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‎Klabund (d. i. Alfred Henschke), Schriftsteller (1890-1928).‎

‎Eigenhändige Sentenz, das Gedicht "Neue Jugend", mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Davos, o. D.‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). In Bleistift. "Das Wort sie sollen lassen stehn / Von unsrer neuen Jugend, / Die wird kein grauer Wind verwehn / Und keine Greisentugend. / Wir glauben Gott und unsrer Welt / Und unsren Blutes Feuern. / Uns ist die Zukunft aufgestellt / Zu heiligen Abenteuern. / Dass keiner uns zu nahe komm / Mit goldnem Gängelbande, / Wir neigen unsre Kniee fromm / Nur unsrem Vaterlande. / Doch sei verflucht der alte Zopf, / Verflucht die dürre Krücke. / Deutschland hat einen Knabenkopf / und braucht keine Perrücke! [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Der jung an Schwindsucht verstorbene Klabund errang zu Lebzeiten größte Erfolge auf den deutschen Bühnen mit dem Stück "Der Kreidekreis" (1924), nach einer Dichtung Li-Hing-Toas, das bekanntlich Brecht zum "Kaukasischen Kreidekreis" inspirierte. Koslowsky 14. Zuvor gedr. in: Klabund, Dragoner und Husaren. Die Soldatenlieder (München, Georg Müller, 1916).‎

‎Klafsky, Katharina, Sängerin (1855-1896)‎

‎Porträtphotographie (E. Bieber Königl. Bayer. & Herzogl. Sächs. Hof-Photograph) mit rückseitiger eigenh. Widmung und U.‎

‎o.J. Stuttgart, VI. 1894, Kabinettformat.‎

‎Rollenbild in Männerkostüm und großer Pose, umseitig: "Herrn H. Gaupp zur Erinnerung an Katharina Klafsky [...]. - Die Sopranistin, seit 1886 Mitglied des Hamburger Stadttheaters mit Gastspielen auf europäischen und amerikanischen Bühnen, war eine gefeierte Wagner-Interpretin.‎

Riferimento per il libraio : 46365

‎Klafsky, Katharina, Sängerin (1855-1896).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 31. V. 1881.‎

‎1 S. 8vo. Quittung: "115 Mark von Herrn Direktor Neumann erhalten zu haben bescheinige hiermit | K Klafsky […]". - Klafsky war zunächst Chorsängerin in Wien, Salzburg und Leipzig, bis sie seit 1879 in Leipzig als dramatischer Sopran engagiert wurde. 1882 wurde sie Mitglied der Neumannschen Nibelungen-Truppe, der sie 1883 nach Bremen folgte. Vor allem als Wagner-Interpretin feierte sie seit 1886 an der Hamburger Oper sowie auf mehreren Gastspielreisen, u.a. nach Nord- und Südamerika (1895/96) große Erfolge.‎

‎Klaiber, Johann Gottfried, Gymnasiallehrer (1796-1889)‎

‎Festa Natalitia Augustissimi ac Potentissimi Regis Württembergiae, Guilielmi [...] Publica Oratione a Gymnasio Illustri Stuttgartiano.‎

‎o.J. Stuttgart, Gebr. Mäntler, 27. IX. 1825, 4°. 32 Seiten. Heftstreifen.‎

‎Sehr seltene Gymnasialrede zum Geburtstag von König Wilhelm I. von Württemberg. - Klaiber war Gymnasialprofessor am Eberhard-Ludwigs-Gymnasium in Stuttgart und Schwager von Wilhelm Hauff. - Nicht in der Württ. LB, nicht im KVK.‎

Riferimento per il libraio : 57398

‎Klaiber, Julius, Literaturhistoriker (1834-1892).‎

‎Eigenh. Manuskript. O. O. u. D.‎

‎6 SS. auf 6 Doppelbll. 8vo. Voll Bewunderung für seinen Landsmann Friedrich Schiller: "Eines der wohlthuendsten Gefühle, die wir als Schwaben empfinden, ist daß wir Schiller zum Landsmann haben. Der Mann, den die Nation als ihren Lieblingsdichter verehrt, den das Ausland als einen der Herren der Menschheit bewundert, er gehört uns in besonderem Sinne zu, und alles Lob, das ihm gespendet, alle Liebe, die seiner edeln Erscheinung dargebracht wird, berührt uns fast in ähnlicher Weise wie man sich der Anerkennung eines ausgezeichneten Familiengliedes erfreut. Am Ufer unseres heimischen Flusses ist seine Wiege gestanden, in der schlichten Sitte eines schwäbischen Bürgerhauses hat er seine Knabenjahre verbracht, u. so mancher Zug aus der Kindheitsgeschichte des Großen u. Herrlichen bewegt unser schwäbisches Herz mit dem Zauber innigster Vertraulichkeit. Wenn er in Lorch an der Hand des Vaters durch das grüne Wiesenthal zu den waldigen Höfen wandelt, wo von rechts der Hohenstaufen, von links das alte Kloster mit den Gräbern des großen Schwabengeschlechtes grüßt oder wenn er mit der treuen Schwester [...] gelegentlich einmal hinter die Schule geht, um an einem goldigen Frühlingstag durch die Gärten u. Felder zu streifen [...] zum erstenmal von der dichterischen Begeisterung erfasst wird u. wir hören, daß der Anlass derselben eine 'gestandene' Milch ist - ja nicht eine 'saure' Milch [...] - o da tritt er uns menschlich so nahe, wir fühlen ihn so ganz als den Knaben unseres Stammes [...]". - Mit einigen eh. Korrekturen. Beiliegend biogr. Notizen von alter Sammlerhand mit Verweis auf die Sammlung W. Bacmeister.‎

