ulm, Barmen, Nürnberg, München und Wien. Nachdem er die Jahre von 1933 bis 1945 als Preußischer Staatskapellmeister an der Staatsoper in Berlin verbracht und anschließend an der dortigen Städtischen Oper dirigiert hatte, wurde Heger 1950 als Erster Staatskapellmeister an die Bayerische Staatsoper verpflichtet und zum Präsidenten der Staatlichen Hochschule für Musik ernannt. Als Komponist schuf er u.a. die Oper ‘Der Bettler Namenlos’, die 1932 in Wien uraufgeführt wurde. Vgl. MGG XVI, 626f.
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Heger, Robert, Dirigent und Komponist (1886-1978).
Portraitphotographie mit eigenh. Widmung, Datum und U. verso. Wien, 27. IX. 1963.
12,4:17,4 cm. Gewidmet ist die “[w]ährend der Proben zum ‘Liebesverbot’ aufgenommene S/W-Photographie Frl. Mela Weiß. - Die Aufnahme selbst zeigt den über das Notenpult geneigten Komponisten, der im Begriff steht, die Partitur umzublättern. - Im Jahr zuvor war es ebenfalls in Wien zu einer Gesamtaufnahme von Wagners Jugendoper unter der Leitung des Dirigenten mit Chor und Orchester des Österreichischen Rundfunks und u. a. mit den Sängern Heinz Imdahl, Kurt Equiluz, Anton Dermota, Willy Friedrich, Ernst Salzer und Hilde Zadek gekommen. - Robert Heger erfuhr seine musikalische Ausbildung bei Max von Schillings und war Kapellmeister in Ulm, Barmen, Nürnberg, München und Wien. Nachdem er die Jahre von 1933 bis 1945 als Preußischer Staatskapellmeister an der Staatsoper in Berlin verbracht und anschließend an der dortigen Städtischen Oper dirigiert hatte, wurde Heger 1950 als Erster Staatskapellmeister an die Bayerische Staatsoper verpflichtet und zum Präsidenten der Staatlichen Hochschule für Musik ernannt. Als Komponist schuf er u.a. die Oper ‘Der Bettler Namenlos’, die 1932 in Wien uraufgeführt wurde. Vgl. MGG XVI, 626f.
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Heger, Robert, Komponist (1886-1978).
Eigenh. Musikzitat mit U. München, März 1925.
1 S. Folio. Beiliegend Umschlag. Ein Takt aus dem Friedenslied (1924), gewidmet Emilie Schaup. - Robert Heger erhielt seine musikalische Ausbildung u.a. bei Max von Schillings in München und wurde 1908 Kapellmeister am Stadttheater in Ulm. Nach Tätigkeiten in Barmen, an der Wiener Volksoper, am Stadttheater von Nürnberg und der Staatsoper in München wurde er 1926 Kapellmeister an der Wiener Staatsoper. 1933-45 wirkte H. als Preußischer Staatskapellmeister an der Staatsoper in Berlin, anschließend an der dortigen Städtischen Oper und wurde 1950 als Erster Staatskapellmeister an die Bayerische Staatsoper verpflichtet und zum Präsident der Staatlichen Hochschule für Musik ernannt (Emeritierung 1954).
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Heger, Robert, Komponist und Dirigent (1886-1978)
Portätpostkarte mit eigenh. U.
o.J. München, Ohne Jahr, 13,5 x 8,5 cm. 1 Seite..
Référence libraire : 55996
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HEITZ Fernand
(1891-1963) Avocat à la Cour d'Appel de Commar
Très belle lettre datée du 1er décembre 1945 par laquelle il refuse la fonction de Procureur Général auprès de la Haute Cour de Justice pour des raisons de non conviction. Très bon Nancy 1945
Référence libraire : 9061
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HEINEMANN (Henri).
L'heure obsidienne.
Groupe de Recherches Polypoétiques 1992 1 vol. broché gr. in-8, broché, 103 pp., gravures et dessins de Gérard Muraille. Edition originale avec un bel envoi de l'auteur à G.-E. Clancier. Très bon état.
Référence libraire : 86167
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HEINEMANN (Henri).
L'heure obsidienne.
