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Liebermann, Max, Maler (1847-1935).
Ms. Brief (Durchschlag) mit eigenh. U. Berlin, 23. V. 1927.
1½ SS. Gr.-4to. An eine Esther Behrens in Waldenau bei Halstenbeck in Holstein: "Zu meiner großen Freude erfahre ich, daß Sie auf Fürsprache des Herrn Meier-Graefe hin, sich doch entschlossen haben, das Bild ‚Kleinkinderschule' für meine Ausstellung darzuleihen. Es ist mir für diese Veranstaltung ganz besonders wichtig, da ich dieses Bild für eines meiner charakteristischsten halte, und ich spreche Ihnen deshalb für Ihr gütiges Entgegenkommen meinen persönlichen herzlichsten Dank und den Dank der Akademie aus [...] Die Ausstellung selbst soll etwa Mitte Juni eröffnet werden. Die Bilder von auswärts erwarten wir in Berlin bis spätestens 4. Juni. Daß die Akademie für sorgfältigste und sachgemäße Behandlung der Werke Sorge trägt, brauche ich wohl nicht besonders zu erwähnen [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Preußischen Akademie der Künste; etwas knittrig und im horizontalen Mittelfalz alt hinterlegt.
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Liebermann, Max, painter (1847-1935).
Autograph letter of receipt signed. Berlin, 10 June 1891.
Oblong 8vo. 1 p. Confirming that he has received a painting by Adolph Menzel for a Munich exhibition: "Von Herrn Julius Schiff 'Procession im Garten' von A. Menzel für die Ausstellung in München empfangen zu haben, bescheinigt Max Liebermann". - Small label, monogram stamp "LS" and ms. number "118".
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Liebermann, Max, painter and graphic artist (1847-1935).
Autograph quotation signed. Wannsee, 21 Aug. 1928.
Folio (223 x 282 mm). 1 p. Album leaf with printed borders, printed caption "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", and pre-printed form for biographical data, mounted on a sheet of parchment paper (ca. 330 x 344 mm). A political sentiment in defence of the Weimar Republic: "'Es kann ja sein, daß Gott für Deutschland noch eine zweite Zeit des Zerfalls und darauf eine neue Ruhmeszeit vorhat; auf der neuen Basis der Republik' - Nachdem sich der Anfang dieses Ausspruchs Bismarck's aus dem Jahre 1893 leider so schnell u. fürchterlich bewahrheitet hat, geht auch dessen Ende in Erfüllung: wie ich zuversichtlich hoffe [...]". Written as a contribution to Friedrich Koslowsky's facsimile anthology "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (Berlin, 1928). - A pretty item from the time when Liebermann, long retired from the public scene, had once more become a very visible figure upon his 80th birthday, receiving congratulations from international celebrities such as Albert Einstein, Heinrich and Thomas Mann, Hugo von Hofmannsthal and Heinrich Zille, and being honoured with a birthday exhibition by the city of Berlin. Koslowsky 100.
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Liebermann, Rolf, Komponist (1910-1999).
Portraitphotographie mit eigenh. U. O. O. u. D.
147:103 mm. Portrait en face in S/W.
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Liebermann, Rolf, Komponist und Dirigent (1910-1999)
3 verschiedene Porträtfotografien mit eigenh. U. auf der Bildseite.
o.J. Paris und Hamburg, 1979-87, 8°. 3 Seiten. Mit Umschlägen.
书商的参考编号 : 61395
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Liebermann, Rolf, Komponist und Intendant (1910-1999)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Mexico City, 24. I. 1956, 4°. 1 Seite.
书商的参考编号 : 37012
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Liebermann, Rolf, Komponist und Intendant (1910-1990)
Eigenh. musikalisches Albumblatt mit Widmung und U.
o.J. , Ohne Ort und Jahr, Qu.-4°. 1 Seite. - Mit Notenzitat.
书商的参考编号 : 58651
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Liebermann, Rolf, Komponist und Intendant (1910-1999)
Masch. Brief mit eigenh. U.
o.J. Paris, 23. I. 1978, Fol. 1 1/2 Seiten auf 2 Blättern.
书商的参考编号 : 44900
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Liebermann, Rolf, Komponist und Intendant (1910-1999)
Masch. Brief mit eigenh. U.
o.J. Hamburg, 26. VI. 1962, 4°. 1 Seite. Gedruckter Briefkopf "Hamburgische Staatsoper".
书商的参考编号 : 44532
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Liebermann, Rolf, Komponist und Intendant (1910-1999)
Masch. Brief mit eigenh. U.
o.J. Hamburg, 3. IV. 1990, Fol. 1 Seite. Briefkopf.
书商的参考编号 : 52795
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Liebermann, Rolf, Komponist und Intendant (1910-1999)
Mont. Porträtphotographie mit eigenh. Widmung und U. auf dem Untersatzkarton sowie eigenh. Briefkarte mit U.
o.J. Zürich und Küsnacht, 1. I. und 8. II. 1954, Fol. und Qu.-8°. Zus. 2 Seiten. Mit eigenh. Umschlag.
