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Krupp, Alfred, German industrialist and inventor (1812-1887).
Autograph Quotation signed ("A. Krupp"). N. p., 25 Oct. 1879.
4to. 1 p. An occasional poem written in pencil: "By day when the sun is bright | And also in darkness of night | By candle or light of the moon | I always like to hear your tune | When I for distraction long | After heavy mental labor | Pearces through the wall the song | Of the shello - from my neighbour | And is work upon my mind | As relief of mildest kind | And when in the Eve you play | Goes all pain and care away". - Small tears in foldings.
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Kruse, Georg Richard, Dirigent, Theaterdirektor und Publizist (1856-1944).
Eigenh. Brief mit U. [Berlin], 11. XII. 1911.
4 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Wohl an den namentlich nicht genannten Richard Batka, der von 1908 bis 1919 als Musikreferent des "Wiener Fremdenblattes" tätig war: "Sie hatten schon einmal die grosse Freundlichkeit im Wiener Fremdenblatt einen Artikel von mir zum Erscheinen zu verhelfen. Heut muss ich mich wiederum - es soll aber auch das letzte Mal sein, denn ich werde dem Fremdenblatt nichts mehr einschicken - an Ihre Liebenswürdigkeit wenden, da ich selbst auf wiederholte Anfragen mit bezahlter Antwortkarte keine Rückäusserung der Redaktion erhielt. Es handelt sich um einen Artikel ‚Otto Nicolais Reisen in oesterreichischen Landen' mit unveröffentlichten Briefen und Tagebuchblättern, den ich vor 4-5 Monaten einsandte […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. - Der Sohn eines Schauspielers studierte in Görlitz, Leipzig und Bern Musik und war als Opernkapellmeister in verschiedenen Städten in Deutschland und den USA tätig. Von 1896 bis 1900 leitete er die Stadttheater in Bern, St. Gallen und Ulm und lebte danach in Berlin, wo er 1905 das Lessing-Museum gründete. "1900-09 redigierte er die 'Zeitschrift der deutschen Bühnengenossenschaft'. Kruse verfaßte biographische Darstellungen zu Giacomo Meyerbeer (1924), Franz Schubert (1924 und 1928) und anderen Komponisten sowie Opernführer und Lustspiele ('Heimliche Zusammenkünfte', 1894). Seit 1902 redigierte er die Bühnen- und Musikwerke in Reclams Universalbibliothek" (DBE). Vgl. auch Kosch II, 1411f.
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Kruse, Heinrich, Schriftsteller und Journalist (1815-1902).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 28. V. 1877.
1 S. 8vo. "Vorläufig meinen besten Dank! Es wird nun Herrn Düntzers Sache sein, sich näher nach der Stelle zu erkundigen und sich zu entscheiden, ob er sich darum bewerben will. Auf Ihre Empfehlung zu einer Bibliothekarstelle wird er gewiß rechnen können. Ich habe ihm bereits geschrieben […]". - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf. - Kruses dramatisches Schaffen begann mit der Tragödie "Die Gräfin" (Leipzig 1868), die bei einem Dramenwettbewerb nach Geibels "Sophonisbe" den zweiten Preis erhalten hatte. Hernach "verfaßte er eine lange Reihe historischer Dramen, die von den Bühnen wenig gespielt und von der Kritik wohlwollend behandelt wurden. Bemängelt wurde nur die Gleichförmigkeit der Sujets und die Vorliebe für Figuren, die rücksichtslos ihre Interessen durchsetzen" (Wikipedia).
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Kubin, Alfred, graphic artist and writer (1877-1959).
Autograph letter signed ("Kubin"). Zwickledt, 5 Feb. 1952.
Large 8vo. 1 page. with autogr. envelope. To the Austrian writer Arthur Fischer-Colbrie about an appointment.
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Küas, Richard, deutscher Schriftsteller (1861-1943).
Eigenh. Brief mit U. Hamburg, 18. XI. 1932.
2 SS. 4to. "Es ist etwas Schreckliches um das Gewissen! Seit Wochen liegt Ihre Karte auf meinem Schreibtisch und mahnt: So schreib doch! Endlich! Weißt du nicht, dass du jeden Tag sterben kannst?! Und dann wartet der brave Oberlehrer da oben im schönen Steiermark umsonst auf deine Antwort und hält dich in die Ewigkeit für einen Grobian!" Weiters klagt er über die leidige Situation der Verleger und Schriftsteller: "[...] denn für die Herren Buchverleger zu schreiben, lohnt heute nicht mehr. In Deutschland kaufen die Leute kaum Bücher mehr. Bei dem Geschäft könnte man glatt verhungern."
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Kühne, Ferdinand Gustav, Schriftsteller und Kritiker (1806-1888).
Eigenh. Albumblatt mit U. ("Gustav Kühne"). Dresden, 8. I. 1881.
1 S. Qu.-12mo. "Was reimt sich doch auf Oesterreich? / Ei, darauf reimt sich: Klösterreich! / Doch hör ich auf den Glockenlaut / Der freien Geister hell u. traut." - Verso Sammlervermerk in roter Tinte ("10. Jänner 1881 erh.").
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Kühner, Philipp, Verleger (1858-1922).
Eigenh. Brief mit U. Eisenach, 3. VII. 1907.
1 S. 8vo. Begleitbrief zu übersandten Briefen. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf "Vom Direktor des Rich. Wagner- und F. Reuter-Museums".
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Kürnberger, Ferdinand, Schriftsteller (1821-1879).
Eigenh. Brief mit U. Graz, 1. VII. 1875.
