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‎Mann, Thomas, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1875-1955).‎

‎Eigenh. Briefentwurf. [Princeton, 18. XI. 1939].‎

‎2½ SS. auf 2 Bll. Gr.-4to. An den Vorstand der "League of American Wrighters", dem US-amerikanischen Schriftstellerverband, zu dessen Ehrenpräsidenten Thomas Mann im Juni des Jahres ernannt worden war. - Im November erschien im Bulletin der League der Artikel "France today" von Elliot Paul, den Thomas Mann verwundert "als Letzter und nur zufällig zu sehen" bekam. - "Aber der Aufsatz selbst stellt eine nur zu überzeugende Rechtfertigung dieser Notmaßnahmen dar, denn er beweist die völlige Abhängigkeit des internationalen Kommunismus von der russischen Macht- und Bündnispolitik, er dient nicht etwa sachlicher Information, sondern ist ein Akt stalinistischer Kriegssabotage, eine politische Kampfhandlung gegen die Demokratien zugunsten Hitlers und Stalins". - Besonders diesen Absatz hat Mann in dem Entwurf stark überarbeitet, eine erste Fassung wurde nach zahlreichen Änderungen vollkommen gestrichen und auf dem zweiten Blatt neu begonnen. Auch diese Fassung weicht von der gedruckten Fassung in einigen Passagen und Formulierungen ab. - "Zwischen dieser Gesinnung [seiner eigenen, "anti-totalitären und demokratischen Überzeugung"] und der einer Vereinigung, aus der Manifeste wie der Artikel ›France today‹ hervorgehen, besteht eine solche Übereinstimmung aber offenbar nicht, und so kann ich die mir freundlichst übertragene Ehrenstellung nicht länger als gerechtfertigt ansehen". - Da ihm "laute Demonstrationen widerstehen", bittet er, seinen Namen von dem ihm eingeräumten Ehrenplatz zu streichen [...]". Auch hier finden sich im Entwurf zahlreiche Streichungen und Änderungen. - Der Entwurf entstand wohl noch am 17. November, denn bereits am 18. November diktierte er seiner Frau Katja die endgültige Fassung, am 24. November wurde das Schreiben übersetzt und dürfte kurz danach abgeschickt worden sein. - Für Thomas Manns politische Stellung in seiner Exilzeit und seine Sicht auf das Verhältnis der westlichen Welt zum stalinistischen Russland von ganz enormer Bedeutung. Durch die zahlreichen Bearbeitungen hat der Briefentwurf Manuskriptcharakter. - Gelocht und mit Abdruck einer Büroklammer. Vom Vorbesitzer ehemals im Rahmen präsentiert, daher im Passepartoutausschnitt leicht gebräunt. - Mit Bleistiftanmerkung zum Empfänger und dem Hinweis "Geschenk von Frau Mann 1970". - Thomas Mann, Briefe 1937-1947, SS. 134/135.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€ 6.500,00 Kaufen

‎Mann, Thomas, Schriftsteller (1875-1955).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. (Initialen). "München, Café Central, Mittwoch Morgen" [15. V. 1895].‎

‎1 S. und Adresse. Bleistift. 8vo. An seinen Jugendfreund, den späteren Kunsthistoriker und Romanisten Otto Grautoff (1876-1937): "Lieber Grautoff / Eben habe ich Deinen lieben Brief mit großem Wohlgefallen gelesen und danke Dir, indem ich den Empfang bescheinige, herzlich dafür. - Um die Universitätsferien schere ich mich den Teufel. Ich reise, wenn ich Lust habe. Wahrscheinlich schon im Juli, spätestens Anfang August. Du scheinst zu meiner Genugthuung nun selber anzunehmen, daß Du dann noch in - ach so. - Ich hoffe, daß ich bald Muße finden werde, Dir auf den Brief ausführlich zu antworten [...]". - Nach Grautoffs Tod im Pariser Exil erwarb der Verleger Kurt Leo Maschler (1898-1986) die Korrespondenzsammlung von dessen Witwe Erna Grautoff. Nach Maschlers Flucht aus Österreich 1938 wurde der zurückgelassene Bestand von der Gestapo der ÖNB überstellt und von dieser in deren Autographensammlung einsigniert (am unteren Rand der Adreßseite die ÖNB-Signatur von 1939: Autogr. 141/58-11). 1949 wurde die Sammlung an Maschler rückgestellt (vgl. ÖNB, Allg. Verwaltungs- u. Korrespondenzakten 00/1949 A); erworben aus dem Nachlaß Maschler. T. Mann, Briefe an Otto Grautoff 1894-1901 und Ida Boy-Ed 1903-1928, hg. von Peter de Mendelssohn (Frankfurt a. M. 1975), S. 46. Die Briefe Thomas Manns. Regesten und Register. Bd. I. Briefe 1889-1933, bearb. und hg. von Hans Bürgin u. a. (Frankfurt a. M. 1976) 95/10. Nicht bei T. Mann, Große Frankfurter Ausgabe, Briefe I (1889-1913) (Frankfurt a. M. 2002).‎

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Wien, AT
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€ 3.500,00 Kaufen

‎Mann, Thomas, German writer and Nobel laureate (1875-1955).‎

‎Autograph quotation signed. N. p. o. d.‎

‎4to. ¾ p. Quoting the opening lines from his famous essay "Leiden und Grösse Richard Wagners" ("The suffering and greatness of Richard Wagner"), written in 1933. - Minor smudging; punched holes to left edge.‎

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Wien, AT
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€ 8.500,00 Kaufen