书商的参考编号 : 46938
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Liebhardt, Hans, Schriftsteller und Journalist (geb. 1934).
6 ms. Briefe mit eigenh. U. Bukarest, 18. IV. 1996, 26. III. 1997, 31. VII.1997, 3. IV. 1998, 27. IX. 1998 und o. D.
Zusammen 7 ½ SS. Folio. Alle Briefe an Mario Brändel: "Ich bin an der Sache mit den Büchern interessiert, bei mir zu Hause gibt es Bücher aus fast allen Bereichen, die Sie in Ihrem Brief angeführt haben. Das meiste ist doppelt oder dreifach vorhanden, insbesondere deutsche Übersetzungen aus der rumänischen Literatur, aber auch Einzelhefte der Zeitschriften ‚Die Karpahten', ‚Klingsor' oder alte siebenbürgische Kalender. Ausserdem freue ich mich natürlich darauf, Sie kennenzulernen […]" (Bukarest, 18. IV. 1996). "In den letzten Monaten war hier noch mehr Getue als sonst, ich habe die ganze Zeit über Programme für die neue Regierung übersetzt und Gesetze, die den deutschen Investoren zur Verfügung gestellt werden sollen, ein Band ist auch schon erschienen […]" (Bukarest, 26. III. 1997). "Ich hatte mich über Ihren Brief gefreut, weil Sie für uns ja immer ein Lichtblick sind. Jetzt versuchen wir mit Kind und Kegel für zwei Wochen ans Schwarze Meer zu fahren, wo wir uns (vier Personen plus zwei Kinder, eine der Urgrossmütter, die kochen soll, mitgezählt) in einem Bauernhaus in Eforie Nord niederlassen wollen. Der September wird ja bald da sein, Sie verständigen mich bestimmt rechtzeitig, wann Sie kommen […]" (Bukarest, 31. VII. 1997). "Mit Gottes Hilfe hat sich ein ganz hübsches Häuflein mit Büchern für Sie angesammelt, auch in meiner eigenen Produktion hat sich wieder das eine oder andere ergeben. Bis zum 2. Mai bin ich dann bei den Literaturtagen in Reschitza, vorher aber werde ich die Sachen, von denen Sie in den Briefen schreiben, so gut ich kann erledigen […]" (Bukarest, 3. IV. 1998). "Ich antworte mit Verspätung auf Ihren interessanten Brief, weil ich ja ausser Arbeit auch ständig übersetzen muss, in diesem harten Kampf ums Überleben. Ausserdem haben wir die Krise in Moskau durch Einkochen für den Winter bekämpft, also in Form von Tomatensaft, sauren Gurken, Pflaumenmus usw. […] Es lässt sich alles erledigen, worum Sie mich in Ihrem Brief bitten […] Ich weiss, dass ich den Kontakt zur Jüdischen Gemeinde bzw. zum Jüdischen Altersheim herstellen muss, vielleicht gelingt es mir über die Redaktion der Jüdischen Zeitung in Bukarest, wo ich Leute kenne, oder sonst wie […]" (Bukarest, 27. IX. 1998)
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Liebhardt, Ignaz, Schauspieler (1850-1900).
Eigenh. Zitat mit U. O. O., 1900.
1 S. 8vo. auf Trägerkarton. "Denken was wahr, | und fühlen was | schön, und wollen | was gut ist | Darin erkennt der Geist das Ziel des vernünftigen Lebens. (Plato) […]". - Auf Trägerkarton.
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Liebig, Georg Frh. von, Mediziner (1827-1903).
Eigenh. Brief mit U. Frankfurt a. M., 15. IV. 1870.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Kondoliert dem Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot (1807-1884) zum Tode von dessen Sohn gleichen Namens. - Der Sohne des berühmten Chemikers promovierte 1853 "Ueber die Temperaturunterschiede des venösen und arteriellen Blutes" und trat anschließend in den Dienst der englisch-ostindischen Kompagnie in Bombay. 1856 wurde er Professor der Naturgeschichte am Hindu-College in Kalkutta, kehrte zwei Jahre darauf nach Europa zurück und war von 1859-73 als Bezirks- und Salinenarzt in Reichenhall tätig. Sommers dort eine Privatpraxis führend, verbrachte er die Wintermonate in München, wo er sich 1877 für Klimatologie und Balneologie habilitierte. - Rudolf Rt. von Vivenot gründete 1848 den "Konstitutionell-monarchistischen Verein"; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums.
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Liebig, Justus von, Chemiker (1803-1873)
Eigenh. Brief mit U. "Dr Just Liebig".
o.J. Giessen, 16. XI. 1843, 4°. 1 Seite. Mit rückseitiger Adresse, Poststempel und Siegelrest.
书商的参考编号 : 58169
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Liebig, Justus, Chemiker (1803-1873).
Eigenh. Brief mit U. Wildbad Gastein, 20. VIII. 1856.
