Il sito di sole librerie professionali

‎Autographes‎

Main

Numero di risultati : 62.397 (1248 pagina/e)

Prima pagina Pagina precedente 1 ... 245 246 247 [248] 249 250 251 ... 393 535 677 819 961 1103 1245 ... 1248 Pagina successiva Ultima pagina

‎Wilt, Marie, Sängerin (1833 oder 34-1891).‎

‎Eigenh. Brief mit U. (“Mutz”). O. O., 16. o. M. o. J. [darunter die von fremder Hand stammende Notiz “Winter 1889”).‎

‎8 SS. auf Doppelblättern. 8vo. Mit Faden zusammengeheftet. An namentlich nicht genannte Kinder: “Ich höre zufäfallig [!] daß ein schönes Oratorium aufgeführt wird unter Richter, ich bekomme Lust hinein zu gehen, treffe Hel[l]mesberger Direktor in der Einfahrt vom Musikverein; der nimmt mich beim Arm führt mich schnurgerade in die Direktionsloge [...] Vor einigen Tagen war ich bei der Speidl, sie sagte mir, daß sie wüßte, daß ich einige sehr wohltätige und schöne Konzerte für Wien gemacht hätte, oder wenn auch nicht für Wien allein, warum ich dieselben nicht veröffentlicht hätte. Ich sagte daß das nicht in meinem Sinn gelegen wäre darauf groß zu thun und sehr verbittert gegen Wien überhaupt wäre u.s.w. Sie wollte aber meine Bescheidenheit nicht gelten lassen. Nun kommt vielleicht dieser Tage Etwas in die Zeitung [...]”. - Die seinerzeit gefeierte Sängerin, die u. a. in Graz, London, Venedig, an der Wiener Hofoper und in Frankfurt a. M. zu hören war, bewältigte “[m]it ihrem enormen Stimmumfang [...] ein Repertoire, das von Altpartien über Wagner-Heroinen bis zu Koloraturaufgaben reichte” (DBE). Schwerkrank und verbittert schied sie 1891 freiwillig aus dem Leben. Vgl. auch Czeike V, 658. - In altem Sammlungsumschlag.‎

‎Wirth, Emanuel, Musiker und Musikpädagoge (1842-1923).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Berlin, Jänner 1897.‎

‎Zusammen 3½ SS. auf 4 (= 2 Doppel-)Blatt. 8vo. Jeweils mit eh. adr. Kuvert. An die Pianistin Margarethe Demelius (Tochter der Juristenwitwe Margarethe Demelius, 1830-1923, der Tochter von Goethes Leibarzt Karl Vogel) in Wien IX, Pichlergasse 6. I: "In Folge Aufforderung meines Collegen Hausmann theile ich Ihnen ganz ergebenst mit, daß ich sehr gerne bereit bin, mit Ihnen die Hugo Reinhold'sche Sonate zu spielen. Haben Sie die große Güte, mir möglichst bald diese Sonate zusenden zu wollen, da meine Zeit äußerst beschränkt ist und ich die wenig[en] freien Augenblicke benutzen möchte, das Werk möglichst genau kennen zu lernen [...]" (Br. v. 7. I. 1897). - II: "Ihren werten Brief nebst der Sonate v. Reinhold habe ich richtig und dankend erhalten. Lassen wir es nur bei dieser Sonate, die mir einen guten Eindruck macht. Ich beanspruche auch kein Honorar, ich finde es ganz selbstverständlich, daß sich Künstler gegenseitig unterstützen sollen [...]" (Br. v. 10. I. 1897). - Emanuel Wirth besuchte die Meisterklasse für Geige und Bratsche am Konservatorium in Prag, erhielt eine Anstellung im Kurorchester Baden und wurde Konzertmeister der Oper in Rotterdam und Lehrer am dortigen Konservatorium. Seit 1873 Konzertmeister in Leipzig, wurde er 1877 Lehrer für Geige und Bratsche an der Kgl. Hochschule für Musik in Berlin und gehörte von 1877 bis 1905 dem von Joseph Joachim gegründeten Quartett an. - Die aus Krakau stammende Künstlerin "veranstaltet als Pianistin eigene Concerte und Kammermusikabende, wirkt auch bei auswärtigen Concerten mit, ertheilt Clavierunterricht und ertheilt Curse für Kammermusikstudium" (Kosel, Deutsch-österreichisches Künstler- und Schriftsteller-Lexikon, zit. n. DBA I 228, 321).‎

‎Witt, Josef, Tenor (1901-1994).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. Namenszug auf der Bildseite. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Schönes Portrait in halbfigürlicher Darstellung beim Klavier sitzend. - Witt war in Stettin, Breslau, Karlsruhe, Dortmund, Köln, Frankfurt und in Braunschweig zu hören, ehe er 1938 an die Wiener Staatsoper engagiert wurde. Zu seinem Repertoire gehörten neben lyrischen Partien u. a. der Parsifal, der Kalaf in "Turandot" und Charakterrollen (Herodes in "Salome" oder der Hauptmann in "Wozzeck") sowie Rollen in Operetten. An der Staatsoper in Wien betätigte er sich auch als Regisseur und Leiter des Opernstudios. 1957 wurde er Prof. an der Wiener Musikakademie.‎

‎Wüllner, Ludwig, Sänger (1858-1938).‎

‎Eigenh. Portraitpostkarte. [Jessen, 20. IX. 1934].‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank "für treues Gedenken am 19. 8.", d. i. Wüllners Geburtstag. - Die Bildseite mit einem halbfigürlichen S/W-Portrait. - Nach erfolgreicher Karriere als Schauspieler gab der promovierte Philologe 1896 am Weimarer Hoftheater als erste Opernpartie den Tannhäuser, der zu seiner Glanzrolle werden sollte. Als Sänger wie als Rezitator erfolgreich, führten Konzerttourneen ihn u. a. nach Wien, London und New York, wo er 1910 in der amerikanischen Erstaufführung der "Kindertotenlieder" unter der Leitung Gustav Mahlers mitwirkte. - Etwas fleckig bzw. angestaubt.‎

