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Fischer, Otto, Maler, Zeichner und Graphiker (1870-1947).
Eigenh. Brief mit U. Dresden, 10. IX. 1913.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den namentlich nicht genannten Baron von Westenholz: "Herzlichsten Dank für Ihre freundlichen Zeilen, es war mir eine grosse Freude, daß die Arbeiten Ihnen und Ihrer sehr verehrten Frau Mutter gefallen haben. Meinen Wunsch, Hamburg wiederzusehen und dabei Sie [...] kennen zu lernen, muss ich nun wieder auf nächstes Jahr hinausschieben [...]". - Auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand; im oberen Mittelfalz etwas eingerissen und mit kleinen Montagestreifen am oberen Rand.
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Foreau, Henri-Louis, French landscape painter (1866-1938).
Autograph letter signed ("H. Foreau"). Vivonne, n. d.
12mo. 2 pp. on bifolium. To an unnamed recipient after having been informed of an accident, asking him about details and wishing him well: "Monsieur Blanchet m'annonce incidemment que vous avez été un accident, mais que vous devez cependant partir bientôt. J'écris par ce même courir à mes parents de vouloir bien faire prendre les nouvelles sur cet accident, que j'ignorais jusqu’à ce jour. Il me sera très-agréable d'apprendre que ce n'est plus qu'un souvenir mauvais que vos vacances n'en seront pas contrariées et que ces dames sont en parfaite santé." - Traces of folds.
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Friesz, Othon, French painter (1879-1949).
Autograph letter signed. [Paris], 6 Feb. 1919.
Oblong 4to. 1 page. To the influential French art critic Louis Vauxcelles about an official distinction.
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Frohlich-Bume, Lili, Kunsthändlerin und Kunstkritikerin (1886- nach 1975).
2 eigenh. Bildpostkarten mit U. [Wien und Safov], 1926 und 1928.
Zus. (1+1 =) 2 SS. auf 2 Bll. (Qu.-)8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Grüße an Hans Nüchtern. - Die promovierte Kunsthistorikerin war Mitarbeiterin in der Kunsthandlung ihres Mannes, arbeitete später in der Graphischen Sammlung Albertina (wo sie zusammen mit Direktor Alfred Stix einen Katalog der italienischen Zeichnungen zusammenstellte) und emigrierte 1938 nach London, wo sie erneut als Kunsthändlerin und auch als Kunstkorrespondentin tätig war. - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.
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Fronius, Hans, Graphiker, Maler und Illustrator (1903-1988).
2 eigenh. Briefe mit U. O. O., o. D. bzw. 29. VIII. 1952.
Zusammen 1½ SS. (Qu.-)4to. An Herrn Lange: "Über das ‚Vogelkonzert' in den Salzburger Nachrichten habe ich mich recht gefreut. - Heute sende ich Ihnen einen kleinen Beitrag, der aus Turgenjeffs ‚Gedichten in Prosa' stammt [...]" (Br. v. 29. VIII. 1952). - "Die anderen 2 Erzählungen folgen demnächst! Der leidige Schulbeginn hat mich anfangs ganz aus der Bahn geworfen; schön langsam komme ich wieder in Schwung [...]" (undat. Br.). - Fronius studierte von 1922-28 an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Alois Delug und Karl Sterrer. Von Franz Kafka und Alfred Kubin beeindruckt, mit dem er seit 1933 korrespondierte, schuf Fronius seit 1943 Illustrationen für zahlreiche literarische Werke, gestaltete Bucheinbände, Plakate sowie die Theaterprogramme des Wiener Volkstheaters und des Theaters in der Josefstadt. Seit 1947 bediente er sich besonders der Technik der Tuschezeichnung, seit 1950 des Holzschnitts und zuletzt der Radierung. Das umfangreiche Werk des vielfach ausgezeichneten Künstlers war seit 1945 in mehr als 230 Einzelausstellungen im In- und Ausland zu sehen.
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Fronius, Hans, Graphiker, Maler und Illustrator (1903-1988).
Eigenh. Brief mit U. Perchtoldsdorf, Juni 1966.
1½ SS. 4to. An einen namentlich nicht genannten Professor: "Meinen innigsten Dank für das schöne Buch! Man kann Sie nur immer wieder beglückwünschen zu dieser großartigen Ernte eines so reichen Lebens! Sie werden ja gefühlt haben, welche Freude Sie uns mit Ihrem Besuch gemacht haben [...] Beiliegend übersende ich Ihnen mein Theaterbuch, die gesammelten Theaterprogramme; leider ist es verlegerisch lange nicht so gut geworden wie Ihr Buch [...]". - Fronius studierte von 1922-28 an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Alois Delug und Karl Sterrer. Von Franz Kafka und Alfred Kubin beeindruckt, mit dem er seit 1933 auch in Briefverkehr Briefwechsel stand, schuf Fronius seit 1943 Illustrationen für zahlreiche literarische Werke, gestaltete Bucheinbände, Plakate sowie die Theaterprogramme des Wiener Volkstheaters und des Theaters in der Josefstadt. Seit 1947 bediente er sich besonders der Technik der Tuschezeichnung, seit 1950 des Holzschnitts und zuletzt der Radierung. Das umfangreiche Werk des vielfach ausgezeichneten Künstlers war seit 1945 in mehr als 230 Einzelausstellungen im In- und Ausland zu sehen. - Ohne die erwähnte Beilage.
