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Keller, Paul Anton, Schriftsteller (1907-1976).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. Graz, 11. I. 1963.
1 S. 8vo. An Josef Wesely, bei dem sich Keller für Geburtstagswünsche besankt. - Der Sohn eines Schauspielerehepaares lebte als freier Schriftsteller auf Schloß Flamhof (Steiermark) und später in Hart-St. Peter bei Graz. 1961 wurde ihm der Professorentitel verliehen. Keller schrieb Gedichte und Erzählungen im Stil der Neuromantik. In mundartnaher Sprache schilderte er anfangs vor allem das bäuerliche Leben seiner Heimat. Auch später bewahrte er sich seine Neigung zu literarischen Kleinformen, nahm jedoch verstärkt Motive des Unheimlichen und Übersinnlichen auf. Zu seinen Veröffentlichungen gehören die Gedichte "Gesang vor den Toren der Welt" (1931) und die Erzählungen "Der Mann im Moor" (1953).
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Keller, Paul Anton, Schriftsteller (1907-1976).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. Graz, 11. I. 1964.
1 S. 8vo. An Josef Wesely, bei dem sich Keller für Geburtstagswünsche besankt. - Der Sohn eines Schauspielerehepaares lebte als freier Schriftsteller auf Schloß Flamhof (Steiermark) und später in Hart-St. Peter bei Graz. 1961 wurde ihm der Professorentitel verliehen. Keller schrieb Gedichte und Erzählungen im Stil der Neuromantik. In mundartnaher Sprache schilderte er anfangs vor allem das bäuerliche Leben seiner Heimat. Auch später bewahrte er sich seine Neigung zu literarischen Kleinformen, nahm jedoch verstärkt Motive des Unheimlichen und Übersinnlichen auf. Zu seinen Veröffentlichungen gehören die Gedichte "Gesang vor den Toren der Welt" (1931) und die Erzählungen "Der Mann im Moor" (1953).
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Keller, Paul Anton, Schriftsteller (1907-1976).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. Graz, 11. I. 1969.
1 S. Qu.-8vo. An Josef Wesely, bei dem sich Keller für Geburtstagswünsche besankt. - Der Sohn eines Schauspielerehepaares lebte als freier Schriftsteller auf Schloß Flamhof (Steiermark) und später in Hart-St. Peter bei Graz. 1961 wurde ihm der Professorentitel verliehen. Keller schrieb Gedichte und Erzählungen im Stil der Neuromantik. In mundartnaher Sprache schilderte er anfangs vor allem das bäuerliche Leben seiner Heimat. Auch später bewahrte er sich seine Neigung zu literarischen Kleinformen, nahm jedoch verstärkt Motive des Unheimlichen und Übersinnlichen auf. Zu seinen Veröffentlichungen gehören die Gedichte "Gesang vor den Toren der Welt" (1931) und die Erzählungen "Der Mann im Moor" (1953).
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Keller, Paul Anton, Schriftsteller (1907-1976).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. Graz, 14. IX. 1957.
1 S. Qu.-8vo. An Josef Wesely: "Herzlichen Dank! Paul Anton Keller". - Der Sohn eines Schauspielerehepaares lebte als freier Schriftsteller auf Schloß Flamhof (Steiermark) und später in Hart-St. Peter bei Graz. 1961 wurde ihm der Professorentitel verliehen. Keller schrieb Gedichte und Erzählungen im Stil der Neuromantik. In mundartnaher Sprache schilderte er anfangs vor allem das bäuerliche Leben seiner Heimat. Auch später bewahrte er sich seine Neigung zu literarischen Kleinformen, nahm jedoch verstärkt Motive des Unheimlichen und Übersinnlichen auf. Zu seinen Veröffentlichungen gehören die Gedichte "Gesang vor den Toren der Welt" (1931) und die Erzählungen "Der Mann im Moor" (1953).
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Keller, Paul Anton, österr. Schriftsteller (1904-1968).
Kovolut aus 1 ms Brief mit U. sowie einer ms. und einer eigenh. Postkarte mit U. St. Peter und Reintal bei Graz, 1943-1966.
Brief: ½ S. 4to. Postkarten: 2 SS. 8vo. Beiliegend eine Broschüre des Leykam-Verlags Graz zur Person Paul Anton Keller. 2 Kuverts erhalten. Nebst Dankesworten zu Weselys Geburtstagswünschen antwortet Keller auf die Erkundigung nach seinem Wohlbefinden: "Es liegt doch alles in Gottes Hand. Wenn ich denke, daß ich heuer beinahe Adieu gesagt hätte, da ich aus 6 m Höhe auf eine Steinplatte fiel und mir einen Rückenwirbel brach (Gefahr einer Querschnittslähmung lag nahe), was mich für Monate in Gips und in das Krankenbett zwang, so möchte ich lieber nichts erhoffen, um das Schicksal nicht herauszufordern."
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Keller, Paul Anton, Schriftsteller (1907-1976).
Verlagsprospekt mit eigenh. Grußformel und U. O. O., 1953.
6 SS. (Faltprospekt) mit Portrait. 8vo. [An Josef Wesely:] "Besten Dank! Paul Anton Keller, 1953". - Der Sohn eines Schauspielerehepaares lebte als freier Schriftsteller auf Schloß Flamhof (Steiermark) und später in Hart-St. Peter bei Graz. 1961 wurde ihm der Professorentitel verliehen. Keller schrieb Gedichte und Erzählungen im Stil der Neuromantik. In mundartnaher Sprache schilderte er anfangs vor allem das bäuerliche Leben seiner Heimat. Auch später bewahrte er sich seine Neigung zu literarischen Kleinformen, nahm jedoch verstärkt Motive des Unheimlichen und Übersinnlichen auf. Zu seinen Veröffentlichungen gehören die Gedichte "Gesang vor den Toren der Welt" (1931) und die Erzählungen "Der Mann im Moor" (1953).