‎Mann, Thomas, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1875-1955).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. München, 29. VII. 1925.‎

‎1 S. Gr.-4to. An die namentlich nicht genannte Schriftstellerin Lisa Tetzner (1894-1963): "Das 'Berliner Tageblatt' hat mir Ihre Betrachtungen anlässlich meines Offnen Briefes übersandt und bringt also damit zum Ausdruck, dass es Ihnen nicht opportun erscheint, ihn zu veröffentlichen. Das ist gewissermaßen schade, denn Ihr Aufsatz ist ja sehr hübsch und würde auch im Druck noch viel Vergnügen gemacht haben, aber schliesslich muss ich zugeben, dass die Veröffentlichung nicht unbedingt nötig ist, wie ja denn überhaupt nicht alles Gute unbedingt gedruckt werden muss [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; einige leicht Knickfalten und ein kleiner Einriß im rechten Rand.‎

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Wien, AT
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€ 2.000,00 Kaufen

‎Mann, Thomas, writer (1875-1955).‎

‎Typed letter signed. Erlenbach, Zürich, 14 April 1953.‎

‎1½ pp. 4to. To a lady who had sent him a manuscript, discussing some questions of form, style, punctuation, plot, etc.‎

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€ 3.800,00 Kaufen

‎Mann, Thomas, German writer and Nobel laureate (1875-1955).‎

‎Typed letter signed. Munich, 11 Oct. 1927.‎

‎4to. ¾ p. To an unnamed recipient, regretting that he is unable to contribute to what appears to be a youth magazine: "Es ist wirklich keine Respektlosigkeit vor Ihren zweifellos sehr edel gemeinten jugendlichen Bemühungen, die mich zu einer Absage (ich glaube, ich erteilte Ihnen schon einmal eine) bestimmte und vorläufig weiter bestimmen muss. Solche Absagen muss ich alle Augenblicke viel würde- und anspruchsvolleren Organen erteilen, einfach weil mein Kopf nicht frei ist, jeden Wunsch nach einem Beitrag zu erfüllen [...]". - Folds, browned.‎

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€ 1.500,00 Kaufen

‎Mann, Thomas, writer (1875-1955).‎

‎Typed letter signed. Princeton, New Jersey, 30. X. 1938.‎

‎4to. 1 p. In German, to Mr. Silverman: "An unusually intimate knowledge of my writings speaks from the lines of your letter, and I believe I can assume that it is based not only on purely artistic, but also on human and spiritual, not to mention moral grounds. Empathy and spiritual friendship have become rare commodities in these times, and so I shake your hand as an ally in the struggle for Good in the world".‎

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Wien, AT
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€ 1.800,00 Kaufen

‎Mann, Thomas, writer (1875-1955).‎

‎Typed letter signed. Princeton, New Jersey, 15. V. 1939.‎

‎4to. 2 pp. In English, to Dr. Frank Kingdon, President of the University of Newark, on his imprinted stationery: "This is to tell you how happy I am that you accepted the chairmanship of the American Committee for Moral Aid to the other Germany. The idea of contacting the German people directly with the help of such writers, artists, scientists, men of the church who were loved and trusted in pre-Hitler-Germany without ever having been political figures and without having therefore lost part of their prestige, as did all former party leaders, appealed to me from the very beginning. Let me tell you, however, that your acceptance, the certainty of your active participation is giving me a great deal of hope as for the success of our efforts. Letters of invitation to join our German Committee (of which I may serve as something like a Chairman, while my daughter Frik will be its Secretary) are being sent to the following friends and colleagues: Wilhelm Dieterle, Bruno Frank, Professor James Frank, Leonhardt Frank, Lotte Lehmann, Heinrich Mann, Dr. Hermann Rauschning, Ludwig Renn, Professor Max Reinhardt, Renen Schieckele, Professor Erwin Schrödinger, Professor Paul Tillich, Fritz von Unruh, Franz Wefel, Stefan Zweig. As for the American Committee I should wish to leave all decisions to your own judgement [sic]. I would, however, be very glad to discuss details with you as soon as possible. Could you arrange to come here in the near future? Realizing how busy you are I would, of course, be willing to meet you in New York, if this should be more convenient for you. Since, very much to my deep satisfaction, Mr. Paul Willert, President of Oxford University Press has agreed to be the American Committee s treasurer, it might be useful to invite him also to the meeting. All the more so, since, unfortunately, the financial question will be somehow in the foreground of our discussion. On the other hand, there can be no doubt that our chances to really accomplish important effects by what we are trying to do, are much greater than the financial risk involved. Erika is translating this letter for me and although I have full confidence in her ability of making herself understood, I beg your pardon, in case these lines are lacking some qualities of style and language. They are supposed to convey nothing more but my gratitude for your acceptance and my hopes to see you soon".‎

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Wien, AT
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‎Mann, Thomas, writer (1875-1955).‎

‎Typed letter signed. Pacific Palisades, California, 14. XII. 1942.‎

‎4to. 2½ pp. In French, to the (unnamed) French conductor Pierre Monteux: "I feel the need once again to express our appreciation for countless hours that your great artistic interpretation has given us Saturday afternoons. Experiencing the work of an accomplished conductor is one of the most beautiful and greatest things in this world, and it is this experience we have felt in hearing this music so characteristic of the musical genius of the Russian people".‎

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Wien, AT
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€ 2.800,00 Kaufen

