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Klee, Paul, German artist (1879-1940).
Autograph letter signed. [Postmark: Bern, 25 Sept. 1911].
8vo. 1 page on bifolium. With autograph envelope. To Marie von Sinner, reminding her that his exhibition closes on 1 October, and hoping that the free admission might encourage her daughter, the artist and dollmaker Sasha Morgenthaler (1893-1975), to visit it again: "Ich habe heut vergessen Ihnen mitzuteilen dass m. Ausstellung bis 1. Oktober dauert und dass der Eintritt jetzt frei ist. Letzteres wird vielleicht Sasha bewegen noch einmal hinzugehen [...]". - Klee supervised Morgenthaler's artistic education and introduced her to members of the artists' association "Der Blaue Reiter", including Wassily Kandinsky. He also orchestrated her admission to the Geneva School of Fine Arts.
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Klee, Paul, Maler und Graphiker (1879-1940).
3 eigenh. Briefe mit U. Dessau und Düsseldorf, 1931-1933.
Zusammen (2+1+1 =) 4 SS. auf 4 Bll. Kl.-4to und 8vo. Mit einem eh. adr. Kuvert. An den Kunsthistoriker Hans Secker, den ehemaligen Direktor der Neuen Gemäldesammlung des Walraff-Richartz-Museums in Köln. 1) Nach seiner Berufung an die Düsseldorfer Kunstakademie. "Es kann mir nur angenehm sein, wenn Sie mir nicht böse sind und ich erwarte im neuen Jahr Ihren werten Besuch in meinem Düsseldorfer Atelier (jeweils etwa Mitte des Monats bin ich sicher dort). Bei solcher Gelegenheit können wir dann über Ihre Pläne sprechen […]" (Dessau, 11. XII. 1931). Während seiner Lehrtätigkeit an der Akademie lebte Klee in 14tägigem Turnus abwechselnd in Dessau und in Düsseldorf. - 2) "Ich werde am Freitag den von Ihnen vorgeschlagenen Eilzug [...] benutzen, ob alleine oder mit Zschokke [d. i. der. befreundete schweizerische Bildhauer A. Zschokke, der eine Büste von ihm angefertigt hatte], das war bis dahin nicht festzustellen. Vielleicht muss ich nachmittags od. gegen Abend doch wieder nach Düsseldorf fahren, ich muss also auf Ihr so freundliches Anerbieten, mir Fahrschein und Bettkarte zu besorgen mit vielem Dank verzichten […]" (Düsseldorf, 20. I. 1932). - 3) Kurz vor dem Wegzug aus Dessau: "Ich verbringe hier die Ferien um meine Ateliereinrichtung transport fähig [sic] zu machen. Denn wir ziehen jetzt endlich um, wo sich so manches zu einem interessanten Knoten verschnürt, ohne bis dahin irgend Entscheidendes zu bringen. Durch mein Hiersein erhalte ich Ihre so freundliche Einladung so spät, dass ich kaum mehr rechtzeitig danken kann […]" (Dessau, "Samstag, vor Ostern", d. i. der 15. IV. 1933). Nach seiner Entlassung durch die Nationalsozialisten gab Klee das Dessauer Meisterhaus auf, das er seit 1926 bewohnt hatte; Ende des Jahres übersiedelte er nach Bern. - Jeweils im linken Rand gelocht (geringf. Buchstabenberührung).
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Klee, Paul, painter and graphic artist (1879-1940).
Autograph letter signed. Berne, 28 Dec. 1939.
8vo. 1 p. With autograph envelope. To the art historian Joseph Gantner, recently made Professor of Art History at Basle, and to his seminar, thanking for congratulations - probably on the occasion of his 60th birthday, which Klee had celebrated ten days previously: "Von Basel kam für mich immer nur Gutes, und ich weiss, dass ich mich auch diesmal darauf verlassen kann. Dass ich die letzte Vernissage im hiesigen Kunstmuseum versäumte tut mir besonders leid weil ich Sie gerne nach so langer Zeit dort begrüsst hätte; aber es ging bei mir schon vorfeierlich zu, und das hielt mich von der Teilnahme ab [...]". - Slight wrinkles, otherwise perfectly preserved.
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Klee, Paul, Swiss-German artist (1879-1940).
Autograph letter signed. Bern, 28 Dec. 1939.
Large 8vo. 1½ pp. To the art historian Joseph Gantner in Basel who had congratulated him on his 60th birthday, regretting having missed out on Gantner's vernissage, as he has not seen him for a long time: "[...] Von Basel kam für mich immer nur Gutes und ich weiss dass ich mich auch diesmal drauf verlassen kann. Dass ich die Vernissage im hiesigen Museum versäumte, tut mir besonders leid, weil ich Sie nun nicht nach so langer Zeit begrüßen konnte, aber es ging bei mir schon vorfeierlich zu und das hielt mich von der Teilnahme ab [...]". - With numerous deletions and insertions, marked by Klee as "draft".
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Kleeberg, Clotilde, Pianistin (1866-1909).
Eigenh. Brief mit U. Madrid, 6. XII. 1904.
