Professional bookseller's independent website

‎Autographs‎

Main

Number of results : 66.401 (1329 Page(s))

First page Previous page 1 ... 668 669 670 [671] 672 673 674 ... 767 860 953 1046 1139 1232 1325 ... 1329 Next page Last page

‎Bening, Heinrich, Volkswirt und Parlamentarier (1801-1895).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Hannover, 31. V. 1851.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 4to. An einen Generalkonsul über die politische Zukunft des wegen seiner Beteiligung am sächsischen Maiaufstand 1849 angeklagten und 1851 aus dem Hochschuldienst entlassenen Historikers Theoder Mommsen: "Es ist in Frage gekommen, ob es sich empfehle, den bisherigen Professor Mommsen in Leipzig an die Universität Göttingen zu berufen. Vor diesfallsiger Entschließung und vor diesfalligem Vortrage bei Sr. Majestät dem Könige wünscht nun das hiesige Ministerium der geistlichen u. Unterrichts-Angelegenheiten, welchem die gegen Mommsen ergangenen gerichtlichen Entscheidungen schon bekannt, zuverläßige Nachricht über die Persönlichkeit Mommsens und über seine politischen Ansichten zu erhalten und glaubt solche am sichersten durch Ew. Hochwohlgeboren empfangen zu können [...]". - Theodor Mommsen sollte nicht nach Göttingen gehen, sondern folgte 1852 einem Ruf an den neugeschaffenen Lehrstuhl für Römisches Recht an die Universität Zürich, wo er bis 1854 lehren sollte. - Mit stärkeren Randläsuren.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 350,00 Buy

‎Berg, Günther Heinrich von, Staatsmann und Publizist (1765-1843).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Hannover, 29. V. 1806.‎

‎½ S. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten zur Übersendung einer Schrift über "Die Errichtung einer Circulation": "Ist es mir irgend möglich, so werde ich die Recension der übrigen mir zugetheilten Schriften gern übernehmen [...]". - Neben seiner mannigfachen Verwaltungstätigkeit für das Kurfürstentum Hannover, das Königreich Westphalen und das Großherzogtum Oldenburg veröffentlichte Berg noch eine stattliche Anzahl rechts- und staatswissenschaftlicher Arbeiten, von denen besonders das mehrbändige "Handbuch des teutschen Polizeyrechts" zu nennen ist, das wohl sein bedeutendstes Werk darstellt. - Mit kleinen zeitgenöss. Notizen.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 280,00 Buy

‎Berg, Philipp von, Kaplan in Jülich und Abgeordneter preußischen Nationalversammlung und des preußischen Abgeordnetenhauses (1816-1866).‎

‎Eigenh. Notiz mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Für d. Antrag d. Commission / vBerg".‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 280,00 Buy

‎Boetticher, Karl Wilhelm von, preußischer Verwaltungsjurist (1791-1868).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 28. IV. (o. J.).‎

‎½ S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An Hofrat Kleinow mit der Mitteilung, daß er "um halb 2 Uhr nach Hamburg" fahren werde - "u. bitte ergebenst was etwa zu unterschreiben noch gefälligst vorher zu schicken". - Stellenweise gering fleckig und mit Siegelspur.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 280,00 Buy

‎Bogen, Ludwig, Politiker und Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung (1809-1886).‎

‎Empfangsbescheinigung mit eigenh. Bestätigung und U. Frankfurt, 9. XII. 1848.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Bestätigt den Empfang von 34 Exemplaren "Vorschläge: Das Reichsoberhaupt betreffend" durch die Lithographische Anstalt von Johann Emil Mittenzwey. - Mit lithogr. Briefkopf und zeitgenöss. Notiz.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 280,00 Buy

‎Brünneck-Bellschwitz, Siegfried von, Rittergutsbesitzer und Verwaltungsjurist (1814-1871).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 26. IV. 1852.‎

‎¾ S. auf Doppelblatt. 4to. An den nicht namentlich genannten Hofarchitekten und Oberbaurat Friedrich August Stüler mit der Bitte um Erlaubnis, die Kupferstichsammlung des "Neuen Museums" besuchen zu dürfen: "Wenn ich in Erfahrung gebracht habe, daß es für die Zulassung zur Kupferstichsammlung im neuen Museum Euer Hochwohlgeboren spezieller Erlaubniß bedarf, so erlaube ich mir hier durch um die geneigte Zufertigung der desfalls erforderlichen Eintrittskarten für meine Familie aus sechs Personen zu bitten [...]". - Stüler leitete von 1843 bis 1859 die Bauarbeiten für das "Neue Museum" auf der Berliner Museumsinsel. Nach Verzögerungen durch die Märzrevolution 1848 wurden mit jeweiliger Vollendung der Räume die Ausstellungen der Sammlungen nacheinander von 1850 bis 1859 eröffnet. - Mit hs. Vermerk wegen Abholung der Karte "zur einmaligen Besichtigung des Locals der Kupferstichsammlung", mit Sammlernotiz in Bleistift. Papierbedingt leicht gebräunt, stellenweise leicht braunfleckig.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 180,00 Buy

‎Büttner, August, Drechsler und Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung (D. n. b.).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Lauban, 29. III. 1849.‎

‎¾ S. 4to. Mit eh. Adresse verso. An die Expedition des "Dresdner Journals" mit der Bitte um Veröffentlichung eines Artikels: "Indem ich Ihnen für die mir in Ihrer geehrten Zuschrift vom 19. cont. gütigst gemachten Mittheilung verbindlichst danke, ersuche ich Sie meinen angebogenen Aufsatz in das Dresdner Journale sofort aufzunehmen, indem ich erst gestern von der Linkeschen Erklärung Kenntniß erhielt und mit meiner Aufforderung nicht gerne zu spät kommen möchte [...]". - Leicht knittrig, mit größerem Eckausriss und kleinem Ausriss durch Brieföffnung, diese mit gleichartigem Papier hinterlegt, mit Klebestelle durch Briefverschluss. Mit Sammlervermerk in Bleistift.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 160,00 Buy

‎Burgsdorff, Ludwig von, Verwaltungsbeamter und Direktor der Leipziger Kreisregierung (1812-1875).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 15. III. 1860.‎

‎1 S. 4to. Mit der Absage einer Einladung: "Ew. Hochwürden haben die große Freundlichkeit gehabt mich zum 27 d. M. zu Tisch zu bitten. Je mehr ich die Bedeutung dieses Tagen kenne, je mehr thut es mir leid, wegen der an dem gedachten Tag in Rochlitz stattfindenden Friedensrichterversammlung Ihrer freundlichen Einladung nicht Folge leisten zu können [...]". - Leicht stock- und braunfleckig, mit Sammlernotiz in Bleistift.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 160,00 Buy