‎KLAPHECK (Konrad).‎

‎La Machine et moi - Pourquoi je peins.‎

‎P., L'Echoppe, 1997, in-12, br., couv. rempl., 60 p. Edition originale collective. 1/970 ex. sur bouffant. Envoi a.s. de l’auteur à José Pierre “le compagne (sic!) des années héroïques et traducteur fidèle...” et une carte autographe signé de Klapheck à José et Nicole Pierre datée 9 nov 1997. Il serait heureux d’avoir leur opinion sur son exposition à la Galerie Lelong et souhaite dessiner leurs portraits “C’est mon nouveau violon d’Ingres (depuis 4 ans) et sans vous ma collection serait incomplète”. Klapheck a traduit La Machine et moi avec l’assistance de José Pierre.‎

Riferimento per il libraio : 18337

‎Klapheck, Konrad‎

‎Kunstpostkarte mit eigenhändiger Unterschrift. 21.2.87.‎

‎1987. DIN A 6. (guter Zustand).‎

‎Konrad Klapheck (* 10. Februar 1935 in Düsseldorf; + 30. Juli 2023[1] ebenda), deutscher Grafiker und Maler. Mitteilung an den Sammler Ulrich Plugstert.‎

Riferimento per il libraio : 307939AB

‎Klapp, Michael, Schriftsteller (1832-1888).‎

‎Eigenh. Manuskript (Fragment). O. O. u. D.‎

‎2 Ausschnitte ca. 110 x 10 mm. auf Trägerpapier montiert. "'Komödiant' - der Name ist in Verfall gerathen in unserem goldenen Zeitalter der Schauspielkunst, in dem Zeitalter der großen Gagen [...]". - Klapp war von 1859 bis 1866 Feuilletonredakteur der "Ostdeutschen Post" in Wien. 1867 berichtete er als Auslandskorrespondent der "Gartenlaube" über die Pariser Weltausstellung und war danach für die "Neue Freie Presse" in Spanien tätig. Nach seiner Rückkehr gründete er 1870 mit Jakob Herzog die "Wiener Montagsrevue", die er bis 1877 selbst leitete.‎

‎Klapp, Michael, Schriftsteller (1834-1888).‎

‎Eigenh. Zitat mit U. Scheveningen, 12. VIII. 1879.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Umschlag. Am Viktor von Wimpffen (1834-1897): "[…] Sag ich' hingegen manchmal was - verboten! […]". - Klapp war von 1859 bis 1866 Feuilletonredakteur der "Ostdeutschen Post" in Wien. 1867 berichtete er als Auslandskorrespondent der "Gartenlaube" über die Pariser Weltausstellung und war danach für die "Neue Freie Presse" in Spanien tätig. Nach seiner Rückkehr gründete er 1870 mit Jakob Herzog die "Wiener Montagsrevue", die er bis 1877 selbst leitete.‎

‎Klaproth, Martin Heinrich, Chemiker (1743-1817).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 8. I. 1794.‎

‎1 S. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ew. Wohlgeb. sende gefälligst den communicirten Brief des H. Lampadius anbey mit vielen Dank zurück. Dieser junge Mann handelt klüglich, wenn er sich nicht [...] in Streitschriften, die ihm keinen Vortheil bringen können, verwickeln läßt. Ich habe ihn zu der Lehrerstelle der Chemie bey der Freyberger Bergacademie vorgeschlagen [...]". - Der Hüttentechniker, Chemiker und Agronom Wilhelm August Lampadius (1772-1842) sollte dann während seiner Tätigkeit in Freiberg 1796 den Schwefelkohlenstoff entdecken. - Mit kleinen Randläsuren.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 2.500,00 Informazioni/Compera

‎KLASEN (Peter) - Michel Butor, Gilbert Lascault, Carole Naggar.‎

‎Peter Klasen : rétrospective de l'oeuvre peint de 1960 à 1987 -‎

‎Aix en Provence : Cloître Saint Louis, juillet-Août 1987. Un volume cartonné en pleine toile (24,5x28,8 cm) sous jaquette illustrée, 120 pages. Reproductions des oeuvres en couleurs et en noir, en pleine page et en vignettes. Avec un envoi autographe signé de Peter Klasen en page de titre. Textes de Michel Butor, Gilbert Lascault, Carole Naggar. Jaquette légèrement frottée aux angles avec décharge au verso, et petites trace de mouillure sur 5cm en bas des dix dernières pages sans atteinte au texte sinon bon état.‎

‎Tous nos livres sont visibles sur notre site : https://www.livrepoesie.com/‎

Riferimento per il libraio : 42741

Livre Rare Book

Le Livre à Venir
Chantelle France Francia França France
[Books from Le Livre à Venir]

€ 30,00 Informazioni/Compera

‎Klasen, Willy, Pianist.‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. O. O., 24. XII. 1912.‎

‎1 S. 8vo. An Emilie Schaup: "Hoffend, dass Sie sich recht wohl befinden, erlaube mir die besten Weihnachts u. Neujahrswünsche zu senden […]".‎

