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‎Köhler, Hanns Erich, Graphiker und Karikaturist (1905-1983).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U., ms. Brief mit eh. U. und 11 Blatt mit zahlreichen eh. Originalskizzen und einigen Originaldrucken. Prag und o. O., 1970 bis 1976.‎

‎(1+¾+¾+22 =) 24½ SS. (Qu.-)8vo, (Qu.-)4to und (Qu.-)Folio. Mit ms. adr. Kuvert und ms. adr. Kuvertausschnitt (dieser auf Papierträger montiert). Elanvolle, umfangreiche Karikaturenskizzen zu den Themen Umweltverschmutzung, Tagespolitik, Wahlen und DDR als Autographenspende an den Mediziner und Autographensammler Joachim Ruf in Esslingen: "Ich will Ihren Wunsch gerne erfüllen und werde Ihnen gelegentlich einige zeichnerische 'Abfälle' senden [...]" (7. II. 1970). In einem Begleitschreiben erwähnt Köhler die Übersendung eines "Adenauer-Blattes" mit der Bitte um Überweisung des Honorars: "Anbei nun endlich das Adenauer-Blatt und ich hoffe, [dass] es Ihnen ein bißchen Spaß macht. Wenn es Ihnen keine zu große Mühe machte, das Honorar postbar zu überweisen - bei Gelegenheit -, wäre ich Ihnen sehr verbunden [...]" (26. II. 1976, ohne die genannte Beilage). - Die Briefe jeweils mit gedr. Briefkopf. Die Zeichnungen meist in Bleistift, ein Ausschnitt in Tusche, teilweise verso mit Farbdrucken selbstentworfener Neujahrskarten (1969, 1970) in Hoch- und Siebdruck.‎

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‎Köhler, Louis, Musikkritiker und Komponist (1820-1886).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wohl Königsberg in Preußen, 12. XI. 1874.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An Wilhelm Schmid in Nürnberg: "Auf Ihre geehrte Zuschrift [...] erkläre ich mich bereit, Ihnen ein Clavierunterrichtswerk zu schreiben u. bitte ich nur um eine nähere Angabe, von welcher Art dasselbe sein soll? Z. B. Etüden für Anfänger, oder auch welcher Stufe sonst? [...]". - Der Sohn eines Tischlermeisters erhielt eine musikalische Ausbildung, wirkte als Violinist im Braunschweiger Hoftheaterorchester und war bald selbst als Klavierpädagoge tätig. Mit der Unterstützung eines wohlhabenden Verwandten konnte Köhler seine Klavierstudien bei K. M. von Bocklet in Wien fortsetzen, war dann kurze Zeit Theaterkapellmeister und Korrepetitor in Marienburg und Elbing tätig und ließ sich 1845 als zweiter Dirigent des Stadttheaters und Leiter des Sängervereins in Königsberg nieder. "Seit 1847 bis zu seinem Tod wirkte er Klavierpädagoge und Musikschriftsteller. Köhler schrieb u. a. eine 'Systematische Lehrmethode für Klavierspiel und Musik' sowie eine 'Leichtfaßliche Harmonie- und Generalbaßlehre' (1880). Ferner komponierte er zahlreiche Klavier-Etüden sowie u. a. die Oper 'Maria Dolores' (1844) und das Ballett 'Der Zauberkomponist' (1846)" (DBE).‎

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Wien, AT
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‎Köhler, Reinhold, Literaturhistoriker und Bibliothekar (1830-1892)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Weimar, 18. III. 1871, 8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎Wegen Canitz-Ausgaben, einem Musenalmanach und Wackernagels Weinbüchlein (1845). - Köhler trat 1856 in den Dienst der Großherzoglichen Bibliothek in Weimar, wurdet 1861 Bibliothekar, erhielt 1881 die Leitung und wurde 1886 zum Oberbibliothekar ernannt.‎

Referentie van de boekhandelaar : 57318

‎Kölliker, Albert von, Anatom und Physiologe (1817-1905).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.‎

‎1 S. Visitkartenformat. Geheimrath von Koelliker (dies gedruckt) "mit besten Glückwünschen". - Albert von Kölliker lehrte seit 1847 an der Universität Würzburg, wo er bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1903 blieb, und war dort 1849 Gründungsmitglied der Physikalisch-Medizinischen Gesellschaft gewesen, der Wilhelm Conrad Röntgen am 23. Januar 1896 die kurz zuvor entdeckten Röntgenstrahlen vorgestellt hatte. Bei der Präsentation war Köllikers Hand als Anschauungsobjekt benutzt worden, und anschließend schlug Kölliker auch die Benennung als Röntgenstrahlen vor, die ihr Entdecker bis dahin als X-Strahlen bezeichnet hatte.‎

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‎Köln - ALBERS Will‎

‎Minsche wie do un ich. Kölsche Gedichte und Erzählungen.‎

‎Köln. Greven Verlag. 1968. 70 Seiten. Mit Illustrationen von Paul DÜMPELMANN. Zweifarbiger OKart.-Einband. 20x13 cm‎

‎* Dabei: Handgeschriebener Brief von Will Albers an einen Herrn Fuchs (datiert 25. 10. 1968. 13 Zeilen).‎

Referentie van de boekhandelaar : 68804

‎König, Adolph, Kunsthändler (D. n. b.).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Münster, 9. XI. 1782.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Da mir bewust dass EWG ein Grosser Kenner und Liebhaber der Mahlerey sind, so neme hiemit die Freiheit dero selben ein Verzeignüss von einer Sammlung der Schönsten Mahlereien (so ich kürzlig von Auspurg [!] und München erhalten) zu übersenden [...]". - Das unbeschriebene Bl. 2 gering fleckig.‎