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Fuchs, Eduard, Kunsthistoriker (1870-1940).
Eigenh. Postkarte mit U. München, 28. VI. 1906.
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An den Wiener Verlag: "[...] Ich bin von Dienstag den 3. Juli an wieder zu Hause, freilich nur bis Sonntag den 9. Juli. Wenn in dieser Zeit Ihr Herr Freund bei mir in Zehlendorf vorsprechen kann, will ich ihn gerne begrüßen [...]". - Im linken Rand gelocht (geringf. Buchstabenberührung).
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Fuchs, Ernst, Maler, Architekt, Graphiker und Musiker (1930-2015).
Gedr. Programm mit einigen eigenh. Zeilen und U. O. O., [wohl 1957].
½ S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. "Scherb | Gumpendorfer Straße | Lieber Herr Scherb seien Sie so gut und kommen Sie den Bestellungswünschen Herrn Fischers (Überbringer dessen) nach | Ernst Fuchs". - Das Programm zu "Symbol und künstlerischer Schaffensvorgang", eine Veranstaltung im Zisterzienserstift Schlierbach in Oberösterreich v. 3. bis 7. Juli 1957.
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Fuchs, Robert, Maler, Graphiker und Bildhauer (1896-1981).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 27. II. 1942.
½ S. Gr.-4to. An ein Brautpaar: "Dem jetzigen Braut- und zukünftigen Ehepaar wünsche ich für die kommende Ehe Glück, Freude und Harmonie". - Robert Fuchs studierte an der Wiener Akademie der bildenden Künste bei Hans Tichy und nach seinem Militärdienst im ersten Weltkrieg bei Alfred Cossmann, Rudolf Jettmar und Julius Schmid und war zuletzt Meisterschüler bei Rudolf Bacher. Zu rascher Bekanntheit gelangte er durch sein außerordentliches Können als Portraitist, als welcher er u. a. für die "Neue Freie Presse" oder das "Neue Wiener Tagblatt" tätig war. Nach dem Krieg schuf er Portraits von zahlreichen Größen des gesellschaftlichen und politischen Lebens, darunter Karl Renner, Felix Hurdes, Theodor Körner, Julius Raab, Theodor Innitzer, Adolf Schärf und Kardinal Franz König. Sein bekanntestes Werk "Die Unterzeichnung des österreichischen Staatsvertrages im Oberen Belvedere 1955".
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Gardet, Georges, Bildhauer (1863-1939).
Eigenh. Brief mit U. Paris, 22. VIII. 1900.
2 SS. Qu.-8vo. "Je ne suis plus à Paris que pour quelques jours, devant prendre ensuite quelques vacances. si vous voulez bien venir me voir demain jeudi ou après demain je serai chez moi ces deux jours là après midi entre 1 heure et 5 [...]".
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Garnier, Charles, French architect (1825-1898).
Autograph letter signed ("Ch[arle]s Garnier"). Paris, 3 May 1878.
Large 8vo. 1 p. on bifolium. To an unnamed recipient : "En revenant dernièrement à Paris, je trouve la longue et aimable lettre que vous avez bien voulu m'écrire et que mon inspecteur ne m'avait pas envoyée […]. Il aura néanmoins répondu que le dossier [?] que vous deviez faire et vous a dit que ceci dépendait absolument de Mr Halaye. Mais je tiens néanmoins à vous remercier bien tendrement […] des bonnes paroles que vous en dîtes [..] et des bonnes idées artistiques que vous exprimez si bien". - On stationery with printed letterhead "Ministère des Travaux publiques, Agence des Travaux du Nouvel Opéra | Bureau de l'Architecte".
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Garnier, Charles, Architekt (1825-1898).
Eigenh. Brief mit U. Wohl Paris, o. D.
1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Architekten Adam Pichot und wohl über das Pariser Opernhaus. - Charles Garnier war Schöpfer der nach ihm benannten Opéra Garnier (des "Palais Garnier"), einem Hauptstandort der Pariser Oper. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des "Ministère des Travaux publiques, Agence des Travaux du Nouvel Opéra | Bureau de l'Architecte".
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Gilbert Prousch; George Passmore, Künstlerpaar "Gilbert & George" (geb. 1943/1942).
Bildpostkarte mit 2 eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. Die Vorderseite der Postkarte zeigt das Werk "Piss Hole" (1991).
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[Goltz, Alexander Demetrius, Maler (1857-1944)].
Brief mit U. Wien, 3. III. 1941.
