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Müller von der Werra, d. i. Friedrich Konrad Müller, Dichter (1823-1881).
3 eigenh. Gedicht mit Namenszug im Titel. O. O. u. D.
2 SS. 8vo. Gedicht "Deutsches Sieges-Halleluja" in drei Teilen: "Te deum laudamus", "Friedensgesang" und "Deutscher Jubelchor", insgesamt 10 Strophen: "Lobe Gott, in meiner Seele, / Er ist wunderbar geschmückt; / Licht ist's, was sein Kleid verbreitet, / alles aus Seinem Himmel blickt. / Sing, ihm mein Leben lang, / Jauchz, ihm im Hochgesang! | Halleluja! [...]".
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Müller von der Werra, d. i. Friedrich Konrad Müller, Dichter (1823-1881).
Eigenh. Brief mit U. Gotha, 9. II. 1861.
1 S. Kl.-4to. An den nicht namentlich genannten Journalisten und Juristen (und späteren Parlamentarier) Albert Traeger (1830-1912): "Da ich zweimal vor Ihrer Wohnung ankam und dort anläutete, ohne eine menschliche Seele zu vernehmen, so erlauben Sie mir wohl, daß ich Ihnen den Beitrag zu Ihrem schönen Album 'Die Kunst in Bild und Lied' auf postalischem Wege zukommen lasse [...]". - Mit Empfangsnotiz in Tinte und Sammlernotiz in Blei. Leicht angestaubt mit minimalen Randeinrissen.
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Müller von der Werra, Friedrich Konrad, Schriftsteller (1823-1881)
Eigenh. Albumblatt mit U.
o.J. Leipzig, 12. VI. 1874, Gr.-8°. 1 Seite. Doppelblatt.
Référence libraire : 45271
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Müller von der Werra, Friedrich Konrad, Schriftsteller (1823-1881)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Leipzig, 31. V. 1871, Kl.-8°. 1 Seite. Doppelblatt.
Référence libraire : 46144
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Müller von Königswinter, Wolfgang, Schriftsteller und Arzt (1816-1873)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Köln, 7. V. 1858, Gr.-8°. 1 Seite. Doppelblatt mit blindgeprägten Initialen.
Référence libraire : 54535
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Müller(-Einigen), Hans, Schriftsteller (1882-1950).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Wien, o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Die Maschine ist zu groß geworden in der Welt. Wenn das deutsche Volk das Vermächtnis seiner Denker erfüllt und über die Technik hinaus zum Geiste führt, über den Streit zum Verstehen und vom Schlagwort zur Religion: dann wird der deutschen 'Geistigkeit' die Rettung Europas zu verdanken sein [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Koslowsky 188.
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Müller(-Franken), Hermann, Reichskanzler (1876-1931).
Eigenhändige Sentenz mit U. Berlin, 1. VIII. 1927.
1 S. Qu.- 8vo. Montiert auf ein Albumblatt (223:282 mm) mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Unter den Folgen des Weltkrieges haben die Länder der Besiegten und der Sieger noch heute und auf lange Zeit schwer zu leiden. Deutschland, das den Krieg militärisch verloren hat, trägt unter den Folgen der Niederlage sehr schwer. Der deutsche Wiederaufbau ist auf republikanischem Boden mit Erfolg begonnen worden. Aber es wird noch harter Arbeit bedürfen, bis die Not all' derer auch nur einigermaßen gemildert ist, die Opfer des Krieges und seiner Auswirkungen geworden sind [...]". - Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Hermann Müller wurde zuerst im Jahr 1920 kurzzeitig Reichskanzler des Deutschen Reiches, übernahm danach den Vorsitz der SPD-Reichstagsfraktion bis 1928, als er zum zweiten Mal zum Reichskanzler gewählt wurde. Koslowsky 179.
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Müller, Adam, Philosoph, Diplomat, Publizist und Staatstheoretiker (1779-1829).
Eigenh. Brief mit U. ("A Müller"). O. O., 2. V. 1820.
1 S. Gr.-8vo. An den namentlich nicht genannten Philosophen Friedrich Schlegel: "Mir scheint, daß das im Original angeschlossene und für die Concordia bereits zugerichtete Dokument, die baldigste Bekanntwerdung durch Ihre Zeitschrift, mein hochverehrter Freund, verdienen dürfte. Der erste Entwurf ist freilich von mir, indeß so vielfältig mit den jungen Studierenden, von denen der Gedanke herrührte, besprochen worden, daß ich bitten muß keinen Nahmen [!] bey Gelegenheit dieser Publikation öffentlich zu nennen. Die Richtung desselben werden Sie für katholisch anerkennen, wenn auch jede religiöse Beziehung aus vielfältigen Rücksichten vermieden werden mußte [...]".