Groupe de Recherches Polypoétiques 1992 1 vol. broché gr. in-8, broché, 103 pp., gravures et dessins de Gérard Muraille. Edition originale avec un bel envoi de l'auteur à G.-E. Clancier. Très bon état.
Référence libraire : 86167
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HEINE (Mathilde)
Lettre autographe signée
Paris, 26 juin 1863. In-8, 21 p. (quelques infimes rousseurs, pliures).
Référence libraire : 23164
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Heiberg, Hermann, Redakteur und Schriftsteller (1840-1910)
Eigenh. Albumblatt mit U. sowie eigenh. beschriftete Visitenkarte mit U.
o.J. Berlin, 11. IV. 1889, Verschied. Formate. Zus. ca. 3 Seiten. Mit eigenh. Umschlag.
Référence libraire : 39785
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Heiberg, Hermann, Schriftsteller (1840-1910).
Dokument mit eigenh. U. Schleswig, 10. VI. 1901.
1 S. Qu.-8vo. Gedrucktes Antwortschreiben an die Verlagsbuchhandlung Paul Waetzel mit der Einwilligung, "dass Aphorismen aus meinen Werken in die bei Ihnen erscheinende Anthologie, betitelt: Geistige Waffen von C. Schaible, aufgenommen werden dürfen [...]", mit eh. Notizen und Signatur. - Heiberg machte eine Lehre als Buchhändler, war Leiter eines Schulbuchverlags in Schleswig und stand seit 1870 an der Spitze der "Norddeutschen Allgemeinen Zeitung", später der "Spenerschen Zeitung" in Berlin. Er trat dann in die Direktion der Preußischen Bankanstalt in Berlin ein und bereiste zunächst in deren Auftrag, später als Selbständiger das In- und Ausland, um Finanzunternehmungen einzuleiten.
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Heiberg, Hermann, Schriftsteller (1840-1910).
Eigenh. Albumblatt mit U. Schleswig, Mai 1909.
1 S. Qu.-4to. "Wer ist gesund? Der froh begrüßt den neuen Tag! | Wem folgt das Glück? Der fleißig geht der Arbeit nach! | Wem bleibt es treu? Der andern wird gerecht; | Wer bleibt im Dasein Sieger im Gefecht? Der sich als Herr fühlt, nicht als Knecht". - Hermann Heiberg machte eine Lehre als Buchhändler, war Leiter eines Schulbuchverlags in Schleswig und stand seit 1870 an der Spitze der "Norddeutschen Allgemeinen Zeitung", später der "Spenerschen Zeitung" in Berlin. Er trat dann in die Direktion der Preußischen Bankanstalt in Berlin ein und bereiste zunächst in deren Auftrag, später als Selbständiger das In- und Ausland, um Finanzunternehmungen einzuleiten.
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Heiberg, Hermann, Schriftsteller (1840-1910).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 1. IV. 1891.
1 S. 8vo. auf Doppelblatt. An einen namentlich nicht genannten Herrn: "Mit großem Vergnügen werde ich gelegentlich Ihrer mich sehr ehrenden Aufforderung folgen [...]". - Mit Rundstempel und Inventarnummer ("6876") der Handschriftensammlung J. K. Riess. Etwas fleckig.
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Heiberg, Hermann, Schriftsteller (1840-1910).
Eigenh. Brief mit U. Schleswig, 22. VIII. 1896.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Dem Klub sage ich meinen besten Gruß und sende meinen Dank für die allzugütigen Worte. Eine Photographie aber habe ich z[ur] Z[eit] nicht [...]". - Mit kl. Ausriß am linken oberen Rand.
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Heiberg, Hermann, Schriftsteller (1840-1910).
Eigenh. Zitat mit U. Schleswig, 31. VII. 1894.
1 S. auf Doppelblatt. Qu.-8vo. "Nichts ergreift mich so sehr wie Musik […]". - Heiberg machte eine Lehre als Buchhändler, war Leiter eines Schulbuchverlags in Schleswig und stand seit 1870 an der Spitze der "Norddeutschen Allgemeinen Zeitung", später der "Spenerschen Zeitung" in Berlin. Er trat dann in die Direktion der Preußischen Bankanstalt in Berlin ein und bereiste zunächst in deren Auftrag, später als Selbständiger das In- und Ausland, um Finanzunternehmungen einzuleiten.