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Kellermann, Bernhard, Schriftsteller (1879-1951).
Eigenh. Brief mit U. und eh. Postkarte mit U. Berlin, 1924 und 1939.
Zusammen (1+1 =) 2 SS. auf 2 Bll. (Gr.-)8vo. Die Karte mit eh. Adresse und Absender. An Friedrich Herrmann, Herstellungsleiter beim S. Fischer- und Suhrkamp Verlag: "Ich bin Ihnen sehr verbunden für die Sorgfalt, mit der Sie den Satz meines Stückes betreiben, bitte Sie jedoch nunmehr den Satz zu beschleunigen[.] Die Schwabacher Schrift finde ich in der Tat sehr schön, wenn auch Antiqua den Vorteil der leichteren Lesbarkeit für den Ausländer hat [...]" (a. d. Br. v. 23. IX. 1924). - Die Karte vom 23. Juni 1939 betr. der Zusendung von "einer ganzen Anzahl brauchbarer photogr. Abzüge". - Seit 1926 Mitglied der Preußischen Dichterakademie, wurde Kellermann 1933 von den Nationalsozialisten ausgeschlossen, sein Revolutionsroman "Der 9. November" wurde verboten und verbrannt. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Kellermann Mitbegründer und Vizepräsident des Kulturbundes zur Demokratischen Erneuerung Deutschlands, 1949 erhielt er den Nationalpreis der DDR. Vgl. Kosch II, 1249.
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Kempowski, Walter, deutscher Schriftsteller (1929-2007).
Albumblatt mit U. O. O., 8. II. 1980.
1 S. Qu.-8vo.
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[Kempten]. - Wernau, Johannes I. von, Abt des Reichsstifts Kempten (Amtszeit 1460- 1481).
Deutsche Urkunde auf Papier. Kempten, Ostermontag (= 23. III.) 1478.
1 S. Gr.-4to (355:308 mm). Mit zwei papiergedeckten Siegeln und zwei Beilagen (s. u.). Urkunde zur Entsendung des "lieben Getreüwen" Johann Büchlin als des Abts Bevollmächtigten zur Wahl eines Nachfolgers für den verstorbenen Ulrich Ehinger, der bisher das Reichsstift Kempten in der Versammlung der "Sprüchlüte" vertreten hat. Dieselbe war durch die Vermittlung der Stadt Ulm 1467 eingerichtet worden, um die "Irrungen, Zwiträchten und Spannen" zwischen der Abtei und der Stadt Kempten beizulegen. Beteiligt waren daran außerdem Vertreter der Stadträte von Memmingen und Ravensburg. - Die Verso-Seite mit einer Notiz mit falscher Datierung aus neuerer Zeit ("1487", damit auch irrige Zuweisung der Urkunde an den Nachfolger von Johannes I., Johannes II. von Rietheim) sowie einem alten Regest; ein Falz alt hinterlegt und mit Einriß, kleine Randläsuren, etwas gebräunt und fleckig. - Beiliegend ein Brieffragment des Kemptener Abtes Heinrich VIII. von Ulm-Langenrhein (Amtszeit 1607-1617) mit eigenhändiger Unterschrift und Wachssiegel (datiert Kempten, 5. I. 1612, eine Streitsache mit der Stadt Kempten betreffend) sowie eine Taufbestätigung (Frickenhausen bei Memmingen, 31. X. 1651).
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Kerausch, Josef (Pseud. Sepp Heimfelsen), Schriftsteller (1859-1934).
Eigenh. Portraitpostkarte mit U. Innsbruck, 29. XII. 1926.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit "herzlichsten Neujahrswünschen". - 1900 aus dem Militärdienst ausscheidend, unternahm der angehende Schriftsteller ausgedehnte Reisen, ließ sich 1904 in Riva am Gardasee nieder und war von 1906 bis 1908 Schriftleiter der "Gardasee-Post"; 1909 übersiedelte er als Redakteur des "Sarajewoer Tagblatts" nach Sarajewo. Nach Ende des Ersten Weltkriegs ließ er sich als freier Schriftsteller in Innsbruck nieder. Bekannt wurde Keraus als Erzähler und Dramatiker. Vgl. Kosch II, 1253 (Kerausch).
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Kerausch, Josef (Ps. Sepp Heimfelsen), Schriftsteller (1859-1934).
Eigenh. Postkarte mit U. Seefeld, 9. IX. 1928.
2 SS. 8vo. Bildseite mit einem Portraitdruck des Schriftstellers im Halbprofil.
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Kerner, Justinus, Schriftsteller und Arzt (1786-1862).
Eigenh. Bestätigung mit U. Weinsberg, [1842].
1 S. Qu.-schmal-8vo. "Unterzeichneter bezeugt: daß Herr Hermann Rollet[t] zu Wien ihm mit seiner Zustimmung die Sammlung seiner Gedichte zu widmen die Güte hat [...]". - Bei Rolletts Buch wird es sich um dessen "Liederkränze" a. d. J. 1842 gehandelt haben, Rolletts erste selbständige Veröffentlichung. - Etwas gebräunt und mit kleinen Randeinrissen; die zeitgenöss. Datierung "1836" dürfte einem Irrtum entsprungen sein.