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Müller, Adam, Philosoph, Diplomat, Publizist und Staatstheoretiker (1779-1829).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 26. XII. o. J.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Sie werden von allen Seiten mit Personalien behelligt, und mir machen Sie noch Vorwürfe und nennen es Verschossenheit, wenn ich mich lieber von den Leuten mit Füssen treten lasse, als daß ich Ihnen mit den Petitis und Beschwerden über die Staatskanzley etc. etc. zur Last falle. Weil Sie es also Selbst wollen, so bitte ich Sie, einem geschäftsfreyen Augenblick die Bemerkungen und Berechnungen des praktischen österreichischen Landwirths anzusehen, die ich beifüge. Ich hatte meine guten Gründe lieber den Extrakt als die Schrift eines Mannes zu gebene, der besser urtheilen, wirthschaften und rechnen, als - schreiben kann. Und dann werde ich mir Ihren definitiven Rath abholen [...]". - Ohne die erwähnte Beilage.
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Müller, Adolf, Ornithologe und Schriftsteller (1821-1910)
2 eigenh. Gedichtmanuskripte (48 und 27 Zeilen) mit U.
o.J. , Ohne Ort und Jahr, 4°. Zus. 5 Seiten.
Référence libraire : 40661
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Müller, Adolf, Theaterdirektor, Komponist und Kapellmeister (1839-1901).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 29.11.1899
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. "Vor mehreren Wochen habe ich Ihnen ein französisches Buch übergeben, nach dessen Lectüre Sie mir referiren wollten; da das bis heute nicht geschehen, erlaube ich mir Sie höflich daran erinnern [...]". - Ausgebildet von seinem Vater Adolf Müller sen., war Müller seit 1864 als Opernkapellmeister in Posen tätig und kam über Magdeburg, wo er erstmals als Opernkomponist hervortrat, Düsseldorf und Stettin 1870 für kurze Zeit an das Theater an der Wien. Nach zweijähriger Tätigkeit in Hamburg und einem neuerlichen Engagement in Wien leitete er von 1875 bis 81 und 1883/84 die Deutsche Oper in Rotterdam, wo er u. a. "Van Dyck" (1877) komponierte; von 1881 bis 83 und seit 1884 war Müller wieder am Theater an der Wien tätig. "Hier gelang ihm 1886 mit 'Hofnarr' sein größter Bühnenerfolg" (DBE); zu seinem Werk zählen weiters Kammer- und Klaviermusik, Männerchöre, Tänze und Lieder. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des k. k. priv. Carltheater. - Beiliegend ein 18zeiliges Gedicht eines wohl nicht identen Adolf Müller (dat. Lyon, 1. Jänner 1844; 1 S. 8vo). - In altem Sammlungsumschlag.
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Müller, Alex (Karl Alexander), Physiker und Nobelpreisträger (1927-2023)
3 Porträtfotografien mit U. auf der Bildseite.
o.J. Rüschlikon, 1988, 18 x 12,5 cm. Zus. 3 Seiten. Umschlag.
Référence libraire : 59247
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Müller, Anna, Schauspielerin (geb. 1840).
Portraitphotographie. Wien, o.D.
9,9:6,3 cm (Bildausschnitt) auf Untersatzkarton (31,7:28,5 cm). Hübsche ganzfigürliche Darstellung der beliebten Wiener Schauspielerin, deren “Erscheinung von großer Wirkung auf der Bühne [war], auf welcher sie im Lustspiel und Schauspiel in mehreren, besonders gemüthvollen Rollen sehr glücklich ist” (Wurzbach, zit. n. DBA I 866, 103). - Die Photographie stammt aus dem Hause Julie Kastner, Wien. - Mit einigen hs. biographischen Notizen am unteren Rand des Trägerkartons und der hs. Wiedergabe eines Zitates des Grafen Waldstein: “Sehr leistungsfähig ist die Müller Nettl | Im Bett, im Ballett u. in der Operette”.
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Müller, Artur, deutscher Schriftsteller (1909-1987).
Eigenh. Brief mit U. (Gröbenzell), 27. X. 1969.
Postkarten 3 SS. Qu.-8vo. Portraitfoto: 1 S. 130:80 mm. Dankt Josef Wesely wiederholt für sein Gedenken anlässlich Müllers Geburtstag. - Ursprünglich gelernter Buchhändler, trat Müller schon in jungen Jahren der KPD bei. Wegen "Behilfe zum Hochverrat" musste er acht Monate KZ über sich ergehen lassen. Während des Krieges diente er als Gebirgsjäger und war seit 1936 schriftstellerisch tätig. Zu seinen bekanntesten Werken zählt das 1848er-Drama "Im Namen der Freiheit", welches ihm den Literaturpreis des Verbandes Südwestdeutscher Autoren einbrachte.
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Müller, Carl Alfred, Botaniker (1855-1907).
