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Hofpauer, Max, Schauspieler (1845-1920).
Eigenh. Brief mit U. ("M. Hofpauer"). Egern am Tegernsee, 6. VIII. 1890.
1¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit der Bitte um eine Auskunft: "[...] Es ist mir zum Engagement Herr Schweighofer empfohlen worden und zwar als Darsteller für Charakterrollen in Dialectvolksstücke[n] (Hutterl, Wurzelsepp u. dgl.). Nun kenne ich den Herrn Schweighofer überhaupt als Darsteller nicht - am wenigsten aber habe ich eine Gewähr dafür, ob ihm die bezeichnete Rollengattung, wozu Gemüth, Natürlichkeit und Einfachheit vor allem gehören, liegt, während Sie durch Ihre Eigenschaft als Kritiker gewiß in die Lage versetzt sind mir ein genaues Bild geben [zu] können auf welchem Gebiete Herrn Schweighofers gestaltende schauspielerische Kraft liegt [...]". - Von Marie Geistinger als Komiker und Volksschauspieler entdeckt, kam Max Hofpauer 1870 an das neugegründete Münchner Volkstheater und später nach Wien. Er "zog 1879 mit einem bayerischem Ensemble nach Berlin und war dort mit Dialektstücken so erfolgreich, daß er die Gastspieltruppe 'Münchner' gründete und mit ihr Deutschland, die Niederlande, Rußland, Österreich, die Schweiz und Amerika bereiste. 1892 kehrte er nach Berlin zurück, war Schauspieler, Spielleiter, zuletzt Theaterdirektor und ging 1904 als Leiter des Stadttheaters nach Riga. Zu seinen bedeutendsten Rollen zählte der Habakuk in 'Der Alpenkönig und der Menschenfeind' von Ferdinand Raimund" (DBE). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des "Ensemble-Gastspiels der Münchener".
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Hofpauer, Max, Schauspieler (1845-1920).
Eigenh. Brief mit U. Brünn, 26. IV. 1893.
1¼ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Adressatin. - Von Marie Geistinger als Komiker und Volksschauspieler entdeckt, kam Max Hofpauer 1870 an das neugegründete Münchner Volkstheater und später nach Wien. Er "zog 1879 mit einem bayerischem Ensemble nach Berlin und war dort mit Dialektstücken so erfolgreich, daß er die Gastspieltruppe 'Münchner' gründete und mit ihr Deutschland, die Niederlande, Rußland, Österreich, die Schweiz und Amerika bereiste. 1892 kehrte er nach Berlin zurück, war Schauspieler, Spielleiter, zuletzt Theaterdirektor und ging 1904 als Leiter des Stadttheaters nach Riga. Zu seinen bedeutendsten Rollen zählte der Habakuk in 'Der Alpenkönig und der Menschenfeind' von Ferdinand Raimund" (DBE).
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Hofrichter, Adolf, army officer and poisoner (1880-1945).
Autograph letter signed ("Adolf Hofrichter"). Möllersdorf, 11 March 1919.
4to. 2 pp. on a bifolium. Includes the front side of the envelope, addressed in his own hand ("Eigenhändig!"). In German. To Eduard Rosin in Vienna, head of the freight forwarding firm Rosin & Knauer, applying for a job: "Dear Sir! Lt.-Col. Tlamsa was so good to let me know how kindly and graciously you had taken an interest in me, and his words inspire me with the courage to address you thus. You are, of course, aware of my fate, which the papers reported so extensively, albeit falsely, and when you learn the truth about what secret military courts have perpetrated against me, you will, perhaps, feel more than pity for me. About this as well as about my skills and achievements, Lt.-Col. Tlamsa will possibly be able to give you more details. And so I would beg you to permit me, trusting in your goodness, to ask you most respectfully whether you could not find it in your noble and pitying heart to provide me with an adequate position which might finally deliver me from hunger and enable me to lead a life, to give me a future. I am destitute. For weeks I wandered the streets of Vienna, in starvation and want, in vain seeking a job. Shying from human company, I retired here, where the kindness of Lt.-Col. Tlamsa saved me from the worst. But I should wish to put my skills to use, to work, as I was wont, so as again to make a home for myself. If you, dear Sir, could help me through the kindness of your heart, how grateful would I be to you all my life! My work would give proof of my gratitude. I did not dare apply in person. Forgive the boldness of these lines and let me hope for a favourable response [...]" (transl.). - Light brownstaining; insignificant tears to folds; second leaf annotated "Hofrichter" in blue ballpoint. - In 1909, the Austrian lieutenant Hofrichter had been arrested on suspicion of having anonymously sent cyanide capsules, camouflaged as potency-enhancing drugs, to twelve higher-ranking officers, in hopes of thereby being promoted to the general staff himself. One officer died after swallowing the capsule. After a sensational court-martial, one of the "causes célèbres" of the fading monarchy, Hofrichter made a confession that he subsequently retracted. Sentenced to 20 years of prison for murder, he was incarcerated at the military correctional facility at Möllersdorf. After the end of the monarchy he was granted an amnesty but was again arrested in May 1919 and moved back into his old cell before receiving a formal pardon in September. He took the name "Adolf Richter", unsuccessfully tried to join the German Wehrmacht during the Second World War, and died in Vienna during the last days of the year 1945.
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Hofrichter, Johann, österr. Historiker (fl. um 1850).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. Elegisches Distichon: "In den Ozean schifft mit tausend Masten der Jüngling / Still, auf gerettetem Boot treibt in den Hafen der Greis. (Schiller)". - Der steirische Geschichtspädagoge Johann Carl Hofrichter veröffentlichte erstmals 1840 in Graz eine historische Tafel mit der "Chronologisch-synchronistischen Geschichte aller österreichischen Kronländer", die 1852 bei Dirnböck in Wien wiederaufgelegt wurde. Er bezeichnete sich dort als "Mitglied des inneröster. und des historischen Vereines der Oberpfalz und von Regensburg, etc. etc." - Obere linke Ecke etwas knittrig, sonst wohlerhalten.
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Hofstädter, Robert, Physiker und Nobelpreisträger (1915-1990)
Karte mit eigenh. U.
o.J. Ohne Ort, ohne Jahr, 10,5 x 15 cm. 1 Seite.
Référence libraire : 50609
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Hofstätter, Robert, Mediziner (1883-1970).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 14. IV. 1946.
