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‎Helmholtz, Hermann von, Physiologe und Physiker (1821-1894).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Berlin, 9. III. 1872.‎

‎½ S. 4to. Fünf zweizeilige Goethe-Sprüche aus "Gott, Gemüt und Welt"; die ersten drei lauten: "Magnetes Geheimniß, erkläre mir das! Kein größer Geheimniß, als Lieb und Haß. | Warum tanzen Bübchen mit Mädchen so gern? Ungleich dem Gleichen bleibet nicht fern. | Dagegen die Bauern in der Schenke | Prügeln sich gleich mit den Beinen der Bänke". - An den Rändern stellenweise gering gebräunt.‎

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€ 1.200,00 Kaufen

‎Humboldt, Alexander von, Naturforscher (1769-1859).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 11. I. 1843.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen nicht genannten Adressaten betreffs der Übersendung seiner 1810 erschienenen "Vues de Cordillères et monuments des peuples indigènes de l'Amérique": "Dans ces moments heureux où en Vous voyant créer, j'ai pu jouir aussi, en Vous écoutant, de tout ce que la chaleur de l'âme et l'élévation des sentiments aujourd'hui à l'intelligence, je Vous ai parlé quelquefois de la nature majestueuse des Cordillères, des premières essais de sculpture des Peuples à demi barbare: Permettez, mon cher ami, que je place parmi Vos livres le monstrueux Volume de mes 'Vues de Cordillères et Monuments des Peuples indigènes de l'Amérique' [...]".‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€ 1.500,00 Kaufen

‎Humboldt, Alexander von, Naturforscher (1769-1859).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., "ce mardi" [1844/45].‎

‎½ S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen nicht genannten Adressaten über den Konflikt zwischen der in Paris erscheinenden deutschsprachigen Wochenzeitung "Vorwärts" und der preußischen Gesandtschaft: "L'affaire, en liaison avec le Journal Vorwärts est très délicate et ressort de la légation de Prusse dont les opinions ne sont pas les mêmes. Je prie mon excellent ami de ne pas montrer cette lettre ailleurs [...]". - Die kurzlebige, von Januar bis Dezember 1844 erschienene Zeitschrift, die von Giacomo Meyerbeer finanziert worden war und von Karl Ludwig Bernays herausgegeben wurde, war seinerzeit die einzige nicht zensurierte radikale Zeitschrift Europas in deutscher Sprache. Wegen ihrer scharfen Kritik an der Situation in Preußen wurde sie im Januar 1845 eingestellt, nachdem der preußische König Friedrich Wilhelm IV. gegen die "empörenden Beleidigungen und Verleumdungen" protestiert hatte, die in der Zeitung über den französischen König Louis Philippe veröffentlicht wurden. Karl Marx wurde im Rahmen der daraus resultierenden Aufregung aus Frankreich ausgewiesen, Bernays zwei Monate lang inhaftiert und der Verleger Heinrich (Henry) Boernstein machte einen Deal mit den Behörden. Vgl. Francis Wheen: Karl Marx: A Life. New York, W.W. Norton & Comp., 2001, S. 90f.‎

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Wien, AT
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€ 1.800,00 Kaufen

‎Jaspers, Karl, Psychiater und Philosoph (1883-1969).‎

‎2 Briefe mit eigenh. U. sowie vereinzelten eh. Korrekturen und Einfügungen im Text. Basel, 1958 und 1962.‎

‎Zusammen (4½+2¼ =) 6¾ SS. auf 6 Bll. 4to. Mit einem eh. adr. Kuvert. Beiliegend eine eh. Briefkarte mit U. (O. O. u. D. 1 S. Qu.-8vo). Inhaltsreiche Briefe an den oldenburgischen Kommunalpolitiker Heinz Rathert bzw. dessen Sohn Peter, ehemals Schüler am dortigen Alten Gymnasium, der Jaspers nach seinen "positiven Erinnerungen an das Oldenburger Gymnasium" gefragt hatte. Jaspers, aus einer Oldenburger Bankiersfamilie stammend, hatte am AGO 1901 sein Abitur abgelegt. "Sie sprechen zu mir aus Ihrer Schülermitverwaltung. Meine Frage ist, worauf sich diese Mitarbeit erstrecken dürfte [...] Sie darf sich nicht beziehen auf das, was dem Gehalt nach durch die Autorität der Ueberlieferung und der Lehrer gegeben ist [...] Nur in extremen Fällen gewinnt es Sinn, dass Schüler [...] den untauglichen Lehrer in Anklagezustand versetzen. Mangel an der jeden Augenblick überlegenen Intelligenz dürfte kein Grund sein, sondern allein der Charakter und eine verderbliche Gesinnung. Die Auflehnung ist immer ein revolutionärer Akt, der an sich nicht auf die Schule gehört, sondern in das spätere politische Leben [...] Dafür, dass der rechte Schüler fordern darf, zu verstehen, was er verehren, feiern, erinnern soll, ein Beispiel: Die Verfassung der Bundesrepublik (das Grundgesetz) könnte vielleicht Gegenstand des Unterrichts in der höchsten Klasse sein, wenn der humanistische Schüler anlässlich Thukydides, Plato, Cicero, Montesquieu ein wenig Kunde vom politischen Denken gewonnen hat [...]" (Br. v. 29. VII. 1958). - Der Brief vom 28. II. 1962 im Zusammenhang mit einer seit 1959 projektierten Universitätsgründung in Oldenburg, ein Vorhaben, für das Jaspers große "Schwierigkeiten, die im politischen Kampfe zu überwinden sind" voraussagt: "Hier ist nicht nur die Ueberlegenheit anderer Orte offenbar [...] Die Gemäldegalerie ist zwar der Zahl nach der grössere Teil der alten grossherzöglichen Galerie, der Freund unserer Jugend, im Augusteum. Die besten und kostbarsten Bilder wurden vom Grossherzog verkauft. Man fand sie später wieder in Berlin, Amsterdam und anderswo. Staat und Stadt erklärten damals, zum Ankauf finanziell nicht in der Lage zu sein. Ich erinnere mich noch einer Diskussion mit meinem Onkel: Ihr müßt eben eine Anleihe machen, oder auf anderes verzichten. Diese Bilder sind doch Substanz, mehr wert als Gold und dazu ganz anders wertvoll, weil unersetzlich. Weder Grossherzog noch Staat haben damals gezeigt, dass in Oldenburg der Sinn für das Wesentliche des Geistes nicht zur Geltung kam, ja kaum verstanden wurde in der Not [...] Es kommt alles auf das gegenwärtige und das geistige Vermögen der Zukunft an [...]". Die Universität wurde schließlich 1973 gegründet. - Die beiliegende Briefkarte mit Neujahrsgrüßen ist ebenfalls an Vater oder Sohn Rathert gerichtet. - Die Briefe jeweils mit gestemp. Briefkopf auf Bl. 1 und kleinen Spuren alter Heftung, die Briefkarte mit gedr. Briefkopf.‎