‎Ziehrer, Carl Michael, composer and conductor (1843-1922).‎

‎2 ALsS ("Ziehrer"). Mondsee, 1897.‎

‎Large 8vo. Altogether 2 pp. With two autogr. envelopes. To a musician named Fritz Rezac. - Slightly browned due to paper.‎

‎Ziehrer, Carl Michael, composer and conductor (1843-1922).‎

‎5 ALS. Vienna, 27 Oct. 1910 - 8 May 1921.‎

‎8vo. Altogether 13 pp. Fine letters to an unidentified childhood friend: "Nehme meinen herzlichsten Dank entgegen für die schöne Cranzparade und die ungemein schmeichelhafte Aufschrift welche Du mir anläßlich meiner bescheidenen Mitwirkung bei der letzten Straußparade überreichen ließest [...]" (27 Oct. 1910). - "Du hast keine Ahnung, wie leid es mir thut, daß gerade Du mich nicht zu Hause angetroffen hast, aber mein Zustand forderte Luft - Luft - Luft. Wie würde ich mich gefreut haben, dich meinen liebsten treuen Jugendfreund bei mir begrüssen zu können. Schon der Gedanken, Du warst bei mir, ließ alle meine Jugendjahre die ich mit dir verlebte in meinem Geiste erwachen: Schöne Zeit! goldne Zeit! [...]". - Two letters on stationery with printed letterhead; one letter marked in blue crayon by another hand. Holes punched in left margin (occasionally slightly touching letters).‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 1.500,00 Informazioni/Compera

‎Ziehrer, Carl Michael, composer (1843-1922).‎

‎Autograph letter signed. Vienna, 4 March 1898.‎

‎4to. 1 p. A delighted letter to the Vienna publican Feil, who had recently inaugurated a "Ziehrer Room" in his tavern: “Ich lese in den Zeitungen daß Sie die Liebenswürdigkeit hatten, in Ihrer beliebten Bierhalle ein Ziehrer-Stüberl einzurichten. Sie machen sich keinen Begriff, welch’ große Freude Sie mir dadurch bereitet haben. Ich danke Ihnen von ganzem Herzen dafür. Möge Ihnen mein bescheidener Name Glück bringen [...]”. - In his lifetime, Ziehrer was one of the fiercest rivals of the Strauss family. Sometimes considered even more Viennese than the Strausses, he was certainly more prolific, composing over 600 waltzes, polkas and marches which are still performed today. - On stationery with printed letterhead. Traces of folds; a small tear to lower edge (barely touching text).‎

‎Ziehrer, Carl Michael, Komponist und Kapellmeister (1843-1922).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 14. XII. 1901.‎

‎1 S. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: “Nachdem ich nun den lieben Augustlein nicht mehr zum Leben erwecken wollt’, so bitte ich Dich, sei so lieb’ und veranlasse die gütige Retoursendung meiner zwei Lieder a. ‘Das Waschmädel’ und [...] ‘Unterm Regenschirm’. Der Dichter davon Herr Heller aus Prag hat mir gestern geschrieben, ich möchte ihm eine Abschrift der Musik senden, was ich ja gerne thun will, darum bitte ich Dich mir die Musik zu senden [...]”. - Der erwähnte Herr Heller ist möglicherweise der Schriftsteller Leo Heller (1876-ca. 1949); der erwähnte August vermutlich Ziehrers 1879 verstorbener Verleger August Heinrich Cranz (geb. 1789). - Als Tanzmusikkomponist und -kapellmeister gilt Ziehrer als "der letzte namhafte Repräsentant der Wiener Tanzmusik im klassischen Zeitalter des Walzers" (Reclams Operettenführer, 117). - Mit Faltspuren u. unbedeutenden Randeinrissen. Auf Briefpapier mit gedr. kalligr. Briefkopf.‎

‎Ziehrer, Carl Michael, Komponist und Kapellmeister (1843-1922).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 13. I. 1907.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: “Bezügl. der Wiedergabe meines Bildes in Ihrem gesch. Blatte bin ich ebenfalls sehr erfreut, ich habe Herrn Hoffotograf Skolik telefonisch beauftragt, Ihnen ein solches zu senden, was jedenfalls bereits geschehen ist [...]”. - Als Tanzmusikkomponist und -kapellmeister gilt Ziehrer als "der letzte namhafte Repräsentant der Wiener Tanzmusik im klassischen Zeitalter des Walzers" (Reclams Operettenführer, 117). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf und gepr. Vignette.‎

‎Ziehrer, Carl Michael, composer and conductor (1843-1922).‎

‎ALS. Vienna, 5 Nov. 1898.‎

‎4to. 2 pp. To a “dear friend”, concerning the foundation of an artists' café. - On Ziehrer's stationery with printed letterhead. Slight tears in the folds.‎

‎Ziehrer, Carl Michael, composer and conductor (1843-1922).‎

‎ALS. Vienna, 21 Jan. 1905.‎

‎8vo. 1 p. on bifolium. To Mr. Swatosch. - As composer and Kapellmeister, Ziehrer is considered the last important representative of Viennese dance music in the classical age of the waltz. - On Ziehrer's stationery. With brief biographical note about the writer by another hand at the lower edge of the first page.‎

‎Ziehrer, Carl Michael, Komponist und Kapellmeister (1843-1922).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Ziehrer"). Wien, 4. V. 1898.‎

‎1¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Cellisten Heinrich Welb: "Wenn einer meiner Cellisten weggehen [wird] von mir, was ich nicht glauben kann, dann werde ich mit Vergnügen sofort an Sie schreiben. Mein jetzt über [den] Sommer beurlaubtes Orchesterpersonal hat die Verpflichtung falls jemand austritt mir dieses vor Ende Juni anzuzeigen [...]". - Als Tanzmusikkomponist und -kapellmeister gilt Carl Michael Ziehrer als "der letzte namhafte Repräsentant der Wiener Tanzmusik im klassischen Zeitalter des Walzers" (Reclams Operettenführer, 117).‎

‎Zieritz, Grete von, österr.-deutsche Komponistin (1899-2001).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 18. III. 1969.‎