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Heichen, Walter, deutscher Schriftsteller (1876-1970).
5 eigenh. (Bild-)Postkarten mit U. Berlin, 1932-1957.
Zusammen 5 SS. 8vo und Qu.-8vo. Bedankt sich bei Josef Wesely für Glückwünsche.
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Heichen, Walter, Schriftsteller (1876-1970).
Eigenh. Brief mit U. Beeskow, 8. IX. 1917.
1 S. auf Doppelblatt. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ew. Hochwohlgeboren zeige ich mich gern erbötig zu der kleinen Gefälligkeit, um die Sie mich ersuchen; aber ich möchte doch gern erfahren, wieso der Namenszug eines verhältnismäßig unbekannten Schriftstellers, wie ich es bin, irgendwelchen Wert als Geburtstagsgeschenk für Ihren Sohn haben soll. Für eine aufklärende Mitteilung wäre ich Ihnen dankbar […]". - Walter Heichen, der seine Laufbahn als Buchhandelsvolontär und später als Redakteur des "Deutschen Buchhandelsblattes" begonnen hatte, war Übersetzer, Bearbeiter und Herausgeber von zahlreichen Jugendbüchern. Vgl. Kosch VII, 647ff.
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Heichen, Walter, Schriftsteller (1876-1970).
Ms. Brief mit eigenh. U. Berlin, 29. XII. 1959.
1 S. 4to. Mit ms. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche: “Besitzen Sie noch Jugendschriften von mir? Ich habe im Krieg viele verloren, und mir läge daran, namentlich das Buch ‘Der Letzte der Inkas’ wiederzuhaben. Wenn Sie es hätten und bereit wären, es gegen ein anderes umzutauschen, würden Sie mir eine große Freude machen [...]”. - Walter Heichen, der seine Laufbahn als Buchhandelsvolontär und später als Redakteur des ‘Deutschen Buchhandelsblattes’ begonnen hatte, war Übersetzer, Bearbeiter und Herausgeber von zahlreichen Jugendbüchern. Vgl. Kosch VII, 647ff.
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Heidegger, Martin, German philosopher (1889-1976).
10 autograph letters signed, 3 autograph postcards signed, 2 typed letters signed and 1 typescript signed "Martin Heidegger" and "M. Heidegger". Freiburg im Breisgau, 1929-1952.
Various formats. Altogether 28½ pp. With 7 autograph envelopes. Includes 2 autograph letters and 2 autograph postcards by Elfriede Heidegger (4½ pp. Various formats). Wide-ranging, hitherto unpublished German correspondence with the Dutch theologian Magda Stomps (1899-1979), a student of Heidegger and close family friend, reflecting the philosopher's work, political views and private life. Stomps, who was the first woman to study theology in the Netherlands, received a scholarship for the University of Freiburg in 1928, where she studied under Heidegger. In 1935 she graduated with a dissertation on the "Anthropology of Martin Luther". After her return to the Netherlands she published two articles in Dutch on Heidegger's philosophy and worked as an editor and translator. As a member of the Dutch National Socialist Movement, Stomps and her family fled to Germany in September 1944 and remained there after the war. - In the earliest postcard from 15 April 1929, Heidegger informs Stomps that the law professor Gerhart Husserl, Edmund Husserl's eldest son, had visited him and wrote an evaluation for her. The correspondence resumes in late 1935, when Heidegger expresses his concerns about a new generation of students and, more mundanely, asks for butter: "Gradually the older students are leaving, while younger successors fail to grow in. Perhaps philosophy must exit the stage for a while, which is not a bad thing if it manages to grow in silence in the meantime. Naturally coursework used to be easier and more rewarding when every little detail did not need repeated drilling and more general knowledge could be expected. The very youngest semesters now make an excellent impression but they do not stay long enough [...] I have to admit that the immediate reason for this letter is not philosophy but rather the matter of butter. Our eldest son is now visiting us for a three-week vacation. He was sick and generally much in need of invigoration. Hence I should like to ask you, if possible, to provide a kilo of butter for our hut in Todtnauberg around Christmas" (17 Dec. 1935). Many of Heidegger's most important students, including Hannah Arendt, Herbert Marcuse and Hans Jonas, were bitterly disappointed by his embrace of National Socialism and had to flee Germany after 1933. In a typed letter from 14 Nov. 1936, Heidegger promises to help Stomps with her application for a scholarship and sends her greetings from the Dutch philosopher Hendrik Josephus Pos. A letter of recommendation praising Stomps's dissertation is enclosed. Pos is also mentioned in a revealing letter from 15 December 