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Klug, Ignaz, katholischer Theologe und Romanautor (1877-1929).
Eigenh. Brief mit U. Passau, 2. X. 1919.
1 S. Gr.-4to. In Tintenstift. An die "Deutsche Jugend" in Darmstadt in Beantwortung von deren umseitig verfassten Schreiben mit der "Bitte um Unterstützung unseres Aufrufs": "Ew. Hochwohlgeboren erlaube ich mir ergebenst mitzutheilen, daß ich jede vaterländische Jugendbewegung mit hellster Freude begrüße - daß ich aber Ihren Aufruf zu unterzeichnen nicht in der Lage bin, solange Sie nicht auch die großen Katholischen Akademikerverbände in den Kreis Ihrer Bestrebungen einbeziehen. Gerade im Interesse eines gemeinsamen Wirkens der Konfessionen für das Vaterland, dem die deutsch-akademische Jugend auf den Schlachtfeldern des Weltkriegs Blut und Leben opferte, ohne nach 'Katholisch oder Protestantisch' zu fragen, möchte ich Ihnen den Grund angegeben haben, warum ich nicht unterzeichne [...]". - Mit kleinen Randläsuren.
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KLUGE, Constantin
Constantin Kluge [ Edition originale - Livre dédicacé par l'auteur ]
1 vol. in-4 oblong cartonnage éditeur illustré, s.n., Paris, 1987, 255 pp. Bel envoi de l'auteur (au célèbre dessinateur Jacques Faizant), par le peintre Constantin Kluge. Né à Riga en 1912, sa famille émigre dans la concession internationale de Shanghaï puis il rejoint Paris, où il étudie l'architecture à l'Ecole des Beaux-Arts à partir de 1937 mais il se tourne vite vers la peinture. Texte en anglais et en français. Bon état (cartonnage lég. frotté) pour cette remarquable autobiographie artistique peu commune. Français
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Klughardt, August, Komponist und Dirigent (1847-1902)
Porträtphotographie (Kabinettformat, L. Salomon, Dessau) mit eigenh. Widmung, Notenzeile und U. auf der Rückseite.
o.J. Dessau, 15. VI. 1894, 17 x 11 cm.
Bookseller reference : 43374
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Klugkist, Diedrich Heinrich, Theologe, Prediger (1758-1839)
Eigenh. Albumblatt mit U.
o.J. Göttingen, IV. 1781, Qu.-8°.
Bookseller reference : 60939
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KLUGMANN, N. et DUMESNIL DE GRAMONT
De Luther à Wagner. Essai de psychologie ethnique. Préface de J.-L. Breton, ancien ministre, membre de l'Institut.
1931 Paris, J. Vrin, 1931; 2 volumes in-8°, couverture crème imprimée en noir; 228pp.; 223pp. Tome I. Introduction-Luther. Durer et Holbein. Leibniz. Frédéric. II. Kant. Fichte. Hegel. Klopstock. Le Romantisme. L'Illuminisme. Beethoven. / Tome II. Goethe. Schiller. Schopenhauer. Bismarck. Mommsen. Wagner. Conclusion.
Bookseller reference : 7879
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Klun, Vincenz, Historiker und Geograph (1823-1875).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 19. XI. 1862.
1 S. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Kollegen: “Von Ihrer Freundlichkeit Gebrauch machend übersende ich Ihnen Capitel I+II meiner Arbeit über Ritter u. Humboldt zur Durchsicht und ersuche Sie, auf einem Blatt Papier größere Bemerkungen, die kleineren hingegen oder stylistische Änderungen in margine mit Blei zu bezeichnen [...]”. - Die erwähnte Arbeit - ‘Ritter und Humboldt, die Begründer der wissenschaftlichen Erdkunde’ erschien in nicht selbständiger Form. - Der verdiente Historiker und Geograph war seit diesem Jahr Dozent für Geographie an der Universität Wien. Mitte bis Ende der 60er Jahre gab er die Wochenschrift ‘Der Volkswirt’ heraus, daneben war er einer der Begründer der Schriftstellervereinigung ‘Concordia’ und des ersten österreichischen Beamtenvereins sowie 1874 Präsident des Grillparzervereins. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf.
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Kléber, Jean-Baptiste, French general during the French Revolutionary Wars (1753-1800).
Autograph memorandum signed ("Kleber"). N. p., 16 June 1793.
Oblong large 8vo. 1 p. "Le Commandant du fort St. Charles est prévenu que dès aujourd'hui la moitié du 32me Régiment d'Infanterie et deux Compagnies de Grenadiers iront se loger dans les Barraques de ce fort, qu'occupait le 1er Régiment de Grenadiers [...]". - Strongly browned and soiled, and with strong damage to edges.
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Kléber, Jean-Baptiste, General (1753-1800).
Eigenh. Brief m. U. Kairo, 6. Vendemaire 8 [28. IX. 1799].