‎KLAT, Hector ; (COCTEAU, Jean)‎

‎Du Cèdre au Lys. Poèmes [ Livre dédicacé par l'auteur ]‎

‎Lettre-préface de Jean Cocteau, 1 vol. in-8 br., Presses de l'Imprimerie Catholique, Beyrouth, 1964, 219 pp. Beau recueil, dédicacé, réunissant les trois ouvrages publiés entre 1935 et 1935 : "Le Cèdre et les Lys", "Dans le vent venu" et "Les Miettes du Festin", et dans lesquels l'écrivain né à Alexandrie Hector Klat (1888-1976) exalte l'amour de la patrie et l'amitié franco-libanaise. Français‎

‎KLAT, Hector ; (COCTEAU, Jean)‎

‎Du Cèdre au Lys. Poèmes [ Livre dédicacé par l'auteur ]‎

‎Lettre-préface de Jean Cocteau, 1 vol. in-8 br., Presses de l'Imprimerie Catholique, Beyrouth, 1964, 219 pp.‎

‎Beau recueil, dédicacé, réunissant les trois ouvrages publiés entre 1935 et 1935 : "Le Cèdre et les Lys", "Dans le vent venu" et "Les Miettes du Festin", et dans lesquels l'écrivain né à Alexandrie Hector Klat (1888-1976) exalte l'amour de la patrie et l'amitié franco-libanaise.‎

Riferimento per il libraio : 61076

Livre Rare Book

SARL Librairie du Cardinal
Gradignan France Francia França France
[Books from SARL Librairie du Cardinal]

€ 295,00 Informazioni/Compera

‎Klaus, Josef, Politiker und Bundeskanzler (1910-2001).‎

‎2 ms. Briefe mit eigenh. U. ("Klaus"). Salzburg, 1952.‎

‎Zusammen (¾+1½ =) 2¼ SS. auf 2 Bll. Gr.-4to. Mit 2 ms. Gegenbriefen (Durchschlag). An Egon Seefehlner (1912-97), damals Generalsekretär der Wiener Konzerthausgesellschaft, betr. der Abberufung Gottfried von Einems als Direktoriumsmitglied der Slazburger Festspiele. - Josef Klaus war von 1949 und 1961 Landeshauptmann von Salzburg, dann Finanzminister und anschließend, von 1964 bis 1970 Bundeskanzler. - Jeweils auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Landeshauptmann von Salzburg; ein Brief im linken Rand gelocht (keine Textberührung).‎

‎Klaussmann, Anton Oskar, Schriftsteller (1851-1916)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Berlin, 12. V. 1915, 8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎Über die Verständigung zwischen Österreich-Ungarn und Deutschland. - Als technikfreundlicher Zeitgenosse begeisterte er sich für die beginnende Luftfahrt, der er einige Science-Fiction-nahe Texte widmete.‎

Riferimento per il libraio : 54752

‎KLEBANER (Daniel).‎

‎La couleur et la honte.‎

‎Montpellier Fata Morgana 1990 1 vol. broché in-8, broché, couverture à rabats, 29 pp. Edition originale à tirage limité sur vergé ivoire. Bel envoi autographe signé de l'auteur à un poète et critique. Bel exemplaire.‎

Riferimento per il libraio : 120867

Livre Rare Book

Vignes Online
Paris France Francia França France
[Books from Vignes Online]

€ 15,00 Informazioni/Compera

‎KLEBANER (Daniel).‎

‎La couleur et la honte.‎

‎Montpellier Fata Morgana 1990 1 vol. broché in-8, broché, couverture à rabats, 29 pp. Edition originale à tirage limité sur vergé ivoire. Bel envoi autographe signé de l'auteur à un poète et critique. Bel exemplaire.‎

Riferimento per il libraio : 120867

Livre Rare Book

Vignes Online
Eymoutiers France Francia França France
[Books from Vignes Online]

€ 15,00 Informazioni/Compera

‎Klebe, Giselher, Komponist (1925-2009)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Nürnberg, 19. II. 1973, Kl.-4°. 1 Seite.‎

‎"Zur Erinnerung an die Copernicus-Feier und die stattgefundene Uraufführung meiner Komposition 'Al Rovescio'", op. 67, für Flöte, Harfe und Klavier und Metallidiophone, Feierlichkeiten zum 500. Geburtstag von Nicolaus Copernicus.‎

Riferimento per il libraio : 52515

‎Klebe, Giselher, Komponist (1925-2009)‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, Qu.-8°. 1 Seite.‎

‎3-taktiges Notenzitat "Sinfonie Nr. 5 Kopfthema" für 4 Trompeten.‎

Riferimento per il libraio : 58656

‎Klebelsberg, Johann Nepomuk von, österr. General (1772-1841).‎

‎Dokument mit eigenh. U. und einem "Auszug aus dem Musterungsplan". Prag, 1. VIII. 1823.‎