Eigenh. Postkarte mit U. Berlin, 27. X. 1894.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Leiter der botanischen Abteilung des Hofkabinetts in Wien (des heutigen Naturhistorischen Museums), Günther Beck, Ritter von Mannagetta und Lerchenau, bezüglich der Veröffentlichung einer Mitteilung: "Falls es in Ihrer Absicht liegt, die auf der Wiener Versammlung vorgetragene Mittheilung über die Flora der Balkanländer in dem Ber. der D. Bot. Ges.t zu veröffentlichen, möchte ich Sie bitten, das Manuscript bis spätestens Ende der laufenden Woche an mich einzusenden, da der Druck des Generalversammlungsheftes bereits begonnen hat [...]". - Leicht staubrandig.
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Müller, Carl Christian, geh. Kabinettsrat im Kabinett Friedrich Wilhelm IV. (1773-1849).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 12. II. 1849.
1 S. und 1 Zeile auf Doppelblatt. 8vo. An einen Freund bezüglich eines Treffens etwa eine Woche vor Müllers Ableben: "Mit Beziehung auf Ihre freundliche mündliche Aufforderung schlage ich Ihnen den Donnerstag dieser Woche vor wo kein Hinderniß bei uns eintritt. Es fragt sich ob sie den Donnerstag acceptieren, und dies bitte ich dem überbringenden Diener mit Ja! oder Nein! Gefälligst kund zu thun [...]". - Mit Sammlervermerk in Bleistift und leichten Tintenabklatschspuren.
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Müller, Carl Friedrich, Komponist und Kapellmeister (1796-1846)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Berlin, 8. XII. 1825, 4°. 1 Seite. Doppelblatt.
Référence libraire : 53047
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Müller, Caroline, österr. Schauspielerin (1806-1875).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
3 SS. auf Doppelblatt. Mit eh. Adresse verso (Faltbrief). 8vo. An einen "Herrn von Schreivogel", wohl der Schriftsteller und Burgtheaterdirektor Joseph Schreyvogel (1768-1832): "Nebst meinem herzlichen Dank für Ihre gütige Erinnerung während meiner Krankheit, ersuche ich zugleich da mir der Arzt die Landluft verordnet, mir die Erlaubniß in Ober St. Veit einen Sommer wohnen zu dürfen auszuwirken. In der Voraussetzung einer gnädigen Zustimmung bin ich gesonnen morgen, da das Wetter gerade günstig ist, meine Pilgerfahrt anzutreten [...]". - Kleine Fehlstelle durch Siegelöffnung, ohne Textverlust.
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Müller, Caroline, österr. Schauspielerin (1806-1875).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 3. XII. 1836.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten über eine ihr angebotene Rolle: "Hier übersende ich mit meinem Brief, das mir angetraute Stück - Ich habe es gelesen, es sehr glücklich übersetzt gefunden da ich das Original kenne und mich sehr erfreut an der guten höchst gelungenen Rolle [...], indeß thun Sie mir sehr viel Ehre an mich für selbe zu denken, da ich glaube das [...] Rettich [wohl Julie Rettich] sie weit drastischer durchzuführen im Stande ist [...]".
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Müller, Dominik, d. i. Paul Schmitz (Schriftsteller, 1871-1953).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. Basel, 18. I. 1936.
1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Müller war von 1905 bis 13 sowie 1932/33 Redakteur der Basler politisch-satirischen Wochenschrift "Der Samstag". "Populär wurde [er] durch seine Verse und Sketche in altbaslerischer Mundart. Als Sympathisant Hitlers war er in der Schweiz verfemt; die Stadt Basel entzog ihm deshalb die Ehrenpension" (DBE).
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Müller, Ernst Immanuel, German painter and sculptor (1844-1915).
Autograph quotation signed. Charlottenburg, 27. V. 1913.
Oblong 8vo (postcard). 1 page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau: "Wer aus der Handschrift zu lesen versteht, erfährt viel vom Wesen des Schreibenden [...]". - Working in Munich and Frankfurt, Müller is best known for his genre paintings which frequently feature musicians in peasant interiors as well as huntsmen. - Traces of postmarks; small ink spots. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.
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Müller, Friedrich Konrad, Dichter, gen. "Müller von der Werra" (1823-1881).
Eigenh. Albumblatt mit U. ("Müller von der Werra"). Leipzig, [wohl 1879].
1 S. Qu.-8vo. "Im Liede stark, / Deutsch bis ins Mark! / Aus meinem 'Buch der Lieder' [...]". - Verso alter Sammlervermerk in roter Tinte: "21. Juli 1879 erh.".
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Müller, Friedrich Konrad, Dichter, gen. "Müller von der Werra" (1823-1881).
Eigenh. Brief mit U. ("Fr. Müller von der Werra"). Leipzig, 25. IX. 1866.
