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MARENIS Jacqueline.
Mémoire des vivants.
Paris, Grasset, 1942 ; in-8, broché, 436 pp. Roman se situant sur la côte Basque pendant la deuxième guerre mondiale. Envoi autographe de l'auteur. Ex. du S.P.
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Mareschall von Bieberstein, Wenzel Frh. von, Militär und Diplomat (1785-1851).
Br. und Rechnung mit jeweils eigenh. U. Washington, 23. XI. 1838.
4 bzw. 2¾ SS. Folio. An Fürst Metternich: "Beigebogen habe ich die Ehre, Euer Durchlaucht die systematische Abrechnung sämtlicher Auslagen der k. k. Gesandtschaft in den Vereinigten Staaten zu unterlegen, mit der gehorsamsten Bitte, deren baldige Liquidierung veranlassen zu wollen [...]". - Der beiliegenden "Berechnung" zufolge sind u. a. folgende Posten zu begleichen: "2. Auslagen und systemmäßige bewilligte Diäten während einer zu dienstlichen Zwecken [...] nach New York und zurück gemachten Reise [...] 3. Postauslagen in New York, Philadelphia und Washington [...] 17. Für den National Intelligence 1 Jahr Subscription 18. Für den Globe 1 Jahr Subscription [...]". - Im Zuge seiner militärisch-diplomatischen Tätigkeit u. a. in Rußland und Brasilien tätig, weilte Mareschall von Bieberstein zur Zeit unseres Schreibens als österreichischer Gesandter in den USA. Für seine Verdienste wurde er u. a. mit dem Kommandeurkreuz des Leopoldordens und dem Ritterkreuz des St. Stephan-Ordens ausgezeichnet. - Beide Verso-Seiten des jeweils letzten Blattes mit einigen Bearbeitungsvermerken. - In altem Sammlungsumschlag.
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Maresuke, Nogi, japanischer General (1849-1912).
Blatt mit japanischem Schriftzug. Beiliegend zwei Zeitungsausschnitte. O. O. u. D.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo.
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Maret, Hugues Bernard, duc de Bassano, Staatsmann und Publizist (1763-1839).
Eigenh. Brief mit U. Château de Beaujeu en franche comté, près Gray, 1. VII. 1824.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse verso (Faltbrief). In französischer Sprache an Gräfin Johanna Anna Purgstall in Graz über die Eheschließung seiner Tochter, die die Gräfin stets gütig behandelt habe, mit dem 23-jährigen Sohn des Grafen Theodor Baillet de Latour - eine Verbindung, die den Weg zu großem Glück eröffne, sowie über den gemeinschaftlichen Aufenthalt mit seiner Familie auf Schloss Beaujeu bis Ende November, wo sie Erinnerungen an das Raabtal und Schloss Hainfeld oft beschäftigen werden. Den Winter und Frühling wolle man fern der politischen Sturmwolken in Paris verbringen; das erste Ziel einer geplanten Reise werde Italien sein, und man habe schon mehrmals die Distanz zwischen Venedig und Graz berechnet: "Vous traitiez avec bonté ma fille ainée. Vous apprendrez avec quelque intérêt son mariage avec le fils d'un excellent homme qui a eu l'honneur de vous connaitre à Gratz. Le Comte de Baillet de la Tour y était alors gouverneur militaire. Son fils [...] jeune homme de 23 ans [...] est l'epoux de ma fille. Cette union offre toutes les chances de bonheur [...] Nous sommes tous réunis ici pour jusqu'à la fin de Novembre, dans un lieu agréable, où les souvenirs de la vallée de la Raab et d'Hainfeld nous occupent souvent. Nous passons l'hiver et le printem[p]s à Paris [...] Etrangers désormais aux orages politiques [...] Dans ces projets de course dont l'Italie est le premier objet, nous calculons quelque fois la distance de Venise à Gratz [...]". - Goldrand.
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Maretzky, Oskar, Militär und Politiker (1881-1945).
Eigenhändige Sentenz mit U. Berlin, 5. X. 1927.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Deutschlands Zukunft hängt davon ab, ob es Männern von Entschlossenheit, Tatkraft und Klugheit gelingt, einen solchen Grad tatsächlicher Macht im Staat zu erlangen, daß sie den Einfluß jeder Art Demagogie auf den Staat auszuschalten vermögen und so handeln können, wie es Vernunft und Wahrheit zum Nutzen des Volksganzen erfordern [...]". - Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Der Breslauer Oskar Maretzky war Mitglied des Preußischen Landtags und von 1933 bis 1937 zuerst Bürgermeister, dann Oberbürgermeister Berlins. Koslowsky 182.
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Margarethe von Parma, Statthalterin der Niederlande (1522-1586).
Schriftstück mit eigenh. U. ("Margareta"). Brüssel, 5. XII. 1567.
½ S. Folio. Wasserzeichen: "F" im Kreis. Sekretärsbrief in französischer Kalligraphie an einen Verwandten, geschrieben in jener Zeit, da Margarethe ihr Statthalterinnenamt infolge der protestantischen Aufstände gegen die spanische Herrschaft nur noch pro forma innehatte, ihre Herrschaft in Brüssel bereits vom Herzog von Alba, Fernando Álvarez de Toledo, abgelöst worden war, und kurz bevor sie die Niederlande verlassen sollte. Margarethe bedankt sich für gute Dienste und teilt mit, dass König Philipp II. ihrem Rücktrittsgesuch nun entsprochen habe: "Je estamsy que sur la poursuyte et Instance que passe long temps J'ay faict devers le Roy, mon seigneur, a fin de ma pouvoir retirer en ma maison, Sa Ma.te a finablement este servie et contente m'accorder ceste ma retraicte, vous remerchiant tant de par sa Ma.te quen mon entroict particulier, des bons offices de bon voisin dicelle sa Ma.te que avez demonstré pendant que j'ay este J'ay tant par bonne correspondencé que affection [...]". - In den Rändern leicht gebräunt; von schöner Erhaltung.