1 S. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief) und Siegelresten. An Generaladjutant Pierre François Xavier Boyer (1772-1851) mit Lob für die bisherigen Leistungen und dem Befehl, den aufständischen Emir von Ägypten Murad Bey Muhammad (1750-1801) weiter zu verfolgen: "J'ai recu vos differentes lettres, mon cher général, J'ai été très satisfait de leur contenu. tachéz d'atraper [!] ce mourad bey afin que nous puissons jouir une fois paisiblement de la haute Egipte. [...] des que vous serèz deretour vous pourrés vous occuper del établissement que vous a ordonné le général desaix. Je ferai mettre pour cela des forces a votre disposition." Kléber schließt den Brief mit der Versicherung, dass er Strafmaßnahmen gegen "aufständische Dörfer" gutheißt. Zwar sei deren Notwendigkeit bedauerlich, doch werde das "schreckliche Beispiel" Wirkung zeigen. - Spannender Brief aus der Zeit unmittelbar nach Napoleon Bonapartes Abreise aus Ägypten und Übergabe des Oberfehls an Kléber am 23. August 1799. In der zweiten Schlacht von Abukir am 25. Juli 1799 hatte Napoleon noch einen bedeutenden Sieg gegen die von den Engländern unterstützten Osmanen errungen. Dennoch war die Lage der "Armée d'Orient" dramatisch. Die französischen Truppen waren durch die verlustreiche Syrienexpedition stark geschwächt, aufgrund der britischen Vorherrschaft im Mittelmeer von Nachschub abgeschnitten, finanziell unterversorgt und durch die von vielen als Desertation erachteten Abreise Napoleons demoralisiert. In Oberägypten führten die Mamluken unter Murad Bey einen Guerillakampf gegen die Truppen des im Brief erwähnten Generals Louis Charles Antoine Desaix (1768-1800), der bis zu Beys Kapitulation im Oktober 1799 andauerte. Im Zuge dieser Kampagne entdeckten Desaix Truppen die Tempelanlagen von Dendera, Theben, Edfu und Philae. Anfang 1800 konnten die Franzosen unter Kléber bedeutende Siege gegen die Osmanen erringen und ihre Lage in Ägypten noch einmal stabilisieren. Jean-Baptiste Kléber wurde am 14. Juni 1800 in Kairo von einem Attentäter ermordet; im August 1801 unterzeichnete sein Nachfolger General Abdullah Jacques-François Manou die von den Briten diktierte "Kapitulation von Alexandria" und beendete den Ägyptenfeldzug. - Braunfleckig.
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Kléber, Jean-Baptiste, napoleonischer General (1759-1800).
Eigenh. Brief mit U. Hadamar , 21. Prairial IV [9. VI. 1796].
1 S. auf Doppelblatt. Fol. Mit eh. Adresse (Faltbrief) und Lacksiegel. An die Regenten der Grafschaft Sayn-Hachenburg, in scharfer Reaktion auf verhinderte Requisitionen für die von General Kléber kommandierte Division der Armée de Sambre-et-Meuse. Kléber betont, dass er Undiszipliniertheit und Schikanen seitens der Soldaten zu unterbinden gewillt ist, die Requisitionen aber seinen Intentionen entsprächen und die Verpflegung der Armee von den eroberten Gebieten eingefordert werden müsse. Genauso wie Soldaten diszipliniert würden, seien auch unwillige Einwohner mit größter Härte zu bestrafen. Kléber droht im Falle neuerlicher Verzögerungen ein schreckliches Exempel an den Verantwortlichen statuieren zu lassen, so sehr ihm dies auch widerstrebe. Sollte es so weit kommen, hätten sich die Empfänger die Katastrophe selbst zuzuschreiben: "j'aurai recours, je vous en préviens, aux moyens les plus rigoureux qui soient en mon pouvoir; ils me répugnent, mais j'aurai été contraint par la mauvaise Volonté de ceux que j'aurois préferé traiter avec plus de douceur, et Vous aurez a Vous reprocher les Désastres qu'entraineront les mesures Vous m'aurez forcé de prendre [...]". - Spannender Brief aus der ersten Phase der französischen Offensive von 1796 im Rahmen des Ersten Koalitionskrieges (1792-97). Kléber hatte am 31. Mai Befehl erhalten, den Rhein mit zwei Divisionen zu überqueren, und konnte in den folgenden Tagen kleinere Städte wie Hachenburg und Hadamar erobern. Trotz dieser Erfolge war die Versorgungslage der Armee besorgniserregend. Der offensichtliche Widerstand der Bevölkerung und die unverholene Drohung Klébers sind den harten Requisitionsmaßnahmen und Strafmaßnahmen geschuldet, die General Jean-Baptiste Jourdan seinen Generälen auftrug. Sein Befehl lautete, überall starke Kriegssteuern zu erheben und auf Kosten des Landes zu leben, dabei jedoch streng auf die Disziplin der Soldaten zu achten und jene Einwohner zu schützen, die ihre Kriegssteuern richtig zahlten. Städte und Dörfer, die sich widersetzten und die Waffen ergriffen, sollten verbrannt werden. Wenige Wochen nach der Rheinüberquerung musste sich Kléber vor den vorrückenden österreichischen Einheiten nach Düsseldorf zurückziehen. Im September brach die Offensive der Sambre- und Maas-Armee endgültig zusammen, und sämtliche Divisionen wurden ins linksrheinische Gebiet zurückgezogen. - Mit Sammlervermerk in Blei (recto) und kleineren Randläsuren.
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Klöden, Karl Friedrich von, Naturwissenschaftler und Schriftsteller (1786-1856).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 18. IV. 1853.
1 S. 8vo. Bittet den Adressaten, ihm einen Besuch abstatten zu wollen. - 1814 begann Klöden ein Studium der Naturwissenschaften und der Theologie an der Univ. Berlin. Er wurde 1817 zum Direktor des neugegründeten Lehrerseminars in Potsdam berufen und übernahm 1827 die Leitung der ebenfalls neuen Gewerbeschule in Berlin. Neben seiner pädagogischen Tätigkeit veröffentlichte er naturwissenschaftliche Beiträge, in erster Linie zur Mineralogie.
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Klöpfer, Viktor, Sänger (1869-1904).
Eigenh. Brief mit U. München, 3. V. 1902.
2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Soeben musste ich die unliebsame Entdeckung machen, daß Ihre geschätzten Zeilen vom 28. X. p. a. unbeantwortet geblieben sind, weil der Brief in eine falsche Mappe geraten war. Ich komme nun heute Ihrem werten Wunsche durch Rücksendung meiner unterschriebenen Fotografie nach und bitte wegen der argen Verzögerung höflichst um Entschuldigung […]".