1½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Freund: "Durchgegangen wie ein Holländer bin ich heute vor 8 Tagen. Und zwar nicht sowohl durch Vorsatz, als durch einen plötzlichen Einfall. Mein Reisetag sollte ungefähr Samstags sein u. in diesem Falle hätte ich mich auch von Ihnen u. Dr. Kopp normal verabschiedet. Mit schaudernder Seele dachte ich an das griechische Sprichwort, daß die Götter vor jeden Erfolg den Schweiß gesetzt haben, was diesmal nur allzu buchstäblich galt, denn wie viel Schweiß stand mir bevor, ohne Eilzugskarte, echt eine halbe Stunde in der glühendsten Tageshitze zu fahren! Dieser Schweiß lag zwischen mir u. der grünen Steiermark! Indem ich so dachte u. schauderte kam mir nun der […] plötzliche Einfall. Wie wenn ich nachts führe? Augenblicklich leuchtete mir das ein […] In Gratz sitze ich nun in meinem Hotel zu den 3 Raben wie in Wien in meiner Wohnung. Morgen oder übermorgen gedenke ich nach Kärnten zu gehen, aber auch dieses Gehen wird auf ein Sitzen hinauslaufen. Von Gehen kann keine Rede sein. Die außerordentliche Hitze u. die täglichen Gewitter schließen jeden Gedanken an eine Lustwanderung aus […]". - Als Autodidakt erwarb Kürnberger eine umfassende Bildung und wurde 1848 Mitarbeiter demokratischer Zeitungen und Zeitschriften. Nach dem Scheitern der Revolution als demokratischer Journalist und vermeintlicher Attentäter von der Militärregierung verfolgt, wurde er auf der Flucht der Beteiligung an der Dresdner Mairevolution bezichtigt und war 1849 neun Monate in Haft. 1852-56 lebte er in Frankfurt/Main, kehrte dann nach Wien zurück und nahm seine essayistische und feuilletonistische Tätigkeit wieder auf. Seit 1860 lebte er in München, Coburg, Stuttgart und in Siebenbürgen, seit 1865 abwechselnd in Graz und Wien, galt inzwischen als erste Instanz eines unabhängigen, kritischen Journalismus in Österreich und war Mitarbeiter namhafter in- und ausländischer Periodika.
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Kuh, Emil, Journalist und Schriftsteller (1828-1876).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 6. IV. 1858.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Verzeihen Sie, wenn ich Sie diesmal mit zwei Bitten behellige: mit der einen nämlich, mir direct mein Honorar per Februar und März zu senden […] mit der zweiten ferner, mir gütigst jene Nummer zukommen zu lassen, welche meinen Literaturbrief über Heyse enthält […]". - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm. - Kuh schrieb Erzählungen und Gedichte, betätigte sich als Herausgeber und wurde 1861 Feuilletonist der "Österreichischen Zeitung", 1862 der "Presse" und 1867 der "Wiener Zeitung". Seit 1864 war er Prof. der deutschen Sprache und Literatur an der Wiener Handelsakademie.
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Kuk, Vladimir, Pseud.: Erwind Ostmann, Schriftsteller (1855-1925).
Eigenh. Brief mit U. Innsbruck, 29. III. 1882.
1 ½ SS. Folio. An den Verleger Wilhelm Braumüller (1807-1884): "Mit der Herausgabe von Otto Prechtler's gesammelten Werken betraut, erlaube ich mir die höfliche Anfrage ob, und unter welchen Bedingungen Sie den Druck und Verlag derselben übernehmen würden. Bei dem Umstande als Prechtler unter den deutschen Dichtern Österreichs unbestritten den Rang unmittelbar nach Grillparzer eingeräumt werde muß, und seine Werke alle sich durch Reinheit der Sprach und Adel der Empfindung auszeichnen, dürfte die Herausgabe seiner Werke jedenfalls bedeutenden Anklang finden so daß dieses Unternehmen keinesfalls als gewagt bezeichnet werden kann […]". - Gefaltet.
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Kulm, Lena, deutsche Schriftstellerin.
Eigenh. Postkarte mit U. Dresden, 6. XI. 1943.
1 S. 8vo. Nebst Dankesgrüßen für Oberlehrer Weselys Geburtstagswünsche berichtet Lena Kulm von ihren Erinnerungen an Wien:"Ihre schöne Heimatstadt Wien ist mir in schmerzlichster Erinnerung. Ich habe dort im Januar 40 den ältesten meiner beiden Söhne nach schwerer Krankheit verloren."
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Kunter, Erich, deutscher Schriftsteller (1898-1982).
Ms. Brief mit eigenh. U. Stuttgart, 31. I. 1943.
1 S. Qu.-8vo. Mit ms. beschr. Kuvert. Tief und dankerfüllt empfand ich den Gruss eines Menschen aus fernem Land. Wie eigentümlich berührt es einen, zu wissen, dass da irgendwo jemand ist, den man nicht kennt und der doch herzlich an einen denkt!
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Kunze, Wilhelm, Schriftsteller (1902-1939).
Eigenh. Manuskript mit Namenszug. [Nürnberg], 9. II. 1919 bis 19. I. 1920.