‎Mann, Thomas, writer (1875-1955).‎

‎Typed letter signed. Pacific Palisades, California, 8. I. 1946.‎

‎4to. 1 p. In English, to Dr. Andor Klay, on his imprinted stationery: "But isn't it a strange and characteristic phenomenon of the mental condition of the German of today that the author feels he must apologize for me because of my letter to Molo and even because of my broadcast during the war? He says that, after all, one cannot expect me to possess the qualities of a political fighter, - and all the while I had imagined to have indeed been something like a political fighter during the last two decades".‎

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€ 3.800,00 Kaufen

‎Mann, Thomas, writer (1875-1955).‎

‎Typed letter signed. Pacific Palisades, California, 18. XII. 1948.‎

‎4to. 1 p. In English, to Charles L. Wallis, on his imprinted stationery: "In my latest novel entitled Doctor Faustus which was recently published also in the English language, my hero, a musician, composes several English poems in the original text. The choice of these poems would indicate that I love these particular pieces above all others in the wide field of English poetry".‎

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€ 2.500,00 Kaufen

‎Marggraff, Hermann, Schriftsteller (1809-1864).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 31. V. 1842.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Erlauben Sie [...] ergebenst anzufragen, ob das mir für die Redaktion Ihres geehrten Journals vom Verlage bewilligte Exemplar meines 'Johannes Mackel' und eine Recension darüber bei Ihnen eingegangen sind. Ich erinnere mich, von R. Blum vor sehr langer Zeit gehört zu haben, daß er bereits einen Bericht über mein Buch Ihnen zur Verfügung gestellt habe [...]". - Hermann Marggraff schrieb für die Zeitungen "Der Gesellschafter", "Der Freimüthige" und der "Literarische Zodiacus" von Theodor Mundt und kam so in Verbindung zum Jungen Deutschland. 1863 wurde er Redakteur des "Berliner Conversations-Blatts", "arbeitete in München u. a. für die 'Grenzboten' und die Augsburger 'Allgemeine Zeitung' und anschließend in Heidelberg, Frankfurt und Hamburg für lokale Zeitungen. Seit 1853 gab er in Leipzig die 'Blätter für literarische Unterhaltung' heraus. Marggraff schrieb, zum Teil gemeinsam mit seinem Bruder Rudolf Lyrik (u. a. 'Gedichte', 1830), Dramen und Romane (u. a. 'Fritz Beutel. Eine Münchhauseniade', 1856). Er gab Anthologien heraus, verfaßte Reiseliteratur sowie eine Geschichte der Gegenwartsliteratur unter dem Titel 'Deutschlands jüngste Kultur- und Literatur-Epoche' (1839)" (DBE).‎

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€ 220,00 Kaufen

‎Marriot, Emil, d. i. Emilie Mataja (1855-1938), Schriftstellerin.‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Berlin, 12. III. 1904.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An den Arzt und Kunstkritiker Ludwig Abels: "Meine Abwesenheit von Wien erklärt mein Ausbleiben heute Abend und die verspätete Beantwortung Ihrer w. Zeilen, für die ich Ihnen bestens danke. Ich wünsche Ihrem Unternehmen gutes Gelingen und bedaure, dass ich bei der Versammlung nicht anwesend sein kann [...]". - Die Schwester des österreichischen Volkswirtschaftlers und Sozialpolitikers Viktor Mataja und Halbschwester des späteren österreichischen Außenministers Heinrich Mataja war Mitglied der Schriftstellervereinigung "Iduna" und stand in regem Austausch mit Schriftstellern wie Karl Emil Franzos, Maximilian Harden, Paul Heyse und Leopold von Sacher-Masoch. Ihr literarisches Schaffen steht im Zeichen des Realismus und behandelt wiederholt die sozialen Probleme ihrer Zeit.‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Marryat, Frederick, writer (1792-1848).‎

‎Autograph letter signed. Presumably London, 3 June 1841.‎

‎8vo. 1 p. To an unnamed addressee: "I have great pleasure in complying with your [...] request and am Your obedient | FMarryat [...]". - Slightly browned due to paper; small traces of former mounting on the reverse; small tear to one edge with old reinforcement.‎

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Wien, AT
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€ 950,00 Kaufen

‎Marsano, Wilhelm von, Schriftsteller und Leutnant (1797-1871).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Mailand, 4. IV. 1833.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). Kulturgeschichtlich interessanter Brief an den Sänger Ludwig Cramolini (1805-1884) in Wien. Marsano bittet Cramolini, in Wien für ihn Leinwand für Hemden einkaufen und durch ein Handelshaus nach Mailand schicken zu lassen. Sodann über den Verleger Wiegand und den verhinderten Druck seiner Novellen. Er erwähnt Carl Ferdinand Dräxler-Manfred und Ignaz Franz Castellis Almanach "Huldigungen der Frauen" und richtet Grüße aus. - Marsano entstammte einer ursprünglich genuesischen Familie, von der sich ein Zweig in Prag niedergelassen hatte. Schriftstellerisch konnte er sich als Dramatiker und Erzähler der Spätromantik einen Namen erwerben. Sein Lustspiel "Die Helden" wurde am Wiener Burgtheater aufgeführt (vgl. Goedeke XI/2, 259-62; bes. 261 k). - Bl. 2 mit kleinem Ausriß durch Siegelbruch. - Sehr selten.‎

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€ 400,00 Kaufen

‎Martens, Kurt, Schriftsteller (1870-1945).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wohl München, 24. I. 1906.‎

