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‎Münchhausen, Börries von, Schriftsteller (1874-1945)‎

‎Balladen in Auswahl und Zusammenstellung dreier Freunde.‎

‎o.J. Berlin, Deutsche Buch-Gemeinschaft, 1938, 8°. 372 S. OHldr. (leicht bestoßen).‎

‎Vorsatzblatt mit eigenh. Widmung und U.: "Einen herzlichen und dankbaren Gruss an Herbert Günther, der die weitaus klügsten und tiefsten - (leider allzu freundlichen!) - Aufsätze über mich schrieb von Börries, Frh. v. Münchhausen 1940." - Beiliegend Münchhausens "Edda-Gesänge" (Gelegenheitsdruck, 1943) mit Widmung an Herbert Günther.‎

書籍販売業者の参照番号 : 55395

‎Münchhausen, Börries von, Schriftsteller (1874-1945)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort, November 1907, Qu.-8°. 1 Seite. Zettel, montiert auf Kartonblatt mit abgerundeten Ecken und oxydiertem Goldschnitt.‎

‎"Was kümmert das mich: Gut und Schlecht! | So wurde ich und das ist recht! [...]" - Ecken gering gestaucht.‎

書籍販売業者の参照番号 : 41353

‎Münchhausen, Börries von, Schriftsteller (1874-1945)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. München, (3. II. 1905), 4°. 4 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An einen Rechtsanwalt über einen geplanten öffentlichen Vortragsabend, bei welchem er "neben einem ersten, alttestamentarischen einen zweiten mittelalterlich-zeitgenössischen Teil lesen" will und als Honorar 100 DM verlangt.‎

書籍販売業者の参照番号 : 59610

‎Münchhausen, Börries von, Schriftsteller (1874-1945)‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort, 2. III. 1909, 12 x 18 cm. 1 Seite. Bütten mit goldgeprägtem Wappen.‎

‎An einen befreundeten Dichter: "Ihre Gedichte würde ich mit hohem Interesse wieder einmal lesen, ich habe ihren Weg in unseren Zeitschriften immer verfolgt. Wenn Sie aber ein Urteil von mir hören wollen, so muss ich Sie leider darauf hinweisen, dass ich ein unangenehm rücksichtsloser und harter Zensurist bin, mit dem man sich besser nicht einlässt [...]" - Beiliegend ein eigenh. Telegramm mit U.‎

書籍販売業者の参照番号 : 51579

‎Münchhausen, Börries von, Schriftsteller (1874-1945)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Windischleuba, 30. V. 1936, 4°. Seite.‎

‎An den Autor Eckart von Naso. "[...] prachtvoll ist Ihre Napoleon-Novelle bei Velhagen - herzlichen Dank für den grossen Genuß! Verzeihen Sie einem alten Sprach- und Wirklichkeitsschwärmer einige sprachliche Bedenken: Nur die Haube einer Glocke kann zerspringen, nicht der Klöppel - und täte ers, so wüde die Glocke auch von seinem Stummel erklingen. Vekesche ist die verschnürte Bluse, nicht etwa die Schnüre selber. Atavismus ist ein Wort von 1850 und klingt 1807 allein unmöglich. Partner in der Bedeutung von Gegenspieler ist freilich sprachlich möglich, aber doch so ungebräuchlich, daß ich hier das deutsche Wort vorziehen würde, damit nicht ein ungewandter Leser das Gegenteil versteht. Wir haben ähnliche Verhältnisse, daß ein Wort, ein Ausdruck, zweierlei entgegengesetztes bedeutet, ja mehrfach - Untiefe, selten liebenswürdig u.a.m. [...]"‎

書籍販売業者の参照番号 : 42736

‎Münchhausen, Börries von, Schriftsteller (1874-1945)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Windischleuba bei Altenburg, 10. I. 1931, Gr.-8°. 1 Seite. Briefkopf. Gelocht.‎

‎An den Schriftsteller Reinhold Conrad Muschler (1882-1957) über dessen Roman "Insel der Jugend" (1930).‎

書籍販売業者の参照番号 : 58668

‎Münchhausen, Börries von, Schriftsteller (1874-1945)‎

‎Masch. Postkarte mit eigenh. U.‎

‎o.J. Windischleuba, 22. III. 1943, 1 Seite..‎

‎An den Freiherrn von Hake: "[...] Unsere Familiengeschichte ist zweimal erschienen, 1740 von dem Göttinger Professor Gotth. Samuel Treuer, und 1872 von meinem Großvater Albrecht Friedrich v. M. herausgegeben. Dazu habe ich seit etwa 10 Jahren eine Reihe von Veröffentlichungen unter dem Titel Arbeiten zur Familiengeschichte herausgegeben, die Sie unmittelbar von meinem Herrn Vetter Oberst Ernst Frhr. v. Münchhausen Potsdam, Marienstr. 6 beziehen können [...]"‎

書籍販売業者の参照番号 : 46587

‎Münchhausen, Börris Frhr. von, Schriftsteller (1874-1945)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Windischleuba, 21. XII. 1942, Qu.-8°. 1 Seite.‎

‎An Eugen Roth: "[...] so war es nicht gemeint, nun stehe ich ja vor Ihnen wie meine [...] Bücherschnorrer! Also: Tausend Dank und in der Falte beigefaltet, wie man neuerdings so sagt, eine bescheidene Gegengabe [...]"‎

書籍販売業者の参照番号 : 46196

‎Münchhausen, Börris von, Schriftsteller (1874-1945)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. sowie 2 masch. Briefe mit eigenh. U.‎

‎o.J. Windischleuba bei Altenburg, 27. II. 1926 bis 5. XI. 1940, Verschied. Formate. Zus. 3 Seiten.‎