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Marggraff, Hermann, Schriftsteller (1809-1864)
Eigenh. Gedichtmanuskript (32 Zeilen) mit U.
o.J. Leipzig, 1861, 8°. 1 1/2 Seiten. Doppelblatt.
Bookseller reference : 45255
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Marggraff, Hermann, Schriftsteller (1809-1864).
Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 31. V. 1842.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Erlauben Sie [...] ergebenst anzufragen, ob das mir für die Redaktion Ihres geehrten Journals vom Verlage bewilligte Exemplar meines 'Johannes Mackel' und eine Recension darüber bei Ihnen eingegangen sind. Ich erinnere mich, von R. Blum vor sehr langer Zeit gehört zu haben, daß er bereits einen Bericht über mein Buch Ihnen zur Verfügung gestellt habe [...]". - Hermann Marggraff schrieb für die Zeitungen "Der Gesellschafter", "Der Freimüthige" und der "Literarische Zodiacus" von Theodor Mundt und kam so in Verbindung zum Jungen Deutschland. 1863 wurde er Redakteur des "Berliner Conversations-Blatts", "arbeitete in München u. a. für die 'Grenzboten' und die Augsburger 'Allgemeine Zeitung' und anschließend in Heidelberg, Frankfurt und Hamburg für lokale Zeitungen. Seit 1853 gab er in Leipzig die 'Blätter für literarische Unterhaltung' heraus. Marggraff schrieb, zum Teil gemeinsam mit seinem Bruder Rudolf Lyrik (u. a. 'Gedichte', 1830), Dramen und Romane (u. a. 'Fritz Beutel. Eine Münchhauseniade', 1856). Er gab Anthologien heraus, verfaßte Reiseliteratur sowie eine Geschichte der Gegenwartsliteratur unter dem Titel 'Deutschlands jüngste Kultur- und Literatur-Epoche' (1839)" (DBE).
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Marghiloman, Alexandru, Politiker und Ministerpräsident (1854-1925).
Eigenh. Brief mit U. Villa Albatros, Buzeu, 23. II. 1925.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. In französischer Sprache an den Wiener Mediziner Josef Wiesel, Primar des Franz-Joseph-Spitals, über eine Erkrankung, die ihn am Donnerstag, nach seiner glücklichen Ankunft am Dienstag, mit plötzlicher Appetitlosigkeit, Empfindlichkeit am Bauch und Schmerzen zwischen Bauchspeicheldrüse und Rippen ereilte, sowie seine Therapie dagegen, nämlich eine Ernährungsumstellung, Warmhalten des Bauches und die Einnahme von Pantopon: "Bien arrivé Mardi, midi, voyage confortable [...] Jeudi, subitement, chute de l'appétit, tout le ventre sensible, la barre en travers du Pancréas sous les côtes douloureuse [...] J'ai du faire un écart de régime. Appliqué du chaud sur le ventre et pris du Pantopon [...]". - Außerdem über einen Brief der Frau des Direktors des Zoologischen Instituts in Hermanstadt, die an Gelbsucht gelitten und sich nach einer erfolglosen Operation in die Hände des ungarischen Mediziners Aladár Elfer aus Klausenburg begeben hat, der sie mit dem schweizer Medikament Felamin Sandoz behandelt hat, und die inzwischen vollständig geheilt ist; eine kuriose Meldung, die er dem Adressaten zur Auskunft weiterleiten wollte: "J'ai trouvée ici une lettre d'une Dame dont je connais la famille. C'est la femme du Directeur de l'Institut Zoologique de Hermanstadt. Elle a horriblement souffert de l'Icter [...]. En Juillet, après une opération infructueuse elle s'est remise aux mains du professeur Elfer Aladar de Klausenburg [...] qui l'a soignée par la Felamin Sandoz, produit suisse fabriqué à Bâle. Elle est aujourd'hui complètement guérie. Je vous envoce à titre de renseignement cette curieuse communication [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Ortsnamen. - Die Adresse fehlerhaft: "85. Piaristen Gasse" (statt Piaristengasse 56).
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Margo Cobb
The Granite Man
New York: Rivercross 1996. First Edition . Paperback. Very Good/No Jacket. Clean and unmarked with slight shelfwear. Fiction by Bangor native Margo Cobb and signed by her on the flyleaf. <br/> <br/> Rivercross paperback
Bookseller reference : 002344
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Margolius, Hans, Philosoph (1902-1984)
Eigenh. Albumblatt mit U.
o.J. Miami, Florida, ohne Jahr, Gr.-8°. 1 Seite. Briefkopf.
Bookseller reference : 41785
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MARGUERITTE (Paul).
Pour toi, Patrie ! Roman.
Paris, Librairie Plon, Plion-Nourrit, 1918. In68 (15 x 19 cm), 284 pp. Ex à grandes marges conservées. Reliure de l'époque en plein maroquin havane, triples filets dorés sur les plats avec fleurons aux angles, dos à nerfs orné de motifs dorés, dentelle intérieure et tête dore, couverture et dos conservés (reliure signée G. Desnaux). Edition originale. Un des 3 exemplaires du tirage de tête numérotés sur papier impérial du Japon. Exemplaire n° 1, portant un envoi autographe signé de l'auteur à son épouse : " A toi ma bien aimée Yvonne, le souvenir des longs mois, des années de l'affreuse guerr, avec nos angoisses et notre espoir. Mai 1914.
