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Mell, Max, Schriftsteller (1882-1971).
Eigenh. Postkarte mit U. O. O., 24. XII., O. J.
1 S. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Professor, bezüglich eines Vortrages vor großem Publikum.
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Menghin, Alois, Heimatforscher und Schriftsteller (1856-1918).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 10. VII. 1910.
½ S. Gr.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An die Pianistin und Publizistin Anny Edle von Newald-Grasse (1875-1952): "Der ergangenen Aufforderung entsprechend gestatte ich mir, die Karten u. den Beitrag von 60 k zu senden [...]". - Alois Menghin "verfaßte zahlreiche Aufsätze über heimat- und volkskundliche sowie kunsthistorische Themen für verschiedene Zeitschriften und Zeitungen und war auch als Jugendschriftsteller tätig. Als Kunstkenner war er einer der Berater des Erzh. Thronfolgers Franz Ferdinand, wodurch es ihm möglich war, den Bau der Gampenstraße und deren Trassenführung anzuregen und entscheidend zu beeinflussen" (ÖBL VI, 222).
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Menzel, Gerhard, deutscher Schriftsteller (1894-1966).
Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 21. X. 1942.
1 S. 8vo. Sehr geehrter Herr Wesely, haben Sie herzlichen Dank für Ihre Wünsche und Grüsse.
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Menzel, Viktor, Schriftsteller (geb. 1865)
2 eigenh. Postkarten mit U. (Berlin, 24.09.1935)
2 SS. Qu.-8vo. Mit eigenh. beschr. Kuvert. Anbei Menzels Visitenkarte. An Josef Wesely dichtet Viktor Menzel "Der Trieb zum Schönen bleibt der Quell der Kunst". Weiters aus einem Gedicht in einer anthroposophischen Zeitschrift "...Durch uns das Gute! Ihm kann der Äther nicht, / Der Fels nicht dienen oder die Meeresflut; / Des Menschen Sohn nur kann erbarmend / Rettender Liebe den Tempel gründen."
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Mesonero y Romanos, Ramon de, Schriftsteller und Journalist (1803-1882).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 8. VII. o. J.
1 S. auf Doppelblatt. Kl.-4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). In spanischer Sprache an den Schriftsteller Juan Eugenio Hartzenbusch. - Mit kleinen Randläsuren.
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Mestrozi, Paul, Komponist, Kapellmeister und Theaterimpresario (1851-1928).
Eigenh. Brief mit U. Küb bei Payerbach, 7. VII. 1913.
1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Professor, mglw. Robert Nagel: "[...] Es freut mich, daß mein vorgeschlagener Weg zu dem vorausgesehenen Ziele zu führen scheint. Es scheint mir zweckdienlich wenn Sie Veranlassung nehmen Herrn Franz j. anzudeuten daß seine 'Mitarbeiterschaft' sehr erwünscht wäre (auch wenn er de facto nichts am Buche ändert) und ihm, vorsichtig, eine Beteiligung in Aussicht zu [!] stellen. Bei dieser Gelegenheit könnten Sie ihn auch darüber beruhigen, daß die Kratzl'schen Kompositionen meist lyrisch sind und seiner bekannten Kompositionsweise gar nicht ähneln [...]". - Paul Mestrozi war Kapellmeister des Theaters in der Josefstadt und Mitglied des Hofburgtheater-Orchesters sowie der Hofkapelle. Später Eigentümer und Direktor des Fürst-Theaters im Prater und Leiter des Theaters in Wiener Neustadt, verfaßte bzw. komponierte Mestrozi neben zahlreichen Sprechstücken humoristischer Art auch Märsche, Walzer, Chöre u. a. Vgl. Eisenberg, Das geistige Wien, s. v. - Auf Briefpapier mit Adreßstempel.
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Mestrozi, Paul, Komponist, Kapellmeister und Theaterimpresario (1851-1928).
Eigenh. Brief mit U. Küb bei Payerbach, 9. X. 1913.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Professor, mglw. Robert Nagel: "Wir hatten uns ja eigentlich nichts zu schreiben darum haben wir auch nichts versäumt. Wenn es sich nicht darum handelte zugleich mit dem 'Bearbeiter' auch einen Bohrer zu gewinnen der in den Theaterkanzleien angesetzt werden kann, so hätte[n] wir ja die ganzen Pla[u]dereien [?] nicht [...]". - Paul Mestrozi war Kapellmeister des Theaters in der Josefstadt und Mitglied des Hofburgtheater-Orchesters sowie der Hofkapelle. Später Eigentümer und Direktor des Fürst-Theaters im Prater und Leiter des Theaters in Wiener Neustadt, verfaßte bzw. komponierte Mestrozi neben zahlreichen Sprechstücken humoristischer Art auch Märsche, Walzer, Chöre u. a. Vgl. Eisenberg, Das geistige Wien, s. v. - Auf Briefpapier mit Adreßstempel.
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Mestrozi, Paul, Komponist, Kapellmeister und Theaterimpresario (1851-1928).
Eigenh. Brief mit U. Wohl Wien, 23. XI. 1913.
1 S. 8vo. An Professor Robert Nagel: "Vergebens warte ich auf Nachricht daß Sie sich mit D. Frieser geeinigt haben und die Arbeit beginnen kann. Ich bedaure die Verzögerung um so mehr als in letzter Zeit D. Frieser hier in Wien wie in Budapest mit Arbeiten angenommen und aufgeführt wurde, man also umsomehr Hoffnung hätte daß er Ihr Libretto mit der Kratzl'schen Musik placieren könnte, zumal er das Buch für gut, nur bearbeitungsbedürftig findet [...]". - Paul Mestrozi war Kapellmeister des Theaters in der Josefstadt und Mitglied des Hofburgtheater-Orchesters sowie der Hofkapelle. Später Eigentümer und Direktor des Fürst-Theaters im Prater und Leiter des Theaters in Wiener Neustadt, verfaßte bzw. komponierte Mestrozi neben zahlreichen Sprechstücken humoristischer Art auch Märsche, Walzer, Chöre u. a. Vgl. Eisenberg, Das geistige Wien, s. v. - Auf Briefpapier mit Adreßstempel.
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Mestrozi, Paul, Komponist, Kapellmeister und Theaterimpresario (1851-1928).
