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‎Odermann, Carl Gustav, Pädagoge, Handelsschullehrer und Autor (1815-1904).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Leipzig], 16. VI. 1869.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Generalkonsul bezüglich eines Treffens während Odermanns Zeit als Direktor der Leipziger Handelslehranstalt: "Aufrichtig bedaure ich, Ihrem Wunsche mich in der Harmonie zu sehen, nicht nachkommen zu können, da ich noch einige dringende Briefe zu schreiben habe. Lassen Sie mich aber durch Bringer dieses wissen, ob Ihnen mein Besuch diesen Abend gegen 9 Uhr in Ihrer Wohnung genehm ist [...]". - Odermann war erster Direktor der 1854 gegründeten Dresdner Handelsschule und hernach Direktor der Handelslehranstalt in Leipzig. Sein bleibendes Verdienst besteht in der Ermittlung und Vervollkommnung einer geeigneten Methode für den Unterricht in den Handelswissenschaften. - Mit Empfängervermerk in Tinte und kleiner Sammlernotiz in Bleistift.‎

‎Odescalchi, Victor Fürst, österr. Maler u. Militär (1833-1880)‎

‎3 eigenh. Briefe m. Unterschrift.‎

‎Wien u. Mödling, 1864 bzw. o. J. Zus. 5 S., 8°.‎

‎Fürst Odescalchi, der einer in Wien ansässigen Familie des römischen Hochadels angehörte, war als Genre- und Militärmaler tätig. Selbst dem Militär angehörend, hat er besondere Ereignisse seiner Dienstzeit in vielen Zeichnungen und Gemälden festgehalten. Kunstgeschichtliche Bekanntheit erlangte er indessen vor allem durch das Portrait Friedrich von Amerlings, das dieser von dem fünfjährigen, orientalisch kostümierten Prinzen angefertigt hat. - Der Empfänger der auf Französisch abgefassten Briefe ist Jacques (Jacob) Mislin (1807-1878). Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mislin konnte dank seines Onkels an der berühmten Lehranstalt von Porrentruy im Schweizer Kanton Bern studieren, wo er nicht viel später auch selbst unterrichten sollte. Der 1830 zum Priester geweihte kath. Theologe wurde 1836 auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er einer der Lehrer der Söhne von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie wurde und damit sowohl den zukünftigen Kaiser Franz Joseph wie auch Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) unterrichtete (u.a. auch in Erdkunde). Vor der Revolution von 1848 unternahm Mislin eine Pilgerreise von Wien über Budapest und Konstantinopel nach Jersusalem. Der danach erschienene Reisebericht wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach nachgedruckt. In den folgenden Jahren leitete er die Bibliothek am Hof der Herzogin von Parma, Erzherzogin Marie Louise, wurde zum Abt von St. Maria von Deg (Ungarn), geheimer Kämmerer u. Hausprälat Papst Pius' XI., Apostolischer Pronotar, Kanoniker der Kathedrale von Großwardein, Träger zahlr. Orden (u.a. von Spanien, Parma u. des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem) sowie Mitglied zahlr. Akademien. Der Verfasser zahlr. Publikationen und Vertraute des belgischen Königs und des Grafen von Chambord blieb nach der Rückkehr von seiner Pilgerreise in Wien, wo er weiterhin in persönlichem Kontakt mit dem Kaiserhaus stand. - In einem numerierten, von Mislin eigenh. beschrifteten Papierumschlag. - Beiliegend je ein Brief von Henriette u. Sophie Odescalchi.‎

書籍販売業者の参照番号 : 43053

‎ODIN Émile-Nicolas‎

‎La Grande prostituée (dossier de la magistrature)‎

‎Paris Chez l'auteur & Bourbier 0 In-12 Broché‎

‎EDITION ORIGINALE publiée à compte d'auteur, sortie des presses de l'imprimerie "Au voleur!" sur papier très jaune. Pas de grand papier annoncé. ENVOI AUTOGRAPHE signé et daté 1891 de l'auteur "Au Citoyen [biffé] ce bouquin comme témoignage de ma très confraternelle sympathie". > Les scandales judiciaires de l'époque, dont l'affaire du Canal du Panama. Rare. Bon 0‎

書籍販売業者の参照番号 : 008753

‎Odile Massé‎

‎Tribu‎

‎Paris Mercure de France 1997 In12 - broché - 105 pages - Envoi autographe signé de l'autrice en page de garde + 1 ex dono .‎

‎Bon Dédicacé par l'auteur‎

書籍販売業者の参照番号 : 138Ae

Livre Rare Book

L'Encrivore
Vendôme France Francia França France
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€ 20,00 購入

‎Odile Massé‎

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‎Paris Mercure de France 1997 In12 - broché - 105 pages - Envoi autographe signé de l'autrice en page de garde + 1 ex dono .‎

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‎Odilon, Helene, d. i. H. Petermann, Schauspielerin (1865-1939).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O., 14. II. 1897.‎