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Kerner, Justinus, Dichter und Mediziner (1786-1862).
Eigenh. Brief mit U. Weinsberg, 27. XII. 1850.
2 SS. auf Doppelblatt mit Adresse am Gegenblatt verso (Faltbrief). 4to. An den Leipziger Verleger C. W. B. Naumburg: "Verehrtester Freund! Meinen herzl. Dank daß Sie meiner nicht vergessen. Ich gedenke Ihrer u. Ihrer l. Frau stets mit Liebe, kann aber auch fast des Augenlichtes beraubt, auch nicht mehr viel schreiben. Also nur kurz meinen herzl. Dank für H. [Theodor] Apels so schöne Dichtung ["Die Völkerschlacht bei Leipzig", 1850 bei Naumburg erschienen]. Sagen Sie ihm: daß ich ihn bewundere diese schwierige Aufgabe einer Schlacht unserer Zeit so glückl. gelöst zu haben. Seine Darstellung ist sehr lebendig u. anziehend. Ich vermöchte nichts der Art zu schaffen. Empfehlen Sie mich seinem Wohlwollen - u. meiner Theilnahme an dem Zustande seiner Augen, da ich wohl fühle, d. mir gleicher Jammer droht, sollte ich noch länger leben. Vergessen Sie mich nicht! Noch einmal meinen innigsten Dank [...]".
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Kerner, Theobald, Schriftsteller und Mediziner (1817-1907).
Eigenh. Brief mit U. Weinsberg, 8. VIII. 1846.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An Carl Ewers: "Ich ertheile Ihnen friedlichst Amnestie. Wenn man so herrliche Reisen macht kann man keine Briefe schreiben. Aber Sie Glücklicher! Dass Sie nach Wien ziehen dürfen! Das ist immer auch die Stadt meiner Wünsche und so muss ich auch hier meinen Egoismus überwinden und Ihnen zur Übersiedlung Glück wünschen, obgleich ich Sie ungern aus dem nahen Frankfurt scheiden sehe. Im großen Wien werden Sie das kleine Weinsberg ohnedies bald vergessen haben, dann aber - wohlgemerkt! bin ich Ihnen herzlich böse und ertheile Ihnen keine Amnestie mehr! Auf das bei Haslinger erscheinende Heftchen freue ich mich recht und nicht wahr Sie schicken mir es, sobald Sie es bekommen? Sie machen mir dadurch eine große Freude! […]". - Der Sohn des Mediziners, Dichters und Musikers Justinus Kerner (1786-1862) lernte schon früh im elterlichen Haus Schriftsteller wie Ludwig Uhland, Eduard Mörike, Nikolaus Lenau und Ferdinand Freiligrath kennen. Nach einem Medizinstudium praktizierte er gemeinsam mit seinem Vater in Weinsberg, bis er sich 1848 den revolutionären Umtrieben anschloß und nach Straßburg fliehen mußte. "Auf Drängen des Vaters zurückgekehrt, wurde er wegen Aufforderung zum Hochverrat zu zehn Monaten Festungshaft verurteilt, im April 1851 jedoch vorzeitig entlassen. Ein Jahr später gründete er in Stuttgart eine galvano-magnetische Heilanstalt, deren Sitz er 1856 nach Cannstatt verlegte. 1864 kehrte er als praktischer Arzt nach Weinsberg zurück" (DBE). Sein Werk umfaßt neben wissenschaftlicher Literatur (u. a. "Galvanismus und Magnetismus als Heilkraft", 1856), Gedichte, Kinderliteratur und Erzählungen. Vgl. auch Kosch II, 1256.
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Kernmayr, Hans Gustl, österr. Schriftsteller (1900-1977).
8 ms. Postkarten mit U sowie 3 Broschüren mit eigenh. Widmung u. U und zwei ms. Briefe mit U. Törwang u. München, 1955-1969.
8 SS. Qu.-8vo. Brief: 1 S. 4to. Über 14 Jahre hinweg unterhält Hans Gustl Kernmayr regen Briefverkehr mit seinem "alten Landsmann" Josef Wesely. Amikal berichtet Kernmayr über sein Befinden und schreibt 1959: "Ja, der nächste Geburtstag ist schon der sechzigste, und dann wird bald der Tag kommen, an dem ich nach der Steiermark wandere, um dort zu sterben, denn Sie wissen ja, die Steirer sterben ja alle gerne in der Steiermark."
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Kernstock, Ottokar, Dichter, Priester und Augustiner-Chorherr (1848-1928).
Postkarte mit eigenh. U. Festenburg, 23. V. 1916.
1 S. Qu.-8vo. Eigenh. Postkarte eines nicht identifizierten Künstlers, der sich zu Studienzwecken in Vorau, Steiermark befindet an die Pianistin Anny Edle von Newald-Grasse (1875-1952) mit der Unterschrift Kernstocks auf der Bildseite.
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Kersten, Paul, deutscher Schriftsteller (geb. 1943)
Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo.
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Key, Ellen, Reformpädagogin und Schriftstellerin (1849-1926).
Albumblatt mit eigenh. U. München, 1898.
1 S. Kl.-4to. Mit alt montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt). - Etwas angestaubt und gebräunt.
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Key, Ellen, schwedische Reformpädagogin und Schriftstellerin (1849-1926).
Eigenh. Portraitpostkarte m. U. O. O., 6. XI. 1911.
1 S. Qu.-8vo. Signatur und Datum auf der Bildseite. An Louise Hysam in Wien.
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Keyserling, Eduard Gf., Erzähler, Dramatiker (1855-1918).