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‎König, Carl Georg Walter, Physiker (1859-1936).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Greifswald, 20. II. 1904.‎

‎1 S. 4to. Mit eh. Adresse. An Ministerialdirektor Friedrich Althoff in Berlin mit Dank für die neuerliche Genehmigung der finanziellen Mittel zur Beschäftigung eines Mechanikers am Institut für Physik der Universität Greifswald: "Nachdem mir die Mitteilung zugegangen ist, dass dem physikalischen Institute die Mittel zur Besoldung eines Mechanikers auch für das nächste Jahr wieder bewilligt worden sind, möchte ich nicht verfehlen, Ew. Hochwohlgeboren meinen ergebensten Dank für diesen erneuten Beweis Ihres gütigen Wohlwollens auszusprechen [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des physikalischen Instituts. Mit kleinen Randläsuren.‎

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Wien, AT
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‎König, Eberhard, Dramatiker und Erzähler (1871-1949).‎

‎Eigenh. Manuskript. O. O. u. D.‎

‎1 S. Gr.-4to. Vermutlich ein Blatt des Manuskriptes der Trilogie ‘Dietrich von Bern’.‎

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‎König, Eberhard, Schriftsteller (1871-1949)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, ohne Jahr [1900], Gr.-8. 4 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An Maximilian Harden über den Durchfall seines Dramas "Gevatter Tod" bei der Kritik, obwohl er jeden Vers empfunden und erlebt habe" sowie mit der Bitte um ein objektives Urteil. - König hatte Weihnachten 1898 in 5 Tagen das Spiel "Gevatter Tod" geschrieben, das den Erlösungsgedanken dramatisiert und 1900 im Berliner Königlichen Schauspielhaus großen Publikumserfolg errang.‎

Referentie van de boekhandelaar : 43720

‎König, Eberhard, Schriftsteller (1971-1949).‎

‎Eigenhändige Sentenz, ein Auszug aus dem Gedicht "An Friedrichs Gruft", mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). Das Gedicht mit insgesamt vier Strophen: "Aus 'An Friedrichs Gruft' - Zeitgedicht: 'Wehe, mein Vaterland, dir!' // Eins ist not - / Und dazu half uns der, der schon einmal, / Als Friedrichs Wunderbau in Scherben lag, heraufgeführt den Auferstehungstag - / Not ist: daß dieses Königsauges Strahl / Wie Gottes Blitz in die Gewissen falle, / Zum Pflichtenernst uns wecke - alle, alle! [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Koslowsky 123. Zuvor gedr. in: E. König, Wehe, mein Vaterland, dir! Zeitgedichte (Leipzig, Erich Matthe, 1924).‎

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Wien, AT
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‎König, Ewald August, Schriftsteller und Kaufmann (1833-1888).‎

‎Eigenh. Zitat mit U. Neuried, 4. XI. 1881.‎

‎60 x 180 mm. "Besser, ein schöner Sommer und Herbst nach rauhen Frühlingsstürmen, als nach dem süßestem Lenzestraum lange, bange Tage ohne Sonnenschein!". - August Ewald König gilt als einer der ersten modernen Krimi-Autoren in Deutschland.‎

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‎König, Franz, Kardinal von Wien (1905-2004).‎

‎2 ms. Briefe mit eigenh. U. Wien, 1978 und 1982.‎

‎Zusammen 2 SS. auf 2 Bll. Gr.-4to. An Staatsoperndirektor Egon Seefehlner (1912-97) mit Dank für eine Freikarte zu "Fidelio" (1978) und mit dem Ausdruck seines Bedauerns, einer Einladung nicht Folge leisten zu können (1982). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Erzbischofs von Wien.‎

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‎König, Fritz, Bildhauer und Grafiker (1924-2017)‎

‎Eigenh. Blaustiftzeichnung "Rossmensch".‎

‎o.J. München, 8. IV. 1958, Gr.-8° (21 x 14,5 cm). Bütten.‎

‎Zu der Zeichnung vgl. Fritz Koenig, Ross und Rossmensch. Späte Kreidezeichnungen (2009). - Seit frühester Kindheit von Pferden fasziniert, spürt Fritz Koenig als Künstler wie als Pferdezüchter der Vorstellung eines symbiotischen Zusammenlebens von Mensch und Tier nach. Vielfältig formuliert zieht sich dieses Motiv durch sein gesamtes plastisches und zeichnerisches Werk. - Am Unterrand Eintragung von Eberhard Hanfstaengl: "Zeichnung von Fritz König 8.4.58 (bei einem Besuch)."‎