1 Bl. (Titel), VII S. (Register), 1 w. Bl., 250 SS. Brauner Halbleinenband der Zeit. 4to. Handschriftliche Zeitschrift nach dem Vorbild von Georges "Blättern für die Kunst" mit dem Sammeltitel "Theopistos. I. Jahrgang. 1919/20" und den Einzeltiteln "Theopistos. Anzeiger für die Mitglieder der Gesellschaft 'Theopistie' (später: 'Die Bohrer')". - Enthält in 24 Nummern Gedichte und Dichtungen u. a. von Wilhelm Kunze, Rudolf Steiner sowie Abschriften, Besprechungen und Berichte, wiederum meist von Kunze. Außer Kunze scheint ein Hans Kraus Mitglied der Gesellschaft gewesen zu sein. - Eine Schülerarbeit des früh verstorbenen Nürnberger Dichters Wilhelm Kunze. Der in seiner Kindheit schwer herzkranke Kunze lernte während seiner Gymnasialzeit in Nürnberg im Haus seines Onkels Hans Wohlbold die Brüder Thomas und Heinrich Mann sowie Rudolf Steiner kennen. Er gründete in den 20er Jahren einen Literaturzirkel in Nürnberg. Ab 1922 werden erste Gedichte und Novellen veröffentlicht, die u. a. Hermann Hesse zu einer enthusiastischen Rezension bewegen. Es kommt zu einem (jüngst veröffentlichten) regen Briefwechsel. Kunze heiratet 1925 und wird freier Schriftsteller. Von da an bis 1933 liefert er regelmäßig kulturkritische Beiträge für verschiedene Zeitungen Nürnbergs. Als einen der ersten setzen die Nationalsozialisten Kunze auf die Negativliste. Kunze leidet immer stärker an der politischen Situation in Deutschland, auch sein ohnehin schwacher Gesundheitszustand verschlechtert sich dramatisch. 1939 wird sein letztes Buch "Blauer Himmel um die Erde" (1936) beschlagnahmt. Er stirbt isoliert und vereinsamt. - Unveröffentlicht; der Einband geringfügig beschabt, innen gleichmäßig leicht gebräunt und in tadellosem Zustand.
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Kurz, Isolde, Schriftstellerin (1853-1944).
Eigenh. Postkarte m. U. [Poststempel: München, 31. VIII. 1911].
2 SS. (Qu.-) 8vo. Mit eh. Adresse. An die Schriftstellerin Grete Meisel-Hess (1879-1922): "Ich danke Ihnen für die freundliche Absicht mir Ihr neues Buch zusenden zu lassen. Nur eine Besprechung dürfen Sie nicht von mir erwarten ich bin seit der langen furchtbar schweren Krankheit und dem Tode meiner Mutter zum Schreiben ganz unfähig. Ich weiss nicht ob ich Ihren letzten Brief der gerade in jenen Schreckenstagen zukam geantwortet habe, wie es m. Absicht war. Wenn nicht so bitte ich um Entschuldigung. Ich war völlig gerüttelt u. bin es noch. Nachdem ich vergebens an der Ostsee Besserung gesucht habe gehe ich jetzt ins Hochgebirg […]". - Isolde Kurz wurde von ihrer liberal gesinnten Mutter Marie Kurz (1826-1911) mit der Literatur der klassischen Antike ebenso konfrontiert wie mit sozialistischen Gegenwartsschriften und verdiente bald dank umfangreicher Sprachkenntnisse ihren Lebensunterhalt mit Übersetzungen. Nach 1905 lebte sie mit der Mutter, die sie bis zu deren Tod im Jahre 1911 pflegte, abwechselnd in München und im Seebad Forte dei Marmi.
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Kusz, Fitzgerald, Schriftsteller (geb. 1944).
Eigenh. Brief mit U. Nürnberg, O. D.
2 SS. Gr.-4to. Brief an Herrn Kollenbrandt auf einem ms. Schriftstück mit dem Titel "Warum habe ich so gelacht".
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Laboulaye, Ed. R. Lefebvre de, französischer Publizist und Politiker (1811-1883).
Ausschnitt mit eigenh. U. O. O. u. D.
76:33 mm. auf Trägerkarton. Mit biographischen Informationen zu Laboulaye am Trägerkarton. - Von Laboulaye kam 1865 als Präsident der neu gegründeten französisch-amerikanischen Gesellschaft die Anregung, den Vereinigten Staaten von Amerika die Freiheitsstatue zu schenken.
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Lafagette, Raoul, poète dit le " poète des Pyrénées ", proche d'Hugo, Banville et Daudet (1842-1913).
Belle et amusante L.A.S. Foix, 25. XII. 1874.
4p In-8 (75 lignes environ). En-tête au monogramme RL rouge en relief. Il écrit très probablement à Victor Hugo (ou Paul Meurice) Il s'adresse à lui en disant "Très cher maître et illustre ami" et la teneur de la lettre confirme cette destination. Il a su par Henri Salles qu'il avait "daigné apostiller" son article. Il parle ensuite de Vacquerie qui lui a écrit et ne le savait pas hors de Paris. Auguste Vacquerie est une des personnes très proches de Victor Hugo. Viennent ensuite diverses nouvelles, il a le manuscrit des Accalmies prêt pour l'impression et croit "pouvoir compter sur la critique, clémente ou hostile". Il est en pourparlers avec l'éditeur Daffin, à qui il a montré des lettres de son correspondant et qu'il espère séduire. "Vos splendides articles politico-historiques font la joie de ma mère et la mienne. […] Le bonapartisme se démène. La tenacité caduque des spectres de Versailles nous amènera-t-elle la route d'une restauration césarienne? L'angoisse me rend presque malade. […] Je vous envoie mes meilleurs souvenirs sans les accompagner de 'souhaits' car je crois à l'infini parfaitement sourd à nos vaines postulations. […] Je suis de tout coeur à vous et à la Révolution". - Peu courant.
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Lagerlöf, Selma, Swedish writer and Nobel laureate (1858-1940).
Autograph letter signed. Falun, 25. I. 1905.