‎An den Namenforscher Ernst Wasserzieher (und dessen Tochter), aus dessen "Bilderbuch der deutschen Sprache" er einen Aufsatz in "Volk im Wort" abdrucken will. Fragt ferner, warum deutsche Flüsse so oft Vogelnamen trügen. - Mit Eintragungen des Empfängers. - Karte mit Abb. von Schloß Windischleuba aus der Vogelperspektive.‎

書籍販売業者の参照番号 : 42903

‎Münchhausen, Christian Baron von, Diplomat (1781-1832).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 13. III. 1813.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse verso. An den Bronzefabrikanten André Antoine Ravrio mit Lob für dessen Werk: "Votre envoy est arrivé hier, le tout m'a été remis en très bon état [...] Je suis très content Monsieur de Votre exactitude, et satisfait comme toujours de la perfection de Votre goût, et du fini de l'ouvrage […]".‎

‎Münchhausen, Ferdinand Frh. von, Oberpräsident der preußischen Provinz Pommern in Stettin und Mitglied des Preußischen Herrenhauses (1810-1882).‎

‎Visitkarte mit eigenh. Notiz. O. O. u. D.‎

‎3 Zeilen. 77:40 mm. Lithogr. Visitenkarte mit geschäftlicher Notiz. - Die Ränder angeschmutzt.‎

‎Münchhoff, Mary, Sängerin.‎

‎Eigenh. Notiz mit U. auf Visitkarte. Berlin, 26. I. 1905.‎

‎1 S. 60 x 83 mm. "Zur freundlichen Erinnerung an eine gemeinschaftliche Reise Görrlitz - Berlin [...]".‎

‎Mündler, Otto, Kunsthistoriker (1811-1870).‎

‎Teilnachlass von über 100 eigenh. Briefen mit U. der Kunsthistoriker Giovanni Morelli, Carl von Lützow, Wilhelm Bode, Wilhelm Lübke, Rudolf Kittel und Julius Meyer sowie des Kunstmäzens Otto Wesendonck. Bellagio, Bergamo, Berlin, Braunschweig, Florenz, Karlsruhe, Ludwigshafen, Mailand, München, Paris, St. Moritz, St. Petersburg, Turin, Wien, Zürich u. a. O., 1856 bis 1889.‎

