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‎Löwe (geb. Zehetbauer), Amalie, Konzertsängerin, Gattin des Dirigenten Ferdinand Löwe.‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Possenhofen], 30. VIII. 1915.‎

‎1½ SS. Qu.-8vo. An Emilie Schaup: "So wären wir alle ganz wohl, aber mein Mann bekam vor etwa 6 Wochen plötzlich ein arges Augenübel, das ihn sehr verstimmte, mich natürlich auch und das leider noch nicht behoben ist". Amalie Löwe war die Ehefrau des Dirigenten Ferdinand Löwe (1863-1925). - Etwas Textverlust von ausgeschnittener Briefmarke.‎

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‎Löwe (geb. Zehetbauer), Amalie, Konzertsängerin, Gattin des Dirigenten Ferdinand Löwe.‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Pöcking am Starnberger See], September 1919.‎

‎1½ SS. Qu.-8vo. An Emilie Schaup: "Seit 13. August sind wir von Wien fort u. hier an unserem lieben Starnbergersee. Leider aber heisst es wieder bald heimreisen. Es geht uns hier gut, doch zittere ich vor Wien und vor der Heimreise". Amalie Löwe war die Ehefrau des Dirigenten Ferdinand Löwe (1863-1925). - Etwas Textverlust von ausgeschnittener Briefmarke.‎

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‎Löwe (geb. Zehetbauer), Amalie, Konzertsängerin, Gattin des Dirigenten Ferdinand Löwe.‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 23. VII. 1918.‎

‎1½ SS. Qu.-8vo. An Emilie Schaup: "Sobald Ruhe in unser Haus kommt, will sich mein Mann für einige Wochen mit mir irgendwo erholen. Nur das Wo ist die Frage! Überall Ablehnung. Die Buben wollen wir dann nach Aldrans zu Verwandten schicken [...]". - Amalie Löwe war die Ehefrau des Dirigenten Ferdinand Löwe (1863-1925).‎

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‎Löwe, Adolf, Redakteur (1835-1897).‎

‎Eigenh. Brief mit U. W[ien], 20. XI. 1885.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Die beiden Leobner Gerichtsverhandlungen sind uns (entre nous soit dit) von Herrn Dr. Kasjek zuschickt worden u. stehen seit dem 28. d. als Übersatz in der Druckerei. Da diese Notizen kürzer sind als die Ihren, was uns bei dem herrschenden großen Raummangel sehr angenehm ist, und da wir Dr. K., der manchmal Interessantes zu berichten weiß, durch Weglassung seiner Einsendung nicht abschrecken möchten, so machen Sie sich nichts draus, wenn wir diesmal seinen Bericht benützen […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Redaktion der "Neuen Freien Presse".‎

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‎Löwe, Anna, Schauspielerin (1821-1884).‎

‎Portraitlithographie mit 8 eigenh. Zeilen und U. O. O., 1846.‎

‎34,7:28 cm (Bildausschnitt) auf Untersatzkarton (46,2:33,6 cm). Die Widmung im linken unteren Rand der attraktiven ganzfigürlichen Darstellung: “Hier kennt man das Schöne, Gute, Wahre [...]”. - Die Tochter des Schauspielers Ludwig Löwe wurde nach einem Gastspiel am Wiener Burgtheater daselbst engagiert, blieb bis 1850 in Wien und kehrte anschließend nach Lemberg zurück, wo sie als Schauspielerin ebenso wie später als Mitleiterin der Lemberger Bühne tätig war. 1871 den Grafen Alexander Potocki (geb. 1817) ehelichend, zog sie sich von der Bühne zurück. Vgl. DBA I 777, 429-430. - Der Lithograph und Maler August Prinzhofer (1817-1885) gab “[w]egen seines Erfolgs als Porträtmaler [...] die richterliche Laufbahn bald auf und ging 1861 nach Graz” (DBE). 1848 schuf er das erste Portrait Kaiser Franz Josephs nach dessen Thronbesteigung und im selben Jahr das einzige authentische Bildnis Lajos Kossuths, von dem 50.000 Exemplare lithographiert wurden. Vgl. auch Thieme/B. XXVII, 406f. - Der Widmungsträger der Zueignung alt ausgekratzt.‎

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‎Löwe, Ferdinand, Dirigent (1865-1925)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Aigen bei Salzburg, [ca. 1920], Kl.-8°. Doppelblatt, 4 Seiten.‎

‎An einen Herrn, dem er eine Altistin aus seiner Klasse anempfiehlt.‎

Bookseller reference : 60037

‎Löwe, Ferdinand, Dirigent (1865-1925).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 7. VII. 1906.‎

‎2½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Wiener Konzertvereins. Schreibt einem Herrn Fernow, dass eine geplante Aufführung abgesagt werden müsse, und bittet ihn, ein Engagement mit Herrn Wüllner rückgängig zu machen: "Sollten Sie der Meinung sein, dass hierzu ein Entschuldigungsschreiben an Dr. Wüllner von mir nötig oder erwünscht wäre, so erbitte ich mir die Adresse des Herrn Wüllner [...]".‎

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‎Löwe, Ferdinand, Komponist (1865-1925).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Gallsbach bei Grieskirchen, 27. IX. 1922.‎

‎1 S. 8vo. Verso eh. Adresse. Sendet August Nüchtern Grüße aus Oberösterreich: "Wie hat dir mein Programm gefallen? Hoffentlich findet es den Beifall unserer Abonnenten! Ich werde in den nächsten Tagen in Wien sein, wenn ich nicht noch für 2-3 Tage einen Abstecher nach Prag zu Otto mache [...]".‎

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‎Löwe, Ferdinand, Komponist (1865-1925).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Triest, 25. XI. 1923.‎