1939, in which Heidegger recalls an earlier conversation: "When Mr. Pos was here last time, I tried to explain to him our situation and the situation of Europe; I told him even then that the Dutch with their stale 'democratic' ideas are, at most, late for everything. These people will open their eyes eventually, much as the English, who, quite regardless of the course and outcome of this war, will suddenly find themselves in a new world from which they cannot evade [...] The students' letters from the front are most gratifying and prove a different sense of historical responsibility than the feeble verbiage of the Dutch humanists who have no inkling of reality [...]". The German invasion of the Netherlands started on 10 May 1940, followed by a devastating five-year occupation. In the following two letters, Heidegger details his then-current work and curricula: "In the next trimester I will focus on the first book of Nietzsche's WzM [Will to Power] after having closely interpreted the third book in previous semesters. In the exercise courses I discuss a purely systematic question: time and space. In addition I have to think about reissues of 'What is Metaphysics?' and the Kant book which have been out of print for some time. SuZ [Time and Being] will also be reissued" (21 March 1940). On 11 Aug. 1946 Elfride Heidegger writes a letter to Stomps to inform her that her husband has been absent for several months "due to illness" and is still recovering. (Indeed, in the aftermath of the war Heidegger suffered a mental and physical breakdown.) Elfride also mentions their two sons, Prisoners of War in Russia. - Heidegger's first personal letter after the war, written on 2 Aug. 1947, details the academic progress and fate of former students and colleagues in Germany, also mentioning his sons: "Our two sons have now been in Russian captivity for 2½ years. Our house in Freiburg is used for billeting and for refugees from Upper Silesia (a fellow student of mine and his wife); [...]. Old Freiburg has vanished entirely". In the next letter, Heidegger complains about revanchism: "You are right, there is plenty of desire for revenge. The gentlemen from the International Congress for Philosophy, in which I am obviously not anxious to participate, could not even bring themselves to send me a formal invitation, let alone an earnest one" (11 Feb. 1949). - In 1951 Heidegger was allowed once more to teach at the university. That spring he mentions a "small exercise course" that is more like "an experiment, to test the waters, whether it is [...] still worth my trying something" (24 May 1951). Throughout the post-war correspondence Heidegger considers ways to support Stomps, ultimately pinning his hopes on the establishment of the Husserl Archive in Cologne: "Unfortunately, I will leave in the coming days for the rest of August, numerous visits making work impossible. The most difficult task is to separate welcome visitors from the merely curious. [...] To my joy, I heard that the Husserl Archive will actually come about" (7 Aug. 1951). In spite of the involvement of Heidegger's former student Walter Biemel, Stomps failed to find a position at the Archive. In the last two letters by Elfride Heidegger, she considers emigration to Argentina as an option for Stomps: "We went back and forth on what advice and help we could send you in reply to your letter. But we, too, have no solution. Is it not possible - even now after 7 years - that you return to Holland and support yourself through your property? We cannot think of the least thing to do for you here in South Baden. My husband lives in seclusion and has not connections at all to possible places of influence. I could only think of asking Prof. [Carlos] Astrada from Argentina, who will come here soon, if there are any job opportunities over there" (31 May 1952). Later, the Heideggers referred Stomps to Hans-Georg Gadamer: "It would be good if you wrote to Prof. Gadamer, who took care of the contacts to Argentina back then. Prof. [Eugen] Fink stongly advised against trying to establishing oneself there, arguing that the conditions are too uncertain and exceedingly difficult if one has no perfect command of Spanish perfectly" (15 July 1952). Stomps probably abandoned these plans or returned to Germany very soon, where she continued to work as a teacher and translator. - Occasional creasing and brownstaining, but overall in very good condition.
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Heidegger, Martin, Philosoph (1889-1976)
Masch. Brief mit eigenh. U. "M. Heidegger".
o.J. Freiburg im Breisgau, 12. VIII. 1963, Qu.-Gr.-8°. 1 Seite. Mit läd. Umschlag.