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Klüber, Johann Ludwig, Jurist und Publizist (1762-1837).
Eigenh. Schriftstück. O. O. u. J.
7 Zeilen. Quer-8vo. Gibt jene Bände der "Europäischen Annalen" an, die sich in seinem Besitz befinden, ebenso jene, die ihm fehlen sowie die als Doubletten vorhandenen: "Ich besitze die Europäischen Annalen von ihrem Anfang, Januar 1797, bis zu Ende des Js 1828 oder bis zum XXVII. Band; indessen fehlen mir [...] Dagegen sind doppelt vohranden [...]". - Klüber wurde 1807 der erste Professor der Rechte an der Universität Heidelberg und übernahm außerdem die Aufsicht der Mannheimer Sternwarte. Während des Wiener Kongresses hielt er sich in Wien auf und veröffentliche im Anschluss die "Akten des Wiener Kongresses" in acht Bänden. Im Jahr 1817 trat er eine Stelle als preußischer Geheimer Legationsrat unter Staatskanzler Karl August von Hardenberg an.
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Klügel, Georg Simon, Mathematiker und Physiker (1739-1812).
Eigenh. Brief mit U. Halle, 23. IX. 1805.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Sie erlaubten mir [...], daß ich Sie mit der Vertheilung eines Büchercatalogs beschweren dürfte. Sie werden nun [...] einige Exemplare erhalten. [So]llten Sie mehr bedürfen, so bitte ich [...] mir [dies] mit zwei Worten anzuzeigen. Der verstorbene Besitzer war mein Schwiegersohn. Ich wünsche also der Sammlung viele Liebhaber, und bitte dazu gütigst beyzutragen [...]". - Nachdem Klügel 1763 mit einer Arbeit über die Parallellinien promoviert hatte, verfasste er von 1765 bis 1767 die gelehrten Artikel des "Hannover Intelligenzblattes" und erlangte 1767 eine Professur für Mathematik an der Universität Helmstedt, an der er zehn Jahre tätig war. Später wurde er nach Halle berufen, wo er 1788 auch das Direktorat der Sternwarte übernahm und dort bis an sein Lebensende verblieb. - Geringer Textverlust durch ein verklebtes Siegel und kleine Fehlstellen an den Rändern.
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Klünner, Lothar, Schriftsteller und Übersetzer (1922-2012).
Eigenh. Gedichtmanuskript "Das Schöne vertretbar, heute?" und eh. Brief mit U. Berlin, 10. XI. 1970.
(1+½ =) 1½ SS. auf 2 Bll. Mit eh. adr. Kuvert. "Rückständige Frage! Wir sind längst zum Schönen verpflichtet. Wir setzen Aufruhr gegen Unterdrückung, Gewalt gegen Gewalt, notwendigerweise. Und wir rechtfertigen und überbieten zugleich die Gewalt durch die leidenschaftliche Steigerung unserer Sensibilität. Sonst sehe ich keine Chance für den mißhandelten Planeten [...]". Das Begleitschreiben an den Mediziner und Autographensammler Joachim Ruf in Esslingen zu der übersendeten Autographenspende: "Selten schreibe ich mit der Hand etwas Leserliches. Aber hier fand ich etwas von dem Abfall, den Sie suchen [...]". - Das Gedicht wurde später veröffentlicht in "Windbrüche. Gedichte" (Berlin, Friedrich Nolte, 1976, 59).
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KM. French K. M.
Made in India
Madras: Christian Literature Society 1929. Cloth. Very Good/No Jacket. A compact book of verse bumps to spine ends overall shelfwear.Inscribed by the author Kate French in 1931 along with a brief verse handwritten by French. <br/> <br/> Christian Literature Society hardcover
Bookseller reference : 000590
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Kmentt, Waldemar, Sänger (geb. 1929).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 6. II. 1960.
¾ S. Gr.-4to. An den namentlich nicht genannten Richard Dolberg (1888-1972) vom "Österreich-Institut": "[...] So gerne ich bei Ihrer Veranstaltung im Auditorium maximum der Universität am 30. März 60 mitgewirkt hätte, kann ich Ihnen doch leider keine Zusage geben, da ich um diese Zeit nicht in Wien bin [...]". - Der aus Wien gebürtige Tenor war mehr als drei Jahrzehnte lang Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und sang zudem auch an anderen großen Opernhäusern. Sein Repertoire umfaßt mehr als 80 Opern- und Operettenrollen; von 1978 bis 1995 leitete Kmentt das Opernstudio am Konservatorium der Stadt Wien. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Knaack, Wilhelm, Schauspieler (1829-1894).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 31. I. 1879.
½ S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen Herrn Schramm: "Saß heute früh in der Wanne, konnte nicht vorlaufen; habe keine Zeit mehr Buch zu packen und zu expedieren, muß fort. Adieu! […]". - Ehe Knaack 1857 von Nestroy ans Wiener Carltheater geholt wurde, führten ihn Engagements u. a. nach Stralsund, Greifswald, Lübeck, Danzig, an das Berliner Friedrich-Wilhelmstädter-Theater sowie nach Prag. "Zusammen mit Karl Blasel und Joseph Matras bildete Knaack ein vom Wiener Publikum bejubeltes Komikertrio, welches sowohl in Volksstücken wie auch Operetten erfolgreich auftrat" (DBE). Seit 1860 jährlich in Budapest gastierend, führte ihn eine Tournee 1882 auch in die USA. Vgl. ÖBL III, 428f. - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm. Etwas fleckig.
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Knaack, Wilhelm, Schauspieler (1829-1894).
Eigenh. Widmung mit U. Graz, April 1883.