‎1 S. Qu.-kl.-8vo. Nach ihrem Debüt am Sommertheater in Chemnitz, Auftritten in Gera, Lübeck, Berlin und Hamburg wurde die Schauspielerin 1886 ans Berliner Hoftheater verpflichtet. Seit 1891 gehörte sie dem Deutschen Volkstheater in Wien an, häufige Gastspiele führten sie nach Berlin, London und in die USA. Von 1893 bis 1898 mit Alexander Girardi verheiratet, sorgte die Verbindung der beiden Mimen öfters für journalistische Aufregung, wollte die in Skandalen nicht unerfahrene Schauspielerin ihren Gatten doch in eine psychiatrische Klinik einweisen. Am Höhepunkt ihres Ruhms angekommen, setzte ein Schlaganfall im Jahre 1903 ihrer Karriere ein jähes Ende. - Mit einem Tintenfleck und einem Tintenwischer; die linke untere Ecke etwas beschabt, die Verso-Seite mit alten Montaespuren.‎

‎Odilon, Helene, d. i. H. Petermann, Schauspielerin (1865-1939).‎

‎Eigenh. (?) Brief mit U. Wien, 7. III. 1926.‎

‎1 S. 8vo. An einen Herrn Glucksmann: "Ich wollte mich nur bedanken, weil ich von Herrn Theo Weiss gehört habe, was Sie alles für mich getan haben [...]". - Nach ihrem Debüt am Sommertheater in Chemnitz, Auftritten in Gera, Lübeck, Berlin und Hamburg wurde die Schauspielerin 1886 ans Berliner Hoftheater verpflichtet. Seit 1891 gehörte sie dem Deutschen Volkstheater in Wien an, häufige Gastspiele führten sie nach Berlin, London und in die USA. Von 1893 bis 1898 mit Alexander Girardi verheiratet, sorgte die Verbindung der beiden Mimen öfters für journalistische Aufregung, wollte die in Skandalen nicht unerfahrene Schauspielerin ihren Gatten doch in eine psychiatrische Klinik einweisen. Am Höhepunkt ihres Ruhms angekommen, setzte ein Schlaganfall im Jahre 1903 ihrer Karriere ein jähes Ende.‎

‎Odilon, Helene, d. i. H. Petermann, Schauspielerin (1865-1939).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Excellenz,, wie haben Sie mich erschreckt! Excellenz, seien Sie gnädig, nocht zu hartnäckig streichen bitte, bitte nicht. Mein ganzes Herz hängt an dieser Rolle! Morgen Abend reise ich ab, könnte ich bis dahin die Striche wissen? [...] - Nach ihrem Debüt am Sommertheater in Chemnitz, Auftritten in Gera, Lübeck, Berlin und Hamburg wurde die Schauspielerin 1886 ans Berliner Hoftheater verpflichtet. Seit 1891 gehörte sie dem Deutschen Volkstheater in Wien an, häufige Gastspiele führten sie nach Berlin, London und in die USA. Von 1893 bis 1898 mit Alexander Girardi verheiratet, sorgte die Verbindung der beiden Mimen öfters für journalistische Aufregung, wollte die in Skandalen nicht unerfahrene Schauspielerin ihren Gatten doch in eine psychiatrische Klinik einweisen. Am Höhepunkt ihres Ruhms angekommen, setzte ein Schlaganfall im Jahre 1903 ihrer Karriere ein jähes Ende.‎

‎Odilon, Helene, d. i. H. Petermann, Schauspielerin (1865-1939).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1½ SS. Qu.-8vo. An den Schauspieler und Regisseur Wilhelm Klitsch (1882-1941): "Heute endlich sind meine Sachen gekommen. Anbei das unterschriebene Formular. Sie sind so lieb u. lassen es gleich an die Genossenschaft abgehen [...]". - Nach ihrem Debüt am Sommertheater in Chemnitz, Auftritten in Gera, Lübeck, Berlin und Hamburg wurde die Schauspielerin 1886 ans Berliner Hoftheater verpflichtet. Seit 1891 gehörte sie dem Deutschen Volkstheater in Wien an, häufige Gastspiele führten sie nach Berlin, London und in die USA. Von 1893 bis 1898 mit Alexander Girardi verheiratet, sorgte die Verbindung der beiden Mimen öfters für journalistische Aufregung, wollte die in Skandalen nicht unerfahrene Schauspielerin ihren Gatten doch in eine psychiatrische Klinik einweisen. Am Höhepunkt ihres Ruhms angekommen, setzte ein Schlaganfall im Jahre 1903 ihrer Karriere ein jähes Ende. - Etwas gebräunt und mit einem kleinen Randausriß.‎

‎Odilon, Helene, d. i. H. Petermann, Schauspielerin (1865-1939).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D., "Donnerstag".‎

‎2 SS. 8vo. An einen Direktor: "Von einem Vertrag habe ich keine Ahnung! Wenn Sie mir keinen verschaffen können, kann ich gar nicht mitthun [...]". - Nach ihrem Debüt am Sommertheater in Chemnitz, Auftritten in Gera, Lübeck, Berlin und Hamburg wurde die Schauspielerin 1886 ans Berliner Hoftheater verpflichtet. Seit 1891 gehörte sie dem Deutschen Volkstheater in Wien an, häufige Gastspiele führten sie nach Berlin, London und in die USA. Von 1893 bis 1898 mit Alexander Girardi verheiratet, sorgte die Verbindung der beiden Mimen öfters für journalistische Aufregung, wollte die in Skandalen nicht unerfahrene Schauspielerin ihren Gatten doch in eine psychiatrische Klinik einweisen. Am Höhepunkt ihres Ruhms angekommen, setzte ein Schlaganfall im Jahre 1903 ihrer Karriere ein jähes Ende. - Mit kleinen Randläsuren und einem kleinen Einriß am oberen Rand.‎