2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich erlaube mir Ihnen mitzutheilen dass ich in Bilbao, Madrid, Porto, grosse Triumphe feierte, und mit meinen belgischen Collegen ausserdem 5mal in der hiesigen Philharmonischen Gesellschaft folgende Kammermusikwerke zu Gehör brachte, welche meistentheils zum ersten Male gespielt wurden: Trios von Lalo, Arensky, Schubert [...]. Es wäre mir sehr angenehm wenn Sie die Güte hätten einige Worte in den Signalen darüber zu schreiben. Mit bestem Dank [...] Violine: Mathieu Crickboom | Alto: L. Van Hout | Cello: Elsa Ruegger". - Verso mit Vermerk von alter Hand. Mit Spuren alter Faltung.
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Kleeberg, Clotilde, Pianistin (1866-1909).
Visitenkarte mit eigenh. Notiz und U. O. O., 7. II. 1899.
2 SS. 60 x 95 mm. An Ludwig Bösendorfer (1835-1919): "Wollen Sie mich denn ganz berauschen, lieber, guter Herr Bösendorfer? Ich danke Ihnen für diese 'kräftigen' Blumen, und für Ihre rührende Aufmerksamkeit [...]". - Clotilde Kleeberg wurde am Pariser Conservatoire bei Madame Massart ausgebildet und begann bereits als Kind öffentlich zu konzertieren. Nach ihrem Studium debütierte sie in London und machte sich dort innerhalb kürzester Zeit als herausragende Pianistin einen Namen. Bis zu ihrem Rückzug aus der Öffentlichkeit 1906 konzertierte sie mit großer Regelmäßigkeit in London, Paris und Berlin (Niemann 1921, S. 67).
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Kleefeld, Kurt von, Kammerpräsident und Industrieller (1881-1934).
Ms. Sentenz mit eigenh. U. Berlin, 7. X. 1927.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Das Wichtigste für die Zukunft eines Volkes ist, seine politische, wirtschaftliche und moralische Situation zu erkennen. Eine starke und klare Führung darf nichts beschönigen. Wir müssen unsere Souveränität und Freiheit wieder gewinnen. Ohne diese sind wir in der Welt weder ein Faktor noch ein Gewicht und werden lediglich als Welthandels- und Kompensationsobjekt benutzt. Zunächst müssen wir ohne Klassen- und Rassengegensätze in Beseitigung des uralten deutschen Erbübels der heimischen Zweitracht einig werden in der gegenseitigen Achtung der Volksgenossen und in der wahren, tiefgefühlten Liebe zum Lande. Recht oder Unrecht mein Vaterland! [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Der gebürtige Kasseler Kleefeld, Schwager Gustav Stresemanns, sanierte die maroden Finanzen eines der reichsten Adeligen Deutschlands, des Fürsten Christian Kraft zu Hohenlohe-Oehringen, der über beträchtliche Kohlegruben und Zinkhütten verfügte. Infolge dieses Dienstes wurde Kleefeld als letzter Mensch im Deutschen Kaiserreich, und als einer von nur wenigen Juden, in den Adelsstand erhoben. Koslowsky 69.
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Kleehaas, Theodor, German painter (1854-1929).
Autograph signature. Munich, 15. IX. 1917.
Oblong 8vo (postcard). 1 page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau. - Studying in New York and Munich, Kleehaas applied himself to genre painting and portraiture, and is considered a prominent representative of traditional Munich genre painting around 1880. The impressionist works he studied during his trips to Italy, France and Belgium only slightly influenced his style. - Postmark of the railway post; some traces of glue; tiny creases near lower corners. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.
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Kleiber, Erich, Dirigent (1890-1956)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Berlin, 18. V. 1927, 4°. 2 Seiten. Doppelblatt. Bütten. Mit Umschlag.
Référence libraire : 43690
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Kleiber, Erich, Dirigent (1890-1956)
Porträtpostkarte mit eigenh. U. am Unterrand.
o.J. Ohne Ort und Jahr (Berlin, ca. 1930), 14 x 9 cm. Mit Leinenstreifen unter Glas gerahmt.
Référence libraire : 56017
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Kleiber, Max, Maler (D. n. b.).
Eigenh. Albumblatt mit U. München, 30. V. 1905.
1 S. Qu.-4to. "Lebensregel || Wissen nur, reales, nützt nicht viel, | Und nach irdischem Genuß zu jagen | Quelle ist es oft von Mißbehagen. | Doch ein großes, ideales Ziel | Kühn verfolgen ohne alles Zagen, | Das ist Weisheit, hehre Gotteskraft | Die allein ein fester Glaube schafft". Mit alt montierter Bildpostkarte des Malers ("Vortrag an der Schultafel") und eh., sauber ausgeführter pittoresker Umrahmung (Torbogen, Mauer, Bäume, Meer u. a.). - Trotz unstrittig festen Glaubens fand Kleiber keinerlei Eingang in die biographische Literatur.
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KLEIN Johanne.
Océane. Récit.
Paris, Denoël, 25 février 1970. In-12, oblong, couverture illustrée, 110 pp. Edition originale sans grand papier, exemplaire du S.P. enrichi d'un envoi autographe de l'auteur.
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Klein, Adolf, Schauspieler (1847-1931).