Eigenh. Brief mit U. Küb bei Payerbach, 25. VIII. 1913.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Durch Vermittlung der Kratzl'schen Erben die mir den musikalischen Nachlas [!] Ihres Vaters anvertrauten, bin ich mit Herrn D. Frieser bekannt geworden und ist auch ein förmlicher Vertrag mit allen Terminen zustande gekommen. Herr D. Frieser schickte mir dann einige alte Manuskripte und einige im Druck erschienene Komödien von anderen Autoren ich möge mich zu einem oder dem andern Sujet entscheiden das er dann ausarbeiten wolle. Ich fand keines der Bücher brauchbar [...]". - Paul Mestrozi war Kapellmeister des Theaters in der Josefstadt und Mitglied des Hofburgtheater-Orchesters sowie der Hofkapelle. Später Eigentümer und Direktor des Fürst-Theaters im Prater und Leiter des Theaters in Wiener Neustadt, verfaßte bzw. komponierte Mestrozi neben zahlreichen Sprechstücken humoristischer Art auch Märsche, Walzer, Chöre u. a. Vgl. Eisenberg, Das geistige Wien, s. v.
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Mestrozi, Paul, Komponist, Kapellmeister und Theaterimpresario (1851-1928).
Eigenh. Brief mit U. Küb bei Payerbach, 29. VII. 1913.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Professor, mglw. Robert Nagel: "Leider hat mich Ihre Karte nicht überrascht denn ich laboriere schon einige Jahre mit den Theaterdirektions-Kanzleien und habe die Überzeugung daß der bestehende Ring nicht zu durchbrechen ist [...]". - Paul Mestrozi war Kapellmeister des Theaters in der Josefstadt und Mitglied des Hofburgtheater-Orchesters sowie der Hofkapelle. Später Eigentümer und Direktor des Fürst-Theaters im Prater und Leiter des Theaters in Wiener Neustadt, verfaßte bzw. komponierte Mestrozi neben zahlreichen Sprechstücken humoristischer Art auch Märsche, Walzer, Chöre u. a. Vgl. Eisenberg, Das geistige Wien, s. v. - Auf Briefpapier mit Adreßstempel.
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Meurice, Paul, Schriftsteller (1818-1905).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.
¾ S. 8vo. Ein Zitat von Voltaire in den Mund gelegten Worten aus seinem Drama "Struensee" (1893). - Auf Trägerpapier montiert.
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Meyer, Conrad Ferdinand, Swiss poet (1825-1898).
Autograph letter signed. N. p., 25 June 1886.
8vo. 4 pp. on bifolium. To the German writer Louise von François (1817-93) with news about the progress of his work and from his family. As he "started much and finished little", Meyer dedicates most of the letter to family affairs, recent visitors like the author Hermann Lingg and the publisher Julius Rodenberg and his reading of Flaubert and Keller: "I recently looked at the French Flaubert who can only be interpreted in light of his newly published correspondence with George Sand [...]". - He also announces that he will visit the famous Polish writer Józef Ignacy Kraszewski in his exile in Geneva. Despite strong reservations due to Kraszewski's conviction as a French spy in Germany Meyer feels obliged to meet his old acquaintance. - Well preserved.
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Meyerhof, Leonie, Pseud. Leo Hildeck, Schriftstellerin (1860-1933).
Eigenh. Widmung mit U. ("Leo Hildeck"). Berlin, 23. X. 1893.
1 S. 65 x 217 mm. "Diejenigen Männer, die behaupten, Sie kennen die Frauen, haben oft nicht einmal eine Frau völlig durchschaut […]". - Unter dem Pseudonym Leo Hildeck, später unter eigenem Namen errang Meyerhofer in ihrer Zeit literarische Geltung. Vor allem in den 1920er Jahren schrieb sie für die damals als liberal und fortschrittlich geltende Frankfurter Zeitung Literaturkritiken und kleinere Beiträge zur Lage der Frauen (Wikipedia).
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Meynert, Hermann, Schriftsteller (1808-1895).
Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 27. XI. 1832.
1 S. mit Adresse verso (Faltbrief). 4to. An Adolf Bäuerle in Wien: "Theurer Freund! Ich weiß vor mir selbst keine Ursachen mehr aufzufinden, mit denen ich Ihr standhaftes Stillschweigen auf alle meine Briefe erklären könnte, und muß gestehen, daß von allen meinen Freunden keiner sich so sichtliche Mühe gab, mir eine radicale Vergessenheit und Gleichgültigkeit zu beweisen, wie Sie. Mangel an Zeit kann es nicht seyn, denn wo Sie binnen Monatsfrist drei bis vier Briefe an Korn schreiben konnten, wäre wohl auch zu einigen Zeilen, zu einigen Minuten für mich Rath geworden. Ich glaube es an keinem meiner Freunde verdient zu haben, doch wenn es sich so angelegen seyn läßt, mich zu ignoriren; mir würde dies selbst gegen eine wildfremde Person unmöglich werden. - Ich werde den Grund Ihres Schweigens bald aus Ihrem Munde hören können, denn bis zum 12ten December d. J. treffe ich, unserer Verabredung gemäß, in Wien ein, und werde dann schnell meine Arbeiten an der Theaterzeitung beginnen. Auf einige tüchtige Vorwürfe aber, lieber Freund, mögen Sie sich gefaßt halten, denn Sie haben meiner zu arg vergessen. - Während unserer Trennung habe ich ein Taschenbuch: 'Austria; Charaktergemälde von Wien und Prag' - im Manuscripte vollendet; gedruckt wird es Ende Februar k. J. erscheinen. Ich hoffte demselben die von Ihnen auf das Gewisseste versprochenen Notizen einverleiben zu können, allein diese blieben, mitsammt Ihren Briefen, consequent aus. Auszüge und Probestücke aus der Austria finden Sie in Nr. 272 des Planeten u.s.w. in Nr. 276 finden Sie eine Parallele zwischen Baeuerle und Raimund, die ich Sie gelegentlich nachzulesen bitte. - Nun eine Bitte, um die ich Sie recht innig ersuche. In Nr. 275 des Planeten - dieser ganze Wochengang wird auch als Probenummer in zweitausend Exemplaren versendet - befindet sich, ebenfalls als Fragment der Austria, eine kleine historische Reflexion von mir, betitelt: 'Kaiser Franz von Oesterreich', an welcher mir viel liegt, indem sie, rücksichtlich des Planeten und meiner eignen Stellung, bedeutend auf den Kaiserstaat wirken muß. Diesen kurzen Aufsatz bitte ich auszugsweise in den nächsten Blättern Ihrer Theaterzeitung mitzutheilen, mit Nennung des Verfassers. Da ich mich eine Zeitlang in Oesterreich aufhalten will, so liegt mir dies sehr am Herzen, und ich hoffe bei Ihrer Freundschaft in dieser Hinsicht keine Fehlbitte zu thun. - Ihrer Theaterzeitung habe ich in der Austria ebenfalls einige sehr empfehlende und vortheilhafte Worte gewidmet und ihr vollkommen ihr Recht angedeihen lassen. [...]". - Über seine Frau, die Sängerin Marie Emmering, hatte Meynert Verbindung zur Wiener Theaterszene. Nachdem er jahrelang Beiträge für Bäuerles "Theaterzeitung" geliefert hatte, übersiedelte er im Herbst 1836 als Hauptmitarbeiter der Zeitschrift (in der Nachfolge Moritz Saphirs) nach Wien. "Seine dramaturgischen Berichte über die Leistungen des Hofburg-Theaters, denen man Gründlichkeit und Unparteilichkeit nachrühmte, fanden die günstigste Aufnahme" (Wurzbach XVIII, 189). - Kl. Randausriss von Siegelöffnung; geringe Randläsuren.