‎2 SS. Qu.-8vo. Übermittelt Dankesworte an Oberschulrat Wesely: "Da der vergangene runde Geburtstag vom 17. Febr. bis 13. März gedauert hatte, wollte ich den diesjährigen Geburtstag verheimlichen was aber nicht gelang. Am 3. Tage kam ich dann wieder dazu Mittag zu essen - in einem Blumenhain!"‎

‎Zieritz, Grete von, österr.-deutsche Komponistin (1899-2001).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 19. IV. 1970.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Bedankt sich herzlich für Oberschulrat Weselys Gedenken anläßlich ihres Geburtstages.‎

‎Zillner, Emmerich, Komponist und Kapellmeister (1900-1971).‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. O. O., 25. VIII. 1956.‎

‎1 S. Qu.-12mo. Fünf Takte aus seinem Wienerlied "Es steht ein alter Nußbaum". - Zillner war Aufnahmeleiter und Produzent von Schallplatten, Abteilungsleiter bei den Sendern Rot-Weiß-Rot in Salzburg und Linz und bei Radio Wien und komponierte seinerzeit populäre Wienerlieder.‎

‎Zillner, Emmerich, Komponist und Kapellmeister (1900-1971).‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. O. O., 25. VIII. 1956.‎

‎1 S. Qu.-12mo. Drei Takte aus seinem Wienerlied "Es Steht Ein alter Nußbaum". - Zillner war Aufnahmeleiter und Produzent von Schallplatten, Abteilungsleiter bei den Sendern Rot-Weiß-Rot in Salzburg und Linz und bei Radio Wien und komponierte seinerzeit populäre Wienerlieder.‎

‎Albach-Retty, Rosa, Schauspielerin (1874-1980).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 22. X. 1919.‎

‎1 S. Qu.-gr.-4to. Mit drei Beilagen (s. u.). An den Schauspieler Raoul Aslan (1886-1958): "Besten Dank für die liebenswürdige Besorgung der Karten und Dank für den großen Genuß, den Sie uns bereitet haben. Ihr fein durchdachte Leistung, voll Temperament, Geist und Adel, hat mir einen tiefen Eindruck gemacht [...]". - Die Tochter des Schauspielers und Regisseurs Rudolf Retty debütierte 1890 am Deutschen Theater in Berlin, am Berliner Lessing-Theater konnte sie als Franziska in Kleists "Minna von Barnhelm" ihren ersten größeren Erfolg erzielen. Von 1895 bis 1903 am Deutschen Volkstheater in Wien, kam sie 1903 an das Wiener Burgtheater, wo sie 1905 zur Hofschauspielerin aufstieg. Neben zahlreichen klassischen und komischen Rollen am Theater spielte die Großmutter Romy Schneiders seit 1930 auch in einigen Filmen, so etwa in Franz Antels "Der Kongreß tanzt" (1930). 1928 wurde sie zum Ehrenmitglied des Burgtheaters ernannt, 1958 war sie die 1. Trägerin der Josef Kainz-Medaille. - Beiliegend drei Originalphotographien, die die hochbetagte Schauspielerin im Sommer 1977 zusammen mit dem noch etwas weniger betagten Schauspieler Fred Hennings (1895-1981) zeigt. - Der Brief mit einem kleinen Eckausriß und in altem Sammlungsumschlag.‎

‎Albach-Retty, Rosa, Schauspielerin (1874-1980).‎

‎Eigenh. Portraitpostkarte mit U. ("Albach"). [Wien, 24. IX. 1906].‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. Freundschaftliche Grüße "von Vater, Mutter und Kind Albach" an den Politökonomen Eugen P. Schwiedland. - Die Tochter des Schauspielers und Regisseurs Rudolf Retty debütierte 1890 am Deutschen Theater in Berlin, am Berliner Lessing-Theater konnte sie als Franziska in Kleists "Minna von Barnhelm" ihren ersten größeren Erfolg erzielen. Von 1895 bis 1903 am Deutschen Volkstheater in Wien, kam sie 1903 an das Wiener Burgtheater, wo sie 1905 zur Hofschauspielerin aufstieg. Neben zahlreichen klassischen und komischen Rollen am Theater spielte die Großmutter Romy Schneiders seit 1930 auch in einigen Filmen, so etwa in Franz Antels "Der Kongreß tanzt" (1930). 1928 wurde sie zum Ehrenmitglied des Burgtheaters ernannt, 1958 war sie die 1. Trägerin der Josef Kainz-Medaille.‎

‎Albach-Retty, Wolf, Schauspieler (1908-1967).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. Namenszug auf der Bildseite. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Portrait im Halbprofil in nicht identifiziertem Rollenkostüm. - Geboren als Sohn der Schauspielerin Rosa Albach-Retty in Wien und daselbst auch verstorben, galt Albach-Retty seiner Zeit als einer ihrer beliebtesten Darsteller auf Bühne wie in über 100 Filmen. Einer mehrjährigen Ehe mit Magda Schneider entspross die Schauspielerin Romy Schneider.‎

‎Ambesser, Axel von, Schauspieler, Regisseur und Schriftsteller (1910-1988).‎

‎Gedr. Dankschreiben mit 8 eigenh. Zeilen und U. O. O. u. D.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An den Schauspieler Erik Frey (1908-1988) und dessen zweite Gattin Susi Witt, dem er sich für die Glückwünsche zu seinem Geburtstag bedankt: “Wie nett doch Ihr Meiner gedacht habt! Ich fürchte ich hab Eriks Geburtstag versäumt. So wünsche ich mich für Dich, Erich, noch viele Jahre bei denen ich mein Versäumnis nachholen kann! [...]”. - Nach Sationen in Hamburg, München und Berlin war der gebürtige Hamburger nach dem Zweiten Weltkrieg in Müpnchen ansässig, inszenierte u. a. Stücke von Johann Nestroy am Wiener Burgtheater und verfaßte mehrere Lustspiele. Im Film war Ambesser in knapp 40 Filmen zu sehen, über 20 inszenierte er als Regisseur. 1985 wurde ihm das Deutsche Filmband in Gold verliehen.- Erik Frey wurde 1935 von Max Reinhardt ans Theater in der Josefstadt verpflichtet, wo er bis zu seinem Tod auftreten sollte. Zu den bekanntesten seiner über 70 Filmrollen zählen Auftritte in Filmen von G. W. Pabst (‘Der Prozeß’ (1948), ‘Der letzte Akt’ (1955) und ‘Es geschah am 20. Juli’ (1955)), Wolfgang Liebeneiner (‘1. April 2000’ (1952)) und Franz Antel (‘Spionage’ (1955)). Vgl. Czeike II, 400.‎