‎[Clauß, Gustav Moritz, Bankier und Sammler (1796-1871)].‎

‎Eigenh. Brief mit U. eines Félix Herpert an Gustav Clauß. Berlin, 3. XII. 1854.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 4to. An Gustav Moritz Clauß in Leipzig. Trotz größter Mühe sei es Herpert nicht möglich gewesen, Ergebnisse mit dem von Clauß eingesandten Gemäldekatalog zu erzielen; zudem habe sich das Interesse von alten Gemälden ab- und modernerer Malerei der französischen Schule hingewandt: "Je regrette de devoir vous renvoyer comme vous me l'avez remis, le catalogue de vos tableaux. J'ai passé l'été à Londres et je me suis donné la peine [...] afin d'arriver à un résultat quelconque, mais le mauvais état des affaires en général et les affaires d'art en particulier m'a empêché de réussir. Ensuite le gout pour les tableaux anciens à fait place à celui des tableaux modernes surtout de l'école Française. Une autre année nous serons peut-être plus heureux [...]". - Der kgl. hannoversche Generalkonsul Clauss war passionierter Autographen- und Gemäldesammler. Dem städtischen Museum Leipzig vermachte er 68 Gemälde; die Autographensammlung wurde nach seinem Tod bei List & Francke in Leipzig versteigert. Clauss war auch von 1837 bis 1840 Abgeordneter der Stadt Leipzig in der zweiten sächsischen Kammer gewesen. - Mit Empfängervermerk auf S. 4, diese teilweise etwas angestaubt, mit kleiner gepr. Vignette, kurzen Randeinrissen und leichten Randläsuren.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 250,00 Buy

‎Constant, Benjamin, Swiss-French political theorist, author, and statesman (1767-1830).‎

‎Autograph letter signed. Paris, Maison de Salm, "30 Thermidor An 7" (17 July 1799).‎

‎Small 4to. 1½ pp. on bifolium. With autograph address and traces of seal. To a lawyer named Malandain, urging him to take action in an affair concerning a widow named Jullien, as it impedes Constant's payment by a C. Arnault, whom he accuses of "misrepresenting his fortune" in order to "frustrate his creditors". Constant sees his interests at risk: "Je comptais avec certitude sur une réponse à ma dernière lettre. Vous me mandiez dans votre précédente que vous déviez revoir la veuve Jullien le 14, & nous sommes au 30. Je vous prie instamment de presser l'issue de cette affaire. Je vous répète ce que je vous ai mandé précédemment. Cette affaire seule m'empêche d'être payé de C. Arnault, que j’ai raison de croire occupé à dénaturer sa fortune, pour frustrer ses créanciers. Vous voiez combien de plus longs retards seroient préjudiciables à mes intérêts". - The second part of the letter concerns another ongoing affair concerning compensation payments by a Mr. Coquereaumont. Constant suspects that his adversary has moved without indicating his new address: "J'ai écrit de nouveau à mon ci-devant homme d'affaires mais son silence me fait croire qu'il a changé domicile. Je vous ai expliqué, Citoyen, ce qu'il m'avait mandé relativement aux réparations de Coquereaumont. Il se trouvait qu'il m'ait transmis des détails erronés, et qu'il eut consenti des réparations, ce qui doit pouvoir le constater par un acte signé de lui, [...]". - The great thinker and politician Constant was notoriously short of cash throughout his life. In 1816 he fell out with his long-term partner Madame de Staël, not least due to his gambling debts; towards the end of his life King Louis Philip I provided him with a large sum to settle his debts. - With recipient's note in ink and tears from breaking the seal. Some foxing and browning.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 4.500,00 Buy

‎Coremans, Victor, Journalist, politischer Aktivist und Archivdirektor in Brüssel (1802-1872).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Zürich, 15. VIII. 1835.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An die Redaktion der "Rhein- und Mosel-Zeitung" mit dem Angebot seiner Dienste für eine Erweiterung des Korrespondenz-Repertoires in Richtung Schweiz: "Die Rhein- und Mosel-Zeitung erhält dadurch einen besonderen Werth, daß sie nicht selten interessante Korrespondenz-Nachrichten mittheilt. Aus der Schweiz liest man jedoch in derselben nichts Eigenthümliches. Diese Lücke könnte ich, ihr Züricher Korrespondent des deutschen Couriers, deßen Beiträge in der Regel von diversen Morgen-Zeitungen nachgedruckt werden ausfüllen helfen [...]". - Der gebürtige Brüsseler Coremans war in den 1820er Jahren wegen Aufruhrs aus Wien verbannt worden und hatte die "Erlanger Zeitung" herausgegeben. Anfang der 1830er Jahre editierte Coremans in München die radikale Nürnberger Zeitung "Die freie Presse", wofür er mit Strafen belegt und eingesperrt wurde. Im Gefängnis schrieb er mit einigem Erfolg drei deutschsprachige Bücher, "Die Stimme aus dem Kerker", "Kerkerblumen" und "Die göttlichen Befreier". Nach seiner Freilassung ging er für geraume Zeit in die Schweiz. - Mit Siegelrest, gestempelt. Kleiner Papierdurchbruch und Ausriss durch Brieföffnung, dieser mit Papier hinterlegt.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 350,00 Buy

‎Croy, Alfred Herzog von, Unternehmer und Politiker (1789-1861).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dülmen, 5. III. 1850.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Gastwirt C. F. Müller im "Hotel zum Kaiser" in Erfurt mit der Reservierung einer angebotenen Wohnung, der Bitte um Preisverhandlung und einigen Wünschen: "Sollte das Wetter noch so rauh sein als jetzt so bitte ich die Zimmer etwas heizen zu lassen; außerdem werde ich Sie bitten mir einen kleinen Gefallen zu thun ich wünsche nemlich eine Zeitung die wie ich gehört habe in Erfurt erscheinen wird, und alle Verhandlungen des Reichstags enthalten soll zu halten, und bitte mich dazu zu abonniren [...]". - Von Croy war im Jahr 1850 als Mitglied des "Staatenhauses" (erste Kammer) Delegierter zum Erfurter Unionsparlament. - Mit Siegelrest, leicht stock- und etwas braunfleckig.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 350,00 Buy

‎Cuno, Emil, Jurist und Politiker (1805-1859).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 2. III. 1850.‎

‎¾ S. 4to. In seiner Funktion als Präsident der Landtagskammer: "Die geehrten Kammermitglieder ersuche ich ergebenst nach Schluß der öffentlichen Sitzung noch auf einige Augenblicke zusammen zu bleiben, um wegen der Leipziger Reise das Nöthige zu besprechen [...]". - Cuno verlor den Posten des Vorsitzenden der Landtagskammer, als die Regierung unter Ferdinand Zschinsky 1850 den Landtag entließ, und verzichtete auf weitere Mandate. - Mit Sammlernotiz in Blei, leicht fingerfleckig.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 280,00 Buy