1 Zeile auf Qu.-8vo. "Leb' wohl du liebe Steyermark". - Ehe Knaack 1857 von Nestroy ans Wiener Carltheater geholt wurde, führten ihn Engagements u. a. nach Stralsund, Greifswald, Lübeck, Danzig, an das Berliner Friedrich-Wilhelmstädter-Theater sowie nach Prag. "Zusammen mit Karl Blasel und Joseph Matras bildete Knaack ein vom Wiener Publikum bejubeltes Komikertrio, welches sowohl in Volksstücken wie auch Operetten erfolgreich auftrat" (DBE). Seit 1860 jährlich in Budapest gastierend, führte ihn eine Tournee 1882 auch in die USA. Vgl. ÖBL III, 428f.
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Knaack, Wilhelm, Schauspieler (1829-1894).
Gedr. Visitkarte mit mehreren eigenh. Zeilen. O. O. u. D.
1 S. 5,5:9 cm. “Ich bin von 5 Uhr bis ¾ 6 Uhr zu Hause [...]”. - Ehe Knaack 1857 von Nestroy ans Wiener Carltheater geholt wurde, führten ihn Engagements u. a. nach Stralsund, Greifswald, Lübeck, Danzig, an das Berliner Friedrich-Wilhelmstädter-Theater sowie nach Prag. “Zusammen mit Karl Blasel und Joseph Matras bildete Knaack ein vom Wiener Publikum bejubeltes Komikertrio, welches sowohl in Volksstücken wie auch Operetten erfolgreich auftrat” (DBE). Seit 1860 jährlich in Budapest gastierend, führte ihn eine Tournee 1882 auch in die USA. Vgl. ÖBL III, 428f. - In altem Sammlungsumschlag.
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Knaack, Wilhelm, Schauspieler (1829-1894).
Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O., April 1891.
175:110 mm. Brustbild des Schauspielers aus dem Atelier L. Zwickl, Wien, mit dessen gedr. Signet am unteren Rand des Trägerkartons. Mit Widmung auf der Verso-Seite: "Gerne sende ich Ihnen meine Unterschrift. Wären Sie mir persönlich bekannt, so wären einige Zeilen in anderer Form erschienen, so aber kenne ich in dieser Beziehung Ihren Geschmack nicht und da ist es sehr schwierig […]". - Ehe Knaack 1857 von Nestroy ans Wiener Carltheater geholt wurde, führten ihn Engagements u. a. nach Stralsund, Greifswald, Lübeck, Danzig, an das Berliner Friedrich-Wilhelmstädter-Theater sowie nach Prag. "Zusammen mit Karl Blasel und Joseph Matras bildete Knaack ein vom Wiener Publikum bejubeltes Komikertrio, welches sowohl in Volksstücken wie auch Operetten erfolgreich auftrat" (DBE). Seit 1860 jährlich in Budapest gastierend, führte ihn eine Tournee 1882 auch in die USA. Vgl. ÖBL III, 428f. - Die Photographie ausgebleicht und fleckig.
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Knab, Armin, Komponist und Musikschriftsteller (1881-1951)
Eigenh. Schreiben (Nachschrift) mit U.
o.J. [Berlin?], [ca. 1923?], Qu.-gr.-8°. 2 Seiten.
Bookseller reference : 60072
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Knackfuss, Hermann, Kunstschriftsteller, Illustrator und Maler (1848-1918).
Eigenh. Postkarte mit U. Kassel, 28. VIII. 1900.
1 S. Qu.-8vo. An den Publizisten und Herausgeber der Illustrierten "Das Bayerland", Heinrich Leher: "Heute schickte ich den kleinen Aufsatz zu meinem Ritterschlagbilde als Einschreibebrief an Ihre Adresse ab. Verzeihen Sie gütigst, daß es sich so verzögert hat; ich war in den letzten Wochen so in Anspruch genommen, daß ich gar keine Zeit erübrigen konnte. Ich habe mir erlaubt, dem Text ein Skizzenbuchblatt beizulegen, dessen Reproduktion - es wird sich sehr leicht zinkographiren lassen - Sie vielleicht dem Artikel beifügen [...]".
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Knackfuß, Hermann, German painter and illustrator (1848-1915).
Autograph signature. Kassel, 13. VIII. 1908.
Oblong 8vo (postcard). ½ page. Inscribed to Cora Scharlau, a relative of the German dermatologist Alwin Scharlau. - Specialized in historical painting, Knackfuß created oil paintings as well as ceiling frescoes for several public buildings, including the Strasbourg railway station, was a much-frequented portraitist of Prussian nobility, and accompanied German Emperor Wilhelm II to Palestine in 1898. - Several small ink spots; small creases near lower left corner and below the signature. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.
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KNAEBEL Ernest 1872 1947
Typed Note Signed
This noted government attorney prosecuted public land frauds in the West and served as assistant Colorado attorney general before becoming the U.S. Supreme Court's long-time reporter of decisions 1916-44. TNS 1p 8" X 10½" Washington DC 1937 May 6. Addressed to Arnold F. Gates. Near fine. On letterhead of the Supreme Court of the United States Knaebel graciously transmits his autograph. unknown
Bookseller reference : 31145
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KNAPP (Peter).
Ex-Photo.
Paris Paris Art Center 1990 1 vol. broché in-4, broché, couverture illustrée à rabats, 159 pp., nombreuses reproductions photographiques couleurs. Catalogue de l'exposition présentée du 23 octobre au 8 décembre 1990 à Paris Art Center par Peter Knapp, le photographe du "Je ne veux pas" qui refuse le cadrage figé de l'image en expérimentant les collages, les surimpressions et les interventions plastiques. Bel envoi autographe signé du photographe à Paul Dahinden, du laboratoire du même nom. En bonne condition.