‎Anna Exl, Schauspielerin (1882-1969).‎

‎Gedr. Dankeskarte mit eigenh. U. [Innsbruck, 1967].‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit hs. adr. Kuvert. Dankeskarte an Gratulanten zu ihrem Geburtstag, hier Oberlehrer Josef Wesely. - Die Theater- und Filmschauspielerin Anna Exl, Gattin des Direktors der Exl-Bühne Ferdinand Exl, übernahm gemeinsam mit ihrer Tochter Ilse kurz vor ihres Mannes Tod 1942 die Bühne, an der sie viele Jahre als Schauspielerin tätig gewesen war; 1955 wurde das mit Volks- und Bauernstücken bekannt gewordene Unternehmen aufgelöst.‎

‎Anschütz, Emilie, Schauspielerin (1795-1866).‎

‎Eigenh. Brief mit U. (”Eure treugesinnte Mutter”). Teplitz, 6. VII. 1852.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse. An Ihren Sohn Roderich und dessen Familie: “In größter Eile melde ich Euch, daß wir glücklich in Täplitz [!] angekommen sind. Wir mußten uns leider einen Tag hier aufhalten, da ich den zweiten Tag auf der Reise, in Folge des schlechten Nachtlagers in Prag, auf der Eisenbahn nach Aussig, meine schönen Kopfkrämpfe bekam und die nun von Aussig bis Täplitz [!] durch den Eilwagen und das schnelle Fahrens [!] so vermehrt wurden, daß ich kaum mehr das Bett erreichen konnte. Es ging indeß noch ziemlich glücklich vorüber, ein paar Tassen Kamillenthee und einige Stunden Schlaf machten alles wieder gut, und ich hätte recht gut heute nach Karlsbad reisen können, allein Vater gab es nicht zu, und so blieben wir heute hier, und reisen Morgen früh [...]”. - Emilie Anschütz (geb. Butenop) kam zwei Jahre nach ihrer Hochzeit mit dem Schauspieler Heinrich Anschütz und ein Jahr nach ihrem Debüt in Breslau 1821 ans Burgtheater, dem sie bis zu ihrem Tod angehörte (vgl. DBA I 27, 241; 27, 253; 1422, 392 und II 34, 26); in ihrer Jugend galt sie “als das beste Kätchen von Hellbronn” (Lex. d. Frau, Bd. 1, s. v.). - Ihrer beider in Wien geborener Sohn Roderich studierte Rechtswissenschaften und Philosophie, wandte sich dem Theater zu, mußte diese Laufbahn aber seiner zunehmenden Erblindung wegen aufgeben. 1852 ins Ministerium für Handel und öffentliche Bauten eingetreten, verließ er dieses im Range eines Sektionsrats. - Bl. 2 mit kleinem Ausschnitt durch Öffnen der Verschlußmarke (unbedeutender Buchstabenverlust in der Adresse).‎

‎Arnsburg, Friedrich Ludwig, Schauspieler (1820-1891).‎

‎Eigenh. Quittung mit U. ("Arnsburg"). Wien, April 1881.‎

‎½ S. Gr.-4to. Bestätigt in seiner Eigenschaft als "Cassier des 'Schröder' Vereins" den Erhalt von 325 Gulden und 16 Kreuzern "als 10% Tantieme von der Bruttoeinnahme der zu Gunsten des Vereines 'Ausdauer' am 8. d. im Carltheater, unter Mitwirkung von 'Schröder'-Vereines-Mitgliedern stattgehabten Vorstellung ('Lorbeerbaum u. Bettelstab')". - F. L. Arnsburg begann seine Bühnenlaufbahn 1839 in Brünn und erhielt dann Engagements in Danzig, Braunschweig und Köln. "1843 wurde er Mitglied des Theaterensembles in Riga, ging dann nach Königsberg und folgte 1848 einer Gastspieleinladung des Hofburgtheaters nach Wien, wo er fest angestellt wurde. Während Arnsburg auf der Bühne anfangs den Typ des Bonvivants oder Naturburschen verkörperte, verlegte er sich später auf das komische Charakterfach. 1853 wurde er zum wirklichen Hofschauspieler ernannt" (DBE). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des genannten Vereins und gestempelt; leicht knittrig und fleckig; in altem Sammlungsumschlag.‎

‎Arronge, Adolf l', Schriftsteller, Theaterdirektor und Kapellmeister (1838-1908).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Berlin, 18. VI. 1879.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Ehedem Kapellmeister, war Adolf l'Arronge Mitbegründer des 1883 als "Deutsches Theater" neu eröffneten Friedrich-Wilhelmstädtischen Theaters in Berlin. "Man eröffnete mit 'Kabale und Liebe', einer Aufführung, in der als Ferdinand zum ersten Male der blutjunge Josef Kainz vor die Berliner trat und sie im Sturm eroberte" (Wininger, Große jüd. National-Biographie I, 1925, (494), zit. n. DBA II 43, 5). 1894 legte l'Arronge sein Amt nieder, um sich gänzlich der Schriftstellerei widmen zu können und rief "aus Anlaß seines 70. Geburtstages [...] eine Stiftung zum Besten der Theaterangehörigen ins Leben. Aus demselben Anlasse ernannte ihn der Kaiser zum Professor" (ebd.).‎

‎Arronge, Adolf l', Schriftsteller, Theaterdirektor und Kapellmeister (1838-1908).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wohl Berlin, 11. X. 1880.‎