1 S. Qu.-8vo. Mit ms. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche: “Hoffentlich sind Sie nicht gekränkt, wenn ich eingestehen muss, dass ich nicht recht weiss, wo in meinem Bekanntenkreis ich Sie suchen kann”. - Hofstätter wurde 1913 Assistent von Heinrich von Peham an der Wiener Allgemeinen Poliklinik; nach seiner Habilitation 1919 wurde er Professor für Gynäkologie und Geburtshilfe. Hofstätter führte Präparate der Zirbeldrüse in die gynäkologische und allgemeinmedizinische Therapie ein und untersuchte die Bedeutung des Hypophysenhinterlappens für die Geburtshilfe. Daneben befaßte er sich mit Sozialmedizin und veröffentlichte entsprechende Arbeiten (darunter ‘Die arbeitende Frau, ihre wirtschaftliche Lage, Gesundheit, Ehe und Mutterschaft’, 1929). Vgl. Czeike II, 239f. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Hoft, Norbert, Musiklehrer.
Eigenh. Brief mit U. München, Februar 1889.
2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Musikverleger: "Erlaube mir [...[ die ergebene Anfrage, ob Sie von dieser 'Symphonischen Trauerphantasie['] kaufmännischen Gebrauch machen können. Im Bejahungsfalle erbitte ich mir umgehende Rückäußerung [...]". - Von dem biographisch nicht näher erfaßten Musiklehrer und Komponisten erschienen "Heil sei Dir, Haus Wittelsbach!" nach einem Gedicht von L. Schandein bei Vieweg in Quedlinburg (um 1900).
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Hofteufel, Marie, Schauspielerin (geb. 1884).
Eigenh. Postkarte m. U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. An die Redaktion des Wiener Salonblattes: "Den Sommer verbringe ich heuer, wie schon seit einigen Jahren, in den Dolomiten, wahrscheinlich auf der Seiser-Alm […]".
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Hofteufel, Marie, Schauspielerin (geb. 1884).
Eigenh. U. (ausgeschnitten). O. O. u. D.
Ca. 85 x 145 mm. Brieffragment.
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Hoguet, Charles, Maler (1821-1870).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 16. II. 1848.
¾ S. auf Doppelblatt. 4to. "Anbei mein verehrter Herr Sachse die besagte retouche, hoffentlich wird dieselbe Ihren Erwartungen entsprechen, so wie denn auch der verabredete Preis von 1 Frid'or Ihnen nicht zu hoch erscheinen wird. Darf ich bitten dem Überbringer dieses, das Bild: Eine Ansicht von Notre Dame einzuhändigen [...]". - Seit 1848 in Berlin ansässig, entfaltete Hoguet eine außerordentliche Produktivität als Maler von Stilleben, Marine- und Landschaftsbildern. "Nach einem 1849 von ihm begonnenen Verzeichnis hat er in den letzten 2 Jahrzehnten seines Lebens nicht weniger als 422 Ölgemälde vollendet" (Thieme/Becker XVII, 310).
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Hoguet, Charles, Maler (1821-1870).
Eigenh. Brief mit U. Paris, 19. XII. 1853.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An Herrn Lepke: "Auf Ihr Schreiben vom 15. December beeile ich mich zu erwidern, und zwar zu meinem großen Bedauern nicht ganz befriedigend indem es mir unmöglich sein wird Ihnen die kleinen Bilder [...] namentlich in der compliezirten [!] Art wie Sie dieselben zu wünschen scheinen, anzufertigen [...]". - Seit 1848 in Berlin ansässig, entfaltete Hoguet eine außerordentliche Produktivität als Maler von Stilleben, Marine- und Landschaftsbildern. "Nach einem 1849 von ihm begonnenen Verzeichnis hat er in den letzten 2 Jahrzehnten seines Lebens nicht weniger als 422 Ölgemälde vollendet" (Thieme/Becker XVII, 310).
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Hohl Claude
un auxerrois aux indes occidentales au temps du roi soleil Claude André Leclerc sieur de chateaux du Bois colon et missionnaire a la guadeloupe
iré a part, plaquette in 8 broché 14 pp enrichie d'un envoi autographe a Mr Paul Richard
Référence libraire : 13159
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Hohe, Friedrich, Maler und Lithograph (1802-1870).
2 eigenh. Briefe mit U. und 1 eh. Mitteilung mit U. München, 27. IX. 1861, 9. VI. u. 3. VII. 1864.
Zusammen (2+2+1 =) 5 SS. auf 1 Doppelbl. und 2 Einzelbll. (Qu.-)8vo. An den Kunsthändler Joseph Maillinger mit der Bitte, den Preis für zwei seiner in dessen Salon befindlichen Werke herabzusetzen: "Bereits vor einigen Jahren sind Ihrer geehrten Kunstanstalt von meiner Gattin Carolina Hohe zwei Gemälde zu gelegentlichem Verkaufe übergeben worden über deren Verwerthung uns bisher keine Anzeige zugekommen ist, welche sich demnach noch in Ihrem Salon befinden werden. Um mit dem bisher festgestellten Preis deren Verwerthung nicht ferner hinderlich zu seyn, entschließen wir uns solche um jeden einigermaßen annehmbaren Preis abzulassen und vertrauen auf Ihre Güte und Einsicht einen solchen selbst festzusetzen [...]" (9. VI. 1864). - An einen Freund über ein für Jagdliebhaber interessantes Gemälde: "Es soll mich freuen, wenn das von mir auf Veranlassung des Herrn Martin dem Unterstützungsverein zur Ausstellung überlassene Hirschbild demselben einen Vortheil bringt, woran ich um so weniger zweifeln möchte, als ich bisher die Wahrnehmung gemacht habe, daß dieses Gemälde besonders das Interesse der Jagdliebhaber u. Jäger, deren es doch sehr viele giebt, in hohem Grade in Anspruch genommen hat. Das bevorstehende Oktoberfest versammelt bekanntlich eine große Zahl von Schützen-Freunden, die das Gemälde sicherlich interessiren wird [...]" (27. IX. 1861). - Die Mitteilung über den Versand zweier Werke mit Angabe von deren Preisen: "Da mir die freundliche Erlaubniß ertheilt wurde, nachträglich zwei Bilder senden zu dürfen, so folgen 1. die Gebirge bei Monaco [...] Preis f. 99. 2. Ajaccio in Corsica, von der Nordseite. Preis f. 99 [...]" (3. VII. 1864).
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Hohenfels-Berger, Stella Frfr. von, geb. Amalie Loderbang, Schauspielerin (1858-1920).
Bildpostkarte mit eh. Namenszug. [Wien], Mai 1909.