Eigenh. Brief mit U. München, 6. XI. 1905.
1½ SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Verleger, bezüglich der Publikation einer seiner Erzählungen: "Mit dem Veröffentlichungsmodus meiner Erzählung, den Sie in Ihrem […] Schreiben vorschlagen, bin ich ganz einverstanden […]". - "Keyserling schilderte in Erzählungen, Novellen und Romanen seine Gesellschaftsschicht in all ihrer Dekadenz und Lebensunfähigkeit. Radikalität der Beobachtung und Eindringlichkeit der Wiedergabe sowie Ironie und Symbolkraft seines impressionistischen Stils zeichnen seine Werke aus […]" (DBE).
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Keyserling, Hermann Graf von, Philosoph (1880-1946).
Eigenh. Widmung mit Gedicht u. U. Graz , 2. IV. 1943.
2 SS. 8vo. "Nie geschaut von Menschen Augen, / Gott auf unsichtbaren Throne, / Opfer ist ein staunend Danken. Die vom blinden Menschensohne / Dieses Buch hab ich geschrieben und ich leg es Dir zu Füssen, / Unsichtbarer den die Menschen / mit den Augen suchen müssen. / Dunkel ist mein Haar gewesen, als / das erst Bild ich schaute / Weiss wie Schnee auf Bergen war es / als den letzten Vers ich baute. / Dieses Buch hab ich geschrieben, doch ich hab es mir gedichtet; / Meine Seele hab ich offen, wie ein / Weib auf dich gerichtet. / Gott, du hast als allergrösste deiner / Gaben mir verliehen / Dass als freier Mann ich durfte durch der / Sklaven Leben ziehen. / So hab ich das Buch geschrieben, und / gebaut die Vers Gestalten." Auf der Rückseite nun wohl aus Hermann Keyserlings Feder stammend die Widmung "Für Dr. Hubert Weiler zur Erinnerung an den Besuch [...] von 01. IV. - bis 4. IV 43."
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Keyserling, Maria Goedela von, deutsche Schriftstellerin (1896-1981).
Eigenh. Unterschrift auf Ausschnitt. O. O. u. D.
1 S. 95 x 48 mm. Maria Goedela von Keyserling (ehem. von Bismarck-Schönhausen) war mit dem Philosophen Hermann von Keyserling verheiratet und an seiner Publikation "Reise durch die Zeit" beteiligt.
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Khuenberg, Sophie von, Schriftstellerin (1863-1937).
Eigenh. Brief mit U. Graz, 14. VI., o. J.
3 ½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Verleger: "Vermuthend, daß mein Mann Ihnen bekannt ist, frage ich mich an, ob Sie geneigt wären einen Band (es kann auch ein Bändchen sein!) Humoresken von mir in Ihrem geschätzten Verlage erscheinen zu lassen? - Es werden ihren 12-15 sein und ich glaube, daß sie, bei entsprechender handlichen Ausstellung und mäßigen Preise eine recht gangbare Reise - und Bade-Lecture abgeben könnten. Ich erlaube mir Ihnen ein paar Proben beizugeben und würde den Titel wählen: ‚Blauer Himmel' Luftige Geschichten von S. v. K. da die kleinen Erzählungen fast ausschließlich im heimatlichen Baden wurzeln, würde ich mich ganz besonders darüber freuen, wenn Sie dieselben annehmen wollten. Ich füge einige Kritiken über meine früher erschienenen Bücher bei […]". - Gelocht. - Khuenberg heiratete 1883 den Schriftsteller und Kunstkritiker Karl Erasmus Kleinert, der auch Redakteur der "Grazer Tageszeitung" war. Sie lebte in Wien, Graz, Brünn und Linz, war Mitarbeiterin der Zeitschrift "Moderne Dichtung" und des Witzblattes "Der liebe Augustin". In zweiter Ehe war sie mit Oberst Valduga verheiratet.
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Kienzl, Hermann, Schriftsteller (1865-1928).
Eigenh. Brief mit U. Graz, 19. XI. 1904.
4 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An den Wiener Verlag: "Es thut mir Leid, dass Sie auf meinen Vorschlag nicht eingehen, wenn ich auch Ihre Befürchtungen begreife. Selbstverständlich will ich Sie nicht drängen, aber einen Umstand lassen Sie mich hervorheben: Die Sammlungen Kritischer Feuilletons hervorragender Wiener Schriftsteller haben beim örtlichen Interessenten Kreise gegen eine sehr starke Konkurrenz zu kämpfen. Für die literarischen Kreise und Liebhaber südlich von Wien jedoch, die eine viel größere Kopfzahl repräsentieren, als man annehmen mag, komme sehr hauptsächlich ich in Betracht. Das geschäftliche Moment nöthigt mich, mich dem Schein falschen Dünkels auszusetzen. Es würde Ihnen aber ein Leichtes sein, diese Behauptung bestätigt zu finden. Thatsache ist auch, daß ich seit Jahren, immer wieder von vielen, mir persönlich großentheils nicht bekannten Personen aus dem Publikum, u. zw. aus Stadt und Städtchen, soweit eben der Wirkungskreis der alpenländischen Presse reicht, dringlich aufgefordert werde, die bewegte Sammlung herauszugeben. Diese Anzeichen eines thatsächlichen Interesses könnten mich sogar fast bestimmen, eine bestimmte, freilich nicht übermäßige Absatzziffer dem Buche zu garantieren. Es würde mir kaum schwer fallen, einen Grazer Verlag dem Unternehmen zu gewinnen, doch würde ich den Ihren weit vorziehen […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des "Grazer Tagblattes". Gelocht. - Kienzl arbeitete seit 1889 als Kunstkritiker und Redakteur zunächst in Wien, dann in Berlin. Anschließend in den Redaktionen des "Grazer Tagblatts" und des "Wiener deutschen Volksblatts" tätig, hatte er 1897-1904 die Chefredaktion des "Grazer Tagblatts" inne. Seit 1905 lebte Kienzl als freier Schriftsteller, Theaterkritiker und Dramatiker in Berlin.