8vo. 2 pp. on bifolium. To her translator, Marie "Mizi" Franzos (1870-1941), about translating the writer's stories into German: "The thing you ask about on page 199 of En fallen Kung ['A Fallen King'], 'Klippte Klarskinn', you can certainly skip over. I am sure it is not to be found in Germany. But in Sweden they used to, and indeed still do, put dried fish skin in boiling coffee to get it clear and beautifully brown. It was called Klarskinn ['clearskin'] and cut into small pieces. I believe that 'Who has inspired you, woman' is to be found in the Bible, but it is so long since I wrote it that I have forgotten where. Perhaps it is in the Gospels, but I cannot say for certain. Again, krytfjärdingar ['gunpowder firkins'] in 'Uncle Ruben' means 'wooden casks' filled with gunpowder. People here used formerly a little container made like casks, but much much smaller, to keep gunpowder in. You can translate it by whatever is used to keep gunpowder in with you. I am afraid I have nothing to send for Deutsche Rundschau [...]" (transl. from the Swedish original; Swedish text available upon request). - "Mizi" Franzos translated for the famous publisher Albert Langen of Munich. Bard, Marquardt & Co. of Berlin had recently begun a series of illustrated cameos, delightfully produced in an art-nouveau format, and entitled "Die Literatur". No. 7 on Selma Lagerlöf is by Oskar Levertin, and was translated from the Swedish by "Francis Maro", Franzos's alias. Lagerlöf, he says, is "the most astonishing literary anomaly I know", renewing formst hat were long thought buried, "a resurrection that has gripped the hearts of all".
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Lagerlöf, Selma, Swedish author (1858-1940).
Autograph letter signed. Mårbacka, 25 Jan. 1937.
8vo. 1¾ pp. on bifolium. To the writer Lisa Tetzner (1894-1963), who had sent her five books.
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Lagerlöf, Selma, Dichterin und Literaturnobelpreisträgerin (1858-1940).
Eigenh. Visitenkarte. Falun, 1. IV. 1911.
1 S. (3 Zeilen). Kleines Visitkartenformat. "Mit verbindlichstem Dank für die freundliche Sendung".
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Lagerlöf, Selma, Swedish writer and Nobel laureate (1858-1940).
Typed letter signed. Milano, 3 April 1926.
Large 4to. 1½ pp. on 2 ff. To Dottore Key on some necessary changes to Riccardo Zandonai's opera "I cavalieri di Ekebù", based on her debut novel "Gösta Berling's Saga": "[...] Nella mia nuova versione propongo che Giosta esponga questi tre desideri: 1°) La più bella fanciulla debba essere sua, 2°) Conquistare il bell'Ekebù, 3°) Vincere il più terribile dei suoi nemici. | Ora mi sembra preferibile che Giosta esponga invece queste altre brame: 1°) Aspirare ad una modesta occupazione umile come quella che converebbe ad un prete destituito. 2°) Una spoa così distaccata dalla sua famiglia che egli non avrebbe scrupoli di coscienza di sposarla. 3°) Una di quelle calunniate piccola casa ma adatta per lui così calpestato [...]". - Evenly toned; fol. 1 slightly ruststained from old paper clip.
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Lamartine, Alphonse de, Schriftsteller und Politiker (1790-1869).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 13. VII. 1838.
2 SS. auf Doppelblatt. 4to. "On ne peut contester qu'il n'y ait la une haute et droite intelligence qui invente et suivit admirablent les idées un point ou elles unissent la théorie et la pratique. Cet a dire un Esprit organisateur […]" ("Es kann nicht bestritten werden, dass es eine hohe und aufrichtige Intelligenz gibt, die Ideen erfindet und bewundernswert bis zu einem Punkt verfolgt, wo diese Ideen Theorie und Praxis vereinen. Sozusagen ein organisierender Geist").
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Lamber-Adam, Juliette, französische Schriftstellerin (1836-1936).
Eigenh. Brief mit U. Paris, 22. X. 1883.
1 S. Qu.-8vo. Zur Übersendung einer Broschüre Bibescos: "Cher confrère, Je vous adresse une brochure de Pce Georges Bibesco […]". - Mit gepr. Monogramm, leicht angestaubt und fingerfleckig.
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Lanclos, Ninon de, célèbre courtisane, femme de lettre (1620-1705).
Lettre autographe signée. S. l., [ca 1700].
1p. 46.5:34cm (15 lignes). Exceptionelle rare lettre de Ninon de Lanclos, dont voici le texte: "Songes au capitaine que vous aves obligé tant de fois Monsieur je sais que pour faire du bien il ne faut point d'autre raison que celle de vos nobles inclination mais je ne pretans pas leur devoir tout quil y ait quelque chose pour lestime et lamitie que je conserve pour vous et pour celle que vous m'aves fait l'honneur de me prometre. Lanclos". - Cette lettre est à rapprocher de la lettre à Monsieur de Bonrepos dont le texte est quasiment identique (1p½ In-4, vendu aux enchères en 2002) mais présentée sur un papier de taille plus réduite et probablement aussi en caractères plus petits. Il est intéressant de noter que Monsieur de Bonrepos était un personnage assez important de la cour, qui fut même ambassadeur du Roi en Hollande. Notre lettre est forcément adressée à une personne plus importante encore, mais n'ayant aucune inscription de plus que le texte, il est impossible de savoir qui. Autographe de grande rareté.
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Land, Hans, d. i. Hugo Landsberger, Schriftsteller (geb. 1861).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 12. XI. 1904.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den "Wiener Verlag": "Sie empfangen anbei ‚Eingeschrieben' das Manuscript des von Ihnen gewünschten Bandes. Es sind sieben Erzählungen, darunter einige humoristische. Mit Ausnahme der ‚Stürme' und der Studie ‚Verloren' haben die Sachen sämtlich in Journalen gestanden. ‚Stürme' ist unveröffentlicht, Manuskript. Verloren' war in dem Buche, das ich 1889 unter dem Titel ‚die am Wege sterben' herausgab. Das Buch ist seit sieben Jahren vollkommen vergriffen […]". - Seit 1890 Mitarbeiter der Zeitschrift "Freie Bühne", gründete Land 1898 die Wochenschrift für Politik, Wissenschaft und Kunst "Das neue Jahrhundert", die 1901 wieder eingestellt wurde, und war seit 1905 Redakteur von "Reclams Universum". Land schrieb u. a. den Berliner Roman "Der neue Gott" (1890) und mit Felix -Hollaender das soziale Drama "Die heilige Ehe" (1892). Seine späteren Werke sind vorwiegend dem Unterhaltungsgenre zuzuordnen. - Mit gepr. Briefkopf. Am linken Rand gelocht.