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MARGUERITTE, Victor
La Patrie Humaine [ Livre dédicacé par l'auteur au prix Nobel de Médecine 1913 , Charles Richet ]
1 vol. in-12 br., Ernest Flammarion, Paris, 1931, 285 pp. Edition du service de presse marqué SP dédicacé par Victor Margueritte au Prix Nobel de médecine Charles Richet : "A Charles Richet, son admirateur et ami". Etat très satisfaisant (couv. lég. frottée) Français
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Margueritte, Victor, Schriftsteller (1866-1942).
Eigenh. Albumblatt mit U. Sainte-Maxime, Mai 1930.
1 S. Qu.-8vo. "Pour Oscar Hans Menges": "La justice des hommes est comme l'oeil des mouches: à facettes [...]". - Der in Algerien geborene Sohn von General Jean Auguste Margueritte schrieb gemeinsam mit seinem Bruder Paul mehrere Schauspiele und Romane. "His novel 'La Garçonne' (1922) was considered so shocking it caused the author to lose his Légion d'honneur" (Wikipedia).
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MARHEFKA, Joseph C. (1902-2003)
Autograph Note Signed / Autograph Note
Well-known Lafayette University football star who played halfback on their 1921 national championship team -- the last living member of that team at his death; later a running back for the Pottsville Maroons and Philadelphia Quakers. ANS 1p 5½" X 7" Easton PA 1977 May 31. Addressed to Richard C. Laade. Near fine. In response to a plea also present from this researcher "attempting to locate a number of Lafayette alumni who have played in the N.F.L." Marhefka replies boldly in blue ballpoint in part: "In addition to making necessary corrections I have added three names of Laf. alumni who were quite prominent in pro football their names are Leonard Brunner '24 Bull Lowe '19 and John Scott '19." The researcher's 8½" X 11" query for assistance in locating Lafayette alumni is present on which Marhefka has inked the names he referred to. With original envelope addressed in Marhefka's hand and signed again. unknown
Bookseller reference : 36507
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Maria Amalia von Neapel-Sizilien, Königin der Franzosen (1782-1866).
Dankesschreiben mit eh. U. ("Marie Amélie"). Paris, 25. V. 1837.
½ S. auf Doppelblatt. Folio. An Octave Louis Borel de Brétizel (1802-70): "Mon cousin, je vous sais beaucoup de gré des sentiments que vous me témoignez et des voeux que vous formez pour ma personne à l'occasion de la fête de la nativité de notre sauveur. J'en suis d'autant plus touchée qu'ils sont dictés par un sincère attachement. Croyez qu'il m'est doux également de vous assurer des dispositions favorables dont je ne cesserai d'être animée pour tout ce qui vous intéresse, et que je saisirai avec plaisir l'occasion de vous donner des marques de mon estime et de ma véritable affection [...]". Alte Bezeichnungen von Sammlerhand in Bleistift. - Maria Amalia, Tochter von Ferdinand I., König beider Sizilien, und Maria Theresias Tochter Erzherzogin Maria Karolina von Österreich, heiratete 1809 Louis Philippe d’Orléans, ab 1830 König der Franzosen. Sie starb mit 83 Jahren im Exil in Claremont House in Surrey, das Queen Victoria dem abgesetzten "Bürgerkönigspaar" als Wohnsitz überlassen hatte.
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Maria Amalia, Herzogin von Wittgenstein.
Eigenh. Brief mit U. München, 9. II. o. J.
1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An die Generalin von Strakowitz in Wien. - In altem Sammlungsumschlag.
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Maria Anna Amalie von Hessen-Homburg, Prinzessin von Preußen (1785-1846).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1½ S. 8vo. Mit eh. Adresse verso. An die Prinzessin des dänischen Königshauses, Friederike von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Beck, Baronin von Richthofen (1780-1862), in Erinnerung an schöne gemeinsam verbrachte Tage und mit der Bitte um ein Treffen: "Den herzlichsten Dank liebe Prinzeß, für Ihr liebevolles Antworten [...] Es ist ja so schade daß Sie hier nicht ausgehen wollen!". - Mit Siegelrest und Ausriss durch Siegelöffnung.
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Maria Anna Christine Victoria von Bayern, "la Grande Dauphine" (1660-1690).
Eigenh. Brief mit U. ("M. Anna Christina"). Versailles, 2. X. 1680.
½ S. 8vo. An den Theatinerpater Antonio Spinelli, ihren ehemaligen Beichtvater, mit einem Bericht über ein schweres Fieberleiden ihres Gatten: "La lettera di V. P. mi hè stata carissima et mi rallegro di tutto il cuore di vedere che lei pensi ancora à me io per me sono in una grandissima afflitione per il M. le Dauphein à una grandissima Febre la guale li dura già 10 giorni io non parto un momento da lui ne giorne ne notte, io sio pigliato questo momento per scrivere in tanto chel dorme cossi prego V. P. di scusarmi se io finisco cossi presto [...]". Erst im März hatte Maria Anna den Dauphin von Frankreich geheiratet. - Spuren alter Faltung; verso zeitgenöss. dt. Adressierung und Ablagevermerk. Beiliegend alte Sammlungsumschläge (sowie Beschreibungsbogen für nicht vorhandenes Autograph, eine Pergamenturkunde von 1683).
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Maria Anna von Bayern, Prinzessin von Bayern und Königin von Sachsen (1805-1877).
Sammlung von etwa 25 eigenh. Briefen mit U. bzw. Paraphe. Meist Dresden, 1844-1848.