‎Daniels, Alexander von, Politiker (1800-1868).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎¾ S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An Kanzleirat Eduard Bleich mit der Bitte um Karten: "Aus besonderer Veranlassung wünsche ich zu der heutigen Sitzung der zweiten Kammer zwei oder doch möglichst eine Einlaßkarte. Sie würden mich sehr erfreuen, wenn Sie dieselbe dem Überbringer mitgeben könnten [...]". - Alexander von Daniels wurde 1849 in die "Erste Kammer" gewählt und einige Jahre später von König Friedrich Wilhelm IV. zum lebenslangen Mitglied des Herrenhauses berufen und zum Kronsyndikus ernannt.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 280,00 Buy

‎Dham, Carl Johann, Politiker (1809-1871).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Frankfurt a. M., 8. VI. 1848.‎

‎½ S. 4to. "Ich bitte ergebenst mir zwei Eintrittskarten für Damen zur Parlamentssitzung auf Morgen ertheilen zu wollen [...]". - Dham wurde während der Revolution von 1848 für den Wahlkreis Meschede in die Nationalversammlung gewählt und war dort Mitglied der Fraktion des "Württemberger Hofes". Er trat somit für die Schaffung einer parlamentarischen Monarchie mit starker Volksvertretung und für eine bundesstaatliche Verfassung Deutschlands in großdeutscher Gestalt ein. - Leicht gebräunt an den Rändern, leicht braunfleckig entlang der mittigen vertikalen Faltlinie. Mit Sammlernotiz in Blei.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 280,00 Buy

‎Dierschke, Anton, Justizkommissar (fl. 1848).‎

‎Eigenh. Notiz mit Namenszug. O. O. u. D.‎

‎½ S. (3 Zeilen). Qu.-12mo. In Bleistift. "Dierschke für die [...] Tagesordnung". - Mit Sammlernotiz in Blei.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 240,00 Buy

‎Esser, (Johann Heinrich) Theodor, Jurist und Politiker (1804-1880).‎

‎Eigenh. Notiz mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. (4 Zeilen). Qu.-8vo. "Es wird über den zweiten Passus des Commissionsantrags namentliche Abstimmung beantragt [...]". - Mit Sammlernotiz in Blei und Tinte.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 180,00 Buy

‎Ferrara, Agostino Maria, Prior General of the Order of Carmelites (fl. 1843-1849).‎

‎Printed document with handwritten entries, signed. Rome, 20. VII. 1849.‎

‎Oblong 4to. With papered seal. Investiture of a vicar named Joseph Magni Corinson [?] from Avignon to the Order of the Carmelites. - Traces of folds. Very slight browning.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 240,00 Buy

‎Ferrini, Ottavio, trumpeter at the Medici court (fl. 1622-1636).‎

‎Autograph letter signed. Florence, 20. V. 1622.‎

‎4to. 2 pp. on bifolium. With autograph address and papered seal. To Enzo Bentivoglio, Marquese di Gualtieri (1575-1639) in Ferrara, thanking him for earlier support when he was "ill far from my land" and relating that Lorenzo di Medici (1599-1648) had hired or promoted him as trumpeter. - Ottavio Ferrini later joined the court orchestra of Grand Duke Ferdinando II de' Medici, where he played alongside the trumpeter and composer Girolamo Fantini. In the years 1635/36, Ferrini received a higher salary than Fantini, probably due to his senior rank. - Traces of folds. With some browning and foxing. A clipping to the blank leaf.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 850,00 Buy

‎Filomarino della Rocca, Jacques, vice legate of Avignon (fl. 1776-1787).‎

‎Autograph letter signed and autograph note signed. N. p. o. d. and Rome, 31. XII. 1788.‎

‎4to and oblong 12mo. ½ p. on bifolium and 2 lines. The letter with autograph address and seal. Both to the notary Balthazar Vigne, who served as the last registrar and state secretary of Avignon. In the letter, Filomarino della Rocca thanks his subordinate for Christmas wishes and offers his own in return: "Je vous remercie des vœux, que vous avez bien voulu faire pour moi. Agréez a votre tour ceux, que je fais pour vous, et pour tout ce qui peut vous interesser [...]". In the note, the vice legate asks Vigne to return a document to a Carmelite friar. - Avignon was ruled by Papal legates since 1433, thirty years after the last antipope Benedict XIII had been expelled from the city. From 1542, vice legates took over the actual administration of the enclave. Pope Alexander VIII was the last legate of Avignon at his death in 1691, as the rule of Avignon was subsequently shifted to the vice legates. Jacques Filomarino della Rocca served as the penultimate vice legate of Avignon before its annexation by revolutionary France in 1790/91. - The letter shows a tear from breaking the seal. Minor stains and browning.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 650,00 Buy

‎Filomarino della Rocca, Jacques, vice legate of Avignon (fl. 1776-1787).‎

‎Letter signed. Avignon, 6. VIII. 1778.‎

‎4to. 2 pp. on bifolium. To Antoine des Bertrand de Pelissier, seigneur d'Eyroles, concerning the death of his elder brother and the inheritance of the fiefdom of Eyroles. The letter is to remind the recipient of his duty to ask officially for recognition of his inheritance and to swear an oath of allegiance before the Apostolic chamber of the Comtat Venaissin in Carpentras within a certain period that was nearing its end. In view of the old age and infirmities of the recipient, Filomarino della Rocca offers him to just sign the oath instead of having to go to Carpentras: "Remonte que par le decés de Messire Jean François Betrand de Pelissier son frère la terre et seigneurie d'Eyrolles au Comtat Venaissin a passé sur sa tête sans qu'il aye encore prêté hommage à la R[évéren]de Chambre. Le tems porté pour le droit est sur le point d'expirer, et à même peut-être expiré. L'age du supliant [!] et ses infirmités l'ont empêché de se rendre en la ville de Carpentras pour y prêter hommage [...]". - The Comtats Venaissin and Avignon were ruled by the Papal legates of Avignon since 1433, thirty years after the last antipope Benedict XIII had been expelled from the city. From 1542, vice legates took over the actual administration of the two enclaves. Pope Alexander VIII was the last legate of Avignon at his death in 1691, as the rule of Avignon and Venaissin was subsequently shifted to the vice legates. Jacques Filomarino della Rocca served as the penultimate vice legate of Avignon before its annexation by revolutionary France in 1790/91. - Counter-signed by the registrar Balthazar Vigne and another official named "A. Giorgi". Old dampstains affecting some of the text but no loss to text. Several tears due to moisture and somewhat brittle.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 450,00 Buy

‎Filomarino della Rocca, Jacques, vice legate of Avignon (fl. 1776-1787).‎

‎Printed document (passport) with handwritten entries signed. Avignon, 27. II. 1783.‎