‎¾ S. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich denke Mittwoch Nachmittag von hier abzureisen u. also Donnerstag früh in Wien zu sein. Ich wohne wieder im Lamm u. suche Sie vielleicht nach Donnerstag Vormittag auf [...]". - Ehedem Kapellmeister, war Adolf l'Arronge Mitbegründer des 1883 als "Deutsches Theater" neu eröffneten Friedrich-Wilhelmstädtischen Theaters in Berlin. "Man eröffnete mit 'Kabale und Liebe', einer Aufführung, in der als Ferdinand zum ersten Male der blutjunge Josef Kainz vor die Berliner trat und sie im Sturm eroberte" (Wininger, Große jüd. National-Biogr. I, zit. n. DBA II 43, 5). 1894 legte l'Arronge sein Amt nieder, um sich gänzlich der Schriftstellerei widmen zu können und rief "aus Anlaß seines 70. Geburtstages [...] eine Stiftung zum Besten der Theaterangehörigen ins Leben. Aus demselben Anlasse ernannte ihn der Kaiser zum Professor" (ebd.). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf, die Verso-Seite mit einem kleinen zeitgenössischen Eingangsvermerk; stellenweise gering fleckig und mit kleinen Randein- bzw. -ausrissen; etwas knittrig.‎

‎Arronge, Adolf l', Schriftsteller, Theaterdirektor und Kapellmeister (1838-1908).‎

‎Hektogr. Albumblatt mit eigenh. U. Berlin, 17. II. 1893.‎

‎1 S. 8vo. “Ich werde so vielfach von Autographensammlern in Anspruch genommen”, heißt es auf dem hektographierten, von l’Arronge eh. unterzeichneten und mit Datum versehenen Blatt, “daß ich bedaure, Ihnen nichts weiter zur Disposition stellen zu können als meinen Namen”. - Ehedem Kapellmeister, war Adolf l'Arronge Mitbegründer des 1883 als "Deutsches Theater" neu eröffneten Friedrich-Wilhelmstädtischen Theaters in Berlin. "Man eröffnete mit 'Kabale und Liebe', einer Aufführung, in der als Ferdinand zum ersten Male der blutjunge Josef Kainz vor die Berliner trat und sie im Sturm eroberte" (Wininger, Große jüd. National-Biogr. I, zit. n. DBA II 43, 5). 1894 legte l'Arronge sein Amt nieder, um sich gänzlich der Schriftstellerei widmen zu können und rief "aus Anlaß seines 70. Geburtstages [...] eine Stiftung zum Besten der Theaterangehörigen ins Leben. Aus demselben Anlasse ernannte ihn der Kaiser zum Professor" (ebd.). - Beiliegend eine hs. biographische Notiz d. Zt.‎

‎Aslan, Raoul, Schauspieler und Regisseur (1886-1958).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Raoul"). O. O., 14. II. 1943.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An den Regisseur Herbert Waniek (1897-1949): "Ob Du mir's glaubst oder nicht - ich sage Dir - meine grösste Freude ist es, denen eine Freude zu bereiten, die ich gern habe und die es verdienen. Und mein grösster Schmerz ist es - andern weh zu tun. Das klingt etwas phrasenhaft und geschwollen - aber es ist wesentlich wahr. Und doch können wir nicht immer so handeln wie wir denken. - Ich kann also den Erzbischof nicht spielen. - Meine Bedenken sind geprüft u. fundiert - sachlich und persönlich - und Müthel kann mir nicht Unrecht geben, wie auch Du gerechterweise es nicht tatest. Dazu kommt - nenn es nicht Wahnsinn nenn es Ahnsinn - ein Wink von oben!! -- [...]". - Raoul Aslan, der in Saloniki geborene Schauspieler griechisch-armenischer Herkunft, war seit 1897 in Wien ansässig. Von 1917 an am Deutschen Volkstheater in Wien engagiert, war Aslan von 1920 bis zu seinem Tod am Wiener Burgtheater tätig, wo er als Darsteller zahlreicher klassischer Helden- und Charakterrollen (Hamlet, Mephisto, Marquis Posa, Nathan, Coriolan, Othello, Richard III. u. v. a.) brillierte; als Regisseur des Hauses war er schließlich ebenso tätig wie als Direktor (1945-48). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; in altem Sammlungsumschlag.‎

‎Aslan, Raoul, Schauspieler und Regisseur (1886-1958).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 21. IX. 1946.‎

‎1 S. 4to. An den Schauspieler Otto Tressler (1871-1965): "[...] die Direktion des Burgtheaters gedenkt heute lebhaft des Umstandes, daß Sie vor genau 50 Jahren zum ersten Mal am Burgtheater aufgetreten sind. In tiefer Dankbarkeit steht uns heute die Fülle von Gestalten vor Augen, die Sie in fünf Jahrzehnten am Burgtheater geschaffen haben. Eine schier unerschöpfliche Reihe von Jünglingen und Greisen, Bösewichtern und Edelmenschen, traurigen und heiteren Schicksalen zeugt für Ihre Schaffenskraft, die Sie zum Ruhme so vielfacht bewährt haben [...]". - Raoul Aslan, der in Saloniki geborene Schauspieler griechisch-armenischer Herkunft, war seit 1897 in Wien ansässig. Von 1917 an am Deutschen Volkstheater in Wien engagiert, war Aslan von 1920 bis zu seinem Tod am Wiener Burgtheater tätig, wo er als Darsteller zahlreicher klassischer Helden- und Charakterrollen (Hamlet, Mephisto, Marquis Posa, Nathan, Coriolan, Othello, Richard III. u. v. a.) brillierte; als Regisseur des Hauses war er schließlich ebenso tätig wie als Direktor (1945-48). - Der in Stuttgart geborene Otto Tressler war eines der längst dienenden Ensemblemitglieder des Burgtheaters: 1902 zum Hofschauspieler, 1913 zum Oberregisseur, 1926 zum Ehrenmitglied ernannt, verbrachte Tressler - der insgesamt 383 Rollen verkörperte - 65 Jahre am Burgtheater. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Burgtheaterdirektion.‎

‎Aslan, Raoul, Schauspieler und Regisseur (1886-1958).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. Widmung und Namenszug auf der Bildseite. O. O., 16. III. 1949.‎