1 ½ SS. Qu.-8vo. Brief seiner Ehegattin Mary Mell-Goltz an den Schauspieler Paul von Pranger (1888-1961): "Die Nachricht vom Tod deiner lieben Frau hat Xandl und mich aufrichtig erschüttert und wir sagen Dir unsere innige Anteilnahme an Deinem begreiflichen großen Schmerz […]". - Der Schüler Anselm Feuerbachs stellte bereits 1876 seine ersten Bilder im Wiener Künstlerhaus aus. 1880 wurde er Mitglied der Künstlergenossenschaft, später lebte er in München und trat der Dachauer Künstlerkolonie bei. 1904-07 war er Vorsteher des Ausstattungswesens am Burgtheater, gehörte dem Gemeinderat der Stadt Wien an und übernahm 1925 die Leitung der Genossenschaft der bildenden Künstler in Wien.
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Gorguet, Auguste-François, French painter (1862-1927).
Autograph letter signed. N. p. o. d.
Small-8vo. 2 pp. on bifolium. To the academic painter and art critic Charles-Olivier Merson, concerning his painting entiled "poésie légère" that Merson had requested for an exhibition but that needed repairs on the frame: "C'est plutôt moi, mon cher Monsieur Merson, qui vous doit remercier pour toute la peine que vous allez prendre. Et j'aurais dû le faire déjà, si je n'étais absolument débordé par ce déménagement. - Si ma poésie bégaie ne vous paraît pas trop grande (2,50 m haut sur 1 m large) je vieux bien la confier à Mr. Toussains, mais son cadre à déjà bien souffert et je n'ai guère le temps de le faire réparer surtout à ce moment de l'ennui. - Je vous avoue que je suis fort perplexe et si par hasard lundi ou mardi vous veniez dans mon coin [...] vous me trouveriez sûrement et je vous montrerai la malade ou plutôt le malade car c'est le cadre qui l'est le plus [...]". - In a short postscript, Gorguet mentions that he hasn't seen Merson's son Luc-Olivier since his return from holidays. - Minimally stained.
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Gosselin, Albert, French painter (1862-1931).
Autograph letter signed. N. p., 8. III. 1899.
Small-8vo. 1½ pp. on bifolium. To the academic painter and art critic Charles-Olivier Merson, declining to contribute a painting for an exhibition in Toulouse as he lacks a frame for the work that he would have wanted to show: "Vous me prenez tout à fait au dépourvu - vous m'aviez bien parlé de l'exposition de Toulouse, mais n'ayant pas reçu d'invitation et ignorant la date de la remise des toiles je n'ai pas de cadre disponible correspondant à ce que je voudrais envoyer. Je suis désolé, et en même temps très-touché de votre amabilité. je me dédommagerai surement l'année prochaine [...]".
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Gran, Daniel, painter (1694-1757).
19 autograph letters signed. Vienna, St. Pölten, and other places, 1738-1747.
Altogether 37 pages on 38 leaves. Large 4to, with additional material (see below). To the Abbott of the Premonstratensians in Hradisko near Olomouc (Moravia). These unpublished letters, hitherto unknown to scholarship, represent a substantial part of Gran's correspondence with the Hradisch Abbey. They offer a detailed and intimate perspective on the creative process of this famed artist, who, together with Paul Troger and Franz Anton Maulbertsch, is regarded as one of the best-known painters of the later Austrian Baroque period. The letters are valuable sources for the dating of Gran's works at the Hradisko Monastery itself (frescoes and oil paintings); they also provide ample information about the circumstances of their composition. Lost works such as a cycle of paintings from 1747 are also mentioned. Finally, the letters offer a unique perspective on Gran's everyday life, including the illnesses from which he suffered and collaborations with fellow artists. The recipient, although never explicitly named, is Abbott Norbert II. Also enclosed is an additional letter to the Abbott from the painter Christian Hilfgott Brandt (1693-1756), dated and signed Vienna, 25 March 1754. - Margins with occasional tears and light creases, still an extremely well-preserved collection of correspondence. Manuscript material by Gran is extremely rare.
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Grieg, Edvard, Norwegian composer and pianist (1843-1907).
Autograph letter signed. Kristiania, 2 Feb. 1906.
8vo. 1½ pp. on bifolium. In English, to an unnamed male correspondent, regretting the death of the recipient's uncle, with whom Grieg once traveled, and stating his inability to make concert tours in the autumn and winter because of his health. - Folds, some light toning and foxing.
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Grieshaber, HAP, Graphiker und Schriftsteller (1909-1981).
Portraitphotographie mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. Beiliegend gedruckte Rede zur Jahreshauptversammlung des Vereins "Hilfe zur Selbshilfe e. V." mit dem Titel "Selbsthilfe nach dem Strafvollzug und Drucken mit jugendlichen Untersuchungshäftlingen".
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Gropius, Walter, architect and founder of the Bauhaus (1883-1969).
Typed letter signed ("Gropius"). Dessau, 27 Sept. 1927.