Référence libraire : 56338
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Heidegger, Martin.
Logos. Sonderdruck aus Festschrift für Hans Jantzen. Berlin, Gebr. Mann, 1951.
8vo (17 x 25 cm). (12) pp., numbered 7-18. With the author's autograph inscription, date and signature. Singular material evidence of Sartre's visit to Freiburg in 1952 and the personal relationship between two of the leading figures in continental philosophy from the mid-twentieth century. - Heidegger's influence on Sartre's thought was gratefully acknowledged by the French philosopher from early on in his career as an author. The very title of Sartre's essay in phenomenological ontology, "L'être et le néant" ("Being and Nothingness", 1943) referenced Heidegger's own "Sein und Zeit" ("Being and Time"), which had been published a decade earlier, in 1934. Despite the two thinkers' initial mutual admiration and the apparent overlaps in their thought, their differences became progressively clear throughout the 1940s. Heidegger reacted strongly to Sartre's "L'existentialisme est un humanisme" ("Existentialism is a Humanism", 1946) in a letter to his friend Jean Beaufret. This letter was published the following year in redacted form as "Über den Humanismus" ("On Humanism"), often referred to as the 'Humanismusbrief'. Undeterred by this and increasing criticism of his 'imprecise' engagement with Heidegger's ideas among contemporary commentators, Sartre arranged to meet with his German colleague in December 1952 (cf. Janicaud I, 133f.; Thomä 430). Having been invited to give a lecture (where he found his reception by the students somewhat "cold", (De Beauvoir 311), Sartre had a short meeting with Heidegger at which, "il me regardait avec une infinie pitié. À la fin, je parlais à son chapeau" ("he looked at me with infinte pity. In the end, I was talking to his hat", Cau 253). - Whilst the experience seems thus to have been disappointing from Sartre's point of view, Heidegger nonetheless took the trouble to send him the present offprint "zur Erinnerung an den Freiburger Besuch" ("in memory of the visit to Freiburg") on 12 February 1953. Heidegger's essay on the central concept of 'Logos' opens with reflections on Heraclitus' Fragment B50 and appeared as a chapter in the Festschrift published for the 70th birthday of the art historian Hans Jantzen. - Light browning throughout. Cf. J. Cau, Croquis de mémoire (Paris, 1985). S. de Beauvoir, La force des choses (Paris, 1963). C. Janicaud, Heidegger en France, 2 vols. (Paris, 2001). D. Thomä, Heidegger-Handbuch. Leben - Werk - Wirkung (Stuttgart, 2013).
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Heidegger, Martin.
Was ist Metaphysik? Bonn, Friedrich Cohen, 1929.
4to. 29, (3) pp. Contemporary boards (dated 1929) by Eva Aschoff, including the original wrappers. First edition of Heidegger's inaugural lecture, presentation copy in a master binding. Inscribed to the singer Walburga Hedwig Elisabeth Gaehtgens (1915-2002) on the half-title: "Frau Walburga / zur Erinnerung / (24. Juli 1929) / Martin Heidegger". The date is that of the lecture. Gaehtgens married the classicist Ernst Zinn (1910-90) in 1938. Zinn's own ownership, dated 1929, is pencilled into the upper right corner of the half-title. He also added a note on the on the inside wrapper cover: "Binding: Eva Aschoff, Freiburg im Breisgau, 1929". Thus, Zinn acquired the copy in 1929, and it was likely signed by Heidegger in or after 1938. Heidegger and Zinn knew each other since 1929 and kept in contact until the philosopher's death in 1976. - The binding, commissioned by Zinn, is a work by the artist and master bookbinder Eva Aschoff (1900-69), decorated with blue and black circles, lines, and coloured spaces. An additional note by Zinn, dated 1961, is added in blue ink at the lower edge of the half-title. - Binding slightly browned, rubbed and bumped, one corner a little bent. Interior somewhat foxed or browned.
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Heideloff, Karl Alexander von, Architekt, Bauhistoriker und Denkmalpfleger (1789-1865).
Eigenh. Brief mit U. Nürnberg, 3. VI. 1853.