3 SS. auf Doppelblatt. Kl.-8vo. An eine nicht identifizierte Empfängerin, die er bittet, dem Grafen Hadik, der vorzeitig von Gastein abgereist sei und sich nun in Wien befände, "ein Exemplar meiner neuesten Schrift über Landwirtschaft" [d. i. "Über Theorie und Praxis in der Landwirtschaft", Braunschweig, 1856] zu übermitteln: "Wir erinnern uns mit Freude der angenehmen Stunden[,] die wir in Ihrer und Ihres Bruders Gesellschaft hier verlebt haben und hegen die Hoffnung[,] daß Sie zuweilen auch unserer gedenken werden [...]". - Graf Gustav Hadik von Futak, ein pensionierter Offizier und Gutsbesitzer, widmete sich nach dem Ende seiner militärischen Karriere der Landwirtschaft. 1857 wurde Liebigs Sohn Hermann Gutsverwalter des Grafen Hadik in Ungarn. - Mit minimalem Randeinriss.
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Liebisch, Theodor, Mineraloge (1852-1922).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 11. VIII. 1879.
1½ SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Professor: “In dem Handbuch über die wissenschaftlichen Instrumente der Londoner Ausstellung [...] sagt Maskelyne über die in Fig. 1 Centrir- und Justirvorrichtung [...] Mit dem Bericht über die [...] Instrumente der diesjährigen Berliner Gewerbeausstellung betraut werde ich auf Grund dieser Angabe von Maskelyne selbstverständlich Ihren Namen als den des ersten Erfinders jener vortrefflichen Construction anführen [...]”. - Liebisch war seit 1875 als Kustos am Mineralogischen Museum der Universität Berlin tätig und habilitierte sich dort 1878. Nach Professuren in Breslau, Greifswald, Königsberg und Göttingen, wo er Mitglied der Gesellschaft der Wissenschaften wurde, übernahm Liebisch 1909 den Lehrstuhl für Mineralogie und Petrographie an der Universität Berlin. Er profilierte sich vor allem auf dem Gebiet der physikalischen Kristallographie, besonders der Kristalloptik, nahm zahlreiche Untersuchungen der Lichtbrechung an Kristallen vor und entwickelte und verbesserte eine Reihe von Instrumenten.
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Liebknecht, Natalie, Übersetzerin (1835-1909), Gattin von Wilhelm Liebknecht.
Eigenh. Brief mit U. ("N. Liebknecht"). O. O., 13. IV. 1907.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Kondolenzschreiben an die Witwe des sozialdemokratischen Politikers Ignaz Auer, der eben im Alter von 61 Jahren verstorben war: "Nun hat auch Sie der Schlag getroffen, wie mich der Schlag, den man zu ohnmächtig ist abzuwenden [...]". - Im linken Rand gelocht (geringf. Textberührung).
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Liebknecht, Wilhelm, German social democrat and one of the principal founders of the SPD (1826-1900).
Autograph lettercard signed, with an autogr. postscript by Sonja Liebknecht. Berlin-Lichterfelde, 18 May 1913.
Oblong 8vo. 1 page. To the sister of leading Social Democrat Hugo Haase (1863-1919), sending wishes regarding the wedding ceremony of a member of her family: "[…] We are very pleased by the surprising news and congratulate you all, especially the bride and groom, with all our heart […]". - Sophia Borissowna Ryss, called Sonja (1884-1964), was from 1912 onwards the second wife of Karl Liebknecht. - Small traces of mounting on reverse; very rare.
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Liebknecht, Wilhelm, Politiker (1826-1900).
Albumblatt mit eigenh. U. ("W. Liebknecht"). Berlin-Charlottenburg, 16. VI. 1897.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. "Damit ich keinen Conflikt mit Ihrem französischen Lesen hervorrufe, sei bemerkt, daß veult oder vult altfranzösisch ist. | Ce que femme veult, Dieu ll veult | Und obgleich Sie wahrscheinlich noch keine Frau sind und ich jedenfalls kein Gott, so muß ich wollen [...]". - Mit kleinen Läsuren am unteren Blattrand.
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Liebknecht, Wilhelm, Politiker (1826-1900).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 19. VIII. 1898.
1 S. 8vo. An einen Genossen wegen eines Vortrags: "Weder auf der Hin- noch auf der Rückfahrt habe ich Zeit, einen Vortrag zu halten. Ich will mich während meiner Ferien einmal wirklich ausruhen. Es ist schon schlimm genug, daß ich Sonntag in Arnstadt zu sprechen habe. Dort treffen wir uns vielleicht […]". - Im August 1898 hielt Liebknecht beim Gewerkschaftsfest auf dem Arnstädter "Bergschlösschen" eine Ansprache. - Kleines Loch in der linken oberen Ecke.
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Liebknecht, Wilhelm, Politiker und Gründervater der SPD (1826-1900).
Eigenh. Mitteilung mit U. O. O. u. J.