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Kind, Friedrich, Schriftsteller (1768-1843).
Eigenh. Brief mit U. Dresden, 3. III. 1818.
2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Hier, mein theurer Freund, kommt die, vor einigen Tagen angekündigte Sendung, die sich hoffentlich selbst ausspricht […] Über die Abschrift meines Nachtlagers disponieren Sie nach Gutdünken; was sie recht und billig finden, werde ich jederzeit gut heißen. Auf die Abendzeitung habe ich, obschon als Herausgeber mit genannt, äußerst geringen Einfluß […] Die Correspondenz-Nachrichten sind durchaus Winklers Sache […]". - Seit 1814 gehörte Kind der literarischen Vereinigung "Dichter-Thee" an, aus der der "Dresdner Liederkreis" hervorging, gab 1816 seine Anwaltskanzlei auf und entwickelte als führender Vertreter der "Dresdner Pseudoromantik" eine umfassende literarische Tätigkeit.
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Kingsley, Charles, anglikanischer Geistlicher und Schriftsteller (1819-1875).
Eigenh. Brief mit U. Ort unleserlich, 16. III. 1858.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "I am very much obliged by your kind offer of allowing my books to come in your cases […]".
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Kinkel, Gottfried, German poet and revolutionary (1815-1882).
Autograph letter signed. 23 Blomfield Road, 1 Feb. 1866.
8vo. 2 pp. on bifolium. To an unnamed lady, recommending a secretary for doing the paperwork now that one Dr. Scheer has died.
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Kinkel, Gottfried, Dichter und Politiker (1815-1882).
Eigenh. Brief mit U. Unterstrass bei Zürich, 2. IV. 1872.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Wie ich vernehme, ist auch in Ihre Zeitung ein Artikel übergegangen, der meine beim Abschiedsfest des Prof. Gusserow [?] hieselbst gehaltene Rede in einer für meine politische Stellung compromittierender Art verfasst ist […]". Ersucht den Empfänger, eine von ihm verfasste Version der Rede in einer der kommenden Ausgaben abzudrucken.
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Kinkel, Gottfried, Dichter und Politiker (1815-1882).
Eigenh. Brief mit U. ("Kinkel"). O. O. u. D.
¾ S. auf Doppelblatt. Gr.-schmal-8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An "Herrn Stud. Wolters" in Bonn - wohl der mit ihm befreundete spätere Theologe Albrecht Wolters (1822-1878): "Das Buch ist bestellt. Gehen Sie nur heut v. 2-4 Uhr es auf meinen Namen abholen [...]". - Stellenweise kleinere Tintenflecken; Bl. 2 mit kleinem Ausriß durch Öffnen der Verschlußmarke.
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Kinkel, Gottfried, Dichter und Politiker (1815-1882).
Eigenh. Zitat mit U. Graz, o. D.
1 S. Qu.-8vo. "Vergangenes wirft nur matten Schimmer | auf späte Pfade, die selbst wir gehen; | zweimal geschehen die Dinge nimmer | wie sie das erste Mal geschehn".
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Kipp, Friedrich, deutscher Schriftsteller (1878-1953).
Eigenh. Brief mit U. Lengerich, 1946.
1½ SS. 4to. Mit einem eigenh. beschr. Kuvert. Kipp berichtet Josef Wesely in bewegenden Zeilen von den Ereignissen der Nachkriegszeit: "[...] Bis dann, am 18. Februar vor. Jahres der Russe eine halbe Stunde vorm Dorfe war. Wir mussten flüchten und ließen alles zurück. Was m. Frau und ich durchmachen mußten (Kinder haben wir nicht), kann ich gar nicht alles erzählen." Nach einem kurzen Aufenthalt in Oberbayern konnte Kipp wieder in seine Heimat Westfalen zurückkehren. Dort angekommen, klagt er über den Verlust seiner Bücher: "Am scherzlichsten vermisse ich meine reichhaltige Bibliothek, obwohl ich wieder einige Bücher erwerben konnte."
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Kipphardt, Heinar, Schriftsteller (1922-1982).
2 eigenh. Briefe mit U. Angelsbruck, Post Reichenkirchen, 1972.
Zusammen (2+2 =) 4 SS. auf 3 Bll. Gr.-4to. Mit 2 eh. adr. Kuverts. An Wolfgang Seibold: „Meine Arbeitspläne lassen leider nicht zu, Ihre Anfrage zu erwägen. Ich glaube, es ist nicht realistisch zu erwarten, dass Ihnen jemand für Ihren Plan ein Stück schreibt. Der alte Weise damals hat die Stücke für seine Schüleraufführungen selber gemacht. Wenn das nicht geht, rate ich, Sie setzen sich mit dem Verlag der Autoren, Frankfurt, in Verbindung [...]“ (9. VII.). – „Schönen Dank für Ihren 2. Brief. Ob so eine Zusammenarbeit mit Schauspielerin funktionieren kann? Die Erfahrung spricht ganz gegen den Plan. Die Vorteile von Schülern, nämlich Naivität unter andere[m], gehen gerade in dieser Konstellation verloren. Ich hoffe, ich irre mich [...]“ (30. VIII.). – Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Kirschner, Josef, österr. Fernsehmoderator (geb. 1931)
Portraitfoto mit eigenh. U. sowie Blatt mit eigenh. Widmung u. U. (Graz), 1993
Portraitfoto: 1 S. 90x140 mm. Blatt: 1 S. Qu.-8vo.