2 SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Architekten und Techniker Karl Wiesenfeldt in Prag: "Seit dem 21. April d. J. hat die J. G. Calvische Buchhandlung in Prag mich in Ihrem Namen gebeten, das beste und authentische Portrait des Hans Sachs und seiner ersten Frau Kunigunde anzugeben oder zu verschaffen, aber es ist mir sehr leid, daß ich jetzt erst im Stande bin Ihnen darüber zu berichten, da mich hauptsächlich das letztere Portrait bis heute vergebens beschäftigt hat. Denn ich kann Sie versichern, daß authentische Bildnisse der Gattinnen des Nürnberger Schusters u. Dichters Hans Sachs, deren erste eine Kunigunde Kreuzer, Tochter des Peter Kreutzer zu Wendelstein, die andere eine Barbara Harscherin war, meines Wissens weder im Gemälde, noch im Kupferstich oder Holzschnitt bekannt sind [...]".
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Heidenreich, Josef, Priester (1846-1907).
2 eigenh. Briefe mit U. Wien, 1907.
Zusammen 4 SS. (Qu.-)8vo. “Nach fast 2 monatl. Abwesenheit wieder in Wien eingetroffen, erhalte ich Kunde von Ihrer Wahl zum Stadtrate. Schon lange hat mich keine Nachricht so sympathisch berührt [...]”. - Heidenreich war nach Profeß in der Kongregation der Redemptoristen als Prediger in Oberösterreich und Hernals tätig, wo er sich zu einem Förderer der christlichsozialen Bewegung entwickelte. “Nach einem Prozeß verließ er 1898 den Orden, wurde Weltpriester in NÖ und später Päpstlicher Hausprälat” (Czeike III, 110). - In altem Sammlungsumschlag.
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Heidenreich, Karl, Musiker und Komponist (1879-1922).
Eigenh. Visitenkarte mit U. Brünn, o. D.
2 SS. Visitkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit dem Ausdruck seines Bedauerns, "von den übermittelten u. anbei wieder rückfolgenden 3 Kompositionen leider nicht Gebrauch machen zu können. Wenden Sie sich vielleicht diesbezgl. an Blaha, Doblinger oder Universaledition in Wien [...]". - Karl Heidenrich studierte an den Universitäten Wien und Berlin Musikwissenschaften und Germanistik und übernahm 1900 die Musikkritik in der Kunstzeitschrift "Die Lyra" in Wien. Er war Kritiker bei der Leipziger "Musik-Woche" und Mitarbeiter sowie künstlerischer Beirat der Berliner "Musik-Volksbibliothek". "1902 wurde Heidenreich leitender Redakteur der Wiener 'Musik-Blätter', 1903 Mitarbeiter an Hesses 'Musikalischem Kalender' in Berlin, 1908 an Degeners Lexikon Wer ist's und war 1909-15 Musikkritiker des Wiener 'Montags-Journals', danach des 'Tagesboten'. Bis 1922 arbeitete er an Kürschners 'Deutschem Literaturkalender' mit. Heidenreich schrieb u. a. 'Die Verdeutlichung und Erläuterung der musiktechnischen Kunstausdrücke' (1912)" (DBE).
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HEIDER Klaus
Künstler-Leben. Szenen und Beobachtungen. Ein Film von Klaus Heider 2001. Dialogtexte in filmchronologischer Abfolge. Mit datierter, handschriftlicher Widmung u. Signatur des Künstlers.
Offinzin Rolf Dettling 2003. 18, (2) Seiten (als Blockbuch). Mit mehreren Abbildungen. Rote Originalbroschur. 21x14 cm
Référence libraire : 135003
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Heider, Gustav Frh. von, Kunstwissenschaftler (1819-1897).
4 eigenh. Briefe mit U. Wien, 1857-1860.
Zusammen 4½ SS. auf 4 Bll. Folio. In mannigfachen Angelegenheiten an die k. k. Central-Commission für Künste und historische Denkmale. - Heider war von 1866 bis 73 Präsident der Wiener Akademie der bildenden Künste und sorgte für deren Reorganisation. Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Forschung waren kunsttopographische und denkmalpflegerischen Arbeiten über christliche Kunst und Ikonographie des Mittelalters. Er gehörte zu den Gründern der k.k. Zentralkommission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale, redigierte deren Jahrbuch und war Mitorganisator des Wiener Altertumsvereins 1854 sowie der Ersten Archäologischen Ausstellung in Wien 1860. Zudem war er Herausgeber der "Mittelalterlichen Kunstdenkmale des österreichischen Kaiserstaates" (1855-60).