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Land, Hans, d. i. Hugo Landsberger, Schriftsteller (geb. 1861).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse verso. "Ich bin gern damit einverstanden, dass Sie meinen Namen unter die bew. Einladung setzen […]". - Seit 1890 Mitarbeiter der Zeitschrift "Freie Bühne", gründete Land 1898 die Wochenschrift für Politik, Wissenschaft und Kunst "Das neue Jahrhundert", die 1901 wieder eingestellt wurde, und war seit 1905 Redakteur von "Reclams Universum". Land schrieb u.a. den Berliner Roman "Der neue Gott" (1890) und mit Felix -Hollaender das soziale Drama "Die heilige Ehe" (1892). Seine späteren Werke sind vorwiegend dem Unterhaltungsgenre zuzuordnen. - Mit Ausschnitt der Briefmarke.
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Langbein, Ernst, Erzähler und Lyriker (1757-1835).
Eigenh. Zitat mit U. O. O. u. D.
¼ S. 8vo. Auf blauem Papier. "Ein lust'ges Wölkchen (die Meinungen) flattert / viel in der Welt herum. / Oft spricht es klug, oft schnattert / Es auch ein wenig dumm. / Bisweilen lebt's in Einigkeit; / Ein ander mal / geräth's in Streit [...]". - Langbein war, obgleich "nicht frei von Neigung zum Frivolen und Lüsternen" (Meyers Konversations-Lexikon, 6. A., s.v.), preußischer Zensor der "schönwissenschaftlichen Schriften". "Seine umfangreiche literarische Produktion umfaßt vorwiegend vielgelesene Unterhaltungsromane, Lustspiele, Erzählungen und Gedichte [...] Seine Geschichte 'Die Fledermaus' wurde durch die Bearbeitung zu einem Lustspiel durch Karl Friedrich Hensler zur Quelle einer der berühmtesten Wiener Operetten" (DBE).
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Lange, Friedrich, Schriftsteller (1898-1952).
Ms. Postkarte mit eigenh. Namenszug. Glauchau, 8. VIII. 1943.
1 S. Qu.-8vo. "Auch in diesem Jahr hab sie freundlicherweise meines Geburtstages gedacht und mir aus diesem Anlass gute Wünsche übermittelt. Hiermit danke ich Ihnen herzlichst für Ihre Aufmerksamkeit [...]".
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Lange-Galen, Philipp, Schriftsteller und Mediziner (1813-1899).
Eigenh. Brief mit U. und Ausschnitt mit eh. U. Potsdam, 8. I. 1881.
2 SS. auf Doppelblatt. 12mo (105:90 mm). "Sie haben mir die Antwort auf Ihren freundlichen Brief vom 6ten d. Mts so leicht gemacht, dass ich es für unhöflich halten würde, wollte ich Ihre Bitte nicht alsbald erfüllen. Seien Sie also bestens gegrüßt und empfangen Sie hiermit das Gewünschte […]". - "Galen studierte Medizin in Berlin und war 1840-78 Militärarzt in der preuß. Armee. Er befasste sich bevorzugt mit Insassen von Gefängnissen und Irrenanstalten und verarbeitete seine wissenschaftlichen und ärztlichen Erfahrungen in mehreren, meist vielbändigen Romanen. In ‚Der Irre von St. James. Aus dem Reisetagebuche eines Arztes' (4 Bde., 1854) kritisierte er aus christlicher Sicht die zeitgenössischen Methoden der Psychiatrie" (DBE). - Der beiliegende Ausschnitt mit U. "Dr Lange-Galen", stellenweise leicht tintenfleckig.
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Langer, Anton, Schriftsteller (1824-1879).
Eigenh. Brief m. U. "Toni" (Fragment). O. O., Mittwoch 11. Juni, o. J.
1 S. Qu.-8vo. "Ist dir mein Brief zu kurz […] s' ist eben ½1 Uhr Mittags und ich schreibe bereits seit Tagesanbruch. Also Addio Idol mio! […]". - Langer schrieb etwa hundert Romane, Humoresken und Satiren, die im theresianisch-josephinischen Wien angesiedelt waren und das Lustspiel "Der Hausmeister aus der Vorstadt" (1876). Er übersetzte ferner zahlreiche Romane aus dem Französischen.
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Langer, Anton, Schriftsteller (1824-1879).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 1. II. 1877.
3 SS. Qu.-8vo. auf Doppelblatt. An Herrn Edgar Spiegel: "Wie Sie wissen, habe ich mich in den Concordia-Club- Ausschluss nicht gedrängt, sondern bin mit immenser Majorität gewählt worden. In meiner, mir so ehrenhaften Stellung habe ich Alles aufgeboten, um mich dieser Ehre würdig zu zeigen. Ich habe an Geld, Büchern, etc. gespendet, was in meinen Kräften stand, habe allein mehr Vorträge gehalten als alle übrigen Mitglieder zusammen […] Zum Danke dafür hat man in Folge einer Agitation, deren Motive mir unbekannt, mich (mit 22 Stimmen für mich) hinaus ballotiert und diese Kränkung, diese Demüthigung einem Manne angethan, der seit 35 Jahren Journalist ist, zu den Veteranen der öster. Literatur zählt und den selbst seine Feinde die Gerechtigkeit widerfahren lassen […]". - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm. - Langer schrieb etwa hundert Romane, Humoresken und Satiren, die im theresianisch-josephinischen Wien angesiedelt waren und das Lustspiel "Der Hausmeister aus der Vorstadt" (1876). Er übersetzte ferner zahlreiche Romane aus dem Französischen. Der Presseclub Concordia wurde 1859 mit dem ursprünglichen Zweck der Unterstützung hilfsbedürftiger Mitglieder gegründet.