‎1 S. 8vo. Verso eh. Adresse. An August Nüchtern in Wien: "Ich habe mich hier ziemlich erholt u. darf nun hoffen, vom 3ten Konzert ab wieder ohne weitere Unterbrechung meinen Mann stellen zu können. Gott geb's [...]". - Minimal angestaubt.‎

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‎Löwe, Franz Ludwig Feodor, Schauspieler (1816-1890).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Stuttgart, 5. VII. 1885.‎

‎½ S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. "Was Dich beglückt, laß Andre mitgenießen, | Was Dich bedrückt, behalt für Dich allein; | Zu Freundschaft sollst Du wen'ge nur erkiesen, | Doch menschenfreundlich gegen Alle sein". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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‎Löwe, Franz Ludwig Feodor, Schauspieler (1816-1890).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Bremen, Juli 1844.‎

‎5 SS. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An Karl Remmark, Schauspieler und Direktor des Landschaftlichen Theaters in Graz (heute: Schauspielhaus): "Mein alter Freund! Zwar weis ich nicht recht, ob ich bei Euren jetzigen Verhältnissen es wagen darf, in solchem vertraulichen Ton einen Gruß aus der Ferne an Euch zu richten, und ob ich nicht besser thäte meinen Brief mit: Hochgeehrter Herr Direktor! zu beginnen, da Ihr Euch nunmehr zu dieser erhabenen Würde empor geschwungen habt, und die Herren, welche sie bekleiden, gewöhnlich in der ersten Zeit sehr gerne den damit verknüpften Titel beobachtet sehen; allein da auch ich schon ein Mal - obgleich jetzt wieder in den Pfuhl der Verdamniß hinabgestürzt -- zu den Auserwählten gehörte, und mein herzlieber Kollege Bachmann mir Eure freundlichen Grüße mit dem Zusatze: ich solle meinem alten Freund Remark beweisen, dass ich seiner nicht vergessen hätte, überbrachte: so glaube ich mich zu demselben berechtigt, und will Euch denn auch ohne Berücksichtigung des Direktors zurufen: Grüß di Gott, mein alter Freund' | In der schönen Gratzerstadt […]". - Karl Remmark (1802-1886) war von 1844 bis 1850 Direktor des Landschaftlichen Theaters in Graz, seine größten Erfolge feierte er an der Seite von Johann Nestroy.‎

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‎Löwe, Franz Ludwig Feodor, Schauspieler (1816-1890).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Stuttgart, 15. VIII. 1885.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Ernst Hensing, Hauptsteueramtsrendant in Worms: "Besten Dank für die übersendeten Gelegenheitsgedichte, die mir recht gefallen und gewiß die verdiente Anerkennung gefunden [...]".‎

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‎Löwe, Franz Ludwig Feodor, Schauspieler (1816-1890).‎

‎Eigenh. Zitat mit U. Stuttgart, 16. X. 1880.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Leg höchstes Glück auf eine Wage [!] | und sieh, ihm fehlt das Wohlgewicht, | denn keines Menschen Lebenstage | Sind immer blau und sonnenlicht".‎

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‎Löwe, Julie, Schauspielerin (1786-1852).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An eine nicht identifizierte Empfängerin namens Peggi: "Liebe Peggi ich wünsche dir einen guten Morgen und bitte dich morgen Abend mit Deinem Mann u. Kindern bey uns ganz freundschaftlich zuzubringen. Wir sind ganz unter uns […]". - "Löwe wirkte zunächst in der Schauspieltruppe ihres Vaters, bis sie 1806 ein Engagement am Deutschen Theater in St. Petersburg erhielt. Seit 1809 in Wien ansässig, debütierte sie 1815 mit großem Erfolg am Hofburgtheater, wo sie anschließend Mitglied des Ensembles wurde" (DBE). - Etwas knittrig.‎

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‎Löwe, Konrad, Schauspieler (1856-1913).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Poststempel: Wien, 12. VI. 1907].‎

‎1 S. Qu.-8vo. An die Redaktion des Wiener Salonblattes: "Im Monat Juli bin ich zur Kur in Karlsbad, im August in Tirol […]". - Der aus Mähren stammende Schauspieler spielte u. a. am Berliner Nationaltheater, am Deutschen Volkstheater und am Wiener Hofburgtheater. "Löwe, der vor allem ein vortrefflicher Sprecher war, verkörperte in seiner Jugend voll Temperament und Leidenschaft klassische Heldenrollen, während er in seiner Spätzeit vor allem in reiferen Charakterrollen und als Heldenvater Verwendung fand" (ÖBL V, s. v.). - Beiliegend ein Zeitungsausschnitt mit einem Nachruf auf Konrad Löwe.‎

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‎Löwe, Leopold, Sänger und Komponist (1767-1816)‎

‎Eigenh. Brieffragment mit U.‎

‎o.J. [Lübeck], [ca. 1800], 4 x 16 cm. Aufgezogen (qu-gr-8°). 1 Seite.‎

‎Nach einer glänzenden Karriere als Tenor und Singspielkomponist wirkte Löwe als Schauspieldirektor in Eschwege, Arolsen und Lübeck.‎

Bookseller reference : 60155

‎Löwe, Ludwig, Schauspieler (1794-1871).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 3. I. 1855.‎