Referentie van de boekhandelaar : 59655

‎König, Gustav, Maler, Illustrator und Radierer (1808-1869).‎

‎Eigenh. Quittung mit U. München, 11. II. 1866.‎

‎½ S. 8vo. Bestätigt “25 fl [...] für das Stich- und Verlagsrecht meines vom Rauhen Haus in Hamburg herausgegebenen und von Herrn Kupferstecher Barfuss [d. i. Paul Barfus, 1823-1895] gestochenen Melanchthons von Herrn Barfuss richtig erhalten zu haben”. - Der Sohn eines Porzellanmalers “schlug sich als Porzellanmaler in Nürnberg, wo er angeblich 2 Jahre die Kunstschule besuchte (?), kümmerlich durch und begann dann als Zeichner (fast ausschließlich Szenen aus Uhlands Gedichten) seine Laufbahn” (Thieme/Becker XXI, 150). Nach einer Tätigkeit als Bildnismaler des Fürsten zu Hohenlohe-Waldenburg in Kupferzell (Württemberg) - von wo aus er einige Reisen unternahm, auf denen er u. a. Justinus Kerner und Nikolaus Lenau kennenlernte - besuchte er seit 1833 die Münchner Akademie. “Hier entstand 1836-39 in Auftragsarbeit sein siebenteiliger Zyklus mit Szenen aus der Geschichte der Reformation in Öl. Bekannt wurde König durch seine achtundvierzig Radierungen zu ‘Dr. Martin Luther, der deutsche Reformator’ (1847), zu dem H. Gelzer den Text verfaßte” (DBE) und über den sein Münchner Lehrer Julius Schnorr von Carolsfeld (1794-1872) an Leopold von Ranke schrieb: “Ich finde, daß K. den Gegenstand also erfaßt und gegeben hat, wie nur einer, der von der hohen Bedeutung der Reformation ganz durchdrungen ist, wie nur der, welcher in sich selbst den Schatz eines reichen Gemütes bewahrt, wie endlich nur ein der künstlerischen Form mächtiger Künstler den hohen Gegenstand zu fassen und zu geben vermag” (zit. n. Thieme/Becker, ebd.). Weiters illustrierte er u. a. 1868 eine Volksbibel und zusammen mit Julius Schnorr von Carolsfeld und Paul Thumann (1834-1908) die ‘Palmblätter’ (1869) von Karl Gerok (1815-1890).‎

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‎König, Herbert, Maler, Schauspieler und Regisseur (1820-1876).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Niederlößnitz, 5. X. 1875.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: “Ich bin dagewesen! [...] Ich sagte ihr, daß alle meine Skizzen in Stuttgart seien [...]”. - Herbert König “[f]ührte als Schauspieler, Dichter und Regisseur ein unstetes Wanderleben, kam 1848 nach München, wo er für die ‘Fliegenden Blätter’, ‘Hauschronik’ u. a. mit Stift und Feder tätig war” und wurde später geschätzt für seine die werte Kollegenschaft karikierenden Zeichnungen. “Seine frischen, flotten Zeichnungen, in denen er, oft zyklenweise, Modetorheiten, Philistertum u. Demimonde mit französischer Eleganz und Frivolität und ein bißchen Sentimentalität aufs Korn nahm, seine Charakterköpfe aus dem Schauspielermilieu und seine Bildnisse berühmter Zeitgenossen fanden seinerzeit großen Beifall” (Thieme/B. XXI, 153).‎

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‎König, Johann Philipp, Theologe (1788-?)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Frankfurt am Main, 9. V. 1835, 4°. 3 Seiten. Doppelblatt mit Adresse.‎

‎An den Leiter des Lehrerseminars in Weißenfeld Wilhelm Harnisch (1787-1864), einen Freund von Arndt und Jahn, wegen der Aufnahme eines Patensohnes in das Seminar. - Johann Philipp König wurde 1816 zum Sonntagsprediger zu St. Catharinen berufen. - Leicht gebräunt.‎

Referentie van de boekhandelaar : 57420

‎König, Josef, Schauspieler (1877-1938).‎

‎Eigenh. Brief mit U. und Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. verso. O. O., März 1904.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Die Kabinettphotographie im Format 16,2:10,6 cm. “Von Mizzl erfuhr ich daß wir bei einem Abend des Herrn Vizebürgermeister Hierhammer vortragen sollen. Bitte schön mir mitzuteilen wann und wo dieser Abend stattfindet [...]”. - Josef König absolvierte die Wiener Kunstgewerbeschule bei Alfred Roller und trat nebenbei als Dilettant bei Wohltätigkeitsveranstaltungen auf, wo er von Adam Müller-Guttenbrunn entdeckt und ans Kaiser-Jubiläums-Stadttheater engagiert wurde. König spielte mit großem Erfolg in zahlreichen Stücken von Nestroy und Raimund. Nach Engagements am Raimundtheater sowie am Deutschen Volkstheater war König lange Zeit gemeinsam mit der großen Operettensoubrette Maria Anna Zwerenz, die erwähnte Mizzi, am Carl-Theater zu sehen. Vgl. ÖBL IV, s. v. - Die Photographie aus dem Hause Hugo Hahn, Wien, zeigt den Volksschauspieler in halbfigürlicher Darstellung in einem Rollenkostüm (womöglich aus Nestroys ‘Lumpazivagabundus’). - In altem Sammlungsumschlag.‎

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Wien, AT
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‎König, Joseph, Schauspieler.‎

‎Eigenh. Postkarte m. U. [Poststempel: Wien, 4.VI.1907].‎

‎1 S. Qu.-8vo. Teilt der Redaktion des Wiener Salonblattes seine Sommerpläne in Mähren mit.‎

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‎König, Leo von, German painter (1871-1944).‎

‎Autograph quotation signed. Schlachtensee, 15. III. 1918.‎

‎Oblong 8vo (postcard). 1 page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau: "In der Kunst pflegen die Theorien da einzusetzen, wo die Kalorien aussetzen [...]". - A member of the Berlin Secession, König studied the impressionist masters in Berlin and Paris, taught at the Berlin Kunstgewerbeschule, and specialized in portraiture. His oeuvre includes paintings of the writer Gerhard Hauptmann (1862-1946) and the painter Emil Nolde (1867-1956). - Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.‎

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‎König, Leo von, Maler (1871-1944)‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U.‎

‎o.J. Berlin, 25. V. 1920, Qu.-8°. 2 Seiten. Oben gelocht.‎

‎An den Schriftsteller Hans Ostwald: "[...] hiermit gebe ich Ihnen gern die Erlaubnis, mein im Secessions-Katalog abgebildetes Bild zu reproduzieren. Sollten Sie das 'Bohème Cafe' auch wünschen, so kann ich Ihnen eine Photographie zur Verfügung stellen [...]" - Von König machte sich besonders als Porträtist einen Namen und schuf zahlreiche, vom Impressionismus beeinflußte Porträts bekannter Zeitgenossen aus Kunst und Literatur. Grab in Tutzing.‎