‎Oblong folio. 1 p. Mounted on parchment. Passport for a pilgrimage from Avignon to Rome issued to the farrier Joseph Deville, aged 25 years. Several notes and a signature by local authorities, including two stamps, attest to the pilgrimage. On 4 April Deville passed through Loreto, finally reaching Rome on 26 April 1783. - Avignon was ruled by Papal legates since 1433, thirty years after the last antipope Benedict XIII had been expelled from the city. From 1542, vice legates took over the actual administration of the enclave. Pope Alexander VIII was the last legate of Avignon at his death in 1691, as the rule of Avignon was subsequently shifted to the vice legates. Jacques Filomarino della Rocca served as the penultimate vice legate of Avignon before its annexation by revolutionary France in 1790/91. - With a crayon mark, old water damage and several tears. Dust-stained.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 320,00 Buy

‎Fogli, Aldebrando Luigi, Italian poet and abbot (fl. 1780-1790).‎

‎Autograph letter signed. Rome, 13. I. 1790.‎

‎4to. 2 pp. on bifolium. Highly interesting letter offering a contemporary view on the Italian occultist and impostor Giuseppe Balsamo (1743-95), better known as Count Alessandro di Cagliostro, in the immediate aftermath of his arrest in Rome on 27 December 1789. After apologizing for not writing earlier, as he had to respond to "heaps of annoying Christmas wishes" that occupy secretaries such as himself, "nihil agendo", Fogli relates what he knows about Cagliostro's imprisonment in Rome and the reaction of the populace: "Mr. Cagliostro, who caused so much commotion in France, nevertheless continues to be imprisoned in Castel Sant'Angelo surrounded by guards, who have been doubled by order of His Holiness, which demonstrates that his crime is not just a bagatelle. What did he think he was doing? Will Rome be as agitated as France is said to have been? That is what the eager Roman people are expecting; the cafés and houses are filled with chatter, but in reality it has not yet been possible to understand the true cause of the imprisonment of this illustrious impostor" (transl.). - Giuseppe Balsamo was born into a poor Palermitan family that provided him with a good education. Around 1760 he started a novitiate in the convent of the Fatebenefratelli in Caltragirone. Serving as the assistant to the monastery's pharmacist, Balsamo received basic medical and pharmacological training but was eventually expelled from the convent for misconduct. In 1764 he defrauded a goldsmith posing as an occultist and fled to Malta. There, he first introduced himself as Count Cagliostro before the Grand Master of the Sovereign Military Order of Malta, who employed him as a pharmacist. According to Cagliostro's claims, he subsequently travelled to Greece, Egypt, and Persia and was initiated to ancient masonic rites and alchemical knowledge during his journey. In 1768, he worked briefly as secretary to Cardinal Orsini in Rome, soon moving on with his wife and the forger Agliato to London, Courland, Poland, and Germany, among other destinations. After a failed attempt to win the patronage of Catherine the Great, who had received warning, they abruptly left St Petersburg for Strasbourg in 1780. France proved a more fertile ground for Cagliostro's schemes. His growing reputation as an occultist, freemason and healer earned him an invitation to Paris by Cardinal Rohan in 1785, where he received a warm welcome at the court. Soon after his arrival, however, Cagliostro was prosecuted in the infamous Affair of the Diamond Necklace, which involved Marie Antoinette and Cardinal Rohan. Cagliostro was eventually acquitted under the condition of permanently leaving France. During a 1789 visit to Rome, Cagliostro was arrested by the Inquisition on suspicion of trying to start a masonic lodge. Initially condemned to death, his sentence was reduced to life in prison at Forte di San Leo, where he died in 1795. - According to a later note, the letter was addressed to Archbishop Alessandro Alessandretti (1738-1815). - Traces of folds. With a minor tear and collector's notes in pencil.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 1.500,00 Buy

‎Fregoso, Aurelio, Italian condottiere (d. 1581).‎

‎Autograph letter signed. Florence, 23. IX. 1565.‎

‎4to. 1 p. on bifolium. With autograph address. To Niccolò Machiavelli's son Guido Machiavelli (ca. 1512-67), asking for a horse from the legacy of Guido's brother, the condottiere Piero Machiavelli (1514-64). In this interesting letter, Aurelio investigates whether Guido was willing to sell, lend, or gift the horse to him, as he was about to accompany Duke Cosimo I de' Medici on a voyage and was thus in "great need" of "a safe one". Curiously, Fregoso calls the horse "il gacho" - a rare Spanish term for a type of horse or mare. Piero Machiavelli's service in the navy of Philip II of Spain might account for his terminology. - Aurelio Fregoso was the illegitimate son of Ottaviano Fregoso (1479-1524), the 44th Doge of the Republic of Genoa. Niccolò Machiavelli lauded Ottaviano Fregoso as an ideal ruler, and Baldassare Castiglione made him one of the interlocutors in "The Book of the Courtier", and thus the embodiment of an ideal courtier. Just as Niccolò Machiavelli's youngest son Piero, Aurelio Fregoso became a respected and successful condottiere. As such he was involved in the unsuccessful defence of Siena against Florence (1553-55) and thereafter took service with Duke Cosimo I de' Medici. He also accepted commands for Emperor Maximilian and was active as a diplomat. - With a note of the recipient Guido Machiavelli referring to Fregoso's request. Traces of folds. Slightly stained. The lower left edge of the blank leaf trimmed.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 950,00 Buy

‎Fregoso, Galeas, Italian diplomat (fl. 1560-1585).‎

‎Document signed. [Place illegible], 1585.‎

‎Small folio. ¾ p. In French. A legal document relating to the appointment of a procurator in connection with a voyage, hardly legible beyond the title of Fregoso: "Messieur Galleasse Fregoso gentilhomme Italien chev[alier] de l'ordre du roy et gentilh[omm]e ordi[air]e de sa chambre [...] de Venise faict constituer son procu[reu]r [...]". - Galeas Fregoso was a member of the important Genovese noble family that produced several doges, cardinals, and condottiere. He is first documented as one of the Italian noblemen accompanying Renée de France (1510-74) on her return from Ferrara to France. In France he entered the service King Charles IX, probably as a confidant of Catherine de' Medici. In 1572 he was charged with negotiations in Frankfurt with Louis of Nassau, who had raised an army in support of the Huguenots. - Counter-signed twice. With old water damage to the right margin, causing several tears that slightly affect the text.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 850,00 Buy

‎Graesse, Johann, Literaturhistoriker und Bibliograph (1814-1885).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 27. XII. 1845.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Königlich Sächsischen Landtagsarchivar Adolf Segnitz mit der Bitte um Verkauf eines Lutherautographs: "Da Sie schon einmal die Güte hatten, mir eine von ihren Autographendoubletten abzulassen, so wende ich mich auch jetzt wieder, da ich Auftrag habe 2 Autogr. von Luther, diese nicht bloße Unterschriften, sondern wenigstens noch 1 Zeile andere Worte von seiner Hand dabei, an dieselben und erlaube mir die gehorsamste Frage, ob Sie mir wohl eine solche ablaßen können. Ich könnte Ihnen 2 Louisdor dafür offeriren [...]". - In den 1840er Jahren wurde Johann Graesse wegen seiner Sprach- und Literaturkenntnisse zum Privatbibliothekar des sächsischen Königs Friedrich August II. berufen. Von bleibendem Wert sind u. a. Graesses "Bibliotheca magica et pneumatica" (Leipzig 1843), eine Bibliographie über Veröffentlichungen zum Zauber-, Wunder- und Aberglauben unter Berücksichtigung von Hexen- und Teufelsliteratur, sowie seine "Bibliotheca psychologica" (Leipzig 1845). - Mit Sammlernotiz in Bleistift, Siegelrest und einem kleinen Tintenwischer. Leicht angeschmutzt, die Adressenseite leicht braunfleckig.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 450,00 Buy