Bookseller reference : 121770
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KNAPP (Peter).
Ex-Photo.
Paris Paris Art Center 1990 1 vol. broché in-4, broché, couverture illustrée à rabats, 159 pp., nombreuses reproductions photographiques couleurs. Catalogue de l'exposition présentée du 23 octobre au 8 décembre 1990 à Paris Art Center par Peter Knapp, le photographe du "Je ne veux pas" qui refuse le cadrage figé de l'image en expérimentant les collages, les surimpressions et les interventions plastiques. Bel envoi autographe signé du photographe à Paul Dahinden, du laboratoire du même nom. En bonne condition.
Bookseller reference : 121770
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Knappertsbusch, Hans, Dirigent (1888-1965)
Masch. Postkarte mit mit eigenh. Notenzitat und U. (Kugelschreiber).
o.J. München, 14. III. 1959, 1 Seite. Mit Adresse.
Bookseller reference : 59379
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Knappertsbusch, Hans, Dirigent (1888-1965).
5 ms. Briefe mit eigenh. U., 2 ms. Postkarten mit eh. U. und 1 gedr. Dankeskarte mit eh. Grußzeile. München, 1939 bis 1947.
Zusammen 9¼ SS. auf 12 Bll. Meist (qu.-)8vo. An den Organisten Franz Schütz: "Maestro di Pedalo! Das nennt man 'sich kreuzende Post'. Blöd - nicht wahr? Kommen Sie nicht mal nach S'burg? Warum hat man Sie dieses Jahr nicht aufgefordert? Ich finde das widerlich - da werden wohl die dortigen Ona'nisten gestänkert haben, weil sie nicht so viel können wie der Schütz! Wenn Sie an mich noch einmal den Verdacht äussern, dass der Einspruch des Herrn J. über allgemeine Interessen der Gesellschaft der Musikfreunde gestellt wurde, dann hau ich Ihnen einen harten Gegenstand an den Kopp!" (23. VII. 1939). - "[...] Am 5. V. verließ ich nach der Electra Wien, fuhr nach München, von hier 2 Tage später nach Berlin, und am 11. begann die Nordlandreise [...] Leider werde ich nun Ihre 'Missa' am 17. XII. nicht machen können, da ich erst ein oder zwei Tage vor meinem Philharmonischen am 20. aus Berlin, Mannheim und dem Rheinland zurückkomme [...]". (4. 7. 1941). - "Müssen Sie nun auch noch den Versuch unternehmen, mich zu verärgern? Wie können Sie nur so mir nichts dir nichts behaupten, ich hätte meine Einstellung zu Ihnen einer Korrektur unterzogen? Wissen Sie denn nicht, was ich alles in Wien für Sie gemacht habe? Welche Laufereien - welche Unterhaltungen? Nein: Sie scheinen's nicht zu wissen. Daß Sie mich in den letzten Wiener Tagen nicht mehr erreichen konnten, lag wahrscheinlich nur an den überhetzten Abreisevorbereitungen für die Schweiz (Pass- und Nationalbank- und Schlafwagenplätzegelaufe, und was deren Dinge noch mehrere sind), die sich in den 2-3 Tagen abspielten. Ich hätte Ihnen Konkretes auch garnicht [sic] mitteilen können, denn überall, wo ich eine Lanze für Sie zu brechen versuchte, ließ man mich auf Granit beißen [...]" (16. IX. 1947). - Drei Briefe mit schwarzem Trauerrand und im linken Rand gelocht (unbedeutende Buchstabenberührung); eine Karte mit stärkeren Randläsuren.
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Knaus, Ludwig, Maler (1829-1910).
Eigenh. Albumblatt mit U. Berlin, 15. VI. 1909.
½ S. 8vo. Schönes Goethe-Zitat aus Ottiliens Tagebuch: “Die Schwierigkeiten wachsen | je näher wir dem Ziele kommen” (Die Wahlverwandtschaften, zweiter Teil, fünftes Kapitel). - Nach zahlreichen Studienreisen abwechselnd in Wiesbaden und Berlin lebend, ließ Knaus sich 1874 endgültig in Berlin nieder und nahm eine Professur an der Akademie der bildenden Künste wahr (bis 1882); seit 1905 gehörte er als korrespondierendes Mitglied der Preußischen Akademie der Künste an. Zu Lebzeiten mit Adolf Menzel verglichen und mit diesem zu den “Hauptrepräsentanten deutscher Malerei” (Thieme/B. XX, 572) gerechnet, schuf Knaus neben zahlreichen Portraits insbesondere Genremalerei.
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Knaus, Ludwig, Maler (1829-1910).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 5. XII. 1899.
1 S. 8vo. An einen Dr. Parey: "Zu meinem aufrichtigen Bedauern kann ich Ihrer liebenswürdigen Einladung zum 12. Dez. nicht Folge leisten, da an diesem Abend eine Feier im Kaiserhofe zu Ehren von Prof. Rud. Genée stattfindet, zu welcher ich mich mit den Meinigen schon angemeldet hatte [...]".
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Knaus, Ludwig, Maler (1829-1910).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 5. XII. 1910.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Wohl einer der letzten Briefe des bedeutenden deutschen Malers. Zwei Tage vor seinem Tod teilt Knaus einer namentlich nicht genannten Dame mit, “daß ich gerne das [...] Bild in Augenschein nehmen will, und möchte Ihnen dafür Morgen (Dienstag) den 6ten des Vormittags zwischen 12 u. 1 Uhr vorschlagen [...]”. - Nach zahlreichen Studienreisen abwechselnd in Wiesbaden und Berlin lebend, ließ Knaus sich 1874 endgültig in Berlin nieder und nahm eine Professur an der Akademie der bildenden Künste wahr (bis 1882); seit 1905 gehörte er als korrespondierendes Mitglied der Preußischen Akademie der Künste an. Zu Lebzeiten mit Adolf Menzel verglichen und mit diesem zu den “Hauptrepräsentanten deutscher Malerei” (Thieme/B. XX, 572) gerechnet, schuf Knaus neben zahlreichen Portraits insbesondere Genremalerei. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf (Adreßzeile).