1 S. 8vo. Auf Papierträger montiert. Bittet einen nicht namentlich genannten Adressaten, ihm eine Ausgabe des Demokratischene Wochenblatts, das er 1868 mitbegründet hatte, zukommen zu lassen: "Ich brauche das Demokratische Wochenblatt, dringend und bitte Sie, mir dasselbe durch Uberbringer dieses zustellen zu lassen [...]". - Liebknecht war einer der wichtigsten sozialistischen Politiker im Reichstag des Deutschen Kaiserreichs und ein erbitterter Gegner des Reichskanzlers Otto von Bismarck. Er war maßgeblich an der Vereinigung der SDAP mit dem ADAV zur Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands (SAP) im Jahr 1875 beteiligt, die durch das Sozialistengesetz ab 1878, das auch Liebknechts Verweis aus Berlin mit sich brachte, vehemente Unterdrückung erfuhr. Nachdem das Sozialistengesetzt 1890 aufgehoben worden war, reorganisierte sich die SAP und wurde in Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) umbenannt.
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LIEBLING Emil 1851 1914
Autograph Musical Quotation Signed
German-born pianist prolific piano composer tutor for many distinguished pianists author of a number of music studies. AMuQS 1p 5 3/4" X 2½" Chicago IL 1894. Good plus. Unevenly age toned; mounting traces on verso. Several intricately penned bars of unidentified music inscribed beneath "Sincerely Yrs" and signed in brown ink. Despite darkening an attractive specimen -- and certainly uncommon. unknown
书商的参考编号 : 27018
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LIEBLING George 1865 1946
Inscribed Photograph Signed
The brother of noted pianists Sally a master pupil of Liszt and Emil was himself a noted German-American composer and pianist. Superb IPS 8" X 10" n.p. 1927 November 22. Near fine. A choice almost sepia tone head-and-shoulders of the balding mustachioed musician. A facsimile white "signature" appears in white at lower left on top of his shoulder and Liebling signs here large and bold on top of in effect obscuring this in black ink dating it beneath his signature and above it adding: "To / Mr. John L. / Leiser / with best / wishes / and / in kind / remembrance / of." Quite handsome and interesting -- and rather scarce as well. unknown
书商的参考编号 : 24629
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Liebling, Georg, Pianist und Komponist (1865-1946).
Eigenh. Brief mit U. und eh. Visitenkarte. Frankfurt a. Main und München, 20. III. 1916 und o. D.
Zus. 4 SS. auf einem Doppelblatt und einem Einzelblatt. 8vo und Visitkartenformat. Die Visitenkarte in Bleistift. Der Brief mit eh. adr. Kuvert. An den Musikkritiker Hans Pfeilschmidt in Frankfurt mit einer Einladung zum Konzert: "Bei meiner Ankunft heute sprach ich auf der Redaktion vor, um Ihnen meinen Besuch zu machen, fand Sie jedoch nicht dort anwesend! Ich schreibe Ihnen nur, um Sie dies wissen zu lassen, damit sie, falls ich Sie morgen abermals verfehlen sollte, orientirt sind. Ich gebe mir also die Ehre, Sie zum morgigen (Dienstag) Konzert im Kl. Saalbau ganz ergebenst einzuladen, und hoffe, es wird Ihnen möglich sein, zu kommen [...]". - Die Visitenkarte ebenfalls mit einer Konzerteinladung: "Hof-Pianist Georg Liebling Direktor des von d. Königl. Regierung Konzess. Priv. Konservatoriums der Musik [dies gedruckt] bittet ganz ergeb. sein Konzert am 21. gütigst besuchen zu wollen". - Kuvert und Visitenkarte auf Trägerpapier montiert. Der Träger mit biographischen Notizen von alter Sammlerhand.
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Liebling, Georg, Pianist und Komponist (1865-1947).
Eigenh. Brief mit U. London, 24. III. 1901.
4 SS. 8vo. An den Musikwissenschaftler Richard Batka: "Darf ich mich Ihnen in Erinnerung rufen? Ich stand s. Z. (1896-1897) von Berlin aus mit Ihrer Musikzeitung in Verbindung! - Seit Oct. 97 lebe ich in London, habe in England überall mit Erfolg concertiert, bin seit 1898 Professor an der 'Guildhall School of Music' und fange jetzt wieder an meinen Namen auf dem Continent wieder aufzufrischen! - Im Jänner waren es 4 Jahre, seit jener unglücklichen Affaire mit dem Kritiker L. in Berlin, der mich in unberechtigter Weise am Morgen meines Concerts in einem Journal insultiert hatte! - Wie Sie hoffentlich wissen, hat mich der Kaiser zum Schluß begnadigt […]. Das Merkwürdige an meiner Carriere ist nun Folgendes: Mein Compositionstalent hat sich seit Berlin so entwickelt, dass viele bedeutende Kritiker mir die größte Zukunft als ‚Componist' prognosticieren. Ich höre & lese viel über Sie und Ihre Betätigung als Protector jüngerer Componisten, dass ich Sie gern für meine Werke interessieren, d. h. Ihr w. Interesse für dieselben gewinnen möchte! […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. - Georg Liebling trat 1884 erstmals öffentlich als Pianist auf und wurde anschließend als Lehrer an das Kullaksche Konservatorium in Berlin berufen. Er wurde 1890 herzoglicher Hofpianist in Coburg, nach einem Auftritt vor der englischen Königin 1898 Dozent an der Guildhall-Musikschule in London.