‎112 Briefe (davon ein Entwurf), eine Abschrift, eine Postkarte und 2 Listen. Zus. ca. 415 SS. auf 144 Doppelbll. und 29 Einzelbll. (Qu.-)8vo und 4to. Mit einem adr. Kuvert mit Siegel, fünf hs. Adressen verso und einer hs. Liste. Mit einigen Beilagen (s. u.). Die frühesten Briefe dieser Sammlung fallen in Mündlers Zeit als "travel agent" für die National Gallery in London, nachdem er sich schon in Paris als Kunstsammler und -händler einen Namen gemacht hatte. Die späten Briefe, teilweise aus der Zeit der Pariser Commune, umfassen Anfragen an Otto Mündlers Bruder Hermann und seinen Neffen Albert mit Interesse an einer Evaluierung und Publikation des Nachlasses und dem möglichen Verkauf desselben. Zwei Schriftstücke stammen aus der Hand Otto Mündlers selbst (s. u.). - Vorhanden sind im einzelnen: - 18 Briefe des für seine Aufdeckungen von Falschzuordnungen berühmten Kunsthistorikers Giovanni Morrelli an Otto Mündler aus den Jahren 1856-67 mit fachkundiger Besprechung von Bildwerken der italienischen Renaissance und deren Verkauf, über die Arbeit und den Tod des Gemälderestaurators Molteni, zur Sammlung Sir Ch. L. Eastlake, außerdem zur politischen Situation Italiens, zu Morellis parlamentarischer Arbeit und Gesundheit. Mündler möge helfen, einen jungen italienischen Adeligen aus dem Hause Arconati zum "Kunstfreund" zu bilden: "Vorderhand ist er freilich noch gar zu sehr Schmetterling u. flatterhaft in seinen Neigungen, wer weiß aber ob es Ihnen nicht vielleicht gelingen sollte im Louvre in ihm für die alter Kunst ein ernsteres u. reges Intereße zu erwecken. Er [...] ist reich, hat Sinn für das Schöne; kurz er hätte die Qualitäten ein vollkommener Kunstsammler u. Mäcen zu werden [...]" (13. XII. 1863). - 73 Briefe von Carl von Lützow an Otto Mündler aus den Jahren 1863-70 zu ihrer Zusammenarbeit an der Zeitschrift "Recensionen" (Zeitschrift für Bildende Kunst mit Kunstchronik), zu Mündlers Beiträgen, der Besorgung der Illustrationen, den mitarbeitenden Autoren, Druckern, Restauratoren und Kupferstechern (u. a. Seemann, Lübke, Burger, Schwemminger, Cavalcaselle, Marggraff, Winterhalter, B. Suermondt, H. Semper, E. Engert), zu Auktionen (u. a. Rothschild-Terburg) und zu einem gemeinsam organisierten Kunstverkauf in Zusammenhang mit dem Schönbrunner Palais und "Frau Erlaucht" (20. XII. 1865). Lützow verstehe es der eigenen Ansicht nach, "den alten Wein" seiner "schriftstellerischen Freunde auf Flaschen zu ziehen und auf die Tafel der europäisch-amerikanischen Kunstwelt zu setzen" (20. I. 1869). Er erwähnt den Preußisch-Österreichischen Krieg (16. VI. 1866) und das Attentat auf Zar Alexander II. bei der Pariser Weltausstellung: Mündler dürfe in seinen diesbezüglichen Aufsatz "Ausstellungstrouble, Potentatenbesuchen, Polenpistolen etc. etc. hineingeheimnissen" (7. VII. 1867). Ein nicht signierter eh. Brief Otto Mündlers an Lützow mit Befürchtungen zum Krieg spiegelt Hoffnungslosigkeit wider: "Was wird überhaupt unter den gegenwärtigen Umständen aus unserem armen Blatte [...] was wird aus uns Allen - aus unserm armen zerfleischten Vaterland werden? [...]" (12. VII. 1866). - 14 Briefe von Carl von Lützow an Hermann Mündler aus den Jahren 1870-78 zur möglichen eigenständigen oder auszugsweisen Veröffentlichung von Otttos Nachlass, seiner Tagebücher und Manuskripte, sowie zum Verkauf von Aquarellen von Rudolf von Alt. - Ein eh. Briefentwurf mit U. von Otto Mündler an seinen alten Studienfreund, den Dichter Friedrich Rückert, mit Gratulationen zum Geburtstag und zur Veröffentlichung des "Liebesfrühlings" sowie mit Nachrichten zu Morelli (13. V. 1859). - Fünf Briefe von Wilhelm Bode an Otto Mündler aus den Jahren 1868-70 zu kunsthistorischen Besprechungen und Publikationen, zum Beginn und Verlauf seines Doktoratsstudiums in Berlin und Plänen, den Maler Henneberg sowie Museen zu besuchen: "Diese vielen kleinen, aber gewählten Sammlungen sind ein dankbares Erzeugniss unseres unglücklichen deutschen Particularismus! [...]" (21. IV. 1869). - Eine eh. Postkarte mit U. und ein Brief von Bode an Albert Mündler aus den Jahren 1880 und 1888 zu Bodes Reisen nach Belgien, Wien und Sizilien sowie dem Angebot, beim Verkauf des Nachlasses Otto Mündler zu helfen. - Zwei Briefe von Hermann Mündler an seine Ehefrau Emilie aus dem Jahr 1870 zu Ottos Ableben und Begräbnis. - 13 Briefe des Kunstsammlers und Mäzens Otto Wesendonck an Otto Mündler aus dem Jahr 1871 über durch Mündler vermittelte Kunstankäufe, teilweise mit Zustandsdetails, über Reisen durch die deutsche Museenlandschaft, zu Mündlers Rheumatismus und der Kinderbuchveröffentlichung seiner Frau Mathilde Wesendonck (geb. Agnes Luckemeyer), der Muse Richard Wagners. - Ein Brief des Kunsthistorikers Wilhelm Lübke an Hermann Mündler, zum Bilderverkauf aus dem Nachlass (20. V. 1877). - Ein Brief von Rudolf Kittel an Hermann Mündler: Der Kunsthistoriker August Schmarsow würde gerne den Nachlass zwecks Publikation begutachten (20. XII. 1889). - Sechs Briefe (davon ein Brief in frz. Sprache) und vier Briefe von anderer Hand mit eh. U. des Kunsthistorikers Julius Meyer aus den Jahren 1870-78. Meyer bekundet großes Interesse an der Ergänzung des "Neuen Kunstlexikons" durch Mündlers Manuskripte und Katalognotizen, an einem Ankauf aller Kataloge aus dem Nachlass durch den Verlag T. O. Weigel sowie an der Weiterführung des Vorhabens Otto Mündlers, die 2. Auflage des Müller'schen Lexikons zu besorgen. - Eine hs. Kopie eines Briefes des Kunsthistorikers Gustav. F. Waagen an einen Grafen Adlersberg in Petersburg zum Ankauf der Sammlung eines Grafen Quinto in Paris durch die Eremitage und mit der Empfehlung Otto Mündlers als in Paris ansässigem Kunstsachverständigen (17. XI. 1862). - Beiliegend zwei hs. Listen, davon eine mit hs. frz. Notiz verso, und eine kopierte Liste zur Verlassenschaft Otto Mündlers (Bilder, Möbel, Schmuck) und deren Aufteilung unter den Erben. Die Briefe teilweise mit Siegelresten und Einrissen durch Brieföffnung (Textverlust). Detaillierte Verlistung auf Anfrage.‎

‎MÜNIR HAYRI EGELI, (Turkish author, director, and sculptor), (1903-1970).‎

‎Typescript letter signed 'Münir Hayri Egeli' as the director of publication, to Turkish poetess Halide Nusret Zorlutuna, (1901-1984).‎

‎Very Good Turkish Original TLS by Münir Hayri Egeli sent to Turkish poetess Halide Nusret Zorlutuna, (1901-1984). 25x17 cm. In Turkish (with Latin letters). 1 p. 15 lines. Signed as 'director of the publication' of Turkey Child Protection Agency. Lithographed view 'Child Palace' in Ankara city cross the letterhead. Dated 'Ankara, 24 - 8 - 1939'. Egeli says how upset is that they could not publish Zorlutuna's novel. Letter sent to Zorlutuna's address in Kadiköy. He studied cinema at Atatürk's request and made a film about him, and he is a versatile artist who has written novels, librettos, and drama.‎

‎MÜNIR RASCHID ÖYMEN, (Turkish pedagogue and one of the earliest educators of Republican Turkey), (?-1997).‎

‎Typescript letter signed 'Münir Rasid Öymen' addressed to Prof. Carl Brinkmann, (1885-1954).‎