‎1 S. 8vo. Seiner "lieben, lieben guten Lilly zur dauernden Erinnerung" überreicht. - Raoul Aslan, der in Saloniki geborene Schauspieler griechisch-armenischer Herkunft, war seit 1897 in Wien ansässig. Von 1917 an am Deutschen Volkstheater in Wien engagiert, war Aslan von 1920 bis zu seinem Tod am Wiener Burgtheater tätig, wo er als Darsteller zahlreicher klassischer Helden- und Charakterrollen (Hamlet, Mephisto, Marquis Posa, Nathan, Coriolan, Othello, Richard III. u. v. a.) brillierte; als Regisseur des Hauses war er schließlich ebenso tätig wie als Direktor (1945-48). - Lili Marberg (1876-1962) gehörte von 1911 bis 1950 dem Wiener Burgtheater an. Seit 1936 auch Ehrenmitglied, spielte sie zunächst in Stücken Wedekinds, Hauptmanns und Ibsens, später vorwiegend Königinnen und mütterliche Frauen und galt weithin als vorzügliche Charakterdarstellerin. Zu ihren Hauptrollen zählten Desdemona, Hedda Gabler und Helena in "Vor Sonnenaufgang". Ihre einzige Filmrolle war die des Fräulein Munk in Walter Reischs "Silhouetten" (1936).‎

‎Aslan, Raoul, Schauspieler (1886-1958).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. Widmung und U. verso. O. O., 19. III. 1918.‎

‎1 S. 8vo. Hübsche halbfigürliche Darstellung in Abendkleidung - “Motto: Vielleicht erreiche ich’s doch einmal”. - Raoul Aslan, der in Saloniki geborene Schauspieler griechisch-armenischer Herkunft, war seit 1897 in Wien ansässig. Von 1917 an am Deutschen Volkstheater in Wien engagiert, war Aslan von 1920 bis zu seinem Tod am Wiener Burgtheater tätig, wo er als Darsteller zahlreicher klassischer Helden- und Charakterrollen (Hamlet, Mephisto, Marquis Posa, Nathan, Coriolan, Othello, Richard III. u. v. a.) brillierte; als Regisseur des Hauses war er schließlich ebenso tätig wie als Direktor (1945-48).‎

‎Balajthy, Robert, Schauspieler (1856-1924).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O., 28. V. 1910.‎

‎½ S. auf Doppelblatt. 8vo. Robert Balajthy war nach Wanderjahren bei der Meininger Truppe in München und am Wiener Raimundtheater tätig. Von Alfred Baron Berger hernach ans Burgtheater berufen, verkörperte er dort große Bauernrollen wie in Anzengrubers "Meineidbauer". Wegen nervöser Angstzustände 1912 die Bühne verlassend, nahm er sich in der Inflationsjahren nach dem Ersten Weltkrieg, als er sein gesamtes Vermögen verloren hatte, das Leben.‎

‎Balajthy, Robert, Schauspieler (1856-1924).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Rob. v. Balajthy"). o. O., 25. XI. 1911.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ihrer liebenswürdigen Einladung für die academ. Jugend Kranewitter zu lesen muß ich leider dankend ablehnen, ich habe nie öffentlich gelesen und würde der Sache einen schlechten Dienst leisten, wenn ich mit so ungeübten Kräften daranginge [...]". - Robert Balajthy war nach Wanderjahren bei der Meininger Truppe in München und am Wiener Raimundtheater tätig. Von Alfred Baron Berger hernach ans Burgtheater berufen, verkörperte er dort große Bauernrollen wie in Anzengrubers "Meineidbauer". Wegen nervöser Angstzustände 1912 die Bühne verlassend, nahm er sich in der Inflationsjahren nach dem Ersten Weltkrieg, als er sein gesamtes Vermögen verloren hatte, das Leben. - In altem Sammlungsumschlag.‎

‎Balser, Ewald, Schauspieler (1898-1978).‎

‎Albumblatt mit eigenh. Namenszug. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Auf der Rückseite eines vollständig erhaltenen "Bausteins für den Wiederaufbau des Burgtheaters". - Der große Bühnen- und Filmschauspieler war seit 1928 Mitglied des Wiener Burgtheaters, wo er als Faust debütierte und zahlreiche Heldengestalten verkörperte, wofür er u. a. 1967 mit dem Grillparzer-Ring und 1968 mit der Kainz-Medaille ausgezeichnet wurde. Des weiteren an den Münchener und Weimarer Kammerspielen, an der Berliner Volksbühne und am Deutschen Theater in Berlin zu sehen, verkörperte er zudem in mehr als 40 Filmen unterschiedlichste Rollen, darunter u. a. den Dr. Sauerbruch in Rolf Hansens gleichnamigem Film (1954). Vgl. Öst. Lex. I, 81.‎

‎Balser, Ewald, Schauspieler (1898-1978).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. Wien, 12. X. 1967.‎

‎1 S. Qu.-12mo. Mit eh. adr. Kuvert. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Ewald Balser war seit 1928 Mitglied des Wiener Burgtheaters, wo er als Faust debütierte und zahlreiche Heldengestalten verkörperte, wofür er u. a. 1967 mit dem Grillparzer-Ring und 1968 mit der Kainz-Medaille ausgezeichnet wurde. Des weiteren an den Münchener und Weimarer Kammerspielen, an der Berliner Volksbühne und am Deutschen Theater in Berlin zu sehen, verkörperte er zudem in mehr als 40 Filmen unterschiedlichste Rollen, darunter u. a. den Dr. Sauerbruch in Rolf Hansens gleichnamigem Film (1954).‎

‎Balser, Ewald, Schauspieler (1898-1978).‎

‎Gedr. Karte mit eigenh. Adresse, Datum und U. Wien, Oktober 1968.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit ms. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum siebzigsten Geburstag. - Der große Bühnen- und Filmschauspieler war seit 1928 Mitglied des Wiener Burgtheaters, wo er als Faust debütierte und zahlreiche Heldengestalten verkörperte, wofür er u. a. 1967 mit dem Grillparzer-Ring und 1968 mit der Kainz-Medaille ausgezeichnet wurde. Des weiteren an den Münchener und Weimarer Kammerspielen, an der Berliner Volksbühne und am Deutschen Theater in Berlin zu sehen, verkörperte er zudem in mehr als 40 Filmen unterschiedlichste Rollen, darunter u. a. den Dr. Sauerbruch in Rolf Hansens gleichnamigem Film (1954). Vgl. Öst. Lex. I, 81.‎

