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Kramar, Karl, erster tschechoslowakischer Ministerpräsident (1860-1937).
Eigenh. Brief mit U. Prag, 15. X. [1903].
½ S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den kaiserlichen Kohlengroßhändler Oscar Berl: "Ich werde kaum vor der Wiedereröffnung des Reichsrates (3ter November) in Wien sein - bin aber dann sehr gerne zu Ihren Diensten [...]".
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Kramer, Aaron.
Rumshinsky's Hat and House of Buttons. SIGNED
New York and London: Thomas Yoseloff 1964. Hardcover. Very Good/Very Good. 8vo. 119 pages. Hardcover with a grey and white dust jacket. The jacket shows some rubbing. A sound copy and clean within. #408/500 SIGNED by author. Dust jacket has a couple of small tears. <br/> <br/> Thomas Yoseloff hardcover
Référence libraire : 028246
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Kramer, Gustav, Philologe, Pädagoge und Theologe (1806-1888).
Eigenh. Schriftstück mit U. Halle, 29. IX. (o. J.).
1 S. 8vo. Die Titel einiger seiner Schriften, die er "auf an mich gerichtete Bitte für Heindl's Galerie berühmter Pädagogen diesen, wenn ich nicht irre 1855 geschriebenen Notizen, die ich zum beliebigen Gebrauch übersende" hinzufügt: "Es sind folgende: 1. Beiträge zur Geschichte August Hermann Francke's [...] 2. Carl Ritter, ein Lebensbild nach seinem handschriftlichen Nachlaß dargestellt [...] 3. Neue Beiträge zur Geschichte August Hermann Francke's [...] 4. A. H. Francke's pädagogische Schriften, nebst der Darstellung seines Lebens und seiner Stiftungen [...] 5. August Hermann Francke, ein Lebensbild [...] Meine Lebensumstände betreffend bemerke ich, daß ich 1859 den Rothen Adlerorden 3ter Classe, und nachdem ich zu Michaelis 1878 auf meinen Antrag von der Stellung als Director der Franckeschen Stiftungen entbunden war, den Titel Geheimer Regierungsrath durch die Gnade Sr. Majestät erhalten habe. 1867 hat die theol. Facultät hier selbst mich zum Doct. theol. ernannt [...]". - Beiliegend die erwähnte 1855 gedruckte kurze Biographie Kramers (mit Spuren alter Heftung).
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Kramer, Leopold, Schauspieler und Intendant (1869-1942).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 16. IV. 1929.
1 S. Qu.-8vo. "Du musst es dreimal sagen | Faust I". - Schauspielerisch als Bonvivant und Liebhaber erfolgreich, wirkte Leopold Kramer viele Jahre am Deutschen Volkstheater in Wien, wo er auch bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges als Oberregisseur tätig war. In späteren Jahren sah man ihn in Prag, wo er das Deutsche Landestheater leitete, in Berlin, wo er als Schauspieler an der "Tribüne" tätig war, und in Brünn, wo er noch hoch betagt die Direktion der Vereinigten Deutschen Theater sowie deren Oberspielleitung übernahm. Zudem war Kramer ein Förderer zahlreicher Wiener Schauspielgrößen, darunter die Brüder Paul und Attila Hörbiger, Paula Wessely und Maria Gerhart.
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Kramer, Maria, Schauspielerin (1906-1980).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O., 10. V. 1932.
½ S. Qu.-8vo. Maria Kramer war von 1928 bis 1958 Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters.
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Kramer-Glöckner, Josefine "Pepi", Schauspielerin und Sängerin (1874 -1954)
Eigenh. Albumblatt mit U.
o.J. Ohne Ort, Ohne Jahr, Quer-8°. 1 Seite. Gelocht.
Référence libraire : 59777
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Kramer-Glöckner, Josefine, Schauspielerin (1874-1954).
Eigenh. Albumblatt mit U. Gmunden, Sommer 1905.