Eigenh. Brief mit U. Hamburg, 28. XI. 1882.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen Philippi [wohl den Schriftsteller Felix Philippi, 1851-1921]: "Ihr Stück ist eingereicht, ich konnte es leider nicht lesen, da ich an der Gelbsucht erkrankt war und auch jetzt noch nicht ganz hergestellt bin; Gestern machte ich meinen ersten Besuch beim Director und sprach sofort von Ihrem Stück. Seit 11. October litt ich an der Gelbsucht und werde vor Mitte Dezember nicht spielen […]". - Nach seinem Debüt in Baden bei Wien 1865 führte Klein ein künstlerisches Wanderleben, bis er 1871 ein Engagement am Berliner Nationaltheater erhielt. In den folgenden Jahren spielte er in Königsberg und Leipzig, seit 1876 am Hoftheater in Berlin. Als Mitglied des Burgtheaters ging er 1880 für drei Jahre nach Wien, stand danach in Hamburg, Moskau und Dresden auf der Bühne und kehrte schließlich 1892 nach Berlin zurück, wo er im Hoftheater, im Lessingtheater und im Neuen Schauspielhaus auftrat. 1910 übernahm er die Leitung des Deutschen Theaters in Lódz.
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Klein, Dominique-Louis-Antoine, General und Politker (1761-1845).
Eigenh. Vermerk und U. auf einem Ehrenzertifikat der "Armée du Rhin et Moselle". Offenburg, 30. Prairial 5 [18. VI. 1797].
1 S. Folio. Mit Siegelresten. Bestätigung der Dienstzeit im zweiten Kavallerieregiment und des ehrenhaften und tapferen Verhaltens eines Kavalleristen: "Pour Soussignés Membres Composant Le conseil d'administration de la Compagnie des Guides de L'armée Rhin, Et Moselle: Certiffions [!] que le Cen Joseph Bassat, Natif de Bourg Département de L'ain; Sortant du Deuxiéme Régiment de Cavallerie [!]: a Entré la Compagnie En qualité de Guide le premier préréal [!] an 4: ou il a servit jusqu'a ce jour; qu'il s'est toujours emporté avec honneur: Et Bravoure: et y a remply ses devoirs avec zelle [!]; Et Exactitude: ce qui lui a mérité L'estime de Ses Chefs: Et de Ses freres d'armes: [...]". Unterzeichnet von drei Unteroffizieren und von Klein mit der Anmerkung: "Vù Le Cmt de la Place". - Offenburg war im Frühjahr 1797 in der letzten Offensive der "Armée du Rhin et Moselle" des Ersten Koalitionskrieges (1792-97) erobert worden und diente General Jean Victor Marie Moreau als Hauptquartier. Durch den am 17. Oktober 1797 geschlossenen Frieden von Campo Formio wurde der Krieg beendet und der Rhein zwischen Basel und Andernach als Ostgrenze Frankreichs festgelegt. - Dominique-Louis-Antoine Klein hatte seine militärische Karriere in der Garde König Ludwigs XVI. begonnen. Noch vor der Revolution quittierte er den Dienst und schloss sich später der Kavallerie des revolutionären Frankreich an. In seiner militärischen Karriere stieg er bis zum Rang eines "Général de Division" auf und trug mit seiner Kavallerie zu den Erfolgen von Austerlitz und Jena bei. 1807 wurde er zum Senator ernannt, wobei er am Ende seiner Amtszeit im April 1814 Napoleons Abdankung forderte. Aufgrund dieser Forderung und der späteren Opposition zur Rückkehr Napoleon Bonapartes und dessen "Herrschaft der Hundert Tage" wurde Klein von Ludwig XVIII. zum Pair von Frankreich ernannt. - Gefaltet. Mit Seiteneinrissen und alter Restauration von Ausrissen am unteren Blattrand und des zerbrochenen Lacksiegels. Mit Empfangsnotiz "Ce certificat m'a été donné le 19 mai 1797" (verso) und Sammlervermerken in Blei (recto und verso). Die Datierungen des Zertifikats und der Empfangsnotiz sind inkongruent.
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Klein, Franz Eugen, Dirigent und Komponist (1912-1944).
Albumblatt mit eigenh. U. "Volksoper" [Wien], 28. IV. 1932.
½ S. Qu.-8vo. Auf etwas größerem Trägerpapier montiert. In Bleistift. Klein war ab 1932 bis zur Schließung durch die Nationalsozialisten gemeinsam mit Fritz Spielmann (1906-97) Dirigent und Hauskomponist im Kabarett "Der liebe Augustin". Ebenso dirigierte er bis 1938 am Theater in der Josefstadt, dem Alt-Wiener Volkstheater, bei den Wiener Kammerspielen und an der Volksoper Wien. Er wirkte im Kabarett von Karl Farkas mit und war berühmt für seine musikalischen Blitzparodien. Aus der Zeit seiner Deportation nach Theresienstadt ist ein Portrait Kleins aus der Hand des Prager Karikaturisten Max Placek (1902-44) erhalten geblieben. 1944 wurde Klein ins Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau überführt und dort ermordet.
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Klein, Franz, österr. Justizminister (1854-1926).
Eigenh. Visitenkarte mit U. O. O., [1919].