‎Balser, Ewald, Schauspieler (1898-1978).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. U. Wien, 13. III. 1931.‎

‎1 S. 8vo. Portrait im ¾-Profil in Rollenkostüm. - Ewald Balser war seit 1928 Mitglied des Wiener Burgtheaters, wo er als Faust debütierte und zahlreiche Heldengestalten verkörperte, wofür er u. a. 1967 mit dem Grillparzer-Ring und 1968 mit der Kainz-Medaille ausgezeichnet wurde. Des weiteren an den Münchener und Weimarer Kammerspielen, an der Berliner Volksbühne und am Deutschen Theater in Berlin zu sehen, verkörperte er zudem in mehr als 40 Filmen unterschiedlichste Rollen, darunter u. a. den Dr. Sauerbruch in Rolf Hansens gleichnamigem Film (1954). - Aus dem Atelier Dierich, Wien, im Verlag des Magasin Metropole.‎

‎Balser, Ewald, Schauspieler (1898-1978).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. Widmung. O. O., 3. XI. 1955.‎

‎1 S. 8vo. Portrait im ¾-Profil. - Die Widmung für Gretl, d. i. die Schauspielerin Grete Zimmer (1922-2003). - Ewald Balser war seit 1928 Mitglied des Wiener Burgtheaters, wo er als Faust debütierte und zahlreiche Heldengestalten verkörperte, wofür er u. a. 1967 mit dem Grillparzer-Ring und 1968 mit der Kainz-Medaille ausgezeichnet wurde. Des weiteren an den Münchener und Weimarer Kammerspielen, an der Berliner Volksbühne und am Deutschen Theater in Berlin zu sehen, verkörperte er zudem in mehr als 40 Filmen unterschiedlichste Rollen, darunter u. a. den Dr. Sauerbruch in Rolf Hansens gleichnamigem Film (1954). Vgl. Öst. Lex. I, 81. - Grete Zimmer war seit 1945 Ensemblemitglied am Theater in der Josefstadt. Daneben war sie in Gastspielen am Akademie- und Volkstheater, an der Volksoper in Wien sowie bei den Salzburg Festspielen, bei den Seefestspielen in Mörbisch, in Berlin und bei den Festspielen in Bad Hersfeld und Feuchtwangen zu sehen.‎

‎Bank, Josef, Schauspieler.‎

‎2 gedr. Vertragsausschnitte mit je einer eh. U. des Schauspielers sowie der von Heinrich Laube. Wien, o. D. [um 1872-1880].‎

‎Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Heinrich Laube war von 1849-1867 Direktor des Wiener Burgtheaters, "das unter ihm eine Glanzzeit erlebte" (Öst. Lex. I, 684). 1867 aus dem Amt wegen Kompetenzstreitigkeiten mit dem neuen Intendanten ausscheidend, gründete er 1872 das neue Wiener Stadttheater, das er mit einer kurzen Unterbrechung bis 1880 leitete. - In altem Sammlungsumschlag.‎

‎Barkany, Marie, Schauspielerin (1862-1928).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 7. I. 1899.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Kondolenzschreiben an Louise Ungar, die Witwe des Theaterinspizienten Ignatz Ungar. - Die in Wien von Adolf Rt. von Sonnenthal und Alexander Strakosch zur Schauspielerin ausgebildete Tochter eines Fabrikanten kam über Frankfurt und Hamburg an das kgl. Schauspielhaus in Berlin, unternahm Gastspielreisen nach Rußland, in die Niederlande und nach Amerika und trat 1900 mit einer eigenen Truppe in Paris auf, um Dramen von Schiller und Goethe in der Originalsprache aufzuführen. Ihrer Verdienste wegen wurde sie zum Officier d’Instruction der Französischen Akademie ernannt; zudem war sie Mitarbeiterin von Ludwig Barnays bei Gründung der "Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger”. - Bl. 2 verso mit Stempel des “Familienarchivs Hans-Jürgen Partecke”.‎

‎Barnay, Ludwig, Schauspieler und Theaterleiter (1842-1924).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Königsberg, 17. X. 1886.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Freund: "Gestern spät Abends hier angekommen, war ich heute von 11-3 Uhr in der Hamletprobe u. von 7 bis 10 Uhr in der Othello Probe: - ich muß mich also leider damit begnügen, Sie, Ihre liebe Frau, Meister Felix Dahn + Frau durch diese Zeilen zu begrüßen u. auf die günstige Stunde zu warten, wo ich Sie umarmen kann [...]". - In Budapest, Graz, Leipzig und Wien als Heldendarsteller auftretend, rief Barnay 1871 in Weimar die ‘Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger’ ins Leben und gründete zusammen mit Adolf L’Arronge 1883 in Berlin das Deutsche Theater. Nach Intendanzen am Wiesbadener Theater und am Königlichen Schauspielhaus in Berlin war Barnay, dessen ‘Erinnerungen’ 1903 bei Fleischel in Berlin erschienen, Intendant des Königlichen Hoftheaters in Hannover. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

‎Barsescu, Agathe, Schauspielerin (1858 oder 1863-1939).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, Dezember 1898.‎

‎1 S. Qu.-8vo. “Durch Kampf zum Sieg”. - Die in Bukarest geborene Schauspielerin war seit 1889 k. u. k. Hofschauspielerin, verließ jedoch Wien im Jahr darauf und ging ans Hamburger Stadttheater. Neun Jahre später wieder in Wien, zog sie schon kurze Zeit später wieder weiter und gastierte fortan “an den hervorragendsten Bühnen Deutschlands, Rußlands, Österreichs, Hollands etc. in deutscher Sprache. [Sie] zählt unbedingt zu den angesehensten Bühnenkünstlerinnen deutscher Zunge” (Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., zit. n. DBA I 56, 141). - In altem Sammlungsumschlag.‎