1 S. Qu.-8vo. Die Bildpostkarte mit einer Ansicht des Rekonvaleszentenheims ‘Philanthropia’ [!] und eh. Namenszug a. d. Bildseite. - In Florenz und Paris aufgewachsen, erlernte die Künstlerin die deutsche Sprache erst während eines Besuchs bei Verwandten in Deutschland und strebte, nachdem ihre Familie bleibend nach Deutschland zurückgekehrt war, 1870 eine Karriere am deutschsprachigen Theater an. An der Leipziger Theaterschule studierend, debütierte sie drei Jahre später am Berliner Nationaltheater als Luise in "Kabale und Liebe" und wurde, noch im selben Jahr, von Franz von Dingelstedt in den Verband des Wiener Burgtheaters berufen, wo sie 1882 zur Hofschauspielerin ernannt wurde und 1887 einen Vertrag auf Lebenszeit erhielt. Als ihr Gatte, Alfred Frh. von Berger, 1910 die Direktion des Hauses übernahm, zog sich die "'Märtyrerin ihres ewig frühlingshaften Mädchentums', dem sie sich auch dann nicht entreißen kann, als ihr Alter längst ein reiferes Fach erfordert hätte" (Felix Salten; zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 55), von der Bühne zurück. - In altem Sammlungsumschlag.
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Hohenfels-Berger, Stella Frfr. von, geb. Amalie Loderbang, Schauspielerin (1858-1920).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O., 6. VII. 1893.
1 S. Qu.-schmal-kl.-8vo. Beiliegend eine Visitenkarte. "Wie eine Landschaft ohne Sonnenschein | Ist nackte Wahrheit in der Kunst allein". - In Florenz und Paris aufgewachsen, erlernte die Künstlerin die deutsche Sprache erst während eines Besuchs bei Verwandten in Deutschland und strebte, nachdem ihre Familie bleibend nach Deutschland zurückgekehrt war, 1870 eine Karriere am deutschsprachigen Theater an. An der Leipziger Theaterschule studierend, debütierte sie drei Jahre später am Berliner Nationaltheater als Luise in "Kabale und Liebe" und wurde, noch im selben Jahr, von Franz von Dingelstedt in den Verband des Wiener Burgtheaters berufen, wo sie 1882 zur Hofschauspielerin ernannt wurde und 1887 einen Vertrag auf Lebenszeit erhielt. Als ihr Gatte, Alfred Frh. von Berger, 1910 die Direktion des Hauses übernahm, zog sich die "'Märtyrerin ihres ewig frühlingshaften Mädchentums', dem sie sich auch dann nicht entreißen kann, als ihr Alter längst ein reiferes Fach erfordert hätte" (Felix Salten; zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 55), von der Bühne zurück.
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Hohenfels-Berger, Stella Frfr. von, geb. Amalie Loderbang, Schauspielerin (1858-1920).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 30. IV. 1893.
1 S. Qu.-kl.-8vo. "Ich folge meinem Stern". - In Florenz und Paris aufgewachsen, erlernte die Künstlerin die deutsche Sprache erst während eines Besuchs bei Verwandten in Deutschland und strebte, nachdem ihre Familie bleibend nach Deutschland zurückgekehrt war, 1870 eine Karriere am deutschsprachigen Theater an. An der Leipziger Theaterschule studierend, debütierte sie drei Jahre später am Berliner Nationaltheater als Luise in "Kabale und Liebe" und wurde, noch im selben Jahr, von Franz von Dingelstedt in den Verband des Wiener Burgtheaters berufen, wo sie 1882 zur Hofschauspielerin ernannt wurde und 1887 einen Vertrag auf Lebenszeit erhielt. Als ihr Gatte, Alfred Frh. von Berger, 1910 die Direktion des Hauses übernahm, zog sich die "'Märtyrerin ihres ewig frühlingshaften Mädchentums', dem sie sich auch dann nicht entreißen kann, als ihr Alter längst ein reiferes Fach erfordert hätte" (Felix Salten; zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 55), von der Bühne zurück. - Beiliegend ein Zeitungsausschnitt mit einem Portrait der Schauspielerin.
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Hohenfels-Berger, Stella Frfr. von, geb. Amalie Loderbang, Schauspielerin (1858-1920).
Eigenh. Brief mit U. und eh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.
1¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. (Brief). Das Albumblatt auf einem Doppelblatt im Format 8vo und halbseitig auf beiden Innenseiten beschrieben. Mit eh. adr. Kuvert. An einen Herrn Spiegel, Redakteur beim "Extrablatt": "Ich weiß nicht wer den reizenden Kinderbrief über meine Vorlesung geschrieben hat, aber es drängt mich demjenigen meine Freude darüber auszusprechen. Darum mache ich es dem Kinde nach u. adressire: 'Lieber Herr Zeitungsschreiber' Seien Sie so liebenswürdig und übermitteln Sie ihm diese beiliegenden Zeilen [...]": "Es ist bestimmt in Gottes Rath, | daß man vom Liebsten was man hat | muß scheiden". - In Florenz und Paris aufgewachsen, erlernte die Künstlerin die deutsche Sprache erst während eines Besuchs bei Verwandten in Deutschland und strebte, nachdem ihre Familie bleibend nach Deutschland zurückgekehrt war, 1870 eine Karriere am deutschsprachigen Theater an. An der Leipziger Theaterschule studierend, debütierte sie drei Jahre später am Berliner Nationaltheater als Luise in "Kabale und Liebe" und wurde, noch im selben Jahr, von Franz von Dingelstedt in den Verband des Wiener Burgtheaters berufen, wo sie 1882 zur Hofschauspielerin ernannt wurde und 1887 einen Vertrag auf Lebenszeit erhielt. Als ihr Gatte, Alfred Frh. von Berger, 1910 die Direktion des Hauses übernahm, zog sich die "'Märtyrerin ihres ewig frühlingshaften Mädchentums', dem sie sich auch dann nicht entreißen kann, als ihr Alter längst ein reiferes Fach erfordert hätte" (Felix Salten; zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 55), von der Bühne zurück.
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Hohenfels-Berger, Stella Frfr. von, geb. Amalie Loderbang, Schauspielerin (1858-1920).
Eigenh. Briefkarte mit U. [Wien], 9. IV. 1913 oder 1915.