‎1 S. 8vo. Mit eigenh. Adresse (Faltbrief) und Siegel. An den Schauspieler Adolf Sonnenthal in Graz: "Ich danke Ihnen sehr für die übersandte Gr. Zeitung, und vor allem, für Ihre freundlichen herzlichen Zeilen, - Sie haben mir recht wohl gethan. - Ich habe Sie von ganzer Seele lieb, und wollte Gott, ich fände eine Gelegenheit es Ihnen beweisen zu können. - Mein Bild sollen Sie erhalten, und einige tiefgefühlte Worte darunter. Beiliegendes Blättchen geben Sie gefälligst der Mad. Wolf, doch darf der Gatte nichts davon erfahren […]. - Ludwig Löwe war seit 1826 am Wiener Burgtheater engagiert, 1838 wurde er Regisseur. - Riss und geringer Buchstabenverlust im Text; kleiner Ausriss durch Siegelbruch; auf Trägerkarton montiert; Siegelumschrift: "Regie des K. K. Hof-Burgtheaters"; beiliegend ein Zeitungsausschnitt mit einem Nachruf auf Löwe.‎

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‎Löwe, Ludwig, Schauspieler (1794-1871).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Wien], 10. XI. [1869].‎

‎1 S. Kl.-qu.-8vo. Mit eigenh. Adresse. Gratuliert Karl Remmark, "Schauspieler am Landschaftlichen Theater" in Graz (heute: Grazer Schauspielhaus), zu einem Vertragsabschluss. - Karl Remmark (1802-1886) war Schauspieler und Theaterdirektor in Graz, wo er gemeinsam mit Johann Nestroy große Erfolge feierte. Seine Bühnenkarriere beendete Remmark erst im hohen Alter. - Geringer Textverlust durch Ausschnitt der Briefmarke.‎

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‎Löwe, Ludwig, Schauspieler (1794-1871).‎

‎Eigenh. Zitat mit U. O. O., [1839].‎

‎145:87 mm. "Wer nicht die Welt in seinen Freunden sieht, | Verdient nicht dass die Welt von ihm erfahre. | Göthe [sic] […]". - Zitat der titelgebenden Hauptfigur aus Goethes "Torquato Tasso", 1. Aufzug, 3. Auftritt. - Alte Montagespuren auf der Verso-Seite; etwas fleckig.‎

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‎Löwendal, Ulrich Gf. von, General (1700-1755).‎

‎Schriftstück mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎½ S. 4to. In der Streitsache Löwendal gegen das Ehepaar de Chavaudon, mit der Aufforderung, auf Grundlage eines neuen, anderslautenden Ansuchens in dieser Sache zu plädieren: "En venant par les parties plaider la cause d'entre elle[s] sur leur différente [...] requête et demande ordonner qu'elles viendront pareillemant plaider sur la p[résente] r[equête] ce faisant adjuger au sup[p]liant les conclusions par lui priser [...]". - Mit biographischen Anmerkungen von alter Sammlerhand. Verso etwas braunfleckig.‎

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‎Löwenherz, Leopold, Physiker (1847-1892).‎

‎Br. mit eigenh. Grußzeile und U. Berlin, 14. XI. 1880.‎

‎2 SS. 4to. An den Wiener Physiker Viktor Edler von Lang (1838-1921), dem er mitteilt, “daß in der Sitzung vom 2. d. Mts. die damals in Berlin anwesenden Mitglieder des Redaktions-Kuratoriums der ‘Zeitschrift für Instrumentenkunde’ die Grundzüge eines mit dem Verlagsbuchhändler Herrn Julius Springer abzuschließenden Verlagsvertrages berathen haben [...]”. - Die erwähnte, von Löwenherz gegründete Zeitschrift erschien erstmals im Jahr darauf und sollte, mit Ausnahme der Jahre 1945-1956, bis 1967 erscheinen. - Löwenherz gehörte 1877 zu den Gründungsmitgliedern einer später zur "Deutschen Gesellschaft für Mechanik und Optik" erweiterten Vereinigung Berliner Feinmechaniker, initiierte Kurse in Physik und Fachzeichnen sowie die Einrichtung des Instituts für Präzisionsmechanik an der TH Charlottenburg; 1887 wurde er Leiter der technischen Abteilung an der neugegründeten Physikalisch-Technischen Reichsanstalt. - Viktor Edler von Lang war Professor für Physik in Graz und Wien; neben Kristallographie beschäftigte er sich mit Lichtbrechungs-, Magnetismus- und Schallphänomenen sowie mit elektromagnetischen Erscheinungen. - Mit kl. Einr. im rechten bzw. Ausr. im linken Rand (minimale Buchstabenberührung).‎

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‎Löwenstamm, Emma, Malerin und Graphikerin (1879-1941).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Goblenz], 22. XI. 1923.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Bedauert, die namentlich nicht genannte Adressatin bei einem Besuch aufgrund Krankheit nicht angetroffen zu haben und hofft auf ein baldiges Wiedersehen.‎

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‎Löwenstamm, Emma, Malerin und Graphikerin (1879-1941).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Gobenz, 28. VI. 1923.‎

‎¾ S. 4to. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Meine aufrichtigen und herzlichen Glückwünsche zu dem neuen Engagement, das Sie zu unser aller Überraschung erhalten haben! [...]". Darunter zwei weitere eh. Glückwunschschreiben mit Unterschriften von Anna Löwendamm und Zenker.‎

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‎Löwenstein, Hubertus Prinz zu, Schriftsteller und Politiker (1906-1984)‎

‎Porträtpostkarte mit eigenh. U. und Grußwort.‎

‎o.J. Bonn, 27. I. 1982, 8°. 1 Seite.‎

‎Löwenstein förderte deutsche Exilschriftsteller, gründete 1935 die American Guild for German Cultural Freedom und die ihr angeschlossene Deutsche Akademie der Künste und Wissenschaften im Exil.‎

Bookseller reference : 61394

‎Löwenstein, Hubertus Prinz zu, Schriftsteller und Politiker (1906-1984)‎

‎Porträtpostkarte mit eigenh. U. und Grußwort.‎

‎o.J. Bonn, 27. I. 1982, 8°. 1 Seite.‎

‎Löwenstein förderte deutsche Exilschriftsteller, gründete 1935 die American Guild for German Cultural Freedom und die ihr angeschlossene Deutsche Akademie der Künste und Wissenschaften im Exil.‎