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Liebling, George, Komponist und Pianist (1865-1946)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. London, 9. V. 1899, 8°. 4 Seiten. Doppelblatt.
书商的参考编号 : 50957
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Liebscher, Karel, Maler und Zeichner (1851-1906).
Albumblatt mit eigenh. Namenszug. O. O. u. D.
1 S. 16mo. Mit vierseitigem Goldschnitt. Liebscher studierte bei Eduard Peithner von Lichtenfels an der Wiener Akademie und unternahm mehrere Studienreisen nach Bosnien und Herzegowina. "Liebscher war Landschaftsmaler, der sich vor allem an historisch interessanten Motiven orientierte, Maler von Wandgemälden dekorativen Charakters und Illustrator" (ÖBL V, 201). - Die Recto-Seite mit alten Montagespuren.
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Liebstoeckl, Hans, Schriftsteller und Journalist (1872-1934).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. An Hans Nüchtern bezüglich eines Artikels. - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.
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Liebstöckl, Hans, Musikschriftsteller (1872-1934).
Eigenh. Brief mit U. Prag, Dezember 1894.
4 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Bedankt sich bei dem Musikkritiker und Librettisten Richard Batka für die Beurteilung eines seiner Werke: "Ich wusste es ja, dass Sie mein Stück verstehen würden. Daß es psychologische Mängel hat, ist mir klar, ich bitte Sie mich, solche ganz schonungslos hervorzuheben, wenn Sie sie finden [...]".
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Liechtenstein (geb. von Klinkosch), Hanna von, Prinzessin (1849-1925), Muse Hans Makarts.
2 eigenh. Briefe und 1 gedr. Briefkarte mit mehreren eh. Zeilen. Wien, 1894-1903.
Zusammen 8½ SS. Verschiedene Formate. "Die Toilette welche ich heute Ab[en]d zu tragen beabsichtige wird so beschaffen sein: Cremeweisses Brokat-Atlas-Kleid mit reichen Längsbahnen aus Points Le Venise denen entlang Perlen u. Flitterstückchen laufen [...]". - Ein Brief auf Briefpapier mit gedr. Vignette. In altem Sammlungsumschlag.
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Liechtenstein, Alfred Prinz von, Politiker (1842-1907).
Ausschnitt mit eigenh. U. Schloss Waldstein bei Peggau, o. J.
3 Zeilen. Quer-8vo. Seit 1873 Anführer eines konservativen Komitees zog Liechtenstein in den Landtag des Herzogtums Steiermark ein und gehörte diesem bis 1899 an. Im Jahr 1879 wurde er außerdem Abgeordneter des Österreichischen Reichsrates und trat nach dem Tod seines Vater 1887 das erbliche Mandat im Herrenhaus an, wo er die Leitung des klerikalen Flügels der Konservativen übernahm. - Auf der Rückseite eine Rechnung von G. Heuer & Kirmse, Graphische Kunstanstalt und Kunstverlag.
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Liechtenstein, Alfred Prinz von, Politiker (1842-1907).
Ausschnitt mit eigenh. U. Waldstein bei Peggau, o. J.
2 Zeilen. Quer-8vo. Seit 1873 Anführer eines konservativen Komitees zog Liechtenstein in den Landtag des Herzogtums Steiermark ein und gehörte diesem bis 1899 an. Im Jahr 1879 wurde er außerdem Abgeordneter des Österreichischen Reichsrates und trat nach dem Tod seines Vater 1887 das erbliche Mandat im Herrenhaus an, wo er die Leitung des klerikalen Flügels der Konservativen übernahm. - Auf der Rückseite farbige Illustrationen und Text in Rot-Schwarz-Druck.
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Liechtenstein, Alois Prinz von und zu, Gutsbesitzer und Landmarschall (1846-1920).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 13. IX. 1909.
1 S. auf Doppelblatt. Kl.-4to. An den Theologen Alois Hudal (1885-1963): "Leider wird es mir wegen politischer Arbeiten in Wien nicht möglich sein, Ihrer freundlichen Einladung nach Kindberg 17 October Folge zu leisten [...]". - Seit 1875 neben Karl Frh. von Vogelsang ein Programmatiker der katholischen Volksbewegung, wurde Alois Prinz zu Liechtenstein in der Steiermark in den Reichsrat gewählt, trat für einen Zusammenschluß der Rechtsparteien ein und gründete mit seinem Bruder Alfred im Reichsrat den Liechtensteinklub. Er suchte Kontakte zur Arbeiterschaft und wurde deshalb von den Liberalen als "Roter Prinz" verdächtigt. Seit 1888 in Kontakt mit Karl Lueger stehend, war Liechtenstein 1893 Mitbegründer der christlichsozialen Partei, später förderte er den Zusammenschluss der christlichen Parteien. "Nach Luegers Tod (1910) übernahm er die Leitung der Partei, verlor jedoch bei den Wahlen 1911 sein Wiener Mandat. 1918 schied er aus der Politik aus. Liechtenstein gehörte zu den Hauptförderern der Vereinigung christlicher Parteien Österreichs" (Czeike IV, 56). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Liechtenstein, Franz Josef II. von, Fürst (1906-1989).