‎1 S. Gr.-4to. An den Wiener Verlag: "In Ihrem Schreiben [...] sagten Sie mir Ihre Entscheidung betreffs meiner Skizzen-Sammlung 'Gaunergeschichten' auf die ersten Januar-Tage zu. Da ich inzwischen Verlags-Anträge von anderen Firmen, u. a. von meinem bisherigen Verleger Egon Fleischel & Co., Berlin, erhalten habe, so bitte ich Sie, sich jetzt wenigstens bis zum Ende des Monats entscheiden zu wollen, damit das Buch zum Frühjahr noch, wen nicht bei Ihnen, so doch anderweit erscheinen kann [...]". - Kurt Martens war Mitbegründer und Vorsitzender der "Literarischen Gesellschaft" in Leipzig. "Zu seinem Freundeskreis gehörte Thomas Mann. Martens verfaßte neben zeitkritischen und historischen Romanen und Novellen literarhistorische Schriften, Dramen und Essays. Er schilderte mit Ironie die moderne Gesellschaft und verstand sich als Kritiker der Dekadenz (u. a. 'Roman aus der Décadence', 1898)" (DBE). - Etwas unfrisch und mit zwei größeren Ausrissen (geringf. Buchstabenverlust).‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Martinowsky, Michael.‎

‎Programm der Ober-Realschule zu Rakonitz für das Schuljahr 1856. Prag, Friedrich Rohlicek, 1856.‎

‎55, (1) SS. Originalbroschur mit gelbem Umschlagblatt. 8vo. Bleistiftvermerk am Umschlagblatt. Leicht angestaubt.‎

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Wien, AT
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€ 80,00 Kaufen

‎Marzik, Trude, österr. Schriftstellerin (geb. 1923).‎

‎Blatt mit eigenh. Widmung und U. O. O., 25. I. 1995.‎

‎1 S. 8vo. "Für Erwin sehr herzlich".‎

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Wien, AT
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€ 80,00 Kaufen

‎Mason, Alfred Edward Woodley, British novelist (1865-1948).‎

‎Typed letter signed. [London], 14. X. 1907.‎

‎4to. 1 p. To the Liberal Publication Department: "Enclosed please find corrected proof for the Liberal Year Book [...]".‎

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Wien, AT
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€ 150,00 Kaufen

‎Matthisson, Friedrich von, Dichter (1761-1831).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wörlitz, 28. X. 1805.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Wasserzeichen: Posthorn an Schnur in bekrönter Kartusche (Fragment). "Verehrungswürdigster! Sie haben meine Bitte auf eine Art erfüllt, die mir nichts weiter zu wünschen übrig läßt. Empfangen Sie dafür meinen wärmsten Dank, dem bald der Dank des ganzen kultivierten Publikums nachfolgen wird. Die neuen Lesarten, welche Ihren längst als meisterhaft anerkannten Gesängen durch diese neueste Revision noch geworden sind, halte ich sämmtlich für wahre Verbesserungen und es ist jetzt auch nicht eine Sylbe darin, die ich anders wissen möchte. Welche Freude haben Sie Ihren so zahlreichen Verehrern durch diese einzige ächte Ausgabe Ihrer trefflichen Gesänge bereitet und wie glücklich preise ich mich, dieß wahrhaft Gute veranlaßt zu haben! Ihr vieljähriger liebevoller Verehrer schließt mit der angelegentlichen Bitte um die Fortdauer Ihres unschätzbaren Wohlwollens. Möge Gott Sie, edler und weiser Thäter des Guten, noch lange, lange zum Glücke Ihrer Freunde und zum Segen des dankbaren Vaterlandes erhalten! Niemand wird sich der Erfüllung dieses gerechten Wunsches mit wärmerer Theilnehmung freuen, als Ihr hochachtungsvoller Matthisson". - Beiliegend ein Stahlstichportrait des Dichters.‎

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€ 2.500,00 Kaufen

‎Maugham, William Somerset, English playwright, novelist, and short-story writer (1874-1965).‎

‎Typed letter signed ("WSomersetMaugham"). Saint-Jean-Cap-Ferrat near Nice, 29 Aug. 1953.‎

‎Small 4to. 1 p. To one Mr. Eddy: "Thank you for your nice letter. Here is the autograph you ask for [...]". - On stationery with printed letterhead. Traces of former mounting on the reverse; slight ink bleeding to some letters.‎

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€ 500,00 Kaufen

‎Maurey, Max, auteur dramatique, directeur du théâtre des variétés (1866-1947).‎

‎Lettre autographe signée. [Paris], s. d.‎

‎1p In- 12 (6 lignes). Il écrit à un ami: "Les petits lits blancs sont fléchés en bonne place" et transmet son meilleur souvenir à Léon Bailly, qui avait organisé certains de ces bals des petits lits blancs.‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Mauriac, François, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1885-1970).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 200:112 mm. "La vie de la plupart des hommes est un chemin mort et ne mène à rien" ("Das Leben der meisten Menschen ist ein toter Weg und führt zu nichts"). - François Mauriac erhielt 1952 den Nobelpreis für Literatur "für die durchdringende Seelenkenntnis und künstlerische Kraft, womit er in der Form des Romans das Drama des menschlichen Lebens deutet".‎