4to 1 p. To the editors of the "Berliner Tagblatt", apologizing for not having sent pictures of the "Piscator-Bühne" (the Berlin theatre run by Erwin Piscator and designed by Gropius and Piscator), since Piscator objected to the publication of any pictures before the project was realized: "[...] dankend bestätige ich ihr freundliches schreiben vom 26. cr. ich habe ihnen deshalb keine abbildungen zu meinem aufsatz über die piscator-bühne gesandt, da herr piscator bedenken trägt, fotos zu veröffentlichen, ehe der bau praktisch in angriff genommen werden kann. ich selbst trage geringere bedenken, da die besonderheiten beim patentamt angemeldet wurden. vielleicht setzen sie sich noch einmal mit herrn piscator in verbindung, wenn von seiner seite aus keine einwendungen mehr gemacht werden, bin ich gern bereit, ihnen die fraglichen abbildungen zur verfügung zu stellen. ich möchte dies aber nicht ohne sein einverständnis tun [...]". - Walter Gropius and Erwin Piscator had founded the project of the so-called "total theatre" in 1927. It sought to do away with the spatial separation of actors and audience, but could never be realized. - On headed paper (designed by Herbert Bayer). With punched holes; slightly stained and slight damage to folds.
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Grosz, George, Maler, Graphiker und Schriftsteller (1893-1959).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wohl Douglaston Manor, Long Island, o. D.
1 S. 4to. Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. An "Erwin und Maria", d. s. Erwin und Maria Piscator: "In bedrückter Stimmung schreibe ich diesen Brief an euch, ich will euch bitten diese hässliche Scene in meinem Hause zu vergessen! Es ist mir schrecklich und irgend wie auch unbegreiflich wie sich eine Scene herzlichsten Willkommens in das Bild eines barroom brawls verwandeln konnte. Ob denn wirklich da ein 'gefährlicher' Zündstoff in einer Ecke unseres Gehirns aufgehäuft lag, oder wie alles gekommen ... ich kann es nicht entscheiden ... ich nahe mich aber hier als ein bedrückter Mensch und würde den Verlust einer alten Freundschaft bedauern. War es nicht der Alkohol, der das 'Streitbare' entfachte ... ich bedauere viele meiner Äusserungen, sie waren nachher verflacht und vergiftet durch Alkohol ... und gemischt vielleicht auch durch jene sonderbaren 'fixen' Ideen ... die wir wohl mehr oder weniger alle haben ... die aber der gefügige Alkohol losbricht wie tauende Eisschollen. Du bist viel zu klug ein Mann, wirst sagen ... 'ja mein Lieber, eben darauf kommt es an, das ist eben der wirkliche der echte Mensch der dann hervorbricht['] ... ich glaube das nicht ... diese paar prozent 'Fenster-einschmeisse-sehnsucht' ... diese bei mir vorhandene 'Krakehlsucht' [!] ist hässlich, dürftig und bestimmt das andere dreiviertel meines Wesens denn doch nicht! Natürlich fühlte ich wie das Gespräch uns aus den Händen glitt ... aber alsdann, anstatt der sauberen Fingernägel mir Krallen wuchsen ... war ich schon längst nicht mehr ganz ICH selbst ... d. h. ich war vergiftet und so to speak bereits in einem Reich der Gespenster von gestern und der Idée fix[e]. Das ist alles. Ich bitte Maria mir vergeben zu wollen ... es tat mir absolut leid das[s] die Frauen und später Koischwitzens Zeugen einer so schrecklichen Aufführung wurden. Das muss ich sagen. Ich hatte mich ehrlich gefreut euch beide wiederzusehen, ging auf und ab, und die Flaschen die ich für einen welcomedrik aufs bord stellte waren nicht 'vergiftet' [...]". - Am linken und rechten Rand etwas beschnitten. - Unterm 18. I. 1939 abgedruckt in: George Grosz. Briefe 1913-1959. Reinbek bei Hamburg, Rowohlt, 1979, S. 279-280.
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Gselhofer, Karl, Maler (geb. 1779).
Zeugnis mit eigenh. U. Wien, 1. XI. 1827.
1 S. Qu.-4to. Zeugnis der kaiserlich-königlichen Akademie der Bildenden Künste, ausgestellt für Karl Schmutzer.
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Gsellhofer, Karl, Maler (1779-1858).
Gedrucktes und handschriftlich ausgefülltes Schriftstück mit U. Wien, 1. XI. 1822.
1 S. Qu.-4to. Mit papiergedecktem Siegel. Eine Art Studentenausweis für den späteren Sänger Ludwig Cramolini (1805-1884), gegengezeichnet von dem Künstler Franz Caucig (1755-1828): "Endesgefertigte bezeugen, daß Ludwig Kramolini, von Wien gebürtig, die Kais. Königl. Akademie der bildenden Künste seit 20. Juni 1820 mit wohlgesittetem Betragen ordentlich frequentire, und vermöge seiner vorzüglichen Fähigkeit auch seiner besonders fleißigen Verwendung einen allerdings geschickten Künstler in der Mahlerey verspreche [...] Gültig für 6 Monathe". - Faltspuren; etwas angestaubt und fleckig; mit einem kleinen Einriß im oberen Rand.
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Guillemet, Antoine, French landscape painter and early impressionist (1841-1918).