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Knaus, Ludwig, Maler (1829-1910).
Eigenh. Brief mit U. Düsseldorf, 26. VI. 1874.
3½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Herrn Behrens in Angelegenheit der Reproduktion seines Bildes "Schusterjungen": "[...] ich hatte Hrn. Raab seiner Zeit allerdings das Vervielfältigungsrecht der 'Schusterjungen' in Aussicht gestellt (natürlich vorbehaltlich Ihrer Zustimmung), da ich jedoch einen Vortheil aus dieser Vervielfältigung zu ziehen gedacht, so war eine vorherige Vereinbarung meinerseits mit Hrn. Raab vorbehalten. Er ließ jedoch nichts von sich hören, und, wie ich annehmen mußte, sollte der Stich nach meinem Bilde, mit welchem Hr. Raab gegenwärtig beschäftigt ist, nur (im kleinern Format) für das Album der Vereins für vervielfältigende Kunst in Wien bestimmt sein, wodurch mein Interesse weiter nicht berührt worden wäre. Hr. Raab zog es jedoch vor, seinen Stich in größerem Format auszuführen, und denselben zugleich für den Handel in Aussicht zu nehmen [...]". - Ludwig Knaus gilt als der erfolgreichste Wiesbadener Maler im 19. Jahrhundert und war als Genremaler ebenso geschätzt wie als Portraitist.
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Knaus, Ludwig, Maler (1829-1910).
Eigenh. Brief mit U. Misdroy/ Miedzyzdroje, 20. VII. 1893.
1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Wegen Abwesenheit von Berlin kann ich zu meinem Bedauern der für Morgen anberaumten Wahlbesprechung nicht beiwohnen; wenn Sie indessen gütigst veranlassen wollen, daß mir das Resultat gleich hierher mitgetheilt wird, so würde ich Ihnen sehr verbunden sein, und könnte noch rechtzeitig meine Stimme einsenden [...]". - Ludwig Knaus gilt als der erfolgreichste Wiesbadener Maler im 19. Jahrhundert und war als Genremaler ebenso geschätzt wie als Portraitist.
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Knaus, Ludwig, Maler (1829-1910).
Eigenh. Briefkarte mit U. Berlin, 24. X. 1910.
2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. adressiertem Kuvert. An Thomas von Haerdtl in Wien, dem er mitteilt, “daß ich niemals ein Portrait Richard Wagners gemalt habe; ich kann mich auch keines Portraits eines alten Mannes entsinnen, welches ich gemalt haben sollte, u. welches mit dem so charakteristischen Kopf Richard Wagners irgendwelche Aehnlichkeit hätte [...]”. - Nach zahlreichen Studienreisen abwechselnd in Wiesbaden und Berlin lebend, ließ Knaus sich 1874 endgültig in Berlin nieder und nahm eine Professur an der Akademie der bildenden Künste wahr (bis 1882); seit 1905 gehörte er als korrespondierendes Mitglied der Preußischen Akademie der Künste an. Zu Lebzeiten mit Adolf Menzel verglichen und mit diesem zu den “Hauptrepräsentanten deutscher Malerei” (Thieme/B. XX, 572) gerechnet, schuf Knaus neben zahlreichen Portraits insbesondere Genremalerei.
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Knebel, Henrika von, Nichte von Goethes Freund Karl Ludwig von Knebel (Daten nicht ermittelt)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Berlin, Hausvogteiplatz 12, 27. V. 1817, 4°. 2 Seiten. Doppelblatt mit Adresse und Poststempel.
Bookseller reference : 42515
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Knebel, Karl Ludwig von, Schriftsteller (1744-1834).
Eigenh. Manuskript. O. O. u. D.
10 SS. 4to. Geheftet. "Beschreibung der Pest in Athen aus dem 6ten Buche des Lukrez". - Nach einer humanistischen Schulbildung studierte Knebel Jura in Halle und trat 1765 in das Regiment des Prinzen von Preußen in Potsdam ein. 1773 quittierte er den Militärdienst und wirkte 1774-80 als Erzieher der Prinzen Constantin und Karl August in Weimar. 1774 lernte er Goethe kennen; er war einer der ersten engen Freunde Goethes in Weimar und wurde von diesem als "Urfreund" bezeichnet. Seit 1780 lebte er, inzwischen Major, aber ohne dienstliche Verpflichtungen, abwechselnd in Ansbach, Jena und Weimar, nach der Heirat mit der Sängerin Luise von Rudorf in Ilmenau und seit 1805 endgültig in Jena. Knebel übersetzte aus dem Lateinischen und Italienischen, übertrug u.a. "Die Natur der Dinge" von Lukrez, und verfasste Gedichte sowie Epigramme, darunter "Lebensblüthen" (1826).
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Kneer, Vinzenz, Geistlicher und Musiker (1738-1808).
Eigenh. Quittung mit U. Graz, 1. I. 1778.
½ S. Folil Mit papiergedecktem Siegel. Bestätigt den Erhalt von 240 Gulden durch Herrn Mathias Anton v. Priebling. - Kneer betrieb in preußisch-schlesischen Neustadt die Apotheke des Klosters der Barmherzigen Brüder und wurde anschließend nach Graz entsandt, "wo unter seiner Leitung Kloster und Krankenhaus gebaut wurden, dann wurde er Prior und versah diese Würde in mehreren Klöstern seines Ordens" (Wurzbach XII, 142). Als Komponist schuf er mehrere Kirchenchöre. - An den Rändern etwas angestaubt und mit kleineren Läsuren.