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Meynert, Theodor, Mediziner (1833-1892).
Eigenh. Zeugnis mit U. Wien, 3. VII. 1880.
½ S. Folio. "[Herr Josef?] Ebstein 42 Jahre alt k.k. Regimentsarzt aus Kremsier hat im Sommersemester 1880 die Vorlesung des Gefertigten über Psychiatrische Klinik ununterbrochen besucht, und seine Kenntniße in der Psychiatrie am 3. Juli l. J. in einem öffentlichen Colloquium ganz zufriedenstellend nachgewiesen [...]". - Theodor Meynert, seit 1870 a.o. und seit 1874 o.Prof. der Psychiatrie und Direktor der Wiener Psychiatrischen Klinik, übernahm 1875 die Leitung der neuen Psychiatrischen Universitätsklinik im AKH Wien. Als Wegbereiter einer naturwissenschaftlichen, auf pathologisch-anatomischer Grundlage basierenden Psychiatrie stand er in Gegensatz zu Anstaltspsychiatern wie Moritz Gauster. - Anrede und Vorname durch Ausschnitt der Stempelmarke entfernt; mit kleinen Randläsuren und Stempel des Dekanats der medizinischen Fakultät der Universität Wien.
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Meysenbug, Pius Freiherr von, Schriftsteller (geb. 1866).
Brief mit eigenh. U. Wien, 14. III. 1892.
1 S. Gr.-8vo. An einen Adolf Müller in Wien: "Nach einer Besprechung mit H. Isidor Fuchs sind wir übereingekommen, die G'stanzeln nicht in den Rahmen des Quodlibets einzufügen, sondern im 'Gemüthlichen' singen zu lassen. Wittels wird daher die G'stanzeln Herrn Stanzig übersenden, der die Instrumentirung für Wiener Quartett besorgen soll. Das Fiakerlied singt Wittels meines Wissens in der Originaltonart [...]". - Auf Briefpapier mit gestemp. Adresse; etwas angestaubt und mit kleinen Randläsuren.
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Meysenbug, Pius Freiherr von, Schriftsteller (geb. 1866).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 16. VI. 1908.
1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Herrn Pick mit dem Bedauern, dessen Einladung nicht nachgekommen zu sein: "[...] Die Ursache meiner Nachlässigkeit war ein mir sehr nahe gehender Todesfall, der mir nun gesundheitlich einen sehr heftigen Ruck gegeben hat, so daß ich mich entschließen muß, um mich wieder einigermaßen zu erholen, so rasch als möglich Wien zu verlassen [...]".
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Meysenbug, Pius Freiherr von, Schriftsteller (geb. 1866).
Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.
1 S. Visitkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Adressaten "mit den herzlichsten und ergebensten Glückwünschen".
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Meysenbug, Pius Freiherr von, Schriftsteller (geb. 1866).
Photographie mit eigenh. U. Wien, 24. I. 1898.
Ca. 120:100 mm. Die Ecken unregelmäßig abgeschrägt; auf Trägerpapier montiert.
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Mical, Hulda, Schriftstellerin (1879-1957).
Eigenh. Albumblatt mit U. und eh. Begleitschreiben mit U. St. Pölten, Martini 1934.
Je 1 S. (Qu.-)8vo. Das Albumblatt mit alt montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt) und ebenso wie das Begleitschreiben alt auf Trägerpapier montiert. "Und bleibt doch von keinem - mit Verlaub | mehr übrig, als eine Handvoll Staub". - Die aus St. Pölten stammende Schriftstellerin, von Berufs wegen Volksschullehrerin und später -direktorin, war Verfasserin von mehreren Kinderbüchern, darunter "Kasperl auf Abenteuer".
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Michaelson, Margarete, (Ps. Ernst Georgy), Schriftstellerin (1873-1924).
Eigenh. Brief mit U. und eigenh. Manuskript. Berlin
4 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An eine Redaktion: "Ihrem liebenswürdigen Wunsche entsprechend, gestatte ich mir, Ihnen beifolgend eine kurze Skizze meines Lebens und Werdeganges zu übersenden! - Hoffentlich genügt sie Ihnen!? [...]". - Dieselbe folgt anschließend auf knapp vier Seiten. - Margarete Michaelson war in den 1920er Jahren eine der bekanntesten Roman- und Drehbuchautorinnen. Ihr zwölfbändiger Roman "Aus den Memoiren einer Berliner Range" wurde viel beachtet. - Etwas angestaubt und gebräunt; auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Michel, Robert, Schriftsteller und Militär (1876-1957).
Eigenh. Postkarte sowie eh. Visitenkarte mit Widmung und U. Wien, 4. III. 1953 und 17. I. 1951.
Postkarte: 2 SS. Qu.-8vo. Visitenkarte: 1 S. "Verzeihen Sie, bitte, das (!) ich Ihre freundlichen Grüße für Weihnachten und Neujahr so verspätet erwidere. Aber Sie können versichert sein, daß mich Ihre Grüße aus der schönen Steiermark jedesmal sehr erfreuen und daß ich diese gütige Einstellung mir Freuden (!) gegenüber als eine wirkliche Auszeichnung empfinde." - Michel war nach dem Ersten Weltkrieg zusammen mit Hermann Bahr und Max Devrient kurze Zeit Direktionsmitglied des Wiener Burgtheaters und lebte seit 1919 als freier Schriftsteller, Übersetzer, Theaterkritiker und Feuilletonist in Wien. Er schrieb Romane, Novellen und Erzählungen, die zumeist Stoffe aus seiner böhmischen Heimat sowie aus Bosnien und der Herzegowina verarbeiteten. Vgl. Kosch X, 1045f.