‎1 S. und ein doppelseitiges Diagramm auf Doppelblatt. Folio. An Generalmajor Prinz Ferdinand von Hessen-Homburg: "In Verfolg der hierortigen Verordnung vom 26ten Juny d. J. R 5400 wird dem Herr General Major in der Anlage ein Auszug aus dem diesjährigen Musterungs- und beziehungsweise Revisions Plan zugefertiget, aus welchem der Herr General Major ersehen werden, an welchem Tage, und in welcher Stazion, dann mit welchen Feldkriegskommissariatischen Beamten die Musterung oder Revision der dem Herrn zugewiesenen Truppen und Branchen werden gemustert oder revidirt werden. Den betreffenden Regimentern, Bataillons, und Branchen werden unter Einem die Musterungs und respective Revisions Lage mit dem Auftrage bekannt gemacht, gleich nach bewirkter Musterung ein Pare der Consignation über die bei demselben befindliche halb Invalide Mannschaft dem General Militär Commando zur weiteren Verfügung zu unterlegen [...]". - In seiner militärischen Laufbahn nahm der Sohn eines Generalmajors an zahlreichen bedeutenden Schlachten der Koalitionskriege teil. Nach der Völkerschlacht bei Leipzig verfolgte die von Klebelsberg kommandierte Kavallerie die Franzosen und war unter den ersten verbündeten Truppen, die den Rhein überschritten. Nach den Freiheitskriegen übernahm er das Ulanen-Regiment Nr. 4. Im Dezember 1831 wurde J. N. von Klebelsberg zum General der Kavallerie ernannt und gleichzeitig zum kommandierenden General in Mähren und Schlesien bestellt. Am Ende seiner militärischen Laufbahn fungierte er als Gouverneur der Festung Theresienstadt. - Wohlerhalten.‎

‎Klebs, Edwin, Pathologe (1834-1913)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Karlsruhe, 1. VI. 1893, (20,5 x 12,5 cm) Doppelblatt. 2 Seiten.‎

‎Interessanter Brief kurz nach Klebs' erzwungenem Rücktritt in Zürich. K. berichtet einem Kollegen von dem Abschluss einer Arbeit zur Behandlung der Diphtherie und bittet diesen, in dessen Klinik Versuche mit seinem Mittel machen zu dürfen. - Klebs arbeitete vor allem auf dem Gebiet der Infektionskrankheiten, insbesondere der Tuberkulose. Er gehörte zu den wenigen, die vor Robert Koch bakterielle Erreger als Auslöser von Infektionskrankheiten erkannten. - Beiliegend ein Portraitdruck aus der "Galerie hervorragender Ärzte und Naturforscher".‎

Riferimento per il libraio : 60650

‎Klee, Julius, Philologe und Rektor der Dresdner Kreuzschule (1807-1867).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 27. III. 1849.‎

‎1 S. 8vo. An die Expedition der "Leipziger Zeitung" mit der Bitte um Abdruck einer (hier nicht beiliegenden) "Anzeige der Kreuzschule mit lateinischen Lettern [...] Auch für die [ebenfalls nicht] beifolgende Todesanzeige bitte ich um einmaligen Abdruck".‎

‎Klee, Paul, German artist (1879-1940).‎

‎Autograph letter signed. [Postmark: Bern, 25 Sept. 1911].‎

‎8vo. 1 page on bifolium. With autograph envelope. To Marie von Sinner, reminding her that his exhibition closes on 1 October, and hoping that the free admission might encourage her daughter, the artist and dollmaker Sasha Morgenthaler (1893-1975), to visit it again: "Ich habe heut vergessen Ihnen mitzuteilen dass m. Ausstellung bis 1. Oktober dauert und dass der Eintritt jetzt frei ist. Letzteres wird vielleicht Sasha bewegen noch einmal hinzugehen [...]". - Klee supervised Morgenthaler's artistic education and introduced her to members of the artists' association "Der Blaue Reiter", including Wassily Kandinsky. He also orchestrated her admission to the Geneva School of Fine Arts.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 6.500,00 Informazioni/Compera

‎Klee, Paul, Maler und Graphiker (1879-1940).‎

‎3 eigenh. Briefe mit U. Dessau und Düsseldorf, 1931-1933.‎

‎Zusammen (2+1+1 =) 4 SS. auf 4 Bll. Kl.-4to und 8vo. Mit einem eh. adr. Kuvert. An den Kunsthistoriker Hans Secker, den ehemaligen Direktor der Neuen Gemäldesammlung des Walraff-Richartz-Museums in Köln. 1) Nach seiner Berufung an die Düsseldorfer Kunstakademie. "Es kann mir nur angenehm sein, wenn Sie mir nicht böse sind und ich erwarte im neuen Jahr Ihren werten Besuch in meinem Düsseldorfer Atelier (jeweils etwa Mitte des Monats bin ich sicher dort). Bei solcher Gelegenheit können wir dann über Ihre Pläne sprechen […]" (Dessau, 11. XII. 1931). Während seiner Lehrtätigkeit an der Akademie lebte Klee in 14tägigem Turnus abwechselnd in Dessau und in Düsseldorf. - 2) "Ich werde am Freitag den von Ihnen vorgeschlagenen Eilzug [...] benutzen, ob alleine oder mit Zschokke [d. i. der. befreundete schweizerische Bildhauer A. Zschokke, der eine Büste von ihm angefertigt hatte], das war bis dahin nicht festzustellen. Vielleicht muss ich nachmittags od. gegen Abend doch wieder nach Düsseldorf fahren, ich muss also auf Ihr so freundliches Anerbieten, mir Fahrschein und Bettkarte zu besorgen mit vielem Dank verzichten […]" (Düsseldorf, 20. I. 1932). - 3) Kurz vor dem Wegzug aus Dessau: "Ich verbringe hier die Ferien um meine Ateliereinrichtung transport fähig [sic] zu machen. Denn wir ziehen jetzt endlich um, wo sich so manches zu einem interessanten Knoten verschnürt, ohne bis dahin irgend Entscheidendes zu bringen. Durch mein Hiersein erhalte ich Ihre so freundliche Einladung so spät, dass ich kaum mehr rechtzeitig danken kann […]" (Dessau, "Samstag, vor Ostern", d. i. der 15. IV. 1933). Nach seiner Entlassung durch die Nationalsozialisten gab Klee das Dessauer Meisterhaus auf, das er seit 1926 bewohnt hatte; Ende des Jahres übersiedelte er nach Bern. - Jeweils im linken Rand gelocht (geringf. Buchstabenberührung).‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 22.000,00 Informazioni/Compera