Bookseller reference : 61393

‎Löwenstein, Oscar, Zeitungsherausgeber (1868 - ca. 1955).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 15. VIII. 1899.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An eine Freundin mit Bedauern, nicht ebenfalls auf Sommerfrische zu sein: "Seit vorgestern bin ich wieder eingerückt u. empfing gestern Ihre freundlichen Zeilen aus Scheveningen, für welche ich Ihnen herzlichst danke. Sie haben es gut, Sie können, wenn Sie wollen, dort in den Wogen plätschern, ich dagegen muß den Wiener Staub schlucken u. keine weißgekleideten Mädchen sind da, die mir das Dasein versüßen u. mit mir Brücken bauen. Der ganze Harem ist futsch, alles was ich liebe u. was meinem Herzen teuer ist, ist auf der Weide u. stärkt sich für die Anstrengungen der Winter Campagne. Mir wird, verzeihen Sie das harte Wort, weich, knicken thue ich zwar täglich, aber keine Mädchenherzen sondern etwas anderes. Auch die Genossen meiner Schmach sind fern von Madrid, Lippowitz der Schöne [i. e. der Journalist und Schriftsteller Jakob Lippowitz, 1865-1934] weilt in Marienbad, um noch einmal gründlich frische Luft zu schnappen, bevor er für unabsehbare Zeit ins Zuchthaus wandert u. der biedere Krotosyner hockt in Häringsdorf u. erzählt Jedem die Geschichte seiner ersten Ehe. So bin ich denn also verwaist zurückgeblieben u. lasse mich allabendlich von neuem von den Champagner Damen in Venedig trösten. Auf meiner Sommerreise habe ich mich großartig amüsirt u. freue mich schon sehr auf Ihre Rückkehr, um Ihnen alles, mit Ausnahme einiger confiscirbarer Stellen, haarklein mitzuteilen [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des "Neuen Wiener Journals".‎

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‎Löwenstein, Rudolf, Schriftsteller (1819-1891)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Marienbad, 15. VI. 1879, 4°. 1 Seite.‎

‎"Der Schiffsmann, der durch die Fluthen fährt, | Vor Allem den Polarstern ehrt: | Zu ihm blickt nächtlich er hinauf, | Und lenkt nach ihm des Schiffes Lauf; | Er ist's, der druch den Ocean | Zum Hafen zeigt die sichre Bahn. | Und welchem Manne zur Lebensfahrt | Die Lieb als Leitstern beschieden ward, | Der preist des Sturmes stetiges Licht | Und wankt in Sturm u. Wetter nicht | Und betet zum Stern mit frommer Seele: | 'Du bist's, den ich zum Führer wähle, | dem ich all' was ich hab' befehle, | Du, mein Polarstern - Gabriele! [...]". - 1848 gründete Löwenstein mit David Kalisch und Ernst Dohm die Berliner satirische Zeitschrift "Kladderadatsch", deren Redaktion er wegen seiner vorübergehenden Ausweisung aus Berlin noch im selben Jahr niederlegen musste, später jedoch wieder aufnehmen konnte.‎

Bookseller reference : 60631

‎Löwenstein, Rudolf, Schriftsteller (1819-1891).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 12. XI. o. J.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An den Schriftstellerkollegen Julius Stettenheim (1831-1916): "Vergebens habe ich meine Papiere durchsucht, vergebens auch bei der Familie, für welche ich einst das Lustspiel geschrieben, angefragt. Wünschen Sie, daß ich entweder das alte Lustspiel aus dem Gedächtniß zusammensuche, oder daß ich ein neues schreibe, und können Sie mir bis zu meiner Rückkehr von Breslau Zeit geben, so stehe ich Ihnen herzlich gern zu Diensten [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf.‎

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‎Löwenstein, Rudolf, Schriftsteller (1819-1891).‎

‎Eigenh. Zitat mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Amate, so ihr jung noch seid, | Cantate, so ihr traget Leid; | Doch ob ihr habt Lust oder Weh, | Ob jung, ob alt seid - bibite". - 1848 gründete Löwenstein mit David Kalisch und Ernst Dohm die Berliner satirische Zeitschrift "Kladderadatsch", deren Redaktion er wegen seiner vorübergehenden Ausweisung aus Berlin noch im selben Jahr niederlegen musste. 1850 konnte Löwenthal nach Berlin zurückkehren und setzte seine Arbeit am Kladderatsch 37 Jahre lang fort.‎

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‎Löwenstein, Rudolf, Schriftsteller und Journalist (1819-1891).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 6. X. 1861.‎

‎1 S. 4to. An ein junges Elternpaar in Anbetracht “des neuesten Weltbühne-Debutanten”: “Daß ihm auf der Lebensbühne | Freude, Glück u. Lorbeer grüne, | Daß er bis zum fernsten Ziele | gut u. gute Rollen spiele, | Daß er ehre Euren Namen; | Und - was auch an Zukunftsdramen | Je für ihn das Schicksal schreibe - | Nie u. nirgends stecken bleibe!” - Als Lyriker 1846 mit der mehrfach aufgelegten Gedichtsammlung "Kindergarten" hervortretend - deren Texte jahrzehntelang fester Bestandteil der Lesebücher der unteren Jahrgangsstufen blieben - gründete Löwenstein 1848 gemeinsam mit David Kalisch und Ernst Dohm die Berliner satirische Zeitschrift "Kladderadatsch"; als scharfer Satiriker wandte er sich in seinen Schriften gegen jede Art von obrigkeitsstaatlicher Willkür.‎