Zusammen 100¾ SS. auf 55 Bll. Meist gr.-8vo. Beiliegend eine kleine Handzeichnung und ein eh. adr. Kuvert. Freundschaftliche Korrespondenz mit ihrer älteren Schwester Amalie Auguste (1801-77), die mit dem späteren König Johann I. von Sachsen verheiratet war. - Meist in französischer und zwei Briefe in deutscher Sprache; zumeist auf Schmuckpapier mit kolorierten Vignetten, gedr. bzw. vergoldeter Bordüre.
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Maria Anna von Savoyen, Kaiserin von Österreich (1803-1884).
Schriftstück mit eigenh. U. ("Kaiserinn Maria Anna"). Innsbruck, 1. VII. 1850.
¾ S. Folio. Mit rotem Lacksiegel. Quittung über 4166 Gulden und 40 Kreuzer CM: Diese "haben Wir allerhöchst anbefohlenen Maßen als Spenadelgeld von jährlich 50.000 fl Conv. Münze für den Monat July 1850 [...] empfangen [...]". - An den Rändern leicht angestaubt. - Als Gemahlin von Ferdinand I., dem "Gütigen", war Maria Anna von 1835 bis 1848 Kaiserin von Österreich. Sie wirkte entscheidend auf ihren Ehemann ein, dass er im Dezember 1848 abdankte, so dass der erst 18-jährige Franz Joseph den Kaiserthron besteigen konnte; anschließend zogen sich Ferdinand und Maria Anna nach Böhmen zurück.
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Maria Anna von Österreich, Königin von Portugal (1683-1754).
Eigenh. Brief mit U. Lissabon, 5. IV. 1752.
2 SS auf gefalt. Doppelblatt. 4to. Briefpapier mit Trauerrand (aufgrund des Todes ihres Ehemanns, des Königs Johann V., im Jahre 1750). Beiliegend eh. Umschlag mit schwarzem Lacksiegel sowie Teiltranskription um 1900. "Liebe Anakerin oder Schwester Magdalena, bedank mich vor dein Feyerdag wuntsch und hab mich gefreud, daß du just an Ostertag dein halbe Profeß und just an Maria Opferung gemacht und hoffe Gott und sein H. Muetter müg dich sterken und ich an dir ein stette Vorbitterin haben. Die Mariandl, so vil ich weiß, ist vergniegt, habs, die Wahrheit zu sagen, schon lang nicht gesehen, sie ist aber ein guetts Kind und ihr Geist sehr examinirt, allein es ist ein hartes Gesez, weil sie aber so jung ist, wird sie sich leicht darein schiken. In Anfang hats nicht gehen kühnen [...]". - Spuren zeitgenöss. Faltung, teils mit größeren Einrissen. Maria Anna war Tochter des Kaisers Leopold I. und der Eleonore Magdalena von der Pfalz. Zu ihren Geschwistern zählten die Kaiser Joseph I. und Karl VI.
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Maria Anna von Österreich, Tocher von Maria Theresia (1738-1789).
Eigenh. Brief. [Klagenfurt, 11.10.1782].
2 SS. 8vo. Adresse mit Lacksiegel. In französischer Sprache an den von ihr heimlich geliebten Jugendfreund Franz Graf Dietrichstein, k. Oberstsilberkämmerer, den sie bei jeder möglichen Gelegenheit mit Briefen überfiel.
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Maria Anna, Königin von Spanien (1634-1696).
Brief mit eigenh. U. "Yo la Reyna". Madrid, 20. IV. 1668.
2 SS. auf Doppelblatt. Folio. An den Staatsrat, Admiral und Herzog von Medina Celi betreffs der Besoldung von Offizieren seines Kavallerieregiments. - Mit mehreren Gegenzeichnungen, Sichtvermerken und gestempeltem Briefkopf.
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Maria Anna, Königin von Spanien (1634-1696).
Brief mit eigenh. U. "Yo la Reyna". Madrid, 25. II. 1669.
2 SS. auf Doppelblatt. Folio. An den Herzog von Osuna betreffs der Besoldung des Artilleriegenerals Marqués de S. Jorge. - Mit mehreren Gegenzeichnungen, Sichtvermerken und gestempeltem Briefkopf.
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Maria Christina, Archduchess of Austria, Queen and Regent of Spain (1858-1929).
Autograph letter signed. Madrid, 23 March 1883.
8vo. 5 pp. on a bifolium. With autograph envelope. To Baroness Marie Stillfried, offering her condolences after the death of the mother of the Baroness: "Eben erfahre ich durch einen Brief von Mama welch schreckliches Unglück Sie getroffen hat! u eile ich daher Ihnen meine innigste wärmste Theilnahme auszusprechen. Es ist mir wirklich unendlich Leid! Ich kann mir denken wie groß Ihr Schmerz ist, liebste Marie, da ich weiß wie sehr Sie Ihre arme Mutter liebten. Gott stärke Sie u helfe das schwere Kreuz zu tragen das er Ihnen auferlegt hat. Ich brauche Ihnen wohl nicht zu sagen wie herzlich ich mit Ihnen fühle, Sie wissen wie lieb ich Sie habe, da können Sie sich denken wie ich jeden Kummer mit Ihnen leide. Bitte sprechen Sie Ihrem theuren Vater u Ihren Geschwistern meine herzlichste Theilnahme aus! [...]". - A moving letter by the young queen of Spain, who would serve as regent between the death of her own husband, Alfonso XII, in 1885, and her son's majority in 1902. - Stationery and envelope with Maria Christina's embossed and coloured monogram. Last page written horizontally and vertically.