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€ 3.500,00 Kaufen

‎Karrer, Paul, Chemiker und Nobelpreisträger (1889-1971).‎

‎2 ms. Briefe mit U. und 1 eigenh. Brief mit U. Zürich, 1939-1945.‎

‎Zusammen 3½ SS. auf einem Doppelblatt und 2 Einzelblättern. 4to und 8vo. Die ms. Briefe mit Adresse. Freundschaftliche Korrespondenz mit seinem ehemaligen Assistenten, dem Chemiker Beat Heinrich Ringier. - Per Feldpost über den Fortbestand des Chemischen Instituts an der Universität Zürich: "Für Deine freundlichen Zeilen aus dem Aktivdienst danke ich Dir herzlich. Von meinen gegenwärtigen und früheren Schülern habe ich in den letzten Tagen vielfach Nachricht bekommen, die meisten liegen an unserer Grenze verstreut und suchen sich mit den Verhältnissen so gut wie möglich abzufinden [...] Wir versuchen unser Institut so gut wie möglich wieder auf die Beine zu stellen, was recht schwierig ist, da die meisten Assistenten und auch das Hauswartspersonal im Militärdienst stehen und die Urlaubsgesuche bisher grösstenteils noch unerledigt sind. So weiss ich nicht, ob wir nächsten Montag, dem offiziellen Semesterbeginn, unser ganzes Laboratorium öffnen können [...]" (18. X. 1939). - Über seinen Urlaub, einen zu erledigenden Wunschzettel und den Militärdienst seiner Söhne: "Wir waren bei Empfang deines Briefes gerade in den Ferien - in Sils-Maria, wo wir bei prächtigem Wetter schöne Tage verbrachten. Jetzt hat die Arbeit wieder begonnen. Auch der Garten erfordert viel Pflege [...] Auf den Wunschzettel haben wir die Crèmeteller geschrieben, die Euch in den nächsten Tagen zugestellt werden sollen [...] Jürg und Heinz sind in di[e]sem Sommer sehr stark durch Militärdienst in Anspruch genommen, was namentlich für Jürg, der nächsten Sommer das Staatsexamen machen wollte, eine unerfreuliche Behinderung ist [...]" (2. IX. 1943). - Mit der Bitte um einige Exemplare seiner Dissertation: "Ich erlaube mir, Dich anzufragen, ob Du mir für das Chemische Institut evt. noch einige Exemplare Deiner Dissertation überlassen könntest [...] Die Arbeit wird gelegentlich von Studierenden konsultiert [...]" (15. III. 1945). - Auf Briefpapier mit ms. Briefkopf des Chemischen Instituts bzw. gedr. persönlichem Briefkopf.‎

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€ 2.500,00 Kaufen

‎Kekule von Stradonitz, Stephan, Jurist, Privatgelehrter, Heraldiker und Genealoge (1863-1933).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Mehr Staatsbewußtsein, mehr Vaterlandsbewußtsein und mehr Volksbewußtsein sind jedem Deutschen dringend von Nöten; ohne sie und ohne Rückkehr weitester Volksschichten zu schlichter Frömmigkeit, aber auch der Begüterten zur 'altgemütlichen' Einfachheit, wird der Wiederaufbau unseres Deutschlands, fürchte ich, Stückwerk bleiben [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. Koslowsky 225.‎

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€ 450,00 Kaufen

‎Kerkerinck zur Borg, Engelbert Frh., Historiker (1872-1933).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Haus Borg (Rinkerode), o. D.‎