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Kirst, Hans Helmut, deutscher Schriftsteller (1914-1989).
Eigenh. Postkarte mit U. Oberösterreich, 1953 (Datum des Poststempels).
1 S. 8to.
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Kishon, Ephraim, israelischer Satiriker (1924-2005).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.
1 S. Mit montiertem Portraitfoto. Beliegend eine Aufnahme von Ephraim Kishon. Qu.-8vo. "Beste Grüße von E. Kischon". Ephraim Kishon war vor allem für seine satirischen Schriften in Zeitungen und seinen Büchern bekannt. Beliebte Ziele seiner manchmal zynischen Kritik waren neben der Politik vor allem die moderne Kunst und der dazugehörige Kunstmarkt.
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Klabund (d. i. Alfred Henschke), Schriftsteller (1890-1928).
Eigenh. Brief mit U. Gauting bei München, 22. X. 1921.
1 S. Gr.-4to. Beiliegend eine von anderer Hand stammende, an Carl Seelig adressierte Bildpostkarte mit eh. U. An einen Dichter, der ihm Gedichte zur Prüfung zugeschickt hatte: "Ihre Gedichte haben mich sehr interessiert. Ich finde einige ausgezeichnet und werde sie, mit Ihrem Einverständnis, veröffentlichen. Ihr Brief gibt mir erwünschte Gelegenheit anzufragen, wie es mit der Möglichkeit der Übertragung deutscher Dichtungen ins Englische für Amerika steht? Ich habe einige Romane, Novellenbücher, Groteskenbände geschrieben, von denen sich manches vielleicht eignen dürfte. Ich wäre Ihnen für Aufklärung dankbar [...]". - Ein Faltenriß rückseitig mit Klebestreifen überklebt.
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Klabund (d. i. Alfred Henschke), Schriftsteller (1890-1928).
Eigenh. Gedichtmanuskript (16 Zeilen) mit U. O. O. u. J. [Davos, 1917].
1 S. Gr.-4to. "Wenn ich gehe zu Gott, | Trag ich in Händen das Wort. | Nimm es zurück! Ich tat, | Was du erwähltest, mit ihm: | Tötete mit dem Wort, | Zeugete mit dem Wort. | Nimm es zurück! Und schaff | Leicht mir die Hände und leer [.]" - Das Gedicht in Bleistift, Unterschrift in Tinte. - Druck unter Nr. XLIII in Klabunds Gedichtband "Irene oder die Gesinnung" (1918). - Aus der Sammlung Ernst Levy.
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Klabund (d. i. Alfred Henschke), German writer (1890-1928).
Collection of 3 autograph poems, 2 autograph letters, 1 autogr. postcard, 1 telegram draft, and 1 autogr. note, all signed. Various places, 1914 to 1925.
Various formats. Altogether 8pp. With one autogr. envelope. Comprises: I: "Der Dichter". Autogr. poem (8 lines) signed ("Alfred Henschke"). N. p. o. d. Oblong 4to. 1 p. In ink. - II: "Mädchen und Madonna". Autogr. poem (12 lines) signed ("Klabund"). Berlin, n. d. 4to. 1 p. Signature crossed out twice and repeated below. In pen. - III: Autogr. poem (6 Zeilen) signed ("Klabund"). Breslau, 7. IX. 1925. Large 4to. ¾ p. In pen. - IV: Autogr. letter signed ("Klabund"). Breslau, "Pension Quisana | Heiliggeiststr. 20", n. d. 4to. ¾ p. To an unnamed addressee, stating his willingness to participate in a newspaper project. In copying pencil. - V: Autogr. letter signed ("Klabund"). Munich, 29. IV. n. J. 8vo. 1 p. To one Dr. Ullrich, by sending some articles. In pen; somewhat spotty; left edge with punched holes (not touching text). - VI: Autogr. postcard signed ("Alfred Henschke | Klabund"). [Berlin], 17. I. 1925 [postage stamp: 20. 1. 1925]. Oblong 8vo. 1 p. To one Hans Fischer, on the mistaken identity of a man named Eduard Tolle, who, in fact, had never been in his service. In pencil. - VII: Autogr. telegram draft signed ("Klabund"). N. p., c. 1920. Oblong 8vo. 1 p. To his friend, Moritz Lederer. - VIII: Autogr. note signed. Apparently Munich, 17. VIII. 1914. Large 8vo. ½ p. Gr.-8vo. - Partly with insignificant traces of time.
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Klabund (d. i. Alfred Henschke), Schriftsteller (1890-1928).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 5. V. 1924.
1 S. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich habe einen Cyclus 'Schweizer Landschaften', den ich, auf den Rat von Hermann Hesse, Ihnen hiermit einsende. Es käme noch das eine oder andere Gedicht vielleicht hinzu. Ich würde mich freuen, wenn sich ein kleiner Band in Ihrem Verlage ermöglichen ließe […]". - Spuren alter Faltung.
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Klapp, Michael, Schriftsteller (1832-1888).
Eigenh. Manuskript (Fragment). O. O. u. D.