‎Very Good German Original TLS by Münir Rasid Öymen with autograph signature. 29x23 cm. In German. 1 p. Full. Typescript letter signed 'Münir Rasid Öymen'. ritten on a paper 'Extra Strong' watermarked. Öymen was a Turkish pedagogue and one of the earliest educators of Republican Turkey. One of 'Öymen family' of Turkey. Sent to Prof. Brinkmann due to 55th Sociology Congress held in Istanbul in 1952. Carl Brinkmann, (1885-1954), was a German sociologist and economist, focusing on socioeconomics and the history of political economy.‎

‎Münnich, Richard, Musikwissenschaftler und Musikpädagoge (1877-1970).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 25. I. 1899.‎

‎2 SS. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit der Bitte, Nachforschungen über Vincenzo Albrici ("nach anderen Lesarten 'Albrizzi') anzustellen. Er arbeite gerade an seiner Dissertation über Johann Kuhnaus Leben und Werke und es sei für ihn von Wichtigkeit, "auch seine Lehrer aus dem Dunkel, in das sie gehüllt sind, emporzuziehen". - Am oberen Rand gelocht (minimale Buchstabenberührung).‎

‎Münter, Friedrich, Theologe und Altertumsforscher (1761-1830).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Kopenhagen, 14. IV. 1802.‎

‎1 S. 4to. An den Universalgelehrten Christoph Gottlieb von Murr in Nürnberg mit Dank für die Zusendung graphischer Reproduktionen von Gemmen aus der 1801 aufgelösten "Praun'schen Sammlung" und für Schriften Murrs. Im Gegenzug übersendet er seine Abhandlung "Versuch über die persepolitanische Keilschrift", ein historisch bedeutender Text der Altorientalistik, in dem Münster erste Erfolge bei der Entzifferung der Keilschrift vorweisen konnte: "Vor ein paar Monathen erhielt ich, Verehrter Herr und Freund, durch Ihre Güte die letzten Abdrucke der Praun'schen Gemmen und Ihre neusten Schriften. Alle diese Geschenke waren mir herzlich willkommen, und letztere habe ich mit dem größten Vergnügen gelesen. Ich nehme mir nun die Freiheit Ihnen meine soeben fertig gewordene Abhandl. über die persepolitanische Keilschrift zu übersenden. Sie werden daraus sehen, dass ich nicht der Meinung unseres gemeinschaftl. Freundes des H. [Oluf Gerhard] Tychsen seyn kann. Jeder von uns geht seinen eigenen Weg. Sachkenner wie Sie, mögen nun entscheiden, auf wessen Seiten die grössere Wahrscheinlichkeit ist. Vielleicht irren wir beyde, und ein dritter zeigt erst den wahren Weg [...]". - Die aus Gotha stammende Familie Münter übersiedelte 1765 nach Kopenhagen, wo Friedrichs Vater Balthasar Hofprediger und Pfarrer der deutschen lutherischen Gemeinde wurde. Einen Teil seines Studiums der Theologie und Philosophie absolvierte Friedrich Münter in Göttingen, wobei er zuvor eine ausgedehnte Deutschlandreise unternahm, auf der er unter anderem Klopstock, Goethe, Wieland und Herder besuchte. 1788 wurde er zum außerordentlichen und 1790 zum ordentlichen Professor der Theologie in Kopenhagen berufen. Neben seiner glanzvollen akademischen Laufbahn stieg er 1808 zum Bischof von Seeland auf. Zur Erforschung der Keilschrift leistete Münter wichtige Beiträge: Er entdeckte, dass die Wörter in den Inschriften von Persepolis durch einen schrägen Keil voneinander getrennt waren und dass die Denkmäler in die Zeit des Kyros und seiner Nachfolger fallen müssen. Ein Wort, das ohne jede Veränderung am Anfang jeder Inschrift vorkommt, ermittelte er richtigerweise als "König". - Leicht knittrig und fleckig.‎

‎Münter, Friedrich, Theologe und Altertumsforscher (1761-1830).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Kopenhagen, 18. IV. 1815.‎

‎1 S. 4to. An einen nicht namentlich genannten Empfänger mit Bitte um Zusendung einer Quittung: "Da Sie mir die Ankunft des Wechsels von 1260 Kbthll. [Kurantbanktaler] in meinem letzten Brief vom vierten Merz noch nicht gemeldt haben, so erlauben Sie mir, Sie um ein Recipisse mit umgehender Post zu bitten, das ich theils für mich selbst, theils auch deswegen brauche, weil die Frau Baronesse in einem heute empfangenen Briefe darüber klagt, kein Geld von Ihnen empfangen zu haben. Ich muß aber darum mit umgehender Post bitten, weil das der letzte Posttag ist, den ich Kopenhagen bin, indem ich eine lange Visitationsreise von 5-6 Wochen antreten muss, und falls wider alles Erwarten der Wechsel verloren gegangen wäre, ich einem secunda Wechsel Anstalt machen muß [...]". - Die aus Gotha stammende Familie Münter übersiedelte 1765 nach Kopenhagen, wo Friedrichs Vater Balthasar Hofprediger und Pfarrer der deutschen lutherischen Gemeinde wurde. Einen Teil seines Studiums der Theologie und Philosophie absolvierte Friedrich Münter in Göttingen, wobei er zuvor eine ausgedehnte Deutschlandreise unternahm, auf der er unter anderem Klopstock, Goethe, Wieland und Herder besuchte. Nach Abschluss seines Studiums unternahm Münter ausgedehnte Reisen nach Italien. 1788 wurde er zum außerordentlichen und 1790 zum ordentlichen Professor der Theologie in Kopenhagen berufen. Neben seiner glanzvollen akademischen Laufbahn stieg er 1808 zum Bischof von Seeland auf. Münter leistete wichtige Beiträge zur Erforschung der Keilschrift.‎