2 SS. Visitkartenformat. An einen kaiserlichen Rat, dessen Ansicht über den herrschenden Kohlemangel er teile, und mit der MItteilung seiner Pensionierung vom Auswärtigen Amt zeitgleich mit dem Friedensschluss von St. Germain: "Ihre letzte freundliche Zuschrift mit bestem Danke bestätigend habe ich mich gefreut, dass Ihr schon seit langem betonter Gesichtspunkt, dass die Kohlenot nur von Frankreich aus erlöst werden könne, in neuerer Zeit immer mehr hervorgetreten ist. Ob dafür auch etwas geschieht, weiss ich nicht, möchte es aber wünschen. Sie haben nun eine schwere Zeit durchzukämpfen, noch immer besser als blos erleiden! Ich darf die Gelegenheit bemühen, um mitzuteilen, dass ich nicht mehr im H. A. für Äusseres arbeite. Mit dem Frieden selber machte auch ich Schluss [...]".
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Klein, Hermann Joseph, Astronom und Meteorologe (1844-1914).
Eigenh. Brief mit U. Köln, 3. II. 1881.
½ S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Dr. Gronen: "Ihr zuerst übersandter Artikel wird im 3. Hefte d. 'Gaea' zum Abdruck gelangen. Der zweite Aufsatz ist jedoch von zu wenig allgemeinen Interesse für die Gaea, weshalb er anbei wieder zurückgeht [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf; ohne die erwähnte Beilage; stellenweise gering fleckig.
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Klein, Johann Adam , painter (1792-1875).
Autograph letter signed. Munich, 15 March 1872.
8vo. 1 p. on bifolium. Sending a watercolor to one painter named Volz and asking him to offer it to an art lover.
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Klein, Johann Adam, Maler und Kupferstecher (1792-1875).
Eigenh. Brief mit U. München, 16. IV. 1860.
1 S. 8vo. An einen "[h]ochgeehrte[n] Freund": "Mit der Absendung Deiner Bilder wäre es schneller gegangen, doch die Feyertage arbeiteten die Schreiner nicht und so erhielt ich die Kiste erst am Freitag. [Kunstvereinsdiener Bartholomäus] Rößler, welcher bei Dir seinen Dank machen läßt, schraubte das große Bild in meinem Atelier an, wurde aber schnell in den Kunstverein gerufen und schickte daher den Schreinergehilfen des Kunstvereins, der mit dem Einpacken gut umgehen kann. Zur Vorsorge befestigte ich 1 großen Bogen Papier über die Rahm am Deckel damit falls sich von der Verzierung etwas ablösen sollte, doch das große Bild geschützt ist, und so hoffe ich daß Du die Bilder gut erhalten haben wirst, zugeklebt habe ich die Kiste selbst. Beifolgend die Berechnung meiner Auslagen à fl. 2.58 Xr. - Mit meinem kranken Finger geht es noch nicht gut, derselbe ist noch etwas geschwollen und steif, was mich bei allen Geschäften sehr hindert, da ich ihn nicht biegen kann, der Beugungsnerv ist angewachsen - ob sich das wieder herstellen läßt weiß der liebe Gott - wir wollen das beste hoffen. Nun lebe wohl! Das schreiben geht gar schlecht [...] Abgeschickt wurde die Kiste Samstag d. 14. April Sign. I.C.K. no. 2 N69, 2 Oelgemälde p.p., Gewicht 1 Centner 11 Pfund". - Am Kopf Empfängernotiz: "beantwortet 5. April 1860 / 6 xr Porto". - Vereinzelte unbedeutende Randeinrisse, sonst wohlerhalten.
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Klein, Josef, Violinist (geb. 1877).
Eigenh. Zitat mit U. Wien, 10. II. 1898.
1 S. 115 x 178 mm. Auf Trägerkarton. "Lust und Liebe zu einem Ding macht alle Mühe gering [...]".
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Klein, Karl, Mainzer Geschichtsforscher und Lokalschriftsteller (1806-1870).
Eigenh. Brief mit U. M[ain]z, 1. VI. 1865.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Auf Ihre eben erhaltene Anfrage erwiedere ich sogleich: daß ich selbst wieder nach Weimar reisen werde u. bereits gestern mir die Wohnung im Erbprinzen bestellt habe [...]". - Das Hotel Erbprinz, einst das Wohnhaus J. S. Bachs, in dem später auch Wagner, Liszt, Mendelssohn-Bartholdy, Paganini, Berlioz oder Anton Rubinstein Quartier nahmen, wurde 1989/90 abgerissen. - In altem Sammlungsumschlag montiert.
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Klein, Regine, Sängerin und Schauspielerin (1857-1939).
Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. Prag, 25. VI. 1884.
170:133 mm. Kniestück Kleins im ¾ - Profil aus dem Atelier des Photographen J. Löwy, Wien, mit dessen gedr. Signet am unteren Rand des Trägerkartons. Widmung und Unterschrift auf der Verso-Seite. "Willst du den Geist im Gesang erspüren | Und dich erfreuen an seinem Duft | Lass dich nicht von eitlem Klang verführen | Suche der Erde Gold nicht in der Luft".
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Klein-Chevalier, Friedrich, German painter (1861-1938).
Autograph postcard signed. Florence, [postmark: 3 Nov. 1920].
Oblong 8vo (postcard). 1 page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau: "Ergebenst [...]". - A representative of the Düsseldorf School, Klein-Chevalier created popular historical paintings and portraits influenced by the works of Raphael and Michelangelo, and acquired the Villa Medici in Fiesole in 1907. - Postmark on verso slightly showing through; a few small creases. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.
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Klein-Chevalier, Friedrich, Portraitmaler (1861-1938).
4 eigenh. Briefe mit U., 4 eh. Bildpostkarten mit U. und eh. Visitenkarte. Berlin und Florenz, 1911-1912 und o. D.