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Heider, Gustav Frh. von, Kunstwissenschaftler (1819-1897).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
2 SS. 8vo. An die k.k. Central-Commission für Künste und historische Denkmale: "In der Anlage beehre ich mich, das mir so eben von [Wilhelm] Lübke zugekommene und Euer Hochwohlgeboren zugeeignete Exemplar seiner Anleitung zur Kirchenbaukunst einzuhändigen. Zugleich erlaube ich mir eine Bitte desselben zu bevorworten. Lübke wünscht nehmlich [!] in seiner zu Ostern d. J. erscheinenden zweiten Auflage seiner Architekturgeschichte Oesterreich glänzend zu vertreten und bittet aus diesem Grunde um Zusendung von weiteren 13 Stück Cliche's nach Holzschnitten, welche theils im 2. Bande des Jahrbuches, theils im 2. Bande der Mittheilungen veröffentlicht wurden [...]". - Heider war von 1866 bis 73 Präsident der Wiener Akademie der bildenden Künste und sorgte für deren Reorganisation. Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Forschung waren kunsttopographische und denkmalpflegerischen Arbeiten über christliche Kunst und Ikonographie des Mittelalters. Er gehörte zu den Gründern der k.k. Zentralkommission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale, redigierte deren Jahrbuch und war Mitorganisator des Wiener Altertumsvereins 1854 sowie der Ersten Archäologischen Ausstellung in Wien 1860. Zudem war er Herausgeber der "Mittelalterlichen Kunstdenkmale des österreichischen Kaiserstaates" (1855-60). - Ohne die erwähnte Beilage.
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Heider, Hans von, German painter and ceramicist (1867-1952).
Autograph signature. [Postmark: Stuttgart, 19 Sept. 1917].
Oblong 8vo (postcard). 1 page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau. - Apart from his teaching job as a ceramicist in Stuttgart, Heider applied himself to painting, specializing in landscapes and flower still lifes, as well as war paintings which he created on the Russian Front in 1915. - Some faint ink spots; traces of a fold near upper left corner. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.
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Heidler von Heilborn, Carl Joseph, Badearzt Goethes (1792-1866)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Marienbad, 18. IX. 1853, 22 x 14 cm. 3 Seiten. Doppelblatt.
Référence libraire : 60700
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Heidt, Karl Maria, Schriftsteller (1866-1901).
"Einer Todten". Eigenh. Gedicht mit Namenszug. O. O. u. D.
1 S. Folio. Saubere Reinschrift von drei Strophen zu je sechs Zeilen: "Aus Deines Schweigens Schauerland | Streckst du die weiße Todtenhand | Herüber in mein Blütenreich; | Und unter ihrem kalten Druck | Verdorrt der Rose duft'ger Schmuck, | Und wird die rote Nelke bleich [...]". - Der aus Genf gebürtige Sohn eines Pensionsinhaberehepaares kam schon in jungen Jahre mit seinen Eltern nach Wien, besuchte das Schottengymnasium und war hernach als Hauslehrer tätig. Nach Abschluß seiner juristischen Studien trat er eine Stelle im Reichsfinanziministerium an. Sein 1885 erschienenes "Buch Kassandra" fand nachhaltigen, ermunternden Beifall, u. a. von Rosegger, Karl Henckell und Michael Georg Conrad.
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HEIFETZ, Jascha (1901-87)
Signed First Day Cover
The Lithuanian-born American violinist was a child prodigy who debuted at age five and is considered one of the great classical violinists of his day. Signed First Day Cover 6½" X 3½" cancelled in Boston Massachusetts on 3 December 1969 and with "First Day of Issue" boldly stamped. Single 6-cent "William M. Harnett American Painting" stamp at upper right. Fine. Partly across the cancellation Heifetz inscribes and signs large and bold in blue ballpoint: "With greetings -- / J Heifetz." The Harnett painting depicted is a shadow box of musical instruments a violin prominent among them -- making this a handsome and relevant cover for Heifetz. Small portion of original transmittal envelope also present. unknown
Référence libraire : 24315
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