2 SS. auf Doppelblatt. Qu.-8vo. "Kinder wer ka Geld hat der bleibt zu Hause […]". - Mit eigenh. Zitat und U. ihres Gatten Leopold Kramer: "Luft und Liebe sind die Fittiche zu großen Thaten […]". - Ihr erstes Engagement erhielt sie am Deutschen Theater in Budapest, danach folgten Jahre in Berlin und schließlich ab 1892 am Deutschen Volkstheater in Wien, an dem sie bis zu ihrem Tod blieb. Sie heiratete 1900 ihren Kollegen Leopold Kramer und nannte sich ab nun Pepi Kramer-Glöckner. Ab 1917 spielte sie neben dem Theater auch in Stummfilmen.
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Kramer-Glöckner, Josefine, Schauspielerin (1874-1954).
Eigenh. Brief m. U. [Poststempel: Wien, 7. XII. 1906].
2 SS. 8vo. Beiliegend Umschlag. Am dem Komponisten Paul Mestrozi (1851-1928) in Wien: "Es ist ja unerhört aber Sie wissen wie manchmal wir Theaterleut gehetzt sind. Da bleibt so ein Brief liegen. Im Trubel vor Weihnachten vergisst man und heut find ich Ihren lieben Brief und scham mi. Wenn Sie verzeihen können bitte ich um Einsendung des Teufelsmädl! Bitte aber nicht um Gleichnisse. Ich brauche für Februar zum Gastspiel nach München ein Stück und suche. Mit den herzlichsten Grüßen bitte ich um Ablaß meiner Sünden […]". - Gefaltet. - Die Tochter der Soubrette Berta Glöckner und des Humoristen Josef Matras zählte zu den beliebtesten Volksschauspielerinnen ihrer Zeit; neben zahlreichen Bühnenrollen war sie in annhähernd dreißig Filmen zu sehen, u. a. in G. W. Pabsts ‚Prozeß' (1948).
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Kramer-Glöckner, Josefine, Schauspielerin (1874-1954).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 ½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Baron: "Das war eine Überraschung. Ich traute meinen Augen kaum. - Nehmen Sie meinen herzlichen Dank für Ihre Wünsche und dafür daß Sie sich meiner erinnert […]". - Auf Briefpapier mit gepr. Initialen. - Die Tochter der Soubrette Berta Glöckner und des Humoristen Josef Matras zählte zu den beliebtesten Volksschauspielerinnen ihrer Zeit; neben zahlreichen Bühnenrollen war sie in annhähernd dreißig Filmen zu sehen, u. a. in G. W. Pabsts ‚Prozeß' (1948).
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Kramp, Willy, Schriftsteller (1909-1986)
10 Werke mit längeren eigenh. Widmungen und U., dazu 1 masch. Brief, 3 eigenh. Postkarten und 5 masch. Postkarten, jeweils mit eigenh. U.
o.J. München, Stuttgart u.a., 1965-1984, Verschiedene Formate. OPp., OLn. und Original-Broschur..
Référence libraire : 59678
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Kramp, Willy, Schriftsteller (1909-1986)
3 Werke mit längeren eigenh. Widmungen und U. sowie 4 mit eigenh. U. auf dem Vorsatz oder Titel, dazu 4 mehrseitige masch. Briefe, 1 eigenh. Brief , 4 eigenh. Postkarten und 2 masch. Postkarten, jeweils mit eigenh. U.
o.J. München u.a., 1937-1980, Verschiedene Formate. OLn. und Original-Broschur.
Référence libraire : 59677
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Kramp, Willy, Schriftsteller (1909-1986)
Masch. Brief mit eigenh. U.
o.J. Villigst, 26. IX. 1965, Fol. 1 Seite.
Référence libraire : 53044
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Kranichfeld, Friedrich Wilhelm Georg, Mediziner (1789-nach 1850)
Eigenh. Schriftstück mit U.
o.J. Berlin, 22. X. 1824, Qu.-8°. 1 Seite. Doppelblatt.
Référence libraire : 60720
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Krannhals, Woldemar, Schriftsteller und Chefredakteur (1880-1939).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Eisenach, 1928.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Die Ausnahmen und die Einzelnen werden es sein, aus denen der Geist unserer Nation sich die Quadern holt zum Neubau unseres deutschen Hauses! Nicht die ewig Gestrigen, nicht die planlos Morgigen, nicht die sinnlos Heutigen, - nein, die das 'Stirb und werde!' ergriffen hat als das Weltgesetz allen Seins, in Kosmos, Volk und Mensch! Stirb - und werde! - so heisst es! Nicht, werde und stirb, wie dem kleinen Auge der Naturablauf erscheinen mag! Sterben heisst frei werden! Darum, ehe wir nicht sterben in unserer Aeusserlichkeit, in unserer Verflachung, in Denken und Tun, - und einkehren zur Innerlichkeit deutschen Seins, werden wir die Zukunft nicht bauen [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Koslowsky 245.