Zusammen 15 SS. auf 3 Doppelbll. und 6 Einzelbll. Mit 2 eh. adr. Kuverts. (Qu.-)8vo und Visitkartenformat. Inhaltsreiche Briefe und Postkarten an den Redakteur Willy Ganske, etwa über die Aufnahme seines 1908 entstandenen Gemäldes "Sturm" in die kaiserliche Galerie: "Eben kommt die Mittheilung aus Wien, vom Oberstkämmerer Graf Gudenus und vom Conservator Dr. G. Glück daß mein prämirtes (große[s] golden[es]) Bild, 'Sturm' auf Allerhöchste Anordnung in die Wiener Kaiserliche Gallerie eingereiht worden ist. Es wurde von einem oesterreichischen Groß-Industriellen gleich nach der Prämierung erworben [...]" (Berlin, 6. IX. 1911). - An denselben über eine Autographensammlung: "Anbei die versprochene Sammlung thatkräftiger Landsleute von Ihnen. Vielleicht schreiben Sie mir mal Ihr Urtheil [...]" (Berlin, 24. II. 1911). - An die Redaktion der Zeitschrift "Der Tag", deren Mitglied Ganske war, mit der Ankündigung, einige Arbeiten zu schicken: "In Erledigung der freundlichen Aufforderung des Herrn Redakteur Willy Ganske werde ich der Redaktion dieser Tage einige Studienblätter senden, die ich mir nach Gebrauch, versichert wieder zurück erbitte [...]" (Florenz, 7. III. 1911). Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf der Villa Marmagliano. - 2 Postkarten an Ganske über eine ihm verliehene Medaille: "Habe in Wien eben vom Erzherzog die grosse goldene Staatsmedaille Erzherzog Carl Ludwigmedaille erhalten [...]" (Florenz, 18. IV. 1911). - Die übrigen Postkarten an denselben mit Dank für dessen Wohlwollen und die Zusendung einer Ausgabe der Zeitung "Der Tag". - Die Bildseiten mit Ansichten der 1907 von Klein-Chevalier erworbenen Villa Medici Fiesole in Florenz, einer Reproduktion seines Werkes "Marins d'Héligoland" und einer Fotografie Hermann Bolls, den schlichten Innenraum einer kleinen Kirche zeigend. Die Visitenkarte an Ganske mit der Ankündigung einer Skizze für die Witwenkasse. Ein Brief mit kleiner Fehlstelle an der rechten unteren Ecke, ohne Textverlust. Ansonsten tadellos.
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Klein-Hruby, Elisabeth, Schauspielerin (geb. 1871).
Portraitphotographie mit eigenh. U. Wien, Juni 1897.
165:110 mm. Ganzfigürliche Darstellung der Schauspielerin aus dem Atelier Székely, Wien, mit dessen gedr. Signet am unteren Rand des Trägerkartons. Auf der Verso-Seite signiert. - Hruby-Klein war seit 1898 mit dem Schauspieler Josef Klein (1862-1927) verheiratet.
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Klein-Löw, Stella
Menschen um mich. Mit einem Vorwort von Bundeskanzler Dr. Bruno Kreisky.
Wien, Jugend und Volk (1982). 160 S., OP.p m. OU., Exlibris-Stemp. auf flieg. Vors.,
Référence libraire : ZEIT1901
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Kleinecke, Rudolf, Komponist und Schriftsteller (1861-1940)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Budapest, 23. X. 1893, 8°. 10 Seiten. Trauerrand.
Référence libraire : 50867
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Kleinert, Alexander, Violinist und Komponist (D. n. b.)
2 eigenh. Postkarten mit U. Lemberg, 1891.
Zusammen (1+1 =) 2 SS. auf 2 Bll. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adr. An den Musikalienverleger Kratochwill in Wien: "Falls Sie mir den gewünschten Rabatt geben, so ersuche ich Sie mir anstatt den bestellten Musikalien noch ein Exemplar von Beriot's Violin-Schule I. Theil umgehend einsenden zu wollen [...]" (a. d. Karte v. 11. XI). - Die Karte vom 15. I. ebenfalls betr. erwünschter Rabatte bei Abhahme mehrerer Exemplare.
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Kleinert, Josef Edgar, Maler und Graphiker (1859-1949).
Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 17. III. 1937.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche: “Obwo[h]l ich mich momentan an einen Bekannten Ihres werten Namens nicht entsinnen kann u. vielleicht ein Irrtum Ihrerseits vorliegt, beeile ich mich, Ihnen für die freundliche Namenstagsgratulation bestens zu danken [...]”. - Kleinert besuchte die Akademie der bildenden Künste in Wien und die Meisterschule bei August Eisenmenger, lebte zwei Jahrzehnte in München und kehrte Anfang des 20. Jahrhunderts wieder nach Wien zurück. Sich vor allem religiösen Darstellungen widmend, schuf Kleinert Wand- und Deckengemälde für Kirchen und Klöster in Wien, der Steiermark, Krain und Ungarn. In späteren Jahren entwarf er auch Plakate und Gobelins. Seine Werke waren u. a. auf Ausstellungen der Wiener Sezession vertreten; seit 1935 war Kleinert Vizepräsident des Österreichischen Künstlerbundes. Vgl. Thieme/B. XX, 456.