‎Münter, Gabriele, Malerin (1877-1962)‎

‎Eigenh. Brief und kleiner Notizzettel mit U.‎

‎o.J. Murnau am Staffelsee, 7. VIII. 1952, Fol. und 8°. 3 Seiten. Gedruckter Briefkopf.‎

‎An die Fotografin Felicitas Timpe: "[...] Darf ich Ihnen noch eine kleine Bestellung aufgeben. Schönsten Dank, daß Sie bei Ihrer Arbeitsüberlastung fertig brachten daß wir die Bilder doch noch bekamen. Können wir nun (möglichst bald) folgende Kopien bekommen? 1, 2, 9, 17, 27, 36. Diese bitte wenn möglich auf einem weniger steifen Papier, so daß man sie leicht einkleben kann [...] Wenn es Ihnen nicht zu viel Umstände macht, bitten wir um Abzüge 6 x 9 cm. Und lieber als Hochglanz hätten wir Abzüge in Seidenglanz. N. 38 möchte ich 6x9 noch einmal haben, aber nur wegen der Hände, die Sie abgeschnitten hatten - auch sonst bitte keine Figuren an den Rändern weg schneiden wie bei 18, wo eine halbe Figur rechts weggeschnitten ist [...]". - Beiliegend ein eigenh. Notizzettel mit einer genauen Auflistung der gewünschten Fotografien mit detaillierten Angaben wie "nichts abschneiden rechts" oder "mit ganzen Händen". - Felicitas Timpe (1923-2006) fotografierte die Eröffnung der "Ausstellung Gabriele Münter - Werke aus fünf Jahrzehnten" am 16. Mai 1952. - Die Porträt- und Theaterfotografin absolvierte 1940-42 ein Studium an der Münchner Blocherer Schule für Freie Malerei, Gebrauchsgrafik und Textilentwurf. Gleichzeitig belegte sie an der Universität München die Fächer Kunstgeschichte, Literatur und Theaterwissenschaft. 1945 begann sie ein Volontariat als Photographin bei der A-Z Werbung (Rex-Film) in Berlin. Ein Jahr später kehrte sie nach München zurück, wo sie seit 1950 als freie Bildjournalistin arbeitete. Schwerpunkte ihres Werks waren Porträts aus dem wissenschaftlichen, kulturellen und öffentlichen Leben der Stadt München. Ihr Nachlass befindet sich in der Bayerischen Staatsbibliothek.‎

書籍販売業者の参照番号 : 53194

‎Münter, Gabriele, Malerin (1877-1962).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("G. Münter"). Murnau, 3. VI. 1950.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An Hans Trojanski, Leiter der Galerie Kunstkabinett Trojanski in Düsseldorf, dem Sie "den Empfang Ihrer Sendung vom 19. V." bestätigt. - Im linken Rand gelocht (keine Textberührung).‎

‎Münter, Hermann, Prediger und Bürgermeister von Lübeck (1679-1743).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Lübeck, 11. II. 1739.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Nemo est nostrum Liberaliter educatus, Cui non educatores. Cui non magistri sui atque Doctores cum grata recordatione in mente versentur" (nach Cicero, Pro Cn. Plancio, XXXIII, 81). - Die Verso-Seite mit einer ganzseitigen Widmung mit U. seines gleichnamigen Sohnes (dat. Lübeck, 26. V. 1781).‎

‎Münz, Sigmund, Schriftsteller (1859-1934).‎

‎Gedr. Visitkarte mit eh. Zeile und Datum O. O., “Sonntag”.‎

‎1 S. An einen namentlich nicht genannten Adressaten. - Münz war Redaktionsmitglied der ‘Neuen Freien Presse’ und ging 1920 als Korrespondent der ‘Nacion’ nach Buenos Aires. Der mit führenden Staatsmännern bekannte Journalist trat vor allem mit politischen Interviews hervor und veröffentlichte Biographien und Portraits von Politikern und anderen Persönlichkeiten. Vgl. Kosch X, 1608.‎

‎Münzberg, Olav, Schriftsteller (geb. 1938)‎

‎Eigenh. Gedichtmanuskript (17 Zeilen) mit Widmung und U.‎

‎o.J. Berlin, 7. XII. 1988, Fol. 1 Seite.‎

‎"Was war Berlin 1960? | Die Notwendigkeit einer Zuzugsgenehmigung | für Bewohner aus Westdeutschland | Was war Kreuzberg? | Das Schaufenster einer | Trödelhandlung | Ein Würfel | kostete fünf Pfennig | eine Kravatte | mindestens zehn Jahre getragen | fünfundzwanzig Pfennig [...]"‎

書籍販売業者の参照番号 : 41798

‎Münzel, Robert, Philologe (1870-1943)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Hamburg, 8. I. 1908, Gr.-8°. 1 1/2 Seiten. - An einen Benutzer der Hamburger Stadtbibliothek..‎

書籍販売業者の参照番号 : 59396

‎Münzer, Adolf, German painter and graphic artist (1870-1953).‎

‎Autograph signature. Düsseldorf, 7. XI. 1910.‎

‎Oblong 8vo (postcard). ½ page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau. - A member of the artists' association "Scholle" since 1899, Münzer created landscape paintings and nudes as well as illustrations for the satirical magazines "Jugend" and "Simplicissimus" and was an active war painter in 1915. - Some faint creases near corners; a few small ink spots. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.‎

‎Münzer, Adolf, Maler und Lithograph (1870-1953).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Ahaus in Westfalen, 14. XI. 1917.‎