‎Odilon, Helene, d. i. H. Petermann, Schauspielerin (1865-1939).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. Berlin, Nibelungengasse, Dezember 1891.‎

‎2 SS. 8,8:11,4 cm. Beiliegend eine Portraitpostkarte (13,5:8,5 cm). Setzt Herrn Löwy über ihre nächsten Auftritte in Kenntnis. - Nach ihrem Debüt am Sommertheater in Chemnitz, Auftritten in Gera, Lübeck, Berlin und Hamburg wurde die Schauspielerin 1886 ans Berliner Hoftheater verpflichtet. Seit 1891 gehörte sie dem Deutschen Volkstheater in Wien an, häufige Gastspiele führten sie nach Berlin, London und in die USA. Von 1893 bis 1898 mit Alexander Girardi verheiratet, sorgte die Verbindung der beiden Mimen öfters für journalistische Aufregung, wollte die in Skandalen nicht unerfahrene Schauspielerin ihren Gatten doch in eine psychiatrische Klinik einweisen. Am Höhepunkt ihres Ruhms angekommen, setzte ein Schlaganfall im Jahre 1903 ihrer Karriere ein jähes Ende. Vgl. Öst. Lex. II, 138 und Czeike IV, 441. - Auf Briefpapier mit erhaben gepr. Monogramm; die Portraitpostkarte mit ganzfigürlicher Darstellung in Rollenkostüm. - Weiters beiliegend 2 Expl. der Zeitschrift ‘Bühne und Welt. Zeitschrift für Theaterwesen, Litteratur und Musik” (II. Jg., No. 15, H. 2, Juli 1900. SS. (833)-875, (5) SS. Mit zahlr. (davon 4 ganzs.) Textabb. und VII. Jg., No. 20, H. 2, Juli 1905. SS. (833)-875, (5) SS. Mit zahlreichen (davon 3 ganzs.) Textabb. Illustr. Originalbroschuren).‎

‎Odilon, Helene, Schauspielerin (1863-1939).‎

‎Ausschnitt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎36:94 mm. Mit einem kleinen montierten Portrait (19:14 mm).‎

‎Odilon, Helene, Schauspielerin (1863-1939).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. verso. Salzburg, 31. VIII. 1921.‎

‎1 S. 8vo. In Bleistift. "Frl. Emilia Schaup zur frdl. Erinnerung". - Die Bildseite mit einer Ansicht der Festung Hohensalzburg vom Nonntal aus.‎

‎Odilon, Helene, Schauspielerin (1863-1939).‎

‎Eigenh. Visitkarte. O. O. u. D.‎

‎Visitkartenformat. In Bleistift. An Edgar von Spiegel (1833-1908), den Chefredakteur des "Illustrierten Wiener Extrablattes": "Bitte komm zum Nachtmahl heute weil wir Nachmittags auf den Friedhof fahren u. nicht zu Hause sein können".‎

‎Odilon, Helene, Schauspielerin (1863-1939).‎

‎Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. verso. O. O., März 1894.‎

‎152:103 mm auf etwas größerem Trägerkarton. "Der liebenswürdigen Frau Louise Müller mit bestem Gruss". - Kniestück en face aus dem Atelier Adele, Wien, mit dessen gedr. Signet am Untersatzkarton.‎

‎OE Kenzaburo‎

‎Gibier d'élevage‎

‎- Gallimard, Paris 2004, 10,5x18cm, broché. - Nouvelle édition en format livre de poche de la traduction française. Une page de garde semble manquante. Rare signature manucrite de kenzaburo Oé sur la page de titre. [ENGLISH DESCRIPTION ON DEMAND]‎

‎Oe, Kenzaburo, Schriftsteller und Nobelpreisträger (geb. 1935)‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. in japanischen und lateinischen Buchstaben.‎

‎o.J. Ohne Ort, 18. IX. 2005, Fol. 1 Seite.‎

‎Oe erhielt 1994 den Nobelpreis für Literatur.‎

書籍販売業者の参照番号 : 50730

‎Oeder, Georg, German painter (1846-1931).‎

‎Autograph quotation signed. Düsseldorf, 26. VI. 1913.‎

‎Oblong 8vo (postcard). 1 page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau: "Ihrem Wunsche entsprechend [...]". - A self-taught artist, Oeder specialized in landscapes and was a collector of Asian, especially Japanese art. His works frequently depict autumnal or wintery scenery of the Lower Rhine region. - Some smeared ink spots; postmark on verso showing through. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.‎

‎Oeder, Georg, Maler (1846-1931).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎58 x 95 mm. "Wie Sie schon ersehen haben, acceptiren meine Damen sehr gerne Ihre liebenswürdige Einladung, was aber meine Wenigkeit anbelangt, so glaube ich kaum, daß ich nach den Ruhrorter Sitzungen, wovon die Nachmittagssitzung wahrscheinlich lange dauern wird, noch im Stande sein werde, bei Ihnen zu erscheinen, weshalb ich Sie bitte, anstatt meiner einen Anderen noch einzuladen […]". - Oeder bildete sich nach einer landwirtschaftliche Ausbildung autodidaktisch zum Landschaftsmaler aus. Als Meister der Stimmungslandschaft schuf er zahlreiche Gemälde mit Herbst- oder Winterstimmung mit Motiven vom Niederrhein und aus Holland.‎