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Maria Christina, Erzherzogin, Herzogin von Sachsen-Teschen (1742-1798).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. auf Doppelblatt. 4to. "Vous serés bien etonée Mr. le Cte. de recevoir un billet de ma part mais vous etes trop bien connu avec ce qu'exige l'amitié et la reconnoissance pour ne pus m'excuser quand vous auvés lue la lettre de Sekendorf, et vue l'Etat ou il est - quand vous l'auvres lue je vous prie de me la renvoyer car elle n'est faites que pour votre conoissance a qui je la confié afin que vous sactiées l'Etat dans le quel se trouve Mr. de Sekendorf son zele vous est connue et je scais que vous lui rendes justice c'est a qui m'a encouragée du consentement du duc de vous envoyer cette lettre vous priant Monsieur le Maal d'etre convaincu de la parfaite estime et consideration distinguée avec la qu'elle je suis votre affectionnée Marie mp.". - Am Gegenblatt verso von alter Sammlerhand in Bleistift bezeichnet: "Archiduchese Marie Christine au Marechal Nostitz".
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Maria Christina, Erzherzogin, Königin von Spanien (1858-1929).
Eigenh. adressiertes Briefkuvert. O. O. u. D.
1 S. Qu.-kl.-8vo. An Seine K. K. Hoheit Erzherzog Wilhelm von Österreich.
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Maria Ferdinanda of Saxony, Grand Duchess of Tuscany (1796-1865).
Autograph letter signed ("Maria"). N. p. o. d.
Large 8vo. ½ p. on bifolium. With autograph address and seal. To the "Maggiordomo Maggiore di S. A. R. la Grandduchessa di Toscana" Francesco Boccella, asking him to indicate her address to his brother: "La prego di scrivere sull'indirizzo di questa lettera a Suo fratello, il nome della strada e il numero della casa dove abito, perché non me ne rammento più, e poi La prego di mandarla semplicemente alla posta. Profitto di quest'occasione per tottificarle [!] la mia più vera stima, Maria". - On mourning paper. With a small tear from breaking the seal (slightly touching text). - From the collection of Eduard Fischer von Röslerstamm (1848-1915).
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Maria II., Königin von Portugal (1819-1853).
8 Briefe mit eigenh. U. ("Rainha"). Palacio das Necessidades und Palacio de Belém [Lissabon], 1844-1853.
5½ SS. auf 8 Doppelbl. (Kl.-)Folio (200 x 326 - 227 x 370 mm). 4 Briefe im Vordruck. Mit Adresse verso. An die Kardinäle Giuseppe Bofondi (1795-1867), Ugo Pietro Spinola (1791-1858), Nicola Paracciani Clarelli (1799-1872), Costantino Patrizi Naro (1798-1876) und Paolo Polidori (1778-1847), zumeist mit Dank für gute Wünsche an die königliche Familie zum Weihnachtsfest: "Vos envio muito saudar como aquello que muito préso. Intimamente convencida da sinceridade dos vossos sentimentos a meu respeito, recebo com particular estimação os ardentes votos que por mim e pela minha Real Familia fazeis ao ceo, por occasião da memoria que celebra a Igreja do Nascimento de Christo [...]" (Palacio das Necessidades, 31. I. 1851). - 2 Briefe mit Gratulationen zur Kardinalsweihe, etwa an Giueppe Bofondi: "Muito vos agradeço a noticia, que Me partecipaes de seres promovido á Dignidade Cardinalicia, em que espero que as mesmas distinctas qualidades que vos fizérão digno, de que o Santo Padre premiasse oi vossos merecimentos, darão em successivos progressos novo credito ao Sacro Collegio, e maior lustre á Universal Igreja de Deus [...]" (Palacio das Necessidades, 21. VII. 1847). - Mit kleinen Einschnitten durch Siegelöffnung.
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Maria Josefa, Erzherzogin von Österreich (1867-1944).
14 eigenh. Briefe und (Bild-)Postkarten mit U. München, Freiburg i. B. u. a. O., 1936-1942.
Zusammen 28½ SS. Meist 8vo. Mit 6 eh. adr. Kuverts. Freundschaftliche Korrespondenz mit dem Grafen Dezasse: "Ich habe recht viel Trauriges erlebt, mein guter Graf Salm ist am 25. und die Baronin Irma [...] am 19. gestorben. Beide Fälle gehen mir sehr, sehr nahe. Wenn man alt ist, fühlt man sich danach sehr vereinsamt [...]" (Br. v. 6. IV. 1942). - Die Tochter des späteren Königs Georg von Sachsen und der Infantin Maria Anna von Portugal ehelichte 1886 Erzherzog Otto, den Neffen von Kaiser Franz Josef. Der unglückseligen Ehe mit dem meist außer Haus und in anderer Umarmung weilenden Gatten entsprangen zwei Söhne, Maximilian und Karl, der später zum letzten österreichischen Kaiser gekrönt werden sollte. Während des Ersten Weltkriegs war die Erzherzogin in ihrem im Palais Augarten eingerichteten Lazarett tätig; 1919 mußte sie mit der kaiserlichen Familie das Land verlassen. - Beiliegend ein Brief einer nicht identifizierten Verfasserin an Ilda Dezasse, geb. Baronin Lindheim.
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Maria Josepha von Bayern, später Kaiserin von Österreich (1739-1767).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D., 18. I. 1754.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Eleonore Marquise Riva, geb. Prinzessin Gonzaga, mit dem Ausdruck ihres Bedauerns darüber, dass dieselbe sich beim Karneval nicht amüsiert habe, und der Versicherung, dass eine neue Oper mehr nach deren Geschmack sein würde: "[...] Je suis faché que vous n'aurai pas beaucoup de divertissement ce carnaval je souhaiterois que vous le passeries ici et jespere que vous ne vous en repentiries pas surtout la nouvelle opera qui est superbe seroit assurement de votre gout je finis en vous assu[rer] de lamitie avec laquelle je suis [...]".
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Maria Josepha, Erzherzogin (1867-1944).