1½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An Musikdirektor Karl Wilhelm (1820-73): "Zuvörderst meinen wärmsten Dank für die ergreifende Composition zu meinem Liede: 'Ach, wären doch die Träume nicht!' Ich freue mich, das Lied zum Abdruck erhalten zu haben und drücke Ihnen für diese Güte aufs wärmste die Hand [...] Verbindlichsten Dank auch für das photographische Bildnis. Das meinige folgt als Gegengabe anbei [...] Aber nun eine Bitte. Gewähren Sie mir - - - Indemnität. Ich wollte mein Buch nicht ohne Ihren Namen im angehängten Componistenverzeichniß in die Welt schicken, weshalb ich Ihnen vor einigen Monaten das Husarenlied Seite 94 (nicht das auf Seite 95) sendete, aber ohne eine Nachricht zu erhalten. Bieten Sie mir also die vermittelnde Hand und setzen Sie das kleine Lied nachträglich in Musik [...]".
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Müller, Friedrich Max, Indologe (1823-1900)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Oxford, 27. IV. 1900, 8°. 1 Seite. Doppelblatt. Briefkopf.
Référence libraire : 43832
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Müller, Friedrich Max, Philologe und Religionswissenschafter (1823-1900).
Eigenh. Brief mit U. Oxford, 23. V. 1891.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Bibliothekar und Theologen Wilhelm Hosäus. Müller schreibt im Zusammenhang des 1890 mit Hilfe einer Subskription errichteten und 1938 zerstörten Moses-Mendelssohn-Brunnendenkmals in Dessau, an dem sich Sender und Adressat offenbar beteiligt hatten. Im ersten Teil des Briefes thematisiert Müller Kommunikationsprobleme mit dem Oberbürgermeister von Dessau. Im letzten Absatz folgt eine kritische Bemerkung zur Denkmal-Inschrift und eine Klage über die seiner Meinung nach zu geringe Spendenbereitschaft der Familie Mendelssohn bei der Finanzierung des Projekts: "[...] Es wundert mich daß die Juden nicht generöser für Mendelssohn gewesen sind. Meine Familie bemüht sich des Vergleichs mit den Mendelssohnschen nicht zu schämen, wenn man bedenkt welchen Reichthum sie besitzen. Einige kleine Beiträge erwarte ich schon noch, aber nichts Bedeutendes [...]". - Briefpapier mit gedr. Adresse.
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Müller, Friedrich Max, Sprach- und Religionswissenschaftler (1823-1900).
Eigenh. Brief mit U. London, [VII. 1897].
1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An H. T. Tucker über die deutsche Übersetzung und Publikation seiner "Recollections" in Buchform: "Your letter reached me here in London and I am just on my way back to Oxford. I have been in correspondence with the Editor of the Deutsche Rundschau about a translation of my Recollections. But he last decided against it, because as he says all the plans have been picked out and published in a large number of German papers. He advises publication in book form and thinks I ought to translate the papers myself. That would make a publication of these papers in a serial form very difficult now. You know what the German Reviews pay. £15 a sheet is considerd very good and that is what Dr. Roderbeg has paid me hitherto. But I doubt whether a German translation in a serial form is now feasible [...]". - Auf dem Gegenblatt ein eh. Brief mit U. von H. T. Tucker an Dr. Heilborn mit der Nachricht, Müller wolle die Publikation in Buchform abwarten: "This is all I can get out of Professor Max Müller. I don't see that there is any thing to be done. He evidently wants to wait & have the German translation of his Recollections issued in book form [...]" (27. VII. 1897). - Gelocht.
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Müller, Friedrich Max, Sprach- und Religionswissenschaftler (1823-1900).
Eigenh. Brief mit U. Oxford, 2. III. 1898.
1½ SS. 8vo. An einen Hofrat mit dem Rat, sich an das amerikanische Verlagshaus Charles Scribner's Sons zu wenden: "Die Engl. Verleger sind etwas ängstlich. Versuchen Sie doch Mess. Charles Scribner's Sons, 153-157 Fifth Avenue, New York. Die Amerikaner haben mehr Courage. Gute Novellen u. Romane verlangen immer viel für Übersetzungsrecht. Versuchen Sie doch einmal Meredith, An Amazing Marriage, oder Tony by F[lorence] Montgomery [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Adresse.
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Müller, Friedrich von, Internist (1858-1941)
Masch. Brief mit eigenh. U.
o.J. München, 18. IX. 1927, Gr.-4°. 1 Seite. Briefkopf.
Référence libraire : 57161
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Müller, Friedrich von, weimarischer Staatskanzler (1779-1849), Freund Goethes.
Eigenh. Brief mit U. Weimar, 5. XI. 1842.
1 S. 4to. Einer annähernd zeitgenössischen Notiz am unteren Rand zufolge an einen Professor Hard: "Euer Hochwohlgebohrn stehe ich nicht an auf Ihre gütige Zuschrift erwiedern daß ich die gewünschte Anzeige von Wilhelm von Humboldts nachgelassenen Werken bis Mitte Decembers in Ihre Hände zu liefern eifrigst bemüht sein werde, es sey denn, daß Gesundheitshindernisse einträten, was ich zur Zeit jedoch keineswegs befürchte [...]". - Mit kleinen Läsuren am rechten unteren Rand und einer Eingangsnotiz des Adressaten.