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Knef, Hildegard, Schauspielerin und Sängerin (1925-2002)
Eigenh. Albumblatt mit U. sowie Porträtpostkarte mit eigenh. U.
o.J. Berlin, 12. XI. 1970, Kl.-4° und Kl.-8°. 2 Seiten..
Bookseller reference : 52523
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Knef, Hildegard, Schauspielerin und Sängerin (1925-2002).
Portraitphotographie mit eigenh. U. O. O. u. D.
189:135 mm.
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Kneip, Jakob, deutscher Schriftsteller (1881-1958).
Gedr. Gedicht mit eigenh. Widmung u. U. Mechernich, o. D.
1 S. 8vo. Beiliegend ein Bestellformular des Verlages. Mit eigenh. beschrifteten Kuvert. "Ach, die Monde, Jahre: wie sie eilen! / Wollet uns von Deiner Ewigkeit, / Vater, eine kleine Spanne Zeit / Noch auf dieser Erde zuerteilen, / Eine lichte Perlenschnur von Monden, / Einen Strahlenkranz von Sonnenjahren, / Gern dann werden wir, die Reichbelohnten, / Auf dem Strom zu Dir hinüberfahren, / Wo ins ewige Licht die Gipfel ragen, / Wo die Glocken ewig für uns denken, / In Dein Anschaun gänzlich sich verdenken." - Widmung: "Herzlichen Dank und Gruß Jakob Kneip".
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Kneip, Jakob, Schriftsteller (1881-1958).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Köln, 3. V. 1954].
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely: "[…] Über Ihren freundlichen Geburtstagsgruß habe ich mich sehr gefreut und danke Ihnen herzlich dafür. Ich sende Ihnen viele Grüße vom blühenden Rhein […]". - Jakob Kneip studierte Philologie, Philosophie sowie Germanistik in Bonn, Paris und London. Anschließend wirkte er als Gymnasiallehrer und ging 1919 nach Berlin, wo er als Korrespondent verschiedener Zeitungen tätig war. Von 1921 bis 29 unterrichtete er am Kölner Humboldt-Gymnasium und lebte dann als freier Schriftsteller in Pesch. 1912 begründete er mit Josef Winckler und Wilhelm Vershofen den "Bund der Werkleute auf Haus Nyland" und war Mitherausgeber der Vierteljahresschrift "Quadriga" (1912-14, später "Nyland", 1919/20), die u. a. unter Bejahung des technologischen Fortschritts den Erhalt der europäischen Kultur forderte. 1946 etablierte er das "Rheinische Kulturinstitut", dem er als Präsident vorstand. Kneips literarisches Werk wurde durch Verbundenheit mit der Landbevölkerung und ihrer Umwelt, Religiosität und positives Fortschrittsdenken bestimmt. Er schrieb Lyrik (u. a. "Bekenntnis", 1912) und Romane ("Hampit der Jäger", 1927). Als Hauptwerk gilt die stark autobiographisch gefärbte Romantrilogie "Porta Nigra oder die Berufung des Martin Krimkorn" (1932), "Feuer vom Himmel" (1932) und "Der Apostel" (1932).
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Kneip, Jakob, Schriftsteller (1881-1958).
Eigenh. Postkarte mit U. Pesch bei Mechernich, 5. V. 1957.
1 S. 8vo. Mit eh. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Kneip hatte 1912 mit Josef Winckler und Wilhelm Vershofen den "Bund der Werkleute auf Haus Nyland" gegründet und war Mitherausgeber der Vierteljahresschrift ‘Quadriga’ (1912-14, später ‘Nyland’, 1919/20), die u. a. unter Bejahung des technologischen Fortschritts den Erhalt der europäischen Kultur forderte. 1946 etablierte er das "Rheinische Kulturinstitut" und stand ihm als Präsident vor. Als Hauptwerk gilt die stark autobiographisch gefärbte Romantrilogie ‘Porta Nigra oder die Berufung des Martin Krimkorn’ (1932), ‘Feuer vom Himmel’ (1932) und ‘Der Apostel’ (1932). Vgl. Kosch VIII, 1400f. - Die Vorderseite der Karte mit einem gedr. Gedicht aus Anlaß seines im Jahr zuvor begangenen 75. Geburtstages.
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Kneipp, Sebastian, Bavarian priest and one of the founders of the naturopathic medicine movement (1821-1897).
Cabinet photograph signed ("S. Kneipp"). N. p. o. d.
145:100 mm. Mounted on cardboard From the studio of Julius Grimm, Offenburg. - Contemporary note on reverse.
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Kneipp, Sebastian, Pfarrer und Naturheilkundler (1821-1897).
Kabinettphotographie mit eigenh. Namenszug auf der Bildseite ("S. Kneipp"). [Wörishofen, 19. oder 20. März 1892].
90:56 mm. Schönes Brustbild im 3/4-Profil aus dem Atelier des Hofphotographen Julius Grimm, Offenburg i. B.
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Kneipp, Sebastian, priest and one of the founders of Naturopathic medicine (1821-1897).
Cabinet photograph signed. N. p.
136:97 mm. Head-and-shoulders portrait in 3/4-profile.
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Knepler, Hugo, Musikalienhändler und -verleger (1872-1944).
Ms. Brief (Durchschlag) mit eigenh. U. Wien, 6. X. 1917.