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Langer, Johann, Schriftsteller (1793-1858).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 28. VI. 1834.
1 S. 8vo. Empfiehlt dem Adressaten einen Komponisten namens Taigner. - Langer verfasste Gedichte, Erzählungen und Märchen, die in belletristischen Zeitschriften und Almanachen veröffentlicht wurden. Ab 1816 war er ständiger Mitarbeiter der Bäuerle'schen "Theaterzeitung". Große Verdienste erwarb er sich als Vorstand der Sparcasse in den Wirren der Jahre 1848/49.
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Langkammer, Margarete, Schauspielerin und Schriftstellerin (1866-1922).
Eigenh. Brief mit U. [Poststempel: Wien, 8. I. 1898].
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse verso (Kartenbrief). Beiliegend Zeitungsausschnitt. An den Schriftsteller Hugo Klein (1853-1915): "Bitte sehr, mich Montag ½ 11 Uhr Vm. (womöglich nicht später) zu besuchen […]". - Langkammer heiratete 1883 den Schauspieler Karl Langkammer, mit dem sie 1885 an einer Amerikatournee teilnahm, bei der sie in Possen und Operetten auftrat. 1889/90 spielte sie im Münchner Ensemble, anschließend in Kassel und widmete sich nach einem Gastspiel in Leipzig ausschließlich ihrer literarischen Tätigkeit. Sie wurde Mitarbeiterin des "Wiener Extrablatts", des "Neuen Wiener Tageblatts" und der "Neuen Freien Presse" und trat als Dramatikerin und Erzählerin hervor.
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Laube, Heinrich, Schriftsteller und Theaterdirektor (1806-1884).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 19. XI. 1881.
1 S. 8vo. An den Buchhändler und Verleger Wilhelm von Braumüller (1807-1884): "Ich danke vielmals, verehrter Freund, für Zusendung der Exemplare, welche den letzten Band unserer Gesamtausgabe enthalten, und obendrein ein treffliches Portrait von mir bringen. Letzteres zu meiner Überraschung nur in einer Vollendung, wie Sie nur Wilhelm Braumüller zu leisten pflegt. Herzlichen Dank dafür! So hätten denn die beiden alten Knaben, Braumüller u. Laube ein Werk in dieser Ausgabe zu Stande gebracht, welches ein langes Leben und ein reichliches Bemühen von beiden Männern darstellt. Mir bringt es Genugthuung, mäge es Ihnen dieselbe ebenfalls und Dank des Publikums eintragen […]". - 1875 veröffentlichte Heinrich Laube, Direktor des k.k. Hofburgtheaters, bei Braumüller seine Erinnerungen 1810-1840. Sieben Jahre später folgen der zweite Teil, Erinnerungen 1841-1881, sowie der letzte Band seiner Gesammelten Schriften. Der Verlagskatalog verzeichnet 1875 bereits 750 Titel, neben denen Braumüller 250 Werke und Zeitschriften auf Kommissionsbasis übernimmt.
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Lauffer, Ferdinand, Schriftsteller (1829-1865).
4 eigenh. Gedichte mit U. und 1 eh. Brief mit U. (jeweils "Ferd. Lauffer"). O. O. u. D.
Zusammen 4 SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to. An die Redaktion des "Österreichischen Couriers" zur Übersendung der vier Gedichte: "Sollten diese Gedichte Beifall und Aufnahme finden [...], so er suche ich Sie bei Gelegenheit durch ein Schreiben mir Kunde hievon zu geben. So eben habe ich eine histor. Novelle, betitelt: Vergieb uns uns're Schuld, die eine Episode aus dem 30jährigen Krieg abhandelt, unter der Feder. Gegen ein entsprechendes Honorar wäre ich bereit, selbe Ew. Wohlg. zur Verwendung im Feuilleton des östr. Courier's zuzusenden [...]". - Vorstehend die Gedichte "Die Gräber" (84 Zeilen), "Sängerin und Dichter. An den Dichter des Spartacus" (48 Zeilen), "Des Greises Erkenntniß" (14 Zeilen) und "Erkenntniß des Schönen" (26 Zeilen). - Ferdinand Lauffer, wohl ein Verwandter des Historienmalers Emil Johann Lauffer, wurde 1829 in Hof/Mähren geboren und wurde später ein Freund und Schicksalsgenosse des "Bauernbefreiers" Hans Kudlich. In Italien machte er beim Infanterie-Regiment Nr. l die Kämpfe in den Jahren 1858 und 1859 mit und war in der Schlacht bei Magenta dabei. Von dort zurückgekehrt, übernahm er die die Apotheke seines Vaters in Hof und wurde, so Wurzbach, "ein begabter Dichter, der mehrere Novellen, Dramen geschrieben und von dem einzelne Gedichte zerstreut in Journalen und Taschenbüchern gedruckt erschienen sind" (XIV, 221, im Artikel über Emil Lauffer). - Papierbedingt etwas gebräunt; die Recto-Seite von Bl. 1 etwas angestaubt. - Aus der Autographensammlung von Eduard Fischer von Röslerstamm mit dessen e. beschriebenem Archivzettel.
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Lavedan, Henri, französischer Schriftsteller und Journalist (1859-1904).
Eigenh. Zitat mit U. O. O. u. D.
½ S. 8vo. auf Trägerkarton. "Les pères disparaissent; les mères manquent".
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Laxness, Halldór, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1902-1998).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-kl.-8vo. Zusammen mit einem montiertem Portrait auf Trägerkarton.