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Müller, Gebhard, CDU-Politiker (1900-1990).
Gedr. Brief mit eigenh. Anrede, Schlussformel und U. Stuttgart, Juni 1975.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An den Mediziner und Autographensammler Joachim Ruf und andere Gratulanten zu seinem 75. Geburtstag: "Leider bin ich unmittelbar nach meinem Geburtstag erkrankt, musste mich einer Operation unterziehen und bin erst Ende Mai aus dem Krankenhaus entlassen worden. So kann ich erst heute und nur in dieser Form allen von ganzem Herzen danken [...]". - Der Jurist Müller wirkte von 1953 bis 1958 als zweiter Ministerpräsident von Baden-Württemberg und anschließend von 1959 bis 1971 als Präsident des Bundesverfassungsgerichts.
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Müller, Georg, Sänger (1840-1909).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 23. III. 1874.
1 ½ SS. 8vo. "Ich habe die Parthie des Daniel gelesen u. muß zu meinem großen Bedauern ablehnen, selbst wenn mich die Direction der Hofoper diese ganze Woche von den Proben dispensierte, wäre es mir nicht möglich den sehr bedeutenden Parth so rasch zu lernen; Ich bin trostlos der Concordia u. besonders Ihnen Herr Doctor diese Antwort geben zu müssen, hoffe jedoch bei einer anderen Gelegenheit meinen guten Willen u. Ergebenheit beweisen zu können u. bitte Sie deshalb mir nicht zürnen zu wollen. Den Parth kann nur jemand übernehmen welcher schon in dieser Oper gesungen hat, für jeden Andern ists eine Unmöglichkeit, ich erlaube mir deshalb Ihnen noch einmal meinen Collegen Pirk vorzuschlagen, welchem es die höchste Ehre sein würde Ihnen dienen zu können […]". - Nach seinem Bühnendebüt am Bremer Stadttheater kam Müller über Freiburg/Breisgau 1863 an das Opernhaus in Frankfurt/Main, sang 1864-67 am Kassler Hoftheater und wurde 1868 Mitglied der Wiener Hofoper.
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Müller, Georg, Sänger (1840-1909).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 3. IV. 1869.
¾ S. 8vo. An einen Herrn Kaiser: "Mit dem größten Bedauern muß ich Ihnen anzeigen, daß es mir unmöglich ist heute Abend meinem Versprechen nachkommen zu können im Hesperus zu singen, da ich ganz heiser bin. Es thut mir um so leider, da ich mich sehr auf den heutgen Abend gefreut hatte […]". - Nach seinem Bühnendebüt am Bremer Stadttheater kam Müller über Freiburg/Breisgau 1863 an das Opernhaus in Frankfurt/Main, sang 1864-67 am Kassler Hoftheater und wurde 1868 Mitglied der Wiener Hofoper.
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Müller, Gerda, Schauspielerin (1894-1951)
Große Porträtfotografie mit eigenh. Widmung und U. auf der Bildseite.
o.J. Berlin, ca. 1935, 23 x 17 cm.
Référence libraire : 57605
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Müller, Gottfried, Komponist (1914-1993)
Masch. Brief mit eigenh. U.
o.J. Berlin, 14. XI. 1959, 4°. 1 Seite.
Référence libraire : 60168
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Müller, Gustav Heinrich Theodor, Bratschist (1799-1855).
Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 6. V. 1839.
3 SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). Mit 3 eh. Zeilen und U. von Bruder Georg Franz Ferdinand (1808-1855). Schöner Brief an H. W. Veit in Prag mit einem Bericht über ein Vorspielen: "Unsere Abrede lautet auf einige Werke, diese erfolgen also pflichtgemäß. Nachdem wir Sonntag halb 10 Uhr Morgens mit der Eisenbahn hier eingetroffen, bewegte ich mich mit Theodor sofort zu Breitkopf und Härtel, der am andern Morgen zu uns kam, um das Quartett zu hören, wir stellten es ihm frei, seinen Verwandten den Dr Fink mitzubringen; wovon er auch Gebrauch machte, außer den Genannten waren Kistner und der Tenorist Schmidt zufällig bei uns als die Production losging. - Wir spielten es recht con amore und ich glaube besser als jemals. Alle Anwesende, den Dr. Fink mit inbegriffen waren enthusiasmirt [...]". - G. H. T. Müller war Bratschist des berühmten (ersten) Müller-Quartetts. Der Brief ist mit Gebr. Müller unterzeichnet und trägt den Zusatz "Secretair in d. A / Gustav Müller", was - wenn "A" für "Ausführung" steht - darauf schließen läßt, daß er der Verfasser ist. Der dreizeilige eh. Nachsatz von Georg Müller ist unzweideutig mit dessen U. versehen. - Etwa angestaubt und fleckig und mit kleinen Randläsuren.