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Kleinert, Karl Erasmus, Schriftsteller (1857-1933).
2 eigenh. Postkarten und ein mehrzeiliger eh. Briefzusatz auf einem hektogr. Rundschreiben. Wien, September und November 1929.
Zusammen 5 SS. auf 3 Bll. Folio (Rundschreiben) bzw. 8vo (Postkarten, jeweils mit eh. Adresse). An den Pädagogen und Literarhistoriker Michael Maria Rabenlechner (1868-1952): "Im Juli d. J., als ich noch in Franzensbad weilte, haben wir einige Briefe gewechselt und Sie teilten mir die Absicht mit, einen Artikel aus Anlaß des 40. Todestages unseres edlen Dichters Robert Hamerling zu veröffentlichen [...]" (Postkarte v. 10. IX. 1929). - Auch die andere Postkarte sowie das hektogr. Rundschreiben des "Arbeitsausschusses für die Errichtung eines Hamerling-Denkmales in Wien" betreffen die Ehrung des Andenkens an den 1889 verstorbenen Dichter. - Kleinert studierte Kunstgeschichte an der Universität Wien, wandte sich aber auf Anraten Robert Hamerlings der Schriftstellerei zu. Zunächst Redakteur der "Grazer Tagespost", wurde er Chefredakteur des "Hamburger Tagblatts", später der "Grazer Zeitung"; ansschließend war er - von einer mehrjährigen Unterbrechung abgesehen - lange Jahre für die "Wiener Zeitung" tätig. Neben seiner journalistischen Tätigkeit schrieb er Novellen, Gedichte und Essays und war als Vortragskünstler erfolgreich. Zudem Präsident des Deutschen Schriftstellerverbandes (Landesgruppe Österreich), wurde Kleinert mit dem Titel eines Kaiserlichen Rats (1904) sowie mit dem Franz-Joseph-Orden (1908) ausgezeichnet.
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Kleinmichel, Richard, Komponist und Pianist (1846-1901)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Berlin, 11. IX. 1892, 8°. 1 Seite.
Référence libraire : 60071
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Kleinpaul, Rudolf, Schriftsteller (1845-1918).
Eigenh. Brief mit U. Gohlis, 30. I. 1880.
3 ½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Wiener Verleger: "Ich erlaube mir die ergebene Anfrage, ob Sie geneigt sein würden, den Verlag eines Werkes zu übernehmen, dessen Manuscript ich Ihnen vorzulegen die Ehre habe. Ich nenne dasselbe, unter Vorbehalt einer Aenderung dieses Titels, Mediterranea, Cultur- und Landschaftsbilder aus dem Mittelmeer. Es enthält an siebzehn solcher Darstellungen, welche sich, etwa mit Ausnahme des Kapitels über Malta (Eine Woche aus dem goldenen Zeitalter), ausschließlich zwischen Italien und Griechenland, vorzugsweise in dem letzteren bewegen. Wie ich diese Reise so oft auf österreichischen Schiffen gemacht habe, so erschiene und überhaupt scheint mir Wien für orientalische Sachen ein besonders günstiger Markt zu sein […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Monogramm. - "Mediterranea. Lebens- und Landschaftsbilder von den Küsten des Mittelmeers" erschien 1881 bei F. A. Brockhaus, Leipzig. Kleinpaul studierte an der Universität Leipzig Philologie und Philosophie und in Berlin Naturwissenschaften. Er unternahm später längere Reisen und ließ sich 1878 in Gohlis bei Leipzig nieder.
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Kleinschmidt, Arthur, Historiker (1848-1919).
Quittung mit eigenh. U. Heidelberg, 26. I. 1899.
1 S. Qu.-gr.-8vo. Quittiert den Erhalt von 100 Mark für seinen Essay "Fürstin Dorothea Lieven", der in Westermanns "Illustrierten deutschen Monatsheften" veröffentlicht worden war. - Der aus Wiesbaden gebürtige Historiker war Professor für Geschichte in Heidelberg und veröffentlichte u. a. "Die drei Stände in Wien vor der Revolution" (Wien 1876), "Rußlands Geschichte und Politik, dargestellt in der Geschichte des russischen hohen Adels" (Kassel 1877) oder "Die Eltern und Geschwister Napoleons I." (2. Aufl., Berlin 1886). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Georg Westermann Verlags.
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Kleint, Boris, Maler und Grafiker (1903-1996)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Kutzhof, 1. XII. 1971, Fol. 1 Seite.
Référence libraire : 52782
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Kleinwächter, Friedrich von, economist (1838-1927).
Autograph letter signed. Canton, 13 Aug. 1874.
8vo. 3 pp. on bifolium. To the politician Viktor Russ in Vienna, about a porcelain set that is to be returned to Russ after it has been painted in Vienna. - Kleinwächter was professor of political economy at Chernivtsi University and wrote a well-received "Textbook of Theoretical Economics"; Viktor Russ was a specialist in questions of traffic and transport.
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Kleinwächter, Friedrich von, Nationalökonom (1838-1927)
Porträtfotografie (Gebrüder König, Czernowitz) mit eigenh. U. auf dem Einsteckkarton (24,5 x 16 cm).
o.J. Ohne Ort (Czernowitz, um 1880), 10,5 x 6,5 cm. Auf Atelierkarton.