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Michiels, Alfred, Schriftsteller und Historiker (1813-1892).
Eigenh. Brief mit U. Paris, 21. II. 1894.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). In französischer Sprache an einen M. Schayck (?) in Brüssel.
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Miegel, Agnes, Schriftstellerin (1879-1964).
2 gedruckten Dankeskarten mit eigenh. U. Bad Nenndorf, März 1955 und März 1962.
2 SS. Qu.-8vo. Mit adressiertem Kuvert. Sendet anlässlich ihres Geburtstages Dankesworte an ihre Freunde. - Miegel leitete von 1920-26 das Feuilleton der ‘Ostpreußischen Zeitung’ in Königsberg, wo sie sich anschließend auch als freie Schriftstellerin niederließ. 1945 nach Dänemark geflüchtet, kehrte sie 1948 nach Deutschland zurück und lebte fortan in Bad Nenndorf, wo sie 1954 Ehrenbürgerin wurde und bis zu ihrem Lebensende wirkte. Als bedeutendste deutsche Balladendichterin des 20. Jahrhunderts in die Literaturgeschichte eingegangen, waren die formal brillanten Balladen und Lieder der “Mutter Ostpreußens” in Stil, Ideengehalt und Thematik weitgehend dem 19. Jahrhundert verhaftet. Vgl. Kosch X, 1059ff.
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Mikusch, Dagobert von, deutscher Schriftsteller (1874-1950).
Eigenh. Postkarte mit U. Berlin, 17.XI.1942
1 S. Qu.-8vo. Sehr geehrter Herr Wesely! Herzlichen Dank für Ihre freundlichen Glückwünsche zu meinem Geburtstage, über die ich mich sehr gefreut habe. Vielleicht interessiert es Sie zu hören, dass soeben ein neues Werk von mir über König Ibn Sa'ud erschienen ist.
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Miletic, Slobodan, serbischer Schriftsteller (1938-2001).
Blatt mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.
1 S. Format: 100:50 mm. Mit einem Foto von Miletic. "Für Herrn Erwin Garzarolli, herzlich Slobodan Sv. Miletic". - Miletics Betätigungsfeld reichte vom Lyriker, Prosaist, Kritiker, Essayist, Redakteur, kurzzeitigen Dramaturg des Serbischen Nationaltheaters, Hochschullehrer, Übersetzer bis hin zum ersten Stadtschreiber der Landeshauptstadt Klagenfurt. Bekannt wurde er mitunter durch seine Übersetzung von Robert Musils "Schwärmern".
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Millenkovich, Max von (Pseud. Max Morold), Musikschriftsteller und Direktor des k. k. Hofburgtheaters (1866-1945).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 15. V. 1929.
1 S. 4to. An eine Dame: "Tiefbewegt habe ich die Kunde von dem Hinscheiden Ihres edlen Gatten erhalten, der mir ein sehr lieber Freund war, dessen Krankheit mich schon seit langem mit Besorgnis erfüllte [...] Zu meinem großen Schmerze kann ich der Bestattung nicht beiwohnen - ich schreibe diese Zeilen in Berlin, auf der Reise nach Danzig [...]". - Seit 1915 Mitglied der Kunstkommission, war der Sohn des Schriftstellers Stefan von Millenkovich 1917/18 Direktor des Wiener Burgtheaters. "Danach schrieb [er] Musik- und Theaterkritiken, propagierte als Redner bei völkischen Veranstaltungen sein 'großdeutsches Bekenntnis' und hatte den Vorsitz der deutschnationalen 'Morold-Runde'. Bekanntheit erlangte er durch seine Opernbücher (u. a. 'Klopstock in Zürich', 1893) sowie als Verfasser zahlreicher Musikerbiographien (u. a. 'Cosima Wagner', 1937). Als Herausgeber der Anthologie 'Dichterbuch. Deutscher Glaube, deutsches Sehen und deutsches Fühlen in Österreich' (1933) schuf er erstmals einen Überblick über das Spektrum der konservativ bis nationalsozialistisch gesinnten Autoren" (DBE). - Auf Briefpapier mit gestempeltem Briefkopf.
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Millenkovich, Max von (Pseud. Max Morold), Musikschriftsteller und Direktor des k. k. Hofburgtheaters (1866-1945).
Eigenh. Portraitpostkarte mit U. [Wien], 29. V. 1923.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Hans Nüchtern: "Verehrungsvollen und innigen Glückwunsch!". - Seit 1915 Mitglied der Kunstkommission, war der Sohn des Schriftstellers Stefan von Millenkovich 1917/18 Direktor des Wiener Burgtheaters. "Danach schrieb [er] Musik- und Theaterkritiken, propagierte als Redner bei völkischen Veranstaltungen sein 'großdeutsches Bekenntnis' und hatte den Vorsitz der deutschnationalen 'Morold-Runde'. Bekanntheit erlangte er durch seine Opernbücher (u. a. 'Klopstock in Zürich', 1893) sowie als Verfasser zahlreicher Musikerbiographien (u. a. 'Cosima Wagner', 1937). Als Herausgeber der Anthologie 'Dichterbuch. Deutscher Glaube, deutsches Sehen und deutsches Fühlen in Österreich' (1933) schuf er erstmals einen Überblick über das Spektrum der konservativ bis nationalsozialistisch gesinnten Autoren" (DBE). - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.
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Millenkovich, Stefan von, Schriftsteller (1836-1915).
Eigenh. Albumblatt mit U. (“Stephan Milow”). Görz, 14. VI. 1887.
1 S. Qu.-8vo. "Wie weit getrennt auch unsre Wege, | Ich meine oft, Du bist mir nah, | Da ich Dich in Gedanken hege | Und durch des Sohnes Auge sah [...]". - Sechzehnjährig in die österreichische Armee eintretend, wurde Millenkovich später für wissenschaftliche Arbeiten dem Militärgeographischen Institut in Wien zugeteilt und trat wegen eines Nervenleidens 1870 als Hauptmann in den Ruhestand. Danach lebte er, unter dem Pseudonym Stefan Milow veröffentlichend, als freier Schriftsteller und Privatier in Ehrenhausen (Steiermark), in Görz und seit 1870 in Mödling bei Wien. Millenkovich war mit Ferdinand von Saar befreundet und veröffentlichte neben Lyrik und Erzählungen Dramen wie "König Erich" (1879) und "Jenseits der Liebe" (1906). - Papierbedingt etwas gebräunt.