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€ 450,00 Kaufen

‎Maurice, Justine, French writer (1810-1849).‎

‎Autograph letter signed ("J. Maurice"). St. Petersburg, [8 April 1841].‎

‎Large 8vo. 3 pp. Bifolium with integral address panel. Comprehensive letter to the French philosopher and writer Pierre-Simon Ballanche. Maurice describes quite hauntingly his loneliness in cold St. Petersburg, where he was suffering from a long winter, but especially under the insulation and the intellectually less fertile environment ("isolement et la sterilite intellectuelle dans laquelle je m'y trouve"). He feels lonesome and lost ("isole et perdu"), and only the Grand Duchess's graciousness keeps him at St. Petersburg (je n'aime ici person et si ce n'etait la bonte de Madame la Gd. D[uch]esse, je n'y resterais"): "[…] Grace au ciel je me porte bien. En fait de maladie depuis mon entrée sur le territoire russe je n'ai éprouvé qu'une assez violente nostalgie qui me tourmente depuis un mois, ou deux, et me plonge dans un allanguissement que je ne puis surmonter. Tout travail m'est impossible, à peine si le courage me reste pour donner mes leçons et lire un peu. C'est qu'aussi l'hiver est ici bien long. Il n'y a que trois jours que la Névà a brisé ses glaces et bien des rives de la ville sont encore couvertes d'une épaisse couche de glace que l'on casse à grands coups de hache. Les canaux qui traversent la ville […] sont encore couverts d'une glace qui n'a pas moins d'un mètre d'épaisseur. Pas une feuille encore, pas un brin d'herbe, et cependant le ciel est presque toujours paré de ce froid soleil qui n'est là sans doute que pour éclairer et se faire moquer de lui, il est presque aussi froid que chez nous la lune.Les jours commencent à être très longs. Avant quatre heure déjà le soleil est levé et à neuf heures du soir il est encore grand jour […]". - Moreover, Maurice comments Ballanche's failed aspirations on a seat in the French Academy; Ballanche, who had repeatedly run for a seat, was defeated by, among others, Victor Hugo, and should gather a seat in the year after.‎

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€ 3.500,00 Kaufen

‎Maurois, André, French author (1885-1967).‎

‎"Climats". Autograph manuscript signed and dedicated. N. p. o. d.‎

‎Large 4to. 2 pp on 2 ff. Film scenario, rich in corrections and revisions, and dedicated "pour Monsieur Jacques Fauchene [?] ce scénario de film sur Climats en respectueux hommage | André Maurois". - Adapted from Maurois' novel "Climats", he here gives general themes and details about directing the characters: "[...] Philippe Marcenat est le fils d'un industriel français. Il appartient à une famille travailleur, bourgois, austère […]. Un jour, au cours d'un voyage à Florence, il rencontre une jeune fille d'une extraordinaire aérienne et poétique beauté, Odile Malet […]". - The film appeared in 1962, adapted by Stellio Lorenzi.‎

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€ 800,00 Kaufen

‎Maurras, Charles, écrivain (1868-1952).‎

‎Lettre autographe signée. Martigues, chemin de paradis [titre du premier livre de Maurras], 31 août [probablement 1901].‎

‎3p in-8. Belle lettre à Charles Vincens qu'il prévoit de rencontrer le 4 septembre. Une page est consacrée à "l'affaire du bas-relief d'Aristarché". En effet, Maurras, notamment dans son livre Anthinéa (1901), défendra ce bas relief, trouvé à Martigues, sa ville de naissance, en 1802, et conservé à l'académie de Marseille. Aristarché est une prêtresse qui serait venue en Gaule vers 600 avant J.C. Il semble donc que Vincens soit allé dans le sens de Maurras. Maurras se fera "un devoir" de lui envoyer la photo du bas-relief et son numéro de la Revue encyclopédique. Il faut aussi savoir que Maurras avait fait une copie de ce bas-relief pour mettre dans son jardin.‎

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€ 350,00 Kaufen

‎Mautner, Eduard, Ps. Nello, Schriftsteller (1824-1889).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Wien, 30.1.1972 und 14.02.1880.‎

‎Zus. 2 SS. 8vo. An Herrn Spiegel: "Durch diese Zeilen nehme ich mir die Freiheit, Sie an Ihr freundliches Versprechen zu erinnern, mir, falls Herr Zanser eine Privatvorstellung im Concordia-Club geben sollte, eine Einladung zukommen zu lassen [...]" (Wien, 14. Februar 1880).‎

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€ 220,00 Kaufen

‎Mautner, Eduard, Ps. Nello, Schriftsteller (1824-1889).‎

‎Eigenh. Widmungsblatt mit U. Wien, 7. VII. 1859.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Sie haben eine heitere beglückte Kindheit hinter sich; Sie stehen jetzt auf der Schwelle einer schönen hoffnungsvollen Jugend. Möge die Zukunft in vielem Maße halten, was diese frohe Vergangenheit, diese entzückende Gegenwart versprachen".‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Mautner, Eduard, Ps. Nello, Schriftsteller (1824-1889).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, "Weihnachtszeit 1879".‎

‎1 S. Qu.-8vo. "'Heitre Kunst und ernstes Leben!' | Doch der Musen süße Gunst | Soll uns jene Weise geben, | Die uns heiter stimmt im Leben, | Die uns ernst macht in der Kunst". - Mautner "bethätigte [...] sich als Poet und veröffentlichte mehrere Gedichte [...]" (Eisenberg, Das geistige Wien; zit. n. DBA I, 816, 9), lebte nach 1847 ununterbrochen in Wien und “arbeitete im Laufe der Jahre als Feuilletonist und Theaterkritiker fast aller Wiener und mehrerer ausländischer Blätter. Als Bühnenschriftsteller wurde sein Name besonders durch den Erfolg seines Lustspiels 'Das Preislustspiel' (1852) bekannt" (ebd.). Vgl. auch Kosch X, 600.‎