Autograph letter signed. "6 rue Claudel" [Paris], 2. II. 1901.
Small-8vo. 1 p. on bifolium. To the academic painter and art critic Charles-Olivier Merson, asking him for an invitation to the Exposition de Toulouse that was curated by Merson for his son-in-law, the marine painter André Delaistre: "Voulez-vous avoir la bonté d'envoyer une invitation pour l'exposition de Toulouse à mon gendre Mr André Delaistre [...]". - Relatively little known today, Guillemet was a pioneer of impressionism and close to many important artists. He studied under Jean-Baptiste-Camille Corot, Charles-François Daubigny, and Gustave Courbet. Other than many of his friends, Guillemet had a very successful entry to the Paris Salon in 1874, the monumental landscape "Bercy en décembre" and continued to exhibit successfully at the Salon. When Cézanne first exhibited at the Paris Salon in 1882, he was described as a pupil of Guillemet, which was certainly an exaggeration but Guillemet had introduced Cézanne to Manet. In 1868/69 Guillemet modeled for Manet's famous painting "The Balcony", which is why his face is certainly better known than his name and his own work today. - Well preserved.
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Haanen, Remy (Remigius) van, Maler (1812-1894).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 9. X. 1851.
3 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Sänger Ludwig Cramolini (1805-1884): "[...] Ich benachrichtigte Sie von meinem Wohlbefinden und sprach mein Bedauern darüber aus, daß mir Ihre ersten Briefe sammt dem Empfehlungsschreiben des Prinzen Alexander nicht zugekommen war [...] Mein Aufenthalt in St. Petersburg hat sich in die Länge gezogen. Erst im Juni machte ich mich los und kehrte nach Hause zurück. Ich habe dort sehr gute Geschäfte gemacht und ein Quantum Bestellungen mitgenommen die mich den ganzen Sommer über rastlos arbeiten machten und noch längere Zeit beschäftigen werden. Vielleicht reise ich zukünftiges Jahr wieder dahin denn das dortige Leben behagt mir sehr und biethet mir viele Vortheile, aber einen bestimmten Entschluß habe ich noch nicht gefasst, da ich meine Familie nur ungern wieder auf längere Zeit verlasse und sich auch hier tagtäglich Aufträge für mich ansammeln [...]". - Der Künstler wirkte seit 1837 in Wien (vgl. ADB XLIX, 688-89). - Etwas gebräunt und mit einem kleinen Ausschnitt durch Siegelbruch auf Bl. 2.
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Halauska, Ludwig, Maler (1827-1882).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 16. XI. 1866.
2 SS. 8vo. Bittet den Adressaten um Gastkarten für Theatervorstellungen für seinen Neffen.
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Hébert, Ernest, French painter (1817-1908).
Autograph lettercard signed. N. p. o. d., "Dimanche soir".
Oblong-12mo. 2 pp. To the academic painter and art critic Charles-Olivier Merson, suggesting a title for a painting and expressing his joy of having met the father of his friend Luc-Olivier Merson again: "Le titre du tableau pourrait être L'allée des peupliers de La Tronche au printemps. Si vous le trouvez bon envoyez le, si non mettez en un autre je m'en rapporte à vous. Celui que je vous donne est le vrai [...]. Recevez, cher Monsieur, mes remerciements pour la peine que vous prise en venant chez moi et croyez au grand plaisir que j'ai de renouveler connaissance avec le père de mon cher pensionnaire, confrère et ami Luc-Olivier Merson." - The title suggested refers to La Tronche near Grenoble, where Hébert's former villa is now a museum dedicated to his work. - With collector's note in pencil.
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Hegenbarth, Josef, Graphiker, Maler und Illustrator (1884-1962).
4 eigenh. Briefe mit U. Böhmisch Kamnitz und Dresden, 29. VI. - 18. XII. 1939, einer ohne Ort und Datum [wohl 1941].
Zusammen (2+2+2+2 =) 8 SS. auf 4 Bll. Gr.-4to. Mit einem eh. adr. Kuvert und einer Beilage (s. u.). Alle an Dieter Keller, damals wohl im Stuttgarter Spemann-Verlag tätig. - Inhaltsreiche Briefe über die private Situation Hegenbarths (1884-1962) in den ersten Kriegsjahren, sein Ischias-Leiden, das ihn in seinem Schaen sehr einschränkte ("Aber wie geht es anderen, jüngeren Kollegen? Sie sind eingezogen und kommen überhaupt nicht zur Ausübung Ihrer berufl. Tätigkeit") und ein Illustrationsprojekt: "›Turul› macht mir sehr viel Freude und ich hoffe Ihnen das gesamte Material in zirka 20 Tagen zugehen lassen zu können". - Ende 1939 dankt er dafür, "dass ich mir je einen Abzug von den Turul-Illustrationen behalten darf". - Bietet Keller an, ihm einige Bilder zu übersenden, von denen er sich eines aussuchen und dafür als Dankeszeichen nur einen Freundschaftspreis zu zahlen brauche: "Erstaunt bin ich immer wieder, wie Sie bisher meine Arbeiten verfolgen und finde Ihr Interesse daran sehr lieb [...] Sie haben mich durch Ihre neuerliche Empfehlung beim Verlag abermals verbunden". - Die Erwähnung der Illustrationen zu Josef Bieniasz' Bärengeschichte "Turul" korrigiert die Entstehung der Arbeiten um ein Jahrzehnt. Wie viele der Illustrationsfolgen aus der Kriegszeit fand sich auch für dieses Buch erst nach Kriegsende ein Verleger, das Buch erschien 1952 im Stuttgarter Franckh Verlag, in dem Dieter Keller tätig war. - Beilagen: Ein Neujahrskarte. Klischeedruck nach Tuschzeichnung. Rückseitig mit eigenhändigem Gruß. - Gut erhalten. Vgl. Löffer D 30.