2 Ausschnitte ca. 110 x 10 mm. auf Trägerpapier montiert. "'Komödiant' - der Name ist in Verfall gerathen in unserem goldenen Zeitalter der Schauspielkunst, in dem Zeitalter der großen Gagen [...]". - Klapp war von 1859 bis 1866 Feuilletonredakteur der "Ostdeutschen Post" in Wien. 1867 berichtete er als Auslandskorrespondent der "Gartenlaube" über die Pariser Weltausstellung und war danach für die "Neue Freie Presse" in Spanien tätig. Nach seiner Rückkehr gründete er 1870 mit Jakob Herzog die "Wiener Montagsrevue", die er bis 1877 selbst leitete.
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Klapp, Michael, Schriftsteller (1834-1888).
Eigenh. Zitat mit U. Scheveningen, 12. VIII. 1879.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Umschlag. Am Viktor von Wimpffen (1834-1897): "[…] Sag ich' hingegen manchmal was - verboten! […]". - Klapp war von 1859 bis 1866 Feuilletonredakteur der "Ostdeutschen Post" in Wien. 1867 berichtete er als Auslandskorrespondent der "Gartenlaube" über die Pariser Weltausstellung und war danach für die "Neue Freie Presse" in Spanien tätig. Nach seiner Rückkehr gründete er 1870 mit Jakob Herzog die "Wiener Montagsrevue", die er bis 1877 selbst leitete.
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Kleinpaul, Rudolf, Schriftsteller (1845-1918).
Eigenh. Brief mit U. Gohlis, 30. I. 1880.
3 ½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Wiener Verleger: "Ich erlaube mir die ergebene Anfrage, ob Sie geneigt sein würden, den Verlag eines Werkes zu übernehmen, dessen Manuscript ich Ihnen vorzulegen die Ehre habe. Ich nenne dasselbe, unter Vorbehalt einer Aenderung dieses Titels, Mediterranea, Cultur- und Landschaftsbilder aus dem Mittelmeer. Es enthält an siebzehn solcher Darstellungen, welche sich, etwa mit Ausnahme des Kapitels über Malta (Eine Woche aus dem goldenen Zeitalter), ausschließlich zwischen Italien und Griechenland, vorzugsweise in dem letzteren bewegen. Wie ich diese Reise so oft auf österreichischen Schiffen gemacht habe, so erschiene und überhaupt scheint mir Wien für orientalische Sachen ein besonders günstiger Markt zu sein […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Monogramm. - "Mediterranea. Lebens- und Landschaftsbilder von den Küsten des Mittelmeers" erschien 1881 bei F. A. Brockhaus, Leipzig. Kleinpaul studierte an der Universität Leipzig Philologie und Philosophie und in Berlin Naturwissenschaften. Er unternahm später längere Reisen und ließ sich 1878 in Gohlis bei Leipzig nieder.
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Klencke, Caroline Luise von, geb. Karsch, Dichterin (1754-1802).
Eigenh. Widmungsblatt mit U. ("v. Kl."). O. O., 11. IX. 1792.
1 S. Qu.-8vo. (Wasserzeichen: Posthorn [Fragment], D & C Blauw). Schönes Widmungsblatt für den Theologen und Geographen Anton Friedrich Büsching (1724-93), dem sie die von ihm subskribierte und soeben bei Dieterich in Berlin erschienene, selbst besorgte Ausgabe der Gedichte ihrer Mutter ("Gedichte von Anna Louisa Karschin geb. Dürbach. Nach der Dichterin Tode nebst ihrem Lebenslauff herausgegeben von ihrer Tochter C. L. v. Klenke geb. Karschin") übersendet: "An den Herrn Oberkonsistorialrath Büsching, bei Übersendung von meiner Mutter Gedichten. // Das Erste Buch davon versprach ich Dir, / Warum? weil Du, noch nicht genesen, / Es dennoch ehren willst, und lesen; / Darum empfängst Du es vor Fürsten heut von mir. / O, könnt' ich so wie dieses, Deinem Leben / Die Wirklichkeit von meinen Wünschen geben / Dann bliebst Du lange noch der Welt zum Nutzen hier." Darunter die Nachschrift: "Ew. Hochwürden verzeihen den schlechten Hefft, ich wollte nicht auf den Buchbinder warten und ließ es nur unter dem Vorwande daß ich eines zur Durchsicht brauche, heften, daher ist das Blättchen mit den Drukfehlern noch nicht eingebunden." - "[D]ie Tochter der Karschin [...] theilte alle die traurigen Schicksale ihrer Mutter bis an deren Tod, war aber auch Erbin ihres schönen Talentes geworden" (Damen Conversations Lexikon VI [1836], 152f.). - Am Seitenrand zwei Bezeichnungen der Schreiberin von etwas späterer Sammlerhand.
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Klesheim, Anton Frh. von, Schriftsteller (1812-1884).
Eigenh. Brief m. U. und Karte mit eigenh. Gedicht und U. Graz, 9. III. 1877.
Zusammen 2 SS. 8vo. "Bin mit Vergnügen bereit Ihren Wunsch zu erfüllen". - Auf Briefpapier mit gedr. Monogramm. - Beiliegend Karte mit einem Auszug aus dem Gedicht "Der Schutzengel". - Zunächst Schauspieler in Wien und Preßburg, wandte sich Klesheim bald der Schriftstellerei zu. Besonders erfolgreich war er mit seinen mundartlichen Dichtungen, die er in den allerhöchsten Kreisen selbst vortrug. Einige seiner Gedichte wurden volkstümlich, u.a. "Wanns Mailüfterl waht". Als Theaterdichter war er mit romantischen Märchen und Lustspielen erfolgreich.
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Klesheim, Anton Frh. von, Schriftsteller (1812-1884).