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‎Löwenstein, Rudolf, Schriftsteller und Journalist (1819-1891).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 4. IV. 1857.‎

‎½ S. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "So gern ich auch morgen Ihr Gast sein möchte, so bin ich doch durch 'höhere' Pflicht gebunden, den Sonntag unverkürzt meiner Frau zu schenken und werde von ihr keinen Urlaub zu männlicher Schwelgerei erhalten [...]". - Als Lyriker 1846 mit der mehrfach aufgelegten Gedichtsammlung "Kindergarten" hervortretend - deren Texte jahrzehntelang fester Bestandteil der Lesebücher der unteren Jahrgangsstufen blieben - gründete Löwenstein 1848 gemeinsam mit David Kalisch und Ernst Dohm die Berliner satirische Zeitschrift "Kladderadatsch"; als scharfer Satiriker wandte er sich in seinen Schriften gegen jede Art von obrigkeitsstaatlicher Willkür. - Die Recto-Seite mit Sammlerstempel "Graf Victor Wimpffen. Handschriftensammlung" sowie "Sammlung La Roche". Aus der 1903 versteigerten Sammlung des 1897 verstorbenen Korvettenkapitäns und Hofrats Victor Gf. Wimpffen (vgl. Mecklenburg, Vom Autographensammeln, 149).‎

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‎Löwenstein-Wertheim-Freudenberg, Wilhelm zu, Prinz (1817-1887).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 13. XI. 1849.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Betreffend eine Bitte um Weiterleitung des Theaterstücks "Burgund und Waldmann" von Arnold Schlönbach an die Theaterleitung in Berlin und Dresden und mit einer Anmerkung zu Löwensteins noch unbestimmter Zukunft in Berlin: "Ew. Hochwohlgeboren gefällige Zuschrift [...] habe ich richtig zu erhalten die Freude gehabt, und dem Theater-Intendanten v. Küstner [d. i. Karl Theodor von Küstner, 1784-1864] bereits die beiden für ihn bestimmten Exemplare des Drama's Burgund u. Waldmann selbst überreicht, mit der dringenden Empfehlung dasselbe womöglich zur Aufführung bringen laßen zu wollen. Er sagte mir er würde nicht verfehlen dasselbe der Prüfungs-Commißion die aus 6 Mitgliedern besteht zu übergeben, worauf letztere ihm ihr begutachtendes Urtheil über dasselbe würde zukommen laßen [...] Auch habe ich die beiden anderen Exemplare Herrn von Lüttichau [d. i. Wolf Adolf August von Lüttichau, 1786-1863] in Dresden nebst einem Begleitschreiben übersandt, u. werde zur Zeit Herrn Schlönbach von dem Erfolge in Kenntniß setzen [...] Es hat mich sehr gefreut zu hören, daß die Minister-Krisis in Coburg-Gotha endlich beendigt ist, und hoffe daß der Herzog an seinen neuen Ministern mehr Freude erleben wird, als an den alten. Ueber meine Zukunft ist noch nichts entschieden [...]". - Mit Sammlernotiz in Bleistift und kleinem Siegelrest, leicht fingerfleckig.‎

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‎Löwenstein-Wertheim-Rochefort, Karl Thomas zu, kaiserlicher Feldmarschall (1714-1789)‎

‎Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Wertheim, 30. VIII. 1789, Fol. 2 Seiten. Doppelblatt (Adresse ausgeschnitten).‎

‎An den Markgrafen in Ansbach betreffend den Durchmarsch der aus Amerika zurückkehrenden Truppen: "Aus Euer Liebden geneigtem Erlaß vom 19ten dieses haben Wir zu vernehmen die Ehre gehabt, daß Dero seit einigen Jahren in Königl. Großbrittannischen Sold und Dienst in Amerika gestandenen Truppen von da wiederum nach Europa zurückkommen, und bey diesem ihrem Rückmarsch Unsere Lande wieder passiren würden, denen Wir denn die ungehinderte freie Passage, ohne Exigirung einigen Zolles oder sonstiger Abgabe, nicht minder die nötige Einquartirungen in Nacht- und Rast- Tags-Stationen, ingleichen auch den Einkauf der erforderlichen Victualien gestatten mögten [...]" - Mit dicker Feder als "dienstwilligster Ergebenster Vetter und Diener" unterschrieben. - Etw. fleckig.‎

Bookseller reference : 50248

‎Löwenstein-Wertheim-Rosenberg, Aloys Fürst zu, Politiker (1871-1952)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Im Felde, 14. IX. 1918, Kl.-4°. 3 Seiten. Doppelblatt. Kopierstift.‎

‎An Maximilian Harden mit der Empfehlung seines wissenschaftlichen Mitarbeiters Dr. Enger, der aufgrund einer Kriegsverletzung eine neue Stellung suchte. - Löwenstein war seit 1920 Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken.‎