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€ 200,00 Kaufen

‎Mautner, Eduard, Ps. Nello, Schriftsteller (1824-1889).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 19. IV. 1888.‎

‎1 S. 8vo. Bedankt sich bei der namentlich nicht genannten Adressatin für ihm zugesandte Wohnungsanzeigen. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf.‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Mautner, Eduard, Ps. Nello, Schriftsteller (1824-1889).‎

‎"Sprudelstein. An Emanuel Geibel". Eigenh. Gedicht mit U. Karlsbad, Sommer 1851.‎

‎1 S. (40 Zeilen). 4to. "Weißt Du es noch? Du bist ein Dichter, | Du mußt das ganze Glück verstehn | Von Tagen, die wie Sonnenschein, | Auch durch das trübste Leben gehn [...]". - Mautner "bethätigte [...] sich als Poet und veröffentlichte mehrere Gedichte [...]" (Eisenberg, Das geistige Wien; zit. n. DBA I, 816, 9), lebte nach 1847 ununterbrochen in Wien und “arbeitete im Laufe der Jahre als Feuilletonist und Theaterkritiker fast aller Wiener und mehrerer ausländischer Blätter. Als Bühnenschriftsteller wurde sein Name besonders durch den Erfolg seines Lustspiels 'Das Preislustspiel' (1852) bekannt" (ebd.). Vgl. auch Kosch X, 600. - Etwas fleckig und mit Randläsuren.‎

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€ 500,00 Kaufen

‎Mayer, Theodor Heinrich, Schriftsteller (1884-1949).‎

‎3 ms. Postkarten mit eigenh. U. (Wien), 1937-1947‎

‎3 SS. Qu.-8vo. Mit ms. Adresse. Dankt Josef Wesely vermehrt für seine Glückwünsche. Weiters berichtet er im Jahre 1947 "Vor zwei Wochen ist eine Neuauflage meines Chaplin-Romans "Clown der Welt" im Länderverlag Stöber-Linz erschienen, ferner erscheinen im ersten Halbjahr 1947 bei Stocker-Graz eine Neuauflage der "Bahn über den Berg" mit 32 zeitgenössischen Bildern und als Novität meine gleichfalls bebilderte Wiener Novellenreihe "Mariahilferstrassen". Weitere Novitäten dürften im Herbst herauskommen." - Der mit Anton Wildgans befreundete Schriftsteller Theodor Heinrich Mayer studierte Chemie und Pharmazie, wurde 1909 promoviert und übernahm 1914 die väterliche Apotheke, die er 1924 verkaufte, um sich ganz seiner Tätigkeit als freier Schriftsteller zu widmen. Seit 1939 war er wieder als Apotheker tätig und leitete seit 1945 seine frühere Apotheke. Mayer schrieb Romane (u. a. "Die letzten Bürger", 1927) und Novellen (u. a. "Die Macht der Dinge", 1924). 1941 veröffentlichte er "Von einem Haus und einer Apotheke. Eine Wiener Chronik".‎

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‎Mayreder, Rosa, Schriftstellerin und Frauenrechtlerin (1858-1938).‎

‎Eigenh. Postkarte. (Wien, 13.12.1933)‎

‎1 S. Qu.-8vo. "mit bestem Danke" - Rosa Mayreder war von 1893 bis 1903 Vizepräsidentin des Allgemeinen Österreichischen Frauenvereins, wurde 1919 Vorsitzende der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit und gab zusammen mit Auguste Fickert und Marie Lang die "Dokumente der Frauen" heraus. Giebisch/Gugitz 254.‎

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‎McDonald, Gregory, amerikanischer Schriftsteller (1937-2008).‎

‎Eigenh. Widmung mit U. O. O., 12. IV. 1987.‎

‎1 S. Format: 100:100 mm.‎

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‎McShane, Mark, Schriftsteller (geb. 1929)‎

‎Blatt mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. How lucky you are, Sabrina, to have an nice name like Sabrina. Best, Mark McShane‎

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‎Meding, Oscar, Schriftsteller (1828-1903).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wohldenberg, 6. II. 1895.‎

‎¾ S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Der Roman und den es sich handelt wird wohl 'An den Ufern des Ganges' sein dessen zweiten [!] Theil den Separattitel 'Rahn' führt. Beide sind bei der Deutschen Verlags-Anstalt (Hallberger) in Stuttgart erschienen [...]". - Meding galt als einflußreicher außenpolitischer Berater von König Georg V. von Hannover, den er 1866 ins Exil nach Hietzing begleitete. "1867-70 war er inoffizieller Gesandter Georgs V. in Paris und verhandelte mit Bismarck über die Versorgung der Offiziere der aufgelösten welfischen Legion. Als freier Schriftsteller lebte er 1873-79 in Berlin und später in Charlottenburg. Seine Erlebnisse als hannoverscher Politiker verarbeitete Meding zu dem Roman 'Um Szepter und Kronen' [...] Seine zahlreichen Romane sowie eine Biographie Kaiser Wilhelms I. waren weitverbreitet" (DBE).‎