Eigenh. Brief mit U. ("Mama"). Wien, 15. XI. 1911.
7½ SS. auf 2 Doppelbll. 8vo. An ihren Sohn Karl, den späteren Kaiser von Österreich, und dessen Frau Zita, die als neuvermähltes Paar in Italien weilen, u. a. über einen nicht näher erläuterten Unfall in Zitas Familie: "Soeben komme ich aus der Favoritenstraße zurück, wo ich mich nach dem Befinden aller Patienten erkundigt. Gott sei dank geht es allen recht gut, nur habe ich leider niemanden gesehen, weil jeder Besuch streng verboten ist. Welches Glück, daß alles noch so gut abgegangen ist, es hätte schrecklich ausfallen können. Ich denke so viel an dich liebe Zitta [!], wie dankbar mußt du dem lieben Gott sein, daß er deine Mama und Cicca [d. i. Prinzessin Franzsiska von Parma, eine Schwester Zitas] so beschützt hat. In Brandeis habe ich viel herumgeräumt. Schön ist es nicht und kann es nie werden, weil die Wände zu entsetzlich grelle Farbe haben. Ich habe mein Möglichstes gethan um Euere Zimmer halbwegs gemüthlich zu gestalten. Ich habe Eure beiden Schreibtische in das große rote Zimmer gegeben, denkend, daß Euch das nicht unangenehm ist [...] Das Speiszimmer hat Deine Prager Einrichtung und der Salon daneben hat lichtgrüne Möbel mit Kirschholz. Mit Eurem Par à vents und Bildern und grünen Pflanzen habe ich geschaut ihn zu einem menschenwürdigen Aufenthalt herzurichten [...] Ich könnte Euch um Triest und Brioni beneiden. Wie schön muß es unten sein, nachdem es hier schon so angenehm ist. Maxi [d. i. Maximilian Eugen, Karls jüngerer Bruder] war einige Tage zu Bett mit Gliederschmerzen, es ist vom Wachsen gekommen und geht es ihm schon wieder gut. Er ist so groß geworden, daß er bald einen Frack tragen kann. Jetzt träumt er nur mehr von diesem Kleidungsstück. Dem Kaiser geht es schon wieder viel besser, er geht schon wieder bei offenem Fenster spazieren. Bei seinem Alter ist man immer ängstlich [...] Ich will abends ins Burgtheater in ein Stück von Tolstoi, es dürfte eher unerquicklich sein, aber doch interessant [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm.
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Maria Josepha, Erzherzogin von Österreich (1867-1944).
2 eigenh. Briefe mit U. ("Erzh. Maria Josepha"). Reichenau und Abbazia, 1900.
Zusammen (2½+2 =) 4½ SS. auf 4 (= 2 Doppel-)Blatt. 8vo. Jeweils mit eh. adr. Kuvert. An einen Professor Monti mit der Mitteilung, "daß ich Ihnen augenblicklich nichts vom Bazar für Ravigno zukommen lassen kann, daß Sie aber später gegen Herbst eine Summe von 600-800 fl. erhalten werden. Mrs. Wardrope, die Frau vom englischen Militairattaché[,] verkauft noch viele von ihr bestellten übriggebliebenen Sachen[,] der volle Erlös der auf 600-800 fl. gerechnet ist[,] kommt den Seehospizen zugute [...]" (a.d. Br. v. 22. VI. 1900). - Jeweils auf Briefpapier mit gepr. Monogramm; beiliegend ein Briefkärtchen von nicht identifizierter Hand.
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Maria Josepha, Erzherzogin von Österreich (1867-1944).
Faksimilierte Dankeskarte mit eigenh. U. ("Erzh. Maria Josepha"). Geiselgasteig , 31. V. 1931.
1 S. Qu.-8vo. An einen Gratulanten zu ihrem 70. Geburtstag. - Mit kleinem Fleck am oberen Rand der Recto-Seite.
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Maria Karolina, Erzherzogin von Österreich (1825-1915).
Eigenh. Briefkarte mit U. ("Marie"). Villa Rainer (d. i. Baden bei Wien), 30. VIII. 1890.
1 S. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An die Stiftsdame Armande Stillfried in Wisowitz (Tschechien): "Bis Ihr trauriges Telegram[m] heute früh ankam, hoffte ich noch immer, daß uns die liebe Louise erhalten werden würde, machte Pläne, daß falls sie im Okt. nicht [r]eisefähig sei ich ihr einen Besuch in Wisowitz machen würde, der liebe Gott hat aber anders verfügt u. hat sie uns entrissen! [...]". - Die Tochter von Erzherzog Karl und Henriette von Nassau-Weilburg wurde mit 19 Jahren Äbtissin des Theresianischen Damenstifts in Prag, das sie 1852 verließ um ihren Vetter, Erzherzog Rainer Ferdinand, zu ehelichen. Die kinderlose Ehe glücklich und vorbildlich lebend, war die Erzherzogin für zahlreiche soziale Institutionen tätig, darunter das St.-Josef-Kinderspital in Wien oder das St.-Josef-Knabenasyl am Rennweg. - In Bleistift.
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Maria Karolina, Erzherzogin von Österreich (1825-1915).
Eigenh. Genesungswünsche mit U. Wien, 2. XII. 1857.
1 S. Qu.-8vo. "Mit den herzlichsten Wünschen für baldige Genesung". - Die Tochter von Erzherzog Karl und Henriette von Nassau-Weilburg wurde mit 19 Jahren Äbtissin des Theresianischen Damenstifts in Prag, das sie 1852 verließ um ihren Vetter, Erzherzog Rainer Ferdinand, zu ehelichen. Die kinderlose Ehe glücklich und vorbildlich lebend, war die Erzherzogin für zahlreiche soziale Institutionen tätig, darunter das St.-Josef-Kinderspital in Wien oder das St.-Josef-Knabenasyl am Rennweg.