Ms. Brief mit eigenh. U. Vaduz, 12. VI. 1953.
1¼ SS. 4to. Mit ms. adr. Kuvert. An Baronin Jutta von Vogelsang: "Zu meinem großen Bedauern muß ich Ihnen mitteilen, daß sich die Verhältnisse beim Savoyenschen Damenstift vollkommen verändert haben. Die finanzielle Grundlage, auf der das Stift basierte, waren meine Bsitzungen in Böhmen. Ein Teil dieser Besitzungen gehörte seinerzeit der Herzogin Marie Therese von Savoyen, geb. Prinzessin von Liechtenstein, die das Damenstift errichtete und seine finanzielle Existenz durch die Übergabe dieser Güter an das fürstliche Majorat sicherte. Nun sind diese Besitzungen durch das kmmunistische Regime in der Tschechoslowakei meiner Ingerenz entzogen worden und es ist daher nicht mehr möglich, die notwendigen Gelder für den weiteren Bestand des Stiftes von dort zu bekommen [...]". - Fürst Franz Josef II. absolvierte in Wien das Schottengymnasium und anschließend ein Studium der Forstwissenschaft an der Hochschule für Bodenkultur, widmete sich hernach der Verwaltung der ausgedehnten Güter in der damaligen Tschechoslowakei und übernahm im März 1938 die Regentschaft des Fürstentums Liechtenstein, das er mit Erfolg aus dem Zweiten Weltkrieg heraushalten konnte und nach dessen Ende zu einem modernen und erfolgreichen Staat gestalten konnte. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Liechtenstein, Karl Fürst von, Militär (1790-1865).
Brief mit eigenh. U. Wien, 17. XI. 1849.
1 S. Qu.-kl.4to. An das Kommando "der k. k. Arcièren-Leibgarde, dann jenes der k.k. Trabanten-Leibgarde und der k. k. Hofburgwache" betreffs der Abführung von Zinsen an das k. k. Hofzahlamt. - Karl Fürst von Liechtenstein durchlief in seiner 54jährigen Dienstzeit eine militärische Karriere bis hin zum General der Kavallerie, machte "die Feldzüge der Jahre 1813 und 1814 im südlichen Deutschland, in der Schweiz, in Frankreich und in Savoyen mit und zeichnete sich in den bei St. Julien stattgehabten Gefechten [...] aus" (Wurzbach XV, 164). "Im Frühjahre 1849 wurde er unter gleichzeitiger Verleihung der geheimen Rathswürde zum ersten Obersthofmeister ernannt, welche würde er bis in seine letzten Tage bekleidete" (ebd.).
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Liechtenstein, Rudolf Prinz von und zu, Militär und Komponist (1838-1908).
Briefausschnitt mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. 50:100 mm. Rudolf Prinz von Liechtenstein, als Obersthofmeister ein enger Vertrauter des Wiener Kaiserhofs, wurde von Kaiserin Elisabeth mit dem Spitznamen "Der schöne Prinz" bedacht. Als Komponist vertonte er Gedichte von Walther von der Vogelweide und Heinrich Heine.
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Liechtenstein, Rudolf Prinz von und zu, Militär und Komponist (1838-1908).
Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.
1 S. Visitkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Wollen Sie mir das Vergnügen machen Samstag den 19t. 6 Uhr bei mir zu speisen? Frau Schratt hat mir zugesagt". - Rudolf Prinz von Liechtenstein, als Obersthofmeister ein enger Vertrauter des Wiener Kaiserhofs, wurde von Kaiserin Elisabeth mit dem Spitznamen "Der schöne Prinz" bedacht. Als Komponist vertonte er Gedichte von Walther von der Vogelweide und Heinrich Heine.
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Liechtenstein, Rudolf Prinz von und zu, Militär und Komponist (1838-1908).
Visitenkarte mit eigenh. Notiz. O. O. u. D.
1 S. Visitkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Bitte noch um eine Aufforderung [...] für seine Schwägerin Baronesse Lipthay". - Rudolf Prinz von Liechtenstein, als Obersthofmeister ein enger Vertrauter des Wiener Kaiserhofs, wurde von Kaiserin Elisabeth mit dem Spitznamen "Der schöne Prinz" bedacht. Als Komponist vertonte er Gedichte von Walther von der Vogelweide und Heinrich Heine. - In Bleistift.