‎1½ SS. auf 2 Bll. Folio (223:282 mm). Davon ein Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten. Jedes Blatt aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Die Seele unseres Volkes wird heute weniger von ideellen als von materiellen Regungen bewegt. Ansprüche wirtschaftlicher Art sind es, die offen oder versteckt unsere politischen Probleme beherrschen. Für Deutschlands Zukunft dürfte die Frage entscheidend werden, ob der deutsche Wirtschaftsprozess eine Vermehrung des deutschen Kapitals oder aber eine Steigerung der deutschen Schuldenlast hervorbringen wird [...] Das Prinzip des Stimmenkaufs (aus anderer Taschen) beherrscht das parlamentarische Geschehen [...] An eine Heilung von innen und aus eigener Kraft zu glauben, fällt hiernach schwer. Vielmehr scheint eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür zu sprechen, dass man politischerseits die Dinge treiben lässt, mit dem Ergebnis einer zunehmenden Passivität der deutschen Wirtschaftsbilanz, der eine zunehmende Aktivität der radikalen Strömungen entsprechen wird [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Als Politiker war Kerckerinck zur Borg besonders als landwirtschaftlicher Interessenvertreter tätig. - Mit leichter Rostspur einer Büroklammer. Koslowsky 107.‎

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‎Kinkel, Walter, Philosoph, Hochschullehrer und Schriftsteller (1871-1937).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Gießen, o. D.‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Wir können nur dann auf eine würdige und glückliche Zukunft Deutschlands mit Recht hoffen, wenn der Geist der Humanität und Selbstbestimmung mehr und mehr im allen Kreisen des Volkes lebendig wird, wenn soziale Gesinnung die demokratische Verfassung erfüllt; wenn Frauen und Männer in der durch die Verfassung garantierten Gleichberechtigung am Fortschritt der Kultur und des Staates gemeinsam arbeiten; wenn wir uns als ein Glied der europäischen, ja, der Menschheits-Gemeinschaft fühlen lernen: so, wie es die Kant, Herder, Fichte und Goethe uns gelehrt und vorgelebt haben. Überwindung des Klassenstaates, Entwicklung der Eigenart deutschen Wesens, ohne Isolierung gegen die anderen Erdenvölker, sondern in Anerkennung dessen, dass jedes Volk ein Allgemeinmenschliches auszudrücken und darzustellen hat; also: Überwindung auch des Rassenhaßes. Ich zweifle nicht, dass die Aufwärtsbewegung Deutschlands in diesem Sinne vor sich gehen wird [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. Koslowsky 76.‎

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‎Koblank, Alfred, Gynäkologe (1863-1928).‎

‎Ms. Sentenz mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Die Zeit des Jammern um Verlorenes, des selbstsüchtigen Streitens, der persönlichen Beweihräucherung (sprich: Selbstbiographie) ist vorbei. Der neue Staat, die neue Zeit, die neue Wirtschaft verlangen nicht nur bewusste Anerkennung ihrer Werte, sondern auch aufopfernde Vertiefung und Veredlung ihrer Zwecke und Ziele. Jeder Bürger muss sich zum neuen Menschen wandeln von straffer Selbstzucht, grosser Selbstverantwortung, schlichtem, wahrem Deutschtum [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Koslowsky 88.‎

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‎Kruse, Walther, Hygieniker (1864-1943).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U. [Leipzig], o. D.‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Der Deutsche ist von guter Rasse und hat eine grosse Zukunft. Aber er muss endlich die politischen Kinderschuhe ausziehen [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Der Bakteriologe Kruse war einer der Erstbeschreiber des Erregers der bakteriellen Ruhr (Dysenterie). Später wandte er sich der Erb- und Rassenhygiene zu und trug so nicht nur zur Entwicklung der nationalsozialistischen Rassenhygiene bei. - Mit kleinen Randein- und Randausrissen. Koslowsky 94.‎

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‎Lasker, Emanuel, Schachweltmeister (1868-1941).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U. O. O., 4. X. 1927.‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Deutschlands Zukunft wird der Menschheit lieb und teuer sein, sofern die Deutschen entschlossen Werte der Zukunft zu schaffen trachten [...]". - Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei der Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Der deutsche Schachspieler, Mathematiker und Philosoph Emanuel Lasker war (nach Wilhelm Steinitz) der zweite offizielle Schachweltmeister und zugleich der einzige deutsche Träger dieses Titels. Er behauptete diese Position über einen Zeitraum von 27 Jahren (1894 bis 1921) und damit länger als jeder andere Schachweltmeister. Koslowsky 61.‎

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‎Leisegang, Hans, Philosoph (1890-1951).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Makranstädt bei Leipzig, o. D.‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Als Beitrag wähle ich die Schlussworte meiner Darstellung der deutschen Philosophie im XX. Jahrhundert: Die Sehnsucht Nietzsches und der Lebensphilosophen nach gesteigerter Vitalität, nach Aktionismus und leidenschaftlichem Kampf um höchste Ziele, ist im Geistesleben der Zeit erfüllt, und wer seine Freude daran hat, wie sich die Geister gegenseitig aneinander emporringen, möchte wohl mit Hutten ausrufen: 'Es ist eine Lust zu leben', wenn nicht neben der Hochebene, auf der sich der Geisteskampf bewegt, ein tiefer Abgrund gähnte, in den die erstrittenen Hochwerte rettungslos und wirkungslos versinken: die hohlen Seelen der gewaltigen Menschenmasse [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Leisegang wurde aus politischen Gründen mehrmals seines Amtes als Professor enthoben, wegen "Beschimpfung des Reiches", etwa als er die Trauerrede Hitlers auf Hindenburg als Herabwürdigung Hindenburgs bezeichnete, sogar inhaftiert (vgl. NDB XIV, 155f.). Koslowsky 224.‎

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‎Meinardus, Wilhelm, Geograph und Meteorologe (1867-1952).‎