‎Oehler, Theodor, Missionsdirektor (1850-1915)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Basel, 9. V. 1895, 8°. 4 Seiten. Doppelblatt. Briefkopf.‎

‎An die Schriftstellerin Agnes Willms. Interessanter Brief über den Aufbau und die Absichten der "Evangelischen Missions-Gesellschaft Basel" und die Frage, ob auch Frauen in der Mission mitwirken könnten.‎

書籍販売業者の参照番号 : 59861

‎Oehme, Erwin, Maler (1831-1907).‎

‎Visitenkarte mit zwei eigenh. Zeilen. O. O. u. D.‎

‎1 S. Visitkartenformat. Mit einigen Beilagen (s. u.). "Herrn Ernst jr. sendet freundliche Grüße u. Glückwünsche" Professor Erwin Oehme (dies gedruckt). - Beiliegend ein eh. Br. mit U. seines Sohnes (20./21. XI. 1906, 6 SS.), des Musikers Robert Oehme (1882-?) an Fr. Gabriele Ernst, eine eh. Komposition des offensichtlich verliebten Jungen "An Gabriele" (o. D., 2 SS.), 2 Kuverts an dieselbe sowie ein Brief Roberts an ihren Vater, Professor Ernst (3. I. 1908, 1 S.).‎

‎Oehmichen, Hans-Joachim, Vater des Prinzen Alexander von Hohenzollern (1920-1995).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Sigmaringen, 12. XII. 1956.‎

‎1 S.4to. Mit ms. adr. Kuvert und ms. Rechnung. An Marc Favrat mit der Bitte um Neuigkeiten bezüglich der Beendigung der Mietvereinbarung zur Villa Rosalba in Cannes, um weitere Verschuldung zu vermeiden, außerdem zur Begleichung der offenen Rechnung der verstorbenen Prinzessin Elisabeth von Rumänien über 160.160,- Francs durch den Kronprinzen von Hohenzollern: "Vous avez alors exprimé l'intention de vouloir la dénoncer à la propriétaire le plus tôt possible. Je vous serais très reconnaissant de me faire savoir, ce que vous avez entrepris à cet effet [...]". - Elisabeth von Rumänien (1894-1956), die frühere Königin von Griechenland, ließ sich einige Jahre nach ihrer Vertreibung aus Rumänien, als im Jahre 1947 die Rumänische Volksrepublik ausgerufen wurde, in Cannes nieder. In Frankreich hatte sie den um einige Jahre jüngeren Marc Favrat kennengelernt. Favrat wurde Elisabeths Liebhaber, ihr Kammerherr und schließlich im Jahre ihres Todes von ihr adoptiert. - Mit gedr. Briefkopf "Hans-Joachim Oehmichen / Privatsekretär".‎

‎Oehmig, Hugo, Sänger (geb. 1855).‎

‎Gedr. Visitkarte mit 5 eigenh. Zeilen und U. verso. [Wien], o. D.‎

‎1 S. 6.5:10 cm. Der im böhmischen Eger geborene Sänger ersucht die “[h]ochlöbliche Direction des Wiener Stadttheaters [...] um 2 Karten zur heutigen Vorstellung”.‎

‎Oelbermann, Hugo, Schriftsteller und Buchhändler (1832-1898)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Bonn, 22. XI. 1858, Kl.-4°. 3 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An Wilhelm Langewiesche mit Dank für dessen Gedichtband "Vorhofklänge" und Übersendung eines Bandes neuer Gedichte, sowie Bestellung von Büchern über französische Geschichte aus der Leihbibliothek. - Olebermann war bei Wilhelm Langewiesche Buchhändlerlehrling und Mitbegründer eines Wuppertaler Dichterkreises. - Randeinrisse.‎

書籍販売業者の参照番号 : 54588

‎Oelckers, Theodor Hermann, Schriftsteller (1816-1869).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 17. IV. 1846.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten betr. "ihrer Manuscripte": "[...] Die zuletzt gütigst übersendeten erlaube ich mir Ihnen beifolgend zurückzustellen. Was die Marienburg betrifft, so trägt der Verleger des Blattes Bedenken, die Abbildung zu benützen, da er - wohl mit Recht - fürchtet, eine Kopie derselben könne als Nachdruck bezeichnet werden. - Was ferner die kleinen Notizen anlangt, so behalte ich mir deren Beschaffung gern hier am Orte vor, um dieselben möglichst frisch liefern zu können [...]". - Seit 1839 als freier Schriftsteller tätig, betätigte sich der aus Leipzig stammende Schriftsteller als Übersetzer und Verfasser belletristischer Literatur. "Doch fanden alle diese schönwissenschaftlichen Schriften Oelckers' wenig Beachtung. Mehr Erfolg hatten seine 'Gedichte' (1847), die einen tiefen poetischen Gehalt offenbaren und durch eine feine Ausdrucksweise der Gedanken erfreuen. Bei der politischen Bewegung des Jahres 1848 nahm Oelckers an dem Vereinsleben in seiner Vaterstadt regen Antheil, und bei seinem ausgeprägten Gefühl für Recht und Wahrheit konnte es nicht ausbleiben, daß er im Festhalten an der neuen Reichsverfassung auch in den Dresdener Maiaufstand (1849) verwickelt ward. Als Hochverräther zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe in Eisen verurtheilt, büßte er dieselbe seit 1851 in Waldheim" (ADB XXIV, 238f.). Nach einem Aufenthalt in Porto Alegre in Brasilien 1861 kehrte Oelckers im Jahr darauf nach Deutschland zurück. "Hier wirkte er in der Stille, soweit seine Kräfte reichten, litterarisch weiter und schrieb noch seine 'Humoristischen Geschichten' (IV, 1864-65), die gut erfunden und lebhaft erzählt sind, und seinen Roman 'Der Allerletzte' (IV, 1865)" (ebd.).‎