‎Klee, Paul, painter and graphic artist (1879-1940).‎

‎Autograph letter signed. Berne, 28 Dec. 1939.‎

‎8vo. 1 p. With autograph envelope. To the art historian Joseph Gantner, recently made Professor of Art History at Basle, and to his seminar, thanking for congratulations - probably on the occasion of his 60th birthday, which Klee had celebrated ten days previously: "Von Basel kam für mich immer nur Gutes, und ich weiss, dass ich mich auch diesmal darauf verlassen kann. Dass ich die letzte Vernissage im hiesigen Kunstmuseum versäumte tut mir besonders leid weil ich Sie gerne nach so langer Zeit dort begrüsst hätte; aber es ging bei mir schon vorfeierlich zu, und das hielt mich von der Teilnahme ab [...]". - Slight wrinkles, otherwise perfectly preserved.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 7.500,00 Informazioni/Compera

‎Klee, Paul, Swiss-German artist (1879-1940).‎

‎Autograph letter signed. Bern, 28 Dec. 1939.‎

‎Large 8vo. 1½ pp. To the art historian Joseph Gantner in Basel who had congratulated him on his 60th birthday, regretting having missed out on Gantner's vernissage, as he has not seen him for a long time: "[...] Von Basel kam für mich immer nur Gutes und ich weiss dass ich mich auch diesmal drauf verlassen kann. Dass ich die Vernissage im hiesigen Museum versäumte, tut mir besonders leid, weil ich Sie nun nicht nach so langer Zeit begrüßen konnte, aber es ging bei mir schon vorfeierlich zu und das hielt mich von der Teilnahme ab [...]". - With numerous deletions and insertions, marked by Klee as "draft".‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 5.500,00 Informazioni/Compera

‎Kleeberg, Clotilde, Pianistin (1866-1909).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Madrid, 6. XII. 1904.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich erlaube mir Ihnen mitzutheilen dass ich in Bilbao, Madrid, Porto, grosse Triumphe feierte, und mit meinen belgischen Collegen ausserdem 5mal in der hiesigen Philharmonischen Gesellschaft folgende Kammermusikwerke zu Gehör brachte, welche meistentheils zum ersten Male gespielt wurden: Trios von Lalo, Arensky, Schubert [...]. Es wäre mir sehr angenehm wenn Sie die Güte hätten einige Worte in den Signalen darüber zu schreiben. Mit bestem Dank [...] Violine: Mathieu Crickboom | Alto: L. Van Hout | Cello: Elsa Ruegger". - Verso mit Vermerk von alter Hand. Mit Spuren alter Faltung.‎

‎Kleeberg, Clotilde, Pianistin (1866-1909).‎

‎Visitenkarte mit eigenh. Notiz und U. O. O., 7. II. 1899.‎

‎2 SS. 60 x 95 mm. An Ludwig Bösendorfer (1835-1919): "Wollen Sie mich denn ganz berauschen, lieber, guter Herr Bösendorfer? Ich danke Ihnen für diese 'kräftigen' Blumen, und für Ihre rührende Aufmerksamkeit [...]". - Clotilde Kleeberg wurde am Pariser Conservatoire bei Madame Massart ausgebildet und begann bereits als Kind öffentlich zu konzertieren. Nach ihrem Studium debütierte sie in London und machte sich dort innerhalb kürzester Zeit als herausragende Pianistin einen Namen. Bis zu ihrem Rückzug aus der Öffentlichkeit 1906 konzertierte sie mit großer Regelmäßigkeit in London, Paris und Berlin (Niemann 1921, S. 67).‎

‎Kleefeld, Kurt von, Kammerpräsident und Industrieller (1881-1934).‎

‎Ms. Sentenz mit eigenh. U. Berlin, 7. X. 1927.‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Das Wichtigste für die Zukunft eines Volkes ist, seine politische, wirtschaftliche und moralische Situation zu erkennen. Eine starke und klare Führung darf nichts beschönigen. Wir müssen unsere Souveränität und Freiheit wieder gewinnen. Ohne diese sind wir in der Welt weder ein Faktor noch ein Gewicht und werden lediglich als Welthandels- und Kompensationsobjekt benutzt. Zunächst müssen wir ohne Klassen- und Rassengegensätze in Beseitigung des uralten deutschen Erbübels der heimischen Zweitracht einig werden in der gegenseitigen Achtung der Volksgenossen und in der wahren, tiefgefühlten Liebe zum Lande. Recht oder Unrecht mein Vaterland! [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Der gebürtige Kasseler Kleefeld, Schwager Gustav Stresemanns, sanierte die maroden Finanzen eines der reichsten Adeligen Deutschlands, des Fürsten Christian Kraft zu Hohenlohe-Oehringen, der über beträchtliche Kohlegruben und Zinkhütten verfügte. Infolge dieses Dienstes wurde Kleefeld als letzter Mensch im Deutschen Kaiserreich, und als einer von nur wenigen Juden, in den Adelsstand erhoben. Koslowsky 69.‎