‎1 S. 4to. Mit eh. Adresse. An den Verleger August Scherl in Berlin: "Im Besitz Ihres Schreibens vom 1. ds. teile ich Ihnen mit, daß ich Ihrem Wunsch bei meinem nächsten Aufenthalt in Düsseldorf entsprechen werde [...]". - Mit dem Vermerk "f. Ganske" von Empfängerhand, datiert 17. XI., wohl eine Referenz auf den Journalisten Willy Ganske, der für den Scherl-Verlag tätig war.‎

‎Münzer, Edith, österr. Schriftstellerin.‎

‎Eigenh. Widmung auf Broschüre. [Graz]‎

‎1 S. 4to. "Für Erwin, Edith Münzer". Beworben werden "Liebe Edith...Liebe Gerda", ein Briefwechsel der beiden Autorinnen Gerda Klimek und Edith Münzer sowie Münzers Trilogie über die Grazer Bezirke "Alt-Grazer Spaziergänge".‎

‎Münzer, Georg, Musikschriftsteller (1866-1908).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 3. II. 1906.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten über die Kapricen eines "Dr. G." und sein Buch "Wunibald Teinert": "[...] Mein Büchlein schicke ich Ihnen! Vielleicht hat es auch bei Ihnen Glück und Sie erweisen [?] dem Helden ein wehmütiges Lächeln! Wunibald ist ein Jugendgenosse von mir u. sein tragisches Geschick ist unter der Maske des Humors geschildert. Es giebt Menschen, die lächeln - krampfhaft lächeln, um nicht zu schreien u. zu stöhnen [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

‎Münzverruf‎

‎Einblattdruck auf Papier.‎

‎o.J. Nürnberg, 18. I. 1683, 21 x 33 cm. Mit 8 Münzabbildungen in Metallschnitt.‎

‎Abwertung ausländischer Dreier auf 2 Pfennige. - Rand angestaubt.‎

書籍販売業者の参照番号 : 54215

‎Münzverruf‎

‎Einblattdruck auf Papier.‎

‎o.J. Nürnberg, 26. IX. 1782, 43 x 37 cm. Mit Münzabbildung in Kupferstich.‎

‎Warnung vor Falschprägungen Kaiserlicher 20-Kreuzer-Münzen von 1773. Diese bestünden nur aus versilbertem Kupfer. Gleichzeitig wird nach dem Falschmünzer gefahndet.‎

書籍販売業者の参照番号 : 54219

‎Münzverruf‎

‎Einblattdruck auf Papier.‎

‎o.J. Nürnberg, 4. X. 1683, 34 x 42 cm. Mit 4 Münzabbildungen in Metallschnitt.‎

‎Verbot, die abgebildeten Gulden- und Zwölfkreuzer-Münzen Hachberger Landeswährung in Nürnberg in Verkehr zu bringen. - Einriss im Oberrand.‎

書籍販売業者の参照番号 : 54218

‎Münzverruf‎

‎Einblattdruck auf Papier.‎

‎o.J. Nürnberg, 6. III. 1680, 31 x 36 cm. Mit 13 Münzabbildungen in Metallschnitt.‎

‎Verbot, die abgebildeten Guldenstücke aus Sachsen, Lübeck, Anhalt, Plauen, Montfort etc. in Nürnberg in Verkehr zu bringen. - Einriss im Oberrand.‎

書籍販売業者の参照番号 : 54217

‎Müthel, Lothar, Schauspieler, Regisseur und Theaterdirektor (1896-1964).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, , 5. XII. 1939.‎

‎1 S. 4to. An den Schauspieler Otto Tressler (1871-1965): "Die Direktion des Burgtheaters schlägt Ihnen zur Ordnung der materiellen Seite, die sich aus der Darstellung der Rolle des Benedek ergibt, Folgendes vor: Sie erhalten für die am 27. Dezember beginnende Probenarbeit eine Pauschalentschädigung von 1.500 RM. Am Tage der Premiere beginnt der aus Ihrem diesjährigen Vertrage noch übrige eine Monat, worauf für die weiteren Aufführungen des Werkes das bereits vorgesehene Abendhonorar von 200.- RM in Rechnung gestellt wird [...]". - Müthel wurde nach Engagements in Bukarest, Darmstadt und München 1920 an das Berliner Staatstheater verpflichtet, dem er mit einer längeren Unterbrechung bis 1939 angehörte. Der vor allem in Schiller-Rollen erfolgreiche Schauspieler führte seit 1927 auch Regie und inszenierte u. a. "Faust" (1932) und "Hamlet" (1936). Von 1939-45 war er als Intendant des Wiener Burgtheaters, von 1941-45 zugleich als Generalintendant der Wiener Staatsoper tätig. Nach Ende des Krieges war er als Schauspieler und Regisseur in Weimar sowie als Direktor am Frankfurter Schauspiel tätig. - Der in Stuttgart geborene Otto Tressler war eines der längst dienenden Ensemblemitglieder des Burgtheaters: 1902 zum Hofschauspieler, 1913 zum Oberregisseur, 1926 zum Ehrenmitglied ernannt, verbrachte Tressler - der insgesamt 383 Rollen verkörperte - 65 Jahre am Burgtheater. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Burgtheaterdirektion.‎