Bookseller reference : 43757

‎Löwenstein-Wertheim-Rosenberg, Karl Heinrich zu, Politiker (1834-1921)‎

‎Eigenh. Brief m. Unterschrift.‎

‎, 23. VII. 1857. 7 S., 8°.‎

‎Fürst Karl Heinrich Ernst Franz zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg war Reichstagsabgeordneter und langjähriger Präsident des ?Kommissariats der Deutschen Katholikentage?; als Witwer wurde er Dominikaner und lebte unter Verzicht aller Titel bzw. Ämter im Kloster. - Der Empfänger des auf Französisch abgefassten Briefes ist Jacques (Jacob) Mislin (1807-1878). Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mislin konnte dank seines Onkels an der berühmten Lehranstalt von Porrentruy im Schweizer Kanton Bern studieren, wo er nicht viel später auch selbst unterrichten sollte. Der 1830 zum Priester geweihte kath. Theologe wurde 1836 auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er einer der Lehrer der Söhne von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie wurde und damit sowohl den zukünftigen Kaiser Franz Joseph wie auch Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) unterrichtete (u.a. auch in Erdkunde). Vor der Revolution von 1848 unternahm Mislin eine Pilgerreise von Wien über Budapest und Konstantinopel nach Jersusalem. Der danach erschienene Reisebericht wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach nachgedruckt. In den folgenden Jahren leitete er die Bibliothek am Hof der Herzogin von Parma, Erzherzogin Marie Louise, wurde zum Abt von St. Maria von Deg (Ungarn), geheimer Kämmerer u. Hausprälat Papst Pius' XI., Apostolischer Pronotar, Kanoniker der Kathedrale von Großwardein, Träger zahlr. Orden (u.a. von Spanien, Parma u. des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem) sowie Mitglied zahlr. Akademien. Der Verfasser zahlr. Publikationen und Vertraute des belgischen Königs und des Grafen von Chambord blieb nach der Rückkehr von seiner Pilgerreise in Wien, wo er weiterhin in persönlichem Kontakt mit dem Kaiserhaus stand. - In einem numerierten, von Mislin eigenh. beschrifteten Papierumschlag.‎

Bookseller reference : 41929

‎Löwenthal, Jakob, Schriftsteller und Journalist (1807-1882).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D., [Wien, Jänner 1858].‎

‎1 S. 8vo. Beiliegend ein Brief Adolf Neustadts (½ S. 8vo, dat. 6. I. 1858). An den Schriftsteller und Redakteur Adolf Neustadt (geb. 1812): "Der Aufsatz über die Bergwerkindustrie ist recht interessant, enthält aber zu viele Zahlen, denen, wie Sie wissen, die Leser zu sehr abhold sind. Vielleicht hat der Herr Verfasser selbst die Güte die diesfällig nöthigen Verändrungen vorzunehmen [...]". - Der Brief Adolf Neustadts nun geht mit der nämlichen Bitte an besagten Verfasser. - Der umtriebige Journalist Löwenthal war Chefredakteur und später Eigentümer der "Österreichischen Zeitung". Über seine journalistischen Arbeiten hinaus trat er auch mit historischen und wirtschaftswissenschaftlichen Abhandlungen hervor. - Der nicht minder umtriebige Adolf Neustadt war gleichfalls Redakteur der "Österreichischen Zeitung" und setzte sie, nach Löwenthals (möglicherweise durch seinen Tod bedingtem) Ausscheiden fort und geriet aufgrund seiner die Unionisten vehement unterstützenden Haltung in Opposition zu Gf. Belcredis "Sistierungsministerium", stellte das Erscheinen der Zeitschrift kurzerhand ein und widmete sich fortan seiner schriftstellerischen Tätigkeit bei anderen, meist wirtschaftlichen Blättern. - Beide Briefe auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf des "Österreichischen Beobachters".‎

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‎Löwenthal, Max Rt. von, Schriftsteller (1799-1872).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 30. III. 1834.‎

‎2 SS. 8vo. An einen nicht namentlich genannten Adressaten: "Wenn gleich Herr Bäuerle sich gegen die Zusendung von Gedichten wie gegen Gift wehrt, so erlaube ich mir doch, Ihnen das beiliegende (scherzhafter Gattung) mit dem Ersuchen zu übermitteln, ob Sie nicht zu Gunsten desselben die Abneigung des Herrn Redacteurs überwinden und den kaum eine Spalte der Theaterzeitung einnehmenden Abdruk [!] dieser 14 kleinen Strophen veranlassen möchten, wo ich mir dann wieder die Mittheilung einiger Exemplare freundlichst erbeten haben möchte […]".‎

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‎Löwy, Julius, Schriftsteller und Journalist (1851-1905).‎

‎Eigenh. Visitkarte. Wohl Wien, 2. V. 1899.‎

‎1 S. Visitkartenformat. An Eduard Wlassak, den Kanzleidirektor der Generalintendanz des Hoftheaters, mit dem Ersuchen "um zwei Sitze zur heutigen Vorstellung im Hofburgtheater". - Julius Löwy, der beim "Illustrierten Wiener Extrablatt" vom Gerichtssaal- und Lokalreporter zum zweiten Chefredakteur aufgestiegen war, "war durch Feuilletons, Wr. Sittenschilderungen, Lokal- und Reiseberichte in weiten Kreisen bekannt geworden" (ÖBL V, 297).‎

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‎Löwy, Julius, österr. Schriftsteller und Journalist (1851-1905).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. (Wien), 2. III. 1902.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Neben einem Foto seiner selbst der Spruch: "Der Mann ist populär?! - Dann hat er die beste Aussicht sehr bald vergessen zu werden!" - Julius Löwy (vgl. Giebisch/Gugitz 239) war Chefredakteur des "Illustrierten Wiener Extrablatts", die "von den breiten Massen meistgelesene Zeitung Wiens" (ÖBL V, 297).‎

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‎Löwy, Siegfried, Schriftsteller und Journalist (1857-1931).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 15. V. 1929.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Kollegen: "Zu dem grausam schweren Schlag Ihnen und Ihrer verehrten Frau Mutter mein zutiefst gefühltes Beileid! Der teuere Heimgegangene genoß meine höchste Verehrung, u. Sympatie, wie sie einem Mann gebührte, der solche Charaktereigenschaften besaß. Sein Andenken wird von mir stets in Ehren gehalten werden [...]".‎

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‎Löwy, Siegfried, Schriftsteller, Journalist und Theaterkritiker (1857-1931).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 15. X. 1890.‎