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Müller, Gustav, Astronom (1851-1925)
2 eigenh. Briefe mit U.
o.J. Potsdam, 12. XII. 1911 und 23. V. 1912, 8°. 4 Seiten. Doppelblätter.
Référence libraire : 41562
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Müller, Hans, Pseud. Müller-Einigen, Schriftsteller (1882-1950).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 15. V. 1909.
1 S. Qu.-4to. "'Vetterlein im dritten Akt der >Puppenspieler<: ... Bau ihr ein Haus, tief in den Frühling hinein. Wenn ihr die Fenster auftut, soll Knospenduft euch grüßen - Duft, Luft und Sonne von überall! Und übers Eingangstor schreib ihr den Glauben an die Menschen - den frohen, felsenhaften Menschheitsglauben!'" - Der Bruder des Schriftstellers und Regisseurs Ernst Lothar (1890-1974) war Chefdramaturg der Ufa sowie bei Metro-Goldwyn-Mayer und wurde 1928 "als einer der ersten europäischen Drehbuchautoren nach Hollywood berufen" (DBE), wo er u. a. an den Drehbüchern zu Wilhelm Thieles "Liebeswalzer" (1930) und Robert Siodmaks "Stürme der Leidenschaft" (1932) mitarbeitete. Als Librettist zeichnet er gemeinsam mit Erik Charell für Ralph Benatzkys erfolgreiche Operette "Im weißen Rössl" verantwortlich. Vgl. auch Kosch II, 1796f. und Öst. Lex. II, 79 (Müller-Einigen). - Stärkere Faltspur im Mittelfalz.
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Müller, Hans, Pseud. Müller-Einigen, Schriftsteller (1882-1950).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 11. I. 1924.
1 S. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "haben Sie besten Dank für Ihre liebenswürdige Einladung. Ich möchte ihr sehr gerne Folge leisten, weiss aber im Augenblick nicht, ob ich am 1. Februar noch in Wien bin (ich muss auf mehrere Wochen fort). Vielleicht erlauben Sie mir, Ihnen noch Nachricht zu geben, sobald ich den Zeitpunkt meines Fortgehens genauer kenne? […]". - Gefaltet. Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. - Der Bruder des Schriftstellers und Regisseurs Ernst Lothar (1890-1974) war Chefdramaturg der Ufa sowie bei Metro-Goldwyn-Mayer und wurde 1928 "als einer der ersten europäischen Drehbuchautoren nach Hollywood berufen" (DBE), wo er u. a. an den Drehbüchern zu Wilhelm Thieles 'Liebeswalzer' (1930) und Robert Siodmaks 'Stürme der Leidenschaft' (1932) mitarbeitete. Als Librettist zeichnet er gemeinsam mit Erik Charell für Ralph Benatzkys erfolgreiche Operette 'Im weißen Rössl' verantwortlich. Vgl. auch Kosch II, 1796f. und Öst. Lex. II, 79 (Müller-Einigen).
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Müller, Harald, Schriftsteller (geb. 1934)
Eigenh. Gedichtmanuskript (15 Zeilen), mont. auf eigenh. Begleitbrief mit U.
o.J. Berlin, 27. XI. 1987, Fol. 1 Seite.
Référence libraire : 41796
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Müller, Iwan von, Philologe und Pädagoge (1830-1917)
2 eigenh. Gedichtmanuskripte (30 und 21 Zeilen) mit U.
o.J. Hof und Ansbach, 31. III. 1848 und 24. XII. 1854, 8°. Zus. ca. 5 Seiten.
Référence libraire : 50383
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Müller, Johann Gottfried, Historiker und Bibliothekar (1729-1792)
Eigenh. Albumblatt mit U.
o.J. Breslau, 10. II. 1764, Qu.-8°. 1 Seite.
Référence libraire : 49153
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Müller, Johann Heinrich Friedrich, Schauspieler (1738-1815).