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‎Meerheimb, Richard von, Schriftsteller und Militär (1825-1896).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 17. V. 1883.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Etwas auf Umwegen erhalte ich durch die Lehmannsche Buchhandlung eine Bestellung auf 1 Ex. meiner 'Psych. Monodramen'. Da die Auflage im Buchhandel vergriffen ist, so erlaub' ich mir aus meinem Privatbesitz die Ergänzung zu vermitteln und bitte, wenn gefällig, den Betrag von "Drei Mark" an den Schatzmeister der Meerheimbschen Invaliden-Stiftung [...] einsenden zu wollen [...]". - Richard von Meerheimb betätigte sich als Übersetzer von Balladen und kleineren Erzählungen und veröffentlichte später mehrere eigene Dichtungen. "Eine Kunstform, welcher Meerheimb in den späteren Jahren seines Lebens viel Aufmerksamkeit zuwandte, zu deren Pflege er eine eigene Gesellschaft mit eigenem Preßorgane begründete und der er zwei Schriften 'Melodramenwelt' (1886) und 'Psychodramatisches Material' (1888) widmete, hat viel Widerspruch hervorgerufen; es ist eine dramatische Handlung, in welcher nur eine Person redend auftritt" (ADB) und die, von ihm selbst als "Psychodrama" tituliert, u. a. Rilke beeinflusst hat. - Auf Briefpapier mit gepr. Vignette; geringf. Buchstabenverlust durch zeitgenöss. Restaurierung.‎

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‎Meerheimb, Richard von, Schriftsteller und Militär (1825-1896).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 13. VI. 1884.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Hoffentlich genügt Beistehendes. Zur Erläuterung unter Kreuzband mein erster Aufruf, den Pietätsbann [!] betreffend, sowie mein jüngstes Monodram, von Lehrer & Jugend u. Volk herzlichst aufgenommen [...]". - Richard von Meerheimb betätigte sich als Übersetzer von Balladen und kleineren Erzählungen und veröffentlichte später mehrere eigene Dichtungen. "Eine Kunstform, welcher Meerheimb in den späteren Jahren seines Lebens viel Aufmerksamkeit zuwandte, zu deren Pflege er eine eigene Gesellschaft mit eigenem Preßorgane begründete und der er zwei Schriften 'Melodramenwelt' (1886) und 'Psychodramatisches Material' (1888) widmete, hat viel Widerspruch hervorgerufen; es ist eine dramatische Handlung, in welcher nur eine Person redend auftritt" (ADB) und die, von ihm selbst als "Psychodrama" tituliert, u. a. R. M. Rilke beeinflußt hat. - Ein kleiner Durchstich in der links oben gepr. Vignette; beiliegend ein Ausschnitt mit eigenh. U.‎

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‎Megede, Johannes Richard von, Schriftsteller (1864-1906).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. Gersau am Vierwaldstättersee , 24. V. 1900.‎

‎2 SS. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "In Kenntnis von dem Tode Ihrer Frau Schwester, beeile ich mich Sie meines aufrichtigsten Beileids zu versichern. Ich habe so lange und angenehme Zeiten mit der Verstorbenen in Sestri erlebt und sie machte mir ihrem scharfen Geist und ihrer großen Liebenswürdigkeit so sehr den Eindruck der vollsten Frische und Gesundheit, daß mich die Nachrichten ihres Hinscheidens aufs Äußerste erschreckt und betrübt hat [...]". - Ursprünglich Offizier, war Megede seit 1895 als Verlagsredakteur bei der Deutschen Verlags-Anstalt tätig und schrieb nebenher Romane, Erzählungen und Theaterstücke.‎

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‎Meggs, Brown, amerikanischer Schriftsteller (geb. 1930).‎

‎Blatt mit eigenh. Widmung und U. O. O., 14. XII. 1987.‎

‎1 S. 4to. With best wishes for Sabine [...]‎

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‎Meinhold, Johann Wilhelm, Schriftsteller und Theologe (1797-1851).‎

‎Eigenh. Schriftstück mit U. Rehwinkel, 1. V. 1850.‎

‎1 S. Folio. Ein "Auszug aus der Ballschen Matrikel vom Jahr 1601". - Johann Wilhelm Meinhold studierte Theologie, Philosophie und Philologie in Greifswald und wurde, erhielt - nach Abbruch seines Studiums durch die Würdigung eines seiner Manuskripte durch Jean Paul - eine Pfarrstelle in Koserow auf Usedom. Später als Pfarrer in Kummin bei Wolgast, setzte Meinhold seine schriftstellerische Tätigkeit fort. "Der dem historischen Realismus verpflichtete Erzähler, Lyriker und Dramatiker erzielte seinen größten Erfolg mit dem Roman Maria Schweidler, die Bernsteinhexe (1843)" (DBE). - Leicht gebräunt.‎

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‎Meisel-Hess, Grete, Feministin und Sexualreformerin (1879-1922).‎

‎2 ms. Typoskripte mit eigenh. U. Wohl Berlin, o. D.‎

‎2 SS. auf 2 Bll. 4to. Vorliegend die ms. Abschriften von "Lied" (10 Zeilen) und "Anima nuova" (14 Zeilen): "Gesegnet sei die Stimme meiner neuen Tage, | Die neue Stimme mit dem tiefsten Lied, | Von dem mich schon ein müder Wille schied, | Da ich vergass die letzte heisse Frage - | Da sie mir blass ward und am Mund erstarb [...]". - Grete Meisel-Hess zählt mit ihren Romanen und Novellen "zu den trefflichsten geistigen Vorkämpferinnen der modernen Frauenbewegung" (Wiener Bilder, Nr. 20, 1901, S. 8). - Mit kleinen Randläsuren.‎

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‎Meisel-Hess, Grete, Feministin und Sexualreformerin (1879-1922).‎