Référence libraire : 48923
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Kleist von Nollendorf, Friedrich, Gf., General (1762-1823).
Eigenh. (?) Schriftstück mit U. Berlin, 12. II. 1806.
1 S. auf Doppelblatt. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Da die bei mir kommandierten beiden Colonnen-Jäger Harten und Kruger, vom reitenden Feldjäger Corps, heute mit der FeldEquipage anhero zurückkommen, so ersuche ich Euer Königliche Wohllöbliche Serviß und Einquartierungs Commission hieselbst ergebenst, den gedachten beiden Colonnen-Jägern ein Quartier nebst Stallung aus 4 Pferden so viel als möglich in der Nähe des Prinzlich Heinrichschen Palais, anzuweisen weil sie täglich bei mir zu thun haben [...]". - Die Rückmeldung auf Fol. 2: "Die 2 Collonnen Jäger sind in Nr. 336 Dor.Stadt bey Steinert und ein Hengst und vier Pferde bey dem Gastwirth Thiede in Nr. 334 Dorst. den 12ten einquartirt [...]". - Mit Gegenzeichnung.
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Kleist von Nollendorf, Friedrich, Gf., General (1762-1823).
Eigenh. Begleitschreiben mit U. Merseburg, 10. XII. 1815.
½ S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Anbei erfolgt, mit dem ergebensten Dank der 1ste Theil v. Pradts Histoire de l'ambassade [...]". - Im Frieden nach den Napoleonischen Kriegen erhielt Kleist das Generalkommando für die Provinz Sachsen in Merseburg.
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Klemm, Friedrich Gustav, Kulturhistoriker und Bibliothekar (1802-1867).
Eigenh. Brief mit U. Dresden, 8. XII. 1850.
1 S. auf Doppelblatt. Mit eh. Adresse. 8vo. An W. L. Seyffert, Sekretär der ökonomischen Gesellschaft des Königreichs Sachsen: "Ich habe meine Abhandlung 'Zur Genealogie der menschlichen Werkzeuge' [erschienen in: Jahrbücher für Volks- und Landwirthschaft. N. F. Bd. 3, S. 151] nochmals durchgegangen, habe indessen die Überzeugung gewonnen, daß dieselbe ohne die dazu gehörigen Belegstücke vorgetragen wenig Anklang finden dürfte. Ich bin gern erbötig Ihnen diese Arbeit vorzustellen, und vorlesen zu lassen, allein ich meine es sey das beste den Vortrag in der nächsten Sectionssitzung mit der Ausstellung Statt finden zu lassen [...] Sollte es nicht zweckmäßig seyn die Figuren in Holz geschnitten in den Text aufzunehmen? Doch bleibe das ganz dem Ermessen des Directoriums wie billig überlassen [...]". - An der Dresdner Königlichen Öffentlichen Bibliothek übernahm Klemm 1831 die Stelle eines zweiten Sekretärs, wurde 1833 zusätzlich mit der Aufsicht über die Königliche Porzellansammlung betraut und 1834 zum Bibliothekar ernannt. Er beschäftigte sich eingehend mit Kulturgeschichte und stufte die Anfertigung von Werkzeugen sowie die Nutzung des Feuers als zentrale Merkmale zur Unterscheidung der Menschen vom Tierreich ein. Seine "Allgemeine Culturgeschichte der Menschheit" erschien ab 1843 in 10 Bänden. - Einschnitt durch Siegelöffnung. Papiergedecktes Siegel.
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Klemm, Walther, German painter, graphic artist and illustrator (1883-1957).
Autograph signature. [Postmark: Weimar, 3 Nov. 1910].
8vo (postcard). ½ page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau. - A member of the Dachau artists' colony of landscape and genre painters from 1908, Klemm joined the Berlin Secession in 1910 and was appointed professor of graphics at the Saxe-Weimar Grand Ducal Art School in 1913, where he focused on animal painting and illustrations. - Some small ink spots on verso. Self-addressed by the collector. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.
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Klemm, Walther, Maler und Illustrator (1883-1957).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Weimar, o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Wie sich auch historisch u. politisch Deutschen Landes u. Deutschen Volkes Zukunft gestalten mag, das, was man unter 'Deutschem Geist' begreift, mit seiner Innigkeit, Sorgfalt und Gründlichkeit in Werken der Wissenschaft, Kunst u. Literatur, wird ewig sein u. mehr u. mehr alle Völker verbinden [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. Koslowsky 99.
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Klemperer, Victor, Romanist (1881-1960)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Dresden, Am Kirschberg 19, 26. II. 1954, Fol. 1 Seite. Briefkopf. Gelocht.
Référence libraire : 53506
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Klenau, Paul von, Komponist und Dirigent (1883-1946).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. verso. O. O. u. D.
8vo. Je nach Lichteinfall etwas silbrig.
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Klenau, Wenzeslaus Gf. von, Kämmerer und Feldmarschall (gest. 1839).
Schreiben (vermutlich Kopie von Sekretärshand). Wien, 9. IX. 1821.
2 SS. auf Doppelblatt. Folio. Beiliegend ein vom 1. November 1807 datierendes Schreiben an Klenau. An Kaiser Franz I. gerichtete Supplik um "die Nachlassung der ihm mit 433 fl. 46 kr. abgeforderten Taxe" im Zuge der ihm jüngst zuteil gewordenen Verleihung des Feldmarschallleutnants-Charakters. - Beiliegend Schreiben mit der Mitteilung von Klenaus Ernennung "zum kaiserlich königlichen Obersten zu Fuß [...] bei Kollowrath Infanterie" (2-Gulden-Stempelpapier mit papiergedecktem Siegel).