‎Grohmann, Paul, Jurist, zuletzt königlich-sächsischer Bezirksgerichtsrat in Mittweida (1813-1885).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 13. V. 1848.‎

‎¾ S. Folio. An die Redaktion der Leipziger Zeitung mit einem Beitrag: "Beifolgend übersende ich einen Beitrag für den Sprechsaal, welchen ich bereits im hiesigen Morgenblatt einrücken ließ. Ich wurde hierzu durch den Artikel vom 11. Mai im Sprechsaal angeregt, u. überlasse der geehrten Redaction beliebige Abkürzung [...]". - Die Leipziger Zeitung richtete nach der Märzrevolution von 1848 eine neue Rubrik "Sprechsaal" ein, wo nach Wegfallen der Zensur auch oppositionelle Meinungen gedruckt wurden (vgl. H.-D. Fischer, Deutsche Zeitungen des 17. bis 20. Jahrhunderts [1972], S. 87). - Leicht braunfleckig. Mit Sammlervermerk in Bleistift.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 350,00 Buy

‎Gualtieri, Carlo Avarna di, Italian politician (1757-1836).‎

‎Autograph letter signed. N. p., 24 Aug. [1831?].‎

‎4to. 2 pp. In Spanish. Highly interesting letter to a Duke, probably of Hungarian origin, touching on a variety of subjects. More personal sections of the letter concern a mutual friend as Gualtieri relates that he "celebrates greatly the recovery of the Marquess" (transl.). This is followed by an outburst about "notes by Nuñez and Serrano" that concerned ongoing negotiations, probably in Turin: "Esto se llama tratar negocios con los pies. Querer aparentar una cosa para hacer otra. Nada de buena fe, nada de arreglo honroso, nada de posible sur remover los obstáculos [...]". Gualtieri's ire was directed particularly at a person named Madrazo, who is "the same today as he was 41 years ago". He compares Madrazo to "a viper that dies unless it bites three times a day" and a salamander "that lives in the fire". He further asks the recipient about the situation at home: "And the Hungarians? How are you, duke, my friend? That throne!" The letter was probably written during the Italian Revolution of 1831, as Gualtieri speculates: "Venice will fall, Turin will pay or Radetzky will go to Turin". Another political remark concerns the powerlessness of the Pope, probably Gregory XVI, who "will always limp" and cannot control the political course of Italy: "in all ways the matters take different directions". Gualtieri closes with a remark that he will "send two lines to the Fat Dwarf" ("Enano Gordo") and a request to the recipient to keep him informed about the Marquess mentioned above. - Carlo Avarna di Gualtieri was born into an ancient Sicilian noble family of Norman descent. He joined the newly installed court of King Ferdinand I of the Two Sicilys in Palermo following his deposition from the Neapolitan throne by Napoleon in 1806. From 1810, Gualtieri presided over the royal treasury. He remained loyal to the King during the de-facto rule of Lord William Bentinck in 1812/13. This loyalty was awarded with the post of the Minister of the Interior (1813-15). From 1831 until his death, Gualtieri served as president of the council of the Kingdom of Sicily. - Bent along the left margin. With an old restoration and minor tears. Somewhat creased.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 950,00 Buy

‎Haase, Karl Heinrich, Politiker (1785-1868).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 29. XI. 1848.‎

‎1 S. 4to. Mit Korrekturen zu den Mitteilungen des Sächsischen Landtags und der Bitte um Zusendung einiger Bögen: "Ln. Wohlgeb. bin ich für die Sendung welche Sie die Güte hatten mir mit Ihrem geehrten Briefe [...] zugehen zu lassen sehr dankbar [...] bei Nr. 72. / Mitth. d. 1. Kammer / fehlte der letzte Bogen der mit pag 1423 beginnt [...] Es thut mir sehr leid, Sie deshalb nochmals zu beschweren [...]". - Haase wurde mit Schaffung des Sächsischen Landtags (1831) als Vertreter der Stadt Leipzig Abgeordneter der II. Kammer, musste im November 1848 sein Mandat aufgrund der Liberalisierung des Wahlrechts niederlegen und nahm es dann während der Regierung unter Ferdinand Zschinsky (1850) wieder auf. - Mit hs. Ergänzungen und Sammlervermerk in Blei, papierbedingt leicht gebräunt, stellenweise leicht braunfleckig.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 450,00 Buy

‎Haase, Karl Heinrich, Politiker (1785-1868).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 4to. Begleitschreiben an einen Archivar: "Anbei übersende ich Ihnen / 1) mein Exemplar der Landtagsacten / 2) ein Exemplar der Landtagsmitth. geheftet / u. / 3) eines ungeheftet [...] so bitte ich die Exemplare damit zu ver[v]ollständigen und wie dies geschehen ist, mir mit Eisenbahn gefälligst zuzusenden [...] Zugleich füge ich die Lutherschen Zeichnungen bei über deren Aufbe[w]ahrung der Hr. Rit. v. Friesen Ordre ertheilen wird [...]". - Haase wurde mit Schaffung des Sächsischen Landtags (1831) als Vertreter der Stadt Leipzig Abgeordneter der II. Kammer, musste im November 1848 sein Mandat aufgrund der Liberalisierung des Wahlrechts niederlegen und nahm es dann während der Regierung unter Ferdinand Zschinsky (1850) wieder auf. - Mit Sammlervermerk in Blei, kurzem Randeinriss, leicht fingerfleckig und am linken Rand leicht gebräunt.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 400,00 Buy

‎Haßler, Konrad Dieterich, Philologe, Pädagoge und Landeskonservator (1803-1873).‎