Referentie van de boekhandelaar : 39486

‎König, Otto, Bildhauer (1838-1920).‎

‎Eigenh. Visitenkarte mit U. [Wien], o. D.‎

‎2 SS. Visitkartenformat. An den Bildhauer Johannes Benk mit der Anfrage, ob einer seiner Schüler mit Namen Franz Christl über die Sommermonate bei Benk modellieren könne.‎

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Wien, AT
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‎König, Otto, österr. Schriftsteller u. Redakteur (1882-1932)‎

‎Eigenh. Brief m. Unterschrift.‎

‎Berlin, 10. VI. 1915. 2 S. auf Doppelblatt, 4°.‎

‎[An Graf Franz Conrad von Hötzendorf]. - ?Eurer Exzellenz gestatte ich mir, mein Buch ?Glocken im Sturm. Gedichte aus dem Krieg? zu überreichen [...]?. - Otto König, der auch unter dem Pseudonym André Flisseau veröffentlichte, ?war zuerst Fabrikarbeiter, dann Lektor bei S. Fischer und Ullstein in Berlin. Im Ersten Weltkrieg war er Kriegsberichterstatter in deutschen Diensten. 1919 kam er nach Innsbruck, kaufte die Zeitschrift ?Widerhall? und übernahm bis 1924 die Herausgeberschaft. 1925-1932 war er Redakteur beim ?Neuen Wiener Journal?, wo er sich auch als Theaterkritiker betätigte. König gehörte aus der Sicht Ludwig von Fickers zu jenen literarischen Kriegsgwinnlern, die ihn veranlassten, früher als geplant, den ?Brenner? wieder herauszugeben. Kraus bezeichnete ihn in der ?Fackel?-Nummer ?Innsbruck und Anderes? als ?Kriegsliterat?? (Lexikon Literatur in Tirol). - Am Ende mit dem handschriftl., wohl von Hötzendorf eigenh., Vermerk ?Dankschreiben?. - Gefaltet. Kl. Eckknicke.‎

Referentie van de boekhandelaar : 45623

‎König, René, Soziologe (1906-1992)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort (USA), 14. II. 1987, 4°. 1 Seite. Luftpostbrief.‎

‎An den Verlagslektor Hans Rössner: "[...] Heute geht mit gleicher Post das revidierte Sachregister ab. Um die Dinge nicht mehr zu verspäten, habe ich es handschriftlich korrigiert. Ich habe aber sehr deutlich geschrieben, sodass weder für Setzerei noch für die Verlagskorrektur Probleme entstehen dürften [...] Es wäre sehr nett, wenn Sie mir bei Fertigstellung ein Exemplar hierher schickenn wollten [...]"‎

Referentie van de boekhandelaar : 39320

‎König, René, Soziologe (1906-1992)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Köln, 27. VIII. 1966, Fol. 1 Seite. Briefkopf. Gelocht.‎

‎An den Verleger Joseph Caspar Witsch (1906-1967): "[...] Bevor wir von hier nach Evian fahren, wo ich den 6. Weltkongress für Soziologie leiten muss, schnell drei Zeilen wegen des Manuskriptes von Herrn Heinz E[rnst] Wolf über Vorurteile [...] Da es ein sehr wichtiges Buch ist, wollte ich es zunächst Ihnen zuhalten; falls Sie aber nicht interessiert sind, würde ich es anderswo unterbringen, von wo man mich bereits angefragt hat [...]" - Gemeint ist die "Soziologie der Vorurteile", die dann innerhalb des "Handbuchs der empirischen Sozialforschung", Bd. II, erschienen ist. - Eingangsstempel.‎

Referentie van de boekhandelaar : 56400

‎König, Robert, Philosoph und Schriftsteller (1828-1900).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 1. III. 1887.‎

‎1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. "Zu meinem aufrichtigen Bedauern kann ich Ihnen in der gewünschten Weise nicht dienen. Das Daheim bringt niemals Märchen, und an der Abgabe von Kritiken hindert mich ebenso wohl meine sehr besetzte Zeit, als besonders meine seit über ein Jahr sehr leidenden Augen […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf "Daheim-Redaction". - Robert König war Mitgründer der Familienzeitschrift Daheim, deren redaktionelle Leitung er neben Theodor Hermann Pantenius viele Jahre innehatte.‎

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‎König-Warthausen, Elise von, Autographensammlerin (1835-1921)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Warthausen, 25. X. 1878, 8°. 6 Seiten, auf 2 Doppelblättern. Mit gest. Briefkopf (Burg Warthausen).‎