‎1 S. Gr.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Musiker und Wienerlied-Komponisten Gustav Pick (1832-1921): "Ich erlaube mir, Sie höflichst an die versprochene Empfehlung für Hr. August Hartmann an den Consul in Algier Graf (oder Baron!) Wimpffen zu erinnern! Börse bleibt flau - Sie sehen ich hatte Recht [...]". - Siegfried Löwy war Mitarbeiter der "Morgen-Post" und Korrespondent des "Berliner Börsen-Couriers" sowie der "Frankfurter Nachrichten". Mit der Gründung der "Oesterreichischen Volks-Zeitung" 1888 übernahm Löwy die Leitung des Wirtschaftsteils, begann aber sich vermehrt für Theater und Lokalgeschichte zu interessieren und publizierte darüber im "Neuen Wiener Journal", dem "Neuen Wiener Tagblatt", in der "Neuen Freie Presse", der "Österreichischen Rundschau" u. a. Engere Freundschaft verband ihn mit Alexander Girardi und Johann Strauss (Sohn), und auch unterstützte er Felix Salten bei der Gründung des ersten österreichischen Kabaretts "Jung-Wiener Theater zum lieben Augustin" und setzte sich für die Errichtung der Denkmäler in Wien für Ferdinand Raimund (1898), Josef Kainz (1911), Alexander Girardi (1929) und für das Johann-Strauß-Denkmal (1921) ein. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; mit kleinen Randaus- und -einrissen bzw. -läsuren.‎

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‎Löwy, Siegfried, Schriftsteller, Journalist und Theaterkritiker (1857-1931).‎

‎Ms. Brief (Durchschlag) mit eigenh. U. Wien, 27. I. 1920.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to. An einen namentlich nicht genannten Oberlandesgerichtsrat: "Verbindlichsten Dank für die mir überlassenen hochinteressanten Zeitungssausschnitte; betreffs Girardi waltete jedoch ein Irrtum vor, denn einen diesen Künstler betreffenden Ausschnitt haben Sie mir nicht gegeben [...] Ich bitte Sie recht sehr, wenn Sie gelegentlich wieder auf etwas aus der Wiener Theaterzeit von 1860 bis 1900 stossen sollten, mich zu benachrichtigen [...]". - Siegfried Löwy war Mitarbeiter der "Morgen-Post" und Korrespondent des "Berliner Börsen-Couriers" sowie der "Frankfurter Nachrichten". Mit der Gründung der "Oesterreichischen Volks-Zeitung" 1888 übernahm Löwy die Leitung des Wirtschaftsteils, begann aber sich vermehrt für Theater und Lokalgeschichte zu interessieren und publizierte darüber im "Neuen Wiener Journal", dem "Neuen Wiener Tagblatt", in der "Neuen Freie Presse", der "Österreichischen Rundschau" u. a. Engere Freundschaft verband ihn mit Alexander Girardi und Johann Strauss (Sohn), und auch unterstützte er Felix Salten bei der Gründung des ersten österreichischen Kabaretts "Jung-Wiener Theater zum lieben Augustin" und setzte sich für die Errichtung der Denkmäler in Wien für Ferdinand Raimund (1898), Josef Kainz (1911), Alexander Girardi (1929) und für das Johann-Strauß-Denkmal (1921) ein. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; mit kleinen Randaus- und -einrissen bzw. -läsuren.‎

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‎Löwy, Siegfried, Schriftsteller, Journalist und Theaterkritiker (1857-1931).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 2. V. 1921.‎

‎1½ SS. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Selten hat mich der Hingang eines Mannes so tief erschüttert, mir so im Innersten weh getan, wie der Ihres unvergesslichen, mit den besten Eigenschaften des Geistes und des Gemütes begnadet gewesenen Vaters [...]". - Siegfried Löwy war Mitarbeiter der "Morgen-Post" und Korrespondent des "Berliner Börsen-Couriers" sowie der "Frankfurter Nachrichten". Mit der Gründung der "Oesterreichischen Volks-Zeitung" 1888 übernahm Löwy die Leitung des Wirtschaftsteils, begann aber sich vermehrt für Theater und Lokalgeschichte zu interessieren und publizierte darüber im "Neuen Wiener Journal", dem "Neuen Wiener Tagblatt", in der "Neuen Freie Presse", der "Österreichischen Rundschau" u. a. Engere Freundschaft verband ihn mit Alexander Girardi und Johann Strauss (Sohn), und auch unterstützte er Felix Salten bei der Gründung des ersten österreichischen Kabaretts "Jung-Wiener Theater zum lieben Augustin" und setzte sich für die Errichtung der Denkmäler in Wien für Ferdinand Raimund (1898), Josef Kainz (1911), Alexander Girardi (1929) und für das Johann-Strauß-Denkmal (1921) ein. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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‎Løvenskiold, Herman Severin, dänischer Komponist (1815-1870)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Leipzig, 19. I. 1841, 8°. 2 1/2 Seiten. Doppelblatt mit Adresse und Siegel.‎

‎An die Pianistin Amalie Rieffel (1822-1877) in Leipzig: "Ich erlaube mir noch [...] bevor meine Abreise Ihnen meinen schönsten Dank zu sagen für die Genüsse, [die] Sie uns dieser Abend schenkte, die allgemeine Anerkennung, habe ich wohl nicht nöthig Ihnen zu sagen [...] nur sollte ich mit Ihnen zanken, weil Sie uns nicht meine Chopinsche Lieblingsetude zu Besten gaben? - vielleicht wäre es aber zu egoistisch von mir [...] besuchen Sie bald Copenhagen, wo ich dann hoffe das Vergnügen zu haben Sie wieder zu sehen [...]" - Løvenskiold machte mit einem Stipendium des dänischen Königs eine einjährige Studienreise, die er zum Studium in Wien nutzte und bei seinem Aufenthalt in Leipzig mit Mendelssohn und Schumann in Berührung kam. In Leipzig traf er auch seine Landsmännin Amalie Rieffel aus dem damals dänischen Flensburg, die ebenfalls ein Reisestipendium hatte. Mendelssohn gab ihr die Möglichkeit, in den von ihm geleiteten Gewandhauskonzerten aufzutreten, wo sie im 8. Abonnementkonzert Thalberg, Henselt und Chopin spielte. Schumann widmete ihr sein op. 32 (vgl. sophie-drinker-institut.de). - Faltspuren.‎