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Maria Karolina, Erzherzogin von Österreich (1825-1915).
Eigenh. Telegrammentwurf mit U. O. O. u. D., [Wien, 26. XII. 1856].
1 S. Qu.-8vo. An Erzherzog Ferdinand Maximilian in Brüssel: "Ich danke dir u. deiner Braut recht innig für die mir bewiesene Theilnahme | Erz[herzog]in Marie Caroline". - Die Tochter von Erzherzog Karl und Henriette von Nassau-Weilburg wurde mit 19 Jahren Äbtissin des Theresianischen Damenstifts in Prag, das sie 1852 verließ um ihren Vetter, Erzherzog Rainer Ferdinand, zu ehelichen. Die kinderlose Ehe glücklich und vorbildlich lebend, war die Erzherzogin für zahlreiche soziale Institutionen tätig, darunter das St.-Josef-Kinderspital in Wien oder das St.-Josef-Knabenasyl am Rennweg. - Mit schwarzem Lacksiegel; die Datierung gemäß einer zeitgenöss. Notiz am unteren Blattrand.
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Maria Luisa von Spanien, Königin von Etrurien (1782-1824).
Schriftstück mit eigenh. U. ("Maria Luisa") Florenz, 6. III. 1807.
1 S. Folio. Mit papiergedecktem Siegel und gestochenem Wappen. Gedrucktes Patent mit hs. Ergänzungen für Alessandro Nascio, Oberleutnant des Jägerregiments der Freiwilligen von Livorno: "Avendo Noi diposto di munire ciascuno degl'Uffiziali, addetti ai Corpi dei RR. Cacciatori Volontari del Nostro Regno di usi autentico Documento, che giustifichi il grado che respettivamente vi cuoprono, accompagnamo con la presente Alessandro Nascio Primo Tenente del'Reggimento dei RR: Cacciatori [...]". - Gegenzeichnung "V. G. Mozzi". Mit einigen kleinen Randeinrissen (einer restauriert) und mehreren winzigen Papierdurchbrüchen entlang der Faltlinien. Etwas braunfleckig.
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Maria Pawlowna, Großherzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach (1786-1859).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 8. IV. 1875.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Dreiseitiger Goldschnitt. Mit eh. adr. Kuvert. In französischer Sprache an den Freiherrn von Wolfskeel in Baden mit Dank für seinen Brief und die damit verbundene Aufmerksamkeit, die sie sich allerdings aus Rücksicht auf seine Genesung und seine Verpflichtungen in einem österreichischen Kavallerieregiment nie zu Nutzen machen würde, und über die Erfolg versprechende Wirkung der Badener Heilquellen auf ihn: "Je vous remercie, Monsieur, pour la lettre que vous avez eu la complaisance de m'écrire [...] Je vous prie de voir, que je suis bien sensible à cette attention de votre part, bien que je ne jamais en profitais tant pour ne pas interrompre les eaux de Baden dont vous vous savez, que parceque le Général Stanykoff et ses cavaliers autrichiens vaquent aux fonctions pour lesquelles vous avez eu la bonté de vous offrir. J'apprends avec satisfaction que vous vous trouvez bien de l'usage des eaux [...] j'imagine que vous pouvez encore les continuer avec succès [...]". - Beiliegend 2 Briefe eines nicht ermittelten Verfassers (dat. 27. IV. und 4. V. 1837).
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Maria Theresia
Brief von Schreiberhand. Mit eigenhändiger Unterschrift. 20.1.1759. 1 Seite.
1759. 32,5x23 cm. (Abklatsch von Papiersiegel, kleine Fl., angerändert, sonst gut).
Bookseller reference : 307800AB
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Maria Theresia
Gedrucktes Dekret mit handschriftlicher Einfügung von Schreiberhand. Gefaltet.3. Oktober 1753.
1753. 31 x 22,5 cm. (Abklatsch von Papiersiegel, oben links ausgerissen).
Bookseller reference : 307802AB
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Maria Theresia, Empress of Austria (1717-1780).
Document signed. Vienna, 9 Sept. 1780.
Ca. 720:560 mm (unfolded). Ink on vellum, 2 guilders stamp. A foundation document of balneotherapy in Austria: a privilege issued only months before her death, to the physician Pasquale Joseph Ferro (1753-1809, a native of Bonn), for the building of a therapeutic cold water bath in Vienna's Brigittenau suburb. - Somewhat duststained. Counter-signed by Count Heinrich Blümegen and Count Josef Auersperg as well as Johann Wenzel von Margelick; note by the registrator Mariophilus von Leißner on the reverse. Three holes punched for the cord; wants seal. Folded.
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Maria Theresia, Erzherzogin, Königin von Ungarn und Böhmen, Kaiserin (1717-1780).
Urkunde mit eigenh. U. sowie Gegenzeichnung von Wenzel Fürst Kaunitz-Rietberg (1711-1794). Wien, 31. X. 1771.