‎Ms. Sentenz mit eigenh. Korrekturen, eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Göttingen, o. D.‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Deutschlands kulturelle und wirtschaftliche Zukunft muss, vom rein geographischen Standpunkt aus betrachtet, heute ungünstiger als je zuvor beurteilt werden. Eingezwängt zwischen starken, bis an die Zähne bewaffneten Land- und Seemächten, die ihm lebenswichtige Glieder raubten oder lahmlegten, befindet sich Deutschland in einer so engbrüstigen Lage, dass ihm der freie Atem und das natürliche Wachstum verwehrt ist. Dabei drängt unser tüchtiges, begabtes, arbeitsfreudiges Volk nach Betätigung über diese engen europäischen Grenzen hinaus [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - "Meinardus entdeckte die antarktische Konvergenz im Ozean, die hier dominierende halbjährliche Schwankung von Luftdruck und Wind, und berechnete - eine viel bewunderte Glanzleistung (1927) - die mittlere Höhe des antarktischen Kontinents aus der jahreszeitlichen Verlagerung der Luftmassen über den Äquator" (NDB XVI, 656f.). - Mit feinen Einschnitten im Formularteil. Koslowsky 270.‎

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‎Meurer, Christian, Jurist (1856-1935).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-Folio (223:212 mm). Das Albumblatt montiert auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "'Alles verloren außer der Ehre', meldete einmal ein König nach verlorenem Krieg. Die Sieger im Weltkrieg wollten im Versailler Vertrag den Deutschen auch ihr Letztes, ihre Ehre nehmen; aber das Deutsche Volk verhinderte die Ausführung der ehrenrührigen Bestimmungen. Die Ehre ist das hehrste Gut. Haltung und Würde muß unter allen Umständen gewahrt werden. Ein Volk, das die Peitsche küsst, mit der es geschlagen wird, ist keines Wiederaufstiegs fähig. Frei von läppischem Hochmut muß im Volk wurzeln ein sittliches Ehrgefühl; hier sind die starken Wurzeln seiner Kraft [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Christian Meurer war in den 1920er Jahren an verschiedenen parlamentarischen Untersuchungsausschüssen zur Nachprüfung deutscher Kriegsverbrechen beteiligt. Koslowsky 228.‎

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‎Michels, Victor, Germanist (1866-1929).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Was die Zukunft uns bringen wird, können wir nicht wissen. Aber sicher ist, daß unser Staat nur gedeihen kann, wenn wir die sittlichen Werte festhalten, die Preußen-Deutschland groß gemacht haben: den Sinn für Ehre und das Gefühl der Pflicht [...]". - Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. Koslowsky 322.‎

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‎Moser, Hans Joachim, Musikwissenschaftler (1889-1967).‎

‎Eigenhändiges Musikzitat mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Berlin, o. D.‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). Zehn Takte einer Komposition zu der seit dem ersten Weltkrieg bekannten Liedertextzeile nach dem Gedicht "Mahnung" von Will Vesper: "Deutschland, mein Kinder- und Vaterland, Deutschland muss bestehen! [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Ästhetisch sehr ansprechendes Blatt. Koslowsky 46.‎

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€ 350,00 Kaufen

‎Müller, Karl Alexander von, Historiker (1882-1964).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U. Josefstal bei Schliersee, August 1925.‎

‎1 S. 8vo. Aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Soll die Bismarckische Einigung nur ein kurzes Zwischenspiel in der tausendjährigen Tragödie der deutschen Selbstzerfleischung bilden oder die dauerhafte Grundlage für einen kraftvollen, das ganze mitteleuropäische Deutschtum umfassenden Staat? Das ist die größte politische Frage unsrer Zukunft. Glaube niemand, daß sie heute bereits entschieden sei. Noch unsre Söhne werden um sie zu ringen haben. In diesem Ringen die Gestalt des Genius und Holden lebendig zu erhalten, dessen Leben der Einheit und Stärke des Deutschen Volkes gewiss war, dazu soll der Bismarck-Film dienen: das ist seine große deutsche Aufgabe [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928), jedoch nicht darin aufgenommen. - Karl Alexander von Müller stand der Weimarer Republik feindlich gegenüber und war ein gefragter Redner bei Gruppierungen mit entsprechender Ideologie. - Mit Briefkopf "Syndikus der Bayer. Akademie der Wissenschaften".‎

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€ 300,00 Kaufen

‎Nattermann, Johannes, Sozialpädagoge (1889-1961).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Köln, o. D.‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit ms. Kopfzeilen "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und ms. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Ich glaube an Deutschland und seine Zukunft, weil ich an die Zukunftskraft der Arbeit glaube. Die neue Zeit baut sich mit den Mitteln einer Vernunft durchdachten, dem Stoff aufgezwungenen Arbeit auf. Sie trägt die scharfen Züge des zweckhaften Ernstes und der sieghaften Sachlichkeit. Die Menschen aber leben nicht aus der Sachlichkeit, sondern aus dem Herzen. Das Herz lebt zutiefst aus Gott, der die Liebe ist. Soll deshalb Deutschlands Zukunft eine glückliche, das heißt eine das Volk beglückende sein, so darf Gott der Herr nicht aus dem Herzen des deutschen Volkes verschwinden [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Koslowsky 320.‎

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€ 350,00 Kaufen

‎Opitz, Hans, Mediziner (1888-1971).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U. Berlin, 13. XI. 1927.‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Deutschlands Zukunft kann erst dann als gesichert erscheinen, wenn das Wort: 'Ein Reich - ein Volk - ein Gott!' zur Wahrheit geworden ist [...]". - Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Hans Opitz wurde 1924 Oberarzt bei Adalbert Czerny an der Berliner Universitätskinderklinik der Charité und 1926 außerordentlicher Professor. - Mit einigen kleinen Randläsuren. Koslowsky 366.‎