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Liedtke, Theodor, Schauspieler (1828-1902).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 13. IX. 1854.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An Louise von Schönfeld (1818-1905): "[…] Der Intendant kam Anfang September zurück, meine Wenigkeit d. 27. August. Ihre so lieben Zeilen empfingen mich, und ich sage Ihnen für die so überaus gütige und schnelle Erfüllung meiner Bitte, meinen innigsten, tiefgefühltesten Dank. Leider ist die Versöhnung, die Sie so gnädig waren anzubahnen, nicht in dem Sinne geglückt, wie ich sie gewünscht […]. Ich hätte nicht geglaubt, dass Dr. Laube so starr in seinen Ansichten beharrte, und nicht fühlt, dass er verpflichtet, auf meinen letzten Brief nach der Katastrophe, selbst ein Wort an mich zu richten! Gestatten Sie mir, meine liebenswürdige Collegin, einen Vorwurf, der mich tief verletzt hat, näher zu beleuchten. Sie schrieben: 'dass ich als gerechte Strafe für mein Vergehen, den Zweifel an meine Worte hinnehmen müsse'. - Ich gestehe Ihnen offen und ehrlich, dass ich mich in keiner Weise strafbar fühle, und den Zweifel an mein Wort keinem Menschen auf Erden gestatte. Ich habe Ihnen, mein liebes gütiges Fräulein[,] den Verlauf der ganzen Angelegenheit mitgetheilt, und Ihre mir so gnädig gesinnte Mama wie Sie selbst, haben mir unbedingt zugeben müßen, dass ich durch solche Umstände gedrängt - nicht anders konnte […]". - Theodor Liedtke wirkte als Schauspieler am Berliner Hoftheater.
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Lienau, Hermann Johann, Jurist (1760-1807)
Eigenh. Albumblatt mit U.
o.J. Göttingen, 14. IV. 1781, Qu.-8°. 1 Seite.
书商的参考编号 : 47305
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Lienbacher, Georg, Jurist und Politiker (1822-1896).
Eigenh. Brief mit U. Georgenberg bei Kuchl, 28. VIII. 1888.
11 SS. auf 3 gefalt. Doppelblättern. Sagt einem nicht namentlich genannten Adressaten seine Teilnahme am Katholikentag in Georgswalde ab, da sein Fernbleiben vom Landtag einen Nutzen für seine politischen Gegner brächte, und kritisiert die Adelsherrschaft: "[...] Ob ich in der Lage sein werde, zum [...] Katholikentag nach Georgswalde zu kommen. Leider ist letzterer so spät [...] u. der Landtag so früh [...] angeordnet u. brauche ich, der ich Nachts nicht fahren darf, so viel Zeit zur Rückreise, daß es mir unmöglich ist zum Kath. Tage [...] zu reisen, denn ich darf keinen Tag vom Landtage fern bleiben, wenn ich nicht meinen Gegnern unter den s.g. Conservativen od. Klerikalen die denselben erwünschte Gelegenheit bieten will, für sich Majorität zu machen u. mir u. meinen engeren Genoßen, die wir im Landtage das Zünglein an der [...] Wage [sic] bilden, zu schaden [...] Auch ich glaubte leider nur zu lange in meinem Leben an das Schütz- u. Schrimbestreben des Adels für die höchsten Ziele. Leider muß ich gestehen, daß ich mich immer getäuscht sah u. nun wundere ich mich völlig über meine Naivität, daß ich so lange an die Selbstlosigkeit im ritterlichen Kampfe für das Volk von Seite Jener glauben konnte, die nur durch auf Kosten des Volkes erworbener Privilegien etwas bedeuten können [...]". - Ab 1870 im Salzburger Landtag aktiv, vertrat Lienbacher die Märkte Golling an der Salzach, Abtenau und Kuchl und erreichte 1882 eine Herabsetzung der Zensusgrenze für die Wahlbeteiligung von 10 auf 5 Gulden. Im Jahr 1890 gelang es ihm, die Deutschkonservative Mittelpartei als drittes Lager zwischen Konservativen und Liberalen zu etablieren. Neben seiner Tätigkeit im Landtag engagierte sich Lienbacher auch im Agrarverein, im Universitätsverein und in der Landwirtschaftsgesellschaft.
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Lienhard, F
Der Spielmann. Roman aus d. Gegenwart. 18. Aufl.
Stuttgart, Greiner & Pfeiffer, (ca. 1917). 225 S. OPp.
书商的参考编号 : 800528
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Lienhard, F
Jugendjahre. Erinnerungen.
Stuttgart, Greiner & Pfeiffer, 1918. M. mehr. Portr. u. Taf. 4 Bl., 198 S. OPp.
书商的参考编号 : 800527
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Lienhard, Friedrich, deutscher Schriftsteller (1865-1929).
Eigenh. adr. Kuvert. Weimar, o. D.
2 SS. Qu.-8vo. Kuvert adressiert an: "Joseph Wesely / Wien III/2 / Bechardgasse 14"
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Lienhard, Friedrich, Schriftsteller (1865-1929)
Eigenh. Briefkarte mit U.
o.J. Dörrberger Hammer bei Gräfenroda, 1. XI. 1903, Qu.-Kl.-8°. 2 Seiten.