‎"Ahnung". Eigenh. Gedicht mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-kl.-4to. "Gestern war mir's, in Eis und Schnee, | Als schmölze das Eis und weichte das Weh. | Und der Blutgeruch, der über der Erde brütet, | Und die weiße Decke, die das Leben hütet, - | Als käme ein warmer Strom da hinein | Und ließe die Menschen - Menschen sein [...]". - Grete Meisel-Hess zählt mit ihren Romanen und Novellen "zu den trefflichsten geistigen Vorkämpferinnen der modernen Frauenbewegung" (Wiener Bilder, Nr. 20, 1901, S. 8). - Mit einigen Randeinrissen.‎

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‎Meißner, Carl, Schriftsteller (1870-1952).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Ort unleserlich, 1930.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Gedanken denken ist ein nützlich Ding. / Gedanken Wort geben regt die Kehle. / Gedanken niederschreiben schliesst den Ring. / Doch erst Gedanken fühlen netzt die Seele!" - Meißner lebte als Lyriker, Feuilletonist in Berlin-Wilmersdorf. Er verfasste Gedichte und ein Buch über Kurland, gab die Werke von Novalis in drei Bänden heraus und schrieb in den Ostdeutschen Monatsheften und Westermanns Monatsheften über ostpreußische Künstler etc. Vgl. Altpreußische Biographie III, 1975 (zit. nach DBA III 613, 157).‎

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‎Meister, Richard, österr. Altphilologe (1881-1964).‎

‎Eigenh. Namenszug auf Ausschnitt. O. O. u. D.‎

‎1 S. Format: 104:35 mm. Eigentlich Gymnasiallehrer, bekam er eine Stelle an der Universität München, wo er am Thesaurus linguae latinae mitarbeitete. 1930 wurde er Dekan der philosophischen Fakultät an der Universität Wien. Dieser Position wurde er allerdings im Zuge der Machtergreifung der Nationasozialisten 1938 enthoben und auf eine Professur für klassische Philologie versetzt. Meister strebte nie eine Mitgliedschaft bei der NSDAP an. Zu seiner Haltung meint Brezinka: "Er war ein humanistischer Liberaler mit Neigung zu einem aufgeklärten Kulturkatholizismus und der für seine Heimat Mähren charakteristischen großdeutsch-nationalen Orientierung." Brezinka, Geschichte des Faches Pädagogik, S.73.‎

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‎Mélesville, (d. i. Anne-Honoré-Joseph Duveyrier), Schriftsteller (1787-1865).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Paris, 14. I. 1854.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. In französischer Sprache an einen namentlich nicht genannten Adressaten. - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm "DM".‎

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‎Mell, Max, Dichter (1882-1971).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 4. VI. 1925.‎

‎1 S. 8vo. "Sehr verehrter Herr Doktor! Besten Dank für Ihre Mittheilungen. Ich freue mich über die gute Besetzung, in der Sie meinen 'Barbier' bringen. Mit dem Honorar bin ich einverstanden. Ich werde nächsten Mittwoch mir erlauben bei Ihnen vorzusprechen. Die gewünschten drei Abdrücke sende ich Ihnen gleichzeitig und bitte pro Stück den Betrag von 50 Groschen vorzumerken [..."].‎

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‎Mell, Max, Dichter (1882-1971).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 19. III. 1929.‎

‎1 S. 8vo. "Sehr verehrter Herr Doktor! Ich sende Ihnen hier ein Buch des 'Schutzengelspiels' mit der Hörspiel-Einrichtung (jedoch ohne die sonstigen Zusätze und Striche). Meine Schwester erbitte die Rolle der Arbeitsfrau (S. 5 und 76). Ich schließe Ihnen ein Personenverzeichnis bei, das im Buche fehlt [...]".‎

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‎Mell, Max, Schriftsteller (1882-1971).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 16. XI. 1932.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An Josef Wesely: "[…] Sehr geehrter Herr Oberlehrer! Ich spreche Ihnen für Ihre freundlichen Glückwünsche meinen besten Dank aus! In vorzüglicher Hochachtung: Max Mell". - Nach dem Studium der Germanistik und Kunstgeschichte an der Universität Wien lebte Mell, Sohn Alexander Mells, als freier Schriftsteller in Wien. Der mit Hugo von Hofmannsthal und Hans Carossa befreundete, volksnahe und heimatverbundene Autor mit christlicher Grundhaltung trat zunächst mit Erzählungen und Novellen hervor. Nach dem Ersten Weltkrieg fand er mit der Erneuerung des alten Volksschauspiels sein eigentliches Genre. Seine zum Teil mundartlich gefärbten Legendenspiele (u.a. "Das Apostelspiel", 1924) verarbeiten religiöse und historische Stoffe. 1933 unterzeichnete er den Aufruf der Deutschen Akademie der Dichtung zum Austritt Deutschlands aus dem Völkerbund sowie eine Unterstützungserklärung für Hitler. Als Vorsitzender des Bundes der Deutschen Schriftsteller Österreichs trat er seit 1936 für den "Anschluß" Österreichs ein. Insbesondere sein "Spiel von den deutschen Ahnen" (1935) trug ihm den Vorwurf der Annäherung an eine völkische Ideologie ein. Mell, der sich während des Zweiten Weltkriegs ausschließlich seiner schriftstellerischen Tätigkeit widmete, wurde u.a. mit dem Österreichischen Staatspreis (1954) ausgezeichnet.‎

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‎Mell, Max, Schriftsteller (1882-1971).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. An Hans Nüchtern. Die Bildseite zeigt eine Ansicht des Ortes Pernegg. - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.‎

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