‎Sehr ausführlicher und informativer Brief über ihre Tätigkeit als Autographensammlerin: "... Euer Hochwohlgeboren! Es gereicht mir zum besonderen Vergnügen Ihnen meine Photographie, die leider in jeder Beziehung hässlichist, senden zu dürfen, u. habe ich mich sehr gefreut, Ihre Bekanntschaft wenigstens im Bild zu machen ... Ich weiß nicht, ob Ihnen bekannt ist, daß ich seit 8 Jahren mit großer Leidenschaft Autographen sammle? In dieser Zeit habe ich zwischen 5 u. 6000 Nummern zusammengebracht, darunter allerdings sehr Vieles von zweifelhaftem Werthe, aber auch Proben erster Größe wie z. B. Rafael Sanzio di Urbino. Heute erhielt ich den Mormonen-Propheten Brigham Young und fast kein Tag vergeht ohne Aquisitionen. Besonderen Werth lege ich auf ältere Schriften, des 30 jähr. Krieg u. das Reformationszeitalter ist schon sehr hübsch vertreten, auch andere geschichtliche Gruppen, wie z. B. das mexikanische Drama interessieren mich speciell, aber alles findet Aufnahme was in eine solche Sammlung gehört. Berühmte u. berüchtigte Persönlichkeiten durch alle Rubriken sind ... mit möglichst genauen biographischen Notizen versehen. Diese Sammlung macht mir so viele Freude weil mir's natürlich nicht nur um die Schriftzüge zu tun ist. Ich mache mich dadurch überall ein wenig bekannt, frische Vergessenes auf und lerne Neues. Auch ist es eine Freude, wenn man Schriften geringfügigen Inhaltes gegen bessere vertauschen, den Briefen der Künstler eine kl. Skizze, den Musikern Noten beilegen kann und dergl. Das Einzige was die Freude etwas verleidet: daß man wohl oder übel betteln muß! ..." - Elise von König-Warthausen war eine der wenigen Frauen, die schon im 19. Jahrhundert eine bedeutende Autographensammlung zusammentrugen und war damit ein Einzelfall, was Günther Mecklenburg in seinem Lehrbuch wie folgt kommentierte: "Es ist eine merkwürdige, nicht zu übersehene Tatsache, daß das Autographensammeln eine fast ausschließlich männliche Angelegenheit ist ..." (Vom Autographensammeln, Marburg 1963). Die Sammlung König-Warthausen wurde im Oktober 1951 von J. A. Stargardt und Karl & Faber versteigert.‎

Referentie van de boekhandelaar : 59821

‎König-Warthausen, Elise von, Autographensammlerin (1835-1921)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Warthausen, 6. V. 1875, 8°. 3 Seiten, auf einem Doppelblatt. Mit gest. Briefkopf (Burg Warthausen).‎

‎"... Es drängt mich Ihnen gleich mit einem Worte zu sagen, wie herzlichen Antheil ich an dem Verluste, der Sie u. die Ihrigen, betroffen, nehme! Solch ein plötzlicher Todesfall ist erschütternd, und ich frage mich, ob Sie bereits in Wien zurück waren, oder durch die Trauerkunde heim gerufen wurden? ..." - Elise von König-Warthausen war eine der wenigen bekannten Autographensammlerinnen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, was Günther Mecklenburg in seinem Lehrbuch wie folgt kommentierte: "Es ist eine merkwürdige, nicht zu übersehene Tatsache, daß das Autographensammeln eine fast ausschließlich männliche Angelegenheit ist ..." (Günther Mecklenburg, Vom Autographensammeln, Marburg 1963). Die bedeutende Sammlung König-Warthausen wurde im Oktober 1951 von J. A. Stargardt und Karl & Faber versteigert.‎

Referentie van de boekhandelaar : 59819

‎Königsbrunn, Hermann, Landschaftsmaler (1823-1907).‎

‎Eigenh. Widmung mit U. Graz, Juni 1883.‎

‎1 S. 8vo. "Im Worte wahr / Im Handeln klar / Im Geiste frei / Im Herzen treu / Des rechten Mannes / Wahlspruch sei".‎

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‎Königslöw, Otto von, Violinist (1824-1898).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Köln, 27. I. 1884.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse An Herrn Landau in Bonn: "Das […] humanistische Werk über Volkslieder ist vom verstorbenen Käsmeier in Wien, der noch mehrere derartige Sachen geschrieben haben soll, ich weiß aber nicht für welche Instrumente". - Textverlust, Unterschrift verschmiert.‎

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‎Königswarter-Formes, Margarete, Schauspielerin (1869-1942).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. O. O., 15.9., O. J.‎

‎2 SS. 8vo. An Dr. Gutmann: "Gestern Abend hier im tiefsten Ungarland angelangt, wurde ich vom Enkelchen des Hauses mit den Worten empfangen: 'Tante Gretel hast Du das Reh auch mitgebracht?' So leid es mir tat, den kleinen Vier-Jährigen enttäuschen zu müssen, so sehr freute es mich als der 7-Jährige mir sagte: 'Es war so schön, wir haben jedes Wort gehört als ob du neben mir ständest, aber ich war doch froh, dass der Priny erschossen wurde. Der war zu hochnasig".‎

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‎Könnemann, Arthur, Dirigent und Komponist (1861-1934).‎

‎Brief mit eigenh. U. Mährisch-Ostrau, 23. IV. 1898.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Wohl an den Dichter Ferdinand Avenarius, den Gründer der Zeitschrift "Der Kunstwart": "Ihre Karte vom 23. d. M. habe ich erhalten, kann mir jedoch Ihren Wunsch nicht recht erklären. Es muß Ihnen doch bekannt sein, daß mein 'Eberstein' bereits im Kunstwart besprochen worden ist, und zwar total abfällig. Ich darf hierzu wohl bemerken, daß ich der Meinung war, diese Zeitschrift habe den Fortschritt in der Kunst als Tendenz auf ihre Fahnen geschrieben, weshalb Sie [!] mir als einem der radikalsten Neuerer auf musikalisch-dramatischen Gebiete zum mindesten hätte Gerechtigkeit wiederfahren [!] lassen müssen [...]". - Könnemann war Kapellmeister an den Stadttheatern Paderborn, Greifswald, Osnabrück, Wesel und Münster und ließ sich 1887 als Direktor der k. k. Musikbildungsanstalt und Leiter des Orchestervereins in Mährisch-Ostrau nieder. Sich insbesondere als Opernkomponist einen Namen machend, schrieb er u. a. die romantische Oper "Der Bravo", das musikalisch-dramatische Märchen "Die versunkene Stadt" und das 1898 in München mit dem Luitpold-Preis ausgezeichnete Tonschauspiel "Der tolle Eberstein" (vgl. DBE). - Auf Briefpapier mit Adreßstempel.‎