‎Eigenh. Schreiben mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Mit Korrekturangaben zu einer Transkription: "Das Wort S. 1 des Originals unten, nach 'Räuberhauptmann' ist allem Anschein nach 'Panther' zu lesen. / Das verwischte Wort auf S. 2 Lin. 6. heißt nicht: angebracht, sondern: umgebracht. / S. 3 Lin. 20 muß statt 'keines' gelesen werden: 'keine' [...] S. 4 Lin. 1 ist anstatt: Pfarrer zu lesen: Maurer (nämlich Freimaurer). / S. 4 Zeile 15 am Schluß bis Z. 17 sind so zu lesen: zu handeln, das kann ich ohne mitzustreiten [...] Auf der dritten Seite muß nach: 'die Freunde machen den Philosophen' statt 'Lebens' ohne Zweifel: 'Lenzens' gelesen werden. Es ist derselbe Lenz, welcher gleich nachher genannt wird [...]". - "Im Frankfurter Parlament stand [Haßler] auf der Seite des linken Zentrums, erwarb sich ein bleibendes Verdienst um die Redaktion der Protokolle, trat aber nach dem Scheitern der Idee eines deutschen konstitutionellen Erbkaisertums im April 1849 aus dem Parlament aus" (NDB VIII, 51f.). Außerdem veröffentlichte er zahlreiche historische, kunsthistorische und pädagogische Schriften, unter anderem zur Geschichte des Ulmer Buchdrucks und zur mittelalterlichen Kunstgeschichte der Stadt. - Leicht braunfleckig mit Sammlernotiz und mittig-vertikalem Strich in Bleistift.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 350,00 Buy

‎Heinz, M. E., Advokat und Kommandant der Dresdner Kommunalgarde (D. n. b.).‎

‎Eigenh. Einladung mit U. O. O., 16. VIII. 1849.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An den Kaufmann H. E. Schwender mit der Bitte, ihn "morgen früh um 8 Uhr zu besuchen".‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 50,00 Buy

‎Hermann, Friedrich von, Politiker und Nationalökonom (1795-1868).‎

‎Eigenh. Brief mit U. London, 8. VIII. 1851.‎

‎¾ S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Freund mit der Absage einer Reiseeinladung: "Auf deine freundliche Erinnerung bezügl. der Reise nach Schottland erwidere ich, daß ich morgen nach Leeds u. Manchester u. Umgegend gehe, um die mich zunächst betreffenden Gegenstände zu besichtigen u. daß ich zweifle, ob es mir vergönnt seyn würde, meine Tour bis Edinburg auszudehnen; ich muß daher verzichten, deine [...] interessante Reise mit zu machen [...]". - Friedrich von Hermann trat 1851 als Kommissar bei der großen Industrieausstellung "Great Exhibition of the Works of Industry of All Nations" in London auf und veröffentlichte einen ausführlichen Bericht über Wollwaren. 1848/49 war er Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung gewesen. Hermann gilt als Begründer der volkswirtschaftlichen statistischen Wissenschaft. - Mit Sammlernotiz in Bleistift.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 350,00 Buy

‎Hildenhagen, Ludwig, Pastor, Versicherungsagent und Politiker (1809-1893).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Quetz (Kr. Bitterfeld), 18. V. 1850.‎

‎½ S. 8vo. An eine Frau Schmidt mit der Bitte um Übergabe von Briefen an ihren Sohn: "Ihr Herr Sohn, A. L. J. Schmidt, hat mich um Beifolgendes ersucht. Auf seinen Rath bemühe ich Sie, u. bitte mit erster Gelegenheit ihm die Briefchen zukommen zu laßen. Ich hoffe, sie treffen ihn noch in Hamburg wo ich ihm dann seine Wünsche besser erfüllen kann, wenigstens schneller, als in London [...]". - Hildenhagen war im Jahr 1849 Mitglied der Zweiten Kammer des Preußischen Landtages. Er wurde später wegen seiner politischen Tätigkeit während der Revolution als Pfarrer entlassen wurde, lebte danach in Halle als Privatgelehrter und Agent der "Gothaer Feuerversicherungs- und Lebensversicherungsbank". - Mit Sammlervermerk in Bleistift.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 220,00 Buy

‎Hölemann, Hermann Gustav, Theologe und Redakteur (1809-1886).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 20. II. 1864.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Längeres Schreiben an einen Freund und Theologen in Colmnitz zu familiären Ereignissen, beruflichen Projekten, Verlautbarungen und Neuigkeiten ehemaliger Studienkollegen des Adressaten wie A. Schultze oder des Bibliothekars Ludolf Krehl: "Ihr soeben empfangenes liebes Schreiben war mir als ein Zeichen der Fortdauer Ihrer freundschaftlichen Gesinnung um so willkommener, als ich Ihren werthen persönlichen Besuch so lange entbehrt hatte. Wäre ich in diesen letzten Jahren einmal auch nur in die Nähe von Colmnitz gekommen, so hätte ich sie dort gesehen. Aber ich war seitdem auch selbst nicht einmal in Mohorn, wo wir noch ein theures Grab haben [...] Den frohen und betrübten Ereignissen an Ihrem Heerde bin ich auch aus der Ferne stets theilnehmend gefolgt. Ihren Herrn Vater treffe ich von Zeit zu Zeit auf unserer Promenade [...] daß sie nun eine Jahrespostille, statt einzelner Predigten, zum Druck vorbereiten, finde ich practisch [...]". - Hölemann war von 1853 bis 1867 ao. Professor für Theologie an der Universität Leipzig. - Mit Sammlernotiz in Bleistift.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 350,00 Buy

‎Hönniger, Friedrich Carl, Jurist, Beamter und Politiker (1812-1874).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Rudolstadt, 27. III. 1837.‎

‎1 S. 8vo. An die Cröckersche Buchhandlung: "Im von allhiesiger Fürstl. Regierung erhaltenen Auftrage ersuche ich eine Wohllöbl. Cröckersche Buchhandlung, die Gesetz-Sammlung für das Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach zu dem dagegebenen Preiße von 7 rthl. 2 gr. nebst der Rechnung darüber, für deren Berichtigung ich sodann sofort Sorge tragen werde, an die Fürstl. Regierung womöglich mit umgehender Post einzusenden [...]". - Hönniger trat in den Staatsdienst des Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt ein und war nach 1836 Kommissionssekretär bei der Regierung. 1848/49 gehörte er der Frankfurter Nationalversammlung für den Wahlkreis Schwarzburg-Rudolstadt an. - Mit eh. Adresse am Briefende. Mit Sammlervermerk in Bleistift und Empfängervermerk in Tinte, letzterer verso.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 220,00 Buy

‎Jaup, Heinrich Karl, Politiker (1781-1860).‎

‎Eigenh. Mitteilung mit U. O. O., 7. VI. 1848.‎

‎½ S. Qu.-8vo. An einen Dr. Kehl mit der Bitte "um gefällige Übersendung zweier Eintrittskarten für fremde Frauen auf morgen, Donnerstags 8ten d.". - Der aus Gießen stammende Jurist war zu jener Zeit Präsident des Staatsrats und sollte ab dem Monat darauf als Innenminister und Vorsitzender des Gesamtministeriums (Ministerpräsident) agieren.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 220,00 Buy