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Kranz, Heinrich B., Schriftsteller (1895-1964).
Gedr. Glückwunschkärtchen mit eigenh. U. O. O. u. D.
120:80 mm. Weihnachtsgrüße und Wünsche für ein frohes neues Jahr. - Heinrich Kranz war als Schriftsteller in Wien tätig, schrieb Gedichte und einige ungedruckt gebliebene Bühnenwerke. 1937 emigrierte er in die USA, lebte in Washington und war für New Yorker Zeitungen und Zeitschriften sowie als Übersetzer tätig (u. a. von Henry Oyen und Graham Greene).
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Krasan, Franz, Botaniker (1840-1907).
3 eigenh. Postkarten mit U. Graz, 1898-1890.
(½+1+1 =) 2½ SS. auf 3 Bll. 8vo. Jeweils mit eh. Adresse. An den Leiter der botanischen Abteilung des Hofkabinetts in Wien (des heutigen Naturhistorischen Museums), Günther Beck, Ritter von Mannagetta und Lerchenau. Mit Dank für dessen Einschätzung einer Schrift Krasans: "Danke Ihnen verbindlichst für die Beurtheilung jener literarischen Kleinigkeit [...]". Mit Dank für die Übersendung von zwei Werken sowie dem Hinweis auf ein eigenes Werk zum selben Thema, das dem Schreiben gefolgt sei: "Einen ähnlichen Gegenstand wie die pflanzengeographischen und geschichtlichen Erörterungen 'Die Wachau' behandelte ich vor Kurzem in den 'Mittheilungen des Naturw. Vereins für Steiermark' [...]". - Mit Dank für eine weitere Buchsendung: "Ich bitte meinen verbindlichsten Dank für die freundliche Zusendung des IV. Th. der Flora von Südbosnien entgegenzunehmen. Es ist eine schöne und anerkennenswerthe Arbeit, und ich werde demnächst, da nun alle 4 Theile erschienen sind (vorausgesetzt dass Sie es gestatten) ein Referat darüber in die 'Österr. botan Zeitschr.' einsenden [...]". - Papierbedingt etwas gebräunt.
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Kraske, Bernd M. (Hrsg.)
Scripta. Aus der Autographen-Sammlung Rolf Italiaander. Auswahl u. Kommentar von Bernd M. Kraske.
(Hamburg), Edition Museum Rade, (1984). 86 S. Mit zahlr. Abb. u. Faks. 4to, 29,5 cm. OKart.
Référence libraire : 50711
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KRASS, Nathan (?-?)
Signature
Renowned rabbi at the Reform Temple Emanu-el in New York City from 1923 to 1949. Bold signature in dark brown fountain pen heavy stock 4" X 2½" card n.p. n.d. Very good. Slight mounting traces on verso. A handsome example of this interesting Judaica figure. unknown
Référence libraire : 19750
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Krassberger, Sigmund, Schriftsteller (1822-1882).
Eigenh. Brief mit U. Graz, 25. III. 1879.
1½ SS. 8vo. An einen nicht identifizierten Adressaten: "Gewohnt Briefe zu erhalten, auf denen mein Name unrichtig geschrieben ist und darauf mit einer Bezeichnung beehrt zu werden, welche zu verdienen ich mir so wenig bewußt bin als ein Pudelscherer den Doctortitel[,] ließ ich mich verleiten Ihr geschätztes Schreiben zu öffnen, und ersah zu meiner unliebsamen Überraschung, daß diesesmal höchst wahrscheinlich der Name richtig aber der Empfänger der unrichtige ist [...]". - Krassberger studierte Jus und Philosophie in Graz und schrieb u. a. von 1853-82 für die ‘Fliegenden Blätter’ in München. Vgl. DBA II 752, 142.
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Krassnig, Rudolf, Schriftsteller und Journalist (1861-1909).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 26. IV. 1905.