2 SS. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Redakteur: "Abermals habe ich Ihnen herzlichst zu danken für liebe Spalten, die Sie mir in der neuen Freien Presse widmen. Ich bin gerührt, Sie dem Andenken meines lieben Mannes und mir selbst so anhänglich zu wissen und hoffe, Ihr schönes 'Walte Gott' werde sich erfüllen [...]". - In Florenz und Paris aufgewachsen, erlernte die Künstlerin die deutsche Sprache erst während eines Besuchs bei Verwandten in Deutschland und strebte, nachdem ihre Familie bleibend nach Deutschland zurückgekehrt war, 1870 eine Karriere am deutschsprachigen Theater an. An der Leipziger Theaterschule studierend, debütierte sie drei Jahre später am Berliner Nationaltheater als Luise in "Kabale und Liebe" und wurde, noch im selben Jahr, von Franz von Dingelstedt in den Verband des Wiener Burgtheaters berufen, wo sie 1882 zur Hofschauspielerin ernannt wurde und 1887 einen Vertrag auf Lebenszeit erhielt. Als ihr Gatte, Alfred Frh. von Berger, 1910 die Direktion des Hauses übernahm, zog sich die "'Märtyrerin ihres ewig frühlingshaften Mädchentums', dem sie sich auch dann nicht entreißen kann, als ihr Alter längst ein reiferes Fach erfordert hätte" (Felix Salten; zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 55), von der Bühne zurück. - Auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand und gepr. Monogramm.
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Hohenfels-Berger, Stella Frfr. von, geb. Amalie Loderbang, Schauspielerin (1858-1920).
Eigenh. Portraitpostkarte mit U. O. O., 25. X. 1906.
1 S. 8vo. Ganzfigürliches Portrait en face. - In Florenz und Paris aufgewachsen, erlernte die Künstlerin die deutsche Sprache erst während eines Besuchs bei Verwandten in Deutschland und strebte, nachdem ihre Familie bleibend nach Deutschland zurückgekehrt war, 1870 eine Karriere am deutschsprachigen Theater an. An der Leipziger Theaterschule studierend, debütierte sie drei Jahre später am Berliner Nationaltheater als Luise in "Kabale und Liebe" und wurde, noch im selben Jahr, von Franz von Dingelstedt in den Verband des Wiener Burgtheaters berufen, wo sie 1882 zur Hofschauspielerin ernannt wurde und 1887 einen Vertrag auf Lebenszeit erhielt. Als ihr Gatte, Alfred Frh. von Berger, 1910 die Direktion des Hauses übernahm, zog sich die "'Märtyrerin ihres ewig frühlingshaften Mädchentums', dem sie sich auch dann nicht entreißen kann, als ihr Alter längst ein reiferes Fach erfordert hätte" (Felix Salten; zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 55), von der Bühne zurück.
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Hohenfels-Berger, Stella Frfr. von, geb. Amalie Loderbang, Schauspielerin (1858-1920).
Eigenh. Portraitpostkarte mit U. O. O., 27. II. 1904.
1 S. 8vo. Ganzfigürliches Portrait in Rollenkostüm. - In Florenz und Paris aufgewachsen, erlernte die Künstlerin die deutsche Sprache erst während eines Besuchs bei Verwandten in Deutschland und strebte, nachdem ihre Familie bleibend nach Deutschland zurückgekehrt war, 1870 eine Karriere am deutschsprachigen Theater an. An der Leipziger Theaterschule studierend, debütierte sie drei Jahre später am Berliner Nationaltheater als Luise in "Kabale und Liebe" und wurde, noch im selben Jahr, von Franz von Dingelstedt in den Verband des Wiener Burgtheaters berufen, wo sie 1882 zur Hofschauspielerin ernannt wurde und 1887 einen Vertrag auf Lebenszeit erhielt. Als ihr Gatte, Alfred Frh. von Berger, 1910 die Direktion des Hauses übernahm, zog sich die "'Märtyrerin ihres ewig frühlingshaften Mädchentums', dem sie sich auch dann nicht entreißen kann, als ihr Alter längst ein reiferes Fach erfordert hätte" (Felix Salten; zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 55), von der Bühne zurück.
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Hohenfels-Berger, Stella Frfr. von, geb. Amalie Loderbang, Schauspielerin (1858-1920).
Eigenh. Portraitpostkarte mit U. O. O., Juni 1899.
1 S. Qu.-8vo. "'Wie schlägt mein Herz der ganzen Welt in warmer Liebe froh entgegen!' (Wildfeuer)". - In Florenz und Paris aufgewachsen, erlernte die Künstlerin die deutsche Sprache erst während eines Besuchs bei Verwandten in Deutschland und strebte, nachdem ihre Familie bleibend nach Deutschland zurückgekehrt war, 1870 eine Karriere am deutschsprachigen Theater an. An der Leipziger Theaterschule studierend, debütierte sie drei Jahre später am Berliner Nationaltheater als Luise in "Kabale und Liebe" und wurde, noch im selben Jahr, von Franz von Dingelstedt in den Verband des Wiener Burgtheaters berufen, wo sie 1882 zur Hofschauspielerin ernannt wurde und 1887 einen Vertrag auf Lebenszeit erhielt. Als ihr Gatte, Alfred Frh. von Berger, 1910 die Direktion des Hauses übernahm, zog sich die "'Märtyrerin ihres ewig frühlingshaften Mädchentums', dem sie sich auch dann nicht entreißen kann, als ihr Alter längst ein reiferes Fach erfordert hätte" (Felix Salten; zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 55), von der Bühne zurück. - Papierbedingt etwas gebräunt.
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Hohenfels-Berger, Stella Frfr. von, geb. Amalie Loderbang, Schauspielerin (1858-1920).
Eigenh. Visitenkarte mit U. Wien, 31. XII. 1889.
2 SS. Visitkartenformat. Bestätigt den Erhalt von 470 Gulden. - In Florenz und Paris aufgewachsen, erlernte die Künstlerin die deutsche Sprache erst während eines Besuchs bei Verwandten in Deutschland und strebte, nachdem ihre Familie bleibend nach Deutschland zurückgekehrt war, 1870 eine Karriere am deutschsprachigen Theater an. An der Leipziger Theaterschule studierend, debütierte sie drei Jahre später am Berliner Nationaltheater als Luise in "Kabale und Liebe" und wurde, noch im selben Jahr, von Franz von Dingelstedt in den Verband des Wiener Burgtheaters berufen, wo sie 1882 zur Hofschauspielerin ernannt wurde und 1887 einen Vertrag auf Lebenszeit erhielt. Als ihr Gatte, Alfred Frh. von Berger, 1910 die Direktion des Hauses übernahm, zog sich die "'Märtyrerin ihres ewig frühlingshaften Mädchentums', dem sie sich auch dann nicht entreißen kann, als ihr Alter längst ein reiferes Fach erfordert hätte" (Felix Salten; zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 55), von der Bühne zurück.
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Hohenfels-Berger, Stella Frfr. von, geb. Amalie Loderbang, Schauspielerin (1858-1920).