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€ 350,00 Kaufen

‎Ostwald, Wilhelm, Chemiker und Philosoph (1853-1932).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Deutschlands Zukunft liegt in der Wissenschaft. Diese ist von allen Werken des Geistes das höchste und dauerhafteste, und die Deutschen sind vor allen anderen Völkern für die Pflege der Wissenschaft begabt. Nur müssen wir uns hüten, Scholastik mit wahrer Wissenschaft zu verwechseln [...]". - Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Während des ersten Weltkriegs, abgeschnitten von der Fachwelt, beschäftigte sich der Chemie-Nobelpreisträger Wilhelm Ostwald mit Farbstudien, die er in seinem eigenen Verlag "UNESMA" publizierte. Erst 1927 erfolgte die Anbindung seines Labors und der Wohngebäude an den örtlichen Energieversorger; etwa zeitgleich veröffentlichte Ostwald auch seine Selbstbiographie "Lebenslinien". In Ostwalds "Annalen der Naturphilosophie" erschien 1921 der Erstdruck von Wittgensteins "Tractatus logico-philosophicus". Koslowsky 345.‎

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€ 850,00 Kaufen

‎Planck, Max, German physicist (1858-1947).‎

‎Autograph quotation signed. No place or date.‎

‎1 p. Folio (223 x 282 mm). An album leaf with printed borders, captioned "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", mounted on parchment paper (ca. 330 x 344 mm). "Die Frage nach Deutschlands Zukunft ist die Frage nach der sittlichen Erstarkung des deutschen Volks [...]" ("The question of Germany's future is the question of the German people's moral invigoration"). Written as a contribution to Friedrich Koslowsky's facsimile anthology "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (Berlin, 1928). Koslowsky, p 285.‎

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€ 3.500,00 Kaufen

‎Ponfick, Hans, Jurist (1883-1946).‎

‎Eigenhändige Brief mit U. und eh. ausgefülltem Formularteil, und ms. Sentenz mit ms. Formularteil. Berlin-Schlachtensee, o. D.‎

‎2 SS. auf 2 Bll. Folio (223:282 und 221:286 mm). Der Brief auf Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten. Jedes Blatt aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). Begleitbrief mit Entschuldigung für die verspätete Übersendung des Albumblatts: "Durch die infolge meiner Landtagssache eingetretene Schädigung meiner Gesundheit war ich monatelang von Berlin abwesend [...]". Die Sentenz lautet: "Kein grosses Volk, das über blossen materiellen Lebensgenuss hinaus Kraft und Stolz besitzt, kann auf Weltgeltung verzichten. Weder geistige noch kulturelle Überlegenheit aber, nicht einmal die sittliche, gewährleisten Weltgeltung. Für die Dauer entscheidend allein ist, - zumal für ein Volk der Mitte, wie das deutsche, - sein zahlenmässiges Sichbehaupten. Freilich, nicht die Zahl schlechthin tut's. Nicht das Gewimmel überlieferungsloser Proletarier, die sich als Wurzellose fühlen, hat Wert. Es gilt die Zahl der erdverwurzelten, heimatverbundenen Menschen in allen Ständen. Nur solche allein auch werden sich frei halten vom tödlichen Gifte der Selbstzersetzung durch Gleichheitsnarretei (Demokratie), Friedensduselei (Pazifismus) und würdelosen Verbrüderungsschwindel (Internationalismus) [...]". - Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Hans Ponfick war von 1922 bis 1928 Mitglied des Vorläufigen Reichswirtschaftsrates als Vertreter des Reichslandbundes. - Mit leichter Rostspur einer Büroklammer. Koslowsky 236.‎

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‎Schliemann, Heinrich, Archäologe (1822-1890).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Athen, 27. II. 1889.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Qu.-8vo. "Das Heil ist nicht irdischer Besitz und Genuß: es wohnt im Herzen - es ist unsere, mit uns selber im Einklang versetzte moralische Verfassung und daraus erfolgende, allen Stürmen und Wettern der wechselvollen Welt Trotz bietende Seligkeit [...]". - In den Faltungen etwas eingerissen, sonst gut erhalten.‎

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€ 3.500,00 Kaufen

‎Schopenhauer, Arthur, German philosopher (1788-1860).‎

‎Autograph letter signed. [Postmark: Frankfurt, 24 April 1849].‎

‎8vo. ½ page. With autograph address and small papered seal on verso. To his friend, the jurist Martin Emden (1801-58), asking him to drop in the following day to discuss domestic troubles: "Lieber Freud, ich habe häuslichen Verdruß u. bitte Sie Morgen, wenn Sie irgend können, sobald Sie ausgehn, bei mir vorzusprechen [...]". - A few tiny marginal flaws; lower right hand corner clipped from opening the letter. Hübscher, Gesammelte Briefe 225.‎

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€ 15.000,00 Kaufen

‎Adams, John Quincy, Austrian painter (1874-1933).‎

‎Autograph signature. [Postmark: Vienna], 12. IV. 1929.‎

‎Oblong 8vo (postcard). ½ page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau. - Named after one of his ancestors, the 6th President of the United States, Adams specialized in portraiture, genre and landscape painting. His work comprised portraits of prominent members of Viennese society, including an unusual group portrait showing Dr. Ernst Wertheim performing gynecological surgery, as well as scenes from the Eastern theatre of WWI. - Small tear in upper margin; corners slightly creased. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.‎