1 S. 8vo. An eine Vereinsleitung: "Erlaube mir mitzuteilen, daß ich von Ihrer liebenswürdigen Einladung, wofür ich den besten Dank sage, Gebrauch machen werde […]". Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der "Oesterreichischen Volks-Zeitung". - Der Eisenbahner wurde 1885 Mitarbeiter der Zeitschrift Junger Kikeriki. 1887 wurde er Redakteur der Österreichischen Volks-Zeitung.
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Krassnig, Rudolf, Schriftsteller und Journalist (1861-1909).
Eigenh. Postkarte m. U. ("R. Krassnigg"). Wien, 19. II. 1908.
8 Zeilen. Postkartenformat. An den Schauspieler Franz Fischer (1857-1934) in Brunn am Gebirge: "Werde gewiss nicht vergessen. Aber vor Ende März nicht möglich. Bitte mir nichts in die Redaktion zu senden [...]". - Der Eisenbahner wurde 1885 Mitarbeiter der Zeitschrift "Junger Kikeriki". 1887 trat Krassnig in die Redaktion der "Österreichischen Volks-Zeitung" ein. - Auf Postkarte mit Porträtfotografie Krassnigs. Angeschmutzt.
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Krastel, Friedrich (Fritz; 1839 Mannheim - 1908 Wien)
Schauspieler und Regisseur.-
Eh. Brief m.U., dat. Wien, 18. 3. 97. 8°. 1 S.
Référence libraire : 21839
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Krastel, Friedrich, Schauspieler (1839-1908)
Eigenh. Albumblatt mit U.
o.J. München, 20. VII. 1880, Gr.-8°. 1 Seite.
Référence libraire : 50887
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Krastel, Friedrich, Schauspieler (1839-1908).
Eigenh. Brief m. U. (Visitenkarte). O. O., 18. V. 1905.
1 S. 63 x 105 mm. An einen Herrn Pohl: "Sie haben mir vor meiner Abreise, anfangs April, etwas von ‚Demetrius' gesagt! Nun scheint aber Herr Löwe noch die Rolle des ‚Mnischek' zu haben, denn trotz allen Suchens, bei mir ist sie nicht. Spielt Herr Löwe, nun gut! So nicht, so bitte ich um Rolle od. Buch, denn ich habe wol kaum mehr etwas von der Figur im Kopfe! […]".
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Krastel, Friedrich, Schauspieler (1839-1908).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 22. II. 1902.
1¾ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen Herrn Winckler: "Ich habe in letzten Zeiten so viele Stücke lesen müssen, daß ich erst jetzt Ihren Wunsch gerecht werden konnte. - Das Schauspiel 'Ekkehard' verräth, ohne Zweifel, starke dichterische Veranlagung, wird es aber, nach meiner Meinung, zu kaum mehr als einem Achtungserfolg auf der Bühne bringen. Der Stoff, dessen epische Breite Scheffel in den Roman bannte, hat auch in vorliegendem Drama nichts von seinem Typischen verloren. Für die Größe des Stückes ist die Handlung zu klein, der Dialog zu gedehnt. Besonders der letzte Akt (und ein letzter Akt ist immer der Prüfstein des Dramatischen Gedichtes) leidet an diesen Gebrechen. Das Drama will Handlung und 'Ekkehard' ist ein zu weit ausgesponnener psychologischer Läuterungsprozess […]".
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Krastel, Friedrich, Schauspieler (1839-1908).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 25. II. 1885.
1 S. 8vo. An einen Freund: "Durch Ihre liebenswürdige Übermittlung wurde mir das Diplom der 'Nasswalder' mit dem Schlagring übersendet, und, theils durch Gastspiele, theils durch grosse Beschäftigung hier abgehalten, komm' ich erst heute dazu Ihnen und dem Verein meinen herzlichen Dank auszusprechen […]". - Gefaltet; etwas fleckig.
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Krastel, Friedrich, Schauspieler (1839-1908).
Eigenh. Widmung mit U. Wien, 25. XI. 1899.
2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. "Es will der Max, das Geigerlein, | Ich soll dem Tausigkinde | Ein kleines Stammbuchverschen weih'n, | Recht passend für ein Jungfräulein, | Und Alles nur geschwinde! | Nun bist du, Kind, mir unbekannt! | Was soll ich also sagen? | Das Allgemeine sei verbannt, | Sonst wird' ich seicht und dumm genannt, | Dem will ich mich entschlagen! […]".