Bookseller reference : 61134

‎Lübke, Heinrich, Bundespräsident (1894-1972)‎

‎Gedruckte Dankeskarte mit eigenh. U.‎

‎o.J. Bonn, Oktober 1969, Qu.-8°. 1 Seite. Büttenkarton.‎

‎Dank für seinen 75. Geburtstag. Lübke war 1959-69 der zweite Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.‎

Bookseller reference : 44648

‎Lübke, Heinrich, Bundespräsident (1894-1972)‎

‎Porträtfotigrafie mit eigenh. U. "Lübke" am weissen Unterrand.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, 14,5 x 10 cm.‎

‎Lübke war 1959-69 der zweite Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.‎

Bookseller reference : 58818

‎Lübke, Wilhelm, Kunsthistoriker (1826-1893)‎

‎Eigenh. Brief mit U. sowie 4 Beilagen.‎

‎o.J. Berlin, 2. XI. 1860, Verschied. Fornmate. Zus. ca. 5 Seiten.‎

‎An den Architekten Gottfried Semper in Zürich mit einer Büchersendung und dem Angebot, weitere Titel auszuleihen: "[...] Wir haben jedoch hier nichts Anderes von Falkner als die Hefte des Museum of classical antiquities, und so schicke ich Ihnen aufs Geradewohl diejenigen, von denen ich vermuthe, daß sie die gewünschten Notizen enthalten [...] Die beifolgenden Hefte, die aus der Bibl. der Kunstakademie stammen, erbitte ich mir in längstens 4 Wochen zurück. Ich bin eifrig mit dem Studium des I. Bds. Ihrer praktischen Aesthetik beschäftigt u. denke dieselbe nächstens öffentlich anzuzeigen [...]" Beiliegend: Ders. Eigenh. Schriftstück mit U. Ebda. 2. XI. 1860. Qu.-8°. 1 Seite. - Einlieferungsbeleg über das erwähnte Bücherpaket. - Lübke gehörte zum Kreis um Theodor Fontane und Franz Kugler; vor allem von Carl Schnaase wurde er später stark beeinflußt. 1857 wurde er als Lehrer für Architekturgeschichte an die Berliner Bauakademie berufen, 1861 als Nachfolger Burckhardts Prof. der Kunstgeschichte am Polytechnikum in Zürich; 1866 übernahm er den kunsthistorischen Lehrstuhl der Kunstschule in Stuttgart, 1885 in Karlsruhe. - Beiliegend ferner: III. Eigenh. Schriftstück mit U. [Stuttgart 1871]. Vorlesungsankündigung ("Kunst des Mittelalters"). - IV. Eigenh. Billett mit U. - Einladung zum Tee. - V. Brief seiner Frau Mathilde vom 23. II. 1866. - Einladung zum Essen.‎

Bookseller reference : 36815

‎Lübke, Wilhelm, Kunsthistoriker (1826-1893)‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort (Dresden), 24. X. 1886, 9 x 11,5 cm.‎

‎An einen Doktor, wegen der Abholung und Ausleihe eines Blattes auf einen Tag. - Lübke gehörte zum Kreis um Theodor Fontane und Franz Kugler; vor allem von Carl Schnaase wurde er später stark beeinflußt.‎

Bookseller reference : 48814

‎Lübke, Wilhelm, Kunsthistoriker (1826-1893).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Karlsruhe, 18. II. 1888.‎

‎1 S. Qu.-8vo. “Das Schöne lieben, | Das Gute üben, | Das Niedre verachten, | Nach dem Höchsten trachten!” - Lübke gehörte zum Kreis um Theodor Fontane und Franz Kugler und wurde nach kurzer Tätigkeit am Werderschen Gymnasium freier Kunstschriftsteller und Mitarbeiter der Zeitschrift ‘Deutsches Kunstblatt’. 1857 wurde er als Lehrer für Architekturgeschichte an die Berliner Bauakademie berufen, 1861 als Nachfolger Burckhardts als o.Prof. der Kunstgeschichte ans Polytechnikum in Zürich; später hatte er noch Professuren in Stuttgart und Karlsruhe inne. Vgl. Kosch X, 61.‎

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‎Lübke, Wilhelm, Kunsthistoriker (1826-1893).‎

‎Eigenh. Billett mit U. Karlsruhe, 1887.‎

‎2 SS. Carte de Visite-Format. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Wollte eigentlich Sonntag schon Vormittags zurück; allein Ihrer liebenswürdigen Einladung widerstehe ein Andrer, nicht ich. Also mit herzl. Dank nehme ich an und bitte, die Stunde ganz nach Ihrer Gewohnheit zu wählen; mir ist jede recht [...]". - Wilhelm Lübke gehörte zum Kreis um Theodor Fontane und Franz Kugler und wurde nach kurzer Tätigkeit am Werderschen Gymnasium freier Kunstschriftsteller und Mitarbeiter der Zeitschrift "Deutsches Kunstblatt". 1857 wurde er als Lehrer für Architekturgeschichte an die Berliner Bauakademie berufen, 1861 als Nachfolger Burckhardts als o.Prof. der Kunstgeschichte ans Polytechnikum in Zürich; später hatte er noch Professuren in Stuttgart und Karlsruhe inne. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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