1 S. Qu.-gr.-8vo. An den Schauspieler und Regisseur Wilhelm Klitsch (1882-1941): "Ich will nicht unterlassen, Ihnen die sehr freudige Mitteilung zu mkachen, dass gestern der erste Vorverkaufstag an unserer Kassa das nicht unerhebliche Resultat von K. 812.- gezeitigt hat. Ich muss sagen, das ist ein Rekord und es lässt einen ausverkauften Saal erhoffen [...]". - Der Impresario, Musikverleger und Kunsthändler Hugo Knepler hatte 1916 den Kneplerschen Verlag von seinem Bruder, dem Komponisten und Musikschriftsteller Paul (geb. 1879) übernommen, der seinerseits 1905 aus der 1789 von Johann Baptist Wallishauser gegründeten Wallishauser'schen k. u. k. Hofbuchhandlung (Adolf W. Künast) hervorgegangen war. Über das Wirken Hugo Kneplers, der 1944, vermutlich in Auschwitz, ermordet wurde, ist im Gegensatz zu dem seines Bruders Paul (der u. a. als Librettist für Franz Lehar tätig war) oder dem seines Neffen Georg (des großen Musikwissenschaftlers und Begründers der Berliner Hochschule für Musik "Hanns Eisler") nichts bekannt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; etwas abgegriffen, die Unterschrift etwas zerlaufen.
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Kner, Rudolf, Zoologe (1810-1869)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Wien, 17. VI. 1864, Gr.-8°. 1 1/2 Seiten. Doppelblatt.
Bookseller reference : 52399
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Kneschke, Ernst Heinrich, Arzt, Heraldiker und Genealoge (1798-1869).
Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 4. XI. 1858.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Wohl an den Heraldiker und Genealogen Alfred Grenser: "[...] Den Verlag meines neuen Werkes hat, wie Sie aus dem Prospect ersehen haben, Hr. Friedrich Voigt, einer der vielen Freunde, welche der Himmel mir gegeben hat, übernommen. Das Entgegenkommen, mit welchem er mich erfreut hat, muß Segen verdienen, den[n] die Theilnahme, welche das Unternehmen bereits gefunden hat, ist eine Theilnahme, welche die größten Erwartungen - und ich hatte sehr kleine - weit übertreffen muß [...] Ich weiß übrigens sehr wohl, daß so viel versprechend auch diese Theilnahme ist, am Ende der Absatz derselben nicht entsprechen kann [...] Die erste Abtheilung des Werkes finden Sie beiliegend [...] Können Sie für das Werk irgend etwas thun, so werden Sie gewiß keine Mühe scheuen, auch bitte ich Sie [....] Ihren [...] Herrn Principal zu ersuchen, daß er sich gefälligst für das Unternehmen interessiere. Deutschland und die Schweiz sind ja gegenseitig für einander gleich wichtig [...] und wollen Sie mir einmal eine Freude machen, so schicken Sie mir gelegentlich einige hübsche schweizerische Wappen [...]". - Nach seiner medizinischen Promotion habilitierte sich Kneschke 1829 an der Universität Leipzig, an der er bis an sein Lebensende lehrte, und beschäftigte sich darüber hinaus mit Heraldik und Genealogie. Durch sein Adelslexikon, das bis Ende des 20. Jahrhunderts mehrere Nachdrucke erfuhr, wurde er weithin bekannt.
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Knesebeck, Karl Friedrich von dem, preußischer Generalfeldmarschall (1768-1848).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 25. II. 1846.
1 S. 4to. Dankschreiben an den General Ernst Ludwig von Aster für ein geliehenes Buch von dessen Bruder, dem Militärschriftsteller Carl Heinrich Aster: "Mit vielem Danke liebe Excellenz, sende ich Ihnen das mir gütigst geliehene, ebenso lehrreiche als interessante Werk Ihres H. Bruders über die Gefechte von Kulm und Pirna anliegend wieder zurück. Hätten wir doch mehrere solcher Werke als Ihr H. Bruder uns nun zwei geliefert hat! In dem letzteren hat es mir eine besondere Freude gemacht, dass meinem verstorbenen vieljährigem Freunde Kleist [d. i. General Friedrich Kleist v. Nollendorf], so wie dem Prinzen Eugen von Würtenberg, die ihnen gebührende Gerechtigkeit wiederfährt. [...]". Bei dem retournierten Werk handelt es sich um "Die Kriegsereignisse zwischen Peterswalde, Pirna, Königstein und Priesten im August 1813 und die Schlacht bei Kulm" (Dresden 1845). - K. F. von dem Knesebeck machte sich als Stratege und Diplomat in den Koalitionskriegen verdient. Er war an den preußischen Bemühungen beteiligt, Zar Alexander I. von einem frühen Friedensschluss mit Napoleon abzubringen, was den verheerenden Ausgang des Russlandfeldzugs herbeiführte. Anschließend verhandelte er den Koalitionsbeitritt Österreichs. 1815 nahm er für Preußen am Wiener Kongress teil. - Mit Sammlernotiz in Tinte. Minimal braunfleckig.
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Kneser, Adolf, Mathematiker (1862-1930).
Eigenh. Brief mit U. Breslau, 17. I. 1913.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Herrn Direktor über die Breslauer Universitätssatzungen: "Die betreffende Rede von Kummer [d. i. der Mathematiker Ernst Eduard Kummer] ist mir augenblicklich nicht zur Hand, und ich weiss nicht, auf welchen Passus unserer Statuten sich die von Ihnen erwähnte Stelle bezieht. Der § 1 der Statuten von 1816 hat folgenden Wortlaut [...] Sollten Sie noch weitere Stellen unserer Statuten vergleichen wollen, so dürfte sich wohl sicher auf der dortigen Univ. Bibliothek ein Exemplar vorfinden. Auch ich denke gern der von Ihnen erwähnten Tage im Herbst 1908 zurück [...]".
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