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Heisig, Bernhard, Maler (1925-2011).
Gedr. Einladung mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.
1 S. 4to. Einladung zur Eröffnung der Ausstellung "Bernhard Heisig. Herbstpaziergang. Neue Bilder 1995/1996" mit eigenh. Widmung an Wolfgang Windhausen.
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Hendrich, Hermann, Maler und Lithograph (1856-1931).
Eigenh. Postkarte mit U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Bestätigt einem Herrn Friedrich Schafranek in Frankfurt den Empfang von 1000 Mark. - Hendrich entnahm seine Motive vorwiegend der germanischen Mythologie, war stark beeindruckt von der Musik Richard Wagners und malte neben Darstellungen aus dessen Opern Bilder mit spuk- und gespensterhaften Themen. Er war auch als Landschaftsmaler tätig. - Beschnitten (mit Textverlust).
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Henriot (i. e., Henri Maigrot), caricaturist (1857-1933).
"A Monsieur J. Paget". Autograph manuscript signed with numerous pen-and-ink drawings. No place, 1879.
Folio. T. p., signed ms. page, and 13 pp. of text on 15 ff., illustrated with pen-and-ink drawings. Contemp. cloth with giltstamped cover title. The "éxemplaire unique" of Henri Maigrot, the important caricaturist and director of the satirical journal "Le Charivari". The album with its witty and well-executed croquis is dedicated to the author's former law professor J. Paget. It probably was compiled in preparation for publication in the "Journal Amusant". - Occasional slight brownstaining, otherwise fine.
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Herberger, Theodor, Maler (D. n. b.).
Eigenh. Manuskript (Fragment). O. O. u. D.
2½ SS. auf Doppelblatt. Folio. Mit einigen Handskizzen. "Erste Bedingung beim Zeichnen nach der Natur ist, sich recht zu vergegenwaertigen, daß jeder Gegenstand desto groeser erscheint, je naeher er unserem Auge gerichtet ist, und desto kleiner also auch, je weiter er von uns entfernt ist [...]". - Die in Bleistift ausgeführten Zeichnungen zeigen jeweils einen Sessel in perspektivischer Darstellung.
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Herm, Gerhard, Schriftsteller, Journalist (geb. 1931).
2 ms. Entwürfe mit eigenh. Korrekturen und U. O. O. u. D.
Zusammen 9 SS. auf 9 Bll. Gr.-4to. Erster Entwurf zu "Die Diadochen" (fünftes Kapitel) sowie Entwurf zu "Karl V. Ritter vom Goldenen Vlies".
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Hesshaimer, Ludwig, painter and graphic artist (1872-1956).
8 hand colored etchings. N. p. o. d.
120:80 mm on Each 120:80 mm on Van Gelder Zonen laid paper (305:245 mm). Monogrammed and dated in the metal, and signed ("L. Hesshaimer") and inscribed ("orig. Radierung | Handgemalt") on paper. Hesshaimer's fine etchings are showing military characters in a cartooning manner. - With collection stamp on the reverse and traces of old mounting.
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Hirzel, Hermann, Maler und Graphiker (1864-1939).
Eigenh. Postkarte mit U. ("Herm. Hirzel"). [Berlin], 14. X. 1899.
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An den früh verstorbenen Schriftsteller, Lyriker und Publizisten Ludwig Jacobowski (1868-1900) in Berlin: "Mein lieber Jaco! Herzlichen Dank für die Nord. Allg. Ztg. [d. i. die "Norddeutsche Allgemeine Zeitung", bis 1918, dann bis 1945 "Deutsche Allgemeine Zeitung"]. Wir haben uns aufrichtig gefreut darüber und gratulieren herzlichst zu dieser wohlverdienten Anerkennung. Bei uns ist Alles wohl und munter. Ich selbst wäre schon längst zu Dir gekommen, jedoch war's mir nicht möglich [...]". - Hermann Hirzel begann nach einer Apothekerlehre und einem Chemiestudium an der Kunstakademie in Berlin zu studieren und unternahm eine Studienreise nach Italien, um sich dort autodidaktisch im Zeichnen und Radieren weiterzubilden. Nach seiner Rückkehr nach Berlin 1893 wandte er sich der Gebrauchsgraphik und Buchkunst zu und "schuf vorwiegend Vignetten, Exlibris und Entwürfe für Goldschmiedearbeiten - unter fast ausschließlicher Verwendung der Pflanze als Ornamentmotiv" (DBE). - Auf Briefpapier mit Monogrammvignette.