‎Kleehaas, Theodor, German painter (1854-1929).‎

‎Autograph signature. Munich, 15. IX. 1917.‎

‎Oblong 8vo (postcard). 1 page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau. - Studying in New York and Munich, Kleehaas applied himself to genre painting and portraiture, and is considered a prominent representative of traditional Munich genre painting around 1880. The impressionist works he studied during his trips to Italy, France and Belgium only slightly influenced his style. - Postmark of the railway post; some traces of glue; tiny creases near lower corners. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.‎

‎Kleiber, Erich, Dirigent (1890-1956)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 18. V. 1927, 4°. 2 Seiten. Doppelblatt. Bütten. Mit Umschlag.‎

‎An Maximilian Harden mit Dank für dessen anerkennenden und verständnisvollen Brief sowie dem Angebot von Opern- und Konzertkarten. - Max von Schillings berief Kleiber 1923 als Nachfolger von Leo Blech an die Staatsoper in Berlin. Er blieb dort zwölf Jahre und prägte das deutsche Musikleben wie außer ihm nur noch Wilhelm Furtwängler und Richard Strauss. Er brachte Alban Bergs "Wozzeck" zur Uraufführung (1925) und gilt als bekannter Richard-Wagner-Interpret. - Schön.‎

Riferimento per il libraio : 43690

‎Kleiber, Erich, Dirigent (1890-1956)‎

‎Porträtpostkarte mit eigenh. U. am Unterrand.‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr (Berlin, ca. 1930), 14 x 9 cm. Mit Leinenstreifen unter Glas gerahmt.‎

Riferimento per il libraio : 56017

‎Kleiber, Max, Maler (D. n. b.).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. München, 30. V. 1905.‎

‎1 S. Qu.-4to. "Lebensregel || Wissen nur, reales, nützt nicht viel, | Und nach irdischem Genuß zu jagen | Quelle ist es oft von Mißbehagen. | Doch ein großes, ideales Ziel | Kühn verfolgen ohne alles Zagen, | Das ist Weisheit, hehre Gotteskraft | Die allein ein fester Glaube schafft". Mit alt montierter Bildpostkarte des Malers ("Vortrag an der Schultafel") und eh., sauber ausgeführter pittoresker Umrahmung (Torbogen, Mauer, Bäume, Meer u. a.). - Trotz unstrittig festen Glaubens fand Kleiber keinerlei Eingang in die biographische Literatur.‎

‎KLEIN (William).‎

‎1 città + i mondiali = Torino '90.‎

‎Milano Frederico Motta 1990 1 vol. relié in-4, cartonnage noir de l'éditeur, jaquette illustrée, 176 pp. Superbe album photographique réalisé à l'occasion de la Coupe du monde de Football en Italie, dans la lignée des livres de villes de William Klein (New York, Rome, Tokyo, Moscou...). Texte en italien de Guy Mandery. Excellent exemplaire avec un envoi du photographe au feutre vert signé "Bill".‎

Riferimento per il libraio : 122173

Livre Rare Book

Vignes Online
Paris France Francia França France
[Books from Vignes Online]

€ 250,00 Informazioni/Compera

‎KLEIN (William).‎

‎1 città + i mondiali = Torino '90.‎

‎Milano Frederico Motta 1990 1 vol. relié in-4, cartonnage noir de l'éditeur, jaquette illustrée, 176 pp. Superbe album photographique réalisé à l'occasion de la Coupe du monde de Football en Italie, dans la lignée des livres de villes de William Klein (New York, Rome, Tokyo, Moscou...). Texte en italien de Guy Mandery. Excellent exemplaire avec un envoi du photographe au feutre vert signé "Bill".‎

Riferimento per il libraio : 122173

Livre Rare Book

Vignes Online
Eymoutiers France Francia França France
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€ 250,00 Informazioni/Compera

‎KLEIN (William).‎

‎Close Up.‎

‎Paris Thames & Hudson 1989 1 vol. relié in-4, cartonnage noir de l'éditeur, jaquette illustrée, 175 pp. Premier tirage de ce grand album de 80 photographies en noir et blanc sur double page, toutes prises au grand angle : foules, scènes politiques, portraits d'anonymes ou de célébrités (Muhammad Ali, François Mitterrand, Jesse Jackson...). Bon exemplaire enrrichi d'un envoi autographe du photographe signé "Bill".‎

Riferimento per il libraio : 122172

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‎KLEIN (William).‎

‎Close Up.‎

‎Paris Thames & Hudson 1989 1 vol. relié in-4, cartonnage noir de l'éditeur, jaquette illustrée, 175 pp. Premier tirage de ce grand album de 80 photographies en noir et blanc sur double page, toutes prises au grand angle : foules, scènes politiques, portraits d'anonymes ou de célébrités (Muhammad Ali, François Mitterrand, Jesse Jackson...). Bon exemplaire enrrichi d'un envoi autographe du photographe signé "Bill".‎

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€ 250,00 Informazioni/Compera

‎KLEIN Johanne.‎

‎Océane. Récit.‎

‎Paris, Denoël, 25 février 1970. In-12, oblong, couverture illustrée, 110 pp. Edition originale sans grand papier, exemplaire du S.P. enrichi d'un envoi autographe de l'auteur.‎