‎Jaup, Heinrich Karl, Politiker (1781-1860).‎

‎Eigenh. Mitteilung mit U. O. O., 7. VI. 1848.‎

‎½ S. Qu.-8vo. An einen Dr. Kehl mit der Bitte "um gefällige Übersendung durch den Überbringer von zwei Eintrittskarten für 2 fremde Herren zur Si[t]zung morgen, am 8. Juni, Donnerstags". - Der aus Gießen stammende Jurist war zu jener Zeit Präsident des Staatsrats und sollte ab dem Monat darauf als Innenminister und Vorsitzender des Gesamtministeriums (Ministerpräsident) agieren.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 200,00 Buy

‎Jaup, Heinrich Karl, Politiker (1781-1860).‎

‎Eigenh. Notiz mit U. O. O., 31. V. [1848].‎

‎3 Zeilen auf 1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Auf einer Mitteilung von Hofrat Johann Andreas Kelchner, Beamter der preußischen Gesandtschaft am Bundestag in Frankfurt ("Zur geneigten Benutzung"), mit der Bitte, ihm das "Preussische Wahlgese[t]z zum Parlament auf einige Tage" zu leihen. - Der aus Gießen stammende Jurist war zu jener Zeit Präsident des Staatsrats und sollte ab dem Monat darauf als Innenminister und Vorsitzender des Gesamtministeriums (Ministerpräsident) agieren.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 200,00 Buy

‎Joseph, Hermann, Jurist und Politiker (1811-1869).‎

‎Eigenh. Schriftstück mit U. O. O., [1848 oder 1849].‎

‎1 S. Qu.-schmal-8vo. "Das in der No. vom Dienstag über mich Berichtete beruht nicht in Wahrheit". - Der aus dem thüringischen Lucka stammende Politiker war im Frühjahr des Revolutionsjahres 1848 Mitglied im Zentralausschuss der Vaterlandsvereine und Mitglied des Vorparlaments. - Auf etwas größeres Trägerpapier montiert.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 260,00 Buy

‎Klee, Julius, Philologe und Rektor der Dresdner Kreuzschule (1807-1867).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 27. III. 1849.‎

‎1 S. 8vo. An die Expedition der "Leipziger Zeitung" mit der Bitte um Abdruck einer (hier nicht beiliegenden) "Anzeige der Kreuzschule mit lateinischen Lettern [...] Auch für die [ebenfalls nicht] beifolgende Todesanzeige bitte ich um einmaligen Abdruck".‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 160,00 Buy

‎Knigge, Ernst Ludwig Georg Adam Frh., hannoverischer Oberkammerherr (1806-1880).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Altenburg, 26. XI. 1853.‎

‎1¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Generalkonsul mit der Erinnerung an dessen Versprechen, "gütigst in die Niederlage von Sächsischen-Porzellan zu schicken, um den dortigen Buchführer zu veranlassen, die verschiedenen Kisten mit Porzellan, welche S. M. die Königin dort gekauft hat, am Dienstag, den 29. d. M. so zeitig an den Magdeburger Bahnhof zu senden", damit man die Kisten in den Güterzug, "welcher um 7½ Uhr hier abfährt", verladen könne.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 800,00 Buy

‎Köchly, Hermann, Altphilologe (1815-1876).‎

‎Hs. Erklärung (Entwurf) mit eigenh. Zeile und U. Dresden, 13. XII. 1848.‎

‎1½ SS. 4to. Ehrenhafte Erklärung mit Ablehnung und Aufgabe mehrerer Kandidaturen auf verschiedene Posten zu Gunsten anderen Kandidaten, des Advokaten Bruno Segnitz aus Kamenz, des Gerichtsdirektors in Wilsdruff Ludwig Robert Hennig (geb. ca. 1815) und des Schriftsetzers in der Römplerschen Druckerei in Dresden Friedrich L. Grille, um "Zersplitterung der Stimmen" zu vermeiden: "Die Candidatur in Großenhain, welche zu übernehmen ich von dort aus aufgefordert worden war, hatte ich bereits zu Gunsten des vom dortigen Vaterlandsvereine aufgestellten Hrn. Advokaten Segnitz bestimmt abgelehnt, als der Central-Wahlausschuß, der dies noch nicht wissen konnte, am 3. December diese Candidatur mir, die für Mohorn Hrn. Gerichtsdirector Hennig in Willsdruff zuwies [...]". - Köchly wurde infolge seiner Tätigkeit für die Reorganisation des Schulwesens im Dezember 1848 zusammen mit vier anderen Fachleuten mit der Ausarbeitung eines Entwurfs zu einem allgemeinen Schulgesetz für das Königreich Sachsen beauftragt, im Februar des Folgejahres in die sächsische Zweite Kammer gewählt und beteiligte sich am Dresdner Maiaufstand. - Beiliegend ein alter Sammlungsumschlag.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 350,00 Buy

‎Könneritz, Hans Heinrich Gf. von, Diplomat, Politiker und Geheimer Rat (1790-1863).‎

‎Eigenh. Quittung mit U. Dresden, 12. XII. 1820.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit der Bestätigung des Erhalts einer Geldsendung: "Drei Thaler als zu einem Packet von Weimar kommend gehörig, sind mir richtig durch das hiesige Postamt übergeben worden [...]". - Könneritz war seit 1820 für etwa zwei Jahre als Oberkammerherr und Generaldirektor am Hoftheater in Dresden tätig. - Papierbedingt etwas gebräunt, mit Sammlernotiz in Bleistift.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 200,00 Buy

‎Könneritz, Julius Traugott von, Politiker und Vorsitzender des sächs. Gesamtministeriums (1792-1866).‎

‎Eigenh. Manuskript mit U. [Dresden, nach 1847].‎

‎2¾ SS. auf Doppelblatt. 4to. Zum Ablauf eines über mehrere Jahre sich ziehenden Verfahrens betreffend eine Beschwerde über eine Hebamme und einen Geburtshelfer durch einen Arzt aus Dresden namens Fuhrmann. Die zuerst anonyme Anschuldigung sei als Verleumdung entlarvt, Fuhrmann als Verfasser ermittelt und zu einer Strafe verurteilt worden. Dieser hingegen habe darauf verwiesen, dass nicht das Justizministerium, sondern das Stadtgericht in Dresden zuständig sei: "Aus der Fassung der Bekanntmachung des Hrn. D. Fuhrmann zu Dresden in der Beylage zur Leipz. Zeitung vom 11ten Februar d. J. kann über meine Theilnahme an jener Angelegenheit Mißverständniß entstehn. Ich sehe mich daher veranlaßt, den Vorgang kurz zu veröffentlichen [...] Aus welchen Gründen das JustizMinisterium dermalen die Strafe und Kosten zurückerstatten lassen und ob es dabey die Untersuchung und die in derselben gefällten Straf-Erkenntniße wieder aufgehoben? ist mir unbekannt [...]". - Könneritz war nach seiner Zeit als Kanzler der konservativen Landesregierung bis 1846 sächsischer Justizminister. - Mit Sammlernotiz in Blei.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 600,00 Buy