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Hörmann, Franz Rt. von, Ministerialrat und Hofjagddirektor (D. n. e.).
Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.
1 S. Visitkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit der Bitte, "die herzlichsten Glückwünsche entgegenzunehmen".
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Hoffmann, Josef, architect and designer (1870-1956).
Fabric pattern design. Original watercolour, monogrammed "JH". No place, [c. 1907].
210 x 207 mm (sheet dimensions). Includes attached original threads and label ("9074a"). Josef Hoffmann created a wide range of furniture and fashion fabric designs for the Wiener Werkstätte, for the Backhausen company, the Flöge sisters and many others (cf. Schweiger, WW, p. 220 ff.). Johannes Spalt (ed.), Josef Hoffmann. Porträts-Signets-Stempel, p. 103.
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Holzmeister, Clemens, Austrian architect (1886-1983).
Autograph drawing, signed. Berghaus Holzmeister, Hahnenkamm, Kitzbühel, Tirol, 1936/37.
1 p. on bifolium. Oblong 8vo. Sending New Year's greetings to an unnamed addressee. - Holzmeister's drawing (in blue pencil) depicts his mountain lodge.
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Holzmeister, Clemens, Architekt und Bühnenbildner (1886-1983).
Eigenh. Billett mit U. ("C. Holzmeister"). O. O., 15. XII. 1941.
1 S. auf Doppelblatt. Qu.-8vo. An einen Herrn Schmid mit Wünschen zu Neujahr: "[...] In meiner Sammlung schöner Neujahrskarten stehen Ihre an erster Stelle [...]". - Mit alt montiertem Ausschnitt aus einer Bildpostkarte; etwas angestaubt.
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Holzmeister, Clemens, Architekt und Bühnenbildner (1886-1983).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 15. I. 1935.
1 S. 4to. Bedankt sich bei Hans Nüchtern für vorhergegangene Glückwünsche. Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.
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Horsetzky, Melanie von Hornthal, Bildhauerin (1852-1931).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 8. II. 1912.
3 SS. 8vo. An Baronin Eschenburg bezüglich einer bevorstehenden Ausstellung: "Es stellten sich durch die Ausführungsansprüche der Exzellenz Schüster, leider ganz unüberwindliche - weil von der Zeit abhängige - Hindernisse wegen der Aufstellung seiner Büste bei den 8 Künstlerinnen ein. Verzeihen Sie bitte vielmals, dass ich eine Änderung eintreten lassen muss. Ich werde dafür die Büste des Malers Rösch schicken [...]".
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Hundrieser, Emil, Bildhauer (1846-1911).
Eigenh. Brief mit U. Charlottenburg, 27. IX. 1882.
1 S. 8vo. Begleitbrief zur Quittung für die Büste Jakob Grimms.
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Ingres, Jean-Auguste-Dominique, French Neoclassical painter (1780-1867).
Letter with 32 signatures from members of the Association des Artistes peintres, sculpteurs, architectes, graveurs et dessinateurs. [Paris], 20 Oct. 1854.
Folio. 2 pp. Bifolium with engraved letterhead. As a committee member of the group of artists to Madame Bonjean, who is appointed an honorary member for her generous donation to the Association. The Association des Artistes (called the Fondation Taylor) was created in 1844 by Isidore Justin Séverin Taylor and is today one of the most important institutes supporting artists and their work. Beside Taylor and Ingres, the present letter bears the signatures of e. g. Alexandre des Bar, Edouard Cibot, Léon Cogniet, Alexandre Couder, Alexis Daligé de Fontenay, Adrien Dauzats, Antoine-François Gelée, Jean-Louis Nicolaus Jaley, Charles Victor Eugène Lefebvre, Augustin François Lemaître, Jean-Baptiste Cicéron Lesueur, Mathieu Roland Meusnier, Pierre Justin Ouvrie, Alexis-Joseph Pérignon, François-Édouard Picot, Louis René Lucien Rollet, Georges Rouget, Louis-Henri de Rudder, Louis Soulange-Teissier, Julien Vallou de Villeneuve, and Horace Vernet. - Rather strong damage to edges and spotty. An extraordinary document of the famous Association des Artistes.
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Isabey, Eugène, Maler (1804-1886).
Eigenh. Schriftstück mit U. ("EIsabey"). O. O. u. D.
1 S. Qu.-32mo. Auf der Adreßseite eines Kuverts. An einen "cher ami" mit der Bitte um Rückgabe eines Buches. - In Bleistift; mit kleinen Randläsuren.
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Isabey, Jean Baptiste, French painter (1767-1855).
Autograph receipt signed. Paris, 11 Brumaire an 13 (= 2. 11. 1804).
Oblong small 8vo. 1 page. Confirming the receipt of 247 French Francs.