‎KLEIN Johanne.‎

‎Océane. Récit.‎

‎Paris, Denoël, 25 février 1970. In-12, oblong, couverture illustrée, 110 pp.‎

‎Edition originale sans grand papier, exemplaire du S.P. enrichi d'un envoi autographe de l'auteur. Photos sur demande.‎

Riferimento per il libraio : 13335

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€ 40,00 Informazioni/Compera

‎KLEIN William‎

‎Rome.‎

‎Paris Editions du Seuil - Album Petite planète 3 1959 In-4 Cartonnage toilé éditeur Edition originale Dédicacé par l'auteur‎

‎EDITION ORIGINALE. Préface et textes de Pasolini, Belli, Klein,. 153 photographies de Klein, mises en page par le photographe. Sans la jaquette mais ENVOI AUTOGRAPHE signé de Klein, agrémenté d'un petit coeur " To Serge ROME SWEET ROME Klein Paris 13 Nov 08". Très bon Cartonnage toilé et jaquette illustrés éditeur 0‎

Riferimento per il libraio : 014757

‎KLEIN William.‎

‎TORINO 90.‎

‎Édition originale italienne, premier tirage. Signée au marqueur blanc sur la première page par Klein. Couverture cartonnée noire, titre estampé en blanc sur le dos, pages de garde et jaquette illustrées de photographies. Photographies de William Klein. Texte (en italien) de Giovanni Chiaramonte et Guy Mandery. Comprend les descriptions des titres, la biographie, la filmographie, la bibliographie et l'historique des expositions. 176 pages, avec des planches en noir et blanc, magnifiquement imprimées. 34 x 24 cm. Épuisé. Rare. Photos sur demande.‎

Riferimento per il libraio : 31773

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€ 700,00 Informazioni/Compera

‎Klein, Adolf, Schauspieler (1847-1931).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Hamburg, 28. XI. 1882.‎

‎1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen Philippi [wohl den Schriftsteller Felix Philippi, 1851-1921]: "Ihr Stück ist eingereicht, ich konnte es leider nicht lesen, da ich an der Gelbsucht erkrankt war und auch jetzt noch nicht ganz hergestellt bin; Gestern machte ich meinen ersten Besuch beim Director und sprach sofort von Ihrem Stück. Seit 11. October litt ich an der Gelbsucht und werde vor Mitte Dezember nicht spielen […]". - Nach seinem Debüt in Baden bei Wien 1865 führte Klein ein künstlerisches Wanderleben, bis er 1871 ein Engagement am Berliner Nationaltheater erhielt. In den folgenden Jahren spielte er in Königsberg und Leipzig, seit 1876 am Hoftheater in Berlin. Als Mitglied des Burgtheaters ging er 1880 für drei Jahre nach Wien, stand danach in Hamburg, Moskau und Dresden auf der Bühne und kehrte schließlich 1892 nach Berlin zurück, wo er im Hoftheater, im Lessingtheater und im Neuen Schauspielhaus auftrat. 1910 übernahm er die Leitung des Deutschen Theaters in Lódz.‎

‎Klein, Dominique-Louis-Antoine, General und Politker (1761-1845).‎

‎Eigenh. Vermerk und U. auf einem Ehrenzertifikat der "Armée du Rhin et Moselle". Offenburg, 30. Prairial 5 [18. VI. 1797].‎

‎1 S. Folio. Mit Siegelresten. Bestätigung der Dienstzeit im zweiten Kavallerieregiment und des ehrenhaften und tapferen Verhaltens eines Kavalleristen: "Pour Soussignés Membres Composant Le conseil d'administration de la Compagnie des Guides de L'armée Rhin, Et Moselle: Certiffions [!] que le Cen Joseph Bassat, Natif de Bourg Département de L'ain; Sortant du Deuxiéme Régiment de Cavallerie [!]: a Entré la Compagnie En qualité de Guide le premier préréal [!] an 4: ou il a servit jusqu'a ce jour; qu'il s'est toujours emporté avec honneur: Et Bravoure: et y a remply ses devoirs avec zelle [!]; Et Exactitude: ce qui lui a mérité L'estime de Ses Chefs: Et de Ses freres d'armes: [...]". Unterzeichnet von drei Unteroffizieren und von Klein mit der Anmerkung: "Vù Le Cmt de la Place". - Offenburg war im Frühjahr 1797 in der letzten Offensive der "Armée du Rhin et Moselle" des Ersten Koalitionskrieges (1792-97) erobert worden und diente General Jean Victor Marie Moreau als Hauptquartier. Durch den am 17. Oktober 1797 geschlossenen Frieden von Campo Formio wurde der Krieg beendet und der Rhein zwischen Basel und Andernach als Ostgrenze Frankreichs festgelegt. - Dominique-Louis-Antoine Klein hatte seine militärische Karriere in der Garde König Ludwigs XVI. begonnen. Noch vor der Revolution quittierte er den Dienst und schloss sich später der Kavallerie des revolutionären Frankreich an. In seiner militärischen Karriere stieg er bis zum Rang eines "Général de Division" auf und trug mit seiner Kavallerie zu den Erfolgen von Austerlitz und Jena bei. 1807 wurde er zum Senator ernannt, wobei er am Ende seiner Amtszeit im April 1814 Napoleons Abdankung forderte. Aufgrund dieser Forderung und der späteren Opposition zur Rückkehr Napoleon Bonapartes und dessen "Herrschaft der Hundert Tage" wurde Klein von Ludwig XVIII. zum Pair von Frankreich ernannt. - Gefaltet. Mit Seiteneinrissen und alter Restauration von Ausrissen am unteren Blattrand und des zerbrochenen Lacksiegels. Mit Empfangsnotiz "Ce certificat m'a été donné le 19 mai 1797" (verso) und Sammlervermerken in Blei (recto und verso). Die Datierungen des Zertifikats und der Empfangsnotiz sind inkongruent.‎