‎Kohlschütter, Karl Ludwig, Jurist und Politiker (1803-1866).‎

‎Eigenh. Notiz mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit dem Wunsch, "ein Exemplar / 1. des L. Decrets den Gesetz-Entwurf wegen des Vereins- u. Versammlungsrechts; / 2. des L. Decrets, das Eisenbahnwesen btf. / zu erhalten [...]". - Der Sohn des Rechtswissenschaftlers Karl Christian Kohlschütter war Geheimer Rat und Ministerialdirektor im sächsischen Innenministerium sowie Bevollmächtigter Sachsens bei der provisorischen Zentralgewalt in Frankfurt am Main. - Mit hs. Ergänzungen und Sammlernotiz, jeweils in Blei, mit kleinen Tintenflecken (ohne Textberührung) und leicht fingerfleckig.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 240,00 Buy

‎Krackrügge, Goswin, Seilerwarenhändler und Politiker (1803-1881).‎

‎Gedr. Aufruf mit eigenh. Einfügung und eh. U. Berlin, 9. XI. 1848.‎

‎1 S. Folio. Mit Druckvermerk "(Gedruckt bei Eduard Krause.)". Als Abgeordneter des Kreises Erfurt zur Ausweisung der Preußischen Nationalversammlung nach Brandenburg an der Havel: "Mitbürger! Das Vaterland ist in Gefahr! Gegen den, am 2 d. M. fast einstimmig ausgesprochenen Willen der Versammlung ist heute das Ministerium Brandenburg ernannt worden und hat seine Wirksamkeit mit einem Staatsstreich begonnen. Die Versammlung der Volksvertreter soll vertagt werden, um später an einem andern Orte zusammenzutreten. Mitbürger! Die Nationalversammlung, berufen Euern Willen zu vertreten, kann weder vertagt, verlegt, noch aufgelöst werden. Wir sind fest entschlossen, solchen Gewaltstreichen mit allen uns zu Gebote stehenden Mitteln energischen Widerstand entgegenzusetzen. Vertraut auf uns, seid einig in der Wahrung der errungenen Freiheit, und bedenkt, daß besonnener Muth jede Gefahr überwindet [...]". - Die Preußische Nationalversammlung tagte von Mai bis September 1848 im Gebäude der Sing-Akademie zu Berlin und von September bis November im Schauspielhaus am Gendarmenmarkt. Nachdem die Regierung Brandenburg durch einen Staatsstreich eingesetzt wurde, beteiligte sich Krackrügge gemeinsam mit Carl d’Ester, Graf Eduard von Reichenbach, Hexamer und anderen linken Abgeordneten an der Verteidigung der Republik. Im Dezember 1848 löste die Regierung die Preußische Nationalversammlung schließlich durch königlichen Befehl auf. - Leicht stockfleckig, der linke Rand etwas gebräunt und leicht lädiert, mit einem kleinen Tintenfleck in der oberen linken Ecke und Sammlernotiz in Blei. Beiliegend ein alter Sammlungsumschlag.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 350,00 Buy

‎Krieger, Richard, Politiker (1818-1906).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Potsdam, 6. XI. 1862.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An seinen Kollegen aus der Nationalliberalen Partei, den Textilunternehmer und Abgeordneten des deutschen Zollparlaments Friedrich Jansen (1813-84) bezüglich des Handels mit Russland und zu Kriegers baldiger Abreise nach Posen: "Auf Ihre Fragen, das Projekt eines Handelsvertrages mit Rußland betr., beehre ich mich, wenn auch spät, zu erwidern, daß nach den vor mir eingezogenen Erkundigungen vorläufig schwerlich an Realisierung desselben gedacht werden kann, indem die gründliche Umwälzung des Rußischen Tarifes jedenfalls vorhergehen müßte, diese aber anscheinend noch nicht so bald zu erhoffen steht. Neigung zur Annäherung besteht gelichwohl auf beiden Seiten [...]". - Krieger wurde im selben Jahr zur Provinzialsteuerdirektion in Posen versetzt und war hernach Steuerdirektor in Stettin. - Mit Sammlernotiz in Bleistift.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 240,00 Buy

‎Lenin (Vladimir Ilyich Ulyanov).‎

‎Lenin in the Kremlin courtyard. Moscow, 16. X. 1918.‎

‎Contemporary silver gelatine baryte print, 216 x 90 (224 x 97) mm. Accompanied by a different silver gelatine print (press reproduction print, dated 1924), 200 x 150 (215 x 164) mm. A contemporary silver gelatine print of one of the best-known portraits of Lenin, showing the Russian revolutionary in the courtyard of the Kremlin, during a walk in the autumn sun. - At the time, Lenin was recovering from the serious wounds he had suffered during an assassination attempt on August 30th. Both bullets, supposedly fired by the Socialist Revolutionary Fanny Kaplan, were still embedded in his body, but Lenin had taken up work again. To prove to the eyes of all Russia, still struggling in civil war, that reports of Lenin's survival and improving health were not mere propaganda, his secretary and close associate Vladimir Bonch-Bruyevich talked the publicity-averse Soviet leader into the courtyard stroll that he directed towards a carefully hidden film team. The friendly ambush, led by the Russian photographer and filmmaker Alexander Vinkler, was soon discovered, and in addition to the several minutes of footage, a few photographs were taken. - The present famous shot is usually credited to Vinkler himself, though some sources cite the Kremlin photographer Petr Otsup. It was widely reproduced throughout the 1920s and 1930s: as early as 1920, the American communist Isaac McBride reproduced it in his book "Barbarous Soviet Russia", and it served as the model for several portraits in the Soviet Realist style, including Isaak Brodsky's famous painting of "Lenin before the Kremlin" (1924, now in the Lenin Museum, Moscow). It is also visible in the background of Alexander Rodchenko's 1935 portrait of Regina Lemberg peering through a Leica. - A fairly dark print with soft contrast, cropped to Lenin's full figure. Slight loss to upper right and lower left corner (the former flaw minutely affecting the background). Stamped "60" on the reverse; publisher's mark "S.F. 105768" in the negative. - Includes a less strongly cropped print of the same image, stamped and annotated on the reverse with the distributor's English caption, showing that it was used to illustrate a newspaper report about Lenin's death on 21 January 1924. His end was hastened by several strokes, very probably complications from the assassination attempt and later necessary operations.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 6.500,00 Buy

‎Lindbergh, Charles A., US-amerikanischer Flugpionier (1902-1974).‎

‎Portraitphotographie mit eigenh. U. ("C. A. Lindbergh"). O. O. u. D.‎

‎280:205 mm. Hinter Glas gerahmt (470:380 mm). Mit Signatur des prominenten Pariser Fotoateliers G. L. Manuel Frères an der Adresse 47 rue Dumont d'Urville.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€ 8.500,00 Buy

Number of results : 66.401 (1329 Page(s))

First page Previous page 1 ... 668 669 670 [671] 672 673 674 ... 767 860 953 1046 1139 1232 1325 ... 1329 Next page Last page