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Krastel, Friedrich, Schauspieler (1839-1908).
Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. Wien, Mai 1894.
165:110 mm. Ganzfigürliche Darstellung des Schauspielers im Rollenkostüm aus dem Atelier Székely, Wien. Mit Unterschrift und Widmung auf der Verso-Seite: "Die Schauspielkunst kann leicht erklärt uns werden: ‚Natürlich sei in Worten u. Gebarten'! Doch was Natur u. wie Natur zu finden, das ist der Punkt den wenige nur ergründen!".
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Krastel, Friedrich, Schauspieler (1839-1908).
Schriftstück mit eigenh. Unterschriften. Wien, 15. IX. 1884.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. Qu.-8vo. "Wenn die Herrn Professoren Arnsburg und Baumeister einverstanden sind Fräulein Ida Neumann zur Nachprüfung zuzulassen, so erkläre ich mich damit einverstanden". - Mit Unterschriften von Bernhard Baumeister (1828-1917) und Friedrich Ludwig Arnsburg (1820-1891).
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Krastel, Fritz, Schauspieler (1839-1938).
Albumblatt mit eigenh. U. Wien, 1. XI. 1892.
75:110 mm. "Die ganze Welt spielt Komödie". Mit zwei montierten Portraitdarstellungen.
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Krastel, Fritz, Schauspieler (1839-1938).
Eigenh. Postkarte mit U. Szolgabirosag, O. D.
1 S. Qu.-8vo. An Herrn Pohl.
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Krastel, Fritz, Schauspieler (1839-1938).
Visitenkarte mit zwei eigenh. Zeilen. O. O. u. D., [Wohl Anfang Januar 1908].
1 S. Visitkartenformat. Wohl an die namentlich nicht genannte Witwe des Bassisten Wilhelm Hesch, der am 4. Januar verstorbenen war, "mit dem Ausdruck des herzlichsten Mitgefühls". - Entdeckt und gefördert von Eduard Devrient, dem damaligen Intendanten des Hoftheaters in Karlsruhe, wurde Fritz Krastel 1864 von Heinrich Laube für ein Gastspiel an das Wiener Burgtheater geholt, "wo er im folgenden Jahr ein Engagement antrat, das bis an sein Lebensende dauerte. Fast 25 Jahre verkörperte er jugendliche Helden und Liebhaber. Zu seinen Hauptrollen zählten Don Carlos, Jaromir und Karl Moor. Sein späterer Wechsel in das Fach der Heldenväter war weniger erfolgreich" (DBE).
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Kraszewska, Otolia, Malerin (1859-1938).
Albumblatt mit eigenh. Namenszug. München, 22. V. 1905.
1 S. Qu.-gr.8vo. Mit alt montierter Photographie eines Gemäldes.
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Kratky, Hans, Maler (1881-1942).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 15. IV. 1914.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Ersucht um Berücksichtigung bei der Vergabe von Aufträgen von Portraits für die “Ehrengallerie [!]”: Habe unter anderem auch vor drei Jahren ein Porträt des Herrn Erzh. Rainer n. d. Natur gemalt [...]”. - Hans Kratky studierte an der Wiener Akademie der bildenden Künste bei Siegfried l’Allemand und August Eisenmenger. Vgl. Vollmer III, 112. - In altem Sammlungsumschlag.
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Kratochwill, Carl, Musikverleger und -schriftsteller.
Eigenh. Brief mit U. Wien, 16. VII. 1897.
1 S. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Bevor Sie sich angeboten hatten, über Bayreuth vom J. 1897 zu schreiben, waren wir mit einer zuverlässigen künstlerischen Persönlichkeit, welche sich während der ganzen Festspielzeit in Bayreuth aufhalten wird, wegen Berichterstattung über alle diesjährigen Bayreuther Aufführungen in Unterredung. Der Betreffende, dessen eigener Wunsch es ist, anonym zu bleiben, hat jetzt definitiv die regelmäßige Zusendung wöchentlicher Berichte zugesagt. Das hindert uns aber nicht, bei Ihrem Anerbieten zu bleiben, uns gegen Honorar von 10 Kreuzer pr[o] Zeile einen Artikel über Parsifal und Lohengrin zu liefern. Ihr Artikel wird einen Teil des Ganzen ansehnlich herausheben, während die Berichte des obengenannten Correspondenten einen Überblick über das Ganze ermöglichen sollen [...]". - Kratochwill war Redakteur der "Neuen musikalischen Presse" und 1889 Mitgründer des Musikalienverlags Bosworth. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der "Neuen musikalischen Presse".