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Millenkovich, Stefan von, Schriftsteller (1836-1915).
Eigenh. Brief mit U. Mödling, 23. II. 1911.
¾ S. Gr.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Oberst Leon Rt. von Stankiewicz de Moglia: "Wohl erinnere ich mich Deiner sehr gut und sehe Deine hochgewachsene, schlanke Gestalt klar vor mir. Daß auch Du im Laufe der Zeit gebrechlich geworden, bedauere ich aufrichtig; ich war es immer und seit einem Jahr geht es mir besonders schlecht. Deine teilnehmenden Zeilen bereiteten eine große Freude. Da ich meines Nervenleidens wegen als Soldat nicht weiter kommen konnte, widmete ich mich ganz der Dichtkunst, die mir zum mindesten stets eine innere Befriedigung gewährte, wenn ich mit ihr auch keinen so schallenden Erfolg hatte, wie manche andren [...]". - Sechzehnjährig in die österreichische Armee eintretend, wurde Millenkovich später für wissenschaftliche Arbeiten dem Militärgeographischen Institut in Wien zugeteilt und trat wegen eines Nervenleidens 1870 als Hauptmann in den Ruhestand. Danach lebte er, unter dem Pseudonym Stefan Milow veröffentlichend, als freier Schriftsteller und Privatier in Ehrenhausen (Steiermark), in Görz und seit 1870 in Mödling bei Wien. Millenkovich war mit Ferdinand von Saar befreundet und veröffentlichte neben Lyrik und Erzählungen Dramen wie "König Erich" (1879) und "Jenseits der Liebe" (1906).
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Millenkovich, Stefan von, Schriftsteller (1836-1915).
Eigenh. Brief mit U. und eigenh. Albumblatt mit U. Görz, 21. II. 1883.
(½+½ =) 1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Ihren mir in so freundlicher Weise ausgesprochenen Wunsch erfülle ich mit Vergnügen und habe Ihnen auf dem zweiten Blatte einige Verse niedergeschrieben [...]". - "Nicht alles, was da golden blinkt, | Kann dich mit einer Gabe schmücken; | Nicht alles auch, was welkt und sinkt, | Soll dir zu sehr das Herz bedrücken". - Sechzehnjährig in die österreichische Armee eintretend, wurde Millenkovich später für wissenschaftliche Arbeiten dem Militärgeographischen Institut in Wien zugeteilt und trat wegen eines Nervenleidens 1870 als Hauptmann in den Ruhestand. Danach lebte er, unter dem Pseudonym Stefan Milow veröffentlichend, als freier Schriftsteller und Privatier in Ehrenhausen (Steiermark), in Görz und seit 1870 in Mödling bei Wien. Millenkovich war mit Ferdinand von Saar befreundet und veröffentlichte neben Lyrik und Erzählungen Dramen wie "König Erich" (1879) und "Jenseits der Liebe" (1906).
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Miller, Arthur, Dramatiker (1915-2005).
Blatt mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. Mit montiertem Zeitungsausschnitt und beigelegter Broschüre "Die eingeschlafenen Dramatiker" von Arthur Miller.
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Miller, Arthur, American playwright and essayist (1915-2005).
Photograph (reproduction) signed. No place, [fl. 1960].
104 x 149 mm. Arthur Miller and John Huston during the shooting of "The Misfits".
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Miller, Arthur Maximilian, Schriftsteller, Maler und Scherenschneider (1901-1992).
3 eigenh. Postkarten mit U sowie Portraitfoto mit eigenh. Namenszug. (Oberstdorf), 1964-1967.
1 S. 4to. Mit eh. beschr. Kuvert. Dankt Josef Wesely für seine Glückwünsche anlässlich Millers 60. Geburtstages. - "Der schwäbische Mundartdichter, der 1992 in Ottobeuren starb, steht zusammen mit seinem Freund Peter Dörfler in der Tradition der christlichen Volksdichtung. Viele seiner Werke behandeln Grundfragen des Christentums. Zu Millers Hauptwerken zählt der auf mehrjährigem Quellenstudium beruhende kunsthistorische Roman 'Der Herr mit den drei Ringen', in dem es um Ruppert Nefs, den Baumeister des Barockklosters Ottobeuren geht" (Pressemitteilung der Universität Augsburg, Nr. 64 v. 11. XI. 1999).
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Minckwitz, Johannes, Dichter und Philologe (1812-1885).
Eigenh. Brief mit U., beiliegend eh. Gedichtmanuskript ("An Wilhelm Dindorf") mit U. Leipzig, 27. VII. 1879.