‎Müthel, Lothar, Schauspieler, Regisseur und Theaterdirektor (1896-1964).‎

‎Ms. Briefkarte mit eigenh. U. Wien, 29. IV. 1941.‎

‎1 S. 123:97 mm. Dankschreiben an den Burgschauspieler Paul Pranger für Glückwünsche zur Ernennung zum Generalintendanten der Wiener Staatsoper: "Für Ihre Glückwünsche, die Sie mir anlässlich meiner Ernennung geschickt haben, sage ich Ihnen meinen besten Dank [...]". - Müthel wurde nach Engagements in Bukarest, Darmstadt und München 1920 an das Berliner Staatstheater verpflichtet, dem er mit einer längeren Unterbrechung bis 1939 angehörte. Der vor allem in Schiller-Rollen erfolgreiche Schauspieler führte seit 1927 auch Regie und inszenierte u. a. "Faust" (1932) und "Hamlet" (1936). Der 1933 der NSDAP beigetretene Müthel war 1939-45 Intendant des Wiener Burgtheaters und 1941-45 zugleich Generalintendant der Wiener Staatsoper. Seine 1943 uraufgeführte Inszenierung von "Der Kaufmann von Venedig" mit Werner Krauß in der Rolle des Shylock war von starkem Antisemitismus geprägt. Nach Ende des Krieges war er als Schauspieler und Regisseur in Weimar sowie als Direktor am Frankfurter Schauspiel tätig. - Mit gedr. Briefkopf der Burgtheaterdirektion.‎

‎N'DJEHOYA (Blaise) - MASSAER (Diallo).‎

‎Un regard noir. Les Français vus par les Africains.‎

‎Paris, Autrement, " Ciel ouvert ", 1984. In-8, broché, couverture illustrée, 194 pp.‎

‎Blaise N'Djehoya raconte, au rythme échevelé d'un Blaise Cendrars qui aurait bu toute la nuit avec Chester Himes, le périple d'un immigré surréaliste, mi-étudiant, mi-gardien de nuit, dans la France de 1974 à 1984.....Massaër Dillo est chercheur au Centre d'études des Cilisations. Photos sur demande.‎

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‎N'DJEHOYA (Blaise) - MASSAER (Diallo).‎

‎Un regard noir. Les Français vus par les Africains.‎

‎Paris, Autrement, " Ciel ouvert ", 1984. In-8, broché, couverture illustrée, 194 pp. Blaise N'Djehoya raconte, au rythme échevelé d'un Blaise Cendrars qui aurait bu toute la nuit avec Chester Himes, le périple d'un immigré surréaliste, mi-étudiant, mi-gardien de nuit, dans la France de 1974 à 1984.....Massaër Dillo est chercheur au Centre d'études des Cilisations.‎

‎N. A.‎

‎[MANUSCRIPT ABOUT KARAGOZ SHADOW THEATRE] Tarihe karisan millî oyunumuz Karagöz.‎

‎Very Good Turkish, Ottoman (1500-1928) Paperback. Folio. (34 x 25 cm). In Ottoman script. 8 p. Tarihe karisan millî oyunumuz Karagöz. A manuscript compilation of Karagöz plays and characters. Including two plays. None author and none signature. A play under the title of 'Bekçi Muhaveresi' was researched and compiled. There are three different episodes in a Karagöz play: "Mukaddime", that is, introduction; "Muhavere", that is, the conversation, and "Fasil", that is the game itself, and the sequence of events. In general, the "Muhavere" section takes place between Karagöz and Hacivat, the two main players of Karagöz play. This interesting manuscript includes a list of plays and characters of other plays.‎

‎Naaff, Anton August, Schriftsteller (1850-1918).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Wohl als Erinnerung an einen namentlich nicht genannten Adressaten gedacht, bezieht sich Naaffs Vierzeiler auf das Häuschen, das auf der Karte abgebildet ist und das zugleich seine Wiener Adresse war: "Mein deutsches Spatzenhäusl [?] auf der kleinen Zehe des Fußes der letzten Alpen-Ausläufer in Hoch-Wien". - Naaff war Herausgeber des Jahrbuchs "Comotavia", redigierte das "Deutsche Volksblatt" und übernahm nach vorübergehender Tätigkeit beim "Prager Tagblatt" die Schriftleitung des "Teplitz-Schönauer Anzeigers". Seit 1880 in Wien ansässig, wurde er 1882 Herausgeber und später Eigentümer der Kulturzeitschrift "Die Lyra", die 1909 vom Deutschen Sängerbund übernommen und als "Deutsche Sängerbundszeitung" weitergeführt wurde. Daneben verfaßte Naaff Gedichte und nationalistische Schriften wie "Deutsch Böhmen voran!" (1916). Vgl. Kosch III, 1832.‎

‎Naaff, Anton August, Schriftsteller (1850-1918).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 12. V. 1908.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. “Da ich bisher Ihre Freundlichkeit [...] nicht in Anspruch genommen habe [...], so darf ich vielleicht hoffen, daß Sie so gütig sein werden, mein Anliegen für einen Wiener Künstler freundlichst aufzunehmen. Es ist dies der [...] Bildhauer Ferd. Doblinger [...]”. - Naaff war Herausgeber des Jahrbuchs ‘Comotavia’, redigierte das ‘Deutsche Volksblatt’ und übernahm nach vorübergehender Tätigkeit beim ‘Prager Tagblatt’ die Schriftleitung des ‘Teplitz-Schönauer Anzeigers’. Seit 1880 in Wien ansässig, wurde er 1882 Herausgeber und später Eigentümer der Kulturzeitschrift ‘Die Lyra’, die 1909 vom Deutschen Sängerbund übernommen und als ‘Deutsche Sängerbundszeitung’ weitergeführt wurde. Daneben verfaßte Naaff Gedichte und nationalistische Schriften wie ‘Deutsch Böhmen voran!’ (1916). Vgl. Kosch III, 1832. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der ‘Lyra’; im linken Rand gelocht (geringe Textberührung). - In altem Sammlungsumschlag.‎

‎NABONNE (Bernard).‎

‎La Goutte d'Or.‎

‎Paris, Editions Rieder, "Prosateurs français contemporains", 1930. In-12, broché, non coupé, 260 pp.‎