Eigenh. Widmung mit U. Graz, 4. IV. 1872.
1 S. 8vo. Gewidmet Herrn Adolf Ritter von Schreiner: "Es hat deine Seele und deine Gemüth, | Ein Leid, ein gar bitteres getroffen, | Doch giebt's einen Balsam für's | Blutende Herz, | Es heißt: ‚ Das beglückende Hoffen' | Und wenn das Gesicht auch vom Liebsten uns schied. | Die Trennung wird nicht fort bestehn, | Denn oben im klaren, unendlichen Raum, | Da giebt es ein Wiedersehn". Auf Briefpapier mit gedr. Monogramm. - Zunächst Schauspieler in Wien und Preßburg, wandte sich Klesheim bald der Schriftstellerei zu. Besonders erfolgreich war er mit seinen mundartlichen Dichtungen, die er in den allerhöchsten Kreisen selbst vortrug. Einige seiner Gedichte wurden volkstümlich, u.a. "Wanns Mailüfterl waht". Als Theaterdichter war er mit romantischen Märchen und Lustspielen erfolgreich.
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Klingemann, August, Schriftsteller (1777-1831).
Eigenh. Brief mit U. ("Aug. Klingemann"). Braunschweig, 30. IX. 1808.
2 SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to. An den Redakteur einer Zeitschrift, der Klingemann eine Rezension seines Trauerspiels "Heinrich der Löwe" zur Beurteilung geschickt hatte: "[...] Den Anfang der Rezension über meinen Heinrich der Löwe habe ich gelesen, und unterschreibe das Urteil des Rezensenten, selbst da wo es etwas beißend ausgedrückt ist. Nur ein paar Einwendungen mögen mir erlaubt sein. Daß der Kaiser vor dem Herzoge nierderkniet ist in der Rezension so hervorgehoben, als wenn es mir zum Vorwurfe einer Unschicklichkeit gemacht werden sollte [...]". Klingemanns Trauerspiel war im ersten Band der Sammlung "Theater" (Cotta, 1808) erschienen. - Gering fleckig, sonst tadellos.
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Klinger, Max, Maler und Bildhauer (1857-1920).
Eigenh. Brief mit U. Paris, 1. X. 1883.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An die Herren Gerlach und Schenk, Kunstverlag, Wien: "Unter heutigem Tage gehen die letzten zwei Zeichnungen 'Witz' und 'Anarche' an Ihre Adresse ab. Entschuldigen Sie, daß ich den von mir selbst gesetzten und versprochenen Termin nicht einhielt, das Blatt 'Witz' hat mir äusserst viel Arbeit gemacht [...]". - Stellenweise gering fleckig und mit Faltspuren; mit einigen zeitgenöss. Eingangs- und Redaktionsvermerken.
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Klinger, Max, Maler und Bildhauer (1857-1920).
Eigenh. Brief mit U. Paris, 15. IX. 1883.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An die Herren Gerlach und Schenk, Kunstverlag, Wien: "Ihren Brief soeben empfangend, theile ich Ihnen mit, daß ich mich sehr wohl meiner Unterredung mit Herrn Gerlach entsinne. Derselbe empfahl mir, für 'Witz und Satyre' nur Raum für c. 1/3 Seite einzunehmen, für welchen meine Zeichnungen auch berechnet sind. Er stellte mir jedoch frei Monarchie-Republik und Despotie Anarchie auf 2 Blatt zu bringen, wobei er allerdings zufügte, daß es ihm angenehmer sei wenn die 4 Gegenstände auf 1 Blatt gingen [...] Über Ihr Anerbieten betreff Erwerbung des Werkes kann ich mich noch nicht schlüssig machen, umso mehr als ich den Preis nicht kenne und durch die Preisreduction schon beträchtlich verliere [...]". - Mit zeitgenöss. Eingangsvermerk; Faltspuren.
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Klinger, Max, Maler und Bildhauer (1857-1920).
Eigenh. Brief mit U. Paris, 2. IX. 1883.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An die Herren Gerlach und Schenk, Kunstverlag, Wien: "In Beantwortung Ihres geschätzten Schreibens von voriger Woche theile ich Ihnne mit, daß von den bestellten Blättern zwei 'Despotie' und 'Satyre' beendet sind zwei andere angefangen. Ich hätte Ihnen dieselben schon geschickt, doch möchte ich auf alle Fälle erst noch das Gegenstück 'Satyre' - 'Witz' vollenden. Entschuldigen Sie, verehrter Herr, daß ich trotz meiner Versprechungen bisher noch nichts von mir hören liess, doch beschäftigte mich die Herausgabe meines letzten Radierungswerks auf das dringendste und die Unruhe die die Umsiedelung nach Paris mit sich brachte, liess mir wenig als vielmehr keine Stimmung zur Arbeit übrig [...]". - Mit zeitgenöss. Eingangsvermerk; Faltspuren.
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Klöden, Karl Friedrich von, Naturwissenschaftler und Schriftsteller (1786-1856).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 18. IV. 1853.
1 S. 8vo. Bittet den Adressaten, ihm einen Besuch abstatten zu wollen. - 1814 begann Klöden ein Studium der Naturwissenschaften und der Theologie an der Univ. Berlin. Er wurde 1817 zum Direktor des neugegründeten Lehrerseminars in Potsdam berufen und übernahm 1827 die Leitung der ebenfalls neuen Gewerbeschule in Berlin. Neben seiner pädagogischen Tätigkeit veröffentlichte er naturwissenschaftliche Beiträge, in erster Linie zur Mineralogie.
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