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€ 150,00 Kaufen

‎Auberlen, Wilhelm, German painter and sculptor (1860-1948).‎

‎Autograph quotation signed. Munich, October 1912.‎

‎Oblong 8vo (postcard). 1 page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau: "Das echte Kunstwerk ist für den menschlichen Verstand immer unergründlich […]". - Living in Spain and Morocco between 1888 and 1890 before returning to Germany, Auberlen is best known for his portraits of literararies, but applied himself to landscape and genre painting as well. - Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.‎

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‎Bartels-Heimburg, Wera von, German artist (1886-1922).‎

‎Autograph quotation signed. Munich, 9. IX. 1917.‎

‎Oblong 8vo (postcard). 1 page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau: "Viel Arbeit und viel Liebe, ists Schönste, was es gibt auf der Welt! […]". - Having started to model life-size groups of animals out of wax at an early age, Bartels-Heimburg won the "Prix d'honneur" at the 1906 exhibition "L'art de la femme" in Paris, her works being acquired by prominent contemporaries including Luitpold, Prince Regent of Bavaria. - Faint traces of a stamp. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.‎

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€ 200,00 Kaufen

‎Beckert, Fritz, German painter and educator (1877-1962).‎

‎Autograph signature. [Postmark: Dresden, 3 March 1917].‎

‎Oblong 8vo (postcard). 1 page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau. - A co-founder of the artists' group "Die Elbier", which mergend into the Impressionist Dresden Secession in 1909, Beckert applied himself to architectural painting. Most of his work was destroyed in the 1945 bombing of Dresden. - Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.‎

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‎Fuks, Alexander, Russian painter (1863-1927).‎

‎Autograph quotation signed. [Postmark: Munich, 11 Jan. 1911].‎

‎Oblong 8vo (postcard). ½ page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau: "Alexander Fuks sendet Ihrem Wunsch entsprechend seine Unterschrift". - Born in Russia, Fuks studied in Munich from 1883 to 1887, and acquired a reputation as a skilled portraitist of the Bavarian nobility and middle class, his work including portraits of Prince Regent Luitpold and King Ludwig III. - Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.‎

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‎Hébert, Ernest, French painter (1817-1908).‎

‎4 autograph letters signed and 1 autograph correspondence card signed. [Paris], 25 June, 13 August, and no date.‎

‎(Oblong) 12mo and 8vo. Together (2+4+2+3+1 =) 12 pp. on 2 bifolia and 3 single sheets. To Marie Voisin, a friend and student of the opera singer Pauline Viardot (1821-1910), two letters inviting her to sit for a portrait: "Je vous suis très reconnaissant d'avoir pensé à votre peintre pendant votre court séjour à Paris. Je vous attendrai jeudi, vendredi, samedi 9h si c'est possible jusqu'à midi très heureux de continuer l'oeuvre qui malgrè son inachevé ravit tous les suffrages […]" (no place or date). - "Si vous vouliez bien venir vendredi matin à 9h ½ au lieu de 2h que vous me proposez je serai très heureux de profiter des derniers jours de chaleur pour terminer votre portrait dans le jour de la loggia où il a été fait [...]". - Hoping to find the time to see her this week: "Je n'ai pas repondu à votre première lettre espérant tous les jours pouvoir venir vous voir, mais ça m'a été impossible. J'espère être plus heureux cette semaine […]" ("Lundi"). - Having vainly sent his wife Gabrielle to her house to present his regrets over vein unable to see her, and asking for her father's address: "Ne pouvant aller vous voir je vous avoir envoyé Gaby mais elle ne vous a pas rencontré chez vous à notre grand regret. Elle devait vous dire toutes mes occupations et impossibilités et vous prier d'agréer mes excuses, de plus elle devait vous demander l'adresse de Mr. votre père […]" (25 June, no year). - To the Micard family asking for the permission to exhibit Mrs. Micard's portrait at the national triennial exhibition: "Je prie Monsieur ou Madame Micard de m'autoriser à exposer le portrait de Mad. à l'exposition nationale triennale et de donner des ordres en conséquence […]" (13 Aug., no year). - Letters on mourning paper. Two letters as well as the correspondence card with embossed inital "H". Two of the single sheets are cut bifolia. A little creased with small marginal flaws.‎

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‎Hitz, Dora, German painter (1856-1924).‎

‎Autograph quotation signed. [Postmark: Berlin], 6. VI. 1916.‎

‎Oblong 8vo (postcard). 1 page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau: "Der helle Mond | Glänzt auf den klaren Wogen | Die weisse Wolke | Kehrt heim zum grünen Felsen [...]". - Court painter to the Romanian royal family from 1876 and a co-founder of the Berlin Secession, Hitz was influenced by Symbolism and Impressionism, her work mainly consisting of portraits of girls and women, her membership in the "Verein Berliner Künstlerinnen und Kunstfreundinnen" securing her several prominent commissions. - A few small ink spots. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.‎

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€ 300,00 Kaufen

‎Hölzel, Adolf, German painter (1853-1934).‎

‎Autograph postcard signed. Stuttgart, 4. VII. 1910.‎

‎Oblong 8vo (postcard). ½ page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau: "Freundlich grüssend [...]". - One of the first painters of the Dachau artists' colony, Hölzel was a pioneer of modernist tendencies in the German art community, his style shifting from Realism to Abstractionism resulting in figural compositions as well as landscapes and religious paintings. - Traces of postmarks; traces of several angular and horizontal folds. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.‎