‎Oelrichs, Gerhard, Jurist (1727-1789)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Bremen, 27. V. 1780, Qu.-8°.‎

‎"Ad consilium autem de re publica dandum, caput est, Sosse Rem publicam. Cicero." - Oelrichs war kaiserlicher Rat und Ältermann in Bremen. - Aus dem Album Daniel Schütte. Rückseitig ein weiterer Eintrag.‎

書籍販売業者の参照番号 : 60948

‎Oelrichs, Johann, Prediger, Lehrer (1724-1801)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Bremen, 30. V. 1780, Qu.-8°.‎

‎"Sapiens cogitat semper qualis vita, non quanti sit; non enim vivere est, sed bene vivere." - Oelrichs wirkte in Bremen und war Lehrer am dortigen Lyceum. - Aus dem Album Daniel Schütte. Rückseitig ein weiterer montierter Eintrag.‎

書籍販売業者の参照番号 : 60949

‎Oelschläger, Hermann, Dichter (1839-1908).‎

‎"Im Herbst". Eigenh. Sonett mit U. Leipzig, 10. X. 1879.‎

‎1 S. 8vo. "Dem armen Vogel bin ich gleich geworden, | Den man erbarmungslos im Käfig hält, | Wie er sich auch nach seiner schönen Welt | hinweg sehnt aus dem herbstlich kalten Norden [...]". - Nachdem Oelschläger in den Kriegsjahren 1859 und 1866 als bayerischer Offizier gedient hatte, widmete er sich danach ausschließlich dem schriftstellerischen Beruf und lebte abwechselnd in Leipzig, Cannstatt und Weimar, wo er ins Kuratorium für das Goethe-National- Museum berufen wurde. Zu seinen bekanntesten Werken gehören "Gedichte", "Wunderliche Leute", die "Novellen in Octaven", "Engel Kirk", "Die Kunst im Hause" "Ovids Elegien der Liebe" und "Des Musäos Gedicht von Hero und Leander".‎

‎Oelze, Richard, Maler (1900-1980)‎

‎Ansichtskarte mit eigenh. U.‎

‎o.J. Gut Posteholz bei Hameln, ohne Jahr‎

‎An den Kunsthändler Carl Laszlo (1923-2013): "Gruss Oelze". - Oelze war Bauhauslehrer und Surrealist. - Ansicht des von Oleze bewohnten Gutshofes Posteholz.‎

書籍販売業者の参照番号 : 52709

‎Oenicke, Clara, Malerin (1818-1899‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U.‎

‎o.J. Berlin, 5. X. 1890, 8,5 x 10,5 cm. 2 Seiten. - An eine Prinzessin..‎

書籍販売業者の参照番号 : 56074

‎Oer, Antonia Baronin von, Hofdame (1872-1946).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Florenz, 6. und 8. IV. 1896.‎

‎Zusammen 4 SS. auf 2 Bll. 8vo. An die Firma Schittenhelm & Sohn, Wien I, Kärntnertraße 28 betr. einiger Frane zur Rechnungen. - Antonia Baronin Oer, Tochter Friedrich Edmund Anton Freiherr von Oers (1842-1896) und der Gabriele Maria Barbara Khuen von Belasi (1841-1923), war Hofdame Herzogin Marie Antoinettes von Mecklenburg-Schwerin; 1898 ehelichte sie Baron Wladyslaw Josef Pilars. - Die Verso-Seiten jeweils mit einer Notiz von a. d. Hand des Empfängers.‎

‎Oertel, Eucharius Ferdinand Christian, Gymnasiallehrer und Naturheilkundler (1765-1850)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "Prof. Oertel".‎

‎o.J. Ansbach, 24. I. 1838, 15 x 13,5 cm. 1 Seite.‎

‎An den Redakteur des "Allgemeinen Anzeigers" Johann Friedrich Hennicke (1764-1848) bei Übersendung eines Aufsatzes. - Oertel war ab 1795 Gymnasiallehrer in Ansbach und propagierte als Vorläufer von Kneipp die Wasserheilkunde (vgl. Professor Dr. Oertel in Ansbach, keiner Akademie Mitglied, keiner Behörde Rath, keines Ordens Ritter, als Theolog, Philolog und Hydrolog von ihm selbst dargestellt. Erlangen 1840).‎

書籍販売業者の参照番号 : 60732

‎Oertel, Rudolf, Schriftsteller (1902-1968).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 13. VIII. 1948.‎