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‎Könneritz, Hans Heinrich Gf. von, Diplomat, Politiker und Geheimer Rat (1790-1863).‎

‎Eigenh. Quittung mit U. Dresden, 12. XII. 1820.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit der Bestätigung des Erhalts einer Geldsendung: "Drei Thaler als zu einem Packet von Weimar kommend gehörig, sind mir richtig durch das hiesige Postamt übergeben worden [...]". - Könneritz war seit 1820 für etwa zwei Jahre als Oberkammerherr und Generaldirektor am Hoftheater in Dresden tätig. - Papierbedingt etwas gebräunt, mit Sammlernotiz in Bleistift.‎

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‎Könneritz, Julius Traugott von, Politiker und Vorsitzender des sächs. Gesamtministeriums (1792-1866).‎

‎Eigenh. Manuskript mit U. [Dresden, nach 1847].‎

‎2¾ SS. auf Doppelblatt. 4to. Zum Ablauf eines über mehrere Jahre sich ziehenden Verfahrens betreffend eine Beschwerde über eine Hebamme und einen Geburtshelfer durch einen Arzt aus Dresden namens Fuhrmann. Die zuerst anonyme Anschuldigung sei als Verleumdung entlarvt, Fuhrmann als Verfasser ermittelt und zu einer Strafe verurteilt worden. Dieser hingegen habe darauf verwiesen, dass nicht das Justizministerium, sondern das Stadtgericht in Dresden zuständig sei: "Aus der Fassung der Bekanntmachung des Hrn. D. Fuhrmann zu Dresden in der Beylage zur Leipz. Zeitung vom 11ten Februar d. J. kann über meine Theilnahme an jener Angelegenheit Mißverständniß entstehn. Ich sehe mich daher veranlaßt, den Vorgang kurz zu veröffentlichen [...] Aus welchen Gründen das JustizMinisterium dermalen die Strafe und Kosten zurückerstatten lassen und ob es dabey die Untersuchung und die in derselben gefällten Straf-Erkenntniße wieder aufgehoben? ist mir unbekannt [...]". - Könneritz war nach seiner Zeit als Kanzler der konservativen Landesregierung bis 1846 sächsischer Justizminister. - Mit Sammlernotiz in Blei.‎

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‎Könneritz, Julius von, sächsicher Politiker (1792-1866).‎

‎Brief mit eigenh. U. (Fragment). Dresden, 24. VI. 1837.‎

‎3 Zeilen. 4to. Mit Adresse. Bescheid für den Rechtskonsulenten Ernst Wilhelm Seyffert, ausgestellt durch das Justizministerium. - Im Jahr 1817 als Supernummerar-, Hof- und Justizrat in die sächsische Landesregierung eingetreten, begann Könneritz' Beamtenlaufbahn, die ihn 1828 in der Funktion eines vortragenden Rats ins geheime Kabinett führte und ihm 1830 das Kanzleramt brachte. Zwischen 1831 und 1846 war er als sächsischer Justizminister und von 1831 bis 1833 als Minister des Königlichen Hauses tätig. - Einrisse am unteren Seitenrand, kein Textverlust. Leicht fleckig.‎

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Wien, AT
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‎Köpke, Rudolf‎

‎Ludwig Tieck. Erinnerungen aus dem Leben des Dichters nach dessen mündlichen und schriftlichen Mittheilungen. 2 Bde.‎

‎o.J. Leipzig, F. A. Brockhaus, 1855, 8°. XXVI, 384; VIII, 314 S., 1 Bl. Schwarze Hlwd. d. Zt. mit Rtit. (leicht bestoßen). - Erste Ausgabe..‎

Referentie van de boekhandelaar : 61368

‎Köpken, Friedrich von, Lyriker, Übersetzer und Publizist (1737-1811).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Magdeb[ur]g, 7. IV. 1804.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Herr Schütz, den Sie, mein verehrter Freund, aus einigen Beyträgen, die er Ihnen zu Ihrem Taschenbuch geliefert hat, als einen guten Kopf schon kennen, bringt Ihnen diesen Brief. Ich freue mich, daß er mir Gelegenheit giebt [!], mein Andenken bei Ihnen zu erneuern und Ihnen meine unwandelbare Hochschätzung zu bezeugen. Zugleich kan[n] ich mich dadurch eines Auftrages entledigen. Beykommendes Klavi[e]r Lied ist von einem unserer würdigsten und angesehensten Staatsmänner, den ich Ihnen aber nur im Vertrauen nenne: dem hiesigen Herrn Regierungs Präsident von Vangerow. Er hat es auf seine vortreffliche Frau, die Tochter des auch Ihnen bekannten Herrn Doctor Volkmanns - Verf[asser] der Reisen nach Italien [-] gemacht. Er hat die Salomonischen Lobgesänge, dünkt mich, sehr gut und natürlich darin verwebt, u. es hat mehrere sehr gut gelungene Stellen, wie wohl dies Talent das kleinste Verdienst des würdigsten Mannes ist [...]". - Der Sohn eines Magdeburger Kanonikus studierte 1756-59 Rechtswissenschaften in Halle, wurde 1761 Advokat in Magdeburg und wirkte hier später auch als Syndikus. Literarisch umfassend gebildet, gründete er 1760 u. a. zusammen mit August Friedrich Wilhelm Sack den "Gelehrten Club", der später in "Mittwochsgesellschaft" umbenannt wurde, seit 1775 "Litterarische Gesellschaft" hieß und bald eine bedeutende Stellung im Magdeburger literarischen Leben einnahm. Seit 1760 auch veröffentlichte Köpken Rezensionen und kleine poetische und prosaische Schriften, vorwiegend Übersetzungen, in der Wochenschrift "Der Greis", und verfaßte erst nach 1792 einige, für seine Freunde bestimmte lyrische Sammlungen, die neben seinem Hauptwerk, dem Singstück "Hymnus auf Gott", geistliche Lieder, Gedichte, poetische Episteln und Trinklieder enthalten; von 1787-97 schrieb er auch Beiträge für den "Teutschen Merkur" und übersetzte französische Komödien für das Magdeburger Theater. - Wilhelm Gottlieb von Vangerow (1745-1816) erhielt 1797 an der Kriegs- und Domänenkammer in Magdeburg die Stellung und den Titel eines preußischen Regierungspräsidenten. Zu seinen umfangreichen Tätigkeiten gehörte u. a. die Mitgliedschaft in der "Literarischen Gesellschaft" und die Redaktion der "Magdeburgischen gemeinnützigen Blätter" (1789-90); besondere Verdienste erwarb sich von Vangerow in Armenpflege und Schulwesen. - Erwähnter Dr. Volkmann ist wohl Johann Jacob Volkmann (1732-1803), dessen "Historisch-kritische Nachrichten von Italien" den wirkungsvollsten deutschen Italienführer des späten 18. Jahrhunderts darstellen, der u. a. die Reiseerlebnisse von Lessing, Karl Philipp Moritz und Goethe beinflußte.‎