Kabinettphotographie mit eigenh. Namenszug. O. O., 3. II. 1903.
14,8:10,2 cm auf etwas größerem Untersatzkarton. Hübsches Brustbild im Halbprofil; aus dem Atelier Székely, Wien. - In Florenz und Paris aufgewachsen, erlernte die Künstlerin die deutsche Sprache erst während eines Besuchs bei Verwandten in Deutschland und strebte, nachdem ihre Familie bleibend nach Deutschland zurückgekehrt war, 1870 eine Karriere am deutschsprachigen Theater an. An der Leipziger Theaterschule studierend, debütierte sie drei Jahre später am Berliner Nationaltheater als Luise in ‘Kabale und Liebe’ und wurde, noch im selben Jahr, von Franz von Dingelstedt in den Verband des Wiener Burgtheaters berufen, wo sie 1882 zur Hofschauspielerin ernannt wurde und 1887 einen Vertrag auf Lebenszeit erhielt. Als ihr Gatte, Alfred Frh. von Berger, 1910 die Direktion des Hauses übernahm, zog sich die "'Märtyrerin ihres ewig frühlingshaften Mädchentums', dem sie sich auch dann nicht entreißen kann, als ihr Alter längst ein reiferes Fach erfordert hätte" (Felix Salten; zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 55), von der Bühne zurück. - Beiliegend 21 weitere, jedoch unbeschriebene Portraitpostkarten sowie zwei Doubletten (deren eine von fremder Hand beschrieben und adressiert an Ella Than in Wien) sowie eine gedr. gedruckte und kolorierte Photographie aus ‘Bühne und Welt’ und eine aus nämlicher Zeitschrift stammende Würdigung der großen Künstlerin.
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Hohenfels-Berger, Stella Frfr. von, geb. Amalie Loderbang, Schauspielerin (1858-1920).
Kabinettphotographie mit eigenh. U. O. O. u. D.
165 x 110 mm. Ganzfigürliche Darstellung der Schauspielerin im Rollenkostüm aus dem Atelier Dr. Székely, Wien. Die Bildseite eigenh. signiert am unteren Rand des Trägerkartons. - Braunfleckig.
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Hohenfels-Berger, Stella Frfr. von, geb. Amalie Loderbang, Schauspielerin (1858-1920).
Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O., 5. II. 1893.
164:110 mm. Brustbild der Schauspielerin im Rollenkostüm aus dem Atelier Dr. Székely, Wien. Die Verso-Seite signiert und mit eh. Widmung an einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Was sagt Cordelia nun? Sie liebt und schweigt (Cordelia)". - Braunfleckig.
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Hohenfels-Berger, Stella Frfr. von, geb. Amalie Loderbang, Schauspielerin (1858-1920).
Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O., Jänner [18]94.
164:109 mm. Ganzfigürliche Darstellung der Schauspielerin im Rollenkostüm aus dem Atelier Dr. Székely, Wien. Verso-Seite mit eh. Widmung und U. an einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Mein Herz, ich will dich fragen, was ist denn Liebe. Sag? Zwei Seelen und ein Gedanke, zwei Herzen und ein Schlag".
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Hohenfels-Berger, Stella Frfr. von, geb. Amalie Loderbang, Schauspielerin (1858-1920).
Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. Wien, 2. April [18]88.
164:106 mm. Kniestück im ¾-Profil aus dem Atelier Dr. Székely, Wien. Verso-Seite mit eh. Widmung und U. an einen namentlich nicht genannten Adressaten:" Mit herzlichen Dank für Ihre Liebenswürdigkeit grüßt Sie und Ihre liebe Frau Gemahlin bestens Stella Hohenfels".
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Hohenfels-Berger, Stella Frfr. von, geb. Amalie Loderbang, Schauspielerin (1858-1920).
Kuvert mit eigenh. Adresse. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. An einen Alois Pichl in 1090 Wien. - In Florenz und Paris aufgewachsen, erlernte die Künstlerin die deutsche Sprache erst während eines Besuchs bei Verwandten in Deutschland und strebte, nachdem ihre Familie bleibend nach Deutschland zurückgekehrt war, 1870 eine Karriere am deutschsprachigen Theater an. An der Leipziger Theaterschule studierend, debütierte sie drei Jahre später am Berliner Nationaltheater als Luise in "Kabale und Liebe" und wurde, noch im selben Jahr, von Franz von Dingelstedt in den Verband des Wiener Burgtheaters berufen, wo sie 1882 zur Hofschauspielerin ernannt wurde und 1887 einen Vertrag auf Lebenszeit erhielt. Als ihr Gatte, Alfred Frh. von Berger, 1910 die Direktion des Hauses übernahm, zog sich die "'Märtyrerin ihres ewig frühlingshaften Mädchentums', dem sie sich auch dann nicht entreißen kann, als ihr Alter längst ein reiferes Fach erfordert hätte" (Felix Salten; zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 55), von der Bühne zurück.
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Hohenfels-Berger, Stella von (geb. Loderbank), Schauspielerin (1857-1920)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Wien-Hietzing, 23. II. 1914, Kl.-4°. 1 Seite. Trauerrand.
Référence libraire : 38137
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Hohenfels-Berger, Stella von, geb. Amalie Loderbang, Schauspielerin (1858-1920).
Eigenh. Brief m. U. [Wien], 20. IV. 1881.
2 SS. 8vo. Beiliegend Zeitungsausschnitt. An die Schauspielerin Louise Schönfeld-Neumann (1818-1905), Tochter des Schauspielerehepaars Karl Neumann und Amalie Haizinger: "Es hat mir heute unendlich leid gethan gerade Ihren lieben Besuch versäumt zu haben. Sie selbst zu sehen wäre mir ein großes Vergnügen gewesen! Leider fällt mir das Gehen u besonders das Steigen noch schwer, sonst würde ich schon eilen um Ihnen für die liebevolle Theilnahme, die Sie mir während meiner Krankheit bewiesen, meinen wärmsten Dank auszusprechen […]". - Gefaltet. - In Florenz und Paris aufgewachsen, erlernte die Künstlerin die deutsche Sprache erst während eines Besuchs bei Verwandten in Deutschland und strebte, nachdem ihre Familie bleibend nach Deutschland zurückgekehrt war, 1870 eine Karriere am deutschsprachigen Theater an. An der Leipziger Theaterschule studierend, debütierte sie drei Jahre später am Berliner Nationaltheater als Luise in "Kabale und Liebe" und wurde, noch im selben Jahr, von Franz von Dingelstedt in den Verband des Wiener Burgtheaters berufen, wo sie 1882 zur Hofschauspielerin ernannt wurde und 1887 einen Vertrag auf Lebenszeit erhielt. Als ihr Gatte, Alfred Frh. von Berger, 1910 die Direktion des Hauses übernahm, zog sich die "'Märtyrerin ihres ewig frühlingshaften Mädchentums', dem sie sich auch dann nicht entreißen kann, als ihr Alter längst ein reiferes Fach erfordert hätte" (Felix Salten; zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 55), von der Bühne zurück.