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€ 350,00 Kaufen

‎Illies, Arthur, German painter and graphic artist (1870-1952).‎

‎Autograph signature. [Postmark: Hamburg, 27 April 1921].‎

‎8vo (postcard). ½ page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau. - The creator of a wide-ranging oeuvre encompassing animal and nude studies, Hamburg street scenes, maritime paintings and portraits as well as fairy tale themes, Illies is best known for his Art Nouveau landscapes and the vanguard graphic works he produced for the Hamburg Künstlerklub, which he co-founded in 1897. - Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.‎

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€ 180,00 Kaufen

‎Israels, Jozef, Dutch painter and graphic artist (1824-1911).‎

‎Autograph signature. [Postmark: The Hague, 11 Feb. 1911].‎

‎Oblong 8vo (postcard). ½ page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau. - A leading member of the group of landscape painters referred to as the Hague School, Israëls started out painting historical and dramatic subjects in the romantic style of the day before turning towards Realism, resulting in moving paintings inspired by the fishers' humble life in the villages of Zandvoort and Katwijk. - Postage stamp next to the signature. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.‎

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€ 220,00 Kaufen

‎Kitt, Ferdinand, Maler (1887-1961).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 8. I. 1929.‎

‎1 S. 4to. An den Architekten Wilhelm Erb: "Da ich Deine lieben Neujahrswünsche erst nach meiner Rückkehr von einem Skiurlaub finde, kann ich Dir erst heute dafür danken [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Vereinigung Bildender Künstler Wiener Secession. Kleine Randläsuren.‎

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€ 650,00 Kaufen

‎Kögler, Kaspar, German painter and writer (1838-1923).‎

‎Autograph quotation signed. Wiesbaden, 6. II. 1917.‎

‎Oblong 8vo (postcard). 1 page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau: "Wär jeder Wunsch so leicht erfüllt | Wie der, den Sie an mich gestellt, | Dann wär mein tiefstes Leid gestillt, | Und Frieden wäre auf der Welt [...]". - A versatile artist, Kögler's career took off in 1867 when he settled in Wiesbaden and became a popular portraitist and illustrator of family magazines such as the "Gartenlaube". He created genre paintings and still lifes and was commissioned with decorating the Ratskeller in Wiesbaden city hall in 1890. - Slightly fingerstained near upper margin. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.‎

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€ 180,00 Kaufen

‎Leempoels, Jef, Belgian painter (1867-1935).‎

‎Autograph quotation signed. Brussels, 15. I. 1914.‎

‎Oblong 8vo (postcard). ½ page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau: "Je vous rends volontiers ce plaisir [...]". - A versatile painter, Leempoels created portraits, history and genre paintings, nudes, landscapes, vedute paintings and still lifes in a realistic style. He quickly established an international clientele for his highly prized society portraits of nobility and monarchs, including the Belgian kings Leopold II. and Albert I., requiring him to maintain studios in Ixelles (Brussels), Paris, New York and Buenos Aires at various times throughout his career. - Traces of a postage stamp. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.‎

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€ 180,00 Kaufen

‎Liebermann, Max, German painter and graphic artist (1847-1935).‎

‎Autograph signature. [Postmark: Berlin, 22 Jan. 1911].‎

‎Oblong 8vo (postcard). ½ page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau. - One of the most important representatives of German Impressionism, Liebermann painted scenes of the bourgeoisie as well as his garden near Lake Wannsee, was a noted portraitist receiving more than 200 commissions over the years, depicted Albert Einstein and Paul von Hindenburg, and served as president of the Berlin Secession from 1899 to 1911. - Postmark on verso slightly showing through; a few small ink spots. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.‎

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€ 350,00 Kaufen

‎Orlik, Emil, Bohemian painter and graphic artist (1870-1932).‎

‎Autograph signature. Berlin, [postmark: 11] April 1911.‎

‎Oblong 8vo (postcard). 1 page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau. - Specializing in drawings, etchings and xylography, Orlik created portraits of famous contemporaries such as Henrik Ibsen, Gustav Mahler and Rainer Maria Rilke. He was inspired by scenes of peasant as well as urban life and produced numerous "Japonisme" woodcuts inspired by his visit to Japan in 1900 and 1901. - Some angular creases; faint traces of a postmark; small ink spots. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.‎

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€ 220,00 Kaufen

‎Pechstein, Max, German painter and graphic artist (1881-1955).‎

‎Autograph signature. No place or date.‎

‎Oblong 8vo (postcard). 1 page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau. - A representative of German Expressionism, Pechstein created figure paintings, frequently featuring exotic motifs from the Palau islands, as well as still lifes and landscapes inspired by the Curonian Spit at the Baltic Sea, where he greatly influenced the artists' colony Nidden between 1909 and 1939. - Traces of several postmarks. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.‎

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€ 350,00 Kaufen

‎Rohlfs, Christian, German painter (1849-1938).‎

‎Autograph signature. [Postmark: Hagen, 14 Jan. 1910].‎

‎Oblong 8vo (postcard). 1 page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau. - Best known for his light-flooded landscapes and flower still lifes, Rohlfs started out as an impressionist painter, turned towards Expressionism in 1910, and found inspiration in the medieval buildings of Soest as well as Andechs monastery and the mountains of Bavaria. - Traces of a postmark; 2 faint creases near upper margin. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.‎