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‎Körling, Felix, Kirchenmusiker und Komponist (1864-1937).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Halmstad, 28. XII. 1921.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to. In schwedischer Sprache an den Journalisten und Dramaturgen Hans Nüchtern (1896-1962).‎

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‎Körner, Anna Maria, Schriftstellerin (1762-1843).‎

‎Eigenh. Dokument mit U. O. O., 13. VI. 1831.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Die Sparbücher meiner geliebten Kinder schenk ich meinen lieben Pathen Rudolf Ulrich, bey meinen Lebzeiten, und kein Mensch kann sie ihm streitig machen […]". - Die Tochter des Kupferstechers Johann Michael Stock beschäftigte sich als Dilettantin mit Aquarell- und Porzellanmalerei und heiratete 1785 den Juristen Christian Gottfried Körner, mit dem sie im selben Jahr nach Dresden übersiedelte. Hier gehörten Schiller und Anton Graff zu ihrem engsten Freundeskreis. Körner war die Mutter des Schriftstellers Theodor Körner und von Emma Körner. - Einrisse an den Rändern, gebräunt.‎

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‎Körner, Christian Gottfried, Schriftsteller (1756-1831).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 18. V. 1782.‎

‎Ca. 1 S. Folio. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ew. Exzellenz gnädige Zuschrift vom 13. dieses habe ich am 15ten Abends erhalten und mich über die neue Aussicht von der Möglichkeit einer Ausführung der Boltonischen Feuermaschine sehr gefreut. Der Mann den Ew. Excellenz beschreiben, wäre unstreitig am meisten dazu tauglich. Ich werde mit Vergnügen alles beitragen um theils aus meinen eignen Nachrichten, theils durch Correspondenz die Fragen zu beantworten, über welche man noch näher Auskunft wünschen könnte […]". - Gefaltet.‎

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‎Körner, Hermine, Schauspielerin (1878-1960).‎

‎Portraitdruck mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Beiliegend 2 Portraitphotographien. Brustbild der Schauspielerin im ¾ Profil. - Die Tochter eines Oberlehrers am deutschen Gymnasium in Moskau, der 1880 in die USA auswanderte, wuchs auf dem Gutshof der Großeltern im Westerwald auf und erhielt 1898 ein Engagement am Wiener Burgtheater. 1899 trat sie am Kaiser-Jubiläums-Theater auf, 1904/05 am Residenztheater in Berlin. 1905 wurde sie an das Düsseldorfer Schauspielhaus verpflichtet und erhielt dort Unterricht bei Luise Dumont. Nach Stationen in Dresden und Berlin leitete Körner 1919-25 das Münchner Schauspielhaus sowie 1925-29 das Albert-Theater in Dresden. Seit 1958 spielte sie am Berliner Schiller-Theater.‎

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‎Körner, Hermine, Schauspielerin, Regisseurin und Theaterleiterin (1886-1960)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 14. I. 1916, Gr.-4°. 1 Seite. Briefkopf "Hospiz am Bahnhof Friedrichstraße".‎

‎An Maximilian Harden wegen hässlichen Angriffen und gewalttätiger Unterdrückung sowie wegen einer Verabredung. - Hermine Körner ging 1909 ans Hoftheater Dresden, wo sie 1915 vertragsbrüchig wurde, als Max Reinhardt sie ans Deutsche Theater Berlin holte.‎

Referentie van de boekhandelaar : 43677

‎Körner, Karl Julius, Dichter und Diakon (1793-1873).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Julius Körner"). Schneeberg, 14. I. 1836.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Buchhändler Barth in Leipzig zur Übersendung eines Manuskriptes, "zu dessen Ausarbeitung mich die Erscheinungen der Gegenwart drängten u. begeisterten. ‚Das Christenthum im Kampfe mit der Zeit' ist der Gegenstand, dem die Behandlung gilt. [Folgt eine Aufzählung der 12 Kapitelüberschriften.] Dies das Skelett. Recht innig sollt' es mich freuen, wenn dieser Abriß Ihnen zum Belege dienen wollte, daß zeitgemäße Dinge hier besprochen werden [...]". - K. J. Körner studierte Theologie, Französisch, Italienisch und Englisch und war als Sprachlehrer tätig. Daneben übersetzte er Byrons "Hebräische Gesänge", deren einige von Robert Schumann vertont wurden, beschäftigte sich mit Shakespeare und veröffentlichte 1822 einen Band "Gedichte". - Papierbedingt etwas gebräunt, Bl. 2 mit kleinem Ausschnitt durch Siegelbruch (keine Textberührung); ohne das erwähnte Manuskript.‎