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Clavel, Marie-Joseph Léon, known as Iwill, French painter (1850-1923).
Autograph lettercard signed. "11 Quai Voltaire" [Paris], 21. X. 1896.
Oblong-12mo. (137 x 69 mm). 2 pp. To the academic painter and art critic Charles-Olivier Merson, concerning the Exposition de Toulouse. Iwill thanks Merson for his "thought" but has to decline to send another painting as the works "on Volney", presumably paintings inspired by the Orientalist writings of the comte Volney, "are promised for Lille". He expresses his hope that his "simple visiting card" in Toulouse will stay there, alluding to a potential official purchase and laments that the "times are so tough". The short letter in full: "Merci pour votre aimable pensée mais j'ai déjà fait mon envoi et les 2 petites toiles sur Volney sont promises à Lille. À Toulouse, je n'aurai qu'une simple carte de visite, n'ayant plus rien dans la main en ce moment, j'espère néanmoins qu'il lui sera, grâce à son fort bon accueil et surtout qu'elle restera là-bas... Les temps sont si durs." - Somewhat dusted.
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Jacoby, Louis, Kupferstecher (1828-1918).
Eigenh. Brief mit U. (Fragment). O. O. u. D.
55:115 mm. Seit 1844 im Kupferstich-Atelier Mandel in Berlin ausgebildet, besuchte Jacoby anschließend die Kunstakademie und setzte seine Studien bei Wilhelm Kaulbach fort. Er reiste nach Spanien, lebte mehrere Jahre in Paris und hielt sich 1860-65 in Rom auf, wo er den Stich Hunnenschlacht ausführte. 1863 folgte er einem Ruf als Prof. der Kupferstechkunst an die Wiener Kunstakademie und ging 1882 als künstlerischer Beirat der Reichsdruckerei nach Berlin. In Wien gründete er die "Gesellschaft für vervielfältigende Kunst".
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Jawlensky, Alexej von, Russian expressionist painter (1864-1941).
Autograph letter signed. Baden (Switzerland), "Friday", i. e. [summer 1933].
4to. 2 pp. To the collector Tony (Antonia) Kirchhoff in Wiesbaden, written while taking the waters at Baden, Switzerland. Jawlensky writes about about a trip to Basel, where he organised an exhibition of his paintings and attended a Marcel Gromaire exhibition: "[...] Ich war nur 3 Tage in Basel bei Im Obersteg. Es war schreckliches Weter, ich habe grosse Schmerzen gehabt und musste vieles, wegen meinen Bildern, machen. Bei Im Obersteg, das Haus, ist noch viel schöner geworden. Sie waren ganz reizend zu mir. Ich habe für mich immer ihr Auto gehabt. Beim Prof. Barth, Direktor der Kunsthalle, habe ich alles über meine Ausstellung arangiert. Es war dort eine Ausstellung von Maler Gromaire, Franzose, sehr, sehr schön. Nach Baden hat man mich mit dem Auto gebracht [...] Ich bin hier in sehr gutem Hotel, wo Sacharoffs auch sind. Nach einigen Bädern habe ich starke Reaktion bekommen und muss heute liegen. Leiden muss ich viel. Sacharoffs schicken Ihnen allen Ihre Grüsse. Sie erzählen mir so viel Interessantes über Orient: Sie waren doch so lange in Japan, China, Egipten und s.w. Überhaupt, ich bin sehr glücklich, dass ich hier mit Sacharoffs bin [...]". - Jawlensky was very close to the Wiesbaden collector Heinrich Kirchhoff and his wife and Tony; the relationship ended abruptly when it became known that Jawlensky and his frequent sitter Tony had been having an affair.
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Jawlensky, Alexej von, Russian expressionist painter (1864-1941).
Autograph letter signed. Baden, 15 Aug. 1933.
Large 4to. 2 pp. In German, to the collector Tony (Antonia) Kirchhoff in Wiesbaden, written while taking the waters at Baden, Switzerland. Apart from providing impressions of his spa cure, Jawlensky writes about an exhibition he has seen at Zurich ("a wonderful exhibition (French painters): Renoir, Cezanne, Van Gogh, Goguin, Monet, Delakroa, Corot and others. Amazing. But they have become so cheap! [...]" (transl.), and about future plans.
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Jungwirth, Josef, Maler (1869-1950).
Eigenh. Postkarte mit U. [Gasthaus Zillergrund bei Mayrhofen], 13. IX. 1925.
1 S. Qu.-8vo. Sendet herzliche Grüße an Frau Poldi Günther aus dem Zillertal, "wo wir seit 10 Tagen Regentage erlebten […]". Die Bildseite zeigt das Gasthaus "Zillergrund" bei Mayrhofen. - Jungwirth studierte an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Siegmund L'Allemand, August Eisenmenger und Pochwalski. Eine Studienreise führte ihn 1900 nach Italien und im folgenden Jahr als Begleiter von Erzherzog Franz Ferdinand nach Dalmatien. 1910 wurde er Professor an der Akademie der bildenden Künste in Wien wurde.
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