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Lechter, Melchior, German painter (1865-1937).
Autograph letter signed. Probably Berlin, 25 Jan. 1928.
4to. 2 pp. To the wife of an Austrian state governor, sending references to fairy tale symbols and stating that he is feeling poorly due to overwork in the past months. - On stationery with printed vignette.
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Leger, Alexis (pseudonym of Saint-John Perse), French poet-diplomat and Nobel laureate (1887-1975).
Autograph letter signed. Giens, 20 Oct. 1959.
4to. 2 pages. With envelope. To the French writer Pierre Jean Jouve: "I do not break without emotion this silence of 20 years that I allowed to grow in me like an evil [...]" (transl. from the French original).
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Legouvé, Ernest, französischer Schriftsteller und Dramatiker (1807-1903).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 ½ SS. An einen Monsieur Malberg in französischer Sprache über "l'affreux malheur qui m'a frappé". - Auf blauem Briefpapier mit schwarzem Trauerrand.
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Leifhelm, Hans, Schriftsteller (1891-1947).
Eigenh. Postkarte mit U [Graz], 20. VII. 1931.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Franz Othmar Haeller, bei dem er sich für einen Brief und die Zusendung von Gedichten bedankt: "[…] Sie haben mir eine große Freude gemacht […]". - Leifhelm war Schriftleiter der Münchner Kunstzeitschrift "Wieland", mehrere Jahre im Schuldienst und als Referent für Berufsberatung tätig und unterrichtete in Palermo, Rom und Padua. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er schwerkrank in einem Hospiz in Riva am Gardasee. Neben Gedichten und Erzählungen hinterließ er ein unveröffentlichtes Romanfragment.
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Leifhelm, Hans, Schriftsteller (1891-1947).
Eigenh. Postkarte mit U [Graz], 20. VII. 1931.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Bedankt sich bei Josef Wesely für seine steten Geburtsgtagswünsche. - Leifhelm publizierte und den Pseudonymen "Hermann Brinckmeyer" und " Konrad Overstolz". 1934-1938 war er als freier Schriftsteller und Herausgeber der "Deutschen Bergbücherei" tätig.
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Leipziger, Leon, Schriftsteller (1861-1922).
Eigenh. Zitat mit U. Berlin, 22. X. 1903.
½ S. 8vo. auf Doppelblatt. "Der Himmel wollte die Dichter strafen | Und sandte - die Sammler von Autographen!". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf "Der Roland von Berlin. Wochenschrift für das Berliner Leben".
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Leiris, Michel, écrivain, poète, ethnologue et critique d'art français (1901-1990).
5 LAS à sa femme Zette. Pékin, 22 septembre - 30 octobre 1955.
6 pages in-8 sur papier de riz "à lettre", toutes les env. sont cons. Très intéressante correspondance de Leiris avec sa femme lors de son voyage dans le cadre des amitiés franco-chinoises en 1955, contrepoint au Journal de Chine, qui sera publié en 1994. I: "Ce papier à lettre - trouvé sur la table de la chambre que je partage avec Lurçat - te donnera une idée de la gentillesse de nos hôtes! A Moscou, nous avons vu Le Lac des Cygnes au Bolchoï, par une danseuse telle que je n'en ai jamais vue, devant Boulganine et Krouchtchev recevant le ménage Grotewohl. En Sibérie, l'avion s'arrêtait à des guest-houses genre isba, auberges de campagne qui faisaient penser au troisième tableau de Boris Godounov. [...] Dorénavant, il faudra que nous nous arrangions pour prendre nos habitudes dans l'Est : c'est sans commune mesure avec le reste [...]" (22 sept.). - II: "[...] Hier, dîner d'une trentaine de plats, à nous offert dans un restaurant réputé de Pékin par le vice-ministre aux Relations Culturelles! Le plus étonnant en Chine c'est, décidément, qu'on y est absolument pas dépaysé, en dépit de tout l'exotisme du décor. Cela tient au fait qu'avec les gens les rapports sont parfaitement normaux et non pas ce qu'ils sont dans les pays africains ou antillais. Cet après-midi nous allons visiter la Cité Interdite, qui est la plus belle partie de la ville, - le reste valant surtout pour le pittoresque [...]" (26 sept.). - III: "Me voilà depuis ce matin en Mandchourie et cela change beaucoup, car il fait assez froid! [...] A la différence de Pékin, cette région-ci fait un peu bout de monde et c'est assez étonnant de voir là-dedans des constructions industrielles. Sartre et le Castor, avec qui j'ai déjeuné ces jours derniers, partent demain pour Shanghaï : pour des raisons d'organisation et d'hébergement, on s'arrange toujours pour que les divers invités ne soient pas tous ensemble au même endroit de sorte que ce n'est pas très commode de se voir si l'on ne fait pas partie d'une même délégation [...]" (5 octobre). - IV: "[...] Ce matin , avec deux de mes collègues, nous sommes allés au local de travail de la Troupe n°3 de l'Opéra de Pékin et l'accueil a été bouleversant : acclamations par toute la troupe, plus les machinistes, etc. [...] formant une double haie d'honneur sur notre passage, démonstrations d'entraînement devant nous, splendide spectacle sur scène, remise de cadeaux et de bouquets de fleurs, etc. On nous a même fait revêtir des costumes d'acteurs chinois et affublés de grandes barbes pour nous photographier! Tout ce qu'on voit ici est suffoquant et la difficulté sera, au retour, de le faire saisir à ceux qui, ne l'ayant pas vu, nous regarderons comme des fous[...]" (21 octobre). - V: "[...] A mesure que la fête de demain approche, c'est de plus en plus magnifique : une foule énorme a dû passer dehors une bonne partie au moins de cette dernière nuit, à regarder les groupes de jeunesse s'entraîner à la danse. Nous avons eu hier soir un banquet d'environ 2.000 couverts présidé par Chou En-lai, avec toasts portés à de nombreuses reprises tandis que l'orchestre jouait alternativement des airs chinois et des airs européens (dont une valse viennoise et l'Ouverture de Carmen). J'ai pu déjeuner avec Sartre et le Castor et il est probable que nous serons en même temps à Shanghaï. Mais les programmes sont très minutés et le fait que, pour des raisons d'ailleurs strictement linguistiques, on est sous la dépendance des interprètes empêche quelque peu de se voir [...]".