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Klencke, Caroline Luise von, geb. Karsch, Dichterin (1754-1802).
Eigenh. Widmungsblatt mit U. ("v. Kl."). O. O., 11. IX. 1792.
1 S. Qu.-8vo. (Wasserzeichen: Posthorn [Fragment], D & C Blauw). Schönes Widmungsblatt für den Theologen und Geographen Anton Friedrich Büsching (1724-93), dem sie die von ihm subskribierte und soeben bei Dieterich in Berlin erschienene, selbst besorgte Ausgabe der Gedichte ihrer Mutter ("Gedichte von Anna Louisa Karschin geb. Dürbach. Nach der Dichterin Tode nebst ihrem Lebenslauff herausgegeben von ihrer Tochter C. L. v. Klenke geb. Karschin") übersendet: "An den Herrn Oberkonsistorialrath Büsching, bei Übersendung von meiner Mutter Gedichten. // Das Erste Buch davon versprach ich Dir, / Warum? weil Du, noch nicht genesen, / Es dennoch ehren willst, und lesen; / Darum empfängst Du es vor Fürsten heut von mir. / O, könnt' ich so wie dieses, Deinem Leben / Die Wirklichkeit von meinen Wünschen geben / Dann bliebst Du lange noch der Welt zum Nutzen hier." Darunter die Nachschrift: "Ew. Hochwürden verzeihen den schlechten Hefft, ich wollte nicht auf den Buchbinder warten und ließ es nur unter dem Vorwande daß ich eines zur Durchsicht brauche, heften, daher ist das Blättchen mit den Drukfehlern noch nicht eingebunden." - "[D]ie Tochter der Karschin [...] theilte alle die traurigen Schicksale ihrer Mutter bis an deren Tod, war aber auch Erbin ihres schönen Talentes geworden" (Damen Conversations Lexikon VI [1836], 152f.). - Am Seitenrand zwei Bezeichnungen der Schreiberin von etwas späterer Sammlerhand.
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Klencke, Karoline Luise von, geb. Karsch, Dichterin (1754-1802).
Eigenh. Gedicht mit Widmung und U. O. O., Mai 1800.
Sechs Strophen zu je vier Zeilen auf 2 SS. 8vo. "An die Erste Rose dieses Frühlings, die ich für die Edle Frau von Berg erzog und brach": "Bist Du, bist Du endlich da! | Kind der Schmerzen, und der Wonnethränen! | Immer noch nicht Rose, doch die schöne | Duftende Entwicklung naht! [...]". - "[D]ie Tochter der Karschin [...] theilte alle die traurigen Schicksale ihrer Mutter bis an deren Tod, war aber auch Erbin ihres schönen Talentes geworden" (Damen Conversations Lexikon VI [1836], 152f.). - Etwas gebräunt.
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Klenze, Clemens August Karl, Jurist (1795-1838)
Gedruckte und eigenh. ausgefülltes Dokument mit U.
o.J. Berlin, 5. V. 1828, Fol. 1 Seite.
Référence libraire : 59934
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Klenze, Leo von, Architekt (1784-1864)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Lindau, 16. III. 1863, 3 1/2 Seiten. Doppelblatt. Bläuliches Papier.
Référence libraire : 60533
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Klesheim, Anton Freiherr von, Schriftsteller (1812-1884).
Eigenh. Gedicht mit U. Wien, 23. IV. 1859.
Zwei Strophen zu je vier Zeilen auf 1 S. Qu.-4to. "Wann du im Lebn dir Freund erwählst, | So schau dich um nach ächte; | Denn es giebt unter hundert Freund, / Wohl mehr als neunzig schlechte. […]". - Zunächst Schauspieler in Wien und Preßburg, wandte sich Klesheim bald der Schriftstellerei zu. Besonders erfolgreich war er mit seinen mundartlichen Dichtungen, die er in den allerhöchsten Kreisen selbst vortrug. Einige seiner Gedichte wurden volkstümlich, darunter "Wanns Mailüfterl waht". Als Theaterdichter war er mit romantischen Märchen und Lustspielen erfolgreich. - Etwas knittrig und gebräunt. In der Mitte vertikal gefaltet.
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Klesheim, Anton Frh. von, Schriftsteller (1812-1884).
Eigenh. Brief m. U. und Karte mit eigenh. Gedicht und U. Graz, 9. III. 1877.
Zusammen 2 SS. 8vo. "Bin mit Vergnügen bereit Ihren Wunsch zu erfüllen". - Auf Briefpapier mit gedr. Monogramm. - Beiliegend Karte mit einem Auszug aus dem Gedicht "Der Schutzengel". - Zunächst Schauspieler in Wien und Preßburg, wandte sich Klesheim bald der Schriftstellerei zu. Besonders erfolgreich war er mit seinen mundartlichen Dichtungen, die er in den allerhöchsten Kreisen selbst vortrug. Einige seiner Gedichte wurden volkstümlich, u.a. "Wanns Mailüfterl waht". Als Theaterdichter war er mit romantischen Märchen und Lustspielen erfolgreich.
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