Brief: 4 SS. auf gefalt. Doppelblatt. Gr.-8vo. Gedichtms.: 2 SS. 8vo. An den Grazer Autographensammler Alexander Hesse, mit Bemerkungen zur deutschen Dichtung in antiken Formen, einer Philippica gegen seinen betrügerischen Verleger, panbalkanischen Eroberungswünschen an das Kaiserhaus Österreich sowie der Klage über einen Diebstahl an Handschriften August von Platens, dessen Nachlass er verwaltete: "Der Ehre, die Sie mir erweisen, Ihnen meine Handschriftprobe zu senden, vermochte ich erst heute zu entsprechen, wo ich von einer Reise nach Pyrmont, München, Thyrol und Salzburg zurückgekehrt. Ich schreibe Ihnen denn meine jüngst Ode ab, die, wie ich hoffe für meine Person, ächt-Horazischen Geist athmet, in einer zwar schwerwiegenden, aber sehr einfachen Form. Möchte sie Ihnen bei genauerer Betrachtung gefallen! Die Leute reden heutzutag immer sehr Confuses über antike Weisen. Und doch sind sie nun endlich bemeistert, und so leicht, wie Reimstrophen, aufzufassen. Sollten Sie Verlangen tragen, auch meine übrigen Oden und Hymnen kennen zu lernen, deren Zahl sich mit etlichen Pindarischen Hymnen und Horazischen Oden u.s.w., in meinem Style verdeutscht, auf etwa 207 belaufen wird, so würden Sie 162 gedruckte in einem starken Oktav-Bande finden, welcher den Titel trägt: 'Gedichte von Johannes Minckwitz (Aus Deutschlands größter Zeit 1813-1876)', Leipzig, 1876 (auf 1877), dritte Auflage, bei Moritz Geißler (Oehmigke's Verlag). Wenn Ihr Herr Vater ein oder das andere Exemplar sofort bestellt, so muß er das Exemplar schön gebunden für 4 Mark statt für 9 Mark, geheftet für 3 Mark statt für 7½ Mark ausgeliefert erhalten. Zum Kostenpreise nämlich, wie ich dem Verleger Moritz Geißler anbefohlen habe. Denn das Ganze ist von mir bezahlt worden, und der saubere Verleger hat insgeheim die sämmtlichen Exemplare auf dem Lager behalten, ohne sie als Commissionär zu verschicken auf dem Wege des Buchhandels. Weßhalb ich ihn (wie man denn heutzutag so oft einem schamlosen Schwindel ausgesetzt ist) seit Beginn dieses Jahres bei dem Königl. Handelsgericht habe verklagen müssen. Denn sonst behielte der geldsüchtige Mann alle Exemplare für sich zurück, um sie wahrscheinlich später in seinem Nutzen loszuschlagen. Von Ehre einem Autor gegenüber ist bei solchen Leuten keine Rede mehr. Auf den Preis des Exemplars, den ich oben nannte, würde Ihr Herr Vater fest bestehen müssen, - wenn Sie darauf reflektiren sollten. Es giebt ja gerade in Graz viele treffliche Freunde deutscher Poesie. Das Metternich'sche Oesterreich habe ich in einzelnen Versuchen hart beurtheilt, aber ich liebe Oesterreich, und gerade deßhalb habe ich es nicht geschont. Ich wünsche, das dieses Kaiserthum immer blühender und größer werde, daß es so viele Stücke der Balkan-Halbinsel als möglich an sich reiße und den Russen so wenig als möglich übrig lasse, und daß das herrliche Oesterreichische Volk die Kultur nach dem Archipelagos trage: eine für die Menschheit höchst lohnende Aufgabe! [...] Auch kann ich Ihnen vielleicht diese oder jene Handschrift, die Sie noch nicht besitzen, verschaffen. Die Platen'schen, immer seltener werdend, sind mir gegen das Jahr 1872 auf eine noch nicht aufgeklärte Weise samt der Mappe aus meinen Mappen heraus heimlich entwendet worden! Und zwar sämmtlich, auch die wenigen Briefchen, die er vor seinem frühen Tode noch an mich richten konnte [...] Lebt denn Robert Hamerling noch in Graz? Er hat mir lange nicht mehr geschrieben. Vermutlich, weil er eine starke Zurückweisung übel genommen. Ich bin nun einmal so." - Die "bis jetzt noch ungedruckt[e] Ode Nr. CLXXXI" an den Leipziger Philologen Wilhelm Dindorf, in sieben Strophen: "Rasch durchkreuz' ich des Marktes tosendes Kaufgewühl, / Heimwärts eilend im Halbdunkel der Abendzeit, / Wenn auf Straßen umher weite Laternenpracht / Rings wetteifert mit Sternengluth [...]". Das Gedicht in überarbeiteter Form publiziert in: Acta Comparationis Litterarum Vniversarum NS 5.1 (1881), S. 1583f.
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Mirbeau, Octave, Journalist, Kunstkritiker und Schriftsteller (1848-1917).
Eigenh. Brief mit U. (Paris), 17. I. 1908.
1 S. 8vo. Auf Briefpapier mit gedr. Adressbriefkopf. Beiliegend der eh. adressierte Briefumschlag. An Fritz Freund (1879-1950), Leiter des "Wiener Verlags": "Monsieur, M. Eugène Fasquelle me communique la lettre que vous lui avez écrite pour demander les conditions de traductions de mon livre: La 628-E.8, en langue allemande. Je demande six mille francs (6000), les six mille francs devront m'être payer directement, dès le pret de la mise en vente de volume. Je vous serais obligé de me répondre, à mon adresse particulière [...]". Der in gesellschaftskritischer Avantgarde wie in Schlüpfrigkeiten furchtlose "Wiener Verlag" hatte seit 1901 zahlreiche Werke Mirbeaus ins Deutsche gebracht; 1908 erschien allerdings nur mehr eine Neuausgabe seines großen Sittenromans "Tagebuch einer Kammerjungfer".
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Moeser, Albert, Schriftsteller (1835-1900).
Eigenh. Gedicht "Der Steinmetz" mit U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. "Vorüber gieng die Sommernacht, | die Hähne krähn, der Tag erwacht, | Laut schall'n der Vögel Weisen; | da tritt aus seines Hauses Thor | der rüstge Steinmetz rasch hervor | Mit Schürz und Winkeleisen. | Er meißelt einen Leichenstein, | der Stahl blinkt hell im Sonnenschein, | Laut hallt es durch die Lüfte; | des neuerwachten Lebens Kraft | Weiht er des Todes Dienst und schafft | Ein Bild zum Schmuck der Grüfte […]". - Die obere Hälfte des Blattes mit Karton hinterlegt. Gefaltet. - Bis zu seiner Pensionierung 1897 am Wettiner Gymnasium tätig, hat sich Möser über Jahre hinweg als "feinsinniger Lyriker [...] seinen Platz in der deutschen Literaturgeschichte erworben [...]" (Biogr. Jahrb. und Dter. Nekrolog, 5, (1903); zit. n. DBA I 852, 307) und galt "als einer der besten deutschen Dichter zwischen 1880 und 90 [...]" (Geißler, Führer durch die dte. Lit. des 20. Jhdts., 1913, (618); zit. n. DBA II 904, 358). Besonders hingezogen fühlte sich Möser zu Robert Hamerling, dessen an ihn gerichtete Briefe er ein Jahr nach Hamerlings Tod (1899) veröffentlichte.
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Mohacsi, Jenö, Schriftsteller (1886-1944).
Ms. Brief mit eigenh. U. Budapest, 24. III. 1930.
1¾ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich erlaube mir, Ihnen die besprochenen Knittelverse zu überreichen, die ich natürlich als Rohstoff zu betrachten bitte. Ich habe über die Sache viel nachgedacht und da ist mir so eingefallen, dass es vielleicht doch nicht ganz richtig wäre, diese oder dergleichen Verse von Luzifer sprechen zu lassen. Luzifer ist zwar der Motor der Traumerlebnisse Adams, aber wenn er diese Knittelverse sagt, die Ihrer Intention gemäss aus dem Stile der Tragödie zu fallen haben, dann fällt er auch aus seinem eigenen Stil und richtet vielleicht bei den Hörern etwas Verwirrung an, die zu vermeiden wäre. Andererseits sind die Übergänge natürlich nicht zu vermeiden. Wie wäre es nun also, wenn diese Verse nicht von einer so wichtigen Gestalt des Werkes gesprochen werden könnten, sondern von einem ganz Anderen? […]".