Eigenh. Brief mit U. [Wien], 22. X. 1814.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse verso (Faltbrief) und rotem Siegel. An seinen Sohn Friedrich Joseph Müller (1768-1834), "Kammerthürhüter in der Antichambre Sr. Majestaet des Kaisers; Gegenwärtig zugetheilt, der kaiserlichen Frau Großfürstin Odenburg": "Da Du geliebter Sohn! gegenwärtig in der Abwesenheit Deiner zu bedienenden kaiserlichen Hoheiten, vieleicht ein Viertelstündchen geschäftsle[e]r hast; - so ersuchet Dich Dein 77jähriger alter Vater, dessen Augen mit jedem Tage dunkler werden, beykommende stumpf geschriebene Federn, zu verbessern. Welche nicht mehr die gehörige Spitze und Spalte aushalten, wirf weg. Laß von Deinem Karl neue kaufen und schicke mir solche durch ihn so bald es möglich ist. Ich werde sie auf der Stelle vergüten. Ich umarme Dich innigst in Gedanken! Deine brave Mutter grüßet und küsset Dich herzlich; so wie Deine Schwestern. Wir beyden Alten können uns nur in unserer Wohnung über die sehnlichst gewünschte und so segenreiche Gegenwart, der so fest gebliebenen großen erhabensten Monarchen und Ihrer ruhmwürdigsten Feldherren, Staatsmänner und Minister, in der Stille freuen, da uns Jahre drücken, wir daher nicht mehr vermögend sind die Wonne zu genießen, die Du geliebter Sohn in so reichhaltiger Fülle empfindest [...]". - Müller kam nach dem Studium in Halle über Engagements in Hamburg, Roswalde und Linz 1763 an das Wiener Burgtheater, wo er bis 1801 nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Direktor wirkte. Im Auftrag Kaiser Josephs II. knüpfte er Kontakte zu bedeutenden Theaterpersönlichkeiten seiner Zeit, u. a. zu Lessing und Wieland, und konnte einige der besten Schauspieler seiner Zeit für das Burgtheater gewinnen. Sein Sohn Friedrich Joseph wirkte von 1785 bis 1804 als Hofschauspieler, danach als k. k. Kammerdiener.
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Müller, Johann, Physiker und Mathematiker (1809-1875).
2 eigenh. Briefe mit U. Freiburg i. B., 1849 bzw. 1850.
Zusammen 3 SS. 4to. Ein Br. mit eh. Adresse. An Andreas Frh. von Ettingshausen (1796-1878): "Sie erhalten hierbei ein Exemplar meines 'Berichtes über die neuesten Fortschritte der Physik', welches ich Sie als ein Zeichen meiner Hochachtung anzunehmen bitte [...]" (Br. v. 27. XII. 1849; mit kl. Ausschnitt durch Siegelbruch). - "In der Hoffnung, daß der Gegenstand nicht ganz uninteressant für Sie seyn dürfte, erlaube ich mir Ihnen meine Arbeit über die Gesetze des Electromagnetismus vorzulegen. Die Existenz eines absoluten magnetischen Maximums ist durch meine Versuche wohl als erwiesen anzusehen [...]" (Br. v. 23. X. 1850). - Müller war vor allem auf dem Gebiet der Erforschung von Licht- und Wärmestrahlung tätig und gelangte hier zu neuen Erkenntnissen über ultraviolette Strahlen und die thermische Wirkung des Sonnenspektrums. Besonders erfolgreich war das nach einer französischen Vorlage entstandene "Lehrbuch der Physik und Meteorologie" (1842/43), das - unter dem Titel 'Müller-Pouillets Lehrbuch' bekannt geworden - eine Darstellung der Gaußschen Erkenntnisse über den Magnetismus enthielt und in verbesserter und erweiterter Form bis 1926 mehrfach neu aufgelegt wurde. - Ettingshausen war seit 1853 Leiter des Physikalischen Instituts der Universität Wien und war maßgeblich an der Gründung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften beteiligt (1847), als deren Generalsekretär er bis 1850 amtierte.
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Müller, Johannes, Theologe (1864-1949)
Eigenh. Postkarte mit U.
o.J. Potsdam, 1. VI. und 12. VIII. 1920, Qu.-Gr.-8°. 2 Seiten. Briefkopf "Deutsche Jugend".
Référence libraire : 54660
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Müller, Julius, protestantischer Theologe (1801-1878).
Eigenh. Brief mit U. Ort abbreviert, 20. X. 1868.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten betr. der Zu- bzw. Rücksendung von Losen für eine Stiftung.
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Müller, Karl Alexander von, Historiker (1882-1964).
Eigenh. Bief mit U. München, 27. IV. 1926.
1 S. 8vo. Mit eh. Umschlag. An die Verwaltung der Tübinger Universitätsbibliothek mit der Bitte um eine Rechercheauskunft: "Darf ich Sie um eine gefällige Auskunft zu wissenschaftlichem Zweck ersuchen? - Bei Goedeke VI S. 205 wird in Ziffer 26 unter den Ausgaben von 'Teutschland und die Revolution' von Joseph Görres auch ein Nachdruck erwähnt mit folgenden Angaben: 'Zweite Auflage. Tübingen 1819. Osiander. 8. (Titel) und 212 S. 8.' - Ist diese Ausgabe bei Ihnen vorhanden? [...]". - In der Zwischenkriegszeit war Karl Alexander von Müller ein heftiger Kritiker der Weimarer Republik und fungierte von 1914 bis 1933 als Mitherausgeber der zunehmend radikalnationalistischen Süddeutschen Monatshefte. Im nationalsozialistischen Deutschland stieg Müller zu einem der einflussreichsten Historiker auf und erreichte 1942 den Höhepunkt seiner Karriere. Mit Kriegsende verlor Müller seine Professur in München und Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Vereinigungen. Ab 1948 strebte er eine Rehabilitierung an, die teilweise gelang. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des "Syndikus der Bayer. Akademie der Wissenschaften". Wohlerhalten.