8 SS. Lateinische Handschrift auf Pergament. Kordelgehefteter roter Samteinband mit Papiervorsatzblättern, Wolkenkleisterspiegeln und Seidenbändern. Folio (255 x 359 mm). Ernennungsurkunde für den Grafen Carlo Pertusati (gest. 1804) zum königlichen Finanzintendenten von Pavia. 1773 übernahm er dasselbe Amt in Mailand; 1780 wurde er Hofkammerrat. 1776 wurde er in den toskanischen Ritterorden von St. Stephan aufgenommen. Der Ernannte stammte aus einer alten Mailänder Adelsfamilie; er war Sohn des Grafen Luca Pertusati, der die umfangreiche Bibliothek seines eigenen Vaters, des Präsidenten des Mailänder Senats Carlo Pertusati (1674-1755), über Intervention von Firmian und Kaunitz an Mailand verkauft hatte, wo sie Maria Theresia 1770 öffentlich zugänglich machte - der Nukleus der Biblioteca Braidense. - Mit Gegenzeichnung des Leiters des italienischen Departements in Wien, Joseph Frhr. von Sperges (1725-91); Vermerk über Entrichtung der Siegelgebühr von 6 Gulden und 55 Kreuzern; am hinteren fliegenden Vorsatz Gebührenvermerk über 25 Gulden und 39 Kreuzer sowie Registraturvermerk von Joseph Gerenzanus. Etwas stockfleckig. Es fehlt das Siegel.
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Maria Theresia, Kaiserin (1717-1780).
Eigenh. achtzeiliger Zusatz auf einem eh. Brief Graf Dietrichsteins. O. O. u. D.
2 S. auf Doppelblatt. 8vo. Sich untertänigst für die Unverfrorenheit entschuldigend, sich direkt an Seine Majestät zu wenden, setzt Dietrichstein Maria Theresia davon in Kenntnis, daß die goldene Untertasse, die sie für Seine Majestät den Kaiser geordert habe, nun fertig sei. Er möchte nun wissen, ob man das neue Jahr abwarten solle oder ob sie wünsche, daß man die Untertasse Seiner Majestät dem Kaiser zeige und frage, wann es ihm genehm sei, sich ihrer zu bedienen. Des weiteren wünsche er zu erfahren, an wen er die Rechnung schicken solle: "[…] j'ai l'impertinence de m'adresser directement à elle pour lui dire que la soucoupe d'or qu'elle at [?] ordonné [!] pour S. M. l'Empereur est faite. Je la supplie de me faire donner ses ordres [?] si on doit attendre le nouvel an pour en faire usage ou si elle veut qu'on la montre à S. M. l'Empereur et lui demande quand il lui plait [!] de s'en servir et à qui je dois remettre la mémoire […]". Maria Theresia nun ersucht Dietrichstein, die Tasse bis zum Neujahrstag aufzubewahren und sie hernach an einem beliebigen Tag zu übergeben.
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Maria Theresia, römisch-deutsche Kaiserin (1717-1780)
Lateinische Urkunde auf Papier mit eigenh. U.
o.J. Wien, 17. II. 1773, Qu.-Imp.-Fol. (35 x 52 cm). 1 Seite. Mit kalligraphischen Kopfzeilen, Schlußschnörkel und blindgepr. Siegel. Doppelblatt. Unter Glas gerahmt.
Bookseller reference : 57236
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Marian, Ferdinand, Sänger (1859-1944).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse verso (Kartenbrief). An einen Herrn Frank, Operndiener der k.k. Hofoper: "[Sollte] irgend eine Änderung sein, welche mich betrifft, so bitte ich Sie, mir dies unverzüglich in meiner Wohnung sagen zu lassen, damit meine Frau mir dies zustellt". - Mit geringfügigem Textverlust durch Ausschnitt der Briefmarke.
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Mariani, Paul L.
A Commentary on the Complete Poems of Gerard Manley Hopkins
Ithaca and London: Cornell University Press. Signed first edition. Hard cover in dust jacket. Published Ithaca and London: Cornell University Press 1970 first printing. 8vo. xxvii361pp. Gray cloth with black titles. Inscribed November 1974 by author to "two beautiful young people" at Amherst. Dust foxing on top edge of page block. Very good plus clean bright unmarked in very good plus price clipped dust jacket. . Very Good Plus. Hard. 1st. 1970. Cornell University Press unknown
Bookseller reference : 010772 ISBN : 080140553x 9780801405532
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MARICHAL, Juan.
La vocación de Manuel Azaña.
Madrid, Alianza Editorial, 1982. 4to. menor; 252 pp., 1 h. Ejemplar con envío autógrafo de Juan Marichal. Cubiertas originales.
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Marie Adélaïde de France, daughter of Louis XV (1732-1800).
Document signed. Versailles, 1. II. 1779.
Folio. 1 p. A petition on behalf of Marie Louise de Vidame Comtesse Dessöffy in Bar-le-Duc, addressed to the princesses of France, with Madame Adélaïde's signature to a pledge of 120 livres from the "fonds des missions" for the destitute noblewoman in the upper right corner. The document details Dessöffy's struggle to provide for her seven children, having already depleted her inheritance. A son who had finished military school and served as an officer for fours years was in need of a new uniform and a horse, probably following punishment and degradation to the infantry. Furthermore, the youngest daughter had been accepted at the Maison royale de Saint-Louis at Saint-Cyr, a boarding school for girls from impoverished noble families founded by Madame de Maintenon, but the family could not afford to pay for her journey. - The French branch of the Hungarian magnate family Dessewffy de Csernek was founded by Miklós Dessewffy or Dessöffy, who left Hungary in 1711 to enter the service of Louis XIV, eventually rising to the rank of Maréchal du Camp. The petition mentions the sacrifice of his Hungarian possessions and of his life in the retreat from Prague in 1742 during the War of the Austrian Succession. Finally, the military service of Marie Louise's husband Jacques-Charles Dessöffy (1720-1785) in the army of Louis XV and his ranks are highlighted. - A small receipt attached with sealing wax states that the Comtesse received the 120 livres on 23 February 1779. - Beyond Madame Adélaïde's donation, this or other supplications probably led to the final promotion of Jacques-Charles Dessöffy to the rank of Maréchal du Camp in March 1780. - Traces of folds. Some browning, particularly to the right margin. With several tears, partly affecting the text.
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