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Mojsisovics von Mojsvár, Edgar, Schriftsteller (1881-1959).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 26. V. 1946.
2 SS. 4to. Mit ms. beschr. Kuvert. Dankt Josef Wesely für sein treues Gedenken anlässlich Mojsisovics Geburtstages. Weiters klagt er über die Nöte der Nachkriegsjahre: "Wie viele Werke schuf ich in den Kriegsjahren, doch ist es heute beinahe undenkbar, etwas herauszubringen! Nicht allein die Papiernot, sondern vorwiegend das Vordrängen gewiszer Elemente, die auch früher am Werke waren, hindern ein 'Anslichtkommen' und beanspruchen allen Platz für sich! Hier wird eben das alte Lied weitergesungen, welches nicht immer erfreulich und schön klang [...]". Außerdem ersucht er Wesely um Aufsuchen einer Unterkunft für eine etwaige Sommerfrische in Großsteinbach. - Mojsisovics von Mojsvar studierte in Rom, Italien, Wien, Graz und besuchte das Sternsche Konservatorium in Berlin. Seit 1909 war er Mittelschullehrer in Iglau und betätigte sich seit 1936 als freier Schriftsteller in Wien. Er hinterließ mehrere Dramen und Romane, u. a. "Herzen in Not". Vgl. Killy, Deutsche Biographische Enzyklopädie, Bd. 7, 1998. (zit. nach DBA III 633, 174).
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Molden, Berthold, Journalist und Publizist (1853-1942).
Konvolut von 1 eigenh. Gedicht (32 Zeilen), dat. 25. Mai 1895, in eigenh. Kuvert: "Frau Julie Kalbeck gewidmet am 25. Mai 1895 von ihrem sie aufrichtig schätzenden B. Molden", 1 eh. Brief mit U. in Kuvert, 1 eh. Briefkärtchen mit U. und 1 eh. beschriebene Visitkarte. O. O., 1895-1915.
Zusammen 5½ SS. Meist Kl.-8vo. Der österr. Journalist u. Publizist Berthold Molden (1853-1942) begann seine journalistische Laufbahn als Pariser Korrespondent der "Wiener Allgemeinen Zeitung" und arbeitete dann beim Wiener "Fremdenblatt" sowie bei der "Neuen Freien Presse". Zuletzt war er im Presseamt und als Balkan-Berater des Ministeriums des Äußeren tätig. Berthold war der Vater von Ernst Molden. - Beiliegend 29 eh. Briefe u. 1 eh. Postkarte von seiner Frau Bertha an Julie Kalbeck.
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Molo, Karl Hans von, Pseud.: Hans Hart, Schriftteller (1878-1940).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 12. IX. 1910.
2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Mitarbeiter der Österreichischen Volkszeitung: "Heute lege ich meinen Alt- Wiener- Roman: ‚Liebesmusik' in Ihre Hand und erbitte für das stimmungsvolle und, wie ich hoffe, dichterisch durchgearbeitete Buch die Ehre Ihre Kritik in der ‚Österreichischen Volkszeitung'. Der Roman wird gerade für Sie besonderes Interesse haben, weil er das Schicksal seiner Menschen an Beethovens Musik knüpft […]".
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Molo, Walter Ritter von, Schriftsteller (1880-1958).
4 ms. Postkarten sowie eine eigenh. Postkarte mit U. Murnau, 1944-1958.
5 SS. Qu.-8vo. Mit ms. beschr. Kuvert. Über die Jahre hinweg unterhalten Walter von Molo und Direktor Wesely eine rege Birefkorrespondenz. So klagt Molo während der Kriegsjahre "Ich habe wenigsten viel gearbeitet, aber auch viel Schweres erlebt, da mir meine sämtlichen Bücher, Bühnenwerke, Platten und Matern, kurz und schlechthin alles beim Fliegerangriff in Leipzig am 4. Dezember voringer Jahres zugrunde ging." Doch wenige Jahre nach dem Krieg berichtet er munter "Ich bin gesund, arbeite und lasse mich von nichts niederschlagen." - Der einer schwäbischen Reichsritterfamilie entstammende Schriftsteller wuchs in Wien auf, studierte an der Technischen Hochschule Maschinenbau und Elektrotechnik und arbeitete anschließend als Ingenieur. 1915 übersiedelte er nach Berlin und war Gründungsmitglied des Deutschen PEN-Clubs (1919), 1928-30 Präsident der Sektion Dichtkunst der Preußischen Akademie. Bis 1945 zurückgezogen auf seinem Gut bei Murnau lebend, trat der Verfasser historisch-biographischer Romane erst wieder nach dem Zweiten Weltkrieg u. a. als Mitbegründer der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz an die Öffentlichkeit. Vgl. DBE und Kosch II, 1765.
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Molo, Walter Ritter von, Schriftsteller (1880-1958).
Ms. Brief mit eigenh. U. Murnau in Oberbayern, 24. VII. 1942.
1 S. Qu.-gr.8vo. An Robert Walter Kained: "Nun habe ich oft und oft in Ihrem 'All und Menschenwerk' geblättert und viel Schönes, mich Ansprechendes gefunden. Mein Dank kommt mit einem herzlichen Gruss zu Ihnen [...]". - Der einer schwäbischen Reichsritterfamilie entstammende Schriftsteller wuchs in Wien auf, studierte an der Technischen Hochschule Maschinenbau und Elektrotechnik und arbeitete anschließend als Ingenieur. 1915 übersiedelte er nach Berlin und war Gründungsmitglied des Deutschen P.E.N-Clubs (1919), 1928-30 Präsident der Sektion Dichtkunst der Preußischen Akademie. Bis 1945 zurückgezogen auf seinem Gut bei Murnau lebend, trat der Verfasser historisch-biographischer Romane erst wieder nach dem Zweiten Weltkrieg u. a. als Mitbegründer der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz an die Öffentlichkeit.
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Molo, Walter von, Schriftsteller (1880-1958).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 30. VI. 1904.