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Leitgeb, Josef, Schriftsteller (1897-1952).
Eigenh. Albumblatt mit U. ("J. Leitgeb"). O. O., [wohl Herbst/Winter 1934].
1 S. 8vo. Mit alt montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt). "Zur Erinnerung an die Vorlesung im Radio Wien am 28. Oktober 1934". - Josef Leitgeb studierte Germanistik und Jura an der Universität Innsbruck und wurde 1925 zum Dr. jur. promoviert. Er arbeitete als Dorf- und Hauptschullehrer in Tirol und war seit 1945 Stadtschulinspektor in Innsbruck. Sein literarisches Schaffen war bestimmt von seinem Selbstverständnis als Tiroler Dichter. In Innsbruck fand er 1921 Anschluß an den Kreis um Ludwig von Ficker, den Herausgeber der Zeitschrift "Der Brenner". Seine von Georg Trakl und Rainer Maria Rilke beeinflußte liedhafte Lyrik zeugt von einer starken Heimat- und Naturverbundenheit (u. a. "Musik der Landschaft", 1935). In seinen zum Teil autobiographischen Romanen (u. a. "Christian und Brigitte", 1936) erscheint die ländliche Idylle als positive Gegenwelt zu einer von Krieg, Zerstörung und Orientierungslosigkeit geprägten Gegenwart. Leitgeb trat auch mit Essays und Erzählungen sowie als Übersetzer hervor. 1950 wurde er mit dem Österreichischen Staatspreis für Literatur ausgezeichnet.
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Leitich, Albert, Redakteur (1869-1908).
Brief mit eigenh. U. Wien, 16. VIII. 1906.
¾ S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Über Palm haben wir bereits vor einigen Tagen ein Feuilleton veröffentlicht, dagegen sehen wir anderen Einsendungen mit Vergnügen entgegen […]". - Auf Papier mit gedr. Kopf der "Deutschen Zeitung".
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Leitich, Ann Tizia, Schriftstellerin (1891-1976).
2 eigenh. Postkarten mit U. Wien, 17. II. 1950 und 9. II. 1954.
2 SS. 8to An Josef Wesely - "Schönen Dank für Ihre Wünsche! Voriges Jahr erhielten Sie keine Antwort - denn vor 1 Jahr lag ich nach einem Unfall (ausgerechnet an meinem Geburtstag) im Spital[…]. - Leitich war als Volks- und Hauptschullehrerin seit 1909 in Wien tätig. 1921 wanderte sie in die USA aus, wo sie zunächst als Dienstmädchen, später als Auslandskorrespondentin für deutsche und österr. Zeitungen arbeitete. Seit ihrer Rückkehr nach Wien Anfang der dreißiger Jahre war sie als freie Schriftstellerin tätig. In ihren Romanen und Sachbüchern behandelte sie sowohl Erlebnisse aus ihrer Zeit in Amerika ("Drei in Amerika", 1946) als auch kulturhistorische Stoffe. Großen Erfolg erzielte sie mit ihren Arbeiten zur Geschichte des barocken und biedermeierlichen Wien sowie mit historisch-biographischen Werken, u. a. mit dem mehrfach aufgelegten Roman "Augustissima. Maria Theresia. Leben und Werk" (1953).
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Leixner von Grünberg, Otto, Schriftsteller (1847-1907).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 23. III. 1907.
2 SS. 8vo. auf Doppelblatt. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Wir haben Ihren Brief mit aufrichtiger Teilnahme gelesen und würden sehr gern etwas für Sie tun. Ich selbst bin vermögenslos […] Ihre Novelle ‚Lebensstürme' ist leider zu groß vür die Beilage und zu klein für den Romanteil, nebenbei für den norddeutschen Geschmack etwas zu weichlich […]. Verzeihen Sie, dass wir nicht imstande sind, Ihnen in Ihrer Notlage zu helfen […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der "Deuschen Roman-Zeitung". - Als Journalist und Publizist lebte Leixner von Grünberg seit 1874 in Berlin, wo er u.a. als Kunstkritiker der "Spenerschen Zeitung" und Redakteur der "Gegenwart" arbeitete. Seit 1883 redigierte er die "Deutsche Roman-Zeitung".
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Leixner von Grünberg, Otto, Schriftsteller (1847-1907).
Eigenh. Zitat mit U. Lichterfelde bei Berlin, 18. VII. 1879.
1 S. Qu.-8vo. "Lass deine Sorgen | und das Morgen - | thu' heute deine Pflicht | und träume nicht". - Als Journalist und Publizist lebte Leixner von Grünberg seit 1874 in Berlin, wo er u.a. als Kunstkritiker der "Spenerschen Zeitung" und Redakteur der "Gegenwart" arbeitete. Seit 1883 redigierte er die "Deutsche Roman-Zeitung".
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Lemaître, Jules, französischer Schriftsteller und Theaterkritiker (1853-1914).
Eigenh. Zitat mit U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. auf Trägerkarton. "La critique est l'art de jouir des livres". - Lemaître schrieb Lustspiele, Erzählungen, Gedichte. 1895 wurde er in die Académie française aufgenommen. Er war Gründer und Präsident der "Ligue de la Patrie française".
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