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Müller, Karl Alexander von, Historiker (1882-1964).
Eigenhändige Sentenz mit U. Josefstal bei Schliersee, August 1925.
1 S. 8vo. Aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Soll die Bismarckische Einigung nur ein kurzes Zwischenspiel in der tausendjährigen Tragödie der deutschen Selbstzerfleischung bilden oder die dauerhafte Grundlage für einen kraftvollen, das ganze mitteleuropäische Deutschtum umfassenden Staat? Das ist die größte politische Frage unsrer Zukunft. Glaube niemand, daß sie heute bereits entschieden sei. Noch unsre Söhne werden um sie zu ringen haben. In diesem Ringen die Gestalt des Genius und Holden lebendig zu erhalten, dessen Leben der Einheit und Stärke des Deutschen Volkes gewiss war, dazu soll der Bismarck-Film dienen: das ist seine große deutsche Aufgabe [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928), jedoch nicht darin aufgenommen. - Karl Alexander von Müller stand der Weimarer Republik feindlich gegenüber und war ein gefragter Redner bei Gruppierungen mit entsprechender Ideologie. - Mit Briefkopf "Syndikus der Bayer. Akademie der Wissenschaften".
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Müller, Karl Otfried, Altphilologe und Archäologe (1797-1840).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 28. XII. 1832.
1 S. 4to. Betreffend die Aufnahme des Göttinger Geologen Wolfgang Sartorius von Waltershausen als außerodentliches Mitglied in einen mit C. M. abgekürzten Verein: "Herr Sartorius von Waltershausen hat durch den Herrn Dr. Goldschmidt sich von neuem für dies Halbjahr zum außerordentlichen Mitgliede des C. M. melden lassen. Da aber Herr Dr. Goldschmidt selbst außerordentliches Mitglied ist, habe ich bei Herrn Prof. Marx angefragt, ob er seine frühere Empfehlung neuern wolle. Dieser gibt aber des beifolgende Bittes nicht die volle Einwilligung. Da nun meines Wissens früher gegen Herrn Stud. Sartorius Nichts zu bemerken war: so sehe ich keine Gefahr darin, seine Empfehlung zu übernehmen, und frage [...] an, ob in diesem Fall die werthen Herrn Collegen für seine Aufnahme zum außerordentl. Mitgleide des C. M. stimmen [...]". - Eh. Hinzufügung mit U. von Hausmann: "Herr Sartorius v. W. stand in genauer Verbindung mit Hl. v. Struwe und gehörte zu denen, die sich gegen die bestehende Ordnung auflehnten. Wenn ich nun gleich im Allgemeinen Nichts gegen seine Wiederaufnahme zu erinnern habe, so möchte ich doch dafür stimmen, daß ihm erwiedert [!] würde, daß er sich mit seiner Bitte um Empfehlung direct an ein ordentliches Mitglied zu wenden habe [...]" - Eh. Hinzufügung und U. von Kraut: "Ich stimme der Ansicht des GeHofr. Hausmann vollkommen bei [...]", mit einer weiteren eh. U. von Blume. - Drei Stellen mit Ausrissen durch Siegelöffnung restauriert. Siegelreste verso. Papiereinriss entlang des Siegelrestes. Winziges Loch an der mittigen Faltlinie. Durchgestrichene Notiz verso. Etwas fleckig und knittrig.
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Müller, Karl, Politiker und Schriftsteller (1775-1847).
Eigenh. Brief mit U. Dresden, 23. VIII. 1824.
½ S. 4to. An einen Redakteur: "Ew. Wohlgeb. / Habe die Ehre, hiemit einen flüchtigen Entwurf zu der mir überlaßenen Arbeit durch die Supplikanten selbst zu übersenden. Was nicht Ihren Beifall hat, werden Sie zu verbeßern die Güte haben, und es dann gleich abschreiben laßen [...]". - Karl Müller verlagerte nach einer militärisch-politischen Laufbahn seine patriotisch ausgerichtete Arbeit ins Unpolitische, "veröffentlichte zwei Bände mit selbstverfaßten neulat. Liedern zur Reformationsfeier 1817 und Hymnen auf die politischen und militärischen Hauptakteure der Befreiungskriege und war Mitgründer der Deutschen Sprachgesellschaft, 12 Jahre auch deren Vorstand" (NDB XVIII, 434f.). - Mit Sammlernotiz in Bleistift. Leicht tinten- und braunfleckig.
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Müller, Karl, Pseud.: Otfried Mylius, Schriftsteller (1819-1889).
Eigenh. Brief mit U. ("Otfried Mylius"). Stuttgart, 18. II. 1880.
1 S. Qu.-8vo. "Sä' und pflanze nur frisch, dem eignen Drang zu genügen […]".
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