‎Barsescu, Agathe, Schauspielerin (1858[63]-1939).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 17. I. 1888.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Baron: “[...] daß ich unendlich bedaure mich fast niemals angetroffen zu haben ist doch selbstredend [...]”. Die in Bukarest geborene Schauspielerin war seit 1889 k. u. k. Hofschauspielerin, verließ jedoch Wien im Jahr darauf und ging ans Hamburger Stadttheater. Neun Jahre später wieder in Wien, zog sie schon kurze Zeit später wieder weiter und gastierte fortan “an den hervorragendsten Bühnen Deutschlands, Rußlands, Österreichs, Hollands etc. in deutscher Sprache. [Sie] zählt unbedingt zu den angesehensten Bühnenkünstlerinnen deutscher Zunge” (Eisenberg, zitiert nach DBA I 56, 141). - Auf Briefpapier mit Trauerrand.‎

‎Barsescu, Agathe, Schauspielerin (1858 o. 63-1939).‎

‎Kabinettphotographie mit eigenh. Namenszug auf der Bildseite. O. O. u. D.‎

‎209:110 mm. Ganzfigürliche Aufnahme aus dem Atelier A. Rosu, Bistritz. - Die in Bukarest geborene Schauspielerin war seit 1889 k. u. k. Hofschauspielerin, verließ jedoch Wien im Jahr darauf und ging ans Hamburger Stadttheater. Neun Jahre später wieder in Wien, zog sie schon kurze Zeit später wieder weiter und gastierte fortan “an den hervorragendsten Bühnen Deutschlands, Rußlands, Österreichs, Hollands etc. in deutscher Sprache. [Sie] zählt unbedingt zu den angesehensten Bühnenkünstlerinnen deutscher Zunge” (Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., zit. n. DBA I 56, 141).‎

‎Barsony, Rosy, Schauspielerin (1909-1977).‎

‎Originalphotographie mit eigenh. Widmung und U. auf der Bildseite. Wien, 14. IX. 1932.‎

‎185:172 mm. Hübsches Portrait en face; die Widmung an Ludwig Herold. - Schon von Kindesbeinen an auf der Bühne stehend, begann ihre "erwachsene" Karriere 1931 in Paul Abrahams Operette "Viktoria und ihr Husar". Beim Film debütierte sie in ihrem Heimatland in "A ven gazember" (32) und wirkte anschließend höchst erfolgreich in deutschen wie auch ungarischen Produktionen mit. Nach dem Krieg mit Ausnahme von Ernst Marischkas Komödie "Scherben bringen Glück" (1957) ausschließlich auf der Bühne zu sehen, wirkte sie in Komödien und Operetten mit, war 1959 am Stadttheater Klagenfurt tätig und zuletzt fürs französische Fernsehen. - Ludwig Herold (geb. 1885), Operettensänger und Direktor der gleichnamigen Theater- und Filmschule, studierte Gesang, debütierte im Stadttheater von Hermannsstadt, wurde von Wilhelm Karczag und Karl Wallner ans Theater an der Wien verpflichtet und "gewann [...] bald durch sein elegantes, lebenswahres Spiel und seine einschmeichelnde Stimme die Gunst des Wiener Publikums" (Planers Jahrbuch der Wr. Gesellschaft, 1929). In rund 145 Gastspielreisen durch alle großen Städte Deutschlands, Rußlands, Rumäniens sowie durch Paris und London kreierte er zahlreiche erste Rollen.‎

‎Bassermann, Albert, Schauspieler (1867-1952).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 8. X. 1904.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Wohl launig gedachtes Schreiben an einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ser geertes Herr, 'Der Kurier d. Fürsten" hat kainen schtarken Aindruck auf mich gemacht. Ser hübsch, wenn auch etwas gedent, ist 'Abschied'. Mit forzüglichster Bestachtung [...]".‎

‎Bassermann, Albert, Schauspieler (1867-1952).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Bassermann"). Wien, 1015, 11. V. 1918.‎

‎1 S. Gr.-4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Lassen Sie doch, bitte, zu jeder 'Snob'-Vorstellung 4 gute Plätze, je 2 und 2 beieinanderliegend, für mich reservieren [...]" (harmonisierte Umschrift). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Hotels "Cottage"; etwas unfrisch und mit kleinen Randläsuren.‎

‎Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. ("Bernh. Baumeister"). O. O. u. D.‎

‎¼ S. Qu.-kl.-8vo. Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Ernst Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284).‎

‎Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. ("Bernh. Baumeister"). O. O., März 1908.‎

‎¼ S. Qu.-kl.-8vo. Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Ernst Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284). - Etwas angestaubt und gebräunt.‎

‎Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).‎

‎Brief mit eigenh. U. Wien, 19. IV. 1894.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-4to. Gemeinschaftlich verfaßter Brief der mitunterzeichnenden Bühnenkünstler Bernhard Baumeister, Ernst Niedt und Hugo Thimig an einen namentlich nicht genannten Direktor: "Seit längerer Zeit beschäftigt sich ein vorbereitendes Comité mit der Gründung eines Vereins, dessen Zweck die corporative Wahrung der Interessen der deutschen Bühnenangehörigen in Österreich ist. - Montag, den 23. d. M. Nachmittag präcise 3 Uhr findet im alten Rathaussaale [...] eine Versammlung österreichischer Bühnenmitglieder statt, in welcher die Statuten dieses neuen Vereines [...] kundgemacht [...] werden [...]". - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Ernst Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284). - Mit zwei größeren Randeinrissen.‎

‎Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, Mai 1904.‎

‎1 S. Qu.-8vo. “Nichts ist groß, was nicht wahr ist”. - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube (1806-1884) nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. “‘Sein Stil’, sagt Jakob Minor, ‘ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert’. ‘Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur’, formuliert Wilbrandt“ (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284).‎

Numero di risultati : 62.397 (1248 pagina/e)

Prima pagina Pagina precedente 1 ... 245 246 247 [248] 249 250 251 ... 393 535 677 819 961 1103 1245 ... 1248 Pagina successiva Ultima pagina