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Kratz, Anna, Sängerin (1837-1918).
Eigenh. Brief m. U. O. O., 15. V., o. J.
2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. Beiliegend Portraitphotographie. An einen Schauspielerkollegen: "Es hat mich sehr gefreut, daß Sie sich meiner erinnerten, nehmen Sie u Ihre kleine Mizi meinen herzlichsten Dank hierfür und sein Sie überzeugt, daß ich mich stets und mit vieler Freude meiner alten lieben Collegen erinnere, in deren Mitte ich so schöne Tage erlebte […]". - Die Tochter des Theaterdirektors Franz Arnold Kratz debütierte als Neunjährige an einem Theater in Bonn, trat seit 1850 als Opernsoubrette in Amsterdam und Rotterdam, im folgenden Jahr als Opernsängerin in Basel und Bern auf und kam später an das Hamburger Thalia-Theater. 1857 spielte sie in Riga, anschließend am Friedrich-Wilhelmstädter Theater in Berlin, 1860 am Carl-Theater in Wien und wurde 1861 von Laube an das Burgtheater berufen. - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm. - Beiliegend eine Portraitfotografie (105 x 65 mm) aus dem Atelier des Fotografen Székelie, Wien.
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Kratz, Anna, Sängerin (1837-1918).
Eigenh. Postkarte m. U. O. O., 1901.
1 S. 8vo. Gewidmet einer Frau Grete Popper, mit Unterschrift der Schauspielerin Martha Schwerdtlein. - Die Postkarte zeigt Anna Kratz im Rollenkostüm.
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Kratz, Anna, Sängerin (1837-1918).
Eigenh. Widmung mit U. Wien, 1. II. 1908.
80 x 115 mm. "Zur freundlichen Erinnerung". - Auf Briefkarte mit gepr. Wappen.
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Kratzmann, Ernst, Schriftsteller (1889-1950).
2 ms. Briefe und 2 (davon 1 eh.) Postkarten mit U. sowie eine gedr. Visitkarte mit mehreren eh. Zeilen verso. Wien, 1938-1949.
Zusammen 4 SS. Verschiedene Formate. Mit 3 (davon 2 eh.) Kuverts. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag usf.: "Bei mir hat sich nichts geändert - gottlob, muß man sagen! Mit unserer alten Wohnung haben wir von Zeit zu Zeit immer wieder Ärger - ob wir sie je wieder beziehen werden, steht dahin [...]" (Br. v. 6. I. 1948; auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf). - Kratzmann verfaßte mehrere psychologische und kulturhistorische Arbeiten. Sein "Faust. Ein Buch vom deutschen Geist" (1932) wurde während des Nationalsozialismus mehrfach aufgelegt. Vgl. Kosch IX, 384f. - Der Visitkarte (in Kuvert v. 8. XII. 1938) beiliegend ein gedr. Verlagsprospekt des Adolf Luser Verlags mit einem Verzeichnis der von Kratzmann bei Luser erschienenen Bücher.
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Kratzmann, Ernst, österr. Schriftsteller (1889-1950)
3 ms. sowie ein eigenh. Brief mit U. Wien, 1945-1948.
5½ SS. 8vo. Mit 2 ms. und 2 eigenh. beschr. Kuverts. Trauriges berichtet der Erzähler Ernst Kratzmann aus den Zeiten der Nachkriegsjahre. Dennoch ist er frohen Mutes und dankt Josef Wesely für seine Sendungen und sein treues Gedenken und seine Geschenke, die er sich in diesen harten Zeiten abgerungen hat.