书商的参考编号 : 43815
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Lienhard, Friedrich, Schriftsteller (1865-1929).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Weimar, 10. VI. 1928.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Offen gestanden ich habe keine Ahnung, wie Deutschlands Zukunft sein wird. Denn ich habe - schon als Elsässer - zu viel Enttäuschungen erlebt, so daß ich nicht noch zu prophezeien wage, kaum noch meinem Instinkt traue. Nicht die Kriegszeit hat mich in diesen Zustand gesetzt; denn da war das deutsche Volk heldenhaft; sondern die Nachkriegszeit, wo die sittliche Widerstandskraft fehlte geschweige denn, daß man sich zu sittlicher Säuberung aufraffte. Am deutschen Volke bin ich vielfach irre geworden, nicht aber am heldischen Kampf und an der Siegesmöglichkeit des Einzelnen [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Mit kleinem Tintenwasserfleck. Koslowsky 16.
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Lienhard, Friedrich, Schriftsteller und Journalist (1865-1929).
Eigenh. Albumblatt mit 4zeiligem Gedicht, Datum und U. Weimar, 25. IX. 1921.
1 S. Kl.-4to. "In Deutschlands heil'gem Herzen, still und stark, / Steht unsre Wartburg, nächst der Goethe-Park [...]". - Nach einem abgebrochenen Theologiestudium und Reisen durch Oberbayern und Paris übernahm Lienhard die Redaktion der deutschnationalen Zeitschrift "Das zwanzigste Jahrhundert". Gemeinsam mit Adolf Bartels (1862-1945) gründete er das Organ der Heimatkunstbewegung "Heimat" und war seit 1903 Mitarbeiter an Carl Muths (1867-1944) "Hochland"; von 1920-28 gab er die national-konservative Zeitschrift "Der Türmer" heraus. "Als Schriftsteller zunächst dem Naturalismus nahestehend, lehnte er modernen literarischen Strömungen unter dem Einfluß Julius Langbehns zunehmend ab und propagierte unter dem Schlagwort "Los von Berlin" eine regionale und traditionsorientierte Kultur (u. a. 'Neue Ideale', 1901). Seine pathetischen, antimodernen und völkischen Romane (u. a. 'Westmark', 1919) erreichten in der Weimarer Republik zum Teil 100 Auflagen, stießen jedoch, obwohl sie die nationalsozialistische Ideologie vorbereiteten, im 'Dritten Reich' auf geringeres Publikumsinteresse" (DBE). Vgl. auch Kosch II, 1531f.
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Lienhard, Friedrich, Schriftsteller und Journalist (1865-1929).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-kl.8vo. "Echte Frauen und echte Männer - sie gehören zusammen und wirken gleichwertig als Ganzes. So will's der Haushalt der Natur; so will's der Haushalt der Seele und des Geistes. Immer wieder üben wir Männer ja gerade durch euch Frauen und Kinder das Talent der Liebe zur ganzen Welt - und umgekehrt ihr durch uns". - Anfangs zwar dem Naturalismus nahestehend, begann Lienhard zunehmend moderne literarische Strömungen abzulehnen und propagierte statt dessen "unter dem Einfluß Julius Langbehns [...] unter dem Schlagwort 'Los von Berlin' eine regionale und traditionsorientierte Kultur (u. a. 'Neue Ideale', 1901). Seine pathetischen, antimodernen und völkischen Romane (u. a. 'Westmark', 1919) erreichten in der Weimarer Republik zum Teil 100 Auflagen, stießen jedoch, obwohl sie die nationalsozialistische Ideologie vorbereiteten, im 'Dritten Reich' auf geringeres Publikumsinteresse" (DBE). Vgl. auch Kosch II, 1531f. - Das Blatt mit gedr. Zierleiste.
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Lienhard, Friedrich, Schriftsteller und Journalist (1865-1929).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O., 18. X. 1898.
1 S. 8vo. Zitat aus Lienhards im selben Jahr erschienener "Odilia": "Doch wenn ein Strahl von Gott die Seele traf: - | In Melodie löst alle Bitternis, | In goldne Farben sich das Dunkel auf!" - Anfangs zwar dem Naturalismus nahestehend, begann Lienhard zunehmend moderne literarische Strömungen abzulehnen und propagierte statt dessen "unter dem Einfluß Julius Langbehns [...] unter dem Schlagwort 'Los von Berlin' eine regionale und traditionsorientierte Kultur (u. a. Neue Ideale, 1901). Seine pathetischen, antimodernen und völkischen Romane (u. a. Westmark, 1919) erreichten in der Weimarer Republik zum Teil 100 Auflagen, stießen jedoch, obwohl sie die nationalsozialistische Ideologie vorbereiteten, im 'Dritten Reich' auf geringeres Publikumsinteresse" (DBE). Vgl. auch Kosch II, 1531f. - Mit Papier unterlegt.
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