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Hohenfels-Berger, Stella von, geb. Amalie Loderbang, Schauspielerin (1858-1920).
Eigenh. Brief mit U. Franzensbad, 12. VIII. 1892.
4 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "So sehr ich Sie bedaure, weil Sie so lange in Wien bleiben müssen, so kann ich Ihnen doch den Trost geben, daß Sie nicht viel verloren haben. Das Wetter war sehr unbeständig, erst seit zwei Tagen ist es herrlich schön. Das hat mich aber nicht gehindert, die Cur mit aller Energie zu gebrauchen, zu baden, zu trinken und zu gehen. Es geht mir auch - unberufen - sehr gut […]". - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm. - In Florenz und Paris aufgewachsen, erlernte die Künstlerin die deutsche Sprache erst während eines Besuchs bei Verwandten in Deutschland und strebte, nachdem ihre Familie bleibend nach Deutschland zurückgekehrt war, 1870 eine Karriere am deutschsprachigen Theater an. An der Leipziger Theaterschule studierend, debütierte sie drei Jahre später am Berliner Nationaltheater als Luise in "Kabale und Liebe" und wurde, noch im selben Jahr, von Franz von Dingelstedt in den Verband des Wiener Burgtheaters berufen, wo sie 1882 zur Hofschauspielerin ernannt wurde und 1887 einen Vertrag auf Lebenszeit erhielt. Als ihr Gatte, Alfred Frh. von Berger, 1910 die Direktion des Hauses übernahm, zog sich die "'Märtyrerin ihres ewig frühlingshaften Mädchentums', dem sie sich auch dann nicht entreißen kann, als ihr Alter längst ein reiferes Fach erfordert hätte" (Felix Salten; zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 55), von der Bühne zurück.
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Hohenfels-Berger, Stella von, geb. Amalie Loderbang, Schauspielerin (1858-1920).
Eigenh. Brief mit U. Hietzing, Wien, 20. XII. 1900.
2 SS. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Bitte zu entschuldigen, daß ich Ihre werthen Zeilen erst heute beantworte, aber ich war diese letzte Zeit so viel außer Hause beschäftigt, daß es mir nicht früher möglich war. Das Gerücht, das wie ich weiß, sehr verbreitet ist, wir wollten unser Haus verkaufen oder vermiethen ist falsch, wir haben bis jetzt noch nie daran gedacht. Ich habe schon sehr oft Gelegenheit gehabt dieses Gerücht zu dementieren, aber es erhält sich merkwürdiger Weise doch immer aufrecht […]". - Gefaltet. - In Florenz und Paris aufgewachsen, erlernte die Künstlerin die deutsche Sprache erst während eines Besuchs bei Verwandten in Deutschland und strebte, nachdem ihre Familie bleibend nach Deutschland zurückgekehrt war, 1870 eine Karriere am deutschsprachigen Theater an. An der Leipziger Theaterschule studierend, debütierte sie drei Jahre später am Berliner Nationaltheater als Luise in "Kabale und Liebe" und wurde, noch im selben Jahr, von Franz von Dingelstedt in den Verband des Wiener Burgtheaters berufen, wo sie 1882 zur Hofschauspielerin ernannt wurde und 1887 einen Vertrag auf Lebenszeit erhielt. Als ihr Gatte, Alfred Frh. von Berger, 1910 die Direktion des Hauses übernahm, zog sich die "'Märtyrerin ihres ewig frühlingshaften Mädchentums', dem sie sich auch dann nicht entreißen kann, als ihr Alter längst ein reiferes Fach erfordert hätte" (Felix Salten; zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 55), von der Bühne zurück.
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Hohenfels-Berger, Stella von, geb. Amalie Loderbang, Schauspielerin (1858-1920).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 ½ SS. 8vo. An einen Theaterdirektor: "Dürfte ich Sie bitten, im Morgenblatt die Notiz zu bringen, daß ich Morgen Abend in ‚Krieg im Frieden' als Elsa, zum ersten Mal wieder auftrete, nachdem ich durch meinen (Ihnen gewiß bekannten) Unfall, seit der ‚Struensee' Aufführung der Bühne fern bleiben musste […]". - Gefaltet. - In Florenz und Paris aufgewachsen, erlernte die Künstlerin die deutsche Sprache erst während eines Besuchs bei Verwandten in Deutschland und strebte, nachdem ihre Familie bleibend nach Deutschland zurückgekehrt war, 1870 eine Karriere am deutschsprachigen Theater an. An der Leipziger Theaterschule studierend, debütierte sie drei Jahre später am Berliner Nationaltheater als Luise in "Kabale und Liebe" und wurde, noch im selben Jahr, von Franz von Dingelstedt in den Verband des Wiener Burgtheaters berufen, wo sie 1882 zur Hofschauspielerin ernannt wurde und 1887 einen Vertrag auf Lebenszeit erhielt. Als ihr Gatte, Alfred Frh. von Berger, 1910 die Direktion des Hauses übernahm, zog sich die "'Märtyrerin ihres ewig frühlingshaften Mädchentums', dem sie sich auch dann nicht entreißen kann, als ihr Alter längst ein reiferes Fach erfordert hätte" (Felix Salten; zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 55), von der Bühne zurück.
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Hohenfels-Berger, Stella von, geb. Amalie Loderbang, Schauspielerin (1858-1920).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 4. I. 1893.
80:110 mm. "'Édes galambom' heißt: ‚Meine süße Taube!' So nennt er mich immer. Ach! Er hat mich ja so lieb, der gute Papa. (Ilka) ‚Krieg im Frieden' […]". - Alte Montagespuren auf der Verso-Seite. - In Florenz und Paris aufgewachsen, erlernte die Künstlerin die deutsche Sprache erst während eines Besuchs bei Verwandten in Deutschland und strebte, nachdem ihre Familie bleibend nach Deutschland zurückgekehrt war, 1870 eine Karriere am deutschsprachigen Theater an. An der Leipziger Theaterschule studierend, debütierte sie drei Jahre später am Berliner Nationaltheater als Luise in "Kabale und Liebe" und wurde, noch im selben Jahr, von Franz von Dingelstedt in den Verband des Wiener Burgtheaters berufen, wo sie 1882 zur Hofschauspielerin ernannt wurde und 1887 einen Vertrag auf Lebenszeit erhielt. Als ihr Gatte, Alfred Frh. von Berger, 1910 die Direktion des Hauses übernahm, zog sich die "'Märtyrerin ihres ewig frühlingshaften Mädchentums', dem sie sich auch dann nicht entreißen kann, als ihr Alter längst ein reiferes Fach erfordert hätte" (Felix Salten; zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 55), von der Bühne zurück.