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Kraul, Ludwig, Gynäkologe (1892-1955).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 19. III. 1944.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: “Wir bedanken uns bei Ihnen für die herrliche Calderon-Aufführung am Samstag. Es ist nicht übertrieben zu sagen: Es war ein Erlebnis [...]”. - Der durch zahlreiche einschlägige Publikationen ausgezeichnete Mediziner war Primarius am Franz Josefs-Spital, am Wilhelminenspital und später Direktor des Wiener Frauenhospiz. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Kraus, Alfred Freiherr von, österr. General und Jurist (1824-1909).
Eigenh. Briefkarte mit U. [Poststempel: Wien , 30. IV. 1870].
4 Zeilen. Qu.-12mo. Gratulationsschreiben an den Deutschmeister-Hauptmann Koblitz in Korneuburg: "Ich gratuliere herzlich. Du bleibst bei den deinen. Auf Wiedersehen hier in Wien [...]". - Der Sohn eines Gutspächters kam nach juristischen und philosophischen Studien 1850 als Praktikant an den Obersten Militärgerichtshof und wurde als Oberleutnant im Garnisonsauditoriat in Mantua eingeteilt. Später Feldmarschallleutnant, wurde Kraus 1881 Präsident des Militär-Obergerichts und mit der Leitung der Statthalterei in Böhmen betraut. 1889 musste er diese Position aufgrund politischer Schwierigkeiten aufgeben.
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Kraus, Anton, Holzblasinstrumentenbauer (1813-1901).
Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 29. VII. 1855.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit Dank "für die überaus nachsichtsvolle Besprechung meiner Sonaten in Ihrem geschätzten Blatte [...] Sie ermuthigen mich dadurch zu einer neuen Bitte, die ich jedoch kaum vorzutragen wage, um Ihnen nicht beschwerlich zu fallen. Die beigefügten Notenhefte lassen Sie dieselbe errathen [...]". - Ohne die erwähnte Beilage; entlang der Ränder leicht gebräunt und fleckig und kleine Stecknadeldurchstiche am linken oberen Rand.
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Kraus, August Friedrich Johann, German sculptor (1868-1934).
Autograph signature. [Postmark: Grunewald, 13 May 1908].
Oblong 8vo (postcard). ½ page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau. - Awarded the Academy's "Staatspreis" for his sculpture group for the Berlin "Siegesallee" project in 1900, Kraus spent five years studying in Rome, his style shifting from Historicism towards Neoclassicism, and joined the Berlin Secession upon his return in 1906. - Faint traces of a postmark. Part of the signature slightly smeared. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.
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Kraus, August, Bildhauer und Medailleur (1869-1934).
Ms. Sentenz mit eigenh. U., eh. Korrekturen, eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Berlin-Grunewald, o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Deutschlands Zukunft wird besser, wenn sich zunächst die zum Führen Berufenen bewusst werden, dass Gottbegnadetsein heisst Volk und Vaterland verpflichtet zu sein das Höchste zu erstreben. Nur durch Höchstleistungen ist die Achtung der Welt zu erringen! Wie in physischer Beziehung der Record den Helden macht, so in geistiger die Qualität. Eine grosse Aufgabe hat hier die deutsche Frau zu erfüllen, ich meine nicht diejenige, die mit dem Manne in Wettbewerb tritt, sonders ganz besonders die liebende Frau, die imstande ist jedes Opfer zu bringen, um den Mann in seinem Streben nach dem Höchsten zu unterstützen [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Koslowsky 137.
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Kraus, Bernard K., Chefredakteur und Mediziner (1828-1887).
Eigenh. Brief mit U. [Wien], [1880].
1 S. 8vo. An Herrn Schäfer: "Ich war gestern bei Ihnen und habe Ihrem Burschen aufgetragen mir eine kleine Visitkarten-Büchse, so wie ein kleines Cigarren-Täschchen sofort zu senden. Habe bisher nichts erhalten [...]". - Der aus Kolin (Böhmen) stammende Kraus promovierte 1854, gründete die "Österreichische Zeitschrift für Kinderheilkunde", 1856 die "Allgemeine Wiener Medizinische Zeitung", die er als Chefredakteur bis zu seinem Lebensende leitete, und 1859 die Pariser "Clinique europèenne, Journal international de médicine". Darüber hinaus veröffentlichte Kraus auch zahlreiche selbständige Publikationen (darunter u. a. das "Compendium der neueren medicinischen Wissenschaften ", Wien/Perles/1875, und die "Diagnose und Therapie der Krankheiten des Menschen [...]", ebd., 1877). Vgl. DBA II 752, 450. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der "Allgemeinen Wiener mediz. Zeitung".