‎½ S. 4to. Mit ms. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Oertel lebte als freier Schriftsteller in Wien und verfaßte neben Erzählungen und Schauspiele auch Bücher über den Film. Vgl. Kosch XI, 591f.‎

‎Oertzen, Georg Baron von, Schriftsteller und Diplomat (1829-1910).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Marseilles, 28. X. 1881.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Euere Wohlgeboren beehre ich mich, um eine gefaellige Mittheilung darueber zu ersuchen, ob das Manuscript, betitelt 'In den Wind, Ritornelle aus einem Nachlass', welches ich am 19ten September d. J. unter Streifband recommandirt nebst einem Briefe an Ihre Adresse nach Wien von hier abgesandt habe, Ihnen zugegangen ist, und, wenn dies der Fall, welche Beschluesse Sie ueber meinen Verlagsantrag gefasst haben [...]". - Georg Baron von Oertzen war unter den Pseudonymen Ludwig Robert und Georg Wanderer als Lyriker und Epigrammatiker tätig, trat 1879 in den diplomatischen Dienst des Kaiserreichs ein und diente in den 1880er Jahren als kaiserlicher Konsul in Marseille sowie hernach als Generalkonsul in Christiania. Zuletzt lebte er abwechselnd in Meran und in Kirchhalden bei Kenzingen, wo er auch verstarb.‎

‎Oertzen, Georg Baron von, Schriftsteller und Diplomat (1829-1910).‎

‎Schriftstück mit eigenh. U. O. O., 9. VI. 1901.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Gedrucktes Antwortschreiben an die Verlagsbuchhandlung Paul Waetzel mit der Einwilligung, "dass Aphorismen aus meinen Werken in die bei Ihnen erscheinende Anthologie, betitelt: Geistige Waffen von C. Schaible, aufgenommen werden dürfen [...]", eh. unterschrieben. - Georg Baron von Oertzen war unter den Pseudonymen Ludwig Robert und Georg Wanderer als Lyriker und Epigrammatiker tätig, trat 1879 in den diplomatischen Dienst des Kaiserreichs ein und diente in den 1880er Jahren als kaiserlicher Konsul in Marseille sowie hernach als Generalkonsul in Christiania. Zuletzt lebte er abwechselnd in Meran und in Kirchhalden bei Kenzingen, wo er auch verstarb.‎

‎Oertzen, Georg von (Pseud. Ludwig Robert), Schriftsteller (1829-1910)‎

‎Eigenh. Gedichtmanuskript (12 Zeilen) mit U.‎

‎o.J. Heidelberg, 1876, 8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎"Du sprichst, nicht Einem sagst du | Dein letztes tiefstes Wort [...]" - Oerzen lebte als preußischer Diplomat zeitweilig in Heidelberg (vgl. Brümmer 6. Aufl. V, 197).‎

書籍販売業者の参照番号 : 39378

‎OESCHGER, Joe (1891-1986)‎

‎Signature and Inscription‎

‎This pitcher debuted in 1914 with the Philadelphia Phillies before moving on to the Boston Red Sox and elsewhere. Handsome signature beneath which he notes a memorable game "26 innings May 1 1920 / Boston vs Brooklyn" 5" X 3" card n.p. n.d. Fine. unknown‎

書籍販売業者の参照番号 : 29269

‎Oeser, Hermann, Schriftsteller (1849-1912).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Basel, 3. VIII. 1877.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten zur Übersendung von "zwei erst gestern und vorgestern gedichteten Balladen, durch deren Composition Sie mich hoch erfreuen würden. In beiden ist, abgesehen von der poetischen Einkleidung, das Erzählte buchstäbliche Wahrheit. Das ährenlesende 5jährige Kind wurde nach einem Zeitungsberichte in Utzenstorf, Kt. Bern[,] von dem Erndtewagen [sic] vergangene Wochen zermalmt, als es eben die gelesenen Aehren der armen Mutter bringen wollte [...]". - Hermann Oeser veröffentlichte zahlreiche volkstümliche Erzählungen und Betrachtungen und publizierte häufig in der "Neue Christoterpe" sowie der "Christlichen Welt".‎

‎Oesterlein, Nicolaus, Schriftsteller und Sammler (1841-1898).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 27. IV. 1861 [?].‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Regierungsrat: "Hiermit erlaube ich mir zwei Plakate meines Wagner-Museums ganz ergebenst mit der Bitte zu übersenden, dieselben Ihrer gütigen Zusage zufolge an den leeren Plakat-Wänden bei der Elisabethbrücke gütigst anbringen lassen zu wollen [...]". - Oesterlein war seit 1868 Anhänger Richard Wagners und sammelte jahrzehntelang alle Schriften von und über den Komponisten. 1886 richtete er eine ständige Ausstellung in seiner Wiener Wohnung ein und gründete 1895 das Richard-Wagner-Museum in Eisenach. Er veröffentlichte u. a. "Bayreuth. Eine Erinnerungsskizze" (1877) und "Katalog einer Richard-Wagner-Bibliothek" (4 Bde., 1882-95). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf von Oesterleins Wagner-Museum.‎