2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An Fritz Freund (1879-1950), Leiter des "Wiener Verlags": "Heuer erschien von mir im Verlage Hermann Seemann Nachfolger, Leipzig eine Serie zusammenhängender Studentenskizzen betitelt ‚Als ich die bunte Mütze trug', welche trotz der beinahe vollkommen fehlenden Propaganda seitens des Hermanns Verlages einen sehr guten Erfolg erzielte. Nachdem mir als Wiener selbstverständlich daran liegt, in einem heimatlichen Verlage zu erschienen, und mir eine regere Tätigkeit seitens des Verlages erwünscht wäre, so wende ich mich an Ihren renommierten Verlag, von dessen Rührigkeit ich mich vor Ort und Stelle zu überzeugen Gelegenheit hatte. Mein neues zur Veröffentlichung bestimmtes Werk betitelt sich 'Hochzeitsjunker' […]". Gelocht. - Der einer schwäbischen Reichsritterfamilie entstammende Schriftsteller wuchs in Wien auf, studierte an der Technischen Hochschule Maschinenbau und Elektrotechnik und arbeitete anschließend als Ingenieur. 1915 übersiedelte er nach Berlin und war Gründungsmitglied des Deutschen PEN-Clubs (1919), 1928-30 Präsident der Sektion Dichtkunst der Preußischen Akademie. Bis 1945 zurückgezogen auf seinem Gut bei Murnau lebend, trat der Verfasser historisch-biographischer Romane erst wieder nach dem Zweiten Weltkrieg u. a. als Mitbegründer der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz an die Öffentlichkeit. Vgl. DBE und Kosch II, 1765.
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Molo, Walter von, Schriftsteller (1880-1958).
Eigenh. Brief mit U. Weißenstein, 22. VI. 1924.
1 S. 8vo. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Ich bin kein Wortbrüchiger! Ich habe dauernd für Brichts [d. i. Balduin Bricht, Journalist, 1852-1937] Sommeraufenthalte in Kärnten gesucht, aber es ist alles bombenvoll, zum fürchten! Und wo es wahrhaft schön ist, wo es daher nicht bombenvoll ist, dort herrschen Urururvätergroßvätersitten mit Zug, Schutz, Ketten, sogenannten Essen etc., dass man da nur zustimmen kann: Kärnten den Kärntnern! Ich habe also versagt. Am 24. geht's nach München, wo ich meine Frau treffe, 25. halte ich in München die Vorlesung, - 1./VII. bleiben wir in Bayern , 1. 7. fange ich zu arbeiten an, mit VOLLDAMPF, Anfang Oktober bin ich wieder in WIEN […]". - Gefaltet. - Der einer schwäbischen Reichsritterfamilie entstammende Schriftsteller wuchs in Wien auf, studierte an der Technischen Hochschule Maschinenbau und Elektrotechnik und arbeitete anschließend als Ingenieur. 1915 übersiedelte er nach Berlin und war Gründungsmitglied des Deutschen PEN-Clubs (1919), 1928-30 Präsident der Sektion Dichtkunst der Preußischen Akademie. Bis 1945 zurückgezogen auf seinem Gut bei Murnau lebend, trat der Verfasser historisch-biographischer Romane erst wieder nach dem Zweiten Weltkrieg u. a. als Mitbegründer der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz an die Öffentlichkeit. Vgl. DBE und Kosch II, 1765.
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Kahlenberg, Hans von, Ps. f. Helene Keßler geb. von Monbart, Schriftstellerin (1870-1957).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 26. XI. 1901.
1 S. 8vo. "früheren Aufforderungen nachkommend, frage ich an ob Sie beifolgende Skizze abdrucken wollen, bitte sonst eine sofortige Zurücksendung […]". - Helene von Monbart wurde als Tochter des Offiziers Erich von Monbart geboren und im Stift Keppel in Westfalen unterrichtet. Danach besuchte sie Pensionate in Frankreich und England. Ab 1888 war sie als Lehrerin tätig. 1908 heiratete sie den preußischen Forstmeister Wilhelm Keßler. Sie wurde vor allem durch ihren Bestseller "Ahasvera" (1910) bekannt. Aufsehen erregten wegen der erotischen Thematik ihre Werke "Nixchen. Ein Beitrag zur Psychologie der höheren Tochter" (1899) und "Der Fremde" (1901).
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Montenglaut, Henriette von, Schriftstellerin und Schauspielerin (1767-1838).
Eigenh. Schriftstück mit U. Berlin, 6. XI. 1828.
1½ SS. auf Doppelblatt. Folio. Mit zwei Siegeln. Engagementvertrag für den Sänger Ludwig Cramolini (1805-84) an die Oper von Amsterdam, ausgestellt von Baronin von Montenglaut, geb. von Cronstein, Geschäftsführerin, Kraft Vollmacht im Namen der Direktion und von Cramolini gegengezeichnet und gesiegelt: "Contract | Unter heutigem Dato wurde zwischen der Direction von der Deutschen Oper in Amsterdam; Herrn Carl Bornschein und dem ersten Tenorsänger Herrn Ludwig Cramolini aus Wien, nachstehender Contract festgesetzt und abgeschlossen [...]". Hochinteressantes Dokument. - Montenglaut war als Schauspielerin, Sängerin und Schriftstellerin tätig. 1828/29 begleitete sie Henriette Sontag auf Reisen durch Großbritannien und Frankreich. - Mit einigen kleinen Papierdurchbrüchen und Einrissen in den Faltungen.
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Moore, Thomas, Irish poet (1779-1852).
Autograph note signed. No place or date.
12mo. 1 p. on a bifolium. To his friend, the influential English fellow poet Samuel Rogers (1763-1855): "Yes, with great pleasure. Yrs ever / T. Moore / If you should be passing this way any time towards four, you will find me perhaps ready for a sortie - but it depends on the Printer - not please God, but please Devils". - Browned; traces of horizontal folds.
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Mordo, Renato, Schriftsteller und Theaterintendant (1894-1955).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 5. VII. 1925.
1 S. 4to. Begleitbrief zu "einem kleinen Aufsatz über die Radiobühne", in dem Mordo weiter vermerkt, dass er aus experimentellen Gründen gerne im Radio sprechen würde.
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Morgenstern, Christian, writer, literary critic, and translator (1871-1914).
4 autograph letters signed. Various places, 1907.
Various formats. Altogether 22 pp. on 12 ff. Fine correspondence with the German writer Arthur Kahane (who, from 1905 to 1932, served as dramatic advisor to Max Reinhardt's Deutsches Theater) and Margaret on various topics, including private affairs, ongoing projects for Reinhardt and his work as a translator, and about reading Flaubert, whose "letters are splendid, especially those to Mme X and George Sand [...]" (14 Aug. 1907).
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