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‎Körner, Theodor, Politiker und österreichischer Bundespräsident (1873-1957).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. ("Körner"). Wien, 4. X. 1946.‎

‎½ S. Gr.-4to. An Charlotte Seefehlner zum Ableben Ihres Gatten, Baurat Egon Ewald Seefehlner (geb. 1874), eines Eisenbahnfachmanns und Elektrotechnikers. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Bürgermeisters von Wien und mit kleinen Randläsuren.‎

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‎Köster, Albert Wilhelm, Jurist (1761-1822)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Göttingen, 12. X. 1780, Qu.-8°.‎

‎"Die Saite zittert und antwortet nicht dem Tone zu dem sie nicht gestimmt ist. Herz des Menschen! Was nicht in dir ist, wird nie ausser dir sein." - Köster war Jurist und Kammersekretär in Hannover. - Aus dem Album Daniel Schütte. Rückseitig ein weiterer Eintrag.‎

Referentie van de boekhandelaar : 60940

‎Köster, Albert, Literaturhistoriker (1862-1924)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Leipzig, 25. X. 1915, Gr.-8°. 1 Seite. Doppelblatt. Mit Umschlag.‎

‎An den Kapellmeister Peter Raabe in Weimar mit Einladung zu einem Besuch.‎

Referentie van de boekhandelaar : 49858

‎Köster, Albert, Theaterwissenschaftler (1862-1924).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Gohlis (Leipzig), 3. VII. 1910.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Bekannten und Gläubiger über die Erstellung eines Horoskops: "Mein verehrter und lieber Herr Doctor, es drückt mich doch, daß Sie, in dessen Schuld ich so tief stehe und bleibe, auch materiell z. Zt. mein Gläubiger sind. Gestatten Sie daher, daß der Diener, der in Ihre Gegend kommt, diesen Brief bei Ihnen ablegt. Meine Frau ist mit Landmann nach Berlin gereist. Und so werden auch Sie morgen erfahren, was Ziehen urteilt. Meine Gedanken sind ständig bei dem kleinen Jungen, dem da das Horoskop gestellt werden soll. Aber mitfahren hab ich doch nicht wollen, der Kreis wäre zu groß geworden, und Ziehen hätte vielleicht einen von uns an die Luft gesetzt [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Adresse. Mit zwei kleinen Randeinrissen ohne Textberührung.‎

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‎Köth, Erika, Sängerin (1925-1989)‎

‎Rollenbild mit eingh. U.‎

‎o.J. [o.O.u.D.], (14 x 9 cm) 1 Seite.‎

‎Ca. 1955. - Erika Köth zählte zu den besten Koloratursopranistinnen der Welt. 1973 erhielt sie eine Professur an der Kölner Musikhochschule und unterrichtete seit 1980 auch an der Musikhochschule Mannheim.‎

Referentie van de boekhandelaar : 60451

‎Küas, Richard, deutscher Schriftsteller (1861-1943).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Hamburg, 18. XI. 1932.‎

‎2 SS. 4to. "Es ist etwas Schreckliches um das Gewissen! Seit Wochen liegt Ihre Karte auf meinem Schreibtisch und mahnt: So schreib doch! Endlich! Weißt du nicht, dass du jeden Tag sterben kannst?! Und dann wartet der brave Oberlehrer da oben im schönen Steiermark umsonst auf deine Antwort und hält dich in die Ewigkeit für einen Grobian!" Weiters klagt er über die leidige Situation der Verleger und Schriftsteller: "[...] denn für die Herren Buchverleger zu schreiben, lohnt heute nicht mehr. In Deutschland kaufen die Leute kaum Bücher mehr. Bei dem Geschäft könnte man glatt verhungern."‎

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‎Kübeck von Kübau, Alois Karl Frh., Bundespräsidialgesandter beim deutschen Bundestag (1819-1873).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Frankfurt, 23. I. 1863.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Im Drange von geschäftlichen Besprechungen [...] und des abgehenden Couriers bleibt mir nur ein kurzer Augenblick übrig, um Eure Excellenz neuerlich und dringend auf die Nothwendigkeit einer baldigsten Besetzung des Gesandtenpostens in Cassel durch eine tüchtige Persönlichkeit aufmerksam zu machen. Die Abstimmung Kurhessens zeigt wieder, wie nothwendig es ist dort Jemanden zu haben, der auf den Kurfürsten auch persönlich einwirken kann. Jetzt steht die wichtige Handelstagsfrage auf dem Spiel und wird hiebei der Kurfürst zur Nachgiebigkeit gebracht, so ist mindestens die Mainlinie factisch hergestellt, denn Hannover würde preisgegeben seyn [...]". - Stellenweise gering fleckig.‎

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‎Kübeck von Kübau, Alois Karl, Bundespräsidialgesandter beim deutschen Bundestag (1819-1873).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, o. D.‎

‎1 S. Qu.-gr.8vo. „Sr. Hochwohlgeboren Dem Herrn Med. Dr. Rudolph Ritter von Vivenot jun.“. - Kübeck von Kübau war von 1859-66 bevollmächtigter Minister Österreichs beim Bundestag und Bundespräsidialgesandter in Frankfurt, seit 1872 dann Botschafter beim päpstlichen Stuhl. - Rudolph Ritter von Vivenot war „ein unermüdlicher Arbeiter auf dem Gebiete der Klimatologie, öffentlichen Gesundheitspflege und Sanitätsgesetzgebung“ Hirsch/Hübotter). - In altem Sammlungsumschlag.‎

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