‎Klein, Franz Eugen, Dirigent und Komponist (1912-1944).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. "Volksoper" [Wien], 28. IV. 1932.‎

‎½ S. Qu.-8vo. Auf etwas größerem Trägerpapier montiert. In Bleistift. Klein war ab 1932 bis zur Schließung durch die Nationalsozialisten gemeinsam mit Fritz Spielmann (1906-97) Dirigent und Hauskomponist im Kabarett "Der liebe Augustin". Ebenso dirigierte er bis 1938 am Theater in der Josefstadt, dem Alt-Wiener Volkstheater, bei den Wiener Kammerspielen und an der Volksoper Wien. Er wirkte im Kabarett von Karl Farkas mit und war berühmt für seine musikalischen Blitzparodien. Aus der Zeit seiner Deportation nach Theresienstadt ist ein Portrait Kleins aus der Hand des Prager Karikaturisten Max Placek (1902-44) erhalten geblieben. 1944 wurde Klein ins Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau überführt und dort ermordet.‎

‎Klein, Franz, österr. Justizminister (1854-1926).‎

‎Eigenh. Visitenkarte mit U. O. O., [1919].‎

‎2 SS. Visitkartenformat. An einen kaiserlichen Rat, dessen Ansicht über den herrschenden Kohlemangel er teile, und mit der MItteilung seiner Pensionierung vom Auswärtigen Amt zeitgleich mit dem Friedensschluss von St. Germain: "Ihre letzte freundliche Zuschrift mit bestem Danke bestätigend habe ich mich gefreut, dass Ihr schon seit langem betonter Gesichtspunkt, dass die Kohlenot nur von Frankreich aus erlöst werden könne, in neuerer Zeit immer mehr hervorgetreten ist. Ob dafür auch etwas geschieht, weiss ich nicht, möchte es aber wünschen. Sie haben nun eine schwere Zeit durchzukämpfen, noch immer besser als blos erleiden! Ich darf die Gelegenheit bemühen, um mitzuteilen, dass ich nicht mehr im H. A. für Äusseres arbeite. Mit dem Frieden selber machte auch ich Schluss [...]".‎

‎Klein, Hermann Joseph, Astronom und Meteorologe (1844-1914).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Köln, 3. II. 1881.‎

‎½ S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Dr. Gronen: "Ihr zuerst übersandter Artikel wird im 3. Hefte d. 'Gaea' zum Abdruck gelangen. Der zweite Aufsatz ist jedoch von zu wenig allgemeinen Interesse für die Gaea, weshalb er anbei wieder zurückgeht [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf; ohne die erwähnte Beilage; stellenweise gering fleckig.‎

‎Klein, Johann Adam , painter (1792-1875).‎

‎Autograph letter signed. Munich, 15 March 1872.‎

‎8vo. 1 p. on bifolium. Sending a watercolor to one painter named Volz and asking him to offer it to an art lover.‎

‎Klein, Johann Adam, Maler und Kupferstecher (1792-1875).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 16. IV. 1860.‎

‎1 S. 8vo. An einen "[h]ochgeehrte[n] Freund": "Mit der Absendung Deiner Bilder wäre es schneller gegangen, doch die Feyertage arbeiteten die Schreiner nicht und so erhielt ich die Kiste erst am Freitag. [Kunstvereinsdiener Bartholomäus] Rößler, welcher bei Dir seinen Dank machen läßt, schraubte das große Bild in meinem Atelier an, wurde aber schnell in den Kunstverein gerufen und schickte daher den Schreinergehilfen des Kunstvereins, der mit dem Einpacken gut umgehen kann. Zur Vorsorge befestigte ich 1 großen Bogen Papier über die Rahm am Deckel damit falls sich von der Verzierung etwas ablösen sollte, doch das große Bild geschützt ist, und so hoffe ich daß Du die Bilder gut erhalten haben wirst, zugeklebt habe ich die Kiste selbst. Beifolgend die Berechnung meiner Auslagen à fl. 2.58 Xr. - Mit meinem kranken Finger geht es noch nicht gut, derselbe ist noch etwas geschwollen und steif, was mich bei allen Geschäften sehr hindert, da ich ihn nicht biegen kann, der Beugungsnerv ist angewachsen - ob sich das wieder herstellen läßt weiß der liebe Gott - wir wollen das beste hoffen. Nun lebe wohl! Das schreiben geht gar schlecht [...] Abgeschickt wurde die Kiste Samstag d. 14. April Sign. I.C.K. no. 2 N69, 2 Oelgemälde p.p., Gewicht 1 Centner 11 Pfund". - Am Kopf Empfängernotiz: "beantwortet 5. April 1860 / 6 xr Porto". - Vereinzelte unbedeutende Randeinrisse, sonst wohlerhalten.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
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‎Klein, Josef, Violinist (geb. 1877).‎

‎Eigenh. Zitat mit U. Wien, 10. II. 1898.‎

‎1 S. 115 x 178 mm. Auf Trägerkarton. "Lust und Liebe zu einem Ding macht alle Mühe gering [...]".‎

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