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€ 200,00 Kaufen

‎Sargent, John Singer, American painter (1856-1925).‎

‎Autograph signature. [Postmark: London, 27 Feb. 1914].‎

‎Oblong 8vo (postcard). ½ page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau. - Considered the most important American portraitist of his day, Sargent created about 900 oil paintings and 2000 watercolour paintings, lived in London for most of his life, and travelled continental Europe, the Middle East and the United States. - Faint traces of an angular fold near upper left corner; small creases near lower right corner. Self-addressed by the collector. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.‎

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€ 400,00 Kaufen

‎Scheurich, Paul, German painter, graphic artist and modeller (1883-1945).‎

‎Autograph signature. [Postmark: Meißen, 25] Feb. 1922.‎

‎Oblong 8vo (postcard). 1 page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau. - A versatile artist, Scheurich created stage designs for Max Reinhardt around 1913, as well as Rococo-based models for the Meißen porcelain manufacture between 1918 and 1936, worked as an illustrator for the satirical magazine "Simplicissimus", and designed bank notes for the Deutsche Reichsbank printed in 1929. - Some small ink spots; a mark in blue crayon on verso. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.‎

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€ 180,00 Kaufen

‎Schiestl, Matthäus, painter and graphic artist (1869-1939).‎

‎Autograph quotation signed. [Postmark: Munich], 15. IX. 1922.‎

‎Oblong 8vo (postcard). 1 page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau: "Die schönsten Bilder sind die, welche man träumt wenn man im Bett seine Pfeife raucht, die man aber nie malt. van Gogh [...]". - A son of the Austrian artist Matthäus Schiestl the elder, Schiestl started his training in his father's workshop before studying at the Munich Academy from 1894, and made a study visit to Egypt and the Holy Land in 1905. - With his name stamp. Traces of postmarks; some creases. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.‎

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‎Schnorr von Carolsfeld, Ludwig Ferdinand, Maler, Radierer und Lithograph (1788-1853).‎

‎Eigenh. Bleistiftzeichnung des Altares der Kapelle im Brandhof in Mariazell. Ohne Ort, 1820er Jahre.‎

‎335 x 221 mm. Vom Künstler eigenh. monogrammiert. Erzherzog Johann erwarb das Bauerngut Brandhof 1818 in einer Auktion, um hier ein Musterlandgut für alpenländische Viehzucht zu errichten. Mit der Gesamtleitung und für die Entwürfe für den Umbau bestimmte er Ludwig Ferdinand Schnorr von Carolsfeld.‎

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‎Slevogt, Franz Theodor Max, German painter and illustrator (1868-1932).‎

‎Autograph signature. Berlin, [postmark: 8] April 1909.‎

‎Oblong 8vo (postcard). ½ page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau. - A versatile artist and one of the foremost representatives of the plein air style in Germany, Slevogt created paintings, stage designs and murals as well as watercolours and illustrations in the impressionist style, his main works including the 1902 painting "Das Champagnerlied", which is considered one of the most important works of German art around 1900, as well as 21 paintings he produced during his 1914 visit to Egypt in no more than 40 days. - Ink occasionally smeared; a few faint creases; postmark on verso slightly showing through. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.‎

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€ 220,00 Kaufen

‎Sohn-Rethel, Alfred, German painter (1875-1958).‎

‎Autograph signature. Paris, 27. XI. 1910.‎

‎Oblong 8vo (postcard). 1 page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau. - A modernist painter active in Düsseldorf, Berlin, Paris, and Barbizon, Sohn-Rethel co-founded the artists' association "Sonderbund" in 1909, and worked as a war painter in Poland and Belarus in 1916, his wide-ranging oeuvre including still lifes, portraits, genre paintings and landscapes. - Traces of an angular fold near lower right corner; small creases near upper corners; traces of postmarks. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.‎

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€ 180,00 Kaufen

‎Struck, Hermann (Chaim Aharon ben David), painter and graphic artist (1876-1944).‎

‎Autograph quotation signed. Berlin, 16. VI. 1913.‎

‎Oblong 8vo (postcard). 1 page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau: "Schwarz oder weiss, | Nur nit grau! | Kalt oder heiss, | Nur nit lau! (Dehmel) [...]". - Best known for his etchings and lithographs, Struck portrayed prominent contemporaries like Henrik Ibsen, Sigmund Freud, Albert Einstein and Theodor Herzl, produced an influential textbook entitled "Die Kunst des Radierens" in 1904, which is considered a standard work to this day, and was a fervent Zionist and Jewish activist. - Some small ink spots. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.‎

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‎Stuck, Franz von, German draftsman, painter and sculptor (1863-1928).‎

‎Autograph signature. [Postmark: Munich, 2 May 1908].‎

‎Oblong 8vo (postcard). ¼ page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau. - A founding member of the Munich Secession in 1892, Stuck specialized in mythological, allegorical and symbolist themes, his 1893 painting "Die Sünde" constituting one of his most famous works. He created caricatures for the magazine "Fliegende Blätter" and designed his own villa in Bogenhausen, for which he was awarded an honorary doctorate of the Munich Technical University in 1928. - Small round stamp; traces of postmarks; small ink spots. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.‎

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‎Trübner, Wilhelm, German painter (1851-1917).‎

‎Autograph signature. Karlsruhe, 2. XII. 1909.‎

‎Oblong 8vo (postcard). 1 page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau. - A realist painter associated with the circle around Wilhelm Leibl, Trübner specialized in landscape painting, depicting the scenery at Starnberger See and Chiemsee, as well as portraiture, and taught at the Frankfurt Städelsche Kunstinstitut from 1895. - Traces of a postmark; a few small creases; traces of curved fold near lower margin. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.‎

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