‎Oesterlein, Nikolaus, Schriftsteller und Sammler (1841-1898).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 21. II. 1898.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh Adr. An die Redaktion der "Neuen musikalischen Presse" mit dem Ersuchen um Rücksenung einer "Wagner-Photographie, welche ich Ihnen für die Nr. 7 vom 13. Febr. zum Titelbilde zur Verfügung gestellt habe". - Oesterlein war seit 1868 Anhänger Richard Wagners und sammelte jahrzehntelang alle Schriften von und über den Komponisten. 1886 richtete er eine ständige Ausstellung in seiner Wiener Wohnung ein und gründete 1895 das Richard-Wagner-Museum in Eisenach. Er veröffentlichte u. a. "Bayreuth. Eine Erinnerungsskizze" (1877) und "Katalog einer Richard-Wagner-Bibliothek" (4 Bde., 1882-95).‎

‎Oesterley, Carl August Heinrich Ferdinand, German painter (1839-1930).‎

‎Autograph quotation signed. Blankenese, 16. I. 1914.‎

‎Oblong 8vo (postcard). 1 page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau: "Um Ihrem Wunsch zu willfahren. Mein und jedes ehrlichen Künstlers Motto. 'Die Natur ist die Lehrmeisterin der Kunst' [...]". - Receiving his first training from his father, the painter Carl Wilhelm Friedrich Oesterley (1805-91), Oesterley junior continued his studies at the Hannover Polytechnicum as well as the Düsseldorf Academy, and specialized in naturalist and impressionist landscape painting inspired by his study trips to Norway, as well as Lübeck architecture. - A few insignificant ink spots. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.‎

‎Oesterreicher, Tobias, Geograph und Admiral (1831-1893).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 21. I. 1879.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den namentlich nicht genannten Diplomaten und Schriftsteller Joseph Doblhoff-Dier (1844-1928), Gründer des in Wien ansässigen ‘Wissenschaftlichen Clubs’ (1876): “Ich habe soeben die Einladung zur A. H. Hoftafel für 23. um 6 Uhr erhalten und würde daher nicht in der Lage sein, vor 8 Uhr Abend meinen Vortrag zu beginnen [...]”. - Sich “derart rühmlich” im Kriege von 1866 hervortuend, wurde der Kontre-Admiral mit dem Ritterkreuz des Leopold-Ordens ausgezeichnet, 1869 zum Linienschiffskapitän befördert und 1872 in den Ritterstand erhoben. Von 1867-73 war er Leiter der Küstenaufnahme an der Adria, “jenes bedeutenden Unternehmens, aus welchem das große und vortreffliche Kartenwerk über die Adria hervorging” (Wininger, Große jüd. National-Biographie IV, s. v.). - Der ehemalige Diplomat und Weltreisende Doblhoff-Dier gründete 1876 den "Wissenschaftlichen Klub", widmete sich in Lausanne archäologischen Studien und war Mitglied der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde an. Seit 1899 wieder in Wien, wurde er Bibliothekar der Geographischen Gesellschaft. - S. 1 und S. 2 sowie der tls. eingerissene Umschlag mit Korrespondenzstempel der Sammlung Doblhoff und alt in zeitgenössischem Sammlungsumschlag montiert.‎

‎Oestmann, Klaus (Hrsg.)‎

‎Wassili Nikolajewitsch Masjutin (1884-1955). Das Illustrationswerk. Mit einer Einführung und Bibliographie von Klaus Oestmann.‎

‎o.J. Lübeck, Luciferlag im Kunsthaus, 1987, Fol. Reich illustriert. 82 S. OLwd..‎

‎Nr. 48 von 60 Ex. der Vorzugsausgabe (Gesamtaufl. 300), "beiliegend eine Original-Skizze [21,5 x 17 cm] von Masjutin mit Nachlaßstempel"; Impressum vom Hrsg. signiert.‎

書籍販売業者の参照番号 : 59822

‎Oestéren, Friedrich Werner van, Schriftsteller (1874-1953).‎

‎“Trotz”. Eigenh. Gedicht (24 Zeilen) mit U. O. O. u. D.‎

‎2 SS. 8vo. “Nur zu, schlagt zu, ihr Schicksalsgötter, | Und raubt mir euer goldnes Glück! | Ihr tötet nicht in mir den Spötter | Und jagt ihn nicht in Nacht zurück [es folgen zwanzig Zeilen]”. - Mit Michael Georg Conrad, Ludwig Thoma, Ludwig Ganghofer und Frank Wedekind mehr oder weniger gut bekannt bzw. befreundet, trat Oestéren in München, Wien und Böhmen unter Pseudonym als Schauspieler auf. 1939 emigrierte er über Brüssel nach Amsterdam, war hier als Kunstberater tätig und kehrte erst 1948 nach Deutschland zurück. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er in Weimar. Er schrieb u. a. das Epos ‘Merlin’ (1900) und Romane wie ‘Ein reiner Tor’ (1917) und ‘Die Pflicht zu schweigen’ (1927). Vgl. Kosch III, 1932.‎