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Hohenfels-Berger, Stella von, geb. Amalie Loderbang, Schauspielerin (1858-1920).
Eigenh. Brief mit U. Wien, Hietzing, 6. VI. 1897.
2 ½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen Herrn Sectionschef: "Ihre liebenswürdigen, herzlichen Zeilen, so wie die Mittheilung von dem Bestehen eines Stella-Mädchenbundes, haben mich aufrichtig erfreut und gerührt […] Den Wunsch der lieben Mädchen erfülle ich natürlich mit dem größten Vergnügen. Vielleicht führt Sie eine freundliche Fügung nach Hietzing heraus, so daß ich Gelegenheit finde, Sie vor den Ferien noch persönlich zu begrüßen […]". - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf. - In Florenz und Paris aufgewachsen, erlernte die Künstlerin die deutsche Sprache erst während eines Besuchs bei Verwandten in Deutschland und strebte, nachdem ihre Familie bleibend nach Deutschland zurückgekehrt war, 1870 eine Karriere am deutschsprachigen Theater an. An der Leipziger Theaterschule studierend, debütierte sie drei Jahre später am Berliner Nationaltheater als Luise in "Kabale und Liebe" und wurde, noch im selben Jahr, von Franz von Dingelstedt in den Verband des Wiener Burgtheaters berufen, wo sie 1882 zur Hofschauspielerin ernannt wurde und 1887 einen Vertrag auf Lebenszeit erhielt. Als ihr Gatte, Alfred Frh. von Berger, 1910 die Direktion des Hauses übernahm, zog sich die "'Märtyrerin ihres ewig frühlingshaften Mädchentums', dem sie sich auch dann nicht entreißen kann, als ihr Alter längst ein reiferes Fach erfordert hätte" (Felix Salten; zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 55), von der Bühne zurück.
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Hohenfels-Berger, Stella von, geb. Amalie Loderbang, Schauspielerin (1858-1920).
Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O., 4. IV. 1889.
165:110mm. Kniestück der Schauspielerin aus dem Atelier Székely, Wien. Mit Widmung "L'esprit s'enrichit de ce qu'il reçoit, Le coeur s'enrichit de ce qu'il donne!" und Unterschrift auf der Verso-Seite. - In Florenz und Paris aufgewachsen, erlernte die Künstlerin die deutsche Sprache erst während eines Besuchs bei Verwandten in Deutschland und strebte, nachdem ihre Familie bleibend nach Deutschland zurückgekehrt war, 1870 eine Karriere am deutschsprachigen Theater an. An der Leipziger Theaterschule studierend, debütierte sie drei Jahre später am Berliner Nationaltheater als Luise in "Kabale und Liebe" und wurde, noch im selben Jahr, von Franz von Dingelstedt in den Verband des Wiener Burgtheaters berufen, wo sie 1882 zur Hofschauspielerin ernannt wurde und 1887 einen Vertrag auf Lebenszeit erhielt. Als ihr Gatte, Alfred Frh. von Berger, 1910 die Direktion des Hauses übernahm, zog sich die "'Märtyrerin ihres ewig frühlingshaften Mädchentums', dem sie sich auch dann nicht entreißen kann, als ihr Alter längst ein reiferes Fach erfordert hätte" (Felix Salten; zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 55), von der Bühne zurück.
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Hohenfels-Berger, Stella, Schauspielerin (1857-1920).
Eigenh. Manuskript. O. O., [1880].
10 SS. auf 10 Bll. Qu.-4to und Folio. Humorvolle, persönliche Erzählung zu ihrem Werdegang: "Wer mir an der Wiege gesungen hätte, dass ich eine deutsche Schauspielerin werde sollte! [...]". - Veröffentlicht in den Schauspieleranekdoten "Dekameron vom Burgtheater" (Verlag A. Hartleben, 1880) unter dem Titel "Stella Hohenfels erzählt". - Paginiert, Bll. teilweise durch Schnitte geteilt und mit anderen Teilen zusammenmontiert. Mit eh. Korrekturen sowie Redaktionsvermerken und Streichungen in Bleistift von alter Hand. Teilweise mit kleinen Randeinrissen.
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Hohenfels-Berger, Stella, Schauspielerin (1857-1920).
Eigenh. Visitenkarte mit U. O. O. u. D.
2 SS. Visitkartenformat. An einen Herrn Doktor mit der Bitte um Korrektur einer fehlerhaften Theateranzeige: "Ich lese schon einige Mal in den Annoncen 'Post-Scriptum' u. 'Demokrit' - Ich bitte Sie zu verhüten, daß das wieder geschieht, indem ich, wenn ich überhaupt spiele, (was mir bis heute noch nicht definitiv mitgetheilt ist) nur im Post-Scriptum auftrete. Von 'Bérengère et Anatole', wovon Baron Bourgoing [d. i. Othon Baron de Bourgoing , 1839-1908] gesprochen, ist wohl keine Rede mehr? Sie sehen, ich weiß garnichts [...]". - Hohenfels hatte 1884 "Bérengère et Anatole" von Paul Poirson (1836-95) unter eigener Regie im Wiener Palais der französischen Botschaft dargeboten (vgl. "Morgen-Post" v. 2. III. 1884). Ab 1889 mit dem späteren Burgtheaterdirektor Dr. Alfred Freiherr von Berger verheiratet, durfte Hohenfels während dessen Direktionszeit (1910-12) nicht auftreten. - Die lithogr. Visitkarte lautet noch auf "Stella Hohenfels".
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Hohenlohe, Fanny, Prinzessin, (D. n. b.).
Eigenh. Briefkarte mit U. Czernowitz, 9. IX. 1904.
2 SS. Qu.-kl.-8vo. An ein Fräulein: "Indem ich Ihnen meine Freude ausspreche über die Widmung Ihres sehr hübschenWalzers, übersende ich Ihnen beifolgendes kleines Andenken als Zeichen meines Dankes [...]". - Ohne die erwähnte Beilage; mit gepr. Vignette.