‎Édition originale. Un des 40 premiers exemplaires numérotés sur vélin pur fil. Envoi autographe de l'auteur. Photos sur demande.‎

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‎NABONNE (Bernard).‎

‎La Goutte d'or.‎

‎Paris Rieder, coll. "Prosateurs français contemporains" 1930 1 vol. broché in-12, broché, non coupé, 260 pp. Edition originale de ce roman parisien de "quartier". Un des 40 exemplaires de tête numérotés sur vélin pur fil Lafuma, celui-ci hors commerce enrichi d'un bel envoi de l'auteur à Jean Guéhenno. Très bon état.‎

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‎NABONNE (Bernard).‎

‎La Goutte d'or.‎

‎Paris Rieder, coll. "Prosateurs français contemporains" 1930 1 vol. broché in-12, broché, non coupé, 260 pp. Edition originale de ce roman parisien de "quartier". Un des 40 exemplaires de tête numérotés sur vélin pur fil Lafuma, celui-ci hors commerce enrichi d'un bel envoi de l'auteur à Jean Guéhenno. Très bon état.‎

書籍販売業者の参照番号 : 45124

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‎NABONNE, Bernard‎

‎Maïténa [ Edition originale - Livre dédicacé par l'auteur ]‎

‎Un des 300 exemplaires numérotés de 41 à 340 sur alfa bouffant (n° 66), 1 vol. in-12 br., Collection « Le Beau Navire », Les Éditions G. Crès et Cie, Paris, 1927, 219 pp.‎

‎Envoi de l'auteur à "Mademoiselle Despina Coronio, hommage très respectueux". Ce roman de écrivain d'origine béarnaise Bernard Nabonne (1897-1951) obtint le Prix Renaudot. Vigneron de Madiran, l'auteur est également connu pour avoir été l’instigateur du dossier de demande d’AOC. Etat très satisfaisant (rouss.)‎

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‎Nabb, Magdalen, Schriftstellerin (1947-2007)‎

‎Karte mit eigenh. Widmung und U.‎

‎o.J. Florenz, 2001, 10,5 x 15 cm.‎

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‎Nabich, Moritz, Posaunist (1815-1893).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Waldenburg, 30. VII. o. J.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit eh. Adresse. In französischer Sprache an den Komponisten und damaligen Kapellmeister der Weimarer Hofkapelle Hippolyte Chelard (1789-1861). - Der aus Altstadt stammende Sohn eines Kunstmalers war von 1849 bis 1855 in Weimar tätig gewesen, "dann nahm er seinen festen Wohnsitz in London. Seine Fertigkeit auf der Posaune ist fabelhaft, sein Ton grossartig, Vortrag edel. Joachim nennt ihn den Posaunen-Paganini" (Julius Schubert, Kleines musikalisches Conversations-Lexikon, 8. Aufl., Lepizig, Philadelphia und New York, 1871, 273f.).‎

‎Nabl, Franz, Schriftsteller (1883-1974)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Graz, 22. VIII. 1960., Kl.-4°. 1 Seite. Briefkopf.‎

‎An Karl Rauter: "[...] Sie können sich vorstellen, wie überrascht ich war, aus dem fernen Südafrika so freundliche Worte über meine Bücher zu hören, und noch dazu aus Johannesburg, wo der mir von Wien her befreundete Maler Jehudo Epstein, seine letzten Lebensjahre - von 1936 an verbrachte [...] Was nun die kleine Gedichtsammlung 'Spätlese' erlangt, so kann ich Ihnen die Buchausgabe beim besten willen nicht schicken [...]" Über seine Bücher " Johannes Krantz", "Steirische Lebenswanderung", "Das Rasenstück" und "Der Fund".‎

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‎Nabl, Franz, Schriftsteller (1883-1974)‎

‎Masch. Briefkarte mit eigenh. U.‎

‎o.J. ohne Ort, 1973, (11 x 16 cm). 1 Seite.‎

‎Dankeskarte anlässlich seines 90. Geburtstages: "[...] Nun wird mir die unwahrscheinliche Gnade zuteil, auch noch das 90. Jahr in der gleichen Verfassung erreicht zu haben. Fast schäme ich mich und weiß nicht, womit ich diese Bevorzugung vor so vielen anderen, Besseren und Wertvolleren, als ich es bin, verdient habe [...]." - Aufgeklebtes Portrait sowie Anmerkungen von fremder Hand auf Rückseite.‎

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‎Nabl, Franz, Schriftsteller (1883-1974).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Baden bei Wien, Dezember 1927.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Ein Zitat aus seinem Schauspiel "Trieschübel": Man begeht so oft gewollt und bewusst ein Unrecht, warum sollte man nicht einmal versuchen, ein unbewusstes und ungewolltes wieder gut zu machen? Oder am Ende auch eines, das man gar nicht begangen hat?"‎

‎Nabl, Franz, Schriftsteller (1883-1974).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Baden bei Wien, Oktober 1921.‎

‎¾ S. 8vo. Ein Zitat aus seinem Roman "Der Ödhof" mit Widmung an Emilie Schaup: "Wer das nicht hat, dieses Gefühl der Lebensberechtigung vor sich selbst, der muss früher oder später zugrunde gehen. Geistig und körperlich. Geben kann man dieses Gefühl natürlich keinem Menschen. Das muss er aus sich selbst heraus haben. Aber dafür kann es ihm auch niemand wegnehmen".‎

‎Nabl, Franz, Schriftsteller und Journalist (1883-1974).‎

‎Eigenh. Portraitpostkarte mit U. St. Lorenzen, 20. VII. 1955.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eigenh. beschr. Kuvert. An Josef Wesely: "Dem getreuen Gratulanten so vieler Jahre ein herzliches Dank!"‎

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