‎Oettingen-Wallerstein, Philipp Gf. von, Staatsmann (1759-1826).‎

‎Brief mit eigenh. U. Wien, 18. XI. 1806.‎

‎4½ SS. auf 4 Bll. Folio. An den Minister für auswärtige Angelegenheiten Johann Graf von Stadion-Warthausen (1763-1824) mit seinen Überlegungen zur Einziehung der Quartiergelder des ehemaligen Reichshofratspersonals, den Abzug der Arrha - d. i. die Draufgabe - "sogar für das letztverflossene Vierteljahr", was eine "beträchtliche Besoldungs-Verminderung" darstellte, und über die Klassen- und Vermögenssteuer, der er unterzogen werden soll. - Philip Gf. Oettingen-Wallerstein war beim Reichskammergericht in Wetzlar tätig und wurde später Präsident des Reichshofsrats in Wien. "Nach der Auflösung des Reiches wurde er Präsident des Obersten Gerichtshofs in Wien, amtierte als Staats- und Konferenzminister und war zuletzt Oberhofmarschall" (DBE). - Johann Gf. von Stadion-Warthausen war in dem Jahr, aus dem vorliegender Brief datiert, von Kaiser Franz I. zum Minister der Auswärtigen Angelegenheiten ernannt worden, "mußte jedoch nach dem Mißerfolg der Erhebung gegen Napoleon 1809 zurücktreten und wurde von Metternich abgelöst" (DBE). Anschließend zurückgezogen auf seinen böhmischen Gütern lebend, hatte er doch Anteil am Zustandekommen des Bündnisses mit Rußland und Preußen 1813, wurde 1814 Präsident der österreichischen Hofkammer, widmete sich als Chef aller Finanzstellen und als Finanzminister seit 1816 der Ordnung der zerrütteten Staatsfinanzen und gründete die Österreichische Nationalbank (1816).‎

‎Oettinger, Eduard Maria, Schriftsteller (1808-1872).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Mannheim, 21. V. 1839.‎

‎½ S. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An Wilhelm Gerstel in Stuttgart: "Ich habe Ihnen vor einigen Tagen ein Paar Zeilen [...] zukommen lassen, die Sie aber bis heute noch nicht beantwortet haben. Böser Mensch, das verzeih' ich Ihnen nicht! Nun eine Bitte. Verfügen Sie sich gleich nach Empfang dieser Zeilen in die J. G. Cotta'sche Buchhandlung, fragen Sie den Bedienten, ob Baron v. Cotta in Stuttgart sei und schreiben Sie mir mit umgehender Post, ob er dort ist. Der Brief ist sehr wichtig, es liegt mir viel daran zu erfahren, ob er gleich in Cotta's Hände kommt [...]". - Oettinger war Mitarbeiter von Adolf Bäuerles Wiener "Theater-Zeitung" und gab später in Berlin die humoristisch-satirische Zeitschriften "Eulenspiegel" und in München "Das schwarze Gespenst" heraus, die beide schon bald nach ihrem Erscheinen verboten wurden. Des Landes verwiesen, ging er nach Frankreich, Belgien und in die Niederlande und gründete nach seiner Rückkehr den "Figaro" in Berlin und den "Argus" in Hamburg, die jedoch ebenfalls eingestellt werden mußten. Seit 1842 in Leipzig ansässig, gab er bis den "Charivari" und später den "Narren-Almanach" heraus, hielt sich dann in Paris und Brüssel auf und ließ sich 1860 in Blasewitz nieder. Oettinger schrieb humoristische Romane, Erzählungen und Gedichte und veröffentlichte unter dem Titel "Moniteur des dates" (6 Tle., 1866-68, Nachdr. 1964) ein biographisches Lexikon der Weltgeschichte. - Etwas fleckig.‎

‎Oettinger, Eduard Maria, Schriftsteller und Lexikograph (1808-1872)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr [Leipzig, 2. VI. 1845], 4°. 1 Seite.‎

‎An den Leipziger Universitäts-Antiquar J. M. C. Armbruster, den er bittet, ihm das Buch "Gelehrte Nachrichten über Leipzig" (oder etwas ähnliches) zur Ansicht zu übersenden. - Oettinger lebte seit 1842 in Leipzig, wo er bis 1852 den "Charivari" herausgab. Er schrieb humoristische Romane ("König Jerôme Napoleon und sein Capri", 1852), Erzählungen und Gedichte und veröffentlichte unter dem Titel "Moniteur des dates" (1866-68) ein biographisches Lexikon der Weltgeschichte.‎

書籍販売業者の参照番号 : 49034

‎Oettinger, Ludwig, Mathematiker (1797-1869).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit Namenszug und U. Wien, 3. IX. 1833.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Wohl für den Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot (1807-1884). - Oettinger war Privatdozent an der Universität Heidelberg und seit 1836 an der Universität Freiburg sowie Inspektor der Gewerbeschule und Beirat der Regierung des Oberrheinkreises in Gewerbeschulsachen. - Rudolf Rt. von Vivenot gründete 1848 den "Konstitutionell-monarchistischen Verein"; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums. - Mit kl. Einr. am linken Blattrand (keine Textberührung).‎

‎OFFROY (Raymond).‎

‎Amour de diplomate.‎

‎Paris Cheminements 1999 1 vol. broché in-8, broché, couverture illustrée, 133 pp. Envoi de l'auteur à Jean Mauriac.‎

書籍販売業者の参照番号 : 98519

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‎Amour de diplomate.‎

‎Paris Cheminements 1999 1 vol. broché in-8, broché, couverture illustrée, 133 pp. Envoi de l'auteur à Jean Mauriac.‎

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