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Hohenlohe-Bartenstein, Johann Fst. zu, Rittmeister und Reichsratsabgeordneter (1863-1921).
2 eigenh. Postkarten mit U. Politschan, Dezember 1881.
Zusammen 2 SS. auf 2 Bll. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. An die Buchhandlung und Antiquariat Franz Lang in Wien mit der Bitte um Zusendung von Bonaventura Sauerampfers "Der Privatdozent" (Karte v. 14. XII.) und "Bodenstedt's 'Lieder des Mirza Schaffy'". - Johann Fst. Hohenlohe war später erblicher Reichsrat der Krone Bayerns und Mitglied der ersten württembergischen Ersten Kammer, zu deren Präsidenten er 1911 bestellt wurde. - Beiliegend 2 eh. ausgefüllte Postcoupons.
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Hohenlohe-Langenburg, Ernst Fürst zu
Maschinengeschriebener Brief mit eigenhändiger Unterschrift. 22. März 1941.
1941. DIN A 4. (Löchlein von Ablage und Einriß).
Référence libraire : 307739AB
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Hohenlohe-Langenburg, Fürst Hermann zu, Staatsmann (1832-1913)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Strassburg, "Statthalter-Palais", 19. XII. 1902, 8°. 4 Seiten. Doppelblatt mit Blind- und Goldprägung.
Référence libraire : 59845
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Hohenlohe-Oehringen, Friedrich Fürst von, Politiker und Militär (1816-1897).
Eigenh. Brief mit U. Stuttgart, 23. VI. 1849.
1 S. auf Doppelblatt. Gr.-4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit der Mitteilung, daß ich den Schimmel nur deshalb an Bäckermeister Mayer verkaufte, da derselbe nicht in einen Vierspännigen Zug paßt, und ich deshalb einen andern Schimmel von Mayer dagegen eintauschte, so lange ich das Pferd hatte war ich immer sehr zufrieden mit demselben und kann mich auch keines Fehlers erinnern [...]".
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Hohenlohe-Schillingsfürst, Chlodwig Fürst zu, Staatsmann (1819-1901).
2 eigenh. Briefe mit U. Berlin, 1899.
Zusammen 2 SS. auf Doppelblättern. 8vo. Mit eh. adressiertem Kuvert. An den Wiener Rechtsanwalt Heinrich Freiherr von Haerdtl in Fragen von Terminvereinbarungen und einer “Abschrift der Wittgenstein Radiziwillschen Schenkungsurkunde”. - In die Regierungszeit des 1894 als Nachfolger von Graf Caprivi als deutscher Reichskanzler und preußischer Ministerpräsident angelobten Fst. Hohenlohe-Schillingsfürst fallen u. a. die Verabschiedung des Bürgerlichen Gesetzbuchs (1896), der Beginn imperialistischer deutscher Weltpolitik (1897), die Annäherung an Rußland und eine Verschlechterung des Verhältnisses zu England.
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Hohenlohe-Schillingsfürst, Chlodwig Fürst zu, Staatsmann (1819-1901)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Schloß Rauden in Schlesien, 27. X. 1884, Gr.-8°. 2 Seiten. Doppelblatt mit gepr. Briefkopf.
Référence libraire : 54199
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Hohenlohe-Schillingsfürst, Chlodwig Fürst zu, Staatsmann (1819-1901).
Eigenh. Brief mit U. ("GfHohenlohe"). Berlin, 1. VI. 1895.
¾ S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. "Euer Hochgeborn würde ich zu Dank verpflichtet sein, wenn Sie mich heute Vormittag besuchen wollten [...]". - In die Regierungszeit des 1894 als Nachfolger von Graf Caprivi als deutscher Reichskanzler und preußischer Ministerpräsident angelobten Fst. Hohenlohe-Schillingsfürst fallen u. a. die Verabschiedung des Bürgerlichen Gesetzbuchs (1896), der Beginn imperialistischer deutscher Weltpolitik (1897), die Annäherung an Rußland und eine Verschlechterung des Verhältnisses zu England.
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Hohenlohe-Schillingsfürst, Chlodwig Fürst zu, Staatsmann (1819-1901).
Eigenh. Brief mit U. Paris, 1. XII. 1874.
2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Euer Hochwohlgeboren habe ich bei unserer Unterredung die Bereitwilligkeit ausgesprochen, Ihnen von Seite des préfet de police eine Art sauf-conduit für Ihre Studien zu versprechen. Ich muß das heute berichtigen. Die Sache geht nicht die Polizei, sondern den Kriegsminister an [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Deutschen Botschaft in Paris und mit einem kleinen Einriß am unteren Rand.
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Hohenlohe-Schillingsfürst, Chlodwig von, Staatsmann (1819-1901)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Paris, 12. VII. 1876, Gr.-8°. 2 Seiten. Doppelblatt mit gepr. Initialen.
Référence libraire : 50363
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Hohenlohe-Schillingsfürst, Gustav Adolf zu, dt. Kardinalbischof (1823-1896)
Eigenh. Brief m. Unterschrift.
Rom, 1. XII. 1867. 1 S., 4°.
Référence libraire : 35733
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Hohenlohe-Schillingsfürst, Konrad Prinz zu, Staatsmann (1863-1918).
Eigenh. Brief mit U. Triest, 4. VI. 1913.
3¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Diese ganzen Tage hindurch habe ich nach einer ruhigen Minute gefahndet, um Ihnen zu schreiben u. Ihnen recht herzlich zu danken für Ihre interessanten Zeilen, aus denen - wenn es überhaupt noch eines Beweises bedurft hätte - wieder Ihre so freundschaftliche Gesinnung für mich hervorgeht [...] Also den ruhigen Moment Ihnen zu schreiben habe ich nicht gefunden; nebst tausend andren Dingen hielt mich in der letzten Woche auch eine Streikbewegung sehr in Athem u. ich habe wieder einmal endlose Reden u. Ansprachen im Kreise der Arbeiter halten müssen. Vorläufig ist auch wieder alles geebnet [...]". - Der Sohn von Obersthofmeister General Konstantin zu Hohenlohe-Schillingsfürst war von 1904 bis 1915 Statthalter von Triest und der Küstenlande und "förderte die wirtschaftliche Entwicklung und Anbindung der Stadt an das österreichische Hinterland. Nach seinem Rücktritt Präsident des Obersten Rechnungshofs, war H.-S. unter Franz Ferdinand Innenminister und Finanzminister, unter Kaiser Karl Obersthofmeister und zog sich 1918 aus dem öffentlichen Leben zurück. Seine Erinnerungen erschienen 1920" (DBE).
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