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Kraus, Carl von, Altgermanist (1868-1952).
Eigenh. Postkarte m. U. M[ünchen], 28. VII. 1923.
½ S. Quer-8vo. Mit eh. Adresse verso. Bedankt sich bei Hans Nüchtern für gute Wünsche: "Schönsten Dank Ihnen [...] [vere]hrten Herrn Vater für Ihre [...] Wünsche [...]". - Kraus habilitierte sich 1894 im Bereich Ältere Germanische Sprachen und Literatur an der Universität Wien und war über seine Lehrtätigkeit in Wien hinaus auch an den Universitäten Prag, Bonn und München tätig. Er beschäftigte sich insbesondere mit der deutschen Literatur des 9.-16. Jahrhunderts und bearbeitete unter anderem die Gedichte Walther von der Vogelweides. - Fehlstelle durch Ausschnitt der Briefmarke. Mit Stempel des "Seminars für Deutsche Philologie München".
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Kraus, Carl von, Altgermanist (1868-1952).
Eigenh. Postkarte m. U. München, 21. V. 1923.
1. S. Quer-8vo. Mit eh. Adresse verso. Spricht Hans Nüchtern, der ab 1924 für die literarischen Programme des österreichischen Radiowesens zuständig war, seine Glückwünsche vermutlich anlässlich dessen Hochzeit mit Dora Miklosich aus, erwähnt einen gemeinsam verbrachten Abend und lässt auch Nüchterns Vater grüßen: "Anlässlich Ihrer [...] sende ich Ihnen herzliche [...] für Sie und ihre Frau [...] sich auch meine Frau anschliesst, die Sie ja bei meinem Abschied von Wien kennen lernte und sich noch immer, wie ich, an den ebenso Kunstverschönten wie behaglichen Abend mit Vergnügen erinnert. Ich bitte Sie auch, Ihrem verehrten Herrn Vater meine besten Grüsse und Wünsche zu übermitteln". - Kraus habilitierte sich 1894 im Bereich Ältere Germanische Sprachen und Literatur an der Universität Wien und war über seine Lehrtätigkeit in Wien hinaus auch an den Universitäten Prag, Bonn und München tätig. Er beschäftigte sich insbesondere mit der deutschen Literatur des 9.-16. Jahrhunderts und bearbeitete unter anderem die Gedichte Walther von der Vogelweides. - Die Zeilen 2-4 durch Tintenabklatsch schlecht lesbar. Fehlstelle durch Ausschnitt der Briefmarke.
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Kraus, Carl, böhmischer Rechtsanwalt (geb. um 1859).
Eigenh. Brief mit U. Aussig (Ústí nad Labem), 1. XII. 1900.
2 SS. 8vo. An die Redaktion der Prager "Bohemia": "In Ihrer Besprechung der Aufführung von Ferdinand Cortez ist ein Irrtum unterlaufen. Ich erinnere mich eine Aufführung dieser Oper Ende des Jahres 1869 oder Anfangs 1870 als Primaner mit meinem Vater beigewohnt zu haben. Diese Aufführung ist mir darum noch in besonders lebhafter Erinnerung, weil ich damals zum ersten Male eine Oper hörte, mißgestimmt war, weil ich die Handlung und den Text nicht verstanden hatte und Thränen darüber vergoss, weil ein älterer Gymnasialcollege sich darüber lustig machte, weil ich nicht einmal den Namen der Oper - ich erzählte, ich wäre bei Ferdinand 'Corzet' gewesen - behalten hatte [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. Am oberen Rand gelocht.
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Kraus, Emil, Maler (1897-1930).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
60 x 100 mm. Auf einer Visitenkarte des Generalkonsuls Paul Hohenau: "Da Generalkonsul Dr. Hohenau noch sehr geschwächt ist, hat er mich beauftragt Ihnen verehrteste gnädige Frau für die lieben Zeilen zu danken und wird sich freuen in den nächsten Tagen Sie begrüssen zu können [...]". - Leicht wasserfleckig.
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